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Exposé_Gehöft_Schachen_2024_02_07.pdf

Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 1 Gehöft Schachen, Gemeinde Baindt Konzeptvergabe eines Gehöfts mit Nebengebäuden Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1. Gegenstand dieses Dokuments ...................................................................................................3 2. Informationen über das Bauerhaus mit Nebengebäuden ...........................................................3 2.1 Über die Gemeinde Baindt und die Region ...........................................................................3 2.2 Ehemaliges Bauernhaus mit Nebengebäuden, Schachener Straße 100 .................................4 2.3 Potentiale des ehemaligen Bauernhofs ................................................................................6 2.4 Geplante Entwicklung des Nachbargebäudes Baienfurter Straße 31 .....................................7 2.5 Zusätzlich erwerbbare Grundstücksfläche ............................................................................7 2.6 Erwartungen der Grundstücksverkäuferin ............................................................................7 3. Konzeptvergabeverfahren ..........................................................................................................8 3.1 Ablauf des Verfahrens ..........................................................................................................8 3.2 Verfahrensleitende Stelle .....................................................................................................9 3.3 Rückfragen und Beschwerden ..............................................................................................9 3.4 Form und Frist für die Abgabe der Bewerbungen ............................................................... 10 3.5 Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmer .............................................................. 10 3.6 Vollständige Bewerbung mit folgenden Bestandteilen........................................................ 10 3.7 Mindestanforderungen ...................................................................................................... 11 3.8 Auswahlkriterien und -prozess ........................................................................................... 12 3.9 Reservierungsvereinbarung und Qualitätssicherung ........................................................... 12 3.10 Aufhebung des Verfahrens ................................................................................................. 13 3.11 Sonstige Rahmenbedingungen ........................................................................................... 13 4. Grundstücksveräußerung ......................................................................................................... 14 4.1 Grundstücksverkäuferin ..................................................................................................... 14 4.2 Grundstückflächen und -preise .......................................................................................... 14 4.3 Kaufpreisbestandteile ........................................................................................................ 14 4.4 Weitere Verkaufsbedingungen ........................................................................................... 14 5. Terminplanung ......................................................................................................................... 15 6. Anlagen..................................................................................................................................... 15 Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 3 1. Gegenstand dieses Dokuments Die Gemeinde Baindt beabsichtigt die Gebäude eines ehemaliges Bauerngehöft, Schachener Straße 100, mit Nebengebäuden und Grundstück in einer offenen Konzeptvergabe zu veräußern. Dieses Dokument dient der Information der Kaufinteressenten und beinhaltet die Verfahrensregeln für die Grundstücksvergabe. 2. Informationen über das Gehöft Schachen mit Nebengebäuden 2.1 Über die Gemeinde Baindt und die Region Baindt liegt im nördlichen Schussental, nahe der Oberzentren Ravensburg und Weingarten, ist attraktiver Wohnort. Mit rund 5.500 Einwohnern und einer Gemarkungsfläche von über 2.300 Hektar ist Baindt eingebettet in landschaftlich reizvoller Lage zwischen dem „Altdorfer Wald“ und den Städten Weingarten und Ravensburg, die dem Verdichtungsraum Bodensee zugeordnet sind. Eine gut ausgebaute Infrastruktur für alle Generationen und ein reges Vereinsleben zeichnen die Gemeinde ebenso aus, wie die Stadtnähe und die naturnahen Lebensräume. Der dörflich geprägte Ortsteil Schachen – einer von dreien – mit gut 500 Einwohnern/innen liegt einen Kilometer westlich vom Hauptort Baindt, nach Westen wurde er durch ein kleines Gewerbegebiet erweitert. Von dem Ortsteil aus sind die Zentren von Baindt und Baienfurt gleichermaßen in etwa 5 Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen, dort gibt es recht vielfältige Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf und gute medizinische Versorgung. Drei Kindergärten und eine Grundschule befinden sich in Baindt, weiterführende Schulen sind in rund 15 bis 20 Minuten Fahrradentfernung in Weingarten erreichbar. Die Gemeinde Baindt ist regional an den Verkehrsverbund bodo angeschlossen, der im öffentlichen Nahverkehr den Bodenseekreis und den Landkreis Ravensburg verbindet. Die nächstgelegenen Bahnhöfe liegen in Ravensburg und Weingarten. Über die Bundesstraße 30 ist die Gemeinde in die Richtungen Ulm und Friedrichshafen angebunden, die Autobahn 96 wird in etwa einer halben Stunde erreicht. Die nächst gelegenen Flughäfen sind Friedrichshafen mit rund 25 Kilometern und Memmingen 60 Kilometern. Abbildung 1 – Lage Baindts https://www.bodo.de/ Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 4 2.2 Ehemaliges Gehöft mit Nebengebäuden, Schachener Straße 100 Das Gehöft in der Schachener Straße 100 liegt am nordöstlichen Rand des Baindter Ortsteils Schachen. Es besteht aus einem Hauptgebäude und zwei Nebengebäuden. Der Wohnteil des Hauptgebäudes wurde um 1902 gebaut, das anschließende Wirtschaftsgebäude mit Stallungen und Scheune etwa 1928. Die Kleintierstallungen wurden um 1922 erstellt, beim Schuppen ist das Baujahr unklar. Der Wohnteil des Hauptgebäudes ist unbewohnt und hat einen erheblichen Sanierungsbedarf. Für eine erneute Nutzung muss es umfangreich modernisiert werden, der Innenhausbau, die Gebäudehülle und die Gebäudetechnik müssen vollständig erneuert werden. Das Dach des Haugebäudes ist noch in einem recht guten Zustand und scheint dicht zu sein. Ein Voruntersuchung des Tragwerkplaners Kuttruff Ingenieure ist die Anlage 6 dieses Dokumentes. Abbildung 2 – Wirtschaftsteil mit weit auskragenden Dachüberstand Folgende Flächen des Hauptgebäudes dienen als Orientierungswerte, sie sind nicht als verbindlich zu verstehen und werden sich durch Modernisierung und Ausbau des Gebäudes verändern: Flächenzusammenstellung Hauptgebäude Wohnfläche (Erdgeschoss und Obergeschoss): ca. 178 m² Nutzfläche (Untergeschoss): ca. 83 m² Nutzfläche (Scheune): ca. 240 m² Nutzfläche (Stall, Tenne und Remise): ca. 240 m² Der Dachraum des Wohnteils wurde bei diesen Flächen nicht erfasst, diese Fläche sowie der