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Energieagentur Ravensburg

Die Energieagentur Ravensburg Die Webseite der Energieagentur Ravensburg hält Sie rund um die Themen Energieeinsparung/-effizienz auf dem Laufenden. Unter anderen finden Sie dort folgende Pressemitteilungen: Energietipp: Stoßlüften statt Kippfenster Energietipp: Heizthermostat richtig einstellen (PDF-Dokument, 117,79 KB, 17.10.2025) Vom Süddach bis zum Balkonmodul (PDF-Dokument, 160,80 KB, 23.07.2025) : Was bei Solarstrom wirklich zählt - Presseinformation vom 21.07.2025 Novelle (PDF-Dokument, 62,36 KB, 14.09.2023) zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) - Presseinformation vom 12.09.2023 Kostenlose Online-Vorträge (PDF-Dokument, 86,19 KB, 25.04.2023) im Mai zum Thema Photovoltaik, Eigenstromnutzung und -Erzeugung In Baden-Württemberg kommt ab 2022 die Photovoltaik-Pflicht (PDF-Dokument, 121,03 KB, 07.12.2021) BEG-Förderung ändert sich zum 01.02.2022 (PDF-Dokument, 211,86 KB, 08.11.2021) – Einstellung der Neubauförderung für das Effizienzhaus/-gebäude 55 So machen Sie Ihre Heizung winterfit (PDF-Dokument, 243,71 KB, 08.10.2021) Bundesfinanzministerium schafft Einkommenssteuerpflicht für Photovoltaikanlagen (PDF-Dokument, 227,90 KB, 15.06.2021) bis 10 kWp ab Hunderte PV-Anlagen verlieren EEG-Vergütung (PDF-Dokument, 230,40 KB, 23.11.2020) Heizung austauschen: (PDF-Dokument, 221,75 KB, 14.09.2020) Hohe Zuschüsse für erneuerbare Energien Solarstromanlage: (PDF-Dokument, 190,14 KB, 03.08.2020) Schwarze Schafe erkennen Besuchen Sie das Unternehmen auf Ihrer Homepage .[mehr]

Zuletzt geändert: 07.11.2025
Digitales Rathaus

Digitales Rathaus Hier können Sie zahlreiche Anträge der Gemeinde Baindt bequem von zu Hause aus erledigen. Bestimmte Anträge (im pdf-Format) müssen leider noch im Original eingereicht werden. Für die kostenpflichtigen Anträge stehen Ihnen folgende Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung: Sepa-Lastschrift Giropay Paypal Bürgerbüro / Hauptamt Meldeamt Antrag Auskunftssperre Antrag Führungszeugnis (kostenpflichtig) Antrag Gewerbezentralregister (kostenpflichtig) Antrag Übermittlungssperre Briefwahl beantragen (EU-Wahl und Kommunalwahl) Einfache Meldebescheinigung (kostenpflichtig) Einfache Melderegisterauskunft (kostenpflichtig) Elektronische Wohnsitzanmeldung Erweiterte Meldebescheinigung (kostenpflichtig) Statuswechsel Wohnungsgeberbescheinigung (PDF-Dokument, 17,58 KB, 25.09.2019) (PDF-Dokument, 27,41 KB, 12.10.2023) Antrag Führerschein Umtausch (Weiterleitung zum Onlineportal) Fundbüro Hier geht es zur Fundsuche online Passwesen Statusabfage Pass/Ausweis Vollmacht Abholung Personalausweis (PDF-Dokument, 122,63 KB, 26.10.2022) (PDF-Dokument, 62,67 KB, 12.10.2023) Verlusterklärung Pass / Ausweis Einwilligungserklärung gesetzliche Vertreter (PDF-Dokument, 20,60 KB, 26.10.2022) (PDF-Dokument, 41,99 KB, 16.07.2024) Sonstiges Bestellschein Baindter Amtsblatt / Mitteilungsblatt (PDF-Dokument, 99,87 KB, 22.08.2023) Gewerbeamt Gewerbemeldungen Standesamt Beantragung von Personenstandsurkunden und Bescheinigungen - Eheschließung Beantragung von Personenstandsurkunden und Bescheinigungen - Geburt Beantragung von Personenstandsurkunden und Bescheinigungen - Lebenspartnerschaftsschließung Beantragung von Personenstandsurkunden und Bescheinigungen - Sterbefall (Urkundenanforderung für das Standesamt (teilweise kostenpflichtig) Finanzwesen Steuern Anmeldung Hundesteuer Abmeldung Hundesteuer SEPA - Lastschrift Grundsteuer Jahreszahler (PDF-Dokument, 36,03 KB, 29.06.2020) (PDF-Dokument, 45,05 KB, 11.09.2024) Zweitwohnungssteuer (PDF-Dokument, 150,20 KB, 16.04.2024) Steuerchatbot und Erklärvideos (Fragen und Antworten vom Finanzamt) Wasser Rohrbruch - Auftrag Wassermeister (PDF-Dokument, 89,34 KB, 29.06.2020) (PDF-Dokument, 66,45 KB, 11.09.2024) Ablesung Wasserzähler Wasser - Anzeige des Eigentümerwechsels (PDF-Dokument, 41,97 KB, 29.06.2020) (PDF-Dokument, 63,81 KB, 11.09.2024) Veränderungsanzeige Abwassergebühr (PDF-Dokument, 317,96 KB, 29.06.2020) (PDF-Dokument, 151,97 KB, 11.09.2024) Gebührenrechner 2025 (Microsoft Excel Tabellenkalkulation, 19,30 KB, 09.01.2025) Bauen & Wohnen Antrag Verkehrswertgutachten (PDF-Dokument, 45,86 KB, 25.09.2019) Information Verkehrswertgutachen (PDF-Dokument, 30,62 KB, 25.09.2019) Bautätigkeitsstatistik Abfall Abfallkalender Informationen, Gebühren und Formulare zu den verschiedenen Müllarten (Restmüll-, Bio-, Papier- und gelbe Tonne) Problemstoffsammlung[mehr]

Zuletzt geändert: 22.10.2025
Finanzen der Gemeinde

Jahresabschluss 2024 Der doppische Jahresabschluss fasst das Rechnungswesen eines Rechnungsjahres zusammen und dokumentiert die finanzielle Lage der Gemeindeverwaltung, sowie das Ergebnis der Verwaltungstätigkeit. Der Jahresabschluss ist das zentrale Rechnungslegungsinstrument in der Doppik und fungiert insbesondere als Rechnungsabschluss über die Ausführung des doppischen Haushaltsplans. Ziel des doppischen Jahresabschlusses ist es, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Schulden- Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gemeindeverwaltung darzustellen. Jahresabschluss 2024 (PDF-Dokument, 20,3 MB, 24.06.2025) Gemeindehaushalt / Doppelhaushalt 2025/2026 – Beschluss am 14.01.2025 Der Haushaltsplan liefert einen Überblick über die Finanzlage der Gemeinde Baindt, über die wichtigsten Aufgaben und Strategien und über die wesentlichen Investitionen. Haushaltsplan 2025/2026 (PDF-Dokument, 14,5 MB, 14.01.2025) Häufige Fragen zum Gemeindehaushalt (PDF-Dokument, 127,83 KB, 17.12.2024) Wissenswertes rund um die gemeindlichen Finanzen (PDF-Dokument, 107,78 KB, 15.01.2025) In der Haushaltsberatung in Bezug auf Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen legt der Gemeinderat Jahr für Jahr fest, welche Schwerpunkte die Verwaltung mit ihrer täglichen Arbeit verfolgen soll. Die Planung beruht auf dem Grundsatz des ökonomischen Umgangs mit den der Gemeinde zur Verfügung stehenden Ressourcen. Weitere wichtige Prinzipien sind die Generationengerechtigkeit, die Öffentlichkeit der Debatte um die Finanzen und die Sicherheit, was unter anderem spekulative Geschäfte oder eine zu hohe Verschuldung ausschließt. Jahresabschluss 2023 Jahresabschluss 2023 (PDF-Dokument, 7,08 MB, 07.06.2024) Nachtragshaushalt 2024 Der Gemeinderat hat am 13.12.2023 die erste 1. Nachtragshaushaltssatzung 2024 beschlossen. Nachtragshaushaltssatzung (PDF-Dokument, 1,10 MB, 13.12.2023) Jahresabschluss 2022 Jahresabschluss 2022 (PDF-Dokument, 8,24 MB, 14.06.2023) Gemeindehaushalt / Doppelhaushalt 2023/2024 Der Haushaltsplan liefert einen Überblick über die Finanzlage der Gemeinde Baindt, über die wichtigsten Aufgaben und Strategien und über die wesentlichen Investitionen. Haushaltsplan 2023/2024 (PDF-Dokument, 10,1 MB, 21.12.2022) Häufige Fragen zum Gemeindehaushalt (PDF-Dokument, 123,34 KB, 04.01.2023) (pdf-Datei) Jahresabschluss 2021 Jahresabschluss 2021 (PDF-Dokument, 7,87 MB, 18.05.2022) Haushaltsplan 2021/2022 Der Haushaltsplan liefert einen Überblick über die Finanzlage der Gemeinde Baindt, über die wichtigsten Aufgaben und Strategien und über die wesentlichen Investitionen. Haushaltsplan 2021/2022 (PDF-Dokument, 10,9 MB, 07.01.2021) Häufige Fragen zum Gemeindehaushalt (PDF-Dokument, 143,36 KB, 07.01.2021) Wissenwertes rund um die gemeindlichen Finanzen (PDF-Dokument, 256,11 KB, 07.01.2021) Jahresabschluss 2020 Jahresabschluss 2020 (PDF-Dokument, 7,60 MB, 04.06.2021) Jahresabschluss 2019 Jahresabschluss 2019 (PDF-Dokument, 6,03 MB, 29.06.2020) Eröffnungsbilanz Eröffnungsbilanz zum 01.01.2019 (PDF-Dokument, 343,50 KB, 05.03.2020) Haushaltsplan Haushaltsplan 2019/2020 (PDF-Dokument, 9,82 MB, 12.02.2021) Jahresrechnung Jahresrechnung 2018 (PDF-Dokument, 5,38 MB, 14.02.2020)[mehr]

Zuletzt geändert: 24.06.2025
Bauämterexkursion Hochwasserschutz

Bauämterexkursion zu Hochwasserschutzmaßnahmen in Baindt und Weingarten, Starkregenereignisse aber auch langanhaltender Landregen tritt künftig infolge des Klimawandels immer häufiger und in noch heftigerer Ausprägung auf. In Baindt und Weingarten wurden allerdings Maßnahmen ergriffen, um dieser steigenden Gefahr zukünftig besser begegnen zu können. Zur Vorstellung der umgesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen hatten die Gemeinde Baindt und die Stadt Weingarten am 14. Oktober Bauämter und Klimaschutzstellen aus der Region zur Exkursion „Hochwasserschutz und Starkregenrisikomanagement in Baindt und Weingarten“ eingeladen. Dem Aufruf folgten bei schönem Wetter interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus über zehn Kommunen sowie Institutionen der Region Bodensee-Oberschwaben. Die erste Station der Exkursion war das neu gestaltete Gewässer in Baindt. Nach einer kurzen Einführung durch den Klimaschutzkoordinator der Gemeinde Baindt Florian S. Roth, erläuterten der Ortsbaumeister der Gemeinde Florian Roth und Vertreter des Ingenieurbüros Fassnacht im Rahmen einer eineinhalbstündigen Besichtigung ausführlich die umgesetzten Maßnahmen. Es entwickelte sich ein reger Austausch unter allen Teilnehmenden. Die Gemeinde Baindt hat 2020 als eine der ersten Kommunen in der Region zusammen mit dem Fachbüro ein kommunales Starkregenrisikomanagement erarbeitet. Das neugestaltete Gewässer als konkrete Hochwasserschutzmaßnahmen wurde hieraus entwickelt und umgesetzt. Hochwasserschutz und Ökologie gehören für die Gemeinde Baindt untrennbar zusammen, weshalb die Neuanlage des Gewässers in besonders naturnaher und ökologischer Bauweise erfolgte. Die umgesetzten Maßnahmen zum Hochwasserschutz haben sich im Ernstfall des diesjährigen Hochwassers auch bereits in der Praxis erfolgreich bewährt. Um den ökologischen Aspekt möglichst umfassend zu berücksichtigen wurde beim Neubau der Brückenbauwerke besonders auf deren ökologische Durchgängigkeit geachtet. Außerdem wurde im Zuge der Maßnahmenumsetzung eine Streuobstwiese neu angelegt. Anschließend ging es gemeinsam weiter zur zweiten Station nach Weingarten zum „Grobrechen Scherzach“. Nach einer kurzen Einführung durch Helena Hack, Stabstelle Klimaschutz der Stadt Weingarten, zeigte die Leiterin des Tiefbau- und Grünflächenamts Weingarten, Annette Mehrle, auf eindrücklichen Fotos, wie es entlang der Scherzach während des letzten großen Hochwassers 2011 in Weingarten aussah. Das Fließgewässer Scherzach wurde zwar im Stadtgebiet Weingarten hochwassersicher ausgebaut, allerdings drohten bisher bei Hochwasser besonders im Bereich der Brücken Verklausungen durch Bäume und grobes Astwerk aus dem Waldtobel der Scherzach. Damit die innerstädtisch umgesetzten Hochwassermaßnahmen greifen können, wurde nun oberhalb des Stadtgebiets ein Grobrechen gebaut, um das angeschwemmte Material, insbesondere Baumstämme und grobes Astwerk, künftig zurückzuhalten. Dieser Grobrechen ist ein Bauwerk aus Stahlrohren, die in die Gewässersohle eingebunden sind. Während starken Regenereignissen soll das Bauwerk künftig Bäume und größeres Astwerk abhalten, ohne das Einsatzpersonal während der Gefahrenlage zu binden. Zur gemeinsamen Exkursion kam es insbesondere aufgrund der Teilnahme beider Kommunen am Projekt „Zukunftsgrün – Spiel ohne Grenzen“. Im Rahmen dieses Interreg-Projekts nehmen insgesamt 14 Kommunen aus der gesamten Bodenseeregion teil. Dabei geht es neben einem intensiven Austausch der teilnehmenden Kommunen, auch um einen spielerischen Wettbewerb mit dem Ziel Maßnahmen zur besseren Anpassung an den Klimawandel umzusetzen, beispielsweise durch Neupflanzung von Bäumen.[mehr]

Zuletzt geändert: 29.10.2024
Amtsblatt_2025_01_24_KW04.pdf

Amtsblatt Jahrgang 2025 Freitag, den 24. Januar 2025 Nummer 4 am Sonntag, 26.01.2025 um 13:30 Uhr Wir laden die ganze Bevölkerung recht herzlich ein. Narrenzunft Raspler e.V. Baindt Aufste llungsplatz: Boschstra ße Thumbstra ße Umzugsweg: Umzugsende: Marsw eilerstra ße - K üferstra ße - Ziegeleistra ße - In nere Breite - Gartenstra ße mit über 3000 Maskenträgern! 16. Narrensprung in Baindt Raspler - ratsch, ratsch Thumbstra ße Party-Zelt Bewirtung auf dem Dorfplatz u nd in der Schenk-Konrad-Halle Kinder-Cocktail-Bar im Foyer Kaffee und Kuchen im Bonhoeffer-Saal Seite 2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 am Samstag, 25.01.2025 um 14:30 Uhr Narrenbaumstellen 2025 Bestellaufruf Ackerblühstreifenprojekt 2025 Auch 2025 können Landwirtinnen und Landwirte aus dem Landkreis Ravensburg wieder Saatgut zur Anlage von Ackerblühstreifen beim Landschaftserhaltungsver- band (LEV) Ravensburg bestellen. Aufgrund des höhe- ren Mehrwertes für die Biodiversität werden in diesem Jahr erneut ausschließlich Mischungen zur Anlage mehr- jähriger Blühstreifen gefördert. Mehrjährige Blühstreifen sind nicht nur eine Nahrungsquelle für nektarsuchende Insekten, sondern schaffen durch ihre Strukturvielfalt im Winterhalbjahr zusätzliche Verstecke und Überwinte- rungsmöglichkeiten für Niederwild und Insekten. Da das verwendete Saatgut für die Blühstreifen für Standzeiten von bis zu 5 Jahren ausgelegt ist, sollte die Blühfläche auch mindestens 2 Jahre auf der eingesäten Fläche ste- hen bleiben können. Das Saatgut ist ebenfalls geeignet für die Anlage von mehrjährigen Blühstreifen o. -flächen auf Ackerland im Zuge der Öko- Regelungen (ÖR 1b). Für Öko-Betriebe gibt es, wie im letzten Jahr auch, wieder die Möglichkeit ein zertifiziertes Saatgut zu bestellen. Insgesamt können pro Betrieb 2,5 kg Saatgut gefördert werden, dies entspricht in etwa einer Fläche von 2500 m². Zusätzlich gibt es für Betriebe mit Sonderkulturen dieses Jahr wieder die Möglichkeit, kostenlos Saatgut für die Einsaat eines mehrjährigen Blühstreifens aus gebietsheimischen Wildpflanzen in der Fahrgassenmitte (FÖKO-Mischung) für bis zu 1 ha zu bestellen. Im Rahmen des Ackerblühstreifenprojektes unterstützt der LEV Ravensburg bei der Anlage von Ackerblühstreifen. Dank der großzügigen Spende der Heimatstiftung der Kreissparkasse Ravensburg ist es möglich, dass das Saatgut von Landwirtinnen und Landwirte im Landkreis Ravensburg kostenlos über den LEV bezogen werden kann. Nähere Informationen sowie das Online-Bestellformular finden Sie auf der Homepage des LEV Ravensburg unter www.lev-ravensburg.de ➔ Projekte ➔ Ackerblühstreifenprojekt oder über nebenstehenden QR-Code Bestellfrist ist der 28.02.2025. Das Saatgut wird dann direkt an die angege- bene Adresse versendet. Das Saatgut kann jedoch auch schon früher ver- griffen sein. Wir freuen uns, wenn in diesem Jahr noch mehr Landwirte/innen einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in unserer Gemeinde leisten! Ihre Gemeindeverwaltung am Samstag, 25.01.2025 um 14:30 Uhr auf dem Dorfplatz mit musikalischer Begleitung Wir laden die ganze Bevölkerung recht herzlich ein. Narrenzunft Raspler e.V. Baindt Raspler-ratsch, ratsch Nummer 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 3 Amtliche Bekanntmachungen Seite 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 Nummer 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 5 Beflaggung am Rathaus am 27. Januar 2025 Am Rathaus der Gemeinde Baindt wird Montag, den 27. Januar 2025 die Bundesflagge wehen. Grund ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Gemeindeverwaltung Baindt Narrensprung der Narrenzunft Raspler 2025 Hinweis Konsumcannabisgesetz KCanG Im Zuge der Planungen des Narrensprunges der Nar- renzunft Raspler am 26. Januar 2025 weist die Gemein- de Baindt auf folgende bestehende Regelungen zum Konsum von Cannabis hin: Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis (Konsum- cannabisgesetz - KCanG) § 5 Konsumverbot (1) Der Konsum von Cannabis in unmittelbarer Gegen- wart von Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist verboten. (2) Der öffentliche Konsum von Cannabis ist verboten: 1. in Schulen und in deren Sichtweite, 2. auf Kinderspielplätzen und in deren Sichtweite, 3. in Kinder- und Jugendeinrichtungen und in de- ren Sichtweite, 4. in öffentlich zugänglichen Sportstätten und in deren Sichtweite, 5. in Fußgängerzonen zwischen 7 und 20 Uhr und 6. innerhalb des befriedeten Besitztums von An- bauvereinigungen und in deren Sichtweite. Im Sinne von Satz 1 ist eine Sichtweite bei einem Ab- stand von mehr als 100 Metern von dem Eingangsbe- reich der in Satz 1 Nummer 1 bis 4 und 6 genannten Einrichtungen nicht mehr gegeben. (..) Bei dieser Veranstaltung ist mit einer hohen Zahl an minderjährigen Besuchern und Besucherinnen zu rech- nen. Die Gemeinde Baindt weist daher auf das Kon- sumverbot in Gegenwart von Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, hin. Diese ge- setzliche Regelung wird während der Dauer der Ver- anstaltung überwacht. Für den Bereich der Schenk-Konrad-Halle gilt des Wei- teren ein allgemeines Rauchverbot. Auch dieses wird durch die Ortspolizeibehörde kontrolliert. Um eine angenehme Veranstaltung für alle Beteiligten – Mitwirkende, sowie Besucherinnen und Besucher - zu gewährleisten, bittet die Ortspolizeibehörde darum, auf Rauchbomben oder Ähnliches vor/ während und nach dem Umzug zu verzichten. Ordnungsamt Notruf bei Stromausfall – Feuerwehr Baindt hilft Bei einem Stromausfall, wie wir ihn am Mittwoch (22.01.2025) erlebt haben, kann es passieren, dass auch die Telefonverbindung ausfällt – und damit der Notruf nicht erreichbar ist. Um in solchen Situationen schnelle Hilfe zu gewährleisten, besetzt die Feuerwehr Baindt automatisch das Feuerwehrhaus. Wichtig: • Notfälle können direkt im Feuerwehrhaus gemel- det werden, auch medizinische Notfälle. Unsere Ein- satzkräfte können vor Ort helfen oder den Rettungs- dienst direkt über die Leitstelle alarmieren. • Hinweis: Das Feuerwehrhaus dient ausschließlich als Notfall-Meldestelle. Es gibt keine Möglichkeit, dort Handys aufzuladen oder eine warme Unterkunft zu erhalten. Sollte der Stromausfall länger andauern, wird ein Not- falltreffpunkt in der Schenk-Konrad-Halle (SKH) eingerichtet. Diese dient dann als Anlaufstelle für die Bevölkerung, um weitere Hilfe oder Unterstützung zu erhalten. Tipps des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe): 1. Vorbereitung auf Stromausfälle: • Batteriebetriebene Radios: Haltet ein UKW- oder DAB+-Radio bereit, um offizielle Informationen zu empfangen. • Notstromversorgung: Powerbanks oder Solar-La- degeräte können helfen, Handys in Notfällen auf- zuladen. • Taschenlampen: Stirn- oder Taschenlampen mit Ersatzbatterien sollten griffbereit sein. 2. Vorräte anlegen: • Sichert euch einen Vorrat an Wasser und halt- baren Lebensmitteln für mindestens 10 Tage. • Denkt auch an Medikamente, Hygieneartikel und andere notwendige Dinge des täglichen Bedarfs. 3. Kommunikation: • Sprecht euch innerhalb eurer Familie oder Nach- barschaft ab, wie ihr euch gegenseitig unterstützen könnt. • Kennt den Standort eures nächstgelegenen Not- falltreffpunkts (bei uns: SKH). 4. Wärme: • Eine warme Decke oder ein Schlafsack helfen, wenn die Heizung ausfällt. • Achtung: Offenes Feuer (z. B. Kerzen oder Cam- pingkocher) birgt ein hohes Brand- und Ersti- ckungsrisiko. Weitere Informationen und wie Ihr informiert Bleiben findet ihr auch auf unserer Website unter dem Bereich „Bürgerinfo“ oder direkt auf den Seiten des BBK unter www.bbk.bund.de. Bleibt informiert, bleibt sicher – Eure Feuerwehr Baindt Herausgeber: Gemeindeverwaltung, Marsweilerstr. 4, 88255 Baindt, Tel. (07502) 9406-0, Fax (07502) 9406-18, E-Mail: info@baindt.de, Homepage: www.baindt.de. Verantwortlich für den amtlichen Inhalt einschließlich der Sitzungsberichte und anderer Veröffentlichungen der Gemeindeverwaltung ist Bürgermeisterin Simone Rürup oder ihr Stellvertreter im Amt; für die kirchlichen Nachrichten das jeweilige Pfarramt; für die Vereinsnachrichten der jeweilige Verein; für den übrigen Inhalt der Redakteur, Katharina Härtel, Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG. Herstellung/Vertrieb: Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG, Max-Planck-Str. 14, 70806 Kornwestheim, Telefon (07154) 82 22-0. E-Mail Anzeigen: anzeigen@duv-wagner.de. Erscheint wöchentlich freitags. Aus organisatorischen Gründen muss sich die Redaktion Kürzungen vorbehalten. Seite 6 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 Sperrung aufgrund des Narrensprungs der Narrenzunft Raspler am 26.01.2025 Am Sonntag, den 26.01.2025 müssen zahlreiche Stra- ßen im Gemeindegebiet (v. a. Ortsmitte) für den Ver- kehr gesperrt werden. Die Sperrung dauert voraus- sichtlich von 12:00 bis 17:00 Uhr. In diesem Zeitraum dient die Haltestelle Baindt, K7951 bzw. Abzweigung Schachen als Ersatzhaltestelle für alle Bushaltestellen in Baindt. Der Fahrzeugverkehr wird ebenfalls über die K7951 umgeleitet. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmenden um Aufmerk- samkeit und Rücksichtnahme und bedanken uns für Ihr Verständnis! Sprechstunde der Bürgermeisterin Frau Simone Rürup Am Dienstag, 04. Februar 2025 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr findet die nächste Sprechstunde bei Bürgermeisterin Simone Rürup statt. Ihre Terminvereinbarung wird entgegengenommen unter Tel: (07502) 94 06 -17 oder per E-Mail an info@baindt.de Bundestagswahl 2025 Schablonen für blinde und sehbehinderte Menschen Zur Wahl der Abgeordneten des 21. Deutschen Bundes- tags am 23. Februar 2025 sind alle Wahlberechtigten zur Stimmabgabe aufgerufen. Wie kann die Stimme unabhängig von fremder Hilfe ab- gegeben werden, wenn man so schlecht sieht, dass man den Stimmzettel selbst nicht lesen kann? Zur gleichberechtigten Teilnahme an der Bundestags- wahl bieten die Blinden- und Sehbehindertenverbände kostenlos die Zusendung von sogenannten Stimmzet- telschablonen an. Die Stimmzettelschablone wird auf den Stimmzettel ge- legt. Die Felder für das „Kreuzchen“ sind in der Schablone ausgespart. Auf der Schablone sind in großer tastbarer Schrift Erläuterungen angebracht. Zusammen mit der Schablone wird ebenfalls kostenlos eine Audio-CD aus- geliefert. Die CD kann mit handelsüblichen CD-Playern abgespielt werden. Auf dieser CD wird die Benutzung der Schablone erklärt. Außerdem wird der Inhalt des Stimm- zettels vollständig aufgesprochen und auch darauf hin- gewiesen, falls eine entsprechende Lochung nicht mit einem Wahlvorschlag belegt ist. Sind Sie selbst stark seheingeschränkt? Kennen Sie Per- sonen, die sich für dieses Angebot interessieren? Dann fordern Sie die Schablone und eine Audio-CD mit der Aufsprache des Inhalts des amtlichen Stimmzettels kos- tenlos bei den Blinden- und Sehbehindertenverbänden an unter Telefon: 0761/36122. Bundestagswahl 2025 Druckfehler in der Wahlbenachrichtigung In den kommenden Tagen werden die Wahlbenach- richtigungen für die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 zugestellt. Beim Druck der Benachrichtigungen ist dem Druckdienstleister ein Fehler unterlaufen. Im letzten Absatz der Wahlbenachrichtigungen heißt es: „Falls Sie Briefwahlunterlagen beantragt haben, Ih- nen diese aber nicht zugehen oder Sie diese verloren haben, haben Sie noch die Möglichkeit, bis spätestens 22.02.2024, 12 Uhr einen neuen Wahlschein mit Brief- wahlunterlagen zu beantragen.” Briefwahlunterlagen, die nicht zugegangen sind oder die Sie verloren haben, können entgegen des Druck- fehlers bis Samstag, 22.02.2025, 12 Uhr bei der Ge- meinde Baindt erneut beantragt werden. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Heilig gerne unter der Telefonnummer 07502 9406-11 oder per E-Mail L.Heilig@Baindt.de zur Verfügung. Bekanntmachung der Verbandssatzung zur Bildung des Zweckverbands „Interkommunales Gewerbegebiet Mittleres Schussental“ Es werden alle öffentliche Bekanntmachungen gem. der Satzung über die Form der öffentlichen Bekanntmachung der Gemeinde Baindt ausschließlich im Internet unter www.baindt.de unter der Rubrik Rathaus&Bürgerservice /Öffentliche Bekanntmachungen veröffentlicht. Diese können auch im Rathaus der Gemeinde Baindt, Marsweilerstraße 4, 88255 Baindt von jedermann wäh- rend der Sprechzeiten kostenlos eingesehen werden; sie werden gegen Kostenerstattung als Ausdruck zur Ver- fügung gestellt oder unter Angabe der Bezugsadresse postalisch übermittelt. Die Städte und Gemeinden Baienfurt, Baindt, Berg, Ra- vensburg und Weingarten haben eine Verbandssatzung zur Bildung des Zweckverbandes „Interkommunales Ge- werbegebiet Mittleres Schussental“ beschlossen. Das Regierungspräsidium Tübingen hat als Genehmi- gungsbehörde die von den Beteiligten wirksam ver- einbarte Verbandssatzung, gemäß § 7 Abs. 1 des Ge- setzes über kommunale Zusammenarbeit (GKZ), mit Schreiben vom 14. Januar genehmigt. Die Verbandssatzung wird von den Beteiligten in deren jeweiligem amtlichen Bekanntmachungsorgan öffentlich bekannt gemacht. Die öffentliche Bekanntmachung finden Sie unter: https://www.baindt.de/rathaus-buergerservice/ oeffentliche-bekanntmachungen Bekanntmachung der öffentlich- rechtlichen Vereinbarung über die Delegation vergaberechtlicher Befugnisse zur Sicherstellung des öffentlichen Personennahverkehrs Es werden alle öffentlichen Bekanntmachungen gem. der Satzung über die Form der öffentlichen Bekanntma- chung der Gemeinde Baindt sowie der Zweckverbände ausschließlich im Internet unter www.baindt.de unter der Nummer 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 7 Rubrik Rathaus&Bürgerservice /Öffentliche Bekanntma- chungen veröffentlicht. Diese können auch im Rathaus der Gemeinde Baindt, Marsweilerstraße 4, 88255 Baindt von jedermann wäh- rend der Sprechzeiten kostenlos eingesehen werden; sie werden gegen Kostenerstattung als Ausdruck zur Ver- fügung gestellt oder unter Angabe der Bezugsadresse postalisch übermittelt. Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen dem Landkreis Ravensburg und den Städten Ravensburg und Weingarten und den Gemeinden Baindt und Bai- enfurt wurde am 13.01.2025 vom Regierungspräsidium Tübingen genehmigt. Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung wird von den Betei- ligten in deren jeweiligem amtlichen Bekanntmachungs- organ öffentlich bekannt gemacht. Die öffentlichen Bekanntmachungen finden Sie unter: https://www.baindt.de/rathaus-buergerservice/ oeffentliche-bekanntmachungen Narrensprung in Baindt - Wir sind dabei Wie jedes Mal bewirten wir wieder beim Baindter Nar- rensprung - und danach. Im Feuerwehrhaus in der Zie- geleistraße gibt es Festes und Flüssiges, Warmes und Kaltes. In der Fahrzeughalle feiern wir bei Partymusik in unserer Blaulichtbar. Im Obergeschoss lädt unser Fas- netscafé zum gemütlichen Verweilen ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihre Feuerwehr Baindt Notdienste Fachärztlicher Notfalldienst Tel.: 116 117 (kostenlose Rufnummer, ohne Vorwahl) Zahnärztlicher Notfalldienst Tel.: 0761/120 120 00 Notfallpraxis Ravensburg Oberschwabenklinik - St. Elisabethen-Klinikum Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten Sa, So und an Feiertagen 10 - 18 Uhr Kinder Notfallpraxis Ravensburg Oberschwabenklinik – St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg Elisabethenstr. 15 88212 Ravensburg Öffnungszeiten: Sa, So und an Feiertagen 9 – 13 Uhr und 15 – 19 Uhr Tierarzt Samstag, 25. Januar und Sonntag, 26. Januar 2025 Kleintiergesundheitszentrum Ravensburg Evidensia, Tel.: 0751 - 36 31 40 Apothekennotdienst (Festnetz kostenfreie Rufnummer Tel.: 0800 00 22 833, Homepage: www.aponet.de) Samstag, 25. Januar 2025 Müller’s Apotheke Weingarten, Karlstraße 21, 88250 Weingarten, Tel: 0751 76463641 Sonntag, 26. Januar 2025 Schussen-Apotheke Mochenwangen, Kirchstraße 12, 88284 Wolpertswende, Tel: 07502 9437900 Organisierte Nachbarschaftshilfe Baindt Einsatzleitung: Frau Petra Maucher, Tel: 07502 62 10 98 Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Ravensburg e.V. • Hausnotruf und Mobilruf • Menüservice für Senioren • Wohnberatung • Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz • Notruf 112 - Rettungsdienst Tel.: 0751/ 56061-0, Fax: 0751/ 56061-49 E-Mail: info@dkr-rv.de, Web: www.drk-rv.de Hospizbewegung Weingarten Baienfurt ∙ Baindt ∙ Berg e.V. Begleitung für schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen Hospiz Ambulant, Vogteistr. 5, Weingarten Telefon: 0751-180 56 382, Telefon: 0160- 96 20 72 77 (u.U. Anrufbeantworter, es erfolgt ein Rückruf) Ansprechpartnerin Dipl.-Päd. Dorothea Baur Persönliche Sprechzeit: Montag 16-18 Uhr, Mittwoch 11-13 Uhr Donnerstag 11-14 Uhr und nach Vereinbarung E-Mail: hospiz-weingarten@freenet.de Homepage: www.hospizbewegung-weingarten.de Spendenkonto: KSK Ravensburg IBAN: DE39 6505 0110 0086 1381 92 Störungs-Rufnummer Strom Tel. 0800 3629-477 (kostenfrei) Internet netze BW https://www.netze-bw.de/kunden/netzkunden/service/ stoerungsmeldungen/index.html Bei Störung der Gasversorgung Telefon 0800/804-2000 Wasserversorgung Tel.: (0751) 40 00-919 und nach Dienstschluss Tel.: 0160 44 94 235 Hotline Müllentsorgerfirmen Veolia/ Hofmann Bad Waldsee (bei Fragen rund um die Leerung/Abfuhr) Tel.: 0800/35 30 300 Hotline Landratsamt Ravensburg (allg. Fragen zum Thema Müll, Behältergemeinschaften etc.) Tel. (0751) 85- 23 45 Seite 8 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Ravensburg-Sigmaringen Beratung und Information zu Ansprü- chen bei Teilhabeeinschränkung durch chronische Erkran- kung und Behinderung. Schubertstr. 1, 88214 Ravensburg - Telefon 0751 99923970 - E-Mail: info@eutb-rv-sig.de WOHLFÜHLTREFF Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Dienstag von 14 bis 17 Uhr Dietrich-Bohnhoeffer-Saal, Dorfplatz 2, Baindt Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de BETREUTER MITTAGSTISCH Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Freitag von 11 bis 14 Uhr Weingarten, Maybachstraße 1 Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de Sozialstation St. Anna - Pflegebereich Baienfurt – Baindt – Ravensburger Straße 35, 88250 Weingarten Tel: 0751-560010, Fax: 0751- 5600123 E-Mail: elena.daubert@stiftung-liebenau.de Internet: www.stiftung-liebenau.de/pflege Lebensräume für Jung und Alt Frau Schäch, Sprechzeiten: Di + Do 15:00 – 17:30 Uhr Dorfplatz 2/1, 88255 Baindt, Tel. (07502) 92 16 50, E-Mail Baindt: lebensraum.baindt@stiftung-liebenau.de Abfallwirtschaft Annahmestelle Hofstelle Wöhr (Friesenhäusler Straße 67) Öffnungszeiten: Freitag 15:00-18:00 Uhr Es dürfen nur Kleinmengen (max. 2 Schüttkubikmeter) angeliefert werden. Bitte beachten Sie, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern angenommen werden kann. Unsere Jubilare Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Herr Luigi De Simone feierte am 18. Januar 2025 sei- nen 80. Geburtstag. Frau Elfriede Fritz feierte diesen ebenfalls am 19. Januar 2025. Bürgermeisterin Simone Rürup gratulierte den Jubil- aren herzlich zu ihrem Geburtstag und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute, persönliches Wohlergehen und eine gesegnete Zeit. Gemeindeverwaltung Veranstaltungen Januar 25.01. Narrenbaumstellen – NZ Raspler DP 26.01. Narrensprung – NZ Raspler DP + SKH 25.01. + 26.01. Skikurs (Ersatz) – Alpinteam Februar 01.02. Ball der Vereine – NZ Raspler SKH 11.02. Gemeinderatssitzung Sitzungs- saal 11.02. Tag des Notrufs – DRK 12.02. Fasnetsball – Seniorentreff BSS 21.02. Kinderball – Elternbeirat KWS SKH 23.02. Bundestagswahl Zur Informationi Hospizbewegung Weingarten- Baienfurt-Baindt-Berg e.V. Würdezentrierte Therapie Wie kann Würde auch im Sterben geachtet, bewahrt und geschützt werden? Diese Frage des Kanadiers Harvey M. Chochinov mün- dete in die Entwicklung der Würdezentrierten Therapie. Sie geht auf das Bedürfnis von Menschen am Lebensen- de ein, zu spüren, dass ihr Leben einen Sinn hatte. Sie hilft ihnen, sich auf Taten und Erfahrungen zu besinnen, die sie zu einer einzigartigen, geschätzten Person gemacht ha- ben. Ihre Gedanken und Wünsche werden aufgeschrieben. So entsteht ein Dokument, das für die Zukunft erhalten bleibt und damit eine Möglichkeit bietet, noch etwas für nahestehende, geliebte Menschen zu tun. Dieser Abend gibt einen Einblick in die Würdezentrierte Therapie. Referentin: Elisabeth Häußler, Weingarten Termin: Donnerstag, 30.01.2025, 19 Uhr Ort: Hospiz Ambulant, Vogteistr. 5, Weingarten Wir bitten um telefonische Anmeldung 0751 18056382 Nummer 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 9 Kirchliche Nachrichten Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Baindt Kath. Pfarramt • 88255 Baindt • Thumbstraße 55 25. Januar – 02. Februar 2025 Gedanken zur Woche: Das Herz ist ein Gut, das man nicht verkaufen oder kaufen kann, sondern nur verschenken kann. Gustave Flaubert Samstag, 25. Januar 18.30 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier Sonntag, 26. Januar – 3. Sonntag im Jahreskreis - Hl. Timotheus und Hl. Titus 10.00 Uhr Baindt - EucharistiefeierMinistranten: Anton Pink, Emil Schützbach, Max Schützbach, Ricco Haller, Nele Gründler, Theresa Henzler, Tho- mas Henzler)(† Adalbert Berger, Familie Kien- höfer, FamilieSchnell) Dienstag, 28. Januar 08.00 Uhr Baindt - Schülergottesdienst Mittwoch, 29. Januar 09.00 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier 15.30 Uhr Baienfurt – Gottesdienst im Pflegeheim St. Barbara Donnerstag, 30. Januar 07.45 Uhr Baienfurt - Schülergottesdienst Freitag, 31. Januar - Hl. Johannes Bosco 08.30 Uhr Baindt - Rosenkranz 09.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier 15.30 Uhr Baindt – Auftakt Erstkommunionsmittag im Bischof-Sproll Saal Samstag, 01. Februar 10.00 Uhr Briach - Patrozinium mit Kerzenweihe, Agat- habrot und Blasiussegen 18.30 Uhr Baindt – Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und BlasiussegenMinistranten: Rafael Dorn, Pia Kronenberger, Dominik Klein, Mateo Oelhaf, Emilia Stotz, Marie Stotz(† Franz und Eugen Schmidt, Jahrtag: Zita Maurer) Sonntag, 02. Februar – Darstellung des Herrn 10.00 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen Rosenkranzgebete im Januar Im Januar laden wir ganz herzlich ein zum Rosenkranz- gebet jeden Freitag um 8.30 Uhr vor dem Gottesdienst. Sprechzeiten Pfarrer Bernhard Staudacher Nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 912623) Thumbstraße 55, Baindt E-Mail-Adresse: bernhard-staudacher@gmx.de Gemeindeverwaltung Baindt Telefon (07502) 9406-0 Fax (07502) 9406-18 E-Mail info@baindt.de Internet www.baindt.de Öffnungszeiten: Montag 8:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 16:00 Uhr Dienstag 8:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr Mittwoch bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr Direktdurchwahlnummern Bürgermeisterin Frau Rürup 9406-10 Vorzimmer 9406-17 Amtsblatt 9406-26 Bauamt Leitung Bauamt Frau Jeske 9406-51 stellvertr. Leitung Bauamt Herr Hohenhausen 9406-52 Ortsbaumeister Herr Roth 9406-53 Sachbearbeitung Frau Scheid 9406-54 Klimakoordinator Herr Roth 0157 80661690 E-Mail: klima@b-gemeinden.de Hauptamt Leitung Hauptamt Frau Stocker 9406-40 stellvertr. Leitung Hauptamt Ordnungsamt Frau Heilig 9406-11 Bürgeramt Passamt, An-/Abmeldung, Frau Brei/Frau Nowak/ 9406-12 Führerschein, Fischerei Frau Ziegler Fundamt Einwohnermeldeamt Frau Nowak/Frau Ziegler 9406-14 Volkshochschule Frau Mohring 94114-133 Gewerbeamt Frau Brei 9406-12 Rentenberatung Herr Bautz 9406-14 Standesamt Herr Bautz 9406-14 Friedhofswesen Herr Bautz 9406-14 Hallenbelegung SKH Frau Gerhardt 9406-26 Fachbereichsleitung Bildung und Betreuung Frau Flintrop 9406-41 Kindergartenabrechnung Frau Liche 9406-43 Finanzverwaltung Leitung Kämmerei Herr Abele 9406-20 stellvertr. Leitung Kämmerei, Stabsstelle polit. Steuerung Frau Gerhardt 9406-26 Kasse Herr Müller 9406-22 Kasse Frau Weber 9406-24 Wasser, Grundsteuer Frau Stavarache 9406-21 Hunde-/ Gewerbesteuer Frau Winkler 9406-23 Einrichtungen der Gemeinde Bauhof Herr Mohring 9121-30 Feuerwehrhaus 9121-34 Feuerwehrkommandant Herr Bucher 0151 58040840 Gemeindebücherei Frau Lins 94114-170 Schenk-Konrad-Halle Herr Forderer 0152 25613911 Kindergärten Sonne Mond und Sterne Leitung Haus Sonne 94114-140 E-Mail: leitung.sonne@kiga.baindt.de Leitung Haus Mond 94114-141 E-Mail: leitung.mond@kiga.baindt.de Leitung Sterne 94114-142 u. -143 E-Mail: leitung.sterne@kiga.baindt.de St. Martin 2678 Waldorfkindergarten 5558664 Schulen: Klosterwiesenschule (KWS) und SBBZ Sehen Baindt Rektorin (KWS) Frau Heberling 94114-132 Sekretariat (KWS) Frau Mohring 94114-133 Schulsozialarbeit (KWS) Frau Nandi 94114-172 Schulhausmeister (KWS) Herr Tasyürek 0178 4052591 SBBZ Sehen 94190 Pfarrämter Katholisches Pfarramt 1349 Kath. Gemeindehaus Bischof-Sproll-Saal Anmeldung Frau Moosherr (0751) 18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Evangelisches Pfarramt (0751) 43656 Ev. Gemeindehaus Dietrich-Bonhoeffer-Saal Anmeldung Frau Kutter (0751) 43656 E-Mail: pfarramt.baienfurt@elkw.de Polizei Polizeirevier Weingarten (0751) 803-6666 Notrufe Polizei 110 Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst 112 Seite 10 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 Sprechzeiten Gemeindereferentin Silvia Lehmann Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 5576199, (Tel. privat 943630) E-Mail-Adresse: Silvia.Lehmann@drs.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Regina Willmes Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 56969624 E-Mail-Adresse: Regina.Willmes@drs.de Gemeindehaus St. Martin / Bischof-Sproll-Saal: Belegung und Reservierung Frau Gudrun Moosherr Tel. 0751-18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Katholische Kirchenpflege Baindt: Bankverbindung: KSK Ravensburg IBAN DE 4365 0501 1000 7940 0985 BIC SOLADES1RVB Kath. Pfarramt St. Johannes Baptist Thumbstr. 55, 88255 Baindt Pfarramtssekretärin Frau Christiane Lott Telefon 07502 – 1349 Telefax 07502 – 7452 Stjohannesbaptist.baindt@drs.de www.katholisch-baienfurt-baindt.de Das Pfarrbüro ist vom 27. Januar bis zum 31. Januar 2025 geschlossen. Öffnungszeiten Dienstag 09.30 – 11.30 Uhr Donnerstag. 15.00 – 18.00 Uhr Freitag 9.30 – 11.30 Uhr Kath. Pfarramt Mariä Himmelfahrt Kirchstraße 8, 88255 Baienfurt Telefon 0751 - 43633 Telefax 0751 - 58812 kathpfarramt.baienfurt@drs.de Adveniatskollekte 2024 Bei der Adveniatskollekte ist eine Summe von 1.212,71 € zusammengekommen. Vielen Dank für Ihre großzügigen Spenden, die wir schon weitergeleitet habe. Frauenbund Baienfurt 29. Januar 2025 08.30 Uhr Friedensrosenkranz 09.00 Uhr Friedensmesse Die Jahresprogramme des KDFB liegen am Schrif- tenstand in der Kirche in Baienfurt aus. Begegnungstag der Frauen in Ravensburg-Weststadt, Dreifaltigkeit Freitag, 7. Februar 2025 09.00 Uhr Gottesdienst in Ravensburg, Dreifaltigkeit, mit Pfarrer Reinhold Hübschle 10.00 Uhr Beginn im Gemeindesaal Dreifaltigkeit „Vergiss die Freude nicht!“, mit Gertrud Geiger, Gemeinde- Referentin, Supervisorin 12.00 Uhr Mittagessen in umliegenden Gaststätten 14.00 Uhr „mit Dankbarkeit, die Freude in jedem Tag neu finden“ mit Sigrun Kienle-Hohwy 16.00 Uhr Ende Leitung: Christina Längle, Marlies Rothenhäusler Kostenbeitrag: 7,00 Euro, es ist möglich jeweils nur am Vormittag oder am Nachmittag teilzunehmen. Keine Anmeldung erforderlich! Jede Frau ist willkommen, auch Nichtmitglieder ÖKUMENE – gemeinsam als Christen Ökumenische Taizéandacht Einladung zur Taizéandacht in Baindt Wir laden Sie alle recht herzlich ein zu un- serer ökumenischen Taizéandacht am 26. Januar 2024 um 19.00 Uhr in den Die- trich-Bonhoeffer-Saal in Baindt. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns zusammen die Andacht feiern. Evangelische Kirchengemeinde Baienfurt-Baindt Tel.: 0751/43656, Fax: 0751/ 43941; E-Mail-Adresse: pfarramt.baienfurt@elkw.de Homepage: www.evangelisch-baienfurt-baindt.de Pfarrbüro: Öschweg 32, Baienfurt, Tel.: 0751/ 43656 Pfarrer M. Schöberl Öffnungszeiten Di 7.00 - 9.00 + 13.00 - 15.00, Do 10.00 - 13.00 Uhr Wochenspruch: Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Lk 13,29 Sonntag, 26. Januar 3. Sonntag nach Epiphanias 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeindehaus 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst, Ev. Kirche (Pfr. Schöberl) 14.30 Uhr Weingarten Bibeltreff, Martin-Luther-Gemein- dehaus 19.00 Uhr Baindt Taizéandacht, Dietrich-Bonhoef- fer-Saal Montag, 27. Januar 20.00 Uhr Baienfurt Kirchenchor, Ev. Gemeindehaus Mittwoch, 29. Januar 16.00 Uhr Baienfurt Konfi-Unterricht, Ev. Gemeinde- haus 19.00 Uhr Baienfurt KGR-Sitzung, Ev. Gemeindehaus Donnerstag, 30. Januar 20.00 Uhr - 21.00 Uhr Baienfurt „Bibel im Gespräch“, Ev. Ge- meindehaus-Untergeschoss (Pfr. Schöberl) Nummer 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 11 Sonntag, 02. Februar Letzter Sonntag nach Epiphanias 09.30 Uhr Baindt Gottesdienst anschl. Kirchen- kaffee, Dietrich-Bonhoeffer- Saal (Pfr. Schöberl) 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeindehaus Gedanken zur Woche: Gottes Liebe kennt keine Grenze Wie faszinierend ist es, wenn Christen aller Welt zusammentref- fen: Menschen aus Korea und Ni- caragua, Tansania und ganz Eu- ropa, die sich zu Jesus Christus bekennen. In knapp 2.500 Spra- chen ist die Bibel heute übersetzt. Die christliche Botschaft macht nicht vor Volks- und Landesgrenzen Halt. Sie gilt aus- nahmslos allen Menschen. (Darum geht es am dritten Sonntag nach Epiphanias.) Bereits Jesus und seine Jün- ger haben sich den Nachbarn des Volkes Israel zuge- wandt, haben Ausländer geheilt und mit Samaritanern debattiert. Auch Jesu Ahnen sind international wie die Moabiterin Rut, die mit ihrer Schwiegermutter in fremdes Land zog und ihre Religion annahm. Gottes Liebe kennt keine Grenzen – bezeugen die Apostel und Propheten. So wird auch das Reich Gottes bunt und vielsprachig sein. „Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes“. (Quelle: kirchenjahr-evangelisch.de, Bildquelle: © Unsplash / Karly Santiago) --- Bibel im Gespräch - Monatsspruch Mich von einem Wort überraschen las- sen, das „zufällig“ in meine Situation hineinspricht. Mit anderen gemeinsam nach Antworten suchen, die mich be- wegen. Motiviert weitergehen, weil ich nicht allein unter- wegs bin. Zusammen über den Monatsspruch ins Ge- spräch kommen und neue Zugänge zu bekannten und „neuen“ Bibelstellen entdecken. Wir treffen uns am Donnerstag, 30.01.2025 um 20.00 - 21.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus - Untergeschoss. Wer darauf Lust darauf hat, ist herzlich eingeladen zum Gespräch. --- Ehejubiläum Sie feiern 2025 ein Ehejubiläum und freuen sich über einen Besuch von Pfar- rer Schöberl oder wollen das Jubiläum mit einem Gottesdienst feiern? Dann melden Sie sich bitte im Pfarrbüro (Tel.: 0751 43656). Da wir nicht alle Daten von allen Trauungen vorliegen haben, sind wir auf Ihre Hilfe und Rückmeldung angewiesen. Vielen Dank. --- Aufräumaktion Krabbelgruppen In unserem Ev. Gemeindehaus tref- fen sich regelmäßig einige Krabbel- gruppen. Im Laufe der Zeit gehen immer wieder Spielzeuge kaputt oder werden unansehnlich. Nun ha- ben sich zwei Krabbelgruppenmütter dazu bereit erklärt, den Spielzeug- schrank aufzuräumen. Das Ergebnis ist toll! Ein herzliches Dankeschön an die beiden fleißigen Helferinnen. Wenn alle mithelfen, bleibt es auch so schön und alle haben etwas davon. --- Bibeltreff zum Matthäus-Evangelium Am Sonntag, 26. Januar findet um 14:30 Uhr wieder ein Bibeltreff im Martin-Luther-Gemein- dehaus Weingarten statt. Das Thema lautet „Mit Jesus wird Gottes Welt greifbar“. Mario Müller, der neue Gemein- schaftspastor des Evang. Gemeinschaftsverbandes „Die Apis“ gibt Impulse zu Matthäus 4, 12-22. Gäste sind herzlich willkommen, Veranstalter ist die evang.-landeskirchliche Gemeinschaft Die Apis in Wein- garten. --- Einladung zum Frühschoppen in Ravensburg Bundestagskandidat*in- nen im Dialog Ravensburg. Am Sonntag, den 02. Februar 2025, laden das Kapu- ziner Kreativzentrum und die Diakonie Oberschwaben Allgäu Bodensee herzlich zum zweiten Frühschoppen der Veranstaltungsreihe #WIRINRAVENSBURG ein. Die Veranstaltung findet von 11:00 bis 14:00 Uhr im Kapuziner Kreativzentrum, Kapuzinerstraße 27a, Ravensburg, statt. Prominente Gäste und ein spannender Einstieg Für die Diskussion konnten alle Direktkandidat*innen für den Bundestag gewonnen werden. Sie repräsentieren ein breites politisches Spektrum und garantieren span- nende Perspektiven: Agnieszka Brugger (Bündnis 90/ Die Grünen), Heike Engelhardt (SPD), Axel Müller (CDU), Benjamin Strasser (FDP), Laurin Brinkmann (Volt), Moritz Fischinger (Die Linke) Nach einer kurzen Vorstellung der Gäste eröffnet das Thema „Deutsch auf Zeit?“ Die Diskussion. Dabei wird ein Blick auf Integration und Migration geworfen: Wie fühlt es sich an, wenn Menschen, die hier ihre Wurzeln geschla- gen haben, plötzlich hören: „Ihr müsst zurück“? Zurück – wohin? Zu einem Ort, der längst fremd geworden ist, oder zu einer Heimat, die es für sie nie wirklich gab? Diese Frage brennt. Sie rührt an etwas Grundlegendes: Wer gehört wirklich dazu? Und wer wird trotz aller Be- mühungen und allem Dazugehören immer nur als Gast angesehen? Was macht das mit uns – als Gesellschaft, die sich stolz Einwanderungsland nennt? Und was macht das mit den Menschen, die immer wieder beweisen müssen, dass sie dazugehören? Wir möchten von den politischen Vertreter*innen ihre Haltungen zu diesem aktuellen, medi- al aufgeputschten und sensiblen Thema erfahren. Dabei stehen Fragen im Raum wie: Wie können wir Integration neu denken? Und welche politischen Rahmenbedingun- gen braucht es, um Menschen dauerhaft Teil unserer Gesellschaft werden zu lassen? Die Direktkandidat*in- nen werden ihre Positionen zu diesen Fragen darlegen und anschließend auf weitere Themen der Sozial- und Gesellschaftspolitik eingehen. Aktive Beteiligung des Publikums Die Teilnehmenden des Frühschoppens sind eingeladen, durch Publikumsfragen aktiv an der Diskussion teilzu- nehmen und ihre Anliegen direkt an die Kandidat*innen zu richten. Musik, Bier und Politik Für eine gemütliche Atmosphäre sorgt die Band „Blas und Balg“, die den Frühschoppen musikalisch begleitet. Frisch Seite 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 gezapftes Bier, heißer Tee und herzhafte Speisen runden das gesellige Format ab. „Dieses Thema ist hochaktuell und bewegt uns alle“, erklärt Pfarrer Ralf Brennecke. „Es geht darum, unser Selbstverständnis als Gesellschaft zu hinterfragen und den Menschen, die hier leben, eine Stim- me zu geben.“ „Unser Ziel ist es, über alle sozialen Milieus hinweg ins Gespräch zu kommen und so gemeinsam Lö- sungsansätze für unsere Stadt zu finden“, ergänzt Chris- tian Mayer, Vorstand des Kapuziner Kreativzentrums. Eintritt: frei (Spenden willkommen) Die Veranstaltung wird durch das Programm „Demokratie leben!“ geför- dert. Kontakt für Presseanfragen Christian Mayer Kapuziner Kreativzentrum Ravensburg Tel.: 0151/19470041 E-Mail: christian.mayer@kapuziner-rv. de Weitere Informationen unter: www.kapuziner.info #WIRINRAVENSBURG – Gemeinsam diskutieren, ge- meinsam gestalten. oder Diakonisches Werk OAB Wein- bergstr. 10, 88214 Ravensburg T +49 751 95223-120, www. diakonie-oab.de www.kirchenbezirk-ravensburg.de Diakonie. Mit Dir. BEGEGNEN. BEGLEITEN. BERATEN. Christliche Brüdergemeinde Baienfurt (Baptisten) e.V. Baindter Str. 11, 88255 Baienfurt Homepage: www.baptisten-baienfurt.de E-Mail: info@baptisten-baienfurt.de Gottesdienste Unsere Gottesdienste sind offen für Besucher und fin- den sonntags um 10 Uhr statt. Weitere Veranstaltungen werden auf der Homepage der Brüdergemeinde ange- kündigt. Vereinsnachrichten SV Baindt 1959 e.V. Vorbereitungsstart Nach einer erholsamen Winterpause startet der SVB am 28.01 in die Vorbe- reitung auf die Rückrunde der Saison 24/25. Erste Mannschaft Zugänge: Conner Odenbach (Torwart/TSV Berg II) Denis Schimanowski (Verteidiger/Rück- kehr zum SVB nach Präsidiumswechsel bei der Polizei) Abgänge: Max Dingeldey (FC Aramäer Pfullendorf) Vorbereitungsplan: Sonntag, 08.02 15.30 Uhr: FC 07 Albstadt - SV Baindt Sonntag, 16.02 12.30 Uhr: VfB Friedrichshafen II - SV Baindt Samstag, 22.02 12.30 Uhr: TuS Immenstaad - SV Baindt Dienstag, 25.02 19.00 Uhr: SV Wolpertswende - SV Baindt Freitag, 28.02 19.00 Uhr: SV Baindt - TSV Berg II Samstag, 08.03 (erstes Punktspiel) 15.00 Uhr: SV Baindt - FC Leutkirch Zweite Mannschaft Sonntag, 09.02 12.45 Uhr: SV Weissenau - SV Baindt II Freitag, 14.02 19.30 Uhr: TSB Ravensburg - SV Baindt II Samstag, 15.02 14.00 Uhr: SV Deuchelried - SV Baindt II Samstag, 22.02 13.00 Uhr: SGM Wohmbrechts/Heimenkirch II - SV Baindt II Samstag, 08.03 (erstes Punktspiel) 12.45 Uhr: SV Baindt II - FC Leutkirch II Jugendfußball Hallenbezirksmeisterschaften E-Juniorinnen Am letzten Wochenende waren wir mit zwei Mannschaf- ten in der Endrunde der E-Juniorinnen in Horgenzell ver- treten. Die E1 gehörte sicherlich zum Favoritenkreis, doch dass die E2 dann auch die Vorrunde als Gruppenerste abschlossen war sicherlich eine kleine Überraschung. Im Halbfinale hatten unsere E1 mit SV Deuchelried einen ge- schickt verteidigenden Gegner, den sie nur knapp mit 1:0 bezwangen, während unsere E2 gegen PSG Friedrichsha- fen das Halbfinale mit 0:4 recht deutlich verlor. Im Finale war unsere beste Torjägerin Greta leider schon zu stark angeschlagen, um sich entscheidend gegen ihre schnellen Bewacherinnen durchzusetzen. So gelang unseren Mädels nur ein Tor, während die Gegnerinnen mit drei Kontern das Finale für sich entscheiden konnten. Auch wenn es am Ende nicht ganz für einen Turniersieg gereicht hat, können wir stolz auf die Leistung unserer beiden Mannschaften sein, wo auch die jüngeren Talente schon auf hohem Niveau mitgespielt haben. Es spielten: E1: Franziska Joachim, Margo Hodek, Han- na Busam, Thea Rimmele, Mia Malsam, Pia Schützbach, Greta GünthnerE2: Ella Fehr, Finja Hinner, Lotte Kijews- ki, Marie Mayer, Mia Daiker, Lila Schluchter, Pauline Rist D-Juniorinnen Ebenso in Horgenzell am Start waren unsere D-Juniorin- nen, die die Vorrunde in Grünkraut schon souverän ge- winnen konnte. Da eine Mannschaft ausgefallen war und wir viele Spielerinnen dabeihatten, stellten wir außer Kon- kurrenz gleich eine zweite Mannschaft, auf die wir gleich im ersten Spiel trafen. In einem lockeren Turnierauftakt konnte das Spiel gewonnen werden, doch im zweiten Spiel trafen wir auf effiziente und vor allem körperlich überle- gene Gegnerinnen aus Immenried, denen wir uns mit 1:3 geschlagen geben mussten. Das abschließende Grup- penspiel gegen Bergatreute wurde wieder klar mit 3:0 gewonnen. Im Halbfinale konnten unsere Mädels gegen Wilhelmsdorf/Horgenzell abermals überlegen gewinnen und so kam es im Finale zum erneuten Aufeinandertreffen mit Immenried. Wir spielten es geschickt aus und gingen nach einem herrlichen Spielzug über drei Stationen mit 1:0 in Führung, die bis zur vorletzten Minute hielt. Dann setzte sich eine der Gegnerinnen körperlich recht rustikal durch und erzielte den Ausgleich, so dass es ins 9-m- Schießen ging. Beide Mannschaften verschossen je drei 9 m, dann wurde, zur Verwunderung aller der gegnerische wieder- holt. Die Schützin ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte diesmal, zum Turniersieg für Immenried. Leider hat es diesmal nicht gereicht für den Turniersieg, Nummer 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 13 doch die Mädels haben sich als zweite trotzdem qualifi- ziert für die Teilnahme an den Verbandshallenmeister- schaften im Februar – Glückwunsch Mädels. Es spielten: Luisa Kolbaske, Emma Straub, Lena Alber, Lea Busam, Jule Ambacher, Ronja Mayer, Leonie Ziegler, Han- na Busam, Taneesha Mahler, Isabella Lang, Lea Rimmele TT - V O R S C H A U Herren 1 starten mit Auswärtsspiel in die Rückrunde der Landesklasse Sa. 25.01.25 19.00 Uhr TSV Warthausen - Herren 1 Narrenzunft Raspler e.V. Baindter Fasnetswochenende 2025 Wie heißt es doch so schön im Lied von Peter Rubin…wir zwei fahren irgendwo hin. Genau so starteten wir ins zweite Fasnetswochenende und bis kurz vor An- kunft, wussten weder die Raspler noch die Schalmeien, dass die Fahrt ins Blaue zum Narrensprung zu den Bä- renjägern von Griesingen geht. Davor gab es im Bären in Uttenweiler (siehe Bild) noch einen gemeinsamen musikalischen Frühschoppen und tatsächlich beendeten einige Raspler die Bärentour 2025 beim Lumpenkapellenball in der Schenk-Konrad-Halle. Leider war die Sonne an diesem Wochenende nicht gar so präsent und so ging es eher in ein nebliges Grünkraut zum Sonntagssprung, Aber Hauptsache, die Sonne lacht am kommenden Wo- chenende über Baindt, wenn am Samstag um 14:30 Uhr erstmalig der Narrenbaum auf unserem neugestalteten Dorfplatz gestellt wird. Einen Tag später, also am Sonntag, 26. Januar, star- tet um 13.30 Uhr unser 16. Narrensprung in Baindt. An diesem Großereignis nehmen über 3000 Maskenträger aus verschiedensten Narrenzünften samt Musikkapellen, Fanfarenzügen und Schalmeien, sowie diversen Baindter Gruppen und Vereinen teil. Wichtige Information für alle Anwohner: Aufstellungsplatz: Boschstraße Umzugsweg: Boschstraße – Marsweilerstraße – Küfer- straße – Ziegeleistraße – Innere Breite – Gartenstraße Der Umzugsweg endet in der Thumbstraße. Die Anlieger bzw. Grundstücksanlieger am Aufstellungs- platz und Umzugsweg möchten wir darauf hinweisen, dass keine „fahrenden Händler“ Verkaufsstände an bzw. auf Privatgrundstücken am Aufstellungsplatz und Um- zugsweg aufbauen und betreiben dürfen. Dies bleibt aus- schließlich den Baindter Vereinen vorbehalten. Außerdem bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger darauf zu ach- ten, dass an diesem Tag die oben genannten Straßen zwischen 12.00 Uhr und 17.00 Uhr gesperrt sind und mit Fahrzeugen nicht mehr befahren werden können. Gleich- zeitig bitten wir, auf dem gesamten Umzugsweg keine Fahrzeuge zu parken. Im Voraus recht herzlichen Dank für Ihr entgegengebrachtes Verständnis. Natürlich freuen wir uns auch, wenn Sie Ihr Haus und/ oder Garten fasnetsmäßig schmücken, um so das Orts- bild diesem närrischen Höhepunkt entsprechend anzu- passen. Ihrer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Auf ein tolles Fasnetswochenende mit einem herrlichen Narrensprung und vielen Zuschauern freut sich mit viel RASPLER - RATSCH RATSCH die Narrenzunft Raspler. Der Zunftrat Bildungs- und Sozialwerk der Landfrauen e. V. Ortsverein Baindt e. V. Landfrauen Baindt e.V. Am Mittwoch, 29.01.2025 kommt Frau Tanja Müller vom Ernäh- rungszentrum Bad Waldsee zu uns in den Bischof-Sproll-Saal nach Baindt und referiert zum Thema: Fermentieren: Fermentieren hat viele Vorteile, darunter die Verbesse- rung der Haltbarkeit von Lebensmitteln, die Förderung gesunder Darmbakterien und die Steigerung des Nähr- stoffgehalts. Beginn 19.30 Uhr. Hierzu laden wir alle Inte- ressierten aus der Gemeinde herzlichst ein. Die Vorstandschaft Terminvorschau: Samstag, 15.02.2025 Landfrauenfasnet im Bischof-Sproll-Saal, Beginn 19.30 Uhr. Unser Motto: Der Berg ruft, komm mit auf die Mars- weiler Höh´. Anmeldung bis 09.02.2025 bei Doris Sonntag, Tel. 07502/1035 oder über unsere Whatsapp-Gruppe. Landjugend Baindt e.V. Reisigsammeln Landjugend Baindt - Funken 2025 Auch dieses Jahr veranstaltet die Landju- gend Baindt wieder das traditionelle Fun- kenfeuer am Samstag den 08. März. Dafür benötigen wir unbehandeltes Holz, Reisig, Baum- schnitt, Sträucher usw. (kein Grünmüllabfall) aus nicht gewerblichen Haushalten. Falls Sie uns dies zur Verfügung stellen möchten, dürfen Sie sich gerne bei Niklas Späth (0174 8527937) oder Juli- an Kurz (0176 53542387) melden. Seite 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 Gegen eine Spende holen wir das Reisig und Holz gerne bei Ihnen Zuhause am Freitag den 07. März ab. Die Landjugend Baindt freut sich jetzt schon auf Ihr Kom- men. Schalmeienkapelle Baindt e.V. Das Baindter Wochenende steht an Letztes Wochenende feierten wir Pre- miere mit unserer ersten „Fahrt ins Blaue“ und sie war ein voller Erfolg. Nach einem doch etwas nervösem Start mit vielen Ver- mutungen und Mutmaßungen legten wir unseren ersten Stopp im Gasthaus „Bären“ in Uttenweiler ein. Damit war das Eis schnell gebrochen und die ausgelassene Stim- mung nahm beinahe überhand. Als nächster Halt stand dann der Jubiläumsumzug der Narrenzunft Griesingen (bei Ehingen) an. Nach einer erholsamen Rückfahrt en- dete unsere Fahrt zu guter Letzt auf dem Räuberball in Baindt. Vielen Dank an die Raspler für diese grandiose Ausfahrt und Organisation. Das schreit nach einer Wiederholung! Viel Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen, bleibt den Musketieren aber nicht, denn das Baindter Wochenen- de steht an. Bereits am Samstag wird auf dem neuen Dorfplatz erst- mals der Narrenbaum gestellt. Und am Abend besuchen wir unsere Freunde vom FZ Löwen bei Ihrem Hausball in Baienfurt. Am Sonntagmorgen geht es dann doch etwas früher los als üblich. Wir dürfen beim Zunftmeisterempfang auf- spielen und begrüßen die Zunftmeister der eingeladenen Narrenzünfte und Vereine musikalisch in der Schenk-Kon- rad-Halle. Und danach ziehen wir durch nahezu alle Gas- sen und Straßen, die Baindt zu bieten hat. Wir freuen uns wieder auf ein tolles Wochenende! Volleyball LJ Baindt Fulminanter Auftakt in die Rückrunde Was war denn da am Wochenende los? Im Spiel VLJ Baindt 2 gegen den SSV Ulm 1846 1 machten die Baindter immer- hin schon mehr Punkte als beim letzten Mal (9:25; 11:25). Sie konnten zwar etwas dagegen halten, waren aber - der frühen Uhrzeit geschuldet - noch nicht ganz wach. Im zweiten Spiel gegen die TG Biberach musste sich die Volleyball Landjugend Baindt 2 im ersten Satz knapp geschlagen geben (20:25). Nachdem der Schwachpunkt ermittelt und vom Feld gestellt wurde, lief es für die Baind- ter rund (25:20). Für den Gesamtsieg reichte es leider am Ende trotzdem noch nicht (7:25). Auch die erste Mannschaft hatte Schwierigkeiten in ihrem ersten Spiel des Tages gegen den SV Jedesheim (21:25; 15:25). Nachdem die zweite Mannschaft ihren Spieltag in Ulm beendet hatte, kam sie als Verstärkung und laut- starker Fanclub in die Baindter Halle. Mithilfe der zahl- reichen Zuschauer und nach deutlicher Traineransage ging es gegen den TV 02 Langenargen Psychos zurück auf’s Spielfeld. Die Mannschaft wirkte wie ausgewechselt, konnte ihre Eigenfehler drastisch reduzieren und feier- te gemeinsam jeden einzelnen Punkt. Das zahlte sich bereits im ersten Satz aus (25:20). Und auch nach dem Seitenwechsel war zwar keine eindeutige Überlegenheit da, doch konnte am Ende ein Sieg verbucht und gefeiert werden (25:21). Die nächsten Termine: Beim Narrensprung am Sonntag, 26.01.2025 freuen wir uns, euch an unserem Stand begrüßen zu dürfen. Am 30.01.2025 spielt die VLJ Baindt 1 die nächste Pokal- runde in Tettnang. Schwäbischer Albverein OG Weingarten Walking jeden Donnerstag 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten Wer hat Lust mit uns zu walken? Wir treffen uns ganzjährig jeden Donners- tag um 08.30 Uhr am Freibad in Weingar- ten und walken ca. 1,5 Stunden. Gäste sind herzlich willkommen! Aus dem Landkreis DRK Kreisverband DRK warnt vor Eiseinbruch - Kinder besonders ge- fährdet Wenn die Frostgrade Eisschichten auf die Gewässer in Oberschwaben zaubern, ist die Verlockung groß, sich auf die vereisten Weiher, Seen und Flüsse zu wagen. „Bitte Nummer 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 15 keinesfalls betreten“, warnt Gerhard Krayss, DRK-Kreis- geschäftsführer. „Ein Spaziergang auf einem nicht frei- gegebenen Gewässer ist gefährlich und kann zu einem Einbruch ins Eis führen. Die einsetzende Unterkühlung führt schon nach wenigen Minuten zum Ertrinken“. Krayss erklärt, wie man ins Eis eingebrochenen Personen hilft, ohne sich selbst zu gefährden. Tipp 1: „Beachten Sie unbedingt die örtlichen Warn- hinweise. Erklären Sie diese auch ihren Kindern. Grundsätzlich bilden stehende Gewässer dickere Eisschichten als fließende. Auf Seen kann das Eis durch Strömungen unterschiedlich dick sein. Industrielle Zuläufe lassen die Wassertemperatur steigen. Dort wird das Eis dünner. Besonders gefährlich sind Talsperren, deren Pegel sich ständig ändert. Dort bilden sich unter dem Eis Hohlräume. Auch an Fischerlö- chern, Eisrissen und Einbruchstellen ist die Tragfähigkeit verringert. Ein Knistern kündigt an, wenn das Eis bricht. Verlassen Sie sofort kriechend die Eisfläche - auf dem gleichen Weg, auf dem Sie gekommen sind. Warnen Sie andere Personen, die sich auf dem Eis befinden. Tipp 2: Schnellstmöglich Notruf (112) absetzen! Achten Sie auf die eigene Sicherheit. Holen Sie sich wei- tere Unterstützung, indem Sie laut um Hilfe rufen. An vielen Gewässern werden zur Winterzeit Hilfsmittel wie Rettungsringe und -leinen zur Bergung von eingebro- chenen Personen bereitgestellt. Wenn das nicht der Fall ist, reichen Sie der eingebrochenen Person vom Ufer aus einen Schal, einen Stock oder ähnliches und ziehen Sie sie aus dem Wasser. Liegt die Einbruchstelle weiter weg, sichern Sie sich mit einem Seil und „robben“ Sie am besten zur Einbruchstelle. Hilfsmittel, wie z.B. eine Leiter, können das eigene Gewicht auf dem Eis verteilen und so vor dem eigenen Einbruch schützen. Tipp 3: Unterkühlte Person nur langsam erwärmen Bringen Sie eine unterkühlte Person in einem warmen Raum. Ziehen Sie ihr vorsichtig die nasse Kleidung aus und wickeln Sie in eine Rettungsdecke. Den Betroffenen möglichst wenig bewegen. Bei Bewusstlosigkeit kontrol- lieren Sie, ob die Person normal atmet. Ist dies der Fall, bringen Sie sie in die stabile Seitenlage. Beobachten Sie immer wieder die Atmung. Bei Bewusstlosigkeit und nicht vorhandener normaler Atmung beginnen Sie mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung (30 Mal Herzdruckmassa- ge, 2 Mal Beatmen im Wechsel). Hören Sie erst auf, wenn der Rettungsdienst sie dazu auffordert.“ Landratsamt Ravensburg Fachtagung für landwirtschaftliche Direktvermarktung „Stimmt die Kasse?!“ Preiskalkulation, Kassenführung, Steuerrecht & Co. Kreis Ravensburg – Der Fachbereich Landwirtschaft des Landratsamts Sigmaringen und das Landwirtschaftsamt Biberach veranstalten am Dienstag, 18. Februar von 9 bis 16.30 Uhr einen überregionalen Fachtag für landwirt- schaftliche Direktvermarkterinnen und Direktvermark- ter aus der Region Oberschwaben im Kloster Sießen bei Bad Saulgau. Um kostendeckende oder gewinnbringende Preise für Produkte zu erzielen, muss man wissen, welche Kosten der Erzeugung zugrunde liegen. Wenn die eigenen Herstel- lungskosten nicht bekannt sind, wird die Preisgestaltung „nach Gefühl“ oder nach den Preisen der Mitbewerber festgelegt. Dabei ist die Frage: „Welchen Preis kann oder muss ich für mein Erzeugnis verlangen?“ für jeden Betrieb und für jedes Produkt an- ders zu beantworten, da jeder landwirtschaftliche Er- zeuger von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgeht. Stefan Rettner, Berater für Direktvermarktung und Be- triebsentwicklung, erläutert die Grundlagen, Kennzahlen und Einflussfaktoren, welche die Preisgestaltung und Wirt- schaftlichkeit beeinflussen. Auf was Direktvermarktende im Gewerbe- und Steuerrecht besonders achten müssen, erklärt die Steuerberaterin Martina Weber. Der Wissensmarkt am Nachmittag bietet eine Mischung aus Fachvorträgen und Praxis-Austausch. Die Steuerspe- zialistin stellt hier die Grundsätze und Anforderungen an die Kassenführung im Steuerrecht vor. Zudem gibt sie Tipps für das eigene Abrechnungsverfahren in der Di- rektvermarktung. Praxisbeispiele zur Preiskalkulation von Fleisch oder der Wirtschaftlichkeit von Verkaufsautomaten durch Experte Rettner runden den Fachtag ab. Für die Teilnahme an der Fortbildung ist eine Anmeldung bis Dienstag, 4. Februar, über den Veranstaltungskalender des Landkreises Sigmaringen auf der Internetseite www. landkreis-sigmaringen.de/veranstaltungen erforderlich. Dort sind auch weitere Informationen und ein Flyer zur Veranstaltung hinterlegt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Kosten für die Teilnahme betragen 40 Euro inklusive Tagesverpflegung und Getränken. „Wo ist Anne Frank“ Kreisarchiv zeigt am 27. 1., 17.30 Uhr den Animationsfilm zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 75 Jahre nach Anne Franks tragischem Tod im Konzen- trationslager Bergen-Belsen erwacht ihre imaginäre Ta- gebuchfreundin Kitty an einem stürmischen Morgen des Jahres 2019 zum Leben und macht sich in Amsterdam auf die Suche nach Anne und ihrer Familie. Sie folgt dabei An- nes Spuren, vom ehemaligen Versteck im Hinterhaus der berühmten Prinsengracht 263 bis zu ihrem tragischen Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen 1944. Unterstützt wird sie bei dieser Suche von ihrem Freund Peter, der eine geheime Unterkunft für Geflüchtete betreibt. Verwirrt von Europas zerrütteter Welt und den Ungerechtigkeiten, de- nen Flüchtlingskinder ausgesetzt sind, möchte Kitty Annas Ziel verwirklichen und künftigen Generationen Hoffnung und Toleranz vermitteln. „Wo ist Anne Frank“ vom farbfilmverleih hat eine Al- tersfreigabe von sechs Jahren. Die Bildsprache und Be- griffe sind meist erst für Jugendliche ab 12 Jahren ver- ständlich. Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters bietet der Film die Möglichkeit auf zeitgemäße Art die Geschichte Anne Franks und deren Bedeutung für die Gegenwart kennenzulernen. Gezeigt wird der Film am Montag, 27. Januar, um 17:30 Uhr in den Räumen des Landratsamtes Ravensburg in der Sauterleutestraße 34. Der Eintritt ist frei. Neben dem Film „Wo ist Anne Frank“ wird das Kreisarchiv Ravensburg im Jahr 2025 an drei weiteren Terminen ein Geschichtskino anbieten. · Am 7. März (anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März) und am · 9. Juli (Tag des Rock´n´Rolls) sowie am · 21. Juli (anlässlich des Jahrestags des Staufenberg- Attentats am 20. Juli 1944). Kreisarchiv Ravensburg, Außendepot Leitung: Ulrich Kees M.A. Sauterleutestraße 11 88250 Weingarten Seite 16 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 kreisarchiv@rv.de Bitte nutzen Sie die Parkplätze vor dem Gebäude oder beim Jobcenter (Sauterleutestraße 34) Öffnungszeiten Archivnutzung nach Voranmeldung Dienstag 9 bis 12 Uhr Donnerstag 9 bis 12 und 14 bis 17:30 Uhr Caritas Bodensee-Oberschwaben Kinder betreuen - neugierig geworden? In der Kindertagespflege betreuen Sie mit Vergütung Kinder bis zu 14 Jahren bei Ihnen zu Hause, im Haushalt des Kindes oder in anderen geeigneten Räumen.Wenn Ihnen der Umgang mit Kindern Freude bereitet, machen Sie die Kindertagespflege zu Ihrem Beruf und werden Tagesmutter oder Tagesvater. Neuer Vorbereitungskurs ab März 2025 Wir beraten Sie gerne: Vermittlungsstelle für Kindertagespflege Schussental Caritas Bodensee-Oberschwaben Telefon: 0751-36256-36/-18 ktp-rv@caritas-bodensee-oberschwaben.de Infoveranstaltung: am Donnerstag 6. Februar 2025 18 bis 19.30 Uhr online (Zugangscode unter SCAN ME) Lieblingsjob? Irgendwas mit Kindern! Neuer Kurs ab März 2025 in Weingar- ten für Tagespflegepersonen Am 06.02.2025 findet um 18:00 eine Online-Infoveranstaltung statt. Anmelden können Sie sich über Qualifi- zierung.Kindertagespflege@rv.de oder direkt über den QR-Code teilnehmen. INFORMATIONEN Caritas Bodensee Oberschwaben | Ver- mittlungsstelle für Kindertagespflege Anja Staib 0751 362 56 36 | Christina Neubauer 0751 362 56 18 ktp-rv@caritas-bodensee-oberschwa- ben.de www.tagespflege-ravensburg.de Gasspürer unterwegs TWS Netz überprüft Gasrohrnetz – Prüfung startet am 27. Januar und dauert rund zwei Monate Ab dem 27. Januar fahren sie durch die Straßen – die Gasspürer der TWS Netz GmbH. Im Auftrag des Netz- betreibers prüft die Firma Schütz in den kommenden zwei Monaten das Gasrohrnetz in Weingarten, Baienfurt, Baindt und Wilhelmsdorf. Die TWS setzt dabei auf moder- ne Gasspürfahrzeuge, die mit hochsensibler Messtechnik ausgestattet sind und schon minimale Undichtigkeiten auf eine Entfernung von 12 Metern erkennen. Bisher waren Gasspürer mit sogenannten Teppichsonden zu Fuß im Netzgebiet unterwegs. Unterwegs auf Rädern Die Prüfung der Gasleitungen startet in Weingarten. „Durch den Einsatz der fahrzeuggestützten Technik ar- beiten wir noch effizienter und sparen Zeit sowie Ressour- cen“, erklärt Simon Scholz, Abteilungsleiter Netze bei der TWS. Die hochsensible Sonde im Fahrzeug spürt winzigste Undichtigkeiten auf. Dann wird die Stelle näher untersucht und, falls erforderlich, aufgegraben und die Leitung repa- riert. Nur in Ausnahmefällen müssen die Fachkräfte noch mit einer Teppichsonde zu Fuß die Leitungen ablaufen. Im Einsatz für die Versorgungssicherheit „Unsere Gasspürer leisten einen großen Beitrag für eine sichere und zuverlässige Gasversorgung“, betont Simon Scholz. Um das lückenlose Überprüfen des Gasnetzes bis zu den Hausanschlüssen zu gewährleisten, müssen die Mitarbeitenden der Firma Schütz unter Umständen auch private Grundstücke betreten. „Wenn die Entfer- nung der Hausanschluss-Leitung zum Fahrzeug zu groß ist, sind die Gasspürer zu Fuß unterwegs. Sie können sich ausweisen“, versichert Simon Scholz. Insgesamt umfasst das Versorgungsnetz der TWS Netz rund 600 Kilometer Gasleitungen, die regelmäßig geprüft werden. Technische Werke Schussental (TWS) Energiezukunft selbst gestalten TWS informiert auf der Baumesse hausplus über Ener- gie- und Wärmelösungen Energie sparen, Klima und Ressourcen schonen - aber wie? Für viele Verbraucher sind das drängende Fragen, wenn es um die eigenen vier Wände und Projekte zur Energieeffizienz oder Energieeinsparung geht. Wertvol- le Tipps dazu gibt es auf der Baumesse hausplus vom 31. Januar bis 2. Februar in der Oberschwabenhalle in Ravensburg. Die Technischen Werke Schussental (TWS) beraten an ihrem Messestand Bauherren, Sanierer und Gewerbetreibende. Die Besucherinnen und Besucher er- wartet unter anderem spannende Einblicke in das „tw- sÖkoenergiehaus“. Mit dieser Energielösung kann die eigene ökologische, effiziente und unabhängige Strom- versorgung mit innovativen und intelligenten Komponen- ten möglich werden: Von der Photovoltaikanlage über den Stromspeicher im Haus bis hin zur Ladestation für das Elektroauto greifen alle Komponenten der Solar- stromversorgung perfekt ineinander. Für alle, die mehr über die Eigenstromnutzung erfahren möchten, lädt die TWS im Rahmen der hausplus am Sonntag, 2. Februar, um 10.30 Uhr zu einem Vortrag mit dem TWS-Experten Fabian Schäfer ein. Expertensprechstunde für Wärmelösungen Gemeinsam mit Kommunen arbeitet die TWS seit Jah- ren an innovativen Wärmelösungen und investiert kon- sequent in klimaneutrale Energiesysteme. So baut der Energieversorger in Ravensburg und Weingarten ein Fernwärmenetz auf, das künftig Haushalte, kommuna- le Betriebe und Geschäfte energieeffizient mit Wärme versorgt. Im Rahmen der Expertensprechstunde können sich die Messebesucher am Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 13 Uhr sowie am Sonntag von 15 bis 17 Uhr am TWS-Messestand über den Baufortschritt und die An- schlussmöglichkeiten informieren. Darüber hinaus hält der Energiedienstleister auf der hausplus Informationen zur Heizkostenverordnung pa- rat und informiert darüber, wie er Hausverwaltungen und Vermieter mit fernauslesbarer Messtechnik entlastet. Der Service reicht bis hin zur kompletten Nebenkostenabrech- nung. Im Rahmen eines eigenen Förderprogramms unter- stützt die TWS zudem eine Vielzahl von Maßnahmen für mehr Effizienz. Informationen zu den aktuellen Förder- programmen der TWS erhalten Interessierte ebenso wie attraktive Ökostrom-Angebote, die nicht nur nachhaltig sind, sondern mit einem Messebonus von 100 Euro einen Nummer 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 17 zusätzlichen finanziellen Mehrwert bieten. Mehr Informa- tionen gibt es auch unter www.tws.de. Ravensburger Spieleland veranstaltet Bewerbertag Das Ravensburger Spieleland stellt sich als Arbeitge- ber am 24. und 25. Januar 2025 vor. Der Freizeitpark am Bodensee sucht für die Saison 2025, die am 5. April 2025 startet, interessierte Saison- und Abrufkräfte für die unterschiedlichsten Bereiche wie Animation, Shop, Logistik, Gastronomie, Ticketing und Event. Wer für das Jahr 2025 noch auf der Suche nach einem spannenden Ferien- oder Nebenjob ist, ist am 24. und 25. Januar 2025 im Ravensburger Spieleland herzlich willkommen. Der Freizeitpark geht an diesem Tag in den direkten Austausch mit Interessierten und stellt sich ihren Fragen. Egal ob Schüler, Student oder Rentner – alle In- teressierten ab 16 Jahren sind eingeladen, sich über die Möglichkeiten zu informieren. Das Ravensburger Spieleland bietet eine Vielzahl an spannenden Arbeitsbereichen, darunter die Bereiche Animation, Shop, Logistik, Gastronomie, Rezeption, Ti- cketing und Event. Im Bereich Animation verantworten Arbeitnehmer den Betrieb einer der über 70 Attraktio- nen, für die sie vorab eine entsprechende Einweisung erhalten. „Ich habe keine Lieblingsattraktion. Es macht alles auf seine Art Spaß. Man hat verschiedene Kinder in allen Altersgruppen und es ist einfach toll zu sehen, wie sie sich freuen und dass man so viele unterschiedliche Menschen trifft“, so Helena, Mitarbeiterin aus dem Bereich Animation. Für die Spieleland-Shops wird ebenfalls noch Unterstützung im Verkauf und in der Beratung der Gäste gesucht. Hierzu gehören Aufgaben wie die Bestellung der Produkte, das Einräumen der Ware und die Kommissio- nierung. In diesem Bereich wird man bei Bedarf auch in der Logistik mit eingesetzt, wo die Produkte für die Shops zusammengestellt und ausgeliefert werden. Wer gerne mit Lebensmitteln arbeitet, der findet sich im Bereich der Gastronomie im Park wieder. Hier werden hauptsächlich Speisen zubereitet, ausgegeben und abkassiert. Die Be- reiche Ticketing und Rezeption konzentrieren sich wieder stark auf den direkten Kontakt mit den Gästen. Oft ist die betreffende Person die erste Kontaktperson zu den Be- suchern. Mitarbeitenden in diesem Bereich kümmern sich um den Ticketverkauf, offene Fragen, den Check-In bzw. Check-Out im Feriendorf sowie um die Einlasskontrolle am Haupteingang. Bewerber, die besonders kontaktfreu- dig sind und immer wieder neue Aufgaben suchen, sind im Bereich Events gut aufgehoben. Hier wird an den un- terschiedlichsten Events am Wochenende unterstützt: Von einer Malaktion, über die Betreuung von Promotionsstän- den auf Stadtfesten bis hin zu Konzerten im Spieleland, hier ist Abwechslung garantiert. Für den besten Einblick in die einzelnen Bereiche und Ab- teilungen steht am Bewerbertag aus jeder Abteilung ein Mitarbeitender zur Verfügung, um Fragen und Unklarhei- ten zu beantworten. Auch eine direkte Bewerbung ist an den genannten Terminen möglich. Teilnehmende können hier gerne direkt ihre Unterlagen mitbringen oder ihre Daten vor Ort abgeben. Eckdaten zu den Terminen Die Bewerbertage finden am 24. Januar 2025 von 13:30 bis 16:00 Uhr und am 25. Januar 2025 von 9:00 bis 12:00 Uhr statt. Interessierte parken auf dem Besucherparkplatz des Ravensburger Spielelands und folgen von der Rezep- tion aus der Beschilderung zum Bewerbertag, um direkt in der Rauch Fruchtsäfte Bar & Lounge zu landen. Es ist vorab keine Anmeldung erforderlich. Jeder Teilnehmer darf sich zudem, unabhängig von einer Einstellung, über eine Freikarte für den Freizeitpark am Bodensee für die Saison 2025 freuen. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Inter- netseite des Parks unter www.spieleland.de/jobs. Landratsamt Ravensburg Freie Plätze bei Veranstaltungen unseres Ernährungs- zentrums im Februar Bei folgenden Veranstaltungen unseres Ernährungszen- trum im Februar gibt es noch freie Plätze. Bärenstarke Kinderkost: Online-Vortrag am 12. Februar Bei der Ernährung von Kleinkindern nach dem ersten Le- bensjahr gibt es viele Fragen. Referentin Andrea Geißler ist Fachfrau im Bereich bewusste Kinderernährung. In ih- rem Online-Vortrag gibt sie praktische Tipps für die Um- stellung von Babykost auf eine kindgerechte Ernährung und berät, welche Lebensmittel überhaupt für Kleinkinder geeignet sind. Ebenfalls beantwortet sie die Fragen der Teilnehmenden. Der Online-Vortrag findet am Mittwoch, 12. Februar um 18.30 Uhr statt. Die Veranstaltung ist kos- tenfrei. Die Anmeldung ist bis 3 Tage vor der Veranstal- tung unter www.ernaehrung-oberschwaben.de möglich. Den Teilnahmelink für die Online-Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden rechtzeitig per E-Mail. Fingerfood - kreative Häppchen für jede Gelegenheit: Online-Workshop für Jugendliche und junge Erwach- sene ab 12 Jahren am 14. Februar Im interaktiven Online-Workshop mit Referentin Manu- ela Schmied werden gemeinsam anhand einfacher und schneller Rezepte köstliche Kleinigkeiten gezaubert, die perfekt für jede Party oder einen gemütlichen Abend mit Freunden sind. Gekocht wird von zu Hause aus, allein oder zusammen mit Familie oder Freunden. Der Workshop fin- det statt am 14. Februar von 16:00 - 18:00 Uhr, die Einkaufs- liste und „To-do-Liste“ erhalten die Teilnehmenden eine Woche vor Kursbeginn. Mitgebracht werden sollte Freude am Kochen, grundlegende Küchenausstattung, eine sta- bile Internetverbindung und ein Gerät mit Videofunktion und guten Lautsprechern. Die Veranstaltung ist kosten- frei. Die Anmeldung ist bis 3 Tage vor der Veranstaltung unter www.ernaehrung-oberschwaben.de möglich. Den Teilnahmelink für die Online- Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden rechtzeitig per E-Mail. Energiewende Vogt e.V. Vortrag zum Thema Agri-PV, Landwirtschaft und er- neuerbarer Energie am 31.01.25 Herzliche Einladung zum ersten Treffen des Vereins Ener- giewende Vogt e.V. im neuen Jahr mit einem Vortrag zum Thema Agri-PV und dem Zusammenspiel zwischen Landwirtschaft und erneuerbarer Energie; Referent Jo- nas Steur, Fa. Solmotion Ravensburg. Am Freitag, 31.01.2025 um 19.00 Uhr im Gasthof Adler in Vogt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Veran- staltung ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich. Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch. Weitere Infos und Termine unter https://energiewende-vogt.de/ Seite 18 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 Stiftung Liebenau Da-Sein für Kinder Unser Rettungsanker für Familien Es ist Montagmorgen und Ihr Kind hat immer noch Fie- ber? Klingt vertraut? Keine Sorge, wir haben die Lösung! Unsere Fürsorgetalente schenken Ihren Kindern zuhause Zeit zum Gesundwerden! Flexibel wie ein Gummiband Kurzfristige Betreuung von 3 bis 8 Stunden Näher als Sie denken Verfügbar in Ravensburg, Leutkirch und im Umkreis von 10 Kilometer Homeoffice-freundlich Sie können von zu Hause arbeiten, während Ihr Kind be- treut wird Kein Blind Date Sie telefonieren vorab und erhalten einen Steckbrief der Betreuungsperson Individueller Service Wir passen uns an jede Lebenslage an St. Elisabeth-Stiftung Kinder Jugend Fami- lie Da-Sein für Kinder Nikolausstraße 10, 88212 Ravensburg Telefon: 0751 977 1238 313 da-sein@st-elisabeth-stiftung.de www.st-elisabeth-stiftung.de FÜRSORGE-TALENTE ... ... VERDIENEN VIELE GLÜCKSMOMENTE! Möchtest du Freude und Dankbarkeit erleben? Dann bist du bei uns genau richtig! Unterstütze Familien dabei, ihren anspruchsvollen Alltag zu meistern, und schenke Kindern wertvolle Zeit zum Gesundwerden und Erholen. Projekt: Kannst du Da-Sein? „DA-SEIN FÜR KINDER“ Nikolausstraße 10, 88212 Ravensburg Infos bei Frau Nimz und Frau Zimmer- mann, Tel.: 0751 9771238313 www.menschlich-ehrlich.de #komminsteam Alte Kirche Mochenwangen Fotoausstellung von Egon Woblick „Grenzenlos: Experimentelle Perspektiven“ 06. – 26.01.2025 Die Ausstellung ist noch am Samstag, 25. und Sonntag, 26.01. von 14:30 bis 17:30 geöffnet! Egon Woblick, ein 90-jähriger Künstler aus der Region, zeigt unter dem Titel „Grenzenlos: Experimentelle Pers- pektiven“ seine Werke. Die Ausstellung umfasst moder- ne, experimentelle Fotografien, die sowohl Akte als auch beeindruckende Natur- und Landschaftsmotive in neuem Licht präsentieren. Finissage mit Jubiläumskonzert Die Ausstellung endet am Sonntag, den 26. Januar mit einer festlichen Finissage um 17 Uhr, die zugleich ein mu- sikalisches Highlight am Abend bietet: Das Ponticelli En- semble feiert vom 24. - 26.01. sein 25-jähriges Bestehen mit dem Konzert „Heute ohne Vorspiel – einfach wild drauflos“. Tagespflegepersonen gesucht Nächster Vorbereitungskurs startet im Weingarten Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Land- kreises Ravensburg und die regionalen Vermittlungsstel- len für Kindertagespflege der freien Träger Caritas und Diakonie bieten im März erneut einen Vorbereitungskurs für Tagesmütter und Tagesväter in Weingarten an. Der kostenfreie Kurs findet an fünf Freitagnachmittagen und an drei Samstagen im März und April statt. Dabei werden die Teilnehmenden auf ihre Tätigkeit als Kindertagespfle- geperson vorbereitet. Wichtige Voraussetzungen sind Freude am Umgang mit Kindern, Erziehungserfahrun- gen (durch Erziehung eigener Kinder oder im beruflichen Kontext) und die Bereitschaft, diese durch die anschlie- ßende umfassende Qualifizierung und Fortbildung wei- ter zu vertiefen. Eine Bewerbung und Anmeldung bei den Vermittlungsstellen für Kindertagespflege ist erforderlich; Anmeldeschluss ist der 01. März. Zuvor wird am Donnerstag, den 06. März um 18:00 eine Online-Infoveranstaltung angeboten. Anmeldungen hierfür sind möglich über h.fey@rv.de, es kann auch direkt über folgenden Link an der Veranstal- tung teilgenommen werden: https://landkreisravensburg.webex.com/landkreisravens- burg/j.php?MTID=mf8ea3f44c913ee6ec182e891fb42f53d Die drei regionalen Vermittlungsstellen stehen für alle Fragen rund um die Kindertagespflege zur Verfügung. Ansprechpartnerinnen sind • in der Region Allgäu: Sylvia Müller-Gohdes und Christi- ane Woelk, Telefon 07522/7075015, E-Mail ktp-allgaeu@diakonie-oab.de • in der Region Schussental: Anja Staib und Christina Neubauer, Telefon 0751/36256-36, E-Mail ktprv@ caritas-bodensee-oberschwaben.de • in der Region Nordwest: Ulrike Heiner und Dagmar So- herr, Telefon 07524/40116812, E-Mail ktpbw@ caritas-bodensee-oberschwaben.de Die Kindertagespflege ist als eigenständiges Betreuungs- angebot gesetzlich der institutionellen Kinderbetreuung (U3) gleichgestellt. Sie zeichnet sich durch eine familiäre, flexible und individuelle Betreuung und Förderung aus. Kindertagespflegepersonen können die Kinder im Haus- halt der Eltern („Kinderfrau“), im eigenen Haushalt oder in anderen geeigneten Räumlichkeiten betreuen. Zusätz- lich besteht die Möglichkeit im Verbund von mehreren Tagespflegepersonen zu betreuen („Großtagespflege“). Die Qualifizierung (300 Unterrichtseinheiten) basiert auf dem kompetenzorientierten Qualifizierungskonzept Ba- den-Württemberg. Im Landkreis Ravensburg wird die Ver- mittlung, Beratung und Begleitung der Kindertagespflege in Kooperation vom Landratsamt Ravensburg, der Ca- ritas Bodensee-Oberschwaben und dem Diakonischem Werk Oberschwaben Allgäu Bodensee angeboten. Technische Werke Schussental (TWS) Lebenshilfe Ravensburg erhält Unterstützung TWS-Mitarbeitende spenden Erlös einer Tombola Der Erlös der jährlich vom Betriebsrat der Technischen Werke Schussental (TWS) veranstalteten Weihnacht- stombola kommt in diesem Jahr der Lebenshilfe Ra- vensburg e.V. zugute. Die Mitarbeitenden der TWS ha- ben insgesamt 1.800 Euro an die regionale Organisation gespendet. „Mit der finanziellen Unterstützung der TWS können wir vielfältige Bildungs- und Freizeitangebote für Menschen mit Behinderungen ermöglichen. Derzeit betreuen und begleiten wir über 100 Jugendliche und Erwachsene in ihrer freien Zeit“, berichtete Anna Engel- berg, Leiterin der Lebenshilfe Ravensburg bei der Spen- denübergabe. Sie hob auch das große Engagement der ehrenamtlichen Assistentinnen und Assistenten hervor. Nur durch deren Einsatz sei es möglich, soziale Teilhabe Nummer 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 19 zu ermöglichen und die Familien zu entlasten. Eine die- ser Ehrenamtlichen ist Celine Nold, Mitarbeiterin bei der TWS, die bei der Spendenübergabe über ihre Erfahrungen berichtete. Sie sei froh, dass ehrenamtliche Tätigkeit bei der TWS sehr geschätzt und unterstützt wird. Auch Frank Stöckler, Betriebsrat der TWS freut sich über das Engage- ment und die Spende der Kolleginnen und Kollegen. „Es ist schön, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird. Uns ist es wichtig, dass wir Projekte in der Region unter- stützen, in der wir jeden Tag tätig sind“. Gemeinsam mit Isabel Flamm organisierte er seitens des Betriebsrats die Spendenaktion im Rahmen einer Weihnachtstombola. Bei der Aktion kamen rund 900 Euro zusammen, die von der TWS-Geschäftsleitung auf 1.800 Euro verdoppelt wurden. „Wir wissen, wie wertvoll ehrenamtliche Tätigkeiten sind und wie sie dazu beitragen, die Gemeinschaft zu stär- ken und positive Veränderungen zu bewirken“, betonte TWS-Geschäftsführer Dr. Andreas Thiel-Böhm. Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) TWS passt Gaspreis in der Grundversorgung an Die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) passt ihre Preise in der Gas-Grundversorgung zum 1. März 2025 an. Der Arbeitspreis steigt zum Stichtag um brutto 0,88 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) auf brutto 11,80 ct/kWh an. Der jährliche Grundpreis bleibt unverändert. Grund für die Erhöhung sind gestiegene externe Preis- bestandteile wie Netzentgelte, Abgaben und Umlagen. Seit der Preissenkung im Frühjahr 2024 sind diese fes- ten Preisbestandteile entsprechend gestiegen. Auf diese haben Energieversorger keinen Einfluss. Robert Sommer, Bereichsleiter Markt bei der TWS, erläutert: „Dank unserer vorausschauenden Beschaffungsstrategie sind wir in der Lage, die Preisanpassung erst zum 1. März umzusetzen. Damit profitieren unsere Kundinnen und Kunden in zwei heizintensiven Wintermonaten noch von den günstigeren Preisen. Dennoch können wir die externen Erhöhungen nicht das gesamte Jahr übernehmen und müssen sie da- her ab März an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben.“ Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 18.000 Kilowattstunden im Jahr ergeben sich monatliche Mehrkosten von 13,20 Euro. Steigender CO2-Preis Ein fester Preisbestandteil, der zum Jahreswechsel gestie- gen ist, ist der sogenannte CO2-Preis, den alle Versorger entrichten müssen. Dieser wurde vom Gesetzgeber er- höht, um klimafreundliche Heizmethoden zu fördern. Er ist zum Januar 2025 von 45 Euro auf 55 Euro pro Tonne gestiegen. Zum Vergleich: 2023 waren es noch 30 Euro pro Tonne. Weitere Preisbestandteile, die Anfang 2025 gestiegen sind, sind die Netzentgelte zur Nutzung und Instandhaltung der Gasinfrastruktur und die Gasspeiche- rumlage zur Sicherstellung ausreichender Gasreserven. Blut spenden und mit etwas Glück eine Reise nach Paris gewinnen Die Blutspende ist die einfachste Möglichkeit um Leben zu retten. Das DRK ruft zur guten Tat auf und verlost unter allen Lebensretter*innen vier exklusive Reisen nach Paris. Aktuell spendet knapp fünf Prozent der Bevölkerung re- gelmäßig Blut. Dass nicht mehr Menschen Blut spenden hat in der Regel weder mit fehlender Motivation noch mangelnder Bereitschaft zu tun. Oftmals fehlt schlicht das Bewusstsein für die Notwendigkeit und was eine einzige Blutspende unmittelbar bewirken kann. Blut wird kontinuierlich und jeden Tag benötigt: Allein in Hessen und Baden- Württemberg werden täglich über 2000 Blut- konserven benötigt, um Patient*innen aller Altersklassen lückenlos zu versorgen. Der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen appelliert an alle noch Unentschlossenen, jetzt mit einer einfachen guten Tat ins neue Jahr zu starten: „Wir freu- en uns über alle engagierten Bürger*innen, die wir in den kommenden Tagen und Wochen zu einer Blutspende im Rahmen unserer zahlreichen Termine in der Region be- grüßen dürfen. Gemeinsam mit und dank der fleißigen Blutspender*innen schenken wir Mitmenschen, die drin- gend auf lebensrettende Blutspenden angewiesen sind, Hoffnung auf Leben und Gesundheit“, bekräftigt Nora Löhlein, Leiterin Kommunikation und Marketing. AKTION: Jetzt Blut spenden und mit etwas Glück eine Reise nach Paris gewinnen Im Rahmen der Aktion „Wir feiern das Leben“ verlost das DRK unter allen Blutspender*innen vier exklusive Reisen für je zwei Personen nach Paris. Einfach Blutspendetermin im Aktionszeitraum (10. Februar bis 7. März 2025) buchen, Blut spenden und danach online an der Verlosung teil- nehmen. Alle Informationen und Teilnahmebedingungen unter: www.blutspende.de/paris Die Blutspende gehört zu den einfachsten und schnells- ten guten Taten: Benötigt wird maximal eine Stunde Zeit, davon dauert die reine Blutentnahme nur knapp 10-15 Minuten. Wertvolles Plus: Wenige Wochen nach der ers- ten Blutspende erfahren Spender*innen ihre eigene Blut- gruppe - eine Information, die im Notfall lebensrettend sein kann. Worauf warten? Jetzt direkt Termin sichern. Eine Blut- spende kann bis zu drei Menschen helfen. Weitere Informationen rund um das Thema Blutspende unter www.blutspende.de oder telefonisch kostenfrei un- ter 0800 11 949 11. NÄCHSTER TERMIN in 88214 Ravensburg - Weißenau Mittwoch, dem 12.02.2025 von 14:00 Uhr bis 19:30 Uhr Festhalle, Bahnhofstr. 5/1 Jetzt Termin buchen: www.blutspende.de/termine Kinderkleiderbörse am 15.03.2025 von 11-13 Uhr in der Sirgensteinhalle Vogt – Einlass für Schwangere ab 10:30 Uhr Angeboten wird alles was Babys, Kinder, Teenager, Da- men und Herren gebrauchen können. Baby- und Kin- derkleidung (Gr. 50-176), Schuhe (Gr. 19-41/42), Kinder- wagen, Autositze, Babyausstattung, Fahrzeuge, Bücher, Spielzeug, Damen- und Herrenbekleidung, gebrauchte Tupperware und vieles mehr! Während der Börse findet ein Verkauf von Kaffee, Getränken, Brezeln und leckerem Kuchen (auch zum Mitnehmen) statt. Allen Schwangeren gegen Vorlage des Mutterpasses werden wir bereits um 10:30 Uhr die Türen öffnen. Gerne könnt ihr auch eine Begleitperson mitbringen, die euch beim Tragen hilft. Die Nummernvergabe und die Eintragung in die Helfer- listen werden ab dem 09.02.25 auf Basarlino freigeschal- tet, nutzt einfach diesen Link: https://basarlino.de/PC42. Da der Erlös der einbehaltenen Provisionen den Vogter Kindergärten und der Kernzeitbetreuung zu Gute kommt, möchten wir die Kleiderbörse so erfolgreich wie möglich gestalten, daher sind wir auf Eure Unterstützung als Helfer angewiesen. Als Helfer leistet ihr nicht nur einen wichti- gen Beitrag zur Börse, sondern profitiert auch von tollen Vorteilen: die Teilnahme am exklusiven Helfer-Vorverkauf, vergünstigte Provisionsbedingungen, Nummerngarantie. Die Warenannahme für angemeldete Verkäufer und Hel- Seite 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 fer findet am Freitag, 14.03.25 von 17:00 - 18:30 Uhr statt. Die Warenrückgabe und Auszahlung für angemeldete Verkäufer und Helfer findet am Samstag, 15.03.25 von 16:30 - 17:00 Uhr statt. Bestehen noch Fragen, kontaktiert uns gerne per E-Mail: kleiderboerse-vogt@gmx.de Wir freuen uns auf die Kleiderbörse und hoffen unseren Vogter Einrichtungen wieder eine tolle Summe spenden zu können! Euer Kleiderbörse-Team Gewerbliche Schule Ravensburg Informationsabend zur Technikerausbildung Die Fachschule für Technik an der Gewerblichen Schule Ravensburg veranstaltet am Dienstag, 28. Januar 2025, um 18:00 Uhr in der Aula der Gewerblichen Schule Ra- vensburg einen Informationsabend über die Weiterbil- dung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik. Dieser Bildungsgang ermöglicht interessierten Fachar- beitern und Facharbeiterinnen der Metalltechnik den Ein- stieg in anspruchsvolle Aufgaben in der Konstruktion, Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung, im Pro- jektmanagement, Vertrieb, Service und vielen weiteren Bereichen. Neben der zweijährigen Vollzeitausbildung wird eine Teil- zeitform angeboten, die vier Jahre dauert. Vorausset- zung für die Aufnahme in die Technikerschule ist eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung in einem Metallberuf und für die Vollzeitform mindestens 1,5 Jahre zusätzliche Berufspraxis. Bei der Teilzeitausbildung kann die Hälfte der Praxiszeit während des Bildungsganges erbracht werden. Beginn ist jährlich im September. Weitere Informationen können Sie auf unserer Homepage www.gsravensburg.de entnehmen. Anschrift: Fachschule für Technik - Maschinentechnik, Gewerbliche Schule Ravensburg, Gartenstraße 128, 88212 Ravensburg; Telefon 0751/368 100, Fax 368 118 www.gsravensburg.de Ehrenamtliche Bewährungshilfe: Wir suchen Sie für das Team in Ravensburg und Biberach! Resozialisierung kann nur gelingen, wenn sie innerhalb des Gemeinwesens stattfindet. Die Bewährungs- und Gerichtshilfe Baden-Württemberg (BGBW) setzt deshalb auch auf ehrenamtliche Bewährungshelfer*innen, die ihre Klient*innen dabei unterstützen, keine neuen Straftaten zu begehen. Ehrenamtliche Bewährungshelfer*innen führen persön- liche Gespräche mit den Klient*innen. Sie bedenken mit ihnen die Folgen ihrer Straftat und deren Auswirkungen auf Betroffene und achten auf die Erfüllung von Aufla- gen und Weisungen des Gerichts. Für eine professionelle Einarbeitung ist gesorgt, der/die Ehrenamtliche erhält kontinuierlich Fortbildungen. Die selbstständige Arbeit wird durch hauptamtliche Teamleiter*innen begleitet. Voraussetzung für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt ist u. a., dass Sie mindestens 21 Jahre alt sind und über ein eintragungsfreies polizeiliches Führungszeugnis verfügen. Im April startet ein neuer Einführungskurs. Interesse? Melden Sie sich gerne. Wir laden Sie herzlich zu unserem Infoabend, am Dienstag, 11.02.2025, 18 Uhr in unsere Diensträume im Pfannenstiel 16, in Ravensburg ein. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne auch Natalie Klings; Ansprechpartnerin für das Ehrenamt E-Mail: ehrenamt.ravensburg@bgbw.bwl.de Tel. 0751/189 706-10; www.bgbw.landbw.de Was sonst noch interessiert Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) Zuschüsse für mehr Sicherheit im Betrieb Wer die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz in seinem Unternehmen verbessern möchte, den unterstützt die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mit Zuschüssen aus einem Gesamt- budget von 1,2 Millionen Euro. Berechtigt sind alle Mitgliedsunternehmen der Landwirt- schaftlichen Berufsgenossenschaft, die für das Jahr 2024 keine solche Förderung erhalten haben. Kühlkleidung und Sonnenschutzprodukte sind sogar jährlich förder- fähig. Die Fördersumme ist begrenzt auf maximal 50 Prozent des zuletzt gezahlten Jahresbeitrags und gilt nur für Produkte, die nach der Förderzusage gekauft wurden. Darüber hinaus gelten für die jeweiligen Produkte Maxi- malförderungen. Die Aktion endet, wenn die Fördersum- me aufgebraucht ist, spätestens am 30. November 2025. Wichtige Voraussetzung Anträge und später die Rechnungen können ausschließ- lich über das Versichertenportal „Meine SVLFG“ einge- reicht werden. Die SVLFG empfiehlt daher – sofern noch nicht geschehen –, sich rechtzeitig im Versichertenportal zu registrieren unter: https://portal.svlfg.de Die Antragsformulare stehen ab Beginn der Förderak- tionen, also zum 1. Februar und 1. März jeweils ab 12:00 Uhr, zur Verfügung. Alle Infos zu den förderfähigen Produkten gibt es unter: www.svlfg.de/arbeitssicherheit-verbessern 1. Förderaktion ab 1. Februar 2025, 12:00 Uhr Produktbezeichnung Maximalförderung Fang- und Behandlungs- stand für Rinderundefine- d(nur für Betriebe, die mit Rinderhaltung bei der LBG veranlagt sind) 30 %, max. 1.000 Euro Halsfangrahmen mit Schwenkgitter für Rin- der(nur für Betriebe, die mit Rinderhaltung bei der LBG veranlagt sind) 30 %, max. 250 Euro Kälberfangkorb (K-Box protect)(nur für Betriebe, die mit Rinderhaltung bei der LBG veranlagt sind) 30 %, max. 600 Euro Höhensicherungsgerät für Hubarbeitsbühnen 30 %, max. 100 Euro Funkgesteuerte Fällkeile 30 %, max. 600 Euro Kamerabasierte Per- sonenerkennungssyste- me(nach dem Prüfungs- satz GS BAU – 71) 30 %, max. 600 Euro Gebläseunterstütztes Atemschutzgerät 30 %, max. 400 Euro Nummer 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 21 2. Förderaktion ab 1. März 2025, 12:00 Uhr Produktbezeichnung Maximalförderung Kühlkleidung (Westen, Kühlcaps mit Nacken- schutz, Shirts) 50 %, max. 800 Euro Sonnenschutzzelte(nur für Arbeitgeberbetriebe) 50 %, max. 800 Euro Sonnenschutzkappen mit Nackenschutz 50 %, max. 800 Euro AOK Bodensee-Oberschwaben Was tun gegen den Januar-Blues? Neues Jahr, graue Tage: AOK-Tipps für mehr Leichtigkeit und Motivation im neuen Arbeitsjahr Das Fest der Lichter ist vorbei, der Jahreswechsel began- gen. Jetzt schauen uns die grauen, kalten Wintermonate an und legen sich vielleicht hier und da auf die Stimmung. Wie nun mit Schwung ins Arbeitsjahr gehen? Christiane Petersen-Schweitzer rät erstmal zur Rück- schau. Nach der Erfahrung der Koordinatorin Prävention in Lebenswelten und Lebe Balance-Trainerin bei der AOK Bodensee-Oberschwaben lohnt es sich, die positiven Din- ge des vergangenen Jahres zu betrachten. „Fragen Sie sich: Was habe ich gelernt, was hat mir Freude bereitet, was will ich vertiefen? Aus dieser Reflexion entsteht die Motivation, im Arbeitsalltag neue Dinge auszuprobieren.“ Manchmal hilft ein neuer Anstrich, denn auch opti- sche Veränderungen bringen frischen Wind. Sei es ein Handschmeichler auf dem Schreibtisch oder Fotos von der Familie, die man ganz bewusst auf dem Desksha- ring-Schreibtisch aufstellt. Solche Kleinigkeiten entfalten positive Wirkung. Ebenso wie neue Rituale, zum Beispiel sich in der Kaffeepause mit Kolleginnen und Kollegen zu verabreden. Das funktioniert – telefonisch – auch im Homeoffice. „Generell sind persönliche Verbindungen wichtig“, unter- streicht Christiane Petersen-Schweitzer. „Selbstwirksam- keit entsteht viel im Kontakt mit anderen Menschen. So kann ich Dinge für mich abwägen, die Leichtigkeit von anderen mitnehmen und erfahren, wie sie Probleme an- gehen“, sagt Christiane Petersen-Schweitzer. Sie unter- stützt ein flexibles Mindset, mit dem man positiv auf das Leben und die Arbeit schaut. „Ich kann vielleicht nicht al- les, aber ich habe immer die Möglichkeit dazu zu lernen. Auch in schwierigen Situationen. Rückschläge kann ich als Chance für einen Erkenntnisgewinn betrachten.“ Wem es schwerfällt, das Gute zu sehen, dem empfiehlt Chris- tiane Petersen-Schweitzer die Kaffeebohnen-Methode: Morgens zehn Kaffeebohnen in die rechte Hosentasche packen und jedes Mal, wenn tagsüber eine positive Sa- che passiert, eine Bohne in die andere Hosentasche be- wegen. „Die meisten Menschen staunen, wie viele Bohnen sie abends in der linken Tasche finden.“ Statt sich vom Januar-Blues runterziehen zu lassen, kann der Monat auch als Chance gesehen werden: Zeit für neue Projekte, persönliche Weiterentwicklung oder die Umset- zung kleiner Träume. „Auch das Erstellen einer „Bucket List“ für das neue Jahr motiviert und gibt positive Impul- se“, so Christiane Petersen-Schweitzer. LANDESANSTALT FÜR UMWELT BADEN-WÜRTTEMBERG PFAS-Belastung des Grundwassers in Mittelbaden: Aktualisierte Prognosen bis 2033 jetzt online verfügbar Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat heute ihre neue Simulation zur Belastung des Grundwassers mit per- und polyfluorierten Alkylsubs- tanzen (PFAS) für die Regionen Rastatt und Baden-Baden veröffentlicht. Das Modell liefert wertvolle Informationen für die Nutzung und den Schutz des Grundwassers. PFAS im Grundwasser: Eine Herausforderung für Mit- telbaden Die Belastung des Grundwassers durch PFAS-Verbindun- gen ist seit dem Jahr 2013 ein zentrales Umweltthema in Mittelbaden. Die Industriechemikalien, oft als „Ewigkeit- schemikalien“ bezeichnet, sind bekannt für ihre extreme Beständigkeit und können sich in Wasser, Boden und Lebewesen anreichern. Im Sommer 2013 wurde bei einer Routineuntersuchung eines Trinkwasserbrunnens im Landkreis Rastatt eine PFAS-Verunreinigung festgestellt. Weitere kontaminier- te, landwirtschaftlich genutzte Böden wurden im Raum Rastatt und Baden-Baden gefunden. Dies führte zu Ein- schränkungen bei der Entnahme von Grundwasser. „Für alle Betroffenen ist wichtig, im Vorfeld möglichst ge- nau abschätzen zu können, wie sich in den kommenden Jahren die Schadstoffe im Grundwasser weiterbewegen“, so Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW. „Deshalb haben wir unsere Prognosen erweitert.“ Interaktive Karten: Prognosen bis 2033 für drei Grund- wassertiefen Die Simulation zeigt für drei verschiedene Tiefenbereiche des Grundwassers die derzeitige Situation und prognos- tiziert die räumliche Ausdehnung der PFAS-Verunreini- gung nun bis zum Jahr 2033. Nutzerinnen und Nutzer der interaktiven Karten können selbst wählen und sich für drei verschiedene Tiefenbereiche im Grundwasserlei- ter und unterschiedliche Prognosejahre die Entwicklung darstellen lassen. Die Konzentrationen werden sowohl als Summenwerte als auch für jede der neun modellier- ten Einzelverbindungen gezeigt. Die Simulation basiert auf dem Grundwassermodell der LUBW für Mittelbaden. Die interaktiven Karten können über die Webseiten der LUBW abgerufen werden: PFAS-Karten-Online. Erweiterte Modellierung: Neun PFAS-Verbindungen erfasst Die neue Simulation umfasst vier weitere Verbindungen und ermöglicht mit nun insgesamt neun für die Region relevante PFAS-Verbindungen eine verbesserte Bewer- tung der Gesamtsituation. So binden sich kurzkettige PFAS-Verbindungen weniger stark an Bodenpartikel oder organische Substanzen. Sie lösen sich leichter im Wasser und breiten sich entsprechend schneller mit dem Grund- wasserstrom aus. Langkettige Verbindungen wie binden sich hingegen stärker an organische Substanzen oder Bodenschichten und breiten sich langsamer aus. Hintergrundinformation Trinkwasserverordnung legt ab 2026 Grenzwerte für PFAS fest Mit der zweiten Novelle der Trinkwasserverordnung (TrinkwV), die am 24.06.2023 in Kraft getreten ist, wird auch den Herausforderungen durch PFAS im Wasser Rechnung getragen. Erstmals werden Grenzwerte für die Industriechemikalien festgelegt und in zwei Stufen eingeführt. Ab dem 12. Janu- ar 2026 gilt ein Summengrenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/L) für eine Gruppe von 20 PFAS-Verbin- dungen. Zusätzlich enthält die Trinkwasserverordnung einen Grenzwert in Höhe von 0,02 µg/L für die Summe von PFOA, PFNA, PFHxS sowie PFOS (Summe PFAS-4). Dieser Grenzwert gilt ab dem 12. Januar 2028. Grundwassermodell Seit dem Bekanntwerden der PFAS-Verunreinigung in der Region Rastatt und Baden-Baden im Jahr 2013 erfolg- ten zahlreiche Untersuchungen. Alle verfügbaren Daten Seite 22 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 der unteren Wasserbehörden, der Wasserversorger und der LUBW wurden für die Modellierung der Verbreitung von PFAS im Grundwasser genutzt. Die erste Online-Ver- öffentlichung der Ergebnisse der Simulation erfolgte im Jahr 2018. Seitdem wird das Modell regelmäßig an neue Erkenntnisse angepasst und aktualisiert. Das Ergebnis ist ein konsistentes Modell, das die Grundwasserströmun- gen und den PFAS-Transport in der Region Rastatt/Ba- den-Baden möglichst realitätsnah abbildet. Das Modell wird auch künftig weiterentwickelt. Die aktuelle Simulation deckt neun für die Region rele- vante PFAS-Verbindungen ab: PFBA, PFPeA, PFHxA, PF- HpA, PFOA und neu hinzugekommenen sind PFNA, PFBS, PFHxS und PFOS. Die Konzentrationen werden sowohl als Summenwerte als auch für jede der neun modellierten Einzelverbindungen gezeigt. Die Simulation basiert auf dem Grundwassermodell der LUBW für Mittelbaden, das auf der Basis des großräumigen Grundwassermodells Ba- sel-Karlsruhe entwickelt wurde, das im Rahmen der gren- züberschreitenden Projekte LOGAR (Länderübergreifen- de Organisation für Grundwasserschutz am Rhein) und MoNit (Modellierung der Grundwasserbelastung durch Nitrat im Oberrheingraben) erstellt wurde. Das Grund- wassermodell der LUBW ist ein wichtiges Instrument, um die Entwicklung der PFAS-Belastung zu verstehen und zu- künftige Maßnahmen zu planen. Weitere Informationen zur Methodik, den Datenquellen und den Komponenten des Modells finden sich im Zwischenbericht der LUBW „Grundwassermodell Mittelbaden – Analyse und Prognose der PFAS-Belastung im Raum Rastatt und Baden-Baden (Stand: Dezember 2017)“ sowie in den dazugehörigen FAQs zur Grundwassermodellierung. Deutsche Rentenversicherung Hilfe für Steuererklärung in der Rente Kostenlose Bescheinigung für Rentnerinnen und Rentner Information über die Meldung an die Finanzverwaltung Unterstützung für die Steuererklärung in der Rente bietet die kostenlose „Information über die Meldung an die Fi- nanzverwaltung“. Die Bescheinigung gibt einen Überblick über alle steuerrechtlich relevanten Beträge, die für das Jahr 2024 automatisch von der gesetzlichen Rentenver- sicherung an die Finanzverwaltung übermittelt wurden. Erstmaliger Antrag Rentnerinnen und Rentner, die diese Information bereits in einem der Vorjahre angefragt haben, erhalten sie 2025 automatisch. Erstmalig beantragen kann man sie unter www.deutsche-rentenversicherung.de/steuerbescheinigung Elektronische Daten Antragsstellende müssen ihre steuerrechtlich relevanten Beträge seit 2019 nicht mehr selbst in die Steuererklärung eintragen. Die Beträge liegen dem Finanzamt als elekt- ronische Daten, den „eDaten“, bereits vor. Nur Korrek- turen bei falschen oder unvollständigen Daten müssen vermerkt werden. Weitere Informationen Zusätzliche Informationen bietet die Broschüre „Versi- cherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht“ un- ter Publikationen | Deutsche Rentenversicherung Ba- den-Württemberg. kompetent, freundlich & (H)echt stark! AUTOHAUS GmbH freundlich & (H)echt stark! GmbH Der im Schussental Gaußstr. 2 88250 Weingarten Tel. 0751 561230 www.ah-hecht.de KFZ-MARKT freundlich & (H)echt stark! GmbH GESUNDHEIT TRAUERANZEIGEN Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, liebe Kinder! Wir möchten Sie herzlich einladen zum: Tag der offenen Tür 31. Januar 2025 15.30 –18.30 Uhr 07527-960380 www.gms-bergatreute.de Gemeinsam zum Abschluss! Real- oder Hauptschulabschluss in der Klassengemeinschaft Gemeinschaftsschule mit Sport- und Musikprofil BEWIRB DICH JETZT Jobberlogistik@vaude.com Mehr Infos: vaude.com/karriere VAUDE Sport GmbH & Co. KG Vaude-Straße 2, 88069 Tettnang VAUDE SUCHT Jobber*innen in der Logistik in Vollzeit im Zeitraum von Februar bis April 2025 Arbeitseinsatz mindestens 2 Wochen am Stück 200 € Prämie ab einem Zeitraum von 4 Wochen am Stück Neues Jahr - neues Glück! Wir suchen genau Dich! Zimmerer m/w/d, Dachdecker m/w/d oder holzbegeisterter Quereinsteiger m/w/d 2025 - wieder ein Jahr mit spannenden Projekten! Starte mit uns durch und komme in das Team Pfender. Einfach und unkompliziert. Wir freuen uns auf Dich! Telefon 0751 5604063 www.holzbau-pfender.de #Platzwechsel #TeamPfender #nurHolz #AzubiGesucht #Holzbegeisterung #Durchstarten Ev. Kindergarten Arche Noah Baienfurt WIR SUCHEN • Integrationskräfte (m/w/d) in den Hausgruppen befristet in Teilzeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit ca. 15 Stunden / Woche Weitere Informationen finden Sie unter: www.evangelisch-baienfurt-baindt.de VERANSTALTUNGEN Druck + Verlag Wagner GmbH & Co.KG Max-Planck-Straße 14 · 70806 Kornwestheim www.duv-wagner.de/privat Mit wenigen Klicks schnell erledigt. Probieren Sie es aus! Auf dem schnellen Weg Ihre private Kleinanzeige buchen? Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 4 Fördermittelberatung: Sparen Sie Zeit und Geld Energieeffizienz: Weniger Kosten, mehr Wohnkomfort Regionaler Service: Persönliche Beratung vor Ort Starten Sie jetzt mit bis zu 70%* Förderung Machen Sie Ihr Zuhause zukunftssicher Energieberatung für Wohngebäude und Gewerbe Alexander Henzler 0751 / 999 919 - 0 info@kirchner-energie.de* maximale Förderung: neue Heizung bis 70%; Gebäudehülle bis 20% BAUMESSE 31. Jan. – 2. Feb. 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GmbH Wir suchen ab sofort eine lebenserfahrene Persönlichkeit als Schulbegleiter (w/m/d) für Baindt in Teilzeitanstellung (30 Std. /Woche). Als Schulbegleitung übernehmen Sie für ein Kind die tägliche Begleitung in einer schulischen Einrichtung (SBBZ St. Stiftung Franziskus) und erbringen alle dort notwendigen unterstützenden Hilfeleistungen. malteser-bodensee.de jobs.malteser.de Wir suchen ab sofort eine Pädagogische Fachkraft (m/w/d) als Schulbegleitung für Baindt in Teilzeitanstellung (17 Std. /Woche). Als Schulbegleitung übernehmen Sie für ein Kind die tägliche Begleitung in einer schulischen Einrichtung (SBBZ St. Stiftung Franziskus) und erbringen alle dort notwendigen unterstützenden Hilfeleistungen. malteser-bodensee.de jobs.malteser.de STELLENANGEBOTE[mehr]

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    Zuletzt geändert: 24.01.2025
    Konzept_klimaneutrale_Verwaltung_Baindt.pdf

    ii Der Weg zu einer „klimaneutralen“ Kommunalverwaltung in Baindt bis zum Jahr 2040 Impressum Erstellt durch: Gemeinde Baindt Florian S. Roth Koordinator für eine klimaneutrale Kommunalverwaltung – Marsweilerstraße 4 88255 Baindt Mobil: 0157 80661690 klima@b-gemeinden.de Gefördert mit: Mitteln des Landes Baden-Württemberg Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Klimaschutz-Plus - Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm Baindt, den 11.12.2024 iii Vorwort der Bürgermeisterin Baden-Württemberg hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 „klimaneutral“ zu werden. Damit nimmt das Land mit dem angestrebten Ziel eine Vorreiterrolle im Klimaschutz in Deutschland ein. Dieses überaus ambitionierte Ziel lässt sich allerdings nur dann erreichen, wenn wir alle unseren positiven Beitrag hierzu leisten. Uns ist bewusst, dass wir hier vor einer gewaltigen Herausforderung stehen. Aufgrund der bereits heute spürbaren Folgen des Klimawandels, die zukünftig noch heftiger ausfallen werden, ist ein entschlossenes Handeln jedoch alternativlos. Daher nehmen wir als Baindter Kommunalverwaltung diese Herausforderung an. Wir als Verwaltung wollen für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, die ortsansässigen Unternehmen sowie die Baindter Vereine und Organisationen mit gutem Beispiel im Klimaschutz vorangehen. Die beiden Hauptziele sind eine deutliche Reduzierung der Energieverbräuche der Verwaltung und zudem, die weiterhin benötigte Energie zu möglichst großen Teilen aus erneuerbaren Energien zu decken. Die Gemeinde Baindt hat hierzu bereits in der Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. So ist die Straßenbeleuchtung in Baindt mittlerweile nahezu vollständig auf LED umgerüstet worden, wodurch deren Stromverbrauch bereits erheblich verringert werden konnte. Bereits im Jahr 2013 wurde auf dem Dach des Rathauses die erste Photovoltaikanlage auf einer kommunalen Dachfläche installiert, die noch immer zuverlässig um die 20.000 kWh Strom im Jahr erzeugt. Im Bereich der Wärmeversorgung hat die Baindt schon vor etlichen Jahren ein eigenes Nahwärmenetz errichtet, an das zahlreiche kommunale Gebäude angeschlossen sind. Dieses momentan rein erdgasbetriebene Wärmenetz soll in den kommenden Jahren auf überwiegend Wärme aus regenerativen Quellen umgestellt werden, die dann auch das Neubaugebiet Fischerareal sowie den Bauhof und das Feuerwehrgerätehaus mit Wärme versorgt. Bereits Anfang nächsten Jahres wird die energetische Sanierung des blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule abgeschlossen, bei der eine weitere Photovoltaikanlage installiert wird. Auch die Gebäude von Bauhof und Feuerwehr werden derzeit umfassend energetisch saniert. Daher sind wir schon jetzt auf einem guten Weg in Richtung „Klimaneutralität“ der Verwaltung, auch wenn es bis zur Zielerreichung trotzdem noch ein weiter und schwieriger Weg bleibt. Da wir die „klimaneutrale“ Verwaltung ernsthaft anstreben, ist mit Florian Sascha Roth seit nunmehr über drei Jahren ein Klimakoordinator für die Gemeinde Baindt tätig, der uns immer wieder daran erinnert, wo wir alle noch sparsamer und verantwortungsvoller mit Energie umgehen können. Für die tägliche Arbeit und speziell für die Erstellung dieses Konzeptes, iv welches mögliche Wege zur Erreichung einer „klimaneutralen“ Verwaltung aufzeigt, bedanke ich mich bei Herrn Roth sehr herzlich. Große Herausforderungen lassen sich niemals im Alleingang bewältigen, weshalb es nicht ohne die Mithilfe aller geht. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, zu der wir alle unseren Teil beitragen können. Lassen Sie uns gemeinsam bei der Bewältigung dieser immensen Herausforderungen voranschreiten. Wir tun dies nicht nur für uns allein, sondern auch für alle kommenden Generationen. Damit Baindt auch in Zukunft eine lebenswerte Gemeinde bleibt. Ihre Simone Rürup, Bürgermeisterin v Inkrafttreten Das Konzept „Der Weg zu einer „klimaneutralen“ Kommunalverwaltung in Baindt bis zum Jahr 2040“ tritt zum 01.01.2025 in Kraft. Simone Rürup, Bürgermeisterin vi Vorwort Das Wetter in Deutschland wird stetig unberechenbarer. Von extremen Starkregenfällen mit verheerenden Hochwassern, über heftige und immer häufiger auftretende Stürme, Hagel, bis hin zu extremer Hitze und Dürre. Wetterereignisse wie in den zurückliegenden Jahren gab es in der Vergangenheit zwar immer wieder, aber eben bei weitem nicht mit dieser Häufigkeit und in dieser oftmals extremen Ausprägung. Deshalb ist der letztlich aus einer längerfristigen Veränderung des Auftretens und der Häufigkeit von Wetterereignissen resultierende Klimawandel mit all seinen zumeist negativen Begleiteffekten eine, wenn nicht gar die größte Herausforderung für die Menschheit in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten. Der Klimawandel betrifft letztlich alle Lebewesen auf unserem blauen Planeten, auch den Menschen als dessen Hauptverursacher. Da die Erderwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit bereits sehr weit fortgeschritten ist, hilft nur ein rasches und entschlossenes Handeln gegen ein weiteres Fortschreiten des Klimawandels mit dann komplett unvorhersehbaren Folgen für alle Lebewesen und die Umwelt. Die Baindter Verwaltung möchte im Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen, weshalb das vorliegende Konzept aufzeigt, was die Verwaltung bereits diesbezüglich in der Vergangenheit getan hat und vor allem, was zukünftig getan werden könnte, um die Energieverbräuche der Verwaltung dauerhaft zu reduzieren sowie Strom und Wärme zu möglichst großen Teilen aus regenerativen Quellen selbst zu erzeugen und bereitzustellen. Damit die Gemeinde Baindt auch für zukünftige Generationen eine weiterhin lebenswerte Gemeinde bleiben kann, werden heute die entscheidenden Weichen gestellt. Noch ist es für ein entschiedenes und konsequentes Handeln nicht zu spät. Das Konzept soll dabei konkrete Ideen und Anregungen für einen erfolgreichen kommunalen Klimaschutz liefern, wenn auch für detailliertere Angaben teils künftig noch tiefgreifendere Untersuchungen notwendig sind. Entscheidend ist aber weniger die Theorie, sondern viel mehr die Praxis, also was daraus tatsächlich verwirklicht werden kann. Daher ist es eines der vorrangigen Ziele der Verwaltung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten, zahlreiche dieser möglichen Maßnahmen praktisch umzusetzen, wohlwissend, dass aufgrund beschränkter finanzieller und personeller Ressourcen und vieler anderer wichtiger Aufgaben einer Gemeindeverwaltung, niemals alles umgesetzt werden kann. Mit Maßnahmen, wie der Umstellung des Energiemix für das kommunale Nahwärmenetz auf überwiegend regenerative Quellen inklusive Erweiterung dieses Netzes, der energetischen Sanierung vom blauen Gebäude der Klosterwiesenschule, der Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus sowie der Errichtung neuer PV-Anlagen, befinden sich immens wichtige Maßnahmen zum Klimaschutz in Umsetzung bzw. werden in den nächsten Jahren umgesetzt. vii Der Kern erfolgreichen Klimaschutzes ist aber stets ein sparsamer und verantwortungsvoller Umgang mit Energie. Schließlich ist Energie überaus kostbar. Daher ist es besonders wichtig, jede und jeden aus der Verwaltung bei diesem Thema mitzunehmen, denn nur, wenn wir alle unseren Beitrag leisten, können dauerhaft große Energiemengen eingespart werden. Mein besonderer Dank gilt daher all meinen Kolleginnen und Kollegen der Baindter Verwaltung (Bauhof, Kindergarten Sonne, Mond und Sterne, Klosterwiesenschule und Rathaus), die mit ihrem täglichen Beitrag zum Energie einsparen dazu beitragen, dass wir Schritt für Schritt, Tag für Tag, der „klimaneutralen“ Verwaltung ein kleines Stückchen näherkommen. Ich könnte jetzt große Teile der Verwaltung einzeln aufzählen, da mich nahezu jede und jeder in irgendeiner Weise bei meiner Arbeit und speziell bei der Erstellung des vorliegenden Konzeptes unterstützt hat. Aber ich würde doch immer jemanden vergessen. Daher danke ich Ihnen bzw. euch allen herzlich für die tolle Unterstützung, ohne die das vorliegende Konzept schlichtweg nicht möglich gewesen wäre. Besonders bedanken möchte ich mich bei der Bürgermeisterin der Gemeinde Baindt, Simone Rürup, für die immens wichtige „Rückendeckung“ und Unterstützung meiner Stelle sowie die Rückmeldung zu den Kernelementen dieses Konzepts. Der Weg zu einer „klimaneutralen“ Verwaltung ist ambitioniert und weit. Gemeinsam können wir aber alle dazu beitragen, dass dieser Weg trotzdem erfolgreich beschritten wird. Hier ist wirklich der Weg das Ziel, denn jede umgesetzte Maßnahme ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ihr Florian S. Roth Koordinator für eine klimaneutrale Kommunalverwaltung viii Inhaltsverzeichnis Vorworte ................................................................................................................................ iii Abbildungsverzeichnis ............................................................................................................ x Tabellenverzeichnis ............................................................................................................... xi 1 Einführung ...................................................................................................................... 1 1.1 Rahmenbedingungen .............................................................................................. 1 1.1.1 Definition des Begriffs der „Klimaneutralität“ ........................................................ 1 1.1.2 Bundesebene ...................................................................................................... 2 1.1.3 Landesebene ....................................................................................................... 2 1.2 Aufbau des Konzepts .............................................................................................. 3 2 Kurzzusammenfassung des Inhalts ................................................................................. 5 3 Erfassung des Ist-Zustandes in den relevanten Handlungsfeldern .................................. 8 4 Vorgaben zur Bilanzierung und Energiebilanz der Baindter Gemeindeverwaltung für das Jahr 2021 .............................................................................................................................10 4.1.1 Bezugsjahr ..........................................................................................................10 4.1.2 Systematik der Bilanzierung von Treibhausgasen ...............................................11 4.2 Kernbilanz ..............................................................................................................15 4.2.1 Energieverbrauch kommunaler Liegenschaften ..................................................15 4.2.2 Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung .........................................................19 4.2.3 Energieverbrauch der Wasserversorgung und Wasserentsorgung .....................20 4.2.4 Energieverbrauch des kommunalen Fuhrparks ...................................................22 4.2.5 Dienstreisen ........................................................................................................22 4.2.6 Sonstige Bereiche ...............................................................................................23 4.3 Photovoltaikanlagen auf Dächern kommunaler Gebäude .......................................24 4.4 Nebenbilanz ...........................................................................................................25 5 Treibhausgasbilanz ........................................................................................................27 5.1 Kernbilanz ..............................................................................................................27 5.2 Nebenbilanzen .......................................................................................................30 6 Treibhausgasminderungspfad der Gemeinde Baindt .....................................................33 ix 7 Handlungsempfehlungen ...............................................................................................36 7.1 Allgemeine Einführung ...........................................................................................36 7.2 Übersicht der wichtigsten und wirksamsten Maßnahmen .......................................38 7.3 Maßnahmenkatalog mit Handlungsempfehlungen ..................................................40 7.4 Denkbare Maßnahmen der kommenden Jahre ......................................................80 8 Finanzierung ..................................................................................................................81 9 Fortschreibung des Konzepts und Veröffentlichung .......................................................82 10 Fazit ...........................................................................................................................83 Literaturverzeichnis ..............................................................................................................86 Abkürzungsverzeichnis .........................................................................................................88 Anlagen ................................................................................................................................89 x Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Bestandteile der Kernbilanz einer klimaneutralen Verwaltung 13 Abbildung 2: Anteil Stromverbrauch einzelner Gebäude am Gesamtstromverbrauch aller Liegenschaften in Prozent 16 Abbildung 3: Aufteilung Stromverbräuche 2021 nach Verbrauchsart 27 Abbildung 4: Anteil einzelner Bereiche an Gesamttreibhausgasemissionen in Prozent 30 Abbildung 5: Treibhausgasminderungspfad Gemeindeverwaltung Baindt von 2021 bis 2040 33 Abbildung 6: Entwicklung Emissionsfaktor Strom-Mix BRD 1990 bis 2022 34 xi Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Stromverbrauch der kommunalen Liegenschaften 2021 15,16 Tabelle 2: Wärmeverbrauch der kommunalen Liegenschaften 2021 17,18 Tabelle 3: Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung 2021 19, 20 Tabelle 4: Stromverbrauch Abwasser Gemeinde Baindt 2021 21 Tabelle 5: Stromverbräuche weiterer kommunaler Gebäude 2021 25, 26 Tabelle 6: Wärmeverbräuche weiterer kommunaler Gebäude 2021 26 Tabelle 7: Treibhausgasbilanz Gemeinde Baindt 2021 29 Tabelle 8: Treibhausgasbilanz 2021 mit Einbeziehung der Nutzung von Strom aus Eigenerzeugung 31 Tabelle 9: Klimakostenempfehlungen laut Umweltbundesamt 36, 37 1 1 Einführung Aufgrund der bereits weit fortgeschrittenen Erderwärmung, ist der Klimaschutz eine, wenn nicht gar die zentrale Aufgabe für die gesamte Menschheit. Aufgrund der immensen Bedeutung des Klimaschutzes in der heutigen Zeit, sind konkrete Klimaschutzziele zentraler Gegenstand der Gesetzgebung von Europäischer Union, über den Bund bis hin zum Land Baden-Württemberg. Im folgenden Kapitel wird daher kurz der gesetzliche Rahmen der Klimaschutzziele dargestellt. 1.1 Rahmenbedingungen Das Ziel einer „Klimaneutralität“ bis zu einem bestimmten Jahr ist in Deutschland gesetzlich verankert. Allerdings unterscheidet sich das angestrebte Zieljahr von Bund und Land, weil das Land Baden-Württemberg ein nochmals deutlich ambitionierteres Zieljahr anstrebt. Bevor die unterschiedlichen Zielsetzungen genauer dargestellt werden können, wird vorab erläutert, wie der Begriff der Klimaneutralität in der Wissenschaft beschrieben wird. 1.1.1 Definition des Begriffs der „Klimaneutralität“ Laut der in Deutschland gängigen Definition des Umweltbundesamtes (2021) S. 1 - 9, ist die Klimaneutralität als ein Zustand definiert, bei dem die Aktivitäten des Menschen im Ergebnis letztlich keinerlei Nettoeffekte auf das Klimasystem der Erde haben. Die Netto- Treibhausgasneutralität hingegen bedeutet schlichtweg eine bilanzielle Netto-Null der Treibhausgasemissionen. Das heißt somit, dass, wenn ein ausgeglichenes Verhältnis aus den vom Menschen verursachten Treibhausgasen sowie den durch natürliche Senken der Atmosphäre entzogenen Treibhausgasen vorliegt, dass dann der Zielzustand der Netto- Treibhausgasneutralität erreicht ist. Aus diesem Grund erfordert das nochmals deutlich striktere Ziel der Klimaneutralität ein deutlich ambitionierteres Handeln, da hier neben den Treibhausgasemissionen auch alle anderen Effekte des menschlichen Handels auf das Klima berücksichtigt werden, beispielsweise über Flächenversiegelungen durch Straßen und Siedlungen. Nach der Definition für „klimaneutrale“ Verwaltungen des ifeu-Instituts (2023a) S. 5, gelten Kommunalverwaltungen in Baden-Württemberg dann als klimaneutral, wenn die durch die menschlichen Aktivitäten verursachten Treibhausgase und die durch Senken der Atmosphäre entzogenen Treibhausgase, bilanziell bei null liegen, was bedeutet, dass die Tätigkeiten einer Kommunalverwaltung das Klima nicht beeinflussen dürfen. Die „Klimaneutralität“ von Verwaltungen in Baden-Württemberg ist daher einer Netto-Treibhausgasneutralität gleichzusetzen. 2 Um die Begriffe entsprechend ihrer Definitionen korrekt zu verwenden, wird der Begriff der „Klimaneutralität“ in Bezug auf die Verwaltung daher stets in Anführungszeichen gesetzt, da mit diesem stets eine Netto-Treibhausgasneutralität gemeint ist. Eine Klimaneutralität entsprechend im eigentlichen Sinne ist aufgrund zahlreicher externer Einflussfaktoren, auf welche die Verwaltung kaum direkte Einflussmöglichkeiten hat, schlichtweg nicht erreichbar. 1.1.2 Bundesebene Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts war die Bundesregierung verpflichtet, ambitioniertere Klimaschutzziele anzustreben. Daher wurde am 24. Juni 2021 vom Bundestag eine Änderung des seit Ende 2019 geltenden Bundes-Klimaschutzgesetzes beschlossen. Mit dem angepassten Gesetz wurde das Zieljahr einer „Klimaneutralität“ des Bundes vom ursprünglichen Jahr 2050 auf das Jahr 2045 vorgezogen. Außerdem ist nun bis zum Jahr 2030, gegenüber dem Jahr 1990, eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 65 Prozent (ehemals 55 Prozent) anzustreben. Bis zum Jahr 2040 sollen die Emissionen in Deutschland um mindestens 88 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden (Bundesministerium der Justiz et al. 2021, S. 1 – 10). Neben dem Erreichen nationaler Klimaschutzziele, soll das Bundes-Klimaschutzgesetz auch eine Einhaltung der Zielvorgaben seitens der Europäischen Union sicherstellen. Basis aller nationalen und internationalen Klimaschutzziele ist dabei stets die Pariser Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, wonach der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden soll. Angestrebt wird dabei sogar das 1,5 Grad Celsius – Ziel, um damit die Auswirkungen des globalen Klimawandels so gering wie nur möglich zu halten (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz 2021). 1.1.3 Landesebene Neben der Bundesgesetzgebung zum Klimaschutz, gibt es auch auf Landesebene entsprechende gesetzliche Regelungen. Den gesetzlichen Rahmen für die Klimaschutzpolitik des Landes setzt dabei das Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg. Das Klimaschutzgesetz ist erstmalig am 31. Juli 2013 in Kraft getreten und wurde seither mehrmals novelliert. Seit der letzten Novellierung im Februar 2023 ist, neben dem Klimaschutz auch die Klimawandelanpassung an die bereits heute unabwendbaren Folgen des Klimawandels, Teil des Gesetzes, weshalb dieses in Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden- Württemberg umbenannt wurde. (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden- Württemberg 2023). 3 Das Landesklimaschutzgesetz enthält konkrete Vorgaben, in welchem Maße der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert werden sollte. So strebt das Land Baden-Württemberg über eine schrittweise Minderung an, bereits fünf Jahre vor dem Bund, also bis zum Jahr 2040, netto- treibhausgasneutral („klimaneutral“) zu sein. Als Zwischenziel ist vorgegeben, die Summe der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2030 um mindestens 65 Prozent gegenüber den Gesamtemissionen von 1990 zu verringern. Um das Ziel des Landes bestmöglich zu unterstützen, sollen die Kommunen ebenfalls bis zum Jahr 2040 eine Netto- Treibhausgasneutralität in den Verwaltungen erreichen. Neben konkreten Zielvorgaben enthält das Gesetz überdies hinaus auch verpflichtende Maßnahmen, wie beispielsweise die Pflicht, auf Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen Photovoltaikanlagen installieren zu müssen sowie die Pflicht zur Erfassung der Energieverbräuche durch die Kommunen (Landtag von Baden-Württemberg 2023, S. 1 – 23). 1.2 Aufbau des Konzepts Im Übereinkommen von Paris haben sich alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen darauf verständigt, als Ziel die Erderwärmung im globalen Mittel auf maximal zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Dieses Ziel lässt sich allerdings nur noch dann erreichen, wenn nahezu die gesamte Menschheit einen Beitrag hierzu leistet. Auch die Baindter Gemeindeverwaltung möchte hierzu einen bedeutsamen Beitrag leisten. Die Vision der Verwaltung ist es daher, spätestens bis zum Jahr 2040 „klimaneutral“ zu sein. Das Konzept zur „klimaneutralen“ Kommunalverwaltung in Baindt soll als wichtige Hilfestellung in der Praxis dienen, mit welchen Mitteln das vorrangige Klimaschutzziel der Verwaltung, nämlich eine erhebliche Verringerung der Energieverbräuche, erreicht werden kann. Infolge der verringerten Verbräuche reduzieren sich somit dann automatisch auch die daraus resultierenden Treibhausgasemissionen deutlich. Als zweites wichtiges Klimaschutzziel der Verwaltung wird angestrebt, die zukünftig weiterhin benötigte Energie möglichst vollständig aus regenerativen Energiequellen zu decken. Nach einer allgemeinen Einführung bezüglich des gesetzlichen Rahmens, werden die wichtigsten Inhalte des Textes zusammengefasst. Anschließend werden die wichtigsten relevanten Maßnahmen der vergangenen Jahre kurz dargestellt und kurz die Ist-Situation eingeordnet. Im vierten Kapitel werden dann die Vorgaben des Leitfadens zur „klimaneutralen“ Verwaltung sowie die Wahl des Basisjahrs erläutert. Im zweiten Teil des Kapitels geht es um eine Darstellung aller Energieverbräuche der Kommunalverwaltung für das Basisjahr 2021. Die Verbräuche werden dabei den fünf vom Leitfaden vorgegebenen Handlungsfeldern zugeordnet. Im fünften Kapitel wird die direkt aus diesen Energieverbräuchen resultierende Treibhausbilanz der Gemeindeverwaltung für 2021 4 dargestellt. Im sechsten Kapitel wird, ausgehend von der Treibhausbilanz der Kommunalverwaltung, ein Treibhausgasminderungspfad bis zum Zieljahr 2040 dargestellt. Dieses Zieljahr ist durch die Landesgesetzgebung für die Baindter Verwaltung bindend. Kapitel sieben ist das wichtigste Kapitel des gesamten Konzepts, denn in diesem Kapitel geht es um ganz konkrete Maßnahmenvorschläge. Nach einer allgemeinen Einführung, werden darin die wichtigsten Einzelmaßnahmen beschrieben, mit denen besonders große Mengen Energie sowie Treibhausgase eingespart werden könnten. Anschließend wird der schematische Aufbau des Maßnahmenkatalogs erläutert. In Form von Steckbriefen werden zahlreiche mögliche Maßnahmen zur Energieeinsparung und Verwendung regenerativer Energien beschrieben. Geordnet nach Handlungsfeldern, werden in den Steckbriefen die wichtigsten Maßnahmen nochmals aufgegriffen und zudem auch viele weitere, ebenfalls wichtige kleinere und größere Maßnahmen beschrieben. Die Umsetzung konkreter Maßnahmen sollte aufgrund der Dringlichkeit des konsequenten und raschen Handelns im Klimaschutz möglichst zeitnah beginnen. In Baindt ist es so, dass sich einige der besonders wichtigen Maßnahmen bereits in der praktischen Umsetzung befinden. Daher werden zudem kurz denkbare Maßnahmen dargestellt, welche in den kommenden beiden Jahren umgesetzt werden könnten bzw. teilweise auch bereits sicher umgesetzt werden. Im Kapitel acht geht es vorrangig um das Thema der Finanzierung von Maßnahmen, da eine Maßnahmenumsetzung immer nur dann möglich ist, wenn deren Finanzierung sichergestellt werden kann. Um den Baindter Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde, lokalen Unternehmen sowie Organisationen aufzuzeigen, was die Verwaltung bereits an Maßnahmen umgesetzt hat und möglicherweise noch zukünftig umsetzen möchte, soll das Konzept nach Möglichkeit mindestens alle zwei Jahre aktualisiert, angepasst und auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht werden. Auch hinsichtlich des tatsächlichen Effekts der Umsetzung bestimmter Maßnahmen, sowie um Angaben zu möglichen Kosten und Effekten bestimmter Einzelmaßnahmen weiter präzisieren zu können, ist eine regelmäßige Fortschreibung des Konzepts sehr wichtig. Im neunten Kapitel geht es daher um eine mögliche Fortschreibung und Veröffentlichung des Konzepts, also eine Art Ausblick in die nähere Zukunft. Im Schlusskapitel erfolgt eine finale Einordnung der möglichen Erreichbarkeit einer „klimaneutralen“ Baindter Gemeindeverwaltung bis zum Jahr 2040. 5 2 Kurzzusammenfassung des Inhalts In diesem Kapitel werden die wichtigsten Inhalte des vorliegenden Konzepts kurz zusammengefasst. Eine ausführlichere Erläuterung und Darstellung der einzelnen Aspekte erfolgt dann in den folgenden Kapiteln. Die Anforderungen an ein Konzept zu einer „klimaneutralen“ Verwaltung werden vom „Leitfaden Klimaneutrale Kommunalverwaltung Baden-Württemberg“ gestellt. Neben konkreten Vorgaben zur Bilanzierung, legt dieser Leitfaden auch verbindlich fest, welche Bereiche in einem solchen Konzept enthalten sein sollten. Dabei werden grundsätzlich fünf Kernbereiche voneinander abgegrenzt. Dazu zählen die kommunalen Liegenschaften, die Straßenbeleuchtung sowie der Bereich der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Weitere zu erfassende Kernbereiche sind der kommunale Fuhrpark und der Bereich der Dienstreisen. Die Gemeinde Baindt hat bereits in der Vergangenheit einige wichtige Maßnahmen zum Klimaschutz in der Verwaltung umgesetzt, so unter anderem die nahezu vollständige Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LEDs, die Errichtung eines Gebäudewärmenetzes, an welches zahlreiche kommunale Gebäude angeschlossen sind und die Anschaffung dreier Elektrofahrzeuge für Bauhof und Rathaus. Im Bereich der Stromerzeugung gibt es allerdings bisher lediglich auf dem Dach des Rathauses eine kommunale Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 18,975 kWp und eine zu 50 Prozent für die Gemeinde Baindt zählende PV- Anlage mit 22,4 kWp auf dem Dach des DRK-Heims. Daher wird der nach den Vorgaben des Leitfadens anzustrebende Mindestzielwert von 1 kWp Photovoltaikleistung pro 10 qm überbauter Grundfläche, bezogen auf alle Liegenschaften, bisher lediglich zu 2,52 Prozent erreicht. Im Jahr 2021 hatten alle für die Kernbilanz relevanten Gebäude, zu denen laut Vorgaben des Leitfadens alle Gebäude, außer vermietete Gebäude und soziale Wohnbauten zählen, zusammen einen Verbrauch von 176.423 kWh Strom. Über die Hälfte dieses Stroms entsteht als Nebenprodukt der Kraft-Wärme-Kopplung der beiden derzeit noch erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerke im Schulareal, welche für den Betrieb des kommunalen Nahwärmenetzes benötigt werden. An dieses Nahwärmenetz ist ein Großteil der relevanten kommunalen Gebäude angeschlossen. Insgesamt wurden zum Heizen dieser Gebäude und zur Warmwasserbereitung im Basisjahr 963.701 kWh Nahwärme verbraucht. Für die bisher nicht ans Wärmenetz angeschlossenen Gebäude wurden knapp 90.000 kWh Erdgas, 2.200 kWh Heizstrom sowie beim Bauhof, umgerechnet in Heizwert Hi, schätzungsweise 151.200 kWh Trockenholz benötigt. Der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung lag im Jahr 2021 aufgrund des hohen Anteils an LED-Beleuchtung bei insgesamt nur circa 50.000 kWh. Im Bereich der Trinkwasserversorgung 6 wurden für den Betrieb von Hochbehältern, Übergabeschächten sowie dem Baindter Gemeindeanteil am Trinkwasserzweckverband lediglich 8.230 kWh Strom benötigt. Die topographischen Gegebenheiten mit viel natürlichem Gefälle werden dort schon gut ausgenutzt, was den Strombedarf erheblich verringert. So konnte 2020 als Querverbindung eine Wasserleitung vom Waldbad zum Hochbehälter Marsweiler gebaut werden, welche das natürliche Gefälle so ausnutzt, dass hier seitdem in diesem Bereich keine Pumpen mehr benötigt werden. Deutlich mehr Strom wird allerdings für den Abwassertransport und die Abwasseraufbereitung benötigt. Neben einem Druckkompressor und Regenüberlaufbecken, zählt hierzu auch der Baindter Gemeindeanteil am Stromverbrauch der Verbandskläranlage des Abwasserzweckverbands Mittleres Schussental in Berg. Der Gesamtstromverbrauch im Bereich Abwasser lag 2021 bei 242.891 kWh. Für den Betrieb der Fahrzeugflotte des kommunalen Fuhrparks wurden 9.600 Liter Diesel benötigt. Der Stromverbrauch zum Laden der Elektrofahrzeuge von Rathaus und Bauhof wird nicht separat erfasst, sondern ist Teil des Stromverbrauchs der entsprechenden Gebäude. Außerdem wurden darüber hinaus im Rahmen von Dienstreisen noch 2.225 Kilometer mit Privat-PKWs gefahren. Der aus der benötigten Energie resultierende Treibhausgasausstoß in Form von Kohlenstoffdioxid, Methan, Lachgas und weiteren Gasen mit signifikanter Treibhauswirkung, wird nach den international gültigen Standards des Greenhouse Gas Protocol bilanziert. Daraus ergibt sich für die Baindter Verwaltung 2021 eine Gesamtemission von 425,44 Tonnen Treibhausgas, was im Vergleich zu den Emissionen anderen Kommunen, ein relativ geringer Wert ist. Um die Zielvorgabe des Landes Baden-Württemberg einer „Klimaneutralität“ bis 2040 zu erreichen, bedarf es einer erheblichen Reduzierung der Emissionen um 80 Prozent bis 2030 gegenüber 2020. Ausgehend vom hier gewählten Basisjahr 2021 sollten die Treibhausgasemissionen der Verwaltung jährlich um mindestens 16 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahr zurückgehen. Für einen erfolgreichen Klimaschutz der Verwaltung ist es letztlich aber weitgehend unerheblich, wie hoch die Energieverbräuche in der Vergangenheit lagen. Viel wichtiger ist es zu wissen, mit welchen Mitteln der Energieverbrauch der Verwaltung zukünftig erheblich verringert werden könnte. Zudem gilt es, die weiterhin benötigte Energie zu möglichst großen Teilen aus regenerativen Quellen wie Sonnenenergie, Erdwärme, Wärme aus der Umgebungsluft, Wärme aus Grundwasser, Holz sowie vorhandener Abwärme bereitzustellen. Grundsätzlich haben dabei Maßnahmen zur Energieeinsparung, bei denen indirekt über einen verringerten Energiebedarf Emissionen vermieden werden, Vorrang gegenüber Maßnahmen, die einzig auf eine Treibhausgaseinsparung ausgerichtet sind. Der Hauptteil dieses Konzepts widmet sich daher möglichen Maßnahmen, die aufzeigen, wie innerhalb der fünf Kernbereiche Energie eingespart und Treibhausgase vermieden werden könnten. 7 Die wichtigste Maßnahme zur Verringerung des Energiebedarfs im Wärme- und zu geringeren Teilen auch im Strombereich, ist die energetische Sanierung von Gebäuden. Während sich durch eine Verbesserung der Wärmedämmung der Wärmeenergiebedarf erheblich verringern lässt, wird über den Einbau effizienterer LED-Beleuchtung sowie neue effizientere Technik, der Strombedarf von Gebäuden deutlich verringert. Da in einigen Gebäuden, allen voran im Rathaus und der Schenk-Konrad-Halle, bisher nur ein geringer Teil der Beleuchtung auf LED umgerüstet wurde, kann bei diesen Gebäuden über eine vollständige Umrüstung der Innenbeleuchtung noch sehr viel Strom eingespart werden. Neben der Technik, ist stets auch das menschliche Verhalten ein wichtiger Einflussfaktor im Hinblick auf die Entwicklung von Energieverbräuchen. Daher ist eine fortlaufende sowie regelmäßige Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Gebäude zu einem sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie ebenfalls wichtig. Die größte Treibhausgaseinsparung infolge der Umsetzung einer Einzelmaßnahme lässt sich erreichen, wenn die bereits beschlossene Umstellung des Nahwärmenetzes vom reinen Erdgasbetrieb auf einen hohen Anteil von Wärme aus Holzpellets sowie einer Hochdruck-Luft-Wasser- Wärmepumpe erfolgt. Darüber hinaus sollen auch der Bauhof und das Feuerwehrhaus zukünftig ans kommunale Nahwärmenetz angeschlossen werden. Um den weiterhin benötigten Strom zu möglichst großen Teilen aus regenerativen Quellen bereitzustellen, ist die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dachflächen, wie dem blauen Gebäude der Klosterwiesenschule, der Sporthalle und dem Bauhof vorgesehen. Bei der Neuanschaffung von Technik, sollten Geräte mit möglichst hoher Effizienz gekauft werden. Auch ein monatliches Monitoring der Energieverbräuche kommunaler Gebäude kann durch frühzeitigeres Erkennen von Störungen mit zu einer Verringerung der Energieverbräuche beitragen. Um dies zu erleichtern, ist die derzeit noch lückenhafte Zählerstruktur bei Bauhof und Feuerwehrhaus zu ergänzen, sodass zukünftig jedes kommunale Gebäude mindestens einen eigenen Zähler für Strom, Wärme und Wasser hat. Da einzelne Gebäude, wie das Vereinsheim Klosterhof 5, aufgrund ihrer Lage nicht ans Nahwärmenetz angeschlossen werden können, ist hier heizungstechnisch eine Einzellösung umzusetzen, sodass die Wärmeenergie dort künftig ebenfalls aus regenerativen Quellen stammt. Die Teilnahme an regelmäßigen Austauschformaten sowie Schulungen für Energiemanager und Hausmeister, sind weitere mögliche Maßnahmen, da hierüber vom Wissen und den gemachten Erfahrungen anderer Kommunen profitiert werden kann. Bereits umgesetzt wurde in den vergangenen Jahren die Einführung eines Energiemanagements mittels entsprechender Software, welche nun zum Monitoring genutzt wird. Zudem wurden die Leuchtzeiten der Straßenbeleuchtung, welche bereits zu weit über 90 Prozent auf LED umgerüstet wurde, deutlich reduziert, was den ohnehin geringen Stromverbrauch nochmals deutlich verringert hat. 8 Es gibt zudem Maßnahmen, die derzeit bereits umgesetzt werden oder aber in den nächsten ein bis zwei Jahren umgesetzt werden könnten. Neben der derzeit laufenden Sanierung vom blauen Gebäude der Klosterwiesenschule, ist auch die Sanierung von Bauhof und Feuerwehrhaus angedacht, die im Zuge dessen auch ans kommunale Nahwärmenetz angeschlossen werden sollen. Die Umstellung des Nahwärmenetzes auf einen Energiemix aus überwiegend regenerativen Quellen wurde bereits geschildert. Außerdem sind, aufgrund der PV-Pflicht in Baden-Württemberg, auf dem blauen Gebäude der Klosterwiesenschule und einem der Gebäude des Bauhofs neue Photovoltaikanlagen zu errichten. Um die vorgesehene Wärmepumpe für die Nahwärmezentrale überwiegend mit eigenem PV-Strom versorgen zu können, soll zudem eine große PV-Anlage auf dem Dach der Sporthalle errichtet werden. Umsetzbar sind diese möglichen Maßnahmen nur dann, wenn hierfür ausreichend finanzielle und personelle Ressourcen vorhanden sind. Speziell bei Maßnahmen, die sich nicht oder aber erst nach sehr langer Zeit durch die eingesparte Energie amortisieren, ist daher neben einer Finanzierung mit Eigenmitteln (Eigenkapital, Kredite), mitunter auch eine Finanzierung über Contracting denkbar. Dieses Konzept soll zukünftig als Praxishilfe dienen, wie die Verwaltung in Baindt ihre Energieverbräuche und die daraus resultierenden Treibhausgasemissionen erheblich verringern könnte. Um die tatsächliche Wirkung der Umsetzung von Einzelmaßnahmen zu überprüfen, sowie um Angaben zu möglichen Kosten und erzielbaren Einsparungen weiter präzieren zu können, ist es angedacht, dieses Konzept mindestens alle zwei Jahre fortzuschreiben. Zukünftige Fortschreibungen, sollen neben einer Anpassung an neue Entwicklungen und Technologien, daher vermehrt dem Monitoring dienen. Da die Verwaltung in Baindt ein Vorbild für alle Bürgerinnen und Bürger, lokale Unternehmen, Organisationen und Vereine im Klimaschutz sein möchte, soll dieses Konzept in einer eigenen Rubrik auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht werden und dort zudem die Meilensteine auf dem Weg in Richtung einer „klimaneutralen“ Verwaltung gesondert dargestellt werden. 3 Erfassung des Ist-Zustandes in den relevanten Handlungsfeldern In diesem Kapitel wird kurz dargestellt, wo die Baindter Gemeindeverwaltung in den fünf Handlungsfeldern kommunale Liegenschaften, Straßenbeleuchtung, Trink- und Abwasser, kommunaler Fuhrpark und Dienstreisen bisher dasteht und welche klimaschutzrelevanten Maßnahmen hier bereits in der Vergangenheit umgesetzt wurden. Für eine präzisere Abbildung des Ist-Zustandes sind aber, speziell im Hinblick auf mögliche energetische Sanierungen von Gebäuden, teils noch tiefergehende Untersuchungen nötig. Auch ohne genaue Untersuchung lassen sich aber die teils sehr großen Unterschiede zwischen den einzelnen Gebäuden feststellen. Während beispielsweise der Bauhof bereits 9 1974 gebaut wurde und, abgesehen von einer Erweiterung, seitdem weitgehend unsaniert ist, wurden andere Gebäude, wie das DRK-Heim oder das neue Gebäude des Kindergartens Sonne, Mond und Sterne, erst vor wenigen Jahren neu errichtet. Auch einige Gebäude des Schulareals der Klosterwiesenschule und das Rathaus sind bereits älter, wurden aber in diesem Zeitraum mehrfach erweitert und teilweise saniert. Derzeit wird mit dem blauen Gebäude der Klosterwiesenschule bereits ein kommunales Gebäude umfassend energetisch saniert. Zudem wurde bereits vom Gremium beschlossen, dass auch die älteren Gebäude von Bauhof und Feuerwehr in den nächsten Jahren energetisch saniert werden sollen. Im Wärmebereich ist es so, dass ein Großteil der kommunalen Gebäude mit Nahwärme beheizt wird. Diese Wärme wird in der Heizzentrale der Schule mittles zweier Blockheizkraftwerke aus Erdgas hergestellt und anschließend an die einzelnen Verbrauchstellen verteilt. Zukünftig soll die Wärmebereitstellung der Heizzentrale überwiegend aus regenerativen Quellen erfolgen, nämlich über Holzpellets in Verbindung mit einer Hochtemperatur-Luft-Wasser-Wärmepumpe. Erdgas soll dann nur noch für die Abdeckung der Spitzenlasten verwendet werden. Die nicht ans kommunale Gebäudewärmenetz angeschlossen Gebäuden werden mit Erdgas geheizt oder, wie einige der sozialen Wohnbauten, mittels Elektroheizungen. Bei der Innenbeleuchtung lassen sich über eine Umrüstung auf LED-Technik noch erhebliche Strommengen einsparen. Oberste Priorität hat hierbei das Rathaus, da dort, außer in den Abstellräumen sowie bei Stehlampen neu eingerichteter Büros, bisher kaum LEDs verbaut sind. In der Schenk-Konrad-Halle ist bisher ebenfalls kaum LED-Beleuchtung vorhanden, allerdings wird dieses Gebäude zumeist sehr viel seltener und kürzerer genutzt als das Rathaus. Beim Vereinsheim Klosterhof 5 (Energiesparlampen T5) und teils auch im Schulareal der Klosterwiesenschule, können noch einige Lampen auf LED umgerüstet werden. Die Zählerstände (Strom, Wärme und Wasser) der meisten kommunalen Gebäude werden bereits seit längerer Zeit monatlich abgelesen und erfasst. Seit Anfang 2023 gibt es nun ein entsprechendes kommunales Energiemanagement, bei dem die Zählerdatenerfassung und Datenaufbereitung über eine spezielle Energiemanagementsoftware namens INM Management erfolgt. Außerdem werden die Energieverbräuche nun monatlich überwacht, sodass Auffälligkeiten ergründet und im Falle auftretender Störungen auch in der Regel rascher behoben werden können, als noch in der Vergangenheit. Beim Strom bezieht die Gemeinde Baindt für all ihre Liegenschaften sowie die Straßenbeleuchtung ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Dieser Strom kommt vollständig aus Wasserkraftwerken in Finnland, wovon seit 2023 nachweislich mindestens 30 Prozent aus Neuanlagen stammen, die nicht älter als fünf Jahre sind. Bisher gibt es in Baindt lediglich auf dem Rathaus eine kommunale Photovoltaikanlage mit einer 10 Leistung von 18,975 kWp. Auf dem Dach des blauen Schulgebäudes und der Sporthalle sollen aber zeitnah weitere PV-Anlagen errichtet werden. Außerdem gibt es auf dem Dach des DRK- Heim eine privat betriebene Photovoltaikanlage mit 22,4 kWp. Bereits sehr gut steht die Gemeinde Baindt im Bereich der Straßenbeleuchtung da, weil hier von knapp 740 Lichtpunkten mittlerweile fast 690 Lichtpunkte, also über 90 Prozent der gesamten Lichtpunkte, auf LED umgerüstet wurden. Im Zuge der Sanierung des Dorfplatzes wird zudem weitere Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet. Um den Strombedarf der Beleuchtung möglichst gering zu halten, wird einheitlich in gesamtem Gemeindegebiet die Straßenbeleuchtung zwischen 24 Uhr und 05.30 Uhr vollständig ausgeschaltet. Die Trinkwasserversorgung, deren Quellen im Altdorfer Wald liegen, kann aufgrund der topographischen Situation mit geringem Pumpaufwand sichergestellt werden. So sind seit Inbetriebnahme der Querverbindung der Wasserleitung vom Waldbad zum Hochbehälter Marsweiler in Richtung des Hochbehälters Egelsee keine Pumpen mehr nötig, da hier die Druckverhältnisse für die Füllung völlig ausreichen. So wie im Abwasserbereich ebenso, ist derzeit allerdings teils noch ältere, und im Vergleich zu neuen Pumpen wenig effiziente Pumptechnik verbaut. Zudem ist die Beleuchtung der Trink- und Abwassereinrichtungen teils relativ alt. Diese wird aber aufgrund der sehr geringen Nutzungsdauer auch nur im Falle auftretender Defekte ausgetauscht. Zur Abwasseraufbereitung ist die Gemeinde Baindt an das Klärwerk in Berg angeschlossen, welches vom Abwasserzweckverband Mittleres Schussental, bestehend aus den Gemeinden Baindt, Berg, Fronreute und Wolpertswende, betrieben wird. Der kommunale Fuhrpark der Gemeinde Baindt (Verwaltung, Bauhof und Feuerwehr) besteht derzeit aus insgesamt 15 Fahrzeugen, wovon zwölf Dieselfahrzeuge sind. Neben den Dieselfahrzeugen hat die Gemeinde Baindt außerdem drei rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge, wovon zwei vom Bauhof genutzt werden und eines als Dienstfahrzeug der Verwaltung verwendet wird. Die meisten Fahrzeuge sind zwischen vier und zwölf Jahre alt (siehe Anlage 4). Das neueste Fahrzeug ist das Löschgruppenfahrzeug 20 der freiwilligen Feuerwehr, welches erst 2023 neu angeschafft wurde. Außerdem hat der Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt zwei Dieselkleintransporter. 4 Vorgaben zur Bilanzierung und Energiebilanz der Baindter Gemeindeverwaltung für das Jahr 2021 4.1.1 Bezugsjahr Als Basis- bzw. Bezugsjahr wurde für die Bilanzierung der Energiedaten das Jahr 2021 verwendet. Für das Jahr 2020, liegen aufgrund der Pflicht zur Datenerfassung nach dem neuen Paragraph 18 des Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden- Württemberg (KlimaG BW), zwar sämtliche Energiedaten der kommunalen Liegenschaften 11 (Strom und Wärme) sowie des Bereichs Trink- und Abwasser vor. Allerdings sind die Daten zur Mobilität mit den Bereichen kommunaler Fuhrpark und Dienstreisen für das Jahr 2020 unvollständig. Außerdem fanden im Jahr 2020 pandemiebedingt keinerlei Veranstaltungen statt, weshalb dieses Jahr nicht mit einem halbwegs „normalen“ Jahr vergleichbar ist. Auch 2021 war aus diesen Gründen nicht mit einem „normalen“ Jahr vergleichbar. Es lässt sich hier allerdings keine pauschale Aussage treffen, ob es infolgedessen zu insgesamt höheren oder niedrigeren Energieverbräuchen kam. Es gab sowohl Effekte, die zu niedrigeren Energieverbräuchen der kommunalen Liegenschaften geführt haben, wie beispielsweise durch die geringe Anzahl an durchgeführten Veranstaltungen, vermehrtes Homeoffice, weniger Auswärtstermine der Verwaltung sowie Ausfälle von Unterricht und Kinderbetreuungs- angeboten. Dem gegenüber stehen, speziell an kalten Tagen erhöhte Energieverbräuche infolge übermäßigen Lüftens, vor allem, wenn währenddessen die Heizung nicht abgeschaltet wurde. Auch ein zusätzlicher Betrieb von Lüftungsanlagen oder ein Verzicht auf gemeinsame Fahrten, führten teils zu höherem Energiebedarf. Welcher dieser beiden Effekte letztlich überwiegt, lässt sich aufgrund fehlender Daten der Vorjahre nicht pauschal sagen. Das Jahr 2019, als letztes Jahr ohne pandemiebedingte Effekte, konnte nicht verwendet werden, da hier kaum Daten vorhanden sind. Für das Jahr 2021 liegen zumindest alle benötigten Daten vor, weshalb dieses als Basisjahr ausgewählt wurde. Ein Vergleich mit Jahren ohne Krisensituation bleibt aber aufgrund der speziellen Situation äußerst schwierig. 