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Gesucht nach "stellen".
Es wurden 1404 Ergebnisse in 2 Millisekunden gefunden.
Zeige Ergebnisse 131 bis 140 von 1404.
WHO-Zertifikat für die Ausfuhr von Arzneimitteln zur Anwendung bei Menschen beantragen

Wenn Sie Arzneimittel in Nicht-EU-Drittstaaten ausführen möchten, benötigen Sie dafür ein Zertifikat. Dieses Zertifikat muss dem Zertifikatsystem der Weltgesundheitsorganisation (sogenannte WHO-Zertifikate) entsprechen. In den folgenden Fällen kann ein WHO-Zertifikat beantragt werden: WHO-Zertifikat für pharmazeutische Produkte: Diese Erklärung bescheinigt den Zulassungsstatus und die GMP-Konformität der Herstellung, soweit dies von der zertifizierenden Behörde bestätigt werden kann. Erklärung des Zulassungsstatus für pharmazeutische Produkte: Diese Erklärung bescheinigt, dass für ein oder mehrere Produkte im Ausfuhrland Zulassungen bestehen. Chargenzertifikate für pharmazeutische Produkte: Dieses Zertifikat wird normalerweise vom Hersteller und nur ausnahmsweise – wenn staatliche Chargenprüfungen durchgeführt werden – von der Bundesbehörde ausgestellt, die die Chargenprüfung durchführt. Diese Zertifikate sind daher nicht Regelungsgegenstand dieser Verfahrensanweisung.[mehr]

Zuletzt geändert: 16.01.2024
Gewerbe abmelden

Wenn Sie den Betrieb Ihres Gewerbes einstellen möchten, sind Sie verpflichtet, Ihr Gewerbe abzumelden. Das Gleiche gilt, wenn Sie den Hauptsitz Ihres Betriebes oder einer Zweigniederlassung oder einer unselbstständigen Zweigstelle Ihres Unternehmens an einen neuen Standort verlegen und sich daraus die Zuständigkeit einer abweichenden Gemeinde ergibt. Melden Sie zuerst Ihr Gewerbe oder Geschäft am bisherigen Standort ab. Anschließend melden Sie es am neuen Standort wieder an. Wenn Sie die Rechtsform Ihres Gewerbes ändern, ist ebenfalls eine Gewerbe-Abmeldung erforderlich. Zunächst müssen Sie Ihren Betrieb unter der bisherigen Rechtsform abmelden. Anschließend melden Sie Ihr Gewerbe unter der neuen Rechtsform wieder an. Wenn Sie den Hauptsitz Ihres Betriebes oder einer Zweigniederlassung oder einer unselbstständigen Zweigstelle Ihres Unternehmens an einen neuen Standort verlegen, ohne dass sich an der Zuständigkeit innerhalb der Gemeinde etwas ändert, genügt eine Gewerbeummeldung. Vorzunehmen ist die Abmeldung von folgenden Personen oder ihren bevollmächtigten Vertreterinnen oder Vertretern: bei Einzelgewerben vom Gewerbetreibenden selbst, bei Kapitalgesellschaften (zum Beispiel GmbH, AG) von den gesetzlichen Vertretern. Bei Personengesellschaften (zum Beispiel OHG, KG, GbR/BGB-Gesellschaft, GmbH & Co. KG) sind von allen geschäftsführungsberechtigten Gesellschafterinnen oder Gesellschaftern jeweils Gewerbeabmeldungen vorzunehmen.[mehr]

Zuletzt geändert: 16.01.2024
Reisepass - erstmalig für das Kind beantragen

Für Auslandsreisen benötigen Kinder ein Ausweisdokument. Dafür kommen bei Kindern mit deutscher Staatsangehörigkeit verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Je nach Reiseziel sind das: Reisepass Personalausweis als Passersatz Achtung : Für manche Reiseziele ist ein Reisepass für das Kind vorgeschrieben. Das ist zum Beispiel für Südostasien und für eine visafreie Einreisein in die USA der Fall. In viele Länder können Kinder aber auch mit einem Personalausweis oder gegebenenfalls Kinderreisepass einreisen, sofern dieser noch gültig ist. Das gilt vor allem für die Staaten der Europäischen Union (EU). Reise- und Sicherheitshinweise für alle Länder finden Sie im Onlineangebot des Auswärtigen Amtes. Dort erfahren Sie unter "Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige", für welche Länder ein Reisepass erforderlich ist oder ein Personalausweis genügt. Der Reisepass kann schon für Kinder von Geburt an ausgestellt werden und hat für unter 24Jährige eine Gültigkeitsdauer von sechs Jahren. In folgenden Fällen ist ein Reisepass schon vor Ablauf der Gültigkeitsdauer ungültig: wenn er eine einwandfreie Feststellung der Identität des Kindes nicht zulässt, weil das Lichtbild im Dokument stark vom Gesicht des Kindes abweicht. Der Zeitpunkt muss in jedem Einzelfall beurteilt werden. wenn er verändert worden ist. wenn Eintragungen fehlen oder mit Ausnahme des Wohnortes unzutreffend sind. Tipp: In Eilfällen können Sie einen Reisepass im Expressverfahren beantragen. Sollten Sie schon für die Zeit bis zur Ausstellung des neuen (Express-) Reisepasses ein Reisedokument für Ihr Kind benötigen, können Sie einen vorläufigen Reisepass beantragen. Der vorläufige Reisepass gilt höchstens ein Jahr. Sie müssen ihn bei der Aushändigung des neuen Reisepasses zurückgeben.[mehr]

Zuletzt geändert: 16.01.2024
Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit beantragen

Berufsunfähige Versicherte haben die Möglichkeit, eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit zu beantragen. Als berufsunfähig gelten Sie, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen im Vergleich zu gesunden Menschen weniger als 6 Stunden täglich arbeiten können. Dies bezieht sich sowohl auf Ihren bisherigen als auch auf einen anderen Ihnen zumutbaren Beruf. Die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit wird aus allen rentenrechtlichen Zeiten errechnet, die Sie bis zum Eintritt der Berufsunfähigkeit erworben haben. Bei Berechnung der Rente wird auch immer geprüft, ob eine zusätzliche - „fiktive“ - Zeit bei der Berechnung der Rentenhöhe berücksichtigt werden kann. Dies hat den Hintergrund, dass vor allem bei Inanspruchnahme der Rente in jungen Jahren die Berechnung der Renten nur aus den eingezahlten Beiträgen zu einer geringen Rentenhöhe führen würde. Diese zusätzliche – „fiktive“ - Zeit wird Zurechnungszeit genannt und ist die Zeit zwischen dem Eintritt der Erwerbsminderung und einem bestimmten, gesetzlich festgelegten Lebensalter. Hierdurch werden Sie so gestellt, als ob Sie bis zu diesem Lebensalter Beiträge gezahlt hätten. Beginnt Ihre Rente vor der für Sie maßgeblichen Altersgrenze, müssen Sie Abschläge in Kauf nehmen. Für jeden Monat, den Sie früher in Rente gehen, beträgt der Abschlag 0,3 Prozent, insgesamt jedoch höchstens 10,8 Prozent. Lassen Sie sich bei der Deutschen Rentenversicherung beraten. Befristung der Rente: Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit erhalten Sie befristet gezahlt. Befristete Renten beginnen frühestens ab dem 7. Kalendermonat nach Eintritt der Erwerbsminderung, wenn Sie den Antrag auf Erwerbsminderungsrente rechtzeitig gestellt haben. Eine befristete Rente kann im Rahmen eines Weitergewährungsverfahrens verlängert werden. Ist es ausschließlich aus medizinischen Gründen unwahrscheinlich, dass sich Ihre geminderte Leistungsfähigkeit bessern wird, erhalten Sie die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit von Anfang an unbefristet. Die Rente beginnt dann frühestens mit dem Kalendermonat nach Eintritt der Erwerbsminderung, wenn Sie den Antrag auf Erwerbsminderungsrente rechtzeitig gestellt haben[mehr]

Zuletzt geändert: 16.01.2024
FED_AltdorferWald_Abschlussbericht_korr_250617_web.pdf

Energiedialog Altdorfer Wald Abschlussbericht Empfehlungen der kommunalen Dialoggruppe an die Windparkgesellschaft Altdorfer Wald GmbH Forum Energiedialog Baden-Württemberg | Mai 2025 Fo to : w w w .p ad d ys ch m itt .d e https://www.energiedialog-bw.de https://www.energiedialog-bw.de https://www.paddyschmitt.de 2 Foto: Öffentliche Auftaktveranstaltung zum Energiedialog am 23. Mai 2022 in Vogt 3 Unser Hintergrund Unser Hintergrund Die Dialoggruppe ist eine kommunale Zusammenset- zung aus den sieben angrenzenden Gemeinden des Alt- dorfes Waldes: Baindt, Baienfurt, Bergatreute, Schlier, Waldburg, Wolfegg und Vogt. Sie wurde auf Vorschlag des Forum Energiedialog (FED) – ein Angebot des Lan- des Baden-Württemberg an die Kommunen – ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder sind Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, je ein Mitglied der Gemeinderäte, chan- cengleich ausgewählte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertretungen von vier Bürgerinitiativen und Vereinen. Die Dialoggruppe ist kein Entscheidungsgremium über den Windpark, sie wendet sich mit ihren Anliegen und Empfehlungen deshalb direkt an die Windpark Altdor- fer Wald GmbH (WAW). Im April 2022 startete der Energiedialog im Altdorfer Wald sein Angebot. Seither fanden insgesamt acht Sit- zungen der Dialoggruppe, drei öffentlichen Veranstal- tungen und zwei Exkursionen statt. Relevante Themen des Windparks wurden erörtert und die Öffentlichkeit informiert. Die politische Zielsetzung und planungsrechtlichen Hintergründe zum Windenergieausbau in Baden-Würt- temberg wurden dargelegt und kritisch hinterfragt. Im Kampf gegen den Klimawandel ist eine erfolgrei- che Energiewende notwendig. Windenergieanlagen sind auch in Süddeutschland (neben Solaranlagen) ein Grundbaustein dafür. Die Bewertung von Winde- nergieanlagen im Altdorfer Wald bleibt in der Dialog- gruppe strittig. Ein Teil der Dialoggruppe kritisiert, dass ein Projekt dieser Größenordnung durch Verpachtung von Lan- des- und Privatflächen den Kommunen und den An- wohnenden „vorgesetzt“ wird. Einigkeit besteht darin, dass der Informationsfluss zu Beginn des Projekts (Aus- schreibung durch das Land, Vergabeverfahren durch ForstBW) mangelhaft war. Die Unterstützung durch das Forum Energiedialog wird dagegen wertgeschätzt. Der Altdorfer Wald hat eine herausragende Bedeutung für die Region. Als größte zusammenhängende Wald- fläche, als Trinkwasserreservoir, als Refugium für Arten- vielfalt und Naturraum, als Naherholungsgebiet zum Wandern, Radfahren und für Erholungssuchende. Eine Belastung durch den Kies- und Torfabbau ist in den Gemeinden und im Wald bereits vorhanden. Es besteht vielfach die Sorge, dass mit einem Windpark weitere Infrastruktur vor allem im Wald und darum ent- steht. Dass sich neue (energieintensive) Industrie an- siedeln könnte, wird in der Gruppe sowohl als Chance wie auch als Bedrohung bewertet. Der Dialoggruppe ist bewusst, dass viele unterschied- liche Belange bei der Projektplanung berücksichtig werden müssen. Die Anliegen und Interessen der Bür- gerschaft und der Naturschutzgruppen müssen dabei Beachtung finden. „Die Dialoggruppe appelliert an die Projektentwickler, dass die folgen- den Anliegen geprüft, ernstgenom- men und bestmöglich berücksichtigt werden, um eine möglichst große Akzeptanz des möglichen Windparks zu erreichen.” 4 Foto: Treffen der Dialoggruppe am 11. Oktober 2023 mit Umweltministerin Thekla Walker in Waldburg Bürgermeisterin Simone Rürup, Baindt Bürgermeister Helmfried Schäfer, Bergatreute Bürgermeister Michael Röger, Waldburg Bürgermeister Peter Smigoc, Vogt Bürgermeister Günter A. Binder, Baienfurt Bürgermeisterin Katja Liebmann, Schlier Bürgermeister Peter Müller, Wolfegg Im Namen der gesamten Dialoggruppe, für die sieben Kommunen: Günter A. Binder 5 6 Foto: Die Dialoggruppe verfasst gemeinsam die Empfehlungen an die Windpark Altdorfer Wald GmbH am 01. April 2025 in Waldburg 7 Unsere Empfehlungen Schutzgut Mensch Regionale Wertschöpfung Wald- und Naturschutz Grund- und Trinkwasserschutz Information & Dialog mit Kommunen, Bevölkerung Schutzgut Mensch Bei der Konzeption der Anlagenstandorte müssen unter- schiedliche Belange rechtlich berücksichtigt werden. Da- bei dürfen die Anwohnenden nicht vergessen werden. » Beschränkung der Gesamtzahl an Windenergieanla- gen (WEA) auf ein verträgliches Maß » Mit Berücksichtigung der besonderen Topographie (Höhenunterschiede zwischen Wohnbebauung und WEA-Standorten), sowie der Hauptwindrichtung: Größtmögliche Abstände zur Wohnbebauung; deut- liche Unterschreitung der gesetzlich erlaubten Schal- limmissionen und Schattenschläge. » Erhaltung des Erholungsraums Altdorfer Wald für die anliegenden Gemeinden mit entsprechenden Maßnahmen (insbesondere Erhalt und schnelle Wiederverfügbarkeit von Wegen, Wanderparkplät- zen und sonstigen Einrichtungen zur Naherholung), besonders in Nähe der Siedlungsbereiche steht die Naherholung im Wald im Vordergrund » Belastungen während der Bauphase für die Anwoh- nenden minimieren und schonendes Zuwegungs- konzept für die umliegenden Gemeinden Gleichwohl ist der Dialoggruppe bewusst, dass zum Schutzgut Mensch ebenfalls der Schutz vor dem Kli- mawandel, die Sicherung unseres Wohlstandes und die gesicherte Versorgung der regionalen Wirtschaft mit Energie gehörene. Regionale Wertschöpfung Ein Windpark im Altdorfer Wald muss zur regionalen Wertschöpfung beitragen – für die angrenzenden Ge- meinden und lokale Unternehmen. » Regionale Betreibergesellschaft mit direkten Betei- ligungen u. a. regionaler und lokaler Energieversor- ger ermöglichen, auch um die Gewerbesteuern Ort zu halten. » Lokale Bürgerenergiegesellschaft zum Beispiel über den Verein Energiewende Vogt e. V. beteiligen, um niedrigschwellige Finanzierungsangebote auch für Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. » Zahlung der 0,2 Cent je produzierter Kilowattstunde nach §6 EEG an die angrenzenden Kommunen. Das würde circa 30.000 € pro Jahr und Anlage für die Gemeindekassen entsprechen. » Stromlieferverträge (Power-Purchase-Agreements) für regionale Unternehmen mit hohem Strombedarf anbieten. » Unbedingt, weil wichtig für die Akzeptanz: Vergüns- tigte Bürgerstromtarife für die angrenzenden Ge- meinden und lokale Unternehmen als Ausgleich für die Belastungen durch den Windpark. 8 Foto: Losziehung der chancengleich ausgewählten Bürgerinnen und Bürger für die Dialoggruppe mit Georg Rupp am 24. Mai 2023 in Wolfegg Wald- und Naturschutz Der Bau und Betrieb von Windenergieanlagen bis zu 30 WEA stellen einen massiven Eingriff für den Altdor- fer Wald dar. Zusammen mit dem Abbau von Torf und Kies wird eine unverhältnismäßige Belastung des Wal- des befürchtet. » Ganzheitliches und langfristiges Waldnaturschutz- konzept für den gesamten Altdorfer Wald. Wichtig: in Abstimmung mit anderen (Bau/Infrastruktur-)Vorha- ben und deren Ausgleichsmaßnahmen und bezug- nehmend auf das Konzept der lokalen Naturschutz- verbände: Freihaltung sensibler Waldbereiche und des Wildtierkorridors nationaler Bedeutung. » Generell: Minimierung der Eingriffe in den Wald und den Naturraum, Standorte möglichst nah an den vorhandenen Wegen. » Zuwegungskonzept, das sich am vorhandenen We- genetz im Wald orientiert, Stichwege vermeidet und Kalamitätsflächen nutzt. » Waldumwandlung flächenmäßig 1 zu 1, aber keine sinnlosen Neupflanzungen auf landwirtschaftlichen Flächen. Stattdessen: lokale ökologische Aufwertun- gen im Wald selbst, Nachökologisierung des Fich- tenforsts, Waldarrondierungen, Ökologische Aufwer- tung als Schonwald, aber nicht als Bannwald! » Ausreichende Minderungsmaßnahmen während des Betriebs über Abschaltungen für den Artenschutz. Ein Eingriff kann auch Chancen für die Waldentwick- lung eröffnen, die in Abstimmung mit dem Forst und den Naturschutzverbänden genutzt werden sollten. 9 Foto: Begehung des Altdorfer Waldes und dem Röschen- wald durch die Dialoggruppe am 19 Juli 2024 10 Grund- und Trinkwasserschutz Das Grundwasser aus dem Altdorfer Wald ist für die lokale, regionale und überregionale Trinkwasserversor- gung unabdingbar. Dem Trinkwasserschutz ist absolu- te Priorität einzuräumen, denn in Zukunft sollen bis zu 150.000 Menschen mit ebendiesem Wasser versorgt werden können. Eingriffe müssen deshalb sorgfältig abgewogen werden und aktuelle – sowie idealerweise auch zukünftige/geplante – Schutz- und Vorrang- und Vorbehaltsgebiete beachtet werden, um den bestmög- lichen Grund- und Trinkwasserschutz zu wahren. » Standorte der Anlagen maximal weit weg von Was- serschutzgebiet Zone II. » Umsetzung aller Schutzmaßnahmen für (Rück-) Bau und Betrieb nach dem aktuellen Stand von Wissen- schaft und Technik, um eine Schadstofffreisetzung praktisch zu verhindern und schnelles und effektives Handeln bei Havarie zu gewährleisten – insbesonde- re im Wasserschutzgebiet Zone III. » Notfallkonzept für Brände entwickeln und in den An- lagen alle technisch möglichen Löschanlagen ein- bauen (Brandverhinderung). Die örtlichen Feuerweh- ren müssen geschult werden und die Anschaffung von geeigneten Löschfahrzeugen und Feuerwehr- ausrüstung für die Kommunen sind denkbar. » Konzept zur Ableitung und Versickerung von Regen- wasser und zum Erosionsschutz im Altdorfer Wald entwickeln. » Ausreichend Rücklagen (inflationsausgleichend, auf- stockend), um die gesamte Anlage samt Fundament nach Ende der Laufzeit komplett zurückzubauen. Information & Dialog mit Kommunen, Bevölkerung Auch während der Genehmigungsphase sowie in der Bau- und Betriebsphase ist das Interesse und der Infor- mationsbedarf am möglichen Windpark groß. Informa- tion und Dialog sollen auch nach dem Energiedialog aufrechterhalten und zusätzliche Informationsangebote an die Öffentlichkeit durch die WAW angeboten werden. » Fortführung des regelmäßigen Austauschs mit den Kommunen, insbesondere mit den Gemeinderätin- nen und Gemeinderäten » Aufbau und Intensivierung des Dialogs mit der Öf- fentlichkeit: mindestens zwei öffentliche Veranstal- tungen im Jahr in einer der anliegenden Kommunen (rotierend), die über Projektstand, aktuelle Entwick- lungen und die nächsten Schritte informieren, Mög- lichkeit für Fragen. Die Einladung dazu sowie beglei- tende schriftliche Informationen zum Projekt sollen per Posteinwurf an alle Haushalte erfolgen. » Laufend aktualisierte Projekthomepage » Anlagenstandorte der WEAs, Zuwegung, Netzan- schluss und Bau von Umspannwerken frühzeitig kommunizieren Wenn der Windpark gebaut werden sollte: » Windpark als Projekt der Energiewende: Baustellen- führungen für die Öffentlichkeit, Vorstellung in Schu- len, Infotafeln und Lehrpfad, Einbindung in das Tou- rismuskonzept » Eröffnungsfest in Kooperation mit lokalen Vereinen 11 Foto: Info-Tour „Energiedialog vor Ort“ am 12. Mai 2023 in Waldburg 12 13 Unsere Infos Alle Ausgaben der kommunalen Informationsreihe zu Windenergie im Altdorfer Wald Thema 1 | Teilregionalplan Energie Thema 2 | Rolle und Sichtweise der Landesregierung Thema 3 | Vorstellung Projektiererin Thema 4 | Veranstaltungsbericht 18.01.2024 Thema 5 | Bericht zur Waldbegehung der Dialoggruppe Thema 6 | Bericht Fachdialog Wasserschutz und Windenergie am 11.03.2025 Warum werden Windenergieanlagen im Altdorfer Wald geplant? Um die Energiewende zu schaffen, soll Windener- gie im ganzen Bundesgebiet ausgebaut werden. Die Bundesregierung hat den Ländern deshalb gesetzli- che Flächenziele vorgegeben. Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat ihre Regionalverbände wiederum beauftragt, geeignete Flächen zu reser- vieren. Der Direktor des Regionalverbands Bodensee- Oberschwaben (RVBO) Dr. Wolfgang Heine war am 21. Juni 2023 beim Treffen der Dialoggruppe* zu Gast und erläuterte den Auftrag, den aktuellen Pla- nungsstand und die Bedeutung für die Planungen im Altdorfer Wald. Was ist der Regionalverband und was tut er? Die drei Landkreise Sigmaringen, Ravensburg und der Bo- denseekreis bilden gemeinsam den RVBO. Für dieses Ge- biet wird ein gemeinsamer Regionalplan erstellt. Dieser legt die „anzustrebende räumliche Entwicklung und Ord- nung der Region“ fest, beispielsweise wo der Freiraum zu schützen ist und wo Siedlungs- oder Industriegebiete sein können. Das passiert in Form von Texten und Karten. Die Regionalverbände sollen nun auch wieder die Energie- erzeugung in Baden-Württemberg steuern. Dafür erstellt der RBVO derzeit einen neuen Teilregionalplan Energie, indem große Flächen zur Nutzung von Wind- und Solar- energie (Freifl ächen-Photovoltaik) festgelegt („ausgewie- sen“) werden. Der RVBO hat eine eigene Internetseite eingerichtet, auf welcher der aktueller Stand und Hinweise zu Veranstaltun- gen zu fi nden sind: www.rvbo-energie.de Welche Ziele muss der neue Teilregio- nalplan Energie erfüllen? Baden-Württemberg will 1,8 % seiner Fläche für Windener- gie ausweisen. Für Freifl ächen-Photovoltaik (Solarparks) werden 0,2 % gesucht. Welche Flächen werden ausgewiesen? Derzeit defi niert der RVBO „Suchräume“. Innerhalb dieser Gebiete werden die konkreten Vorranggebiete ausgewie- sen. Auch Teile des Altdorfer Waldes liegen in einem Such- raum. Regionaldirektor Dr. Wolfang Heine erklärt, dass sie bei der Suche nach Vorranggebieten zunächst verschiedene Ausschluss- und sehr erhebliche Konfl iktkriterien über- einander gelegt werden, die dazu führen, dass fast 90 % der Regionsfl äche von vornherein ausscheidet. Insbeson- dere wegen der Windhöffi gkeit, des Siedlungsabstands und des Artenschutzes bleiben in Süddeutschland häufi g Waldgebiete übrig. Unsere Suchraumkarte für Wind- energie ist zum großen Teil eine Waldkarte. Dr. Wolfgang Heine am 21.06.2023, bei der Sitzung der Dialoggruppe in Wolfegg Was sind die Kriterien für die Suche nach Vorranggebieten für Windener- gie? Kriterien nach denen der RVBO Gebiete bewertet sind etwa Windhöffi gkeit, Abstände zu geschlossenen Wohn- siedlungen (750 Meter), Denkmalschutz, Naturschutz & Artenschutz, Ziviler Luftverkehr und militärische Belange und Gewässerschutz. Eigentumsverhältnisse an der Flä- che spielen keine Rolle. Kommunaler Energiedialog zum geplanten Windpark im Altdorfer Wald Thema 1 | Teilregionalplan Energie “ Auszug aus der Suchraumkarte des RVBO Juli 2013 Unsere Suchraumkarte für Wind- energie ist zum großen Teil eine Waldkarte. Dr. Wolfgang Heine am 21.06.2023, bei der Sitzung der Dialoggruppe in Wolfegg “ 14 Welche Windbedingungen sind nötig? Bei der Abschätzung der Windhöffi gkeit bezieht sich der RVBO auf den Windatlas Baden-Württemberg. Der Wind- atlas zeigt die Eignung eines Standortes an der sogenann- ten Leistungsdichte des Windes auf. Diese wird in Watt pro Quadratmeter angegeben. Der erforderliche Mindestwert beträgt 190 W/m² in 160 m Höhe. Im Altdorfer Wald weist der Windatlas die mittleren Kategorien „> 250 – 310 W/m²“ und „> 190 – 250 W/m²“ aus. Der Windatlas ist online abrufbar unter: www.energieatlas-bw.de/wind/windatlas-baden-wuerttemberg Übrigens: Die Berechnungen im Windatlas reichen zur Wirtschaftlichkeitsprüfung eines Windparks nicht aus. Die planende Firma Windpark Altdorfer Wald GmbH (WAW) führt eigene Windmessungen durch. So können sie sicher entscheiden, ob sich der Windpark betreiben lässt. Wie wird der Grundwasserschutz beachtet? Wasserschutzgebiete werden vom Landratsamt ausge- wiesen. Gebiete der Zone 1 haben die höchste Schutz- klasse und der Bau von Windenergieanlagen ist dort ausgeschlossen. Zone 2 ist ebenso nicht Bestandteil des Suchraums. In Gebieten der Zone 3 ist der Bau hingegen grundsätzlich möglich, erläutert Regionaldirektor Heine auf Rückfrage der Dialoggruppe. Außerdem erklärte er, dass Wasservorrang und Vorbehaltsgebiete im Regional- plan keine Ausschlusswirkung hätten. Hydrogeologische Gutachten für den Standort jeder einzelnen Anlage sollen mögliche Gefährdungen für das Grundwasser im Rahmen des Genehmigungsverfahrens klären. Diese seien von der WAW für den Altdorfer Wald bereits beauftragt. Was ist der Zeitplan der Regionalplanung? Innerhalb dieser Suchräume wird jetzt ein Entwurf für die konkreten Gebiete erarbeitet. Spätestens zum 1. Ja- nuar 2024 werden diese Gebiete veröffentlicht (Offen- lage). In einer zwei- bzw. dreimonatigen Anhörungsfrist können Träger öffentlicher Belange sowie jede Privat- person Stellungnahmen einreichen. Bis spätestens zum 30. September 2025 muss ein Satzungsbeschluss zum Teilregionalplan erfolgen. Dieser ist bis Ende 2025 vom zuständigen Ministerium zu genehmigen und anschlie- ßend rechtskräftig. Und dann? Wenn das 1,8-Prozent-Ziel rechtssicher erreicht ist, werden außerhalb dieser Vorranggebiete für Windenergiegebiete zunächst keine Anlagen gebaut. Kommunen können aber ergänzend über die Bauleitplanung Flächen ausweisen. Was passiert, wenn das Ziel nicht erreicht wird? Dann gibt es keine steuernde Wirkung – Windenergiean- lagen können grundsätzlich überall im Außenbereich ge- baut werden, sofern keine gesetzlichen Konfl ikte vorliegen (Super-Privilegierung). Das Plädoyer des Regionaldirektors Dr. Wolfang Heine beim Treffen der Dialoggruppe lautete daher: Wir sollten diese Aufgabe ge- meinsam hinbekommen, um diese Super-Privilegierung zu ver- hindern. Dr. Wolfgang Heine am 21.06.2023 bei der Sitzung der Dialoggruppe in Wolfegg Was heißt das konkret für den geplan- ten Windpark im Altdorfer Wald? Diese Frage war für die Mitglieder der Dialoggruppe von zentraler Bedeutung. Dr. Wolfang Heine betonte mehrfach, dass der RVBO unabhängig von der Projektentwicklung der WAW arbeite. Auch ob die Flächen dem Land (Forst BW), kommunalen oder privaten Eigentümern gehöre, sei irrelevant. Man arbeite nach gesetzlichen Vorgaben und fachlichen Kriterien. Ab 2025 sei dann der Bau von Wind- energieanlagen nur innerhalb der ausgewiesenen Flächen möglich. Die Offenlage des RVBO 2024 wird daher rich- tungsweisend für die Windparkplanung sein. D. h. wenn der Regionalverband (nur) eine kleinere Fläche ausweisen sollte als das Projektgebiet, wären auch entsprechend we- niger Windenergieanlagen im Altorfer Wald möglich. *Die Gemeinden Baienfurt, Baindt, Bergatreute, Schlier, Vogt, Waldburg und Wolfegg informieren im Rahmen des Energiedialogs gemeinsam über den geplanten Windpark. Seit Juni 2023 wird der Energiedialog von der Dialoggruppe gesteuert. Diese beteiligt unterschiedliche Anspruchs- gruppen am Energiedialog, trifft sich regelmäßig und wählt unter ande- rem Themen für diese Info-Reihe aus. Die sieben Kommunen werden vom Forum Energiedialog unterstützt. Das Forum Energiedialog Baden-Württemberg ist ein Landesprogramm des Umweltministeriums, das Kommunen im Zusammenhang mit An- lagen der erneuerbaren Energien begleitet: energiedialog-bw.de Bei Fragen ist Sarah Albiez ansprechbar | s.albiez@energiedialog-bw.de | 0151 10674803. “Wir sollten diese Aufgabe ge- meinsam hinbekommen, um diese Super-Privilegierung zu ver- hindern. Dr. Wolfgang Heine am 21.06.2023 bei der Sitzung der Dialoggruppe in Wolfegg “ 15 Die Flächen im Altdorfer Wald gehören dem Land Baden-Württemberg. Die baden-württembergische Umweltministerin Thekla Walker war am 11. Okto- ber 2023 beim dritten Treffen der Dialoggruppe zu Gast. Dieser Besuch war ein ausdrücklicher Wunsch der sieben Gemeinden. Die Ministerin erläuterte die Sichtweise der Landesregierung und beantwortete Fragen. Zu Beginn der Sitzung konnten sich die Ini- tiativen vorstellen und ihre Anliegen an die Landes- regierung formulieren. Welche Rolle spielt die Landesregie- rung beim geplanten Windpark? Es ist der politische Wille der amtierenden Landesregie- rung die Energiewende umzusetzen und somit auch den Ausbau von Windenergieanlagen voranzutreiben. Des- halb startete 2021 unter anderem die sogenannte „Ver- marktungsoffensive“, die landeseigene Flächen für die Nutzung von Windenergie bereitstellte. Teil dieser landes- weiten Ausschreibungen von ForstBW war auch der Alt- dorfer Wald. Die Fläche ist aus Sicht der Landesregierung für die Windenergienutzung geeignet: Es handelt sich um eine zusammenhängende Fläche mit ausreichend Wind und Abstand zur Wohnbebauung. Es ist der Landesregierung gleichzeitig ein Anliegen, dass wichtige Fragestellungen rund um das Projekt erörtert und lokale Anspruchsgruppen eingebunden werden. Mit dem Energiedialog unterstützt die Landesregierung aktiv eine sachliche Debatte vor Ort, um eines der wichtigen Zu- kunftsthemen voranzutreiben. Ministerin Thekla Walker legte dar: Die Landesregierung hat weder direkten Einfl uss auf die Auswahl der Projekt- entwickler, noch auf die Ausweisung der Flächen im Re- gionalplan, noch auf die Genehmigung des Windparks. Dies sind unterschiedliche Verfahren, die nach festen beziehungsweise gesetzlichen Kriterien geprüft und von unterschiedlichen Behörden geführt werden. Wie passen Naturschutz und Wind- park zusammen? Die Ministerin machte deutlich, dass es aus Sicht der Landesregierung Natur- und Klimaschutz nur mit einer erfolgreichen Energiewende geben könne. Der Ausbau von erneuerbaren Energien habe daher eine hohe Priori- tät überall in Baden-Württemberg – nicht nur im Altdorfer Wald, auch wenn das ein besonders wichtiges Projekt im Land sei. Thekla Walker betonte gegenüber der Dialoggruppe, dass sie auch Ministerin für Naturschutz sei. Der Schutz des Na- turraums Altdorfer Wald gehöre damit genauso zu ihren Aufgaben. Der Erhalt des Altdorfer Waldes sei auch ihr wichtig – und der Ausbau grüner Stromerzeugung daher umso notwendiger, schlussfolgerte Walker. Auch mir ist es ein Anliegen den Altdorfer Wald zu erhalten. Thekla Walker am 11.10.2023, bei der Sitzung der Dialoggruppe in Waldburg Was hat die Region von dem Windpark? Von den Windenergieanlagen könnte die ganze Region profi tieren, erläuterte die Umweltministerin: Je erzeug- te Kilowattstunden erhalten die umliegenden Kommu- nen 0,2 Cent, immerhin bis zu 32.000 € pro Anlage pro Jahr. Darüber hinaus könnten partizipative Betreiber- modelle zusätzliche Wertschöpfung vor Ort generieren. Die Verfügbarkeit von regenerativer Energie sei auch ein Standortvorteil. Und nicht zuletzt könne der Windpark rechnerisch den gesamten Strombedarf des Landkreises Ravensburg decken. Wird der Altdorfer Wald ein intakter Wald bleiben? Mitglieder der Dialoggruppe äußerten die Sorge, dass die Windenergieanlagen zu viele Schneisen in den Wald schneiden und diesen schädigen könnten. Ministerin Wal- ker zeigte Verständnis für die Sorge um Natur und Heimat. Ihrer Ansicht nach sei die Verhältnismäßigkeit bei diesem Projekt gegeben. Der Altdorfer Wald wird ein Erholungsort bleiben, sagte sie gegenüber der Dialoggruppe. Der Kampf gegen den Klimawandel sei ein Wettlauf gegen die Zeit. Alle verfügbaren und geeigneten Flächen müssten daher jetzt genutzt werden. Kommunaler Energiedialog zum geplanten Windpark im Altdorfer Wald Thema 2 | Rolle und Sichtweise der Landesregierung “Auch mir ist es ein Anliegen den Altdorfer Wald zu erhalten. Thekla Walker am 11.10.2023, bei der Sitzung der Dialoggruppe in Waldburg “ 16 Was ist mit dem Schutz des Trinkwassers in der Region? Einstimmig verlangte die Dialoggruppe, dass von den Windenergieanlagen keine Gefahr für das Trinkwasser ausgehen dürfe. Die Umweltministerin verwies auf die hydrogeologischen Gutachten, welche bereits beauftragt wurden. Der vorsorgliche Grundwasserschutz muss vom Projektentwickler nachgewiesen werden und wird im Ge- nehmigungsverfahren geprüft. Zuständig für das Verfah- ren ist das Landratsamt Ravensburg. Der Altdorfer Wald ist ein besonderer Naturraum mit einzigartigem Trinkwasser. Roland Seyboldt, vom Verein Altdorfer Wald am 11.10.2023, bei der Sitzung der Dialoggruppe in Waldburg Das Land Baden-Württemberg als Mitglied der Dialoggruppe? Das Land muss hier mit am Tisch sitzen! Bürgermeister Peter Müller (Wolfegg) am 11.10.2023, bei der Sitzung der Dialoggruppe in Waldburg Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister forderten, dass eine Vertretung des Landes fest in den Dialog ein- gebunden werde. Die Ministerin sagte eine regelmäßi- ge Begleitung der Dialoggruppe durch das Land zu. Sie stellte fest, dass der Energiedialog um den Altdorfer Wald wichtige Arbeit leiste, dies gelänge nur mit dem Engage- ment der Kommunen und ihrer lokalen Akteurinnen und Akteure. Sie stellte in Aussicht, nicht das letzte Mal im Zusammenhang mit dem geplanten Windpark selbst vor Ort gewesen zu sein. Wir waren nicht zum letzten Mal hier! Thekla Walker am 11.10.2023, bei der Sitzung der Dialoggruppe in Waldburg Hintergrund Die Gemeinden Baienfurt, Baindt, Bergatreute, Schlier, Vogt, Waldburg und Wolfegg informieren im Rahmen des Energiedialogs gemeinsam über den geplanten Windpark. Seit Juni 2023 wird der Energiedialog von der Dialoggruppe gesteuert. Diese beteiligt unterschiedliche Anspruchs- gruppen am Energiedialog, trifft sich regelmäßig und wählt unter ande- rem Themen für diese Info-Reihe aus. Die sieben Kommunen werden vom Forum Energiedialog unterstützt. Das Forum Energiedialog Baden-Württemberg ist ein Landesprogramm des Umweltministeriums, das Kommunen im Zusammenhang mit An- lagen der erneuerbaren Energien begleitet: energiedialog-bw.de Bei Fragen ist Sarah Albiez ansprechbar | s.albiez@energiedialog-bw.de | 0151 10674803. “ “ “ Das Land muss hier mit am Tisch sitzen! Bürgermeister Peter Müller (Wolfegg) am 11.10.2023, bei der Sitzung der Dialoggruppe in Waldburg “ Wir waren nicht zum letzten Mal hier! Thekla Walker am 11.10.2023, bei der Sitzung der Dialoggruppe in Waldburg “ Der Altdorfer Wald ist ein besonderer Naturraum mit einzigartigem Trinkwasser. Roland Seyboldt, vom Verein Altdorfer Wald am 11.10.2023, bei der Sitzung der Dialoggruppe in Waldburg “ Gruppenfoto der Dialoggruppe mit Umweltministerin Walker in der Mitte © Forum Energiedialog Baden-Württemberg 17 Kommunaler Energiedialog zum geplanten Windpark im Altdorfer Wald Thema 3 | Vorstellung Projektiererin “ ““ “ Anlagenzahl Anlagenhöhe Energieertrag Der Windpark im Altdorfer Wald wird von der Projekt- gesellschaft Windpark Altdorfer Wald GmbH (kurz: WAW) geplant. Die WAW war am 16. November 2023 zu Gast beim vierten Treffen der Dialoggruppe. Der leitende Projektverantwortliche Oliver Grünberg und sein Team stellten sich erstmals der Dialoggruppe vor, präsentierten den aktuellen Planungsstand und beant- worteten Fragen. Wer ist die WAW? Der Windpark wird von einem Zusammenschluss von zwei Energieunternehmen geplant. Das sind der Windenergie- Projektentwickler iTerra energy und die Stadtwerke Ulm/ Neu-Ulm. Sie haben die Projektgesellschaft „Windpark Alt- dorfer Wald GmbH“ gegründet, die den Windpark später auch betreiben wird. Warum hat die WAW den Zuschlag erhalten? Die Fläche wurde von ForstBW öffentlich ausgeschrieben und die WAW hat sich beworben. Im Angebot abgeben mussten sie unter anderem das technische Umsetzungs- konzept und Angaben zu Wertschöpfungsmöglichkeiten. Der regionale Bezug mit den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm als lokaler Partner könnte neben anderen Kriterien den Zuschlag begünstigt haben, mutmaßt die WAW. Dass wir in Ulm sitzen und ein regionales Betreibermodell anstreben, war sicher nicht zu unserem Nachteil. Oliver Grünberg am 16.11.2023, auf die Nachfrage, was den Ausschlag bei der Vergabe gemacht hat Wie plant die WAW den Windpark? Wie viele Windräder sollen gebaut werden? Seit der Ausschreibung der Waldfl ächen kursieren viele unterschiedliche Zahlen zur Anzahl von Windenergiean- lagen im Altdorfer Wald. Die WAW geht aktuell von bis zu 39 Windrädern aus. Projektverantwortlicher Grünberg erläuterte das „Zieldreieck der Windenergie“, das ihrer Pla- nung zugrunde liege. Die WAW wolle die Optimierung des Energieertrags zur Versorgung von Bürgerschaft und Unternehmen mit grünem Strom erreichen. Die drei Faktoren Anlagenzahl, Anlagenhöhe und Energieertrag würden sich dabei gegenseitig bedingen. Das bedeutet: Würde man kleinere Anlagen planen, bräuchte man mehr davon, um denselben Energieertrag zu erreichen. „Zieldreieck der Windenergie“ entsprechend der Präsentation der WAW am 16.11.2023 Für uns zählt nicht das Maximum an Ertrag, sondern dass der Altdorfer Wald als Nah- erholungsgebiet erhalten bleibt. Helmut Fimpel vom Verein Altdorfer Wald am 16.11.2023, als Reaktion auf das Zieldreieck Woran arbeitet die WAW gerade genau? Natur- und Artenschutz Die WAW hat 2023 mit den natur- und artenschutzrecht- lichen Untersuchungen begonnen. Die Kartierungen der Großvögel, Fledermäuse und Haselmäuse seien jetzt ab- geschlossen. Im Jahr 2024 sollen die Daten ausgewertet werden und das Natur- und Artenschutzgutachten daraus erstellt werden. Oliver Grünberg erklärte, dass für das Gut- achten bereits ein sechsstelliger Betrag investiert wurde. Wasserschutz Ebenso für 2024 werde das hydrogeologische Gutachten, das den Schutz von Grund- und Trinkwasser im Altdorfer Wald bewerten soll, erwartet. Ein renommiertes Gutach- terbüro, das u. a. für das Großprojekt Stuttgart 21 Unter- suchungen machte, ist für die Erstellung des hydrogeolo- gischen Gutachtens beauftragt. Die WAW hat zudem eine Arbeitsgruppe mit den kommunalen Trinkwasser-Zweck- verbänden und Behörden eingerichtet, um das Experten- 18 Hintergrund Die Gemeinden Baienfurt, Baindt, Bergatreute, Schlier, Vogt, Waldburg und Wolfegg informieren im Rahmen des Energiedialogs gemeinsam über den geplanten Windpark. Seit Juni 2023 wird der Energiedialog von der Dialoggruppe gesteuert. Diese beteiligt unterschiedliche Anspruchs- gruppen am Energiedialog, trifft sich regelmäßig und wählt unter ande- rem Themen für diese Info-Reihe aus. Die sieben Kommunen werden vom Forum Energiedialog unterstützt. Das Forum Energiedialog Baden-Württemberg ist ein Landesprogramm des Umweltministeriums, das Kommunen im Zusammenhang mit An- lagen der erneuerbaren Energien begleitet: energiedialog-bw.de Bei Fragen ist Sarah Albiez ansprechbar | s.albiez@energiedialog-bw.de | 0151 10674803. “ “ “ “ wissen zu lokalen Gegebenheiten aufzunehmen und mit den Erkenntnissen der eigenen Kartierung abzugleichen. Windmessungen Der leitende Projektverantwortliche Grünberg erklärte, dass von Januar bis Anfang April 2023 bereits eine Kurz- zeit-Windmessung mittels Laser (LiDAR) durchgeführt wurde. Windenergieanlagen drehen sich bei Windge- schwindigkeiten zwischen etwa drei und 25 Metern pro Sekunde. Der Wind im Altdorfer Wald wehe im Durch- schnitt mit 6,2 bis 6,5 Metern pro Sekunde – so die erste Kurzzeitmessung. Damit wurden die Angaben des Wind- atlas Baden-Württemberg sogar übertroffen. Die