Heuboden mit seinem großen Ausbaupotential bietet konzeptabhängig die Möglichkeit nochmals 500 bis 550 m² Wohn- oder Nutzfläche zu schaffen. Flächenzusammenstellung Nebengebäude Grundfläche Kleintierstallungen: ca. 80 m² (ca. 5,00 x 17,70 m) Grundfläche Schuppen: ca. 105 m² (ca. 5,05 x 21,15 m) Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 5 Die Kleintierstallungen sind in einem schlechten Zustand, der Dachfirst hängt bereits durch. Es sind umfangreiche Erneuerungen notwendig. Der Schuppen ist entsprechend seiner untergeordneten Nutzung in einem guten bis befriedigen Zustand, es gibt jedoch auch Reparaturbedarf. Abbildung 3 – ehemaliger Heuboden als Ausbaupotential Die Gemeinde hat das Gehöft im Zusammenhang mit einer größeren Grundstücksfläche und dem kleinen Nachbargebäude Baienfurter Straße 31 erworben. Das über dieses Verfahren zu veräußernde Grundstück muss noch gebildet werden, in der Abbildung unten ist die Grundstücksfläche dargestellt und sind die verschiedenen Gebäude bezeichnet. Das Hauptgebäude ist entrümpelt, die Nebengebäude werden im jetzigen Zustand übergeben. Abbildung 4 – Übersichtplan des Gehöfts mit dazugehöriger Grundstücksfläche ohne Maßstab Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 6 Nordwestlich des Schuppens können offene Stellplätze für Kraftfahrzeuge hergestellt werden. Je Wohnung müssen nach Stellplatzsatzung zwei Kfz-Stellplätze hergestellt werden. Der baurechtlich notwendige Stellplatzbedarf für Nicht-Wohnnutzung kann gemäß der entsprechenden Regelung der Landesbauordnung bzw. der VwV-Stellplätze ermittelt werden. Im Schuppen könnten gut Fahrradabstellplätze und ggf. auch Kfz-Stellplätze untergebracht werden. Das Gebäudeensemble wird von der Gemeinde Baindt als „besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ erklärt. Dieser Sachverhalt ermöglicht bei der energetischen Sanierung, dass nicht überall ein möglicherweise schwer umsetzbarer Neubaustandard eingehalten werden muss und eröffnet ggf. Fördermöglichkeiten. Das Ensemble steht nicht unter Denkmalschutz. 2.3 Potentiale des ehemaligen Gehöfts Das ehemalige Gehöft kann für attraktives Wohnen im Grünen umgenutzt werden und dieses in günstiger Lage zu den beiden Städten Weingarten und Ravensburg. Im Wohnteil könnten kleinere Geschosswohnungen realisiert werden, im Wirtschaftsteil reihenhausähnliche Maisonette- Wohnungen. Zwischen Hauptgebäude und der Kleintierstallungen könnte ein privaterer Freibereich entstehen, nach Süden hin die Eingangszonen der Maisonette-Wohnungen. Das Gebäude könnte jedoch auch völlig anders aufgeteilt werden. Auch die Integration von wohnverträglichen Gewerbe ist möglich oder die Realisierung von Büroflächen für Freiberufler. Durch die beiden Nebengebäude entsteht viel Platz für die verschiedensten Nutzungen, es sind Tierhaltung, Ateliers, Werkstätten und vieles mehr denkbar. Für Garten- und Naturfreunde gibt es vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten. Es gibt also jede Menge Platz, um den verschiedensten Dingen nachzugehen. Abbildung 5 – Bauerngarten gegenüber der Dreifaltigkeitskapelle Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 7 2.4 Geplante Entwicklung des Nachbargebäudes Baienfurter Straße 31 Das Gebäude Baienfurter Straße 31 gehört nicht zum Umfang der Konzeptvergabe. Es ist derzeit noch bewohnt und auch im Eigentum der Gemeinde Baindt. Die Erhaltung des Gebäudes ist nicht vorgesehen, es soll innerhalb der nächsten fünf Jahre abgerissen werden. Das geplante Gebäude wird dann mit größerem Abstand zur Kleintierstallungen platziert und das Grundstück des ehemaligen Gehöfts wird entsprechend etwas vergrößert. 2.5 Zusätzlich erwerbbare Grundstücksfläche Im Norden des Grundstückes schließen Streuobstwiesen teilweise mit altem Baumbestand an. Je nach Konzept des obsiegenden Bewerbers können sie in Teilen oder ganz dazu erworben oder gepachtet werden. Für die Gemeinde ist die Erhaltung und Bewirtschaftung dieser ökologisch wertvollen Flächen wichtig. Abbildung 6 – Streuobstwiesen, die sich nach Norden an das Grundstück anschließen 2.6 Erwartungen der Grundstücksverkäuferin Das Gehöft am Ortseingang des Ortsteils Schachen soll in seinem Erscheinungsbild erhalten werden und so als Zeitzeugnis für ländlichen Bauten Anfang des letzten Jahrhunderts in Oberschwaben bestehen bleiben. Für die Bestandsgebäude des Gehöfts schräg gegenüber der historischen Dreifaltigkeitskapelle sollen daher neue Nutzungen gefunden werden, die bestenfalls auch die bisherigen Angebote der Gemeinde Baindt sinnvoll ergänzen und bereichern. Dafür ist es naheliegend, den Wohnbereich des Gebäudes zu revitalisieren und auch in den Stallungen und der Scheune Wohnen zu realisieren. Es sind jedoch auch verschiedenste andere Nutzungen – auch gemischte – sehr gut vorstellbar. Die bestehenden, lokaltypische Gebäudestruktur und -gestaltung mit den großen Dachüberständen der Scheune müssen dabei erhalten werden, sie können mit neuen Elementen ergänzt werden. Auch ein behutsamer Umgang mit den historischen Fassadenmaterialen und -öffnungen wird erwartet. Zu Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 8 den historischen Bauteilen können als Kontrast neue in moderner Formensprache gesetzt werden. Es wird eine hohe Gestaltungsqualität im Umgang mit Alt und Neu erwartet. Der Grundstücksverkäuferin ist bewusst, dass aussichtsreiche Projekte Schwerpunkte haben müssen, damit sie erfolgreich sind. Es kann nicht alles Wünschenswerte in einem Projekt realisiert werden. Abbildung 7 – ausladender Dachvorsprung des Wirtschaftsteils 3. Konzeptvergabeverfahren Das Verfahren zur Auswahl des Projektes für den Grundstückskauf richtet sich nach den Bestimmungen dieses Dokuments. Das Kartellvergaberecht (§§ 97 ff. GWB) und das Haushaltsvergaberecht finden keine Anwendung. Die Gemeinde Baindt erwartet nur Bewerbungen, die insgesamt – bei der Gegenüberstellung aller Vor- und Nachteile für den Bewerber – angemessen, insbesondere wirtschaftlich zumutbar, sind. In den folgenden Absätzen sind Form, Fristen, Kommunikation, die Teilnahmebedingungen, die Auswahl einschließlich Nachrücker, die Reservierung und sonstige Rahmenbedingungen der Konzeptvergabe festgelegt. 3.1 Ablauf des Verfahrens Zur Teilnahme am Verfahren müssen die Interessenten frist- und formgerecht eine Erstbewerbung bei der verfahrensleitenden Stelle einreichen. Erstbewerbungen, die nicht frist- und formgerecht eingehen, sind vom Verfahren ausgeschlossen. Sofern Erstbewerbungen nicht alle geforderten Bestandteile beinhalten (vgl. 3.6), kann die Gemeinde nach ihrem Ermessen zur Nachlieferung, Ergänzung oder Korrektur auffordern. Erstbewerbungen, die grob unvollständig sind, können vom Verfahren ausgeschlossen werden. Mit den Bewerbern, deren Erstbewerbungen eine hinreichende Grundlage für eine Erörterung bieten, werden Bewerbungsgespräche geführt. Nach den Bewerbungsgesprächen erhalten die Interessenten die Gelegenheit, ihre Bewerbungen zu überarbeiten. Sie werden aufgefordert, innerhalb angemessener Frist finale Bewerbungen einzureichen. Die finale Bewerbung soll sich grundsätzlich auf Änderungen oder Ergänzungen zur Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 9 Erstbewerbung beschränken; sie kann auch in einer Bestätigung der Erstbewerbung bestehen. Die Gemeinde behält sich vor, mit den finalen Bewerbungen weitere Unterlagen anzufordern, die über die bereits vorliegenden Unterlagen hinaus erforderlich sind, um die Bewerbung zu bewerten. Insbesondere kann die Gemeinde zum Nachweis der Wirtschaftlichkeit des Projekts die Vorlage einer Wirtschaftlichkeitsberechnung verlangen. Die finalen Bewerbungen müssen vollständig sein und sämtliche Mindestanforderungen erfüllen (vgl. 3.7). Sollten einzelne Unterlagen fehlen, behält sich die Gemeinde Baindt vor, die Interessenten unter Beachtung des Gleichbehandlungsgebots zur Nachlieferung, Ergänzung oder Korrektur aufzufordern. Die Gemeinde Baindt ist dazu jedoch nicht verpflichtet. Alle Bewerbungen, die vollständig vorliegen und die Mindestvoraussetzungen erfüllen, werden anhand der Auswahlkriterien wertend verglichen (vgl. 3.8). Mit dem ausgewählten Bewerber wird nicht sogleich ein Kaufvertrag abgeschlossen. Vielmehr wird eine an bestimmte Bedingungen geknüpfte und befristete Reservierungsvereinbarung geschlossen. Der Verkauf der Grundstücke erfolgt nach Prüfung des Bauantrags. 