4.1.2 Systematik der Bilanzierung von Treibhausgasen Bevor eine Erfassung von Energiedaten und eine Bilanzierung, der aus dem Verbrauch von Energie resultierenden Treibhausgasemissionen erfolgen kann, gilt es vorab zu klären, welche Bereiche genau zu erfassen sind. Durch den „Leitfaden Klimaneutrale Kommunalverwaltung Baden-Württemberg“ wird dies einheitlich für alle Kommunen in Baden-Württemberg geregelt und ermöglicht dadurch zumindest im Ansatz einen Vergleich, wo die einzelnen Kommunen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität in der Verwaltung derzeit stehen. Die Kriterien zur Festlegung der Methodik zur Bilanzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen in die Atmosphäre, erfolgt dabei anhand der auch vom Umweltbundesamt und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg empfohlenen fünf Kriterien. Diese fünf Kriterien werden vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, kurz ifeu (2023a), S. 33 exakt beschrieben: Beim ersten dieser Kriterien, der Relevanz, geht es darum, welche Emissionen und Treibhausgase in einem erheblichen Maße auftreten und durch die Tätigkeit einer Verwaltung aktiv beeinflusst werden können. Emissionen, auf die eine Verwaltung keinerlei Einflussmöglichkeit hat, sind hier daher nicht Gegenstand der Betrachtung. 12 Im Sinne der Vollständigkeit ist es wichtig, dass, sofern möglich, alle relevanten Energieverbräuche und hieraus resultierende Emissionen zu erfassen sind. Ausnahmen sind zu begründen und schriftlich festzuhalten. Wenn sich Datenlücken nicht vermeiden lassen, sollte ein weitgehendes Schließen dieser Lücken über ein Vornehmen entsprechender Abschätzungen erfolgen. Über das Einhalten der Kontinuität, also der Verwendung einer identischen Bilanzierungsmethodik über lange Zeiträume hinweg, kann eine hohe Vergleichbarkeit der Ergebnisse gewährleistet werden. Sollte es wirklich einmal zu Änderungen bei der Methodik kommen, so sind diese entsprechend zu dokumentieren. Da jede Änderung jedoch die Vergleichbarkeit der Ergebnisse schmälert und ein Abbilden von Entwicklungen erschwert, sollte die Methodik prinzipiell nicht verändert werden. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Transparenz, also ein lückenloses und für alle einfach nachvollziehbares Offenlegen sämtlicher verwendeter Datenquellen. Daneben sind auch die zu Grunde liegenden Berechnungsmethoden, die Qualität und Verlässlichkeit der Daten sowie auftretende Datenlücken ausführlich zu beschreiben. Über das Kriterium der Genauigkeit soll sichergestellt werden, dass der reale Wert bestmöglich abgebildet wird und es keine Unter- bzw. Überschätzung der Emissionen gibt. Um ein Einhalten dieser fünf relevanten Kriterien dauerhaft sicherzustellen, ist es wichtig, innerhalb der Verwaltung entsprechende Strukturen zu schaffen, die eine möglichst vollständige und verlässliche Erfassung von Daten ermöglichen. Abgeleitet aus den fünf Kriterien, wird vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023a) S. 8 festgehalten, welche System- und Bilanzgrenzen bei der Erstellung eines Konzepts zur klimaneutralen Verwaltung zu beachten sind. Durch die Festlegung einer Systemgrenze wird verbindlich geregelt, welche Standorte, Bereiche und organisatorischen Einheiten einer Kommunalverwaltung in die Treibhausgasbilanz einzubeziehen sind. Grundsätzlich gilt dabei, dass bei der Bilanzierung zur klimaneutralen Kommunalverwaltung alle jene Bereiche erfasst werden müssen, bei denen die Verwaltung eine direkte Entscheidungs- und Weisungshoheit hat und für die überdies hinaus auch Energiekosten anfallen. Neben dem Energieverbrauch in Form von Strom, Wärme und Kälte der kommunalen Liegenschaften, sind daher auch der Fuhrpark und der Stromverbrauch der kommunalen Infrastruktur (Straßenbeleuchtung, Trinkwasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Kläranlagen) zwingend zu berücksichtigen. Bei den kommunalen Liegenschaften müssen auch angemietete Nichtwohngebäude und Freizeiteinrichtungen wie Gemeindehallen oder Hallenbäder, stets erfasst werden. Während diese Regelung analog zur gesetzlichen Pflicht zur Energiedatenerfassung kommunaler Liegenschaften des Landes ist, gibt es hiervon aber doch eine bedeutsame Abweichung. 13 So sind die Energieverbräuche von vermieteten Wohngebäuden, wie beispielsweise sozialen Wohnbauten sowie die Energieverbräuche aller Asyl- und Obdachlosenunterkünfte, im Rahmen der Bilanzierung zur klimaneutralen Verwaltung abweichend zur sonst üblichen Regelung nämlich ausdrücklich nicht in der Kernbilanz zu erfassen. Bei der Bilanzgrenze sind laut Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023a) S. 8 - 11 die Anforderungen des international anerkannten Greenhouse-Gas-Protokolls heranzuziehen. Im Greenhouse-Gas-Protokoll werden systematisch drei verschiedene Emissionstypen, nämlich Scope 1 bis 3, voneinander abgegrenzt. Zum Bereich der Scope 1 – Emissionen zählen alle direkten Emissionen, die im Rahmen der Tätigkeiten einer kommunalen Verwaltung vor Ort selbst entstehen. Demgegenüber stehen die Scope 2 – Emissionen, also indirekte Emissionen, die aus dem Bezug von Energie in Form von Strom, Wärme und Kälte entstehen. Scope 3 erfasst zudem noch alle Emissionen, die aus den vor- und nachgelagerten Aktivitäten resultieren. Hierzu zählen u. a. Dienstreisen, Veranstaltungen und die Vorketten von benötigten Brennstoffen. Einige der Emissionen, wie zum Beispiel aus dem Energieverbrauch von Gebäuden, sind über entsprechende Abrechnungen des lokalen Energieversorgers sehr einfach ermittelbar. Es gibt allerdings auch Emissionen, wie beispielsweise aus der Durchführung von Veranstaltungen mit allen vor- und nachgelagerten Prozessen, die hier dazu gehören, deren Ermittlung sehr schwierig ist und auch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Daher liegt der Fokus der klimaneutralen Verwaltung auf den Bereichen, die im unmittelbaren Verantwortungsbereich der Kommunalverwaltung sind und die ohne unverhältnismäßig hohen Zeitaufwand erfasst werden können. Dementsprechend sind diese Bereiche im kommunalen Haushalt verankert. Abbildung 1: Bestandteile der Kernbilanz einer klimaneutralen Verwaltung (Quelle: Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, 2023a, S. 9) 14 Auf Abbildung 1 sind alle Emissionen dargestellt, die in der Kernbilanz zur klimaneutralen Kommunalverwaltung zu berücksichtigen sind. Dabei sind hauptsächlich Emissionen aus Scope 1 und 2 zu erfassen und zusätzlich dazu noch die wichtigsten Emissionen aus Scope 3. Nach den Vorgaben des ifeu-Instituts (2023a) S. 8 – 11 sind bei der stationären Verbrennung in Gebäuden (Scope 1) sowohl fossile Energieträger, wie Erdgas und Heizöl, als auch biogene Energieträger, wie Biomasse und Biogas, für alle zu erfassenden Liegenschaften mitzuberücksichtigen. Ebenfalls Teil von Scope 1 ist der kommunale Fuhrpark, bei dem alle Fahrzeuge zu erfassen sind, welche der Kommune selbst gehören oder von dieser geleast werden. Neben PKWs und Transportern zählen hierzu auch kommunale Sonderfahrzeuge von Bauhof und Feuerwehr, wie Kehrmaschinen oder Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Bei den Emissionen von bezogenem Strom, die zu den Scope 2 – Emissionen gezählt werden, ist der Stromverbrauch der kommunalen Liegenschaften sowie der kommunalen Infrastruktur mit den Teilbereichen Straßenbeleuchtung, Trink- und Abwasser (inklusive Klärwerk) zu erfassen. Auch die Emissionen aus Fernwärme und -kälte der genannten Liegenschaften gehören zu Scope 2. Im Unterschied zu den sonstigen Emissionsfaktoren, wo bundesweit einheitliche Werte zu verwenden sind, soll der Emissionsfaktor von Fernwärme und -kälte lokal ermittelt werden. Speziell bei der Verwendung einer Kombination mehrerer Energieträger mit wechselnden Anteilen zur Nahwärmeerzeugung, lässt sich hiermit die reale Emission besser abbilden. Die zu Scope 3 gehöhrenden Emissionen aus den Vorketten der fossilen Brennstoffe und erneuerbaren Energieträger müssen allerdings nicht separat erfasst und erhoben werden, da diese bereits in den allgemeinen Emissionsfaktoren mitenthalten sind. Ebenfalls Teil von Scope 3 sind Emissionen im Zusammenhang mit Dienstreisen. Da alle Fahrten mit kommunalen Fahrzeugen, also auch im Zuge von Dienstreisen, bereits bei der Erfassung des kommunalen Fuhrparks erfasst werden, sind bei den Dienstreisen lediglich Fahrten mit Privatfahrzeugen, dem öffentlichen Personennahverkehr und Geschäftsflüge mitzuerfassen. Zusätzlich zur Kernbilanz können auf freiwilliger Basis auch die Wege aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von und zur Arbeitsstätte erfasst werden. Im vorliegenden Konzept wurde auf eine Erfassung des Pendlerverkehrs allerdings verzichtet. Neben datenschutzrechtlichen Schwierigkeiten, kann auch niemand zur Übermittlung der notwendigen Informationen aufgefordert werden, was es schwierig macht, hier an aussagekräftige Daten zu kommen. In Anbetracht der unklaren Qualität und Quantität der Daten, ist hier die Verhältnismäßigkeit aus Erfassungsaufwand gegenüber den gewonnenen Daten und Erkenntnissen schlichtweg nicht gegeben. Mitunter sind sogar umfassende Untersuchungen und tiefgreifende Studien nötig, da selbst auf Bundes- und Landesebene hierzu teils nur rudimentäre Daten verfügbar sind. 15 Ebenfalls schwierig zu erfassen bzw. zu bilanzieren sind Emissionen aus der Grauen Energie von Bauvorhaben, also alle Energie, die beim Bau eines Gebäudes in die einzelnen Bestandteile und die Errichtung des Gebäudes selbst gesteckt werden muss. Auch die bereits erwähnten Veranstaltungen, Beschaffung, dienstliche Übernachtungen und Informations- und Kommunikationstechnologie sind nur unter erheblichem Aufwand bilanzierbar. In Kapitel 4.3 werden diese einzelnen Bereiche daher nur kurz dargestellt. 4.2 Kernbilanz 4.2.1 Energieverbrauch kommunaler Liegenschaften In der Kernbilanz der “klimaneutralen” Verwaltung sind, außer von sozialen Wohnbauten (Asyl- und Obdachlosenunterkünfte) sowie vermieteten Wohngebäuden, die Energieverbräuche (Strom und Wärme) aller kommunalen Liegenschaften zu erfassen. Insgesamt sind es 12 Liegenschaften, die hier zu erfassen sind. Bei der Klosterwiesenschule, dem Bauhof und dem Kindergarten Sonne Mond und Sterne umfassen die Liegenschaften allerdings nicht nur eines, sondern mehrere Gebäude. Strom kommunale Liegenschaften Strom in kWh 1 Rathaus (Marsweilerstraße 4) 33.517 2 Schenk-Konrad-Halle (Mühlstraße 1) 20.964 3 Vereinsheim (Klosterhof 5) 4.380 4 Klosterwiesenschule (Boschstraße 1) 97.059* 5 Kiga Sonne, Mond und Sterne Altbau und Neubau siehe 4 6 DRK Heim (Baindter Straße 48) 555 7 Bauhof (Ziegeleistraße 20) 9.340 8 Feuerwehrhaus (Ziegeleistraße 20) 4.556 9 Sporthalle (Friesenhäusler Straße 10) siehe 4 10 Hausmeisterwohnung (Boschstraße 1) siehe 4 11 Kleine Turnhalle - Hausmeisterwohnung. (Boschstraße 1) 0 16 12 Friedhof, Aussegungshalle (Stöcklisstraße 6/1) 6.052 Gesamtstromverbrauch in kWh 2021 176.423 * Rohdaten der monatlichen Zählerablesung verwendet, da es Messfehler bei interner Verrechnung gab Tabelle 1: Stromverbrauch der kommunalen Liegenschaften 2021 Die 12 kommunalen Liegenschaften in der Gemeinde Baindt hatten im Jahr 2021 einen Stromverbrauch von 176.423 kWh. Weit über die Hälfte dieses Strombedarfs konnte mit eigenerzeugtem Strom gedeckt werden. Der größte Teil des benötigten Stroms vom Schulareal, nämlich 92.112 kWh, stammte im Jahr 2021 aus Kraft-Wärme-Kopplung der beiden Blockheizkraftwerke der Nahwärmezentrale. Da der Gesamtwert des Stromverbrauchs vom Schulareal für 2021 nicht korrekt ermittelt werden konnte, wurde dieser Wert über Zählerdaten ermittelt. Zudem konnten 11.544 kWh vom Strombedarf des Rathauses aus eigenerzeugtem Photovoltaikstrom gedeckt werden. Abbildung 2: Anteil Stromverbrauch einzelner Gebäude am Gesamtstromverbrauch aller Liegenschaften in Prozent (eigene Darstellung) 19% 12% 3% 55% 0% 5% 3% 3% Rathaus Schenk-Konrad-Halle Vereinsheim (Klosterhof 5) Klosterwiesenschule gesamt (ink. Sporthalle, Kita SMS, …) DRK Heim Bauhof Feuerwerhaus Friedhof, Aussegungshalle 17 Den höchsten Anteil am Gesamtstromverbrauch der kommunalen Liegenschaften hat mit knapp 55 Prozent die Klosterwiesenschule. Zu dieser zählen neben mehreren Schulgebäuden allerdings auch die beiden Gebäude des Kindergartens Sonne, Mond und Sterne, die Sporthalle sowie die kleine Turnhalle, da diese allesamt bei den Abrechnungen über einen gemeinsamen Zähler laufen. Aufgrund der hohen Zuverlässigkeit und Qualität dieser Daten, werden für die Erfassung der Stromverbräuche überall dort, wo diese verfügbar sind, ausschließlich Abrechnungsdaten des Stromlieferanten (Gemeindewerke Oberhaching) verwendet. Der eigenverbrauchte Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung wurde mittels einer Eigenstromdifferenzrechnung von der Firma Kirchner Energie GmbH aus Weingarten ermittelt. Weitere Liegenschaften mit relativ hohen Stromverbräuchen sind das Rathaus und die Schenk-Konrad-Halle mit Anteilen von 19 Prozent, respektive 12 Prozent am Gesamtstromverbrauch. Der Stromverbrauch der Gaststätte zur Mühle wurde dabei nicht bei der Schenk-Konrad-Halle miterfasst, da es sich hier um verpachtete Räumlichkeiten handelt, die nach Vorgaben des Leitfadens nicht zu erfassen sind. Aufgrund pandemiebedingter Einschränkungen ist davon auszugehen, dass nicht alle Stromverbräuche 2021 auf ihrem sonst üblichen Niveau lagen. Speziell durch den eingeschränkten Schulbetrieb sowie die geringe Anzahl an Veranstaltungen und Sportveranstaltungen, ist zukünftig vorerst mit höheren Verbräuchen bei der Klosterwiesenschule (inklusive Sporthalle) und der Schenk-Konrad-Halle, zu rechnen. b) Wärme kommunale Liegenschaften Energieträger Wärme in kWh 1 Rathaus (Marsweilerstraße 4) Nahwärme 69.530 2 Schenk-Konrad-Halle (Mühlstraße 1) Nahwärme 151.278* 3 Vereinsheim (Klosterhof 5) Erdgas 36.023 4 Klosterwiesenschule (Boschstraße 1) Nahwärme 742.893 5 Kiga Sonne, Mond und Sterne (Friesenhäusler Straße 8) Nahwärme siehe 4 6 DRK Heim (Baindter Straße 48) Heizstrom 2.200 7.1 Bauhof (Ziegeleistraße 20) Erdgas 53.973 18 7.2 Bauhof (Ziegeleistraße 20) Schätzwert Holz 151.200* 8 Feuerwehrhaus (Ziegeleistraße 20) Erdgas / Holz siehe 7 - Bauhof 9 Sporthalle (Friesenhäusler Straße 10) Nahwärme siehe 4 10 Hausmeisterwohnung (Boschstraße 1) Nahwärme siehe 4 11 Kleine Turnhalle - Hausmeisterwohnung Nahwärme siehe 4 12 Friedhof, Aussegungshalle (Stöcklisstraße 6/1) unbeheizt 0 davon Nahwärme (Erdgas-BHKWs) in kWh 963.701 davon Erdgas in kWh 89.996 davon Heizstrom in kWh 2.200 davon Trockenholz in kWh (Heizwert Hi) 151.200 *Der Zähler der SKH wurde durch einen Blitzeinschlag zerstört, daher ist dieser Wert eine Hochrechnung der Kirchner Energie GmbH auf Basis vorhandener Zählerwerte und Ersatzwerte. Tabelle 2: Wärmeverbrauch der kommunalen Liegenschaften 2021 (unbereinigt) Aufgrund der Vorgaben zur Bilanzierung des Wärmeverbrauchs in der Kernbilanz, ist dieser Wert stets unbereinigt anzugeben. Dies bedeutet, dass die Daten nicht einer Witterungsbereinigung unterzogen werden dürfen, weshalb der Wärmebedarf in milden Wintern in der Regel niedriger ausfallen wird, als in kälteren Wintern. Bei einem weiteren Voranschreiten der Erderwärmung und einer damit einhergehenden Zunahme der Anzahl von milderen Wintern, werden daher zukünftig die Wärmeverbräuche kommunaler Liegenschaften unabhängig von den umgesetzten Maßnahmen oft niedriger liegen als in der Vergangenheit. Um einen besseren Vergleich der jährlichen Wärmeverbrauchsentwicklung geben zu können, wird daher zukünftig, ergänzend zum unbereinigten Wärmeverbrauch, auch der witterungsbereinigte Wärmeverbrauch angegeben, da die Außentemperaturen die benötigte Wärmemenge massiv beeinflussen. In der Kernbilanz selbst darf dieser bereinigte Wert allerdings nicht verwendet werden. Grundsätzlich sind alle Wärmeenergiemengen nach dem Tool zur Bilanzierung von Emissionen einer Verwaltung namens BICO2 BW Verwaltung des ifeu-Institut (2023b) in Heizwerten anzugeben. Üblicherweise wird der Gas- und Heizölverbrauch über den Brennwert 19 abgerechnet. Dieser enthält jedoch auch Verdampfungswärme, also Wärme, die dadurch entsteht, dass Wasserdampf im Abgas auskondensiert und somit Energie abgegeben wird. Um diesen Effekt rauszurechnen, werden Energiebilanzen auf Basis der Heizwerte Hi erstellt, weshalb hierzu die Brennwerte in Heizwerte (Faktoren siehe Anlage 1) umgerechnet wurden. Außerdem werden alle Werte in kWh umgerechnet, da sonst die Mengen von gasförmigen, flüssigen und festen Brennstoffen nicht miteinander vergleichbar sind. Insgesamt lag der Wärmeverbrauch der elf beheizten kommunalen Liegenschaften 2021 bei unbereinigt 1.207.097 kWh. Ein Großteil dieses Verbrauchs, nämlich 963.701 kWh, ist Nahwärme, da sieben kommunale Liegenschaften mit Nahwärme beheizt werden. Die Nahwärme stammt aktuell aus zwei erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerken, die sich im Schulareal befinden und neben dem gesamten Schulareal auch das Rathaus und die Schenk- Konrad-Halle mit Nahwärme versorgen. Da die Abrechnung dieser Nahwärmelieferungen intern erfolgt, gibt es hier lediglich interne Verrechnungsdaten und keine Abrechnung eines externen Energieversorgers. Diese Abrechnung wurde durch die Firma Kirchner Energie GmbH erstellt. Das Vereinsheim, der Bauhof und das Feuerwehrgerätehaus werden mit Erdgas beheizt. Zudem erfolgt die Beheizung von Bauhof und Feuerwehr mit Trockenholz aus Holzresten. Da die genauen Holzmengen nicht erfasst werden können, handelt es sich hierbei um einen Schätzwert aus den ungefähren Verbräuchen der letzten Jahre. Da für den Bauhof und die Feuerwehr keine separaten Abrechnungszähler für Wärme vorhanden sind, ist eine Verbrauchsaufteilung auf die Einzelgebäude bisher nicht möglich. Das von Baindter und Baienfurter Vereinen und Organisationen gemeinsam genutzte DRK-Heim wird mit Heizstrom beheizt. Die Aufteilung der Energieverbräuche des Gebäudes erfolgt entsprechend den Verbrauchsanteilen der dort beheimateten Vereine auf die Gemeinden Baindt und Baienfurt. 4.2.2 Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung Standort des Schaltschranks bzw. Verteilerkastens der Straßenbeleuchtung Strom in kWh 2021 Friesenhäusler Straße 36 2.917 Hirschstraße 201 478 Hirschstraße 22 2.376 Dieselstraße 11 1.585 Schachener Straße 100 1.068 Rehstraße 48 929 20 Siemensstraße 14 556 Iltisstraße 5 1.111 Ziegeleistraße 9 15.782 Gartenstraße 57 4.213 Boschstraße 48 1.999 Lilienstraße 18 959 Lilienstraße 2 6.138 Schönblick 5 3.032 Grünenbergstraße 18 987 Im Voken 20 1.667 Mehlisstraße 7 3.181 Lichtsignalanlage Marsweilerstraße 31 1.029 Flutlicht Sportplatz Teil von Strom blaues Gebäude KWS Gesamtstromverbrauch in kWh 50.007,00 Tabelle 3: Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung 2021 In Baindt gab es 2021 insgesamt 738 Lichtpunkte der Straßenbeleuchtung, wovon circa 690 auf LEDs umgerüstet waren. Dies entspricht einem LED-Anteil von über 93 Prozent. Lediglich die Straßenbeleuchtung in den Straßenzügen rund um den Dorfplatz und im direkten Umfeld der Tennishalle wurde bisher noch nicht auf LED umgerüstet. Im Bereich Straßenbeleuchtung ist zudem der Stromverbrauch der Ampel an der Marsweilerstraße 31 sowie des Flutlichts vom Fußballplatzes mitzuerfassen. Das Flutlicht läuft allerdings über den Zähler des Blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule mit und ist daher bereits Teil des Stromverbrauchs der Schule. Aufgrund der hohen Anzahl verbauter LEDs lag der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung mit 50.007 kWh 2021 auf einem sehr geringen Niveau. 4.2.3 Energieverbrauch der Wasserversorgung und Wasserentsorgung a) Trinkwasser Speziell im Altdorfer Wald, wo die Trinkwasserquellen der Gemeinden Baindt und Baienfurt liegen, ist die Topographie sehr hügelig. Die beiden Nachbargemeinden sind beim Trinkwasser Teil eines gemeinsamen Trinkwasserzweckverbands Baienfurt-Baindt. Ende 2020 wurde eine neue Querverbindung der Wasserleitung von Waldbad zum Hochbehälter Marsweiler geschaffen, weshalb in Richtung Hochbehälter Egelsee nun keine Pumpen mehr 21 benötigt werden. Neben einer Erhöhung der Versorgungssicherheit infolge des geringeren Wartungsaufwands der Pumpe, hat die Umsetzung dieser Maßnahme als positiven Nebeneffekt dazu beigetragen, den aufgrund der Topographie ohnehin schon ziemlich niedrigen Stromverbrauch der Trinkwasserversorgung nochmals weiter zu senken. Der Stromverbrauch der gemeinsamen Hochbehälter, Übergabeschächte und des Quellsammelschachtes des Trinkwasserzweckbands Baienfurt-Baindt lag 2021 bei insgesamt 7.490 kWh. Dieser Energieverbrauch wird anteilig nach Anzahl der angeschlossenen Einwohnerinnen und Einwohner auf die beiden Gemeinden aufgeteilt. Der Anteil der Gemeinde Baindt liegt im Jahr 2021 bei 42,2 Prozent, was einem Stromverbrauchsanteil von 3.166 kWh entspricht. Neben den beiden genannten Gemeinden ist Bergatreute-Bolanden ebenfalls Teil der Trinkwasserversorgung. Da hier allerdings lediglich 113 Personen angeschlossen sind und die Abgrenzung, welche dieser Verbräuche als gemeinsame Verbräuche zu betrachten sind, hier sehr schwierig ist, wurde auf eine weitere Unterteilung verzichtet. Der Gesamtverbrauch wurde daher lediglich auf die beiden Gemeinden Baindt und Baienfurt aufgeteilt. Neben dem anteiligen Stromverbrauch am Trinkwasserzweckverband, hat die Gemeinde Baindt drei weitere Anlagen, die zur Trinkwasserversorgung in Baindt benötigt werden. Diese laufen vollständig über die Gemeinde Baindt und hatten im Jahr 2021 zusammen einen Stromverbrauch von 5.064 kWh. Insgesamt wurden, unter Einbeziehung des Zweckverbands, somit 8.230 kWh Strom für die Trinkwasserversorgung in Baindt benötigt. Neben dem vorhandenen natürlichen Gefälle im Quellgebiet, sind auch die räumliche Nähe der Trinkwasserquellen und die Kompaktheit des Siedlungsgebiets wichtige Faktoren, die dazu beitragen, dass insgesamt nur sehr wenig Strom zur Trinkwasserversorgung benötigt wird. b) Abwasser Strom in kWh 2021 RÜB Regenrückhaltebecken Schachen 4.841 Druckkompressor Menzenhäusle 14 Gesamtstrom Abwasserentsorgung 4.855 Stromverbrauch Kläranlage Berg Anteil der Gemeinde Baindt (nach gebührenfähigem Abwasser) 238.036 Tabelle 4: Stromverbrauch Abwasser Gemeinde Baindt 2021 22 Die Gemeinde Baindt besitzt in Schachen ein Regenrückhaltebecken, welches Niederschlagswasser sammelt und so einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz liefert. Der Stromverbrauch zum Sammeln sowie zum Abtransport zur Reinigung des Abwassers (Schmutzwasser, Regenwasser und Fremdwasser) lag 2021 bei 4.850 kWh. Neben dem Energiebedarf vom Abwassertransport, ist auch der Energiebedarf zur Reinigung des Abwassers für die Gemeinde Baindt zu ermitteln. Die Abwasserreinigung erfolgt für die Gemeinde Baindt im Verbandsklärwerk in Berg. Die Gemeinde Baindt ist Teil des Abwasserzweckverband Mittleres Schussental (kurz AMS), der für den Betrieb der Kläranlage in Berg verantwortlich ist. Die Ermittlung des Stromverbrauchs erfolgt dabei anteilig nach dem Anteil der Gemeinde Baindt am gebührenfähigen Abwasser der Verbandskläranlage. Prinzipiell ist der Gesamtstrombedarf von Kläranlagen zwar nach den Einwohnerwerten anteilig auf die beteiligten Kommunen aufzuteilen, allerdings werden diese Werte beim AMS nicht für einzelne Kommunen erfasst werden. Bei einer Berechnung des Gemeineanteils, entsprechend dem Anteil am gebührenfähigen Abwasser, liegt der Baindter Stromanteil am Gesamtstromverbrauch der Kläranlage bei 238.036 kWh. 4.2.4 Energieverbrauch des kommunalen Fuhrparks Im kommunalen Fuhrpark der Gemeinde Baindt gab es 2021 insgesamt 15 Fahrzeuge, aufgeteilt auf die Verwaltung, den Bauhof sowie die freiwillige Feuerwehr. Hiervon waren 13 Diesel- und zwei Elektrofahrzeuge. Zusätzlich dazu hat der Trinkwasserzweckverband Baienfurt-Baindt zwei Dieselfahrzeuge, deren Kraftstoffverbrauch, entsprechend dem Gemeindeanteil, auf beide Gemeinden aufgeteilt wird. Der Energieverbrauch des kommunalen Fuhrparks lag 2021 bei ca. 9.600 Litern Diesel, also umgerechnet in Heizwert 93.781 kWh. Die Stromverbräuche der E-Fahrzeuge vom Rathaus und Bauhof wurden nicht separat erfasst, da diese bereits in den Stromverbräuchen der jeweiligen Gebäude enthalten sind, bei denen die Fahrzeuge regelmäßig geladen werden. Neben den Fahrzeugen der Gemeinde ist anteilig, entsprechend dem Stromanteil der Kläranlage, auch der Kraftstoffverbrauch von deren Fahrzeug im Gesamtkraftstoffverbrauch enthalten. 4.2.5 Dienstreisen Die Energieverbräuche von Dienstreisen mit kommunalen Fahrzeugen sind nicht separat dargestellt, da diese bereits in den Werten vom kommunalen Fuhrpark enthalten sind. Zusätzlich zu den Dienstfahrten mit Fahrzeugen aus dem kommunalen Fuhrpark, wurden 2021 insgesamt 2.225 Kilometer dienstlich mit Privat-PKWs (ausschließlich benzinbetankte Fahrzeuge) zurückgelegt. Fahrten mit dem ÖPNV (Bus oder Bahn) wurden im Jahr 2021 allerdings keine zurückgelegt. Der Anteil der Dienstreisen am Gesamtenergieverbrauch der Gemeinde ist damit insgesamt allerdings nur äußerst gering. 23 4.2.6 Sonstige Bereiche Neben den fünf Kernbereichen (Liegenschaften, Straßenbeleuchtung, Trink- und Abwasser, kommunaler Fuhrpark, Dienstreisen) gibt es weitere Bereiche, welche ebenfalls im Zusammenhang mit dem Handeln einer Verwaltung stehen, aber deutlich schwieriger zu erfassen und zu bilanzieren sind. Zu diesen zählen laut Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023a) S. 10, unter anderem die folgenden Bereiche: ➢ Graue Energie von Bauvorhaben, ➢ Veranstaltungen, ➢ Beschaffung von Waren und Dienstleistungen (mit Informations- und Kommunikationstechnologie), ➢ Übernachtungen, sowie weitere. Auch der Arbeitsweg der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Verwaltung von und zur Arbeitsstätte ist ein solcher Bereich. Da allerdings zu diesen Bereichen die nötigen Daten oftmals gar nicht vorliegen oder aber nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand ermittelt werden könnten, wird in diesem Konzept auf deren Darstellung weitgehend verzichtet. So ist die Graue Energie bei Bauvorhaben, also die Energiemenge, welche für die Herstellung, den Transport, die Lagerung, den Verkauf und die Entsorgung eines Gebäudes aufgewendet werden muss, kaum ermittelbar, da hierfür umfassende Daten, speziell auch zu den benötigten Rohstoffen und deren Gewinnung, benötigt werden, die größtenteils aber selbst auf Bundesebene nicht verfügbar sind. Da der Aufwand einer solch umfangreichen Erfassung immens hoch wäre und zudem praktisch daran scheitern könnte, dass Unternehmen kaum zur Herausgabe von Daten zur Herkunft der verwendeten Rohstoffe und deren Gewinnung verpflichtet werden können, wird es zeitnah keine genauen Daten hierzu geben. Dies gilt ebenso für den Bereich der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen inklusive der Informations- und Kommunikationstechnik. Eine Erfassung solcher Daten wäre allenfalls eine äußerst grobe Schätzung, die aber auch nicht wirklich überprüft werden könnte und daher keine wirkliche Aussagekraft hätte. Die An- und Abreise zu Veranstaltungen, oder auch zur Arbeitsstätte, sind zwar prinzipiell einfach zu erfassen, aber da niemand zur Herausgabe dieser Auskunft verpflichtet ist und eine freiwillige Auskunft nie ein exaktes Abbild der Realität darstellt, wären solche Daten mitunter nur eingeschränkt aussagekräftig. Zudem ist der Aufwand, das gesamte Personal der Verwaltung zu diesem Thema zu befragen, im Verhältnis zu den gewonnenen Erkenntnissen schlichtweg unverhältnismäßig, zumal es in einigen Wohnorten nach wie vor keine wirklich brauchbare Alternative zum eigenen Auto gibt. Der einzige dieser sonstigen Bereiche, welcher 24 in Baindt zuverlässig und ohne größeren Aufwand erfasst werden kann, ist die Zahl dienstlicher Übernachtungen. Allerdings gab es im Jahr 2021 pandemiebedingt keine einzige dienstliche Übernachtung. Auch wenn diese sonstigen Bereiche vorerst nicht genauer erfasst werden, sollten auch diese nicht ignoriert werden. Schließlich gibt es einige Maßnahmen, welche einen Beitrag leisten können, Bereiche wie Beschaffung, Pendlerverkehr, Veranstaltungen und Graue Energie bei Bauvorhaben nachhaltiger zu gestalten. Denkbar ist, beispielsweise eine Richtlinie zur nachhaltigen Beschaffung für die Verwaltung einzuführen. Darin könnten zu erfüllende Nachhaltigkeitsanforderungen für den Einkauf von Waren und Dienstleistungen verbindlich festgelegt werden. Um Anreize zu einer klimaschonenden Fortbewegung, speziell auch im Pendlerverkehr von und zur Arbeitsstätte zu schaffen, unterstützt die Gemeinde Baindt die Mitfahrplattform Pendla zur einfacheren Vernetzung und Bildung von Fahrgemeinschaften. Im Rahmen des 2022 eingeführten „Zuschuss zur betrieblichen Gesundheitsförderung“ erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Gutschein, welche unter anderem den Arbeitsweg an mindestens einem Tag die Woche mit dem Fahrrad zurücklegen. 4.3 Photovoltaikanlagen auf Dächern kommunaler Gebäude Nach den Vorgaben des ifeu-Institut (2023a) S. 15, ist eine der Zielvorgaben für „klimaneutrale“ Kommunen, bis zum Jahr 2040 einen Mindestzielwert von 1 kWp Photovoltaikleistung pro 10 qm überbauter Grundfläche, bezogen auf alle Liegenschaften, zu erreichen. Hierbei gibt es jedoch im Gegensatz zu den Vorgaben zur Bilanzierung keinerlei Sonderregelungen, weshalb auch soziale Wohnbauten und vermietete Gebäude miteinzubeziehen sind. Zum Zielwert werden auch vermietete Dachflächen kommunaler Gebäude dazugezählt, da die Verwaltung nach geltenden Vorgaben nicht zwingend im Eigentum der Photovoltaikanlagen sein muss. Werden die überbauten Grundflächen aller kommunalen Liegenschaften inklusive Garagen und weiteren Nebengebäuden der Gemeinde Baindt aufsummiert, ergibt dies insgesamt eine überbaute Grundfläche von 11.993 qm. Als Zielmarke für die Erreichung des Teilziels für Photovoltaikanlagen ist daher nach jetzigem Stand eine installierte PV-Leistung auf den Dachflächen kommunaler Liegenschaften von ca. 1.200 kWp anzustreben. Bisher gibt es in Baindt lediglich eine kommunale Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach. Die Leistung dieser Anlage beträgt 18,975 kWp. Außerdem gibt es auf dem Dach des DRK- Heims eine privat betriebene Photovoltaikanlage mit 22,4 kWp. Da dieses Gebäude von Vereinen und Organisationen der Gemeinden Baindt und Baienfurt gemeinsam genutzt wird, kann diese Anlage nur anteilig, also zu 50 Prozent, zur Gemeinde Baindt gezählt werden. Die aktuell installierte Gesamtphotovoltaikleistung entspricht einem Zielerreichungsgrad von lediglich 2,52 Prozent. Allerdings werden in den kommenden Jahren mehrere neue 25 Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dachflächen installiert werden, wodurch dieser Wert deutlich ansteigen wird. Im Rahmen der Sanierung des blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule wird voraussichtlich noch in diesem Jahr eine neue PV-Anlage installiert werden. Neben dieser Anlage, zu der die Gemeinde Baindt durch die erforderliche Dachsanierung gemäß Vorgaben des Landes Baden- Württemberg gesetzlich verpflichtet ist, soll auch auf dem Dach der Sporthalle eine neue PV- Anlage errichtet werden. Der zukünftige Energiemix für das derzeit noch rein erdgasbasierte Nahwärmenetz der Gemeinde, an welches bereits ein Großteil der kommunalen Gebäude angeschlossen ist, soll aus Holzpellets, Wärme aus einer Luft-Wärmepumpe sowie Erdgas zu Spitzenlastzeiten bestehen. Hauptzweck der PV-Anlage auf dem Sporthallendach wäre daher, den erforderlichen Strom für den Betrieb der Luftwärmepumpe selbst zu erzeugen. Im Rahmen der in den nächsten beiden Jahren anstehenden Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus ist dann die Errichtung einer weiteren PV-Anlage vorgesehen. Die Erreichung der Zielvorgabe bezüglich Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dachflächen ist mit hohem personellem und finanziellem Aufwand verbunden. Allerdings muss die Gemeinde Baindt hier nicht zwingend Eigentümerin der Anlagen sein, weshalb bei kleineren Dachflächen oder Gebäuden mit geringem Eigenverbrauch an Strom, alternativ auch eine Vermietung der Dachflächen denkbar wäre. 4.4 Nebenbilanz Nach den Vorgaben des Leitfadens zur klimaneutralen Kommunalverwaltung in Baden- Württemberg dürfen vermietete Wohngebäude, wie soziale Wohnbauten sowie Asyl- oder Obdachlosenunterkünfte, nicht im Rahmen der Kernbilanz erfasst werden. Um trotz dieser verbindlichen Vorgaben im vorliegenden Konzept ein möglichst umfassendes Bild der Treibhausgasemissionen der gesamten Baindter Kommunalverwaltung geben zu können, werden die Energieverbräuche dieser kommunalen Liegenschaften hier gesondert dargestellt. kommunale Liegenschaften Strom in kWh 2021 (Abrechn.) Eigenstrom selbst verbraucht Gesamtstrom in kWh 2021 Klosterhof 4 (Heizstrom) 42.028 0 42.028 Rosenstraße 8 (Heizstrom) angemietet 10.057 0 10.057 Boschstraße 1/5 (Heizstrom aus Kraft- Wärme-Kopplung-Gas) 0 55.768 55.768 26 Varia Home Boschstraße 1/7 (Strom aus KWK-Gas) 0 9.528 9.528 Friesenhäusler Str. 12 (Heizstrom) 120.840 0 120.840 Küferstraße 8 8.185 0 8.185 Buchenstr. 12 (Heizstrom) angemietet 19.313 0 19.313 Gesamtstrom (inkl. Heizstrom) 65.296 265.719 Tabelle 5: Stromverbräuche weiterer kommunaler Gebäude 2021 Insgesamt lag der Stromverbrauch der weiteren kommunalen Gebäude inklusive Gemeinschaftsunterkünften (Asyl- und Obdachlosenunterkünfte) bei 265.719 kWh im Jahr 2021. Da die meisten Gemeinschaftsunterkünfte mit Strom beheizt werden, ist ein Großteil dieses Stroms zur Wärmeerzeugung aufgewendet worden. Da bei den Abrechnungsdaten nicht zwischen Strom und Heizstrom unterschieden wird, kann der genaue Verwendungsanteil nicht bestimmt werden. Ein Teil des verwendeten Stroms stammt aus Kraft-Wärme-Kopplung der derzeit noch vollständig mit Erdgas betriebenen Blockheizkraftwerke der Nahwärmezentrale im Schulareal. kommunale Liegenschaften Energieträger Wärme in kWh 2021 Klosterhof 4 Heizstrom siehe Tabelle 5 Rosenstraße 8 Heizstrom siehe Tabelle 5 Boschstraße 1/5 Heizstrom siehe Tabelle 5 Varia Home Boschstraße 1/7 Nahwärme (Erdgas) 25.140 Friesenhäusler Str. 12 Heizstrom siehe Tabelle 5 Küferstraße 8 Heizöl 36.281 Buchenstraße 12 Heizstrom siehe Tabelle 5 Summe Fernwärme (Erdgas) 25.140 Summe Heizöl (Hochrechnung) 36.281 Tabelle 6: Wärmeverbräuche weiterer kommunaler Gebäude 2021 27 Bei den Wärmeverbräuchen ist es wie bereits geschildert so, dass in einem Großteil der Gebäude mit Strom geheizt wird. Das Varia Home wird allerdings mit aus Erdgas erzeugter Nahwärme betrieben. Insgesamt wurden dort 2021 25.140 kWh Nahwärme benötigt. Das Gebäude Küferstraße 8 wird derzeit noch mit Heizöl beheizt. Da der Heizöltank nicht jährlich zum gleichen Tag gefüllt wird, handelt es sich beim Verbrauch von 36.281 kWh Heizöl im Jahr 2021 um eine entsprechende Hochrechnung auf Basis der Heizölabrechnungen zweier Jahre. Das vollständig vermietete Wohngebäude Dorfplatz 2/1 wurde hingegen nicht erfasst, da dieses ausschließlich von privaten Mieterinnen und Mietern genutzt wird. 5 Treibhausgasbilanz 5.1 Kernbilanz Für eine Erfassung des Gesamtenergiebedarfs der Kommunalverwaltung in Baindt und eine hierauf basierende Treibhausgasbilanz ist es nötig, alle Energieverbräuche in Kilowattstunden (kWh) umzurechnen. Neben dem Stromverbrauch, der immer in kWh angegeben wird, können auch alle Wärmeverbräuche in diese Einheit umgerechnet werden. Über entsprechende Umrechnungsfaktoren kann auch die verbrauchte Kraftstoffmenge für den Betrieb des kommunalen Fuhrparks in die Einheit kWh umgerechnet werden. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 479.750 kWh Strom benötigt. Darin enthalten ist der Stromverbrauch der kommunalen Liegenschaften, der örtlichen Straßenbeleuchtung, von Trink- und Abwasser sowie anteilig, der Kläranlage in Berg. Zudem ist der benötigte Heizstrom des DRK-Heims entsprechend dem Anteil der Gemeinde Baindt enthalten. Da kein eigener Zähler für Heizstrom vorhanden ist, wurde hier die laut Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023b) allgemein übliche Annahme von 80 Prozent Wärmeanteil und 20 Prozent Stromanteil angenommen. Da aufgrund der Vorgaben des Leitfadens allerdings Heizstrom mit dem Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix zu bilanzieren ist, ändert diese Annahme der Aufteilung an der Bilanz selbst ohnehin nichts. Abbildung 3: Aufteilung Stromverbräuche 2021 nach Verbrauchsart (eigene Darstellung) 37% 0% 10% 2% 50% 1% Strom Gebäude Heizstrom Strom Straßenbeleuchtung Strom Wasserversorgung Strom Kläranlage Strom Abwasserentsorgung 28 Knapp die Hälfte des Stromverbrauchs der Gemeinde Baindt wird für den Betrieb des Klärwerks in Berg benötigt. Dabei wird allerdings nur der Anteil der Gemeinde und nicht der Gesamtstromverbrauch des Klärwerks erfasst. Mit circa 37 Prozent ist der Strombedarf der Gebäude ein weiterer großer Anteil am Gesamtstromverbrauch. Der Anteil des Stromverbrauchs der Straßenbeleuchtung liegt aufgrund der hohen Anzahl verbauter LED mit nur 10 Prozent auf einem niedrigen Niveau. Für die Trinkwasseraufbereitung, die Entsorgung von Abwässern sowie zum Heizen wird prozentual nur sehr wenig Strom benötigt. Im Vergleich zum Strom, wird (umgerechnet in kWh) allerdings noch deutlich mehr Energie im Bereich der Wärme benötigt. Aufgrund der Vorgaben des Leitfadens sind alle Wärmeverbräuche umgerechnet in Heizwert anzugeben. Da ein Großteil der kommunalen Liegenschaften an die Nahwärmezentrale der Klosterwiesenschule angeschlossen ist, wurden 2021 somit 963.701 kWh Nahwärme verbraucht. Derzeit sind die beiden Blockheizkraftwerke zur Wärmeerzeugung noch erdgasbasiert. Die Gebäude des Bauhofs und der Feuerwehr wurden mit schätzungsweise 151.200 kWh Trockenholz aus Holzresten beheizt. Zudem wird dort auch noch mit Erdgas geheizt. Auch das Vereinsheim Klosterhof 5 wird derzeit mit Erdgas beheizt, weshalb neben dem Erdgas für die Nahwärme zusätzlich 81.176 kWh bezogenes Erdgas verbraucht wurden. Der Heizstrom des DRK-Heims wurde im Strombereich miterfasst. Daneben wird für den Betrieb des kommunalen Fuhrparks von Verwaltung, Bauhof und Feuerwehr Kraftstoff in größeren Mengen benötigt. Insgesamt wurden im Jahr 2021 knapp 9.600 Liter Diesel, also umgerechnet mit dem Faktor des Heizwerts von Diesel (9,77) insgesamt 93.781 kWh Diesel verbraucht. Die anteiligen Verbräuche der Fahrzeuge vom Trink- und Abwasserzweckverband sind in diesem Wert bereits enthalten. Der benötigte Strom zum Betrieb der E-Fahrzeuge von Verwaltung und Bauhof ist bereits in den Stromverbräuchen von Rathaus und Bauhof enthalten. Um eine Doppelerfassung zu vermeiden, werden diese hier nicht separat aufgeführt. Die Dienstfahrten mit Privat-PKW sind hierin ebenfalls nicht enthalten, da für diese nur eine Kilometerzahl vorliegt, aber keine tatsächlichen Verbrauchswerte. Insgesamt wurden 2.225 Kilometer mit Privatfahrzeugen (alle mit Superbenzin betrieben) zurückgelegt. Da der Aufwand, bei Fahrten mit Privat-PKW immer den exakten Kraftstoffverbrauch zu ermitteln, sehr hoch ist und dies zudem auch aus Datenschutzgründen schwierig ist, wurde im vorliegenden Konzept auf eine genauere Erfassung verzichtet. Der Energiebedarf der Dienstreisen mit Privatfahrzeugen ist in Baindt insgesamt sehr niedrig. Es wurden stattdessen bundesweit gültige Werte verwendet, die vermutlich von den speziellen Werten der Gemeinde nur geringfügig abweichen. Dienstreisen mit dem ÖPNV gab es im Jahr 2021 nicht. Der Gesamtenergieverbrauch der Gemeinde Baindt an Strom, Wärme und Kraftstoff beträgt 1,781 Mio. kWh im Jahr 2021 (ohne Dienstreisen). 29 Basierend auf diesen Daten kann eine Treibhausgasbilanz der Gemeindeverwaltung berechnet werden. Ende Januar 2024 wurden für die einzelnen Energieträger entsprechende Emissionsfaktoren für das Jahr 2021 veröffentlicht (siehe Anlage 1). Für Nahwärme welche überwiegend aus einem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerken stammt, beträgt der Richtwert des Emissionsfaktors laut Institut für Energie- und Umweltforschung (2023b) 0,15 kg CO2e pro kWh sowie 0,247 kg CO2e pro kWh Erdgas. Tabelle 7: Treibhausgasbilanz Gemeinde Baindt 2021 Die meisten Treibhausgasemissionen, nämlich über 225 Tonnen CO2-Äquvivalente, resultieren aus den Stromverbräuchen. Da für die Strombilanzierung nach den Vorgaben des Leitfadens vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023a), S. 5 - 35 immer der bundesweite Strom-Mix verwendet werden muss, der zurzeit noch sehr stark durch den schlechten Emissionswert von Kohlestrom bestimmt wird, liegt dieser Wert am höchsten. Selbst erzeugter und eigenverbrauchter Strom aus Klärgas und Photovoltaik darf in der Kernbilanz hingegen nicht berücksichtigt werden. Die gesamten Treibhausgasemissionen der Gemeindeverwaltung in Baindt für 2021 liegen bei 425,44 Tonnen CO2e inklusive den bereits in den Emissionsfaktoren enthaltenen Emissionen aus der Vorkette durch die Erzeugung von Energie. THG-Emissionen in t CO2e Emissionen Stromverbrauch 2021 226,44 Emissionen Nahwärme 2021 144,56 Emissionen Erdgasverbrauch 2021 20,1 Emissionen Holzverbrauch 2021 (Schätzwert) 3,3 Emissionen Mobilität (Fuhrpark + Dienstreisen) 31,1 Gesamtemissionen 2021 in Tonnen CO2e 425,44 30 Abbildung 4: Anteil einzelner Bereiche an Gesamttreibhausgasemissionen in Prozent (eigene Darstellung) Bei der Treibhausgasbilanz können drei Bereiche voneinander abgegrenzt werden. Diese Bereiche sind Wärme, Strom und Mobilität. Zum Bereich der Mobilität zählen die Kraftstoffverbräuche des kommunalen Fuhrparks und die aus den Dienstreisen mit Privatfahrzeugen und der Nutzung des ÖPNV resultierenden Treibhausgasemissionen. Wie in Abbildung 4 dargestellt, sind beiden Bereiche, Strom mit knapp 53 Prozent und Wärme mit circa 39 Prozent, für einen sehr großen Teil der Treibhausgasemissionen der Kommunalverwaltung verantwortlich. Der dritte Bereich, nämlich die Mobiltät, ist hingegen nur für 7,3 Prozent dieser Emissionen verantwortlich. Zukünftig wird nach derzeitigem Stand ein Großteil der Energie sowohl im Wärmebereich (zum Betrieb von Wärmepumpen), als auch im Verkehrssektor durch den Ausbau der Elektromobilität über Strom bereitgestellt werden. 5.2 Nebenbilanzen In der Kernbilanz der Kommunalverwaltung in Baindt wurden die Energieverbräuche strikt nach den Vorgaben des „Leitfaden Klimaneutrale Kommunalverwaltung Baden-Württemberg“ bilanziert und daraus eine entsprechende Treibhausgasbilanz erstellt. Da diese verbindlichen Vorgaben allerdings wichtige Faktoren, wie die Zusammensetzung des verwendeten Stroms vor Ort und auch die Witterung, nicht miteinbeziehen, wurden bei den Energieverbräuchen und daraus resultierenden Treibhausgasbilanzen entsprechende Nebenbilanzen erstellt, um so ein noch besseres Abbild der Realität geben zu können. Zudem werden in einer weiteren Nebenbilanz auch die kommunalen Liegenschaften dargestellt, die nach den Vorgaben des Leitfadens nicht erfasst werden dürfen, aber natürlich trotzdem zu den Energieverbräuchen einer Kommunalverwaltung mitdazugehören. Letztlich zählen zwar nur die Werte der Kernbilanz, allerdings möchte das vorliegende Konzept auch eine möglichst vollständige Übersicht über die Energie- und Treibhausgasbilanz der gesamten Kommunalverwaltung geben, weshalb die Werte dieser weiteren Gebäude ebenfalls dargestellt werden. 53,2239,47 7,30 Strom Wärme (Erdgas, Fernwärme, Holz) Mobilität (Fuhrpark + Dienstreisen) 31 Emissionen Strom 2021 in t (mit Klärgas, PV) 141,1 Emissionen Fernwärme 2021 in t 144,6 Emissionen Erdgas 2021 in t 20,1 Emissionen Holz 2021 in t (Schätzwert) 3,3 Emissionen Mobilität (Fuhrpark + Dienstreisen) in t 31,1 THG-Emissionen gesamt in Tonnen CO2e 340,1 Tabelle 8: Treibhausgasbilanz 2021 mit Einbeziehung der Nutzung von Strom aus Eigenerzeugung Der Unterschied zwischen der Kernbilanz und dieser Nebenbilanz besteht darin, dass bei der Nebenbilanz lediglich derjenige Strom mit dem Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix bilanziert wurde, der auch tatsächlich aus dem Stromnetz bezogen wurde. Eine Anrechnung des von den Gemeindewerken Oberhaching bezogenen Stroms, der aus Wasserkraftwerken in Finnland stammt, erfolgt hier allerdings nicht, da hierfür aufgrund der weiten Strecke des Stromtransports nicht ohne Weiteres ein entsprechender Emissionsfaktor berechnet werden kann. Der selbst erzeugte Strom aus regenerativen Quellen (Sonne, „Abfallprodukt“ Klärgas) wurde im Rahmen dieser Nebenbilanz allerdings mit den passenden Emissionsfaktoren von Klärgas und Photovoltaik bilanziert, um die tatsächlichen Treibhausgasemissionen der Kommunalverwaltung damit besser abbilden zu können. So wird bei der Kläranlage des Abwasserzweckverbands Mittleres Schussental bereits heute ein Großteil des verwendeten Stroms selbst aus Klärgas erzeugt, was durch die Vorgaben des Leitfadens allerdings nicht adäquat abgebildet wird. Da Klärgas bei der Wiederaufbereitung des Abwassers ohnehin entsteht, liegt dessen Emissionsfaktor mit nur 0,055 kg / kWh auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Vergleich zum Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix für 2021 von 0,472 kg / kWh laut ifeu-Institut (2023b) sind die tatsächlichen Treibhausgasemissionen der Kläranlage, und damit einhergehend auch der Gemeindeanteil von Baindt, in der Praxis deutlich niedriger. Durch die Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach wird zudem ein Teil des dort benötigten Stroms selbst erzeugt und verbraucht, weshalb dieser Strom in der Nebenbilanz mit dem Emissionsfaktor von Photovoltaik bilanziert wurde. Außerdem wird ein Großteil des verwendeten Stroms im Schulareal aus Kraft-Wärme- Kopplung der beiden Blockheizkraftwerke erzeugt. Die Untersuchungen zum Emissionsfaktor von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung sind größtenteils sehr veraltet. Daneben weichen die 32 Ergebnisse aufgrund diverser verschiedener Berechnungsmethoden erheblich voneinander ab, wobei sämtliche Emissionsfaktoren niedriger sind, als der des bundesweiten Strom-Mix von 2021. Aus den genannten Gründen wird daher beim vorliegenden Konzept auf eine gesonderte Bilanzierung des Stroms aus Kraft-Wärme-Kopplung verzichtet. Die tatsächlichen Treibhausgasemissionen der Gemeinde Baindt im Strombereich liegen daher mit hoher Wahrscheinlichkeit im Vergleich zum derzeitigen Strom-Mix in Deutschland etwas niedriger. Durch die Einbeziehung der Nutzung von Strom aus Eigenerzeugung (Klärgas, PV), verringern sich dadurch die Treibhausgasemissionen des kommunalen Gesamtstromverbrauchs von 226,5 auf 141,1 Tonnen und damit einhergehend auch die Gesamtemissionen auf 425,4 Tonnen Treibhausgasen im Jahr 2021 auf 340,1 Tonnen. Da der Wärmeverbrauch eines Jahres mitunter stark von der Witterung, allen voran den Außentemperaturen während der Heizperiode geprägt ist, hilft es, um zeitliche Entwicklungen und die Wirksamkeit umgesetzter Maßnahmen besser aufzeigen zu können, die Wärmeenergieverbräuche einer Witterungsbereinigung zu unterziehen. Dafür wird der Klimafaktor der nächstgelegenen Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes, kurz DWD, verwendet. Die nächstgelegene DWD-Station zur Gemeinde Baindt liegt in der Stadt Weingarten. Aufgrund der relativ geringen Entfernung zwischen Baindt und Weingarten ist dieser Wert prinzipiell als verlässlich einzustufen. Der Klimafaktor des Jahres 2021 liegt nach eigener Berechnung mit Daten des DWD für die Wetterstation in Weingarten (siehe Anlage 3) mit 0,946 etwas niedriger als eins, was bedeutet, dass 2021 durchschnittlich etwas kälter war als das Mittel der vorangegangenen zehn Jahre für dieselbe Messstation. Zusammen mit der Witterungsbereinigung der Energieverbräuche von Nahwärme, Erdgas, und Holz sowie des selbst erzeugten und verbrauchten Stroms, reduziert sich der Treibhausgasausstoß der Kommunalverwaltung im Jahr 2021 damit weiter auf 331,1 Tonnen. Nach den Vorgaben des Leitfadens sind diese Berechnungen in der Kernbilanz allerdings nicht möglich. Neben den genannten Faktoren, die tendenziell eher zu einer Überschätzung der tatsächlichen Treibhausgasemissionen führen, gibt es auch einen gegenteilig wirkenden Faktor. Gemäß den Vorgaben des Leitfadens sind zahlreiche weitere Gebäude, wie unter anderem Asyl- und Obdachlosenunterkünfte, nämlich nicht Bestandteil der Kernbilanz. Da diese Gebäude aber auch Strom und Wärme benötigen, werden hier erhebliche Energiemengen nicht berücksichtigt. Die Gemeinde Baindt hat eine hohe Anzahl sozialer Wohnbauten, weshalb die Einbeziehung des Strom- und Wärmeenergiebedarfs dieser weiteren Gebäude, zu einer deutlichen Verschlechterung der Treibhausgasbilanz führt. Somit würden sich die Emissionen der Kernbilanz von 425,4 auf 566,2 Tonnen im Jahr 2021 erhöhen. 33 Selbst bei einer Witterungsbereinigung, sowie unter Einbeziehung der Herkunft des verwendeten Stroms, liegt dieser Wert mit 471,2 Tonnen noch deutlich über dem Wert der Kernbilanz. Wenn noch berücksichtigt wird, dass der Stroms aus Kraft-Wärme-Kopplung des Schulareals mit dem höheren Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix von 2021 bilanziert wurde, wird der tatsächliche Treibhausgasausstoß der Gemeindeverwaltung zumindest halbwegs mit dem ausgewiesenen Wert übereinstimmen und es kommt daher zu keiner extremen Unter- bzw. Überschätzung der realen Emissionen der Verwaltung. 6 Treibhausgasminderungspfad der Gemeinde Baindt Abbildung 5: Treibhausgasminderungspfad Gemeindeverwaltung Baindt von 2021 bis 2040 (eigene Darstellung) Um das 1,5 °C-Ziel erreichen zu können und damit einhergehend die ohnehin schon sehr hohen Klimawandelfolgekosten einigermaßen begrenzen zu können, bedarf es nach den Vorgaben des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023a) S. 14f zur Erreichung einer „klimaneutralen“ Verwaltung eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 80 Prozent bis zum Jahr 2030 gegenüber dem gewählten Basisjahr. Für die Gemeinde Baindt ist daher abgeleitet aus der Treibhausgasbilanz für das Jahr 2021, ein entsprechender Minderungspfad festzulegen. 425,44 357,37 300,2 252,2 211,8 177,9 149,5 125,5 105,5 88,6 74,4 62,5 52,5 44,1 37,0 31,1 26,1 22,0 18,4 15,5 0,00 50,00 100,00 150,00 200,00 250,00 300,00 350,00 400,00 450,00 Zi el w er t TH G -E m is si o n en in t C O 2 e Jahr 34 Ausgehend vom gewählten Basisjahr 2021, ist daher eine jährliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen der Gemeindeverwaltung um 16 Prozent anzustreben. Um diese Reduzierung der Emissionen tatsächlich erreichen zu können, bedarf es neben einer raschen und massiven Reduzierung des Energiebedarfs der Kommunalverwaltung, auch einer nahezu ausschließlichen Verwendung von Energie aus regenerativen und nachhaltigen Quellen. Daneben gibt es einen ganz wichtigen Faktor, den die Gemeinde Baindt selbst nicht merklich beeinflussen kann, der sich allerdings erheblich auf die Emissionen auswirkt, nämlich die Zusammensetzung des bundesweiten Strom-Mix und dessen Emissionsfaktor. Je mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen kommt, umso geringer fallen die Treibhausgasemissionen von Strom aus, weshalb dann auch der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix absinkt. Abbildung 6: Entwicklung Emissionsfaktor Strom-Mix BRD 1990 bis 2022 nach Berechnungen des Umweltbundesamt (Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima- energie/energieversorgung/strom-waermeversorgung-in-zahlen#Strommix) 35 Wie anhand der Zahlen von Abbildung 6 des Umweltbundesamt (2023) erkennbar ist, sind infolge des steigenden Anteils erneuerbarer Energien an der Gesamtstromerzeugung die Emissionsfaktoren des bundesweiten Strom-Mix in Deutschland seit 1990 deutlich gesunken. Zwischen 2013 und 2020 kam es sogar zu einer jährlichen Abnahme dieses Faktors. Zuletzt war es aber so, dass infolge des Atomausstiegs und der Energiekrise im Winter 2021 / 2022 wieder deutlich mehr Braun- und Steinkohle verstromt wurde. Da Atomstrom einen sehr geringen Emissionsfaktor aufweist, während dieser Faktor bei Kohlestrom sehr hoch liegt, führt dies dazu, dass es seit 2021 eher zu einer Verschlechterung des Emissionsfaktors kommt. Nachdem lange Zeit nur der vorläufige Emissionsfaktor der bundesweiten Strom-Mix vorlag, gibt es seit Januar 2024 nun den finalen Wert hierzu, der allerdings nur geringfügig vom vorläufigen Wert abweicht. Laut ifeu-Institut (2023b) liegt der finale Wert des Emissionsfaktors vom bundesweiten Strom-Mix für das Jahr 2021 bei 472 g CO2-Äquvivalent pro kWh. Signifikante Verringerungen von Emissionen in den nächsten Jahren sind daher vorerst deutlich schwieriger zu erreichen. Wenn der Kohleausstieg aus der Stromerzeugung bis zum Jahr 2038 angepeilt wird, hier sogar bis 2030, wirklich wie vorgesehen umgesetzt wird, sinkt zukünftig der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix sehr stark ab. Wenn die Energiewende in Deutschland also wirklich gelingt, profitiert auch die Gemeindeverwaltung Baindt bilanziell davon, da so die Gesamttreibhausgasemissionen der Verwaltung deutlich zurückgehen werden. Bei einer zukünftig vermehrten Verwendung von Strom im Wärme- und Mobilitätsbereich wird dieser „Mitnahmeeffekt“ sogar noch deutlich größer ausfallen. Da zum jetzigen Zeitpunkt eine präzise Ermittlung erzielbarer Einsparungen durch die Umsetzung von Maßnahmen aus den Handlungsempfehlungen (siehe Kapitel 7) noch nicht verlässlich möglich ist und zudem wichtige Faktoren von der Gemeinde kaum beeinflusst werden können, dient dieser Treibhausgasminderungspfad derzeit vor allem als Orientierung, ob die Kommunalverwaltung auf ihrem Weg in Richtung „Klimaneutralität“ vorankommt. Ein Ableiten direkter Konsequenzen aus einem Abweichen vom Zielpfad ist allerdings derzeit nicht vorgesehen, zumal so lange die Vorgabe des Leitfadens gilt, dass stets der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix zur Bilanzierung heranzuziehen ist. Sollte sich dies zukünftig einmal ändern, wäre es prinzipiell denkbar, einen verbindlichen Pfad festzulegen, der dann jedoch vom Gremium zu beschließen ist. 36 7 Handlungsempfehlungen 7.1 Allgemeine Einführung In den vorangegangenen Kapiteln wurden bereits die Energieverbräuche in den fünf einzelnen Handlungsfeldern für das Basisjahr 2021 erläutert und daraus dann die direkt hieraus resultierenden Treibhausgasemissionen abgeleitet. Ausgehend vom Basisjahr 2021 bis zum Zieljahr 2040, wurde zudem ein Treibhausreduktionsfahrplan erstellt. Letztlich ist aber für den Klimaschutz nicht die Ist-Situation entscheidend, sondern viel mehr, wie erreicht werden kann, dass die kommunalen Energieverbräuche in Zukunft deutlich niedriger ausfallen werden und die weiterhin benötigte Energie zu möglichst großen Teilen aus regenerativen Energiequellen stammt. Je weiter die Gemeindeverwaltung hier voranschreitet, umso wichtiger ist deren Beitrag zum Klimaschutz. Die Gemeinde Baindt nimmt eine wichtige Vorbildfunktion im Klimaschutz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, lokalen Unternehmen sowie örtlichen Vereinen und Organisationen ein. Daher kann die Verwaltung mitunter diese Akteure dazu anregen, selbst einen noch größeren Klimaschutzbeitrag zu leisten. Jede erzielte Energieeinsparung stellt zudem eine Verringerung der kommunalen Energiekosten dar und entlastet damit den aktuellen Haushalt. Da viele Maßnahmen zur Energieeinsparung dauerhafte Effekte bewirken, werden damit neben dem aktuellen Haushalt auch zukünftige kommunale Haushalte entlastet. Ein weiterer Grund, Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen zu reduzieren, ist das Konzept der Klimakosten. Klimakosten sind nichts anderes, als Folgekosten des Klimawandels infolge häufiger auftretender und ausgeprägterer Extremwetterereignisse sowie daraus abzuleitender Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Nach diesem Ansatz gibt es zusätzlich zur direkten Kostenersparnis, auch eine zukünftige Vermeidung von Folgekosten, da letztlich jede eingesparte Tonne Treibhausgas heute mit dazu beiträgt, exorbitant hohe Klimawandelfolgekosten in Zukunft zu vermeiden. Diese Klimakosten werden vom Umweltbundesamt in regelmäßigen Abständen berechnet. Die aktuellste Berechnung wurde 2023 veröffentlicht (Umweltbundesamt 2023). 37 Tabelle 9: Klimakostenempfehlung laut Umweltbundesamtes (Quelle: Umweltbundesamt 2023, https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/gesellschaftliche-kosten- von-umweltbelastungen#klimakosten-von-treibhausgas-emissionen) Wie aus Tabelle 9 ersichtlich wird, liegen die Empfehlungen für Klimakosten pro Tonne Kohlenstoffdioxid, bei einer Höhergewichtung der Wohlfahrt heutiger gegenüber zukünftigen Generationen, bei 228 Euro pro Tonne im Jahr 2020 und 237 Euro im Jahr 2022. Da die Folgekosten umso höher sein werden, je später die Treibhausgase eingespart werden, steigt dieser Wert in Zukunft voraussichtlich weiter an. Wenn die Wohlfahrt der verschiedenen Generationen hingegen gleichgewichtet wird, liegt dieser Wert mit 809 Euro pro Tonne CO2 im Jahr 2022 nochmals deutlich höher. Da Einsparungen oftmals nicht nur einmalig, sondern dauerhaft wirken, können durch die Einsparung einer Tonne Treibhausgas jährlich 237 Euro bzw. 809 Euro an Klimawandelfolgekosten vermieden werden (Umweltbundesamt 2023). Klimaschutz und Klimawandelanpassung, also die Anpassung an bereits heute unabwendbare Folgen der Erderwärmung, sind zwei der zentralen Aufgaben der heutigen Zeit. Überdies hinaus hat die Gemeinde Baindt allerdings zahlreiche weitere wichtige Herausforderungen zu meistern und Aufgaben zu erledigen. Die in Kapitel 7.3 beschriebenen Maßnahmen für die Handlungsfelder: kommunale Liegenschaften, Straßenbeleuchtung, Trink- und Abwasser, kommunaler Fuhrpark und Dienstreisen werden daher bewusst als Handlungsempfehlungen tituliert. Die Fülle möglicher Maßnahmen, von eher kleineren und zeitnah umsetzbaren Maßnahmen bis hin zu kostspieligen energetischen Sanierungen, der Umstellung der Nahwärmezentrale auf überwiegende Verwendung regenativer Energiequellen oder der Errichtung neuer PV-Anlagen, hat daher keinerlei bindenden Charakter. Sinn und Zweck ist vielmehr, in einer Art Leitfaden der Verwaltung zu zeigen, wie und mit welchen Mitteln Energie eingespart und Treibhausgasemissionen vermieden werden können. Aufgrund begrenzter finanzieller, personeller und auch zeitlicher Ressourcen der Gemeinde Baindt, ist es aber schlichtweg unmöglich, alle Maßnahmenvorschläge zeitnah umzusetzen. Allerdings gibt es einzelne Maßnahmen, die einen besonders wichtigen Beitrag zur Zielerreichung leisten können. Daher werden diese prioritären Maßnahmen im folgenden Teilkapitel zusätzlich gesondert zum eigentlichen Maßnahmenkatalog ausführlich dargestellt. Neben denkbaren zukünftigen Maßnahmen, enthalten die Handlungsempfehlungen auch bereits abgeschlossene Maßnahmen der vergangenen Jahre sowie in Umsetzung befindliche Maßnahmen. Durch die Veröffentlichung des Konzepts auf der Internetseite der Gemeinde erhalten alle interessierten und beteiligten Akteure eine Übersicht, welche Maßnahmen bereits realisiert werden konnten und was hier in Zukunft an Maßnahmen vorgesehen ist. 38 7.2 Übersicht der wichtigsten und wirksamsten Maßnahmen In der Einführung des Kapitels wurde bereits beschrieben, dass für eine Klimaneutralität der Verwaltung eine Vielzahl von Maßnahmen in den fünf einzelnen Handlungsfeldern notwendig ist. Die Bandbreite an möglichen Maßnahmen beginnt bei kleineren und rasch umsetzbaren Einzelmaßnahmen, zum Beispiel Vorgaben und Regelungen in Form von Dienstanweisungen. Die umfangreichen und kostspieligen Maßnahmen, zu denen neben energetischen Gebäudesanierungen auch eine Umstellung des derzeit noch vollständig mit fossilem Erdgas betriebenen Nahwärmenetzes auf Wärme aus überwiegend regenerativen Quellen gehört, sind dabei zumeist besonders wirksam. In gewisser Weise sind die meisten in Kapitel 7.3 beschriebenen Maßnahmen wichtig, allerdings stechen bestimmte Einzelmaßnahmen trotzdem hervor, da sich mit diesen, bei einer erfolgreichen praktischen Umsetzung besonders hohe Energieeinsparungen und Minderungen des Treibhausgasausstoßes erzielen lassen. Diese Maßnahmen sind zwar ebenfalls Bestandteil der Handlungsempfehlungen, werden aufgrund der immensen Bedeutung jedoch im Folgenden auch gesondert dargestellt. Grundsätzlich ist die dauerhafte Verringerung von Energieverbräuchen besonders wichtig. Die weitaus größten dauerhaften Energieeinsparungen, speziell im Wärmebereich, lassen sich dabei durch die energetische Sanierung von Gebäuden erzielen, wobei Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung das größte Einsparpotenzial aufweisen, da hiermit der Bedarf an benötigter Energie zum Heizen massiv verringert werden kann. Zur Wärmedämmung zählen unter anderem die Fassadendämmung, die Dämmung von Decken und Dächern, die Dämmung von Innenwänden sowie der Austausch von Fenstern und Türen. Durch eine Verbesserung der Wärmedämmung von Gebäudehüllen, lassen sich in Abhängigkeit von Zustand und Dämmung des Ausgangsgebäudes, Einsparungen von bis zu 70 Prozent im Wärmebereich erzielen. Durch die Umsetzung von Maßnahmen zur Verringerung des Strombedarfs, wie der Einbau von LED-Technik, bedarfsangepasste Beleuchtung, neue und effizientere Technik und vieles weitere, kann auch der Stromverbrauch von Liegenschaften erheblich reduziert werden. Derzeit wird eine energetische Sanierung des blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule durchgeführt. Zudem ist in den kommenden Jahren auch eine Sanierung von Feuerwehrgerätehaus und Bauhof geplant. Mit der Umsetzung energetischer Sanierungsmaßnahmen lässt sich zwar die meiste Energie einsparen, allerdings sind diese Maßnahmen oftmals auch sehr kostspielig und benötigen entsprechende Planungen, weshalb im Regelfall mehrere Jahre bis zu deren vollständiger Umsetzung vergehen. Durch die bereits erwähnte Maßnahme der Umrüstung der Innenbeleuchtung auf LED- Technik, lassen sich, abhängig vom bisherigen Leuchtmittel, bei der Beleuchtung 39 Stromeinsparungen von 30 bis 70 Prozent erzielen. Da in Baindt in einigen kommunalen Gebäuden bisher gar keine und nur sehr wenige LEDs verbaut sind, besteht hier noch immenses Einsparpotenzial. Oberste Priorität hat hierbei das Rathaus, da hier, außer in einem Großteil der Abstellräume, bisher keine LEDs verwendet werden. Da hier ein Austausch der Leuchtmittel nicht möglich ist, wird im Falle einer Umrüstung auf LED ein Austausch der gesamten Lampen erforderlich. In der Schenk-Konrad-Halle und auch im Vereinsheim (Klosterhof 5) ist bisher keine LED-Beleuchtung vorhanden. Beim Schulareal der Klosterwiesenschule wird derzeit im Rahmen der energetischen Sanierung des blauen Gebäudes neue LED-Beleuchtung eingebaut. Neben der damit erzielbaren Energieeinsparung ist es auch so, dass vom Gesetzgeber nach und nach immer mehr andere ineffiziente Leuchtmittel verboten werden. Der Verkauf ist zwar vorerst noch erlaubt, aber wenn hier nichts mehr neu produziert wird, werden diese Restbestände bis in einigen Jahren vollständig aufgebraucht sein, weshalb es dann bei der Innenbeleuchtung keine Alternativen mehr zur LED-Technik gibt. Die größte Treibhausgaseinsparung lässt sich erzielen, wenn das Nahwärmenetz, an welches bereits ein Großteil der kommunalen Gebäude angeschlossen ist, vom derzeitigen Betrieb mit Erdgas auf einen hohen Anteil Wärme aus regenerativen Quellen umgestellt wird. Der zukünftige Energiemix wurde im Oktober 2023 vom Gremium beschlossen und es ist angedacht, die Nahwärmezentrale in den nächsten beiden Jahren entsprechend umzugestalten. Zukünftig soll, neben den weiterhin erdgasbetriebenen zwei Blockheizkraftwerken für Spitzenlasten, ein Großteil der benötigten Wärme über eine Heizung mit Holzpellets im Untergeschoss des roten Gebäudes sowie eine Hochtemperatur-Luft- Wasser-Wärmepumpe bereitgestellt werden. Um die Wärmepumpe überwiegend mit selbst erzeugtem Strom aus Photovoltaik betreiben zu können, ist zudem die Errichtung einer PV- Anlage auf dem Dach der Sporthalle vorgesehen. Je nachdem, wie die prozentualen Wärmeanteile zukünftig tatsächlich sein werden, lässt sich allein mit Umsetzung dieser wichtigen Maßnahme eine Treibhausgaseinsparung zwischen 50 und über 100 Tonnen jährlich erreichen. Wenn zudem noch der Bauhof und das Feuerwehrhaus im Zuge der angedachten Sanierung ans Nahwärmenetz angeschlossen werden, liegt die mögliche erzielbare Einsparung nochmals höher. Wenn dies wirklich so umgesetzt würde, wären somit, außer dem Vereinsheim, zukünftig in der Kernbilanz alle relevanten kommunalen Liegenschaften ans kommunale Nahwärmenetz angeschlossen. Zum Betrieb von Wärmepumpen, die einen Großteil der benötigten Wärmeenergie aus Erdwärme, Warmwasser bzw. der Umgebungsluft generieren, wird Strom benötigt werden. Daher soll auf dem Dach der Sporthalle eine neue PV-Anlage entstehen. Im Rahmen der Sanierung des blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule, wird ebenfalls eine neue PV- Anlage errichtet, zu der die Gemeinde Baindt nach den gesetzlichen Vorgaben des Landes 40 Baden-Württemberg auch gesetzlich verpflichtet ist. Bei einer Sanierung von Bauhof und Feuerwehr ist daher zwingend ebenfalls eine PV-Anlage zu errichten. Bei der Errichtung neuer Photovoltaikanlagen ist dabei grundsätzlich immer in Abhängigkeit der Gebäudenutzung zu prüfen, ob dort ein Energiespeicher miteinzubauen ist. Häufig kommt es, infolge der Umsetzung von baulichen sowie technischen Maßnahmen zur Energieeinsparung dazu, dass Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Gebäude anschließend weniger sparsam mit Energie umgehen. Um diesen gegenteilig zur umgesetzten Maßnahme wirkenden Effekt zu vermeiden, ist eine permanente Sensibilisierung von Nutzerinnen und Nutzern kommunaler Gebäude zu einem energiebewussten Verhalten sehr wichtig. Da die Wirkung von Sensibilisierungsmaßnahmen erfahrungsgemäß mit der Zeit spürbar nachlässt, handelt es sich bei dieser Maßnahme um eine mittel- bis längerfristige Aufgabe. 7.3 Maßnahmenkatalog mit Handlungsempfehlungen Wie bereits mehrfach beschrieben, sind um das Ziel einer „klimaneutralen“ Verwaltung in Baindt bis zum Zieljahr 2040 erreichen zu können, zahlreiche teils ganz unterschiedliche Maßnahmen in den einzelnen Handlungsfeldern umzusetzen. Aufgrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen der Verwaltung, können allerdings unmöglich alle Maßnahmen sofort und vollständig umgesetzt werden, weshalb die wichtigsten Einzelmaßnahmen in Kapitel 7.2 bereits ausführlicher erläutert wurden. Um sich im kompletten Maßnahmenkatalog in Form von Maßnahmensteckbriefen schneller und besser zurecht zu finden, wurden die Maßnahmen entsprechend den fünf Handlungsfeldern aufgeteilt. Beginnend mit den kommunalen Liegenschaften, werden anschließend Maßnahmen aus den Handlungsfeldern Straßenbeleuchtung sowie Trink- und Abwasser beschrieben. Zum Abschluss werden noch Maßnahmen aus den beiden, die Mobilität betreffenden Handlungsfeldern, nämlich kommunaler Fuhrpark und Dienstreisen, beschrieben. Zur besseren Kenntlichkeit wurde für jedes der fünf Handlungsfelder eine eigene Farbe verwendet. Eine tiefergehende Bedeutung haben diese Farben jedoch nicht. Innerhalb der einzelnen Handlungsfelder werden die Maßnahmen in investive (Teil a) und gering- bzw. nichtinvestive Maßnahmen (Teil b) weiter unterteilt. Zudem werden vereinzelt denkbare Maßnahmen (Teil c) erläutert, bei denen es vorab zu prüfen gilt, ob diese tatsächlich sinnvoll sind, oder aufgrund einer momentan (noch) zu schlechten Kosten-Nutzen-Relation vorerst nicht weiter zu verfolgen sind. In den Maßnahmensteckbriefen werden die Maßnahmen selber, dazugehörige Teilmaßnahmen sowie ergänzende Hinweise beschrieben. Des Weiteren ist dort angegeben, welche Akteure an der Umsetzung zu beteiligen sind und wann diese zeitlich denkbar wäre. Kosten und Einsparpotenziale sind bei den meisten Einzelmaßnahmen derzeit aber nicht 41 verlässlich abschätzbar, da hierzu noch präzisere Untersuchungen fehlen. Außerdem sind mittel- bis langfristige Entwicklungen hinsichtlich Kosten, aber auch im Hinblick auf Effizienzsteigerungen der Technik allgemein nur unter enormen Unsicherheiten schätzbar. Die rahmengebende Gesetzgebung in Zukunft ist ein weiterer wichtiger Einflussfaktor, der aufgrund der enormen Dynamik der vergangenen Jahre ebenfalls mit erheblichen Unsicherheiten verbunden ist. Außer bei bestimmten Einzelmaßnahmen, wie der Festlegung des zukünftigen Energiemix des Nahwärmenetzes oder der PV-Anlage auf dem Dach der Sporthalle, wo bereits genaue Untersuchungen vorliegen, wurde bei vielen Einzelmaßnahmen auf Kostenangaben verzichtet, da diese zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös möglich sind. Beim Energie- und Treibhausgaseinsparpotenzial wurde mittels gemeinhin üblicher Erfahrungs- und Richtwerte zumindest eine grobe Schätzung vorgenommen, die allerdings nicht zwingend wirklich zutreffen muss. Präzisere Aussagen zu Kosten und Einsparpotenzial sind zukünftig erst möglich, wenn genauere Untersuchungen hierzu vorliegen. 1) Handlungsfeld: Kommunale Liegenschaften Die Maßnahmensteckbriefe beginnen mit dem umfangreichsten der fünf Handlungsfelder, nämlich den kommunalen Liegenschaften. Bereits umgesetzt ist die Einführung eines kommunalen Energiemanagements mit entsprechender Software (INM Management) zur Überwachung der Energieverbräuche kommunaler Liegenschaften. Allerdings ist die Zählerstruktur (Strom, Wärme, Wasser) speziell des Schulareals noch sehr unübersichtlich. Zudem fehlen speziell bei Bauhof und Feuerwehr, noch eigene Wärmemengenzähler, da dort bisher nur ein gemeinsamer Zähler vorhanden ist. Um die Energieverbräuche aller kommunalen Gebäude bestmöglich überwachen zu können, ist daher vorgesehen, im Rahmen der angedachten Sanierung von Feuerwehr und Bauhof entsprechende Zählertechnik einzubauen. Mittelfristiges Ziel ist es, dass jedes kommunale Gebäude mindestens einen eigenen Zähler für Strom, Wärmemengen und Wasserverbrauch besitzt. Die meiste Energie lässt sich mittels energetischer Gebäudesanierungen erzielen. Mögliche Sanierungen betreffen eine Verbesserung der Wärmedämmung, eine Umstellung von Heizsystemen auf regenerative Energien, eine Umrüstung der Innenbeleuchtung auf LED oder einer Errichtung von PV-Anlagen auf Dachflächen. Während bei Sanierungen teils nur einzelne Maßnahmen umgesetzt werden, beispielsweise ein Austausch der Beleuchtung oder eine verbesserte Wärmedämmung, werden diese Maßnahmen bei Neubauten von Beginn an vollständig miteinbezogen. Im Sinne eines schonenden Umgangs mit Ressourcen und Baustoffen, aber auch im Hinblick auf die Kosten, werden kommunale Gebäude in der Regel allerdings saniert und nur, wenn dies nicht mehr wirklich möglich bzw. wirtschaftlich ist, werden neue Gebäude errichtet. Da Sanierungen die Regel und Neubauten eher Einzelfälle sind, werden die einzelnen Maßnahmen im Folgenden weitgehend separat voneinander dargestellt. 42 Durch Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung, wie Fassadendämmung, Innenwanddämmung, Dachdämmung, Deckendämmung (speziell beim Keller), Austausch von Fenstern und Türen sowie weitere Dämmmaßnahmen, lässt sich der Energiebedarf von Heizungen im Winter massiv reduzieren, sofern hierdurch ein möglichst guter Effizienzhausstandard erreicht werden kann. Über die Umrüstung von Innenbeleuchtung auf deutlich effizientere LED-Technik, lässt sich zudem der Strombedarf von Gebäuden deutlich reduzieren. Durch eine vollständige Umrüstung der Innenbeleuchtung aller kommunalen Gebäude auf LEDs lassen sich massive Stromeinsparungen erzielen. Speziell beim Rathaus und der Klosterwiesenschule, ist hier bisher kaum etwas umgerüstet worden. Derzeit wird allerdings das blaue Gebäude der Klosterwiesenschule energetisch saniert, wo unter anderem eine neue effizientere LED-Beleuchtung eingebaut wird und zudem die Wärmedämmung massiv verbessert werden soll. Neben der Beleuchtung, werden auch für den Betrieb der elektronischen Geräte inklusive der IT, größere Strommengen benötigt. Bei der Neuanschaffung von elektronischen Geräten und IT-Hardware ist deshalb stets auf eine möglichst hohe Energieeffizienz zu achten. Entsprechende Anforderungen sind daher zukünftig in einer entsprechenden Beschaffungsrichtlinie der Baindter Verwaltung zu regeln, welche auch regelmäßig an neue Standards und Nachhaltigkeitssiegel anzupassen ist. In einzelnen Gebäuden, wie dem Rathaus, wird zudem auch noch Strom für den Serverbetrieb benötigt. Beim Server gibt es allerdings kein realistisch erzielbares Einsparpotenzial, ohne einen reibungslosen Betrieb der IT massiv zu gefährden, weshalb im Maßnahmenkatalog hierzu keinerlei Maßnahmen zu finden sind. Neben den genannten investiven Maßnahmen, welche vorrangig das Ziel einer Reduzierung der Energieverbräuche verfolgen und damit indirekt über verringerte Verbräuche Emissionen reduzieren, zielen andere Einzelmaßnahmen direkt auf eine Reduzierung der kommunalen Treibhausgasemissionen. Besonders wichtig ist dabei die Umstellung, des bisher noch vollständig mit fossilem Erdgas betriebenen kommunalen Nahwärmenetzes auf einen Energiemix mit hohen Anteilen regenerativer Energien, was zurzeit bereits geplant wird. Im Rahmen der angedachten Sanierung von Bauhof und Feuerwehr ist vorgesehen, dass diese dann ans kommunale Nahwärmenetz angeschlossen werden. Von den bilanziell relevanten kommunalen Gebäuden ist bei einer Umsetzung der angedachten Maßnahmen lediglich das Vereinsheim (Klosterhof 5) aufgrund seiner dezentralen Lage nicht ans kommunale Nahwärmenetz angeschlossen. Für dieses Gebäude ist daher aufgrund dessen Lage eine Einzellösung bei der Umstellung der Heizung auf Wärme aus regenerativen Quellen sinnvoller. Beim Einbau einer neuen Heizungsanlage ist grundsätzlich zu prüfen, ob im Zuge dieser Maßnahme eine Sensorsteuerung (Licht mit Bewegungsmelder, Heizung aus bei geöffnetem Fenster) miteingebaut werden soll. Es ist außerdem zu prüfen, ob bei der Heizzentrale das 43 vorhandene Abwärmepotenzial genutzt werden könnte. Schließlich gilt, je mehr Abwärme nutzbar ist, umso geringer der Bedarf an zusätzlicher Wärmeenergie. Durch die Errichtung neuer PV-Anlagen auf kommunalen Dachflächen, können in der Realität ebenfalls Treibhausgase eingespart werden, auch wenn sich dies bilanziell aufgrund der kaum nachvollziehbaren Vorgaben des Leitfadens vorerst nicht auswirkt. In den kommenden Jahren sollen daher auf den Dächern des blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule, dem Dach der Sporthalle und auf den Dächern von Bauhof bzw. Feuerwehr neue Photovoltaikanlagen errichtet werden. Über Verbrauchsmonitoring, also eine regelmäßige Überwachung der Energieverbräuche kommunaler Gebäude, lassen sich Auffälligkeiten rasch erkennen und gegebenenfalls auftretende Störungen zumeist auch schneller beheben. Um verbindliche Vorgaben zu Heiztemperaturen und Lichtstärken, entsprechend den Vorgaben der Arbeitsstättenrichtlinie für alle kommunalen Gebäude, zu schaffen und die Zuständigkeiten im Energiebereich zu regeln, ist zeitnah eine entsprechende Regelung in Form einer Dienstanweisung Energie zu schaffen. Die im Rahmen der Energiekrise vom Bund mittels Energieeinsparverordnung vorgegebenen Maßnahmen, wurden teilweise verstetigt. Um deren Beibehaltung dauerhaft sicherzustellen, sollten diese Bestandteil dieser Dienstanweisung sein. Es ist in allen Gebäuden fortlaufend zu prüfen, wo bisher zu viel Beleuchtung vorhanden ist und wo die Innenbeleuchtung daher entsprechend reduziert werden kann. Eine regelmäßige Teilnahme an Schulungen und Austauschformaten für Energiemanager und Hausmeister sowie eine regelmäßige Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Liegenschaften zu einem sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie, sind weitere wichtige Maßnahmen. 44 A) investive Maßnahmen Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Ergänzung der bestehenden Zählerstruktur, sodass in Zukunft eigene Zähler für Strom, Wärme und Wasser in allen kommunalen Gebäuden vorhanden sind Teilmaßnahmen -Einbau neuer Messtechnik (eigene Wärmezähler für Bauhof und Feuerwehr) - noch ausstehend, im Zuge der Sanierung denkbar -Einbau neuer Zähler mit automatischer Datenübermittlung prüfen Maßnahmenbeschreibung Grundvoraussetzung einer funktionierenden Erfassung und Analyse von Energieverbräuchen kommunaler Gebäude ist eine vollständige und verlässliche Zählerstruktur. Für jedes einzelne Gebäude sollte es daher mindestens einen eigenen Zähler für Strom, Wärme und Wasser geben. Die bereits vorhandene Zählerstruktur ist dahingehend zu vervollständigen. Daneben ist es wichtig sicherzustellen, dass die Strukturen der einzelnen Zähler bekannt und nachvollziehbar sind, da speziell bei der Nahwärmeheizzentrale noch einige Unklarheiten bezüglich der Zählerstruktur herrschen. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Kirchner Energie GmbH, Bauamt, Hausmeister Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) ca. 300 bis 500 Euro je Zähler geplante Umsetzung 2024 bis 2026 Energieeinsparpotenzial bessere Energiedatenerfassung möglich, aber keine direkte Einsparung Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Förderung 75 Prozent über Förderprogramm Klimaschutz Plus (nur wenn Teil von bisherigen Maßnahmen) 45 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme energetische Sanierungen bzw. Neubauten (falls erforderlich) kommunaler Gebäude mit Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung Teilmaßnahmen Schritt 1: Erstellung und Beschluss eines Grobsanierungsfahrplans (Prioritätenliste) aller kommunalen Gebäude Indikatoren bei Erstellung der Prioritätenliste: sehr hohe Energieverbräuche, Zielwerte Energieverbrauch pro qm (siehe INM Management), Zeit seit letzter energetischer Sanierung, Umfang der Nutzung des Gebäudes Schritt 2: Erstellung eines Sanierungsfahrplans für Einzelgebäude mit konkreten Einzelmaßnahmen (circa 2-3 Jahre vor geplanter Baumaßnahme) vorhanden: SKH / Sporthalle (umgesetzt) von 2016/17 Schritt 3: Umsetzung von baulichen Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung nach Effizienzhausstandards EH 40 / EH 55 Zu den Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung gehören u. a.: -Fassadendämmung, -Dämmung von Innenwänden, -Dämmung von Decken (v. a. Keller) und Dächern, -Austausch von Fenstern und Türen Maßnahmenbeschreibung Um das überaus ambitionierte Ziel einer Halbierung des gesamten Endenergieverbrauchs der Verwaltung bis zum Jahr 2040 (gegenüber dem Basisjahr 2021) erreichen zu können, sind immense finanzielle und personelle Ressourcen erforderlich. Die größten Verbrauchseinsparungen im Wärmebereich lassen sich mittels energetischer Sanierungen mit Fokus auf Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung, erzielen. Allerdings sind diese Maßnahmen auch mit hohen Kosten verbunden. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, externes Büro (Grobsanierungsfahrplan, Sanierungsfahrplan), Architekturbüros, Handwerksbetriebe Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) Die Kosten sind momentan noch nicht ermittelbar, da Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Preissteigerungen, technologischer Fortschritt und der Umfang der umzusetzenden Maßnahmen derzeit (noch) nicht 46 verlässlich abschätzbar sind. Im Rahmen der geplanten Fortschreibung des Konzepts sollten zukünftig Aussagen zu den Kosten energetischer Sanierungen möglich sein, sobald hier detailliertere Planungen vorliegen. geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial (Schätzung) je nach Gebäude zwischen 10 und 70 Prozent (v. a. Wärme) ergänzende Hinweise -Anwendung Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Landkreises Ravensburg prüfen Nächste Jahre: -Energetische Sanierung Blaues Gebäude Schule (2022 bis 2025) -Sanierung Bauhof und Feuerwehr 2024 / 2025 wichtig: Einbau neuer Tore, da hier in der Vergangenheit ein sehr hoher Wärmeverlust im Winter aufgetreten ist Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) a) Bundesförderung für effiziente Gebäude- Nichtwohngebäude (BEG NWG) Für kommunale Antragsteller wird für das erstmalige Erreichen der jeweiligen Effizienzgebäude folgender Prozentsatz der entstandenen förderfähigen Kosten als Zuschuss gewährt: -Effizienzgebäude Denkmal: 20 Prozent -Effizienzgebäude 70: 25 Prozent -Effizienzgebäude 55: 30 Prozent -Effizienzgebäude 40: 35 Prozent b) Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen 2024 (BEG EM 2024) Förderung 15 bis 50 Prozent je nach Maßnahme (Maßnahmen Gebäudehülle, Heizungstechnik, Anlagentechnik, Heizungsoptimierung) 47 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Umstellung des kommunalen Nahwärmenetzes auf erneuerbare Wärmequellen (Strom aus erneuerbaren Energien, Biomasse, Umgebungswärme, Warmwasser) Teilmaßnahmen -Ergänzung BHKW II des Nahwärmenetzes Schulareal (bisher: nur Erdgas) durch Heizung mit Holzpellets (UG rotes Gebäude) + Hochtemperatur-Luft-Wasser- Wärmepumpe – Beschluss GR 10.10.23 -Wichtig: Strom für Wärmepumpe durch PV-Anlage Sporthalle – Beschluss GR 10.10.23 Maßnahmenbeschreibung Das derzeit noch vollständig mit Erdgas betriebene Nahwärmenetz der Gemeinde Baindt soll zukünftig größtenteils aus regenerativen Wärmequellen gespeist werden. Erdgas wird hier daher zukünftig lediglich zu Spitzenlastzeiten, also vorrangig an sehr kalten Wintertagen benötigt. Hiermit lassen sich erhebliche Treibhausgaseinsparungen erreichen. Ein vollständiger Betrieb des Nahwärmenetzes mit regenerativer Wärme ist derzeit aus technischen und finanziellen Gründen noch nicht realisierbar (Gaskessel für Abdeckung der Spitzenlasten benötigt), aber zukünftig denkbar. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Kirchner Energie GmbH, E-Planwerk GmbH (PV-Anlage Sporthalle), Heizungsfachbetriebe Kostenschätzung der Maßnahme 1,5 bis 1,8 Mio. Euro geplante Umsetzung 2023 bis 2025 Planung: 2023 geplante Umsetzung 2024 / 2025 Treibhausgaseinsparpotenzial (abhängig von gewählter Kombination) -bei einer Kombination aus Biomasse (Holzpellets) mit einer Hochdruck-Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie einer Beschränkung der Verwendung von Erdgas auf Spitzenlastzeiten, sind Treibhausgaseinsparungen zwischen 10 und 70 Prozent gegenüber reinem Erdgasbetrieb erzielbar (abhängig von tatsächlichen Anteilen einzelner Energieträger und dem Strom-Mix) -bei Wärmepumpen ist laut Vorgaben des Leitfadens bei der Bilanzierung von Strom der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix zu verwenden i) zukünftig bei hohem Anteil erneuerbarer Energien sehr geringe Treibhausgasemissionen durch den Betrieb von Wärmepumpen möglich ii) derzeit noch einzelfallabhängig, bilanziell sogar vorerst negativer Effekt durch den sehr schlechten 48 Emissionsfaktor des Stroms in Deutschland möglich (aber reale Abnahme der Emissionen, wenn teilweiser Betrieb mit eigenem PV-Strom bzw. Ökostrom) ergänzende Hinweise -der Anteil an Wärme aus regenerativen Quellen (Holz + Umgebungsluft) liegt bei der Nahwärmezentrale nach der Umsetzung der Maßnahme bei voraussichtlich 75 bis 80 Prozent Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Förderung BAFA: Bundesförderung für effiziente Wärmenetze Ausgleichstockantrag 100.000 Euro 49 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Umstellung der Heizung des Vereinsheims (Klosterhof 5) auf regenerative Wärmequelle Teilmaßnahme -Ersetzung der bisherigen Erdgasheizung im Gebäude (Klosterhof 5) durch Wärmebereitstellung aus erneuerbarer Energiequelle (überwiegend mit PV- Strom betriebene Wärmepumpe, Biomasse, Solarthermie zur Warmwasserbereitung) Maßnahmenbeschreibung In naher Zukunft werden voraussichtlich, außer dem Vereinsheim, alle für die „klimaneutrale“ Kommunalverwaltung relevanten Gebäude der Gemeinde an das kommunale Nahwärmenetz angeschlossen sein, welches dann größtenteils aus regenerativer Energie betrieben werden soll. Aufgrund der Lage des Vereinsheims ist ein Anschluss ans Nahwärmenetz kurz- bis mittelfristig sehr unwahrscheinlich. Daher bedarf es für dieses Gebäude einer Einzellösung für die Umstellung der Heizung auf regenerative Wärme. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Heizungsfachbetrieb Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) nicht pauschal abschätzbar, abhängig von gewählter Heizungsart geplante Umsetzung bis 2030 Treibhausgaseinsparpotenzial -70 bis über 90 Prozent Treibhausgaseinsparung gegenüber Erdgas möglich -Voraussetzung für effiziente Wärmepumpe: gute Wärmedämmung des Gebäudes und geeignetes Heizsystem (vorab klären: ob energetische Sanierung nötig) -beim Konzept ist entsprechend den Vorgaben des Leitfadens bei Wärmepumpen (Luft, Wasser, Sole) in der Kernbilanz immer der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix zu verwenden -Wärmepumpen benötigen bei guter Wärmedämmung des Gebäudes und geeigneten Heizungen, vor allem Flächenheizungen (Fußbodenheizungen), nur eine Vorlauftemperatur von maximal 35°C. Da auch andere Heizsysteme unter diesen Voraussetzungen deutlich weniger Energie 50 benötigen, ist es einzelfallabhängig, ob aufgrund des sehr schlechten Emissionsfaktors des bundesweiten Strom-Mix eine Senkung der Treibhausgasemissionen möglich ist oder es vorerst sogar zu einer Zunahme in der Kernbilanz kommt. Teurere Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind meist effizienter als Luft-Wasser und Luft-Luft-Wärmepumpen und benötigen daher i. d. R. weniger Strom. - wenn zukünftig der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix größtenteils durch erneuerbare Energien bestimmt wird und kein Kohlestrom mehr verwendet wird, sind durch effiziente Wärmepumpen Treibhausgaseinsparungen von über 90 Prozent möglich ergänzende Hinweise Beachte: Wärmepumpen erhöhen Strombedarf (Photovoltaikanlagen bei geplanter Wärmepumpe entsprechend dimensionieren) Die EU prüft derzeit noch immer, Holz (Biomasse) ab 2030 nicht mehr als erneuerbare Energiequelle einzustufen Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen 2024 (BEG EM 2024) Förderung 30 bis 55 Prozent, je nach gewählter Heizungsart und in Abhängigkeit davon, ob Austausch einer Öl- oder Gasheizung erfolgt (bis Ende 2028 Klimageschwindigkeits-Bonus) 51 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Anschluss Bauhof und Feuerwehrhaus an kommunales Nahwärmenetz Teilmaßnahme (n) n. v. Maßnahmenbeschreibung Im Zuge der Erweiterung des kommunalen Nahwärmenetzes ist ein Anschluss vom Bauhof und dem Feuerwehrhaus ans kommunale Nahwärmenetz angedacht. Nach dem Umbau der Heizzentrale können diese beiden Gebäude so in naher Zukunft größtenteils mit regenerativer Wärme versorgt werden. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Kirchner Energie GmbH, Handwerksbetriebe geplante Umsetzung 2022 bis 2025 (Bauabschnitt I: 2022 umgesetzt) Anschluss im Zuge der Bauhofsanierung 2024 / 2025 Treibhausgaseinsparpotenzial abhängig von Art der Wärmeerzeugung der Blockheizkraftwerke ergänzende Hinweise -Erweiterung Nahwärmenetz der Gemeinde (Fischerareal, Dorfplatz) siehe Umstellung Nahwärmenetz auf erneuerbare Wärmequellen Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) a) Investitionsförderung zur Errichtung oder Erweiterung von energieeffizienten Wärmenetzen – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (bis zu 20 Prozent) genehmigt b) Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM) Förderung in Höhe von 30 bis 40 Prozent bei Anschluss an ein Wärmenetz 52 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Errichtung von Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dächern / Parkplätzen Maßnahmenbeschreibung Um die kommunalen Gebäude mit selbst erzeugtem „grünen“ Strom zu versorgen, werden Photovoltaikanlagen auf den hierfür geeigneten Dachflächen benötigt. Zukünftig sind auch kommunale Parkflächen auf ihr Potenzial sowie ihre Eignung bezüglich der Stromerzeugung mittels Photovoltaik zu prüfen. Der Betrieb einer entsprechenden Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, die mit selbst erzeugtem Strom betrieben wird, ist beim Bau von Parkplatzphotovoltaik zu prüfen. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Elektrofachbetrieb, Fachplaner Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) je nach Belegung und Dachgröße: 40.000 bis 650.000 Euro (laut PV-Potenzialanalysen Kirchner Energie 2021 und e-Planwerk 2023) insgesamt: 800.000 Euro bis ca. 2 Mio. Euro (bei 5 bis 12 Dächern) geplante Umsetzung fortlaufend Treibhausgaseinsparpotenzial Beachte: Eigenverbrauch von selbst erzeugtem PV- Strom ist laut Vorgaben des Leitfadens in der Kernbilanz nicht anrechenbar (daher bilanziell ohne Effekt, aber positiver Effekt in Realität vorhanden) ergänzende Hinweise -Vorgabe Zielwert Land Baden-Württemberg: 1 kW PV- Leistung pro 10 qm überbauter Grundfläche bis 2040 -immer prüfen: Ist dort ein Einsatz von Batteriespeichern sinnvoll? Beachte: zukünftig höhere Stromverbräuche durch Wärmepumpen, eMobilität, Fortschreiten der Digitalisierung, zunehmende Klimatisierung von Gebäuden neue PV-Anlagen: -blaues Gebäude Klosterwiesenschule (PV-Pflicht) 2024 -Sporthalle: 2024 /2025 – Beschluss GR 10.10.23 (Betrieb vorrangig für Wärmepumpe der Nahwärmeheizzentrale) -Bauhof / Feuerwehr im Zuge der Sanierung (PV-Pflicht) 2025 Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) derzeit keine Förderung (Contracting möglich) alternativ: Dachflächenvermietung für PV 53 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme vollständige Umrüstung der Innenbeleuchtung kommunaler Gebäude auf LED Teilmaßnahmen -Erfassen, wo Umrüstung nötig (grobe Erfassung im Rahmen der Gebäudebegehung erfolgt) -Bewegungsmelder oder Lichtsensoren (automatisch an, wenn draußen dunkel) für Beleuchtung wichtig: manueller Ein- u. Ausschalter Maßnahmenbeschreibung Durch die Umrüstung der Innenbeleuchtung auf LEDs, kann der Strombedarf im Beleuchtungsbereich erheblich verringert werden. Zudem ist es so, dass seit Mitte 2023 de facto außer LEDs in der EU kaum noch andere Leuchtmittel für Innenräume hergestellt werden dürfen. Zwar dürfen andere Leuchtmittel weiterhin verkauft werden, aber sobald diese in absehbarer Zeit aufgebraucht sind, führt an LEDs in Innenräumen definitiv kein Weg mehr vorbei. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Gemeindeelektriker, Elektrofachbetrieb Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) Voruntersuchung erforderlich geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial LEDs sparen bis zu 90 Prozent Strom gegenüber konventioneller Beleuchtung ergänzende Hinweise a) 1. Priorität: Rathaus (außer Großteil der Abstellräume und einzelner Stehlampen bisher keine LED verbaut), restliche Beleuchtung: Austausch gesamte Lampen nötig Umsetzung: seit Ende 2023 – schrittweises Ersetzen von jeweils 2 bis 3 Deckenlampen mit Vorschaltgerät pro Büro (mit zusammen circa 200 W) durch eine neue LED- Stehlampe (93 W) pro Raum - erzielbare Stromeinsparung damit ca. 50 % b) Schenk-Konrad-Halle (keine LED), c) Vereinsheim (Energiesparlampen T5) d) Schulareal Klosterwiesenschule (überwiegend elektronisches Vorschaltgerät der Beleuchtung) e) Bauhof / Feuerwehr (meiste Räume auf LED umgerüstet – Ausnahme Kellerräume) Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Kommunalrichtlinie - Förderung i. H. von 25 Prozent der förderfähigen Kosten (gilt nur bei Sanierung) 54 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Kauf von Elektronikgeräten und IT mit hoher Energieeffizienz Teilmaßnahme -Erstellung einer Beschaffungsrichtlinie mit verbindlichen Vorgaben zur Energieeffizienz neuer Geräte Maßnahmenbeschreibung Der Strombedarf elektronischer Geräte und der IT ist in Summe sehr hoch. Aus diesem Grund ist bei der Neuanschaffung elektronischer Geräte auf eine möglichst gute Energieeffizienzklasse und damit einhergehend auf einen niedrigen Stromverbrauch zu achten. Im Rahmen der Erstellung einer Beschaffungsrichtlinie zur nachhaltigen Beschaffung, sind die Vorgaben bezüglich Energieeffizienzklassen sowie Umweltaspekte verbindlich festzulegen. Der Stromverbrauch von Servern ist zwar ebenfalls sehr hoch, allerdings werden diese für einen reibungslosen Betrieb der Einrichtungen zwingend benötigt, weshalb es hier keine empfehlenswerten Stromeinsparmöglichkeiten gibt. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Kämmerei, Hauptamt Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) Anschaffungskosten Elektronikgeräte / IT geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial abhängig von Elektronikgerät / IT (eine pauschale Aussage ist nicht möglich) ergänzende Hinweise -Neuanschaffung von Elektronikgeräten (Kaffeemaschinen, Spülmaschinen, Mikrowellen, Ventilatoren, …) und IT (Rechner, Bildschirme, Drucker) mit möglichst geringen Verbrauchswerten -Prüfen, wie hoch der prozentuale Anteil einzelner Verbrauchsarten an Gesamtstromverbrauch ist, ist immer Voraussetzung, um hieraus weitergehende Maßnahmen abzuleiten Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) n. v. 55 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Einführung eines kommunalen Energiemanagements mittels Software INM Management (abgeschlossen) Teilmaßnahmen -QR-Codes und App (mit Hinweisen auf mögliche Ablesefehler) zur vereinfachten Ablesung von Zählerständen und Reduzierung der Fehleranfälligkeit bei der Datenübertragung -Einführung der Energiemanagementsoftware INM Management zur Datenerhebung und zum Verbrauchsmonitoring Maßnahmenbeschreibung Um Auffälligkeiten bei den kommunalen Energieverbräuchen besser erkennen zu können, bedarf es eines kommunalen Energiemanagements mittels entsprechender Softwaretechnik. Hiermit lassen sich auftretende Störungen bei der Messtechnik (Zähler) bzw. technische und mechanische Mängel, die zu erhöhten Energieverbräuchen führen können, zeitnah erkennen und, sofern deren Ursache gefunden wird, auch rasch beseitigen. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Kirchner Energie GmbH, Bauamt, Hausmeister Umsetzung 2021 bis März 2023 (Beschluss Gemeinderat 2020) Energieeinsparpotenzial (Schätzung) 2 bis 5 Prozent (je nach Gebäude) ergänzende Hinweise denkbar: monatlicher JF zur Besprechung von Auffälligkeiten bei den Energieverbräuchen (Strom und Wärme) kommunaler Gebäude Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Förderung 75 Prozent über Förderprogramm Klimaschutz Plus 56 B) gering- und nicht-investive Maßnahmen Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Maßnahmen zur Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Liegenschaften Teilmaßnahme -Aufmerksamkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Energiesparthematik erzeugen Maßnahmenbeschreibung Dauerhafte Energieeinsparungen sind nur dann zu erzielen, wenn neben den erforderlichen technischen Voraussetzungen, auch alle Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Gebäude mitziehen und dementsprechend verantwortungsvoll und sparsam mit Energie umgehen. Eine erfolgreiche Sensibilisierung hin zu einem energiesparsamen Verhalten ist eine Daueraufgabe und erfordert daher permanente Information und Aufklärung. Denn der Weg vom Wissen zum dauerhaften Handeln ist oftmals sehr schwierig und meist auch ein sehr langwieriger Prozess. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Klimakoordinator Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) Personalkosten geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial (Schätzung) 5 bis 20 Prozent, abhängig vom üblichen Nutzerverhalten Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Förderung der Stelle über Förderprogramm Klimaschutz Plus des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 65 Prozent der Personalkosten (bis Ende Oktober 2026) 57 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Verbrauchsmonitoring und Energieaudit Teilmaßnahme (n) -regelmäßige Verbrauchsüberprüfung (siehe kommunales Energiemanagement) - Auffälligkeiten beheben -Energieaudit und Energieberatung für kommunale Gebäude durchführen lassen Maßnahmenbeschreibung Elementarer Bestandteil eines funktionierenden kommunalen Energiemanagements, ist die regelmäßige Kontrolle der Energieverbrauchswerte kommunaler Gebäude. Auftretende Mängel, die zu erhöhten Energieverbräuchen oder fehlerhaften Energiedaten führen können, lassen sich so frühzeitig erkennen und oftmals rasch beheben. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Hausmeister, Klimakoordinator, externer Energieberater (bei Energieaudit) Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) -Personalkosten, da Software vorhanden -einmalige Kosten bei Durchführung eines Energieaudits durch externe Firma geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial 2 bis 5 Prozent (je nach Gebäude) – siehe Seite 55 Einführung kommunales Energiemanagement Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme - Modul 1: Energieaudit DIN EN 16247 bis zu 80 Prozent der förderfähigen Honorarberatungskosten 58 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Erstellung einer Dienstanweisung Energie Maßnahmenbeschreibung Um wichtige Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die Dauer der Heizperiode (Oktober bis April laut gesetzlichen Vorgaben) oder die Temperaturvorgaben (siehe Arbeitsstättenrichtlinie ASR) verbindlich zu regeln, bedarf es einer eigenen Dienstanweisung für den Energiebereich. Die Zuständigkeiten und das Vorgehen im Falle auftretender Störungen lassen sich mittels einer solcher Dienstanweisung ebenfalls verbindlich festlegen. Die Dienstanweisung sollte für alle Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Liegenschaften der Gemeinde Baindt bindend sein. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Klimakoordinator, Bauamt Kostenschätzung der Maßnahme Personalkosten geplante Umsetzung bis 2025 Energieeinsparpotenzial 3 bis 5 Prozent ergänzende Hinweise -verbindliche Festlegung der Heizperiode entsprechend den Vorgaben der Arbeitsstättenrichtlinie; -Oktober bis April Heizperiode -Mai und September nur kurzzeitiges Heizen erlaubt, wenn es besonders kalt ist -Juni bis August ist Heizen generell nicht erlaubt Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) n. v. 59 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme regelmäßige Teilnahme an Schulungen und Austauschformaten für Hausmeister und Energiemanager Teilmaßnahme -Schaffung eines Netzwerks für Hausmeister prüfen (regelmäßiges Treffen, mind. alle 6 Monate) Maßnahmenbeschreibung Um immer auf dem neuesten Stand hinsichtlich neuer gesetzlicher Vorgaben sowie Technologien zur Energieeinsparung zu bleiben, ist eine regelmäßige Teilnahme an Schulungen für alle gebäudeverantwortlichen Personen unabdingbar. Daneben ist auch ein Austausch mit Personen aus anderen Kommunen sehr wichtig, da so gegenseitig voneinander gelernt und auch von den Erfahrungen anderer Kommunen profitiert werden kann. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Klimakoordinator, Klimaschutzpersonen des Gemeindeverbands Mittleres Schussental, Hausmeister, Energieagentur Ravensburg (Hausmeisterschulung) Kostenschätzung der Maßnahme abhängig von Schulungskosten geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial (Schätzung) 3 bis 5 Prozent Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) n. v. 60 bereits umgesetzte Maßnahmen beibehalten: Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Verstetigung von Sofortmaßnahmen zur Energieeinsparung (teils in abgeschwächter Form) Teilmaßnahmen -Absenkung der Vorlauftemperaturen des Heizwassers bzw. Abflachen der Heizkurve beibehalten -gesetzlich vorgeschriebene Temperaturen laut Arbeitsstättenrichtlinie umsetzen: • Flure und Gänge minimal beheizen (max. 16 °C) • Büros / Aufenthaltsräume max. 20 °C • Sporthalle 17 °C -Durchlauferhitzer Rathaus / Schule dauerhaft ausgeschaltet lassen (Ausnahme: Küchen in Schule und Rathaus sowie Duschen im Schulareal) -Thermometer in allen Büros und Aufenthaltsräumen zur regelmäßigen Temperaturkontrolle verwenden -jährlicher Heizungscheck aller kommunalen Gebäude vor Beginn der Heizperiode: Im Rahmen dessen wird überprüft, ob alle Heizkörper einwandfrei funktionieren. Zudem werden alle Heizkörper entlüftet und, sollten diese nicht ausreichend freistehen, auch entsprechend freigestellt (mind. 20 cm). Grundlage der Regelung: Dienstanweisung Energie Maßnahmenbeschreibung Die Umsetzung der Maßnahmen aus der Energieeinsparverordnung des Bundes hat zu einer erheblichen Reduzierung der kommunalen Energieverbräuche geführt. Einige der darin enthaltenen Maßnahmen lassen sich vollständig oder zumindest in etwas abgeschwächter Form (beispielsweise 20 statt 19°C in Büroräumen) beibehalten, um damit den Energiebedarf dauerhaft abzusenken. Diese Hinweise sind daher bei der Erstellung der Dienstanweisung Energie zu berücksichtigen. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Bauhof und Hausmeister (Heizungscheck), Klimakoordinator Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) sehr gering 61 geplante Umsetzung dauerhaft Energieeinsparpotenzial Strom: 10 bis 30 Prozent, je nach Gebäude, Witterung und üblichem Nutzerverhalten Wärme: 5 bis 50 Prozent, je nach Gebäude, Witterung und üblichem Nutzerverhalten zu prüfende Maßnahmen -hydraulischer Abgleich der Heizungen durchführen lassen -Rathaus: dauerhafte Verlegung der Bürgertheke in Büroräume (aus energetischer Sicht sowie aus Gründen des Datenschutzes sinnvoll) umgesetzt -Energieferien prüfen: Schließung des Rathauses zwischen Weihnachten und Neujahr (längere Absenkung der Heiztemperatur möglich) sowie Nicht-Beheizen der Sporthalle -Brückentagschließung des Rathauses prüfen, wenn dadurch mindestens 3 Tage am Stück geschlossen -Außenbeleuchtung (Anstrahlen von Gebäuden) dauerhaft reduzieren bzw. ganz ausschalten - überall dort, wo die Temperaturen noch manuell über Thermostat regelbar sind: Anschaffung von Behördenthermostaten bzw. Funkthermostaten (steuerbar über eine App), prüfen 62 C) denkbare Maßnahmen Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Maßnahmen im Heizungsbereich Teilmaßnahmen -sensorgesteuerte Heizkörper: automatisch abschaltende Heizung bei geöffnetem / gekipptem Fenster -manuelle Einstellmöglichkeiten für Heizung in jedem Raum (über App, …) -Funkthermostate für nicht täglich genutzte Räume -Gebäude auf zentrale Heizungssteuerung umrüsten (wo noch nicht vorhanden) -Austausch ineffizienter Heizkreispumpen prüfen -Anschaffung von Behördenthermostaten prüfen, wo Temperatur derzeit noch frei regelbar ist Maßnahmenbeschreibung Im Rahmen des Austauschs von Heizungsanlagen und von Heizungstechnik bei Sanierungen bzw. dem Neubau von Gebäuden, ist grundsätzlich immer zu prüfen, ob und falls ja, mit welchen technischen Lösungen sich in der Praxis dauerhafte Energieeinsparungen erzielen lassen. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Hausmeister Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) abhängig von den Maßnahmen, welche tatsächlich umgesetzt werden geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial 5 bis 20 Prozent, abhängig vom üblichen Nutzerverhalten und vom Gebäude Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen 2024 (BEG EM 2024) Förderung 15 bis 20 Prozent, wenn unter Maßnahmen zur Heizungsoptimierung fallend 63 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Reduzierung der Innenraumbeleuchtung prüfen Teilmaßnahme (n) n. v. Maßnahmenbeschreibung Durch die stetig wachsende Anzahl an Aufgaben, welche eine Kommunalverwaltung zu erfüllen hat, steigt der Bedarf an benötigten Räumlichkeiten stetig an. Da jeder neue Raum auch entsprechend beleuchtet werden muss, steigt somit auch der Strombedarf an. Um dieser Entwicklung ein Stück weit entgegenzuwirken, ist eine regelmäßige Überprüfung erforderlich, ob und wie viel Beleuchtung in den einzelnen Räumen wirklich benötigt wird. Aus Sicherheitsaspekten sind die vorgegebenen Leuchtstärken der Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) allerdings strikt einzuhalten. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Gemeindeelektriker, Elektrofachbetrieb Kostenschätzung der Maßnahme gering geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial abhängig vom Grad der Reduzierung zu prüfende Maßnahmen -in Fluren und Gängen nur jedes 2. Licht an (restliche Beleuchtung entfernen) alternativ: jedes 3. Licht entfernen -vorhandene Jalousien durch Rollläden ersetzen: besserer Kälteschutz im Winter / besserer Sonnenschutz im Sommer -Vorgaben der Arbeitsstättenrichtlinie (Beleuchtungsanforderungen) sind strikt zu beachten Fördermöglichkeiten n. v. 64 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Nutzung vorhandener Abwärme Teilmaßnahme -Prüfen, ob Abwärmenutzung von Servern möglich ist Maßnahmenbeschreibung Im Hinblick auf den Aspekt der Ressourcenschonung ist es wichtig, vorhandene Abwärme bestmöglich auszunutzen, sofern dies technisch und zu angemessenen Kosten möglich ist. Durch die Nutzung von Abwärme kann die Effizienz des Heizkreislaufs erhöht werden, und als Folge dessen verringert sich der Energiebedarf. Speziell bei den Servern wird durchgehend Abwärme produziert. Es gilt daher zu prüfen, ob diese Abwärme nicht zur Beheizung von Räumen oder für Warmwasserbereitung verwendet werden kann. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Heizungsfachbetriebe geplante Umsetzung bis 2035 Energieeinsparpotenzial Wärme (Schätzung) bis zu 10 Prozent Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Klimaschutz-Plus Förderhöhe 50 €/t CO2, (max. Grundfördersatz: 30 Prozent, max. Fördersatz: 50,8 Prozent), absolut: max. 200.000 € 65 2) Handlungsfeld: Straßenbeleuchtung Die Gemeinde Baindt steht im Bereich Straßenbeleuchtung bereits heute sehr gut da. So sind mittlerweile weit über 90 Prozent aller Lichtpunkte auf LEDs umgerüstet worden. Lediglich die Straßenlaternen im Bereich um die Tennishalle sowie um den Dorfplatz herum sind bisher nicht umgerüstet worden. Zudem ist auch die Beleuchtung der meisten örtlichen Fußgängerquerungen bereits auf LED umgerüstet. Im Rahmen der Dorfplatzsanierung wird zeitnah nahezu die gesamte Beleuchtung im Umfeld des Baindter Dorfplatzes auf LED umgerüstet sein, inklusive der Beleuchtung aller Fußgängerquerungen. Somit verbleiben dann lediglich die Straßenlaternen im Umfeld der Tennishalle, welche noch nicht umgerüstet sind. Durch die Umrüstung auf LED-Technik lässt sich der Strombedarf der Beleuchtung, je nach bisher verbautem Lampentyp, um 50 bis 80 Prozent verringern. Da Baindt bei der Umrüstung aber schon so weit fortgeschritten ist und die Stromverbräuche daher bereits auf einem sehr niedrigen Niveau liegen, ist das weitere Einsparpotenzial hier sehr beschränkt. Über eine Verkürzung der Leuchtzeiten lassen sich ebenfalls erhebliche Strommengen einsparen. Aus Sicherheitsgründen kann auf die Straßenbeleuchtung allerdings nicht generell verzichtet werden. Bei einzelnen Lichtpunkten ist eine Abschaltung der Beleuchtung aus verkehrsrechtlichen Gründen zwar generell nicht erlaubt, aber in nahezu allen weiteren Straßenzügen ist diese nicht zwingend erforderlich. Daher wird die Straßenbeleuchtung in Baindt überall dort, wo dies verkehrsrechtlich möglich ist, nachts vollständig ausgeschaltet. Um weitere Energie einzusparen, wurde im Oktober 2022 vom Gremium beschlossen, die Zeiten der Nachtabschaltung deutlich auszuweiten, sodass diese nun im gesamten Gemeindegebiet zwischen 24 Uhr nachts und 5.30 Uhr morgens nahezu komplett ausgeschaltet ist. Neben der Energieeinsparung, dient jede Reduzierung zudem auch dem Schutz von Insekten sowie anderen Kleinlebewesen. Im Sinne der damit erzielbaren Energieeinsparung und des Insektenschutzes, sind diese verlängerten Zeiten der Nachtabschaltung dauerhaft beizubehalten. Im Rahmen einer Bedarfsanalyse ist zukünftig zu prüfen, ob es eventuell Straßen im Gemeindegebiet gibt, bei denen auf eine Beleuchtung vollständig verzichtet werden kann bzw. wo eine Reduzierung der Anzahl an Lichtpunkten möglich ist. Um die Leuchtzeiten im Sinne einer Verringerung des Energiebedarfs generell so gering wie möglich zu halten, ist zudem in gering frequentierten Gebieten zu prüfen, ob dort eine Umrüstung auf sensorgesteuerte Beleuchtung denkbar wäre. Durch Nachrüstung von Beleuchtungssteuerung der Straßenbeleuchtung hinsichtlich Zeit-, Präsenz-, Witterungs- und Verkehrsdichtenabhängigkeit ist es möglich, die Leuchtzeit auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Allerdings ist diese Steuerungstechnik derzeit noch sehr kostspielig, weshalb ein flächendeckender Einsatz bei allen Straßenlaternen vorerst nicht vorgesehen ist. 66 A) investive Maßnahmen Bereich 2) Straßenbeleuchtung Maßnahme vollständige Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED Teilmaßnahmen -Umrüstung der Straßenbeleuchtung am Dorfplatz im Zuge der Dorfplatzsanierung (Pollerleuchten) -Umrüstung der Straßenbeleuchtung bei der Tennishalle Maßnahmenbeschreibung Die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Baindt ist bereits heute größtenteils auf LED umgerüstet worden. Im Rahmen der Umgestaltung des Dorfplatzes wird es an diesem Standort zukünftig Pollerleuchten mit LEDs statt herkömmlicher Straßenlaternen geben. Anschließend sind lediglich noch vereinzelte Straßenzüge, wie bei der Tennishalle, auf LEDs umzurüsten. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Gemeindeelektriker, Klimakoordinator Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) -Austausch nur Lampenkopf: circa 300 bis 400 Euro -neue Lampenschirme: circa 600 Euro -neue Straßenlaterne mit Tiefbau: circa 1.000 Euro geplante Umsetzung bis 2027 Energieeinsparpotenzial LEDs sparen bei gleicher Helligkeit zwischen 50 und 80 Prozent gegenüber konventioneller Straßenbeleuchtung (je nach Art, Alter und Wattstärke selbiger) ergänzende Hinweise bereits deutlich über 90 Prozent auf LED umgerüstet (alle Lichtpunkte, außer Tennishalle und Dorfplatz) Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Kommunalrichtlinie - Förderung i. H. von 25 bis 40 Prozent der förderfähigen Kosten bei Sanierung (Leuchtenkopf, Regelungstechnik, förderfähige Anlagenkomponenten) i) zeit – oder präsenzabhängig geregelte Außen- oder Straßenbeleuchtung (25 Prozent) ii) adaptiv geregelte Straßenbeleuchtung, die auf unterschiedliche Witterungsbedingungen und Verkehrsdichten angepasst werden kann (40 Prozent) Zielwert: mind. 50 Prozent Energie- und Treibhausgaseinsparung 67 B) gering-investive Maßnahmen Bereich 2) Straßenbeleuchtung Maßnahme Leuchtzeiten der Straßenbeleuchtung anpassen Maßnahmenbeschreibung Um den Stromverbrauch zu reduzieren, wurden die Leuchtzeiten der Straßenbeleuchtung deutlich reduziert. Diese Maßnahme ist aus Gründen der damit erzielbaren Energieeinsparung sowie des Schutzes von Insekten und anderen Kleinlebewesen dauerhaft beizubehalten. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Gemeindeelektriker, Klimakoordinator Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) sehr gering geplante Umsetzung bereits umgesetzt (seit Oktober 2022) Energieeinsparpotenzial bis zu 20 Prozent möglich (durch Verkürzung der Leuchtzeiten) ergänzende Hinweise - neue Zeiten: einheitlich im gesamtem Gemeindegebiet 24 Uhr Straßenbeleuchtung aus, 05.30 Uhr Straßenbeleuchtung an (Reduzierung der Leuchtzeiten um 60 Minuten in Schachen und Sulpach bzw. um 150 Minuten in Ortszentrum) Fördermöglichkeiten n. v. 68 C) denkbare Maßnahmen Bereich 2) Straßenbeleuchtung Maßnahme Bedarfsanalyse der Straßenbeleuchtung Teilmaßnahme - Nachrüstung von Sensorik prüfen (Möglichkeiten: zeit- und präsenzabhänge Beleuchtung, witterungsabhängige Beleuchtung, Beleuchtung nach Verkehrsdichte) Maßnahmenbeschreibung Durch das Wachstum der Gemeinde Baindt mit der Erschließung neuer Wohn- und Gewerbeflächen, kommt es automatisch zu einer Zunahme der Anzahl von Lichtpunkten und damit einhergehend zu einem erhöhten Strombedarf. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, bedarf es einer regelmäßigen Überprüfung, ob und falls ja, wie viele Lichtpunkte wirklich notwendig sind. Zudem gilt es zu prüfen, ob ein Dimmen der Straßenbeleuchtung möglich ist. Es ist zudem speziell in gering frequentierten Straßen zu prüfen, ob die Nachrüstung entsprechender Sensorik für Präsenz, Witterung oder Verkehrsdichte möglich und sinnvoll ist. Bei der Straßenbeleuchtung gilt im Grundsatz, so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Gemeindeelektriker, Klimakoordinator Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) gering geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial abhängig vom Grad der Reduzierung an Lichtpunkte (bis zu 10 Prozent möglich) Fördermöglichkeiten n. v. 69 3) Handlungsfeld: Trinkwasser / Abwasser Der Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt, in dem die Gemeinde Baindt mit ihrer Nachbarkommune Baienfurt zusammenarbeitet, ist für die Trinkwasserversorgung in beiden beteiligten Gemeinden zuständig. Das Wasser stammt dabei aus natürlichen Trinkwasservorkommen im Altdorfer Wald. Aufgrund der topographischen Lage mit ausreichend natürlichem Gefälle sowie vergleichsweise geringer Strecken, die für den Wassertransport zurückzulegen sind, liegt der Energieverbrauch der Trinkwasserversorgung insgesamt auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Energieverbräuche gemeinsam betriebener Anlagen werden dabei entsprechend der Anzahl angeschlossener Personen anteilig auf beide Gemeinden aufgeteilt. Überdies hinaus existieren auch Anlagen, die nur für eine Kommune nötig sind, weshalb deren Verbräuche vollständig dieser Kommune zugerechnet werden. Zusätzliche Energie im Trinkwasserbereich lässt sich einsparen, wenn Pumpen, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden und durch neue, deutlich effizientere Pumpen ersetzt werden. Dies wird nun auch schrittweise umgesetzt. Bei auftretenden Defekten der Beleuchtung wird diese auf LED umgerüstet, was die Energieverbräuche weiter senkt. Da die meiste Beleuchtung in den Anlagen zur Trinkwasserversorgung allerdings nur wenige Stunden im Jahr benutzt wird, ist die Einsparung nur geringfügig, weshalb ein Austausch auch nur im Falle auftretender Defekte erfolgt. Über Öffentlichkeitsarbeit zu einem sparsamen Umgang mit Trinkwasser, kann ein höheres Bewusstsein für die Thematik geschaffen werden. Wenn es gelingt, die Wasserverbräuche von Unternehmen und privaten Haushalten zu reduzieren, trägt dies ebenso bereits zu einer Verringerung der Energieverbräuche bei. Bereits Ende 2020 wurde eine wichtige Maßnahme im Hinblick auf die Versorgungssicherheit umgesetzt, nämlich eine neue Querverbindung zwischen dem Waldbad in Baienfurt und dem Hochbehälter Marsweiler. Aufgrund der Ausnutzung des natürlichen Gefälles, werden seitdem keine Pumpen mehr in Richtung Hochbehälter Egelsee benötigt. Neben einer erhöhten Versorgungssicherheit aufgrund geringer Störanfälligkeit, hat diese Maßnahme einen überaus positiven Nebeneffekt, da bei diesem Abschnitt nun kein Strom mehr für den Pumpenbetrieb benötigt wird. Auch im Abwasserbereich lässt sich über den Austausch veralteter Pumpentechnik Strom einsparen. Bei der Kläranlage in Berg, die gemeinsam vom Abwasserzweckverband Mittleres Schussental betrieben wird, an dem die Gemeinden Baindt, Berg, Fronreute und Wolpertswende beteiligt sind, kann ebenfalls alte Pumpentechnik ausgetauscht und Beleuchtung auf LED umgerüstet werden. In den letzten Jahren wurden hier bereits zahlreiche ältere Pumpen ausgetauscht und durch deutlich effizientere neue Pumpen ersetzt. Zudem wurde ein Großteil der Beleuchtung auf LED umgerüstet sowie die Betriebsabläufe und Prozesse optimiert. In den kommenden Jahren werden hierzu weitere Maßnahmen umgesetzt. 70 Seit der Stilllegung der Papierfabrik Mochenwangen ist das Klärwerk allerdings nicht mehr voll ausgelastet, weshalb durch eine Erhöhung der Auslastung des Klärwerks dessen Effizienz weiter gesteigert werden könnte. Daher gibt es bereits konkrete Ideen, eine weitere Ortschaft an die Verbandskläranlage anzuschließen. Ein relativ neuer Ansatz ist die Nutzung von Abwärme entlang von Abwasserkanalnetzen. Wenn diese Technik sich zukünftig etabliert, wäre daher zu prüfen, ob es Stellen entlang der Kanäle gibt, wo eine Abwärmenutzung möglich wäre. Bereich 3) Trinkwasser Maßnahme Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Trinkwasserversorgung Teilmaßnahmen -alte Pumpen (über 30 Jahre) auf Austausch prüfen, da neue Pumpen deutlich effizienter arbeiten -Beleuchtung bei Defekt auf LED umrüsten -Öffentlichkeitsarbeit zu einem bewussteren Umgang mit der wertvollen Ressource Trinkwasser Maßnahmenbeschreibung Da beim Thema Trinkwasser die Versorgungssicherheit immer oberste Priorität genießt, hat diese prinzipiell Vorrang gegenüber allen Energiesparmaßnahmen im Bereich der Trinkwasserversorgung. Es ist zu prüfen, ob Pumpen nicht durch Querverbindungen von Wasserleitungen mit natürlichem Gefälle ersetzt werden können, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und nebenbei Strom einzusparen. 2020 wurde bereits eine solche Maßnahme erfolgreich umgesetzt. Daneben ist zu prüfen, ob und wo ältere Pumpen (älter als 30 Jahre) verbaut sind. Durch die Ersetzung alter Pumpen durch neue, deutlich effizienter arbeitende Pumpen, sind erhebliche Stromeinsparungen erzielbar. Aufgrund der Topographie und der Ausnutzung natürlicher Gefälle, liegen die Stromverbräuche der Trinkwasserversorgung in Baindt bereits heute auf einem sehr niedrigen Niveau. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt Kostenschätzung der Maßnahme abhängig von umgesetzten Maßnahmen geplante Umsetzung fortlaufend 71 Energie- und Treibhausgaseinsparpotenzial abhängig von umgesetzten Maßnahmen Ergänzende Hinweise Zur Prüfung weiterer Maßnahmen bedarf es einer genauen Kenntnis des Stromverbrauchs einzelner technischer Gerätschaften bereits umgesetzt: Durch die Querverbindung der Wasserleitung vom Waldbad zum Hochbehälter Marsweiler (seit Ende 2020), werden in Richtung Hochbehälter Egelsee keine Pumpen mehr benötigt. 72 Bereich 3) Abwasser Maßnahme Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Abwasseraufbereitung Teilmaßnahmen -alte Pumpen (älter 30 Jahre) auf Austausch prüfen, da neue Pumpen deutlich effizienter arbeiten -Maßnahmen zur Effizienzsteigerung der Verbandskläranlage (nur eingeschränkte Einflussmöglichkeiten, da die Gemeinde Baindt hier Teil eines Zweckverbands ist) -Prüfen, ob Nutzung der Abwärme des zufließenden Abwassers möglich ist (siehe Projekt im Rahmen der Landesgartenschau in Wangen) Maßnahmenbeschreibung Beim Abwasserzweckverband Mittleres Schussental werden fortlaufend Maßnahmen zur Effizienzsteigerung umgesetzt. So wurde im Klärwerk in Berg in den letzten Jahren eine neue, wesentlich effizientere Belüftung des Klärbeckens installiert. Da viele der Pumpen bereits seit 1975 in Betrieb sind, werden diese nach und nach durch neue, effizientere und leistungsfähigere Pumpen ersetzt. Auch die Beleuchtung wurde dort, wo öfters Licht benötigt wird, bereits größtenteils auf LED umgerüstet. In den kommenden Jahren sind hier weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung angedacht, u. a. der Einbau weiterer neuer Pumpen. Zudem wurden Maßnahmen umgesetzt, um die Energieproduktion aus Klärgas weiter zu steigern. Es wird schon heute ein Großteil des benötigten Stroms selbst aus Klärgas erzeugt, der für den Betrieb des Klärwerks benötigt wird. Hinsichtlich der Reinigungsqualität ist das Verbandsklärwerk bereits jetzt gut aufgestellt. Für die kommenden Jahre ist zudem der Bau einer 4. Reinigungsstufe geplant, um zukünftig die derzeit noch nicht vollständig entfernbaren Medikamentenreste aus dem Abwasser weitgehend beseitigen zu können. Um die Auslastung und damit auch die Effizienz dieser Anlage zukünftig weiter zu erhöhen, ist angedacht, die Ortschaft Fronhofen ebenfalls ans Berger Klärwerk anzuschließen, was voraussichtlich 2025 umgesetzt werden könnte. Der Fokus bei den Maßnahmen in der Gemarkung Baindt liegt auf der Ersetzung alter Pumpen durch neue, und sehr viel effizientere Pumpen für Pumpwerke und Regenüberlaufbecken. 73 verantwortliche / zu beteiligende Akteure Abwasserzweckverband Mittleres Schussental zusammen mit den Gemeinden Berg, Fronreute und Wolpertswende Kostenschätzung der Maßnahme abhängig von umgesetzten Maßnahmen geplante Umsetzung fortlaufend Energie- und Treibhausgaseinsparpotenzial abhängig von umgesetzten Maßnahmen Ergänzende Hinweise Zur Prüfung weiterer Maßnahmen bedarf es einer genauen Kenntnis des Stromverbrauchs einzelner technischer Gerätschaften bereits umgesetzte Maßnahmen Verbandsklärwerk in Berg: ➢ 2022: Außerbetriebnahme Filtratwasserbehandlung durch Optimierung der Dosierung des Prozesswassers und eines geringeren Ammoniakgehalts im Wasser (seit Papierfabrik Mochenwangen außer Betrieb ist) ➢ teilweise Umrüstung der Beleuchtung auf LED (überall dort, wo diese öfters in Betrieb ist) ➢ Einbau einer deutlich effizienteren Belüftung mit 0,035 kWh Stromverbrauch, statt 0,1 kWh in der Vergangenheit ➢ Einbau von neuen, effizienteren und leistungsfähigeren Pumpen (fortlaufender Prozess, da momentan noch viele Pumpen von 1975 verbaut sind) ➢ Vorklärbecken: Einbau leistungsfähigerer Pumpen, um Klärschlamm von dort schneller in den Faulturm transportieren zu können (dadurch mehr Klärgasproduktion möglich) 74 4) Handlungsfeld: kommunaler Fuhrpark Die aus den Energie- und Kraftstoffverbräuchen des gemeindeeigenen Fuhrparks resultierenden Treibhausgasemissionen, sind im Verhältnis zu den aus Wärme und Strom, ohne den Strom der Elektrofahrzeuge, resultierenden Emissionen, relativ gering. Über die Umsetzung bestimmter Einzelmaßnahmen können die Verbräuche und Treibhausgasemissionen allerdings weiter reduziert werden. Wichtig ist dabei vor allem eine schrittweise Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf emissionsärmere Fahrzeuge. Mittels höherer Effizienz, also geringeren Verbräuchen sowie alternativen Antriebsformen, ist eine Verringerung der Verbräuche und eine Emissionsminderung möglich. Die Gemeinde Baindt besitzt mittlerweile drei Elektrofahrzeuge. So sind sowohl der Dienstwagen des Rathauses, als auch zwei Fahrzeuge des Bauhofs bereits rein elektrisch angetrieben und werden auch ausschließlich mit Ökostrom geladen. Zukünftig ist im Rahmen der Sanierung von Bauhof und Feuerwehr denkbar, dass diese Elektrofahrzeuge überwiegend mit PV-Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage geladen werden. Speziell bei den Spezialfahrzeugen von Bauhof und Feuerwehr, werden kurz- bis mittelfristig vermutlich weiterhin die meisten Fahrzeuge Dieselfahrzeuge sein. Daher ist hier zukünftig zu prüfen, ob für deren Betrieb deutlich emissionsärmere synthetische Kraftstoffe (sogenannte e- Fuels) verwendet werden können. Voraussetzung ist allerdings, dass diese in größeren Mengen und zu erschwinglichen Preisen am Markt verfügbar sind. Die Expertenmeinungen, ob dies wirklich in den nächsten Jahren so kommen wird, gehen allerdings derzeit noch weit auseinander, weshalb deren Verwendung nicht realistisch einschätzbar ist. Um die Kraftstoff- und Energieverbräuche zu reduzieren, ist neben einer entsprechenden Effizienz und Antriebsart der Fahrzeuge, stets auch eine angepasste und sparsame Fahrweise nötig. Über entsprechende Tipps, aber vor allem über Schulungen zu einer sparsamen Fahrweise, könnten die Kraftstoff- und Energieverbräuche des Fuhrparks merklich verringert werden. Speziell für Personen, die häufiger mit Fahrzeugen aus dem kommunalen Fuhrpark unterwegs sind, ist eine solche Schulung besonders wichtig. Solche Schulungen haben dabei nicht nur einen positiven Effekt für die Verwaltung, sondern kommen den teilnehmenden Personen selbstredend auch im privaten Bereich zu Gute. 75 A) investive Maßnahmen Bereich 4) kommunaler Fuhrpark Maßnahme Umstellung des Fuhrparks auf „emissionsfreie“ / emissionsarme Fahrzeuge Teilmaßnahme -zukünftig: Verwendung synthetischer Kraftstoffe bei Verbrennerfahrzeugen prüfen Maßnahmenbeschreibung Um den Treibhausgasausstoß der Fahrzeuge des kommunalen Fuhrparks zu verringern, ist eine Anschaffung von „emissionsfreien“ / emissionsarmen Fahrzeugen (Elektrofahrzeuge, Hybrid, Wasserstofffahrzeuge) bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen zu prüfen. Bei Spezialfahrzeugen (Bauhof, Feuerwehr) stehen kurz- bis mittelfristig für viele Fahrzeugtypen jedoch kaum bezahlbare emissionsarme Alternativen zur Verfügung. Verbrennerfahrzeuge sind daher zukünftig mit synthetischen Kraftstoffen zu betreiben, sofern diese in größeren Mengen und zu bezahlbaren Preisen am Markt verfügbar sind. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Finanzverwaltung, Hauptamt Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) je nach Fahrzeug geplante Umsetzung fortlaufend Treibhausgaseinsparpotenzial 80 bis 90 Prozent möglich ergänzende Hinweise -bei Neuanschaffung von Fahrzeugen emissionsarme Alternativen prüfen, da sonst Kosten-Nutzen-Verhältnis (Fuhrpark nur für kleinen Anteil der Emissionen von Baindt verantwortlich) nicht gegeben + erhebliche Treibhausgasemissionen beim Bau neuer Fahrzeuge -ab 2035: Verbot Verkauf neuer Verbrennerfahrzeuge in der EU möglich Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) diverse Förderprogramme zu „emissionsfreien“ E- Fahrzeugen (teils kaum erreichbare Voraussetzungen) 76 B) gering-Investive Maßnahmen Bereich 4) kommunaler Fuhrpark Maßnahme Vermittlung einer sparsamen Fahrweise Teilmaßnahmen -Schulung (Spritspartraining/Schulung E-Fahrzeuge) -Tipps zur sparsamen Fahrweise Maßnahmenbeschreibung Selbst die sparsamsten und umweltfreundlichsten Fahrzeuge, können bei falscher Fahrweise noch unnötig viel Kraftstoff bzw. Strom benötigen. Daher ist es wichtig, zu vermitteln, wie sparsam gefahren werden kann. Entsprechende Fahrtrainings sind prinzipiell für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sinnvoll, da diese auch privat und auf dem Weg zur Arbeitsstätte nützlich sind. Personen, die besonders häufig dienstlich mit Fahrzeugen unterwegs sind, sind hier jedoch vorrangig zu berücksichtigen. Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) 70 bis 150 Euro pro Person für ein einstündiges bis vierstündiges Spartraining geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial bis zu 25 Prozent bei angepasster Fahrweise möglich ergänzende Hinweise Beim Bauhof gibt es noch einige Dieselfahrzeuge mit teils sehr hohen Verbräuchen. Emissionsarme Spezialfahrzeuge sind zudem voraussichtlich erst mittel- bis langfristig marktreif. Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) n. v. 77 5) Handlungsfeld: Dienstreisen Im Rahmen der Datenerfassung im Mobilitätsbereich ist es so, dass eine exakte Abgrenzung zwischen dem kommunalen Fuhrpark und den Dienstreisen mitunter schwierig ist. Der Einfachheit halber zählen daher alle Dienstfahrten und Dienstreisen, welche mit Fahrzeugen aus dem Fuhrpark der Gemeinde unternommen worden, zum kommunalen Fuhrpark. Alle Fahrten mit Privat-PKWs sowie dem ÖPNV in Form von Bus und Bahn, zählen hingegen zu den Dienstreisen. Die hier genannten Maßnahmen tragen aber ebenso mit dazu bei, den Energie- und Kraftstoffverbrauch des kommunalen Fuhrparks zu verringern und könnten deshalb genauso im Handlungsfeld kommunaler Fuhrpark mitbetrachtet werden. Allgemein sind in der Verwaltung der Gemeinde Baindt Dienstreisen, unabhängig von deren Abgrenzung, lediglich für einen sehr geringen Teil der Treibhausgasmissionen verantwortlich. Es gibt allerdings einige Maßnahmen, die dazu beitragen können, diese ohnehin geringen Emissionen weiter zu reduzieren. Zur verbindlichen Regelung von Dienstreisen ist eine entsprechende Dienstanweisung durch die Verwaltung zu erstellen. Im Rahmen dieser Dienstanweisung ist verbindlich zu regeln, dass für Dienstfahrten der ÖPNV zu nutzen ist, sofern dies ohne erheblichen zeitlichen Mehraufwand möglich ist und die Erreichbarkeit des Termins damit weiterhin gegeben ist. Sollte dies nicht möglich sein, könnte alternativ auch der Dienstwagen der Gemeinde genutzt werden, da es sich hier um ein Elektrofahrzeug handelt, welches ausschließlich mit Ökostrom geladen wird. Auf eine Fahrt mit Privatfahrzeugen sollte hingegen zukünftig weitgehend verzichtet werden. Bei kürzeren Strecken ist stets zu prüfen, ob diese nicht auch mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden können. Außerdem sollte in einer solchen Dienstanweisung festgehalten werden, dass bei Fahrten mehrerer Personen aus der Verwaltung zum gleichen Ziel entsprechend Fahrgemeinschaften zu bilden sind. Der Pendlerverkehr ist nicht Teil der Kernbilanz der Verwaltung und wird aufgrund des unverhältnismäßig hohen Aufwands sowie einer nicht durchsetzbaren Verpflichtung zur Datenherausgabe nicht explizit erfasst. Treibhausgasemissionen entstehen beim Pendlerverkehr aber natürlich trotzdem. Daher ist seitens der Verwaltung zu prüfen, wie Anreize zur Nutzung klimaschonender Verkehrsmittel gesetzt werden können. Denkbar wären hier beispielsweise die Einführung eines Jobradmodells oder ein Arbeitgeberzuschuss zum 49 Euro-Ticket. Ein Bonusprogramm zur betrieblichen Gesundheitsförderung, welches unter anderem auch den Pendlerverkehr mit dem Fahrrad von und zur Arbeitsstätte mitberücksichtigt, gibt es bereits seit 2022. Dieses liefert seither einen zusätzlichen Anreiz zur klimaschonenden Fortbewegung. 78 A) nicht-Investive Maßnahmen Bereich 5) Dienstreisen Maßnahme Anreize bzw. Regelungen zur Nutzung klimaschonender Fortbewegungsmittel im Pendlerverkehr und bei Dienstfahrten / Dienstreisen Teilmaßnahmen - Dienstanweisung Benutzung Bahn / Bus, Fahrrad bzw. Dienstwagen (E-Fahrzeug) - Einführung Jobradmodell prüfen - Arbeitgeberzuschuss bei 49 Euro-Ticket prüfen / Jobticket -Ergänzung Fußverkehr in Konzeption Gesundheitsförderung denkbar Maßnahmenbeschreibung Mittels Dienstanweisung zu Dienstfahrten kann geregelt werden, dass diese mit dem ÖPNV (Bus / Bahn) oder dem Dienstwagen (E-Auto) zu absolvieren sind. Kurzstrecken unter fünf Kilometer sollten mit dem Dienstrad oder zu Fuß zurückgelegt werden, sofern dadurch kein erheblicher zeitlicher Mehraufwand entsteht. Was als erheblicher Zeitmehraufwand gilt, ist im Rahmen der Erstellung einer entsprechenden Dienstanweisung festzulegen. Zudem ist auch die zeitliche Erreichbarkeit von Terminen zu gewährleisten. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Hauptamt Kostenschätzung der Maßnahme n. v. geplante Umsetzung fortlaufend Treibhausgaseinsparpotenzial abhängig von gewähltem und damit ersetztem Verkehrsmittel ergänzende Hinweise -Zusatzkriterium bei ÖPNV: Erreichbarkeit gegeben (Anschluss ÖPNV, vertretbarer zeitlicher Rahmen) umgesetzt: - Nutzung Mitfahrplattform PENDLA in gesamter Gemeinde (Herbst 2023 bis Ende 2024) - Einführung Konzeption zur betrieblichen Gesundheitsförderung seit 01.09.2022 (Bonus in Höhe von 50 Euro u. a. für alle, die mind. einmal pro Woche mit dem Rad ins Geschäft kommen) - Dienstwagen eSmart (seit 2020) 79 Bereich 5) Dienstreisen Maßnahme Fahrgemeinschaften bilden (siehe Dienstanweisung Dienstfahrten) Teilmaßnahme (n) n. v. Maßnahmenbeschreibung Bei Fahrten mehrerer Personen aus der Verwaltung mit dem PKW zu einem identischen Ziel, sind nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften zu bilden. Ein entsprechender Hinweis kann in die Dienstanweisung zu den Dienstfahrten mitaufgenommen werden. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Hauptamt Kostenschätzung der Maßnahme n. v. geplante Umsetzung fortlaufend Energie- und Treibhausgaseinsparpotenzial abhängig von der Anzahl an Personen und der durch die Fahrgemeinschaft ersetzten PKWs Fördermöglichkeiten n. v. 80 7.4 Denkbare Maßnahmen der kommenden Jahre Nach der ausführlichen Darstellung der Vielzahl möglicher Maßnahmen, dient die folgende Auflistung als kurze Übersicht, welche Maßnahmen relativ kurzfristig bis Ende 2025 umgesetzt werden könnten. Die Maßnahmen sind dabei stets vorbehaltlich entsprechender personeller und finanzieller Ressourcen zu betrachten und sind, sofern dies nicht bereits geschehen ist, auch noch entsprechend vom Gremium zu beschließen. Wenn die angedachten Maßnahmen wirklich zeitnah umgesetzt werden könnten, wären dies enorm wichtige Schritte der Verwaltung in Richtung einer „Klimaneutralität“. 2024 - energetische Sanierung blaues Gebäude Klosterwiesenschule (in Umsetzung bis 2025) - Umgestaltung Dorfplatz mit passiver Beleuchtung (Pollerleuchten) sowie Umrüstung der angrenzenden Straßenlaternen auf LED - neue PV-Anlage blaues Gebäude Klosterwiesenschule (2024 / 2025) 2025 - Umbau Heizzentrale Nahwärmenetz mit zukünftig hohem Anteil von Wärme aus regenerativen Energieträgern wie Holz und Umgebungsluft (Umsetzung geplant 2024 / 2025) - Energetische Sanierung Bauhof / Feuerwehr (Umsetzung angedacht 2024 bis 2025) - Anschluss Bauhof / Feuerwehr an kommunales Nahwärmenetz - Errichtung PV-Anlage Sporthalle (Umsetzung angedacht 2024 / 2025) - Errichtung PV-Anlage Bauhof bzw. Feuerwehr - Beschaffungsrichtlinie zur nachhaltigen Beschaffung - Erstellung von Dienstanweisungen für Energiethemen und Dienstreisen Besonders wichtige Meilensteine, speziell hinsichtlich Energieeinsparungen, sind die bereits in Umsetzung befindliche energetische Sanierung vom blauen Gebäude der Klosterwiesenschule sowie die angedachte Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgebäude. Auch die Umstellung der Nahwärmeheizzentrale auf einen hohen Anteil von Wärme aus regenerativen Energieträgern, nämlich Holz in Form von Pellets sowie Umgebungsluft (über eine Wärmepumpe), ist von immenser Bedeutung, da hiermit der Treibhausgasausstoß der Verwaltung erheblich verringert werden könnte. Auch die neuen PV-Anlagen auf den Dächern von Schule, Sporthalle sowie Bauhof bzw. Feuerwehr sind überaus wichtige Maßnahmen, auch wenn sich diese aufgrund der mehrfach geschilderten Gründe in der Kernbilanz nicht auswirken, sehr wohl aber äußerst positiv im Hinblick auf die real entstehenden Treibhausgasemissionen wirken. 81 8 Finanzierung Neben den personellen Ressourcen, sind die finanziellen Ressourcen oftmals der entscheidende Faktor, ob Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden können oder vorerst nicht realisiert werden. Entscheidend ist daher ein möglichst zielgerichteter Einsatz der vorhandenen Finanzmittel mit Fokus auf einer Umsetzung besonders effektiv wirkender Maßnahmen. Da besonders wirksame Maßnahmen, wie beispielsweise energetische Sanierungen von Gebäuden oder die Umstellung der Nahwärmezentrale auf überwiegende Verwendung regenerativer Energien, meist auch die kostspieligsten Maßnahmen sind, ist es unmöglich, alle denkbaren Maßnahmen bis zum Zieljahr 2040 umzusetzen. Im vorangegangenen Kapitel wurden daher die besonders wichtigen Maßnahmen bereits ausführlicher beschrieben. Gerade bei Maßnahmen, welche darauf abzielen, dauerhaft Energie einzusparen, sind Kosten allerdings stets relativ zu sehen, da durch eine deutliche Verringerung der Energieverbräuche damit langfristig Energiekosten reduziert werden können. Somit stellen solche Ausgaben eine Investition in die Zukunft dar, die dazu beitragen kann, die laufenden Kosten massiv zu reduzieren. Daneben ist es so, dass speziell Gebäude nach einer bestimmten Zeit zwangsläufig saniert werden müssen, da die Bausubstanz dies schlichtweg erforderlich macht. Aufgrund geltender gesetzlicher Vorschriften sind dann zwangsläufig bestimmte gesetzliche Vorgaben wie bei der Wärmedämmung oder beim Austausch von Heizungen, einzuhalten. Bei der Innenbeleuchtung ist es so, dass mittlerweile kaum noch alternative Leuchtmittelarten zu LEDs produziert werden dürfen, weshalb bei einem Austausch der Beleuchtung ohnehin immer LEDs verbaut werden. Außerdem ist in einige Bereichen auch von einer weiteren Verschärfung der gesetzlichen Vorschriften auszugehen. Um die anfallenden Kosten tragen zu können, ist stets zu prüfen, ob für die Umsetzung bestimmter Maßnahmen nicht Förderprogramme von Bund oder dem Land Baden- Württemberg existieren. Sofern es entsprechende Förderprogramme gibt, ist daher stets zu prüfen, ob die Gemeinde hier entsprechende Fördermittel beantragen und erhalten kann. Mitunter ist dann die Erreichung eines noch höheren Standards mit Förderung über den gesamten Lebenszyklus sogar günstiger, als wenn immer nur der gesetzliche Mindeststandard angestrebt wird. Wenn die Eigenmittel nicht ausreichen, ist auch eine Finanzierung von Maßnahmen über Contracting möglich, also externe Firmen die auf eigene Kosten Maßnahmen umsetzen und wofür die Gemeinde diesem Unternehmen dann eine jährliche Gebühr bezahlen muss oder sich über längere Zeiträume verpflichtet, deren Strom abzunehmen. Der Vorteil dieses Systems ist, dass so auch teure Maßnahmen, für die mitunter der Gemeinde das Geld fehlt, schnell umgesetzt werden können. Da solche Firmen aber natürlich auch gewinnorientiert sind, ist es so, dass diese so etwas nur machen werden, wenn 82 damit Geld verdient werden kann. Sofern also die Gemeinde Baindt Maßnahmen selber finanzieren kann, sollte auf ein solches Modell eher verzichtet werden, da dies die Gemeinde mittel- bis langfristig zumeist erheblich teurer kommt, als wenn solche Maßnahmen selbst finanziert werden. Wie vieles, ist die Erreichung der „Klimaneutralität“ der Verwaltung letztlich auch eine Frage des Geldes. Alle denkbaren Maßnahmen können natürlich selbst bis zum Jahr 2040 nicht umgesetzt werden. Aber eine Umsetzung eines Großteils der wichtigsten Maßnahmen, ist personell und voraussichtlich auch finanziell, durchaus möglich. Entscheidend ist sowieso nicht das Ziel der „klimaneutralen“ Verwaltung als solches, sondern sehr viel mehr die positiven Effekte der einzelnen Maßnahmen auf dem Weg dahin. Wenn die angedachten Maßnahmen der nächsten Jahre umgesetzt werden, ist die Gemeinde Baindt hier bereits auf einem sehr guten Weg. Speziell durch die erzielbaren Energieeinsparungen infolge einer Umsetzung entsprechender Maßnahmen, können zukünftig erhebliche Kosten eingespart werden, wodurch die Energiekosten der Verwaltung dauerhaft reduziert werden können. Das über die Jahre eingesparte Geld, könnte dann wiederum teilweise zur Finanzierung weiterer Maßnahmen verwendet werden. 9 Fortschreibung des Konzepts und Veröffentlichung Für ein Monitoring, ob Maßnahmen den gewünschten Effekt tatsächlich erzielen, ist es notwendig, Energiedaten in regelmäßigen Abständen zu erfassen. Eine jährliche Energiedatenerfassung ist aufgrund gesetzlicher Regelungen des Landes Baden- Württemberg für alle Kommunen sowieso verpflichtend. Überdies hinaus ist auch eine regelmäßige Berechnung der Treibhausgasbilanz der Verwaltung, welche letztlich aus den einzelnen Energieverbräuchen resultiert, wichtig, da so der Fortschritt auf dem Weg in Richtung einer „klimaneutralen“ Verwaltung sichtbar wird. Daher ist angedacht, das Konzept in etwas reduzierter Form regelmäßig fortzuschreiben und darin die entsprechenden Energieverbräuche darzustellen. Die Fortschreibung ermöglicht es zudem, bereits umgesetzte Maßnahmen darzustellen und mögliche Maßnahmen für die Zukunft detaillierter zu beschreiben. Da speziell für Schätzungen von Kosten und Einsparpotenzialen teils weitergehende Untersuchungen erforderlich sind, ermöglicht jede Fortschreibung außerdem eine nochmals genauere Darstellung dieser Inhalte. Da das Grundgerüst des Konzepts mit der vorliegenden Erstfassung steht, ist eine zukünftige Fortschreibung mit sehr viel weniger Zeitaufwand möglich. Bei künftigen Fortschreibungen sollte es dann vor allem um eine Präzisierung und gegebenenfalls Ergänzung möglicher Maßnahmen gehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Konzepten, wo ausschließlich mögliche 83 zukünftige Maßnahmen dargestellt werden, sind im Konzept zur „klimaneutralen“ Verwaltung auch bereits umgesetzte Maßnahmen enthalten. Je mehr Maßnahmen umgesetzt sind, umso mehr Raum werden die abgeschlossenen Maßnahmen darin einnehmen, was speziell im Hinblick auf die Vorbildfunktion der Verwaltung im Kilmaschutz von immenser Bedeutung ist. Um die Vorbildfunktion der Verwaltung nach außen transportieren zu können, ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit sich über das Konzept und dessen Inhalte informieren kann. Daher ist eine Veröffentlichung des vollständigen Konzepts auf der Internetseite der Gemeinde zwingend erforderlich. Die bereits auf der Gemeindehomepage existierende Rubrik zur „klimaneutralen“ Verwaltung soll zukünftig aber nicht nur einer Veröffentlichung des Konzeptes dienen, sondern überdies hinaus auch wichtige Meilensteine in Richtung einer „Klimaneutralität“ der Verwaltung abbilden. Einer der Hauptzwecke des vorliegenden Konzepts ist es daher, die Öffentlichkeit über abgeschlossene und zukünftig denkbare Maßnahmen zur Energieeinsparung und Verwendung regenerativer Energien der Gemeindeverwaltung zu informieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern, lokalen Unternehmen und Organisationen als positives Vorbild zu dienen. Da aus der Theorie unbedingt Praxis werden soll, dient das Konzept als Leitfaden mit konkreten Maßnahmenvorschlägen für Verwaltung und Gremium. Entscheidend ist aber letztlich nicht das Konzept selbst, sondern viel mehr das, was praktisch daraus wird. 10 Fazit Das Land Baden-Württemberg strebt das äußerst ambitionierte Ziel einer „Klimaneutralität“ bis zum Jahr 2040 an. Um dieses Ziel in der Praxis erreichen zu können, benötigt es einen Beitrag aller, von der öffentlichen Hand über Unternehmen bis hin zu den privaten Haushalten. Angesichts bereits heute spürbarer Folgen des Klimawandels und zukünftig erwartbarer nochmals deutlich extremerer Auswirkungen, ist ein entschlossenes Handeln zur Verringerung der Energieverbräuche sowie zur erfolgreichen Energiewende mit Strom und Wärme aus vollständig regenerativen Quellen schlichtweg alternativlos. Kommunen selbst sind zwar lediglich für einen sehr kleinen Teil der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, allerdings kommt diesen aufgrund ihrer allgemeinen Vorbildfunktion eine besondere Schlüsselrolle im Klimaschutz zu. Die Baindter Verwaltung ist sich dieser Vorbildfunktion vollends bewusst und hat daher bereits in der Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen zur Energieeinsparung umgesetzt. Außerdem war die Gemeinde Baindt Vorreiter bei der Schaffung eines eigenen Nahwärmenetzes, an das bereits heute ein Großteil der kommunalen Gebäude angeschlossen ist. Mit der geplanten Erweiterung dieses Netzes werden hier zukünftig noch weitere kommunale und private Gebäude mitangeschlossen. Darüber hinaus soll der Energiemix der Heizzentrale vom derzeit noch 84 reinen Erdgasbetrieb auf einen Betrieb mit einem hohen Anteil regenerativer Energie (Holz und Umgebungsluft) umgestellt werden, wozu die Heizzentrale entsprechend umgebaut wird. Besonders deutlich werden die Klimaschutzbemühungen der Verwaltung daran, dass die Gemeinde Baindt 2021 eine der ersten Kommunen in Deutschland war, welche zusammen mit den Nachbargemeinden Baienfurt und Berg eine eigene Personalstelle für die „klimaneutrale“ Verwaltung geschaffen hat. In der Zwischenzeit haben einige Kommunen, vor allem in Baden-Württemberg, ähnliche Personalstellen geschaffen. Allerdings sind dies meistens deutlich größere Kommunen. Mit dem nun vorliegenden Konzept gehört die Gemeindeverwaltung in Baindt zu den ersten Kommunen, die ein eigenes Konzept zur „klimaneutralen“ Verwaltung erstellt haben. Der Fokus des Konzepts liegt dabei auf möglichen Maßnahmen, welche dazu beitragen könnten, das angestrebte Ziel einer „Klimaneutralität“ der Verwaltung bis zum Zieljahr zu erreichen. Um das Ziel einer „klimaneutralen“ Verwaltung bis 2040 erreichen zu können, bedarf es zukünftig einer Umsetzung zahlreicher weiterer Einzelmaßnahmen, die auf eine Verringerung der Energieverbräuche und eine überwiegende Verwendung regenerativer Energien abzielen. Da die Verwaltung eine Vielzahl wichtiger Aufgaben zu erfüllen hat, kann stets nur ein Teil der möglichen Maßnahmen zeitnah und vollständig umgesetzt werden. Wenn jedoch die wichtigsten Maßnahmen bis 2030 größtenteils umgesetzt werden könnten, so wären dies schon immens wichtige Schritte in Richtung des angestrebten Ziels. Im Bereich der Wärmedämmung und Wärmeversorgung ist Baindt mit den derzeit laufenden sowie den geplanten Maßnahmen der kommenden Jahre bereits auf einem sehr guten Weg. Im Bereich der Straßenbeleuchtung liegt der Stromverbrauch schon heute auf einem sehr niedrigen Niveau, da in der Vergangenheit schon ein Großteil der Lampen auf LED umgerüstet wurden und außerdem die Leuchtzeiten möglichst kurzgehalten werden. Nichtsdestotrotz bleibt der Weg hin zu einer „klimaneutralen Verwaltung“ langwierig und schwierig. Ob wirklich bis 2040 eine „Klimaneutralität“ erreicht werden kann, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nur mutmaßen. Sicher ist nur, dass eine Zielerreichung bis zum Jahr 2040 ein äußerst ambitioniertes Ziel darstellt. Das Anstreben eines früheren Zieljahrs als 2040 ist in der Baindt derzeit nicht vorgesehen, da bereits dieses Zieljahr sehr ambitioniert ist und auch da das Erreichen früherer Zieljahre allenfalls über den Kauf von Treibhausgaszertifikaten möglich ist. Der Baindter Verwaltung geht es aber darum, die Treibhausgasemissionen der Verwaltung real und für alle nachvollziehbar zu verringern. Eine Kommune kann ihre Vorbildfunktion nur dann ernsthaft erfüllen, wenn diese ehrlich zu sich selbst ist. Real vorhandene Emissionen mit Zertifikaten zu kompensieren, ist daher eher fragwürdig, zumal spätestens ab 2040 auch seitens des Leitfadens zur klimaneutralen Verwaltung eine Anrechnung von Zertifikaten verboten ist. 85 Weitere Faktoren, welche es erschweren, das Jahr der möglichen Zielerreichung realistisch einschätzen zu können, sind die teils kaum nachvollziehbaren Vorgaben des Leitfadens zur klimaneutralen Verwaltung. Nach diesen Vorgaben bestimmen teils auch externe und von der Gemeinde selbst kaum beeinflussbare Faktoren die Erreichung dieses Ziels maßgeblich mit. Nur wenn die Energiewende auf Bundesebene tatsächlich rechtzeitig gelingt, sinkt der besonders relevante Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix deutlich ab und damit auch alle aus Stromverbräuchen resultierenden Treibhausgasemissionen. Auch wenn es hierfür derzeit keine Anzeichen gibt, so ist nicht ausgeschlossen, dass die Vorgaben zukünftig so angepasst werden, dass eigenerzeugter und selbst verwendeter Strom auch in der Kernbilanz als solcher bilanziert werden darf, unabhängig vom Emissionsfaktor des bundesweiten Strommix. Ein weiterer nicht selbst beeinflussbarer Faktor ist die technische Entwicklung. So können heute als Technologie der Zukunft geltende Lösungen in 10 bis 15 Jahren schon als veraltet oder nicht mehr zeitgemäß gelten. In anderen Bereichen ist die technische Entwicklung teils noch gar nicht so weit, dass es hier schon wirklich nachhaltige und bezahlbare Alternativen gibt. Diese und weitere Faktoren sind von der Gemeinde Baindt nicht beeinflussbar, haben aber alle einen Einfluss darauf, ob das angestrebte Zieljahr tatsächlich erreicht werden kann oder das Ziel erst zu einem späteren Zeitpunkt erreicht wird. Trotz der großen Unsicherheiten, was die Zukunft letztlich bringt und ungeachtet davon, wie erreichbar eine „klimaneutrale“ Gemeindeverwaltung nach den Vorgaben des Leitfadens in Baindt bis zum Jahr 2040 tatsächlich ist, spielt dies letztlich alles aber nur eine untergeordnete Rolle. Denn der Weg in Richtung einer „klimaneutralen“ Verwaltung ist das eigentliche Ziel. Jede einzelne umgesetzte Maßnahme, welche dazu beträgt, den Energiebedarf der Verwaltung zu verringern sowie mehr regenerative Energie zu nutzen, trägt zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen der Verwaltung bei und ist daher wichtig. Somit ist jeder Schritt zur Verringerung der Treibhausgasemissionen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Das vorliegende Konzept liefert dabei Ideen und Anregungen zu verschiedenen möglichen Maßnahmen, um dem angestrebten Ziel schrittweise näher zu kommen. Entscheidend ist jedoch einzig und allein, welche wirksamen Einzelmaßnahmen tatsächlich bis zum Jahr 2040 verwirklicht werden. 86 Literaturverzeichnis Bundesministerium der Justiz und Bundesamt für Justiz (2021): Bundes-Klimaschutzgesetz. URL: https://www.gesetze-im-internet.de/ksg/KSG.pdf, 06.02.2024, Berlin, S. 1 - 10. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (2021): Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG). URL: https://www.bmuv.de/gesetz/bundes- klimaschutzgesetz, 06.02.2024, Berlin. Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg [Hrsg.]; Rechensteiner, Eva; Hertle, Hans (2023a): Leitfaden Klimaneutrale Kommunalverwaltung Baden-Württemberg. URL: https://www.kea- bw.de/fileadmin/user_upload/Kommunaler_Klimaschutz/Wissensportal/Klimaneutrale_Verwal tung/Leitfaden_Klimaneutrale_Kommunalverwaltung_BaWue_KEA- BW_ifeu_UEberarbeitung_Mai2023.pdf, 20.03.2024, Heidelberg, S. 5 - 35. Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg [Hrsg.]; (2023b): BICO2 BW Verwaltung, Version 2.0. URL: https://www.kea-bw.de/kommunaler- klimaschutz/angebote/co2-bilanzierung, 20.03.2024, Heidelberg. Landtag von Baden-Württemberg (2023): Gesetzesbeschluss des Landtags. Gesetz zum Erlass eines Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetzes und zur Verankerung des Klimabelangs in weiteren Rechtsvorschriften. URL: https://www.landtag- bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP17/Drucksachen/4000/17_4015_D.pdf, Drucksache 17 / 4015, 06.02.2024, Stuttgart, S. 1 - 23. Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (2023): Gesetzlicher Rahmen. Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden- Württemberg. URL: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima/klimaschutz-in- bw/klimaschutz-und-klimawandelanpassungsgesetz-baden-wuerttemberg, 06.02.2024, Stuttgart. Umweltbundesamt Dessau-Roßlau [Hrsg.] (2021): Treibhausgasneutralität in Kommunen. URL: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/2021-03- 24_factsheet_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen.pdf, 13.02.2024, Dessau-Roßlau, S. 1 - 9. 87 Umweltbundesamt Dessau-Roßlau [Hrsg.] (2023a): Gesellschaftliche Kosten von Umweltbelastungen. URL: https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt- wirtschaft/gesellschaftliche-kosten-von-umweltbelastungen#gesamtwirtschaftliche- bedeutung-der-umweltkosten, 05.01.2024, Dessau-Roßlau. Umweltbundesamt Dessau-Roßlau [Hrsg.] (2023b): Strom und Wärmeversorgung in Zahlen. URL:https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/strom- waermeversorgung-in-zahlen#Kraftwerke, 20.03.2024, Dessau-Roßlau. 88 Abkürzungsverzeichnis BHKW = Blockheizkraftwerk CO2 = Kohlenstoffdioxid CO2e = CO2-Äquvivalent, dies ist eine Maßeinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung der unterschiedlichen Treibhausgase. Dieser Index drückt die Erwärmungswirkung einer bestimmten Menge eines Treibhausgases über einen festgelegten Zeitraum im Vergleich zu derjenigen von CO₂ aus. kWh = Kilowattstunden ÖPNV = Öffentlicher Personennahverkehr THG = Treibhausgas PV = Photovoltaik 89 Anlagen Anlage 1: relevante Emissionsfaktoren für die Berechnung (in kg/kWh Endenergie) inkl. Äquivalente und Vorkette sowie Umrechnungsfaktoren von Brennwert auf den Heizwert (Quelle für Emissionsfaktoren: Institut für Energie- und Umweltforschung (2023b): BICO2 BW Verwaltung, Version 2.0) Der Umrechnungsfaktor vom Brennwert zum Heizwert Hi beträgt (Wert durch entsprechenden Faktor dividieren): bei Heizöl 1,06 bei Erdgas 1,11 bei Holz 1,08 2021 Quelle Strom 0,472 IFEU 2023 Heizöl 0,318 GEMIS 4.94, GEMIS 5.0 Erdgas 0,247 GEMIS 4.94, GEMIS 5.0 Holz 0,022 GEMIS 4.94, GEMIS 5.0, UBA 2022 Benzin fossil 0,322 IFEU 2023 Diesel fossil 0,327 IFEU 2023 Erzeugung Quelle Heizöl 0,311 GEMIS 4.94, GEMIS 5.0 Erdgas 0,233 GEMIS 4.94, GEMIS 5.0 Nah-/Fernwärme - überwiegend Erdgas BHKW 0,150 IFEU 2023 Erneuerbare Stromerzeugung Quelle Photovoltaik 0,056 Gemis 4.94, Gemis 5.0, UBA 2021, UBA 2022 Klärgas/Deponiegas 0,055 UBA 2021, UBA 2022 90 Anlage 2: Berechnung des Baindter Gemeindeanteils am Gesamtstromverbrauch der Verbandskläranlage in Berg 2021 Anlage 3: Berechnung Klimafaktor 2021 mit monatlichen Gradtagzahlen DWD-Station Weingarten (Quelle: Deutscher Wetterdienst 2021 bis 2022; URL: https://opendata.dwd.de/climate_environment/CDC/derived_germany/techn/monthly/heating _degreedays/hdd_3807/historical/) Monatsgradtage 2021 Mittelwert 2011-2020 Jan 21 622,0 589,0 Feb 21 471,6 529,2 Mrz 21 471,6 448,2 Apr 21 389,9 288,2 Mai 21 282,4 170,8 Jun 21 10,6 45,2 Jul 21 0,0 17,2 Aug 21 39,7 20,4 Sep 21 80,7 129,9 Messfehler (Wert 2022 verwendet) Okt 21 352,5 314,5 Nov 21 494,7 444,5 Dez 21 538,9 555,0 3754,6 3552,1 Klimafaktor 2021 (Summe Mittelwerte / Summe Monatsgradtage 2021) 0,946 AZV Mittleres Schussental Berg (Strom Kläranlage) kWh MWh Strombezug von außen (Netzbezug) 116.355,0 116,4 Eigenverbrauch Strom BKHW (Klärgas) 499.629,0 499,6 Stromverbrauch gesamt 2021 615.984,0 616,0 Stromerzeugung BHKW (kWh/a) 548.530,0 Anteil Stromverbrauch Gemeinde Baindt 238.035,66 238,04 davon Anteil Strombezug von außen 44.963,25 45,0 davon Anteil Eigenverbrauch Klärgas 193.072,42 193,1 gebührenfähiges Abwasser Baindt in Kubikmeter 217.190 Summe gebührenfähiges Abwasser in Kubikmeter 562.040 Anteil Gemeinde Baindt in Prozent 38,64 Quelle: Abwasserzweckverband Mittleres Schussental AMS 2022 und Betriebskostenabrechnung 2022 91 Anlage 4: Übersicht Verbräuche kommunaler Fuhrpark 2021 Baujahr Treibstoff Fahrleistung 2021 in km Kraftstoffverbrauch 2021 in Liter Verwaltung Smart forfour 2020 Elektro 1.201 siehe Strom Rathaus Bauhof VW Transporter 2011 Diesel 5.851 568,46 MAN LKW über 12t 2011 Diesel 3.091 1516,12 Geräteträger Lindner Unitrac 2018 Diesel 3.913 1987,69 VW Pritschenwagen 2002 Diesel 5.552 586,61 Kramer Schaufellader 2005 Diesel 261,1 1020,26 Zugmaschine Schlepper New Holland 2006 Diesel 256 1073,61 Zugmaschine New Holland 2010 Diesel 258,7 512,14 Lieferwagen MB Vito 109 CD 2005 Diesel 2.072 251,2 VW Caddy 2008 Diesel 2.593 271,25 Nissan e-NV 200 2019 Elektro 3.720 siehe Strom Bauhof MAN Steiger (Anteil jeweils 50 % Gemeinde Baindt und Gemeinde Baienfurt) 2010 Diesel n. e. 173,33 Feuerwehr MAN LF 16 (230 PS, 9 Sitze) 1992 Diesel 197 127,61 MAN TGE 4.180 MTW (9 Sitze, Euro 6) 2019 Diesel 1700 264,8 92 MAN LF 10 (220 PS, 9 Sitze) 2006 Diesel 298 139,2 Trinkwasserzweckverband Baienfurt-Baindt (Anteil Gemeinde Baindt 40 %) Nissan Van ZVWV 2014 Diesel n. e. 454,20 VW Bus T5 2012 Diesel n. e. 381,91 Abwasserzweckverband Mittleres Schussental Berg (anteilig auf Gemeinden aufgeteilt – Anteil Gemeinde Baindt 38,64 %) VW T5 2008 Diesel 7.000 270,5[mehr]