zusätz- lich notwendige Langzeitmessung über zwölf Monate soll 2024 starten. Der Altdorfer Wald sei für Süddeutschland ein sehr guter Standort, ordnete Grünberg die Zahlen ein. Er betonte zudem, dass sich die Windräder nicht perma- nent drehen müssen, um wirtschaftlich zu sein. Auf Nach- frage erklärte er, dass die Einspeisevergütung, welche die WAW je erzeugter Kilowattstunde Strom erhalten könnte, keine Subvention sei. Netzanschluss Die WAW hat im Oktober die Netzanschlussanfrage bei der NetzeBW gestellt. Grundsätzlich muss der Netzbe- treiber die Einspeisung von Strom aus einem Windpark ermöglichen, erklärte Grünberg. Dabei gelte ein Einspei- sevorrang für erneuerbare Energien. Parklayout im Jahr 2024 Nächstes Jahr soll auf Grundlage der Voruntersuchungen und Gutachten das Windparklayout, also die konkrete Plat- zierung der Windenergieanlagen im Wald, erstellt werden. Dann werden auch Prognosen zu Schall- und Schattenaus- wirkungen der Windräder erstellt. Visualisierungen des Windparks werden ebenfalls auf Basis des belastbaren Parklayouts von der WAW beauftragt. Was hat die Region von dem Windpark? Die WAW plant Kommunen, Unternehmen und Bürgern fi nanzielle Beteiligungsmöglichkeiten anzubieten. Auch Grünstromprodukte wie ein vergünstigter Stromtarif für Anwohnende seien denkbar. Der Projektverantwortliche betonte, dass es konkrete Angebote erst auf Grundlage solider Zahlen geben könne. Bis zur Genehmigung trage der Vorhabenträger das alleinige Risiko. Wir unterstützen den regionalen Ansatz sehr und sehen darin eine echte Chance für die Region. Jan Lorch Verein vom Verein Energiewende Vogt am 16.11.2023, als Reaktion auf die Vorstellung möglicher Beteiligungsoptionen Wie werden der Natur- und Artenschutz berücksichtigt? Die WAW hat sich bereits mit den Naturschutzverbänden getroffen. Die Verbände haben ein begleitendes, umfas- sendes Naturschutzkonzept für den Altdorfer Wald entwi- ckelt. Dessen Umsetzung obliegt jedoch den Eigentümer, also ForstBW und der fürstlichen Forstverwaltung Wald- burg-Wolfegg-Waldsee. Selbstverständlich wird die WAW die Aufl agen für Natur- und Artenschutz, welche ihnen das Landratsamt aufl egen wird, erfüllen. Wer liefert die Windenergieanlagen? Aktuell plant die WAW mit Anlagen des dänischen Her- stellers Vestas. Es handle sich laut WAW um Anlagen mit Getriebe. In diesen ist kein Neodym, eine seltene Erde mit kritischen Umweltauswirkungen, verbaut. Zwischen der WAW und der Dialoggruppe muss ein enger Austausch stattfi nden. Jakob Lenz, Moderation am 16.11.2023, beim Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit Zum Abschluss erklärten die Mitglieder der Dialoggruppe und die WAW, dass zukünftig ein regelmäßiger Austausch zwischen Energiedialog und Projektentwicklung stattfi n- den soll. 19 Kommunaler Energiedialog zum geplanten Windpark im Altdorfer Wald Thema 4 | Veranstaltungsbericht 18.01.2024 “ “ “ “ “ Warum Windräder in Oberschwaben? Diese Frage wurde am 18. Januar 2024 in Baienfurt diskutiert. Drei Fachexperten näherten sich dieser Fragestellung aus verschiedenen Perspektiven. In einer abschließenden Diskussion wurden diese Sichtweisen aufeinander be- zogen und um Lösungsansätze gerungen. Eingeladen hatte die Dialoggruppe der sieben Altdorfer-Wald-Ge- meinden. Rund 250 Personen waren in die Gemeinde- halle gekommen, über 150 weitere Personen verfolg- ten die Veranstaltung im Livestream – der mittlerweile schon 1.500-mal geklickt wurde. Wer waren die drei Fachexperten? Roland Roth Meteorologe und Leiter Wetterwarte Süd Prof. Dr. Uwe Leprich Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes und ehemaliges Mitglied der En- quete-Kommission des 14. Deutschen Bun- destages „Nachhaltige Energieversorgung“ Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Ertel RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten und Mitglied Scientist for Future Ravensburg Eine Aufzeichnung des ganzen Informations- und Diskus- sionsabends ist weiterhin auf YouTube online verfügbar! www.youtube.com/watch?v=1Q7YCW23Hzk Roth: Die Auswirkungen des Klimawandels erleben wir in Oberschwaben schon heute Der Meteorologe Roland Roth stellte in seinem Vortrag dar, dass der Klimawandel in Oberschwaben sichtbare Auswir- kungen habe. Auf Grund der besonderen Geografi e werde die Durchschnittstemperatur in Oberschwaben sogar deut- lich schneller steigen als im globalen Durchschnitt. Lange Hitzeperioden und starke Niederschläge mit großen Was- sermassen würden in der Zukunft häufi ger auftreten. Der Altdorfer Wald erfülle laut Roth eine wichtige Schutzfunkti- on, um lokal diese Veränderungen abzufedern. Windräder im Altdorfer Wald sieht der Meteorologe deshalb kritisch. Es ist nicht mehr 5 vor 12, sondern schon 5 nach 12. Was den Klimawandel betrifft vielleicht schon halb eins. Roland Roth am 18.01.2024 in der Gemeindehalle Baienfurt Leprich: Unser Energiesystem der Zukunft Prof. Dr. Uwe Leprich verortete als Ausgangspunkt aller Bemühungen um den Klimaschutz das Pariser Abkom- men. Daraus leiten sich alle internationalen und natio- nalen Strategien ab. Zentraler Hebel für den Klimaschutz sei das Ersetzen der fossilen mit erneuerbaren Energien. Dazu seien zunächst große Investitionen in den Umbau des Energiesystems, auch in die Windenergie, nötig. Bei den Kosten für die Stromgewinnung seien bereits heute die Erneuerbaren den konventionellen Kraftwerken über- legen. Dieser Trend werde sich fortsetzen, so Leprich. Ohne Windräder im Süden funkti- oniert die Energiewende nicht. Prof. Dr. Uwe Leprich am 18.01.2024 in der Gemeindehalle Baienfurt Für das Energiesystem der Zukunft sei entscheidend, dass Energie regional erzeugt werde. Jedes Bundesland müsse hierfür seinen Beitrag leisten. Und gerade der Süden habe hier enormen Nachholbedarf. Auch aus Eigeninteresse, sonst würden unterschiedliche Strompreiszonen mit hö- heren Kosten für den Süden drohen. 20 Hintergrund Die Gemeinden Baienfurt, Baindt, Bergatreute, Schlier, Vogt, Waldburg und Wolfegg informieren im Rahmen des Energiedialogs gemeinsam über den geplanten Windpark. Seit Juni 2023 wird der Energiedialog von der Dialoggruppe gesteuert. Diese beteiligt unterschiedliche Anspruchs- gruppen am Energiedialog, trifft sich regelmäßig und wählt unter ande- rem Themen für diese Info-Reihe aus. Die sieben Kommunen werden vom Forum Energiedialog unterstützt. Das Forum Energiedialog Baden-Württemberg ist ein Landesprogramm des Umweltministeriums, das Kommunen im Zusammenhang mit An- lagen der erneuerbaren Energien begleitet: energiedialog-bw.de Bei Fragen ist Sarah Albiez ansprechbar | s.albiez@energiedialog-bw.de | 0151 10674803. ““ Ertel: Nachhaltigkeit von Windrädern im Wald Prof. Dr. Wolfgang Ertel stellte in seinem Vortrag den loka- len Bezug zur Regionalplanung in Bodensee-Oberschwa- ben und der Projektplanung im Altdorfer Wald her. Aus seiner Sicht seien Windräder auch im Wald nachhaltig, weil der Flächenverbrauch gering und die CO2-Bilanz von Windrädern ausgesprochen gut sei. Zum Abschluss zeigte Ertel auf, dass mehrere planetare Grenzen bereits überschritten wurden. Eine davon betref- fe das Artensterben, das auch im Altdorfer Wald ein Thema sei. Er appellierte an die individuelle Eigenverantwortung, auf Konsum zu verzichten und den persönlichen CO2-Fuß- abdruck zu minimieren. Leider, so sein Fazit, reiche dies in Anbetracht der Klimakatastrophe nicht mehr aus. Sparen allein wird uns nicht retten – wir müssen schnell viele Windräder bauen, auch im Altdorfer Wald. Prof. Dr. Wolfgang Ertel am 18.01.2024 in der Gemeindehalle Baienfurt Diskussions- und Fragerunde Nach den Vorträgen diskutierten interessierte Personen aus dem Saal und aus dem Livestream die vorgestellten Szenarien. Neben den Windenergieplanungen wurde ins- besondere der Kiesabbau von Vielen als Bedrohung für den Erhalt des Waldes bewertet. Debattiert wurde hier erneut der persönliche CO2-Fußabdruck jedes Menschen. Wie müsste die Gesellschaft leben, um Energiebedarf so weit zu senken, dass keine neuen Windenergieanlagen benötigt werden würden? Und inwieweit ist dieser indi- viduelle Verzicht einem jeden zuzumuten? Die Referenten appellierten an die Menschen, sich persönlich über die ei- genen Möglichkeiten zum Energiesparen bewusst zu wer- den und aktiv zu handeln – ohne die Notwendigkeit des Windenergieausbau in Oberschwaben in Frage zu stellen. 21 Kommunaler Energiedialog zum geplanten Windpark im Altdorfer Wald Thema 5 | Bericht zur Waldbegehung der Dialoggruppe am 19.07.2024 Um das Thema Windenergie im Wald aus verschiede- nen Perspektiven zu betrachten, hat die Dialoggrup- pe des kommunenübergreifenden Energiedialogs zu Windenergie im Altdorfer Wald eine gemeinsame Ausfahrt unternommen. Ziele waren der Altdorfer Wald und der Röschenwald bei Wolpertswende, wo derzeit ein Windpark errichtet wird. Experten für die Bereiche Forstwirtschaft, Natur- schutz, Windenergie und Naherholung haben die Dialoggruppe begleitet. An diesem Tag wurde klar: Windräder würden den Wald verändern und der Ein- griff wäre vor allem während der Bauphase auch schmerzhaft. Aber, so die einstimmige Einschätzung der Experten, die größte Bedrohung für den Wald ist der Klimawandel – mit steigender Tendenz. Ein Kurzfi lm zur Waldbegehung ist auf dem YouTube- Kanal des Forum Energiedialog online: https://www.youtube.com/watch? v=1K_O-nihh84&t=6s Der Förster: Bernhard Dingler Leiter Forstbezirk Altdorfer Wald Der Altdorfer Wald wird in erster Linie forst- wirtschaftlich genutzt, erklärt der zustän- dige Förster Bernhard Dingler direkt zu Beginn. Als Leiter des gesamten Forst- bezirkes gehört die Erhaltung des Wal- des zu seinen Aufgaben. Dingler meint, es wurde noch nie so viel für den Waldnaturschutz getan wie heute. Der Kenner: Rudi Holzberger Journalist Der Journalist ist seit mehreren Jahrzehn- ten im Wald unterwegs, hat in einem Ar- tikel für das Geo-Magazin den Altdorfer Wald bundesweit bekannt gemacht und zuletzt eine Wanderkarte heraus- gegeben. Für Rudi Holzberger bliebe der Erholungswert des Altdorfer Walds auch mit Windrädern bestehen. Er wirft die Frage auf, welches Waldbild gerettet wer- den soll. Denn das Schönste am Wald seien doch offe- ne Flächen, Lichtungen und Wiesen. Förster Bernhard Dingler ergänzt, dass die Weiher, die den Altdorfer Wald charakterisieren, vom Menschen geschaffen wurden – zur Energiegewinnung. Die da- mals gerodeten Flächen beleben heute das Waldbild. Der Forscher: Prof. Michael Suda Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik, Technische Universität München (außer Dienst) Über zwei Milliarden Waldbesuche pro Jahr gibt es in Deutschland. Darauf verweist Professor Michael Suda, der während seiner Zeit an der TU München zum Er- holungswert des Waldes geforscht hat. In seiner Forschung hat er zwei konkur- rierende Erzählungen zu Windrädern im Wald gefunden: Entweder werden die An- lagen als Chance für die Zukunft verstanden, um die Klimakatastrophe abzuwenden. Oder sie werden als Risiko für die Gegenwart verstanden (Lärmbelästi- gungen, Immobilienwertverlust…). Beide Erzählungen versuchen Gefahren abzuwenden. Er erklärt, dass vor allem die persönliche Einstellung gegenüber Wind- rädern, den größten Einfl uss auf die Bewertung der Naherholung hat. Der Naturschützer: Dr. Ingo Maier Sprecher Naturschutzverbände Allgäu-Oberschwaben Der Mensch betreibt Raubbau an der Na- tur und regenerative Energien müssen ausgebaut werden, das ist für Natur- schützer Maier klar. In Baden-Württem- berg brauchen wir leider auch den Wald Wer waren die Experten und wie bewerten sie Windräder im Wald? 22 900 m 2 1700 Vorübergehend genutzte Flächen 4.000 m2 Dauerhaft genutzte Fläche 6.000 m2 Rüst-, Lager- und Montagefläche Rüst-, Lager- und Montagefläche Rüst-, Lager- und Montagefläche Zuweg Kranstellfläche Fundament Vorübergehend genutzte Flächengenutzte Flächengenutzte Flächengenutzte Flächengenutzte Flächengenutzte Flächengenutzte Flächengenutzte Flächengenutzte Flächengenutzte Flächengenutzte Flächen 4.000 m4.000 m4.000 m4.000 m4.000 m4.000 m4.000 m4.000 m2 Dauerhaft genutzte Fläche 6.000 m2 Rüst-, Lager- und Montagefläche Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und MontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontagefläche Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und Rüst-, Lager- und MontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontageflächeMontagefläche ZuwegZuwegZuwegZuwegZuwegZuwegZuwegZuweg Kranstellfläche FundamentFundamentFundamentFundamentFundamentFundamentFundamentFundament dafür, erklärt er nachdenklich. Einen möglichen Wind- park im Altdorfer Wald lehnen die Naturschutzverbän- de Allgäu-Oberschwaben daher nicht grundsätzlich ab. Sie stellen aber Bedingungen, denn Windräder im Wald sind ein radikaler Eingriff in das bestehende Öko- system. Klimaschutz und Biodiversitätsschutz müssen zusammen gedacht werden. Deswegen haben die Na- turschutzverbände einen Kompromissvorschlag zu Windpark und Naturschutz erarbeitet. Darin beschnei- den sie die Vorrangfl äche für den Windpark deutlich. Am letzten Halt der Exkursion steht die Gruppe vor einer kahlen Fläche mitten im Röschenwald. Hier steht kein Baum mehr und der Temperarunterschied zum dichten Wald ist spürbar. Auf dieser Fläche wird eines von vier Windrädern errichtet und voraussichtlich ab Frühjahr 2026 grünen Strom produzieren. Der Techniker: Falk Burkhardt Alterric Deutschland GmbH, Projektentwicklung Windpark Röschenwald Dass noch weitere Bäume gefällt werden müssen, erklärt der Projektleiter direkt zu Beginn. Vor allem für die Zuwegung muss zusätzlicher Platz geschaffen wer- den. Der Bau der Windräder soll Ende des Jahres beginnen und 15 bis 18 Mo- nate dauern. Für die Bauphase werden an jedem Standort für ein Windrad rund 10.000 Quadratmeter (1 Hektar) Wald gerodet. Etwa die Hälfte wird wiederaufgeforstet. Für die Betriebsphase einer Windenergieanlage blei- ben dauerhaft bis zu 6.000 Quadratmeter (0,6 Hektar) für Fundament, Kranstellfl äche und dauerhafte Mon- tagefl äche gerodet und geschottert. Hiervon entfallen ca. 500 Quadratmeter auf die Versiegelung durch das Fundament (siehe Abb. rechts). Herr Burkhardt erklärt: Alle Eingriffe in den Wald (für die Zuwegung, Kranstellfl äche und Fundament) sind in die Bilanz aufgenommen und werden angemessen ausgeglichen. Förster Bernhard Dingler ergänzt, dass die Ausgleichmaßnamen für den geplanten Windpark im Altdorfer Wald auch dort umgesetzt werden müs- sen. Zum Vergleich: Der Altdorfer Wald hat eine Ge- samtgröße von 8.300 Hektar. Im Röschenwald wird ein Windrad 246 Meter hoch werden. Für die Anlagen dort muss das Fundament 2–2,2 Meter in die Tiefe reichen. Der Grundwasser- schutz sei dabei immer gewährleistet und vergleichbar mit Risiken beim Hausbau. Die Stabilität wird über die Betonmasse im Fundament erreicht. Ob solche Funda- mente für die möglichen Windräder im Altdorfer Wald ausreichen würden, ist jetzt noch unklar. Dafür müssen erst spezielle Gutachten erstellt werden, die den Boden untersuchen. Die Teilnehmenden der Exkursion zeigten sich in ihren Rückfragen und Redebeiträgen zunächst beeindruckt, wie viel Arbeit und Aufwand in die Pfl ege und Bewirt- schaftung des Waldes gesteckt wird. Und dabei schwingt auch die Sorge um die bevorstehenden Rodungen und eine Veränderung des Mikroklimas mit. Aber die we- nigsten glauben, dass der Altdorfer Wald seine Erho- lungsfunktion durch den Windpark verlieren würde. Hintergrund Die Gemeinden Baienfurt, Baindt, Bergatreute, Schlier, Vogt, Waldburg und Wolfegg informieren im Rahmen des Energiedialogs gemeinsam über den geplanten Wind- park. Seit Juni 2023 wird der Energiedialog von der Dialoggruppe gesteuert. Diese beteiligt unterschiedliche Anspruchsgruppen am Energiedialog, trifft sich regelmäßig und wählt unter anderem Themen für diese Info-Reihe aus. Der Bericht gibt die Mei- nung der Experten wieder und nicht die der beteiligten Gruppen. Die sieben Kommunen werden vom Forum Energiedialog unterstützt. Das Forum Energiedialog Baden-Württemberg ist ein Landesprogramm des Umweltministe- riums, das Kommunen im Zusammenhang mit Anlagen der erneuerbaren Energien begleitet: energiedialog-bw.de Bei Fragen ist Sarah Albiez ansprechbar | s.albiez@energiedialog-bw.de | 0151 10674803. 23 Kommunaler Energiedialog zum geplanten Windpark im Altdorfer Wald Thema 6 | Bericht Fachdialog Wasserschutz und Windenergie am 11.03.2025 Ob Windenergieanlagen einen Einfluss auf das Grund- und Trinkwasser haben, wird rund um dem Altdorfer Wald als besonders wichtiges Thema erachtet. Die Dialog- gruppe organisierte zu diesem Thema deshalb einen eigenen Fachdialog mit renommierten Experten. Rund 200 Personen sind der Einladung in die Sirgensteinhalle nach Vogt gefolgt. Wer waren die drei Experten? Dr. Hermann Schad ist Hydrogeologe und als Gutachter für den Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt tätig. Durch seine Arbeit vor Ort kennt er die Begebenheiten des Altdorfer Waldes besonders gut. Dr. Martin Brodbeck ist von der Windparkgesellschaft beauf- tragt, die hydrogeologischen Gutachten für den Windpark zu erstellen. Er ist Geschäftsführer von „Smoltczyk & Partner“ und selbst auch Hydrogeologe. Prof. Dr. Nico Goldscheider ist Professor für Hydrogeologie am Karls- ruher Institut für Technologie (KIT). Er ist Vorsitzender der Fachsektion Hydrogeo- logie in der Deutschen Geologischen Gesellschaft und Fachmann für Grund- wasserqualität und Grundwasserschutz. Für die Veranstaltung hatten die Fachexperten jeweils einen Kurzvortrag mit unterschiedlichen Ausgangsfragen vorbereitet. Goldscheider: Welche Auswirkungen haben Windräder im Wald auf die Wasser-Ressourcen? Für Professor Nico Goldscheider hat der Wald eine heraus- ragende Bedeutung für das Grundwasser. Der Wald könne das Wasser in den Baumkronen und im Boden zwischen- speichern. Außerdem ist der Wald weniger belastet mit Schadstoffen als das Offenland, in dem Goldscheider Windräder grundsätzlich bevorzugen würde. Ein Eingriff in die Umwelt stelle immer ein Risiko dar: Für Windräder im Wald müssen Bäume gerodet, Boden verdichtet und Flächen versiegelt werden. Der Professor empfahl deshalb die Bodenverdichtung und Versiegelung möglichst zu minimieren, die Umweltauswirkungen zu monitoren und Notfallkonzepte für Havarien und Brände zu entwickeln. Die von Dr. Brodbeck später vorgestellten Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen schätzt Goldscheider als wichtig ein; diese würden ein angemessenes Maß an Schutz für das Grundwasser bringen. Schad: Warum ist der Altdorfer Wald für das Grund- und Trinkwasser wichtig? Aus hydrogeologischer Sicht ist der Altdorfer Wald für Dr. Hermann Schad einzigartig. Der „Waldburg-Rücken“ mit seiner eiszeitlich geprägten Landschaft verfüge über formenreiche geomorphologische Strukturen. Unter dicken Deckschichten von bis zu 40 Metern könne sich das Grundwasser geschützt neu bilden. Die regionalen Wasserversorger würden dieses Grundwasser für die Trinkwasserversorgung nutzen. Es fließe teilweise ohne Einsatz von Pumpen direkt in die Haushalte und habe das Potenzial bis zu 150.000 Menschen mit bestem Trink- wasser zu versorgen. Er schätzt die Gefährdung des Wassers durch den Betrieb von Windrädern als eher gering ein. Kritischer sieht er die Bauphase mit den umfangreichen Transporten und die nötigen Aufgra- bungen. In der Gesamtbetrachtung sollte dem Trinkwas- serschutz absoluter Vorrang gewährt werden, so Schads Fazit gegen Windräder im Altdorfer Wald. www.youtube.com/watch? v=wYeEswx3UXI Eine Aufzeichnung der gesamten Veranstaltung ist auf YouTube verfügbar! 24 ? ? ? ? Brodbeck: Was wird für den Wasserschutz beim Windpark-Projekt untersucht? Windkraft und Wasserschutz können im Altdorfer Wald in Einklang gebracht werden, so die Botschaft von Dr. Martin Brodbeck. Mit umfangreichen Untersuchungen können die Risiken abgeschätzt und überwacht werden. Die Flächen- versiegelung sei für den Wasserschutz der entschei- dende Faktor und bei der Windkraft sehr gering. Auch die geringe Tiefe der Fundamente und die gleichzeitig hohe Grundwasserüberdeckung mache einen Schadstoff- eintrag in das Grundwasser sehr unwahrscheinlich. Der externe Gutachter erläutert, im Havariefall könne durch entsprechende Notfallszenarien ein Schutz des Grund- wassers gewährleistet werden. Er betont, dass wenn im Altdorfer Wald Windräder gebaut würden, dann nur mit einem Höchstmaß an Sicherheit. Fragerunde In der Abschlussdiskussion erklären die Experten, dass bei einem Bauvorhaben eine Gefährdung des Wassers nie gänzlich ausgeschlossen werden kann. Bei der Bewertung des Risikos kommen die Drei zu unterschiedlichen Abwä- gungen. Davor konnten die Gäste vor Ort Fragen an die Experten stellen. Wie wahrscheinlich und gefährlich ist ein brennendes Windrad? Im Havariefall sind die Gefahren für das Grundwasser beherrschbar, das zeigte ein eingespielter Erklär-Film zur Brandgefahr von Windenergieanlagen. Prof. Goldscheider weist aber darauf hin, dass nicht alle Schadstoffe restlos in der Luft verbrennen und bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Anzahl von 30 WEA ein Brandrisiko bestehe. Dr. Brodbeck entgegnet, dass auch durch die bestehenden Straßen und Helikopter-Überflüge im Altdorfer Wald auch ein Gefährdungspotenzial bestehe und verweist auf die vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen und Notfallkon- zepte. Würde das Grundwasser kontaminiert werden, wäre das, aufgrund der komplexen Geologie, kaum mehr rückgängig zu machen, gibt Schad zu bedenken. Welche Wasserschutzgebiete gibt es und stellen diese einen auseichenden Schutz dar? Es gibt verschiedene Schutzzonen für Wasserschutzge- biete (WSG). In Zone I, direkt an der Quelle, sind bauliche Errichtungen wie Windräder grundsätzlich ausgeschlossen. In Zone II müsste die Genehmigung von Windrädern besonders geprüft werden. Grundsätzlich erlaubt sind Windräder in Zone III – es können von der Behörde aber dennoch besondere Schutzmaßnahmen für Bauvorhaben gefordert werden. Der lokale Experte Dr. Schad erklärte, dass für die Weißenbronner und weitere Quellen in Vogt und Schlier die aktuelle Zone III des WSG zu klein sei und größer gezogen wird. Windräder sind derzeit ausschließ- lich in Zone III des WSG geplant. Gefährdet der Abrieb von Mikroplastik nicht auch das Grundwasser? Von den Rotoren gäbe es tatsächlich einen Abrieb von Mikroplastik. Für die Oberflächengewässer sei das relevant, so Prof. Goldscheider, aber das Grundwasser sei durch die Filterwirkung der Deckschichten relativ gut vor solchen Partikeln geschützt. Zuvor bekundete Dr. Schad seine Bedenken, da er die Frage, inwieweit das Grundwasser langfristig durch Mikroplastik von Windrädern beeinträch- tigt würde, für nicht wissenschaftlich geklärt hält. Wie tief gehen die Fundamente wirklich? Aus dem Publikum wird ein von Landratsamt Ravens- burg beauftragtes Fachgutachten (Waldburger Rücken und Wolfegger Hügelland – Würdigung) zitiert. Dieses geht davon aus, dass für Windräder im Altdorfer Wald Tiefgründungen der Fundamente nötig sein werden. Auf Nachfrage versichert Dr. Brodbeck, dass Flachgründungen mit bis zu 3 Metern Tiefe ausreichen werden (siehe auch: www.windpark-altdorferwald.de). Hintergrund Die Gemeinden Baienfurt, Baindt, Bergatreute, Schlier, Vogt, Waldburg und Wolfegg informieren im Rahmen des Energiedialogs gemeinsam über den geplanten Wind- park. Seit Juni 2023 wird der Energiedialog von der Dialoggruppe gesteuert. Diese beteiligt unterschiedliche Anspruchsgruppen am Energiedialog, trifft sich regelmäßig und wählt unter anderem Themen für diese Info-Reihe aus. Die sieben Kommunen werden dabei vom Forum Energiedialog unterstützt. Das Forum Energiedialog ist ein Angebot des Landes Baden-Württemberg für Kommunen. energiedialog-bw.de Bei Fragen ist Sarah Albiez ansprechbar: s.albiez@energiedialog-bw.de | 0151 10674803. 25 26 Foto: Öffentliche Auftaktveranstaltung zum Energiedialog am 23. Mai 2022 in Vogt 27 Stellungnahmen (In alphabetischer Reihenfolge) Position | BREMN e. V. Position | Energiewende Vogt e. V. Position | Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e. V. Position | Waldbesetzung im Altdorfer Wald BREMN e.V. und seine Ergänzung zur Empfehlung an die WAW GmbH: Gegen den Umbau des Altdorfer Waldes in einen Industriepark Die Bürgerinitiative Regenative Energie Mensch und Natur BREMN e.V. und ihre Mitglieder engagieren sich seit vielen Jahren für den Schutz unserer Umwelt und eine lebenswerte Zukunft in der Gemeinde Vogt. Mit Dach-Photovoltaikanlagen, thermischen Solaranlagen, Naturgärten, der Nutzung regenerativer Energien und aktivem Tierschutz leisten wir tagtäglich einen konkreten Beitrag zur Energiewende – freiwillig, nachhaltig und mit Überzeugung. Vogt profitiert von einer sonnenreichen Lage und leistet bereits heute seinen Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie. Weitere PV-Projekte sind bereits in der Planung und werden diesen Beitrag noch deutlich erhöhen. Wir stellen uns jedoch entschieden gegen den massiven Ausbau von Windkraftanlagen nach starren Quoten, der ohne Rücksicht auf Natur, Mensch und regionale Gegebenheiten erfolgt und nur wirtschaftlich abgebildet werden kann, da erhebliche staatliche Subventionsmechanismen greifen. Der Altdorfer Wald ist als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Oberschwabens ein unschätzbarer Naturraum, ein lebendiger Trinkwasserspeicher, der Trinkwasser mit herausragender Qualität liefert, ein einzigartiges Refugium für bedrohte Pflanzen und Tiere sowie ein unverzichtbarer Erholungsraum für die Menschen der Region. Der Eingriff durch Windkraftanlagen würde diesen wertvollen Lebensraum auf sehr lange Sicht schädigen, wenn nicht sogar unwiederbringlich zerstören. Das werden wir so nicht akzeptieren! Wir bekennen uns klar zur Energiewende – aber nicht um jeden Preis. Den Bau von Windkraftanlagen im Altdorfer Wald und seine Zerschneidung lehnen wir ab! Die aktuelle Gesetzeslage, die den Ausbau der Windkraft auf Kosten der Natur und der Lebensqualität der Menschen erzwingen soll, ist aus unserer Sicht ein schwerwiegender Fehler und führt zu einer weiteren Schädigung unserer eigenen Lebensgrundlage. Wir fordern ein Umdenken! Windkraftanlagen dürfen nur dort errichtet werden, wo der Nutzen der Anlagen größer ist als der Schaden für Natur und Mensch. Im Altdorfer Wald wäre der Preis nach unserer Ansicht viel zu hoch! Wir appellieren eindringlich an den gesunden Menschenverstand: Der Ausbau der Windkraft darf nur dort erfolgen, wo die Eingriffe in Natur und Landschaft überschaubar bleiben. Im Altdorfer Wald sind die Risiken und die Spätfolgen schlichtweg zu groß und in vielen Bereichen nicht einschätzbar. Für eine Energiewende mit Vernunft – für eine Zukunft im Einklang mit der Natur! 28 Position | BREMN e. V. ENERGIEWENDE VOGT e.V. https://energiewende-vogt.de/ Position des Vereins Energiewende Vogt e.V. Durch die Klimakrise veranlasst brauchen wir eine schnelle und wirksame Energiewende: Auch hier in der Region sind die extremen Veränderungen schon deutlich spürbar, wie beispielsweise das Hochwasser im Frühjahr 2024 oder die anhaltende Trockenheit, wie wir sie gerade erleben. Deshalb müssen wir die Energiewende in der Region gemeinsam anpacken! Der Verein Energiewende Vogt e.V. steht für eine konstruktive, faktenbasierte und wertschätzende Auseinandersetzung mit der Energiewende in der Region. Wir setzen uns dafür ein, dass wir hier vor Ort unseren Beitrag leisten. Wir möchten mit Wissensvermittlung und Dialog dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen den Transformationsprozess, den die Energiewende für uns alle mit sich bringt, wohlwollend begleiten und daran teilhaben. Im Sinne einer hohen Akzeptanz für die Nutzung der Windkraft auch im Altdorfer Wald fordern und fördern wir größtmögliche Transparenz und Zusammenarbeit von allen. Höchste Zeit für Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen! Wir stehen hinter der demokratisch gefassten Entscheidung der Bundesrepublik Deutschland, bis spätestens 2045 klimaneutral zu werden. Einen wesentlichen Beitrag dazu muss die Energiewirtschaft leisten, die durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe die Klimakrise maßgeblich verursacht. Windkraft trägt einen wichtigen Teil zu unserer klimaneutralen Energieversorgung bei. Unser Strombedarf in der Region steigt durch neue Technologien weiter stark an. Deshalb ist der weitere Ausbau von Windenergie auch hier vor Ort dringend nötig. Strom aus Wind ist schon längst günstiger als alle anderen Arten der Stromerzeugung. Die Energieversorgung aus fossilen oder nuklearen Energieträgern kostet nicht nur mehr, sondern verursacht auch enorme Schäden für Umwelt oder Gesundheit. Der Krieg in der Ukraine macht auf unvorstellbare Weise deutlich, dass wir die Energiewende auch in der Region dringend beschleunigen müssen, um unsere Sicherheit und Unabhängigkeit zu stärken. Klimaschutz, Technologie und Wertschöpfung bei uns vor Ort! In Baden-Württemberg sind Abläufe zur Planung und Genehmigung von Windparks und die damit verbundene Einbindung der Bürger*innen rechtlich klar geregelt. Die dabei vorgesehenen Spielräume wollen wir zugunsten der Region voll nutzen. Als Gemeinde profitieren wir auch finanziell von dem Windpark im Altdorfer Wald, ebenso wie Wirtschaft und Privathaushalte der Region: Sichere, klimaneutrale Stromversorgung zu günstigen Preisen ist das Ziel. Der moderierte Energiedialog hat zur Versachlichung der Diskussion und zur Verständigung zwischen den verschiedenen Positionen beigetragen. Eine besondere Stärke des Energiedialoges war der gleichberechtigte Austausch aller beteiligten Initiativen, Vereinen, Bürger*innen und Bürgermeister*innen. 29 Position | Energiewende Vogt e. V. Positionspapier Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e.V. Stand:24.04.2025 Grundsätzliche Forderung des Vereins: Keine Windkraftanlagen (WKA) im Altdorfer Wald! Schutzgut Mensch Wir fordern, dass der Mindestabstand zu bewohnten Gebieten bzw. Einzellagen von mindestens 1.000 Metern Entfernung eingehalten wird. Die besondere Topographie, d.h. der Höhenunterschied ca. 50m, sowie die Hauptwindrichtungen, wurden bisher nicht hinreichend berücksichtigt. Wir verweisen explizit auf den Medizin Nobelpreis 2021 Patopoutian (tieffrequenter Schall über Rezeptoren). Wir fordern, dass der Wald in Siedlungsnähe unbedingt als Naherholungswald erhalten bleiben muss und dort keine WKA errichtet werden dürfen. Der Wald darf unter keinen Umständen zum Industriegebiet verkommen! Intakte Waldflächen sind für Mensch und Tier auch im Hinblick auf die Sauerstoffproduktion und als CO2 Senke unerlässlich. Regionale Wertschöpfung Wir fordern, dass der Altdorfer Wald nicht zum Industriegebiet degradiert, bzw. missbraucht wird Ferner fordern wir, dass die erforderlichen Ausgleichsflächen nicht zu Lasten landwirtschaftlicher Flächen umgenutzt werden. Außerdem weisen wir darauf hin, dass die Waldfunktion von Altbeständen nicht einfach durch Neuanpflanzungen (Jungpflanzen) ersetzt werden kann. 8 Wald – Natur - und Landschaftsschutz Die Kombination (kumulative Wirkung) von Kiesabbau, Torfabbau und Bau und Betrieb von WKA stellt für den Altdorfer Wald eine absolute Überbelastung dar. Unseres Erachtens wiegt ein „Waldnaturschutzkonzept“ diese extremen Eingriffe keinesfalls auf. Die Freihaltung sensibler Waldbereiche und des Wildkorridors, sind von nationaler Bedeutung. Ferner fordern wir, dass die bestehenden „Waldwege“ nicht dauerhaft zu „Waldautobahnen“ ausgebaut werden, da ansonsten Kalamitätsschäden Vorschub geleistet wird. Wir fordern Abschalteinrichtungen gemäß Stand der Technik. Insbesondere verweisen wir auf das Gutachten der HHP- Raumentwicklung von 2023 Landschaftsschutzgebiet „Waldburger Rücken und Wolfegger Hügelland“. Ferner bestehen wir auf der Einhaltung der europäischen individual Artenschutz Rechtsprechung, und des Natur- Wiederherstellungsgesetzes der EU. Grund- und Trinkwasserschutz Das Grundwasser aus dem Altdorfer Wald ist für die lokale, regionale und überregionale Trinkwasserversorgung unverzichtbar. Wir fordern, dem Trinkwasserschutz absolute Priorität einzuräumen und deshalb auf WKAs in Wasserschutz- und Wasservorrang- und Wasservorbehaltsgebieten komplett zu verzichten. Laut hydrogeologischem Gutachten, können bis zu 150.000 Menschen mit diesem hervorragenden Trinkwasser versorgt werden. Wir fordern, die Umsetzung aller erdenklichen Schutzmaßnahmen in Bezug auf Havarie, d.h. insbesondere im Hinblick auf Waldbrände. Wir fordern hierzu die eindeutige rechtliche Klärung der Haftungsfrage bereits im Vorfeld des Bauantrags! Wir fordern ein schlüssiges Konzept im Hinblick auf Ableitung und Versickerung von Wässern/Flüssigkeiten jeglicher Art während des Baus und des Betriebs. Auch hierbei ist wieder die Haftungsfrage im Vorfeld zu klären. Rücklagen für Rückbau und Havarie sind inflationsausgleichend aufzustocken. Wir fordern außerdem eine regelmäßige Anlagenprüfung durch externe, unabhängige Prüfer während Bau und Betrieb. Information & Dialog mit Kommunen und Bevölkerung Wir fordern, dass im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen explizit auf mögliche Gefahren bzw. Umweltauswirkungen hingewiesen wird. Auch muss über bereits entstandene Vorkommnisse wie Havarie, Kontamination usw. proaktiv durch die Projektierer bzw. Betreiber die Öffentlichkeit informiert werden. Wir fordern umfassende Informationen hinsichtlich sämtlicher Anlagenstandorte, Zuwegungen, Netzanschlüsse und Lage von Umspannwerken im Vorfeld des Bauantrags. Mit freundlichen Grüßen - Die Vorstandschaft des Vereins Stand | 24.04.2025 30 Position | Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e. V. Statement aus der Besetzung im Altdorfer Wald Vorab: Der Text gibt die Sicht einiger Beteiligter wieder. Nicht die allgemeine Meinung „der“ Waldbesetzung. Unser Protest richtet sich gegen den klima- und umweltschädlichen Kiesabbau. Beim Thema Windkraft, Energiewende und deren Schattenseiten sind wir unterschiedlicher Meinungen. Um Zahlen klarzustellen: Anders als oft dargestellt, ist der Kiesabbau zumindest flächenmäßig auf jeden Fall schlimmer als die Waldzerstörung durch Windkraft im Altdorfer Wald. 65 Hektar für Neue Kiesabbaustellen, stehen höchstens 39 × 1 Hektar Rodung gegenüber. Kiesabbau dient der Zubetonierung und Asphaltierung unserer Umwelt. Das sorgt für Umwelt- und Kimabelastungen. Dagegen ist die Windenergie als Ersatz für Fossile Energieträger klimafreundlich. Vorausgesetzt die Energie wird auch sinnvoll eingesetzt. Denn auch Erneuerbare Energie muss gespart werden. Denn auch sie hat Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima, wenn auch kleiner pro kWh. Energiewende und grünes Wachstum: Anders als viele Windkraftgegner*innen in der Region fordern wir nur etwas wenn wir eine logische und belegbare Alternative parat haben. Nur dagegen zu sein bringt wenig. Windkraft brauchen wir definitiv – vorausgesetzt, wir möchten auch in Zukunft Strom verbrauchen. Denn wir in Europa – und noch mehr die Menschen im globalen Süden – spüren bereits die existenzielle Bedrohung durch die Verbrennung fossiler Energieträger: Die Klimaerhitzung. Die aktuelle fossile Energieproduktion muss schleunigst ersetzt werden. Doch aktuell steigt der Energiebedarf, was die Energiewende verlangsamt.Wir finden: Es ist genug mit dem Wachstum. Auch mit grünem Wachstum. Wir sollten den Energieverbrauch parallel zum Ausbau der erneuerbaren Energien um ca. 80 Prozent reduzieren. Das wäre eine Hausnummer, die die Probleme, die mit diesem Wachstum einhergehen, an der Wurzel anpacken würde. Strom für den Alltag hätten wir dann noch genug – aber die Industrie müsste aufhören unnötige oder kurzlebige Produkte herzustellen. Würde man ernsthaft Energie einsparen, wären die dann noch benötigten Windräder im Altdorfer Wald, (vielleicht fünf,) nicht sonderlich problematisch. Aber Anlagen tief im Wald oder in besonders wertvollen Teilen bleiben natürlich ein No-Go. Hier halten wir uns an die Einschätzung des BUND. Die Möglichkeit, Fehlentscheidungen durch Besetzungen zu korrigieren, behalten wir uns vor. Der Altdorfer Wald zeichnet sich auch durch die besonders artenreichen Waldrändern an den vielen Lichtungen aus – andererseits ist der letzte große Wald unserer Gegend noch sehr wenig von Straßen zerschnitten. Jede Rodung für ein Windrad , jede Zufahrtsstraße und Aufstellfläche für Kran usw. kann gleichermaßen als Zerschneidung oder als potentiell artenreicher Waldrand gesehen werden. Das Geld aus dem Verkauften Strom sollte zumindest zu einem Guten Teil dem Naturschutz zugute kommen. Vielleicht könnte man einige Flächen im Altdorfer Wald so dauerhaft schützen. Zum Beispiel Bannwald. Wir fordern: 1. Energieverbrauch um z. B. 80 Prozent reduzieren 2. Einige Anlagen (ca. 5) auf den Landstraßen nahen, vom BUND empfohlenen Flächen bauen 3. Wasserschutz gewährleisten 4. Anlagen am Ende der Laufzeit sanieren oder an derselben Stelle durch neue Anlagen ersetzen 31 Position | Waldbesetzung im Altdorfer Wald Fo to : w w w .p ad d ys ch m itt .d e Impressum Herausgeberin | Gemeinden Baindt, Baienfurt, Bergatreute, Schlier, Waldburg, Wolfegg und Vogt, unterstützt durch das Forum Energie- dialog Baden-Württemberg Redaktionelle Verantwortlichkeit | für die Seiten 1 bis 27 Forum Energiedialog Baden-Württemberg | Jakob Lenz und Sarah Albiez, E-Mail: altdorferwald@energiedialog-bw.de Für die Seiten 28 bis 31 die jeweilige Bürgerinitiative Bildnachweis | Seiten 2 bis 27 Forum Energiedialog Baden-Würt- temberg; Umschlag: www.paddyschmitt.de Gestaltung | 3f design, Darmstadt 32 https://www.paddyschmitt.de https://www.energiedialog-bw.de https://www.energiedialog-bw.de https://www.energiedialog-bw.de https://www.energiedialog-bw.de mailto:altdorferwald%40energiedialog-bw.de?subject=Energiedialog%20Altdorfer%20Wald https://www.paddyschmitt.de[mehr]