3.2 Verfahrensleitende Stelle Zur Durchführung des Verfahrens hat die Gemeinde Baindt eine verfahrensleitende Stelle eingerichtet: Gemeinde Baindt Frau Petra Jeske Frau Nicole Gerhardt T 0 75 02-94 06-51 T 0 75 02-94 06-26 E p.jeske@baindt.de E n.gerhardt@baindt.de Marsweilerstr. 4 88255 Baindt Sämtliche Anfragen, Korrespondenz sowie die Bewerbungen sind ausschließlich an die verfahrensleitende Stelle zu richten, die das gesamte Verfahren koordiniert. Der Bewerber muss seinerseits einen Ansprechpartner benennen. Die Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail während der üblichen Geschäftszeiten ist sicherzustellen. Die Gemeinde Baindt sendet alle verfahrensrelevanten Unterlagen ausschließlich an den benannten Ansprechpartner. 3.3 Rückfragen und Beschwerden Der Bewerber ist verpflichtet, die Verfahrensunterlagen auf Vollständigkeit und Eindeutigkeit zu prüfen. Rückfragen zu den Verfahrensunterlagen und zum Verfahren sind in Textform (vorzugsweise per E-Mail) bis zum 06.05.2024 um 11:00 Uhr an die verfahrensleitende Stelle zu richten. Die Rückfragen werden anonymisiert mit den dazugehörigen Antworten auf der Website der Gemeinde veröffentlicht. Soweit ein Bewerber rechtliche Bedenken gegen das gewählte Verfahren, seine Ausgestaltung und insbesondere gegen den Inhalt dieses Verfahrensbriefs hat, hat er diese unverzüglich, spätestens mit Ablauf der Bewerbungsfrist, der verfahrensleitenden Stelle mitzuteilen. mailto:n.gerhardt@baindt.de Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 10 3.4 Form und Frist für die Abgabe der Bewerbungen Die in deutscher Sprache abzufassenden Erstbewerbungen sind spätestens bis zum 04.06.2024 um 11:00 Uhr schriftlich im Original und unter Beifügung von zwei gebundenen Kopien sowie in elektronischer Form auf USB-Stick persönlich oder postalisch einzureichen und äußerlich wie folgt zu kennzeichnen: Bewerbungsunterlagen Konzeptvergabe „Gehöft Schachen“, Gemeinde Baindt Bewerbungen, die nach Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 11.06.2024 statt. Die nach den Bewerbergesprächen einzureichende finale Bewerbung sind spätestens bis zum 18.06.2024 um 11:00 Uhr schriftlich im Original, in deutscher Sprache und unter Beifügung von zwei gebundene Kopien sowie in elektronischer Form per E-Mail einzureichen. Die finale Bewerbung ist eine Überarbeitung der Erstbewerbung. Sie kann in Form einer Ergänzung der Erstbewerbung oder einer Fortschreibung der Erstbewerbung mit offensichtlicher Darstellung der Änderungen (beispielsweise im Korrekturmodus) erfolgen. 3.5 Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmer Die Teilnahme am Verfahren steht Einzelbewerbern ebenso offen wie Bewerbergemeinschaften. Personelle Änderungen während des Verfahrens sind möglich, sofern dadurch die Finanzierbarkeit des Projekts (vgl. 3.7) nicht in Frage gestellt wird und die Qualifikation des Projektteams die ein Auswahlkriterium darstellt (vgl. 3.8) sich nicht verschlechtert. Die Gemeinde kann hierfür geeignete Nachweise anfordern. 3.6 Vollständige Bewerbung mit folgenden Bestandteilen Die Bewerbungen müssen die nachstehend aufgeführten Bestandteile umfassen. Das Bewerbungsschreiben ist unter Verwendung des Formulars zu erstellen, dass diesem Dokument als Anlage 1 beigefügt ist. Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 11 Unterlagen Anmerkungen / Beschreibung Bewerbungsbestandteil 1 Bewerbungsschreiben Verwendung des Formulars Bewerbungsschreiben (Anlage 1). Bewerbungsbestandteil 2 Darstellung des Projektteams Darstellung der Projektmitglieder einschließlich Dienstleistern mit Angaben zur fachlichen Leistungsfähigkeit belegt durch Referenzen (Architekt, ggfs. Projektsteuerung, sonstige). Bewerbungsbestandteil 3 inhaltliches und gestalterisches Konzept des Bauprojekts Schriftliche Darstellung der inhaltlichen Projektkonzeption ergänzt durch weitere planerische Darstellungen, wie mit der historischen Bausubstanz umgegangen werden soll. Bewerbungsbestandteil 4 Projektkosten und Finanzierung Der Bewerbung ist eine Grobkosten-Schätzung der voraussichtlichen Projektkosten, aufgeteilt in die Kostengruppen 100-700, beizulegen und darzustellen wie die notwendigen Finanzmittel aufgebracht werden sollen. 3.7 Mindestanforderungen Die Bewerbungen müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen: Mindestanforderungen Beschreibung Anforderungen 1 Finanzierbarkeit Es muss eine günstige Prognose dafür bestehen, dass der Bewerber sein Projekt finanziell realisieren kann. Der Bewerber hat in der Bewerbung eine Grobkosten- schätzung der voraussichtlichen Projektkosten darzustellen, wie er die notwendigen Finanzmittel aufzubringen beabsichtigt. Der Bewerber hat spätestens in der Reservierungsphase vor Abschluss des Grundstückskaufvertrags geeignete Nachweise zur Verfügbarkeit der Finanzmittel vorzulegen. Die Gemeinde behält sich vor, diese Nachweise auch schon früher zu verlangen, wenn konkrete Zweifel an der finanziellen Leistungsfähigkeit bestehen. Anforderungen 2 Realisierbarkeit Das Bauprojekt ist rechtlich und technisch realisierbar. Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 12 3.8 Auswahlkriterien und -prozess Die finalen Bewerbungen werden anhand folgender Auswahlkriterien vergleichend durch einen Ausschuss bewertet: Auswahlkriterium Beschreibung Priorität Kriterium 1 Nutzen des Bauprojekts für Gemeinde und Nachbarschaft Bei der Bewertung wird unter Anderem berücksichtigt: geplantes Nutzungskonzept, angemessener baulicher Umgang mit der historischen Altbausubstanz und den Freiflächen, verschiedene soziale Aspekte. 1 Kriterium 2 Qualifikation des Projektteams Bei der Bewertung wird in Abhängigkeit von der Komplexität des Projektes berücksichtigt, welche fachliche Qualifikation und welche Erfahrung die für das geplante Projekt konkret vorgesehenen Teammitglieder haben. 