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      Amtsblatt Jahrgang 2025 Freitag, den 04. April 2025 Nummer 14 Am Samstag, den 22. März 2025, versammelten sich zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam den neuen Waldspielplatz weiter zu ge- stalten. Bei tollem Frühlingswetter fanden sich bereits ab 09:30 Uhr rund 20 Erwachsene und 20 Kinder ein, die sich voller Tatendrang an der Aktion beteiligten. Ziel der gemeinsamen Arbeit war das Bauen eines Weidentunnels und Weidentipis, um den Spielplatz noch spannender und naturnaher zu machen. Unter fachkundiger Anleitung des Planungsbüros 365° aus Überlingen, wurden die vorbereiteten Weidenruten entlang der zuvor markierten Linien in die Erde ge- setzt. Mit großem Einsatz hoben die Teilnehmenden die vorgesehenen Gräben aus, füllten sie mit Dünger- und Wasserspeichergranulat und steckten anschließend die Weidenruten. Gelungene Gemeinschaftsaktion am Waldspielplatz in Baindt Auf Seite zwei geht es weiter! Seite 2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Besonders beim Formen und Verflechten der Weiden waren Geschick und Teamarbeit gefragt – eine Heraus- forderung, die die fleißigen Helferinnen und Helfer mit Bravour meisterten. Während sich einige Kinder begeistert an den neuen Spielgeräten, der Schaukel und dem Baummikado mit Rutsche, ausprobierten, halfen andere tatkräftig mit. Die gemeinsame Arbeit schuf nicht nur neue Spielmöglich- keiten, sondern förderte auch den Gemeinschaftssinn und die Freude am gemeinsamen Gestalten. Nach etwa drei Stunden konnte das erfreuliche Ergebnis bewundert werden: Die Weidentunnel und Tipis stehen stabil und sind bereit für ihr weiteres Wachstum. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mit angepackt haben – ohne den großartigen Einsatz und die Begeis- terung der Helferinnen und Helfer wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen! Bevor der Waldspielplatz, voraussichtlich Mitte Mai, un- seren Kindern überlassen werden kann, müssen die Weiden und das frisch eingesäte Gras noch anwachsen. Wir werden in unserem Amtsblatt, auf der Homepage und bei Instagram über die Freigabe des Waldspiel- platzes berichten. Ihre Gemeindeverwaltung Amtliche Bekanntmachungen Ferienbetreuung in den Pfingstferien Liebe Eltern, wir möchten Sie daran erinnern, dass für die Pfingstfe- rien vom 16.06. bis 18.06. und 20.06.2025 eine Ferien- betreuung für alle Grundschülerinnen und Grundschüler angeboten wird. Dafür können Sie Ihre Kinder gerne über reservix.de an- melden. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 5 Kindern. Sollten weniger als 5 Kinder einen Bedarf an einer Betreu- ung haben, so unterstützt uns hier die Gemeinde Baien- furt mit einer Betreuung in den Räumen der Achtalschule. Anmeldeschluss ist der 25.04.2025. Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungstext unter reservix.de. Ihre Gemeindeverwaltung Bundeswehrübung Die Bundeswehr aus Pfullendorf führt im Zeitraum von 07.04.2025 – 09.04.2025 eine Abschlussübung mit dem Namen Abschlussübung Waldkampf durch. An der Übung nehmen ca. 40 Soldaten und 6 Rad- fahrzeuge teil. Bei Einwendungen gegen die Übung wird um kurzfris- tige Nachricht gebeten. Ersatz von Übungsschäden ist möglichst innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss der Übung beim Bürgermeis- teramt geltend zu machen. Übungsraum: Ravensburg – Weingarten – Baienfurt – Berg – Schlier – Vogt – Wolfegg – Bergatreute – Baindt – Fronreute – Ebenweiler – Altshausen – Wolpertswende – Aulen- dorf – Bad Waldsee Geplante Übungsaktivitäten: Übung mit abschnitten Spähtrupp, Werfen vorgescho- bener Sicherung, Handstreich und anschließendes Aus- weichen Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 3 Gemeinderatssitzung Einladung zur Sitzung des Gemeinderates Die nächste Sitzung des findet statt am Dienstag, 08. April 2025 um 18:00 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus Zu dieser Sitzung ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Tagesordnung Öffentlicher Teil 01 Einwohnerfragestunde 02 Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse 03 Bericht der Bürgermeisterin 04 Neuvergabe des Gaskonzessionsvertrages - Kon- zessionsvertrag Gas vom 12.09.2027-11.09.20247 05 Neuvergabe des Stromkonzessionsvertrages -Kon- zessionsvertrag Strom 01.01.2028-31.12.2047 06 Bauantrag zum Neubau einer Strohbergehalle und zwei Getreidesilos auf Flst. 473, Wickenhauser Str. 80 07 Antrag auf Befreiung für das Bauen im Über- schwemmungsgebiet für den Neubau eines Einfa- milienhauses mit Doppelgarage sowie Nutzungs- änderung des Kälberstalls in Maschinenschuppen und Garage auf dem Flst. 357/4, Hirschstraße 201 08 Erneute Beratung zum Bauantrag zur Errichtung eines Tierwohlstalles für Ferkelaufzucht und Mast- schweine auf Flst. 1182, Hirschstr. 200 09 Ausnahmebeschluss zu den Kriterien für Freiflä- chen-Photovoltaik in der Gemeinde Baindt im Rah- men des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Agri-PV-Anlage Feuersberg“ 10 Auftragsvergabe für eine neue Enthärtungsanlage für das gesamte Schulareal 11 Entsendung der Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Baindt in die VBS Verkehrsbetriebe Schussental GmbH 12 Änderung der Satzung über die Erhebung von Be- nutzungsgebühren für die Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Baindt 13 Anfragen und Verschiedenes Nähere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Homepage unter https://baindt.ris.kommune-aktiv.de/ im Bürgerinformationssystem. Die Vorsitzende des Gemeinderates Simone Rürup Bürgermeisterin Notdienste Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ÄBD) Tel.: 116 117 (kostenlose Rufnummer, ohne Vorwahl) Zahnärztlicher Notfalldienst Tel.: 0761/120 120 00 Allgemeine Notfallpraxis Ravensburg Allgemeinärztliche Bereitschaftspraxis Oberschwabenklinik - St. Elisabethen-Klinikum Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten Sa, So und an Feiertagen 10 - 18 Uhr Notfallpraxis Kinder Ravensburg Kinderärztliche Bereitschaftspraxis Oberschwabenklinik – St. Elisabethen-Klinikum Ravens- burg Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten: Sa, So und an Feiertagen 9 – 13 Uhr und 15 – 19 Uhr Tierarzt Samstag, 05. April 2025 und Sonntag, 06. April 2025 AniCura Kleintierspezialisten Ravensburg, Tel.: 0751 - 7 91 25 70 Apothekennotdienst (Festnetz kostenfreie Rufnummer Tel.: 0800 00 22 833, Homepage: www.aponet.de) Samstag, 05. April 2025 Apotheke am Frauentor Schussenstr. 3, 88212 Ravensburg Tel: +49 751 22121 Sonntag, 06. April 2025 Zeppelin-Apotheke Ravensburg Gartenstr. 24, 88212 Ravensburg Tel: +49 751 22588 Organisierte Nachbarschaftshilfe Baindt Einsatzleitung: Frau Petra Maucher, Tel: 07502 62 10 98 Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Ravensburg e.V. • Hausnotruf und Mobilruf • Menüservice für Senioren • Wohnberatung • Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz • Notruf 112 - Rettungsdienst Tel.: 0751/ 56061-0, Fax: 0751/ 56061-49 E-Mail: info@dkr-rv.de, Web: www.drk-rv.de Seite 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Hospizbewegung Weingarten ∙ Baienfurt ∙ Baindt ∙ Berg e.V. Begleitung für schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen Hospiz Ambulant, Vogteistr. 5, Weingarten Telefon: 0751-180 56 382, Telefon: 0160- 96 20 72 77 (u.U. Anrufbeantworter, es erfolgt ein Rückruf) Ansprechpartnerin Dipl.-Päd. Dorothea Baur Persönliche Sprechzeit: Montag 16-18 Uhr, Mittwoch 11-13 Uhr Donnerstag 11-14 Uhr und nach Vereinbarung E-Mail: hospiz-weingarten@freenet.de Homepage: www.hospizbewegung-weingarten.de Spendenkonto: KSK Ravensburg IBAN: DE39 6505 0110 0086 1381 92 Störungs-Rufnummer Strom Tel. 0800 3629-477 (kostenfrei) Internet netze BW https://www.netze-bw.de/kunden/netzkunden/service/ stoerungsmeldungen/index.html Bei Störung der Gasversorgung Telefon 0800/804-2000 Wasserversorgung Tel.: (0751) 40 00-919 und nach Dienstschluss Tel.: 0160 44 94 235 Hotline Müllentsorgerfirmen Veolia/ Hofmann Bad Waldsee (bei Fragen rund um die Leerung/Abfuhr) Tel.: 0800/35 30 300 Hotline Landratsamt Ravensburg (allg. Fragen zum Thema Müll, Behältergemeinschaften etc.) Tel.: (0751) 85-23 45 Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Ravensburg-Sigmaringen Beratung und Information zu Ansprüchen bei Teilhabeein- schränkung durch chronische Erkrankung und Behinderung. Schubertstr. 1, 88214 Ravensburg - Telefon 0751 99923970 - E-Mail: info@eutb-rv-sig.de WOHLFÜHLTREFF Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Dienstag von 14 bis 17 Uhr Dietrich-Bohnhoeffer-Saal, Dorfplatz 2, Baindt Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de BETREUTER MITTAGSTISCH Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Freitag von 11 bis 14 Uhr Weingarten, Maybachstraße 1 Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de Sozialstation St. Anna - Pflegebereich Baienfurt – Baindt – Ravensburger Straße 35, 88250 Weingarten Tel: 0751-560010, Fax: 0751- 5600123 E-Mail: elena.daubert@stiftung-liebenau.de Internet: www.stiftung-liebenau.de/pflege Lebensräume für Jung und Alt Frau Schäch, Sprechzeiten: Di + Do 15:00 – 17:30 Uhr Dorfplatz 2/1, 88255 Baindt, Tel. (07502) 92 16 50, E-Mail Baindt: lebensraum.baindt@stiftung-liebenau.de Abfallwirtschaft Kompostieranlage am Annaberg Die Kompostieranlage am Annaberg ist jeden Freitag von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr und Samstag von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Bei der Anlieferung von Grüngut in der Kompostieranla- ge bitten wir Sie zu beachten, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern ange- nommen werden kann. Annahmestelle Hofstelle Wöhr (Friesenhäusler Straße 67) Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 16:00 - 19:00 Uhr (April bis No- vember) Freitag 15:00 - 18:00 Uhr (ganzjährig) Es dürfen nur Kleinmengen (max. 2 Schüttkubikmeter) angeliefert werden. Bitte beachten Sie, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern angenommen werden kann. Unsere Jubilare Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Frau Kaletta Bogdanov feierte am 26. März 2025 ihren 95. Geburtstag. Frau Ingeborg Kreutle feierte ihren 80. Geburtstag am 27. März 2025. Bürgermeisterin Frau Rürup überreichte den Jubilarin- nen ein Präsent der Gemeinde und gratulierte herzlich. Für die Zukunft wünschen wir den Jubilarinnen alles Gute, persönliches Wohlergehen und eine gesegnete Zeit. Gemeindeverwaltung Herausgeber: Gemeindeverwaltung, Marsweilerstr. 4, 88255 Baindt, Tel. (07502) 9406-0, Fax (07502) 9406-18, E-Mail: info@baindt.de, Homepage: www.baindt.de. Verantwortlich für den amtlichen Inhalt einschließlich der Sitzungsberichte und anderer Veröffentlichungen der Gemeindeverwaltung ist Bürgermeisterin Simone Rürup oder ihr Stellvertreter im Amt; für die kirchlichen Nachrichten das jeweilige Pfarramt; für die Vereinsnachrichten der jeweilige Verein; für den übrigen Inhalt der Redakteur, Katharina Härtel, Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG. Herstellung/Vertrieb: Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG, Max-Planck-Str. 14, 70806 Kornwestheim, Telefon (07154) 82 22-0. E-Mail Anzeigen: anzeigen@duv-wagner.de. Erscheint wöchentlich freitags. Aus organisatorischen Gründen muss sich die Redaktion Kürzungen vorbehalten. Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 5 Veranstaltungen April 05.04. Osterkerzen verzieren – Impulse BSS 08.04. Gemeinderatssitzung Sitzungssaal 09.04. Frühlingsfest – Seniorentreff BSS 09.04. JHV – Förderverein KWS Aula 11.04. JHV – Schalmeienkapelle BSS 14. - 16.04. Osterschießen – Schützengilde Schützen- haus 18.04. Karfreitag 20.04. Ostersonntag 21.04. Ostermontag 21.04. Siegerehrung – Schützengilde Schützen- haus 25.04. JHV – Blutreitergruppe BSS 30.04. Einweihung der neuen Ortsmitte DP 30.04. Maibaumstellen – Landjugend DP Mai 01.05 Maifeiertag 04.05. Erstkommunion Kirche Baindt Kindergärten Kindergarten Sonne Mond und Sterne Kleine Hände, große Wirkung – Haus Sonne bei der Dorfputzete Vergangene Woche war es wieder so weit: die Gemeinde rief zur jährlichen Dorfputzete auf, und na- türlich war das Haus Sonne letzten Donnerstag mit vollem Einsatz dabei! Mit Handschuhen, Eimern und Müllsäcken ausgerüstet, machten sich die Helferinnen und Helfer zu- sammen mit ihren Erzieherinnen und Erziehern auf den Weg, um Straßen, Wege und Grünflächen von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Flaschen, alte Farbeimer und Pinsel, Stromkabel, E-Ziga- retten.. all das lag in der Natur und wurde von uns ge- sammelt, sortiert und fachgerecht entsorgt. Die gemeinsame Aktion machte nicht nur Spaß, sondern vermittelte den Kindern auch ein wichtiges Umweltbewusstsein. Nach getaner Arbeit gab es als Belohnung eine klei- ne Stärkung in Form von Gummibärchen. Wir freuen uns, Teil dieser wertvollen Gemeinschaftsaktion ge- wesen zu sein und sind uns sicher: Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei! Ein großes Dankeschön richten wir an dieser Stelle an die DEKRA, die das Haus Sonne nicht nur für die Dorfputzete, sondern auch für künftige Naturtage und Ausflüge mit tollen Warnwesten ausgestattet hat. Kindergarten St. Martin Spende von Grünzeug und Palmen- verkauf Liebe Gemeindemitglieder, am Palmsonntag, den 13. April, verkauft unser Elternbeirat vor dem Gottesdienst auf dem Kirch- platz selbst gebundene Palmen. Der Preis pro Palme be- trägt 6 Euro. Der Erlös kommt den Kindergarten-/Krip- penkindern zu Gute. Wir freuen uns über Ihr Kommen! Für diese Palmenaktion benötigen wir wieder frisches Grün. Wer Thuja oder Buchs im Garten hat und etwas davon spenden möchte, kann das gerne tun! Wir würden uns sehr freuen! Wichtig: Das Grünzeug sollte unbedingt frisch geschnit- ten sein. Die Spenden können am 7. und 8. April von 7:00 bis 16:00 Uhr im Kindergarten St. Martin (Lilienstr. 2, Baindt) abgegeben werden. Bei Fragen rufen Sie uns gerne an (2678)! Der Elternbeirat und das Kindergartenteam danken allen herzlich für ihre Unterstützung und freuen sich auf viele schöne Palmen! Schulnachrichten Klosterwiesenschule Baindt Förderverein Klosterwiesen- schule Hauptversammlung 2025 Liebe Mitglieder, Freunde und Eltern an der Klosterwie- senschule! Die diesjährige Hauptversammlung des Fördervereins Klosterwiesenschule e.V. findet statt am Mittwoch, 9. April 2025 ab 19:00 Uhr in der Aula der Klosterwiesenschule Baindt. Tagesordnung: • TOP 1: Begrüßung und Bericht der Vorsitzenden Seite 6 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 • TOP 2: Bericht und Fragen der Kassenwartin Förder- verein • TOP 3: Entlastung des Vorstands • TOP 4: Wahlen (Vorsitz, Kassenwart*in, Kassenprü- fer*innen, Beisitzer*nnen) • TOP 5: Bericht und Fragen des Basarteams • TOP 6: Anliegen der Schulleitung der Klosterwiesen- schule • TOP 7: Review der neuen Struktur des Vereins mit El- ternbeirat, Powerfrühstück und Basarteam • TOP 8: Mitwirkung beim Schulfest und Einweihung des neuen Schulgebäudes • TOP 9: Verschiedenes Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Im Namen des Fördervereins Renate Stratmann (Schriftführerin) Bücherei Geänderte Öffnungszeiten In den Osterferien bleibt die Gemeindebücherei von Mon- tag den 14.04.25 bis Freitag den 25.04.25 geschlossen. Zur Informationi Schülerschaft im Einsatz: Erfolgreiche Dorfputzede rund um die Schule Auch die Grundschülerinnen und Grundschüler der Klos- terwiesenschule beteiligten sich tatkräftig an der Dorf- putzede 2025 mit besonderem Fokus auf das Schulge- lände und die angrenzende Umgebung. Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und einem Bollerwagen machten sich dienstags die beiden dritten Klassen und donnerstags die Klassen 1a und 1b gemeinsam mit ihren Lehrerinnen auf den Weg, um die Umgebung ihrer Schule von Unrat zu befreien. Mit großem Engagement sammelten die jungen Hel- fer Plastikverpackungen, Papier und andere achtlos weggeworfene Abfälle ein. Dabei staunten sie nicht schlecht, wie viel Müll sich rechts und links der Wege und unter den Sträuchern angesammelt hatte – so- gar eine Computertastatur und die Überreste eines Oktopusses. „Es ist so wich- tig, dass wir unser Schulge- lände sauber halten. Die Menschen sollen aber auch die Müllbehälter nutzen!,“ stellten die Kinder gemeinsam fest. Schließlich wog die Gesamtmenge an Müll bei jedem Jahrgang rund 8 Kilo- gramm. Nach getaner Arbeit gab es für alle eine kleine Beloh- nung und viel Lob von den Lehrkräften, den Eltern und der Gemeindeverwaltung. Die Dorfputzede zeigte ein- drucksvoll, wie auch die Kleineren einen großen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Amelie Heberling, Rektorin Klosterwiesenschule Baindt Außensprechstunde der Pflegestütz- punkte im Landkreis Ravensburg im Rathaus Baindt Jeden 1. Dienstag im Monat findet zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr im Besprechungszimmer (Ebene 2) des Rathau- ses Baindt eine Außensprechstunde vor Ort statt. Eine vorhergehende Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Der nächste Termin findet am 08. April 2025 statt. Das Angebot der Pflegestützpunkte im Landkreis Ra- vensburg richtet sich an pflegebedürftige sowie chronisch kranke Menschen aller Altersgruppen, deren Angehörige, andere Bezugspersonen und alle interessierten Bürgerin- nen und Bürger. Die Pflegestützpunkte im Landkreis Ra- vensburg sind Beratungsstellen vor Ort zu allen Fragen rund um das Thema Pflege, medizinische Versorgung und Sozialleistungen. Bei Bedarf unterstützen diese da- bei, wenn Betroffene Leistungen beantragen möchten und helfen bei der Organisation von Angeboten und Hil- fen. Die Beratung ist kostenfrei, neutral und unabhängig - unter Einhaltung der Schweigepflicht. Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 7 Kirchliche Nachrichten 05. April – 13. April 2025 Gedanken zur Woche: Wer segnet, der vertraut. Segen ist die Sprache des Frie- dens; er heilt Missgunst und Hass. Samstag, 05. April 18.30 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier mit Bußfeier Sonntag, 06. April – 5. Fastensonntag – Misereor 10.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier mit BußfeierMinist- ranten: Louisa Möhrle, Loana Sordon, Lenny Sonntag, Rafael Dorn, Marlene Stör, Franzis- ka Joachim,(† Rosa Vogel, Johannes Heik, Ignaz Malsam mit Angehörigen, Ida und Pius Wolf, Familie Asberger, Familie Hegel, Brun- hilde Dreher, Agathe Zimmermann, Jahrtag: Adam Zimmermann) 11.15 Uhr Baindt – Taufe von Milan Dienstag, 08. April 08.00 Uhr Baindt - Schülergottesdienst Mittwoch, 09. April 14.00 Uhr Baienfurt - Eucharistiefeier mit Krankensal- bung in der Kirche, anschließend Seniorentreff im Gemeindehaus 14.00 Uhr Seniorentreff – Frühlingsfest im Bischof-Sproll- Saal Donnerstag, 10. April 07.45 Uhr Baienfurt – Schülergottesdienst 20.00 Uhr Baindt – KGR Sitzung im Bischof-Sproll-Saal Freitag, 11. April 08.30 Uhr Baindt - Rosenkranz 09.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier(† Adalbert Berger) 15.30 Uhr Baindt – Erstkommunionsmittag – 7. Grup- penstunde im Bischof-Sproll-Saal 16.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier im Pflegeheim Selige Irmgard Samstag, 12. April Keine Vorabendmesse Sonntag, 13. April – Palmsonntag 10.00 Uhr Baindt - Palmweihe vor der Kirche, feierliche Prozession in die Kirche, Eucharistiefeier. Pal- menverkauf durch den Elternbeirat des Kiga St. MartinMinistranten: Jakob Kreutle, Anna Renner, Anton Strehle, Lena Himpel, Alina Mi- chelberger, Noemi Oelhaf, Lisa Schad, Tim Beckert, Noah Himpel,(† Ludmilla und Rochus Illenseer, Emma und Julius Malsam, Else und Johann Neth, Barbara und Josef Lemmer mit Angehörigen, Ida und Georg Selensky mit An- gehörigen, Pia und Baptist Heilig) Gemeindeverwaltung Baindt Telefon (07502) 9406-0 Fax (07502) 9406-18 E-Mail info@baindt.de Internet www.baindt.de Öffnungszeiten: Montag 8:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 16:00 Uhr Dienstag 8:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr Mittwoch bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr Direktdurchwahlnummern Bürgermeisterin Frau Rürup 9406-10 Vorzimmer 9406-17 Amtsblatt 9406-26 Bauamt Leitung Bauamt Frau Jeske 9406-51 stellvertr. Leitung Bauamt Stabsstelle polit. Steuerung Frau Gerhardt 9406-26 stellvertr. Leitung Bauamt Herr Hohenhausen 9406-52 Ortsbaumeister Herr Roth 9406-53 Sachbearbeitung Frau Scheid 9406-54 Klimakoordinator Herr Roth 0157 80661690 E-Mail: klima@b-gemeinden.de Hauptamt Leitung Hauptamt Frau Stocker 9406-40 stellvertr. Leitung Hauptamt Ordnungsamt Frau Stavarache 9406-11 Bürgeramt Passamt, An-/Abmeldung, Frau Brei/Frau Nowak/ 9406-12 Führerschein, Fischerei Frau Ziegler Fundamt Einwohnermeldeamt Frau Nowak/Frau Ziegler 9406-12 Volkshochschule 9406-0 Gewerbeamt Frau Brei 9406-12 Rentenberatung Herr Bautz 9406-14 Standesamt Herr Bautz 9406-14 Friedhofswesen Herr Bautz 9406-14 Hallenbelegung SKH Frau Gerhardt 9406-26 Fachbereichsleitung Bildung und Betreuung Frau Flintrop 9406-41 Kindergartenabrechnung Frau Liche 9406-43 Finanzverwaltung Leitung Kämmerei Herr Abele 9406-20 stellvertr. Leitung Kämmerei Frau Winkler 9406-23 Kasse Herr Müller 9406-22 Kasse Frau Weber 9406-24 Wasser Frau Stavarache 9406-11 Steueramt Frau Rauhut 9406-21 Einrichtungen der Gemeinde Bauhof Herr Mohring 9121-30 Feuerwehrhaus 9121-34 Feuerwehrkommandant Herr Bucher 0151 58040840 Gemeindebücherei Frau Lins 94114-170 Schenk-Konrad-Halle Herr Forderer 0152 25613911 Kindergärten Sonne Mond und Sterne Leitung Haus Sonne 94114-140 E-Mail: leitung.sonne@kiga.baindt.de Leitung Haus Mond 94114-141 E-Mail: leitung.mond@kiga.baindt.de Leitung Sterne 94114-142 u. -143 E-Mail: leitung.sterne@kiga.baindt.de St. Martin 2678 Waldorfkindergarten 5558664 Schulen: Klosterwiesenschule (KWS) und SBBZ Sehen Baindt Rektorin (KWS) Frau Heberling 94114-132 Sekretariat (KWS) Frau Himpel 94114-133 Schulsozialarbeit (KWS) Frau Nandi 94114-172 Schulhausmeister (KWS) Herr Tasyürek 0178 4052591 SBBZ Sehen 94190 Pfarrämter Katholisches Pfarramt 1349 Kath. Gemeindehaus Bischof-Sproll-Saal Anmeldung Frau Moosherr (0751) 18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Evangelisches Pfarramt (0751) 43656 Ev. Gemeindehaus Dietrich-Bonhoeffer-Saal Anmeldung Frau Kutter (0751) 43656 E-Mail: pfarramt.baienfurt@elkw.de Polizei Polizeirevier Weingarten (0751) 803-6666 Notrufe Polizei 110 Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst 112 Seite 8 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 10.00 Uhr Baienfurt - Palmweihe vor der Kirche, an- schl. Eucharistiefeier mit dem Kirchenchor. Pal- menverkauf der Ministranten vor dem Gottes- dienst 11.20 Uhr Schachen – Taufe von Jonas Heilige Woche 2025 in Baindt Gründonnerstag – 19 Uhr Feier des letzten Abendmahls mit Pfarrer Heinz Leuze, anschl. Gebetsstunde mit dem ök. Singkreis Karfreitag - 15 Uhr Feier des Leidens und Sterbens Christ mit Pfarrer Bernhard Staudacher Osternach - 20 Uhr mit Pfarrer Heinz Leuze, anschl. klei- ne Agape vor der Kirche Ostersonntag - 10 Uhr Feier der Auferstehung mit Kirche für Kinder und Chor mit Pfarrer Bernhard Staudacher Rosenkranzgebete im April Im April laden wir ganz herzlich ein zum Rosenkranzgebet jeden Freitag um 8.30 Uhr vor dem Gottesdienst. Sprechzeiten Pfarrer Bernhard Staudacher Nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 912623) Thumbstraße 55, Baindt E-Mail-Adresse: bernhard-staudacher@gmx.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Silvia Lehmann Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 5576199, (Tel. privat 943630) E-Mail-Adresse: Silvia.Lehmann@drs.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Regina Willmes Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 56969624 E-Mail-Adresse: Regina.Willmes@drs.de Gemeindehaus St. Martin / Bischof-Sproll-Saal: Belegung und Reservierung Frau Gudrun Moosherr Tel. 0751-18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Katholische Kirchenpflege Baindt: Bankverbindung: KSK Ravensburg IBAN DE 4365 0501 1000 7940 0985 BIC SOLADES1RVB Kath. Pfarramt St. Johannes Baptist Thumbstr. 55, 88255 Baindt Pfarramtssekretärin Frau Christiane Lott Telefon 07502 – 1349 Telefax 07502 – 7452 Stjohannesbaptist.baindt@drs.de www.katholisch-baienfurt-baindt.de Öffnungszeiten Dienstag 09.30 – 11.30 Uhr Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr Freitag 09.30 – 11.30 Uhr Kath. Pfarramt Mariä Himmelfahrt Kirchstraße 8, 88255 Baienfurt Telefon 0751 - 43633 Telefax 0751 - 58812 kathpfarramt.baienfurt@drs.de Ergebnisse der Wahl des Kirchengemeinderats am 30. März 2025 in der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Baindt im Dekanat Allgäu-Oberschwaben Hiermit wird das vom Wahlausschuss festgestellte Er- gebnis der Kirchengemeinderatswahl bekannt gegeben: 1. Die Zahl der Wahlberechtigten : 2193 2. Die Zahl der Wähler/-innen: 586 3. Die Zahl der gültigen Stimmzettel : 584 4. Die Zahl der ungültigen Stimmzettel : 2 5. Die Zahl der gültigen Stimmen: 4395 Namen der Gewählten mit Stimmenzahl : Name Stimmen 8 Beatrix Auzuret 367 2 Martina Brei 527 6 Lisa Brugger 428 11 Patricia-Achim Kleyer 210 9 Reinhold Leiprecht 288 5 Volkher Lins 440 7 Ursula Michelberger 403 10 Bernd Martin Rohde 228 3 Thomas Stephan 514 4 Stephan Winkler 461 1 Claudia Zanutta 529 Namen der Ersatzmitglieder in der Reihenfolge der er- reichten Stimmenzahl: 1 Name 1 Stimmen Wahlanfechtung (§ 28 Kirchengemeindeordnung) 1. Wahlanfechtungen können von jedem wahlberechtigten Kirchengemeindemitglied innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses beim Wahlaus- schuss schriftlich eingereicht werden. Sie müssen bin- nen einer weiteren Woche schriftlich begründet werden. 2. Gründe für die Wahlanfechtung sind: a) Mängel in der Person eines Gewählten oder b) Verfahrensmängel, die für das Wahlergebnis erheb- lich sind. Baindt, den 30.03.2025 Der Wahlausschuss: Ostern 1525 – Der Bauernkrieg direkt vor der Haustür Noch rechtzeitig vor dem „Jubiläum“ liegt der Aufsatz nun in einer erweiterten Fassung vor. Sie finden ihn und noch viel mehr in unserer Homepage: www.katholisch-baienfurt-baindt.de. Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 9 Bericht aus der Kirchengemeinderatssitzung vom 27.03.2025 Der Heizöltank der Villa ist leer, die Heizung ist aus – es sollen sofort 1500 ltr. bestellt werden. Zur Sanierung des Kirchendachs, Decke (Chor) und Teil-Außenrenovierung ist die Genehmigung der Diöze- se da. Es müssen beim Landesdenkmalamt noch die denkmalrechtliche Mehraufwendungen (Zuschüsse) von 87.277 € beantragt werden. Im Jahr nach der Bewilligung könnte die Baumaßnahme beginnen. Am Abend vor der KGR-Sitzung wurde die Villa mit einer Sperrmüll-Aktion entrümpelt. Sonstiger Restmüll entsorgt der Hausmeister im Hausmülleimer. Zum Thema „Räume der Zukunft“ (Abgabe 30 % der Ge- bäude in der SE) wartet man ab, bis weitere Anweisun- gen der Diözese gekommen sind – das Leitbild wird vom Diözesanrat aktuell entwickelt. Die Vorbereitungen zur KGR-Wahl 2025 sind im vollem Gange. Am Wahltag sind alle Kandidaten ab 18 Uhr zur Bekanntgabe der Ergebnisse eingeladen. Die Groß-Reinigung des BSS, sowie die Fenster-Reini- gung vom ganzen Gemeindehaus steht wieder an. Die Personen bzw. Firmen vom vergangenen Jahr werden wieder angefragt. Der Musikverein Baindt bekommt wieder einen Zuschuss von 150 €. Es wurde von der Hospiz-Mitglieder-Versammlung mit Vorstandswahlen, deren ehrenamtlicher Arbeit und Pro- jekte berichtet. Ab Mai belegt der Hospiz-Verein neue Räume in der Schützenstraße in Weingarten. Die große Kaffeemaschine (100 Tassen) im BSS war de- fekt und musste repariert werden – es soll zusätzlich eine kleinere Kaffemaschine (50 Tassen) angeschafft werden. Pfarrer Staudacher berichtet, dass vor einigen Jahren die Nachbarschaftshilfe Weingarten an die Stiftung Liebenau abgegeben wurde, jetzt hat die Stiftung alles aufgekün- digt. Frau Maucher von der Baindter Nachbarschaftshil- fe hat die Leitung von Weingarten auch übernommen. Es wurde berichtet, dass man für die Stiftung St. Franzis- kus bzw. Altenzentrum Selige Irmgard eine Elektro-Rik- scha zur Verfügung gestellt bekommen könnte – man bräuchte allerdings noch ehrenamtliche Gelegenheits- fahrer. Außerdem wurde von der Spendenaktion „Bädle“ im SBBZ berichtet. Die Spendensumme, die aufgebracht werden muss, hat sich wohl versechsfacht auf ca. 600.000 €. Es finden verschiedene Veranstaltungen bis Sommer 2026 statt. Wir folgen der Bitte Jesu an die Jünger: „Bleibet hier und wachet mit mir.” Musikalischer Impuls zur Nacht am Ölberg Wir laden euch am Gründonnerstag, 17.04.2025 um 20.00 Uhr in die Kirche in Baindt ein! Gestaltet vom ökumenischen Singkreis Ostersonntag, 20. April 2025, 10.00 Uhr Katholische Kirche St. Johannes Bap- tist Baindt Ostern macht unser Leben hell Alle Kindergartenkinder und Kinder bis zur 2. Klasse sind herzlich eingeladen, mit uns spielend Gottesdienst zu er- leben. Die Eltern dürfen die Kinder gerne begleiten oder den Gottesdienst in der Kirche mitfeiern. Wir gehen wäh- rend dem regulären Gottesdienst in die Kapelle der Blin- denschule und kehren dann zum Segen wieder zurück in die Kirche. Einladung Seniorentreff „Singen, wem Gesang gegeben” un- ter diesem Motto laden wir Sie herzlich ein zu unserem Frühlingsfest in den Bi- schof-Sproll-Saal am Mittwoch, 9. April 2025 um 14.00 Uhr. Ein herzliches Willkommen an unseren Musikus Franz Wiest. Freuen Sie sich auf einen musikalischen Nachmit- tag vom Volkslied über Evergreens bis zum Schlager. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und grüßen Sie Ihr Seniorenteam ÖKUMENE – gemeinsam als Christen impulse Erwachsenenbildung der kath. und evang. Kirchengemeinden Baienfurt und Baindt OSTERKERZEN-Gestalten für Groß und Klein Wir laden Groß und Klein ein, ihre ganz persönliche Osterkerze zu gestalten. Bei uns können Sie entdecken, welche Bedeutungen hinter den traditionellen Symbolen stecken. Außerdem lernen Sie eine kreative und unkomplizierte Methode kennen, Kerzen individuell und kunstvoll zu verzieren. Alles, was Sie dazu benötigen, ist ein Messer und ein Brettchen – wir kümmern uns um Kerzen und das Dekorationsmaterial. Wann: Samstag, 05.04.2025, 14:00 Uhr Sie werden knapp 2 Stunden beschäftigt sein Wo: Bischof-Sproll-Saal im Gemeindehaus St. Martin, Marsweilerstr. 30, 88255 Baindt Unkostenbeitrag: 4,00 Euro Evangelische Kirchengemeinde Baienfurt-Baindt Tel.: 0751/43656, Fax: 0751/ 43941; E-Mail-Adresse: pfarramt.baienfurt@elkw.de Homepage: www.evangelisch-baienfurt-baindt.de Pfarrbüro: Öschweg 32, Baienfurt, Tel.: 0751/ 43656 Pfarrer M. Schöberl Öffnungszeiten Di 7.00 - 9.00 + 13.00 - 15.00, Do 10.00 - 13.00 Uhr Wochenspruch: Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Mt 20,28 Freitag, 04. April 16.00 Uhr Baindt Gottesdienst im Pflegeheim Seite 10 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 (Pfr. Schöberl) Samstag, 05. April 09.00 Uhr Baindt Workshop Bibel und Bier, Dietrich-Bonhoeffer-Saal Sonntag, 06. April Judika 09.30 Uhr Baindt Gottesdienst, Dietrich-Bonhoef- fer-Saal (Prädikant Dr. Widmann) anschl. Kirchenkaffee 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeindehaus Montag, 07. April 20.00 Uhr Baienfurt Kirchenchor, Ev. Gemeindehaus Mittwoch, 09. April 16.00 Uhr Baienfurt Konfi-8-Unterricht, Ev. Gemeindehaus 19.00 Uhr Baienfurt Frauenkreis mit Pfr. i. R. E. Sey- boldt, Ev. Gemeindehaus Sonntag, 13. April Palmsonntag 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst mit Taufe und Po- saunenchor, Ev. Kirche (Pfr. Schö- berl) Pfarrbüro geschlossen Vom 07. – 13. April ist das Pfarrbüro geschlossen. Wir bit- ten um Beachtung. 7 Wochen ohne – Fastenaktion 2025 Woche 5: Dicke Luft Und als er in Betanien war, im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Alabastergefäß mit unverfälschtem, kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Gefäß und goss das Öl auf sein Haupt. Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: Was soll diese Vergeudung des Salböls? Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergro- schen verkaufen können und das Geld den Armen geben. Und sie fuhren sie an. (Markus 14,3–5) Wir alle atmen dieselbe Luft – aber zuweilen ist die re- gelrecht verpestet. Von Anschuldigungen, Aggressionen, alten Verletzungen. Man kann über alles streiten, auch darüber, wie man mit kostbarem Öl umgeht. Aber man muss sich nicht gegenseitig fertigmachen. (Quelle: 7wochenohne.evangelisch.de, Foto: David Klam- mer) Workshop Bibel & Bier am 05.04.2025 von 9.00 – ca. 12.00 Uhr In diesem Workshop lernen die Teilneh- menden die Kunst des Bierbrauens ken- nen und erleben zugleich die Verbindung von Bier und Bibel. Gemeinsam brauen wir ein eigenes Bier und entdecken da- bei, wie Bier in biblischen Texten und der christlichen Tra- dition eine Rolle spielt. Neben spannenden Geschichten und Hintergründen aus der Bibel wird auch auf die histo- rische Bedeutung des Klosterbrauens eingegangen. Der Workshop bietet eine einzigartige Mischung aus prakti- scher Brauerfahrung und spirituellen Impulsen – ein Ge- nuss für Körper, Geist und Seele! Workshop. Wir treffen uns im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt. Der Unkosten- beitrag von 10,00 Euro wird am 05.04.25 bar bezahlt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 31.03.25 telefonisch (0751 43656) oder per Mail (pfarramt.baienfurt@elkw.de) an. Leitung: Martin Schöberl & Jörg Stratmann Tischabendmahl am Gründonnerstag, 17. April um 19.00 Uhr im Dietrich-Bon- hoeffer-Saal, Dorfplatz 2/1 in Baindt Herzliche Einladung zu einer etwas an- deren Form des Abendmahlsgottes- dienstes, in der wir mit Anklängen an eine jüdische Pas- sah-Feier feiern, in der Jesus das Abendmahl am ersten Gründonnerstag gestiftet hat. Wir bitten um Voranmeldung (telefonisch, schriftlich oder per Mail) im Pfarramt bis spätestens Dienstag, 15. April, damit wir genügend Plätze am Tisch vorberei- ten können. Ihr Pfarrer Martin Schöberl Lesung mit Ruth Frenk: „Bei uns war alles ganz normal“Memoiren einer niederländisch-jüdischen Sängerin in Deutschland – Herausgegeben und mit einem Nachwort von Erhard Roy Wiehn, Hartung-Gorre Verlag Kons- tanz In ihren Memoiren hat sich Ruth Frenk etwas von der Seele geschrie- ben, was unbedingt lesenswert ist: ein Stück niederländisch-deutsch-jü- discher Geschichte und Zeitgeschichte. Die Veranstaltung ist kostenlos. Ort: Evangelische Kirchengemeinde Weingarten Ev. Gemeindehaus, Abt-Hyller-Str. 17/1 88250 Weingarten Zeit: 23. April 2025 (Mittwoch) 19:00 – 21.00 Uhr Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. (AG Bodensee-Region), Littenstraße 105, D-10179 Berlin Wir laden herzlich ein April: 14.04. Hubert Gärtner: „Verwa- schenes Italien”, Aquarell Mai: 12.05. Viktoria Roth: „Schmetter- linge”, Aquarell Juni: 16.6. Elli Duelli: „Die südliche Landschaft”, Gouache oder Acryl Anmeldungen bitte immer bis spätestens 4 Tage vor dem Termin Petra Neumann-Sprink Tel.: 0751-52501mobil: 0177-4061011 p.neumann.sprink@gmx.de Kreativer Montag im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt, Dorfplatz 2/1 Wir beginnen – wenn nichts anderes angegeben ist – um 8.30 Uhr, Ende gegen 11.30 Uhr. Der Kostenbeitrag beträgt in der Regel 7,50 €; Material nach Verbrauch Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 11 Frauenkreis am Mittwoch, den 9.4.2025 um 19:00 Uhr Ganz herzlich lädt der evangelische Frauen- kreis der Kirchengemeinde Baienfurt Baindt zu seinem nächsten Treffen ein. Pfarrer Eberhard Seyboldt wird mit uns über Bibelstellen sprechen, die von dem Thema „Schuld im Alter” berichten. Wir freuen uns auf einen tief- gründigen Abend mit guten Gesprächen. Das Frauenkreisteam Christliche Brüdergemeinde Baienfurt (Baptisten) e.V. Baindter Str. 11, 88255 Baienfurt Homepage: www.baptisten-baienfurt.de E-Mail: info@baptisten-baienfurt.de Gottesdienste Unsere Gottesdienste sind offen für Besucher und fin- den sonntags um 10 Uhr statt. Weitere Veranstaltungen werden auf der Homepage der Brüdergemeinde ange- kündigt. Vereinsnachrichten SV Baindt 1959 e.V. Bericht Mitgliederversammlung am 21.03.25 Am Freitag, 21.03.2025 nahmen 30 Mitglieder an der Jah- reshauptversammlung teil. Der erste Vorsitzende Ralf Mischkowski begrüßte die Anwesenden, insbesondere Bürgermeisterin Simone Rürup und das Ehrenmitglied Helmut Boenke. Im Geschäftsbericht des Vorsitzenden berichtete Ralf Mischkowski über die Tätigkeiten des Ver- einsrats im vergangenen Jahr und konnte über einen Mitgliederzuwachs von 6 % auf 1.096 Mitglieder (Stand 01.01.25) berichten. Der Bericht des Kassiers Stefan Boen- ke zeigte eine gute finanzielle Lage und die Kassenprü- ferin Jutta Raubald berichtete, dass alle Vereinskassen ordnungsgemäß geführt sind und die Entlastung der Vor- standschaft beantragt wird. Die Berichte der Abteilungen wurden Abteilungsleiter Turnen/Leichtathletik (Christian Staud), Fußball (Klaus Zimmermann), Alpin Team (Dani- el Schupp), Orientierungslauf (i.V.) und Tischtennis (i.V.) vorgetragen und zeigten das abwechslungsreiche Sport- programm, welches innerhalb der Abteilungen im ver- gangenen Jahr angeboten wurde. Im Anschluss an die Abteilungsberichte wurde über eine Satzungsänderung abgestimmt und von den Mitgliedern positiv zugestimmt. Anschließend erfolgte unter der Leitung von Bürgermeis- terin Simone Rürup (Vielen Dank!) die Entlastung der Vor- standschaft. Bei den nachfolgenden Wahlen, ebenfalls geleitet von Frau Rürup, wurden folgende Vorstandsmit- glieder einstimmig für zwei Jahre gewählt: • Erster Vorsitzender Sven Zeller (neu) • Zweiter Vorsitzender Klaus Zimmermann (neu) • Kassier Tobias Novak (neu) • Schriftführerin Nina Assanti (neu) • Mitgliederbeauftragte Sarah Seidenspinner (neu) • Zwei Kassenprüfer (1 Jahr) Jutta Raubald, Walter Nä- gele Wir heißen die neu gewählten Vorstandsmitglieder herz- lich willkommen und wünschen ihnen viel Freude bei ihren Aufgaben! Bedanken möchten wir uns bei unseren lang- jährigen Vorstandsmitgliedern Ralf Mischkowski (Erster Vorsitzender), Stefan Boenke (Kassier) und Celia Misch- kowski (Schriftführerin) Abteilung Fußball Zurück in der Erfolgsspur SV Baindt - TSV Tettnang 3:1 (2:1) Tore: 1:0 Dischl (11.), 1:1 Maurer (13), 2:1 Fischer (45+1.), 3:1 Fischer (81.) SV Baindt II - FV Rot-Weiß Weiler II 1:0 (1:0) Tore: Brugger (45+2.) Vorschau: Sonntag, 06.04 12.45 Uhr FC Scheidegg II - SV Baindt II 15.00 Uhr FC Scheidegg - SV Baindt Jugendfußball Juniorinnenfußball B1-Juniorinnen SV Jungingen - SGM Baindt/ Fronreute 2:0 Im Nachholspiel gegen den SV Jungingen gingen wir als krasser Außenseiter ins Spiel, doch durch konsequente Zustellen der Passwege und ein kompaktes Mittelfeld konnten wir die Offensivstärke des Gegners gut eingren- zen. Somit hielten wir zur Halbzeit ein torloses Remi. Nach der Pause ein ähnliches Bild, wobei wir uns gar die ein oder andere Chance durch Maylin und Pippa erarbeiten konnten, doch nach einer zu kurzen Abwehr, konnten die Gegnerinnen einen Schuss von der Strafraumgren- ze auf unser Tor abgeben, als sich der Ball von oben ins Netz senkte. Nur wenig später konnte sich eine gegneri- sche Spielerin per Doppelpass zwar sehenswert durch- setzen, doch das Tor war aus stark abseitsverdächtiger Position. Wir stecken trotz des Rückstands nicht auf, hiel- ten weiterhin dagegen und konnten das Ergebnis halten. Trotz der Niederlage konnten wir mit dem Spiel und dem Engagement der Mannschaft durchaus zufrieden sein. Es spielten: Sara Jukic (T), Vivienne Progzeba, Philina Ziegler, Sarah Leibfarth, Lea Hoffmann, Sophie Heilmeier, Hanaa Alosh, Maylin Kretzer, Lena Pfleghaar, Annemarie Hoffmann, Haifaa Alosh, Lou Elsäßer, Philippa Kaplan, Pauline Preis SGM Baindt/ Fronreute - SV Unterjesingen 2:2 Nach dem guten Spiel in Jungingen wollten wir uns ähn- lich gut gegen den Tabellenvierten aus Unterjesingen verkaufen. Wir gingen von Beginn an konzentriert zur Sache, machten die Räume eng, waren jedoch im letz- Seite 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 ten Drittel jedoch noch mit zu wenig Präzision im letzten Pass und so musste ein Fernschuss von Lea Hoffmann her, um die Führung zu erzielen. In der zweiten Halbzeit spielten wir weiter überlegen und ein schneller Gegenzug von Hanaa mit Ablage vor dem Tor auf Pippa, die die- sen Ball im Tor versenkte, gingen wir mit 2:0 in Führung. Die Gegnerinnen wachten jetzt auf und setzen uns mehr unter Druck, allerdings ohne dabei wirklich zwingend zu sein. Unglücklicherweise führten zwei Missverständnisse in der Abwehr zu zwei unnötigen Gegentoren, so dass wir uns leider nicht vollständig belohnen konnten. Trotzdem ein gutes Spiel, was eine aufstrebende Tendenz zeigt. Es spielten: Sara Jukic (T), Lena Füssel, Vivienne Pog- rzeba, Sarah Leibfarth, Amelie Metzler, Lea Hoffmann, Sophie Heilmeier, Greta Heilmeier, Hanaa Alosh, Sarah Schmid, Annemarie, Hoffmann, Lena Pfleghaar, Philippa Kaplan, Lou Elsäßer B2 Juniorinnen TSV Schlachters - SGM Baindt Fronreute II 7:0 D-Juniorinnen TSV Grünkraut - SGM Baindt Fronreute 0:3 E-Juniorinnen SV Maierhöfen-Grünenbach - SGM Baindt Fronreute I 0:16 SGM WRZ 2010 / Horgenzell - SGM Baindt Fronreute II 4:2 TC Baindt e.V. Frühjahrsputz im Vereinsheim Liebe Mitglieder, unser diesjähriger Frühjahrsputz im Ver- einsheim findet am FREITAG, 11. April 2025 ab 13:30 Uhr statt. Viele Helfer*innen sorgen für ein schnelles Ende: Deshalb freuen wir uns auf Jede*n . Wer möchte, kann gerne den eigenen Putzeimer mit Zubehör und Handschuhe mitbringen. Kaffee und Kuchen gibt es zur Stärkung! Bitte kurze Anmeldung bei Marion per WhatsApp oder Anruf: 0174 925 0499. Wir freuen uns aufs Wiedersehen nach der Winterpause. Marion vom Bewirtungsteam Landjugend Baindt e.V. Jahreshauptversammlung Am Samstag, den 29. März 2025, fand die Jahreshauptversammlung der Land- jugend Baindt statt. Gemeinsam blickten wir auf das vergangene Jahr zurück, in welchem unser 75-jähriges Jubiläum ein großes Highlight war. Außerdem gab es einen ausführlichen Kassenbericht und einen Aus- blick auf die kommenden Aktivitäten. Anschließend wurde die Vorstandschaft entlastet und neu gewählt. Unser neuer Vorstand: - Niklas Späth (1. Vorstand) - Simon Lang (2. Vorstand) - Nadine Haug (1. Vorständin) - Sira Wöhr (2. Vorständin) - Daniel Kronenberger (Kassierer) - Niklas Zink (Kassierer) - Simon Wöhr (Externer) - Tim Raubald (Externer) - Stefanie Schad (Schriftführerin) - Julian Kurz (Zeugwart) - Jannis Kaplan (Programmteam) - Tabea Lins (Programmteam) Wir sagen Dankeschön an unsere Vorstandsmitglieder für eure tatkräftige Unterstützung: - Melina Stephan (Kassiererin) - Josua Kapler (Programmteam) Außerdem gab es auch im Förderverein Veränderungen in der Vorstandschaft: - Patrick Späth (1. Vorstand) - Tobias Kränkle (2. Vorstand) Wir sagen Dankeschön an unser Vorstandsmitglied für seine tatkräfte Unterstützung: - Florian Kränkle (1. Vostand) Nach der Versammlung fand das Jahresessen in d’Hütte in Bavendorf statt, wo der Abend bei gutem Essen und Gesprächen ausklang. Schalmeienkapelle Baindt e.V. Generalversammlung der Schal- meienkapelle 1987 Baindt e.V. Liebe Mitglieder! Unsere diesjährige Generalversammlung findet am Frei- tag, den 11.04.2025 um 20.00 Uhr wie gewohnt im Bischof-Sproll-Saal in Baindt statt. Hierzu möchten wir Euch recht herzlich einladen. Tagesordnung: 1. Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden 2. Bericht des Schriftführers 3. Bericht des musikalischen Leiters 4. Bericht des Kassierers 5. Bericht der Kassenprüfer 6. Entlastung der Vorstandschaft 7. Wahlen - zu wählen in diesem Jahr: - Erster Vorstand - Zeugwart - Schriftführer - 1 Kassenprüfer 8. Ehrungen, Verschiedenes Wünsche und Anträge sind bis spätestens 10.04.2025 schriftlich an den Ersten Vorstand zu richten. Auf ein zahlreiches Erscheinen freuen sich Eure SCHALMEIEN BAINDT Jahreshauptversammlung Förderverein Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Schalmeienkapelle Baindt findet am Freitag, den 11.04.2025 um 19:30 Uhr im Bischof Sproll Saal in Baindt statt. Alle Mitglieder der Schalmeienkapelle sind herzlich ein- geladen! Blutreitergruppe Zweite Jahreshauptversammlung der Blutreitergruppe Baindt 1906 e.V. am Freitag, den 25.04.2025 Am Freitag, den 25.04.2025, um 20 Uhr sind alle Mitglieder, Blutreiterinnen, Blutreiter, Jugendliche und Ehemalige herzlich eingeladen in den Bischof-Spro- ll-Saal zur Jahreshauptversammlung. Folgende Tages- ordnung wurde aufgestellt: 1. Begrüßung 2. Dokumentation und Feststellung der Anwesenheit 3. Feststellung der Tagesordnung 4. Totenehrung Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 13 5. Bericht des Vorstandes 6. Bericht des Schriftführers 7. Bericht des Kassierers 8. Bericht der Kassenprüfer 9. Entlastung der Vorstandschaft 10. Bericht des Gruppenführers von der Gruppenführer- versammlung in Weingarten 11. Beschluss über die Höhe des Versicherungsbeitrages zum Blutritt in Weingarten 12. Anmeldung zum Blutritt in Weingarten am 30.05.2025 13. Anmeldung zum 29. St. Georgsritt in Bergatreu- te-Gwigg am 18.05.2025 14. Ehrungen 15. Beschluss über den Proberitt am 29.05.2025 um 13.45 Uhr in Sulpach 16. Beschluss über Ort und Zeitpunkt der Nachbespre- chung am Abend des Blutfreitags 17. Wünsche und Anträge Anträge zur Versammlung sind bis zum 18.05.2025, schriftlich beim Vorstand einzureichen. Aufgestellt: Baindt, den 29.03.2025 Werner Elbs, Vorsitzender BITTE BEACHTEN: Der Versicherungsbeitrag zum Blutritt in Weingarten ist mit der Anmeldung in bar zu bezahlen. Volleyball LJ Baindt Saisonabschluss & Pokalfinale Vier Punkte kamen am Wochenende auf das Konto der Volleyball Landjugend Baindt 1. Der Start gegen die Wilde Hor- de TV Bingen lief zunächst recht souverän (25:14). Und auch der zweite Satz begann stark bis beim Stand von 18:18 mehrere Schiedsrichterentscheidungen die Mann- schaft aus dem Tritt brachten und danach für den Rest des Spiels irgendwie der Wurm drin war (19:25; 12:25). Die kurze Verschnaufpause brachte die Baindter gegen die BSG Immenstaad Dornier-Reha aber wieder in die Spur. Und so fanden die Gastgeber wie bereits beim letzten Spieltag die Energie, sich trotz Rückstand aufzuraffen und zurückzukämpfen. Ein großer Dank geht hierbei auch an all unsere großen und kleinen Superfans, sowie alle Fa- milien, die uns so toll unterstützen! Mit viel „Spaß an der Freude“ gingen die Comeback-Kings am Ende als Sieger vom Platz (25:22 und 25:21) und bleiben auf Platz 7 der Tabelle – noch vor Langenargen und Immenstaad. Die VLJ Baindt 2 hatte am Sonntag leider nicht ganz so viel Glück. Trotz toller Einzelleistungen, wie beispielswei- se starker Abwehr und im wahrsten Sinne des Wortes überragendem Angriff, reichte es am Ende leider weder gegen die TG Biberach (19:25 und 14:25,) noch gegen den Tabellenersten, die SSV Ulm 1846 1 (14:25 und 20:25) für Punkte. Damit bleibt die VLJ Baindt 2 zum Ende der Sai- son auf Platz 5. Doch Zeit zum Ausruhen bleibt nicht! Am Sonntag, 06.04.2025 findet in Baindt das nächste Großevent statt, denn die VLJ Baindt 1 hat es zum wiederholten Mal in das Seite 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Bezirkspokalfinale Mixed geschafft. Gegner sind alte Be- kannte: der VfB Ulm und der SV Jedesheim. Es geht los ab 13.00 Uhr und wir freuen uns über jede Unterstützung – besonders die laute! Kunstkreis Die Mitglieder vom Kunstkreis haben neue Bil- der zum Thema Frühling im Rathaus ausgestellt. Ein Besuch zu den Öffnungszei- ten des Rathauses lohnt sich. Die Mitglieder vom Kunstkreis freuen sich auf ihren Besuch. Schwäbischer Albverein OG Weingarten Walking jeden Donnerstag 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten Wer hat Lust, mit uns zu walken? Wir treffen uns ganzjährig jeden Donners- tag um 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten und walken ca. 1,5 Stunden. Gäste sind herzlich willkommen! Drei-Täler-Wanderung beim Schloss Mochental Vom Schloss Mochental wandern wir das Bachtal hinauf zum Ehinger Besinnungsweg mit dem Kunstwerk „enger und weiter Horizont“. Über den Sauberg kommen wir zu- rück zur Einkehr in das Schokostüble. Wir treffen uns am Sonntag, 13.04.2025 um 9.00 Uhr auf dem Festplatz in Weingarten. Rückkehr ca. 18.00 Uhr. Gehzeit: ca. 3 Std., 10 km, 200 hm. Fahrpreis 16 € für Mitglieder, Gäste 2 € extra. Mitnehmen: Vesper, Trinken, gutes Schuhwerk, Wechselschuhe, nach Bedarf Stöcke. Anmeldung ab 09.04.2025 - T. 0151-12952100 (AB) bis 18 Uhr am Vortag. Wanderführung: Petra Junginger E-Mail: wan_ja@web.de Bei schlechtem Wetter wird die Wanderung abgesagt, ggf. Informationen im Ansagetext - T. 0151-12998910 ab 20 Uhr am Vortag. Gäste sind herzlich willkommen! Schützengilde Baindt Einladung zum Osterschießen 2025 An alle Mitbürger, Vereine, Stammtische und Gruppierungen: Die Schützengilde Baindt ladet die Bevölke- rung und Vereine zum alljährlichen Osterschießen in unser Schützenhaus nach Baindt ein. Geschossen wird in den Disziplinen LG Einzel und LG Mannschaft. Die Wertung erfolgt für aktive Schützen und allgemeine Schützen ge- trennt. Eine Mannschaft besteht aus vier Schützen bzw. Schützinnen mit jeweils 5 Schuss. Hier zählt der beste Treffer jedes Mannschaftmitglieds. Aufgrund der hohen Nachfrage werden wir die Disziplin LP aktiv/allgemein als separate Disziplin anbieten (ohne Klassentrennung aktiv/passiv). Wir bieten folgende Trainingszeiten an, wo erfahrene Sportschützen mit Tipps und Tricks euch unterstützen. Mittwoch, 26.03.2025 von 19:00 - 21:00 Uhr Mittwoch, 02.04.2025 von 19:00 - 21:00 Uhr Mittwoch, 09.04.2025 von 19:00 - 21:00 Uhr Gesonderte Trainingszeiten nach Rücksprache möglich. Schießzeiten für das Osterschießen: Dienstag, den 15.04. von 18:00 – 22:00 Uhr Mittwoch, den 16.04. von 18:00 – 22:00 Uhr Donnerstag, den 17.04. von 18:00 – 22:00 Uhr Siegerehrung: Ostermontag, den 21.04.2025 ab 10:00 Uhr beginnt der Frühschoppen. Die Siegerehrung beginnt um 10:30 Uhr. Mit freundlichem Schützengruß Stefan Schnez Sportleiter SGi Baindt Aus dem Landkreis Garten- und Blumenfreunde Baienfurt e.V. Resilienz schlägt Wurzeln – Wie Hobbygärtner die (ei- gene) Widerstandskraft stärken und aktiv den Wandel des Ernährungssystems mitgestalten Die Ökotrophologin und Resilienz-Trainerin Carmen Hü- gemann ist am Freitag, 11. April 2025 um 20.00 Uhr im Gasthaus Bräuhäusle in Baienfurt zu Gast. In ihrem interaktiven Fachvortrag erläutert sie die Bedeu- tung von Resilienz und gibt Impulse für ein bewussteres Ernährungs- und Einkaufsverhalten. Sie erklärt außerdem, warum Hobbygärtner für einen Wandel des Ernährungs- system so wichtig sind und sammelt zusammen mit den Teilnehmenden Ideen, wie die Resilienz im eigenen Garten Wurzeln schlagen kann. Carmen Hügemann ist als Refe- rentin für Ernährung und Diversifizierung beim Landwirt- schaftsamt Bodenseekreis beschäftigt. Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein. Keine Anmeldung erforderlich. Ihre Garten- und Blumenfreunde Baienfurt e.V. Gertrud Rittler, Pressereferentin Deutsches Rotes Kreuz Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf: Jetzt Blutspender*in wer- den Blut wird täglich zur Behandlung von Patient*innen in Krankenhäusern benötigt. Der DRK-Blutspendedienst appelliert an alle Unentschlossenen sich jetzt einen Ter- min zur Blutspende zu buchen: Es ist nie zu spät für eine gute Tat. Täglich werden allein in Baden-Württemberg und Hessen etwa 2.700 Blutspenden benötigt. Patient*innen aller Al- tersklassen sind auf eine kontinuierliche und lückenlose Versorgung angewiesen. Viele Menschen merken erst, wie wichtig eine Blutspen- de ist, wenn sie selbst oder ihr Umfeld durch einen Unfall oder eine Krankheit plötzlich Blut benötigen. Das DRK appelliert daher: Es ist nie zu spät für die gute Tat. Die Blutspende ist die einfachste Möglichkeit, um Leben zu retten. Benötigt wird für eine Blutspende lediglich etwa eine Stunde Zeit, davon dauert die reine Blutentnahme nur knappe 10 Minuten. Abgenommen werden 500 Millili- ter Blut. Den Flüssigkeitsverlust kann ein gesunder Körper ohne Probleme kurzfristig wieder ausgleichen. Wertvolles Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 15 Plus: Wenige Wochen nach der ersten Blutspende erfah- ren Spender*innen ihre eigene Blutgruppe - eine Informa- tion, die im Notfall lebensrettend sein kann. So läuft eine Blutspende ab: Wunschtermin online re- servieren und am Tag der Spende reichlich (alkoholfrei) trinken. Vor Ort unter Vorlage des Personalausweises an- melden und medizinischen Fragebogen ausfüllen. Durch eine kleine Laborkontrolle und ein ärztliches Gespräch wird festgestellt, ob gespendet werden darf. Es folgt die Blutspende und im Anschluss die wohlverdiente Ruhe- pause mit leckeren Snacks. Worauf warten? Jetzt direkt Termin sichern. Eine Blutspende kann bis zu drei Menschen helfen. Weitere Informationen rund um das The- ma Blutspende unter www.blutspende.de oder telefonisch kostenfrei unter 0800 11 949 11. NÄCHSTER TERMIN in 88284 MOCHENWANGEN Mittwoch, dem 16.04.2025 von 14:30 Uhr bis 19:30 Uhr Grundschule, Sportplatzweg 3/1 Jetzt Termin buchen: www.blutspende.de/termine Informationsveranstaltungen am 10. und 15. April „Wie mache ich meinen landwirtschaftlichen Betrieb kontrollsicher?“ Alle Landwirtinnen und Landwirte sowie landwirtschaft- liche Betriebe sind herzlich zur bevorstehenden Infor- mationsveranstaltung „Wie mache ich meinen land- wirtschaftlichen Betrieb kontrollsicher?“ eingeladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die ihre Abläufe optimieren und sicherstellen möchten, dass sie alle Anforderungen erfüllen. Die Veranstaltung (gleiche Inhalte) findet an zwei Terminen statt. Am 10. April um 20:00 Uhr findet eine Präsenzveranstaltung im Gasthaus Ochsen in Kißlegg statt. Am 15. April besteht die Möglich- keit, an der gleichen Veranstaltung um 20:00 Uhr online teilzunehmen. Der Einwahllink zur Online-Veranstaltung ist hier verfügbar: https://www.rv.de/22126779. Bei beiden Terminen ist kei- ne Anmeldung erforderlich. Inhalte der Veranstaltung werden sein: • Vorstellung der aktuellen Vorgehensweise beim Flä- chen Monitoring und der Antragsteller App • Informationen zur Konditionalität und den entspre- chenden Anforderungen • Auskunft zu den Kontrollen der Tierkennzeichnung Jobmesse für Geflüchtete in Ravensburg Am Donnerstag, 10. April 2025, findet im Schwörsaal in Ravensburg wieder eine Jobmesse für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund statt. Von 10 bis 13 Uhr präsentieren Arbeitgeber aus der Region ihre offe- nen Arbeitsstellen und Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. An der „Contact – Jobs und mehr“ beteiligen sich knapp 25 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Dolmetscher werden sich am Messetag darum kümmern, dass die Verständigung zwischen Arbeitgebern und Be- werbern reibungslos funktioniert. Die Messe zeichnet sich durch ihren unkomplizierten Kontakt zwischen Betrieben und Besuchern aus. So können am gleichen Tag ein Vor- stellungsgespräch, eine Probearbeit oder ein Praktikum zum Kennenlernen vereinbart werden. Die Jobmesse „Contact – Jobs und mehr“ unter dem Dach der Fachkräfteallianz Bodensee-Oberschwaben ist eine gemeinsame Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben, der Hand- werkskammer Ulm, dem Jobcenter Landkreis Ravens- burg, der Stadt Ravensburg sowie der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg. Contact – Jobs und mehr Donnerstag, 10. April 2025 10 bis 13 Uhr Schwörsaal (im Waaghaus), Marienplatz 28, 88212 Ra- vensburg Keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei TWS verzeichnet rund 29.000 Ladevorgänge Energieunternehmen zieht positive Bilanz zur Nutzung der Ladeinfrastruktur 2024 – Schnellladestation in Ra- vensburger Marktstraße geplant Insgesamt 138 öffentliche Ladepunkte an 34 Standorten betreibt die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) in Ravensburg und Umgebung. Jetzt liegen die Nutzungszahlen für das Jahr 2024 vor: Rund 29.000 Ladevorgänge hat die TWS 2024 registriert. E-Mobilisten haben im vergangenen Jahr insgesamt fast 500.000 Ki- lowattstunden twsÖkostrom geladen; das sind rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr. „Wir freuen uns über den Zuwachs“, sagt Robert Sommer, Bereichsleiter Markt der TWS. Die positive Bilanz bestätige die TWS in ihrem Engagement. „E-Mobilität ist ein wichtiger Baustein für Klimaschutz und damit für unsere künftige Lebensqua- lität“, betont er. Die Ladestation in der Ravensburger Marktstraße war mit insgesamt 2.528 Ladevorgängen im vergangenen Jahr besonders beliebt, gefolgt von der Ladesäule in der Gab- lerstraße in Weingarten auf dem zweiten Platz und dem Standort am Goetheplatz in Ravensburg an dritter Stelle. Neue Schnellladesäule in der Marktstraße geplant Um der hohen Nachfrage in der Ravensburger Marktstra- ße zu begegnen, wird die TWS dort in Kürze zwei neue DC-Schnellladepunkte installieren, zusätzlich zu den be- stehenden AC-Ladesäulen. „Wir erhöhen damit den Kom- fort für E-Mobilisten weiter,“ erklärt Robert Sommer. Von der bestehenden AC-Ladesäule wird nach Fertigstellung der Schnellladesäule ein Ladepunkt exklusiv dem tws- Ecarsharing zur Verfügung stehen. Alltagsbewältigung für Krebspatienten Die Diagnose Krebs und die damit verbundenen seeli- schen und körperlichen Belastungen verändern den Alltag der Betroffenen. Dafür bietet die Krebsberatungsstelle Ravensburg folgende Entspannungskurse an: QiGong: Durch ruhige oder bewegte Übungen wird die Lebensenergie Qi wieder in Fluss gebracht, Selbsthei- lungskräfte werden unterstützt. Yoga: Mit Yoga und Atemübungen werden Stresshormo- ne reduziert und die persönliche Beweglichkeit gefördert. Yoga wirkt im Alltag und bei Lebenskrisen unterstützend. Muskelrelaxation: Zur Verbesserung des Wohlbefindens werden Anspannungen gelöst, Methoden für einen ge- sünderen Schlaf werden thematisiert. Achtsamkeit: Es werden Atemtechniken, Body-Scan, achtsames Gehen und Sitzen und achtsames Wahrneh- men von Gedanken und Gefühlen zur praktischen An- wendung im Alltag vermittelt. Seite 16 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Informationen, Termine und Anmeldung bei der Krebs- beratungsstelle Ravensburg vormittags unter Tel.: 0751- 872593 oder über krebsberatung@oberschwabenklinik. de Naherholung zwischen Schussen und Seen Gästeführung am Sonntag, 6. April 2025 Von der Sonnenuhr zum Navi Gästeführer: Kurt Drescher Treffpunkt: Parkplatz Häcklerweiher Beginn: 14:30 Uhr Bitte denken Sie an geeignetes Schuhwerk. Die Sonnenuhr bei Vorsee, Quelle: Gemeinde Fronreute, Marius Hartinger Auf einem gemütlichen 3,5 km langen Spaziergang werden viele Aspekte zum Thema Zeit beleuchtet. Was ist Zeit überhaupt? Welche Rolle spielt sie in unserem Alltag? Wie misst man die Zeit? Woher weiß man, wie alt manche Fund- stücke aus unseren Mooren sind? Was hat die Zeit mit dem GPS auf meinem Han- dy zu tun? Diese und weitere Fragestellungen werden anschaulich und allgemeinverständlich besprochen. Da es im We- sentlichen um naturwissenschaftliche und philosophische Themen geht, ist diese Führung für Menschen ab ca. 16 Jahren geeignet. Wir würden uns freuen, Sie auf dieser Gästeführung be- grüßen zu dürfen. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Führung kostenlos. Jugend- liche ab 15 Jahren und Erwachsene zahlen 5,00 EUR. Die Führungen dauern circa 2 bis 3 Stunden. Weitere Informationen zu unseren Führungen und den Newsletter finden Sie hier: www.zwischenschussenundseen.de Selbsthilfegruppe Demenz des DRK-Kreisverbandes Ravensburg Demenz: Krankheit mit vielen Gesichtern Wer ein angehöriges Familienmitglied mit der Diagnose Demenz betreut und pflegt, hat eine einzigartige individu- elle Situation zu meistern. Die Anwesenden der Selbsthil- fegruppe Demenz des DRK-Kreisverbandes Ravensburg wissen den informativen Austausch in der offenen Gruppe in der Ulmer Straße daher sehr zu schätzen. Unterschiedliche Familienstrukturen wenn die Diagnose gleichlautend ist: Die familiären und persönlichen Situationen unterscheiden sich so grundle- gend, wie die Ausprägung der Erkrankung. Die Selbsthil- fegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz je- den dritten Mittwoch eines Monats bietet ihnen informelle Unterstützung und Austauschmöglichkeit. Moderiert wird sie von DRK-Mitarbeiterin Theresa Adam. Teilnehmende bringen ihre eigene Situation zur Sprache, drücken aber auch ihren Dank aus: „Es tut mir einfach gut, hier zu sein“, freut sich eine Frau. Ihr Mann ist an vaskulärer Demenz und Parkinson erkrankt ist. Es sei im angefüllten Pflege- alltag oft die einzige Zeit für sie selbst. Aufwendige Organisation und Bürokratie Bei allen Unterschieden der Krankheitsausprägung herrscht Einigkeit darüber, dass alle unter dem hohen Aufwand für die Beschaffung der passenden Informati- onen sowie dem Zeitaufwand für Anträge oder Verträge leiden. Theresa Adam machte für die neuen Gäste noch- mal ein akutes Problem deutlich: „Beim letzten Treffen haben wir schon darüber gesprochen, wie schwierig es oft ist, Dienstleistungen zu bekommen.“ Noch schwieriger wird es bei der Suche nach stationärer Unterbringung. Wer einen Pflegeplatz sucht, muss in Frage kommende Pflegeheime der verschiedenen Träger per „Listen“ müh- sam einzeln abtelefonieren. Gutes soziales Gefüge ist hilfreich Ein Mann erzählt aber auch von einem achtsamen sozi- alen Umfeld am Wohnort seiner demenziell erkrankten Mutter. Wenn sie etwa wiederholt auffallend viele Dinge im Supermarkt einkaufe, kontaktiere ihn ein Mitarbeiter. Eine Teilnehmerin ist angetan vom positiven Miteinander in dem Ort, in dem die Mutter inzwischen im Pflegeheim lebt. Wenn sie mit ihrer Mutter unterwegs ist, trifft sie auf viel Verständnis. „Die Leute in den Läden sind Gold wert“, sagt sie. Pflegeversicherung: Errungenschaft mit Schönheits- fehlern Ärgerlich ist für manch Anwesende, dass höhere Zahlun- gen der Pflegeversicherung durch Kostenerhöhungen für die Dienstleistungen aufgefressen werden. Theresa Adam machte aber auch deutlich, dass die Pflegeversicherung bei allen Schwierigkeiten eine Errungenschaft ist. Für die Region Ravensburg hebt sie unter anderem die gute Anbindung ans Zentrum für Psychiatrie (ZfP) und den verlässlichen Pflegestützpunkt beim Landratsamt her- vor. Die Stunde schließt sie mit interessanten Terminen und Verweisen auf hilfreiches Informationsmaterial für pflegende Angehörige. Selbsthilfegruppe Demenz des DRK-Kreisverbandes Ravensburg Immer am dritten Mittwoch im Monat Ulmer Straße 95, 88212 Ravensburg Kontakt: theresa.adam@rotkreuz-ravensburg.de Neuer Fortbildungskurs: Fit für den Meisterbrief in der Hauswirtschaft Die Fachschule für Landwirtschaft Fachrichtung Haus- wirtschaft in Bad Waldsee bietet ab 2025 wieder einen neuen Fortbildungskurs mit dem Ziel der Meisterprüfung in der Hauswirtschaft an. Der zweijährige Lehrgang beginnt im November 2025 und findet berufsbegleitend an zwei Tagen in der Woche (Montag und Dienstag) statt. Eine Übersicht über die Fortbildung, Eindrücke vom Un- terricht und Interviews mit Absolventinnen sind auf der digitalen Plattform padlet.com/FSLBW/Hauswirtschaft- digital zu finden. Informationen und Anmeldeunterlagen finden Inter- essierte: • auf der Homepage des Ernährungszentrums Boden- see-Oberschwaben in der Kategorie „Beruf Hauswirt- schaft“ unter www.ernaehrung-oberschwaben.de • bei Sabine Weiland (Telefon 07524/9748-6400 oder E-Mail sabine.weiland@rv.de) Für Interessierte bietet die Fachschule einen Informati- onsabend am 14. Mai um 18.00 Uhr am Fachschulstandort in Bad Waldsee, Schillerstraße 34 an. Anmeldungen dazu sind über www.ernaehrung-oberschwaben.de möglich. Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 17 Landkreis Ravensburg sucht ehrenamtli- che Patientenfürsprechende Der Landkreis Ravensburg sucht zum 1. Juli engagierte Personen für das Ehrenamt des Patientenfürsprechen- den im Landkreis Ravensburg. Die ehrenamtliche Tätig- keit beinhaltet die Beratung und Interessenvertretung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörigen. Patientenfürsprechende sind ein wichtiges Bindeglied zwi- schen den Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen und den versorgenden Institutionen. Sie bieten Beistand in schwierigen Situationen und informieren über Rechte. Ziel dieser unabhängigen Interessensvertretung ist es, unkompliziert zu helfen und neutral zu beraten. Neben vertrauensvoller persönlicher Beratung nehmen Patien- tenfürsprechende Anliegen, Wünsche und Beschwerden auf. „Als Ansprechpersonen auf Augenhöhe tragen Sie zur Klärung und Entschärfung von Konflikten bei und vermitteln zwischen den Beteiligten. Außerdem sind Sie fester Bestandteil der Informations-, Beratungs- und Be- schwerdestelle (IBB) im Landkreis und beraten Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörigen. Daher ist dies ein sehr wichtiges Ehrenamt im Landkreis Ravensburg,“ erklärt Reinhard Friedel, Dezernent für Ar- beit, Soziales und Bildung. Die Patientenfürsprechenden werden vom Kreistag be- stellt und erhalten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung. Kosten für Fort- und Weiter- bildungen für das Tätigkeitsspektrum werden übernom- men. Neben Einfühlungsvermögen für die Sorgen und Probleme anderer Menschen sind Engagement, Kommu- nikationsfreude, die Fähigkeit des geduldigen Zuhörens, ein sicheres Auftreten, die Fähigkeit zur Vermittlung in Konfliktfällen, Eigenschaften, die Patientenfürsprechende mitbringen sollten. Von Vorteil sind außerdem Kenntnisse über das Gesundheitswesen, über Patientenrechte, über die Abläufe in einem Krankenhaus sowie Kenntnisse über Behandlungs- und Versorgungssysteme für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Das Landratsamt Ravensburg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in der Position der ehrenamtlichen Patientenfürsprechenden an und begrüßt daher aus- drücklich Bewerbungen von Frauen, um eine paritätische Besetzung zu erreichen. Interessenten können sich bis zum 21. April unter Einsendung aussagekräftiger Unter- lagen bei Herrn Andreas Hollacher (a.hollacher@rv.de) bewerben. Herr Hollacher erteilt auch Informationen zur Tätigkeit (Tel.: 0751/85-3123). Der Mai im beliebten Freilichtmuseum in Wolfegg! Das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wol- fegg bietet im Mai ein vielfältiges Veranstaltungspro- gramm mit Führungen, Kursen, einem Erlebnistag, dem Familiensamstag, dem beliebten Kräuter- und Blüm- lesmarkt, dem Internationalen Museumstag, dem „Ge- denken an den Bauernkrieg“ und der langen Kultur- & Museumsnacht in Wolfegg Kräuter- und Blümlesmarkt 1. Mai 2025 | 10:00 - 17:00 | Eintritt 3,00 € | Anmeldung nicht erforderlich.Der Termin ist ein „Muss“ für viele Pflanzen- freunde: der allseits beliebte Kräuter- und Blümlesmarkt findet am 1. Mai im Bauernhaus-Museum Allgäu-Ober- schwaben Wolfegg statt! Ausgewählte Aussteller/innen bieten Kräuter, Pflanzen, Blumen, Sträucher und Stauden für den heimischen Frühlingsgarten an, die teilweise nur noch sehr selten zu finden sind. Von 10-17 Uhr kann aus- giebig ausgesucht, gefachsimpelt und eingekauft werden. Der SWR4 Gartenexperte Volker Kugel ist wieder vor Ort. Öffentliche Führung in Gebärdensprache 4. Mai 2025 | 11:30 – 13:00 | Anmeldung nicht erforderlich Diese Führung findet in Gebärdensprache statt und wird von einer Dolmetscherin begleitet! Bei der Museumsfüh- rung erfahren Sie viel über die Geschichte der bäuerlichen Bevölkerung in Oberschwaben. Sie erfahren zum Beispiel, wie die Gebäude gebaut wurden, welche Menschen darin gelebt haben und was sie gearbeitet haben. All das wird Ihnen der Museumsführer Bernhard Müller in Deutscher Gebärdensprache näherbringen. Öffentliche Führung durch die Bauernkriegs-Ausstel- lung in Gebärdensprache 4. Mai 2025 | 14:00 – 15:30 | Anmeldung nicht erforderlich Diese Führung findet in Gebärdensprache statt und wird von einer Dolmetscherin begleitet! Gerne können Sie zu Ihrer Unterstützung eine Begleitperson mitbringen! Mit Museumsführer Bernhard Müller, BAO e.V. Blinden- und Sehbehindertenverband Baden-Württemberg e.V. Inklusive Samstagsführung: Tastführung durch die Bauernkriegs-Ausstellung 10. Mai 2025 | 14:30 – 15:00 | Anmeldung nicht erforder- lich Die Führung ist eine spannende Erfahrung sowohl für nicht-sehende als auch sehende Besucherinnen und Besucher. Sehende Personen können die Führung mit einer Dunkelbrille, die von der Führungsperson ausge- geben wird, erleben. Gerne können Sie zu Ihrer Unter- stützung eine Begleitperson mitbringen! Mit Museums- führer Klaus Peters, Blinden- und Sehbehindertenverband Baden-Württemberg e.V., Bezirksgruppe Ravensburg. Öffentliche Allgemeine Museumsführung 11. Mai 2025 | 11:30 – 12:30 & 13:00 – 14:00| Anmeldung nicht erforderlich Wir führen Sie durch die wunderbare Kulturlandschaft, in die unsere 28 historischen Gebäude eingebettet sind und erzählen Ihnen die Geschichten der Häuser sowie ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Die Geschichte Oberschwabens erhält bei uns ein Gesicht und menschliche Schicksale behalten ihre Farbe. Lange Kultur- und Museumsnacht in Wolfegg 16. Mai 2025 | 18:00 – 22:00 | Anmeldung nicht erforder- lich Lernen Sie das Museum zu einer Tageszeit kennen, wenn üblicherweise die Tore längst geschlossen sind. Genießen Sie das bunte Kulturprogramm, das die Ge- meinde Wolfegg im ganzen Ort organisiert! Ob Lesung, Orgelkonzert oder Kirchenführung – überall erwartet Sie etwas Außergewöhnliches. Ein besonderer Höhepunkt: die stimmungsvolle Dämmerungsführung auf dem Mu- seumsgelände. Nur im Schein von Petroleumlaternen erfahren wir, wie wichtig Wärme und Licht waren, als es noch keinen Strom gab. Familiensamstag 17. Mai 2025 | 10:00 – 16:00 | Anmeldung nicht erforderlich Erlebt einen besonderen Tag für die ganze Familie! Ein- mal im Monat laden wir Euch zum „Familiensamstag“ ein, mit vergünstigten Familientickets zum halben Preis. Um 14 Uhr wartet ein kostenloses, öffentliches Mitmach-Pro- jekt auf Euch – spannend für Groß und Klein. Das Thema des Mitmach-Projekts: „Spurensuche in der Landschaft“ und „Kräuterkissen füllen“. Am Lädele wird zusätzlich ein kostenfreies Mitmach-Projekt zu unterschiedlichen The- men angeboten. Seite 18 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Internationaler Museumstag zum Thema „Baden-Würt- temberg spinnt“ 1 8. Mai 2025 Öffentliche Allgemeine Museumsführung 11:30 – 12:30 | Anmeldung nicht erforderlich Wir führen Sie durch die wunderbare Kulturlandschaft, in die unsere 28 historischen Gebäude eingebettet sind und erzählen Ihnen die Geschichten der Häuser sowie ihrer Bewohne- rinnen und Bewohner. Die Geschichte Oberschwabens erhält bei uns ein Gesicht und menschliche Schicksale behalten ihre Farbe. Wollprojekt für Erwachsene 13:00 Uhr | Anmeldung nicht erforderlich „Gedenken an den Bauernkrieg“ im Bauernhaus-Mu- seum und in Schloss Achberg 24. Mai 2025 | 13:00 – 22:00 | 50,00 €, Ermäßigt 40,00 Euro | Tickets nur im Vorverkauf unter Tel. 07527 9550-0 oder info@bauernhaus-museum.deRegionale Ereignis- se und Käthe Kollwitz, Theater und Konzert – zwei Orte, zwei Ausstellungen, unterschiedliche Kulturformate – ein Gedenkjahr. Schloss Achberg widmet Käthe Kollwitz 2025 eine große Retrospektive, unter anderem mit ihrem be- rühmten Bauernkriegszyklus. Das Bauernhaus-Museum thematisiert die Ursachen, Hintergründe und Ereignis- se von 1525 aus bäuerlicher Sicht und mit regionalem Schwerpunkt. Bei geführten Rundgängen erhalten Sie ver- tiefte Einblicke in die jeweiligen Ausstellungen. Ein Shuttle- service chauffiert Sie von Ravensburg ab zu und zwischen den verschiedenen Destinationen. Im Anschluss besuchen Sie das Konzert von „Sospiratem“ in Schloss Achberg. Erlebnistag: Uraltes Handwerk – die Letzten ihrer Zunft 25. Mai 2025 | 10:00 – 17:00| Anmeldung nicht erforderlich Was genau macht eigentlich ein Kürschner, was ein Kü- fer, was ein Sackmaler? Wie schmiedet man Eisen von Hand? Viele Handwerksberufe reichen bis ins ausgehen- de Mittelalter zurück – und sind heute fast ausgestorben. Im Bauernhaus-Museum führen Handwerker/innen zum Teil uralte Techniken vor. Werden Sie auch selbst aktiv – beim großen Handwerksquiz, beim Schmieden und Sei- lemachen. Öffentliche Allgemeine Museumsführung 29. Mai 2025 | 11:30 – 12:30 & 13:00 – 14:00| Anmeldung nicht erforderlich Wir führen Sie durch die wunderbare Kulturlandschaft, in die unsere 28 historischen Gebäude eingebettet sind und erzählen Ihnen die Geschichten der Häuser sowie ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Die Geschichte Oberschwabens erhält bei uns ein Gesicht und menschliche Schicksale behalten ihre Farbe. Öffnungszeiten im Mai: täglich von 10 bis 18 Uhr Adresse: Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg I Vogter Str. 4 I 88364 Wolfegg I 07527 9550-0 I info@bauernhaus-museum.de Der Mai in Schloss Achberg! Schloss Achberg bietet im Mai ein vielfältiges Veran- staltungsprogramm mit Führungen durch die Ausstel- lung „Käthe Kollwitz. MUT!“, Angeboten für Groß und Klein wie der offenen Druckwerkstatt oder Familien- führungen, dem „Gedenken an den Bauernkrieg“ und Konzerten im Rahmen des diesjährigen Bodenseefes- tivals. Ausstellung „Käthe Kollwitz. MUT!“12. April – 29. Juni Selbstbestimmt, unangepasst und mutig widersetzte sich Käthe Kollwitz (1867–1945) den Konventionen ihrer Zeit. Inmitten von radikalen Umbrüchen, Kriegen und Krisen bezog sie mit ihrer schonungslosen wie berührenden Kunst klar Position: für Humanität und Solidarität, gegen Krieg und Unrecht. Mit großem Gespür für Provokation und Dramaturgie ermutigte sie die Menschen, ebenfalls Stellung zu beziehen. Schloss Achberg präsentiert aus der einzigartigen Kollwitz-Sammlung Ute Kahl rund 120 Arbeiten und gibt somit Einblick nicht nur in die vielen Facetten der Sammlung, sondern auch in das mutige Werk und Leben einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Maifest | Chor DaCapo, Achberg 1. Mai 2025 | ab 11.00 Uhr Der Achberger Chor DaCapo feiert sein alljährliches Maifest! Bei hoffentlich gutem Wetter sind Sie eingeladen, Ihre Maiwanderung mit ei- nem Besuch auf Schloss Achberg zu verbinden. Lassen Sie sich mit Speisen, Getränken, Kaffee und selbstgeba- ckenem Kuchen vom Chor DaCapo in Kooperation mit Sibylle Bezold vom Schlosscafé verwöhnen. Kuratorinnenführung mit Marie-Theres Pecher M.A. 1. Mai 2025 | 13.00 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldung nicht erforderlichDie Kuratorin führt zu ausgewählten Werken, stellen sich dem Dialog mit dem Publikum und geben Einblicke in die Entstehung der Ausstellung “Käthe Kollwitz. MUT!” Ausstellungsführung 1. Mai 2025 + 04. Mai 2025 + 11. Mai 2025 + 18. Mai 2025 + 25. Mai 2025 + 29. Mai 2025 | 14.30 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldung nicht erforderlichIn der Führung er- leben Sie die Vielfalt Werke der bekanntesten deutschen Künstlerin Käthe Kollwitz. In ihren schonungslosen Ar- beiten bezog Käthe Kollwitz Position: Gegen Krieg und Unterdrückung, für Humanität und Widerstand. Ihre for- mal reduzierten Werke konzentrieren sich auf das We- sentliche, berühren tief und sind mit ihren Themen aktu- eller denn je. Schloss Achberg präsentiert rund 120 ihrer Zeichnungen, Grafiken und Plastiken aus der Sammlung Ute Kahl, einer der weltweit bedeutendsten Privatsamm- lungen zur Kunst von Käthe Kollwitz. Schlossführung 3. Mai 2025 | 14.30 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmel- dung nicht erforderlichDie Führung erhellt die bewegte Geschichte von Schloss und Herrschaft Achberg und wirft Blicke in die schönsten Räume des Schlosses, wie den prunkvollen Rittersaal. Kuratorenführung mit Michael C. Maurer M.A. 4. Mai 2025 | 13.00 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmel- dung nicht erforderlichDer Kurator führt zu ausgewählten Werken, stellen sich dem Dialog mit dem Publikum und geben Einblicke in die Entstehung der Ausstellung “Käthe Kollwitz. MUT!” Offene Druckwerkstatt für Kinder und Erwachsene 10. Mai 2025 | 13.00 – 17.00 Uhr | ab 5,00 Euro | Anmeldung nicht erforderlichVon der Druckgraphik von der Künstlerin Käthe Kollwitz inspiriert könnt ihr in der offenen Druck- werkstatt selbst eure eigenen Ideen und Motive drucken. Probiert euch in der Drucktechnik Linolschnitt aus und bedruckt Postkarten. Lebensraum Wald mit Förster Christian Reich 11. Mai 2025 | 14.00 – 17.00 Uhr | Anmeldung erforderlichDer Wald ist das Zuhause unzähliger Lebewesen. Gemeinsam mit dem Förster Christian Reich begeben wir uns auf die Pirsch nach Waldtieren und ihren Spuren. Spielerisch wer- den wir auch Bäume und andere Pflanzen kennenlernen. Da die Waldwege verlassen werden, ist festes Schuhwerk erforderlich. Bitte Vesper mitbringen. Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 19 Offene Druckwerkstatt für Kinder und Erwachsene 11. Mai 2025 | 13.00 – 17.00 Uhr | ab 5,00 Euro | Anmeldung nicht erforderlichVon der Druckgraphik von der Künstlerin Käthe Kollwitz inspiriert könnt ihr in der offenen Druck- werkstatt selbst eure eigenen Ideen und Motive drucken. Probiert euch in der Drucktechnik Linolschnitt aus und bedruckt Postkarten. Wie lebte Kreuzritter Benedikt? Familienführung mit Steffi Marschner 17. Mai 2025 | 15.00 Uhr | ab 5,00 Euro / Familie zzgl. Ein- tritt | Anmeldung erforderlichWas ist der Deutsche Orden? Was hat er mit Schloss Achberg zu tun? Und welches Ge- heimnis verbirgt sich hinter dem Kreuz? Mit diesen Fra- gen beschäftigen wir uns bei der Familienführung und entdecken bei einer Puzzle-Rallye quer durchs Schloss noch weitere spannende Details. Am Ende bekommt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine richtige Urkunde mit Siegeln aus Wachs. Konzert im Bodenseefestival: Michael Wollny. Artist in Residence 23. Mai 2025 | 19.00 Uhr | 30 | 22 € | Karten unter Reservix. deSolokonzerte waren bei Michael Wollny lange Zeit eine Seltenheit. Das mag an seiner Neugier auf immer neue musikalische Partner liegen – und an seiner Lust auf die gemeinsame Suche nach der Magie des Augenblicks. Den Wunsch, sich intensiver dem Soloformat zu widmen, hegte Wollny schon lange. Nun, nach zahlreichen Projekten mit Künstler/innen wie zuletzt Nils Landgren, Emile Parisien oder Vincent Peirani sowie dem Zusammenspiel mit Lite- ratur und Schauspiel, scheint die Zeit reif für einen nach innen gerichtetem Blick. „Gedenken an den Bauernkrieg“ im Bauernhaus-Mu- seum und in Schloss Achberg 24. Mai 2025 | 13:00 – 22:00 | 50,00 €, Ermäßigt 40,00 Euro | Tickets nur im Vorverkauf unter Tel. 07527 9550-0 oder info@bauernhaus-museum.deRegionale Ereignis- se und Käthe Kollwitz, Theater und Konzert – zwei Orte, zwei Ausstellungen, unterschiedliche Kulturformate – ein Gedenkjahr. Schloss Achberg widmet Käthe Kollwitz 2025 eine große Retrospektive, unter anderem mit ihrem be- rühmten Bauernkriegszyklus. Das Bauernhaus-Museum thematisiert die Ursachen, Hintergründe und Ereignis- se von 1525 aus bäuerlicher Sicht und mit regionalem Schwerpunkt. Bei geführten Rundgängen erhalten Sie ver- tiefte Einblicke in die jeweiligen Ausstellungen. Ein Shuttle- service chauffiert Sie von Ravensburg ab zu und zwischen den verschiedenen Destinationen. Im Anschluss besuchen Sie das Konzert von „Sospiratem“ in Schloss Achberg. Konzert im Bodenseefestival: Sospiratem „Und kommst du liebe Sonn nicht bald“ 24. Mai 2025 | 19.00 Uhr | 30 | 22 € | Karten unter Reservix. deDer Bauernkrieg war das Ausbrechen eines Schwel- brandes, ein Versuch, Freiheit zu erkämpfen. Kunst hat die Macht und die Pflicht, uns an solche Ereignisse zu erinnern und sie zu verarbeiten. Das Leipziger Ensemble Sospiratem hat für das Gedenkjahr ein szenisches Kon- zertprogramm entworfen, das mit deutschsprachiger Musik des 16. /17. Jahrhunderts ein ästhetisches Panora- ma des Aufstandes zeichnet. „Und kommst du liebe Sonn nicht bald“ beleuchtet kritisch historische Prozesse und den Umgang mit ungleichen Machtverhältnissen. Dabei äußern sich historische und zeitgenössische Persönlich- keiten. Ihre Stimmen dienen als Projektionsfläche für die Gedanken des Publikums. Historische Lieder und Texte werden so ein Spiegel für die Gegenwart. Kuratorenführung mit Michael C. Maurer M.A. 25. Mai 2025 | 13.00 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmel- dung nicht erforderlichDer Kurator führt zu ausgewählten Werken, stellen sich dem Dialog mit dem Publikum und geben Einblicke in die Entstehung der Ausstellung “Käthe Kollwitz. MUT!” Konzert im Bodenseefestival: Kinderkonzert „Die Schurken unterwegs nach Umbidu“ 26. Mai 2025 | 15.00 Uhr | 9 € | Karten unter Reservix.deAn einem kalten, ungemütlichen Abend begegnen sich ein paar kauzige Gestalten unter einer Brücke. Der eine hat eine Trompete dabei, der nächste ein Akkordeon, der drit- te eine Klarinette und der vierte einen ausgewachsenen Kontrabass. Mit Hilfe der Musik lernen sie sich von ihrer charmanten, witzigen Seite kennen – und sie entwickeln einen Plan: gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem Ort, an dem angeblich jeder glücklich ist – UMBIDU. Mit Musik von Bach, Purcell oder Ligeti rückt das Ziel immer näher – denn wenn man merkt, dass man etwas echt gut kann, fühlt man sich schließlich ziemlich cool… Mit ausge- flippten Improvisationen, zarten Geräuschen, wilden Klän- gen und einer faszinierenden Fantasie-Sprache erzählen sie von ihren Erlebnissen auf dem Weg nach Umbidu. Adresse Schloss Achberg | D-88147 Achberg | Tel.: +49 (0)751 85 9510 | info@schloss-achberg.de | www.schloss-achberg.de Was sonst noch interessiert Katamaran ab April wieder täglich im Stundentakt Am 1. April wechselt die Reederei in den Sommerfahrplan. Wichtigste Änderung: Der Katamaran verkehrt wieder durchgehend im Stundentakt —auch an Sonn- und Fei- ertagen. Der neue Fahrplan gilt seit Dienstag, 1. April. Die schnellen Katamarane fahren dann stündlich zwischen Konstanz und Friedrichshafen. An Werktagen (Montag bis Freitag) starten die Schiffe bereits um 6 Uhr morgens und verkeh- ren bis 19 Uhr. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen be- ginnt der Betrieb um 8 Uhr und endet ebenfalls um 19 Uhr. Besonders attraktiv: Noch bis zum 30. April gilt das güns- tige Frühlings-Ticket. Erwachsene fahren für nur 16 Euro am selben Tag über den See und zurück, Kinder zahlen 8,50 Euro. Kleingruppen (zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder) können für 40,50 Euro die Hin- und Rück- fahrt genießen. i Die vergünstigten Frühlingstickets gibt es online auf der-katamaran.de, an den Fahrkarten-Automaten und in den Katamaran-Geschäftsstellen. Kombitarife sind ausschließlich an den Automaten und in den Geschäfts- stellen erhältlich. Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg Der Arbeitsmarkt im März - Frühjahrsbelebung lässt auf sich warten Im März ist die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agen- tur für Arbeit Konstanz-Ravensburg im Vergleich zum Vormonat saisonbedingt um 1,8 Prozent gesunken. Ins- Seite 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 gesamt waren 17.747 Männer und Frauen arbeitslos ge- meldet. „Für einen März war das ein schwacher Rückgang der Arbeitslosigkeit. Die Frühjahrsbelebung lässt in diesem Jahr auf sich warten“, erklärt Mathias Auch, Vorsitzen- der der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kons- tanz-Ravensburg. Auch die Personalnachfrage schwä- chelte: Zuletzt war die Zahl der Stellenneumeldungen in einem März im Jahr 2009 geringer. „Was die aktuelle Lage allerdings von früheren Schwächephasen unterscheidet: Während auf der einen Seite die Arbeitslosigkeit steigt, su- chen auf der anderen Seite weiterhin nicht wenige Betrie- be händeringend nach Fachkräften“, so der Agenturchef. Daraus ergeben sich trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen Chancen für Arbeitsuchende und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen. Die konjunkturelle Lage macht sich mittlerweile auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar. Dennoch bleibt das Angebot an Ausbildungsplätzen unterm Strich nach wie vor groß und breit gefächert. Mathias Auch betont: „Für junge Menschen, die in diesem Jahr die Schule been- den, ist es höchste Zeit, sich mit dem Thema Berufswahl auseinander zu setzen. Schulabgänger sollten jetzt aktiv werden, einen Termin bei der Berufsberatung vereinba- ren oder sich zum Beispiel einen Praktikumsplatz suchen.“ Eine gute Ausbildung ist und bleibt die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Arbeitslosigkeit Im Agenturbezirk Konstanz-Ravensburg waren im März 17.747 Menschen ohne Arbeit, 7.895 Frauen und 9.852 Männer. Zum Vormonat sank die Zahl um 330 Personen bzw. 1,8 Prozent. Zum Vorjahr ist der Wert um 1.717 Per- sonen bzw. 10,7 Prozent angestiegen. Nach Rechtskreisen gegliedert gehörten 8.804 Menschen zum konjunkturreagiblen Rechtskreis SGB III (Arbeitslo- senversicherung). Das waren 402 oder 4,4 Prozent weni- ger als vor einem Monat und 1.428 oder 19,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Rechtskreis SGB II (Bürgergeld) waren 8.943 Menschen arbeitslos gemeldet. Dies sind 72 oder 0,8 Prozent mehr als im Vormonat und eine Zunah- me um 289 oder 3,3 Prozent zum März des Vorjahres. In den drei Jobcentern im Agenturbezirk waren im März 4.944 erwerbsfähige Personen mit ukrainischer Staatsan- gehörigkeit gemeldet, 1.937 davon arbeitslos. Aus den acht Haupt-Asylherkunftsländern waren 3.969 erwerbsfähige Personen gemeldet, von denen 1.392 arbeitslos waren. Arbeitskräftenachfrage Unternehmen und Verwaltungen informierten im März über 1.141 neue, offene Stellen. Das sind 168 oder 12,8 Pro- zent weniger als im Vormonat. Für einen März war dies der schwächste Wert seit 2009. Im gesamten Agenturbereich waren 6.112 offene Stellen gemeldet. Das waren 128 oder 2,1 Prozent weniger als im Februar und 482 oder 7,3 Prozent weniger als im März 2024. Gesucht werden vor allem Fachkräfte und höher Qualifizierte. Ausbildungsmarkt Seit Oktober 2024 haben Arbeitgeber für das kommen- de Ausbildungsjahr der Agentur für Arbeit Konstanz-Ra- vensburg 3.895 Ausbildungsstellen gemeldet (13,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres). Davon waren 2.346 Ausbildungsstellen im März noch offen. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit unterstützt Ju- gendliche und junge Erwachsene vor und während ihrer Berufs- bzw. Studienwahl und Berufsausbildung mit Bera- tung, Vermittlung und finanziellen Hilfen. Termine können online vereinbart werden und sind persönlich, telefonisch oder per Videocall möglich. Kurzarbeit Die Nachfrage nach Kurzarbeit ging im März leicht zurück. Bis zum 24. des Monats sind bei der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg 45 neue Anzeigen auf Kurzarbeit für maximal 610 Beschäftigte eingegangen. Im Februar waren es 50 Anzeigen auf Kurzarbeit für maximal 976 Beschäftigte. Betroffene Branchen sind insbesondere der Maschinen- und Werkzeugbau, der Bereich Sondermaschinenbau, Zulieferer für den Fahrzeugbau und die Elektroindustrie sowie Teile der Baubranche. Zu den Kreisen im Agenturbezirk Im Bodenseekreis sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 3,7 Prozent. Mit 5.017 Frauen und Männern wa- ren 176 oder 3,4 Prozent weniger Menschen arbeitslos als vor vier Wochen. Die Agentur für Arbeit betreute im Bo- denseekreis 2.530 Menschen (minus 165), das Jobcenter betreute 2.487 Frauen und Männer (minus 11). Im Landkreis Konstanz waren 7.410 Menschen arbeitslos und über die Agentur für Arbeit (3.591) oder das Jobcen- ter (3.819) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Das sind 47 Menschen oder 0,6 Prozent weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,5 Prozent, im Vorjahr lag sie bei 4,0 Prozent. Im Landkreis Ravensburg waren 5.320 Menschen über die Arbeitsagentur (2.683) und das Jobcenter (2.637) ar- beitslos gemeldet. Die Zahl nahm zum Vormonat um 107 Personen oder um 2,0 Prozent ab. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 auf 3,1 Prozent und lag damit 0,2 Prozent- punkte über dem Vorjahreswert. Baustelleninformationssystem (BIS) Baden-Württemberg Stärkung der Verkehrsinfrastruktur an Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Ravensburg, Sig- maringen und im Bodenseekreis im Jahr 2025 „Wir haben im Regierungsbezirk Tübingen ein dichtes Straßen- und Radwegenetz. Damit diese Infrastruktur auch in Zukunft leistungsfähig bleibt, setzen wir unsere Erhaltungsmaßnahmen konsequent fort. Im Jahr 2025 investieren wir wieder erhebliche Mittel in den Erhalt, die Sanierung und den Ausbau unserer Straßen, Brücken und Radwege. Dabei ist uns bewusst, dass diese Bauar- beiten für Anwohnende und Verkehrsteilnehmende mit Einschränkungen verbunden sind. Wir danken daher allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und dafür, dass sie diese Investitionen in unsere Mobilität mittragen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Nachfolgend sind zwei der geplanten Maßnahmen im Landkreisen Ravensburg aufgeführt: B 33, Fahrbahndeckenerneuerung Bavendorf – Ravens- burg- Weststadt (L 288) (14) Die Fahrbahn der B 33 weist auf dem 2,6 Kilometer lan- gen Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Bavendorf und der Einmündung der L 288 bei Ravensburg-Weststadt zahlreiche Risse auf. Es ist daher vorgesehen, die über 15 Jahre alte Fahrbahndecke zu erneuern. Im Rahmen der Arbeiten wird auch die Bushaltestelle „Abzweig Riesenhof“ barrierefrei umgebaut. Des Weiteren werden Leitungsar- beiten realisiert und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit Schutzplanken nachgerüstet. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten abgewickelt, um die Erreichbarkeit des Gewerbegebietes Erlen jeder- zeit zu gewährleisten. Zunächst zwischen Bavendorf und Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 21 dem Gewerbegebiet, anschließend zwischen dem Gewer- begebiet und der L 288. Die Umsetzung der Arbeiten ist in einem Zeitraum von rund sechs Wochen zwischen Mai und Juli vorgesehen. Die Baukosten betragen rund 1,4 Millionen Euro und wer- den vom Bund getragen. B 32, Instandsetzung Hangrutschung Blitzenreuter Stei- ge (20) Im Zuge der Starkregenereignisse Anfang Juni 2024 trat entlang der B 32 an der Blitzenreuter Steige talseitig eine Rutschung 50 Meter östlich der vorhandenen Bohrpfahl- wand auf. Informationen zu allen Sperrungen und Umleitungen kön- nen im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de/ Baustellen abgerufen werden. Regierungspräsidium Tübingen Matthias Fritz übernimmt zum 1. April 2025 die Leitung des Referats „Gentechnikaufsicht“ im Regierungsprä- sidium Tübingen Regierungspräsident Klaus Tappeser weiß diese verant- wortungsvolle Aufgabe der Zulassung und Überwachung von gentechnischen Anlagen bei Matthias Fritz in kom- petenten Händen. Seit über 12 Jahren ist Matthias Fritz in unterschiedlichen Positionen und Abteilungen im Regierungspräsidium Tü- bingen tätig. So war er sowohl im Bereich „Recht und Verwaltung, Bildung“ der Landwirtschaftsabteilung als auch in der Umweltabteilung, hier zuletzt als Referats- leiter „Naturschutz, Recht“, tätig. Der 45-Jährige tritt nun die Nachfolge von Axel Nägele an, der zum 31. März 2025 in den Ruhestand geht. Das Regierungspräsidium Tübingen ist in ganz Ba- den-Württemberg für die Zulassung und Überwachung von derzeit rund 1.200 gentechnische Anlagen zuständig. „Durch die landesweite Tätigkeit und der Sensibilität der Aufgabe Bedarf es ein hohes Maß an fachlicher Kom- petenz und Fingerspitzengefühl. Beides bringt Matthias Fritz aus seinen bisherigen beruflichen Stationen mit“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Nach dem Abitur studierte Matthias Fritz Rechtswissen- schaften an der Universität Tübingen, sein Rechtsrefe- rendariat absolvierte er ebenfalls in Tübingen. Bei seiner mehrmonatigen Station im Sekretariat des Rechtsaus- schusses des Bundestages in Berlin konnte der Jurist wertvolle Einblicke in die Arbeit der Bundesgesetzgebung erhalten. Anschließend war er drei Jahre als Justiziar am Landratsamt Waldshut-Tiengen aktiv. Vor seiner Tätig- keit beim Regierungspräsidium Tübingen schloss sich eine dreijährige Beschäftigung als Referent und spä- ter stellvertretender Referatsleiter bei der Abteilung „IT, E-Government, Verwaltungsmodernisierung“ des Innen- ministeriums Baden-Württemberg an. Hintergrundinformation: Gentechnische Arbeiten dürfen nur in gentechnischen An- lagen durchgeführt werden. Das Referat „Gentechnikauf- sicht“ im Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Zulassung und Überwachung dieser gentechnischen Anlagen zuständig. Die derzeit rund 1.200 zugelassenen gentechnischen An- lagen werden überwiegend von den Hochschulen des Landes und anderen Forschungseinrichtungen, wie den Max-Planck-Instituten oder dem Deutschen Krebsfor- schungszentrum, betrieben werden. Zudem gibt es lan- desweit mehr als 50 Gymnasien mit gentechnischen An- lagen. Die privaten Betreiber gentechnischer Anlagen sind überwiegend im Pharmabereich oder in der Diag- nostik tätig. Ein Schwerpunkt gentechnischer Arbeiten liegt in der Grundlagenforschung zu medizinischen Fragestellungen. Neben der Erforschung der Ursachen für die Entstehung von Krankheiten kommt die medizinische Gentechnik u. a. bei der Entwicklung von diagnostischen Verfahren wie beispielsweise der Krebsfrüherkennung oder bei der Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln und Impf- stoffen zum Einsatz. Die Gentechnikaufsicht ist neben der Zulassung und der Überwachung gentechnischer Anlagen auch beratend bei Fragen zur Einstufung gentechnischer Arbeiten, zur Ausstattung der Räume einer gentechnischen Anlage, zu den Voraussetzungen, die die verantwortlichen Personen erfüllen müssen oder zu den Zulassungsverfahren und den einzureichenden Formblättern und Unterlagen tätig. Außerdem überwacht die Gentechnikaufsicht die Freiset- zungen gentechnisch veränderter Organismen sowie die in Verkehr gebrachten Produkte (außer Saatgut, Futter- mittel und Lebensmittel). Regierungspräsidium Tübingen EnBW-Aktion: Neue Trikots für gemeinnützige Vereine Das Energieunternehmen unterstützt die lokale Ver- einswelt und stellt moderne Outfits zur Verfügung – Bewerbungsportal jetzt geöffnet Karlsruhe. „Wir sind ein Team“ – ob es die örtliche Tisch- tennismannschaft in einem Turnier ist oder ein Chor im nächsten Jahreskonzert: Alle Vereine sind stolz, wenn sie ihre Zusammengehörigkeit mit einem einheitlichen und modernen Look zeigen können. Mit einer aktuellen Ak- tion der EnBW Energie Baden-Württemberg AG rücken die neuen Trikots oder Polo-Shirts jetzt in greifbare Nähe. Bis Ende Juni können sich eingetragene gemeinnützige Vereine bundesweit online bewerben – 1.000 davon be- kommen den Zuschlag. „Mit unserem Angebot wollen wir den Teamgeist stärken und damit zugleich die wichtige Arbeit der Vereine in den Kommunen unterstützen“, erklärt Projektleiter Noah Gwosdek von der EnBW: „Gerade in der heutigen Zeit ist die Kraft, die von gemeinnützigen Organisationen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ausgeht, von enormer Bedeutung.” Projektleiterin Angiolina Greising ergänzt: „Bei der Bewerbung können die Vereine ihren Look über einen Online-Konfigurator auswählen – nach dem Motto ‚Dein Verein. Euer Look. Unsere Energie.‘ Uns ist es wichtig, ein breites Portfolio an Farben und Produkten anzubieten, damit sich die teilnehmenden Vereine wiederfinden. Ein EnBW-Logo dokumentiert unsere Unterstützung.“ Die Trikots und Shirts werden von JAKO produziert. „Als Familienunternehmen ist es uns bei JAKO ein großes An- liegen, Verantwortung für Mensch und Umwelt zu über- nehmen. Deshalb legen wir großen Wert auf nachhaltige Materialien – die Trikots und Polos dieser Aktion beste- hen aus recyceltem Polyester oder Bio-Baumwolle“, be- schreibt Tobias Röschl, Vorstand Marketing & Vertrieb bei JAKO. „Es freut uns sehr, gemeinsam mit EnBW ein Projekt zu unterstützen, das nicht nur den Teamgedanken und das Vereinsleben stärkt, sondern auch ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Sport setzt.“ Abwicklung und Versand der Trikotsätze erfolgen über 11teamsports. „Als führender Teamsporthändler in Europa Seite 22 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 sind wir stolz darauf, diese Aktion gemeinsam mit EnBW und JAKO abwickeln zu dürfen. Wir stehen voll und ganz hinter der Botschaft von EnBW, den Teamgeist zu stärken und die wertvolle Arbeit der Vereine in den Gemeinden zu unterstützen. Besonders freuen wir uns, dass die Tex- tilien von JAKO einen Nachhaltigkeitsfokus verfolgen, ein Thema, welches auch bei uns eine hohe Relevanz hat“, so Patrick Zilligen, Manager B2B bei 11teamsports. Bewerbungsprozess Das Bewerbungsverfahren für das Trikotprogramm ist ab sofort bis zum 30. Juni 2025 geöffnet. Eine Jury aus EnBW-Mitarbeitenden wird die Bewerbungen bewerten und dabei Kriterien wie Gemeinnützigkeit, Nachhaltigkeit und Diversität zugrunde legen. Die ausgewählten Vereine werden zeitnah nach Bewerbungseingang von der EnBW über ihren Gewinn benachrichtigt. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind hier verfügbar: enbw.com/trikots Über die EnBW Mit rund 30.000 Mitarbeiter*innen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Euro- pa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Ener- gie und ist auf allen Wertschöpfungsstufen von der Er- zeugung über den Handel bis hin zum Netzbetrieb und Vertrieb von Strom, Wärme und Gas aktiv. Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Aus- bau der erneuerbaren Energien sowie der Verteil- und Transportnetze für Strom, Gas und Wasserstoff Eckpfei- ler der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Bis 2030 plant die EnBW über 40 Milliarden Euro brutto zu investieren, rund 90 Prozent davon in Deutschland. Bis dahin soll rund 80 Prozent des EnBW-Erzeugungsportfo- lios aus erneuerbaren Energien bestehen, bereits bis Ende 2028 wird der Ausstieg aus der Kohle angestrebt. Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zur Klimaneut- ralität des Unternehmens im Jahr 2035. www.enbw.com Kontakt EnBW Energie Baden-Württemberg AG Unternehmenskommunikation E-Mail: presse@enbw.com Telefon: +49 721 63255550 Website: www.enbw.com JAKO Selina Fries Head of Corporate Communication | Team Lead Brand Marketing E-Mail: selina.fries@jako.com Telefon: +49 7938 9063445 11teamsports Emir Corhodzic Group Corporate Communications E-Mail: emir.corhodzic@11teamsports.com Telefon: +49 15115513394 Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Neu: Verbesserte Darmkrebsvorsorge für Frauen ab 50 Ab April 2025 können Frauen bereits ab 50 die Möglichkeit einer kostenlosen Darmspiegelung zur Krebsfrüherken- nung in Anspruch nehmen. Frauen und Männer können damit einheitlich ab dem Alter von 50 Jahren die gleichen Angebote des Darmkrebs-Screenings wahrnehmen. Vorsorgeuntersuchungen schützen vor Darmkrebs. Daher ist es wichtig, die kostenlosen Früherkennungsuntersu- chungen der gesetzlichen Krankenkassen wahrzuneh- men. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Fors- ten und Gartenbau (SVLFG) appelliert: „Nutzen Sie diese Chance! Ihr Arzt oder Ihre Ärztin beraten Sie auf Wunsch.“ Es gibt verschiedene Optionen der Früherkennung. Wäh- len Sie die für Sie Passende: Immunologische Stuhltests spüren nicht sichtbare Blut- spuren auf und geben damit einen Hinweis auf Verän- derungen im Darm. Personen ab 50 können diesen Test alle zwei Jahre in Anspruch nehmen. Alternativ kann die Entscheidung auch für eine Darmspiegelung (Koloskopie) ausfallen. Das Vorsorgeangebot umfasst maximal zwei Früherkennungs-Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren. Bei dieser Untersuchung werden Darmpolypen, die sich zu Darmkrebs auswachsen können, erkannt und schmerzfrei entfernt. Die SVLFG rät: „Wer sich für die Ko- loskopie entscheidet, sollte frühzeitig einen Termin in ei- ner fachärztlichen Praxis vereinbaren, da es zu längeren Wartezeiten kommen kann.“ Regelmäßige Einladungen zum Darmkrebs-Screening Alle gesetzlichen Krankenkassen laden ihre Versicher- ten im Alter von 50 Jahren zur Teilnahme am Darm- krebs-Screening ein. Weitere Einladungen erfolgen jeweils im 55., dem 60. und dem 65. Lebensjahr. Gemeinsam mit dem Einladungsschreiben erhalten die Versicherten ein Merkblatt. Es erklärt ausführlich die Vor- und Nachteile der Teilnahme an der Darmkrebs-Früherkennung, die verschiedenen Untersuchungsmöglichkeiten und den Ab- lauf der Untersuchungen. Ausführliche Informationen zur Darmkrebsvorsorge gibt es online unter: https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/er- wachsene/krebsfrueherkennung/darmkrebs-screening/ Mögliche Krebssymptome ernst nehmen Unabhängig von den regelmäßigen Vorsorgeuntersu- chungen ist jeder selbst aufgefordert, gut auf seine Darm- gesundheit zu achten. Wer unter Blut im Stuhl, plötzlicher Gewichtsabnahme oder unerklärlicher Verstopfung leidet, sollte schnell seine hausärztliche Praxis aufsuchen. Solche Beschwerden müssen rasch abgeklärt werden, da sie auf eine Krebserkrankung hinweisen können. Bestätigt sich der Verdacht, ist Eile geboten. Darmgesundheit fördern Gerät die Verdauung aus dem Gleichgewicht, kann es zu Beschwerden wie zum Beispiel Blähungen kommen. Maßgeblich für die Darmgesundheit sind vor allem eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung. Alkohol sollte nicht oder nur in geringem Maße konsumiert werden. Viel Be- wegung und wenig Stress beugen Krebs sowie anderen entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen, zum Beispiel Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, vor. Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse helfen dabei, dass krebserre- gende Substanzen schneller ausgeschieden und schäd- liche Stoffe gebunden werden. Informationen zu den Vorsorgeprogrammen für Ver- sicherte der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) gibt es unter: www.svlfg.de/vorsorge Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gar- tenbau Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 23 LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Aktualisierte Rote Liste der Wildbienen in Baden-Würt- temberg Jede zweite Art in Baden-Württemberg ist gefährdet Baden-Württemberg/Karlsruhe. „Rund 500 verschiede- ne Arten von Wildbienen sind aus Baden-Württemberg bekannt. Fast jede zweite Art ist in ihrem Bestand gefähr- det“, fasst Dr. Ulrich Maurer, Präsident der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW), die wichtigsten Erkenntnisse für die heute veröffentlichte aktualisierte Rote Liste der Wildbienen in Baden-Württemberg zu- sammen. Steigende Anteile ausgestorbener und vom Ausster- ben bedrohter Arten „Seit der Veröffentlichung der letzten Roten Liste im Jahr 2000 hat sich der Anteil der vom Aussterben bedrohten Wildbienen-Arten fast verdoppelt: Der Anteil liegt jetzt bei 16,3 Prozent, im Jahr 2000 waren es noch 8,3 Prozent. Diese Entwicklung muss uns alarmieren. Wildbienen spie- len eine Schlüsselrolle für den Erhalt unserer Natur: Sie bestäuben unsere heimischen Pflanzen, tragen damit zu ihrer Vermehrung bei und sichern so die Lebensgrund- lage zahlreicher Tierarten“, erläutert Maurer. Auch der Anteil der ausgestorbenen oder verschollenen Arten hat sich nun auf 6,9 Prozent erhöht gegenüber 5 Prozent im Jahr 2000 und auch der Anteil der gefähr- deten Arten ist von 45,3 Prozent auf heute 48,2 Prozent gestiegen. „Diese Zahlen zeigen, der Trend zur Abnahme der Arten ist ungebrochen und schnell voranschreitend“, warnt Maurer. Intensive Landnutzung und Klimawandel setzen den Wildbienen zu Wildbienen haben hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Sie benötigen geeignete Nistplätze sowie häufig spezifi- sche Nahrungspflanzen. Rund ein Drittel der Wildbienen ist auf Pollen einzelner Arten spezialisiert und lebt mit ihnen in Symbiose. Neue Siedlungen, Bauprojekte und Versiegelung zerstören viele Kleinstrukturen, die für Wildbienen essenziell sind. Überdüngung, zu häufige Mahd und der Einsatz von Pes- tiziden verschlechtern die Qualität verbleibender Habitate. Das Angebot blühender Kräuter nimmt dadurch ab – und damit die Nahrungsgrundlage der Bienen. „Durch den Klimawandel kommen weitere Probleme hinzu. Extreme Niederschläge und Dürren führen dazu, dass die Nester bodenbrütender Arten überschwemmt werden und be- nötigte Blüten verdorren“, erläutert Maurer die Heraus- forderungen für die Wildbiene. Artenschutz wirkt Die Ergebnisse der Roten Liste zeigt aber auch, dass Maßnahmen zum Schutz von Populationen wirken, wie sie beispielsweise im Rahmen des Artenschutzprogramms des Landes bereits seit 1993 für die Wildbienen durchge- führt werden. Das Programm ermöglichte den Fortbe- stand stark gefährdeter und vom Aussterben bedrohter Arten, wie der Mohnbiene. Für eine Population dieser Art wurden bei Ellwangen im Ostalbkreis Teile einer Sand- grube bei der Wiederauffüllung als Lebensraum für die Mohnbiene erhalten. Durch den Landschaftserhaltungs- verband-Ostalbkreis wird die Pflege gesichert und eine Wildbienenweide wurde angelegt, was den Fortbestand der Population ermöglicht. „Für eine Trendumkehr braucht es jedoch eine konse- quente Umsetzung großräumiger Maßnahmen, um die Vielzahl an Wildbienen im Land dauerhaft erhalten zu können“, so Maurer. „Die Umsetzung des landesweiten Biotopverbunds auf 15 Prozent der Landesfläche bis 2030 und die 2023 verabschiedete EU-Initiative für Bestäuber setzen diesbezüglich relevante Weichen.“ Verlierer, Gewinner und Wiederentdeckte Einige Arten konnten sich in den letzten Jahren nicht mehr behaupten. Ausgestorben aufgrund des Verlusts ihrer Le- bensräume sind beispielsweise die Samthummel oder die Flockenblumen-Blattschneiderbiene. Von den steigenden Temperaturen profitieren hingegen weniger anspruchs- volle, wärmeliebende Arten, wie die Gelbbindige Furchen- biene, die sich in den letzten Jahren im gesamten Land ausgebreitet hat und als nun als ungefährdet eingestuft wurde, im Jahr 2000 stand sie noch auf der Vorwarnliste. Besonders erfreulich sind sogenannte „Wiederfunde“, das sind Arten, die bereits als ausgestorben oder verschollen bewertetet wurden. Dazu gehören die Grüne Schnecken- hausbiene und die Kleine Holzbiene, die nach über 50 Jahren erstmals wieder nachgewiesen werden konnten, in einem offen gelassenen Steinbruch auf der Ostalb und auf neu angelegten Böschungen in der Nähe des Istei- ner Klotzes im Landkreis Lörrach. „Diese Beispiele zeigen, schon kleine Maßnahmen helfen weiter“, so Maurer. Wettbewerb „Preisgekrönt 2025“: Innovative Projekte für Familien im Landkreis Ravens- burg gesucht Die Bürgerstiftung Kreis Ravensburg, die Waisenhaus- stiftung Siloah und das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Landkreises Ravensburg loben gemeinsam den Wettbewerb „Preisgekrönt 2025“ aus. Ziel ist es, kre- atives und nachhaltiges Engagement zu fördern, das das Leben von Familien im Landkreis bereichert und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Gesucht werden Projekte und Konzepte, die auf innovative Weise die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstüt- zen, neue Perspektiven für verschiedene Familienformen bieten oder gezielt Väter ansprechen. Besonders gefragt sind auch Initiativen, die den Austausch und die Zusam- menarbeit zwischen Familientreffs und anderen Einrich- tungen im Landkreis fördern. Teilnehmen können gemeinnützige Einrichtungen, öffent- liche Institutionen, kirchliche Träger sowie Initiativen aus dem Landkreis Ravensburg, die Familien unterstützen – darunter Familientreffs, Mehrgenerationenhäuser und Elterninitiativen. Die Bürgerstiftung Kreis Ravensburg und die Waisenhausstiftung Siloah zeichnen die besten Pro- jekte und Konzepte mit einem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro aus. Diese Förderung soll das besondere En- gagement würdigen und vor allem die Weiterentwicklung der ausgezeichneten Projekte ermöglichen. Der Wettbewerb richtet sich an Projekte, die zwischen dem 1. Januar und dem 30. September 2025 gestartet oder umgesetzt wurden oder deren Konzept kurz vor der Umsetzung steht. Alle eingereichten Projekte müs- sen einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Familien im Landkreis leisten und sich durch Kreativität und Innovation auszeichnen. Bewerbun- gen sind bis zum 30. September 2025 im Stiftungsbüro einzureichen. Der Höhepunkt des Wettbewerbs ist die Preisverleihung am 20. November 2025 im Kapuziner Kreativzentrum. Hier werden nicht nur die Gewinner geehrt, sondern auch die Vielfalt des Engagements für Familien im Landkreis sichtbar gemacht. Die Veranstaltung bietet den teilneh- menden Projekten die Gelegenheit, ihre Ideen einer brei- Seite 24 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 VERSCHIEDENES Alltagshilfe für Senior in Mochenwangen gesucht. 2-3 Std. täglich, Mo-Fr. nach Absprache. Informationen unter Tel. 0152 54968301 TRAUERANZEIGEN ten Öffentlichkeit vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular ste- hen auf der Webseite der Bürgerstiftung Kreis Ravens- burg zur Verfügung: www.buergerstiftung-kreis-rv.de/preisgekroent25 Bei Fragen steht Anne-Christina Thiel aus dem Stiftungs- büro gerne zur Verfügung: E-Mail: anne-christina.thiel@bskrv.de; Tel. 0751 35 912 943. Die Organisatoren freuen sich über gute Ideen und zahl- reiche Einreichungen. Bürgerstiftung Kreis Ravensburg Vorgezogener Redaktionsschluss Sehr geehrte Autoren, aufgrund der kommenden Osterfeiertage wird folgender Redaktionsschluss vorgezogen: Veröffentlichung: 17.04.2025 Redaktionsschluss: 14.04.2025, 21:00 Uhr Wir bitten um Beachtung und wünschen Ihnen schöne Feiertage. Der Verlag eine Schiffs- ebene wegge- brochen (ugs.) Edition Licht- kranz Haupt- stier- kämpfer Drei- zack eine Behörde ein Monats- name Stadt im Piemont englisch: Asche dort Brenn- stoff Prophet zur Zeit Davids (A.T.) Jahr- buch Kfz-K. Ludwigs- burg Mutter- schwein Abk.: Mister Meeres- strand kurz für: eine franzö- sisch: gut barsch, schroff lieb und teuer DEIKE 0323-A6-1 OA BAUAMT FEBRUAR RASTI DAGAD SGESTADE ALMANACHBON BRUESKWERT Foto: © Clipdealer/DEIKE 760R74K1 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Illustration: © Wechdorn/DEIKE 761U10U1 Das brauchst du: • ein sauberes Baumwolltuch in gewünschter Größe (z. B. altes Geschirr- handtuch oder Stoffrest) • Bienenwachspastillen oder zerkleinerte Reste von Bienenwachskerzen • Backpapier • Bügeleisen Leg das Baumwolltuch auf ein Backpapier. Verteil die Bienenwachspastillen gleichmäßig darauf. Leg einen weiteren Bogen Backpapier auf das Baumwolltuch mit den Wachspastillen. So geht es: Jetzt kannst du beispielsweise dein Pausenbrot in das Bienenwachstuch wickeln. Entferne das obere Backpapier und lass das Bienenwachstuch auskühlen. Bügel anschließend so lange darüber, bis das gesamte Wachs gleichmäßig geschmolzen ist. Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 „Alternative Bestattungsformen“ Die Ballonbestattung. www.bestattungen-wohlschiess.de Tel. 0751/43425 BESTATTUNGEN WOHLSCHIESS 88255 Baienfurt Eisenbahnstr. 1 Gauggel – Sanitärtechnik 0173 859 36 37 info@sanitaer-gauggel.de www.sanitaer-gauggel.de Badewanne raus – Dusche rein Wir sind Ihr Spezialist für Bad- sanierungen aus 88289 Waldburg. Mit Erfahrung und höchster Präzision gestalten wir moderne, barrierefreie und maßgeschneiderte Badlösungen. Vertrauen Sie auf unsere Fachkompetenz und Qualität – für Ihr perfektes Bad! Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG Max-Planck-Straße 14 | 70806 Kornwestheim • Erscheinungstag: Samstag • Au age: 24.000 Exemplare • mm-Preis: ab 1,50 € • in Kombination buchbar Rufen Sie uns gleich an: 07154 8222-70 Oder senden Sie uns eine E-Mail an: anzeigen@duv-wagner.de Wir beraten Sie gerne! NEU seit 2025 Ihr Amtsblatt in Ravensburg Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. 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        Amtsblatt Jahrgang 2025 Freitag, den 14. Februar 2025 Nummer 7 Seite 2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 Rote Bänke „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen“ im Landkreis Ravensburg Im Landkreis Ravensburg werden demnächst 13 rote Bänke als sichtbare Zeichen gegen Gewalt an Frauen auf- gestellt. Die roten Bänke sollen 365 Tage im Jahr darauf aufmerksam machen, dass das Thema uns alle angeht, in Deutschland erlebt laut Bundeskriminalamt alle drei Minuten eine Frau oder ein Mädchen häusliche Gewalt. Jeden Tag werden mehr als 140 Frauen und Mädchen Opfer einer Sexualstraftat. Fast jeden Tag wird in Deutsch- land ein Femizid begangen. Frauen werden Opfer, weil sie Frauen sind. Gewalt gegen Frauen ist ein zunehmend wahrgenommenes Problem in der Gesellschaft und endet leider viel zu oft in Femiziden. Es ist mehr als geboten, darauf öffentlich aufmerksam zu machen und betroffenen Frauen zu signalisieren: „Ihr seid nicht alleine, es gibt Hilfe, die Gesellschaft steht hinter euch.“ Mit dem Projekt möchten wir vor Ort auf das Thema aufmerksam machen und ein permanentes Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Die Farbe Rot steht symbolisch für Blut und Gewalt, dazu kommt der Slogan „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen“ sowie die Telefonnummer des Hilfetelefons 0116016. Durch eine Kooperation mit der JVA Ravensburg, die die roten Bänke mit Inhaftierten in den Werkstätten produ- ziert, konnte ein Mehrwert für beide Seiten gewonnen werden. Die JVA konnte bei der Produktion mit den Inhaf- tierten die Botschaft inhaltlich aufgreifen und wir können mit der Bank ein sichtbares Zeichen für Beziehungen auf Augenhöhe setzen. Der Verein Frauen und Kinder in Not e.V., die Polizei Ravensburg und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aulendorf und des Landkreises haben das Projekt ins Leben gerufen. Insgesamt 12 Kommunen im Landkreis hatten Interesse bekundet, eine der Bänke als dauerhaftes Zeichen zu platzieren: Grünkraut, Aulendorf, Aitrach, Horgenzell, Boms, Altshausen, Weingarten, Bad Waldsee, Ravensburg, Amtzell, Schlier, Baindt sowie als weiteren Standort eine Bank an den Beruflichen Schulen in Ravensburg. Die Bänke können den Kommunen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Ermöglicht wurde dies durch eine För- derung des Vereins „Gemeinsam.Sicher e.V.“, dem Verein für kommunale Kriminalprävention und dem Landkreis Ravensburg. Sie brauchen selber Hilfe oder kennen jemanden, der oder die Hilfe benötigt? Hier finden Sie Unterstützung: Deutschlandweites Hilfetelefon: 116016 Amtliche Bekanntmachungen Beflaggung am Rathaus am 18. Februar 2025 Am Rathaus der Gemeinde Baindt wird Dienstag, den 18. Februar 2025 die Trauerbeflaggung wehen. Für den am 01. Februar 2025 verstor- benen Bundespräsidenten a. D. Prof. Dr. Horst Köhler hat Bundes- präsident Steinmeier einen (Trau- er-) Staatsakt angeordnet. Die Trauerfeierlichkeiten werden am 18. Februar 2025 in Berlin stattfinden. Gemeindeverwaltung Baindt Bundestagswahl 2025 - Schablonen für sehbehinderte und blinde Menschen Zur Wahl der Abgeordneten des 21. Deutschen Bundes- tags am 23. Februar 2025 sind alle Wahlberechtigten zur Stimmabgabe aufgerufen. Wie kann die Stimme unabhängig von fremder Hilfe ab- gegeben werden, wenn man so schlecht sieht, dass man den Stimmzettel selbst nicht lesen kann? Zur gleichberechtigten Teilnahme an der Bundestags- wahl bieten die Blinden- und Sehbehindertenverbände kostenlos die Zusendung von sogenannten Stimmzet- telschablonen an. Die Stimmzettelschablone wird auf den Stimmzettel ge- legt. Die Felder für das „Kreuzchen“ sind in der Schablone ausgespart. Auf der Schablone sind in großer tastbarer Schrift Erläuterungen angebracht. Zusammen mit der Schablone wird ebenfalls kostenlos eine Audio-CD aus- geliefert. Die CD kann mit handelsüblichen CD-Playern abgespielt werden. Auf dieser CD wird die Benutzung der Schablone erklärt. Außerdem wird der Inhalt des Stimm- zettels vollständig aufgesprochen und auch darauf hin- gewiesen, falls eine entsprechende Lochung nicht mit einem Wahlvorschlag belegt ist. Sind Sie selbst stark seheingeschränkt? Kennen Sie Per- sonen, die sich für dieses Angebot interessieren? Dann fordern Sie die Schablone und eine Audio-CD mit der Aufsprache des Inhalts des amtlichen Stimmzettels kos- tenlos bei den Blinden- und Sehbehindertenverbänden an unter Telefon: 0761/36122. Information zu den Briefwahlunterlagen Die Frist zur Beantragung des Wahlscheines über den QR-Code auf Ihrer Wahlbenachrichtigung, bzw. über den Link auf der Homepage der Gemeinde Baindt (On- linewahlscheinantrag) endet am Sonntag, 16.02.2025 um 23:59 Uhr. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass Anträge noch rechtzeitig bearbeitet werden kön- nen. Sie können weiterhin bis Freitag, 21.02.2025 um 15 Uhr Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl bean- tragen. Nutzen Sie hierfür bitte das Formular auf der Rückseite Ihrer Wahlbenachrichtigung. Bitte beachten Sie die Postlaufzeiten und beantragen Sie Ihre Wahl- unterlagen rechtzeitig. Nummer 7 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 3 Interkommunales Gewerbegebiet Mittleres Schussental Einladung zur Verbandsversammlung Der Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet Mittleres Schussental hält am Dienstag, den 25. Februar 2025 im Sitzungssaal des Rathauses Baindt seine konstituierende Verbandsversammlung ab. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18:00 Uhr. TAGESORDNUNG TOP 1: Konstitution der Organe des Zweckverbandes des „Interkommunalen Gewerbegebiets Mitt- leres Schussental“ 1.1 Verpflichtung der Vertreter der Verbands- versammlung 1.2 Benennung der Mitglieder des Verwaltungs- rates 1.3 Wahl des Verbandsvorsitzes und der Stell- vertretungen des Zweckverbandes. TOP 2: Bestellung der Geschäftsführung TOP 3: Geschäftsordnung für die Geschäftsführung TOP 4: Wirtschaftsplan des „Interkommunalen Gewer- begebiets Mittleres Schussental“ für das Jahr 2025 TOP 5: Satzung über die Entschädigung für ehrenamt- liche Tätigkeiten im Zweckverband „Interkom- munales Gewerbegebiets Mittleres Schussen- tal“ TOP 6: Ausblick auf die Entwicklung des „Interkommu- nalen Gewerbegebiets Mittleres Schussental“ TOP 7: Anfragen und Verschiedenes Zu dieser Sitzung ist die Bevölkerung sehr herzlich eingeladen. Dr. Daniel Rapp Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg Erweiterte Straßenbeleuchtung während der Fasnetszeit Aufgrund der zahlreichen Fasnetsveranstaltungen in der Schenk-Konrad-Halle wurde die Straßenbeleuch- tungszeit bereits Ende Januar erweitert. In diesem Zu- sammenhang bleibt die Beleuchtung in der Ortsmitte bis Anfang März täglich bis 03:00 Uhr eingeschaltet. Ihre Gemeindeverwaltung Wichtige Steuer- und Gebührentermine 2025 15.02.2025 1. Rate der Grundsteuer 15.02.2025 1. Vorauszahlung Gewerbesteuer 15.02.2025 Hundesteuer 2025 15.02.2025 Gebühr Mitteilungsblatt 2025 14.03.2025 Abrechnung Wasser- und Abwassergebüh- ren 15.03.2025 1. Abschlag Wasser- und Abwassergebühren 15.05.2025 2. Rate der Grundsteuer 15.05.2025 2. Vorauszahlung Gewerbesteuer 15.05.2025 2. Abschlag Wasser- und Abwassergebühren 15.08.2025 3. Rate der Grundsteuer 15.08.2025 3. Vorauszahlung Gewerbesteuer 15.08.2025 3. Abschlag Wasser- und Abwassergebühren 15.11.2025 4. Rate der Grundsteuer 15.11.2025 4. Vorauszahlung Gewerbesteuer 15.11.2025 4. Abschlag Wasser- und Abwassergebühren Die Steuerpflichtigen, die keine Abbuchungsermächtigung erteilt haben, werden gebeten, die Beträge rechtzeitig un- ter Angabe des Kassenzeichens an die Gemeindekasse zu bezahlen. Zukünftig werden durch die Gemeindekasse keine Zah- lungserinnerungen mehr verschickt. Bei Zahlungsverzug müssen sie mit einer kostenpflichtigen Mahnung (4,00 € Mahngebühren + Säumniszuschlag) rechnen. Die Gemeinde Baindt bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre fälligen Beträge über das Lastschrifteinzugsverfahren abbuchen zu lassen. Die Vorteile dieses Verfahrens sind: • Zum Fälligkeitstermin wird automatisch der richtige Betrag von Ihrem Konto abgebucht • Sie versäumen keinen Zahlungstermin und ersparen sich dadurch zusätzliche Mahngebühren und Säum- niszuschläge • Sie brauchen keine Überweisung mehr auszufüllen und sparen sich den Weg zur Bank/Post • Der papierlose Zahlungsverkehr ist nicht nur bequem und zeitgemäß, sondern auch umweltschonend Die Einzugsermächtigung kann jederzeit widerrufen wer- den. Fundinfo Allgemeine Hinweise zu Fundsachen Verloren gegangene Gegenstände können im Rahmen einer Verlustanzeige dem Fundbüro der Gemeinde Baindt gemeldet werden. Das dafür notwendige Formular „Ver- lustanzeige“ steht Ihnen online unter https://www.baindt. de/rathaus-buergerservice/rathaus-online unter dem Bereich Fundbüro zur Verfügung. Sofern eine Fundsache gefunden wurde, auf die Ihre Beschreibung zutrifft, setzen wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung. Alle Funde ab einem Wert von zehn Euro, die Sie auf dem Gebiet der Gemeinde Baindt finden und an sich nehmen, müssen dem Fundbüro der Gemeinde Baindt gemeldet und dort abgegeben werden. Die Fundsachen werden sechs Monate aufbewahrt und regelmäßig im Amtsblatt der Gemeinde Baindt veröf- fentlicht. Nach Ablauf der sechsmonatigen Frist geht die Fundsache in das Eigentum des Finders über, sofern ein vvv Seite 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 Eigentumsvorbehalt geltend gemacht wurde. Alle anderen Fundsachen werden anderweitig verwertet. Folgende Fundgegenstände wurden im Rathaus ab- gegeben: November 2024: Einzelschlüssel mit einem schwarzen Lederanhänger der Marke Leo Leonberg Wilka; Hörge- rät; Einzelschlüssel mit einem Chipschlüssel, als Anhänger eine kleine Strohfigur; Kindermütze hellblau; Dezember 2024: Cardigan offen, schwarz mit weißen Punkten; Fahrradschlüssel, schwarze Kappe; schwarze Outdoorjacke von Chiemsee mit weißem Logo; Blumen- kelle türkis, mit schwarz/orangem Griff, kleine Säge; Ein- zel-Schlüssel am Schlüsselanhänger : Villa Kunterbunt Tattoo Piercing; Zwei Hausschlüssel und ein Briefkasten- schlüssel; Heller, cremefarbiger Loopschal; kleiner Geld- beutel aus Kork; Januar 2025: Smartphone Apple; Parkchip, schwarzes Mäppchen, 2 Rollerschlüssel; Fasnetsbekleidung-Um- hang; schwarzes Herrenportemonnaie mit Reißverschluss und Druckknopf der Marke „R.mann“; einzelner Merce- des-Benz Schlüssel Weitere Informationen zu den Fundsachen erhalten Sie beim Fundbüro. Sie erreichen uns unter Tel. 07502/9406-12. Notdienste Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ÄBD) Tel.: 116 117 (kostenlose Rufnummer, ohne Vorwahl) Zahnärztlicher Notfalldienst Tel.: 0761/120 120 00 Bereitschaftspraxis Ravensburg Oberschwabenklinik - St. Elisabethen-Klinikum Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten Sa, So und an Feiertagen 10 - 18 Uhr Kinder Bereitschaftspraxis Ravensburg Oberschwabenklinik – St. Elisabethen-Klinikum Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten: Sa, So und an Feiertagen 9 – 13 Uhr und 15 – 19 Uhr Tierarzt Samstag, 15. und 16. Februar 2025 Kleintierpraxis A. Kirsch, Tel.: 0751 - 95 88 44 00 Apothekennotdienst (Festnetz kostenfreie Rufnummer Tel.: 0800 00 22 833, Homepage: www.aponet.de) Samstag, 15. Februar 2025 Welfen-Apotheke Weingarten, Boschstraße 12, 88250 Weingarten, Tel: 0751 48080 Sonntag, 16. Februar 2025 Fürstliche Hof-Apotheke Wolfegg, Alttanner Straße 2, 88264 Wolfegg, Tel: 07527 95110 Organisierte Nachbarschaftshilfe Baindt Einsatzleitung: Frau Petra Maucher, Tel: 07502 62 10 98 Abfallwirtschaft Geänderte Öffnungszeiten des Wertstoffhofs Am Freitag, den 28.02.2025 bleibt der Wertstoffhof Baindt geschlossen. Ersatzweise öffnet der Wertstoffhof dafür am Fasnetssamstag, den 01.03.2025 von 09:00 bis 12:00 Uhr. Um Beachtung wird gebeten. Ihre Gemeindeverwaltung Annahmestelle Hofstelle Wöhr (Friesenhäusler Straße 67) Öffnungszeiten: Freitag 15:00 - 18:00 Uhr Es dürfen nur Kleinmengen (max. 2 Schüttkubikmeter) angeliefert werden. Bitte beachten Sie, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern angenommen werden kann. Veranstaltungen Februar 21.02. Kinderball – Elternbeirat KWS SKH 23.02. Bundestagswahl 27.02. Gumpiger Donnerstag (Befreien: Kitas, Schule, Rathaus, SBBZ, Selige Irmgard) – NZ Raspler Herausgeber: Gemeindeverwaltung, Marsweilerstr. 4, 88255 Baindt, Tel. (07502) 9406-0, Fax (07502) 9406-18, E-Mail: info@baindt.de, Homepage: www.baindt.de. Verantwortlich für den amtlichen Inhalt einschließlich der Sitzungsberichte und anderer Veröffentlichungen der Gemeindeverwaltung ist Bürgermeisterin Simone Rürup oder ihr Stellvertreter im Amt; für die kirchlichen Nachrichten das jeweilige Pfarramt; für die Vereinsnachrichten der jeweilige Verein; für den übrigen Inhalt der Redakteur, Katharina Härtel, Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG. Herstellung/Vertrieb: Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG, Max-Planck-Str. 14, 70806 Kornwestheim, Telefon (07154) 82 22-0. E-Mail Anzeigen: anzeigen@duv-wagner.de. Erscheint wöchentlich freitags. Aus organisatorischen Gründen muss sich die Redaktion Kürzungen vorbehalten. Nummer 7 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 5 März 02.03. Narrenmesse – NZ Raspler Kath. Kirche Baienfurt 02.03. Schalmeienball – Schalmeienkapelle SKH 03.03. Rosenmontag – Rathaus geschlossen 04.03. Maskenvertreiben – NZ Raspler DP + SKH 05./06.03. Skikurs – Alpinteam 06.03. Blutspendetermin Baienfurt 08.03. Funken – Landjugend Kiesgrube 08./09.03. Sie&Er Hallen-Cup – Sportverein Sporthalle 08./09.03. Skikurs – Alpinteam 14.03. Basar „Rund ums Kind“ SKH 15./16.03. Jugendlager – Alpinteam 16.03. JHV – Musikverein SKH 18.03. Gemeinderatssitzung Sitzungssaal 19.03. Gottesdienst m. Krankensalbung BSS – Seniorentreff 21.03. Frauenfrühstück – Impulse BSS Zur Informationi Hospizbewegung Weingar- ten-Baienfurt-Baindt-Berg e.V. Ein guter Gesang wischt den Staub vom Herzen!“ C. Lehmann Singen macht glücklich, verbindet, beschwingt und bringt uns in „Stimmung!“ Da lacht unser Herz! Für einfache Lieder aus verschiedenen Kulturen, Kanons und leichtes Zweistimmiges benötigen Sie keinerlei Vor- kenntnisse! Einfach kommen, probieren, staunen und freuen! Leitung: Sabine Meier, Musiktherapeutin Termine: immer mittwochs, 19.02., 19.03., 16.04., 21.05., 25.06., 23.07. 2025 Zeit: 19.00 - 20.30 Uhr Ort: Hospiz Ambulant, Vogteistr. 5, Weingarten Gemeindeverwaltung Baindt Telefon (07502) 9406-0 Fax (07502) 9406-18 E-Mail info@baindt.de Internet www.baindt.de Öffnungszeiten: Montag 8:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 16:00 Uhr Dienstag 8:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr Mittwoch bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr Direktdurchwahlnummern Bürgermeisterin Frau Rürup 9406-10 Vorzimmer 9406-17 Amtsblatt 9406-26 Bauamt Leitung Bauamt Frau Jeske 9406-51 stellvertr. Leitung Bauamt Herr Hohenhausen 9406-52 Ortsbaumeister Herr Roth 9406-53 Sachbearbeitung Frau Scheid 9406-54 Klimakoordinator Herr Roth 0157 80661690 E-Mail: klima@b-gemeinden.de Hauptamt Leitung Hauptamt Frau Stocker 9406-40 stellvertr. Leitung Hauptamt Ordnungsamt Frau Heilig 9406-11 Bürgeramt Passamt, An-/Abmeldung, Frau Brei/Frau Nowak/ 9406-12 Führerschein, Fischerei Frau Ziegler Fundamt Einwohnermeldeamt Frau Nowak/Frau Ziegler 9406-14 Volkshochschule Frau Mohring 94114-133 Gewerbeamt Frau Brei 9406-12 Rentenberatung Herr Bautz 9406-14 Standesamt Herr Bautz 9406-14 Friedhofswesen Herr Bautz 9406-14 Hallenbelegung SKH Frau Gerhardt 9406-26 Fachbereichsleitung Bildung und Betreuung Frau Flintrop 9406-41 Kindergartenabrechnung Frau Liche 9406-43 Finanzverwaltung Leitung Kämmerei Herr Abele 9406-20 stellvertr. Leitung Kämmerei, Stabsstelle polit. Steuerung Frau Gerhardt 9406-26 Kasse Herr Müller 9406-22 Kasse Frau Weber 9406-24 Wasser, Grundsteuer Frau Stavarache 9406-21 Hunde-/ Gewerbesteuer Frau Winkler 9406-23 Einrichtungen der Gemeinde Bauhof Herr Mohring 9121-30 Feuerwehrhaus 9121-34 Feuerwehrkommandant Herr Bucher 0151 58040840 Gemeindebücherei Frau Lins 94114-170 Schenk-Konrad-Halle Herr Forderer 0152 25613911 Kindergärten Sonne Mond und Sterne Leitung Haus Sonne 94114-140 E-Mail: leitung.sonne@kiga.baindt.de Leitung Haus Mond 94114-141 E-Mail: leitung.mond@kiga.baindt.de Leitung Sterne 94114-142 u. -143 E-Mail: leitung.sterne@kiga.baindt.de St. Martin 2678 Waldorfkindergarten 5558664 Schulen: Klosterwiesenschule (KWS) und SBBZ Sehen Baindt Rektorin (KWS) Frau Heberling 94114-132 Sekretariat (KWS) Frau Mohring 94114-133 Schulsozialarbeit (KWS) Frau Nandi 94114-172 Schulhausmeister (KWS) Herr Tasyürek 0178 4052591 SBBZ Sehen 94190 Pfarrämter Katholisches Pfarramt 1349 Kath. Gemeindehaus Bischof-Sproll-Saal Anmeldung Frau Moosherr (0751) 18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Evangelisches Pfarramt (0751) 43656 Ev. Gemeindehaus Dietrich-Bonhoeffer-Saal Anmeldung Frau Kutter (0751) 43656 E-Mail: pfarramt.baienfurt@elkw.de Polizei Polizeirevier Weingarten (0751) 803-6666 Notrufe Polizei 110 Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst 112 Ist Ihre Hausnummer gut erkennbar? Im Notfall kann das entscheidend für rasche HILFE durch den ARZT oder den Rettungsdienst sein! Seite 6 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 Kirchliche Nachrichten Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Baindt Kath. Pfarramt • 88255 Baindt • Thumbstraße 55 Gedanken zur Woche: Glaube Der Glaube, senfkorngroß, versetzt den Berg ins Meer. Denkt, was er könnte tun, wenn er ein Kürbis wäre. Angelus Silesius Samstag, 15. Februar 18.30 Uhr Baindt – EucharistiefeierMinistranten: Jakob Kreutle, Louisa Möhrle, Lenny Sonntag, Rafa- el Dorn, Johanna Zentner, Benedikt Heilig(† Hilda und Fritz Blank, Rosa Vogel, Johannes Heik, Ignaz Malsam mit Angehörigen, Ida und Pius Wolf, Eugen und Anton Elbs, Theresia und Baptist Elbs, Klara und Johannes Merk, Fami- lie Schimanowski, Jahrtag: Boris Schimanow- ski) Sonntag, 16. Februar – 6. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier Dienstag, 18. Februar 08.00 Uhr Baindt - Schülergottesdienst 19.00 Uhr Baienfurt – Eucharistische Anbetung Mittwoch, 19. Februar 09.00 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier 15.30 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier im Pflegeheim St. Barbara 19.00 Uhr Sulpach - Eucharistiefeier Donnerstag, 20. Februar 07.45 Uhr Baienfurt - Schülergottesdienst Freitag, 21. Februar 08.30 Uhr Baindt - Rosenkranz 09.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier Samstag, 22. Februar 18.30 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier Sonntag, 23. Februar – 7. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier mit Vorstellung der ErstkommunikantenMinistranten: Pia Kreutle, Anton Pink, Sophia Rößner, Johanna Rößner, Lena Himpel, Alina Michelberger, Noah Him- pel, Franziska Joachim(† Adalbert Berger, Lu- dmilla und Rochus Illenseer, Familie Kienhöfer, Familie Schnell, Emma und Julius Malsam) 11.15 Uhr Baindt – Taufe von Luan Rosenkranzgebete im Februar Im Februar laden wir ganz herzlich ein zum Rosenkranz- gebet jeden Freitag um 8.30 Uhr vor dem Gottesdienst. Sprechzeiten Pfarrer Bernhard Staudacher Nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 912623) Thumbstraße 55, Baindt E-Mail-Adresse: bernhard-staudacher@gmx.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Silvia Lehmann Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 5576199, (Tel. privat 943630) E-Mail-Adresse: Silvia.Lehmann@drs.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Regina Willmes Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 56969624 E-Mail-Adresse: Regina.Willmes@drs.de Gemeindehaus St. Martin / Bischof-Sproll-Saal: Belegung und Reservierung Frau Gudrun Moosherr Tel. 0751-18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Katholische Kirchenpflege Baindt: Bankverbindung: KSK Ravensburg IBAN DE 4365 0501 1000 7940 0985 BIC SOLADES1RVB Kath. Pfarramt St. Johannes Baptist Thumbstr. 55, 88255 Baindt Pfarramtssekretärin Frau Christiane Lott Telefon 07502 – 1349 Telefax 07502 – 7452 Stjohannesbaptist.baindt@drs.de www.katholisch-baienfurt-baindt.de Öffnungszeiten Dienstag 09.30 – 11.30 Uhr Donnerstag. 15.00 – 18.00 Uhr Freitag 09.30 – 11.30 Uhr Kath. Pfarramt Mariä Himmelfahrt Kirchstraße 8, 88255 Baienfurt Telefon 0751 - 43633 Telefax 0751 - 58812 kathpfarramt.baienfurt@drs.de Frauenbund Baienfurt Frauenbund Baienfurt Waldbad das schönste Kleinod Oberschwabens Mittwoch, 26. Februar 2025 bei jeder Witterung Frauenfasnet im katholischen Gemeindehaus Eine Sensation schlägt die andere! Alle sind eingeladen zu dieser närrischen Veranstaltung. Ganz besonders Männer heißen wir als Gäste willkom- men. Darum alles groß und klein - an der Frauenfasnet wird im Gemeindehaus sein! Beginn: 14:00 Uhr 15. Februar – 23. Februar 2025 Nummer 7 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 7 Saalöffnung: 13:00 Uhr Es gibt einen Begrüßungssekt, Kaffee und Kuchen, när- rische Musik und lustige Sketche. Eintritt für Mitglieder 8,00 €, für Nichtmitglieder 10,00 € ÖKUMENE – gemeinsam als Christen Ökumenische Taizéandacht Einladung zur Taizéandacht in Baindt Wir laden Sie alle recht herzlich ein zu un- serer ökumenischen Taizéandacht am 23. Februar 2025 um 19.00 Uhr in den Die- trich-Bonhoeffer-Saal in Baindt. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns zusammen die Andacht feiern. Baienfurter Kirchen-Filmabend Ein Musikfilm der Hoffnung macht - FSK: 6 Freitag, 21. Februar 2025, 19.00 Uhr, in der Ev. Kirche in Baienfurt In Südtirol ist ein Treffen zwischen Israel und Palästina angesetzt. Dort soll ein Jugendorchester auftreten, in dem junge Künstler aus beiden Staaten gemeinsam mu- sizieren und beweisen, dass ein friedliches Miteinander trotz aller Differenzen möglich ist. Musik verbindet über Grenzen hinaus. Veranstaltungen der nichtgewerblichen Filmarbeit un- terliegen dem Werbeverbot. Aus diesem Grund dürfen wir den Filmtitel nicht mehr veröffentlichen. Dieser ist auf den ausgehängten Plakaten (Schaukästen) ersicht- lich und kann telefonisch im ev. Pfarramt (0751 43656) erfragt werden. Evangelische Kirchengemeinde Baienfurt-Baindt Herzliche Einladung zum Film-Abend in der Ev. Kirche in Baienfurt – mit Gelegenheit zum Austausch im An- schluss EINTRITT FREI Evangelische Kirchengemeinde Baienfurt-Baindt Tel.: 0751/43656, Fax: 0751/ 43941; E-Mail-Adresse: pfarramt.baienfurt@elkw.de Homepage: www.evangelisch-baienfurt-baindt.de Pfarrbüro: Öschweg 32, Baienfurt, Tel.: 0751/ 43656 Pfarrer M. Schöberl Öffnungszeiten Di 7.00 - 9.00 + 13.00 - 15.00, Do 10.00 - 13.00 Uhr Wochenspruch: Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf dei- ne große Barmherzigkeit. Dan 9,18 Sonntag, 16. Februar Septuagesimä 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeinde- haus 10.30 Uhr Baienfurt Abendmahlsgottesdienst, Ev. Kirche (Pfr. Schöberl) Montag, 17. Februar 20.00 Uhr Baienfurt Kirchenchor, Ev. Gemeinde- haus Mittwoch, 19. Februar 16.00 Uhr Baienfurt Konfi-Unterricht, Ev. Gemein- dehaus Donnerstag, 20. Februar 19.00 Uhr Baindt Vortrag mit Prof. Dr. phil. Jörg Stratmann, Dietrich-Bonhoef- fer-Saal Freitag, 21. Februar 19.00 Uhr Baienfurt Kirchen-Filmabend mit Pfr. Schöberl, Ev. Kirche Sonntag, 23. Februar Sexagesimä 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeinde- haus 10.30 Uhr Baienfurt Abendmahlsgottesdienst, Ev. Kirche (Pfr. Schöberl) 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst im Pflegeheim (Prädikant Gross) 19.00 Uhr Baindt Taizéandacht, Dietrich-Bon- hoeffer-Saal Gedanken zum Wochenspruch Sehnsucht nach Gerechtigkeit „Das ist unfair!“ Nicht nur Kin- der sind über Ungerechtigkeit erbost. Doch was ist gerecht? Alle gleich zu behandeln oder die Anlagen jedes Einzelnen zu berücksichtigen? Eltern von unterschiedlichen Kindern wissen, dass eine Gleich- behandlung auch ungerecht sein kann. Und Gott – ist Gott gerecht? Dass es denen, die gut handeln, nicht immer gut ergeht, das haben schon die Menschen zur Zeit des Predigers schmerzhaft erfahren. „Gottes Gerechtigkeit ist Güte“, stellt der Sonntag Septua- gesimae dem entgegen. Der Weinbergbesitzer, der allen, auch den letzten Arbeitern den gleichen Lohn auszahlt; Jesus, der ausgerechnet mit einem Zöllner zu Tisch sitzt; Gott, der sich nicht von Stärke und Reichtum beeindru- cken lässt, sondern ihnen Recht und seine Gerechtigkeit entgegensetzt. Diejenigen, die sich von dieser Gerechtig- keit anstecken lassen, die ruft Jesus in seine Nachfolge. Die versuchen wie Paulus, nicht auf ihr eigenes Recht zu pochen, sondern immer wieder den anderen nach ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Sie wissen, dass das aus eigener Kraft nicht möglich ist, aber Gott immer wieder das „Wollen und Vollbringen“ schenkt. (Quelle: kirchenjahr-evangelisch.de, Bildquelle: © iStock / javarman3) --- Vortrag „Eintauchen in digitale Welten“ Die Evangelische Kirchengemeinde Baien- furt-Baindt lädt am Donnerstag, 20.02.2025 um 19.00 Uhr zu einem Vortrag mit Herrn Prof. Dr. phil. Jörg Stratmann in den Die- trich-Bonhoeffer-Saal in Baindt ein. Seite 8 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 Offener Bibeltreff zur Vesperkirche Am Sonntag, 16. Febru- ar findet um 13.30 Uhr im M.-Luther Gemeindehaus Wein- garten wieder ein Offener Bibeltreff zur Vesperkirche statt. Zum Thema der Vesperkirche „Der Mensch is(s)t, was er ist, - Essen und Armut“ gibt Pfarrer Martin Schö- berl, Impulse zu Matthäus 5, 33-48 (Bergpredigt). Sein Motto: „Liebe(n)swürdig“ – von der Feindesliebe. Weiterer Bibeltreff zur Vesperkirche: 23. Februar. Aktionswoche für Kinder aus sucht- belasteten Familien - #ichwerde- laut Ravensburg, 06.02.2025 –„Ich wer- de laut“ ist das diesjährige Motto der Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien, um dieser ganz be- sonderen Zielgruppe eine Stimme zu geben. Die Heraus- forderungen, mit denen Kinder von suchtkranken Eltern konfrontiert sind, sind oft gravierend und vielschichtig. Diese Kinder tragen eine schwere seelische Last, die sich auf ihre emotionale und psychische Gesundheit auswirken kann. Die Aktionswoche will auf die besonderen Bedürf- nisse dieser Kinder aufmerksam gemacht. Bild Quelle: https://coa-aktionswoche.de/service/materialien Kinder von suchtkranken Eltern erleben häufig ein in- stabiles und unsicheres Umfeld. Sie sind oft Zeugen von Konflikten und emotionalem Stress. Diese Erfahrungen können zu einem erhöhten Risiko führen, selbst psychi- sche Erkrankungen oder Suchtproblematiken zu entwi- ckeln. Viele dieser Kinder fühlen sich isoliert und haben Schwierigkeiten, über ihre Gefühle zu sprechen, da das Thema Sucht in den meisten Fällen ein Tabu ist. Die Suchtberatungsstelle der Diakonie Oberschwaben All- gäu Bodensee in Friedrichshafen spielt eine zentrale Rolle in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien. Hier werden individuelle Bera- tungen angeboten, die auf die speziellen Bedürfnisse der Kinder- und Jugendlichen eingehen. Fachkräfte helfen den Kindern, ihre Gefühle zu verarbeiten, bieten psycho- soziale Unterstützung und fördern z.B. durch das Angebot der „Regenbogenkids“ den Austausch mit Gleichaltrigen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Zusätzlich werden Eltern und Angehörige beraten, um ein besseres Verständnis für die Situation ihrer Kinder zu entwickeln und um Wege zu finden, wie sie die Kinder unterstützen können. Die Beratungsstelle setzt sich dafür ein, ein sicheres und unterstützendes Umfeld zu schaf- fen, in dem Kinder und Familien die Hilfe finden, die sie benötigen. Die Aktionswoche ist ein wichtiger Schritt, um das Be- wusstsein für die Herausforderungen von Kindern sucht- kranker Eltern zu schärfen und um Hilfe anzubieten. Es ist entscheidend, dass wir als Gesellschaft die Tabus rund um Sucht und deren Auswirkungen auf Familien brechen. Die Beratungsstelle in Friedrichshafen steht bereit, um Unter- stützung zu bieten und den betroffenen Kindern und ihren Familien zu helfen, einen Weg aus der Isolation zu finden. In der diesjährigen Aktionswoche vom 16.02.25 bis zum 22.02.25 gestaltet die Suchtberatungsstelle der Dia- konie OAB folgendes Angebot für Betroffene und In- teressierte: – Telefonische Sprechstunden mit Fachkräften der Suchtberatungsstelle am 18.02.25 und am 20.02.25 von 14.00 – 16.00 Uhr, Tel.Nr. 07541-950180 – Online-Vortrag für Eltern „Familie im Fokus: Bindung, Beziehung und der Umgang mit Substanzkonsum“ in Kooperation mit der Erziehungsberatungsstelle der Caritas am 17.02.25 um 19.00 Uhr. Für den Elternabend können Sie sich unter folgendem Link (oder QR-Code) anmelden: https://www.bodenseekreis.de/soziales- gesundheit/familie-kinder/fetale-alkohol spektrumstoerung-fasd/veranstaltungen/ anmeldung-coa-woche-1/ Mehr Informationen über unsere Homepage www.diakonie-oab.de Der Kreative Montag bietet an wir laden herzlich ein März: 10.03. Petra Keller: „Ostergeschenke - pfiffig präsen- tiert”, Papierarbeit April: 14.04. Hubert Gärtner: „Verwaschenes Italien”, Aquarell Mai: 12.05. Viktoria Roth: „Schmetterlinge”, Aquarell Anmeldungen bitte immer bis spätestens 4 Tage vor dem Termin Petra Neumann-Sprink Tel.: 0751-52501mobil: 0177-4061011 p.neumann.sprink@gmx.de Kreativer Montag im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt, Dorfplatz 2/1 Wir beginnen – wenn nichts anderes angegeben ist – um 8.30 Uhr, Ende gegen 11.30 Uhr. Der Kostenbeitrag beträgt in der Regel € 7,50; Material nach Verbrauch Nummer 7 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 9 Christliche Brüdergemeinde Baienfurt (Baptisten) e.V. Baindter Str. 11, 88255 Baienfurt Homepage: www.baptisten-baienfurt.de E-Mail: info@baptisten-baienfurt.de Gottesdienste Unsere Gottesdienste sind offen für Besucher und fin- den sonntags um 10 Uhr statt. Weitere Veranstaltungen werden auf der Homepage der Brüdergemeinde ange- kündigt. Vereinsnachrichten SV Baindt 1959 e.V. Jugendfußball Hallenverbandsmeisterschaften D-Juniorinnen Verbandspokal Vorrunde Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Hallenbezirksmeisterschaften durf- ten wir vergangenen Sonntag in Lindau in der Vorrunde der Hallenverbandsmeisterschaften antreten. Gegner waren SV Immenried, FC Bellamont, SGM Aufheim/In- zigkofen, Wacker Biberach und SV Jungingen. Im ersten Spiel gegen Immenried ließen wir bereits unsere Technik aufblitzen, doch der Respekt vor den körperlich deutlich überlegenen Gegnern, ließen noch kein Tor fallen. Ab dem zweiten Spiel waren wir dann richtig drin und ließen den Gegner aus Bellamont zeitweise über längere Zeit gar nicht an den Ball kommen. Ebenso überlegen spielten wir gegen die SGM Aufheim-Inzigkofen und Wacker Biberach, die es aber geschickter verteidigten und jeweils nur ein Tor von uns zuließen. Im Abschlussspiel gegen Jungingen ging es uns hauptsächlich darum, kein Tor zu kassieren, um das Turnier ohne Gegentor zu beenden, was auch gelang. Ein souveräner Turniersieg, der zur Teilnahme an der Verbandsmeisterschaftsendrunde am Sonntag in Eningen berechtigt. Klasse Mädels, ihr habt überragen- den Fußball gespielt! Es spielten: Luisa Kolbaske, Emma Straub, Lena Alber, Lea Busam, Jule Ambacher, Hanna Busam, Taneesha Mahler, Isabella Lang, Emilia Müllerleile Bericht der Abteilungsversammlung 2025 Am 29.01.2025 fand die diesjährige Abtei- lungsversammlung statt. Zunächst übernahm Tobias Sonntag stell- vertretend für den Abteilungsleiter Tobi- as Nowak die Berichterstattung. Zunächst blickte er auf die Saison 2023/2024 zurück: Die vergangene Saison 2023/2024 war für unseren Verein sportlich und orga- nisatorisch ein gutes Jahr: Die Herren I beendeten die Saison mit einem starken 4. Platz in der Landesklasse. Die Herren II belegten in der Kreisklasse B den 6. Tabel- lenplatz. Besonders erfreulich war der Erfolg unserer Jungen I, die in der Kreisliga A den 1. Platz erreichten und sich damit den Aufstieg in die Bezirksklasse sicherten. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung! Die Jungen II beendeten die Saison in der Kreisliga B auf einem so- liden 6. Platz und sammelten wichtige Erfahrungen für ihre weitere Entwicklung. In der Saison 23/24 konnten wir nach langer Zeit wieder ein Turnier vom Verband veranstalten. Die Kreismeisterschaften Bodensee. Eben- falls wurde ein Hobbyturnier am 6.1.24 organisiert. Mit 32 Teilnehmern war das Turnier ebenfalls ein voller Erfolg und sorgte für Begeisterung bei den Teilnehmern aus Baindt und der Umgebung. Zum Abschluss der Saison 2023/2024 fand unsere Saisonabschlussfeier (Grillfest) zusammen mit den Eltern unserer Jugendspieler statt. Ein Dank geht an die Fußballabteilung, die uns den Kiosk am Sportplatz zur Verfügung gestellt hat. Als nächstes gab er einen Einblick in die aktuelle Saison 2024/2025: Um der schwachen Trainingsbeteiligung ein wenig entge- genzusteuern hat sich der Ausschuss dafür entschieden, einen Trainer zu suchen. Mit Tim ist uns das gelungen und somit kann im zweiwöchigen Rhythmus immer donners- tags ein Training auf freiwilliger Basis angeboten werden. Neuzugang seit dieser Saison für die Herren I ist Roman Buck und für Herren II Volodymyr Kotov. Die laufende Saison verläuft sportlich bisher sehr erfolgreich: Unse- re Herren I stehen aktuell auf einem hervorragenden 2. Platz in der Landesklasse. Mit etwas Glück und weiterhin starken Leistungen könnte es eventuell zum Aufstieg in die Landesliga kommen. Hervorzuheben ist hierbei die großartige Bilanz unseres vorderen Paarkreuz Marcel Brückner zu 0 und Philipp Schwarz zu 2. Herren II spielen ebenfalls eine gute Saison und führen derzeit die Kreisliga C an. Auch hier bestehen die Möglichkeit und eigentliche Pflichtaufgabe eines Aufstiegs. Zur Rückrunde werden die Herren II durch den Wiedereinstieg von Oliver Brückner Seite 10 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 verstärkt. Bei den Jugendlichen gibt es ebenfalls viele positive Entwicklungen: Die Jungen I haben sich nach ihrem Aufstieg gut in der Bezirksklasse eingefunden und konnten in der Vorrunde einen soliden mittleren Tabellen- platz erreichen. Unsere Mädchenmannschaft, die in dieser Saison neu gegründet wurde, sammelt trotz schwieriger Spiele gegen ältere und meist erfahrenere Gegnerinnen wichtige Erfahrungen. Das 2. Hobbyturnier am Dreikö- nigstag 2025 konnte sich in dieser Saison mit 44 Teil- nehmern weiterentwickeln. Die deutliche Steigerung der Teilnehmerzahl zeigt, dass dieses Format immer belieb- ter wird und eine feste Größe in Baindt werden könnte. Am 19.01.25 haben wir zudem die Kreisjahrgangssichtung Bodensee erfolgreich ausgerichtet. Dank der Unterstüt- zung aller Beteiligten lief die Veranstaltung reibungslos, und wir konnten uns erneut als zuverlässiger Gastgeber präsentieren. Ein großer Dank gilt unserem Jugendleiter und Trainern: Philipp Schwarz, der als Jugendleiter und Trainer eine großartige Arbeit leistet. Thomas Nowak, der ebenfalls jede Woche im Training ist. sowie Jens- Uwe Hahn, der sich mit viel Geduld vor allem um unsere Anfänger kümmert. Euer Einsatz ist die Grundlage für die sportliche und persönliche Entwicklung unserer Jugend und des Vereins. Vielen Dank dafür! Ein weiterer Dank gilt allen Helfern, die uns bei unseren Veranstaltungen unterstützt haben – sei es durch Kuchenspenden oder Arbeitseinsätze beim Verkauf. Danach ging er auf un- sere Zukunftsperspektiven ein: Ein wichtiges Ziel für die kommenden Jahre sollte es sein, jedes Jahr mindestens ein Turnier vom Verband in Baindt auszurichten. Diese Veranstaltungen stärken nicht nur unseren Ruf in der Re- gion, sondern dienen auch zur Finanzierung für Trainer unsere Feste und Neuanschaffung für den Spielbetrieb. Auch das Hobbyturnier am Dreikönigstag möchten wir weiter etablieren und langfristig als feste Veranstaltung im Jahreskalender der Gemeinde verankern. Was steht sonst noch an: Prüfung zur Meldung einer 3. Mannschaft für Saison 2025/2026 evtl. Hobby 4er Mannschaft nach Beendigung der jetzigen Saison. Ein großes Anliegen ist die Suche nach einem oder noch besser zwei Schiedsrich- tern, welche für unseren Verein tätig werden wollen. Im Anschluss wurde von unserem Kassierer Robert Nowak der Kassenstand betrachtet und erläutert. Wir können von einem „positiven Geschäftsjahr“ 2024 sprechen. Anschließend berichtete Philipp Schwarz von der Ju- gendarbeit. Er blickte auch hier nochmals in die Sai- son 2023/2024 zurück und ging auf die einzelnen Ab- schlussplatzierungen ein. Hervorzuheben ist hier natürlich der Aufstieg der Jungen I in die Bezirksklasse. Danach berichtete er von der aktuellen Saison. Schön ist, dass wir wieder eine Mädchenmannschaft melden konnten, die sich aktuell noch etwas im Spielbetrieb einfinden müs- sen, es aber super meistern und einen schönen Mann- schaftszusammenhalt haben. Die Jungen I streben na- türlich den Klassenerhalt an und stehen aktuell auf dem 5. Platz. Des Weiteren ging er noch auf die Teilnahmen und Erfolge bei den Ranglisten und Meisterschaften ein. Hervorzuheben hier ist der 1. Platz von Jona Klein bei der Bezirksrangliste am 10.3.24 sowie der überraschender 2. Platz von Pia Kreutle. Damit qualifizierten beide sich für die Regionsrangliste, an der Jona leider krankheitsbe- dingt nicht teilnehmen konnte, aber Pia ein Spiel nach dem anderen gewann und sich für die Ba-Wü Rangliste qualifizierte. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg! Dort war sie dann leider nicht mehr ganz erfolg- reich, aber konnte eine riesen Erfahrung sammeln. Philipp berichtete weiter von den TT-Minimeisterschaften sowie dem Kinderferienprogramm, das mit 14 TeilnehmerInnen wieder auf tolle Resonanz gestoßen ist. Ein Kind konnten wir sogar fürs regelmäßige Training gewinnen. Weitere Erfolge feierten die Jugendlichen bei den Bezirksmeis- terschaften in Altshausen, den Kreismeisterschaften in Langenargen sowie der Kreisrangliste, die wir in Baindt austragen durften. Beim letzt´ genannten sind aus unse- ren Reihen 9 TeilnehmerInnen angetreten. Erfolgreichster Baindter Spieler war Ricco Haller, der die Zwischenrunde erreichte. Marta Klein war die einzige Teilnehmerin U12 und hat sich weiter qualifiziert. Nun wurden die Ausschussmitglieder einstimmig für das vergangene Jahr entlastet. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals besonders bei Lisa Schiedel, die bisher die Öffentlichkeitsarbeit übernahm sowie Martin Marcinkow- ski als stellvertretender Abteilungsleiter bedanken, die stets zuverlässig und mit vollem Engagement Ihr Amt aus- geführt haben. Beide treten für eine erneute Wahl nicht mehr an. Im Ausschuss wurde im Vorhinein beschlossen, diese beiden Ämter ersatzlos zu streichen. Neu gewählt wurden folgende Ausschussmitglieder für ein weiteres Jahr sowie der Abteilungsleiter für 2 Jahre: - Abteilungsleiter: Tobias Nowak - Sportwart Tobias Sonntag - Kassierer Robert Nowak - Schriftführerin Claudia Hauß - Zeugwart Marcel Brückner - Jugendleiter Philipp Schwarz Allen ehrenamtlichen Mitgliedern ein herzliches Danke- schön für ihr Engagement. Danach wurde noch über ei- nige Punkte, die das Training betreffen, sowie diverse An- schaffungsposten gesprochen. Am Schluss wurden dann noch die Termine für das Grillfest und die Weihnachtsfeier festgelegt. Auch das Ferienprogramm 2025 sowie das Hobbyturnier 2026 sollen wieder ein fester Bestandteil unserer Jahresplanung werden. Mädchen weiter verbessert TSG Leutkirch – Mädchen 7:3 Beim Auswärtsspiel der Bezirksklasse schlugen sich un- sere Mädels gut und hätten mit etwas Glück den ersten Punktgewinn holen können. Insbesondere Pia konnte mit zwei Einzelsiegen und dem gemeinsamen Gewinn des Doppels mit Marta überzeu- gen. Aber auch Marta und Nele boten ihren Gegnerin- nen in den Einzeln große Gegenwehr. Nele konnte der Spitzenspielerin einen Satz abnehmen und war in ihrem zweiten Einzel nach gewonnenem ersten Satz absolut auf Augenhöhe, verlor aber die weiteren Sätze teilweise denkbar knapp in der Verlängerung. Marta zeigt tolle Schläge mit ihrer gefährlichen Vorhand und konnte so immer wieder punkten. Leider musste sie sich zweimal mit 2:3 und einmal mit 1:3 geschlagen geben, bestimmt ist aber bald auch mal ein Sieg drin! Weiterhin konzentriert im Training üben und sich stetig verbessern, dann kommt der Erfolg von ganz alleine :) Jungs gegen Spitzenteam chancenlos TSG Ailingen – Jungen 9:1 Beim Nachholspiel am vergangenen Donnerstag mussten unsere Jungs beim Tabellenführer Ailingen ran. Krank- heitsbedingt konnten wir nicht vollzählig spielen und so kam Julius zu seinem Debüt für das Jungenteam. In den Doppeln war wenig zu holen, mehr als ein Satzge- winn von Fabian und Valentin war leider nicht drin. In den Nummer 7 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 11 Einzeln zeigte Jona gegen die älteren und erfahreneren Topspieler der Liga eine super Leistung. Die 9:11 Nieder- lage im 5. Satz des ersten Einzels schmerzte, doch mit ei- nem tollen 3:1 Sieg in seinem zweiten Spiel konnte er sich revanchieren und für seine Leistung belohnen. Fabian hielt gegen beide Spieler ordentlich mit, musste deren Stärke aber anerkennen. Valentin spielte verbessert und konnte sich einen Satz sichern. In seinem zweiten Einzel verlor er zwar mit 0:3, doch die Sätze waren äußerst knapp und umkämpft und auch hier wäre zumindest ein Satzgewinn verdient gewesen. Julius machte seine Sache sehr gut und sammelte erste Erfahrungen im Mannschaftssport, wenn auch noch nichts Zählbares dabei heraussprang. Beim nächsten Spiel am kommenden Samstag gegen den SC Markdorf haben die Jungs die nächste Chance, ein paar Punkte zu ergattern. Herren 1 siegen im Spitzenspiel SV Rissegg – SV Baindt 3:9 Im direkten Duell um die Tabellenführung konnte sich die erste Herrenmannschaft mit einer starken Teamleistung durchsetzen und den Vorsprung an der Tabellenspitze auf 2 Punkte ausbauen. Gegen die in den Doppeln bislang sehr stark spielenden Risseggern (29:6 Bilanz) gelang uns ein nicht für möglich gehaltener Start mit drei Siegen. Marcel Brückner und Tobias Nowak spielten starkes Angriffstischtennis und fügten dem Spitzendoppel Aßfalg/Thiel die erst zweite Saisonniederlage zu. Die Doppel Philipp Schwarz/Wolf- gang Assfalg und Nico Scheffold/Roman Buck mussten in ihren Partien in den Entscheidungssatz, den sie dann aber sicher gewinnen konnten. Mit diesem unverhofften Traumstart gingen wir beflügelt in die Einzelpaarungen. Philipp und Marcel konnten ihre Spiele relativ sicher mit 3:1 gewinnen und den Vorsprung auf 5:0 ausbauen. Doch dann kam die Ausgeglichenheit des Rissegger Teams zum Tragen. Wolfgang musste sich trotz ansprechender Leistung mit 1:3 geschlagen geben und Tobi konnte gerade so einen 1:2 Satzrückstand in ei- nen 3:2 Sieg umwandeln. Im hinteren Paarkreuz kämpf- te sich Roman nach 0:2 Rückstand und Abwehr von 2 Matchbällen in den 5. Satz, doch diesen verlor er nach großem Einsatz leider mit 9:11. Nico spielte ebenfalls gu- tes Tischtennis, doch sein Gegner Härle hatte in den ent- scheidenden Momenten die besseren Antworten und ge- wann die Sätze 1 und 3 in der Verlängerung. So ließ die 1:3 Niederlage einen enttäuschten Nico zurück, der beinahe einen der besten Spieler des hinteren Paarkreuzes ge- schlagen hätte.Dank der 3:0 Führung aus den Doppeln ging es mit einem 6:3 in die zweite Einzelrunde. Marcel und Philipp behielten abermals bei guten Leistungen mit 3:1 die Oberhand und kurze Zeit später konnte Tobi mit seinem 3:0 Erfolg den Deckel draufmachen. Wir hatten mit vielem gerechnet, aber nicht mit einem 9:3 Auswärts- sieg beim Tabellenzweiten! Der SV Rissegg zeigte sich als guter und respektvoller Verlierer und so ließen wir uns gemeinsam bei lockerer Stimmung Pizza in die Halle lie- fern und schmecken. Am Samstag, 15.02. kommt es um 18 Uhr in heimischer Halle zum Derby gegen den SV Bergatreute. Wie immer sind Fans und Zuschauer herzlich willkommen. Herren 2 weiter in der Erfolgsspur TSV Reute – Herren 2 6:9 Beim Nachholspiel am Dienstagabend gegen den TSV Reute tat sich die zweite Mannschaft lange Zeit schwer und musste viel investieren, um am Ende siegreich den Heimweg antreten zu können. Nach einem umkämpften 2:1 Start in den Doppeln folgte in jedem Paarkreuz eine Punkteteilung, bis beim Zwischenstand von 7:6 Oli Rückert und Volodymyr Kotov im hinteren Paarkreuz beide Spie- le zum 9:6 Endstand gewinnen konnten. Thomas Nowak, Tobias Sonntag und Oli Rückert waren die erfolgreichsten Akteure und steuerten jeweils zwei Einzelsiege bei. Robert Nowak und Rückkehrer Oli Brückner konnten sich nicht in die Siegerliste eintragen. TG Bad Waldsee 2 – Herren 2 4:9 Gegen die zweite Mannschaft der TG Bad Waldsee zeig- te sich unsere Zweite im Vergleich zum schwierigen Spiel in Reute verbessert und konnte einen ungefährdeten 9:4 Sieg einfahren. Wieder starteten wir mit einem 2:1 in den Doppeln und legten mit zwei Siegen im vorderen Paar- kreuz von Oli Brückner und Thomas Nowak nach. Tobi- as Sonntag und Oli Rückert konnten sich mit 3:0 und 3:2 durchsetzen, während Robert Nowak und Volodymyr Kotov ihren Gegner gratulieren mussten. Thomas und Oli hielten sich vorne schadlos und gewannen auch ihre zweiten Partien relativ sicher, doch Tobias musste sich im Anschluss knapp mit 2:3 geschlagen geben. So war es Robert vorbehalten mit seinem 3:1 Sieg die Partie beim Stand vom 9:4 zu beenden. Die Zweite bleibt damit weiter- hin Tabellenführer der Kreisliga C und kann hoffnungsvoll auf die weiteren Begegnungen blicken. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX TT - V O R S C H A U Jungen und Herren 1 im Einsatz Samstag, 15.02. 11:30 Uhr: SC Markdorf - Jungen 18:00 Uhr: Herren 1 - SV Bergatreute XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Narrenzunft Raspler e.V. Sechstes Fasnetswochenende 2025 Nicht nur vor Ort in Ulm konnte man am vergangenen Wochenende die Raspler sehen. Der SWR übertrug das 16. ANR-Ringtref- fen aus Ulm direkt in die heimischen Wohnzimmer. Einige Raspler reisten bereits am Freitag zur Hexenrauhnacht an und hielten bis zum späten Sonntag durch. Unsere Kinder und Jugendlichen waren gemeinsam mit der NZ Bergatreute und den Höllteufeln der NZ Alttann am Samstag beim Kinderumzug in Ulm und hatten den Bus nur mit wenigen Erwachsenen für sich. Das Highlight, sicherlich der „ULMZUG“ am Sonntag durch die Ulmer Innenstadt und rund ums Ulmer Münster. Zu Seite 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 diesem seltenen Ereignis, war das besagte i-Tüpfelchen, dass sich unsere Ehrenzunftmeisterin Anja Eckert und unser Ehrenzunftmeister Rainer Beer bei den Zunfträten einreihten und wir somit standesgemäß einen „Elferrat” stellen konnten. Wer hätte es gewusst… auch in der Narrenwelt gibt es verwandtschaftliche Beziehungen. Daher freuen wir uns am Samstag mit der Laufnummer 13, gemeinsam mit den Lumpen und den Schalmeien, bei unserem Patenkind, der NZ Waldburg, den Umzug mitzugestalten. Eine Abordnung der Raspler wird wohl schon am Freitag als „Gette“ beim Narrenbaumstellen die Verwandtschaft besuchen. Wer also aus der großen Rasplerfamilie Lust und Zeit hat, ist bereits am Freitag in Waldburg herzlich willkommen. Den sonntäglichen Abschluss machen wir als Laufnum- mer 28 beim Jubiläumsumzug der Narrenzunft Brühlhund Schemmerberg e.V. Es freut uns närrisch, dass wir bei diesem Sprung wieder musikalische Begleitung der Baindter Schalmeien genie- ßen dürfen. Die Abfahrzeiten der Busse für Samstag und Sonntag sind der Raspler-APP zu entnehmen. Die Anfahrt Freitag erfolgt privat in Fahrgemeinschaften. Auf ein weiteres närrisches Fasnetswochenende mit ei- nem kräftigen RASPLER – ratsch ratsch Der Zunftrat Landjugend Baindt e.V. Reisigsammeln Landjugend Baindt Funken 2025 Auch dieses Jahr veranstaltet die Landju- gend Baindt wieder das traditionelle Fun- kenfeuer am Samstag den 08. März. Dafür benötigen wir unbehandeltes Holz, Reisig, Baum- schnitt, Sträucher usw. (kein Grünmüllabfall) aus nicht gewerblichen Haushalten. Falls Sie uns dies zur Verfügung stellen möchten, dürfen Sie sich gerne bei Niklas Späth (0174 8527937) oder Juli- an Kurz (0176 53542387) melden. Gegen eine Spende holen wir das Reisig und Holz gerne bei Ihnen Zuhause am Freitag den 07. März ab. Die Landjugend Baindt freut sich jetzt schon auf Ihr Kom- men. Reitergruppe Baindt Einladung zur ordentlichen Mitglieder- versammlung 2025 der Reitergruppe Baindt e.V. Liebe Mitglieder, die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung der Reitergruppe Baindt e.V. findet am Freitag, 28.03.2025 um 20:00 Uhr im Bischof-Sproll-Saal, 88255 Baindt statt. Wir bitten um vollzähliges Erscheinen. Bei Verhinderung wird gebeten sich beim 1. Vorsitzenden oder dessen Stell- vertreter zu entschuldigen. Folgende Tagesordnung ist angesetzt: 1. Begrüßung 2. Bericht des 1. Vorsitzenden 3 Bericht der Schriftführerin 4. Berichte der Jugendvertreter und der Übungsleiter 5. Bericht der Kassiererin 6. Bericht der Kassenprüfer 7. Entlastung des Vorstandes 8. Wahlen 2. Vorsitzende/r für 2 Jahre Kassierer/in für 2 Jahre 3 Ausschussmitglieder für 2 Jahre 2 Kassenprüfer für 1 Jahr 9. Vorschau 2025 10. Anträge und Verschiedenes Aktueller Sachstand Bauvorhaben Reithalle Anträge sind schriftlich, spätestens bis zum 21.03.2025 an den 1. Vorsitzenden Markus Elbs, Sulpacher Straße 125/1, 88255 Baindt zu stellen. Mit freundlichen Grüßen Markus Elbs 1. Vorsitzender Schalmeienkapelle Baindt e.V. Schalmeienball 2025 Schalmeienball 2025: Die Nacht der Musketiere Seid dabei, wenn wir am 02.03.2025 die Fasnet gebüh- rend feiern! DJ Marco Mzee sorgt für die besten Beats und ausge- lassene Stimmung. Freut euch auf spektakuläre Einlagen von: FZ „Löwen“ Baienfurt LKBB FZ Ankenreute Ein mysteriöser Überraschungsauftritt – bleibt ge- spannt, wer euch mit einer Tanzeinlage begeistern wird! Eine Nacht voller Musik, Tanz und Musketier-Magie er- wartet euch! Markiert euch das Datum, schnappt euch eure Freun- de und erlebt die Fasnet, wie ihr sie noch nie gefeiert habt. Wir freuen uns auf euch! Schalmeienball 2025 Die Nacht der Musketiere Marco Mzee FZ „Löwen Baienfurt - LKBB FZ Ankenreute 02.03.2025 Halle Baindt Nummer 7 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 13 Einlass 19.30 Uhr // VVK 8 € - AK 10 € Einlass unter 18 Jahren nur mit PartyPass (Begrenzte Anzahl Karten U18 - bis 21 Uhr) Vorverkauf bei allen Spielern „Baindter Beck” im CAP-Markt Baindt (U18 kein VVK, nur AK bis 21 Uhr) www.schalmeien-baindt.de Volleyball LJ Baindt Spieltage am letzten Wochenende Schade, schade Schokolade! Am Samstag, 08.02.2025 trat die Volleyball Landjugend 1 gegen den TV Kressbronn an. Leider kamen die SpielerInnen nicht recht in den flow und mussten sich trotz starker Führung in der Startphase in beiden Sätzen geschlagen geben (17:25; 10:25). Im nächsten Spiel traten dann die beiden „Verlierermannschaften“ der ersten Spie- le gegeneinander an und Baindt traf auf den Gastgeber aus Illerrieden. Auch hier benötigten die FeldspielerInnen viel Ansprache von außen und konnten sich nach ziem- lichem Rückstand stark zurückkämpfen. Dabei halfen gRenata-mäßige Angriffe und die Aufschlagserien unse- rer Maschine (Janine) und ab und zu ein gezielter Leger („Darfsch halt net dumm sein“). Trotzdem sollte es am Ende leider nicht zum Sieg reichen (23:25; 18:25). Aktuell reiht sich die VLJ Baindt mit diesem Ergebnis und drei Punkten Rückstand zur Wilden Horde Bingen auf Platz 7 ein. Die VLJ Baindt 2 machte es am Sonntag schon ein biss- chen besser. Gegen die TSG Ehingen lief es im ersten Satz genau so, wie es sein sollte: Die Aufschläge kamen, der Doppelblock stand wie eine Wand vor den Gegnern und die Absprachen auf dem Feld liefen fast automatisch (25:23). Doch leider konnte diese Stärke nicht mit in die nächsten Sätze genommen werden (9:25; 10:25). Gegen den TSV Langenau gab es zwar mehr Ballwechsel, doch leider reichte es auch hier am Ende nicht ganz für den Sieg (25:20; 25:23) und so reiht sich die VLJ Baindt 2 ak- tuell auf Platz 5 in der Tabelle ein. Leider gab es am Wochenende auch ein paar verlet- zungsbedingte Ausfälle. Wir wünschen allen Angeschla- genen gute und baldige Genesung! Und dann starten wir zu den letzten Spieltagen nochmal frisch und erholt durch! Basar Baindt Frühjahr-Sommer Basar am 15.03.2025 von 10 bis 12 Uhr in der Schenk-Konrad-Halle in Baindt Schwangere mit Mutterpass OHNE Begleitperson dürfen schon ab 9.30 Uhr einkaufen! Die Nummernvergabe beginnt am 22.2.25 um 8.00 Uhr über die Basarlino App Die aktuellen Infos findet Ihr immer auf Facebook Kin- derbasar Baindt (es geht auch ohne Facebook Konto) und auf Instagram „kinderbasarbaindt“ Mit Bewirtung von der Jugendfeuerwehr Baindt und mit Kuchenverkauf der Viertklässler der Klosterwiesenschule Baindt. Förderverein Klosterwiesenschule e.V. Baienfurt-Baindt 0176 - 45 90 80 40 www.drk-baienfurt-baindt.de Konto: DE20 6505 0110 0086 6677 66 DRK Baienfurt-Baindt blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück – insgesamt 551 Alarmierungen der Be- reitschaft Baienfurt-Baindt Beim jährlichen Kameradschaftsabend ließ die DRK-Be- reitschaft Baienfurt-Baindt das vergangene Jahr noch- mals Revue passieren. Die Bereitschaftsleitung begrüßte dabei neben zahlreichen Helferinnen und Helfern auch den Bürgermeister der Gemeinde Baienfurt, Günter A. Binder, sowie die Baindter Bürgermeisterin Simone Rürup. Bereitschaftsleiterin Janina von Watzdorf berichtete von vier durchgeführten Blutspendeterminen in den beiden Gemeinden, bei denen 772 Blutkonserven gespendet wur- den. Besonders hob sie die Aktion „Doppelt Gutes tun – Ein Baum für jeden Erstspender“ hervor, denn das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt auch die Rotkreuzler sehr. Ins- gesamt investierten die Ehrenamtlichen hier knapp 460 Seite 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 Stunden. Hinzu kommen noch die eingebrachten Spen- den von Kuchen und Muffins. Ein besonderer Dank geht hierbei an die vielen Nicht-Rotkreuzler, die damit einen entscheidenden Beitrag zu gelingenden Blutspendeter- minen leisten. Bei 32 Sanitätsdiensten war die DRK-Bereitschaft zudem im Jahr 2024 gefordert. Bei vielen Veranstaltungen ist das DRK Baienfurt-Baindt bereits langjähriger verläss- licher Partner. Umso mehr freut es uns, dass auch im vergangenen Jahr eine neue Zusammenarbeit mit der Reitergruppe Baindt entstand und wir beim dortigen Reit- turnier unterstützt haben. Ebenfalls unterstützten wir un- sere Nachbar-Bereitschaften im Kreisverband bei deren Sanitätsdiensten. 850 Stunden sind hier ehrenamtlich von den Helferinnen und Helfern geleistet worden. Michael Hoferer, Beauftragter für die Helfer vor Ort-Grup- pe Baienfurt, präsentierte im Anschluss die Statistik der HvO Baienfurt. Zu 302 Einsätzen wurden die Ersthelfer im vergangenen Jahr alarmiert, dabei wurden 194 Einsatz- stunden geleistet. Die Helfer vor Ort-Gruppe Baindt wurde im vergangenen Jahr 237 mal alarmiert. Sven Stiefvater, HvO-Beauftragter der Baindter Gruppe, hob hervor, dass die Ehrenamtlichen dabei 260 Einsatzstunden geleistet haben. Beide HvO-Verantwortlichen bedankten sich bei den Helferinnen und Helfern für die geleistete Arbeit und die ständige Einsatzbereitschaft. Zu zwölf Einsätzen wurde derweil die Einsatzgruppe der Bereitschaft alarmiert. Neben Brandeinsätzen war der Hochwassereinsatz im Juni 2024 der größte Einsatz. Ins- gesamt fielen auch hier 136 Einsatzstunden an, wie Be- reitschaftsleiter Simon Rude berichtete. Selina Schmid, stellvertretende Ortsjugendleitung berich- tete von der Arbeit des Jugendrotkreuz. Im vergangenen Jahr fanden einige spannende Aktionen für die Kinder und Jugendlichen statt, die sich auch bei kreisverband- sübergreifenden Leistungsvergleichen tapfer schlugen. In ihren Grußworten hoben die beiden Bürgermeister die wertvolle ehrenamtliche Arbeit ebenfalls nochmals her- vor und bedankten sich bei allen Helferinnen und Helfern. Das DRK Baienfurt-Baindt ist mittlerweile zu einer Institu- tion und zu einem verlässlichen Partner der Gemeinden Baienfurt und Baindt geworden. Die Vertreterinnen und Vertreter des DRK-Kreisverbands Ravensburg schlossen sich diesem Dank an und wünschten der gesamten Be- reitschaft weiterhin gutes Gelingen und viel Freude bei der ehrenamtlichen Arbeit. Böller Gruppe Baindt spendet Erlös an das DRK Bai- enfurt-Baindt Die Böllergruppe Baindt hat auch in diesem Jahr an Sil- vester nicht nur für ein beeindruckendes Brauchtumspek- takel gesorgt, sondern dabei auch noch Gutes getan. Den Erlös aus dem traditionellen Böllern spendete die Gruppe nun an die DRK-Bereitschaft Baienfurt-Baindt. Die Spende kommt direkt den Helfern vor Ort (HvO) zu- gute, die mit dem Geld dringend benötigte Verbrauchs- materialien und Einsatzkleidung finanzieren können. Die ehrenamtlichen Helfer:innen sind oft die Ersten am Ein- satzort und leisten wertvolle Unterstützung, bis der Ret- tungsdienst eintrifft. Die DRK-Bereitschaft Baienfurt-Baindt bedankt sich herz- lich für die großzügige Spende von 500 € und freut sich über den tollen Zusammenhalt der Vereine in den Ge- meinden. Solche Aktionen zeigen, wie stark das Gemein- schaftsgefühl im Ort ist und wie sehr sich die Vereine gegenseitig unterstützen. Ein herzliches Dankeschön an die Böller Gruppe Baindt für ihr Engagement und ihre Verbundenheit mit der lo- kalen Notfallhilfe! Kapellengemeinschaft Schachen e.V. Einladung zur Mitgliederversamm- lung Unsere jährliche ordentliche Mitglie- derversammlung findet statt am Mittwoch den 12. März 2025 um 20:00 Uhr im Bischof-Sproll-Saal in Baindt. Bereits um 19:00 Uhr ist Hl. Messe in der Kapelle in Schachen. Zur Versammlung sind alle Mitglieder und Freunde herz- lich eingeladen. Tagesordnung: Begrüßung 1. Bericht des 1. Vorsitzenden 2. Bericht des Schriftführers 3. Bericht der Kassiererin 4. Bericht der Kassenprüfer 5. Entlastung der Vorstandschaft 6. Verschiedenes Anträge zur Tagesordnung können bis spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden. Hans Peter Späth, 1. Vorsitzender Nummer 7 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 15 Schwäbischer Albverein OG Weingarten Walking jeden Donnerstag 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten Wer hat Lust, mit uns zu walken? Wir treffen uns ganzjährig jeden Donnerstag um 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten und walken ca. 1,5 Stunden. Gäste sind herzlich willkommen! Winterwanderung auf dem Scheidegger Höhenweg Wir wandern vom Freibad bergab nach Hagspiel, über Ruhmühle bergauf und bei der Galluskapelle schwenken wir in den Höhenweg ein. Am Fünfländerblick auf dem Kreuzberg haben wir die ganze Alpenkette vor uns. Wir treffen uns am Sonntag, den 16.02.2025 um 11.30 Uhr auf dem Festplatz in Weingarten. Die Rückkehr wird ca. 18.00 Uhr sein. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden, 9 km und 180 hm. Der Fahrpreis (Privat Pkws) beträgt 14 Euro, für Mitglieder 12 Euro. Eine Einkehr ist vorgesehen. Vesper, Trinken, Wechselschuhe, nach Bedarf Stöcke mitnehmen. Anmeldung ab 12.02.2025 - T. 0151-12952100 (AB) bis 18 Uhr am Vortag oder 0751 46672. Wanderführung Bernd Gmünder E-Mail: sav-ogwgt@gmail.com. Bei schlechtem Wetter wird die Wanderung abgesagt. Ggf. Info im Ansagetext T. 0151-12998910 ab 20 Uhr am Vortag. Gäste sind herzlich willkommen! Aus dem Landkreis Diakonie Oberschwaben Allgäu Bodensee Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien - #ichwerdelaut „Ich werde laut“ ist das diesjährige Motto der Aktionswo- che für Kinder aus suchtbelasteten Familien, um dieser ganz besonderen Zielgruppe eine Stimme zu geben. Die Herausforderungen, mit denen Kinder von suchtkranken Eltern konfrontiert sind, sind oft gravierend und vielschich- tig. Diese Kinder tragen eine schwere seelische Last, die sich auf ihre emotionale und psychische Gesundheit aus- wirken kann. Die Aktionswoche will auf die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder aufmerksam gemacht. Kinder von suchtkranken Eltern erleben häufig ein in- stabiles und unsicheres Umfeld. Sie sind oft Zeugen von Konflikten und emotionalem Stress. Diese Erfahrungen können zu einem erhöhten Risiko führen, selbst psychi- sche Erkrankungen oder Suchtproblematiken zu entwi- ckeln. Viele dieser Kinder fühlen sich isoliert und haben Schwierigkeiten, über ihre Gefühle zu sprechen, da das Thema Sucht in den meisten Fällen ein Tabu ist. Die Suchtberatungsstelle der Diakonie Oberschwaben All- gäu Bodensee in Friedrichshafen spielt eine zentrale Rolle in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien. Hier werden individuelle Bera- tungen angeboten, die auf die speziellen Bedürfnisse der Kinder- und Jugendlichen eingehen. Fachkräfte helfen den Kindern, ihre Gefühle zu verarbeiten, bieten psycho- soziale Unterstützung und fördern z.B. durch das Angebot der „Regenbogenkids“ den Austausch mit Gleichaltrigen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Zusätzlich werden Eltern und Angehörige beraten, um ein besseres Verständnis für die Situation ihrer Kinder zu ent- wickeln und um Wege zu finden, wie sie die Kinder unter- stützen können. Die Beratungsstelle setzt sich dafür ein, ein sicheres und unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem Kinder und Familien die Hilfe finden, die sie benötigen. Die Aktionswoche ist ein wichtiger Schritt, um das Be- wusstsein für die Herausforderungen von Kindern sucht- kranker Eltern zu schärfen und um Hilfe anzubieten. Es ist entscheidend, dass wir als Gesellschaft die Tabus rund um Sucht und deren Auswirkungen auf Familien brechen. Die Beratungsstelle in Friedrichshafen steht bereit, um Unter- stützung zu bieten und den betroffenen Kindern und ihren Familien zu helfen, einen Weg aus der Isolation zu finden. In der diesjährigen Aktionswoche vom 16.02.25 bis zum 22.02.25 gestaltet die Suchtberatungsstelle der Dia- konie OAB folgendes Angebot für Betroffene und In- teressierte: – Telefonische Sprechstunden mit Fachkräften der Suchtberatungsstelle am 18.02.25 und am 20.02.25 von 14.00 – 16.00 Uhr, Tel.Nr. 07541-950180 – Online-Vortrag für Eltern „Familie im Fokus: Bindung, Beziehung und der Umgang mit Substanzkonsum“ in Kooperation mit der Erziehungsberatungsstelle der Caritas am 17.02.25 um 19.00 Uhr Für den Elternabend können Sie sich unter folgendem Link (oder QR-Code im Anhang) anmelden: https://www.bodenseekreis.de/soziales-gesundheit/ familie-kinder/fetale-alkoholspektrumstoerung-fasd/ veranstaltungen/anmeldung-coa-woche-1/ Mehr Informationen über unsere Homepage www.diakonie-oab.de Tierheim Berg Wer hilft mit beim Aufziehen von Tierbabys? Der Frühling steht vor der Tür – und damit auch die Zeit für Nachwuchs in der Tierwelt. Für das Tierheim Berg bedeutet dies, dass es sich das ganze Jahr über wie- der auf eine große Anzahl an Jungtieren – kleine Vögel, Igel, Eichhörnchen, Katzenkitten und andere – einstellen muss, die verwaist ins Tierheim gebracht werden. Jedes Jahr werden es mehr. Diese Tierbabys müssen versorgt, gepflegt, gefüttert und vielfach mühsam aufgepäppelt werden – eine Arbeit, die viel Zeit und Liebe, aber auch Nerven und Schlaf kostet. Zugleich ist es ein beglücken- des Erlebnis zu sehen, wie die kleinen Fell-, Stachel- und Federnasen wachsen und gedeihen und oft eine innige Beziehung zu ihren Pflegepersonen entwickeln. Schon im vergangenen Jahr geriet das Tierheim-Team durch die intensiven Pflegeanforderungen bei einer im- mer größer werdenden Anzahl von Jungtieren an seine Leistungsgrenzen. Das Tierheim sucht daher bereits jetzt dringend helfende Hände und Unterstützung: Wer traut sich zu, verwaisten Baby-Vögeln, Baby-Igeln, Baby-Eich- hörnchen oder Katzenkitten eine Lebenschance zu geben, sie aufzuziehen und aufwachsen zu sehen? Da die Pfle- geübernahme für ein kleines Tierwesen viel Verantwor- tung, Einfühlungsvermögen, Verlässlichkeit, Geduld und Flexibilität erfordert, wird vorab im Tierheim ein ausführ- liches Gespräch geführt. Die tierischen Pflegeeltern wer- den umfassend in der Aufzucht verschiedener Tierarten angeleitet und erhalten das für ihre Arbeit erforderliche Equipment. Bei etwaigen Problemen oder Fragen stehen die erfahrenen Tierpfleger gerne zur Verfügung. Seite 16 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 Vielfältige Einsatzmöglichkeiten Das Tierheim Berg bietet zudem weitere vielfältige Ein- satzmöglichkeiten für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, und freut sich über jede Unterstüt- zung. Aktuell beispielsweise werden noch freiwillige Hel- fer für die Tage der offenen Tür im Mai sowie Austräger in Aulendorf, Baindt und Bad Waldsee für das viermal im Jahr erscheinende „Tierschutzblättle“ mit aktuellen Informationen aus dem Tierheim gesucht. Und auch So- ckenstrickerinnen und -stricker, die mithelfen möchten, das beliebte Sockensortiment des Tierheims für die Weih- nachtsmärkte aufzustocken, sind herzlich willkommen. Kontakt: Tierheim Berg, Telefon 0751 41778 (bitte auf An- rufbeantworter sprechen) info@tierheim-berg.de, www.tierheim-berg.de Netzwerk Demenz Vortrag am 24. Februar in Berg: Das Krankheitsbild Demenz und der Umgang mit Be- troffenen Am Montag, 24. Februar um 18.00 Uhr informiert Miriam von der Heydt vom Netzwerk Demenz Ravensburg im Bürgerhaus Berg/Ettishofen über das Krankheitsbild (Alz- heimer-) Demenz und Umgangsmöglichkeiten mit den Betroffenen. Das Netzwerk Demenz will mit Vorträgen und Veranstaltungen die Versorgung und die Lebens- umstände für Menschen mit Demenz verbessern. Dabei gilt es, An- und Zugehörige und Betreuende zu stärken, Vertrauen aufzubauen und so ein würdevolles Zusam- menleben zu ermöglichen. Demenz ist der Oberbegriff für ein Krankheitsbild, das mit Veränderungen der geistigen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten zusammenhängt. Die ersten Warnzeichen für Demenz zeigen sich meist in Gedächtnis- und Orien- tierungsproblemen. Die Ursache der Erkrankung liegt im Gehirn, was sich durch den unterschiedlich langsamen bis sehr schnellen schrittweisen Verlust der Gedächtnis- leistung zeigt. Weitere Informationen zum Thema Demenz und das aktuelle Veranstaltungsprogramm sind zu finden unter: www.zfp-web.de/netzwerk-demenz Kinderprogramm in der Vesperkirche Das Evangelische Jugendwerk im Bezirk Ravensburg und die Kinderstiftung Ravensburg bieten ein tolles Kinder- programm in der Vesperkirche Weingarten an. Basteln, spielen, malen, Geschichten lesen – alles, was den Kin- dern Spaß machen. Am 15. und 16. Februar ist das EJW in der Vesperkirche und bietet von 11.30 bis 14.30 Uhr ein buntes Kinderpro- gramm an. Am 20. Februar von 11:30 - 14:30 Uhr ist die Kinderstiftung Ravensburg in der Vesperkirche und bietet „Basteln für Kinder“ von 5 bis 12 Jahren an. Es werden bunte Masken und Vieles mehr gebastelt Am Freitag, 21. Februar, gibt es mit der Kinderstiftung Ravensburg „Geschichten vorlesen für Kinder“ von 12 - 14:30 Uhr. Dabei gibt es die Möglichkeit, die Geschichten zusammen zu malen. Die Vesperkirche Weingarten hat noch bis 23. Februar geöffnet. Wer die Vesperkirche finanziell unterstützen möchte, kann dies unter folgender Bankverbindung tun: Evangelische Bank eG | Konto 555 444 | BLZ 520 604 10 | BIC/SWIFT genodeflek1 | IBAN DE26 5206 0410 0000 5554 44 | Stichwort Vesperkirche Weingarten. Mehr Informationen zur Vesperkirche gibt es unter www. vesperkirche-weingarten.de oder auf Instagram unter vesperkirche.weingarten Was sonst noch interessiert AOK Bodensee-Oberschwaben Betrügerische E-Mails im Namen der AOK im Umlauf Datensicherheit bei der AOK Aktuell tauchen vermehrt gefälschte E-Mails im Namen der AOK auf. In diesen Spam-Mails wird Empfängern – unabhängig davon, ob sie bei der AOK versichert sind oder nicht - eine angebliche Rückerstattung in Aussicht gestellt. Markus Packmohr, Geschäftsführer der AOK Bo- densee-Oberschwaben warnt: „Diese E-Mails stammen nicht von der AOK! Wir raten dringend davon ab, auf Links in solchen Nachrichten zu klicken oder persönliche Daten preiszugeben. Leider können wir nicht verhindern, dass immer wieder Spam-Mails mit unserem Namen in Umlauf geraten.“ Die AOK Bodensee-Oberschwaben empfiehlt betroffenen Empfängern, die betrügerischen E-Mails umgehend zu lö- schen. Wer unsicher ist, ob eine Nachricht tatsächlich von der AOK stammt, sollte direkt die AOK kontaktieren und nachfragen. Sollten Betroffene bereits auf den Link ge- klickt haben, lautet die Empfehlung, bei der Polizei Straf- anzeige zu stellen und sich an die Verbraucherzentralen sowie die Bundesnetzagentur zu wenden. Wichtige Sicherheitstipps: - Klicken Sie niemals auf Links in verdächtigen E-Mails. - Geben Sie keine persönlichen Daten preis. - Die Nachricht sofort löschen. - Prüfen Sie im Zweifel die Echtheit der Nachricht über offizielle AOK-Kanäle. Mehr über die Datensicherheit bei der AOK und Tipps, wie man Betrugsmaschen erkennen kann, online unter www. aok.de/mz/datensicherheit-aok Der EnBW-MacherBus fährt auch 2025 wieder durch Baden-Württemberg Bewerbungsfrist für ehrenamtliche und gemeinnützige Projekte läuft bis 24. März 2025. Die EnBW ist sich ihrer sozialen Verantwortung als Unter- nehmen bewusst und setzt sich deshalb für einen nach- haltigen Beitrag für Gesellschaft und Umwelt ein. Förde- rung von Vielfalt, Inklusion und Sozialkompetenz sowie die Unterstützung gemeinnütziger Projekte liegen ihr sehr am Herzen. Daher haben die Macher*innen der EnBW auch im letz- ten Jahr kräftig angepackt und gemeinnützige Projek- te in Baden-Württemberg umgesetzt. Über 30 Projekte hat das EnBW MacherBus-Team insgesamt schon reali- siert und auch 2025 juckt es den freiwilligen Helfer*innen schon wieder in den Fingern spannende Herzensprojekte anzugehen. Wo der Bus in diesem Jahr Station macht, entscheidet ein Wettbewerb. Bis 24. März 2025 können sich Vereine und gemeinnützige Einrichtungen, die in Baden-Württemberg ansässig sind, bewerben. Das Projekt sollte sich in einer der drei Kategorien - „Kinder und Jugendliche“, „Senioren und Soziales“ oder „Tiere und Umwelt“ – einordnen lassen. Nummer 7 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 17 Eine interne Jury aus EnBW Mitarbeiter*innen wählt nach Ablauf der Bewerbungsfrist aus allen Bewerbungen je drei Projekte pro Kategorie aus. Vom 12. bis 19. Mai 2025 kann dann online für die Favoriten abgestimmt werden. Gewinner des Wettbewerbs sind die drei Projekte, die in ihrer Kategorie jeweils die meisten Stimmen erhalten haben. Zusätzlich zu den Gewinnern wird die EnBW-Jury selbst ein viertes Gewinnerprojekt auswählen. Im Som- mer rücken die EnBW-Macher*innen dann mit Kraft und Köpfchen je einen Tag lang an. Mit im Gepäck sind bis zu 5.000 €, mit denen Kosten für Material und Fachpersonal gedeckt werden können. Alle Informationen zur Bewerbung und das Bewerbungs- formular finden Sie unter www.enbw.com/macherbus UKBW Unfallkasse Baden-Württemberg Ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sind automatisch und kostenfrei bei der UKBW gesetzlich unfallversichert! Wenn am 23. Februar 2025 die Bundestagswahl statt- findet, sind zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger im ehrenamtlichen Einsatz: Sie sorgen für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahlen, werten die Stimmzettel aus und stellen das Wahlergebnis in ihrem Wahlbezirk fest. Die Unfallkasse Baden-Würt- temberg (UKBW) garantiert den Wahlhelferinnen und Wahlhelfer dabei einen automatischen und kostenfrei- en Versicherungsschutz. „Ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer leisten durch ihr Engagement einen wichtigen Dienst für unsere Demokratie und unsere Gesellschaft. Als UKBW stehen wir dafür, dass sie bei der Ausübung dieses wichtigen Amtes automatisch abgesichert sind“, betont Tanja Hund, Geschäftsführerin der UKBW. Lückenloser und umfassender Versicherungsschutz Der Unfallversicherungsschutz bei der UKBW besteht bei allen Tätigkeiten, die mit dem Amt und der Amtsaus- übung verbunden sind. Dazu gehören die Tätigkeiten am Wahltag wie die Schließung und Öffnung des Wahllokals oder die Ausgabe der Stimmzettel sowie sämtliche Vor- und Nachbereitungsarbeiten wie das Aufräumen oder die mit der Amtsausführung verbunden Hin- und Rückwege – unabhängig davon, ob diese zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn zurückgelegt werden. Im Falle des Unfalls optimal versorgt Im Falle eines Unfalls sind die Ehrenamtlichen optimal versorgt: Die UKBW übernimmt die Erstversorgung im Rahmen der Ersten Hilfe, die notwendigen Fahrt- und Transportkosten, ärztliche und zahnärztliche Behandlung und Versorgung mit Medikamenten, Hilfs- und Heilmitteln. © Heidi Stulle-Gold/DEIKE 749R52R1 Film & Fernsehen 1. Wie endete ein regelmäßig bei „Der Goldene Schuß“ ausgerufener Satz? „Der Kandidat … A … bekommt den Bonus!“ B … siegt auf ganzer Linie!“ C … hat 100 Punkte!“ D … gewinnt den Jackpot!“ 2. Wer moderierte von 1988 bis 1992 die Spielshow „Ruck Zuck“? A Werner Schulze-Erdel B Jochen Bendel C Rudi Carrell D Jörg Draeger 3. Wie wurde die Frau genannt, die beim „Glücksrad“ die Tafeln an der Wand umdrehte? A Ziffernengel B Buchstabenfee C Letternelfe D Zeichenhexe 4. Wie hieß der Trostpreis der Sendung „Geh aufs Ganze!“? A Zonk B Onk C Flonk D Ronk Lösungen: 1C, 2A, 3B, 4A Information zur Wahlwerbung! In der Woche vor dem Wahlsonntag ist keine Wahlanzeige mehr möglich. Weitere Informationen gerne telefonisch 07154 8222-70 oder unter anzeigen@duv-wagner.de Seite 18 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 1 2 3 4 5 67 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Steuer- berater- begriff (Abk.) tschech.: Liebe portug./ span.: Liebe Konso- nant niederl. TV-Mode- ratorin (Sylvie) Bil- dungs- stätte isländ.: Liebe Rhein- last- kahn Flug- navi- gator Schweiz. Theologe, † 2021 (Hans) Ab- schnitt eines Buches Haupt- stadt von Ecuador unnützes Beiwerk, Getue Schlan- ge im ‚Dschun- gelbuch‘ finn.: Liebe enthalt- samer Mensch poln.: Liebe Spiel- karten- farbe rumän.: Liebe beson- dere Atmo- sphäre deutsche Mimin, † 2002 dt. Schlager- sängerin (Vivian) Gift- schlan- gen- fresser Profes- sor im Ruhe- stand Schon- kost Nudis- mus (Abk.) fossiler Brenn- stoff türk.: Liebe das Meer betref- fend Lebens- ende nicht kurz Kfz-K. Elbe- Elster- Kreis frz.: Liebe Abk.: lang Wortteil: doppelt Held der Argo- nauten- sage norweg.: Liebe niederl.: Liebe Napo- leons Exil (Insel) Passat- winde am Mittel- meer in Gefühls- wallung Kose- form von Ilona Ruf- name Eisen- howers japan. Gesell- schaf- terin pro Einheit Trans- port- gut Mineral Hawaii- Blumen- kranz Pas- sions- spielort in Tirol kroat.: Liebe chemi- sches Element schwed.: Liebe engl.: Liebe latei- nisch: Luft weib- licher franz. Artikel längliche Vertie- fungen ägypti- scher Sonnen- gott unver- dünnt Kompo- nist von ‚Bolero‘ griech.: Liebe Hülsen- frucht engl. Abk.: Limited Edition et cetera (Abk.) altes niederl. Längen- maß arabi- scher Fürsten- titel Schliff im Be- nehmen (franz.) Insel vor Dal- matien künstler. Nackt- darstel- lung italie- nisch: drei Mantel der Araber starkes Seil Abk.: Mittwoch eiszeit- licher Höhen- zug Aufguss- getränk griech. Philo- soph der Antike thailän- dische Währung ital.: Liebe Wind- schatten- seite dän.: Liebe latei- nisch: Sei gegrüßt! Vorname v. Schau- spieler de Funès schwedi- scher Männer- name Platz, Ort, Stelle DEIKE 1720-0223 SAMAAOKQ KLIMBIMKAARAKKAUS DRAGOSTEASKETUPIK SRLINDTEMERIT FKKGASEMARINTOD LANGUAMOURLGEI AEETESIENDOILKA LIEFDEIKEGEISHAJE ERLBORCSPAT BRFLOVE LAKERBENRA JAGAPILE PURETCEMIR ABARHVARG AVTTPLATOBAHT AVEAMORELEEELSKER LOUISERIKSTAETTE VO N LU FT U N D LIEB E LEB EN Foto: © Begsteiger/Plöb/DEIKE 759R82K1 Schwedenrätsel Die Buchstaben in den Feldern 1 bis 20 ergeben eine Redewendung. Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 Andrea Boscher-Krohmer staatl. exam. Logopädin Maybachstraße 9 88250 Weingarten Telefon 0751 56 82 85 00 info@logopaedie-in-weingarten.de Wir sind seit über 40 Jahren Hersteller von automatischen Schiebetüren und betreuen unsere Kunden bundesweit. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort für den Großraum Ravensburg und Bodenseekreis eine/n Servicetechniker m/w/d mit dem Aufgabenbereich Service und Wartung. Erfahrungen im elektrischen sowie mechanischen Bereich sind von Vorteil, gerne auch Quereinsteiger. Haben wir Ihr Interesse geweckt dann senden Sie Ihre Unterlagen an: DoorMaster e.K., Riedhofstr.10, 88410 Bad Wurzach 07564 / 94 864-19 per E-Mail: e.hoerberger@doormaster.de Wir bieten zukunftssichere Jobs im Mittelstand Aktuell suchen wir: CNC-Zerspanungsmechaniker (m/w/d) gerne auch Meister oder Techniker (m/w/d) und Werkzeugschleifer (m/w/d) JETZT BEWERBEN auf hobe-tools.de/karriere/ Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG | Max-Planck-Straße 14 70806 Kornwestheim | 07154 8222-70 | anzeigen@duv-wagner.de Verö entlichen Sie jetzt Ihre Anzeige auf unseren Sonderseiten um Ihr Unternehmen werbewirksam zu präsentieren. Zeigen Sie Präsenz! KW 8 /9 * *in Pa onville Frezeit und Wellne Interesse oder Fragen? Telefon 07154 8222-70 Mail anzeigen@duv-wagner.de Wir beraten Sie gerne! STELLENANGEBOTEGESUNDHEIT GESCHÄFTSANZEIGEN Damit jedes Kind eine faire Chance bekommt. WER MACHT MICH SATT? Helfen Sie, zu helfen! Jetzt für tägliches Mittagessen spenden!www.kinderprojekt-arche.de “Die Arche” Kinderstiftung Christl. Kinder- und Jugendwerk IBAN DE82 3702 0500 0003 0301 00 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 7 ÖKOSTROM DER TWS BEZIEHEN! Jetzt zum Stromversorger aus Ravensburg wechseln! Preiserhöhung erhalten? Dann hol dir jetzt den Ökostrom von hier. Spare Geld, schone die Umwelt und unterstütze die Region! Von deinem twsÖkostrom haben hier in der Region alle was: Gehälter, Investitionen, Förderungen und Sponsoring! MACH MIT: Jetzt selber online einen Vertrag abschließen oder uns deine letzte Rechnung/Preiserhöhung vorbeibringen – in den Kunden- centern in Ravensburg und Weingarten sind wir für dich da! Beziehe 100 % Ökostrom aus regionalen Anlagen. Erhalte 100 € Neukundenbonus bis 31.03.2025. 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SCHULTAG AUSPROBIEREN UNDAUSPROBIEREN UNDPROBETRAGENPROBETRAGEN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN GARANTIEBEGINN AB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. SCHULTAGAB 1. 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          Amtsblatt Jahrgang 2025 Freitag, den 10. Januar 2025 Nummer 1/2 am Samstag, 11.01.2025 um 19:00 Uhr auf dem Mühleparkplatz, anschließend in der Schenk-Konrad-Halle Wir laden die ganze Bevölkerung recht herzlich ein. Narrenzunft Raspler e.V., Baindt 2025 Maskenbefreien Raspler - ratsch, ratsch Wir laden die ganze Bevölkerung recht herzlich ein. Lumpenkapelle Baienfurt-Baindt | Schalmeienkapelle Baindt | Tanzgruppen | Narrenblättle | uvm. Seite 2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 Jahresrückblick 2024 Baumaßnahmen in unserer Gemeinde – Noch nie wurden so viele große Bauprojekte in einem Jahr vorangetrieben! Neugestaltung der Ortsmitte Das Jahr 2024 stand im Zeichen umfangreicher Baumaßnahmen. Die präsenteste Baustelle war und ist mit Sicher- heit die Neugestaltung unserer Ortsmitte. Ziel ist es, einen zukunftsfähigen, at-traktiven und lebenswerten Ortskern zu schaffen, der Aufenthaltsqualität, Funktionalität und Nachhaltigkeit für Bürgerinnen und Bürger sowie für Vereine miteinander verbindet. Zahlreiche Maßnahmen konnten bereits fertiggestellt werden. Dazu zählen beispielsweise die Offenlegung des Sulzmoosbaches auch als Teil des Hochwasserschutzes, die Gestaltung von Sitzstufen sowie der Einbau der Granitbrücke über das Gewässer, die Schaffung eines Trampolins und eines steuer-baren Fontänenfeldes sowie die Installation eines Trinkwasserbrunnens. Sämtliche Tiefbauarbei-ten und große Teile der Pflasterarbeiten konnten ebenso wie die barrierefreien Bushaltestellen fertiggestellt werden. Der ersten Prüfung wird unsere neuge- staltete Ortsmitte bereits am Sonntag, den 26. Januar 2025 beim Narrensprung der Narrenzunft Raspler e.V. unter- zogen. Große Teile werden erstmals von der Öffentlichkeit genutzt. Wir blicken gespannt auf die letzten Schritte der Baumaßnahme und freuen uns auf die offizielle Einweihung am Mittwoch, den 30. April 2025, zu der wir Sie schon heute herzlich einladen. Baustellenbesichtigung Am Freitag, den 22. März 2024 bestand die Möglich- keit für interessierte Bür- gerinnen und Bürger, die Baustelle in der Ortsmitte gemeinsam mit unserem Planungsbüro 365° frei- raum + umwelt, der Bau- firma Zwisler sowie mit un- serer Bürgermeisterin Simone Rürup und unse- rem Ortsbaumeister Flori- an Roth in Augenschein zu nehmen. Rund 60 Perso- nen folgten dieser Einla- dung. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die gesamte Maßnahme in unserer Ortsmitte anhand von Plänen erläutert. Selbstverständ- lich bestand die Möglichkeit Fragen zu stellen. Vielen Dank für das große Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger an der Neugestaltung unserer Ortsmitte. Darüber hinaus bedanken wir uns ganz herzlich bei unserem CAP-Markt für die kostenlose Bereitstellung von Kaffee sowie beim Baindter Beck für die leckere Dinette. Für das Verständ- nis der umliegenden Gewerbetreibenden und Ärzte für diese umfängliche Baumaßnahme sowie für das hervor- ragende Miteinander in Baindt sind wir einmal mehr sehr dankbar! Besuch Regierungspräsidium Am Montag, den 23. September 2024 besuchten Ver- treter des Regierungspräsidiums Tübingen sowie des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen Ba- den-Württemberg unsere Gemeinde, um sich ein Bild der Baumaßnahme in unserer Ortsmitte zu machen. Die Umgestaltung der Ortsmitte profitiert zu großen Teilen von der Förderung Städtebaulicher Erneuerung. Dabei stehen städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen inner- halb eines Sanierungsgebiets von Kommunen im Fo- Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 3 kus. Die vorrangige Zielsetzung des Sanierungsgebietes „Ortskern II“ in Baindt beinhaltet die städtebauliche Ent- wicklung des Fischerareals, des Ortseingangsbereiches (Dorfplatz) sowie die Neuschaffung eines Kreisverkehrs als Verbindung von der Kreisstraße zur Gemeinde. Das Aufnahmejahr in die Ortskernsanierung war bereits 2014. Nach anfänglicher Basis- und Planungsarbeit wurde der Kreisverkehr am Ortseingang bereits 2019 in Betrieb ge- nommen und ist nicht mehr wegzudenken. Der Sulzmoos- bach im Bereich des Fischerareals ist offen-gelegt und bietet bereits jetzt deutlich mehr Aufenthaltsqualität Der Lebensmittelmarkt Feneberg wird gerne angenommen und trägt einen großen Teil zur örtlichen Versorgung der Bevölkerung bei. Außerdem konnte die Fischerstraße im Mai 2023 fertiggestellt werden. Darüber hinaus wird im Fischeraral Wohnraum in zentraler Lage geschaffen. Die Gemeinde Baindt bekommt im Rahmen der Städte- bauförderung für den Dorfplatz 150 € pro m² gefördert. Bei 6.000 m² inkl. Randflächen entspricht dies einer För- dersumme von 900.000 €. Wenn zum Jahresende dann auch der größte Teil der Erneuerungs- und Sanierungs- maßnahme rund um den Dorfplatz fertiggestellt ist, hat Baindt eine zukunftsfähige Ortsmitte mit hervorragender Aufenthaltsqualität Bauen im Fischerareal Bereits 2022 wurden für die ersten Baukör- per im Fischerareal Reservierungsverein- barungen abgeschlos- sen. Mitte des Jahres 2023 wurde der Ge- meindeverwaltung von allen vier Akteu- ren signalisiert, dass die aktuelle geopoliti- sche und wirtschaftli- che Lage die Projekt- entwicklung außerordentlich erschwert haben. Anfang 2024 hat die Gemeindeverwaltung Markterkundungsge- spräche durchgeführt, um die weitere Entwicklung zu eruieren. Zwischenzeitlich hat sich die Lage in der Bau- wirtschaft etwas stabilisiert, sodass von verschiedenen Akteuren signalisiert wurde, dass Interesse an Grundstü- cken im Fischerareal besteht. In der Gemeinderatssitzung am 22. Oktober 2024 wurde deshalb beschlossen, das Baufeld 2 mit den Baukörpern E, F und G im Konzeptver- gabeverfahren auszuschreiben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum11. März 2025. Mitte Mai 2025 ist geplant, die Bau- plätze zu vergeben, so dass die Bewerberinnen und Be- werber mit der Planung beginnen können. Für zwei Ge- bäude (Baukörper C und D in Baufeld 2) wurden von Seiten des Bauträgers Bauanträge eingereicht, die kurz vor der Genehmigung stehen, so dass mit der Vermark- tung der Eigentumswohnungen im Frühjahr 2025 begon- nen wird und auch die Baumaßnahme in diesem Jahr erfolgt. Schulsanierung Nachdem im Jahr 2023 das Schulgebäude entkernt wur- de, fand im Jahr 2024 die Erneuerung statt. Anfang des Jahres musste erst das Dach über dem neu aufgesetzten Stockwerk geschlossen werden, nachdem im Dezember 2023 die Bauarbeiten durch den Wintereinbruch einge- stellt werden mussten. Anschließend wurden neue Fens- ter und Wände ein- und zwei Treppenhäuser angebaut. Das inzwischen fast fertig gestellte Schulgebäude wurde brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Darüber hinaus erreicht das gesamte Gebäude einen der besten und effizientesten Energiegebäudestandard, den es momentan gibt. Unsere Kinder der Grundschule können sich nach den Faschingsferien auf neue, helle Klassenzimmer mit digitaler Ausstattung freuen, in de- nen optimales Lernen möglich ist. Auch zwei Klassen des SBBZ Sehen werden im Sommer wieder in das Schulge- bäude einziehen. Die Einweihung des neuen Gebäudes der Klosterwiesenschule findet am Samstag, den 17. Mai 2025 im Rahmen des Schulfestes statt. Dazu laden wir Sie bereits heute herzlich ein. Sanierung des Feuerwehrhauses und des Bauhofs Im April 2024 wurde mit dem Um- und Anbau an das Feuerwehrhaus und den Bauhof begonnen. Die Bau- Seite 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 maßnahme war erforderlich, da bei der Feuerwehr keine Schwarz-Weiß-Trennung vorhanden war. Schwarz-Weiß- Trennung bedeutet, dass verschmutze Einsatzkleidung nicht mit der Privatkleidung in Kontakt kommen darf und getrennt gelagert werden muss. Weiter hatten die Bauhof- mitarbeiter keine Umkleideräume. Der Anbau, in dem die Umkleide-, sowie die Sanitärräume der Feuerwehrleute und ein neuer Aufenthaltsraum für die Bauhofangestell- ten untergebracht sind, wurde in Holzständerbauweise errichtet. Im Zuge der Baumaßnahmen hat sich gezeigt, dass auch Bauteile am Bestandsgebäude sanierungsbe- dürftig waren. So wurden die Gaupen und die Giebelseite zur Straße neu gedämmt und verkleidet. Die Tore in der Feuerwehrhalle und in der Bauhofhalle wurden erneuert und mit großen Fenstern ausgestattet. Die bestehende Gasheizung wurde stillgelegt und das Gebäude an das umweltfreundlichere und gemeindeeigene Nahwärmenetz angeschlossen. Im neuen Jahr werden noch die Wand- und Bodenbeläge, die Lüftungsanlage und die Sanitäraus- stattung eingebaut. Zusammen mit dem Jubiläum der Feuerwehr zum 150-jährigen Bestehen, können unsere Bürgerinnen und Bürger am 28. September 2025 die neuen Räumlichkeiten von Feuerwehr und Bauhof bei einem Tag der offenen Tür besichtigen. Auch hierzu la- den wir herzlich ein und freuen uns über Ihr Interesse! Waldspielplatz In unmittelbarer Nähe zum früheren Wald- spielplatz des Forstes wird aktuell ein neuer Waldspielplatz von Seiten der Gemeinde angelegt. In einem ers- ten Schritt wurden die am Rand der Fläche stehenden, kaputten Robinien gefällt. Diese werden dann von ei- nem Holzbildhauer und seinem Team zu einem Spielgerät, dem „Baummikado“ verarbeitet. Gute Witterungsbedingungen vorausgesetzt, ist der erste Abschnitt des Waldspielplat- zes bis zum März 2025 fertiggestellt. Breitbandausbau Der Breitbandausbau in unserer Gemeinde schreitet vor- an. Das im Rahmen von Bund und Land geförderte Breit- bandausbauprojekt steht kurz vor dem Abschluss. Dieses Projekt, realisiert mit dem Zweckverband Breitbandver- sorgung Ravensburg, der TeleData GmbH als Netzbetrei- ber und dem Planungsbüro Ingenieurgesellschaft P.P.H.T. mbH, wird unsere Gemeinde digital stärker vernetzen und verbessert die Internetzugänglichkeit. Der Ausbau des Glasfasernetzes zahlreicher Haushalte im Bereich der weißen Flecken konnte bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Die Freischaltung erfolgt voraussichtlich im März 2025. Neben der Förderung des Bundes in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt das Land Baden-Württemberg zusätzlich eine Förderung nach der VwV Breitbandmitfinanzierung in Höhe von 40 % der vom Bund festgestellten zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Vergabesumme inkl. Nebenkosten betrug 1,8 Mio. Euro. Der finanzielle Eigenanteil der Gemeinde betrug rund 300.000 Euro. Im weiteren Verlauf werden die grauen Flecken, also die Gebiete mit einer Internetversorgung zwischen 30 und 100 Mbit/s ausgebaut. Hierfür haben wir bereits eine Förderzusage bekommen. Das Ingeni- eurbüro muss zunächst europaweit vom Zweckverband Breitbandversorgung ausgeschrieben werden, bevor ge- startet werden kann. Maßnahmen im Hinblick auf die Energiewende Nahwärmenetz Seit 2014 betreibt die Gemeinde ein Nahwärmenetz, des- sen Zentrale im Untergeschoss der kleinen Sporthalle im roten Gebäude ist. Im Oktober 2024 wurde das Objekt Dorfplatz 2 daran angeschlossen und seitdem mit Wär- me versorgt. Schon länger machen sich Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Gedanken über die Art der Energie für das Nahwärmenetz. So hat der Gemeinderat bereits 2023 entschieden, den Anteil an fossilen Energieträgern zu reduzieren und sich für einen zusätzlichen Einbau ei- ner Pelletheizung, einer Hochtemperaturwärmepumpe sowie einer Photovoltaikanlage auf dem Sporthallen- dach entschieden. 2024 wurden die Planungen konkreti- siert und die räumliche Unterbringung der Pelletanlage im Untergeschoss des roten Gebäudes beschlossen. Ein Transformationsplan zur Treibhausgasneutralität wurde auf den Weg gebracht und ein Antrag im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze im August gestellt. Nach dessen Bewilligung soll im Jahr 2025 das Projekt in der Heizzentrale umgesetzt werden. Batteriegroßspeicher Seit einiger Zeit ist die Gemeinde mit der Firma Ju:niz Energy in Kon- takt, um den Bau eines Batteriegroßspeichers auf der Baindter Ge- markung zu verwirkli- chen. Der Gemeinderat ist sich einig, dass die Ansiedlung eines Batte- riegroßspeichers zum einen die Stabilität des Stromnetzes deutlich verbessert, die Versorgungssicherheit somit er- höht und die Auswirkungen von Stromausfällen verringert. In Folge ist die Möglichkeit Strom zu speichern zwingend erforderlich, wenn die Energiewende gelingen soll! Zwi- schenzeitlich konnte ein geeignetes Grundstück in unmit- telbarer Nähe des Umspannwerkes gefunden werden. Das Genehmigungsverfahre ist am Laufen, so dass in diesem Jahr mit der Umsetzung des Projektes begonnen werden kann. Kläranlage – Einführung der 4. Reinigungsstufe Herkömmliche Kläranlagen haben drei Reinigungsstufen – die mechanische Reinigung, die biologische und chemi- sche Reinigung sowie die Nachklärung. Unsere Kläran- lage in Ettishofen-Kanzach baut nun eine vierte Reini- gungsstufe ein. Das bedeutet, dass eine bestimmte Gruppe der im Abwasserstrom ent- haltenen Spurenstoffe (z.B. Chemikalien, Medikamenten- rückstände, hormonell aktive Substanzen) in einer definier- ten Mindestmenge mit Hilfe Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 5 von Aktivkohle aus dem Abwasser entnommen werden. Da das Wasser aus der Kläranlage in die Schussen fließt und diese wiederum in den Bodensee, der vielen Men- schen als Trinkwasser dient, ist es unerlässlich das best- möglich gereinigtes Wasser ausgeleitet wird. Unser Gemeinwesen Sternsinger Die Sternsinger besuch- ten am 02. Januar 2024 das Rathaus und brach- ten den Segen für das neue Jahr. In ihren schö- nen bunten Gewändern ziehen die Sternsinger als die Heiligen Drei Kö- nige verkleidet von Haus zu Haus, singen Lieder, bringen Gottes Segen und sammeln Spenden für Kinder in anderen Ländern, denen es nicht so gut geht. Im Jahr 2024 konnten knapp 13.000 Euro gesammelt werden. Wir danken unseren rund 85 Kindern und Jugendlichen, dass diese sich so engagiert für andere junge Menschen einsetzen und an dieser schönen Tradition festhalten. Erstkommunion Am Sonntag, den 14. April 2024 wurde in der katholischen Kirche St. Johannes Baptist die Heilige Erstkommunion gefeiert. Es war ein bedeutendes Ereignis für die Kinder, ihre Familien sowie die gesamte Gemeinde, da die Kinder zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie empfan- gen haben. Der Festgottesdienst begann mit einer fei- erlichen Prozession, bei der die Erstkommunionkinder in ihren festlichen Gewändern in die Kirche einzogen. Beglei- tet wurden sie von ihren Eltern, Paten und Gemeindemit- gliedern, die sie auf ihrem spirituellen Weg unterstützen. Landesgartenschau Wangen im Allgäu und Einwei- hungsfest SBBZ Sehen Am Sonntag, den 05. Mai 2024 machten sich zahlreiche Baindterinnen und Baindter auf den Weg zur Landesgar- tenschau nach Wangen. Bei immer besser werdendem Wetter zeigte sich die Gemeinde Baindt von ihrer besten Seite. Wir bedanken uns herzlich beim Musikverein für das Spielen beim Frühschoppen, beim Kunstkreis für das Kinderschminken, bei unseren Reitern für die Präsentati- on der historischen Kutschen, bei der Schalmeienkapelle für die musikalische Gestaltung, beim Kinder-, Jugend- und Kirchenchor für das Konzert und bei der Narrenzunft Raspler e.V. für die bereit gestellte Rasplerfigur. Außerdem danken wir allen Baindterinnen und Baindtern, die an die- sem besonderen Tag den Weg nach Wangen gefunden haben. An der Tafel des Landkreises war über die gesamte Dauer der Landesgartenschau auch der Stuhl aus Baindt zu finden, welcher die Geschichte der Gemeinde „erzählte“. Für die Unterstützung unseres „Stuhlprojektes“ bedanken wir uns herzlich bei unserem historisch überaus bewander- ten Pfarrer Bernhard Staudacher. Parallel zum Baindter Tag auf der Landesgartenschau fand das Einweihungs- fest des neu gestalteten Sinnesgartens des SBBZ Sehen statt, der nun unter anderem barrierefrei gestaltet wurde. Landesturnfest im Schussental Rund 10.000 Teilnehmende waren sportlich aktiv und feier- ten das Landesturnfest im Mittleren Schussental. In unserer Schulturnhalle begannen am Donnerstag, den 30. Mai 2024 die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Geräte- turnen der Männer. Am nächsten Tag fand die Team Chal- lenge Geräteturnen Mixed statt. Die Gäste in Baindt ließen sich vom Regenwetter nicht abhalten, sodass die Tribüne der Schulsporthalle während den Wettkämpfen stets sehr gut besucht war und eine tolle Stimmung herrschte. Das Früh- stück für unsere Gäste wurde ab 5.30 Uhr vom Kirchenchor hergerichtet. Im Eingangsbereich der Halle wurden die Zu- schauerinnen und Zuschauer von unseren Landfrauen mit Kaffee und Kuchen versorgt, während sich der Sportverein auf dem unteren Schulhof um Essen und Getränke küm- merte. Damit in den Schlafquartieren alles ruhig verläuft, haben unsere Reiterinnen und Reiter die Einlasskontrolle übernommen. Das Miteinander unserer Vereine war richtig klasse, wir danken herzlich für die Unterstützung! Seite 6 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 Die angespannte Hochwassersituation aufgrund des an- haltenden Dauerregens veranlasste die Organisatoren gemeinsam mit den verantwortlichen Behörden jedoch dazu, die Veranstaltung am Freitagabend abzubrechen. Der Schwäbische Turnerbund und der Gemeindeverband Mittleres Schussental mit den Städten und Gemeinden Ravensburg, Weingarten, Baienfurt, Baindt und Berg ha- ben schweren Herzens entschieden, dass aufgrund der Hochwasserlage und zur Sicherheit aller Beteiligten ab Freitag, den 31. Mai 2024 um 00:00 Uhr, keine weiteren Veranstaltungen, Wettkämpfe und Mitmachangebote im Rahmen des Landesturnfestes mehr stattfinden. Die Heimreise der Sportlerinnen und Sportler erfolgte am Samstagvormittag nach dem Frühstück. Bereits am Freitagnachmittag wurde der Hochwasse- ralarmplan der Freiwilligen Feuerwehr und der Gemein- de aktiviert, sodass sämtliche Rechen in den Bächen und Gewässern regelmäßig kontrolliert und Vorbereitungs- maßnahmen getroffen wurden. Unsere Feuerwehr war bestens vorbereitet und sehr umsichtig. Darüber hinaus hat die Gemeinde Baindt ein Konzept zum kommunalen Starkregenrisikomanagement erstellt. Ziel ist es, Maß- nahmen umzusetzen, um die bestehende Bebauung vor Hochwasser zu schützen. Die in diesem Zusammenhang erfolgte Hochwasserschutzmaßnahme am Ortsausgang in Richtung Sulpach hat vollumfänglich gegriffen und zeigte ihre Wirkung. Die Freiwillige Feuerwehr Baindt un- terstützte darüber hinaus die umliegenden Feuerwehren in Baienfurt und Bad Waldsee beim Befüllen von Sand- säcken sowie beim Abpumpen von Wasser. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK, unserem Bauhof sowie allen Hel- ferinnen und Helfern in diesen Tagen. Wir sind sehr stolz auf den Zusammenhalt in Baindt! Fronleichnam An Fronleichnam 2024 fand ausnahmsweise keine Pro- zession durch die Gemeinde statt, doch trotzdem haben unsere Ministrantinnen und Ministranten in der Kirche ei- nen prächtigen Blumenteppich gelegt. Auch unsere Land- jugend ließ es sich nicht nehmen und schuf auf dem Areal Wucherer ein farbenfrohes Kunstwerkt aus Blumen. Das gemeinsame Feiern dieses kirchlichen Festes tut unserer örtlichen Gemeinschaft gut. Unser herzlicher Dank gilt al- len, die dazu beigetragen haben, dass an dieser Tradition festgehalten wird. Ehrenamtsfest – Baindt sagt Danke! Im Rahmen der Sportlerehrung wurden vom Taekwondo Baindt Marlies Schmid, Verena Pfau, Kristof Grundorath, Kai Wiest, Maren Bechú, Monika Förtsch sowie Phäonie Rittler für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen geehrt. Außerdem wurden die Herren Philipp Schwarz, Marcel Brückner, Nico Scheffold, Tobias Nowak, Tho- mas Nowak, Frank Markwart und Thomas Rauch der Meistermannschaft des Tischtennis geehrt, welchen der dritte Aufstieg in Folge gelang. Im Anschluss wurde die Jugendmannschaft des Tischtennis sowie die Einzelspie- lerin Pia Kreutle und der Einzelspieler Jona Klein für ihre Erfolge geehrt. Die C-Fußballjuniorinnen u15 wurden in der Saison 2023/2024 Württembergischer Hallenvizemeister sowie Hallenbezirksmeister und Bezirkspokalsieger. Sie erhielten ebenfalls die Glückwünsche der Bürgermeis- terin. Geehrt wurde außerdem die Meistermannschaft des Tennisclubs mit Leonhard Reich, Roland Puk, Erwin Feuerle, Werner Graf und Max Reich sowie Alena Bucher im Bereich Pferdesport – Islandpferde. Neben den Glück- wünschen wurde allen Geehrten ein kleines Präsent der Gemeinde überreicht. Für ihre großartige ehrenamtliche Arbeit im Bereich des Sports wurden Wolfgang Schneider, Thomas Broszeit, Arthur Kränkle, Volkher Lins, Erwin Schgör und Sascha Wösle gewürdigt. Alfred Manthei wurde für seine 30-jäh- rige Tätigkeit als Vorstand des Taekwondo geehrt. Neben dem Sport wurde auch der Einsatz für das Gemeinwohl gewürdigt. Für die Freiwillige Feuerwehr wurde Andreas Joachim, Anton Konzett, Alexander Svoboda und Mi- chael Koscher und für das Deutsch Rote Kreuz Nicole Ahnemüller und Sven Stiefvater geehrt. Für die Schalmei- enkapelle wurde das Engagement von Michael Schnez, Hans-Peter Späth und Christian Kerner gewürdigt. Für den erfolgreichen Bau der Reithalle wurde die gesamte Vorstandschaft mit Markus Elbs, Lena Steinhauser, Nicole Spahlinger, Alisa Schnez, Alexander Henzler, Denis Haug, Martina Esenwein, Christine Heilig und Viktoria Köberle sowie Werner Elbs, Jutta und Georg Schnez, Wolfgang Kränkle, Jürgen Schad und Florian Kränkle für die Um- setzung dieses tollen Projektes für den Verein und die Gemeinde gewürdigt. Aufgrund des 75-jährigen Bestehens der Landjugend, erhielt die Vorstandschaft stellvertretend ein Präsent der Gemeinde. Aus den Reihen der Landfrauen wurde Doris Sonntag für ihre 39 Jahre lange Tätigkeit in der Vorstand- schaft der Landfrauen geehrt. Eine Besonderheit des diesjährigen Ehren- amtsfest war die Ver- leihung der Ehrennadel der Gemeinde Baindt an Edgar Schaz, Bür- germeister a.D. Die Eh- rennadel der Gemeinde ist die höchste Aus- zeichnung, die verliehen werden kann. Sie ist nicht nur ein Zeichen des Dankes, sondern auch ein Symbol der tiefen Verbundenheit und des Respekts gegenüber Edgar Schaz, der sein Leben in den Dienst der Gemeinschaft gestellt hat. Bürgermeisterin Simone Rürup bedankte sich bei al- Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 7 len ehrenamtlich Tätigen für deren wertvolle und sehr prägende Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger der Ge- meinde. Musikalisch begleitet wurde das Ehrenamtsfest vom Musikverein Baindt, hierfür ein herzliches Danke- schön! Sankt Martin Auch in diesem Jahr fand am 11. Novem- ber anlässlich des Tages des heiligen Sankt Martin der Laternenumzug in Form eines Sternen- marsches statt. Mit bunten Laternen zo- gen die Kinder auf den Festplatz und bestaunten dann, wie der heilige Sankt Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Es ist ein Fest der Wärme und des Lichts, das uns daran erinnert, dass wir füreinander da sein sollen. Wir bedan- ken uns bei den Organisatoren und allen Beteiligten für diese schöne Veranstaltung! Nikolausmarkt Ein letztes Mal wurde der Nikolausmarkt auf dem unteren Schulhof veranstaltet. Das Trompetenquartett der Mu- sikschule Ravensburg eröffnete unseren Nikolausmarkt musikalisch. Darauf folgten Auftritte des Musikvereins und der Bläserklasse sowie der Besuch des Nikolauses durch die Landjugend. Darüber hinaus wurde erstmals Ponyrei- ten von der Reitergruppe angeboten. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden sowie Besucherinnen und Besu- chern. Bereits heute freuen wir uns auf den Nikolausmarkt 2025 in unserer neuen Ortsmitte. 72h Aktion der Ministrantinnen und Ministranten – drei Tage voller Sägen, Hämmern, Schrauben, Schleifen und ganz viel Gemeinschaft Insgesamt 30 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren haben in diesen drei Tagen ihr Projekt „Natur ver- bindet“ im Rahmen der 72h Aktion des Bundes der Deutschen Katho- lischen Jugend (BDKJ) umgesetzt. Ziel war es, ein Bewusstsein für die Natur zu schaffen und gleichzeitig die Menschen mit der Natur zu ver- binden. Dazu wurden Lebensräume für Insekten und Vögel durch Vogelnistkästen und Insek- tenhotels geschaffen. Um auch die Bevölkerung zu sen- sibilisieren, wurde in unserer Gemeinde ein Ort der Be- gegnung in und mit der Natur geschaffen. Eine rückenergonomische Holzliege wurde gebaut und im Bereich der alten B30 aufgestellt. Wir bedanken uns bei unseren Minis für diese tolle Aktion! Ebenso danken wir den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre. 25 Jahre CAP-Märkte In diesem Jahr feierten die CAP-Märkte ihr 25-jähriges Be- stehen. Seit der Eröffnung des ersten Marktes 1999 in Her- renberg hat sich das Konzept der inklusiven Nahversorgung bundesweit etabliert. Heute gibt es über 100 CAP-Märkte in fast allen Bundesländern. Rund 1.555 Mitarbeitende, da- runter etwa 850 Menschen mit Behinderung, arbeiten in den Märkten. Auch der CAP-Markt in Baindt, der seit dem 01.03.2002 fester Bestandteil unserer Gemeinde ist, nahm an den Jubiläumsfeierlichkeiten teil. Betreiber ist die OWB, Oberschwäbische Werkstätten gGmbH, mit Marktleiter Oli- ver Sonnenschein. Im Rahmen des Jubiläums leistete die Gemeinde einen Beitrag für die Beschaffung eines Tisch- kickers, welcher nun im Markt für Spiel und Spaß sorgt. Die CAP-Märkte stehen für gelebte Inklusion. Bis zu 50 Prozent der Arbeitsplätze werden bewusst mit Menschen mit Be- hinderung besetzt – auf Positionen, die ihren Fähigkeiten optimal entsprechen. Wir gratulieren herzlich zu diesem Jubiläum und wollen unseren CAP-Markt nicht missen! Bürgerstiftung Baindt – erste Zustifter und Gründung eines Stiftungsrats Die Bürgerstiftung Baindt wur- de ins Leben gerufen, um ge- meinnützige Projekte und Initi- ativen in unserer Gemeinde zu fördern. Sie hat das Ziel, finan- zielle Mittel für Projekte bereit- zustellen, die das Gemeinwohl Seite 8 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 stärken, soziale Ungleichheiten verringern und den kul- turellen, sozialen oder ökologischen Fortschritt unterstüt- zen. In diesem Jahr konnten bereits erste Zustiftungen erreicht werden. Um die Bürgerstiftung nachhaltig hand- lungsfähig zu machen, ist ein Stiftungskapital in Höhe von 25.000 Euro nötig. Daher freuen wir uns über engagierte Zustifterinnen und Zustifter, die mit einem finanziellen Beitrag, egal in welcher Höhe, bereit sind, sich für die Zukunft unserer Gemeinde einzusetzen. Auch Dekan a. D. Heinz Leuze unterstützt die Bürgerstiftung mit einem großzügigen Geldbetrag. Herzlichen Dank allen Zustifte- rinnen und Zustiftern! Vereine Narrenzunft Raspler Rathaussturm am Gumpigen Donnerstag sowie Kinder- garten- und Schülerbefreiung Der Rathaussturm begeistert mit buntem Treiben! Am Don- nerstag, den 08. Februar 2024 wurde mit dem Rathaussturm der Startschuss für die Haupt- fasnet gegeben. Getreu dem diesjährigen Motto „Baindter Zirkus“ zeigten die Mitarbei- tenden der Gemeindeverwal- tung ihre kreative Seite und brachten das bunte Treiben des Zirkuslebens in die Ge- meinde. Denn im Jahr 2024 stehen viele Projekte und Veranstaltungen an. Beim tra- ditionellen Rathaussturm übernahmen die Narrenzunft Raspler e.V. auch in diesem Jahr wieder symbolisch den Rathausschlüssel von Bürgermeisterin Simone Rürup. Die Räuberbande Baienfurt-Baindt umrahmte die Schlüssel- übergabe musikalisch. Die Gemeinde Baindt bedankt sich ganz herzlich bei allen mitwirkenden Vereinen und Ak- teuren, die zum Gelingen des Rathaussturms sowie der Kindergarten- und Schülerbefreiung. beigetragen haben Dorfputzete Am Samstag, den 23.03.2024 zeichnete sich Baindt ein- mal mehr durch das aktive Tun seiner Vereine und der engagierten Bevölkerung aus. Hochmotiviert fanden sich die rund 60 Helfenden vor dem Baindter Bauhof ein. Punkt 9:00 Uhr begrüßte Bürgermeisterin Simone Rürup das Schmutz-Putz-Team 2024, bevor alle ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Mülltüten loszogen, um den Ort vom Schmutz zu befreien. In verschiedenen Gruppen wurde das Gemeindegebiet begangen und al- les eingesammelt, was nicht in die Natur gehörte. Der gesammelte Müll wurde zur fachgerechten Entsorgung am späten Vormittag an den Baindter Bauhof gebracht. Nach getaner Arbeit wärmten sich die fleißigen Helferin- nen und Helfer bei Kaffee und Punsch. Mit Butterbrezeln und Leberkäswecken kamen alle wieder zu Kräften. Es war großartig zu sehen, was eine Gesellschaft gemein- sam erreichen und bewegen kann, auch wenn es noch schöner wäre, wenn solche Aktionen überflüssig wären. Musikverein Dorffest des Musikvereins Das Dorffest des Musikvereins fand in bewährter Form auf dem unteren Schulhof der Klosterwiesenschule statt. Ein Highlight war sicherlich das spannende Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft, das im Zelt über- tragen wurde. Schalmeien Weinfest Ein letztes Mal fand das sehr gut besuchte Wein- fest der Schalmeienkapel- le auf dem unteren Schul- hof statt, bevor es im Jahr 2025 wieder in der neuen Ortsmitte durchgeführt werden kann. Wir freuen uns bereits heute darauf! Landjugend Maibaumstellen der Landjugend Am 30. April 2024 wurde der diesjährige Maibaum gestellt. Aufgrund der Baumaßnahme in der Ortsmitte, wurde der Baum in diesem Jahr ausnahmsweise im Fischerareal aufgestellt. 75 Jahre Landjugend Die Landjugend Baindt feierte in diesem Jahr mit Land- jugend-Rallye und Jubiläumsabend ihr 75-jähriges Be- Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 9 stehen. Der Jubiläumsabend ist ganz besonders gelun- gen, manch ehemaliges Landjugendmitglied wankte zu später Stunde heim, angetan vom Theaterstück, in dem sogar die blauflügelige Ödlandschrecke bewundert wer- den konnte. Wir gratulieren unserer Landjugend nochmals herzlich und bedanken uns für Eure zupackende Art, wann immer Ihr in der Gemeinde gebraucht werdet! Reitergruppe Reitturnier Das Reitturnier fand 2024 erstmals in und um die neue Reithalle statt. Durch die neue Reithalle wird beim Ablauf des Turniers manches einfacher, auch wenn diese Veran- staltung für die Ehrenamtlichen eine Herausforderung be- deutet. Vom 29. bis 31. August 2025 feiert die Reitergruppe mit dem 50. Reitturnier ein Jubiläum. Hierauf freuen wir uns schon heute! Ferienprogramm Im Rahmen des vielfältigen Sommerferienprogramms 2024 konnten wir zahlreiche spannende Angebote für die Kinder und Jugendlichen in unserer Gemeinde realisie- ren. Eine schöner Programmpunkt war der Besuch des Insektenparks nahe der Zeppelinstraße, an dem 12 neu- gierige Kinder teilnahmen. Sie lernten das Insektenhotel, das Sandarium und den Totholzhaufen kennen und erfuh- ren durch anschauliche Videos viel Spannendes über die Lebensweise von Wildbienen. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die dieses und viele weitere Angebote ermöglicht haben! Gedenken an unsere Verstorbenen In ehrendem Gedenken erinnern wir an die in diesem Jahr verstorbenen Bürgerinnen und Bürger unserer Gemein- de, die mit ihrem Engagement und ihrem Tun so viel für unser Gemeinwesen geleistet haben. Das Wirken unserer Verstorbenen bleibt unvergessen. Wir sagen Danke und wünschen den trauernden Hinterbliebenen viel Kraft! Auf mancher Beerdigung war der Zusammenhalt in unserer Gemeinde so deutlich spürbar und hat trotz all der Trau- er gutgetan. Daseinsvorsorge Fahrzeugweihe des neue Löschfahrzeugs LF 20 sowie des MTW Am Sonntag, den 17.03.2024 fand die Fahrzeugsegnung der beiden Feuerwehrfahrzeuge statt. Nach dem öku- menischen Gottesdienst und der Segnung der Fahrzeuge zogen befreundete Feuerwehren aus dem Landkreis so- wie der Musikverein Baindt und die Bevölkerung in einer feierlichen Prozession zur Schenk-Konrad-Halle. Dort er- wartete die Besucherinnen und Besucher ein reichhaltiger Mittagstisch, Unterhaltung mit dem Musikverein sowie Kaffee und Kuchen. Für die kleinen Gäste gab es Rund- fahrten mit dem Feuerwehrauto und selbstverständlich die Möglichkeit die Fahrzeuge in Augenschein zu nehmen. Herbstübung Am Samstag, den 02. November 2024 fand die diesjähri- ge Herbstübung unserer Freiwilligen Feuerwehr mit vielen Seite 10 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 interessierten Baindter Bürgerinnen und Bürgern statt. In diesem Jahr wurde ein Brand in der neuen Reithalle simuliert. Mit dabei waren außerdem die Jungenfeuer- wehr, das DRK Baienfurt-Baindt sowie die Feuerwehren Baienfurt und Weingarten. Bei einer spannenden Übung mit hervorragenden Sichtbeziehungen auf dem Gelände der Reitanlage kamen Feuerwehr und Bevölkerung voll auf ihre Kosten. Wir danken unseren örtlichen Hilfskräf- ten für deren Bereitschaft stets für unseren Schutz zur Verfügung zu stehen! Wohnen in Baindt Baugebiet Lilienstraße Im August dieses Jahres starteten die Bauarbeiten für ein weiteres Baugebiet der Gemeinde in der Lilienstraße. Die Erschließung umfasst 16 Bauplätze und konnte Ende 2024 abgeschlossen werden. Die Baukosten belaufen sich auf rund 900.000 €, die Arbeiten wurden von der Firma Dobler aus Kißlegg ausgeführt. Besonderes Merkmal des Baugebiets ist die zukunftsorientierte Energieversorgung: Jeder Bauplatz erhält eine eigene Erdwärmebohrung, die als nachhaltige Heizquelle dienen wird. Der Verkauf der Bauplätze ist für Mitte bis Ende 2025 geplant. Mit die- sem Projekt schafft die Gemeinde dringend benötigten Wohnraum und setzt zugleich auf eine umweltfreundli- che Infrastruktur. Natur und Klimaschutz Fertigstellung der Hochwasserschutzmaßnahme Orts- ausgang in Richtung Sulpach Die Gemeinde Baindt hat bereits in der Vergangenheit ein Konzept zum kommunalen Starkregenrisikomanage- ment erstellt. Ziel ist es, Maßnahmen umzusetzen, um die bestehende Bebauung vor Hochwasser zu schützen. Die Hochwasserschutzmaßnahme im Bereich der Igelstraße konnte fertiggestellt werden. Beim Starkregen im Mai 2024 hat diese Maßnahme bereits vollumfänglich gegrif- fen und zeigte ihre Wirkung. Zukunft des ÖPNV im Gemeinderat beschlossen Der Ausbau des ÖPNV im Mittleren Schussental ist seit Jahren ein wichtiges Thema in der Kommunalpolitik. Ziel ist es, Mobilität neu zu denken, indem ein bürgernahes, be- darfsorientiertes und gemeindeübergreifendes ÖPNV-An- gebot entwickelt wird bzw. nach wie vor Bestand hat. Im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans (VEP), der 2021 von der Verbandsversammlung des Gemeindeverbands Mittleres Schussental beschlossen wurde, wurden umfas- sende Verbesserungen des ÖPNV-Angebots erarbeitet. Die Weiterentwicklung des VEP ist der Klimamobilitäts- plan, der Ende 2023 verabschiedet wurde. Dieser Plan um- fasst neben dem Rad- und Fußverkehr auch den Ausbau des ÖPNV-Fahrplanangebots. Das neue Verkehrskonzept Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 11 soll schrittweise bis 2030 umgesetzt werden. In einem ersten Schritt sind unter anderem Taktverdichtungen im Fahrplanangebot der Linie 1 vorgesehen. Damit kann die kommunale Eben zukünftig über das Fahrplanan- gebot und die Bedienung von Haltestellen entscheiden. Den Bürgerinnen und Bürgern kann somit ein attraktives ÖPNV-Angebot zur Verfügung gestellt werden, nicht zu- letzt um den CO²-Ausstoß senken zu können. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der barrierefreie Ausbau der Bushal- testellen im Rahmen der Neugestaltung unserer Ortsmit- te. Dies trägt ebenfalls zur Attraktivität und Nutzung des ÖPNV bei, indem es den Zugang für alle Bürgerinnen und Bürger erleichtert. Unser Gemeinderat fasste in der Sit- zung vom 19. März 2024 den Beschluss, den gemeinwirt- schaftlichen ÖPNV ab dem 01. Januar 2027 umzusetzen und stimmte damit für die Neuaufstellung des ÖPNV im Mittleren Schussental. Am 19. Dezember 2024 wurden die Verkehrsbetriebe Schussental gegründet. Der Gemeinde- rat hat in dem Bewusstsein entschieden, dass ein guter ÖPNV ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge ist. Der ÖPNV ist damit nicht nur Verkehrsmittel, sondern ein Baustein für eine gerechte, umweltfreundliche und lebenswerte Gesellschaft. Stadtradeln Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Gemeinde Baindt an der Aktion Stadtradeln. Insgesamt wurden 19.486 Kilo- meter von 87 Radelnden zurückgelegt. Im Vorjahr wurden 26.892 Kilometer zurückgelegt. 