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    Zuletzt geändert: 18.06.2025
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    Ministerin Nicole Razavi besucht die Gemeinde Baindt im Rahmen ihrer Städtebaureise Die Gemeinde Baindt hatte am Montag, den 04. August 2025 die besondere Ehre, die Ministerin für Landesent- wicklung und Wohnen, Frau Nicole Razavi, zum Auftakt ihrer diesjährigen Städtebaureise begrüßen zu dürfen. Ziel der Reise ist es, gelungene städtebauliche Projekte sichtbar und zugleich auf die wachsenden Herausforderungen der Kommunen aufmerksam zu machen. Baindt war die erste Station des dreitägigen Programms. Begleitet wurde die Ministerin von ihrem persönlichen Referenten Herrn Huber, Herrn König und Herrn Schmeißer vom Referat für Städtebauliche Erneuerung sowie von Frau Grüterich von der Pressestelle des Ministeriums. Bürgermeisterin Simone Rürup, Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung so- wie der Abgeordnete des Landtags, Herr August Schuler, hießen die Delegation im Rathaus willkommen. In einem konstruktiven Austausch stellte die Bürgermeisterin laufende Projekte im Rahmen der städtebaulichen Erneuerung vor – unter anderem die Maßnahmen zur Neugestaltung der Ortsmitte sowie die aktuellen Entwicklungen und Her- aus-forderung im Fischer-areal. Die Erneuerung des Dorfplatzes ist sicherlich ein Leuchtturmprojekt mit Wasser-fontä- nen, Trinkwasser-brunnen, Spiel-Elementen und mehr. Die Maßnahme „Ortskern II“ wurde vom Land bislang mit 2,6 Millionen Euro an Städtebau-fördermitteln unterstützt, davon allein 1,2 Millionen Euro im aktuellen Programm 2025. Ministerin Nicole Razavi betonte: „Die Gemeinde Baindt ist ein tolles Beispiel dafür, wie viel Gutes die Städte- bauförderung für die Menschen bewirken kann. Der Ortskern wird sowohl als Wohn- und Versorgungszentrum als auch als Treffpunkt aufgewertet und erlebbar gemacht. Der neue Dorfplatz mit viel Grün und Wasserspielen ist ein echtes Highlight.“ Im Rahmen der laufenden städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme „Ortskern II“ sollen auch innerörtliche Ent- wicklungspotentiale erhoben und rund 100 Wohnungen geschaffen werden. Kernstück hierfür ist das ehemals land-wirtschaftlich genutzte Fischerareal. Das Gebiet wurde bereits erschlossen und baureif gemacht. Kurz nach dem Vergabebeschluss des Gemeinderates für die ersten beiden Ankerprojekte im Februar 2022 begann der An- griffskrieg auf die Ukraine mit all den daraus resultierenden Auswirkungen gerade auch auf die Bauwirtschaft. Hohe Energiepreise, steigende Baukosten und Zinsen, Wegfall von Fördermitteln in Summe ergab sich eine schwierige Gesamtsituation. Jetzt sollen die Flächen zur Wohnraumschaffung sukzessive reprivatisiert werden. Im Anschluss fand ein kurzer Ortsspaziergang durch das Fischerareal sowie die neu gestaltete Ortsmitte statt. So konnte sich Ministerin Razavi ein Bild vor Ort machen. Die Gemeinde Baindt nimmt seit Jahren aktiv an Program- men der städtebaulichen Erneuerung teil und konnte mit Unterstützung von Bund und Land bereits zahlreiche Maßnahmen realisieren. Wir danken Ministerin Nicole Razavi für Ihren Besuch und das Interesse an der Gemeinde Baindt. Der Besuch unterstrich die Bedeutung der kommunalen Perspektive auf Landesebene und wurde als wichtiges Zeichen der Anerkennung für die geleistete Arbeit in der städtebaulichen Erneuerung gewertet. Ihre Gemeindeverwaltung Amtsblatt Jahrgang 2025 Freitag, den 15. August 2025 Nummer 33 Seite 2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Programmheft der vhs Weingarten ist da! Das Herbst-/Wintersemester beginnt am 22.09.2025. Anmeldungen zu den vielfältigen Angeboten sind ab sofort möglich. Sobald Sie angemeldet sind, werden Sie bei Kursänderungen automatisch kontaktiert und informiert. Sichern Sie sich also schnell Ihren Platz! In Baindt werden folgende Kurse angeboten: Qi Gong der Vier Jahreszeiten „Bewegte Form“ Am 22.09.25 startet unser neuer Qigong-Kurs in Baindt. Sichern Sie sich jetzt schnell einen Platz und lernen Sie den Kreislauf der Jahreszeiten auf eine neue Art kennen! Der jedes Jahr zuverlässig wiederkehrende Kreislauf der Jahreszeiten begleitet uns unser ganzes Le- ben und birgt doch immer Neues. Das Qi Gong der Vier Jahreszeiten ist ein modernes Qi Gong, das der chinesische Meister und TCM-Arzt (Traditionelle Chinesische Medizin) Zheng Yi entwickelt hat, um Qi Gong für die westliche Bevölkerung leicht zugänglich zu machen. Zu jeder Jahreszeit gibt es eine eigene Bewegungsfolge aus 10 Übungen. Bei regelmäßiger Übung können so Stresssymptome abgebaut oder reduziert werden. Dabei werden unsere innere, sowie körperliche Kraft und Lebensenergie (Qi) gestärkt. Es sind keine Vorkenntnisse er- forderlich, die Übungen sind für Menschen jeden Alters geeignet. Eine Anmeldung zu diesem Kurs ist ab sofort bei der vhs Weingarten möglich. Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen unter der Telefonnum- mer 0751 405-380 zur Verfügung. FULL-BODY-BURN – Auspowern mit der vhs Weingarten Sichern Sie sich jetzt noch einen freien Platz in unserem neuen vhs-Kurs FULL-BODY-BURN und bringen Sie ab dem 14.10.25 Ihren Körper an seine Grenzen. Dieser Kurs bietet Ihnen eine intensive Ganzkörper-Workout-Session, die Kraft, Ausdauer und Fettver- brennung kombiniert. Hier werden Übungen aus dem Bodyweight-Training, HIIT-Elemente sowie kurze Cardio-Intervalle kombiniert, um den ganzen Körper zu fordern und ein echtes Burn-Erlebnis zu bieten. Das Ziel: In kurzer Zeit viele Muskelgruppen aktivieren und den Stoffwechsel ankurbeln. So gelangst Sie zu mehr Power und Fitness für deinen Alltag. Eine Anmeldung zu diesem Kurs ist ab sofort bei der vhs Weingarten möglich. Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen unter der Telefonnummer 0751 405-380 zur Verfügung. Neu in Baindt: vhs-Kurs Rückenmobilisation Melden Sie sich jetzt an und verbessern Sie Ihr Körpergefühl und Ihre Rückengesundheit mit unse- rem neuen Kurs ab dem 14.10.25! In diesem Kurs liegt der Fokus auf der Mobilisation und Entspannung der Rückenmuskulatur. Durch gezielte Übungen und sanfte Dehnungen werden Verspannungen gelöst, die Beweglichkeit verbessert und die Haltung gestärkt. Dabei wird einen besonderen Wert auf die Stärkung der Muskulatur rund um den Rücken gelegt. Dazu gehört der Rumpf, der die Wirbelsäule trägt und somit eine zentrale Rolle für die Stabilität und Haltung spielt. Ebenso werden die Schultern gezielt trainiert, um die Beweglichkeit und Kraft in diesem Bereich zu fördern. Zusätzlich umfasst das Programm auch die Bauchmuskulatur, die ebenfalls eine wichtige Puffer- und Stützfunktion für den Rücken übernimmt. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise wird die Muskulatur rund um den Rücken effektiv gestärkt, was zu einer verbes- serten Haltung, mehr Stabilität und einem insgesamt besseren Körpergefühl führt. Eine Anmeldung zu diesem Kurs ist ab sofort bei der vhs Weingarten möglich. Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen unter der Telefonnummer 0751 405-380 zur Verfügung. Die Homepage der vhs Weingarten https://vhs-weingarten.de/ informiert umfassend über alle Ange- bote und bietet die Möglichkeit, sich von zu Hause aus online rund um die Uhr anzumelden. Darüber hinaus liegt das Programmheft der vhs Weingarten im Rathaus Baindt, in der Kreissparkasse und im CAP-Markt für Sie bereit. Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 3 Das Fontänenfeld ist täglich zwischen 14:00 und 18:00 Uhr in Betrieb. Wasserfontänenfeld in der Ortsmitte Über die Säule neben dem Mülleimer kann das Fontänenfeld durch Berührung zusätzlich täglich zwischen 08:00 und 12:00 Uhr sowie zwischen 18:00 und 20:00 Uhr aktiviert werden. Angeordnet sind die Wasserfontänen wie die 16 Weiher im Baindter und Altdorfer Wald, die den Zisterziensern als Versorgung mit der Fastenspeise Fisch dienten. Der Wasserreichtum des Altdorfer Waldes bot schon damals für die Teichwirtschaft beste Voraussetzungen. rtsmitte Bei unserem Fontänenfeld handelt es sich um ein modernes, interaktives Wasserspiel, das nicht nur unsere Ortsmitte bereichert, sondern auch ein Erlebnis für Groß und Klein bietet. Das Fontänenfeld ist täglich zwzwz ischen 14:00 und 18:00 Uhr in Betrieb. Über die Säule neben dem Mülleim Fontänenfeld durch Berührung zusätzlich tä 08:00 und 12:00 Uhr sowie zwischen 18:00 aktiviert werden. Angeordnet sind die Wasserfontänen wie Baindter und Altdorfer Wald, die den Z VeVeV rsorgung mit der Fastenspeise Fisch Wasserreichtum des Altdorfer Waldes bo für die TeTeT ichwirtschaft beste VoVoV raussetzung n m ä 0 h o g n mer kann das äglich zwischen 0 und 20:00 Uhr die 16 Weiher im isterziensern als h dienten. Der ot schon damals gen. Seite 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Stadtradeln 2025 erfolgreich beendet – 26.188 zurückgelegte Kilometer und 104 Radelnde in der Gemeinde Baindt! Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Gemeinde Baindt wieder an der Aktion Stadtradeln. Insgesamt wur- den 26.188 Kilometer von 104 Radelnden zurückgelegt. Im Vorjahr wurden 19.486 Kilometer zurückgelegt. 9 Baindter Teams radelten in diesem Jahr mit und erzielten tolle Ergebnisse. Die Narrenzunft Raspler belegt mit 8.863 zurückgelegten Kilometern und 35 aktiven Radelnden auch in diesem Jahr den ersten Platz! Darauf folgen der Kunstkreis Baindt mit 4.678 km und 13 Radelnden sowie das Tipsy Trio Spritters & Friends mit 2.908 km und 10 Radelnden Wie bereits angekündigt, gibt es in diesem Jahr eine weitere besondere Aktion: Die größte aktive Gruppe, gemessen an der Anzahl der Radelnden, die Gruppe mit den meisten gesammelten Kilometern sowie die Gruppe mit den meisten Kilometern pro Kopf werden von der Gemeinde mit einer kleinen Überra- schung für ihr Engagement ausgezeichnet: - größte aktive Gruppe: Narrenzunft Raspler mit 35 Radelnden: - Gruppe mit den meisten gesammelten Kilometern: Narrenzunft Raspler mit 8.863 Kilometern - Gruppe mit den meisten Kilometern pro Kopf: Kunstkreis mit 360 Kilometern pro Kopf Die Überraschung kann zu unseren Öffnungszeiten im Vorzimmer bei Frau Litz abgeholt werden. Die Auswertung aller Baindter Teams ist unter www.stadtradeln.de/baindt oder über den nebenstehenden QR-Code zu finden. Auch in diesem Jahr bot der Radsportverein Baindt drei Touren an, bei denen Kilome- ter gesammelt werden konnten. Aufgrund des zum Teil unbeständigen Wetters gab es leider nur wenige Teilnehmende. Wir hoffen, dass dieses Angebot im nächsten Jahr wieder besser angenommen wird. Wir bedanken uns herzlich beim Radsportverein Baindt für das Engagement! Ein Highlight in diesem Jahr war der RadCheck, welcher am Sonntag, den 29.06.2025 während des Dorf- festes des Musikvereins auf dem unteren Schulhof/Festplatz stattgefunden hat. Insgesamt 32 Fahrräder wurden überprüft bzw. repariert. Der RadCheck wurde vom Gemeindeverband Mittleres Schussental (GMS) organisiert und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg gefördert. Vielen Dank! Am 06.07.2025 fand erstmals eine geführte Stadtradeln-Tour statt. Rund 40 Radbegeisterte folgten der Einladung und erkundeten die Region rund um Ravensburg, Weingarten, Baienfurt, Baindt und Berg. Im Aktionszeitraum des Stadtradelns lud die Gaststätte zur Mühle jeweils am Freitag-, Samstag- und Sonntagabend herzlich zu einem besonderen Radler-Vesper ein. Alle Teilnehmenden der Aktion Stadt- radeln – ebenso wie alle anderen Gäste – durften sich auf eine herzhafte Auswahl freuen: Zur Wahl standen klassischer Wurstsalat, Schweizer Wurstsalat oder Saurer Käse. Dazu gab es ein Getränk nach Wahl sowie zum süßen Abschluss eine Kugel Vanilleeis. Ein herzlicher Dank gilt der Gaststätte zur Mühle für dieses tolle Angebot! Wir bedanken uns herzlich bei allen aktiven Baindter Radelnden für die Teilnahme am diesjährigen Stadt- radeln und freuen uns schon auf das nächste Jahr! Außerdem bedanken wir uns bei Familie Kaiser von der Gaststätte zur Mühle für das tolle kulinarische Angebot nach den Touren! Ihre Gemeindeverwaltung Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 5 Amtliche Bekanntmachungen Bekanntmachung zur Veröffentlichung im Internet sowie zur öffentlichen Ausle- gung zum vorhabenbezogenen Bebau- ungsplan „Agri-PV-Anlage Feuersberg“ Der Gemeinderat der Gemeinde Baindt hat in seiner öf- fentlichen Sitzung am 22.07.2025 den Entwurf zum vor- habenbezogenen Bebauungsplan „Agri-PV-Anlage Feu- ersberg“ mit Begründung in der Fassung vom 26.06.2025 unter Einarbeitung von konkreten Änderungen gebilligt. Dieser so geänderte Entwurf mit Begründung erhält das Fassungsdatum vom 22.07.2025 und wurde für die Veröf- fentlichung im Internet gem. § 3 Abs. 2 BauGB bestimmt. Das Plangebiet liegt im westlichen Randbereich des Ge- meindegebietes von „Baindt“, etwa 800 m nordwestlich des Hauptortes „Baindt“ und umfasst folgendes Grund- stück mit der Flst.-Nr. 1115 (Teilfläche). Der räumliche Gel- tungsbereich ist im abgebildeten Lageplan dargestellt. Der insgesamt 5,20 ha große Planbereich soll zukünftig mit einer Agri-PV-Anlage bebaut werden, welche die Er- zeugung erneuerbarer Energien sowie simultane land- wirtschaftliche Produktion gestatten soll. Dem durch die Planung verursachten Eingriff wird eine Ausgleichsflä- che/-maßnahme außerhalb des Geltungsbereiches dieser Planung zugeordnet. Diese Ausgleichsfläche/-maßnahme befindet sich ca. 700 m südöstlich des Plangebiets auf dem Flst. 369/2 der Gemarkung Baindt. Der Planung wer- den von der Maßnahme 805 Ökopunkte zugeordnet. Es wird darauf hingewiesen, dass sich der konkrete Zuschnitt der Fläche im Laufe des Verfahrens noch ändern kann. Der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 22.07.2025 und die nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen werden in der Zeit vom 18.08.2025 bis 19.09.2025 im Internet auf der Homepage der Gemeinde Baindt veröffentlicht. Zusätzlich als andere leicht zu erreichende Zugangsmög- lichkeit liegt der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 22.07.2025 und die nach Einschätzung der Gemein- de wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen in der Zeit vom 18.08.2025 bis 19.09.2025 im Rathaus der Gemeinde Baindt (Marsweilerstraße 4, 88255 Baindt), Zimmer 4.1 während der allgemeinen Öff- nungszeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus (Hin- weis: Die allgemeinen Öffnungszeiten sind in der Regel von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und zusätzlich montags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr sowie dienstags von 14:00 bis 18:00 Uhr. Beachten Sie bitte, dass das Rathaus während gesetzlicher Feiertage geschlos- sen ist.) Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung wird eine Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt. Im Rahmen der Begründung zum Entwurf wird ein Umwelt- bericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB dargelegt. Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Geset- zes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich. Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar und werden mit ausgelegt: • Umweltbericht in der Fassung vom 22.07.2025 (Aus- führungen zu den Themen: Beschreibung der Ziele des Erfolgreiches Benefizkonzert für „das Bädle“ des SBBZ Gemeinsam für den Erhalt des Therapiebades des SBBZ Sehen in Baindt der Stiftung St. Franziskus: Benefizkonzert erzielte rund 6.000 Euro an Spenden Am Samstag, den 5. Juli, fand in der Schenk-Konrad-Hal- le in Baindt ein Benefizkonzert zugunsten des Therapie- bades „Bädle“ des SBBZ Sehen in Baindt der Stiftung St. Franziskus statt. Die Veranstaltung wurde vom Sonder- pädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit Förderschwerpunkt Sehen in Baindt, einer spezialisier- ten Einrichtung, die sich Kindern und Jugendlichen mit Sinnesbeeinträchtigung widmet, initiiert und organisiert. Ziel war es, finanzielle Mittel für die dringend notwendi- ge Sanierung des Therapiebades „Bädle“ zu sammeln. Rund 300 Gäste aus der Region und darüber hinaus nah- men an der Veranstaltung teil. Für das musikalische Pro- gramm sorgen die Bands „Vive la Bräss“, „PerBlechs“ und „die Lustige 11“. Als besonderes Highlight galt der Auftritt der aus Berngau in Bayern stammenden Blasmusik-Band „Die Fexer“, die als wahrscheinlich kleinste Blaskapelle der Welt gilt. Die drei jungen Musiker hatten bereits Auftritte in mehreren Sendungen des Bayrischen Rundfunks und traten sogar schon in China oder Dubai auf. Das Konzert wurde von zahlreichen Mitarbeitenden des SBBZ Sehen in Baindt unterstützt, die aktiv bei der Orga- nisation und Durchführung mithalfen. Die positive Stim- mung zeigte sich nicht nur in der ausgelassenen Stim- mung, sondern auch in der überregionalen Beteiligung. So waren nicht nur Gäste aus Baindt unter den Konzert- besuchern. „Wir sind extra vom Deggenhauser Tal herge- fahren, um Die Fexer und die anderen Bands live zu sehen - es ist super!“, meinen vier befreundete Konzertbegeis- terte. Ebenso angetan ist ein Ehepaar aus Aulendorf. „Die Stimmung ist toll, die Musik macht Spaß. Wir genießen den Abend hier sehr“, so das Paar. Auch Bürgermeisterin von Baindt Simone Rürup folgte der Einladung und wür- digte das Engagement des SBBZ Sehen. Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz. „Ich bin beeindruckt, was das Team hier auf die Beine ge- stellt hat! Das Konzert war nicht nur musikalisch, son- dern auch organisatorisch eine starke Leistung“, meint Dr. Marcus Adrian, Direktor des SBBZ in Baindt. Durch das Benefizkonzert konnten rund 6.000 Euro an Spen- den generiert werden - ein bedeutender Meilenstein der groß angelegten Spendenkampagne der Einrich- tung. Der geschätzte Kostenvoranschlag zur Sanierung des über 40 Jahre alten Therapiebades beläuft sich auf circa 600.000 Euro. Da die Stiftung St. Franziskus als gemeinnützige Organisation keine ausreichenden Eigenmittel für die Sanierung des „Bädle“ bereitstel- len kann, ist sie für die Realisierung des Projekts auf Spenden angewiesen. „Wir sind beeindruckt und äußerst dankbar für die gro- ße Resonanz auf das Benefizkonzert. Wir sind optimis- tisch, dass wir gemeinsam das Therapiebad erhalten werden können“, so Dr. Marcus Adrian zuversichtlich. Weitere Informationen zum Projekt und direkte Spen- denmöglichkeiten unter www.stiftung-st-franziskus.de/baedle-baindt Spendenkonto: Sparkasse Rottweil IBAN: DE56 6425 0040 0000 5403 40 BIC: SOLA DE S1 RWL Verwendungszweck: Bädle Baindt Seite 6 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Umweltschutzes aus anderen Planungen, die sich auf den Planbereich beziehen (Regionalplan; Flächennut- zungsplan; Natura 2000-Gebiete; weitere Schutzgebie- te/Biotope); Beschreibung und Bewertung der Umwel- tauswirkungen auf der Grundlage der Umweltprüfung; darin die Bestandsaufnahme sowie Prognose über die Entwicklung des Umweltzustandes bei Nicht-Durch- führung bzw. Durchführung der Planung und deren Umweltauswirkungen auf die Schutzgüter Arten und Lebensräume; Biologische Vielfalt; Boden, Geologie und Fläche; Wasser; Klima/Luft, Erhaltung der best- möglichen Luftqualität; Landschaftsbild; Mensch und Kulturgüter, sowie eine Beschreibung der Wechselwir- kungen zwischen den zuvor genannten Schutzgütern. Bewertung bei Durchführung der Planung von Wass- erwirtschaft; Emissionen von Schadstoffen, Lärm, Er- schütterungen, Licht, Wärme und Strahlung sowie der Verursachung von Belästigungen; Abfälle und ihre Be- seitigung und Verwertung; eingesetzte Techniken und Stoffe; menschliche Gesundheit, das kulturelle Erbe oder die Umwelt; Erneuerbare Energien. Beschrei- bung der Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich der Auswirkungen/Abarbeitung der Eingriffsregelung. Beschreibung anderweitiger Planungsmöglichkeiten und der erheblichen nach- teiligen Auswirkungen, die auf Grund der Anfälligkeit der nach dem Bebauungsplan zulässigen Vorhaben für schwere Unfälle oder Katastrophen zu erwarten sind. Beschreibung der geplanten Maßnahmen zur Überwachung der erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt bei Durchführung der Planung. • Umweltbezogene Informationen aus der frühzeitigen Behördenunterrichtung gem. § 4 Abs. 1 BauGB von Ap- ril bis Mai 2025 mit schriftlichen Stellungnahmen des Regierungspräsidiums Freiburg, Landesamt für Geo- logie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg (zu den Themenfeldern geologische und bodenkundliche Grundlagen, angewandte Geologie, Landesbergdi- rektion sowie allgemeinen Hinweisen), des Landes- amtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (zu den Belangen der Bau- und Kunstdenk- malpflege ohne Anregungen oder Bedenken), des Re- gierungspräsidiums Tübingen (zu den Belangen der Raumordnung mit Verweis auf die Stellungnahme des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben zum regionalen Grünzug, Teilregionalplan Energie, dem Ausschluss von Freiflächen-Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Vorranggebieten und der expli- ziten Bezeichnung als Agri-Photovoltaikanlage, zu landwirtschaftlichen Belangen zur Vorrangflur und der Zulassung von Agri-Photovoltaikanlagen und zur Vorlage eines verbindlichen Nutzungskonzeptes, zu Belangen des Straßenwesens und dem Gefährdungs- potenzial durch Baumpflanzungen in unmittelbarer Nähe zu Bundes- und Landesstraßen, zur Blendwir- kung und der Erfordernis entsprechender Nachweise bzw. Gutachten, zur Entwässerung und dem Verbot von Zuführung von Oberflächenwasser auf Bundes- bzw. Landesstraßen, zu Belangen des Naturschutzes ohne Betroffenheit der Höheren Naturschutzbehör- de, zu Belangen des Klimaschutzes zum öffentlichen Interesse in Bezug auf erneuerbare Energien und zur Lücke zwischen Produktion erneuerbarer Energie), des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben, Ravensburg (zur Lage des Änderungsgebietes im re- gionalen Grünzug, der Voraussetzung für eine Aus- nahmegenehmigung für die Errichtung von Agri-Pho- tovoltaikanlagen, zum Teilregionalplan Energie und zur Bezeichnung als Sondergebiet für Agri-Photovol- taikanlagen), des Polizeipräsidiums Ravensburg (zu den Zufahrten, zum Abstand zur Straße gemäß RPS und zur Blendung) und des Landratsamtes Ravens- burg mit den Sachgebieten Landwirtschaft (zur ein- geschränkten landwirtschaftlichen Nutzung aufgrund der engen Modulreihenabstände), Altlasten und Bo- denschutz (zur Erfordernis eines Bodenschutzkon- zeptes und einer bodenkundlichen Baubegleitung, zu Sicherstellung einer fachgerechten und ressourcen- schonenden Durchführung der Planung, des Baus, Betriebs und Rückbaus der Agri-PV-Anlage, zu mög- lichen Auswirkungen von Ausgleichsmaßnahmen auf das Schutzgut Boden, allgemeinen Hinweisen und zum Vorkommen von Altlasten im Plangebiet und dem Er- fordernis eines Fachbauleiter Altlasten, sofern Boden- aushub anfällt), Forst (zum Ausschluss einer direkten oder indirekten Betroffenheit von Wald), Oberflächen- gewässer (ohne Betroffenheit), Grundwasser (zum Grundwasserschutz mit der Verwendung von unbelas- teten, nicht auswasch- oder auslaugbaren Stoffen und Baumaterialien, zum Abstand der Modultische und der Grundwasserneubildung sowie weitere Hinweise), Ab- wasser (zur näheren Erläuterung der Ausgestaltung der Inverter und Batteriespeicher), Straßenrecht (zur Blendung und zu geeigneten Maßnahmen als Blend- schutz), Verkehr (zum Ausschluss einer Beeinträchti- gung durch Blendwirkung, zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit und zum Abstand zur Straße gem. RPS) und Naturschutz (zum FFH-Gebiet und der Zu- stimmung zur Einschätzung der nicht zu erwartenden Betroffenheit in der FFH-Vorprüfung, zur Berücksich- tigung der Maßnahmen des artenschutzrechtlichen Kurzbericht im Bebauungsplan, zum Erfordernis ei- nes Umweltberichtes mit Eingriffs-/Ausgleichsbilan- zierung und dem Erfordernis einer Eingrünung der Agri-PV-Anlage Richtung Norden und Osten zur Mini- mierung der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes). • FFH-Vorprüfung der Sieber Consult GmbH in der Fas- sung vom 23.11.2023 (zu den Auswirkungen der ge- planten Bebauung auf das südlich liegende FFH-Ge- biet „Schussenbecken mit Tobelwäldern südlich Blitzenreute“, insbesondere unter Berücksichtigung der Wirkfaktoren Licht und andere optische Emissio- nen, Lärm, Eintrag von Luftschadstoffen sowie Was- sereinleitungen) • Artenschutzrechtlicher Kurzbericht der Sieber Consult GmbH in der Fassung vom 12.06.2023 (zum Vorkom- men geschützter Tierarten innerhalb des Plangebietes und notwendigen artenschutzrechtlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen) Stellungnahmen können während der Dauer der Veröf- fentlichungsfrist abgegeben werden. Stellungnahmen sol- len elektronisch übermittelt werden (n.gerhardt@baindt. de cc: hannah.igel@sieberconsult.eu), können bei Be- darf aber auch auf anderem Weg abgegeben werden. Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben wor- den sind, können gem. § 3 Abs. 2 BauGB bzw. § 4a Abs. 5 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben. Parallel mit der Veröffentlichung findet die Einholung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öf- fentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB auf Grund von § 4a Abs. 2 BauGB statt. Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 7 Teilweise formuliert für BY, bei Bedarf auf BW unformu- lieren:Datenschutz: Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchst. e (DSGVO) i.V. mit § 3 BauGB und dem LDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, er- halten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Baindt, den 15.08.2025 WBF Sichtbehinderung durch Bäume, Hecken und Sträucher Die Vielzahl der Zierbäume, Sträucher und Hecken an den Gärten bereichern das Gemeindebild. Nicht selten aber bilden Hecken und Sträucher auch Gefahrenquellen, vor allem wenn sie in Kurven und Straßenkreuzungen, Stra- ßeneinmündungen und Grundstückausfahrten die Ver- kehrssicherheit beeinträchtigen. Manchmal werden auch amtliche Verkehrszeichen oder Straßenbeleuchtungen ganz oder teilweise verdeckt. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass die Abfuhr der Rest-, Bio- und Papiertonnen durch hereinragende Äste von Bäumen und Sträuchern die letzten Wochen erschwert wurde. In anderen Fällen wird auch der Fuß- gängerverkehr behindert und beeinträchtigt, weil Hecken oder Zweige von Sträuchern und Bäumen in den Gehweg hineinwachsen und diesen einengen. Um Gefahrensituationen von vorneherein zu vermeiden und allen Beteiligten zusätzlichen Aufwand zu ersparen, bitten wir Sie folgende Hinweise zu beachten: • Über der gesamten Fahrbahn muss ein Lichtraum von 4,50 m frei bleiben. • An Radwegen dürfen Äste bis zu einer Höhe von 2,50 m nicht hereinragen. • Gehwege müssen bis zu einer Höhe von 2,30 m von überhängenden Ästen und Zweigen freigehalten wer- den. • Bei Geh- und Radwegen ist die Bepflanzung bis an die Weg Hinterkante zurückzuschneiden, sodass der Gehweg in einer Breite freigehalten wird, die es zwei Fußgängern ermöglicht, problemlos aneinander vorbei- zugehen, ohne auf die Straße ausweichen zu müssen. • An Straßeneinmündungen und -kreuzungen müssen Hecken, Bäume und Sträucher stets so niedrig gehal- ten werden (höchstens 80 cm), dass eine ausreichen- de Übersicht für die Verkehrsteilnehmer gewährleistet ist. • Verkehrszeichen dürfen nicht verdeckt werden und müssen von den Verkehrsteilnehmern rechtzeitig wahrgenommen werden können. Die Grundstücksbesitzer werden deshalb gebeten, ihre Gartenbepflanzung zu überprüfen und, wenn notwen- dig, Bäume, Hecken und Sträucher zurückzuschneiden. Beachten Sie bitte auch, dass Sie als Grundstückseigentü- mer bzw. -besitzer verkehrssicherungs-pflichtig sind und im Schadensfall mit erheblichen Schadensersatzansprü- chen konfrontiert werden können. Ihre Gemeindeverwaltung Allgemeine Hinweise zu Fundsachen Verloren gegangene Gegenstände können im Rahmen einer Verlustanzeige dem Fundbüro der Gemeinde Baindt gemeldet werden. Das dafür notwendige Formular „Ver- lustanzeige“ steht Ihnen online unter https://www.baindt. de/rathaus-buergerservice/rathaus-online unter dem Bereich Fundbüro zur Verfügung. Sofern eine Fundsache gefunden wurde, auf die Ihre Beschreibung zutrifft, setzen wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung. Alle Funde ab einem Wert von zehn Euro, die Sie auf dem Gebiet der Gemeinde Baindt finden und an sich nehmen, müssen dem Fundbüro der Gemeinde Baindt gemeldet und dort abgegeben werden. Die Fundsachen werden sechs Monate aufbewahrt und regelmäßig im Amtsblatt der Gemeinde Baindt veröf- fentlicht. Nach Ablauf der sechsmonatigen Frist geht die Fundsache in das Eigentum des Finders über, sofern ein Eigentumsvorbehalt geltend gemacht wurde. Alle anderen Fundsachen werden anderweitig verwertet. Folgende Fundgegenstände wurden im Rathaus ab- gegeben: April 2025: Hellblaues Smartphone; Mesan-Schlüssel Mai 2025: Wanderstöcke, schwarz und silberfarben Juni 2025: Abus Fahrradschlüssel und zweiter Schlüssel mit Schlüsselanhänger Juli 2025: Fahrradbrille, schwarz und rot; Smartwatch, schwarz; Kindermütze, rosa; Schlüssel mit blau weißem Band, mit Aufschrift am Schlüsselbund; Smartphone in Schwarz und Brille in Schwarz; Powerbank; USB-Stick, grau; einzelner Kinderschuh Größe 22; Goldfarbenes Arm- band mit Edelsteinen; Geldbeutel in Schwarz, mehrere Karten darin; Kinderfahrrad von Amigo; Kinderfahrrad, grün; Mountainbike von Cube; Scooter von New Sports; Brille, schwarz und silberfarben von Optika AG Weitere Informationen zu den Fundsachen erhalten Sie beim Fundbüro. Sie erreichen uns unter Tel. 07502/9406-12. Herausgeber: Gemeindeverwaltung, Marsweilerstr. 4, 88255 Baindt, Tel. (07502) 9406-0, Fax (07502) 9406-18, E-Mail: info@baindt.de, Homepage: www.baindt.de. Verantwortlich für den amtlichen Inhalt einschließlich der Sitzungsberichte und anderer Veröffentlichungen der Gemeindeverwaltung ist Bürgermeisterin Simone Rürup oder ihr Stellvertreter im Amt; für die kirchlichen Nachrichten das jeweilige Pfarramt; für die Vereinsnachrichten der jeweilige Verein; für den übrigen Inhalt der Redakteur, Katharina Härtel, Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG. Herstellung/Vertrieb: Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG, Max-Planck-Str. 14, 70806 Kornwestheim, Telefon (07154) 82 22-0. E-Mail Anzeigen: anzeigen@duv-wagner.de. Erscheint wöchentlich freitags. Aus organisatorischen Gründen muss sich die Redaktion Kürzungen vorbehalten. Seite 8 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Notdienste Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ÄBD) Tel.: 116 117 (kostenlose Rufnummer, ohne Vorwahl) Zahnärztlicher Notfalldienst Tel.: 0761/120 120 00 Allgemeine Notfallpraxis Ravensburg Allgemeinärztliche Bereitschaftspraxis Oberschwabenklinik - St. Elisabethen-Klinikum Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten Sa, So und an Feiertagen 10 - 18 Uhr Notfallpraxis Kinder Ravensburg Kinderärztliche Bereitschaftspraxis Oberschwabenklinik – St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten: Sa, So und an Feiertagen 9 – 13 Uhr und 15 – 19 Uhr Tierarzt Samstag, 16. August 2025 und Sonntag, 17. August 2025 Tierklinik Dr. Ganal und Dr. Ewert, Tel.: 0751 - 4 44 30 Apothekennotdienst (Festnetz kostenfreie Rufnummer Tel.: 0800 00 22 833, Homepage: www.aponet.de) Samstag, 16. August 2025 Apotheke am Elisabethen-Krankenhaus Elisabethenstraße 19 88212 Ravensburg Tel: 0751 79 10 79 10 Sonntag, 17. August 2025 Central-Apotheke Ravensburg Marienplatz 31 88212 Ravensburg Tel: 0751 36 33 60 Organisierte Nachbarschaftshilfe Baindt Einsatzleitung: Frau Petra Maucher, Tel: 07502 62 10 98 Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Ravensburg e.V. • Hausnotruf und Mobilruf • Menüservice für Senioren • Wohnberatung • Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz • Notruf 112 - Rettungsdienst Tel.: 0751/ 56061-0, Fax: 0751/ 56061-49 E-Mail: info@dkr-rv.de, Web: www.drk-rv.de Hospizbewegung Weingarten- Baienfurt-Baindt-Berg e.V. Hospiz Ambulant Schützenstr. 5, Weingarten Telefon: 0751-180 56 382 Oder 0160- 96 20 72 77 (u.U. Anrufbeantworter, es er- folgt ein Rückruf) Begleitung und Beratung für schwerkranke und sterben- de Menschen und ihre Zugehörigen Persönliche Sprechzeiten: Montag 16-18 Uhr Mittwoch 9-12 Uhr Donnerstag 9-12 Uhr und nach Vereinbarung E-Mail: info@hospizbewegung-weingarten.de Homepage: www.hospizbewegung-weingarten.de Spendenkonto: KSK Ravensburg BIC: Solades1RVB IBAN: DE39 6505 0110 0086 1381 9 Störungs-Rufnummer Strom Tel. 0800 3629-477 (kostenfrei) Internet netze BW https://www.netze-bw.de/kunden/netzkunden/service/ stoerungsmeldungen/index.html Bei Störung der Gasversorgung Telefon 0800/804-2000 Wasserversorgung Tel.: (0751) 40 00-919 und nach Dienstschluss Tel.: 0160 44 94 235 Hotline Müllentsorgerfirmen Veolia/ Hofmann Bad Waldsee (bei Fragen rund um die Leerung/Abfuhr) Tel.: 0800/35 30 300 Hotline Landratsamt Ravensburg (allg. Fragen zum Thema Müll, Behältergemeinschaften etc.) Tel.: (0751) 85-23 45 Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Ravensburg-Sigmaringen Beratung und Information zu Ansprüchen bei Teilhabeein- schränkung durch chronische Erkrankung und Behinderung. Schubertstr. 1, 88214 Ravensburg - Telefon 0751 99923970 - E-Mail: info@eutb-rv-sig.de WOHLFÜHLTREFF Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Dienstag von 14 bis 17 Uhr Dietrich-Bohnhoeffer-Saal, Dorfplatz 2, Baindt Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de BETREUTER MITTAGSTISCH Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Freitag von 11 bis 14 Uhr Weingarten, Maybachstraße 1 Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 9 Sozialstation St. Anna - Pflegebereich Baienfurt – Baindt – Ravensburger Straße 35, 88250 Weingarten Tel: 0751-560010, Fax: 0751- 5600123 E-Mail: jennifer.hecht@stiftung-liebenau.de Internet: www.stiftung-liebenau.de/pflege Lebensräume für Jung und Alt Frau Schäch, Sprechzeiten: Di + Do 15:00 – 17:30 Uhr Dorfplatz 2/1, 88255 Baindt, Tel. (07502) 92 16 50, E-Mail Baindt: lebensraum.baindt@stiftung-liebenau.de Abfallwirtschaft Kompostieranlage am Annaberg Die Kompostieranlage am Annaberg öffnet jeden Freitag von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr und jeden Samstag von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Bei der Anlieferung von Grüngut in der Kompostieranla- ge bitten wir Sie zu beachten, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern ange- nommen werden kann. Annahmestelle Hofstelle Wöhr (Friesenhäusler Straße 67) Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 16:00 - 19:00 Uhr (April bis November) Freitag 15:00 - 18:00 Uhr (ganzjährig) Es dürfen nur Kleinmengen (max. 2 Schüttkubikmeter) angeliefert werden. Bitte beachten Sie, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern angenommen werden kann. Unsere Jubilare Herzlichen Glückwunsch zur Goldenen Hochzeit! Am 25. Juli 2025 feierten die Eheleute Ursula und Reinhold Leiprecht das Fest der Goldenen Hochzeit. Im Namen der Gemeinde Baindt gratulierte die Bürger- meisterin Simone Rürup dem Jubelpaar sehr herzlich und überbrachte darüber hinaus die Glückwünsche und einen Geschenkkorb der Gemeinde. Ebenso erhielt das Jubelpaar eine Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Für den weiteren gemeinsamen Lebensweg wünscht die Gemeindeverwaltung alles Gute! Veranstaltungen August 29.08. Jubiläumsabend 50. Reitturnier – Reitergruppe 30.08. Jubiläum 50. Reitturnier Reitplatz -31.08. – Reitergruppe September 04.09. Blutspendetermin Baienfurt 14.09. Vernissage Kunstkreis Rathaus + Kreativer Montag 17.09. Seniorentreff BSS 20.09. 100 Jahre Schützengilde Baindt unterer Schulhof 21.09. 