2 Kriterium 3 Qualität der Projektdarstellung Bei der Bewertung wird in Abhängigkeit von der Art und Komplexität des Projektes berücksichtigt, wie schlüssig und nachvollziehbar die Darstellung ist. 2 Bei der Erstellung von Bewerbungen ist darauf zu achten, dass als Auswahlkriterien nur Aspekte bewertet werden können, die verbindlich angeboten werden. Aspekte die im Konjunktiv formuliert sind, stellen keinen verbindlichen Bewerbungsinhalt dar. Die Auswahl der Projekte erfolgt anhand der drei oben aufgeführten Auswahlkriterien. Die Angaben in der rechten äußeren Spalte zur Priorität der Kriterien gibt an, mit welcher relativen Bedeutung die Kriterien in die Bewertung eingehen. Eine rechnerische Herleitung erfolgt nicht. Es handelt sich um einen offenen Bewertungsprozess, bei dem Bewertungsspielräume verbleiben. Es wird eine obsiegende Bewerbung und eine zweitplatzierte als Nachrücker ausgewählt. Der Gemeinderat der Gemeinde Baindt trifft die Auswahlentscheidung in öffentlicher Sitzung. Dies geschieht auf Vorschlag eines nicht öffentlich tagenden Bewertungsausschusses, welcher seinerseits mit Mitgliedern des Gemeinderats besetzt ist. 3.9 Reservierungsvereinbarung und Qualitätssicherung Der Bewerber, dessen Bewerbung anhand der Auswahlkriterien ausgewählt wurde, schließt mit der Gemeinde Baindt eine bis im August 2025 befristete Reservierungsvereinbarung. Sie kann um drei Monate verlängert werden. Diese Vereinbarung wird nicht notariell beurkundet und ist rechtlich nicht verbindlich. Ansprüche jedweder Art, insbesondere Schadensersatzansprüche, gegen die Gemeinde Baindt, sind ausgeschlossen. Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 13 Mit Abschluss der Reservierungsvereinbarung erklärt der Interessent, dass er die Absicht hat, das Projekt gemäß seiner Bewerbung umzusetzen. Er akzeptiert: den Verfahrensfahrplan und die Verfahrensunterlagen; die Pflicht, an einem zügigen und zielorientierten Verfahrensablauf mitzuwirken; die von der Gemeinde gesetzten Fristen; die Befugnis der Gemeinde, die Reservierungsvereinbarung unter bestimmten Voraussetzungen zu widerrufen, insbesondere wenn Bewerbungsinhalte nach Einschätzung der Gemeinde nicht umgesetzt werden; die Pflicht, die architektonische Gestaltung des Vorhabens mit der Gemeinde abzustimmen; das etwaige Verlangen der Gemeinde, einen Projektablaufplan vorzulegen. Zur Qualitätssicherung werden alle vergaberelevanten Punkte der Bewerbung in die Reservierungsvereinbarungen aufgenommen. Bis zum Grundstückskauf finden Statusgespräche statt. Neben dem Planungsstand werden die Inhalte des Projektes mit den vergaberelevanten Punkten abgeglichen. Hierbei behält sich die Gemeinde vor, externe Fachleute als Berater hinzuzuziehen. Falls das Projekt die Bewerbungsinhalte nicht umsetzt, kann die Reservierungsvereinbarung widerrufen werden. Die maßgeblichen Gesichtspunkte werden im Grundstückskaufvertrag und – nach Möglichkeit – dinglich gesichert. 3.10 Aufhebung des Verfahrens Der Gemeinderat hat die Möglichkeit, das Verfahren aufzuheben, wenn nur Bewerbungen vorliegen sollten, die nach seinem Ermessen keine ausreichende Qualität aufweisen. Auch in diesem Fall erhält jeder Bewerber und jede Bewerbergemeinschaft keine Entschädigung für den Aufwand der Bewerbungen. 3.11 Sonstige Rahmenbedingungen Kosten für die Erstellung der Bewerbungen sowie sonstige Aufwendungen im Rahmen des Verfahrens werden nicht erstattet. Dies gilt auch im Falle einer Aufhebung des Verfahrens (vgl. 3.10). Die Gemeinde Baindt behält sich vor, die in diesen Unterlagen definierten Verfahren und Regelungen im gesetzlich zulässigen Rahmen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes zu ändern oder außer Kraft zu setzen. Änderungen werden allen Bewerbern rechtzeitig und diskriminierungsfrei mitgeteilt. Alle Informationen, die der Bewerber im Zuge dieses Verfahrens erhält, dürfen ohne Zustimmung der Gemeinde nicht für andere Zwecke als für dieses Verfahren verwendet oder Dritten zugänglich gemacht werden. Mit der Abgabe der Bewerbung akzeptiert der Bewerber die in diesem Dokument definierten Verfahrensbedingungen. Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 14 4. Grundstücksveräußerung 4.1 Grundstücksverkäuferin Grundstücksverkäuferin ist die Gemeinde Baindt. Das Grundstück mit den Bestandgebäuden befindet sich in ihrem Eigentum. Sie werden als erschlossene Baugrundstücke veräußert. 4.2 Grundstückflächen und -preise Insgesamt steht eine Grundstücksfläche von etwa 2.470 m² zur Verfügung (vgl. Abbildung 4). Ein Teil des Grundstücks von gut 25 m² kann erst nach Abbruch des Gebäudes Baienfurter Straße 31 übergeben werden (vgl. 2.4). Auf dem Grundstück sind keine Baulasten eingetragen. Um die Streuobstwiese und die Scheune nordöstlich des Gehöfts von der Schachener Straße anfahren zu können, wird nordöstlich des Schuppens ein Überfahrtsrecht zugunsten der Nutzer eingetragen. Es gibt verschiedene Einträge inhaltlich nicht mehr relevante im Grundbuch des Flurstücks 592 von Gemeinde Baindt, derzeit werden noch Einträge gelöscht. Der Preis für das Grundstück mit Altbauten beträgt 600.000.- €. Zu dem oben aufgeführten Grundstück kann noch konzeptabhängig zusätzliche Grundstücksfläche nördlich erworben werden. Der Preis hierfür beträgt 10.- €/m² Grundstücksfläche. 4.3 Kaufpreisbestandteile Mit dem Kaufpreis werden neben dem Erwerb des Grundstückseigentums folgende Positionen abgedeckt: Erschließungsbeiträge Anschlusskostenbeitrag Wasser Anschlusskostenbeitrag Abwasser Nicht enthalten sind: etwaige Kosten für den Anschluss an die Stromversorgung etwaige Kosten für den Anschluss an Telefonnetz und Internet etwaige Kosten für den Anschluss an das vorhandene Gasnetz Notar- und Grundbuchkosten Grunderwerbssteuer 4.4 Weitere Verkaufsbedingungen Die Gemeinde Baindt wird die Bewerbungsinhalte samt allen Vereinbarungen im Rahmen des rechtlich Möglichen durch geeignete Regelungen sichern. Hierzu werden voraussichtlich insbesondere folgende Bestimmungen in den Grundstückskaufvertrag aufgenommen: a) Die Gemeinde Baindt ist zum Rücktritt vom Vertrag oder zum Rückerwerb (zum Veräußerungspreis) berechtigt, wenn die in der Bewerbung vorgesehenen Baumaßnahmen nicht innerhalb von fünf Jahren nach Besitzübergang abgeschlossen sind und die Gebäude Konzeptvergabe Gehöft Schachen – Gemeinde Baindt Seite 15 bestimmungsgemäß genutzt werden. Die daraus resultierenden Ansprüche werden dinglich gesichert. b) Der Erwerber darf das Gebäude und das Grundstück während eines noch zu bestimmenden, angemessenen Zeitraums nicht anders nutzen, als er es in seiner Bewerbung angegeben hat. Andernfalls ist die Gemeinde Baindt zum Rücktritt vom Vertrag oder zum Rückerwerb (zum Veräußerungspreis) berechtigt. Die daraus resultierenden Ansprüche werden dinglich gesichert. Im Falle eines Verstoßes gegen wesentliche vertragliche Verpflichtungen und Obliegenheiten sieht der Vertrag als Sanktion ein Rücktrittsrecht oder Rückerwerbsrecht (zum Veräußerungspreis) der Gemeinde Baindt oder ggfs. die Verpflichtung zur Zahlung einer angemessenen Vertragsstrafe vor. 5. Terminplanung Termin Meilensteine Ausgabe der Ausschreibungsunterlagen 07.02.2024, 11:00 Uhr Ortsbesichtigungen individuell mit Voranmeldung Rückfragen 06.05.2024, 11:00 Uhr Abgabe der Erstbewerbungen 04.06.2024, 11:00 Uhr Bewerbungsgespräche 11.06.2024 Abgabe der finale Bewerbung 18.06.2024, 11:00 Uhr Bewertungsausschuss 21.06.2024 Sitzung Gemeinderat 16.07.2024 Abschluss der Reservierungsvereinbarungen August 2024 Dauer Reservierungsvereinbarung zwölf Monate, um weitere drei Monate verlängerbar 6. Anlagen Anlage 1 – Formular Bewerbungsschreiben vom 07.02.2023 Anlage 2 – Fotodokumentation vom 07.02.2023 Anlage 3a – Genehmigungspläne des Wohnteils 22.02.1904 Anlage 3b – Genehmigungspläne des Wirtschaftsteils vom 12.11.1927 Anlage 3c – Ausführungsdetails des Wirtschaftsteils 12.11.1927 Anlage 4 – Auszug GIS mit Luftbild im Maßstab 1:500 vom 05.02.2024 Anlage 5 – Energieausweis des Ingenieurbüros Kirchner Energie vom 18.01.2024 Anlage 6 – statisches Voruntersuchung des Tragwerksplaners Kuttruff Ingenieure vom 12.01.2024 Anlage 7 – Achsplan des Wirtschaftsteils des Ingenieurbüros Kirchner Energie vom 22.01.2024[mehr]

