Förderung KfW444 Baumpflanzungen Gemeinde Baindt erhält 80-prozentige Förderung für Baum- und Strauchpflanzungen Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit“, fördert im Rahmen des "Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz" der Bundesregierung, Projekte im besiedelten Bereich, die zu einem natürlichen Klimaschutz in Siedlungsgebieten beizutragen. Dabei sind Synergien zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels im Sinne einer Verbesserung des Mikroklimas durch Schattenwirkung und Kühleffekte explizit erwünscht. Die Gemeinde Baindt hatte hier für das KfW-Förderprogramm 444: „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“, einen Förderantrag für die Pflanzung von neuen Bäumen, Stauden und Hecken im innerörtlichen Bereich gestellt, der im Mai 2024 genehmigt wurde. In mehreren innerörtlichen Lagen, allen voran im Zuge der Neugestaltung des Dorfplatzes, wurden seit Mitte 2024 insgesamt 57 neue Bäume sowie 338 neue Sträucher, gepflanzt. Die gepflanzten Baum- und Straucharten, sind dabei allesamt nicht-invasiv eingestufte Arten, die größtenteils auch sehr gut an die Folgen des Klimawandels angepasst sind, was in Anbetracht von zunehmender Hitze und langanhaltenden Trockenphasen, von großer Bedeutung ist. Gerade die neu gepflanzten Bäume, sollen zukünftig, wenn sie noch größer sind, als wichtige Schattenspender im öffentlichen Raum dienen. Zudem verbessern die Bäume das Mikroklima und führen gerade auch an heißeren Tagen, über Verdunstungskälte zu einer deutlichen Temperaturabsenkung um bis zu 10°C bis 15 °C in deren direktem Umfeld. Beim Fördergeber wurde der Verwendungsnachweises für das Programm "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" im Januar 2026 eingereicht. Nach der erfolgreichen Prüfung, hat die Gemeinde Baindt ausgehend von den nachgewiesenen förderfähigen Kosten, Ende März 2026, eine Förderung in Höhe von 80 Prozent der Kosten für diese Pflanzungen erhalten. Der Zuschussbetrag, den die Gemeinde Baindt im Rahmen dieser Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit erhalten hat, liegt bei 102.837,27 Euro . An der Akquise dieser Fördermittel, von der Antragstellung bis hin zum Mittelnachweis, waren seitens der Verwaltung folgende Personen maßgeblich beteiligt: Wolfgang Abele, Florian Sascha Roth und Florian Roth. Ein großer Dank gilt Dorothea Hose, der Klimaschutzmanagerin des Gemeindeverbands Mittleres Schussental, für den Hinweis auf diese Förderung. Ein besonderer Dank gilt zudem dem Fachbüro 365° freiraum + umwelt aus Überlingen, welches die Verwaltung beim Verwendungsnachweis, allen voran der Verortung der einzelnen Bäume und Pflanzen im GIS-System, großartig unterstützt hat.[mehr]