150 Jahre Feuerwehrhaus Freiwillige Feuerwehr Baindt 21.09. Baindter Tennistag für Tennisplätze Jedermann TC Baindt 23.09. Gemeinderatssitzung Sitzungssaal 26.09. Patrozinium Selige Irmgard 27.09. Basar „Rund ums Kind“ SKH Kindergärten Kindergarten St. Martin Die Segnung unserer Vorschüler Am 30. Juli versammelten sich alle Kinder und Erzieherinnen in unserer Bewegungs- baustelle zu einer besonderen Feier – die Vorschulsegnung. Zur Begrüßung sangen alle gemeinsam das Lied „Viele, viele Menschen haben sich versammelt“. Frau Salamon erklärte allen, dass die Vorschüler bald den Kindergarten verlassen, um nach den Sommerferien in die Schule zu Seite 10 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 gehen. Somit wird für sie ein neuer Lebensabschnitt be- ginnen. Die zukünftigen Schulkinder erhielten viele gute Wünsche für ihren weiteren Weg. Danach schenkte die Gemeindereferentin Frau Willmes jedem Vorschüler einzeln Gottes Segen, während alle an- deren das Lied „viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen“ sangen. Es war wie ein kleiner Gottesdienst. An- schließend gingen „die Großen“ durch ein Tor als Zeichen für das Verlassen des Kindergartens in ihre neue, noch unbekannte Schul-Welt. Als die Kinder zurück in den großen Kreis kamen, seg- nete Frau Willmes alle Anwesenden mit Weihwasser. Das sorgte bei vielen Kindern nach dem besinnlichen Teil der Segnung für eine heitere Stimmung. Zum Abschluss san- gen wir noch gemeinsam das Lied „Wir reichen uns die Hände und sagen Tschüss, mach’s gut“. Das Kindergartenteam verabschiedet sich herzlich von unseren Vorschulkindern und wünscht ihnen einen guten Start in der Schule. Allen Familien wünschen wir schöne und erholsame Sommerferien! Schulnachrichten SBBZ Sehen Vielen Dank allen Helfern unseres Benefizkonzertes Ein besonderer Dank geht an • die Gemeinde Baindt • die Feuerwehr • die Landjugend • die Security • die Technik • Licht und Beleuchtung • den Hausmeister und allen Spendern und helfenden Händen! Es war ein gelungenes Fest. Das Orga Team des SBBZ Sehen Klosterwiesenschule Baindt Neues vom Schülerrat der Kloster- wiesenschule Der Schülerrat (Klassensprecher Kl. 3&4) der Klosterwiesenschule hatte sich ge- meinsam mit Frau Nandi und Frau Heberling ein neues Projekt ausgedacht. Vor den Pfingstferien fuhren der Schülerrat gemeinsam zu Besuch bei der Tafel Weingar- ten und die dortige Sozialarbeiterin konnte sich eine gute Stunde Zeit für die vielen Fragen des Schülerrats nehmen: Was ist eigentlich die Tafel? Wer geht dorthin? Darf man so viel kaufen wie man möchte? Gibt es dort alle Lebensmittel? Was ist denn eigentlich „arm“? Fragen über Fragen… Schnell war dem Schülerrat klar - da müssen wir uns en- gagieren! Gemeinsam wurde überlegt, womit man den Menschen, die bei der Tafel für kleines Geld einkaufen, ein bisschen helfen könnte. Alle Klassen wurden über die geplante Aktion informiert. Gemeinsam schauten die Kinder auch eine Reportage von Checker Tobi „Arm und reich“ an und sprachen lange darüber. Ganz wichtig bei der Aktion war: Man darf spenden, muss aber nicht. Die Aktion ist freiwillig! Folgende Lebensmittel spendeten die Klassen für die Tafel Weingarten: 1a: Duschgel 1b: Nudeln 2a: Mehl 2b: Zahnpasta oder Zahnbürste 3a: H-Milch 3b: Tomaten aus der Dose oder Tomatenmark 4a: Reis 4b: Tee Die Spenden wurden in großen Kisten im Klassenzimmer gesammelt. Frau Nandi brachte die „Schätze“ dann nach Weingarten zur Tafel mit den besten Grüßen von den Kindern der Klosterwiesenschule! Die neuen Junior-Pausenhelfer sind startklar Am Freitag, den 18.07.2025 standen 11 Klosterwiesen- kinder leicht nervös vor der Schulsozialarbeiterin Frau Nandi und der Schulleiterin Frau Heberling. Die 11 Kinder sollten eine Prüfung als Junior-Pausenhelfer ablegen und unter Beweis stellen, dass sie zum einen in „Erste Hilfe für und von Kindern“ und zum anderen im Thema „Streitschlichtung“ wirklich fit sind. Im neuen Schuljahr sollen die Junior-Pausenhelfer in der großen Pause näm- lich ihren Dienst tun und unterstützend tätig werden: Ein aufgeschürftes Knie, eine Beule am Kopf, Bauchschmer- zen und und und… Genauso kann es aber auch vorkom- men, dass sich zwei Kinder streiten z.B. um ein Spielgerät oder sie haben Meinungsverschiedenheiten. Frau Nandi und Frau Heberling stellten als Ausbilderinnen schwierige Fragen, ließen die Kinder z.B. einen Verband anlegen oder Regeln zur Streitschlichtung sagen, doch alle Kinder wussten bestens Bescheid und haben die Prü- fung zum Junior-Pausenhelfer bestanden! Gratulation! Abschluss-Ausflug Als Belohnung für die tolle Arbeit in diesem Schuljahr fuh- ren Frau Nandi, Frau Heberling und die FSJ Frau Färber gemeinsam mit dem Schülerrat, den „neuen“ Junior-Pau- senhelfern und natürlich mit den diesjährigen „alten“ Ju- nior-Pausenhelfern nach Ulm in den Tiergarten. Vielen Dank an die drei Gruppen – es hat sehr viel Spaß gemacht mit euch! Amelie Heberling, Rektorin Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 11 Zur Informationi Spohn-Gymnasium Ravensburg Schulabschluss Lili Laday und Enrico Lang aus der Gemeinde Baindt ha- ben in diesem Jahr am Spohn-Gymnasium in Ravensburg sehr erfolgreich ihr Abitur abgelegt. Lili und Enrico erhalten für ihre hervorragenden Leistun- gen einen Preis und zudem Sonderpreise: Beide erhalten das Online-Stipendium e-fellows, Lili Laday erhält zudem den Sonderpreis „Südwestmetall“ für ihre sehr guten Leistungen im Fach Wirtschaft, Enrico Lang er- hält für seine außergewöhnlichen Leistungen im Fach La- tein einen Sonderpreis der Stiftung „Humanismus heute“. Wir gratulieren Lili und Enrico ganz herzlich zum bestan- denen Abitur und zu Ihren sehr guten Leistungen. Wir wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute und viel Erfolg! Schulleitung und Kollegium Realschule Weingarten Schulabschluss An der Realschule Weingarten haben folgende Schüler und Schülerinnen die Abschlussprüfung der „Mittleren Reife“ abgelegt: Luis Arnold; Maili Barleben; Vanda Becsi; Ole Buchmüller; Saner Celik; Leonis Gashi; Maximilian Herr; Luca Samuel Hauert; Abish Aleem Sani; Rocco Schmid; Leonie Schnei- der; Jakob Spähn; Matthias Waßmer; Max Ziegler Ein Lob erhielten: Vanda Becsi; Leonie Schneider; Jakob Spähn An der Realschule Weingarten haben folgende Schüler und Schülerinnen die Hauptschulabschlussprüfung ab- gelegt: Yagmur Kilic Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Schulleitung und Kollegium der Realschule Weingarten Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V. Vom Süddach bis zum Balkonmodul: Was bei Solarstrom wirklich zählt Energieexperte der Verbraucherzentrale Baden-Würt- temberg räumt mit populären Irrtümern auf Photovoltaik-Anlagen erfreuen sich wachsender Beliebt- heit – sei es auf dem Dach, der Garage oder dem Bal- kon. Die Möglichkeit, eigenen Strom zu produzieren und dabei Kosten zu sparen, spricht viele Menschen an. Doch im Alltag zeigt sich: Nicht alle Erwartungen an die So- lartechnik erfüllen sich. Michael Maucher, Energiebera- ter der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der Energieagentur Oberschwaben, erklärt im Interview, welche verbreiteten Annahmen rund um Photovoltaik zu Missverständnissen führen – und worauf es bei Planung und Nutzung wirklich ankommt. „Mit Speicher bin ich autark“ – stimmt das? Michael Maucher: Nein, das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Selbst mit Batteriespeicher kann eine PV-Anlage nur einen Teil des Strombedarfs im Jahr decken. Der sogenannte Autarkiegrad liegt je nach Anlage und Verbrauch bei 20 bis 80 Prozent. Im Winter, wenn die Sonne weniger scheint, reicht die Leistung meist nicht aus – auch nicht mit einem großen Speicher. Für eine echte Unabhängigkeit bräuchte man saisonale Speicher wie Wasserstofftanks. Aber die Gemeindeverwaltung Baindt Telefon (07502) 9406-0 Fax (07502) 9406-18 E-Mail info@baindt.de Internet www.baindt.de Öffnungszeiten: Montag 8:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 16:00 Uhr Dienstag 8:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr Mittwoch bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr Direktdurchwahlnummern Bürgermeisterin Frau Rürup 9406-10 Vorzimmer Frau Litz 9406-17 Amtsblatt 9406-26 Bauamt Leitung Bauamt Frau Jeske 9406-51 stellvertr. Leitung Bauamt Stabsstelle polit. Steuerung Frau Gerhardt 9406-26 stellvertr. Leitung Bauamt Herr Hohenhausen 9406-52 Ortsbaumeister Herr Roth 9406-53 Sachbearbeitung Frau Scheid 9406-54 Klimakoordinator Herr Roth 0157 80661690 E-Mail: klima@b-gemeinden.de Hauptamt Leitung Hauptamt Frau Stocker 9406-40 stellvertr. Leitung Hauptamt Ordnungsamt Frau Stavarache 9406-11 Bürgeramt Passamt, An-/Abmeldung, Frau Brei/Frau Witt/ 9406-12 Führerschein, Fischerei Frau Ziegler Fundamt Einwohnermeldeamt Frau Witt/Frau Ziegler 9406-12 Volkshochschule Frau Scheid 9406-54 Gewerbeamt Frau Brei 9406-12 Rentenberatung Herr Bautz 9406-14 Standesamt Herr Bautz 9406-14 Friedhofswesen Herr Bautz 9406-14 Hallenbelegung SKH Frau Gerhardt 9406-26 Fachbereichsleitung Bildung und Betreuung Frau Flintrop 9406-41 Kindergartenabrechnung Frau Liche 9406-43 Finanzverwaltung Leitung Kämmerei Herr Abele 9406-20 stellvertr. Leitung Kämmerei Frau Winkler 9406-23 Kasse Herr Müller 9406-22 Kasse Frau Weber 9406-24 Wasser Frau Stavarache 9406-11 Steueramt Frau Rauhut 9406-21 Einrichtungen der Gemeinde Bauhof Herr Mohring 9121-30 Feuerwehrhaus 9121-34 Feuerwehrkommandant Herr Bucher 0151 58040840 Gemeindebücherei Frau Lins 94114-170 Schenk-Konrad-Halle Herr Forderer 0152 25613911 Kindergärten Sonne Mond und Sterne Leitung Haus Sonne 94114-140 E-Mail: leitung.sonne@kiga.baindt.de Leitung Haus Mond 94114-141 E-Mail: leitung.mond@kiga.baindt.de Leitung Sterne 94114-142 u. -143 E-Mail: leitung.sterne@kiga.baindt.de St. Martin 2678 Waldorfkindergarten 5558664 Schulen: Klosterwiesenschule (KWS) und SBBZ Sehen Baindt Rektorin (KWS) Frau Heberling 94114-132 Sekretariat (KWS) Frau Himpel 94114-133 Schulsozialarbeit (KWS) Frau Nandi 94114-172 Schulhausmeister (KWS) Herr Tasyürek 0178 4052591 SBBZ Sehen 94190 Pfarrämter Katholisches Pfarramt 1349 Kath. Gemeindehaus Bischof-Sproll-Saal Anmeldung Frau Moosherr (0751) 18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Evangelisches Pfarramt (0751) 43656 Ev. Gemeindehaus Dietrich-Bonhoeffer-Saal Anmeldung Frau Kutter (0751) 43656 E-Mail: pfarramt.baienfurt@elkw.de Polizei Polizeirevier Weingarten (0751) 803-6666 Notrufe Polizei 110 Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst 112 Seite 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 sind für private Haushalte technisch und wirtschaftlich kaum umsetzbar. Lohnt sich eine Solaranlage nur mit Speicher? Maucher: Nicht unbedingt. Auch ohne Speicher kann sich eine PV-Anlage rechnen – vor allem, wenn viel Strom tagsüber direkt verbraucht wird. Natürlich klingt es erst mal logisch: Einspeisung bringt unter 8 Cent pro Kilowatt- stunde, Netzstrom kostet 35 Cent – also lieber speichern und selbst nutzen. Aber Speicher kosten zusätzlich Geld. Wenn ein Haushalt ohnehin einen hohen Eigenverbrauch hat, bringt ein zusätzlicher Speicher oft wenig. Eine Ener- gieberatung hilft hier, die richtige Entscheidung zu treffen. Süddach oder Ost-West – was ist besser? Maucher: Das hängt vom Ziel ab. Wenn es darum geht, möglichst viel Strom zu erzeugen, ist ein Süddach effizi- enter – es bringt über das Jahr rund 10 - 20 Prozent mehr Ertrag. Doch viele Haushalte wollen den Strom ja direkt selbst verbrauchen. Und da sind Ost-West-Dächer oft im Vorteil: Sie liefern morgens und abends Strom – genau dann, wenn er im Haushalt gebraucht wird. So lässt sich der Eigenverbrauchsanteil deutlich steigern. Kann ich mit einem Stecker-Solargerät meine Kaffee- maschine betreiben? Maucher: Nicht direkt. Stecker-Solargeräte – oft auf dem Balkon installiert – können bis zu 800 Watt einspeisen. Das reicht für Geräte im Dauerbetrieb wie Kühlschränke oder WLAN-Router. Aber eine Kaffeemaschine braucht beim Aufheizen kurzzeitig bis zu 2.000 Watt. Der fehlen- de Strom wird automatisch aus dem Netz ergänzt. Ganz ohne Netzstrom geht es also nicht – aber die Grundlast im Haushalt lässt sich so gut abdecken. Komplett „kaf- feeautark“ wird man also damit nicht. Gibt es typische Denkfehler, die Menschen viel Geld kosten? Maucher: Ja – zum Beispiel wird oft zu schnell in große Speicher investiert, ohne dass klar ist, ob er sich wirklich lohnt. Oder es wird erwartet, dass man mit Solartechnik komplett unabhängig wird. Das führt zu falschen Erwar- tungen und manchmal zu teuren Fehlentscheidungen. Ihr Tipp für alle, die über PV oder Balkon-Solar nach- denken? Maucher: Unabhängige Beratung ist entscheidend – am besten, bevor Anschaffungen geplant oder Verträge un- terschrieben werden. Die Energieberatung der Verbrau- cherzentrale bietet dafür persönliche Vor-Ort-Termine mit qualifizierten Experten an. Die Beratung dauert in der Regel rund 90 Minuten, kostet pauschal 40 Euro und hilft dabei, individuelle Lösungen für Haus, Wohnung oder Balkon zu finden. Termine lassen sich kostenfrei unter 0800 – 809 802 400 oder direkt bei der Energieagen- tur Oberschwaben unter 0751 – 764 70 70 vereinbaren. Weitere Informationen gibt es unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Das An- gebot wird gefördert vom Bundesministerium für Wirt- schaft und Energie. Dürre trotz Regen: Dürremonitor zeigt weiterhin anhaltende Trockenheit in tieferen Bodenschichten Auch wenn es in den vergangenen Wochen vielerorts im- mer wieder geregnet hat und dabei zum Teil auch erheb- liche Niederschlagsmengen zusammenkamen, so bleibt die Grundwasserversorgung in tieferen Bodenschichten nach wie vor angespannt. Wie auf den Karten des Dürre- monitors vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) dargestellt wird, ist in rund zwei Metern Tiefe vie- lerorts nach wie vor eine außergewöhnliche Trockenheit festzustellen. Auch hier in der Region ist es in tieferen Bodenschichten weiterhin sehr trocken. Bildquelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH Leipzig, Link: https://www.ufz.de/index.php?- de=37937 (Stand 30.07.2025) Die langanhaltende Dürre der Vergangenheit wirkt sich insbesondere auf tiefwurzelnde Pflanzen - allen voran äl- tere Bäume - aus. Viele alte Bäume zeigen daher bereits deutlich sichtbare Trockenstress-Symptome oder sterben teilweise sogar ab, da sie in den ausgetrockneten tiefe- ren Bodenschichten kein Wasser mehr erreicht. Oftmals versickert Regenwasser lediglich oberflächennah, also in Bodenschichten bis etwa 50 cm unter der Geländeober- kante. Tiefwurzelnde Pflanzen gehen hingegen oftmals leer aus, da Regenwasser nur selten in Tiefen von um die zwei Meter kommt. Auch vielerorts häufige und langan- haltende wie im Juli, reichen daher häufig nicht aus, um die tiefen Wasserspeicher wieder aufzufüllen, insbeson- dere nach mehreren Jahren mit überdurchschnittlicher Trockenheit. Der Dürremonitor des UFZ gibt daher wichtige Hinweise für den Umgang mit den kostbaren Wasserressourcen, für die Garten- und Forstwirtschaft sowie die Stadtpla- nung. Den regelmäßig aktualisierten Dürremonitor finden Sie online unter: www.ufz.de/duerremonitor Hospizbewegung Weingarten- Baienfurt-Baindt-Berg e.V. Hospiz Ambulant Schützenstr. 5, Weingarten Telefon: 0751-180 56 382 Oder 0160- 96 20 72 77 (u.U. Anrufbeantworter, es er- folgt ein Rückruf) Begleitung und Beratung für schwerkranke und sterben- de Menschen und ihre Zugehörigen Persönliche Sprechzeiten: Montag 16-18 Uhr Mittwoch 9-12 Uhr Donnerstag 9-12 Uhr und nach Vereinbarung E-Mail: info@hospizbewegung-weingarten.de Homepage: www.hospizbewegung-weingarten.de Spendenkonto: KSK Ravensburg BIC: Solades1RVB IBAN: DE39 6505 0110 0086 1381 9 Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 13 Kirchliche Nachrichten 16. August – 24. August 2025 Gedanken zur Woche: Das beste Gepäck für unsere Lebensreise sind die Liebe zum Leben, der Mut zum Träumen und unsere Beziehung zu Gott. (Verfasser unbekannt) Samstag, 16. August 18.30 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier – Mariä Himmel- fahrt mit Kräutersegnung Sonntag, 17. August – 20. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier – Mariä Himmelfahrt mit KräuterbuschelweiheMinistranten: alle die da sind(† Theresia und Baptist Elbs, Elfriede Kränkle, Brunhilde Dreher, Agathe und Adam Zimmermann, Rosa Vogel, Johannes Heik, Ignaz Malsam, mit Angehörigen, Ida und Pius Wolf, Jahrtag. Martin Kränkle) 11.15 Uhr Baindt – Taufe von Leoni Mara Dienstag, 19. August 19.00 Uhr Baienfurt – eucharistische Anbetung Mittwoch, 20. August 9.00 Uhr Baienfurt - Eucharistiefeier Donnerstag, 21. August 10.30 Uhr Baindt – Wortgottesfeier im Pflegeheim Selige Irmgard Freitag, 22. August 08.30 Uhr Baindt – Rosenkranz 09.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier(† Johann Germann) 16.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier im Pflegeheim Selige Irmgard Samstag, 23. August 13.00 Uhr Baindt – kirchliche Trauung von Jennifer Manz und Andreas Wagner 18.30 Uhr Baindt – EucharistiefeierMinistranten: alle die da sind(† Adalbert Berger, Ludmilla und Ro- chus Illenseer, Eduard Gelzenlichter, Familie Kienhöfer, Familie Schnell, Paula und Franz Wucherer, Jahrtag: Pfarrer Emil Kunz) Sonntag, 24. August – 21. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Uhr Baienfurt - Eucharistiefeier Rosenkranzgebete im August Im August laden wir ganz herzlich ein zum Rosenkranz- gebet jeden Freitag um 8.30 Uhr vor dem Gottesdienst. Pfarrer Bernhard Staudacher Nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 912623) Thumbstraße 55, Baindt E-Mail-Adresse: bernhard-staudacher@gmx.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Silvia Lehmann Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 5576199, (Tel. privat 943630) E-Mail-Adresse: Silvia.Lehmann@drs.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Regina Willmes Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 56969624 E-Mail-Adresse: Regina.Willmes@drs.de Gemeindehaus St. Martin / Bischof-Sproll-Saal: Belegung und Reservierung Frau Gudrun Moosherr Tel. 0751-95897775 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Katholische Kirchenpflege Baindt: Bankverbindung: KSK Ravensburg IBAN DE 4365 0501 1000 7940 0985 BIC SOLADES1RVB Kath. Pfarramt St. Johannes Baptist Thumbstr. 55, 88255 Baindt Pfarramtssekretärin Frau Christiane Lott Telefon 07502 – 1349 Telefax 07502 – 7452 Stjohannesbaptist.baindt@drs.de www.katholisch-baienfurt-baindt.de Das Pfarrbüro bleibt vom Freitag, 01. August bis einschließlich 22. August 2025 geschlossen. Sie er- reichen uns wieder am Dienstag, 26. August von 9.30 bis 11.30 Uhr. Kath. Pfarramt Mariä Himmelfahrt Kirchstraße 8, 88255 Baienfurt Telefon 0751 - 43633 Telefax 0751 - 58812 kathpfarramt.baienfurt@drs.de Kirchenchor Baindt Probenwochenende voller Klang und Gemeinschaft Kurz vor der Sommerpause setzte der Kir- chenchor mit dem Probenwochenende im malerischen Kloster Heiligkreuztal einen musikalischen Glanzpunkt und zugleich ein starkes Zeichen gelebter Gemeinschaft. Dank der exzellenten Organisation durch die erste Vorsitzende Nadine Klotzer erlebten die teilneh- menden Sängerinnen und Sänger ein perfekt abgestimm- tes Wochenende zwischen konzentrierter musikalischer Arbeit und wohltuender Erholung. Die Unterbringung in den liebevoll eingerichteten Zim- mern, das leckere Essen und das durchgehend sonnige Wetter sorgten für beste Laune und inspirierende Proben. Das wunderschöne Klostergelände lud dazu ein, zwischen den Probeneinheiten die Seele baumeln zu lassen. Weihnachtliche Klänge mitten im Juli? Was auf den ers- ten Blick ungewöhnlich erscheinen mag, entpuppte sich schnell als kluge Voraussicht: Chorleiter Rainer Strobel hatte eine erlesene Auswahl an Adventsliedern getrof- fen, die während des Probewochenendes mit großer Be- geisterung einstudiert wurden. Grund für die sommerli- che Weihnacht war die Planung der Proben für Mozarts Seite 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 15 Missa Brevis in D, die im September nach der Sommer- pause anlaufen und den Chor bis zum Heilig-Leiber-Fest am 5. Oktober fordern werden. So blieb im Juli Zeit, sich frühzeitig den festlichen Liedern für den Auftritt beim 50-jährigen Jubiläum des Seniorentreffs Baindt am 10. Dezember 2025 zu widmen. Neben der Musik kam auch das Miteinander nicht zu kurz: An den Abenden wurden am Freitag und Samstag in geselliger Runde Gespräche geführt, gelacht und ge- meinsame Stunden genossen – ein echtes Highlight für den Zusammenhalt im Chor. Evangelische Kirchengemeinde Baienfurt-Baindt Tel.: 0751/43656, Fax: 0751/ 43941; E-Mail-Adresse: pfarramt.baienfurt@elkw.de Homepage: www.evangelisch-baienfurt-baindt.de Pfarrbüro: Öschweg 32, Baienfurt, Tel.: 0751/ 43656 Pfarrer M. Schöberl Öffnungszeiten Di 7.00 - 9.00 + 13.00 - 15.00, Do 10.00 - 13.00 Uhr Wochenspruch: Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lk 12,48 Sonntag, 17. August, 9. Sonntag nach Trinitatis 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst, Ev. Kirche (Prädikant T. Stumper) Sonntag, 24. August, 10. Sonntag nach Trinitatis 10.30 Uhr Baienfurt Abendmahlsgottesdienst, Ev. Kirche (Pfr. Schöberl) 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst im Pflegeheim (Prädikant W. Gross) KEINE TAIZÉANDACHT!!! Glaube im Alltag Schätze heben „Ich? Ich kann doch nichts Besonderes!“ Manchmal ist es leichter, seine eigenen Män- gel aufzuzählen als seine Stärken. Doch nur wer eine Ahnung von seinen Gaben hat, kann sie auch einsetzen. Darum wird heute eine Liste angelegt, auf die alles kommt, was ich gut kann oder gern mag. Das ist ganz unterschiedlich: andere zum Lächeln bringen oder gut zuhören, den größten Kuchen backen oder tolle Re- den halten. Ein „… ja, aber …“ gilt heute nicht. Nur Positives kommt auf die Liste. Schön, was ich alles zu geben habe! (Quelle: kirchenjahr-evangelisch.de, Bildquelle: kirchenjahr-evangelisch.de) Der Kreative Montag bietet an wir laden herzlich ein August: 11.08. Gerhard Hillmayer: „Der Oberschwäbische Him- mel”, Aquarell September: 08.09. Birgit Schwartz Glonnegger; „Türen”, Aquarell Oktober: 13.10. Sonja Tratzyk: „Aus Alt mach Neu”, Recycling Anmeldungen bitte immer bis spätestens 4 Tage vor dem Termin Anmeldungen bitte immer bis spätestens 4 Tage vor dem Termin Petra Neumann-Sprink Tel.: 0751-52501 mobil: 0177-4061011 p.neumann.sprink@gmx.de Kreativer Montag im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt, Dorfplatz 2/1 Wir beginnen – wenn nichts anderes angegeben ist – um 8.30 Uhr, Ende gegen 11.30 Uhr. Der Kostenbeitrag beträgt in der Regel 7,50 €; Material nach Verbrauch Christliche Brüdergemeinde Baienfurt (Baptisten) e.V. Baindter Str. 11, 88255 Baienfurt Homepage: www.baptisten-baienfurt.de E-Mail: info@baptisten-baienfurt.de Gottesdienste Unsere Gottesdienste sind offen für Besucher und finden sonntags um 10 Uhr statt. Weitere Veranstaltungen wer- den auf der Homepage der Brüdergemeinde angekündigt. Vereinsnachrichten SV Baindt 1959 e.V. Abteilung Fußball Start in die neue Saison Rückblick Erste Mannschaft TSV Meckenbeuren - SV Baindt 3:2 (1:1) (Schussenpokal) Seite 16 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Tore: Fischer, Geng SG Argental - SV Baindt 5:1 (4:1) Tore: Krauter SV Baindt - SC Markdorf 5:1 (3:0) Tore: Fink (3x), Fischer (2x) SpVgg Lindau - SV Baindt 4:3 (2:2) Tore: Krauter, Kretzer, Caltabiano Rote Karte: Zweifel (Dauer der Sperre steht noch aus) SV Baindt - SGM SC Blönried/SV Ebersbach 4:3 (2:0) Tore: Eigentor, Fischer, Fink, Dantona SV Baindt - SV Uttenweiler 0:2 (0:1) Aufgrund des Starkregens kam es zum Abbruch der Par- tie in der 65.Minute. Weitere Zugänge Sinan Cakir (Zweitspielrecht/Torwart) Adnan Kale (SG Baienfurt/Mittelfeld) Zweite Mannschaft SV Baindt II - SGM Röthenbach/Heimenkirch II 1:1 (1:0) Tore: Schnez SGM Blitzenreute/Mochenwangen II - SV Baindt II 2:4 (2:2) Tore: Schaffer, Lang, Schnez, Gresser SV Baindt II - SGM Fronhofen/Fleischwangen 4:3 (2:1) Tore: Schnez (2x), Brugger, Bosch SV Wolpertswende - SV Baindt 0:1 (0:0) Tore: Kostka Weitere Zugänge Marco Geggier (Torwart) Vorschau: Freitag, 08.08 18.30 Uhr: SV Schmalegg - SV Baindt II (1. Runde Bezirk- spokal) Sonntag, 10.08 15.00 Uhr: SV Weingarten - SV Baindt (1. Spieltag Be- zirksliga) Erfolgreicher Saisonstart SV Weingarten - SV Baindt 1:4 (1:2) Nach einer wechselhaften Vorbereitung und mit dicken Personalproblemen im Gepäck (Zweifel (Sperre), B. Wal- ser, Geng, Fink, Kretzer, Kneisl (alle verletzt) sowie Brug- ger, Hosse, Lang (Urlaub)) reiste der SVB mit großen Fragezeichen am Sonntagnachmittag zum Nachbarn aus Weingarten, gegen den man in der Vorsaison zweimal als Verlierer den Platz verlassen musste. Trotz dieser ungünstigen Vorzeichen startete Weilands Mannschaft bei sommerlichen 30 Grad engagiert in die Partie und kombinierte sich vor allem über die linke Seite, angeführt von den Baindter Eigengewächsen Fischer und Krauter, immer wieder gefährlich nach vorne. Nachdem Fischer bei einem ersten Durchbruch zunächst noch die falsche Entscheidung traf, legte er nur wenig später den Ball mustergültig in die Mitte, wo Aushilfsstürmer Schnez eiskalt zum 0:1 einschob (9.). Auch in der Folge bekam der SVW Baindts schnellen Linksaußen kaum zu greifen, welcher etwa zehn Minuten später nach tollem Pass von Caltabiano seinem Gegenspieler wieder entwischte. À la „copy-and paste” fand er mit seiner flachen Hereingabe erneut Schnez, der seinem Spitznamen „MVP” aus der „Zwoiten” auch in der ersten Mannschaft alle Ehre mach- te und auf 0:2 erhöhte (18.). Die Gastgeber, die bis dahin bis auf einen Weitschuss offensiv blass geblieben waren, nutzen fast im Gegenzug jedoch einen Stellungsfehler in der Baindter Hintermannschaft aus. Stolls flache Ablage in den Rückraum konnte zunächst zwar noch geblockt werden, der Ball sprang jedoch Biber vor die Füße, wel- cher umgehend auf 1:2 verkürzte (20.). Im Laufe der ers- ten Halbzeit büßte der SVB etwas an seiner Dominanz aus den Anfangsminuten ein, viele Torchancen sprangen auf beiden Seiten jedoch nicht mehr heraus. Lediglich nach einer Weingartner Ecke bot sich Kuhnt die große Ausgleichschance, doch er köpfte freistehend aus kurzer Distanz über die Latte – vielleicht hätte Freund und Bas- ketballprofi Moritz Krimmer in Sachen Sprungtiming noch den einen oder anderen Kniff parat gehabt. So ging es mit einem verdienten, aber knappen 1:2 in die Halbzeitpause. Nach einer rasanten und teilweise auch hitzigen ersten Halbzeit, flachte das Spielgeschehen im zweiten Durch- gang - womöglich auch den Temperaturen geschuldet - etwas ab. Dem SVB fehlte nach vorne häufig die nötige Zielstrebigkeit; zeitgleich hatte der SVW Schwierigkeiten gegen die konzentriert verteidigende Baindter Mann- schaft ins letzte Drittel vorzudringen. Gefährliche Chan- cen gab es hin und wieder dennoch: Während Caltabiano nach einem scharfen Freistoß nur das Außennetz traf, ließ Weilands Mannschaft im Rückraum immer mal wieder Lücken, wodurch Weingarten speziell bei zweiten Bällen gefährlich wurde. In dieser Phase bewahrte der wachsa- me Ersatzkeeper Odenbach den SVB zweimal vor dem drohenden Ausgleich. In einer umkämpften Schlusspha- se setzte schlussendlich aber der an diesem Nachmittag überragende Mann den entscheidenden Nadelstich. Cal- tabianos langer Ball hinter die Abwehrkette auf Fischer lockte Weingartens Keeper Segbers einige Schritte aus seinem Tor, wobei Baindts Nummer 7 diese Situation schnell erkannte und per Lupfer auf 1:3 stellte (87.) - die Entscheidung! In einer aufgrund von Trinkpausen etwas längeren Nachspielzeit sammelte Fischer am Ende sogar noch seinen vierten Scorerpunkt ein, als er Segbers 20 Meter vor dem Tor überraschte, den Ball von seinem Fuß stibitzte und ins leere Tor einschob (90 + 5.). Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, ohne nennenswerte Schwächephasen und mit deutlich weni- ger individuellen Fehlern als noch in der Vorbereitung, fährt der SVB trotz personeller Probleme einen verdienten Auftaktsieg ein. Diesen Sieg gilt es nun im ersten Heim- spiel der Saison gegen den starken Vorjahresdritten und ersten Tabellenführer der neuen Saison TSV Eschach zu bestätigen. SV Baindt: Conner Odenbach, Tobias Szeibel (76. Lukas Walser), Marc Bolgert, Übeydullah Gündogdu (84. Adnan Kale), Philipp Thoma, Marko Szeibel (64. Nico Geggier), Jan Fischer, Mika Dantona, Sandro Caltabiano (90. Patrick Späth), David Krauter, Johannes Schnez - Trainer: Sandro Caltabiano & Rolf WeilandTore: 0:1 Johannes Schnez (9.), 0:2 Johannes Schnez (18.), 1:2 Bryan Biber (20.), 1:3 Jan Fischer (87.), 1:4 Jan Fischer (90+5.) SV Schmalegg - SV Baindt II 1:3 (0:1) In einem der schwächeren Spiele der vergangenen Mona- te kämpfte sich der SVB II am Ende dennoch unbeschadet in die nächste Runde des Bezirkspokals und konnte sich dabei einmal mehr auf Torgarant Schnez verlassen. Zum Saisonauftakt am kommenden Sonntag gegen die etwas unberechenbaren Gäste aus Friedrichshafen wird Trainer Geggier auf eine Leistungssteigerung seiner Elf hoffen. SV Baindt II: Jan Mohring, Patrick Späth, Kai Kaspar, Niklas Hugger, Kai Kostka, Robin Blattner (46. Sebastian Brenner), Philipp Kneisl (14. Lukas Grabherr), Julian Kep- peler, Konstantin Knisel, Johannes Schnez, Moritz Lang (61. Markus Baumgärtner) - Trainer: Timo Geggier Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 17 Tore: 0:1 Johannes Schnez (24.), 0:2 Johannes Schnez (90.), 1:2 Jan Mohring (90.+4 Eigentor), 1:3 Johannes Schnez (90.+7) Rot: Nicklas Fischer (17./SV Schmalegg/Handspiel au- ßerhalb des Strafraums) Sonntag, 17.8 13.00 Uhr: SV Baindt II - VfB Friedrichshafen II 15.00 Uhr: SV Baindt - TSV Eschach Jugendfußball Fußballcamp 2025 - Viel Spaß im Rahmen des Ferienprogramms Pünktlich zum Fußballcamp war das gute Wetter wieder da (fast schon zu heiß), und so fanden sich am Freitag- mittag etwa 40 Kinder auf der Baindter Klosterwiese ein, um eineinhalb Ferientage im Zeichen des Fußballs zu erleben. Bei der Anmeldung gab es für jedes Kind gleich ein wertiges Shirt, natürlich in den Vereinsfarben, mit der Aufschrift Fußballcamp. Nach einer kurzen An- sprache wurden die Kinder in vier Altersgruppen auf die zehn Trainer aufgeteilt und dann ging es los. Zunächst ein wenig kicken, dann ein paar Übungen zur Förderung der Geschicklichkeit und zwischendurch reichlich Trink- pausen. So war der Tag viel zu schnell zu Ende und die Eltern standen zum Abholen bereit.Am nächsten Morgen ging es um 9:30 Uhr weiter mit kleinen Turnieren, unter- teilt für die älteren und die ganz jungen. Zunächst wurden verschiedene Mannschaften ausgelost, die dann als die großen Vereine Bayern, Dortmund, Stuttgart und Freiburg aufliefen. Zu Mittag war der größte Teil der Turnierspiele fertig und die Kinder stürzten sich hungrig auf das vor- bereitete Mittagessen - ein bei Klein und Groß beliebter Klassiker: Wurst und Pommes. Der Nachmittag war dann überwiegend von Wasserspielen geprägt, so dass kaum noch an Fußball zu denken war. Unterbrochen wurde nur kurz für eine Eispause, die natürlich alle Kinder dankend annahmen. Als dann am Nachmittag die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden, hörte man trotz des vielen Was- serspielens mehr als einmal den Wunsch, gleich wieder in den nächsten Pool zu springen. Der Baindter Jugendfußball brachte auch dieses Jahr vielen Kindern viel Freude und auch den zahlreichen Trai- nern hat es viel Spaß gemacht. Hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr wieder! Reitergruppe Baindt 50 Jahre Reitturnier am 30. und 31. Au- gust 2025 Am 30. und 31. August 2025 lädt die Rei- tergruppe Baindt herzlich zum großen 50. Jubiläumsturnier ein. Ein ganzes Wochenende lang dreht sich auf dem Turnier- gelände alles rund um den Pferdesport, die Gemeinschaft und ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein. Auf dem Programm stehen Jugendprüfungen, Dressur- prüfungen bis Klasse M, Springprüfungen bis Klasse L, ein Hindernis-Fahr-Wettbewerb sowie eine vielseitige Vierkampfprüfung. Ein weiterer sportlicher Höhepunkt ist der spannende Jubiläumswettkampf am Samstag. Hier erwartet die Zu- schauer:innen und Teilnehmer:innen ein unterhaltsamer Geschicklichkeitsparcours auf Zeit ohne Pferd – Team- geist, Spaß und ein wenig Mut sind dabei gefragt! Der Sonntag beginnt mit einem festlichen Gottesdienst, gefolgt von Mittagstisch, Kinderprogramm und einem Showprogramm. Zum gemütlichen Ausklang des Wochenendes lädt der Verein am Sonntagabend zu einem Beisammensein mit musikalischer Begleitung ein. Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen bestens gesorgt – mit Mittagstisch, Kuchenbuffet und kühlen Getränken. Aktuelle Informationen rund um das Jubiläumsturnier finden Sie auf unserem Instagram-Account sowie auf unserer Homepage. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf ein unvergess- liches Turnierwochenende in Baindt! Jubiläumswettkämpfe Jetzt noch schnell anmelden – Sei dabei bei den Jubi- läums-Wettkämpfen in Baindt! Im Rahmen unseres großen Jubiläumsturniers findet am Samstag, den 30. August 2025, ein ganz besonderes Highlight statt: Seite 18 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Gegen 18:00 Uhr starten die Jubiläums-Wettkämpfe – und Du kannst mit Deinem Team dabei sein! Dich erwartet ein spannender Geschicklichkeitsparcours auf Zeit, bei dem Teamgeist, Spaß und ein bisschen Mut gefragt sind. Das Beste: Die Wettkämpfe finden ohne Pferd statt – mit- machen kann also wirklich jede*r. Das Wichtigste auf einen Blick: • Teamgröße: 4 Personen • Teilnahme: ab 16 Jahren • Startgebühr: 20 € pro Team • Für alle Teilnehmenden: ein kleines Warm-up-Geschenk und tolle Preise Ob Reitverein, Freizeitgruppe oder Freundeskreis – jede Gruppe kann mitmachen! Meldeschluss ist der 22. August 2025. Schick Deine Anmeldung einfach per E-Mail an: jubilaeumswettkaempfebaindt@web.de Das Anmeldeformular findest Du online auf unserer Web- site. Wir freuen uns auf viele motivierte Teams – weitersagen & mitmachen! Hobby-Horse-Wettbewerb Am Samstag, den 30. August, findet ab ca. 15 Uhr ein spannender Hobby-Horse-Wettbewerb statt. Teilnehmen können Kinder in zwei Altersklassen: Für die Jüngeren im Alter von 6 bis 10 Jahren beträgt die Hindernishöhe 45 cm, für die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 11 und 15 Jahren liegt sie bei 60 cm. Der Wettbewerb bietet die ideale Gelegenheit, Geschicklichkeit und sportlichen Ehrgeiz unter Beweis zu stellen – ganz ohne echtes Pferd, aber mit viel Spaß und Bewegung. Ein Probespringen wird vor dem Wettbewerb angeboten, sodass alle Kinder sich vorab mit dem Parcours vertraut machen können. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Ver- antwortung, ein eigenes Hobby-Horse muss mitgebracht werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Nennschluss ist der 24. August, und die Anmeldung erfolgt per Mail an schlegel.daniela@outlook.de. Für die Anmeldung kann entweder das offizielle WBO-Nennungsformular verwendet werden oder eine formlose E-Mail mit folgenden Angaben: Vorname, Name, Alter, ggf. Reitverein, Wohnort, Han- dynummer, Teilnahme am Probespringen (ja/nein), Name des „Pferdes“. Auf die Teilnehmenden warten nicht nur tolle Preise, son- dern auch ein Sonderpreis für den meistgestarteten Ver- ein. Mitmachen lohnt sich. Wir freuen uns auf viele be- geisterte Hobby-Horse-Reiterinnen und -Reiter und einen sportlich-fröhlichen Nachmittag! Arbeitseinsätze zur Vorbereitung des Reitturniers – Helfende Hände gesucht! Zur Vorbereitung unseres Reitturniers sind alle Mitglieder herzlich eingeladen, sich an den anstehenden Arbeitsein- sätzen zu beteiligen. Um einen reibungslosen Ablauf und ein gepflegtes Turniergelände zu gewährleisten, sind wir auf eure tatkräftige Unterstützung angewiesen. Der Aufbau des Turniergeländes findet am Donnerstag, den 28. August (17.30 Uhr), und Freitag, den 29. August (13.30 Uhr) statt. Für Samstag und Sonntag (30. & 31. August) erfolgt der Einsatz nach vorheriger Einteilung. Wer noch zusätzli- che Dienste übernehmen möchte, darf sich gerne in noch offene Aufgaben in der App (siehe WhatsApp-Gruppe) eintragen. Für unser bevorstehendes Reitturnier freuen wir uns wie- der über zahlreiche Kuchenspenden, mit denen wir uns und unsere Besucher verwöhnen können. Ob Rührkuchen, Blechkuchen oder Torte – jede Spende hilft und wird ger- ne angenommen! Der Abbau des Turniers ist für Montag, den 1. Septem- ber um 8.30 Uhr geplant – auch hier freuen wir uns über zahlreiche Unterstützung. Wir danken allen im Voraus für ihr Engagement – nur gemeinsam können wir eine gelungene Veranstaltung auf die Beine stellen! Turniererfolge Beim Turnier in Kißlegg konnte Theresa Henzler mit Bon- ne Diamond überzeugen: • 1. Platz in der Dressurprüfung Klasse A* mit einer her- vorragenden Wertnote von 8,3. • 4. Platz in der Dressurprüfung Klasse L* – und damit ihre erste Platzierung in einer L-Dressur! Auch mit Lucky war Theresa erfolgreich unterwegs. Beim Geländereiter-Wettbewerb (40 cm) in Eberhardzell er- reichte das Paar einen tollen 4. Platz. Herzlichen Glückwunsch zu diesen schönen Erfolgen und weiterhin viel Erfolg im Viereck und im Gelände! Basar Baindt Förderverein Klosterwiesenschule e.V. Herbst-Winter Basar am 27.09.2025 von 10 bis 12 Uhr in der Schenk-Konrad-Halle in Baindt Schwangere mit Mutterpass OHNE Begleitperson dür- fen schon ab 9.30 Uhr einkaufen! Die Nummernvergabe beginnt am 6.9.25, 8.00 Uhr über die Basarlino-App Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 19 Warenannahme ist am 26.9.25 von 15.00 bis 16.00 Uhr. Die aktuellen Infos findet Ihr immer auf Facebook Kin- derbasar Baindt (es geht auch ohne Facebook Konto) und auf Instagram „kinderbasarbaindt“ !!! Achtung Mitarbeiterinnen gesucht!!! Liebe Basar Freunde, der Frühjahrs-Basar in der Schenk-Konrad-Halle war ein voller Erfolg. Einen herzlichen Dank nochmal an alle, die dabei mitgewirkt haben! Der Herbst-Basar findet am 27. September 2025 statt. Dafür suchen wir wieder flei- ßige Hände. Freitag, 26.09.2025 14.50/14.30 Uhr Treffpunkt in der Schenk-Konrad-Halle Baindt und Arbeit nach Plan bis ca. 19 Uhr. Danach erfolgt der Einkauf für die Helferinnen und Helfer. Samstag, 27.09.2025 Arbeitsbeginn um 9.15 Uhr. Der Verkauf startet um 10 Uhr und endet um 12.00 Uhr. Schwangere mit Mutterpass dür- fen schon ab 9.30 Uhr einkaufen. Danach wird die Ware zurück, sortiert und aufgeräumt. Arbeitsende ca. 15.30 Uhr. Vorteile für Helferinnen: -Verpflegung an beiden Tagen -1 Verkaufsnummer (80 Artikel) vorab -Vorab-Einkauf am Freitagabend -statt 6 € nur 1 € (Basarlino-Gebühr) Bearbeitungsgebühr Mit dem Erlös des Basars unterstützen wir den Förder- verein der Klosterwiesenschule e.V., die örtlichen Kinder- gärten und Vereine sowie karitative Einrichtungen mit Geld- und Sachspenden. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns dabei helft, auch in Zukunft Gutes zu tun! Für Anmeldungen und Rückfragen erreicht Ihr uns unter der E-Mail-Adresse: mitarbeiter-basar-baindt@gmx.de Wer uns diesen Herbst unterstützen möchte, sollte sich schnell bei der oben angegebene Mail-Adresse melden, da die Helferanzahl aufgrund der Umstrukturierung der letzten Jahre reduziert wurde. Es grüßt euch herzlich Das Basar Team Baindt Baienfurt-Baindt 0176 - 45 90 80 40 www.drk-baienfurt-baindt.de Konto: DE20 6505 0110 0086 6677 66 Nähen für den guten Zweck – Mitmachen beim DRK-Upcycling-Projekt „Red Cycle“! Das Deutsche Rote Kreuz Bai- enfurt-Baindt startet ein kre- atives Upcycling-Projekt un- ter dem Namen „Red Cycle“ – und dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! Ausgediente Dienstkleidung bekommt bei uns ein neues Leben: Wir nähen daraus ein- zigartige Taschen, Mäppchen und vieles mehr. Die gefer- tigten Stücke werden gegen Spenden abgegeben – der Er- lös kommt direkt unserer eh- renamtlichen Arbeit vor Ort, unter anderem für unser neues Einsatzfahrzeug und das Team der Helfer vor Ort, zugute. Jetzt sind Sie gefragt! Wir suchen fleißige Näherinnen und Näher, die unser Projekt als freie Helferinnen und Helfer unterstützen möchten – ganz flexibel und nach eigenem Zeitbudget. Was Sie mitbringen sollten: - Eine eigene Nähmaschine - Freude am Nähen und Mitgestalten - Gerne auch eigene Ideen! Das DRK stellt das gesamte Material wie Stoffe, Schnitt- muster, Garn, Reißverschlüsse usw. zur Verfügung. Es darf so viel genäht werden, wie es Spaß macht – jedes einzelne Stück hilft! Ob Anfänger oder erfahrene Hobbyschneiderin – bei uns ist jede helfende Hand willkommen! Haben Sie Lust mitzumachen oder Fragen zum Projekt? Dann melden Sie sich gerne bei uns unter: janina.watzdorf@drk-baienfurt-baindt.de oder 0160/97995424 Gemeinsam schaffen wir aus Alt etwas Gutes – für unsere Region und unsere Mitmenschen. Ihr DRK Baienfurt-Baindt Schwäbischer Albverein OG Weingarten Walking jeden Donnerstag 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten Wer hat Lust, mit uns zu walken? Wir treffen uns ganzjährig jeden Donnerstag um 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten und walken ca. 1,5 Stunden. Gäste sind herzlich willkommen! Aus dem Landkreis Geschwister-Scholl-Schule Weingarten Klasse der Geschwister-Scholl-Schule in Weingarten gewinnt Landkreispreis im Rahmen des Präventions- wettbewerbs „Be Smart - Don‘t Start“ Seit über 20 Jahren finden der bundesweite Präventions- wettbewerb „Be Smart – Don´t Start“ für rauchfreie Schul- klassen statt. Auch in diesem Jahr sagten 62 Schulklassen aus unserem Landkreis im Zeitraum von November 2024 bis April 2025 „Nein“ zu Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, E-Shishas, Tabak und Nikotin in jeder Form. Im Rahmen des Wettbewerbs wird jährlich auch ein Landkreispreis unter den teilnehmenden Schulklassen in Form eines er- lebnispädagogischen Tages für die ganze Schulklasse im Wert von 1.000,- Euro verlost. Dieses Jahr ging der Preis an die Klasse 8WR der Geschwister-Scholl-Schule in Weingarten. Wenn Sie Fragen und Interesse am Präventionswettbe- werb haben, können Sie sich gerne mit unserem Kommu- nalen Suchtbeauftragen Herrn Krebs (Tel.: 0751/ 85-3117) in Verbindung setzen. Seite 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Landratsamt Ravensburg Neue Taxitarife im Landkreis Ravensburg Ab dem 1. August 2025 gelten im Landkreis Ravensburg neue Taxitarife. In Abstimmung mit den Taxiunternehmen wurden die Preise nach Jahren gemäß den Preissteige- rungen in dieser Zeit angepasst. Neu sind nun unterschiedliche Preise je nach Tageszeit und Wochentag. So werden die Tarife in der Zeit von 22.00 – 6.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig et- was stärker erhöht, nämlich bei der Rundfahrt von 1,30 € auf 1,60 € und bei der Zielfahrt von 2,60 € auf 2,90 €. Werktags von 6.00 – 22.00 Uhr findet hingegen bei der Rundfahrt nur eine Erhöhung von 1,30 € auf 1,40 € und bei der Zielfahrt von 2,60 € auf 2,70 € statt. Der Grundtarif erhöht sich nachts auf 4,50 € und tagsüber auf 3,80 € anstatt der bisherigen 3,50 €. Der Tarif für die Wartezeit steigt von 36,00 € auf 40,00 € pro Stunde. Die Taxitarife sind von den Taxifahrenden für die Fahr- ten innerhalb des Landkreises Ravensburg verpflichtend anzuwenden und nicht frei verhandelbar. Den gesamten Wortlaut der Rechtsverordnung finden Sie auf der Home- page des Landkreises unter https://www.rv.de/bekanntmachungen. Auch in den Ta- xen ist die Tarifverordnung mitzuführen und dem Fahr- gast auf Verlangen vorzulegen. Sommer, Sonne, Ferienprogramm im Bauernhaus-Museum in Wolfegg! Das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wol- fegg bietet im August verschiedene Führungen an, um die wunderbare Kulturlandschaft, die historischen Häu- ser und ihre menschlichen Schicksale kennenzulernen. Dienstags und donnerstags findet in den Sommerfe- rien das beliebte Ferienprogramm mit abwechslungs- reichen Themen rund um das bäuerliche Leben statt. Beim Erlebnistag „Fadenscheinig?“ am 17. August dreht sich alles um Leinen und Wolle, Faser und Tuch. Sommerferienprogramm – Sauber muss es werden 12. August | 11:00 – 17:00 | Anmeldung nicht erforderlich In den baden-württembergischen Sommerferien (5. Au- gust bis 11. September) bieten wir dienstags und don- nerstags, jeweils von 11 bis 17 Uhr, ein großes und buntes Mitmach-Programm mit vielen Stationen für die ganze Familie an. „Sauber muss es werden“ ist das Motto am Dienstag, dem 12. August. Beim Putz- und Waschtag ha- cken die Kinder Brennholz und schnitzen Wäscheklam- mern, um anschließend die Wäsche waschen und auf- hängen zu können. Außerdem wollen Möbel geputzt und Bürsten gebunden werden. Und wer schafft den Was- sereimer-Parcous? Die Angebote der Ferienprogramme finden bei jedem Wetter statt. An den Mitmachstationen ist meist ein kleiner Kostenbeitrag für Verbrauchsmate- rial zu entrichten. Sommerferienprogramm – Kräuterweihe 14. August | 11:00 – 17:00 | Anmeldung nicht erforderlich In den baden-württembergischen Sommerferien (5. Au- gust bis 11. September) bieten wir dienstags und don- nerstags, jeweils von 11 bis 17 Uhr, ein großes und buntes Mitmach-Programm mit vielen Stationen für die ganze Familie an. Am Donnerstag, dem 14. August, gibt es die traditionelle Kräuterweihe. Wer möchte, kann mit der Rallye „Glaube auf dem Land“ das Gelände erkunden, an einer Kräuterführung teilnehmen, Weihbüschele binden oder selbst Badesalz herstellen und Kräuterlimonade kos- ten. Um 14 und 16 Uhr findet die traditionelle Kräuterwei- he statt, bei der die Weihbüschele auf Wunsch gesegnet werden. Und wer eine Pause braucht, kann um 13 Uhr Ge- schichten lauschen. Die Angebote der Ferienprogramme finden bei jedem Wetter statt. An den Mitmachstationen ist meist ein kleiner Kostenbeitrag für Verbrauchsmate- rial zu entrichten. Erlebnistag – Fadenscheinig? Leinen und Wolle, Faser und Tuch 17. August | 11:00 – 17:00 | Anmeldung nicht erforderlich Leinen und Wolle bilden das Ausgangsmaterial der bäu- erlichen Kleidung im Mittelalter. Wie aber verarbeitet man Flachs zu Leinen? Wie wird aus der krausen Wolle eines Schafes feines Garn? Schauen Sie zu beim Brechen und Hecheln, beim Handweben und Spinnen und versuchen Sie sich selbst an der Handspule oder beim Waschen der Wolle. Testen Sie Ihr Wissen beim großen Textil-Quiz! Un- sere Erlebnistage bieten unter je eigenem Schwerpunkt ein fein auf das jeweilige Thema zugeschnittenes Lern- und Mitmach-Programm für die ganze Familie. In diesem Jahr entführen wir Sie in längst vergangene Zeiten und machen uralte Kulturtechniken hautnah erfahrbar. Sommerferienprogramm – Ein Tag lang Bauer oder Bäuerin sein 19. August | 11:00 – 17:00 | Anmeldung nicht erforderlich In den baden-württembergischen Sommerferien (5. Au- gust bis 11. September) bieten wir dienstags und don- nerstags, jeweils von 11 bis 17 Uhr, ein großes und buntes Mitmach-Programm mit vielen Stationen für die ganze Familie an. Einen Tag lang Bauer oder Bäuerin sein, kön- nen die Feriengäste am Dienstag, dem 19. August. Sie kön- nen Kühe melken, Butter herstellen, Tiere füttern, mit der Sense mähen, Dreschflegel bauen oder einen Schubkar- renparcours bewältigen. Wieder gibt es Goldtaler zu ver- dienen. Aber darf man den Lohn am Ende auch behalten? Die Angebote der Ferienprogramme finden bei jedem Wetter statt. An den Mitmachstationen ist meist ein klei- ner Kostenbeitrag für Verbrauchsmaterial zu entrichten. Sommerferienprogramm – Wettertag 21. August | 11:00 – 17:00 | Anmeldung nicht erforderlich In den baden-württembergischen Sommerferien (5. Au- gust bis 11. September) bieten wir dienstags und don- nerstags, jeweils von 11 bis 17 Uhr, ein großes und buntes Mitmach-Programm mit vielen Stationen für die ganze Fa- milie an. Beim Wettertag am Donnerstag, dem 21. August, werden Sonnenuhren gebaut und Wetterkerzen gezogen. Die Angebote der Ferienprogramme finden bei jedem Wetter statt. An den Mitmachstationen ist meist ein klei- ner Kostenbeitrag für Verbrauchsmaterial zu entrichten. Öffentliche Allgemeine Museumsführung 24. August | 11:30 – 12:30 | Anmeldung nicht erforderlich Wir führen Sie durch die wunderbare Kulturlandschaft, in die unsere 28 historischen Gebäude eingebettet sind und erzählen Ihnen die Geschichten der Häuser sowie ih- rer Bewohnerinnen und Bewohner. Die Geschichte Ober- schwabens erhält bei uns ein Gesicht und menschliche Schicksale behalten ihre Farbe. Öffentliche Museumsführung „Kindheiten auf dem Land“ 24. August | 11:30 – 12:30 | Anmeldung nicht erforderlich Wie war das früher, als Kind auf dem Land aufzuwach- sen? Eine Kindheit zwischen harter körperlicher Mitarbeit auf dem Hof, Schule, Kirchgang und dem Zusammen- leben in einer oft großen Familie? Spüren Sie mit uns den Bewohnerinnen und Bewohnern unserer historischen Bauernhäuser nach und erkunden Sie deren Kindheits- erfahrungen. Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 21 Öffnungszeiten im August: täglich von 10 bis 18 Uhr Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg I Vogter Str. 4 I 88364 Wolfegg I Tel. 07527 9550-0 I info@ bauernhaus-museum.de Oberschwäbische Barockwoche in Schloss Achberg! Schloss Achberg bietet ein vielfältiges Veranstaltungs- programm mit Führungen durch die Ausstellung „Kunst & Liebe“. Besonderes Highlight im August sind die Ver- anstaltungen im Rahmen der Oberschwäbischen Ba- rockwoche, wie die Stuckwerkstatt oder die Sonder- führung zur Mustersanierung. Ausstellung „Kunst & Liebe. Zeitgenössische Künstler- paare im Miteinander und Gegenüber.“ Bis 12. November Kunst ist mehr als ein Beruf und Liebe ist mehr als ein Gefühl. Wie gelingt Künstler/innenpaaren die “work-li- fe-balance”? Warum arbeiten einzelne Paare bewusst zusammen, während andere getrennte Ateliers wählen? Wie und wo finden die internen fachlichen Diskussionen statt, im Atelier oder am Küchentisch? Die Ausstellung will am Beispiel ausgewählter Künstler/innenpaare einen Blick hinter die Kulissen wagen und wird dabei auch ein- zelne gesellschaftliche Klischees bewusst hinterfragen. In einem Rundgang durch verschiedene Gattungen und Stile werden Beziehungsebenen und Kunstwerke miteinander in Verbindung gebracht. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Narrativ “Kunst & Liebe”: emotional, wirtschaft- lich und gesellschaftlich! Naturforschtag – Kids for Future | Kindermitmachkon- ferenz vom Landschaftserhaltungsverband 13. August | ganztägig| 20,00 Euro / Kind | Anmeldung erforderlich Schloss Achberg ist umgeben von grünen Wiesen und einem Wald, der von der glucksenden Argen durchzo- gen ist. Früher, bevor es das Schloss gab, war die Natur drumherum noch so dicht und wild, dass sie fast undurch- dringlich war. Bewirb dich bei Kids4Future, um einen Tag lang, gemeinsam mit anderen Kindern, die Natur und ihre Vielfalt einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Offene Stuckwerkstatt für Kinder 16. und 17. August | jeweils 14 bis 17 Uhr | 3 Euro Spende | Anmeldung nicht erforderlich Alle Decken im Schloss sind reich mit weißem Stuck ver- ziert, ein typisches Merkmal für barocke Kunst. Vor über 300 Jahren haben die Künstler wunderschöne Motive, wie Blumen, Blätter, Früchte und kleine Engel, aus Stuck geformt. In der Stuckwerkstatt können Kinder und Fami- lien am Aktionstag selbst ausprobieren und sich kleine Ornamente aus Gips als Erinnerung für Zuhause gießen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Oberschwäbischen Barockwoche. Kuratorinnenführung durch die Ausstellung „Kunst & Liebe“ 17. August | 14.30 Uhr| 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldung nicht erforderlich In der Ausstellung „Kunst & Liebe. Zeitgenössische Künst- lerpaare im Miteinander und Gegenüber“ präsentiert Schloss Achberg 13 Künstler/innenpaare. In einem Rund- gang durch verschiedene Gattungen und Stile werden Beziehungsebenen und Kunstwerke miteinander in Ver- bindung gebracht. Die Kuratorin Andrea Dreher führt zu ausgewählten Werken, stellt sich dem Dialog mit dem Publikum und gibt Einblicke in die Entstehung der Aus- stellung. Ausstellungsführung 17. August | 14.30 Uhr| 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldung nicht erforderlich In der Ausstellung „Kunst & Liebe. Zeitgenössische Künst- lerpaare im Miteinander und Gegenüber“ präsentiert Schloss Achberg 13 Künstler/innenpaare. In einem Rund- gang durch verschiedene Gattungen und Stile werden Beziehungsebenen und Kunstwerke miteinander in Ver- bindung gebracht. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Narrativ “Kunst & Liebe”: emotional, wirtschaftlich und gesellschaftlich! Sonderführung „Vom Dornröschenschlaf zur Muster- sanierung“ 17. August | 15.00 Uhr| 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldung erforderlich Im Jahr 1988 wurde das Schloss vom Landkreis Ravens- burg erworben und vor dem Verfall gerettet. Doch wie bewahrt man ein historisches Monument? Während der Bauzeit hat Dipl. Ing. Architekt Günter Bestfleisch die „Mus- tersanierung“ geplant und die Ausführung geleitet. In der thematischen Sonderführung berichtet er als Zeitzeuge von seinen Erfahrungen, überwundenen Schwierigkei- ten und spannenden Entdeckungen während des Sa- nierungsprozesses. Eine Veranstaltung im Rahmen der Oberschwäbischen Barockwoche. Familienführung „Wie lebte Kreuzritter Benedikt?“ 24. August | 14.00 Uhr| 5,00 Euro / Familie | Anmeldung erforderlich Was ist der Deutsche Orden? Was hat er mit Schloss Ach- berg zu tun? Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Kreuz? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns bei der Familienführung und entdecken bei einer Puzzle-Ral- lye quer durchs Schloss noch weitere spannende Details. Am Ende bekommt jede Teilnehmerin und jeder Teilneh- mer eine richtige Urkunde mit Siegeln aus Wachs. Ausstellungsführung 24. August | 14.30 Uhr| 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldung nicht erforderlich In der Ausstellung „Kunst & Liebe. Zeitgenössische Künst- lerpaare im Miteinander und Gegenüber“ präsentiert Schloss Achberg 13 Künstler/innenpaare. In einem Rund- gang durch verschiedene Gattungen und Stile werden Beziehungsebenen und Kunstwerke miteinander in Ver- bindung gebracht. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Narrativ “Kunst & Liebe”: emotional, wirtschaftlich und gesellschaftlich! Öffnungszeiten im August 2025 Freitag 14 – 18 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertage 11 – 18 Uhr Adresse Schloss Achberg | D-88147 Achberg | Tel.: +49 (0)751 85 9510 | info@schloss-achberg.de | www.schloss-achberg.de Preise Erwachsene 7 €, ermäßigt 6 €, Familien 13 € Schüler/innen, Studenten 3,50 € freier Eintritt für Kinder bis 10 Jahre Landkreis Ravensburg radelt 2,5 Mio. Kilometer beim Stadtradeln 2025 Beim diesjährigen Stadtradeln vom 28.06. bis zum 18.07.2025 konnte der Landkreis wieder an seine Erfolgs- geschichte anknüpfen. Mehr als 10.700 aktive Radelnde sammelten fleißig Kilometer auf dem Fahrrad und ver- mieden 415 t CO2. Beim Stadtradeln, einer Aktion des Klimabündnisses, wer- den binnen 3 Wochen zurückgelegte Kilometer auf dem Seite 22 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Fahrrad gesammelt. Alle BürgerInnen, ArbeitnehmerIn- nen, SchülerInnen und Vereine waren daher erneut aufge- rufen, möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen. 29 Städte und Gemeinden aus dem Landkreis beteiligten sich in diesem Jahr. Im Kommunenvergleich zwischen 100.000 – 499.000 Ein- wohnern in Baden-Württemberg rangiert der Landkreis mit 2,5 Mio. gefahrenen Kilometern damit aktuell promi- nent auf Platz 3, hinter Freiburg und dem Ortenaukreis. Ein besonderes Highlight: Die Gemeinde Altshausen wird im Ranking der Kommunen mit weniger als 10.000 Ein- wohner deutschlandweit erfolgreich den 1. Platz vertei- digen können. Die Radelnden in der Stadt Ravensburg waren mit knapp 488.000 km in Summe die fleißigsten Radelnden. Gefolgt von den aktiven Radelnden aus der Gemeinde Altshau- sen mit etwa 271.000 km. Auf dem dritten Platz liegt die Stadt Leutkirch mit ca. 218.000 km. Erfolgreichstes Unternehmen mit ca. 83.5000 Kilometern war MI-KA Sports. Die aktivste Schule war mit knapp 54.000 Kilometern die Realschule Kißlegg. Beim STADTRADELN stehen nachhaltige Mobilität, Be- wegung, Klimaschutz, Spaß am Fahrradfahren sowie Teamgeist im Vordergrund. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder bei Ausflugsfahrten – jeder geradelte Kilometer konnte gesammelt werden. Im Rahmen der Initiative RadKULTUR des Verkehrsmi- nisteriums Baden-Württemberg förderte das Land die Teilnahme an der Aktion. Die bundesweite Aktion Stadt- radeln läuft noch bis Ende September, die Ergebnisse sind daher noch nicht final. Zwanzig Jahre Katamaran: Dankeschön-Aktion für Fahrgäste Ob Kaffee am Morgen, ein kühles Getränk am Nachmit- tag oder ein süßer Snack, der bei dem trüben Wetter die Laune hebt: im August beschenkt der Katamaran seine Fahrgäste mit kleinen Genussmomenten. Wer beim Bord- bistro bestellt, erhält für die nächste Katamaranfahrt ei- nen 3 Euro-Verzehrgutschein für Getränke und Speisen im Bordbistro. Die Gutscheinaktion ist Teil des Jubiläumsjahres der Ka- tamaran-Reederei, die kürzlich ihr 20-jähriges Bestehen feierte. Seit 2005 verbindet der Katamaran Konstanz und Friedrichshafen – schnell, zuverlässig und fest verankert im Mobilitätsangebot der Region. Über 7,2 Millionen Fahr- gäste waren seitdem an Bord. Und: gemeinsam haben die drei Schiffe Constanze, Fridolin und Ferdinand schon mehr als 4,25 Millionen Kilometer auf dem Tacho stehen. i Für die günstigen Kombitickets zum Kulturufer und den Sonderfahrten zum Seenachtfest sind nur noch wenige Tickets verfügbar. Zwölf neue Tagespflegepersonen im Landkreis Ravensburg qualifiziert Ende Juli 2025 haben zwölf Tagespflegepersonen er- folgreich den Qualifizierungskurs zur Kindertagespflege abgeschlossen. Das Amt für Kinder, Jugendliche und Fa- milien gratuliert den Absolventinnen zu ihrem Abschluss und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den nun neu- en, selbstständigen Tagespflegepersonen. Die Qualifizierung umfasste insgesamt 300 Unterrichts- einheiten, welche auf dem Curriculum des Deutschen Ju- gendforschungsinstituts (DJI) basieren (Fachkräfte kön- nen die Qualifizierung auf 50 UE reduzieren). Sie bereitete die Teilnehmenden auf ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vor. Der Lehrplan umfasst dabei wichtige Themen wie rechtliche Grundlagen, Kinderschutz sowie die Entwick- lung des Kindes, Bindungstheorien und Naturpädagogik. Am Ende des Kurses verfassen alle Teilnehmenden eine eigene Konzeption und legen ein Abschlusskolloquium ab. Die Vermittlung, Beratung und Begleitung der Tagespfle- gepersonen im Landkreis Ravensburg wird in enger Ko- operation zwischen dem Landratsamt, der Caritas Bo- densee-Oberschwaben sowie dem Diakonischen Werk Oberschwaben-Allgäu-Bodensee umgesetzt. Diese Zu- sammenarbeit stellt sicher, dass die Tagespflegeperso- nen umfassend unterstützt werden und sowohl für Eltern als auch Kinder die bestmögliche Betreuung angeboten werden kann. Der nächste Qualifizierungskurs für interessierte Ta- gespflegeeltern beginnt im September 2025 in Leutkirch. Interessierte Personen, die Freude am Umgang mit Kindern haben und eine verantwortungsvolle Tätigkeit in der Kin- dertagespflege anstreben, können sich bereits jetzt bei den regionalen Vermittlungsstellen der Diakonie und Caritas anmelden. Die Teilnahme am Kurs ist kostenfrei und bietet eine umfassende Vorbereitung auf die zukünftige Tätigkeit. Für weitere Informationen und zur Anmeldung stehen die regionalen Ansprechpartnerinnen in den Vermittlungsstel- len der Caritas und Diakonie zur Verfügung. Kontaktdaten sowie weitere Informationen finden Interessierte auch auf der Webseite www.tagespflege-ravensburg.de Naherholung zwischen Schussen und Seen Gästeführung am Sonntag, 17. August 2025 Fahrradtour: Vier aufgelassene Weiher sowie ein Fisch- und Badeweiher und deren Geschichte Gästeführer: Torsten Alt Treffpunkt: Parkplatz Häcklerweiher Beginn: 14:30 Uhr Wer kennt sie noch, die alten Weiher und Seen in Ober- schwaben, die im Mittelalter nicht nur den Mönchen und den „Herren“ genüssliche Fastenspeisen in Form von Krebsen, Karpfen und Hechten lieferten? Über 2.300 Seen und Weiher im Kreis Ravensburg sind es damals gewesen. Heute sind nur noch wenige Gewässer übriggeblieben. Die meisten wurden trockengelegt, sind heute Felder, Wiesen oder Wälder. Andere wurden aufgefüllt und es stehen Häuser darauf. Wer aufmerksam durch unsere Land- schaft geht, kann dort viele sogenannte „aufgelassene“ Weiher erahnen. Unsere Radtour führt vom Häcklerwei- her zu den trockengelegten Weihern, wie Färberweiher, Einödweiher, Hofstetter-Weiher und zum Neuweiher wie- der zurück zum wassergefüllten Bade- und Fischweiher des Ausgangspunktes. Sie erfahren einiges über die Entstehung, die Geschichte und die Nutzung der Seen und Weiher in Oberschwaben, besonders von der Blitzenreuter Seenplatte. Der Bedeu- tungswandel und der Stellenwert der Seen und Weiher in der Gesellschaft von gestern und heute werden Ihnen auf diesem ca. 8 km langen Radwanderweg erläutert. Die Radtour dauert gemütliche 2,5 Stunden. Der Einkehrschwung im ortsansässigen Gasthaus run- det schließlich das Erleben der Seen- und Weiherland- schaft ab. Wir würden uns freuen, Sie auf dieser geführten Fahrrad- tour begrüßen zu dürfen. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Gästeführung kostenlos. Ju- gendliche ab 15 Jahren und Erwachsene zahlen 5,00 EUR. Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 23 Weitere Informationen zu unseren Gästeführungen und den Newsletter finden Sie hier: www.zwischenschussenundseen.de Regierungspräsidium Tübingen B 32 Witterungsbedingte Verlängerung der Hangsiche­ rungsarbeiten an der Blitzenreuter Steige Das Regierungspräsidium Tübingen hat Ende April 2025 mit den Hangsicherungsmaßnahmen an der B 32 zwi- schen Blitzenreute und Staig begonnen. Die Arbeiten konnten in großen Teilen abgeschlossen werden. Der Dauerregen der letzten beiden Wochen hat gleichwohl den Abschluss der Baumaßnahmen verhindert. Verschie- dene witterungsabhängige Arbeiten, wie Markierungsar- beiten oder die Profilierung der Böschungen, konnten auf- grund des Dauerregens nicht fertiggestellt werden. Die witterungsabhängigen Arbeiten werden nun fortge- setzt, sodass die Maßnahmen voraussichtlich am Freitag, 15. August 2025, abgeschlossen sind. Verkehrsführung: Die B 32 bleibt bis zum Ende der Maßnahme halbseitig gesperrt und kann im Einbahnverkehr in Richtung Blit- zenreute/Bad Saulgau befahren werden. Der Verkehr in Fahrtrichtung Ravensburg wird ab Blitzenreu- te über die L 291 – Baienbach – Ettishofen – Berg zur B 30/B 32-Anschlussstelle „Ravensburg-Nord“ bzw. K 7952 Weiler zur B 30/B 32-Anschlussstelle „Weingarten“ umgeleitet. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehr- steilnehmenden um Verständnis für die mit der Maßnah- me zusammenhängenden Beeinträchtigungen. Landratsamt Ravensburg Vollsperrung der Kreisstraße K 7966 zwischen Wol­ pertswende/Vorsee und Wolpertswende vom 18. Au­ gust bis 10. Oktober Die Kreisstraße K 7966 zwischen Vorsee und Wolpertswen- de wird wegen Straßenbauarbeiten vom Montag, 18. Au- gust bis voraussichtlich Freitag, 10. Oktober in beide Fahr- trichtungen gesperrt. Der Fahrbahnbelag wird erneuert und es werden Arbeiten an der Straßenentwässerung, den Randeinfassungen, sowie Bankettarbeiten durchgeführt. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert und führt von Wolpertswende - K 7955 - Blitzenreute - B 32 - K 7966 - nach Vorsee und umgekehrt. Für Behinderungen, welche durch die Arbeiten entstehen, bittet das Landratsamt die betroffenen Anwohnenden und Verkehrsteilnehmenden um Verständnis. Vollsperrung der Kreisstraße K 7952 zwischen Berg/ Ettishofen und Berg/Weiler vom 18. August bis 19. Sep­ tember Die Kreisstraße K 7952 zwischen Ettishofen und Weiler wird wegen Straßenbauarbeiten vom Montag, 18. August 2025 bis voraussichtlich Freitag, 19. September 2025 in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Wie das Landratsamt mitteilt, wird der Fahrbahnbelag erneuert und es werden Arbeiten an der Straßenentwässerung sowie den Randeinfassungen durchgeführt. Außerdem werden mehrere Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Es werden Ersatzbushaltestellen für den Zeitraum der Umbaumaßnahme eingerichtet. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert und führt von Ettishofen - L 291 - Baienbach - L 291 - Blitzenreute - B 32 - K 7952 und umgekehrt. Für Behinderungen, wel- che durch die Arbeiten entstehen, bittet das Landratsamt die betroffenen Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Landkreis Ravensburg sucht weitere/n engagierte/n Patientenfürsprecher/in für psychisch kranke Menschen Der Landkreis Ravensburg sucht eine empathische und motivierte Persönlichkeit für die ehrenamtliche Position als Patientenfürsprecher/in für psychisch kranke Men- schen und deren Angehörige. Die Stelle ist in das Team der Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle (IBB) eingebettet. Patientenfürsprecher setzen sich aktiv für die Belange psychisch Erkrankter ein und tragen dazu bei, deren Si- tuation im Gesundheitssystem zu verbessern. Zu ihren Aufgaben gehören die Vermittlung zwischen Patienten, Angehörigen und Einrichtungen, die Beratung bei Proble- men sowie die Mitwirkung in Gremien zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung im Landkreis. Diese ehrenamtliche Tätigkeit bietet die Möglichkeit, sich sinnvoll zu engagieren und einen echten Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen. Die Zeiteinteilung ist weit- gehend flexibel und es wird eine Aufwandsentschädigung gewährt. Zudem profitieren die Ehrenamtlichen von regel- mäßigen Fortbildungen und dem wertvollen Austausch im IBB-Team. Das IBB-Team setzt sich trialogisch zusammen aus Fachkräften des Versorgungssystems, Betroffenen und Angehörigen sowie den Patientenfürsprechenden. Neben Lebenserfahrung sind Kommunikationsfreude, die Fähigkeit des geduldigen Zuhörens, ein sicheres Auftreten, sowie Einfühlungsvermögen für die Sorgen und Proble- me anderer Menschen und die Fähigkeit zur Vermittlung in Konfliktfällen, Eigenschaften, die ein/e Patientenfür- sprecher/in mitbringen sollte. Von Vorteil sind außerdem grundlegende Kenntnisse über das Gesundheitswesen sowie Kenntnisse über Behandlungs- und Versorgungs- systeme für Menschen mit psychischen Erkrankungen. „Wir suchen Menschen, die sich für die Belange psychisch Erkrankter einsetzen möchten und motiviert und enga- giert an diese wichtige Aufgabe herangehen“, erklärt Andrea Müller, Leiterin der Stabsstelle Sozialplanung und Bildungsmanagement des Landkreises. Andreas Holla- cher, Psychiatriekoordinator des Landkreises Ravensburg ergänzt, „Als Patientenfürsprecher/in können Interessierte einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der psychi- schen Gesundheitsversorgung in unserer Region leisten.“ Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bis zum 14.09.2025 zu bewerben und eine schriftliche Interessens- bekundung abzugeben. Die Unterlagen sind zu richten an: Andreas Hollacher, E-Mail: a.hollacher@rv.de. Für Rückfragen steht Herr Hollacher auch telefonisch unter 0751 85-3123 zur Verfügung. „Gemeinsam können wir die psychische Gesundheitsver- sorgung im Landkreis Ravensburg stärken. Wir freuen uns auf engagierte Mitstreiter im Team der IBB!“, ergänzt Hollacher. AOK unterstützt innovatives Sucht­ präventionsprogramm bei Jugendlichen im Landkreis Ravensburg Im Landkreis Ravensburg startet ein innovatives Sucht- präventionsprogramm, das sich speziell mit neuen Rauch- produkten wie E-Zigaretten, Vapes und Shishas befasst und unter anderem deren gesellschaftliche Verharmlo- sung thematisiert. Im Rahmen eines Treffens im Land- ratsamt Ravensburg überreichte Herr Markus Packmohr, Geschäftsführer der AOK – Die Gesundheitskasse Boden- see-Oberschwaben dafür an Sozialdezernent Reinhard Friedel beim Landkreis Ravensburg einen Scheck über 5.000,- Euro. Durchgeführt wird das Projekt durch die Seite 24 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Caritas Bodensee-Oberschwaben. Der Sozialdezernent Reinhard Friedel betonte bei der Scheckübergabe die Dringlichkeit solcher gezielter Prä- ventionsmaßnahmen: „Die Vielfalt moderner Rauch- produkte und deren oft verharmlosende Darstellung in der Öffentlichkeit stellen uns vor neue Herausforderun- gen. Viele Jugendliche im Landkreis Ravensburg unter- schätzen die Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten oder Shishas.“ Auch AOK-Geschäftsführer Markus Packmohr erkennt Handlungsbedarf: „Wir als AOK – Die Gesund- heitskasse Bodensee-Oberschwaben sehen uns in der Verantwortung, frühzeitig über die gesundheitlichen Ri- siken der Rauchprodukte aufzuklären. Mit unserer För- derung leisten wir aktiv einen Beitrag zur Gesundheits- prävention bei Jugendlichen.“ Das Präventionsprogramm zielt darauf ab, Jugendliche im Landkreis umfassend über die Gefahren dieser Pro- dukte aufzuklären. Geplant sind interaktive Präventions- methoden, die speziell auf die Lebenswelt der Jugend- lichen zugeschnitten sind. Besonderes Augenmerk liegt dabei unter anderem auf der Entkräftung gängiger Ver- harmlosungen und Mythen rund um moderne Rauchpro- dukte. Das Landratsamt Ravensburg begrüßt die Initiative der AOK Bodensee-Oberschwaben für zeitgemäße Ge- sundheitsvorsorge und sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Suchtprävention und Aufklärung im Landkreis. „Die- ses Programm ist ein wichtiger Schritt, um die Gesundheit unserer Jugend im Landkreis Ravensburg nachhaltig zu schützen“, betont Reinhard Friedel. Für Rückfragen zum Suchtpräventionsprogramm steht der Kommunale Suchtbeauftragte des Landkreises, Herr Walter Krebs, gerne zur Verfügung (w.krebs@rv.de). Realschule Aulendorf Zehn Schülerinnen und Schüler qualifizieren sich zu Mentoren für nachhaltige Ernährung Zehn Schülerinnen und Schüler der Realschule Aulendorf, des Bildungshauses Bodnegg sowie der Gemeinschaftsschule Bergatreute haben im Herbst 2024 am Ernährungszentrum Bodensee-Oberschwaben am Schülermentorenprogramm „Nachhaltig essen“ teilgenommen und sich zu Schülermen- toren für nachhaltige Ernährung ausbilden lassen. An fünf Tagen erfuhren die Jugendlichen, welche Be- deutung das eigene Ernährungsverhalten für den per- sönlichen Alltag, die Schulumgebung sowie für Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Gesundheit hat. Sie lernten mehr über die Herkunft unserer Lebensmittel, Produkte aus fairem Handel, die Vermeidung von Lebensmittelver- schwendung und Verpackungsmüll sowie über die ge- meinsame Gestaltung der Schulverpflegung. Im Anschluss an die fünf Bildungstage im Ernährungszentrum setzten die Jugendlichen ein selbst gewähltes, zukunftsorientier- tes Ernährungsprojekt an ihrer Schule um. Dabei griffen die Schülerinnen und Schüler Themen wie die Reduzie- rung von Lebensmittelabfällen oder die Verbesserung der Schulverpflegung auf und realisierten verschiedene Projekte wie Koch-AGs, Schulcatering und die Messung von Lebensmittelresten in der Schulmensa. Zur feierlichen Urkundenübergabe reisten vier Schülerin- nen des Bildungszentrums Bodnegg am 22. Juli nach Stutt- gart. Dort erhielten sie ihre Urkunden von der Staatssekre- tärin im Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Frau Sabine Kurtz und dem Staatsse- kretär im Ministerium Kultus, Jugend und Sport, Herrn Vol- ker Schebesta. Nach der Zeremonie nahmen die Schüle- rinnen an einer nachhaltigen Stadtführung in Stuttgart teil. Auch in diesem Herbst bietet das Ernährungszentrum Bodensee-Oberschwaben erneut interessierten Schü- lerinnen und Schüler der Sekundarstufe 2 die Möglich- keit, sich zum Schülermentor für nachhaltige Ernährung zu qualifizieren. Interessierte Schulen können bis zu vier Schülerinnen und Schüler anmelden. Anmeldeschluss ist der 19. September 2025. Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen sind erhältlich bei Bettina Schmidt vom Ernährungszent- rum Bodensee-Oberschwaben. (be.schmidt@rv.de; Tel. 07524/9748-6430). Zeugnisübergabe an Fachkräfte in der Hauswirtschaft - neuer Qualifizierungs- kurs startet im September in Leutkirch Im kleinen festlichen Rahmen haben zehn Absolventinnen des einjährigen, berufsbegleitenden Vorbereitungskurses in der Fachrichtung Hauswirtschaft ihren Abschluss mit der Zeug- nisübergabe gefeiert. Weil das Interesse am Qualifizierungs- kurs erfreulich groß ist, wird das Landratsamt Ravensburg am Standort in Leutkirch wieder einen neuen Qualifizierungs- kurs anbieten. Kursstart ist der 18. September. Ein Schultag pro Woche (Donnerstag) ermöglicht es interessierten Quer- einsteigenden die Berufsabschlussprüfung zum/r staatlich geprüften Hauswirtschafter/-in im Sommer 2026 zu absol- vieren. Das Bildungsangebot richtet sich gezielt an Personen, die in hauswirtschaftlichen Bereichen tätig sind, jedoch noch keinen entsprechenden Berufsabschluss vorweisen können. Die Abschlussprüfung des diesjährigen Qualifizierungs- kurses fand Ende Juli statt und markierte den Höhepunkt eines intensiven Vorbereitungsjahres. Die Kursleiterin Mo- nika Wessle lobte die Anstrengungen und das hohe En- gagement der Teilnehmerinnen, die diese Qualifizierung neben Familie und Beruf absolviert haben. „Wir sind stolz auf Ihre Leistungen, Sie sind bestens für die Herausfor- derungen in der Praxis vorbereitet.“ Die erfolgreichen Hauswirtschafterinnen stehen nun vor vielfältigen beruf- lichen Möglichkeiten. Ob in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, in der Familienpflege, Seniorenzentren, Ta- gungshäusern, Gastronomie oder auch in privaten Haus- halten - ihre Fachkenntnisse in Haushaltsmanagement, Ernährung, Speisenzubereitung, Hygiene, Reinigung, Tex- tilpflege und hauswirtschaftlicher Betreuung sind gefragt. Sie sorgen für den Wohlfühlfaktor und sichern die Lebens- qualität von Menschen in sozialen Einrichtungen oder Privathaushalten. Zwei Absolventinnen starten direkt im Anschluss mit der Weiterbildung zur Meisterin der Haus- wirtschaft an der Fachschule in Bad Waldsee. Interessierte am neuen Qualifizierungskurs können sich telefo- nisch an Monika Wessle (Tel. 07561/9820-6640; Mail: m.wess- le@rv.de) wenden. Weitere Informationen und ein Werbefilm sind verfügbar unter: www.ernaehrung-oberschwaben.de . DLRG-Juli für alle! Stadtradeln 2025 So radelte die Ortsgruppe neben einigen anderen Verei- nen in Baienfurt mit 14 Radelnden vom 28.06. bis 18.07.2025 wieder für ein gutes Klima und weniger CO²-Ausstoß beim Stadtradeln mit. Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrie- den sein: Platz 7 mit 2074 geradelten Kilometern! Baienfurter Markplatzfest Beim diesjährigen Marktplatzfest waren wir mit einer Wasserstation im Kinderland vertreten und sorgten für strahlende Kinderaugen. Auch unsere traditionelle Tom- bola war wieder ein voller Erfolg – 8000 Lose wurden verkauft, der Erlös ist für die Jugendarbeit der DLRG. Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 25 Letztes Training Am Montag, den 28.07.2025 fand unser beliebtestes Trai- ning im Jahr statt – Freischwimmen vor den Sommerfe- rien! So trotzten viele Kinder und Trainer dem Rutenfest und genossen es, den Sprungturm, Seil und Matten im Wasser ausgiebig zu nutzen und einfach mal nur das im Training zu machen, worauf man gerade Lust hat. Ein besonderer Dank geht an die Familie Coniglio vom Eiscafé Dolce Vita: trotz Ruhetag konnten die Trainer das traditionelle Dankeschön für ihr Engagement, jeden Mon- tagabend bis zu drei Stunden am Beckenrand zu stehen und Kindern und Jugendlichen Schwimmen und Retten beizubringen und zu trainieren, in Form von leckerem Eis, bekommen. Ausblick Am Freitag, 08.08.2025 findet das Kinderferienprogramm der DLRG statt. Am Montag, 15.09. beginnt wieder zu den gewohnten Zeiten unser Training im Hallenbad. Die DLRG Ortsgruppe Baienfurt wünscht allen eine er- holsame Sommerpause und freut sich auf den Start im Herbst mit einer „Fahrt ins Blaue“ und viel Motivation für die im November anstehenden Vereinsmeisterschaften! PATSCH – NASS! Hannah Brenner - Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit Lust auf Linedance? Neuer Kurs findet statt am Dienstag, den 02.09.2025, 19.30 Uhr im KiFaZ Familienzentrum Pinocchio, Baindter Straße 47, Baienfurt. Bei Interesse bitte anmelden unter 0751 52166 Kirchenkonzert Der Förderkreis Kirchenmusik Mariä Himmelfahrt Baien- furt e.V. lädt herzlich ein: Kirche Mariä Himmelfahrt Baienfurt Sonntag, 17. August 2025, 19.00 Uhr Patroziniums Konzert Mitwirkende: Evelyn Schlude, Sopran Leila Trenkmann, Sopran Antonia Schlude, Violine Matthias Wolf, Orgel Bekannte und beliebte, geistliche und weltliche Lieder werden Sie in unserer wunderschönen „blauen Kirche“ begeistern! Eintritt Frei- Spenden sind willkommen Veranstalter: Förderkreis Kirchenmusik Mariä Himmel- fahrt Baienfurt e.V. Lehrfahrt des Vereins Landwirt- schaftliche Fachbildung (VLF) Ravens- burg-Waldsee am 3. September Der Verein Landwirtschaftlicher Fachbildung Ravens- burg-Waldsee e. V. lädt seine Mitglieder und weitere Inter- essierte zu seiner diesjährigen Lehrfahrt am 3. September nach Hohenems und ins Montafon ein. Besichtigt wird vormittags das Landwirtschaftliche Bil- dungszentrum Hohenems, das jungen Menschen ein viel- fältiges Angebot aus allgemeiner und beruflicher Aus- und Weiterbildung bietet. Neben einem landwirtschaftlichen Betrieb sind dem Schulzentrum u. a. eine Molkerei, Bä- ckerei und Metzgerei sowie ein Hofladen und ein Inter- nat angeschlossen. Nachmittags findet eine Führung im Kopswerk II in Gaschurn statt. Mit einer Leistung von 480 MW ist es eines der leistungsstärksten Pumpspei- cherkraftwerke im Montafon. Die Tatsache, dass es sich dabei um ein Kavernenkraftwerk handelt, bei dem die gesamte Anlage im Berg untergebracht ist, macht dieses Kraftwerk einzigartig. Abfahrt ist um 08.00 Uhr in Bad Waldsee auf dem Park- platz Bleiche sowie um 08.35 Uhr auf dem Festplatz in Weingarten. Gegen 18.30 bzw. 19.00 Uhr ist die Rückkehr am Abend geplant. Die Kosten von ca. 60 € sind zu Beginn der Fahrt in bar zu entrichten. Sie beinhalten Fahrtkos- ten und Besichtigungen sowie ein kleines Frühstück mit Kaffee und das Mittagessen im Bildungszentrum. Hinzu kommen Kosten für weitere Getränke und für den Besuch des Dorfcafés. Interessierte melden sich bitte zwingend bis 22. August unter la@rv.de oder 0751/85-6010 an. Die Gaststätte im Fischerhaus öffnet wieder! Seit dem 1. August hat die Museumsgaststätte des Bau- ernhaus-Museums Allgäu-Oberschwaben Wolfegg im historischen Fischerhaus wieder ihre Pforten geöffnet. Die neuen Gastgeber, Monika und Frank Boy aus der Höll, bringen frischen Wind und jahrelange Expertise mit. Ihr Konzept: eine kleine, regionale Karte mit schwäbischen Klassikern, einigen Schmankerln und schwäbische Gast- lichkeit. „Wir sind froh, dass wir mit dem Ehepaar Boy einen er- fahrenen Partner gewonnen haben, der unser Museum gastronomisch bereichert. So ist ab sofort auch wieder für das leibliche Wohl unserer Gäste bestens gesorgt!“, freut sich Dr. Tanja Kreutzer, Leiterin des Bauernhaus-Mu- seums Allgäu-Oberschwaben Wolfegg. Nach zwei Jahren Vakanz kehrt nun wieder Leben in den wunderschönen Biergarten und in die nostalgischen Gasträume ein. Die liebevoll restaurierte Atmosphäre des Fischerhauses und der angrenzende Biergarten bieten eine ideale Ku- lisse für gesellige Stunden. Ob während oder nach dem Museumsbesuch oder als eigenständiges Ziel. Die Gast- stätte am Originalstandort in Wolfegg-Wassers ist mehr als nur ein Ort zum Essen – sie ist ein lebendiger Teil des Museums, der Geschichte erlebbar macht. Ehrenamtliche Lebensretter in der Nachbarschaft Helfer vor Ort beim DRK-Kreisverband Ravensburg e.V. Sie sind da, wenn jede Minute zählt: Die Helfer vor Ort (HvO) des Deutschen Roten Kreuzes im Landkreis Ra- vensburg leisten qualifizierte Erste Hilfe, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft. Alle Helfer engagieren sich ehren- amtlich – Tag und Nacht, in ihrer Freizeit, für das Leben ihrer Mitmenschen. Was sind Helfer vor Ort? Helfer vor Ort sind medizinisch ausgebildete Ehrenamt- liche des DRK, die in Notfällen die kritische Zeitspanne bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes über- brücken. Sie übernehmen lebensrettende Basismaßnah- men wie Herz-Lungen-Wiederbelebung, Wundversor- gung oder psychische Betreuung von Betroffenen und Angehörigen. Wann kommen sie zum Einsatz? Bei einem Notruf alarmiert die Integrierte Leitstelle – so- fern taktisch sinnvoll – die HvO parallel zum Rettungs- dienst. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die ehrenamt- lichen Kräfte schneller vor Ort sein können oder mehrere Patienten versorgt werden müssen, etwa nach Verkehrs- unfällen. Die Nähe zum Einsatzort und die Ortskenntnis der Helfer sorgen dafür, dass sie oft in kürzester Zeit am richtigen Ort sind – und so wertvolle Minuten retten. Seite 26 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 Wie werden HvO-Gruppen finanziert? Die Einrichtung der HvO-Gruppen wurde durch das En- gagement der Helfer und die Unterstützung einiger Ge- meinden bei der Erstausstattung möglich. Alle laufenden Kosten – von der Materialbeschaffung über die Ausbildung bis zu Wartung und Ersatzbeschaffungen – tragen die DRK-Bereitschaften aus Eigenmitteln und Spenden. Die Helferinnen und Helfer arbeiten vollständig ehrenamtlich. Wer kann mitmachen? Wer mindestens 18 Jahre alt ist, in Wohn- oder Arbeitsnähe zur jeweiligen HvO-Gruppe lebt und eine medizinische Qua- lifikation mitbringt (z. B. Sanitätsausbildung, Rettungshelfer etc.), kann Teil der Gruppe werden. Die notwendige Ausbil- dung kann selbstverständlich beim DRK erworben werden. Auch regelmäßige Fortbildungen gehören dazu. Wer Inter- esse hat, kann sich gerne unverbindlich informieren. Ergänzung: Smartphone-basierte Ersthelfer-Alarmierung Parallel zu den strukturierten HvO-Gruppen etabliert sich derzeit ein weiteres System: die smartphone-basierte Ersthelfer-Alarmierung über die App Corhelper. Dabei werden qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer durch die Leitstelle alarmiert, wenn ein Herz-Kreislauf-Stillstand vermutet wird – basierend auf ihrem aktuellen Standort. Dieses Modell ist Teil des regionalen Projekts „Team BOS“, in dem DRK, Johanniter, Malteser und DLRG zusammen- arbeiten, um ein flächendeckendes Netz schneller Hilfe zu schaffen – insbesondere bei Reanimationen, bei denen jede Sekunde zählt. Während die HvO-Gruppen dauerhaft strukturiert und mit Ausrüstung eingebunden sind, ergänzt die App ein flexibles, punktgenaues System zur lebensrettenden Erst- versorgung – beide Ansätze wirken Hand in Hand. Weitere Informationen: hvo@rotkreuz-ravensburg.de Einladung der Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenhilfe e.V. (ABSH) – Regionalgruppe Allgäu - Wir laden Sie herzlich ein, am Samstag, 16.08.2025 um 14.00 Uhr zu unserem Gruppentreffen in Leutkirch; Treffpunkt ist die Leutkircher Kulturbrauerei, Bahnhof 1, 88299 Leutkirch. Ausdrücklich erwünscht sind bei all unseren Treffen im- mer Betroffene sowie die Angehörigen betroffener und ratsuchender Menschen. Um besser planen zu können, bitten wir möglichst um vorherige Anmeldung per Telefon direkt bei Hans Joachim Sauer, Tel. 0171-2887750. Nähere Informationen finden Sie auch auf unserer Home- page: www.abs-hilfe.de Was sonst noch interessiert Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Mehr Flexibilität bei Kurzzeit- und Verhinderungspflege Zum 1. Juli wurden die bisher getrennten Mittel aus der Kurzzeit- und Verhinderungspflege zu einem gemeinsa- men Jahresbetrag zusammengeführt. Damit kann nunmehr ein Gesamtbetrag von 3.539 Euro für Pflegebedürftige mit mindestens Pflegegrad 2 flexibel für die Dauer von bis zu acht Wochen im Jahr je nach Bedarf zwischen Verhinderungs- und Kurzzeitpflege auf- geteilt werden. Für die Verhinderungspflege entfällt die bisherige Voraus- setzung einer Vorpflegezeit von sechs Monaten; sie kann somit ab Pflegegrad 2 sofort in Anspruch genommen werden. Ihre Leistungsdauer verlängert sich von sechs auf acht Wochen bzw. 56 Tage pro Jahr. Durch diese Neuregelungen können Angehörige die Pfle- geleistungen besser planen und nutzen. Bereits im ver- gangenen Jahr wurden die Mittel aus der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege für Kinder und junge Erwachsene bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres ab Pflegegrad 4 zusammengelegt. LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Hitzeschutz wird immer wichtiger Neuer Kartenviewer zeigt Hitzebetroffenheit in Ba- den-Württemberg Die frühe Hitzewelle Anfang Juli 2025 hat in Baden-Würt- temberg wieder einmal viele Menschen stark belastet. In mehreren Städten kletterte das Thermometer auf über 35 Grad. Das Kompetenzzentrum Klimawandel der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg unter- stützt Kommunen bei der Planung von Schutz- und An- passungsmaßnahmen gegen Hitze. Speziell hierfür stellt das Kompetenzzentrum seit heute interaktive Karten zur Hitzebetroffenheit bereit. Die Besonderheit: Räum- lich kann auch nach Nutzungstypen differenziert werden. Hitze ist eine Gesundheitsgefahr Klima- und Umweltministerin Thekla Walker erklärt: „Welche Belastung Hitze bedeutet, haben wir in den ver- gangenen Wochen am eigenen Leib gespürt. Hitze ver- schlechtert die Lebensqualität und kann eine echte Ge- sundheitsgefahr darstellen. Zum Schutz der Menschen ist es wichtig, dass wir uns gegen diese Folge des Kli- mawandels bestmöglich wappnen - gerade in Städten, wo durch zu viel Beton und zu wenig Grün und Wasser kühlende Effekte fehlen. Grundlage für die Entwicklung und Umsetzung von hitzelindernden Maßnahmen ist die Kenntnis der Fakten vor Ort. Diese liefert das Land mit dem neuen Kartenviewer, der hilft, passgenaue Lösun- gen für Kommunen zu finden und so Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.“ Wichtiges Werkzeug in der Klimaanpassung Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW, führt aus: „Viele Kommunen in Baden-Württemberg setzen sich bereits intensiv mit den Auswirkungen von Hitze auseinander. Mit dem Kartenviewer geben wir ihnen ein wichtiges Werk- zeug an die Hand, um die Betroffenheit der Bevölkerung durch Hitze abzuschätzen. Maßnahmen zum Hitzeschutz werden immer wichtiger – seien es Trinkwasserbrunnen, Begrünung oder Hitzeaktionspläne. Bereits heute ist wäh- rend Sommertagen rund ein Fünftel der Bevölkerung in Baden-Württemberg dauerhaft von Hitze betroffen – in Zukunft könnten es während des Sommers bis zu 80 Prozent sein, je nach Entwicklung der Temperaturen. Besonders im Oberrheingraben und im Neckartal ist der Handlungsbedarf bereits jetzt hoch.“ Hitzebetroffenheit für jede Gemeinde nachvollziehbar Der neue Kartenviewer im Klimaatlas Baden-Württem- berg zeigt, wie stark jede der 1.101 Gemeinden im Land aktuell und zukünftig von Hitze betroffen ist. Grundlage sind Karten zur thermischen Belastung und Flächen- nutzungen in Kombination mit Bevölkerungsdaten des Zensus 2022. Die Daten werden auf Gemeindeebene für verschiedene Kategorien dargestellt. Sie zeigen auch, ob besonders empfindliche Gruppen oder bestimmte Flä- Nummer 33 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 27 chen – wie Wohngebiete, Innenstädte oder Gewerbege- biete – besonders betroffen sind. Die Hitzebetroffenheit beschreibt, wie stark Menschen und Regionen dauerhaft durch hohe Temperaturen belastet sind – nicht nur während einzelner heißer Tage, sondern über mehrere Wochen im Sommer. Die Anzeige nach Al- tersklassen zeigt, dass besonders ältere Menschen und Kinder gefährdet sind sowie Menschen in stark versie- gelten Stadtgebieten. Hitze betrifft letztendlich jede einzelne Person. Während aufkommender Hitzewellen sollten alle ihr Verhalten und ihre Tätigkeiten entsprechend der Temperaturen anpas- sen. Konkrete Hinweise dazu können kommunale Hitze- aktionspläne geben. Klimaatlas BW – Das Informationsportal Die Daten zur Hitzebetroffenheit sowie ein begleitendes Hinweispapier stehen ab sofort im Klimaatlas BW zur Verfügung: www.klimaatlas-bw.de Weitere Informationen zur Klimaanpassung finden sich außerdem in den elf Factsheets der LUBW – etwa zu den Themen Gesundheitsvorsorge, Stadtplanung oder Synergien zwischen Klimaschutz und Anpassung, diese sind auf der Webseite zu finden: FAQ – Häufige Fragen zu Klimawandel und Klimaanpassung. Hintergrundinformation Frühe Hitzewelle im Juli 2025 in Zahlen Bereits am 2. Juli 2025 verzeichnete der DWD für viele Städte an seinen Klimastationen einen „Heißen Tag“ mit Maximal-Temperaturen deutlich über 30 Grad: • Mannheim – 38 Grad • Rheinstetten bei Karlsruhe – 37 Grad • Stuttgart – 36 Grad • Freiburg – 35 Grad • Rottweil – 34 Grad • Freudenstadt – 31 Grad Sogar auf dem Feldberg gab es einen Sommertag mit über 25 Grad. Diese frühe Hitzeperiode hat in den ersten Julitagen in ganz Baden-Württemberg zu sehr hohen Belastungen geführt. Im Zuge des Klimawandels treten Hitzewellen häufiger und intensiver auf. Auch außerhalb des Hochsommers ist dies möglich, ihre Ausprägungen variieren von Jahr zu Jahr. Online-Präsentation des Klimaatlas am 18. Septem- ber 2025 Das Kompetenzzentrum Klimawandel stellt am 18. Sep- tember 2025 die verschiedenen Module des Klimaatlas BW online vor. Die Veranstaltung wendet sich an kom- munale Beschäftigte wie Klimaanpassungsmanagerin- nen und Klimaanpassungsmanager, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung und weitere Informationen sind zu finden auf der Webseite der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg Ausbildung und Qualifizierung wichtiger denn je Im Bezirk der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im Juli um 1,4 Prozent leicht angestiegen. Insgesamt waren 16.884 Frauen und Männer ohne Beschäftigung gemeldet, die Arbeitslosenquote lag bei 3,6 Prozent. „Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit ist in den Sommermonaten grundsätzlich nicht ungewöhnlich, denn viele junge Menschen beenden Ausbildung oder Studium und melden sich in dieser Zeit vorübergehend arbeitslos“, erklärt Katja Thönig, operati- ve Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Konstanz-Ra- vensburg. Dieser saisonübliche Anstieg fällt eher gering aus, in der Gesamtbetrachtung ist die Arbeitslosigkeit in den vergangenen zwei Jahren jedoch auf ein höheres Ni- veau angestiegen: im Vorjahresvergleich um 5,5 Prozent und von Juli 2023 auf Juli 2024 um 12,4 Prozent. „Dieser Effekt wird durch die aktuelle konjunkturelle Schwäche und die strukturelle Transformation am Arbeitsmarkt erzeugt. Während die Arbeitslosigkeit angestiegen ist, bleiben gleichzeitig Fachkräfte eine knappe Ressource“, erklärt Katja Thönig und fügt abschließend hinzu: „Eine nachhaltige Trendwende am lokalen Arbeitsmarkt ist ak- tuell nicht erkennbar.“ In diesem Umfeld ist die Qualifizierung von Beschäftigten und Arbeitslosen eine zentrale Gegenmaßnahme und si- chert insbesondere für Menschen ohne Ausbildung oder Geringqualifizierte langfristig den Zugang zum Arbeits- markt. Das Thema Ausbildung nimmt dabei eine Schlüs- selrolle für die Fachkräftesicherung ein. „Schulabgän- gerinnen und Schulabgängern bieten sich bei uns in der Region vielfältige Möglichkeiten“, ermutigt Katja Thönig. Für den Start des neuen Ausbildungsjahres im September sind noch 1.966 Lehrstellen zu vergeben. „Alle jungen Men- schen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, können auch jetzt noch die Zeit nutzen. In fast allen Bereichen sind noch Ausbildungsplätze zu haben“, ergänzt Katja Thönig. Arbeitslosigkeit Im Agenturbezirk Konstanz-Ravensburg waren im Juli 16.884 Menschen ohne Arbeit, 7.598 Frauen und 9.286 Männer. Zum Vormonat stieg die Zahl um 238 Personen bzw. 1,4 Prozent. Zum Vorjahr ist der Wert um 884 Perso- nen bzw. 5,5 Prozent angestiegen. Als langzeitarbeitslos galten 4.805 Menschen. Das sind 1,5 Prozent mehr als im Juni und 12,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Juli haben sich 3.873 (-9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) Menschen neu arbeitslos gemeldet, 1.617 (-1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) davon aus einer Er- werbstätigkeit. Nach Rechtskreisen gegliedert gehörten 8.188 Menschen zum Rechtskreis SGB III (Arbeitslosenversicherung). Das waren 285 oder 3,6 Prozent mehr als vor einem Monat und 806 oder 10,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Rechtskreis SGB II (Bürgergeld) waren 8.696 Menschen arbeitslos gemeldet. Dies sind 47 oder 0,5 Prozent weni- ger als im Vormonat und 78 oder 0,9 Prozent mehr als im Juli des Vorjahres. In den drei Jobcentern im Agenturbezirk waren im Juli 4.744 erwerbsfähige Personen mit ukrainischer Staatsan- gehörigkeit gemeldet, 1.742 davon arbeitslos. Aus den acht Haupt-Asylherkunftsländern waren 3.835 erwerbsfähige Personen gemeldet, von denen 1.287 arbeitslos waren. Arbeitskräftenachfrage Unternehmen und Verwaltungen informierten im Juli über 1.224 neue, offene Stellen. Das sind 41 Stellen oder 3,5 Prozent mehr als im Vormonat. Im gesamten Agenturbereich waren 5.895 offene Stellen gemeldet. Das waren 24 oder 0,4 Prozent mehr als im Juni und 651 oder 9,9 Prozent weniger als im Juli 2024. Die Nachfrage nach Fachkräften und Höherqualifizierten bleibt hoch. Ausbildungsmarkt Seit Oktober 2024 haben Arbeitgeber für das kommen- de Ausbildungsjahr der Agentur für Arbeit Konstanz-Ra- vensburg 4.316 Ausbildungsstellen gemeldet (13,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres). Davon waren im Juli noch 1.966 Ausbildungsstellen unbesetzt. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene vor und während ih- Seite 28 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 33 rer Berufs- bzw. Studienwahl und Berufsausbildung mit Beratung, Vermittlung und finanziellen Hilfen. Termine können online vereinbart werden und sind persönlich, telefonisch oder per Videoberatung möglich. Die Berufs- beratung bietet kurzfristige Beratung an und hilft nicht nur bei der Berufsorientierung, sondern kann auch bei bestehenden Ausbildungsverhältnissen Unterstützungs- angebote machen. Kurzarbeit Bis zum 27. des Monats sind bei der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg 32 neue Anzeigen auf Kurzarbeit für maximal 256 Beschäftigte eingegangen. Im Juni wa- ren es 27 Anzeigen auf Kurzarbeit für maximal 385 Be- schäftigte. Besonders betroffene Branchen waren zuletzt der Maschinen- und Werkzeugbau, der Bereich Sonder- maschinenbau, Zulieferer für den Fahrzeugbau und die Elektroindustrie sowie Teile der Baubranche. Zu den Kreisen im Agenturbezirk Im Bodenseekreis liegt die Arbeitslosenquote unverän- dert bei 3,5 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 3,3 Prozent. Mit 4.506 Frauen und Männern waren 10 oder 0,2 Prozent mehr Menschen arbeitslos als vor vier Wochen. Die Agentur für Arbeit betreute im Bodenseekreis 2.087 Menschen (plus 85 zum Vormonat), das Jobcenter be- treute 2.419 Frauen und Männer (minus 75 zum Vormonat). Im Landkreis Konstanz waren 7.101 Menschen arbeitslos und über die Agentur für Arbeit (3.454) oder das Jobcenter (3.647) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Das sind 62 Personen mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und liegt nun bei 4,3 Prozent, im Vorjahr lag sie bei 4,1 Prozent. Im Landkreis Ravensburg waren 5.277 Menschen über die Arbeitsagentur (2.647) und das Jobcenter (2.630) ar- beitslos gemeldet. Die Zahl nahm zum Vormonat um 166 Personen oder um 3,2 Prozent zu. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent und lag damit weiterhin 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren Akupunktur, Chirotherapie, Notfallmedizin Gröberstr. 3, 88284 Mochenwangen, Telefon 07502 2616 Homepage: www.dr-goertz.de Liebe Patienten! Die Praxis ist ab Montag, den 25.08.2025 bis Freitag, den 12.09.2025 geschlossen. Die Vertretung übernimmt: - Praxis Dirk Molder, Mochenwangen, Tel. 94220 - Praxis A. Hartmann, Baindt, Tel. 4944 — ab 08.09.2025 Sommer-Rabattaktion bis 31. August: 10% auf Sommerdecken 20% auf Matratzen für Erwachsene bis 50% auf Ausstellungsware Prolana GmbH Am Langholz 10 | 88289 Waldburg | 07529/9721-11 Öffnungszeiten unter: www.manufakturladen.com Ökologisch. Gesund. Fair. Nachhaltig. prolana.com | manufakturladen.com Alles für den gesunden Schlaf – direkt vom Hersteller aus Ihrer Region. 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      Konzept_klimaneutrale_Verwaltung_Baindt.pdf

      ii Der Weg zu einer „klimaneutralen“ Kommunalverwaltung in Baindt bis zum Jahr 2040 Impressum Erstellt durch: Gemeinde Baindt Florian S. Roth Koordinator für eine klimaneutrale Kommunalverwaltung – Marsweilerstraße 4 88255 Baindt Mobil: 0157 80661690 klima@b-gemeinden.de Gefördert mit: Mitteln des Landes Baden-Württemberg Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Klimaschutz-Plus - Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm Baindt, den 11.12.2024 iii Vorwort der Bürgermeisterin Baden-Württemberg hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 „klimaneutral“ zu werden. Damit nimmt das Land mit dem angestrebten Ziel eine Vorreiterrolle im Klimaschutz in Deutschland ein. Dieses überaus ambitionierte Ziel lässt sich allerdings nur dann erreichen, wenn wir alle unseren positiven Beitrag hierzu leisten. Uns ist bewusst, dass wir hier vor einer gewaltigen Herausforderung stehen. Aufgrund der bereits heute spürbaren Folgen des Klimawandels, die zukünftig noch heftiger ausfallen werden, ist ein entschlossenes Handeln jedoch alternativlos. Daher nehmen wir als Baindter Kommunalverwaltung diese Herausforderung an. Wir als Verwaltung wollen für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, die ortsansässigen Unternehmen sowie die Baindter Vereine und Organisationen mit gutem Beispiel im Klimaschutz vorangehen. Die beiden Hauptziele sind eine deutliche Reduzierung der Energieverbräuche der Verwaltung und zudem, die weiterhin benötigte Energie zu möglichst großen Teilen aus erneuerbaren Energien zu decken. Die Gemeinde Baindt hat hierzu bereits in der Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. So ist die Straßenbeleuchtung in Baindt mittlerweile nahezu vollständig auf LED umgerüstet worden, wodurch deren Stromverbrauch bereits erheblich verringert werden konnte. Bereits im Jahr 2013 wurde auf dem Dach des Rathauses die erste Photovoltaikanlage auf einer kommunalen Dachfläche installiert, die noch immer zuverlässig um die 20.000 kWh Strom im Jahr erzeugt. Im Bereich der Wärmeversorgung hat die Baindt schon vor etlichen Jahren ein eigenes Nahwärmenetz errichtet, an das zahlreiche kommunale Gebäude angeschlossen sind. Dieses momentan rein erdgasbetriebene Wärmenetz soll in den kommenden Jahren auf überwiegend Wärme aus regenerativen Quellen umgestellt werden, die dann auch das Neubaugebiet Fischerareal sowie den Bauhof und das Feuerwehrgerätehaus mit Wärme versorgt. Bereits Anfang nächsten Jahres wird die energetische Sanierung des blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule abgeschlossen, bei der eine weitere Photovoltaikanlage installiert wird. Auch die Gebäude von Bauhof und Feuerwehr werden derzeit umfassend energetisch saniert. Daher sind wir schon jetzt auf einem guten Weg in Richtung „Klimaneutralität“ der Verwaltung, auch wenn es bis zur Zielerreichung trotzdem noch ein weiter und schwieriger Weg bleibt. Da wir die „klimaneutrale“ Verwaltung ernsthaft anstreben, ist mit Florian Sascha Roth seit nunmehr über drei Jahren ein Klimakoordinator für die Gemeinde Baindt tätig, der uns immer wieder daran erinnert, wo wir alle noch sparsamer und verantwortungsvoller mit Energie umgehen können. Für die tägliche Arbeit und speziell für die Erstellung dieses Konzeptes, iv welches mögliche Wege zur Erreichung einer „klimaneutralen“ Verwaltung aufzeigt, bedanke ich mich bei Herrn Roth sehr herzlich. Große Herausforderungen lassen sich niemals im Alleingang bewältigen, weshalb es nicht ohne die Mithilfe aller geht. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, zu der wir alle unseren Teil beitragen können. Lassen Sie uns gemeinsam bei der Bewältigung dieser immensen Herausforderungen voranschreiten. Wir tun dies nicht nur für uns allein, sondern auch für alle kommenden Generationen. Damit Baindt auch in Zukunft eine lebenswerte Gemeinde bleibt. Ihre Simone Rürup, Bürgermeisterin v Inkrafttreten Das Konzept „Der Weg zu einer „klimaneutralen“ Kommunalverwaltung in Baindt bis zum Jahr 2040“ tritt zum 01.01.2025 in Kraft. Simone Rürup, Bürgermeisterin vi Vorwort Das Wetter in Deutschland wird stetig unberechenbarer. Von extremen Starkregenfällen mit verheerenden Hochwassern, über heftige und immer häufiger auftretende Stürme, Hagel, bis hin zu extremer Hitze und Dürre. Wetterereignisse wie in den zurückliegenden Jahren gab es in der Vergangenheit zwar immer wieder, aber eben bei weitem nicht mit dieser Häufigkeit und in dieser oftmals extremen Ausprägung. Deshalb ist der letztlich aus einer längerfristigen Veränderung des Auftretens und der Häufigkeit von Wetterereignissen resultierende Klimawandel mit all seinen zumeist negativen Begleiteffekten eine, wenn nicht gar die größte Herausforderung für die Menschheit in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten. Der Klimawandel betrifft letztlich alle Lebewesen auf unserem blauen Planeten, auch den Menschen als dessen Hauptverursacher. Da die Erderwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit bereits sehr weit fortgeschritten ist, hilft nur ein rasches und entschlossenes Handeln gegen ein weiteres Fortschreiten des Klimawandels mit dann komplett unvorhersehbaren Folgen für alle Lebewesen und die Umwelt. Die Baindter Verwaltung möchte im Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen, weshalb das vorliegende Konzept aufzeigt, was die Verwaltung bereits diesbezüglich in der Vergangenheit getan hat und vor allem, was zukünftig getan werden könnte, um die Energieverbräuche der Verwaltung dauerhaft zu reduzieren sowie Strom und Wärme zu möglichst großen Teilen aus regenerativen Quellen selbst zu erzeugen und bereitzustellen. Damit die Gemeinde Baindt auch für zukünftige Generationen eine weiterhin lebenswerte Gemeinde bleiben kann, werden heute die entscheidenden Weichen gestellt. Noch ist es für ein entschiedenes und konsequentes Handeln nicht zu spät. Das Konzept soll dabei konkrete Ideen und Anregungen für einen erfolgreichen kommunalen Klimaschutz liefern, wenn auch für detailliertere Angaben teils künftig noch tiefgreifendere Untersuchungen notwendig sind. Entscheidend ist aber weniger die Theorie, sondern viel mehr die Praxis, also was daraus tatsächlich verwirklicht werden kann. Daher ist es eines der vorrangigen Ziele der Verwaltung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten, zahlreiche dieser möglichen Maßnahmen praktisch umzusetzen, wohlwissend, dass aufgrund beschränkter finanzieller und personeller Ressourcen und vieler anderer wichtiger Aufgaben einer Gemeindeverwaltung, niemals alles umgesetzt werden kann. Mit Maßnahmen, wie der Umstellung des Energiemix für das kommunale Nahwärmenetz auf überwiegend regenerative Quellen inklusive Erweiterung dieses Netzes, der energetischen Sanierung vom blauen Gebäude der Klosterwiesenschule, der Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus sowie der Errichtung neuer PV-Anlagen, befinden sich immens wichtige Maßnahmen zum Klimaschutz in Umsetzung bzw. werden in den nächsten Jahren umgesetzt. vii Der Kern erfolgreichen Klimaschutzes ist aber stets ein sparsamer und verantwortungsvoller Umgang mit Energie. Schließlich ist Energie überaus kostbar. Daher ist es besonders wichtig, jede und jeden aus der Verwaltung bei diesem Thema mitzunehmen, denn nur, wenn wir alle unseren Beitrag leisten, können dauerhaft große Energiemengen eingespart werden. Mein besonderer Dank gilt daher all meinen Kolleginnen und Kollegen der Baindter Verwaltung (Bauhof, Kindergarten Sonne, Mond und Sterne, Klosterwiesenschule und Rathaus), die mit ihrem täglichen Beitrag zum Energie einsparen dazu beitragen, dass wir Schritt für Schritt, Tag für Tag, der „klimaneutralen“ Verwaltung ein kleines Stückchen näherkommen. Ich könnte jetzt große Teile der Verwaltung einzeln aufzählen, da mich nahezu jede und jeder in irgendeiner Weise bei meiner Arbeit und speziell bei der Erstellung des vorliegenden Konzeptes unterstützt hat. Aber ich würde doch immer jemanden vergessen. Daher danke ich Ihnen bzw. euch allen herzlich für die tolle Unterstützung, ohne die das vorliegende Konzept schlichtweg nicht möglich gewesen wäre. Besonders bedanken möchte ich mich bei der Bürgermeisterin der Gemeinde Baindt, Simone Rürup, für die immens wichtige „Rückendeckung“ und Unterstützung meiner Stelle sowie die Rückmeldung zu den Kernelementen dieses Konzepts. Der Weg zu einer „klimaneutralen“ Verwaltung ist ambitioniert und weit. Gemeinsam können wir aber alle dazu beitragen, dass dieser Weg trotzdem erfolgreich beschritten wird. Hier ist wirklich der Weg das Ziel, denn jede umgesetzte Maßnahme ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ihr Florian S. Roth Koordinator für eine klimaneutrale Kommunalverwaltung viii Inhaltsverzeichnis Vorworte ................................................................................................................................ iii Abbildungsverzeichnis ............................................................................................................ x Tabellenverzeichnis ............................................................................................................... xi 1 Einführung ...................................................................................................................... 1 1.1 Rahmenbedingungen .............................................................................................. 1 1.1.1 Definition des Begriffs der „Klimaneutralität“ ........................................................ 1 1.1.2 Bundesebene ...................................................................................................... 2 1.1.3 Landesebene ....................................................................................................... 2 1.2 Aufbau des Konzepts .............................................................................................. 3 2 Kurzzusammenfassung des Inhalts ................................................................................. 5 3 Erfassung des Ist-Zustandes in den relevanten Handlungsfeldern .................................. 8 4 Vorgaben zur Bilanzierung und Energiebilanz der Baindter Gemeindeverwaltung für das Jahr 2021 .............................................................................................................................10 4.1.1 Bezugsjahr ..........................................................................................................10 4.1.2 Systematik der Bilanzierung von Treibhausgasen ...............................................11 4.2 Kernbilanz ..............................................................................................................15 4.2.1 Energieverbrauch kommunaler Liegenschaften ..................................................15 4.2.2 Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung .........................................................19 4.2.3 Energieverbrauch der Wasserversorgung und Wasserentsorgung .....................20 4.2.4 Energieverbrauch des kommunalen Fuhrparks ...................................................22 4.2.5 Dienstreisen ........................................................................................................22 4.2.6 Sonstige Bereiche ...............................................................................................23 4.3 Photovoltaikanlagen auf Dächern kommunaler Gebäude .......................................24 4.4 Nebenbilanz ...........................................................................................................25 5 Treibhausgasbilanz ........................................................................................................27 5.1 Kernbilanz ..............................................................................................................27 5.2 Nebenbilanzen .......................................................................................................30 6 Treibhausgasminderungspfad der Gemeinde Baindt .....................................................33 ix 7 Handlungsempfehlungen ...............................................................................................36 7.1 Allgemeine Einführung ...........................................................................................36 7.2 Übersicht der wichtigsten und wirksamsten Maßnahmen .......................................38 7.3 Maßnahmenkatalog mit Handlungsempfehlungen ..................................................40 7.4 Denkbare Maßnahmen der kommenden Jahre ......................................................80 8 Finanzierung ..................................................................................................................81 9 Fortschreibung des Konzepts und Veröffentlichung .......................................................82 10 Fazit ...........................................................................................................................83 Literaturverzeichnis ..............................................................................................................86 Abkürzungsverzeichnis .........................................................................................................88 Anlagen ................................................................................................................................89 x Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Bestandteile der Kernbilanz einer klimaneutralen Verwaltung 13 Abbildung 2: Anteil Stromverbrauch einzelner Gebäude am Gesamtstromverbrauch aller Liegenschaften in Prozent 16 Abbildung 3: Aufteilung Stromverbräuche 2021 nach Verbrauchsart 27 Abbildung 4: Anteil einzelner Bereiche an Gesamttreibhausgasemissionen in Prozent 30 Abbildung 5: Treibhausgasminderungspfad Gemeindeverwaltung Baindt von 2021 bis 2040 33 Abbildung 6: Entwicklung Emissionsfaktor Strom-Mix BRD 1990 bis 2022 34 xi Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Stromverbrauch der kommunalen Liegenschaften 2021 15,16 Tabelle 2: Wärmeverbrauch der kommunalen Liegenschaften 2021 17,18 Tabelle 3: Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung 2021 19, 20 Tabelle 4: Stromverbrauch Abwasser Gemeinde Baindt 2021 21 Tabelle 5: Stromverbräuche weiterer kommunaler Gebäude 2021 25, 26 Tabelle 6: Wärmeverbräuche weiterer kommunaler Gebäude 2021 26 Tabelle 7: Treibhausgasbilanz Gemeinde Baindt 2021 29 Tabelle 8: Treibhausgasbilanz 2021 mit Einbeziehung der Nutzung von Strom aus Eigenerzeugung 31 Tabelle 9: Klimakostenempfehlungen laut Umweltbundesamt 36, 37 1 1 Einführung Aufgrund der bereits weit fortgeschrittenen Erderwärmung, ist der Klimaschutz eine, wenn nicht gar die zentrale Aufgabe für die gesamte Menschheit. Aufgrund der immensen Bedeutung des Klimaschutzes in der heutigen Zeit, sind konkrete Klimaschutzziele zentraler Gegenstand der Gesetzgebung von Europäischer Union, über den Bund bis hin zum Land Baden-Württemberg. Im folgenden Kapitel wird daher kurz der gesetzliche Rahmen der Klimaschutzziele dargestellt. 1.1 Rahmenbedingungen Das Ziel einer „Klimaneutralität“ bis zu einem bestimmten Jahr ist in Deutschland gesetzlich verankert. Allerdings unterscheidet sich das angestrebte Zieljahr von Bund und Land, weil das Land Baden-Württemberg ein nochmals deutlich ambitionierteres Zieljahr anstrebt. Bevor die unterschiedlichen Zielsetzungen genauer dargestellt werden können, wird vorab erläutert, wie der Begriff der Klimaneutralität in der Wissenschaft beschrieben wird. 1.1.1 Definition des Begriffs der „Klimaneutralität“ Laut der in Deutschland gängigen Definition des Umweltbundesamtes (2021) S. 1 - 9, ist die Klimaneutralität als ein Zustand definiert, bei dem die Aktivitäten des Menschen im Ergebnis letztlich keinerlei Nettoeffekte auf das Klimasystem der Erde haben. Die Netto- Treibhausgasneutralität hingegen bedeutet schlichtweg eine bilanzielle Netto-Null der Treibhausgasemissionen. Das heißt somit, dass, wenn ein ausgeglichenes Verhältnis aus den vom Menschen verursachten Treibhausgasen sowie den durch natürliche Senken der Atmosphäre entzogenen Treibhausgasen vorliegt, dass dann der Zielzustand der Netto- Treibhausgasneutralität erreicht ist. Aus diesem Grund erfordert das nochmals deutlich striktere Ziel der Klimaneutralität ein deutlich ambitionierteres Handeln, da hier neben den Treibhausgasemissionen auch alle anderen Effekte des menschlichen Handels auf das Klima berücksichtigt werden, beispielsweise über Flächenversiegelungen durch Straßen und Siedlungen. Nach der Definition für „klimaneutrale“ Verwaltungen des ifeu-Instituts (2023a) S. 5, gelten Kommunalverwaltungen in Baden-Württemberg dann als klimaneutral, wenn die durch die menschlichen Aktivitäten verursachten Treibhausgase und die durch Senken der Atmosphäre entzogenen Treibhausgase, bilanziell bei null liegen, was bedeutet, dass die Tätigkeiten einer Kommunalverwaltung das Klima nicht beeinflussen dürfen. Die „Klimaneutralität“ von Verwaltungen in Baden-Württemberg ist daher einer Netto-Treibhausgasneutralität gleichzusetzen. 2 Um die Begriffe entsprechend ihrer Definitionen korrekt zu verwenden, wird der Begriff der „Klimaneutralität“ in Bezug auf die Verwaltung daher stets in Anführungszeichen gesetzt, da mit diesem stets eine Netto-Treibhausgasneutralität gemeint ist. Eine Klimaneutralität entsprechend im eigentlichen Sinne ist aufgrund zahlreicher externer Einflussfaktoren, auf welche die Verwaltung kaum direkte Einflussmöglichkeiten hat, schlichtweg nicht erreichbar. 