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    Anlage 2 - Fotodokumentation des Grundstücks und der Gebäude Schachener Straße 100 in Baindt[mehr]

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        1 Auftrags-Nr.: Bauvorhaben: Bauherr: Tragwerksplanung: Statische Voruntersuchung 1073-23 Statische Voruntersuchung Bauernhaus Schachener Str. 100 88255, Baindt-Schachen Gemeinde Baindt KUTTRUFF Ingenieure GmbH & Co. KG Gartenstraße 10, 88212 Ravensburg Tel.: +49(751) 361419-00 E-Mail: info@kuttruff-ingenieure.de Petra Jeske Marsweiler Str. 4, 88255 Baindt Tel.: 07502 9406-51 Seitenumfang: Seite 1 bis 31 (Anzahl Seiten 31) E-Mail: Petra.Jeske@Baindt.de m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 2 1073-23 %Programm% %Version% 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Inhaltsverzeichnis TB Titelblatt 1 Inhalt 2 V Vorbemerkungen 3 Wohnhaus 4 Dachgeschoss 5 1. Obergeschoss 9 Erdgeschoss 12 Untergeschoss 14 Gründung 17 Scheune 18 Dachgeschoss 21 Erdgeschoss 24 Gründung 30 SW Schlusswort 31 m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 3 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 V mb BauStatik S011 2023.005 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Position Datum Pos. V Vorbemerkungen Baubeschreibung Das bestehende Bauwerk gliedert sich in zwei Gebäudeteile: Wohnhaus, unterkellert, Baujahr zwischen 1900-1909 Scheune, nicht unterkellert, Baujahr ca. 1927 Die angrenzenden Schuppen bzw. ehemalige Stallungen sind nicht Gegenstand der statischen Voruntersuchung. Die statische Voruntersuchung beschränkt sich dabei auf die Dokumentation des allgemeinen Bauzustands visuell feststellbarer Schäden und Besonderheiten am Tragwerk ohne tiefergehende Bauteiluntersuchungen und ohne statische Bauteilprüfung. Hauptabmessungen: Länge ca. 30,80 m Breite ca. 12,60 m Höhe First ca. 12,20 m Dach Satteldach, DN ca. 45° Zugrunde liegender Planungsstand Grundrisse, Ansicht, Schnitt Neubau Wohnhaus ca. 1900-1009 Grundrisse, Ansicht, Schnitt, Lageplan Neubau Schweinestall und Remisengebäude 1922 Grundrisse, Ansicht, Schnitt Neubau Scheunenanbau 1927 Bild: Auszug aus Lageplan von 1922 Bild: Luftaufnahme (Quelle: googlemaps) m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 4 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Wohnhaus Bild: Ansicht Südost Wohnhaus Bildgrundlage: Auszug aus Bestandsplan (1900-1910) m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 5 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Dachgeschoss Das Dachgeschoss gliedert sich in das 1. und 2. Dachgeschoss. Der Dachstuhl ist vollständig in Holzbauweise abgezimmert. Von außen betrachtet weißt das Dach maximal geringfügige Verformungen auf, was jedoch daran liegt, dass die im Querschnitt äußerst gering ausgebildeten und stark durchgebogenen Sparren seitlich aufgedoppelt wurden. Die seitliche Aufdopplung dient lediglich zur Herstellung einer ebenen Fläche und ist nicht als statische Verstärkung wirksam. Für einen für Wohnzwecke genutzten Dachausbau sind die Sparrenquerschnitte erfahrungsgemäß deutlich unterdimensioniert. Ein Großteil der verwendeten Holzbauteile des Dachstuhls weißt einen mitunter aktiven Insektenbefall auf. Um welche Art von Schädling es sich dabei handelt und was seinen natürlichen Gewohnheiten entspricht ist durch einen qualifizierten Sachverständigen oder Zimmermann/Restaurator mit entsprechender Qualifikation zu ermitteln. An einigen Stellen im Dach wurden in der Vergangenheit bereits schadhafte Bauteile konstruktiv verstärkt. Ob eine Sanierung oder eine Neuaufrichtung mehr Sinn macht, hängt in erster Linie von der geplanten Nutzung, des geplanten Ausbaus, des Schädigungsgrads der Bauteile, des Aufwands für die Schädlingsbekämpfung etc. ab. Oftmals und nach Einschätzung des Aufstellers auch hier, stellt sich bei nicht denkmalgeschützten Dachstühlen ein vollständiger Abbruch und eine Neuerrichtung des Dachstuhls als kostengünstigste Variante heraus. Dies kann bei Bedarf in einer gesonderten Kostengegenüberstellung erfasst werden. Die Aussage bezieht sich primär auf den Dachstuhl über dem Wohngebäude, da der Dachstuhl des angegliederten Scheunengebäudes bauzeitlich abweicht. Bild: Auszug aus Bestandsplan (1900-1910) m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 6 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: 1.DG mit additiven Verstärkungsmaßnahmen Bild: Verdrehung der Fußpfette im 1.DG bestehender schadhafter Bauteile. Bild: 2. DG mit gemauerten Räucherofen, der eine zusätzliche Belastung für einen Teil der Decke darstellt und augenscheinlich mitverantwortlich ist für Schäden an Kamin und Decke der darunter liegenden Stockwerke. Bild: Deutlich sichtbare Verformung des Bodens im Bild: Riss im Kamin im 1.DG. Dieser re- Bereich des Räucherofens im 2.DG sultiert aus der einseitigen Überbelastung des Räucherofens im 2.DG m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 7 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Nasse Stelle am Boden des 1.OG. Der Dielenbe- Bild: starke Durchbiegung der Bestands- lag weist bereits eine sichtbare Schädigung auf. Ur- sparren mit seitlicher Aufdopplung sächlich dafür ist die Dachdurchdringung der Antenne Bild: Bestandsparren mit einseitiger, seitlicher Aufdopplung Bild: Losung Bild: Nagespuren im Bereich des Feuchteschadens des südöstlichen Treppenhauses m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 8 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Teilweise starker Insektenbefall m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 9 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum 1. Obergeschoss Die Außenwände des 1. Obergeschoss sind massiv aus gemauerten Steinen errichtet. Die Innenwände gemäß den Bestandsplänen als Pfosten-Riegelkonstruktion oder Fachwerkwände mit ausgemauerten Gefachen. Ein typisches Rissbild für Fachwerkwände lässt sich nicht ablesen, was üblicherweise auf eine intakte Bausubstanz der Wände schließen lässt. Diese Aussage gilt hier nur eingeschränkt, da nahezu alle Wände gefliest oder tapeziert sind. Die Decken sind gemäß Bestandsplänen als Holzbalkendecke abgezimmert. Der Deckenaufbau sowie die Querschnitte der Deckenbalken sind nicht ablesbar. Bauzeittypische Deckenaufbauten bestehen i.d.R. aus unterseitig verputzten Deckenbalken, eingelegten Blindböden mit Schüttung sowie einem hölzernen Dielenbelag und teilweise Fußbodenbelag. Übermäßige Durchbiegungen oder Flecken, die auf einen Wasserschaden hindeuten und Rückschlüsse auf eine Schädigungen der unter Putz liegenden Bausubstanz ziehen lässt sind größtenteils nicht vorhanden. Lediglich um den Kamin ist ein verstärktes Rissbild in Wand und Decke erkennbar. Also Ursache kommt der im Dachgeschoss befindliche Räucherofen dafür in Frage. Im Flurbereich ist sowohl ein Feuchteschaden als auch ein starkes Rissbild in der Decke sichtbar. Hier kann von einer bereits massiven partielle Schädigung der Deckenbalken ausgegangen werden. Das gleiche Bild zeichnet sich an der Decke des nordwestlichen Badezimmers ab, gepaart mit partieller Schimmelbildung im Bereich des