11 Baindter Teams radel- ten in diesem Jahr mit und erzielten tolle Ergebnisse. Die Narrenzunft Raspler belegt mit 5.738 zurückgelegten Ki- lometern und 25 aktiven Radelnden auch in diesem Jahr den ersten Platz! Darauf folgen der Kunstkreis Baindt mit 3.188 km und 10 Radelnden sowie die Reitergruppe Baindt mit 3.060 km und 14 Radelnden. E-Carsharing der Firma deer Am Dienstag, den 26. November 2024 fand die offizielle Standorteröffnung der E-Carsharing-Station in der Fi- scherstraße statt. Das neue deer-Fahrzeug kann an der Ladestation bequem per App für den gewünschten Zeit- raum reserviert und gebucht werden. Die Registrierung ist kostenlos. Jede Fahrt mit einem der 900 deer e-Fahr- zeuge im Stunden-, Tages- oder Wochenend-Tarif kann innerhalb des deer-Mobilitätsnetzes in Baden-Württem- berg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen an jeder der 926 Ladepunkte an 357 Standorten beginnen und enden. Nähere Informationen zur Vorgehensweise sind auf un- serer Homepage zu finden. Kiesabbau im Altdorfer Wald - Normenkontrolle gegen die Gesamtfortschreibung des Regionalplans Boden- see-Oberschwaben Der Schutz unserer Wasserversorgung und unseres qua- litätsvollen Trinkwassers ist für den Gemeinderat sowie für die Gemeindeverwaltung ein sehr wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund wurde ein Normenkontrollverfahren eingeleitet. Die Belange der Gemeinden Baindt und Bai- enfurt sowie des Zweckverbands Wasserversorgung Bai- enfurt-Baindt werden im Regionalplan im Hinblick auf das bedeutende und zu schützende Grundwasservorkommen unseres Erachtens nur unzureichend berücksichtigt. Kies- abbau in einem Bereich zu ermöglichen, indem er bisher ausgeschlossen war, gilt es zu hinterfragen, sodass der Regionalplan Bodensee-Oberschwaben im Rahmen ei- ner Normenkontrolle durch den Verwaltungsgerichtshof geprüft wird und möglicherweise dessen Unwirksamkeit festgestellt werden soll. Gremienarbeit Kommunal- und Europawahl – Ausscheiden und Ehrung von Gemeinderäten Nach der Europa- und Kom- munalwahl am 09. Juni 2024 und im Rahmen der Gemein- deratssitzung am Dienstag, den 16. Juli 2024 wurden drei Gemeinderäte verabschiedet. Aus dem bisherigen Gremi- um stellten sich Gemeinderat Heiko Bayer und Gemeinde- rat Alexander Svoboda nicht mehr zu Wahl. Gemeinderätin Antje Claßen schied ebenfalls aus. Gemeinderätin Yvonne Jaudas, Gemeinderat Jürgen Schad und Ge- meinderat Johannes Kreutle gehören seit dem 01. Juli 2014 unun- terbrochen dem Gre- mium des Gemeinde- rates der Gemeinde Baindt an. In Anerken- nung Ihrer Dienste wer- den ihnen für ihre 10-jährige kommunal- politische Tätigkeit die Ehrennadeln des Gemeindetags Baden-Württemberg nebst Urkunde und Stehle verliehen. Klausurtagung „Energie der Zukunft“ Für unseren Gemeinderat und einen Teil der Verwaltung ging es im Juli zu einer Klausurtagung „Energie der Zu- kunft“ nach Österreich ins Montafon. Neben einer Wan- Seite 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 derung um den Lünersee, stand auch die Besichtigung der Illwerke - des Kopswerk II (Pumpspeicherkraftwerk) auf dem Programm. Herzlichen Glückwunsch an unseren neuen Gemein- derat! Wir beglückwünschen die neu gewählten Mitglieder unse- res Gemeinderats zu deren Wahl am 09. Juni 2024 und wünschen viel Erfolg bei der anstehenden Gremienarbeit. Gemeinsam zukunftsorientiert zu handeln und innovative Ansätze zu entwickeln, wird entscheidend sein, um die Le- bensqualität in unserer Gemeinde nachhaltig zu gestalten. Bildung und Betreuung Kindergarten Sonne, Mond und Sterne Das Jahr 2024 war im Kin- dergarten Sonne, Mond und Sterne geprägt von Veränderung und dem Bekenntnis zu bewährten Konzepten. Im September wurde die bereits seit sehr vielen Jahren bestehende Konzeption wieder mit Le- ben gefüllt, verbunden mit räumlichen Anpassungen und einer Neustrukturie- rung der Häuser und Gruppen. Die drei Häuser des Kindergartens erhielten eigene Na- men, die nun auch in den Gruppennamen erkennbar sind: • Haus Sonne: Das Ursprungsgebäude des Kindergar- tens dient nun als Ort für die ältesten Kinder, die sich im letzten Jahr vor der Einschulung befinden. • Haus Sterne: Im Gebäude, das gemeinsam mit Schul- kindern genutzt wird, entstand das „Haus der Sterne“. Dort befinden sich die Krippengruppen „Sternenlicht“ und „Sternenstaub“ sowie die altersgemischte Gruppe „Himmelszauber“ für Kinder ab drei Jahren bis ein Jahr vor der Einschulung. • Haus Mond: Der Neubau bekam den Namen „Haus des Mondes“. In den Gruppen „Regenbogen“, „Regentröpf- chen“ und „Sternschnuppe“ werden Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum vorletzten Kindergartenjahr betreut. Die Leitungen und pädagogischen Fachkräfte setzen mit ihrem Engagement und ihrer fachlichen Kompetenz Maßstäbe in der Arbeit mit den Kleinsten. Durch ihre her- vorragende und qualitativ hochwertige Betreuung wird den Kindern ein sicherer Raum zum Wachsen, Lernen und Entdecken geboten. Wir bedanken uns herzlich bei den Erzieherinnen und Erziehern sowie bei den Hauslei- tungen in unserem Kindergarten für deren kompetente Arbeit, deren Verbundenheit zu unseren Kindern und zur Kommune als Träger des Kindergartens Sonne, Mond und Sterne. Im Bereich der frühkindlichen Bildung schlägt der Fachkräftemangel besonders durch. Oft muss vorhan- denes Personal Zusatzdienste verrichten, aushelfen und Lücken füllen, das ist nicht selbstverständlich, für dieses Engagement danken wir herzlich! Schulkindbetreuung Auch die Arbeit in der Schulkindbetreuung wird fordernder und umfänglicher. Im Hinblick auf den ab dem Schuljahr 2026/2027 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagesbe- treuung für Grundschulkinder, gilt es auch in diesem Be- reich gut in die Zukunft zu denken. Mit einer Ganztages- grundschule in Wahlform ist Baindt bereits jetzt sehr gut aufgestellt, doch gilt es darüber hinaus zukünftig weitere Voraussetzungen zu erfüllen. Mit viel Herz arbeitet das Team der Schulkindbetreuung, damit unsere Kinder eine gute Zeit in der Klosterwiesenschule erleben. Wir bedan- ken uns herzlich für die tolle Arbeit zum Wohle unserer Kinder. Gemeinsam konnte ein harmonisches und erfolg- reiches Betreuungsjahr gestaltet werden. Ein großer Dank gilt unseren Baindterinnen und Baind- tern für all ihr Engagement für unser Gemeinwesen im Jahr 2024! Dieser Rückblick könnte um viele weitere Themen und Ereignisse ergänzt werden. Doch sollen dies nur Aus- schnitte aus dem vergangenen Jahr sein, die einen Ein- blick in die vielfältigen Aufgaben und das Gemeinwesen in unserer Gemeinde bieten. Bei all den Baumaßnah- men und Herausforderungen, die es zu bewältigen gab, zeigte sich unsere Gemeindeverwaltung im Jahr 2024 Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 13 ganz besonders leistungsstark und hochmotiviert. Mit einer schlanken Verwaltung wurde richtig viel geleistet! Ich danke den Kolleginnen und Kollegen, den Mitarbei- terinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, des Bauhofes, unserer Kindergärten sowie den Betreuungs- kräften in der Klosterwiesenschule. Gemeinsam sind wir ein großartiges Team! Darüber hinaus danke ich den Damen und Herren des Gemeinderates für ihre wertvolle Unterstützung. Bevor Dinge umgesetzt werden können, sind dies von Seiten des Gemeinderates zu beschließen. In zahlreichen Sitzungen, wurde um gute Lösungen und Entscheidungen gerungen. Darüber hinaus hat sich das Gremium in viele komplexe und fordernde Themen ein- gearbeitet und den Herausforderungen gestellt. Ich bin sehr dankbar für das wertschätzende und konstruktive Miteinander im Gemeinderat! Auch wenn die Zeiten schwierig sind und die wirtschaftli- che und geopolitische Lage angespannt ist, gilt es, unsere Pflichtaufgaben zu erfüllen. Dazu gehören im Jahr 2024 die großen Baumaßnahmen wie die Sanierung eines Ge- bäudes unserer Klosterwiesenschule, des Feuerwehr- und Bauhofgebäudes sowie die Neugestaltung der Ortsmitte, aber auch Maßnahmen im Hinblick auf die Energiewende und den Klimaschutz bzw. Gesundheitsschutz! Unser starkes Gemeinwesen ist geprägt von Menschen, die sich in Vereinen, Institutionen, Kirchen oder im Stillen für andere einsetzen. Das herausragende Miteinander mit unserer Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK und allen örtli- chen Hilfskräften ist ein Grundstein für unser gutes Mitei- nander. In Baindt können wir uns aufeinander verlassen. Herzlichen Dank an Sie alle! Dieses Gemeinschaftsgefühl ist zu jeder Zeit, doch besonders in diesen herausfordern- den Zeiten unbezahlbar. Mit Blick auf das Jahr 2025 bleiben wir dennoch ein we- nig optimistisch. Weiter haben wir fordernde Aufgaben zu bewältigen, doch sind wir auch gut aufgestellt und werden diese meistern. Wir freuen uns auf viele schöne Ereignisse, wie die Einweihungen der Ortsmitte, der Klos- terwiesenschule, des umgebauten Feuerwehr- und Bau- hofgebäudes sowie auf zahlreiche Feste und Jubiläen, die die Vielfalt und den Zusammenhalt in unserer Gemeinde zum Ausdruck bringen. Lassen Sie uns hoffnungsvoll und zuversichtlich nach vorne blicken! Ich wünsche Ihnen für das Jahr 2025 von Herzen alles Gute, Gesundheit, Gottes Segen und viele tolle Momente in unserer schönen Gemeinde! Seien Sie herzlich gegrüßt Ihre Simone Rürup Bürgermeisterin Stellenanzeigen Wir suchen eine/n Sachbearbeiter/in (m/w/d) Mit Baindt liegen Sie richtig! Die Gemeinde Baindt zeigt sich mit derzeit knapp 5.400 Einwohnern als interessan- ter Wohn- und Gewerbestandort. Stadtnähe einerseits und landschaftlich reizvolle Strukturen andererseits zeichnen die attraktive Lage für Wohnen und Arbeiten in der Gemeinde aus. Baindt entwickelt sich ständig weiter – und so auch unsere Gemeindeverwaltung. Wir suchen zum 01. März 2025 eine/n engagierte/n Sachbearbeiter/in (m/w/d) für das Steueramt, im Amt der Kämmerei, in Teilzeit mit einem Beschäfti- gungsumfang von 50 Prozent. Ihre Aufgaben: • Grundsteuer • Gewerbesteuer • Hundesteuer Eine abschließende Aufgabenzuteilung bleibt vorbe- halten. Ihr Profil • Abgeschlossene Berufsausbildung in der öffentlichen Verwaltung, im kaufmännischen Bereich oder eine vergleichbare Qualifikation • Selbstständiges, sorgfältiges und strukturiertes Ar- beiten • Integrität, Zuverlässigkeit und Flexibilität • Gute Kommunikations- und Teamfähigkeit • Gute EDV-Kenntnisse in den gängigen MS-Office-An- wendungen Berufserfahrung ist erwünscht, jedoch nicht Voraussetzung Wir bieten • eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätig- keit in einem motivierten Team • regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten • eine unbefristete Teilzeitstelle mit einer Vergütung nach persönlicher Eignung bis zur Entgeltgruppe 6 TVöD sowie weitere komfortable Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes Sind Sie interessiert? Wenn wir Ihr Interesse an dieser abwechslungsreichen Tätigkeit geweckt haben und Sie in einem tollen Team mitarbeiten möchten, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis spätestens 19.01.2025 unter bewerbung@baindt.de oder an die Gemeinde- verwaltung Baindt, Marsweilerstraße 4 in 88255 Baindt. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne unserer Kämme- rer Herr Abele (Tel. Nr. 07502 9406-20, EMail: w.abele@ baindt.de ) oder die Hauptamtsleiterin Frau Stocker (Tel. Nr. 07502 9406-40, EMail: f.stocker@baindt.de ) Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Seite 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 Amtliche Bekanntmachungen Festsetzung der Gebühr für das Amts- blatt Die jährliche Bezugsgebühr für das Jahr 2025 in Höhe von 24,00 € wird am 15.02.2025 zur Zahlung fällig. Der Betrag wird zum 15.02.2025 per SEPA-Lastschrift- verfahren automatisch abgebucht, sofern eine Ein- zugsermächtigung erteilt wurde. Bei Zahlung ohne Einzugsermächtigung bitten wir um rechtzeitige Überweisung auf das Konto der Volksbank Bodensee-Oberschwaben IBAN: DE16 6519 1500 0365 0370 01 BIC: GENODES1TET oder das Konto der Kreissparkasse Ravensburg, IBAN: DE59 6505 0110 0079 4006 00 SWIFT-BIC: SOLADES1RVB. Rechnungen erhalten lediglich Abonnenten bei der Erstveranlagung, da hier auch der Preis eventuell von der Jahresgebühr abweichen kann. Da wir ansonsten keine Rechnungen mehr zustellen, werden die Abonnenten des Mitteilungsblattes durch Veröffentlichung auf die Festsetzung hingewiesen. Gemeindeverwaltung Einladung zur Sitzung des Gemeinderates Die nächste Sitzung des Gemeinderats findet statt am Dienstag, 14. Januar 2025 um 18:00 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus Zu dieser Sitzung ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Tagesordnung Öffentlicher Teil 01 Einwohnerfragestunde 02 Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse 03 Bericht der Bürgermeisterin 04 Mündlicher Bericht aus der Arbeit der Musikschule Ra- vensburg e.V. von Musikschuldirektor Harald Hepner 05 Doppelhaushalt 2025 und 2026 Haushaltssatzung mit Haushaltsplan der Gemeinde Baindt Wirtschaftspläne der Sonderrechnungen Eigenbetrie- be Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung 2025 und 2026 06 Bauantrag zum Einbau zweier Dachgaupen mit Nut- zungsänderung des DG im Wohngebäude auf Flst. 734/7, Nelkenstr. 9 und der erforderlichen Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Im Spielmann“ 07 Bauantrag zum Abbruch des bestehenden Wohnhau- ses und Neubau eines Mehrfamilienhauses auf Flst. 167, Friesenhäusler Str. 42 08 Bauantrag zur Errichtung einer landwirtschaftlichen Futterlager- und Bergehalle auf Flst. 1199, Hirschstr. 200 09 Bauantrag zur Errichtung eines Tierwohlstalles für Ferkelaufzucht und Mastschweine auf Flst. 1182, Hirschstr. 200 10 Bauantrag zur Nutzungsänderung der Wohnung im DG als Ferienwohnung auf Flst. 446, Fliederstr. 10 11 Bauantrag zum Neubau Bullenstall, Werkstatt, Strohl- agerhalle und Ponystall, Änderung Tierplätze auf Flst. 244, Grünenbergstr. 54 12 Verkehrsschau 2024 - Vorstellung der Ergebnisse 13 Annahme von Spenden durch die Gemeinde 14 Anfragen und Verschiedenes Nähere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Homepage unter https://baindt.ris.kommune-aktiv.de/ im Bürgerinformationssystem. Die Vorsitzende des Gemeinderates Simone Rürup Bürgermeisterin Narrensprung der Narrenzunft Ras- pler 2025 - Hinweis Konsumcannabis- gesetz KCanG Im Zuge der Planungen des Narrensprunges der Nar- renzunft Raspler am 26. Januar 2025 weist die Gemein- de Baindt auf folgende bestehende Regelungen zum Konsum von Cannabis hin: Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis (Konsum- cannabisgesetz - KCanG) § 5 Konsumverbot (1) Der Konsum von Cannabis in unmittelbarer Gegen- wart von Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist verboten. (2) Der öffentliche Konsum von Cannabis ist verboten: 1. in Schulen und in deren Sichtweite, 2. auf Kinderspielplätzen und in deren Sichtweite, 3. in Kinder- und Jugendeinrichtungen und in deren Sichtweite, 4. in öffentlich zugänglichen Sportstätten und in de- ren Sichtweite, 5. in Fußgängerzonen zwischen 7 und 20 Uhr und 6. innerhalb des befriedeten Besitztums von Anbau- vereinigungen und in deren Sichtweite. Im Sinne von Satz 1 ist eine Sichtweite bei einem Ab- stand von mehr als 100 Metern von dem Eingangsbe- reich der in Satz 1 Nummer 1 bis 4 und 6 genannten Einrichtungen nicht mehr gegeben. (..) Bei dieser Veranstaltung ist mit einer hohen Zahl an minderjährigen Besuchern und Besucherinnen zu rech- nen. Die Gemeinde Baindt weist daher auf das Kon- sumverbot in Gegenwart von Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, hin. Diese ge- setzliche Regelung wird während der Dauer der Ver- anstaltung überwacht. Für den Bereich der Schenk-Konrad-Halle gilt des Wei- teren ein allgemeines Rauchverbot. Auch dieses wird durch die Ortspolizeibehörde kontrolliert. Um eine angenehme Veranstaltung für alle Beteiligten – Mitwirkende, sowie Besucherinnen und Besucher - zu gewährleisten, bittet die Ortspolizeibehörde darum, auf Rauchbomben oder Ähnliches vor/ während und nach dem Umzug zu verzichten. Ordnungsamt Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 15 Wohin mit dem ausgedienten Weih- nachtsbaum? Ihren ausgedienten Weihnachtsbaum können Sie bei der Grüngutannahmestelle „Hofstelle Wöhr“ in der Frie- senhäusler Straße zu den üblichen Öffnungszeiten kos- tenlos abgeben. Bitte beachten Sie: Der Baum muss vollständig ab- dekoriert und frei von jeglichem Baumschmuck sein. Die „Hofstelle Wöhr“ ist freitags von 15.00 – 18.00 Uhr geöffnet! Ihre Gemeindeverwaltung Wechsel beim Austragenden des Amtsblattes im Bezirk 1 Ab dem 10. Januar 2024 übernimmt ein neuer Austrä- ger die Verteilung des Amtsblatts in Bezirk 1. Wir dan- ken dem bisherigen Austräger Simon Traudt herzlich für seinen Einsatz und wünschen dem neuen Austräger Luis Damoune viel Freude bei seiner Aufgabe. Ihre Gemeindeverwaltung Grünmüllablagerungen - Funken der Landjugend Baindt Auch in diesem Jahr wird der Funken der Landjugend Baindt wie gewohnt im Annaberg stattfinden. Der Fun- ken an dieser Stelle wurde durch das Regierungspräsi- dium Tübingen ausdrücklich genehmigt, allen Beteiligten Akteuren ist dennoch die Empfindlichkeit dieser Stelle im Naturschutzgebiet Annaberg bewusst und es erfolgt eine genaue Kontrolle des Ablaufes. Die Gemeindeverwaltung freut sich, die Landjugend un- terstützen zu können, mit Maß und Ziel an dieser Traditi- on festzuhalten. Für einen reibungslosen Ablauf müssen folgende Regelungen eingehalten werden: • Keine Ablagerung von privatem oder gewerblichem Grünmüll (Grünschnitt, Reisig, Weihnachtsbäume) durch Bürger oder Gewerbetreibende • Keine lange Vorlagerung des Brennmaterials an der Funkenstelle, um ein Einnisten von Tieren zu verhindern • Behandeltes Holz, Möbel oder sonstige Abfälle dürfen nicht verbrannt werden • Salut-/ Böllerschüsse sind zur Eröffnung der Veranstal- tung erlaubt Sollten Sie Fragen zu den rechtlichen Rahmenbedingun- gen der Funkentradition im Annaberg haben, wenden Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an das Ordnungs- amt 07502 9406-11, L.Heilig@Baindt.de Ihre Gemeindeverwaltung Erinnerung: Ablesung der Wasseruhren Die Frist zur Mitteilung des Wasserzählerstands lief am 02.01.2025 aus.Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Baindt, die die Ablesung noch nicht vorgenommen haben, den Wasserzählerstand zeitnah der Gemeinde mitzuteilen. Sollten Sie kein Ableseformular erhalten haben, kön- nen Sie den Zählerstand auch per E-Mail an f.stava- rache@baindt.de oder telefonisch unter der Nummer 07502/9406-21 übermitteln. Bei Bürgern, von denen kein Wasserzählerstand vorliegt, wird der voraussichtliche Zählerstand aufgrund dem vo- rausgegangenen Vorjahresverbrauch geschätzt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Gemeindever- waltung, Frau Stavarache. Notdienste Fachärztlicher Notfalldienst Tel.: 116 117 (kostenlose Rufnummer, ohne Vorwahl) Zahnärztlicher Notfalldienst Tel.: 0761/120 120 00 Notfallpraxis Ravensburg Oberschwabenklinik - St. Elisabethen-Klinikum Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten Sa, So und an Feiertagen 10 - 18 Uhr Kinder Notfallpraxis Ravensburg Oberschwabenklinik – St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg Elisabethenstr. 15 88212 Ravensburg Öffnungszeiten: Sa, So und an Feiertagen 9 – 13 Uhr und 15 – 19 Uhr Tierarzt Samstag, 11. Januar und Sonntag, 12. Januar 2025 Kleintierpraxis Baienfurt, Tel.: 0751 - 56 04 08 08 Apothekennotdienst (Festnetz kostenfreie Rufnummer Tel.: 0800 00 22 833, Homepage: www.aponet.de) Samstag, 11. Januar 2025 Zeppelin-Apotheke Ravensburg, Gartenstraße 24, 88212 Ravensburg, Tel: 0751 22588 Sonntag, 12. Januar 2025 Apotheke am Goetheplatz, Goetheplatz 1, 88214 Ravens- burg, Tel: 0751 23 86 0 Organisierte Nachbarschaftshilfe Baindt Einsatzleitung: Frau Petra Maucher, Tel: 07502 62 10 98 Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Ravensburg e.V. • Hausnotruf und Mobilruf • Menüservice für Senioren • Wohnberatung • Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz • Notruf 112 - Rettungsdienst Tel.: 0751/ 56061-0, Fax: 0751/ 56061-49 E-Mail: info@dkr-rv.de, Web: www.drk-rv.de Seite 16 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 Hospizbewegung Weingarten ∙ Baienfurt ∙ Baindt ∙ Berg e.V. Begleitung für schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen Hospiz Ambulant, Vogteistr. 5, Weingarten Telefon: 0751-180 56 382, Telefon: 0160- 96 20 72 77 (u.U. Anrufbeantworter, es erfolgt ein Rückruf) Ansprechpartnerin Dipl.-Päd. Dorothea Baur Persönliche Sprechzeit: Montag 16-18 Uhr, Mittwoch 11-13 Uhr Donnerstag 11-14 Uhr und nach Vereinbarung E-Mail: hospiz-weingarten@freenet.de Homepage: www.hospizbewegung-weingarten.de Spendenkonto: KSK Ravensburg IBAN: DE39 6505 0110 0086 1381 92 Störungs-Rufnummer Strom Tel. 0800 3629-477 (kostenfrei) Internet netze BW https://www.netze-bw.de/kunden/netzkunden/service/ stoerungsmeldungen/index.html Bei Störung der Gasversorgung Telefon 0800/804-2000 Wasserversorgung Tel.: (0751) 40 00-919 und nach Dienstschluss Tel.: 0160 44 94 235 Hotline Müllentsorgerfirmen Veolia/ Hofmann Bad Waldsee (bei Fragen rund um die Leerung/Abfuhr) Tel.: 0800/35 30 300 Hotline Landratsamt Ravensburg (allg. Fragen zum Thema Müll, Behältergemeinschaften etc.) Tel.: (0751) 85-23 45 Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Ravensburg-Sigmaringen Beratung und Information zu Ansprüchen bei Teilhabeein- schränkung durch chronische Erkrankung und Behinderung. Schubertstr. 1, 88214 Ravensburg - Telefon 0751 99923970 - E-Mail: info@eutb-rv-sig.de WOHLFÜHLTREFF Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Dienstag von 14 bis 17 Uhr Dietrich-Bohnhoeffer-Saal, Dorfplatz 2, Baindt Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de BETREUTER MITTAGSTISCH Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Freitag von 11 bis 14 Uhr Weingarten, Maybachstraße 1 Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de Sozialstation St. Anna - Pflegebereich Baienfurt – Baindt – Ravensburger Straße 35, 88250 Weingarten Tel: 0751-560010, Fax: 0751- 5600123 E-Mail: elena.daubert@stiftung-liebenau.de Internet: www.stiftung-liebenau.de/pflege Lebensräume für Jung und Alt Frau Schäch, Sprechzeiten: Di + Do 15:00 – 17:30 Uhr Dorfplatz 2/1, 88255 Baindt, Tel. (07502) 92 16 50, E-Mail Baindt: lebensraum.baindt@stiftung-liebenau.de Abfallwirtschaft Annahmestelle Hofstelle Wöhr (Friesenhäusler Straße 67) Öffnungszeiten: Freitag 15:00-18:00 Uhr Es dürfen nur Kleinmengen (max. 2 Schüttkubikme- ter) angeliefert werden. Bitte beachten Sie, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern angenommen werden kann. Veranstaltungen Januar 11.01. Maskenbefreien – NZ Raspler DP + SKH 11.01.+12.01. Skikurs – Alpinteam 14.01. Gemeinderatssitzung Sitzungssaal 18.01. Räuberball – Lumpenkapelle SKH 18.01.+19.01. Skikurs – Alpinteam 19.01. Turnier Kreisjahrgangssichtung Tischtennis Sporthalle SV Baindt 25.01 Narrenbaumstellen – NZ Raspler DP 26.01 Narrensprung – NZ Raspler DP + SKH 25.01.+26.01. Skikurs (Ersatz) – Alpinteam Herausgeber: Gemeindeverwaltung, Marsweilerstr. 4, 88255 Baindt, Tel. (07502) 9406-0, Fax (07502) 9406-18, E-Mail: info@baindt.de, Homepage: www.baindt.de. Verantwortlich für den amtlichen Inhalt einschließlich der Sitzungsberichte und anderer Veröffentlichungen der Gemeindeverwaltung ist Bürgermeisterin Simone Rürup oder ihr Stellvertreter im Amt; für die kirchlichen Nachrichten das jeweilige Pfarramt; für die Vereinsnachrichten der jeweilige Verein; für den übrigen Inhalt der Redakteur, Katharina Härtel, Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG. Herstellung/Vertrieb: Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG, Max-Planck-Str. 14, 70806 Kornwestheim, Telefon (07154) 82 22-0. E-Mail Anzeigen: anzeigen@duv-wagner.de. Erscheint wöchentlich freitags. Aus organisatorischen Gründen muss sich die Redaktion Kürzungen vorbehalten. Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 17 Unsere Jubilare Herzlichen Glückwunsch zur goldenen Hochzeit! Am 20. Dezember 2024 feierten die Eheleute Anita und Anton Städele das Fest der goldenen Hochzeit. Im Namen der Gemeinde Baindt gratulierte die Bürger- meisterin Simone Rürup dem Jubelpaar sehr herzlich und überbrachte darüber hinaus die Glückwünsche und einen Geschenkkorb der Gemeinde. Ebenso erhielt das Jubelpaar eine Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Für den weiteren gemeinsamen Lebensweg wünscht die Gemeindeverwaltung alles Gute! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Herr Egon Woblick feierte am 25. Dezember 2024 sei- nen 90. Geburtstag. Im Namen von Gemeinderätin Frau Graf erhielt Herr Woblick ein Präsent der Gemeinde. Für die Zukunft wünschen wir dem Jubilar alles Gute, persönliches Wohlergehen und eine gesegnete Zeit. Gemeindeverwaltung Schulnachrichten SBBZ Sehen SBBZ Sehen Baindt – Wohnen und Fördern Erwachsene Nach einem hoffentlich guten Rutsch ins neue Jahr 2025 wünscht Ihnen das SBBZ Sehen in Baindt viel Glück und Erfolg in all‘ Ihren Vorhaben! Hoffentlich können Sie mit neuer Energie und frischen Ideen Ihre Pläne umsetzen, haben schöne Erlebnisse, fröhliche Begegnungen und sammeln so herzenserfreuliche Erinnerungen für sich und Ihre Liebsten. Wir im SBBZ Sehen Baindt können auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurückblicken, welches wir mit einer wunder- vollen Advents- und Weihnachtszeit gebührend abschlie- ßen konnten. Wir schafften uns schöne Momente durch das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern, dem vorlesen von Geschichten und dem genießen von frisch gebackenen Plätzchen. Außerdem erhielten wir durch den Einsatz tatkräftiger Ehrenamtlicher die Gelegenheit ganz besondere Momente miteinander zu teilen: An der Stelle unseren herzlichsten Dank an die Bläser- gruppe „Böhmski“ aus Baienfurt, die uns am 2. Dezem- Gemeindeverwaltung Baindt Telefon (07502) 9406-0 Fax (07502) 9406-18 E-Mail info@baindt.de Internet www.baindt.de Öffnungszeiten: (Achtung: vorübergehende Änderung) Montag 8:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 16:00 Uhr Dienstag 8:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr Mittwoch bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr Direktdurchwahlnummern Bürgermeisterin Frau Rürup 9406-10 Vorzimmer Frau Frank 9406-17 Amtsblatt 9406-26 Bauamt Leitung Bauamt Frau Jeske 9406-51 stellvertr. Leitung Bauamt Herr Hohenhausen 9406-52 Ortsbaumeister Herr Roth 9406-53 Sachbearbeitung Frau Scheid 9406-54 Klimakoordinator Herr Roth 0157 80661690 E-Mail: klima@b-gemeinden.de Hauptamt Leitung Hauptamt Frau Stocker (geb. Maurer) 9406-40 stellvertr. Leitung Hauptamt Ordnungsamt Frau Heilig 9406-11 Bürgeramt Passamt, An-/Abmeldung, Frau Brei/Frau Nowak/ 9406-12 Führerschein, Fischerei Frau Ziegler Fundamt Einwohnermeldeamt Frau Nowak/Frau Ziegler 9406-14 Volkshochschule Frau Mohring 9406-133 Gewerbeamt Frau Brei 9406-12 Rentenberatung Herr Bautz 9406-14 Standesamt Herr Bautz 9406-14 Friedhofswesen Herr Bautz 9406-14 Hallenbelegung SKH Frau Gerhardt 9406-26 Fachbereichsleitung Bildung und Betreuung Frau Flintrop 9406-41 Kindergartenabrechnung Frau Liche 9406-43 Finanzverwaltung Leitung Kämmerei Herr Abele 9406-20 stellvertr. Leitung Kämmerei, Stabsstelle polit. Steuerung Frau Gerhardt 9406-26 Kasse Herr Müller 9406-22 Kasse Frau Weber 9406-24 Wasser, Grundsteuer Frau Stavarache 9406-21 Hunde-/ Gewerbesteuer Frau Winkler 9406-23 Einrichtungen der Gemeinde Bauhof Herr Mohring 9121-30 Feuerwehrhaus 9121-34 Feuerwehrkommandant Herr Bucher 0151 58040840 Gemeindebücherei Frau Lins 94114-170 Schenk-Konrad-Halle Herr Forderer 0152 25613911 Kindergärten Sonne Mond und Sterne Leitung Altbau 94114-140 E-Mail: leitung.altbau@kiga.baindt.de Leitung Neubau 94114-141 E-Mail: leitung.neubau@kiga.baindt.de Leitung Schulgebäude 94114-142 u. -143 E-Mail: leitung.schulgebaeude@kiga.baindt.de St. Martin 2678 Waldorfkindergarten 5558664 Schulen: Klosterwiesenschule (KWS) und SBBZ Sehen Baindt Rektorin (KWS) Frau Heberling 94114-132 Sekretariat (KWS) Frau Mohring 94114-133 Schulsozialarbeit (KWS) Frau Nandi 94114-172 Schulhausmeister (KWS) Herr Tasyürek 0178 4052591 SBBZ Sehen 94190 Pfarrämter Katholisches Pfarramt 1349 Kath. Gemeindehaus Bischof-Sproll-Saal Anmeldung Frau Moosherr (0751) 18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Evangelisches Pfarramt (0751) 43656 Ev. Gemeindehaus Dietrich-Bonhoeffer-Saal Anmeldung Frau Kutter (0751) 43656 E-Mail: pfarramt.baienfurt@elkw.de Polizei Polizeirevier Weingarten (0751) 803-6666 Notrufe Polizei 110 Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst 112 Seite 18 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 ber 2024 zum abendlichen „Adventsspielen“ mit einer tollen Auswahl verschiedener Weihnachtsstücke verzau- berte und uns so einen gelungenen Einstieg in die Ad- ventszeit ermöglichte. Wir hoffen, Sie auch in diesem Jahr wieder als unsere Besucher begrüßen zu dürfen! Zudem durften wir zum 05. Dezember 2024 den Nikolaus bei uns willkommen heißen: Ein Glöckchen ertönte und es wurde still im Förder- und Betreuungsbereich. Schritte folgten und da stand er: Der Nikolaus mit weißem Bart, ro- tem Mantel, Bischofsstab, Mitra und dem goldenen Buch. Neugierig wurde der Nikolaus beäugt, der Bischofsstab durfte gehalten werden. Für jeden Einzelnen nahm sich der Nikolaus Zeit und sah im goldenen Buch nach, welche positiven Eigenschaften die jeweilige Person kennzeichne- te. Zum Schluss erhielt auch jeder noch ein kleines Säck- chen mit einer süßen Überraschung – die strahlenden Ge- sichter erhellten den Tag! An der Stelle bedanken wir uns bei Herr Geßler vom Lions Club für sein ehrenamtliches Engagement als Nikolaus bei uns zu Besuch zu kommen. Mit Herz und Humor hatte er so ein tolles Erlebnis für uns geschaffen, an das wir zurückdenken werden! Nun starten auch wir voller Tatendrang ins neue Jahr 2025, haben viele gute Ideen und freuen uns loszulegen: Können Sie sich vorstellen, ehrenamtlich Teil davon zu sein? Möchten Sie Ihre Zeit, guten Ideen und besonderen Talente einbringen? Dann freuen wir uns sehr, wenn Sie unverbindlich Kontakt zu uns aufnehmen! Melden Sie sich gern bei Frau Sowa, erreichbar Mo-Do per Email: evelyn. sowa@stiftung-st-franziskus.de oder telefonisch unter: 07502/9419-4431. Simone Großmann Zur Informationi Energieberatung für einkommensschwa- che Haushalte wird verlängert Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg verlängert seine Unterstützung für das Projekt „Energieberatung für einkommensschwache Haushalte“ der Verbraucherzentrale Baden-Württem- berg e.V. Insbesondere in der kalten Jahreszeit steigt der Energie- verbrauch und einkommensschwache Haushalte leiden unter hohen Energiekosten. Zusammen mit einer ineffi- zienten Energienutzung kann so eine finanzielle Überfor- derung entstehen, welche für die Betroffenen die Gefahr von Versorgungsunterbrechungen birgt. Kern des Projekts ist daher die aufsuchende Beratung ein- kommensschwacher Haushalte zum Thema Energiespa- ren. Ob Podcasts, Webinare in Fremdsprachen, regionale Informationsbroschüren oder Informationsstände – alle Angebote des Projekts „Energieberatung für einkom- mensschwache Haushalte“ der Verbraucherzentrale Ba- den-Württemberg zielen darauf ab, belasteten Personen- gruppen eine zeitnahe Unterstützung in Energiefragen zu bieten. Seit 2022 erreichte die Landesverbraucherzentrale so bereits über 1.600 Haushalte und führte 78 Veranstal- tungen durch.Dieses Projekt bietet finanziell belasteten Haushalten in ganz Baden-Württemberg Unterstützung bei der Energieeinsparung im Individualwohnraum an. Die finanzielle Entlastung durch Energieeinsparungen soll das Lebensumfeld in den betroffenen Haushalten nachhaltig verbessern. Gleichzeitig wird das Potenzial der Haushalte erschlossen, um eigenverantwortlich zum Kli- maschutz beizutragen. Tipps und Informationen zu den Angeboten der Verbraucherzentrale Baden-Württem- berg finden Sie unter: www.verbraucherzentrale-bawue. de/energie/energieberatung-fuer-einkommensschwa- che-haushalte-74779 Rabattaktion Carsharing in Baindt Mittlerweile gibt es das Carsharing der deer GmbH an über 375 Standorten in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen. Als kleines Dankeschön an alle Nutzerinnen und Nutzer gibt es nun eine kleine Freude in Form eines einmaligen Rabatts. Wenn Sie einfach bei der Buchung ihrer nächsten Fahrt mit dem deer-Carsharing den Rabattcode „REIN- DEER24“ angeben, erhalten Sie 24% Vergünstigung auf diese Fahrt. Der Gutschein ist bis zum 31. Januar 2025 gültig und pro Nutzerin bzw. Nutzer nur einmal einlösbar. Zu beachten gilt es zudem, dass die tatsächliche Fahrt ebenfalls innerhalb dieses Zeitraumes liegen muss. Weitere Informationen zum deer-Carsharing in Baindt fin- den Sie auf der Internetseite der Gemeinde unter: https:// www.baindt.de/umwelt-verkehr/elektromobilitaet/ e-carsharing Kirchliche Nachrichten Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Baindt Kath. Pfarramt • 88255 Baindt • Thumbstraße 55 11. Januar – 19. Januar 2025 Gedanken zur Woche: Der Mensch ist nicht nach dem zu beurteilen, was er ist, sondern nach dem, was er liebt. Nur die Liebe macht ihn zu dem, der er ist. Aurelius Augustinus Samstag, 11. Januar 18.30 Uhr Baienfurt - Eucharistiefeier Sonntag, 12. Januar – Taufe des Herrn 10.00 Uhr Baindt - EucharistiefeierMinistranten: Anna Renner, Robin Schnez, Anton Strehle, Niklas Alber, Jonas Elbs, Simon Elbs, Hannah Elbs († Martha und Josef Haug, Jahrtag: Rolf Feld- brügge) 17.00 Uhr Baienfurt – Neujahrskonzert mit der Kam- mermusikvereinigung Baienfurt Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 19 Dienstag, 14. Januar 08.00 Uhr Baindt - Schülergottesdienst Mittwoch, 15. Januar 09.00 Uhr Baienfurt - Eucharistiefeier 19.00 Uhr Sulpach – Eucharistiefeier Donnerstag, 16. Januar 7.45 Uhr Baienfurt - Schülergottesdienst Freitag, 17. Januar 08.30 Uhr Baindt - Rosenkranz 09.00 Uhr Baindt - Eucharistiefeier Samstag, 18. Januar 18.30 Uhr Baindt – Eucharistiefeier(† Rosa Vogel, Johan- nes Heik, Ignaz Malsam mit Angehörigen, Ida und Pius Wolf) Sonntag, 19. Januar – 2. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier 11.15 Uhr Baienfurt – Taufe von Leander Rosenkranzgebete im Januar Im Januar laden wir ganz herzlich ein zum Rosenkranz- gebet jeden Freitag um 8.30 Uhr vor dem Gottesdienst. Sprechzeiten Pfarrer Bernhard Staudacher Nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 912623) Thumbstraße 55, Baindt E-Mail-Adresse: bernhard-staudacher@gmx.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Silvia Lehmann Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 5576199, (Tel. privat 943630) E-Mail-Adresse: Silvia.Lehmann@drs.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Regina Willmes Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 56969624 E-Mail-Adresse: Regina.Willmes@drs.de Gemeindehaus St. Martin / Bischof-Sproll-Saal: Belegung und Reservierung Frau Gudrun Moosherr Tel. 0751-18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Katholische Kirchenpflege Baindt: Bankverbindung: KSK Ravensburg IBAN DE 4365 0501 1000 7940 0985 BIC SOLADES1RVB Kath. Pfarramt St. Johannes Baptist Thumbstr. 55, 88255 Baindt Pfarramtssekretärin Frau Christiane Lott Telefon 07502 – 1349 Telefax 07502 – 7452 Stjohannesbaptist.baindt@drs.de www.katholisch-baienfurt-baindt.de Öffnungszeiten Dienstag 9.30 – 11.30 Uhr Donnerstag. 15.00 – 18.00 Uhr Freitag 9.30 – 11.30 Uhr Kath. Pfarramt Mariä Himmelfahrt Kirchstraße 8, 88255 Baienfurt Telefon 0751 - 43633 Telefax 0751 - 58812 kathpfarramt.baienfurt@drs.de Helferkreis Die Seniorengeschenke für das erste Halbjahr 2025 können im Pfarrbüro während den Öffnungszeiten abgeholt werden. (Bitte auf die Öffnungszeiten achten!) Bericht aus der Kirchengemeinderatssitzung v. 28.11.2024 Der Tagesordnungspunkt „Ersatzbeschaffung Heizung Gemeindehaus u. Kindergarten“ wurde auf die Janu- ar-Sitzung vertagt. Alle Mitglieder des Wahlausschusses haben an Schulungen teilgenommen. Die für die Wahl vorgeschlagenen Kandidaten werden gefragt, ob sie be- reit sind, für den Kirchengemeinderat zu kandidieren. Dem Antrag des Kirchenchors auf Kostenübernahme für Noten und Honorare wurde stattgegeben. Die Resonanz auf die vergangene Firmung war sehr gut. Die Jahres- versammlung der Josefine-Heine-Stiftung fand im Nov. statt. Von ihr werden Jugendprojekte gefördert. Die Rei- se des Jugendchors nach Paris war ein Erfolg. Auch der erste Erstkommunionelternabend ist gut gelungen. Viele Eltern waren bereit, Aufgaben zu übernehmen und sich einzubringen. 2025 wird es wieder eine gemeinsame „Mi- nistrantenhütte“ mit Baienfurt geben. Die Eucharistie - verstehen und Leben Ein Glaubensseminar, locker, entspannt und doch ernsthaft mit Pfr. Leo Tanner (Chur-Jonschwil) An 7 Abenden ab 30. Januar, jeweils donnerstags 19 bis 21 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Bad Saulgau-Fried- berg, Steigstrasse 14 wird Pfr. Tanner Zugänge zur Feier der Eucharistie erschließen. Ausgehend vom Ritus werden Wandlungsschritte aufgezeigt, die eine heilende Wirkung haben und zu mehr Lebensfreude führen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter: Dekanat Saulgau und Verein Praedicate Evangelium e.V. Weitere Info: www.praedicate-evengelium.de Mitgliederversammlung des Katholischen Kirchenchors Heute, Freitag, den 10.01.2025 veranstaltet der Katholische Kirchenchor seine Jahres- mitgliederversammlung. Begonnen wird um 18:30 Uhr mit einem öffentlichen Got- tesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Baindt. Danach treffen sich die Kirchenchormitglieder im Proben- raum zu einem kleinen Imbiss und der Versammlung selbst. ÖKUMENE – gemeinsam als Christen Ökumenische Taizéandacht Einladung zur Taizéandacht in Baindt Wir laden Sie alle recht herzlich ein zu unserer ökumenischen Taizéandacht am 26. Januar 2024 um 19.00 Uhr in den Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns zusammen die Andacht feiern. Seite 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 Baienfurter Kirchenkino Freitag, 10. Januar 2025, 19.00 Uhr, in der Ev. Kirche in Baienfurt „The Chosen“ erzählt beindru- ckend anders und sehr anschau- lich das Leben und Wirken von Jesus von Nazareth. Nach Anga- ben der Macher wurde die Serie bereits von 600 Millionen Men- schen gesehen. Herzliche Einla- dung zur bisher nicht auf Deutsch veröffentlichten Weih- nachtsepisode „Heilige Nacht“, die einlädt, die Weihnachtszeit nicht im Dezember enden zu lassen. Herzliche Einladung zum Film-Abend in der Ev. Kirche in Baienfurt – mit Gelegenheit zum Austausch im An- schluss EINTRITT FREI Evangelische Kirchengemeinde Baienfurt-Baindt Tel.: 0751/43656, Fax: 0751/ 43941; E-Mail-Adresse: pfarramt.baienfurt@elkw.de Homepage: www.evangelisch-baienfurt-baindt.de Pfarrbüro: Öschweg 32, Baienfurt, Tel.: 0751/ 43656 Pfarrer M. Schöberl Öffnungszeiten Di 7.00 - 9.00 + 13.00 - 15.00, Do 10.00 - 13.00 Uhr Wochenspruch: Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Röm 8,14 Freitag, 10. Januar 16.00 Uhr Baindt Gottesdienst, Pflegeheim 19.00 Uhr Baienfurt Kirchen-Filmabend „The Cho- sen”, Ev. Kirche (Eintritt frei) FSK 12 Sonntag, 12. Januar 1. Sonntag nach Epiphanias 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeinde- haus 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst, Ev. Kirche (Pfr. Schöberl) Montag, 13. Januar 20.00 Uhr Baienfurt Kirchenchor, Ev. Gemeinde- haus Dienstag, 14. Januar 14.30 Uhr Baienfurt Seniorennachmittag „Jahres- losung“ (Dr. D. Widmann) Mittwoch, 15. Januar 16.00 Uhr Baienfurt Konfi-Unterricht, Ev. Gemein- dehaus Sonntag, 19. Januar 2. Sonntag nach Epiphanias 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeinde- haus 18.00 Uhr Baienfurt Abschlussgottesdienst Allianzgebetswoche, Ev. Kirche (Pfr. Schö- berl + Regina Herzer) Pfarrbüro geschlossen Am 23. Januar ist das Pfarrbüro wegen einer Fortbildung geschlossen. Wir bitten um Beachtung. Gedanken zur Woche: Tauferinnerung „Ich bin getauft.“ Diese drei Wor- te müssen Martin Luther viel Kraft gegeben haben – so viel, dass er sie auf sein Pult schrieb, wenn ihn die Anfechtung überkam. Auch in der Evangelischen Kirche gibt es den Brauch, sich immer wieder an die eigene Taufe zu erinnern. So wird in manchen Gemeinden regelmäßig im Gottesdienst eine Tauferinnerung gefeiert.Die Besucher werden an den Taufstein gebeten. Mit Wasser wird ihnen ein Kreuz auf die Hand gezeichnet, und dazu ein Segensspruch und die Zusage mit auf den Weg gegeben: Du bist getauft – du bist Gottes geliebter Sohn, Gottes geliebte Tochter. Die Taufkerze erinnert auch zuhause an den Tauftag: Ich bin getauft. Nichts kann mich scheiden von Gottes Liebe. (Quelle: kirchenjahr-evangelisch.de, Bildquelle: Thomas Max Müller / pixelio.de) Kinderkirche Wir treffen uns im neuen Jahr am 12.01.25 erst- mals wieder und starten um 10.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus, Baienfurt. Dazu laden wir Euch wieder herzlich ein. Euer KiKi-Team Seniorenkreis Am Dienstag, 14.1.2025 findet unser Senio- renkreis im Ev. Gemeindehaus in Baienfurt statt. Unser Thema: „Gedanken zur Jah- reslosung“ mit Prädikant Dr. Dieter Wie- dmann. Ich freue mich, Sie im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Gäste sind wie immer herzlich willkommen. Ehejubiläum Sie feiern 2025 ein Ehejubiläum und freuen sich über einen Besuch von Pfarrer Schöberl oder wollen das Jubiläum mit einem Gottes- dienst feiern? Dann melden Sie sich bitte im Pfarrbüro (Tel.: 0751 43656). Da wir nicht alle Daten von allen Trau- ungen vorliegen haben, sind wir auf Ihre Hilfe und Rück- meldung angewiesen. Vielen Dank. Allianzgebetswoche 2025 Miteinander Hoffnung Leben 12.1. 10 Uhr - Dekan Dr. M. Hauff (Ev. Landeskirche K.Bez. RV) Immanuel Schubertstr. 28, RV 14.1. 19 Uhr - Pfarrer M. Schöberl (ev. Landeskirche Baienfurt) LKG Zeppelinstr. 9, RV 15.1. 19 Uhr - Jugendgottesdienst FCG Meersburger Str. 150, RV 16.1. 19 Uhr - M. Pfizenmaier (ev. Landeskirche) Baptisten Gartenstr. 99b, RV 17.1. 18 Uhr - A.+S. Dennenmoser (Gebetshaus RV) Gebetshaus RV Bachstr. 1, RV 19.1. 18 Uhr - Regina Herzer (vineyard) Ev. Kirche, Aachstr. 4, Baienfurt Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 21 ALLIANZGEBETSABENDE 2025 Allianzgebetswoche.de/2025 MONTAGS, 19-20 UHR GEBETSHAUS RAVENSBURG, BACHSTR. 1 88212 RAVENSBURG 03.02. / 03.03. / 07.04. / 05.05. / 02.06. / 07.07. / 04.08. / 08.09. / 06.10. / 03.11. / 08.12. GRILL&PRAISE 12.07.2025, 16:30-21 UHR BUCHSEEHOF, BUCHSEE 1, 88273 FRONREUTE (ENTFÄLLT BEI SCHLECHTEM WETTER) TREFFEN ZUM GEMEINSAMEN LOBPREIS UND BEGEG- NUNG ÜBER DIE GENERATIONEN HINWEG ADONIA-KONZERT MOSE - GERETTET UND BEFREIT 24.04.2025, 19.30 UHR KULTUR- UND KONGRESS-ZEN- TRUM ABT-HYLLER-STR. 37-39 88250 WEINGARTEN GOTTESDIENST AM TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT 03.10.2025 19 UHR EINHEIT LEBEN - WIEDERVEREINIGUNG FEIERN Wir wünschen allen ein kreatives neues Jahr und laden herzlich ein Februar: 10.2. Birgit Schwartz-Glonnegger „Winter im Aquarell“, Aquarell März: 10. 3. Petra Keller: „Ostergeschenke - pfiffig präsentiert”, Papierarbeit April: 14.4. Hubert Gärtner: „Verwaschenes Italien”, Aquarell Anmeldungen bitte immer bis spätestens 4 Tage vor dem Termin Petra Neumann-Sprink Tel.: 0751-52501mobil: 0177-4061011 p.neumann.sprink@gmx.de Kreativer Montag im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt, Dorfplatz 2/1 Wir beginnen – wenn nichts anderes angegeben ist – um 8.30 Uhr, Ende gegen 11.30 Uhr. Der Kostenbeitrag beträgt in der Regel € 7,50; Material nach Verbrauch Christliche Brüdergemeinde Baienfurt (Baptisten) e.V. Baindter Str. 11, 88255 Baienfurt Homepage: www.baptisten-baienfurt.de E-Mail: info@baptisten-baienfurt.de Unsere Gottesdienste sind offen für Besucher und fin- den sonntags um 10 Uhr statt. Weitere Veranstaltungen werden auf der Homepage der Brüdergemeinde ange- kündigt. Vereinsnachrichten Narrenzunft Raspler e.V. ERSTES FASNETSWOCHENENDE Spätestens jetzt sollte der Sprungbän- del 2025 seinen Platz am Kopfputz ge- funden haben und die Gutzlesbeutel prall gefüllt sein, denn das erste närrische Wochenende steht vor der Tür. Bereits heute, am Freitagabend, werden ca. 30 Ras- pler beim traditionellen ANR-Regionenball in die Häser schlüpfen, bevor wir morgen am ersten Sprung in Neura- vensburg teilnehmen und mit der Laufnummer 37 (Um- zugsbeginn 13:30 Uhr), gemeinsam mit der Lumpenka- pelle Baienfurt-Baindt, die diesjährige Fasnet begrüßen. Am Abend wird offiziell der „Baindter Wald” erwachen und wer nicht weiß was es mit dem Raspler, seinem Weib und dem Oberwaldschrat auf sich hat, sollte definitiv dabei sein, wenn der Zunftmeister mit einem kräftigen RASPLER - RATSCH RATSCH das Maskenbefreien mit Narrentaufe auf dem Mühleparkplatz eröffnet. Anschließend geht das Programm in der Schenk-Konrad-Halle weiter. Die Schal- meien und die Lumpenkapelle werden erneut aufspielen. Diverse Ehrungen wird es geben und die Mädchen- und Männertanzgruppe werden ebenfalls ihr diesjähriges De- büt geben. Bei Speis und Trank wird es sicherlich ein toller närrischer Abend für Jung und Alt. Nach Bodnegg geht es dann am Sonntag, zusammen mit der Schalmeienkapelle Baindt und der Lumpenmusik Wilhelmskirch. Wir sind die Laufnummer 11 (Umzugsbe- ginn 14:00 Uhr) und somit ganz vorn dabei, bei hoffent- lich schönem Wetter. Die Busabfahrzeiten werden in unserer Zunft-App ge- pflegt und eventuelle Änderungen per WhatsApp kom- muniziert. Wir wünschen allen Narren, ob groß ob klein, ob Raspler oder auch nicht, a glückselige Fasnet 2025, gemäß dem Motto: „Jedem zur Freud´ und niemand zu Leid!” Euer Zunftrat Schwäbischer Albverein OG Weingarten Neujahrswanderung von Bermatingen nach Meersburg Wir treffen uns am Sonntag, den 12.01.2025 um 9.45 Uhr an der Bushaltestelle Charlot- tenplatz, Abfahrt 9.47 Uhr oder um 10.15 Uhr am Bahnhof Seite 22 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 Ravensburg. Hinfahrt mit dem Zug ab RV und Rückfahrt mit dem Bus. Rückkehr ca. 18.30 Uhr. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden, 10 km, nur leichte Steigungen. Der Fahrpreis ist für Mitglieder 5 Euro, für Gäste 7 Euro. Eine Einkehr ist geplant. Bitte mitnehmen: Vesper, Trinken, gutes Schuhwerk, nach Bedarf Stöcke. Anmeldung ab 08.01.2025 - T. 0151-12952100 (AB) bis 18 Uhr am Vortag. Bitte bei der Anmeldung mitteilen, ob man ein eigenes Ticket hat. Wanderführung Manuela Schulte, E-Mail: mariamanuela@gmx.de. Bei Unwetter und zu großer Kälte wird die Wanderung abgesagt, ggf. Info im Ansagetext T. 0151-12998910 ab 20 Uhr am Vortag. Gäste sind herzlich willkommen! Walking jeden Donnerstag 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten Wer hat Lust mit uns zu walken? Wir treffen uns ganzjährig jeden Donnerstag um 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten und walken ca. 1,5 Stunden. Gäste sind herzlich willkommen! Aus dem Landkreis Informationsabend zur Technikerausbildung Die Fachschule für Technik an der Gewerblichen Schule Ravensburg veranstaltet am Dienstag, 28. Januar 2025, um 18:00 Uhr in der Aula der Gewerblichen Schule Ra- vensburg einen Informationsabend über die Weiterbil- dung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik. Dieser Bildungsgang ermöglicht interessierten Fachar- beitern und Facharbeiterinnen der Metalltechnik den Ein- stieg in anspruchsvolle Aufgaben in der Konstruktion, Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung, im Pro- jektmanagement, Vertrieb, Service und vielen weiteren Bereichen. Neben der zweijährigen Vollzeitausbildung wird eine Teil- zeitform angeboten, die vier Jahre dauert. Vorausset- zung für die Aufnahme in die Technikerschule ist eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung in einem Metallberuf und für die Vollzeitform mindestens 1,5 Jahre zusätzliche Berufspraxis. Bei der Teilzeitausbildung kann die Hälfte der Praxiszeit während des Bildungsganges erbracht werden. Beginn ist jährlich im September. Weitere Informationen können Sie auf unserer Homepage www.gsravensburg.de entnehmen. Anschrift: Fachschule für Technik - Maschinentechnik, Gewerbliche Schule Ravensburg, Gartenstraße 128, 88212 Ravensburg; Telefon 0751/368 100, Fax 368 118 www.gsravensburg.de Das Ponticelli Ensemble spielt in der Alten Kirche Mo- chenwangen: „Heute ohne Vorspiel“ Lassen Sie sich am Freitag 24. Januar, Samstag, 25. Januar oder am Sonntag, 26. Januar auf eine besondere musika- lische Begegnung ein – ein Abend, der alle Sinne anspricht. Unter dem verheißungsvollen Titel „Heute ohne Vorspiel – einfach wild drauflos“ feiert das Ponticelli Ensemble sein 25-jähriges Jubiläum. Bestehend aus Streichinstrumen- ten, Piano und Percussion, präsentiert das Ensemble ein ebenso raffiniertes wie sinnliches Programm. Ohne Umwege, direkt und mit Leidenschaft entführt Sie das Ponticelli Ensemble in eine Welt voller Harmonie, Ver- führung und überraschender Wendungen. Freuen Sie sich auf einen Abend mit berührender Barock- und Klassikmusik über feurige Rhythmen der Bossa Nova und die prickelnde Leichtigkeit des Swing bis hin zu un- vergesslichen Highlights aus Film und Musical. Tauchen Sie ein in eine Klangwelt, die gleichermaßen subtil wie berauschend ist. Freitag, 24. Januar, 19.30Uhr Samstag, 25. Januar, 17.00Uhr Sonntag, 26. Januar, 17.00Uhr (zugleich Finissage der Fotoausstellung von Egon Woblick) Alte Kirche Mochenwangen, Hauptstraße 4, 88284 Wolpertswende-Mochenwangen Einlass: 45 min vor Beginn Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Optionale Sitzplatzreservierung Es besteht die Möglichkeit Sitzplätze über den Ticketshop unter www.alte-kirche-mochenwangen.de zu reservieren. Weitere Informationen: www.ponticelli-ensemble.de Ehrenamtliche Bewährungshilfe: Wir suchen Sie für das Team in Ravensburg und Biberach! Resozialisierung kann nur gelingen, wenn sie innerhalb des Gemeinwesens stattfindet. Die Bewährungs- und Gerichtshilfe BadenWürttemberg (BGBW) setzt deshalb auch auf ehrenamtliche Bewährungshelfer*innen, die ihre Klient*innen dabei unterstützen, keine neuen Straftaten zu begehen. Ehrenamtliche Bewährungshelfer*innen führen persönliche Gespräche mit den Klient*innen. Sie beden- ken mit ihnen die Folgen ihrer Straftat und deren Auswir- kungen auf Betroffene und achten auf die Erfüllung von Auflagen und Weisungen des Gerichts. Für eine profes- sionelle Einarbeitung ist gesorgt, der/die Ehrenamtliche erhält kontinuierlich Fortbildungen. Die selbstständige Arbeit wird durch hauptamtliche Teamleiter*innen beglei- tet. Voraussetzung für dieses verantwortungsvolle Eh- renamt ist u.a., dass Sie mindestens 21 Jahre alt sind und über ein eintragungsfreies polizeiliches Führungszeugnis verfügen. Im April startet ein neuer Einführungskurs. In- teresse? Melden Sie sich gerne. Wir laden Sie herzlich zu unserem Infoabend, am Dienstag, 11.02.2025, 18 Uhr in unsere Diensträume im Pfannenstiel 16, in Ravensburg ein. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne auch Natalie Klings; Ansprechpartnerin für das Ehrenamt E-Mail: ehrenamt.ravensburg@bgbw.bwl.de; Tel. 0751/189 706-10; www.bgbw.landbw.de Bodenauffüllung im Außenbereich – was ist zu beachten? Grundsätzlich benötigen Bodenauffüllungen im Außen- bereich ab einer Fläche von 500 Quadratmetern oder einer Höhe von mehr als zwei Metern eine behördliche Genehmigung. Aber auch kleinere Auffüllungen können genehmigungspflichtig sein, wenn diese beispielsweise in einem Natur- oder Landschaftsschutzgebiet liegt oder ein Biotop tangieren. In speziellen Gebieten (z.B. in Wäldern, Mooren, Wasserschutz- oder Überschwemmungsgebie- ten) sind Auffüllungen im Regelfall unzulässig. Alle Bo- denauffüllungen im Außenbereich einschließlich der nicht genehmigungspflichtigen sind nur dann zulässig, wenn Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 23 sie der Verbesserung der natürlichen Bodenfunktionen oder der Bewirtschaftungserleichterung dienen. Aufgefüllt werden darf nur mit Oberboden und kulturfähigem Un- terboden ohne Schadstoffbelastung und ohne Störstoffe (Bauschutt, Metall, Plastik, usw.). Die Bodenaufbringung muss fachgerecht durchgeführt werden. Nicht geneh- migte oder nicht fachgerecht durchgeführte Bodenauf- füllungen können zu einer Anzeige führen und mit einer Anordnung zum Rückbau enden. Dies kann mit hohen Kosten, empfindlichen Bußgeldern und hohem unnötigem Zeitaufwand für den Verursacher bzw. den Grundstücks- eigentümer verbunden sein. Daher empfehlen wir Ihnen bei Auffüllungen im Außenbereich frühzeitig Kontakt mit dem Bau- und Umweltamtes des Landkreises aufzu- nehmen. Die Mitarbeitenden beantworten Fragen zur Zulässigkeit und Genehmigungsfähigkeit von Vorhaben und geben Tipps zur sachgerechten Bodenverwertung. Weitere Informationen sowie die Kontaktdaten zum Bau- und Umweltamt finden Sie unter www.rv.de/auffuellung Sichere Trinkwasserversorgung ist auf- wendig TWS erhöht Preise zum 1. Januar 2025 – Anpassung an Kostenstruktur und -entwicklung RAVENSBURG. Die Tech- nische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) passt zum 1. Januar 2025 den Arbeitspreis für Trinkwasser in ihrem Versorgungsgebiet in Ravensburg, Eschach und Weingarten an die Entwicklung und Struktur der Kosten an. Der Kubikmeter Trinkwasser kostet dann 1,50 Euro pro Kubikmeter brutto, also inklusive Steuern und Ab- gaben. Der Grundpreis bleibt für den gängigsten Zäh- ler (Q3=4) stabil. Ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 150 Kubikmetern Trinkwasser und dem Zähler Q3=4 zahlt ab 1. Januar 2025 rund 1,88 Euro brutto mehr pro Monat. Dieser Zähler ist bei 94 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher eingebaut. Für die restlichen 6 Prozent der Anschlüsse erhöht sich der Grundpreis. Dies betrifft Kundinnen und Kunden mit Zäh- lern für einen höheren Verbrauch. Grund hierfür ist eine schrittweise Anpassung des Grundpreises an die tatsäch- liche Kostenstruktur je Zählergröße. Kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur „Trinkwasser ist unser wichtigstes Nahrungsmittel. Es ist ein kostbares Gut“, sagt Dr. Andreas Thiel-Böhm, Ge- schäftsführer der TWS, und fügt an: „Die langfristige Sicherung einer zuverlässigen Versorgung mit gutem Wasser erfordert kontinuierliche Investitionen in die In- frastruktur, eine aufwendige Pflege des Netzes und gut ausgebildetes verantwortungsbewusstes Personal.“ In diesem Jahr hat die TWS zum Beispiel die Sanierung der Wasserinfrastruktur fortgesetzt; sie hat den Hochbehälter Greckenhof für 1,9 Millionen Euro erneuert. Der Hochbe- hälter hat ein Fassungsvermögen von mehr als drei Millio- nen Liter und kann damit die Ravensburger Weststadt für ungefähr drei Tage mit Trinkwasser versorgen. Rund 18,4 Millionen Euro hat die TWS in den Jahren 2011 bis 2023 in die Erneuerung und Ertüchtigung der Wasserversorgung investiert. In den kommenden Jahren sind weitere Investi- tionen von mehr als vier Millionen Euro pro Jahr geplant. TWS bleibt im preislichen Mittelfeld Die TWS werde laut Andreas Thiel-Böhm mit den neu- en Preisen aber nach wie vor im preislichen Mittelfeld der privatrechtlich organisierten Wasserversorger in Baden-Württemberg liegen. „Die Herausforderungen, auch in Zukunft genügend Trinkwasser in einwandfreier Qualität sicherstellen zu können, werden größer“, erklärt Andreas Thiel-Böhm. Klimawandel und steigende Kosten spielen hierfür eine große Rolle: „Wir werden unsere Kun- dinnen und Kunden jedoch weiterhin nicht nur zuverlässig beliefern, sondern auch möglichst günstig.“ Dafür brauche es aber auch die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger: Er appelliert an sie, möglichst sorgsam und sparsam mit Wasser umzugehen. Herzliche Einladung zum Neujahrskon- zert der Kammermusikvereinigung Baienfurt Kammermusikvereinigung Baienfurt begrüßt neue Diri- gentin Isabel Gräfin Pachta Die Kammermusikvereinigung Baienfurt lädt Sie zu einem ganz besonderen Auftakt in das neue Jahr am Sonntag, 12. Januar 2025 um 17 Uhr in der katholischen Kirche „Mariä Himmelfahrt“ Baienfurt zum festlichen Neujahrskonzert ein. Wir freuen uns, das neue Jahr gemeinsam mit ihnen musikalisch zu beginnen. Der Eintritt zum Konzert ist frei, am Ende des Konzertes wird je- doch um eine Spende zur Deckung der Unkosten gebeten. Ihre Kammermusikvereinigung Baienfurt Zwei weitere Ladeparks bei Vetter gehen in Betrieb Pharmadienstleister hat 36 neue Ladepunkte für Elektro- fahrzeuge auf Firmengelände – Projekt in Zusammenar- beit mit der TWS umgesetzt Der Pharmadienstleister Vetter treibt die ökologische Mo- bilität im Unternehmen weiter voran: In Zusammenarbeit mit den Technischen Werke Schussental (TWS) sind 18 Ladestationen mit je zwei Ladepunkten an zwei Stand- orten des Familienunternehmens für die Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter entstanden. Im Gewerbegebiet Erlen im Südwesten von Ravensburg sind es 13 Ladestationen, im Gewerbegebiet Mariatal südlich vom Zentrum kom- men zu den bestehenden drei Ladestationen noch einmal fünf hinzu. Seit 2020 haben Vetter und die TWS bereits 15 Ladestationen an den Ravensburger Standorten in der Schützenstraße, im Wiesental und in Mariatal sowie im ös- terreichischen Rankweil installiert. Henryk Badack, Senior Vice President Technischer Service / Internes Projektma- nagement, der die globalen Nachhaltigkeitsinitiativen des Unternehmens verantwortet, sagt: „Wir reduzieren kon- sequent CO2-Emissionen, sparen Energie ein und setzen auf grüne Technologien, um das Klima zu schützen. Eine zukunftsfähige, klimafreundliche Mobilität ist ein wichtiger Baustein unserer Nachhaltigkeitsbestrebungen. Es ist ein großer Schritt nach vorn, dass wir die Ladekapazitäten für unsere Mitarbeitenden nun mehr als verdoppeln konnten.“ Nachhaltige Partnerschaft Die TWS hat Vetter wie schon in der Vergangenheit bei der Planung und Umsetzung der neuen Ladeinfrastruktur unterstützt. Der Lokalversorger hat die Stationen aufge- baut und kümmert sich im Betrieb um das intelligente Last- und Lademanagement sowie die Abrechnung mit Vetter. Robert Sommer, Bereichsleiter Markt bei der TWS, erklärt: „Mit diesem Projekt haben wir die Zusammenar- beit mit Ravensburgs größtem Arbeitgeber weiter ver- tieft. Elektro-Mobilität zahlt in die Nachhaltigkeitsstrategie unserer Kunden ein, wenn wie bei Vetter der Strom zum Laden der Autos aus erneuerbaren Quellen stammt.“ Die Versorgung der Ladestationen beim Pharmadienstleister erfolgt wie bei allen Stromkunden der TWS zu 100 Pro- zent mit Ökostrom. Seite 24 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 Zukunft gestalten: Ein Jahrzehnt für Bildung und Kinderhilfe Schon immer haben sich Gabriele und Heinrich Griesha- ber für gesellschaftliche und soziale Belange engagiert. Einen besonderen Meilenstein hierfür setzten sie im Jahr 2014 mit der Gründung der Gabriele und Heinrich Gries- haber Stiftung. Im Mittelpunkt der Stiftung stehen zwei Herzensanliegen des Ehepaares: Bildung und die Förde- rung von Kinder- und Jugendhilfe. Auch nach dem Tod von Heinrich Grieshaber im Jahr 2020 setzt die Stiftung ihren engagierten Fokus auf diese Themen fort und feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen und Wirken. Zum Jubiläum beantwortete Stifterin und Stiftungsvor- ständin Gabriele Grieshaber einige Fragen: Frau Grieshaber, Sie haben sich bereits vor Stiftungs- gründung vielseitig engagiert. Was war Ihr Beweg- grund für die Gründung der Stiftung? Man kann sich immer und überall engagieren. Uns war wichtig, einen Fokus zu setzen und damit eine langfristige Unterstützung zu ermöglichen. Außerdem wollten wir unser Engagement nicht nur zu unseren Lebzeiten einbringen, sondern auch sicherstellen, dass unser Anliegen, jungen Menschen Chancen zu bieten, für immer weitergelebt wird. Welchen Zweck verfolgt die Stiftung? Wir unterstützen Projekte und Organisationen, die jungen Menschen Chancen ermöglichen, sich unabhängig ihrer Lebensumstände zu entwickeln. Wir haben viele Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft, die aufgrund ih- rer Lebenssituation hintenanstehen müssen und denen nicht jede Tür offensteht. Sie haben die gleichen Chancen verdient, wie Kinder aus stabilen Lebensverhältnissen. Des- halb fördern wir Angebote für Bildung sowie Kinder- und Jugendhilfe, die mehr Chancengleichheit ermöglichen. Wie hat sich das Engagement der Stiftung in den letz- ten zehn Jahren entwickelt? Mittlerweile sind es schon viele verschiedene Aktionen und Projekte, die wir unterstützt haben und laufend unterstüt- zen, ich habe sie nie gezählt. Wir haben einzelne große Förderprojekte, die wir über Jahre hinweg unterstützen. Oft ist es ja so, dass man einmal etwas unterstützt und dann nicht mehr. So muss die Organisation immer wieder neu nach Förderungen schauen. Uns ist wichtig, dass die Organisatoren sich mit dem Kern ihrer Arbeit beschäfti- gen können und unterstützen deshalb oft über mehrere Jahre. Gleichzeitig fördern wir auch viele kleinere Projekte. Egal, ob es sich um kleine oder große Hilfen handelt – wir sind insbesondere regional aktiv. An den Standorten von GRIESHABER Logistik fördern wir gezielt lokale Initiativen. Welche Förderungen haben Sie in den 10 Jahren Stif- tung am meisten bewegt? Wenn ich zwei Herzensprojekte nennen müsste, würde ich die Frühförderstelle der Stiftung Liebenau in Mark- dorf und die Lesewelten der Kinderstiftung Ravensburg hervorheben. Bei der Frühförderstelle bin ich immer wie- der in engem Kontakt mit den Menschen vor Ort. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sie bereits in den ersten Monaten bei Entwicklungsverzögerungen gestärkt wer- den und jedes einzelne Kind an dem Entwicklungsstand „abgeholt“ wird, wo es steht. Die Lesewelten haben wir bereits vor Stiftungsgründung unterstützt. Vorlesen, Lesen lernen und in die Welten der Bücher einzutauchen ist unheimlich wichtig für die Ent- wicklung und Bildung junger Menschen. Das Engagement der Stiftung in diesen Projekten be- deutet mir viel, da ich an das Potenzial jedes einzelnen Kindes glaube und an die positive Veränderung, die wir gemeinsam bewirken können. Es liegen 10 Jahre hinter der Stiftung und noch viele Jahre vor ihr. Welche Zukunftsvision hat die Stiftung? Wir haben die Vision, dass jeder junge Mensch unabhän- gig von seinen Lebensumständen die gleichen Chancen bekommt und sich frei entfalten kann. Wir sind überzeugt, dass Kinder das grundlegende Recht haben, sich gleichbe- rechtigt zu entwickeln. Dabei soll jeder Zugang zu Ressour- cen und Möglichkeiten bekommen, die es ihm ermöglichen, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Wenn uns dies gelingt, können Innovation, Vielfalt und Ideenreichtum entstehen. Indem Kinder und Jugendliche in einem unterstützenden Umfeld aufwachsen, können sie ihre besten Fähigkeiten entdecken und entfalten, was nicht nur ihrem individuellen Wachstum zugutekommt, sondern auch der Gesellschaft als Ganzes. So können wir eine dynamische, kreative und integrative Zukunft schaffen. Was würden Sie den jungen Menschen, die die Stiftung unterstützt, mitgeben? Ich möchte den jungen Menschen, die wir unterstützen, mit auf den Weg geben, dass sie Herausforderungen stets mit einer positiven Einstellung begegnen sollten. In ihrem jungen Leben werden sie noch viele Hürden überwinden müssen, und es werden weiterhin Herausforderungen auf sie zukommen. Diese Erfahrungen werden sie nicht schwächen, sondern in ihrem Tun stärken und ermutigen. Mein Wunsch für jedes Kind ist, dass es mit diesem Mut durchs Leben geht und mit Freude auf das, was kommt und mit Zuversicht in die Zukunft schaut. Frau Grieshaber versprüht eine mitreißende Energie und man merkt, wie sehr ihr das Wirken der Stiftung am Her- zen liegt. Abschließend hebt sie hervor, was sie beim Han- deln der Stiftung stets verfolgt: Nur was wir von Herzen tun, kommt auch im Herzen der anderen an. Informationsabend der Edith-Stein- Schule 88212 Ravensburg, St.-Martinus-Str. 77 Am Mittwoch, den 22.01.2025, findet von 18:00 bis 20:30 Uhr der Informationsabend der Edith-Stein-Schule Ra- vensburg zu folgenden Schularten statt: § Berufliche Gymnasien mit den Fachrichtungen Bio- technologie, Ernährungs-wissenschaft, Sozial- und Ge- sundheitswissenschaften § Berufskollegs mit den Profilen Gesundheit und Pflege, Ernährung und Haushaltsmanagement, und dem dualen Berufskolleg Soziales § Berufsfachschule für sozialpädagogische Assistenz: in Form einer schulischen Ausbildung, einer praxisintegrier- ten Ausbildung und über den Kita-Direkteinstieg § 2-jährige Berufsfachschule mit den Profilen Ernährung und Hauswirtschaft bzw. Gesundheit und Pflege § AVdual (Ausbildungsvorbereitung mit und ohne Haupt- schulabschluss) Neben allgemeinen Informationen zur Bewerbung und zum Aufnahmeverfahren können zukünftige Schülerin- nen und Schüler sowie deren Eltern in Themenräumen und Profilfachräumen Einblicke in die jeweilige Schulart gewinnen. Dies ist eine gute Gelegenheit, um mit Lehr- kräften ins Gespräch zu kommen und von Schülerinnen und Schülern aus erster Hand etwas vom Schulleben an der Edith-Stein-Schule zu erfahren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Nähere Informationen, auch zum zeitlichen Ablauf, finden Sie unter: www.ess-rv.de oder Facebook@Edith.Stein.Schule. Nummer 1/2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 25 Viertklässler-Tag an der Realschule Weingarten am Freitag, 31. Januar 2025 Die Realschule Weingarten lädt alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen sowie deren Eltern am Freitag, 31. Januar 2025 von 16:00 bis 18:30 Uhr, zum Viertkläss- ler-Tag an unserer Schule ein. Schulhausführungen, musi- kalische Darbietungen des Schulorchesters und viele Mit- machangebote aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, Sport, Kunst und Hauswirtschaft geben Einblicke in unsere Schule. Eltern und Schüler haben die Möglich- keit zur individuellen Beratung für den bilingualen Zug. Weitere Anmeldeinformationen und -unterlagen sind un- ter www.realschule-weingarten.de verfügbar. B a u e r n v e r s a m m l u n g Sehr geehrte Damen und Herren, am Donnerstag, den 16. Januar 2025, um 13.00 Uhr, findet im Dorfgemeinschaftshaus in Blitzenreute die diesjährige B A U E R N V E R S A M M L U N G für die landwirtschaftlichen Ortsvereine Altshausen, Baienfurt, Baindt, Berg, Boms, Blitzenreute, Ebersbach-Musbach, Fleischwangen, Fronhofen, Guggenhausen/Unterwald- hausen, Horgenzell, Hoßkirch/Königseggwald, Mochen- wangen/Wolpertswende, Riedhausen und Wilhelmsdorf TOP 1: Andrea Gmeinder, neue Leiterin des LWA Ra- vensburg, stellt sich vor und berichtet über GAP, AFP und Neuerungen Gemeinsamer Antrag TOP 2: Franz Schönberger, Vorsitzender des Bauern- verbandes Allgäu-Oberschwaben berichtet über den aktuellen Stand Biosphärengebiet TOP 3: Stefan Loderer, Geschäftsführer des Bauern- verbandes, berichtet über Neues von der Ge- schäftsstelle Es ergeht herzliche Einladung an alle Mitglieder. Mit freundlichen Grüßen Stefan Loderer -Geschäftsführer- Was sonst noch interessiert Beschäftigung schwerbehinderter Men- schen bis 31. März 2025 der Arbeitsagen- tur melden Betriebe mit durchschnittlich 20 Arbeitsplätzen oder mehr haben die Pflicht, auf mindestens fünf Prozent der Ar- beitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Für kleinere Betriebe bestehen Sonderregelungen. Die Anzeige mit den Beschäftigungsdaten aus 2024 muss bei der zuständigen Agentur für Arbeit bis zum 31. März 2025 eingegangen sein. Die Frist kann nicht verlängert werden. Am schnellsten und einfachsten geht der Versand der Anzeige auf elektronischem Wege. Hierfür ist keine händische Unterschrift erforderlich. Kostenlose Software unterstützt Arbeitgeber bei elek- tronischer Anzeige Für die Erstellung und den Versand der Anzeige steht Arbeit- gebern die kostenfreie Software IW-Elan auf www.iw-elan. de unter der Rubrik „Software“ zur Verfügung. Die brows- erbasierte Version löst zum Anzeigejahr 2024 die Vorgän- gerversion ab. Der Versand als CD-ROM wird eingestellt. Kommen Arbeitgeber ihrer Beschäftigungspflicht nicht nach, ist eine Ausgleichsabgabe an das örtliche Integ- rations- bzw. Inklusionsamt zu leisten. Ob und in welcher Höhe eine Zahlungspflicht besteht, lässt sich mit IW-Elan berechnen. Die Ausgleichsabgabe hat sich durch das Gesetz zum in- klusiven Arbeitsmarkt zum 1. Januar 2024 für diejenigen Arbeitgeber erhöht, die über den Jahresverlauf hinweg keinen einzigen schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen beschäftigt haben. Mit der Meldung zum Stich- tag 31. März 2025 kommen die neuen Zahlbeträge, die nach Betriebsgröße gestaffelt sind, erstmalig zum Tragen. Die Mittel der Ausgleichsabgabe werden zur Förderung der Teilhabe von schwerbehinderten Menschen einge- setzt. Darunter zählen zum Beispiel die Einrichtung eines Arbeitsplatzes sowie die Förderung eines schwerbehin- derten Menschen mit einem Eingliederungszuschuss. Mehr Informationen zur Ausgleichsabgabe sowie dem An- zeigeverfahren finden sich online auf www.arbeitsagentur. de/unternehmen/personalfragen/pflichten-arbeitgeber/ schwerbehinderte-menschen. Für Fragen zum Anzeigeverfahren ist für Arbeitgeber aus dem Bezirk der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg von Montag bis Freitag zwischen 09:30 Uhr und 11:30 Uhr unter der Telefonnummer 07161 9770-333 eine Hotline eingerichtet. Der Arbeitgeber-Service steht den Betrieben gerne für Beratungen zur Einstellung schwerbehinderter Menschen zur Verfügung. Er ist unter der kostenlosen Nummer 0800 4 555520 erreichbar. Investieren in Betongold: Steuern rund ums Haus Kostenloser Ratgeber für Immobilieneigentümer und solche, die es werden wollen Viele Steuerzahler haben bereits in „Betongold“ investiert oder planen den Erwerb einer Immobilie. Mit dem Im- mobilienbesitz sind allerdings weitreichende steuerliche Folgen verbunden. So gilt es beispielsweise die ab 2025 neu berechnete Grundsteuer, die primär bei Ein- und Zweifamilienhäusern oft zu einer höheren steuerlichen Belastung führt, aus finanzieller Sicht im Auge zu haben. Um auf alle Eventualitäten rund um das Thema Immobi- lien gut vorbereitet zu sein, benötigen Eigentümer sowie auch angehende Bauherren oder Käufer kompetente und verständliche Informationen. Denn nur wer sich auskennt, schenkt dem Finanzamt kein Geld. Um zu erfahren, was wirklich wichtig ist, bietet der Bund der Steuerzahler Ba- den-Württemberg daher einen kostenlosen Helfer an: Den neu aufgelegten Ratgeber „Steuern rund ums Haus“. Wie setzt man die Kosten für eine energetische Sanierung steuerlich ab? Wie und in welcher Höhe können Handwer- kerleistungen und andere haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich geltend gemacht werden? Welche gesetzlichen Änderungen gibt es bei der Abschreibung in Sachen Ver- mietung? Wie kann man bei einer Immobilienübertragung innerhalb der Familie Erbschaft- und Schenkungsteuer sparen? Angefangen beim Erwerb, über die Selbstnut- zung, Vermietung und Sanierung bis hin zur Veräuße- rung oder dem Vererben der Immobilie beantwortet der aktuelle Ratgeber zentrale steuerlichen Fragen auf leicht verständliche Art und Weise mit vielen Beispielen. Der Leser erhält mit diesem Ratgeber einen praktischen Leitfaden, der das Dickicht der steuerlichen Regelungen rund ums Haus verständlich und detailliert lichtet. Erhältlich ist der kostenlose Ratgeber „Steuern rund ums Haus“ über die gebührenfreie Bestellhotline 08000 / 76 77 78 des Bundes der Steuerzahler Baden-Württemberg. Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 „Alternative Bestattungsformen“ Die Ballonbestattung. www.bestattungen-wohlschiess.de Tel. 0751/43425 BESTATTUNGEN WOHLSCHIESS 88255 Baienfurt Eisenbahnstr. 1 Ich suche für meine allgemeinmedizinische Praxis eine freundliche Medizinische Fachangestellte (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Über Ihre Bewerbung freut sich das ganze Praxisteam. Dr. med. Rainer Eisele Elisabeth-Achler-Str. 3, 88339 Bad Waldsee-Reute (rainer.eisele@web.de) Stellungswechsel? Finde Deinen Job bei Prolana! Für unser Produktionsteam in Waldburg suchen wir neue Kolleginnen und Kollegen! Flexible Allrounder für unsere Textilproduktion Vollzeit bei 80-100% von „keine Erfahrung“ bis „Vollprofi“ Interesse? Einfach eine E-Mail mit Namen und Telefonnummer an: bewerbung@prolana.com Keine Bewerbungsunterlagen notwendig - wir melden uns! Prolana GmbH | Am Langholz 10 | 88289 Waldburg | Tel. 07529 / 9721-0 Ökologisch. Gesund. Fair. Nachhaltig. www.prolana.com BEWIRB DICH JETZT Jobberlogistik@vaude.com Mehr Infos: vaude.com/karriere VAUDE Sport GmbH & Co. KG Vaude-Straße 2, 88069 Tettnang VAUDE SUCHT Jobber*innen in der Logistik in Vollzeit im Zeitraum von Februar bis April 2025 Arbeitseinsatz mindestens 2 Wochen am Stück 200 € Prämie ab einem Zeitraum von 4 Wochen am Stück STELLENANGEBOTE GESUNDHEIT TRAUERANZEIGEN Kleiner Tipp von uns für Sie Fußball Auch nach neuer Rechtschreibung wird Fußball mit ß geschrieben, da das Wort Fuß einen langen Vokal beinhaltet. Zur häufigen Falschschreibung hat stark beigetragen, dass die vom Weltfußball- verband FIFA veranstaltete Fußball-Weltmeisterschaft der Männer offiziell »FIFA Fussball-Weltmeisterschaft« heißt. In der Schweiz, wo die FIFA ihren Sitz hat, ist die Schreibweise mit ss korrekt. Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 ST IF TU N G K AT H O LI SC H E FR EI E SC H U LE Klösterle Mädchenschulen Ravensburg Klösterle Grundschule Theresia-Gerhardinger-Realschule mit offenem Ganztagsbereich Olgastr. 13 88214 Ravensburg Tel. 0751/36193-0 www.kloesterle-rv.de Tag der offenen Tür der Realschule mit offenem Ganztagsbereich Samstag, 25. Januar von 10:00-13:00 Uhr Gemeinsamer Beginn um 10:00 Uhr im Filmsaal Schuljahr 2025/2026 Aufnahme 5. Klasse Realschule | Informationsabend Mittwoch, 15. Januar um 19:30 Uhr Informieren Sie sich auch am Tag der offenen Tür, Freitag, 07. Februar 2025, über alle Angebote unserer Schule. Studienkolleg St. Johann Blönried Arnold-Janssen-Str. 10/1 88326 Aulendorf Telefon 07525 949-280 www.studienkolleg-st-johann.de www.bz-st-konrad.de Elterninfoabend am Dienstag, 14. Januar 2025, 19:00 Uhr, Speisesaal RS/GYM Tag der offenen Tür am Freitag, 17. Januar 2025, gemeinsamer Beginn 14:00 Uhr, Ende 17:00 Uhr REALSCHULE ST. KONRAD RAVENSBURG AUFNAHME FÜR KLASSE 5 IM SCHULJAHR 2025/2026 VERANSTALTUNGEN Druck + Verlag Wagner GmbH & Co.KG Max-Planck-Straße 14 · 70806 Kornwestheim www.duv-wagner.de/privat Mit wenigen Klicks schnell erledigt. Probieren Sie es aus! Auf dem schnellen Weg Ihre private Kleinanzeige buchen? Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 1/2 Allen Kunden und Geschäftsfreunden wünschen wir ein gutes und gesundes neues Jahr 2025. Auch in diesem Jahr sind wir mit unserer ganzen Leistungsbereitschaft für Sie da und freuen uns darauf, für Sie tätig werden zu dürfen. Jöchle Elektrotechnik GmbH | www.joechle.de Am Umspannwerk 10 · 88255 Baindt · Fon: 07502 - 6798500 Neuer Vorsatz 2025: Schöner Wohnen? Haller Raumgestaltung | 88263 Horgenzell-Sattelbach | T 07504 97000 Mo–Fr 10–18 Uhr | Schausonntag 13.30-16.30 Uhr | haller-raumgestaltung.de Beratungs-termin sichern! 1400 m2 Ausstellungsfläche Raumgestaltung: – Bodenbeläge –Gardinen – Matratzen – Sonnenschutz – Boden legen, nähen, polstern, liefern, montieren Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG Max-Planck-Straße 14 | 70806 Kornwestheim • Erscheinungstag: Samstag • Au age: 24.000 Exemplare • mm-Preis: ab 1,50 € • in Kombination buchbar Rufen Sie uns gleich an: 07154 8222-70 Oder senden Sie uns eine E-Mail an: anzeigen@duv-wagner.de Wir beraten Sie gerne! NEU ab 2025 Ihr Amtsblatt in Ravensburg GESCHÄFTSANZEIGEN[mehr]

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            Einwilligung gegenüber der Kommune in die elektronische Bekanntgabe in der Gewerbesteuer Vorgangsnummer / kommunale Hebenummer (optional auszufüllen durch das Unternehmen) Gewerbesteuerpflichtige:r Unternehmensname Steuernummer ELSTER-Benutzerkonto- ID Ich willige in die elektronische Bekanntgabe von Gewerbesteuerbescheiden an mich selbst ein. Einwilligung in die elektronische Bekanntgabe E-Mail Adresse 2 3 Unternehmen (optional) Daten der/des bescheidempfangsberechtigten Person/Unternehmens Mandantennummer (falls vorhanden) VornameName Hinweis: Hier ist ausschließlich die ID des Empfängers für die Zustellung in Mein Unternehmenskonto anzugeben 1 Steuerberaternummer (falls vorhanden) Hinweis für die Kommune: Mandantennummer und Steuerberaternummer sind bei der Bekanntgabe in das Feld "Empfängerreferenz" in ELSTER- Transfer zu übertragen. Dies geschieht in der Regel durch das HKR-System oder manuell in der ELSTER- Transfer Anwendung. Gültigkeit Die Einwilligung in die elektronische Bekanntgabe gilt grundsätzlich zeitlich unbefristet. Ich erkläre mich mit meiner Unterschrift damit einverstanden, dass alle Daten elektronisch bei der Kommune gespeichert werden. Ort Datum Unterschrift empfangsberechtigte Person 1 1 Um die eindeutige Zustellung zu gewährleisten, muss hier die ELSTER-Benutzerkonto-ID des Steuererklärenden für die Zustellung in Mein Unternehmenskoto angegeben werden. Eine Benutzerkonto-ID der DATEV oder eines anderen Herstellers von Steuerberatungssoftware ist nicht zulässig, da Bescheide ansonsten lediglich in deren Postfach zugestellt und nicht mehr den Steuerpflichtigen zugeordnet werden können. 2 Über die vorgenommene Bereitstellung des Gewerbesteuerbescheides zum elektronischen Abruf (§ 122a Absatz 1 AO) wird eine unverschlüsselte E–Mail an die angegebene E–Mail–Adresse versandt, in der die Kurzbezeichnung des Gewerbesteuerbescheides sowie Informationen zum Datenabruf angegeben werden. Weitere personenbezogene Daten werden nicht wiedergegeben. Der Gewerbesteuerbescheid gilt am dritten Tag nach Absendung dieser E–Mail als rechtlich wirksam bekannt gegeben (§ 122a Absatz 4 Satz 1 AO). 3 Die Einwilligung in die elektronische Bekanntgabe gilt für alle bekanntzugebenden Gewerbesteuerbescheide (einschließlich Vorauszahlungs- und Zinsbescheide). Alle weiteren Dokumente werden weiterhin per Post bekannt gegeben. Die Einwilligung in die elektronische Bereitstellung des Gewerbesteuerbescheides zum Datenabruf kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Widerruf der Einwilligung: Geht ein Widerruf der Einwilligung zur elektronischen Bekanntgabe oder die Bestellung eines Empfangsbevollmächtigten aus der Gewerbesteuererklärung wenige Tage vor dem Versand der elektronischen Benachrichtigung beziehungsweise der Bereitstellung des Bescheides bei der hebeberechtigten Gemeinde ein, kann es in Einzelfällen aus technischen Gründen dennoch zu einer elektronischen Bekanntgabe kommen. In diesem Fall kann die hebeberechtigte Gemeinde den zum Abruf bereitgestellten Bescheid nicht mehr löschen. kann ein nachträglich bestimmter Empfangsbevollmächtigter den Bescheid nicht elektronisch abrufen. wurde der zum Abruf bereitgestellte Bescheid nicht wirksam bekannt gegeben. wird die Bekanntgabe des Gewerbesteuerbescheides gegenüber dem Unternehmen oder dem nachträglich bestimmten Empfangsbevollmächtigten nachgeholt. Ausnahmen von der elektronischen Bekanntgabe: Die hebeberechtigte Gemeinde behält sich vor, Bescheide trotz Einwilligung in die elektronische Bekanntgabe auf andere Weise bekannt zu geben (zum Beispiel auf dem Postweg), wenn eine elektronische Bekanntgabe nach § 122a AO aus technischen Gründen nicht möglich sein sollte oder ein Erfordernis für die Bekanntgabe auf andere Weise besteht. 2 Inhalt Einwilligung gegenüber der Kommune in die elektronische Bekanntgabe in der Gewerbesteuer Gewerbesteuerpflichtige:r Daten der/des bescheidempfangsberechtigten Person/Unternehmens Einwilligung in die elektronische Bekanntgabe Gültigkeit Vorgangsnummer / kommunale Hebenummer: Unternehmensname: Steuernummer: Name: Vorname: Unternehmen: ELSTER-Benutzerkonto-ID: E-Mail Adresse: Einwilligung: Off Ort: Datum: Mandantennummer Gewerbesteuerpflichtiger: Steuerberaternummer:[mehr]

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