1.1.2 Bundesebene Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts war die Bundesregierung verpflichtet, ambitioniertere Klimaschutzziele anzustreben. Daher wurde am 24. Juni 2021 vom Bundestag eine Änderung des seit Ende 2019 geltenden Bundes-Klimaschutzgesetzes beschlossen. Mit dem angepassten Gesetz wurde das Zieljahr einer „Klimaneutralität“ des Bundes vom ursprünglichen Jahr 2050 auf das Jahr 2045 vorgezogen. Außerdem ist nun bis zum Jahr 2030, gegenüber dem Jahr 1990, eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 65 Prozent (ehemals 55 Prozent) anzustreben. Bis zum Jahr 2040 sollen die Emissionen in Deutschland um mindestens 88 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden (Bundesministerium der Justiz et al. 2021, S. 1 – 10). Neben dem Erreichen nationaler Klimaschutzziele, soll das Bundes-Klimaschutzgesetz auch eine Einhaltung der Zielvorgaben seitens der Europäischen Union sicherstellen. Basis aller nationalen und internationalen Klimaschutzziele ist dabei stets die Pariser Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, wonach der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden soll. Angestrebt wird dabei sogar das 1,5 Grad Celsius – Ziel, um damit die Auswirkungen des globalen Klimawandels so gering wie nur möglich zu halten (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz 2021). 1.1.3 Landesebene Neben der Bundesgesetzgebung zum Klimaschutz, gibt es auch auf Landesebene entsprechende gesetzliche Regelungen. Den gesetzlichen Rahmen für die Klimaschutzpolitik des Landes setzt dabei das Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg. Das Klimaschutzgesetz ist erstmalig am 31. Juli 2013 in Kraft getreten und wurde seither mehrmals novelliert. Seit der letzten Novellierung im Februar 2023 ist, neben dem Klimaschutz auch die Klimawandelanpassung an die bereits heute unabwendbaren Folgen des Klimawandels, Teil des Gesetzes, weshalb dieses in Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden- Württemberg umbenannt wurde. (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden- Württemberg 2023). 3 Das Landesklimaschutzgesetz enthält konkrete Vorgaben, in welchem Maße der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert werden sollte. So strebt das Land Baden-Württemberg über eine schrittweise Minderung an, bereits fünf Jahre vor dem Bund, also bis zum Jahr 2040, netto- treibhausgasneutral („klimaneutral“) zu sein. Als Zwischenziel ist vorgegeben, die Summe der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2030 um mindestens 65 Prozent gegenüber den Gesamtemissionen von 1990 zu verringern. Um das Ziel des Landes bestmöglich zu unterstützen, sollen die Kommunen ebenfalls bis zum Jahr 2040 eine Netto- Treibhausgasneutralität in den Verwaltungen erreichen. Neben konkreten Zielvorgaben enthält das Gesetz überdies hinaus auch verpflichtende Maßnahmen, wie beispielsweise die Pflicht, auf Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen Photovoltaikanlagen installieren zu müssen sowie die Pflicht zur Erfassung der Energieverbräuche durch die Kommunen (Landtag von Baden-Württemberg 2023, S. 1 – 23). 1.2 Aufbau des Konzepts Im Übereinkommen von Paris haben sich alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen darauf verständigt, als Ziel die Erderwärmung im globalen Mittel auf maximal zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Dieses Ziel lässt sich allerdings nur noch dann erreichen, wenn nahezu die gesamte Menschheit einen Beitrag hierzu leistet. Auch die Baindter Gemeindeverwaltung möchte hierzu einen bedeutsamen Beitrag leisten. Die Vision der Verwaltung ist es daher, spätestens bis zum Jahr 2040 „klimaneutral“ zu sein. Das Konzept zur „klimaneutralen“ Kommunalverwaltung in Baindt soll als wichtige Hilfestellung in der Praxis dienen, mit welchen Mitteln das vorrangige Klimaschutzziel der Verwaltung, nämlich eine erhebliche Verringerung der Energieverbräuche, erreicht werden kann. Infolge der verringerten Verbräuche reduzieren sich somit dann automatisch auch die daraus resultierenden Treibhausgasemissionen deutlich. Als zweites wichtiges Klimaschutzziel der Verwaltung wird angestrebt, die zukünftig weiterhin benötigte Energie möglichst vollständig aus regenerativen Energiequellen zu decken. Nach einer allgemeinen Einführung bezüglich des gesetzlichen Rahmens, werden die wichtigsten Inhalte des Textes zusammengefasst. Anschließend werden die wichtigsten relevanten Maßnahmen der vergangenen Jahre kurz dargestellt und kurz die Ist-Situation eingeordnet. Im vierten Kapitel werden dann die Vorgaben des Leitfadens zur „klimaneutralen“ Verwaltung sowie die Wahl des Basisjahrs erläutert. Im zweiten Teil des Kapitels geht es um eine Darstellung aller Energieverbräuche der Kommunalverwaltung für das Basisjahr 2021. Die Verbräuche werden dabei den fünf vom Leitfaden vorgegebenen Handlungsfeldern zugeordnet. Im fünften Kapitel wird die direkt aus diesen Energieverbräuchen resultierende Treibhausbilanz der Gemeindeverwaltung für 2021 4 dargestellt. Im sechsten Kapitel wird, ausgehend von der Treibhausbilanz der Kommunalverwaltung, ein Treibhausgasminderungspfad bis zum Zieljahr 2040 dargestellt. Dieses Zieljahr ist durch die Landesgesetzgebung für die Baindter Verwaltung bindend. Kapitel sieben ist das wichtigste Kapitel des gesamten Konzepts, denn in diesem Kapitel geht es um ganz konkrete Maßnahmenvorschläge. Nach einer allgemeinen Einführung, werden darin die wichtigsten Einzelmaßnahmen beschrieben, mit denen besonders große Mengen Energie sowie Treibhausgase eingespart werden könnten. Anschließend wird der schematische Aufbau des Maßnahmenkatalogs erläutert. In Form von Steckbriefen werden zahlreiche mögliche Maßnahmen zur Energieeinsparung und Verwendung regenerativer Energien beschrieben. Geordnet nach Handlungsfeldern, werden in den Steckbriefen die wichtigsten Maßnahmen nochmals aufgegriffen und zudem auch viele weitere, ebenfalls wichtige kleinere und größere Maßnahmen beschrieben. Die Umsetzung konkreter Maßnahmen sollte aufgrund der Dringlichkeit des konsequenten und raschen Handelns im Klimaschutz möglichst zeitnah beginnen. In Baindt ist es so, dass sich einige der besonders wichtigen Maßnahmen bereits in der praktischen Umsetzung befinden. Daher werden zudem kurz denkbare Maßnahmen dargestellt, welche in den kommenden beiden Jahren umgesetzt werden könnten bzw. teilweise auch bereits sicher umgesetzt werden. Im Kapitel acht geht es vorrangig um das Thema der Finanzierung von Maßnahmen, da eine Maßnahmenumsetzung immer nur dann möglich ist, wenn deren Finanzierung sichergestellt werden kann. Um den Baindter Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde, lokalen Unternehmen sowie Organisationen aufzuzeigen, was die Verwaltung bereits an Maßnahmen umgesetzt hat und möglicherweise noch zukünftig umsetzen möchte, soll das Konzept nach Möglichkeit mindestens alle zwei Jahre aktualisiert, angepasst und auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht werden. Auch hinsichtlich des tatsächlichen Effekts der Umsetzung bestimmter Maßnahmen, sowie um Angaben zu möglichen Kosten und Effekten bestimmter Einzelmaßnahmen weiter präzisieren zu können, ist eine regelmäßige Fortschreibung des Konzepts sehr wichtig. Im neunten Kapitel geht es daher um eine mögliche Fortschreibung und Veröffentlichung des Konzepts, also eine Art Ausblick in die nähere Zukunft. Im Schlusskapitel erfolgt eine finale Einordnung der möglichen Erreichbarkeit einer „klimaneutralen“ Baindter Gemeindeverwaltung bis zum Jahr 2040. 5 2 Kurzzusammenfassung des Inhalts In diesem Kapitel werden die wichtigsten Inhalte des vorliegenden Konzepts kurz zusammengefasst. Eine ausführlichere Erläuterung und Darstellung der einzelnen Aspekte erfolgt dann in den folgenden Kapiteln. Die Anforderungen an ein Konzept zu einer „klimaneutralen“ Verwaltung werden vom „Leitfaden Klimaneutrale Kommunalverwaltung Baden-Württemberg“ gestellt. Neben konkreten Vorgaben zur Bilanzierung, legt dieser Leitfaden auch verbindlich fest, welche Bereiche in einem solchen Konzept enthalten sein sollten. Dabei werden grundsätzlich fünf Kernbereiche voneinander abgegrenzt. Dazu zählen die kommunalen Liegenschaften, die Straßenbeleuchtung sowie der Bereich der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Weitere zu erfassende Kernbereiche sind der kommunale Fuhrpark und der Bereich der Dienstreisen. Die Gemeinde Baindt hat bereits in der Vergangenheit einige wichtige Maßnahmen zum Klimaschutz in der Verwaltung umgesetzt, so unter anderem die nahezu vollständige Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LEDs, die Errichtung eines Gebäudewärmenetzes, an welches zahlreiche kommunale Gebäude angeschlossen sind und die Anschaffung dreier Elektrofahrzeuge für Bauhof und Rathaus. Im Bereich der Stromerzeugung gibt es allerdings bisher lediglich auf dem Dach des Rathauses eine kommunale Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 18,975 kWp und eine zu 50 Prozent für die Gemeinde Baindt zählende PV- Anlage mit 22,4 kWp auf dem Dach des DRK-Heims. Daher wird der nach den Vorgaben des Leitfadens anzustrebende Mindestzielwert von 1 kWp Photovoltaikleistung pro 10 qm überbauter Grundfläche, bezogen auf alle Liegenschaften, bisher lediglich zu 2,52 Prozent erreicht. Im Jahr 2021 hatten alle für die Kernbilanz relevanten Gebäude, zu denen laut Vorgaben des Leitfadens alle Gebäude, außer vermietete Gebäude und soziale Wohnbauten zählen, zusammen einen Verbrauch von 176.423 kWh Strom. Über die Hälfte dieses Stroms entsteht als Nebenprodukt der Kraft-Wärme-Kopplung der beiden derzeit noch erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerke im Schulareal, welche für den Betrieb des kommunalen Nahwärmenetzes benötigt werden. An dieses Nahwärmenetz ist ein Großteil der relevanten kommunalen Gebäude angeschlossen. Insgesamt wurden zum Heizen dieser Gebäude und zur Warmwasserbereitung im Basisjahr 963.701 kWh Nahwärme verbraucht. Für die bisher nicht ans Wärmenetz angeschlossenen Gebäude wurden knapp 90.000 kWh Erdgas, 2.200 kWh Heizstrom sowie beim Bauhof, umgerechnet in Heizwert Hi, schätzungsweise 151.200 kWh Trockenholz benötigt. Der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung lag im Jahr 2021 aufgrund des hohen Anteils an LED-Beleuchtung bei insgesamt nur circa 50.000 kWh. Im Bereich der Trinkwasserversorgung 6 wurden für den Betrieb von Hochbehältern, Übergabeschächten sowie dem Baindter Gemeindeanteil am Trinkwasserzweckverband lediglich 8.230 kWh Strom benötigt. Die topographischen Gegebenheiten mit viel natürlichem Gefälle werden dort schon gut ausgenutzt, was den Strombedarf erheblich verringert. So konnte 2020 als Querverbindung eine Wasserleitung vom Waldbad zum Hochbehälter Marsweiler gebaut werden, welche das natürliche Gefälle so ausnutzt, dass hier seitdem in diesem Bereich keine Pumpen mehr benötigt werden. Deutlich mehr Strom wird allerdings für den Abwassertransport und die Abwasseraufbereitung benötigt. Neben einem Druckkompressor und Regenüberlaufbecken, zählt hierzu auch der Baindter Gemeindeanteil am Stromverbrauch der Verbandskläranlage des Abwasserzweckverbands Mittleres Schussental in Berg. Der Gesamtstromverbrauch im Bereich Abwasser lag 2021 bei 242.891 kWh. Für den Betrieb der Fahrzeugflotte des kommunalen Fuhrparks wurden 9.600 Liter Diesel benötigt. Der Stromverbrauch zum Laden der Elektrofahrzeuge von Rathaus und Bauhof wird nicht separat erfasst, sondern ist Teil des Stromverbrauchs der entsprechenden Gebäude. Außerdem wurden darüber hinaus im Rahmen von Dienstreisen noch 2.225 Kilometer mit Privat-PKWs gefahren. Der aus der benötigten Energie resultierende Treibhausgasausstoß in Form von Kohlenstoffdioxid, Methan, Lachgas und weiteren Gasen mit signifikanter Treibhauswirkung, wird nach den international gültigen Standards des Greenhouse Gas Protocol bilanziert. Daraus ergibt sich für die Baindter Verwaltung 2021 eine Gesamtemission von 425,44 Tonnen Treibhausgas, was im Vergleich zu den Emissionen anderen Kommunen, ein relativ geringer Wert ist. Um die Zielvorgabe des Landes Baden-Württemberg einer „Klimaneutralität“ bis 2040 zu erreichen, bedarf es einer erheblichen Reduzierung der Emissionen um 80 Prozent bis 2030 gegenüber 2020. Ausgehend vom hier gewählten Basisjahr 2021 sollten die Treibhausgasemissionen der Verwaltung jährlich um mindestens 16 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahr zurückgehen. Für einen erfolgreichen Klimaschutz der Verwaltung ist es letztlich aber weitgehend unerheblich, wie hoch die Energieverbräuche in der Vergangenheit lagen. Viel wichtiger ist es zu wissen, mit welchen Mitteln der Energieverbrauch der Verwaltung zukünftig erheblich verringert werden könnte. Zudem gilt es, die weiterhin benötigte Energie zu möglichst großen Teilen aus regenerativen Quellen wie Sonnenenergie, Erdwärme, Wärme aus der Umgebungsluft, Wärme aus Grundwasser, Holz sowie vorhandener Abwärme bereitzustellen. Grundsätzlich haben dabei Maßnahmen zur Energieeinsparung, bei denen indirekt über einen verringerten Energiebedarf Emissionen vermieden werden, Vorrang gegenüber Maßnahmen, die einzig auf eine Treibhausgaseinsparung ausgerichtet sind. Der Hauptteil dieses Konzepts widmet sich daher möglichen Maßnahmen, die aufzeigen, wie innerhalb der fünf Kernbereiche Energie eingespart und Treibhausgase vermieden werden könnten. 7 Die wichtigste Maßnahme zur Verringerung des Energiebedarfs im Wärme- und zu geringeren Teilen auch im Strombereich, ist die energetische Sanierung von Gebäuden. Während sich durch eine Verbesserung der Wärmedämmung der Wärmeenergiebedarf erheblich verringern lässt, wird über den Einbau effizienterer LED-Beleuchtung sowie neue effizientere Technik, der Strombedarf von Gebäuden deutlich verringert. Da in einigen Gebäuden, allen voran im Rathaus und der Schenk-Konrad-Halle, bisher nur ein geringer Teil der Beleuchtung auf LED umgerüstet wurde, kann bei diesen Gebäuden über eine vollständige Umrüstung der Innenbeleuchtung noch sehr viel Strom eingespart werden. Neben der Technik, ist stets auch das menschliche Verhalten ein wichtiger Einflussfaktor im Hinblick auf die Entwicklung von Energieverbräuchen. Daher ist eine fortlaufende sowie regelmäßige Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Gebäude zu einem sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie ebenfalls wichtig. Die größte Treibhausgaseinsparung infolge der Umsetzung einer Einzelmaßnahme lässt sich erreichen, wenn die bereits beschlossene Umstellung des Nahwärmenetzes vom reinen Erdgasbetrieb auf einen hohen Anteil von Wärme aus Holzpellets sowie einer Hochdruck-Luft-Wasser- Wärmepumpe erfolgt. Darüber hinaus sollen auch der Bauhof und das Feuerwehrhaus zukünftig ans kommunale Nahwärmenetz angeschlossen werden. Um den weiterhin benötigten Strom zu möglichst großen Teilen aus regenerativen Quellen bereitzustellen, ist die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dachflächen, wie dem blauen Gebäude der Klosterwiesenschule, der Sporthalle und dem Bauhof vorgesehen. Bei der Neuanschaffung von Technik, sollten Geräte mit möglichst hoher Effizienz gekauft werden. Auch ein monatliches Monitoring der Energieverbräuche kommunaler Gebäude kann durch frühzeitigeres Erkennen von Störungen mit zu einer Verringerung der Energieverbräuche beitragen. Um dies zu erleichtern, ist die derzeit noch lückenhafte Zählerstruktur bei Bauhof und Feuerwehrhaus zu ergänzen, sodass zukünftig jedes kommunale Gebäude mindestens einen eigenen Zähler für Strom, Wärme und Wasser hat. Da einzelne Gebäude, wie das Vereinsheim Klosterhof 5, aufgrund ihrer Lage nicht ans Nahwärmenetz angeschlossen werden können, ist hier heizungstechnisch eine Einzellösung umzusetzen, sodass die Wärmeenergie dort künftig ebenfalls aus regenerativen Quellen stammt. Die Teilnahme an regelmäßigen Austauschformaten sowie Schulungen für Energiemanager und Hausmeister, sind weitere mögliche Maßnahmen, da hierüber vom Wissen und den gemachten Erfahrungen anderer Kommunen profitiert werden kann. Bereits umgesetzt wurde in den vergangenen Jahren die Einführung eines Energiemanagements mittels entsprechender Software, welche nun zum Monitoring genutzt wird. Zudem wurden die Leuchtzeiten der Straßenbeleuchtung, welche bereits zu weit über 90 Prozent auf LED umgerüstet wurde, deutlich reduziert, was den ohnehin geringen Stromverbrauch nochmals deutlich verringert hat. 8 Es gibt zudem Maßnahmen, die derzeit bereits umgesetzt werden oder aber in den nächsten ein bis zwei Jahren umgesetzt werden könnten. Neben der derzeit laufenden Sanierung vom blauen Gebäude der Klosterwiesenschule, ist auch die Sanierung von Bauhof und Feuerwehrhaus angedacht, die im Zuge dessen auch ans kommunale Nahwärmenetz angeschlossen werden sollen. Die Umstellung des Nahwärmenetzes auf einen Energiemix aus überwiegend regenerativen Quellen wurde bereits geschildert. Außerdem sind, aufgrund der PV-Pflicht in Baden-Württemberg, auf dem blauen Gebäude der Klosterwiesenschule und einem der Gebäude des Bauhofs neue Photovoltaikanlagen zu errichten. Um die vorgesehene Wärmepumpe für die Nahwärmezentrale überwiegend mit eigenem PV-Strom versorgen zu können, soll zudem eine große PV-Anlage auf dem Dach der Sporthalle errichtet werden. Umsetzbar sind diese möglichen Maßnahmen nur dann, wenn hierfür ausreichend finanzielle und personelle Ressourcen vorhanden sind. Speziell bei Maßnahmen, die sich nicht oder aber erst nach sehr langer Zeit durch die eingesparte Energie amortisieren, ist daher neben einer Finanzierung mit Eigenmitteln (Eigenkapital, Kredite), mitunter auch eine Finanzierung über Contracting denkbar. Dieses Konzept soll zukünftig als Praxishilfe dienen, wie die Verwaltung in Baindt ihre Energieverbräuche und die daraus resultierenden Treibhausgasemissionen erheblich verringern könnte. Um die tatsächliche Wirkung der Umsetzung von Einzelmaßnahmen zu überprüfen, sowie um Angaben zu möglichen Kosten und erzielbaren Einsparungen weiter präzieren zu können, ist es angedacht, dieses Konzept mindestens alle zwei Jahre fortzuschreiben. Zukünftige Fortschreibungen, sollen neben einer Anpassung an neue Entwicklungen und Technologien, daher vermehrt dem Monitoring dienen. Da die Verwaltung in Baindt ein Vorbild für alle Bürgerinnen und Bürger, lokale Unternehmen, Organisationen und Vereine im Klimaschutz sein möchte, soll dieses Konzept in einer eigenen Rubrik auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht werden und dort zudem die Meilensteine auf dem Weg in Richtung einer „klimaneutralen“ Verwaltung gesondert dargestellt werden. 3 Erfassung des Ist-Zustandes in den relevanten Handlungsfeldern In diesem Kapitel wird kurz dargestellt, wo die Baindter Gemeindeverwaltung in den fünf Handlungsfeldern kommunale Liegenschaften, Straßenbeleuchtung, Trink- und Abwasser, kommunaler Fuhrpark und Dienstreisen bisher dasteht und welche klimaschutzrelevanten Maßnahmen hier bereits in der Vergangenheit umgesetzt wurden. Für eine präzisere Abbildung des Ist-Zustandes sind aber, speziell im Hinblick auf mögliche energetische Sanierungen von Gebäuden, teils noch tiefergehende Untersuchungen nötig. Auch ohne genaue Untersuchung lassen sich aber die teils sehr großen Unterschiede zwischen den einzelnen Gebäuden feststellen. Während beispielsweise der Bauhof bereits 9 1974 gebaut wurde und, abgesehen von einer Erweiterung, seitdem weitgehend unsaniert ist, wurden andere Gebäude, wie das DRK-Heim oder das neue Gebäude des Kindergartens Sonne, Mond und Sterne, erst vor wenigen Jahren neu errichtet. Auch einige Gebäude des Schulareals der Klosterwiesenschule und das Rathaus sind bereits älter, wurden aber in diesem Zeitraum mehrfach erweitert und teilweise saniert. Derzeit wird mit dem blauen Gebäude der Klosterwiesenschule bereits ein kommunales Gebäude umfassend energetisch saniert. Zudem wurde bereits vom Gremium beschlossen, dass auch die älteren Gebäude von Bauhof und Feuerwehr in den nächsten Jahren energetisch saniert werden sollen. Im Wärmebereich ist es so, dass ein Großteil der kommunalen Gebäude mit Nahwärme beheizt wird. Diese Wärme wird in der Heizzentrale der Schule mittles zweier Blockheizkraftwerke aus Erdgas hergestellt und anschließend an die einzelnen Verbrauchstellen verteilt. Zukünftig soll die Wärmebereitstellung der Heizzentrale überwiegend aus regenerativen Quellen erfolgen, nämlich über Holzpellets in Verbindung mit einer Hochtemperatur-Luft-Wasser-Wärmepumpe. Erdgas soll dann nur noch für die Abdeckung der Spitzenlasten verwendet werden. Die nicht ans kommunale Gebäudewärmenetz angeschlossen Gebäuden werden mit Erdgas geheizt oder, wie einige der sozialen Wohnbauten, mittels Elektroheizungen. Bei der Innenbeleuchtung lassen sich über eine Umrüstung auf LED-Technik noch erhebliche Strommengen einsparen. Oberste Priorität hat hierbei das Rathaus, da dort, außer in den Abstellräumen sowie bei Stehlampen neu eingerichteter Büros, bisher kaum LEDs verbaut sind. In der Schenk-Konrad-Halle ist bisher ebenfalls kaum LED-Beleuchtung vorhanden, allerdings wird dieses Gebäude zumeist sehr viel seltener und kürzerer genutzt als das Rathaus. Beim Vereinsheim Klosterhof 5 (Energiesparlampen T5) und teils auch im Schulareal der Klosterwiesenschule, können noch einige Lampen auf LED umgerüstet werden. Die Zählerstände (Strom, Wärme und Wasser) der meisten kommunalen Gebäude werden bereits seit längerer Zeit monatlich abgelesen und erfasst. Seit Anfang 2023 gibt es nun ein entsprechendes kommunales Energiemanagement, bei dem die Zählerdatenerfassung und Datenaufbereitung über eine spezielle Energiemanagementsoftware namens INM Management erfolgt. Außerdem werden die Energieverbräuche nun monatlich überwacht, sodass Auffälligkeiten ergründet und im Falle auftretender Störungen auch in der Regel rascher behoben werden können, als noch in der Vergangenheit. Beim Strom bezieht die Gemeinde Baindt für all ihre Liegenschaften sowie die Straßenbeleuchtung ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Dieser Strom kommt vollständig aus Wasserkraftwerken in Finnland, wovon seit 2023 nachweislich mindestens 30 Prozent aus Neuanlagen stammen, die nicht älter als fünf Jahre sind. Bisher gibt es in Baindt lediglich auf dem Rathaus eine kommunale Photovoltaikanlage mit einer 10 Leistung von 18,975 kWp. Auf dem Dach des blauen Schulgebäudes und der Sporthalle sollen aber zeitnah weitere PV-Anlagen errichtet werden. Außerdem gibt es auf dem Dach des DRK- Heim eine privat betriebene Photovoltaikanlage mit 22,4 kWp. Bereits sehr gut steht die Gemeinde Baindt im Bereich der Straßenbeleuchtung da, weil hier von knapp 740 Lichtpunkten mittlerweile fast 690 Lichtpunkte, also über 90 Prozent der gesamten Lichtpunkte, auf LED umgerüstet wurden. Im Zuge der Sanierung des Dorfplatzes wird zudem weitere Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet. Um den Strombedarf der Beleuchtung möglichst gering zu halten, wird einheitlich in gesamtem Gemeindegebiet die Straßenbeleuchtung zwischen 24 Uhr und 05.30 Uhr vollständig ausgeschaltet. Die Trinkwasserversorgung, deren Quellen im Altdorfer Wald liegen, kann aufgrund der topographischen Situation mit geringem Pumpaufwand sichergestellt werden. So sind seit Inbetriebnahme der Querverbindung der Wasserleitung vom Waldbad zum Hochbehälter Marsweiler in Richtung des Hochbehälters Egelsee keine Pumpen mehr nötig, da hier die Druckverhältnisse für die Füllung völlig ausreichen. So wie im Abwasserbereich ebenso, ist derzeit allerdings teils noch ältere, und im Vergleich zu neuen Pumpen wenig effiziente Pumptechnik verbaut. Zudem ist die Beleuchtung der Trink- und Abwassereinrichtungen teils relativ alt. Diese wird aber aufgrund der sehr geringen Nutzungsdauer auch nur im Falle auftretender Defekte ausgetauscht. Zur Abwasseraufbereitung ist die Gemeinde Baindt an das Klärwerk in Berg angeschlossen, welches vom Abwasserzweckverband Mittleres Schussental, bestehend aus den Gemeinden Baindt, Berg, Fronreute und Wolpertswende, betrieben wird. Der kommunale Fuhrpark der Gemeinde Baindt (Verwaltung, Bauhof und Feuerwehr) besteht derzeit aus insgesamt 15 Fahrzeugen, wovon zwölf Dieselfahrzeuge sind. Neben den Dieselfahrzeugen hat die Gemeinde Baindt außerdem drei rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge, wovon zwei vom Bauhof genutzt werden und eines als Dienstfahrzeug der Verwaltung verwendet wird. Die meisten Fahrzeuge sind zwischen vier und zwölf Jahre alt (siehe Anlage 4). Das neueste Fahrzeug ist das Löschgruppenfahrzeug 20 der freiwilligen Feuerwehr, welches erst 2023 neu angeschafft wurde. Außerdem hat der Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt zwei Dieselkleintransporter. 4 Vorgaben zur Bilanzierung und Energiebilanz der Baindter Gemeindeverwaltung für das Jahr 2021 4.1.1 Bezugsjahr Als Basis- bzw. Bezugsjahr wurde für die Bilanzierung der Energiedaten das Jahr 2021 verwendet. Für das Jahr 2020, liegen aufgrund der Pflicht zur Datenerfassung nach dem neuen Paragraph 18 des Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden- Württemberg (KlimaG BW), zwar sämtliche Energiedaten der kommunalen Liegenschaften 11 (Strom und Wärme) sowie des Bereichs Trink- und Abwasser vor. Allerdings sind die Daten zur Mobilität mit den Bereichen kommunaler Fuhrpark und Dienstreisen für das Jahr 2020 unvollständig. Außerdem fanden im Jahr 2020 pandemiebedingt keinerlei Veranstaltungen statt, weshalb dieses Jahr nicht mit einem halbwegs „normalen“ Jahr vergleichbar ist. Auch 2021 war aus diesen Gründen nicht mit einem „normalen“ Jahr vergleichbar. Es lässt sich hier allerdings keine pauschale Aussage treffen, ob es infolgedessen zu insgesamt höheren oder niedrigeren Energieverbräuchen kam. Es gab sowohl Effekte, die zu niedrigeren Energieverbräuchen der kommunalen Liegenschaften geführt haben, wie beispielsweise durch die geringe Anzahl an durchgeführten Veranstaltungen, vermehrtes Homeoffice, weniger Auswärtstermine der Verwaltung sowie Ausfälle von Unterricht und Kinderbetreuungs- angeboten. Dem gegenüber stehen, speziell an kalten Tagen erhöhte Energieverbräuche infolge übermäßigen Lüftens, vor allem, wenn währenddessen die Heizung nicht abgeschaltet wurde. Auch ein zusätzlicher Betrieb von Lüftungsanlagen oder ein Verzicht auf gemeinsame Fahrten, führten teils zu höherem Energiebedarf. Welcher dieser beiden Effekte letztlich überwiegt, lässt sich aufgrund fehlender Daten der Vorjahre nicht pauschal sagen. Das Jahr 2019, als letztes Jahr ohne pandemiebedingte Effekte, konnte nicht verwendet werden, da hier kaum Daten vorhanden sind. Für das Jahr 2021 liegen zumindest alle benötigten Daten vor, weshalb dieses als Basisjahr ausgewählt wurde. Ein Vergleich mit Jahren ohne Krisensituation bleibt aber aufgrund der speziellen Situation äußerst schwierig. 4.1.2 Systematik der Bilanzierung von Treibhausgasen Bevor eine Erfassung von Energiedaten und eine Bilanzierung, der aus dem Verbrauch von Energie resultierenden Treibhausgasemissionen erfolgen kann, gilt es vorab zu klären, welche Bereiche genau zu erfassen sind. Durch den „Leitfaden Klimaneutrale Kommunalverwaltung Baden-Württemberg“ wird dies einheitlich für alle Kommunen in Baden-Württemberg geregelt und ermöglicht dadurch zumindest im Ansatz einen Vergleich, wo die einzelnen Kommunen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität in der Verwaltung derzeit stehen. Die Kriterien zur Festlegung der Methodik zur Bilanzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen in die Atmosphäre, erfolgt dabei anhand der auch vom Umweltbundesamt und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg empfohlenen fünf Kriterien. Diese fünf Kriterien werden vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, kurz ifeu (2023a), S. 33 exakt beschrieben: Beim ersten dieser Kriterien, der Relevanz, geht es darum, welche Emissionen und Treibhausgase in einem erheblichen Maße auftreten und durch die Tätigkeit einer Verwaltung aktiv beeinflusst werden können. Emissionen, auf die eine Verwaltung keinerlei Einflussmöglichkeit hat, sind hier daher nicht Gegenstand der Betrachtung. 12 Im Sinne der Vollständigkeit ist es wichtig, dass, sofern möglich, alle relevanten Energieverbräuche und hieraus resultierende Emissionen zu erfassen sind. Ausnahmen sind zu begründen und schriftlich festzuhalten. Wenn sich Datenlücken nicht vermeiden lassen, sollte ein weitgehendes Schließen dieser Lücken über ein Vornehmen entsprechender Abschätzungen erfolgen. Über das Einhalten der Kontinuität, also der Verwendung einer identischen Bilanzierungsmethodik über lange Zeiträume hinweg, kann eine hohe Vergleichbarkeit der Ergebnisse gewährleistet werden. Sollte es wirklich einmal zu Änderungen bei der Methodik kommen, so sind diese entsprechend zu dokumentieren. Da jede Änderung jedoch die Vergleichbarkeit der Ergebnisse schmälert und ein Abbilden von Entwicklungen erschwert, sollte die Methodik prinzipiell nicht verändert werden. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Transparenz, also ein lückenloses und für alle einfach nachvollziehbares Offenlegen sämtlicher verwendeter Datenquellen. Daneben sind auch die zu Grunde liegenden Berechnungsmethoden, die Qualität und Verlässlichkeit der Daten sowie auftretende Datenlücken ausführlich zu beschreiben. Über das Kriterium der Genauigkeit soll sichergestellt werden, dass der reale Wert bestmöglich abgebildet wird und es keine Unter- bzw. Überschätzung der Emissionen gibt. Um ein Einhalten dieser fünf relevanten Kriterien dauerhaft sicherzustellen, ist es wichtig, innerhalb der Verwaltung entsprechende Strukturen zu schaffen, die eine möglichst vollständige und verlässliche Erfassung von Daten ermöglichen. Abgeleitet aus den fünf Kriterien, wird vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023a) S. 8 festgehalten, welche System- und Bilanzgrenzen bei der Erstellung eines Konzepts zur klimaneutralen Verwaltung zu beachten sind. Durch die Festlegung einer Systemgrenze wird verbindlich geregelt, welche Standorte, Bereiche und organisatorischen Einheiten einer Kommunalverwaltung in die Treibhausgasbilanz einzubeziehen sind. Grundsätzlich gilt dabei, dass bei der Bilanzierung zur klimaneutralen Kommunalverwaltung alle jene Bereiche erfasst werden müssen, bei denen die Verwaltung eine direkte Entscheidungs- und Weisungshoheit hat und für die überdies hinaus auch Energiekosten anfallen. Neben dem Energieverbrauch in Form von Strom, Wärme und Kälte der kommunalen Liegenschaften, sind daher auch der Fuhrpark und der Stromverbrauch der kommunalen Infrastruktur (Straßenbeleuchtung, Trinkwasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Kläranlagen) zwingend zu berücksichtigen. Bei den kommunalen Liegenschaften müssen auch angemietete Nichtwohngebäude und Freizeiteinrichtungen wie Gemeindehallen oder Hallenbäder, stets erfasst werden. Während diese Regelung analog zur gesetzlichen Pflicht zur Energiedatenerfassung kommunaler Liegenschaften des Landes ist, gibt es hiervon aber doch eine bedeutsame Abweichung. 13 So sind die Energieverbräuche von vermieteten Wohngebäuden, wie beispielsweise sozialen Wohnbauten sowie die Energieverbräuche aller Asyl- und Obdachlosenunterkünfte, im Rahmen der Bilanzierung zur klimaneutralen Verwaltung abweichend zur sonst üblichen Regelung nämlich ausdrücklich nicht in der Kernbilanz zu erfassen. Bei der Bilanzgrenze sind laut Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023a) S. 8 - 11 die Anforderungen des international anerkannten Greenhouse-Gas-Protokolls heranzuziehen. Im Greenhouse-Gas-Protokoll werden systematisch drei verschiedene Emissionstypen, nämlich Scope 1 bis 3, voneinander abgegrenzt. Zum Bereich der Scope 1 – Emissionen zählen alle direkten Emissionen, die im Rahmen der Tätigkeiten einer kommunalen Verwaltung vor Ort selbst entstehen. Demgegenüber stehen die Scope 2 – Emissionen, also indirekte Emissionen, die aus dem Bezug von Energie in Form von Strom, Wärme und Kälte entstehen. Scope 3 erfasst zudem noch alle Emissionen, die aus den vor- und nachgelagerten Aktivitäten resultieren. Hierzu zählen u. a. Dienstreisen, Veranstaltungen und die Vorketten von benötigten Brennstoffen. Einige der Emissionen, wie zum Beispiel aus dem Energieverbrauch von Gebäuden, sind über entsprechende Abrechnungen des lokalen Energieversorgers sehr einfach ermittelbar. Es gibt allerdings auch Emissionen, wie beispielsweise aus der Durchführung von Veranstaltungen mit allen vor- und nachgelagerten Prozessen, die hier dazu gehören, deren Ermittlung sehr schwierig ist und auch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Daher liegt der Fokus der klimaneutralen Verwaltung auf den Bereichen, die im unmittelbaren Verantwortungsbereich der Kommunalverwaltung sind und die ohne unverhältnismäßig hohen Zeitaufwand erfasst werden können. Dementsprechend sind diese Bereiche im kommunalen Haushalt verankert. Abbildung 1: Bestandteile der Kernbilanz einer klimaneutralen Verwaltung (Quelle: Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, 2023a, S. 9) 14 Auf Abbildung 1 sind alle Emissionen dargestellt, die in der Kernbilanz zur klimaneutralen Kommunalverwaltung zu berücksichtigen sind. Dabei sind hauptsächlich Emissionen aus Scope 1 und 2 zu erfassen und zusätzlich dazu noch die wichtigsten Emissionen aus Scope 3. Nach den Vorgaben des ifeu-Instituts (2023a) S. 8 – 11 sind bei der stationären Verbrennung in Gebäuden (Scope 1) sowohl fossile Energieträger, wie Erdgas und Heizöl, als auch biogene Energieträger, wie Biomasse und Biogas, für alle zu erfassenden Liegenschaften mitzuberücksichtigen. Ebenfalls Teil von Scope 1 ist der kommunale Fuhrpark, bei dem alle Fahrzeuge zu erfassen sind, welche der Kommune selbst gehören oder von dieser geleast werden. Neben PKWs und Transportern zählen hierzu auch kommunale Sonderfahrzeuge von Bauhof und Feuerwehr, wie Kehrmaschinen oder Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Bei den Emissionen von bezogenem Strom, die zu den Scope 2 – Emissionen gezählt werden, ist der Stromverbrauch der kommunalen Liegenschaften sowie der kommunalen Infrastruktur mit den Teilbereichen Straßenbeleuchtung, Trink- und Abwasser (inklusive Klärwerk) zu erfassen. Auch die Emissionen aus Fernwärme und -kälte der genannten Liegenschaften gehören zu Scope 2. Im Unterschied zu den sonstigen Emissionsfaktoren, wo bundesweit einheitliche Werte zu verwenden sind, soll der Emissionsfaktor von Fernwärme und -kälte lokal ermittelt werden. Speziell bei der Verwendung einer Kombination mehrerer Energieträger mit wechselnden Anteilen zur Nahwärmeerzeugung, lässt sich hiermit die reale Emission besser abbilden. Die zu Scope 3 gehöhrenden Emissionen aus den Vorketten der fossilen Brennstoffe und erneuerbaren Energieträger müssen allerdings nicht separat erfasst und erhoben werden, da diese bereits in den allgemeinen Emissionsfaktoren mitenthalten sind. Ebenfalls Teil von Scope 3 sind Emissionen im Zusammenhang mit Dienstreisen. Da alle Fahrten mit kommunalen Fahrzeugen, also auch im Zuge von Dienstreisen, bereits bei der Erfassung des kommunalen Fuhrparks erfasst werden, sind bei den Dienstreisen lediglich Fahrten mit Privatfahrzeugen, dem öffentlichen Personennahverkehr und Geschäftsflüge mitzuerfassen. Zusätzlich zur Kernbilanz können auf freiwilliger Basis auch die Wege aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von und zur Arbeitsstätte erfasst werden. Im vorliegenden Konzept wurde auf eine Erfassung des Pendlerverkehrs allerdings verzichtet. Neben datenschutzrechtlichen Schwierigkeiten, kann auch niemand zur Übermittlung der notwendigen Informationen aufgefordert werden, was es schwierig macht, hier an aussagekräftige Daten zu kommen. In Anbetracht der unklaren Qualität und Quantität der Daten, ist hier die Verhältnismäßigkeit aus Erfassungsaufwand gegenüber den gewonnenen Daten und Erkenntnissen schlichtweg nicht gegeben. Mitunter sind sogar umfassende Untersuchungen und tiefgreifende Studien nötig, da selbst auf Bundes- und Landesebene hierzu teils nur rudimentäre Daten verfügbar sind. 15 Ebenfalls schwierig zu erfassen bzw. zu bilanzieren sind Emissionen aus der Grauen Energie von Bauvorhaben, also alle Energie, die beim Bau eines Gebäudes in die einzelnen Bestandteile und die Errichtung des Gebäudes selbst gesteckt werden muss. Auch die bereits erwähnten Veranstaltungen, Beschaffung, dienstliche Übernachtungen und Informations- und Kommunikationstechnologie sind nur unter erheblichem Aufwand bilanzierbar. In Kapitel 4.3 werden diese einzelnen Bereiche daher nur kurz dargestellt. 