Feuchteschadens. Versteckte partielle Schädigungen der Decke wie bspw. durch kontinuierliches, tröpfchenweises Eindringen von Wasser undichter Leitungen (z.B. unter Nasszellen), Schwitzwasser (z.B. um bestehende Kamine) oder alte, verdecke Schäden lassen sich nicht ablesen, können aber nie ganz ausgeschlossen werden. Hinweise auf einen möglichen Insektenbefall von Holzbauteilen finden sich nicht. Es finden sich Hinweise, dass hin und wieder Tiere in dem Gebäude Zuflucht suchen. Die Losung deutet auf Tiere wie Hauskatze oder Marder hin. Mögliche schadstoffbelastete Materialien im Deckenaufbau können nur mit Hilfe von Sondierungs- öffnungen erkannt werden. Für einen geplanten Deckenaufbau mit einem gehobenen Standard hinsichtlich Schallschutz/Brandschutz/Fußbodenaufbau müssen die Decken vorab ohnehin zwingend sondiert und statisch überprüft werden. Hinweis: Sondierungsöffnungen geben keine Garantie auf einen flächendeckenden Zustand. Bild: Auszug aus Bestandsplan (1900-1910) m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 10 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Risse um den bestehenden Kamin im 1. OG Bild: Wasserschaden an Decke und Boden des Treppenhauses Bild: Wasserschaden mit Riss- und Schimmelbildung an der Decke des nordwestlichen Badezimmers m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 11 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Starke Rissbildung im Treppenhaus, die auf einen Schaden im Bereich der Deckenbalken hindeuten Bild: Zimmer ohne Tapete mit gleichmäßigen Haarrissen und freiliegendem Dielenboden Bild: Losung und Nagespuren m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 12 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Erdgeschoss Die Außenwände des Erdgeschoss sind massiv aus gemauerten Steinen errichtet. Die Innenwände gemäß den Bestandsplänen als Pfosten-Riegelkonstruktion oder Fachwerkwände mit ausgemauerten Gefachen. Ein typisches Rissbild für Fachwerkwände lässt sich jedoch nicht ablesen, was üblicherweise auf eine intakte Bausubstanz der Wände schließen lässt. Diese Aussage gilt hier nur eingeschränkt, da nahezu alle Wände gefliest oder tapeziert sind. Die Decken sind gemäß Bestandsplänen als Holzbalkendecke abgezimmert. Der Deckenaufbau sowie die Querschnitte der Deckenbalken sind nicht ablesbar. Bauzeittypische Deckenaufbauten bestehen i.d.R. aus unterseitig verputzten Deckenbalken, eingelegten Blindböden mit Schüttung sowie einem hölzernen Dielenbelag und teilweise Fußbodenbelag. Übermäßige Durchbiegungen oder Flecken, die auf einen ehemaligen Wasserschaden hindeuten und Rückschlüsse auf eine Schädigungen der unter Putz liegenden Bausubstanz ziehen lässt sind nicht erkennbar. Versteckte partielle Schädigungen der Decke wie bspw. durch kontinuierliches, Tröpfchen- weises Eindringen von Wasser undichter Leitungen (z.B. unter Nasszellen), Schwitzwasser (z.B. um bestehende Kamine) oder alte, verdecke Schäden lassen sich nicht ablesen, können aber nie ganz ausgeschlossen werden. An der westlichen Gebäudeecke befinden sich leichte Spuren schwarzen Schimmels. Hinweise auf einen möglichen Insektenbefall von Holzbauteilen finden sich nicht. Es finden sich Hinweise, dass hin und wieder Tiere in dem Gebäude Zuflucht suchen (Losung, Federn). Mögliche schadstoffbelastete Materialien im Deckenaufbau können nur mit Hilfe von Sondierungs- öffnungen erkannt werden. Für einen geplanten Deckenaufbau mit einem gehobenen Standard hinsichtlich Schallschutz/Brandschutz/Fußbodenaufbau müssen die Decken vorab ohnehin zwingend sondiert und statisch überprüft werden. Hinweis: Sondierungsöffnungen geben keine Garantie auf einen flächendeckenden Zustand. Bild: Auszug aus Bestandsplan (1900-1910) m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 13 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Erdgeschoss Bild: Schimmelspuren westliche Bild: Hinweise auf tierische Eindringlinge Gebäudeecke Bild: Vertikaler Riss im Treppenhaus: Bild: Flächige Haarrisse im Deckenputz des Hinweis auf stumpfen Materialstoß, Treppenhauses z.B. Holzstütze unter Putz m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 14 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Untergeschoss Das UG wurde massiv errichtet. Die Außenwände sind in Betonbauweise errichtet. Bauzeittypisch ist eine unbewehrte Ausführung der Kellerwände. Das Material der Kellerinnenwände lässt sich ohne Sondierungsöffnung nicht eindeutig bestimmen. Entweder massiv aus Beton oder gemauert. Die Decken sind sogenannte Hourdisdecken aus Stahlträgern mit eingehängten Ziegelelementen. Das spürbar feuchte Milieu des Kellers resultiert aus dem Feuchtetransport über den Boden und die Außenwände. Ablesbar ist dies bspw. an veralgten Stellen mit Lichtzufuhr sowie mal mehr mal weniger starken Salzausblühungen an Boden und Wänden (vorzugsweise Außenwänden) mit einhergehenden Putzabplatzungen. Schäden durch Salzausblühungen betreffen augenscheinlich nur den Oberflächenputz. Wo zugänglich sind die Stahlträger der Decke in der Deckenfläche leicht bis mäßig oberflächlich korrodiert. Speziell unmittelbar im Auflagerbereich der Außenwände jedoch sind tiefergehende Korrosionsschäden erkennbar. Dies zeigt sich durch stark aufgequollene, blätternde Korrosionsschichten. Im Zuge von geplanten Umbaumaßnahmen sollten diese im Vorfeld zwingend eingehender untersucht werden (gezieltes Freilegen einzelner, sichtbar geschädigter Träger im Auflager Bereich), um das Ausmaß der Schädigung feststellen zu können. Mögliche Sanierungsmaßnahmen im Bedarfsfall sind bspw. das Schaffen eines zusätzlichen Auflagers vor den Außenwänden, z.B. in Form eines Unterzugs. Ebenfalls sollte ein geeigneter Korrosionsschutz für die freiliegenden Stahlbauteile gewählt werden. Die eingehängten Deckenziegelelemente weißen in ungestörten Bereichen keine sichtbaren Schadstellen auf. Bereiche mit gezielten Decken und Wanddurchbrüchen sollten bei geplanten Umbaumaßnahmen gezielt bewertet und Wiederhergestellt werden, stellen momentan aber keine Gefahr der Standsicherheit dar. Mögliche Maßnahmen für eine Wiedernutzbarmachung des Gebäudes sind bspw. eine äußere Abdichtung der Kellerwände, das nachträgliche Einbringen einer Bodenplatte, Korrosionsschutz der Stahlträger sowie eine Sanierung des Oberflächenputzes. Eine Horizontalsperre der gemauerten Fundamente stellt dabei noch eine weitere, jedoch aufwändige, zusätzliche Möglichkeit dar. Andernfalls ist jedoch immer wieder mit Salzausblühungen an den Wänden als ein wiederkehrendes Phänomen zu rechnen. Bild: Auszug aus Bestandsplan (1900-1910) m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 15 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Untergeschoss Bild: Stahlunterzug mit leichter Ober- flächenkorrosion Bild: Untergeschoss mit veralg- Bild: Sichtbare Salzausblühungen am Ziegelboden tem Ziegelboden sowie Putzab- platzungen an den Außenwänden Bild: Korrosionsschaden im Auflagerbereich Bild: Sanierungsbedürftiges Auflager Stahlträger Außenwand der Hourdisdecke im Bereich Fenstersturz m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 16 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Deckendurchbruch Bild: Sanierungsbedürftiger Durchbruch Wandsturz Bild: Freiliegende Betonwand mit vollständig Bild: Außenwand mit sich ablösenden Putzschollen abgeplatztem Putz m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 17 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Gründung Die Gründung des Kellergeschosses erfolgte über Streifenfundamente (vgl. Bestandsunterlagen). Es ist davon auszugehen, dass diese wie die Außenwände aus unbewehrtem Beton bestehen. Die Gründungtiefe ist nicht bekannt und sollte im Falle der Planung einer neuen Bodenplatte unbedingt sondiert werden, um eine Mindesteinbindetiefe der Fundamente zu gewährleisten und um eine aufwändige Unterfangung zu vermeiden. Grundsätzlich weißt das Gebäude kein Gründungsproblem wie bspw. typische Setzungsrisse oder Verformungen auf, weder von außen noch von innen. Der Kellerboden besteht aus einem lose verlegten, gepflasterten und nicht verfugten Ziegelboden. Dabei wurden die Ziegel üblicherweise direkt auf dem anstehenden Baugrund verlegt. Statisch erfüllt dieser keine Funktion Bild: Auszug aus Bestandsplan (1900-1910) Bild: Untergeschoss m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 18 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Scheune Bild: Ansicht West Scheune Bild: Ansicht Nord Scheune m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 19 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Auszug aus Bestandsplan (1927), Ansicht Bild: Auszug aus Bestandsplan (1927), Grundriss EG m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 20 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Auszug aus Bestandsplan (1927), Gebäudeschnitt Bild: Auszug aus Bestandsplan (1927), Gebäudelängsschnitt m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 21 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Dachgeschoss Oberhalb des Erdgeschosses ist das Scheunengebäude vollständig in Holzbauweise abgezimmert. Die Außenwände des 1. Stocks sind als Fachwerkwände mit äußerer Bretterschalung ausgeführt. Durch die offenen Bauweise ist der Dachstuhl nur schwer bis gar nicht zugänglich und lässt sich fast ausschließlich nur aus großer Entfernung bewerten. Teilweise konnte ein Insektenbefall bei den verwendeten Hölzern festgestellt werden. Eine massive Schädigung von Holzbauteilen durch Insektenbefall konnte augenscheinlich jedoch nur bei sehr wenigen Bauteilen festgestellt werden. Um welche Art von Schädling es sich dabei handelt und ob ein aktiver Befall vorliegt ist durch einen qualifizierten Sachverständigen oder Zimmermann/Restaurator mit entsprechender Qualifikation zu ermitteln. Insgesamt hinterlässt der Dachstuhl einen guten Gesamteindruck. Die Feststellung und der Umfang potentieller Schäden ist nur durch eine gezielte Befahrung/Untersuchung möglich. Schadstellen sind zum Zeitpunkt der Begehung nur vereinzelt lokal feststellbar. Nasse Stellen oder Schäden, die auf eine undichte Dacheindeckung hindeuten, konnten bei der Begehung ebenfalls nicht festgestellt werden. Bild: Auszug aus Bestandsplan (1927), Sprengwerk der Bundachsen Bild: Auszug aus Bestandsplan (1927), Grundriss DG m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 22 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: An der Giebelwand des Wohngebäudes ist der Bild: Bauteil mit Insektenbefall ehemalige Dachstuhl der Vorgängerscheune noch ablesbar Bild: Störung am Auflagerpunkt der Bundstrebe Bild: Vordach Scheune augenscheinlich ohne Schäden m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 23 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Holzverschalung der Außenfassade oberhalb des Erdgeschosses weitestgehend intakt m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 24 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Erdgeschoss Das EG wurde massiv errichtet. Die Außenwände sind in Mauerwerksbauweise äußerlich als sichtbares Klinkermauerwerk erstellt. Der Putz im Gebäudeinneren ist nur noch in Fragmenten erhalten geblieben. Die Decken der Stallungen sind sogenannte Hourdisdecken aus Stahlträgern mit eingehängten Ziegelelementen und Kalkanstrich. Die Decken des nördlichen Gebäudeteils (Tenne und Wagenremise) sind als einfache Holzbalkendecken mit Dielenbelag ausgeführt. Das Gebäude wurde planmäßig als Stallung und Scheune genutzt. Üblicherweise findet sich in Gebäuden mit Nutztierhaltung eine hohe Salzbelastung in den Wänden durch den ausgeschiedenen Urin der gehaltenen Tiere. Der fehlende Oberflächenputz könnte dafür als Indiz herangezogen werden. Sichtbare Salzausblühungen zum Zeitpunkt der Begehung konnten jedoch nicht festgestellt werden. Dieser Aspekt sollte für eine Wiedernutzbarmachung jedoch beachtet werden. Die Wände weisen vereinzelt starke vertikale Risse von außen auf. Ursächlich deutet das auf horizontale Bewegungen auf Höhe der Decke sowie Schwachstellen im Mauerwerk hin. In weiten Teilen, vor allem im Nordwesten der Stallungen, weist das Mauerwerk im Inneren eine Vielzahl an fehlenden Steinen sowie eine unzureichende Fugenvermörtelung auf. Für eine ausreichende Gebäudeaussteifung ist im Zuge der Wiedernutzbarmachung das bestehende Mauerwerk wieder kraftschlüssig herzustellen. Wo zugänglich sind die Stahlträger der Hourdisdecke in der Deckenfläche mäßig bis stark oberflächlich korrodiert. Der oberflächlich aufgetragenen Putz auf der Unterseite der Stahlträger ist durch die Korrosion der Träger weitestgehend abgeplatzt. Im Zuge von geplanten Umbaumaßnahmen sollten diese im Vorfeld zwingend eingehender über Sondierungsstellen der Decke untersucht werden, um die Tiefe der Schädigung feststellen zu können. Die eingehängten Deckenziegelelemente weißen in ungestörten und einsehbaren Bereichen keine sichtbaren Schadstellen auf. Die teils dick aufgetragene, mehrlagige Kalkschlämme ist in weiten Teilen abgeplatzt, was jedoch nicht auf Schäden der Deckenelemente zurückzuführen ist. Auf den Ziegelelementen ist eine planmäßige, wenige cm starke Betonschicht aufgebracht. Die Ausführung deckt sich mit der damaligen Baubeschreibung. Im Bereich des Futterlochs ist der Deckenaufbau gut einsehbar. Die beiden stählernen Mittelunterzüge sind in weisen Teilen eingeputzt. An der Stelle der ehemaligen Stütze des nördlichen Unterzugs ist ein Bruch des Stahlunterzugs erkennbar. Links und rechts der Bruchstelle ist der Unterzug umgehend notzusichern! Lt. Planunterlagen von 1927 wurde mit insgesamt lediglich vier Gusseisenstützen geplant. In der Bauausführung wurden diese je Unterzug durch zwei etwas schwächere Stahl- oder Gusseisenstützen ergänzt, wobei eine dieser Stützen unter dem nördlichen Unterzug wieder entfernt wurde. Die Gusseisenstützen weisen teils starke Korrosionsschäden auf. Im Zuge der Planung einer Wiedernutzbarmachung ist eine Wiederverwendung als tragendes Bauteil nur nach eingehender Untersuchung eigeschränkt möglich. Alternativ können diese als dekoratives Element beibehalten werden und durch neue Stützen ergänzt werden. Die etwas schwächer ausgebildeten Stahl- oder Gusseisenstützen zeigen augenscheinlich nur oberflächliche Korrosionsschäden. Die Auflagerung auf den Futtertrögen erscheint teilweise allerdings fraglich. m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 25 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Auszug aus Bestandsplan (1927), Decke über EG / Baubeschreibung Bild: Auszug aus Bestandsplan (1927), Erdgeschoss m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 26 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Ehemalige Stallungen im Erdgeschoss Bild: Ehemalige Stallungen im Erdgeschoss m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 27 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Futterloch in der Stalldecke Bild: Stalldecke mit Putzabplatzungen Bild: Bruchstelle des stählernen Unterzug im Bereich der fehlenden Stütze. Der Unterzug ist links und rechts der Bruchstelle umgehend über eine Sprießung mit Bausprießen notzusichern! Bild: Stelle mit fehlender Stütze / Stelle Bild: Stallboden, teils gepflastert, teils Betonplatten der erforderlichen Notsprießung m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 28 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Gusseisenstütze mit massiven Korrosionsschäden Bild: Nachträglicher "Sturz". Unzu- Bild: Massive Fehlstellen im Mauerwerksgefüge reichende, nicht sachgemäße Aus- Führung. m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 29 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Bild: Abplatzungen an Betonsockel, Bild: Riss in Betonriegel über Torsturz bis ins aufgehende Putz und Mauersteinen im Sockel- Mauerwerk. Als Tragelement dient lediglich der hölzerne Bereich Riegel Bild: Vertikale Risse im Mauerwerk Bild: Risse und Fehlstelle im Mauerwerk m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 30 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Datum Gründung Die Gründung der Scheune erfolgte lt. Bestandsunterlagen über Streifenfundamente aus Beton. Die Gründungtiefe ist nicht bekannt. Ebenso die Breite der Fundamente. Im Zuge eines geplanten Umbaus des Gebäudes sollten diese allerdings sondiert und hinsichtlich Frosttiefe und anstehendem Baugrund eingehender untersucht werden. Im derzeitigen Zustand ist augenscheinlich kein Gründungsproblem erkennbar. Bild: Auszug aus Bestandsplan (1927), Baubeschreibung Bild: Auszug aus Bestandsplan (1927), Gebäudeschnitt durch EG und Gründung Bild: Auszug aus Bestandsplan (1900-1910), Gebäudelängsschnitt durch EG und Gründung m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH Statische Vorunters. Bauernhaus, Baindt 31 1073-23 KUTTRUFF INGENIEURE GmbH & Co. KG Ravensburg Tel.: 0751-36 14 19 00 SW mb BauStatik S011 2023.005 12.01.2024 Proj.Bez. Projekt Seite Position Datum Pos. SW Schlusswort Schlussbemerkung Die statische Voruntersuchung beschränkt sich auf die Dokumentation des allgemeinen Bauzustands visuell feststellbarer Schäden und Besonderheiten am Tragwerk, aus vorhandenen Bestandsunterlagen, ohne stichprobenartigen Sondierungen, ohne tiefergehende Bauteiluntersuchungen und ohne statische Bauteilprüfung. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in nicht einsehbaren Bereichen auch andere Zustände zu Tage treten. Die statische Voruntersuchung entspricht keinem statischen Nachweis, der zur Bauausführung berechtigt. Urheberrechte Diese bautechnischen Unterlagen gelten für das o.g. Bauvorhabens und sind standortbezogen. Die Übernahme dieser Unterlagen für andere Bauvorhaben oder Standorte bedarf der Genehmigung des Aufstellers. Unterschriften aufgestellt: gezeichnet: Ravensburg, Januar 2024 i.V. Martin Salvaggio B. Eng. Oliver Kuttruff Dipl.-Ing. (FH) Bauingenieur Beratender Ingenieur m b- Vi ew er V er si on 2 02 3 - C op yr ig ht 2 02 2 - m b AE C S of tw ar e G m bH stat. Voruntersuchung, Statische Voruntersuchung TB Inhalt V Vorbemerkung System Wohnhaus Dachgeschoss 1. Obergeschoss Erdgeschoss Untergeschoss Gründung Scheune Dachgeschoss Erdgeschoss Gründung SW Vorbemerkung System 2024-01-12T11:55:36+0100 Ravensburg Oliver Kuttruff Ich bin der Autor des Dokuments[mehr]

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            Gehöft Schachen

            Konzeptvergabe Gehöft Schachen Wir verkaufen ein Gehöft am nordöstlichen Rand des Ortsteils Schachen mit einer Grundstücksfläche von ca. 2.470 qm. Der Wohnteil des Hauptgebäudes wurde um 1902 gebaut, das Wirtschaftsgebäude mit Stallungen und Scheune etwa 1928. Es besteht Sanierungsbedarf. Das Gehöft ist ein historisches Zeitzeugnis für ländliche Bauten Anfang des letzten Jahrhunderts in Oberschwaben. Das Gehöft steht nicht unter Denkmalschutz, wobei die Charakteristik des Gebäudes jedoch erhalten werden soll. Der Kaufpreis beträgt 600.000,00 Euro und ist fixiert. Die Vergabe erfolgt als Konzeptvergabeverfahren - „Wettbewerb der Ideen“. Die Bewertung erfolgt dabei nach folgenden Kriterien: 1) Nutzen des Bauprojekts für Gemeinde und Nachbarschaft geplantes Nutzungskonzept angemessener baulicher Umgang mit der historischen Altbausubstanz 2) Qualifikation des Projektteams 3) Schlüssigkeit des Projektkonzeptes Ein Ausschuss nimmt die Bewertung vor und gibt eine Empfehlung. Der Gemeinderat beschließt anschließend die Vergabe. Ziel ist es, für das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Dreifaltigkeitskapelle eine adäquate Nutzung zu finden. Der Umbau zu einem Wohngebäude mit etwa acht Einheiten ist naheliegend, aber auch andere Nutzungen, die zum Gebäude und dem Ort passen, sind sehr gut denkbar. Zeitlicher Ablauf: Veröffentlichung der Unterlagen am 07.02.2024 auf dieser Seite Abgabe der Bewerbungen am 04.06.2024 Vorprüfung und Bewerbergespräche im Juni 2024 Gemeinderatsbeschluss im Juli 2024 weitere Informationen Gehöft Schachen Exposé Gehöft Schachen (PDF-Dokument, 2,33 MB, 06.02.2024) Anlage 1 - Formular Bewerbungsschreiben (PDF-Dokument, 454,76 KB, 06.02.2024) Anlage 2 - Fotodokumentation (PDF-Dokument, 2,66 MB, 06.02.2024) Anlage 3a - Genehmigungspläne Wohnteil 1904 (PDF-Dokument, 344,64 KB, 06.02.2024) Anlage 3b - Genehmigungspläne Wirtschaftsteil 1927 (PDF-Dokument, 345,22 KB, 06.02.2024) Anlage 3c - Ausführungsdetails Wirtschaftsteil 1927 (PDF-Dokument, 193,96 KB, 06.02.2024) Anlage 4 - Auszug GIS mit Luftbild im Maßstab 1 500 (PDF-Dokument, 3,82 MB, 06.02.2024) Anlage 5 - Energieausweis Schachener Str. 100 Baindt (PDF-Dokument, 1,36 MB, 06.02.2024) Anlage 6 - 24-01-12_Statische Voruntersuchung (PDF-Dokument, 40,1 MB, 06.02.2024) Anlage 7 - Gehöft Schachen Achsplan (PDF-Dokument, 1,25 MB, 06.02.2024)[mehr]

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                Wertstoffhof

                Wertstoffhof Ziegeleistraße 20 Öffnungszeiten: Freitag 15.00 – 18.00 Uhr jeden letzten Samstag im Monat 09.00 – 12.00 Uhr Am Karfreitag, den 29.03.2024 bleibt der Wertstoffhof Baindt geschlossen. Ersatzweise öffnet der Wertstoffhof dafür am Ostersamstag, den 30.03.2024 von 09:00 bis 12:00 Uhr. Angenommen werden: Wertstoffe wie z. B. Schrott, Papier, Glas, Elektro- und Elektronik-Altgeräte, leere Druckerpatronen (rote Tonne) Weitere Informationen rund um unser Wertstoffsammelsystem finden Sie auf der Homepage der RaWEG mbh. Informationen zur Annahme von Elektro – und Elektronikaltgeräte Sie können die Altgeräte kostenlos im Wertstoffhof zu den o.g. Öffnungszeiten abgeben. Es handelt sich hierbei um folgende Gerätegruppen: 1. Haushaltsgroßgeräte (Waschmaschinen, Elektroherde, Mikrowellengeräte etc.) 2. Kühl- und Gefriergeräte 3. Informations- und Telekommunikationsgeräte, Geräte der Unterhaltungselektronik (Drucker, Rechner, Faxgeräte, Mobiltelefone, Radio- und Fernsehgeräte etc.) 4. Gasentladungslampen (Neonröhren , Energiesparlampen etc.) 5. Haushaltskleingeräte (Toaster, Bohrmaschinen, Rasenmäher etc.) Die Geräte müssen getrennt nach Gerätegruppen gesammelt werden. Bitte folgen Sie den Anweisungen des Annahmepersonals.[mehr]

                Zuletzt geändert: 16.02.2024

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