4.2 Kernbilanz 4.2.1 Energieverbrauch kommunaler Liegenschaften In der Kernbilanz der “klimaneutralen” Verwaltung sind, außer von sozialen Wohnbauten (Asyl- und Obdachlosenunterkünfte) sowie vermieteten Wohngebäuden, die Energieverbräuche (Strom und Wärme) aller kommunalen Liegenschaften zu erfassen. Insgesamt sind es 12 Liegenschaften, die hier zu erfassen sind. Bei der Klosterwiesenschule, dem Bauhof und dem Kindergarten Sonne Mond und Sterne umfassen die Liegenschaften allerdings nicht nur eines, sondern mehrere Gebäude. Strom kommunale Liegenschaften Strom in kWh 1 Rathaus (Marsweilerstraße 4) 33.517 2 Schenk-Konrad-Halle (Mühlstraße 1) 20.964 3 Vereinsheim (Klosterhof 5) 4.380 4 Klosterwiesenschule (Boschstraße 1) 97.059* 5 Kiga Sonne, Mond und Sterne Altbau und Neubau siehe 4 6 DRK Heim (Baindter Straße 48) 555 7 Bauhof (Ziegeleistraße 20) 9.340 8 Feuerwehrhaus (Ziegeleistraße 20) 4.556 9 Sporthalle (Friesenhäusler Straße 10) siehe 4 10 Hausmeisterwohnung (Boschstraße 1) siehe 4 11 Kleine Turnhalle - Hausmeisterwohnung. (Boschstraße 1) 0 16 12 Friedhof, Aussegungshalle (Stöcklisstraße 6/1) 6.052 Gesamtstromverbrauch in kWh 2021 176.423 * Rohdaten der monatlichen Zählerablesung verwendet, da es Messfehler bei interner Verrechnung gab Tabelle 1: Stromverbrauch der kommunalen Liegenschaften 2021 Die 12 kommunalen Liegenschaften in der Gemeinde Baindt hatten im Jahr 2021 einen Stromverbrauch von 176.423 kWh. Weit über die Hälfte dieses Strombedarfs konnte mit eigenerzeugtem Strom gedeckt werden. Der größte Teil des benötigten Stroms vom Schulareal, nämlich 92.112 kWh, stammte im Jahr 2021 aus Kraft-Wärme-Kopplung der beiden Blockheizkraftwerke der Nahwärmezentrale. Da der Gesamtwert des Stromverbrauchs vom Schulareal für 2021 nicht korrekt ermittelt werden konnte, wurde dieser Wert über Zählerdaten ermittelt. Zudem konnten 11.544 kWh vom Strombedarf des Rathauses aus eigenerzeugtem Photovoltaikstrom gedeckt werden. Abbildung 2: Anteil Stromverbrauch einzelner Gebäude am Gesamtstromverbrauch aller Liegenschaften in Prozent (eigene Darstellung) 19% 12% 3% 55% 0% 5% 3% 3% Rathaus Schenk-Konrad-Halle Vereinsheim (Klosterhof 5) Klosterwiesenschule gesamt (ink. Sporthalle, Kita SMS, …) DRK Heim Bauhof Feuerwerhaus Friedhof, Aussegungshalle 17 Den höchsten Anteil am Gesamtstromverbrauch der kommunalen Liegenschaften hat mit knapp 55 Prozent die Klosterwiesenschule. Zu dieser zählen neben mehreren Schulgebäuden allerdings auch die beiden Gebäude des Kindergartens Sonne, Mond und Sterne, die Sporthalle sowie die kleine Turnhalle, da diese allesamt bei den Abrechnungen über einen gemeinsamen Zähler laufen. Aufgrund der hohen Zuverlässigkeit und Qualität dieser Daten, werden für die Erfassung der Stromverbräuche überall dort, wo diese verfügbar sind, ausschließlich Abrechnungsdaten des Stromlieferanten (Gemeindewerke Oberhaching) verwendet. Der eigenverbrauchte Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung wurde mittels einer Eigenstromdifferenzrechnung von der Firma Kirchner Energie GmbH aus Weingarten ermittelt. Weitere Liegenschaften mit relativ hohen Stromverbräuchen sind das Rathaus und die Schenk-Konrad-Halle mit Anteilen von 19 Prozent, respektive 12 Prozent am Gesamtstromverbrauch. Der Stromverbrauch der Gaststätte zur Mühle wurde dabei nicht bei der Schenk-Konrad-Halle miterfasst, da es sich hier um verpachtete Räumlichkeiten handelt, die nach Vorgaben des Leitfadens nicht zu erfassen sind. Aufgrund pandemiebedingter Einschränkungen ist davon auszugehen, dass nicht alle Stromverbräuche 2021 auf ihrem sonst üblichen Niveau lagen. Speziell durch den eingeschränkten Schulbetrieb sowie die geringe Anzahl an Veranstaltungen und Sportveranstaltungen, ist zukünftig vorerst mit höheren Verbräuchen bei der Klosterwiesenschule (inklusive Sporthalle) und der Schenk-Konrad-Halle, zu rechnen. b) Wärme kommunale Liegenschaften Energieträger Wärme in kWh 1 Rathaus (Marsweilerstraße 4) Nahwärme 69.530 2 Schenk-Konrad-Halle (Mühlstraße 1) Nahwärme 151.278* 3 Vereinsheim (Klosterhof 5) Erdgas 36.023 4 Klosterwiesenschule (Boschstraße 1) Nahwärme 742.893 5 Kiga Sonne, Mond und Sterne (Friesenhäusler Straße 8) Nahwärme siehe 4 6 DRK Heim (Baindter Straße 48) Heizstrom 2.200 7.1 Bauhof (Ziegeleistraße 20) Erdgas 53.973 18 7.2 Bauhof (Ziegeleistraße 20) Schätzwert Holz 151.200* 8 Feuerwehrhaus (Ziegeleistraße 20) Erdgas / Holz siehe 7 - Bauhof 9 Sporthalle (Friesenhäusler Straße 10) Nahwärme siehe 4 10 Hausmeisterwohnung (Boschstraße 1) Nahwärme siehe 4 11 Kleine Turnhalle - Hausmeisterwohnung Nahwärme siehe 4 12 Friedhof, Aussegungshalle (Stöcklisstraße 6/1) unbeheizt 0 davon Nahwärme (Erdgas-BHKWs) in kWh 963.701 davon Erdgas in kWh 89.996 davon Heizstrom in kWh 2.200 davon Trockenholz in kWh (Heizwert Hi) 151.200 *Der Zähler der SKH wurde durch einen Blitzeinschlag zerstört, daher ist dieser Wert eine Hochrechnung der Kirchner Energie GmbH auf Basis vorhandener Zählerwerte und Ersatzwerte. Tabelle 2: Wärmeverbrauch der kommunalen Liegenschaften 2021 (unbereinigt) Aufgrund der Vorgaben zur Bilanzierung des Wärmeverbrauchs in der Kernbilanz, ist dieser Wert stets unbereinigt anzugeben. Dies bedeutet, dass die Daten nicht einer Witterungsbereinigung unterzogen werden dürfen, weshalb der Wärmebedarf in milden Wintern in der Regel niedriger ausfallen wird, als in kälteren Wintern. Bei einem weiteren Voranschreiten der Erderwärmung und einer damit einhergehenden Zunahme der Anzahl von milderen Wintern, werden daher zukünftig die Wärmeverbräuche kommunaler Liegenschaften unabhängig von den umgesetzten Maßnahmen oft niedriger liegen als in der Vergangenheit. Um einen besseren Vergleich der jährlichen Wärmeverbrauchsentwicklung geben zu können, wird daher zukünftig, ergänzend zum unbereinigten Wärmeverbrauch, auch der witterungsbereinigte Wärmeverbrauch angegeben, da die Außentemperaturen die benötigte Wärmemenge massiv beeinflussen. In der Kernbilanz selbst darf dieser bereinigte Wert allerdings nicht verwendet werden. Grundsätzlich sind alle Wärmeenergiemengen nach dem Tool zur Bilanzierung von Emissionen einer Verwaltung namens BICO2 BW Verwaltung des ifeu-Institut (2023b) in Heizwerten anzugeben. Üblicherweise wird der Gas- und Heizölverbrauch über den Brennwert 19 abgerechnet. Dieser enthält jedoch auch Verdampfungswärme, also Wärme, die dadurch entsteht, dass Wasserdampf im Abgas auskondensiert und somit Energie abgegeben wird. Um diesen Effekt rauszurechnen, werden Energiebilanzen auf Basis der Heizwerte Hi erstellt, weshalb hierzu die Brennwerte in Heizwerte (Faktoren siehe Anlage 1) umgerechnet wurden. Außerdem werden alle Werte in kWh umgerechnet, da sonst die Mengen von gasförmigen, flüssigen und festen Brennstoffen nicht miteinander vergleichbar sind. Insgesamt lag der Wärmeverbrauch der elf beheizten kommunalen Liegenschaften 2021 bei unbereinigt 1.207.097 kWh. Ein Großteil dieses Verbrauchs, nämlich 963.701 kWh, ist Nahwärme, da sieben kommunale Liegenschaften mit Nahwärme beheizt werden. Die Nahwärme stammt aktuell aus zwei erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerken, die sich im Schulareal befinden und neben dem gesamten Schulareal auch das Rathaus und die Schenk- Konrad-Halle mit Nahwärme versorgen. Da die Abrechnung dieser Nahwärmelieferungen intern erfolgt, gibt es hier lediglich interne Verrechnungsdaten und keine Abrechnung eines externen Energieversorgers. Diese Abrechnung wurde durch die Firma Kirchner Energie GmbH erstellt. Das Vereinsheim, der Bauhof und das Feuerwehrgerätehaus werden mit Erdgas beheizt. Zudem erfolgt die Beheizung von Bauhof und Feuerwehr mit Trockenholz aus Holzresten. Da die genauen Holzmengen nicht erfasst werden können, handelt es sich hierbei um einen Schätzwert aus den ungefähren Verbräuchen der letzten Jahre. Da für den Bauhof und die Feuerwehr keine separaten Abrechnungszähler für Wärme vorhanden sind, ist eine Verbrauchsaufteilung auf die Einzelgebäude bisher nicht möglich. Das von Baindter und Baienfurter Vereinen und Organisationen gemeinsam genutzte DRK-Heim wird mit Heizstrom beheizt. Die Aufteilung der Energieverbräuche des Gebäudes erfolgt entsprechend den Verbrauchsanteilen der dort beheimateten Vereine auf die Gemeinden Baindt und Baienfurt. 4.2.2 Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung Standort des Schaltschranks bzw. Verteilerkastens der Straßenbeleuchtung Strom in kWh 2021 Friesenhäusler Straße 36 2.917 Hirschstraße 201 478 Hirschstraße 22 2.376 Dieselstraße 11 1.585 Schachener Straße 100 1.068 Rehstraße 48 929 20 Siemensstraße 14 556 Iltisstraße 5 1.111 Ziegeleistraße 9 15.782 Gartenstraße 57 4.213 Boschstraße 48 1.999 Lilienstraße 18 959 Lilienstraße 2 6.138 Schönblick 5 3.032 Grünenbergstraße 18 987 Im Voken 20 1.667 Mehlisstraße 7 3.181 Lichtsignalanlage Marsweilerstraße 31 1.029 Flutlicht Sportplatz Teil von Strom blaues Gebäude KWS Gesamtstromverbrauch in kWh 50.007,00 Tabelle 3: Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung 2021 In Baindt gab es 2021 insgesamt 738 Lichtpunkte der Straßenbeleuchtung, wovon circa 690 auf LEDs umgerüstet waren. Dies entspricht einem LED-Anteil von über 93 Prozent. Lediglich die Straßenbeleuchtung in den Straßenzügen rund um den Dorfplatz und im direkten Umfeld der Tennishalle wurde bisher noch nicht auf LED umgerüstet. Im Bereich Straßenbeleuchtung ist zudem der Stromverbrauch der Ampel an der Marsweilerstraße 31 sowie des Flutlichts vom Fußballplatzes mitzuerfassen. Das Flutlicht läuft allerdings über den Zähler des Blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule mit und ist daher bereits Teil des Stromverbrauchs der Schule. Aufgrund der hohen Anzahl verbauter LEDs lag der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung mit 50.007 kWh 2021 auf einem sehr geringen Niveau. 4.2.3 Energieverbrauch der Wasserversorgung und Wasserentsorgung a) Trinkwasser Speziell im Altdorfer Wald, wo die Trinkwasserquellen der Gemeinden Baindt und Baienfurt liegen, ist die Topographie sehr hügelig. Die beiden Nachbargemeinden sind beim Trinkwasser Teil eines gemeinsamen Trinkwasserzweckverbands Baienfurt-Baindt. Ende 2020 wurde eine neue Querverbindung der Wasserleitung von Waldbad zum Hochbehälter Marsweiler geschaffen, weshalb in Richtung Hochbehälter Egelsee nun keine Pumpen mehr 21 benötigt werden. Neben einer Erhöhung der Versorgungssicherheit infolge des geringeren Wartungsaufwands der Pumpe, hat die Umsetzung dieser Maßnahme als positiven Nebeneffekt dazu beigetragen, den aufgrund der Topographie ohnehin schon ziemlich niedrigen Stromverbrauch der Trinkwasserversorgung nochmals weiter zu senken. Der Stromverbrauch der gemeinsamen Hochbehälter, Übergabeschächte und des Quellsammelschachtes des Trinkwasserzweckbands Baienfurt-Baindt lag 2021 bei insgesamt 7.490 kWh. Dieser Energieverbrauch wird anteilig nach Anzahl der angeschlossenen Einwohnerinnen und Einwohner auf die beiden Gemeinden aufgeteilt. Der Anteil der Gemeinde Baindt liegt im Jahr 2021 bei 42,2 Prozent, was einem Stromverbrauchsanteil von 3.166 kWh entspricht. Neben den beiden genannten Gemeinden ist Bergatreute-Bolanden ebenfalls Teil der Trinkwasserversorgung. Da hier allerdings lediglich 113 Personen angeschlossen sind und die Abgrenzung, welche dieser Verbräuche als gemeinsame Verbräuche zu betrachten sind, hier sehr schwierig ist, wurde auf eine weitere Unterteilung verzichtet. Der Gesamtverbrauch wurde daher lediglich auf die beiden Gemeinden Baindt und Baienfurt aufgeteilt. Neben dem anteiligen Stromverbrauch am Trinkwasserzweckverband, hat die Gemeinde Baindt drei weitere Anlagen, die zur Trinkwasserversorgung in Baindt benötigt werden. Diese laufen vollständig über die Gemeinde Baindt und hatten im Jahr 2021 zusammen einen Stromverbrauch von 5.064 kWh. Insgesamt wurden, unter Einbeziehung des Zweckverbands, somit 8.230 kWh Strom für die Trinkwasserversorgung in Baindt benötigt. Neben dem vorhandenen natürlichen Gefälle im Quellgebiet, sind auch die räumliche Nähe der Trinkwasserquellen und die Kompaktheit des Siedlungsgebiets wichtige Faktoren, die dazu beitragen, dass insgesamt nur sehr wenig Strom zur Trinkwasserversorgung benötigt wird. b) Abwasser Strom in kWh 2021 RÜB Regenrückhaltebecken Schachen 4.841 Druckkompressor Menzenhäusle 14 Gesamtstrom Abwasserentsorgung 4.855 Stromverbrauch Kläranlage Berg Anteil der Gemeinde Baindt (nach gebührenfähigem Abwasser) 238.036 Tabelle 4: Stromverbrauch Abwasser Gemeinde Baindt 2021 22 Die Gemeinde Baindt besitzt in Schachen ein Regenrückhaltebecken, welches Niederschlagswasser sammelt und so einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz liefert. Der Stromverbrauch zum Sammeln sowie zum Abtransport zur Reinigung des Abwassers (Schmutzwasser, Regenwasser und Fremdwasser) lag 2021 bei 4.850 kWh. Neben dem Energiebedarf vom Abwassertransport, ist auch der Energiebedarf zur Reinigung des Abwassers für die Gemeinde Baindt zu ermitteln. Die Abwasserreinigung erfolgt für die Gemeinde Baindt im Verbandsklärwerk in Berg. Die Gemeinde Baindt ist Teil des Abwasserzweckverband Mittleres Schussental (kurz AMS), der für den Betrieb der Kläranlage in Berg verantwortlich ist. Die Ermittlung des Stromverbrauchs erfolgt dabei anteilig nach dem Anteil der Gemeinde Baindt am gebührenfähigen Abwasser der Verbandskläranlage. Prinzipiell ist der Gesamtstrombedarf von Kläranlagen zwar nach den Einwohnerwerten anteilig auf die beteiligten Kommunen aufzuteilen, allerdings werden diese Werte beim AMS nicht für einzelne Kommunen erfasst werden. Bei einer Berechnung des Gemeineanteils, entsprechend dem Anteil am gebührenfähigen Abwasser, liegt der Baindter Stromanteil am Gesamtstromverbrauch der Kläranlage bei 238.036 kWh. 4.2.4 Energieverbrauch des kommunalen Fuhrparks Im kommunalen Fuhrpark der Gemeinde Baindt gab es 2021 insgesamt 15 Fahrzeuge, aufgeteilt auf die Verwaltung, den Bauhof sowie die freiwillige Feuerwehr. Hiervon waren 13 Diesel- und zwei Elektrofahrzeuge. Zusätzlich dazu hat der Trinkwasserzweckverband Baienfurt-Baindt zwei Dieselfahrzeuge, deren Kraftstoffverbrauch, entsprechend dem Gemeindeanteil, auf beide Gemeinden aufgeteilt wird. Der Energieverbrauch des kommunalen Fuhrparks lag 2021 bei ca. 9.600 Litern Diesel, also umgerechnet in Heizwert 93.781 kWh. Die Stromverbräuche der E-Fahrzeuge vom Rathaus und Bauhof wurden nicht separat erfasst, da diese bereits in den Stromverbräuchen der jeweiligen Gebäude enthalten sind, bei denen die Fahrzeuge regelmäßig geladen werden. Neben den Fahrzeugen der Gemeinde ist anteilig, entsprechend dem Stromanteil der Kläranlage, auch der Kraftstoffverbrauch von deren Fahrzeug im Gesamtkraftstoffverbrauch enthalten. 4.2.5 Dienstreisen Die Energieverbräuche von Dienstreisen mit kommunalen Fahrzeugen sind nicht separat dargestellt, da diese bereits in den Werten vom kommunalen Fuhrpark enthalten sind. Zusätzlich zu den Dienstfahrten mit Fahrzeugen aus dem kommunalen Fuhrpark, wurden 2021 insgesamt 2.225 Kilometer dienstlich mit Privat-PKWs (ausschließlich benzinbetankte Fahrzeuge) zurückgelegt. Fahrten mit dem ÖPNV (Bus oder Bahn) wurden im Jahr 2021 allerdings keine zurückgelegt. Der Anteil der Dienstreisen am Gesamtenergieverbrauch der Gemeinde ist damit insgesamt allerdings nur äußerst gering. 23 4.2.6 Sonstige Bereiche Neben den fünf Kernbereichen (Liegenschaften, Straßenbeleuchtung, Trink- und Abwasser, kommunaler Fuhrpark, Dienstreisen) gibt es weitere Bereiche, welche ebenfalls im Zusammenhang mit dem Handeln einer Verwaltung stehen, aber deutlich schwieriger zu erfassen und zu bilanzieren sind. Zu diesen zählen laut Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023a) S. 10, unter anderem die folgenden Bereiche: ➢ Graue Energie von Bauvorhaben, ➢ Veranstaltungen, ➢ Beschaffung von Waren und Dienstleistungen (mit Informations- und Kommunikationstechnologie), ➢ Übernachtungen, sowie weitere. Auch der Arbeitsweg der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Verwaltung von und zur Arbeitsstätte ist ein solcher Bereich. Da allerdings zu diesen Bereichen die nötigen Daten oftmals gar nicht vorliegen oder aber nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand ermittelt werden könnten, wird in diesem Konzept auf deren Darstellung weitgehend verzichtet. So ist die Graue Energie bei Bauvorhaben, also die Energiemenge, welche für die Herstellung, den Transport, die Lagerung, den Verkauf und die Entsorgung eines Gebäudes aufgewendet werden muss, kaum ermittelbar, da hierfür umfassende Daten, speziell auch zu den benötigten Rohstoffen und deren Gewinnung, benötigt werden, die größtenteils aber selbst auf Bundesebene nicht verfügbar sind. Da der Aufwand einer solch umfangreichen Erfassung immens hoch wäre und zudem praktisch daran scheitern könnte, dass Unternehmen kaum zur Herausgabe von Daten zur Herkunft der verwendeten Rohstoffe und deren Gewinnung verpflichtet werden können, wird es zeitnah keine genauen Daten hierzu geben. Dies gilt ebenso für den Bereich der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen inklusive der Informations- und Kommunikationstechnik. Eine Erfassung solcher Daten wäre allenfalls eine äußerst grobe Schätzung, die aber auch nicht wirklich überprüft werden könnte und daher keine wirkliche Aussagekraft hätte. Die An- und Abreise zu Veranstaltungen, oder auch zur Arbeitsstätte, sind zwar prinzipiell einfach zu erfassen, aber da niemand zur Herausgabe dieser Auskunft verpflichtet ist und eine freiwillige Auskunft nie ein exaktes Abbild der Realität darstellt, wären solche Daten mitunter nur eingeschränkt aussagekräftig. Zudem ist der Aufwand, das gesamte Personal der Verwaltung zu diesem Thema zu befragen, im Verhältnis zu den gewonnenen Erkenntnissen schlichtweg unverhältnismäßig, zumal es in einigen Wohnorten nach wie vor keine wirklich brauchbare Alternative zum eigenen Auto gibt. Der einzige dieser sonstigen Bereiche, welcher 24 in Baindt zuverlässig und ohne größeren Aufwand erfasst werden kann, ist die Zahl dienstlicher Übernachtungen. Allerdings gab es im Jahr 2021 pandemiebedingt keine einzige dienstliche Übernachtung. Auch wenn diese sonstigen Bereiche vorerst nicht genauer erfasst werden, sollten auch diese nicht ignoriert werden. Schließlich gibt es einige Maßnahmen, welche einen Beitrag leisten können, Bereiche wie Beschaffung, Pendlerverkehr, Veranstaltungen und Graue Energie bei Bauvorhaben nachhaltiger zu gestalten. Denkbar ist, beispielsweise eine Richtlinie zur nachhaltigen Beschaffung für die Verwaltung einzuführen. Darin könnten zu erfüllende Nachhaltigkeitsanforderungen für den Einkauf von Waren und Dienstleistungen verbindlich festgelegt werden. Um Anreize zu einer klimaschonenden Fortbewegung, speziell auch im Pendlerverkehr von und zur Arbeitsstätte zu schaffen, unterstützt die Gemeinde Baindt die Mitfahrplattform Pendla zur einfacheren Vernetzung und Bildung von Fahrgemeinschaften. Im Rahmen des 2022 eingeführten „Zuschuss zur betrieblichen Gesundheitsförderung“ erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Gutschein, welche unter anderem den Arbeitsweg an mindestens einem Tag die Woche mit dem Fahrrad zurücklegen. 4.3 Photovoltaikanlagen auf Dächern kommunaler Gebäude Nach den Vorgaben des ifeu-Institut (2023a) S. 15, ist eine der Zielvorgaben für „klimaneutrale“ Kommunen, bis zum Jahr 2040 einen Mindestzielwert von 1 kWp Photovoltaikleistung pro 10 qm überbauter Grundfläche, bezogen auf alle Liegenschaften, zu erreichen. Hierbei gibt es jedoch im Gegensatz zu den Vorgaben zur Bilanzierung keinerlei Sonderregelungen, weshalb auch soziale Wohnbauten und vermietete Gebäude miteinzubeziehen sind. Zum Zielwert werden auch vermietete Dachflächen kommunaler Gebäude dazugezählt, da die Verwaltung nach geltenden Vorgaben nicht zwingend im Eigentum der Photovoltaikanlagen sein muss. Werden die überbauten Grundflächen aller kommunalen Liegenschaften inklusive Garagen und weiteren Nebengebäuden der Gemeinde Baindt aufsummiert, ergibt dies insgesamt eine überbaute Grundfläche von 11.993 qm. Als Zielmarke für die Erreichung des Teilziels für Photovoltaikanlagen ist daher nach jetzigem Stand eine installierte PV-Leistung auf den Dachflächen kommunaler Liegenschaften von ca. 1.200 kWp anzustreben. Bisher gibt es in Baindt lediglich eine kommunale Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach. Die Leistung dieser Anlage beträgt 18,975 kWp. Außerdem gibt es auf dem Dach des DRK- Heims eine privat betriebene Photovoltaikanlage mit 22,4 kWp. Da dieses Gebäude von Vereinen und Organisationen der Gemeinden Baindt und Baienfurt gemeinsam genutzt wird, kann diese Anlage nur anteilig, also zu 50 Prozent, zur Gemeinde Baindt gezählt werden. Die aktuell installierte Gesamtphotovoltaikleistung entspricht einem Zielerreichungsgrad von lediglich 2,52 Prozent. Allerdings werden in den kommenden Jahren mehrere neue 25 Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dachflächen installiert werden, wodurch dieser Wert deutlich ansteigen wird. Im Rahmen der Sanierung des blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule wird voraussichtlich noch in diesem Jahr eine neue PV-Anlage installiert werden. Neben dieser Anlage, zu der die Gemeinde Baindt durch die erforderliche Dachsanierung gemäß Vorgaben des Landes Baden- Württemberg gesetzlich verpflichtet ist, soll auch auf dem Dach der Sporthalle eine neue PV- Anlage errichtet werden. Der zukünftige Energiemix für das derzeit noch rein erdgasbasierte Nahwärmenetz der Gemeinde, an welches bereits ein Großteil der kommunalen Gebäude angeschlossen ist, soll aus Holzpellets, Wärme aus einer Luft-Wärmepumpe sowie Erdgas zu Spitzenlastzeiten bestehen. Hauptzweck der PV-Anlage auf dem Sporthallendach wäre daher, den erforderlichen Strom für den Betrieb der Luftwärmepumpe selbst zu erzeugen. Im Rahmen der in den nächsten beiden Jahren anstehenden Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus ist dann die Errichtung einer weiteren PV-Anlage vorgesehen. Die Erreichung der Zielvorgabe bezüglich Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dachflächen ist mit hohem personellem und finanziellem Aufwand verbunden. Allerdings muss die Gemeinde Baindt hier nicht zwingend Eigentümerin der Anlagen sein, weshalb bei kleineren Dachflächen oder Gebäuden mit geringem Eigenverbrauch an Strom, alternativ auch eine Vermietung der Dachflächen denkbar wäre. 4.4 Nebenbilanz Nach den Vorgaben des Leitfadens zur klimaneutralen Kommunalverwaltung in Baden- Württemberg dürfen vermietete Wohngebäude, wie soziale Wohnbauten sowie Asyl- oder Obdachlosenunterkünfte, nicht im Rahmen der Kernbilanz erfasst werden. Um trotz dieser verbindlichen Vorgaben im vorliegenden Konzept ein möglichst umfassendes Bild der Treibhausgasemissionen der gesamten Baindter Kommunalverwaltung geben zu können, werden die Energieverbräuche dieser kommunalen Liegenschaften hier gesondert dargestellt. kommunale Liegenschaften Strom in kWh 2021 (Abrechn.) Eigenstrom selbst verbraucht Gesamtstrom in kWh 2021 Klosterhof 4 (Heizstrom) 42.028 0 42.028 Rosenstraße 8 (Heizstrom) angemietet 10.057 0 10.057 Boschstraße 1/5 (Heizstrom aus Kraft- Wärme-Kopplung-Gas) 0 55.768 55.768 26 Varia Home Boschstraße 1/7 (Strom aus KWK-Gas) 0 9.528 9.528 Friesenhäusler Str. 12 (Heizstrom) 120.840 0 120.840 Küferstraße 8 8.185 0 8.185 Buchenstr. 12 (Heizstrom) angemietet 19.313 0 19.313 Gesamtstrom (inkl. Heizstrom) 65.296 265.719 Tabelle 5: Stromverbräuche weiterer kommunaler Gebäude 2021 Insgesamt lag der Stromverbrauch der weiteren kommunalen Gebäude inklusive Gemeinschaftsunterkünften (Asyl- und Obdachlosenunterkünfte) bei 265.719 kWh im Jahr 2021. Da die meisten Gemeinschaftsunterkünfte mit Strom beheizt werden, ist ein Großteil dieses Stroms zur Wärmeerzeugung aufgewendet worden. Da bei den Abrechnungsdaten nicht zwischen Strom und Heizstrom unterschieden wird, kann der genaue Verwendungsanteil nicht bestimmt werden. Ein Teil des verwendeten Stroms stammt aus Kraft-Wärme-Kopplung der derzeit noch vollständig mit Erdgas betriebenen Blockheizkraftwerke der Nahwärmezentrale im Schulareal. kommunale Liegenschaften Energieträger Wärme in kWh 2021 Klosterhof 4 Heizstrom siehe Tabelle 5 Rosenstraße 8 Heizstrom siehe Tabelle 5 Boschstraße 1/5 Heizstrom siehe Tabelle 5 Varia Home Boschstraße 1/7 Nahwärme (Erdgas) 25.140 Friesenhäusler Str. 12 Heizstrom siehe Tabelle 5 Küferstraße 8 Heizöl 36.281 Buchenstraße 12 Heizstrom siehe Tabelle 5 Summe Fernwärme (Erdgas) 25.140 Summe Heizöl (Hochrechnung) 36.281 Tabelle 6: Wärmeverbräuche weiterer kommunaler Gebäude 2021 27 Bei den Wärmeverbräuchen ist es wie bereits geschildert so, dass in einem Großteil der Gebäude mit Strom geheizt wird. Das Varia Home wird allerdings mit aus Erdgas erzeugter Nahwärme betrieben. Insgesamt wurden dort 2021 25.140 kWh Nahwärme benötigt. Das Gebäude Küferstraße 8 wird derzeit noch mit Heizöl beheizt. Da der Heizöltank nicht jährlich zum gleichen Tag gefüllt wird, handelt es sich beim Verbrauch von 36.281 kWh Heizöl im Jahr 2021 um eine entsprechende Hochrechnung auf Basis der Heizölabrechnungen zweier Jahre. Das vollständig vermietete Wohngebäude Dorfplatz 2/1 wurde hingegen nicht erfasst, da dieses ausschließlich von privaten Mieterinnen und Mietern genutzt wird. 5 Treibhausgasbilanz 5.1 Kernbilanz Für eine Erfassung des Gesamtenergiebedarfs der Kommunalverwaltung in Baindt und eine hierauf basierende Treibhausgasbilanz ist es nötig, alle Energieverbräuche in Kilowattstunden (kWh) umzurechnen. Neben dem Stromverbrauch, der immer in kWh angegeben wird, können auch alle Wärmeverbräuche in diese Einheit umgerechnet werden. Über entsprechende Umrechnungsfaktoren kann auch die verbrauchte Kraftstoffmenge für den Betrieb des kommunalen Fuhrparks in die Einheit kWh umgerechnet werden. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 479.750 kWh Strom benötigt. Darin enthalten ist der Stromverbrauch der kommunalen Liegenschaften, der örtlichen Straßenbeleuchtung, von Trink- und Abwasser sowie anteilig, der Kläranlage in Berg. Zudem ist der benötigte Heizstrom des DRK-Heims entsprechend dem Anteil der Gemeinde Baindt enthalten. Da kein eigener Zähler für Heizstrom vorhanden ist, wurde hier die laut Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023b) allgemein übliche Annahme von 80 Prozent Wärmeanteil und 20 Prozent Stromanteil angenommen. Da aufgrund der Vorgaben des Leitfadens allerdings Heizstrom mit dem Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix zu bilanzieren ist, ändert diese Annahme der Aufteilung an der Bilanz selbst ohnehin nichts. Abbildung 3: Aufteilung Stromverbräuche 2021 nach Verbrauchsart (eigene Darstellung) 37% 0% 10% 2% 50% 1% Strom Gebäude Heizstrom Strom Straßenbeleuchtung Strom Wasserversorgung Strom Kläranlage Strom Abwasserentsorgung 28 Knapp die Hälfte des Stromverbrauchs der Gemeinde Baindt wird für den Betrieb des Klärwerks in Berg benötigt. Dabei wird allerdings nur der Anteil der Gemeinde und nicht der Gesamtstromverbrauch des Klärwerks erfasst. Mit circa 37 Prozent ist der Strombedarf der Gebäude ein weiterer großer Anteil am Gesamtstromverbrauch. Der Anteil des Stromverbrauchs der Straßenbeleuchtung liegt aufgrund der hohen Anzahl verbauter LED mit nur 10 Prozent auf einem niedrigen Niveau. Für die Trinkwasseraufbereitung, die Entsorgung von Abwässern sowie zum Heizen wird prozentual nur sehr wenig Strom benötigt. Im Vergleich zum Strom, wird (umgerechnet in kWh) allerdings noch deutlich mehr Energie im Bereich der Wärme benötigt. Aufgrund der Vorgaben des Leitfadens sind alle Wärmeverbräuche umgerechnet in Heizwert anzugeben. Da ein Großteil der kommunalen Liegenschaften an die Nahwärmezentrale der Klosterwiesenschule angeschlossen ist, wurden 2021 somit 963.701 kWh Nahwärme verbraucht. Derzeit sind die beiden Blockheizkraftwerke zur Wärmeerzeugung noch erdgasbasiert. Die Gebäude des Bauhofs und der Feuerwehr wurden mit schätzungsweise 151.200 kWh Trockenholz aus Holzresten beheizt. Zudem wird dort auch noch mit Erdgas geheizt. Auch das Vereinsheim Klosterhof 5 wird derzeit mit Erdgas beheizt, weshalb neben dem Erdgas für die Nahwärme zusätzlich 81.176 kWh bezogenes Erdgas verbraucht wurden. Der Heizstrom des DRK-Heims wurde im Strombereich miterfasst. Daneben wird für den Betrieb des kommunalen Fuhrparks von Verwaltung, Bauhof und Feuerwehr Kraftstoff in größeren Mengen benötigt. Insgesamt wurden im Jahr 2021 knapp 9.600 Liter Diesel, also umgerechnet mit dem Faktor des Heizwerts von Diesel (9,77) insgesamt 93.781 kWh Diesel verbraucht. Die anteiligen Verbräuche der Fahrzeuge vom Trink- und Abwasserzweckverband sind in diesem Wert bereits enthalten. Der benötigte Strom zum Betrieb der E-Fahrzeuge von Verwaltung und Bauhof ist bereits in den Stromverbräuchen von Rathaus und Bauhof enthalten. Um eine Doppelerfassung zu vermeiden, werden diese hier nicht separat aufgeführt. Die Dienstfahrten mit Privat-PKW sind hierin ebenfalls nicht enthalten, da für diese nur eine Kilometerzahl vorliegt, aber keine tatsächlichen Verbrauchswerte. Insgesamt wurden 2.225 Kilometer mit Privatfahrzeugen (alle mit Superbenzin betrieben) zurückgelegt. Da der Aufwand, bei Fahrten mit Privat-PKW immer den exakten Kraftstoffverbrauch zu ermitteln, sehr hoch ist und dies zudem auch aus Datenschutzgründen schwierig ist, wurde im vorliegenden Konzept auf eine genauere Erfassung verzichtet. Der Energiebedarf der Dienstreisen mit Privatfahrzeugen ist in Baindt insgesamt sehr niedrig. Es wurden stattdessen bundesweit gültige Werte verwendet, die vermutlich von den speziellen Werten der Gemeinde nur geringfügig abweichen. Dienstreisen mit dem ÖPNV gab es im Jahr 2021 nicht. Der Gesamtenergieverbrauch der Gemeinde Baindt an Strom, Wärme und Kraftstoff beträgt 1,781 Mio. kWh im Jahr 2021 (ohne Dienstreisen). 29 Basierend auf diesen Daten kann eine Treibhausgasbilanz der Gemeindeverwaltung berechnet werden. Ende Januar 2024 wurden für die einzelnen Energieträger entsprechende Emissionsfaktoren für das Jahr 2021 veröffentlicht (siehe Anlage 1). Für Nahwärme welche überwiegend aus einem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerken stammt, beträgt der Richtwert des Emissionsfaktors laut Institut für Energie- und Umweltforschung (2023b) 0,15 kg CO2e pro kWh sowie 0,247 kg CO2e pro kWh Erdgas. Tabelle 7: Treibhausgasbilanz Gemeinde Baindt 2021 Die meisten Treibhausgasemissionen, nämlich über 225 Tonnen CO2-Äquvivalente, resultieren aus den Stromverbräuchen. Da für die Strombilanzierung nach den Vorgaben des Leitfadens vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023a), S. 5 - 35 immer der bundesweite Strom-Mix verwendet werden muss, der zurzeit noch sehr stark durch den schlechten Emissionswert von Kohlestrom bestimmt wird, liegt dieser Wert am höchsten. Selbst erzeugter und eigenverbrauchter Strom aus Klärgas und Photovoltaik darf in der Kernbilanz hingegen nicht berücksichtigt werden. Die gesamten Treibhausgasemissionen der Gemeindeverwaltung in Baindt für 2021 liegen bei 425,44 Tonnen CO2e inklusive den bereits in den Emissionsfaktoren enthaltenen Emissionen aus der Vorkette durch die Erzeugung von Energie. THG-Emissionen in t CO2e Emissionen Stromverbrauch 2021 226,44 Emissionen Nahwärme 2021 144,56 Emissionen Erdgasverbrauch 2021 20,1 Emissionen Holzverbrauch 2021 (Schätzwert) 3,3 Emissionen Mobilität (Fuhrpark + Dienstreisen) 31,1 Gesamtemissionen 2021 in Tonnen CO2e 425,44 30 Abbildung 4: Anteil einzelner Bereiche an Gesamttreibhausgasemissionen in Prozent (eigene Darstellung) Bei der Treibhausgasbilanz können drei Bereiche voneinander abgegrenzt werden. Diese Bereiche sind Wärme, Strom und Mobilität. Zum Bereich der Mobilität zählen die Kraftstoffverbräuche des kommunalen Fuhrparks und die aus den Dienstreisen mit Privatfahrzeugen und der Nutzung des ÖPNV resultierenden Treibhausgasemissionen. Wie in Abbildung 4 dargestellt, sind beiden Bereiche, Strom mit knapp 53 Prozent und Wärme mit circa 39 Prozent, für einen sehr großen Teil der Treibhausgasemissionen der Kommunalverwaltung verantwortlich. Der dritte Bereich, nämlich die Mobiltät, ist hingegen nur für 7,3 Prozent dieser Emissionen verantwortlich. Zukünftig wird nach derzeitigem Stand ein Großteil der Energie sowohl im Wärmebereich (zum Betrieb von Wärmepumpen), als auch im Verkehrssektor durch den Ausbau der Elektromobilität über Strom bereitgestellt werden. 5.2 Nebenbilanzen In der Kernbilanz der Kommunalverwaltung in Baindt wurden die Energieverbräuche strikt nach den Vorgaben des „Leitfaden Klimaneutrale Kommunalverwaltung Baden-Württemberg“ bilanziert und daraus eine entsprechende Treibhausgasbilanz erstellt. Da diese verbindlichen Vorgaben allerdings wichtige Faktoren, wie die Zusammensetzung des verwendeten Stroms vor Ort und auch die Witterung, nicht miteinbeziehen, wurden bei den Energieverbräuchen und daraus resultierenden Treibhausgasbilanzen entsprechende Nebenbilanzen erstellt, um so ein noch besseres Abbild der Realität geben zu können. Zudem werden in einer weiteren Nebenbilanz auch die kommunalen Liegenschaften dargestellt, die nach den Vorgaben des Leitfadens nicht erfasst werden dürfen, aber natürlich trotzdem zu den Energieverbräuchen einer Kommunalverwaltung mitdazugehören. Letztlich zählen zwar nur die Werte der Kernbilanz, allerdings möchte das vorliegende Konzept auch eine möglichst vollständige Übersicht über die Energie- und Treibhausgasbilanz der gesamten Kommunalverwaltung geben, weshalb die Werte dieser weiteren Gebäude ebenfalls dargestellt werden. 53,2239,47 7,30 Strom Wärme (Erdgas, Fernwärme, Holz) Mobilität (Fuhrpark + Dienstreisen) 31 Emissionen Strom 2021 in t (mit Klärgas, PV) 141,1 Emissionen Fernwärme 2021 in t 144,6 Emissionen Erdgas 2021 in t 20,1 Emissionen Holz 2021 in t (Schätzwert) 3,3 Emissionen Mobilität (Fuhrpark + Dienstreisen) in t 31,1 THG-Emissionen gesamt in Tonnen CO2e 340,1 Tabelle 8: Treibhausgasbilanz 2021 mit Einbeziehung der Nutzung von Strom aus Eigenerzeugung Der Unterschied zwischen der Kernbilanz und dieser Nebenbilanz besteht darin, dass bei der Nebenbilanz lediglich derjenige Strom mit dem Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix bilanziert wurde, der auch tatsächlich aus dem Stromnetz bezogen wurde. Eine Anrechnung des von den Gemeindewerken Oberhaching bezogenen Stroms, der aus Wasserkraftwerken in Finnland stammt, erfolgt hier allerdings nicht, da hierfür aufgrund der weiten Strecke des Stromtransports nicht ohne Weiteres ein entsprechender Emissionsfaktor berechnet werden kann. Der selbst erzeugte Strom aus regenerativen Quellen (Sonne, „Abfallprodukt“ Klärgas) wurde im Rahmen dieser Nebenbilanz allerdings mit den passenden Emissionsfaktoren von Klärgas und Photovoltaik bilanziert, um die tatsächlichen Treibhausgasemissionen der Kommunalverwaltung damit besser abbilden zu können. So wird bei der Kläranlage des Abwasserzweckverbands Mittleres Schussental bereits heute ein Großteil des verwendeten Stroms selbst aus Klärgas erzeugt, was durch die Vorgaben des Leitfadens allerdings nicht adäquat abgebildet wird. Da Klärgas bei der Wiederaufbereitung des Abwassers ohnehin entsteht, liegt dessen Emissionsfaktor mit nur 0,055 kg / kWh auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Vergleich zum Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix für 2021 von 0,472 kg / kWh laut ifeu-Institut (2023b) sind die tatsächlichen Treibhausgasemissionen der Kläranlage, und damit einhergehend auch der Gemeindeanteil von Baindt, in der Praxis deutlich niedriger. Durch die Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach wird zudem ein Teil des dort benötigten Stroms selbst erzeugt und verbraucht, weshalb dieser Strom in der Nebenbilanz mit dem Emissionsfaktor von Photovoltaik bilanziert wurde. Außerdem wird ein Großteil des verwendeten Stroms im Schulareal aus Kraft-Wärme- Kopplung der beiden Blockheizkraftwerke erzeugt. Die Untersuchungen zum Emissionsfaktor von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung sind größtenteils sehr veraltet. Daneben weichen die 32 Ergebnisse aufgrund diverser verschiedener Berechnungsmethoden erheblich voneinander ab, wobei sämtliche Emissionsfaktoren niedriger sind, als der des bundesweiten Strom-Mix von 2021. Aus den genannten Gründen wird daher beim vorliegenden Konzept auf eine gesonderte Bilanzierung des Stroms aus Kraft-Wärme-Kopplung verzichtet. Die tatsächlichen Treibhausgasemissionen der Gemeinde Baindt im Strombereich liegen daher mit hoher Wahrscheinlichkeit im Vergleich zum derzeitigen Strom-Mix in Deutschland etwas niedriger. Durch die Einbeziehung der Nutzung von Strom aus Eigenerzeugung (Klärgas, PV), verringern sich dadurch die Treibhausgasemissionen des kommunalen Gesamtstromverbrauchs von 226,5 auf 141,1 Tonnen und damit einhergehend auch die Gesamtemissionen auf 425,4 Tonnen Treibhausgasen im Jahr 2021 auf 340,1 Tonnen. Da der Wärmeverbrauch eines Jahres mitunter stark von der Witterung, allen voran den Außentemperaturen während der Heizperiode geprägt ist, hilft es, um zeitliche Entwicklungen und die Wirksamkeit umgesetzter Maßnahmen besser aufzeigen zu können, die Wärmeenergieverbräuche einer Witterungsbereinigung zu unterziehen. Dafür wird der Klimafaktor der nächstgelegenen Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes, kurz DWD, verwendet. Die nächstgelegene DWD-Station zur Gemeinde Baindt liegt in der Stadt Weingarten. Aufgrund der relativ geringen Entfernung zwischen Baindt und Weingarten ist dieser Wert prinzipiell als verlässlich einzustufen. Der Klimafaktor des Jahres 2021 liegt nach eigener Berechnung mit Daten des DWD für die Wetterstation in Weingarten (siehe Anlage 3) mit 0,946 etwas niedriger als eins, was bedeutet, dass 2021 durchschnittlich etwas kälter war als das Mittel der vorangegangenen zehn Jahre für dieselbe Messstation. Zusammen mit der Witterungsbereinigung der Energieverbräuche von Nahwärme, Erdgas, und Holz sowie des selbst erzeugten und verbrauchten Stroms, reduziert sich der Treibhausgasausstoß der Kommunalverwaltung im Jahr 2021 damit weiter auf 331,1 Tonnen. Nach den Vorgaben des Leitfadens sind diese Berechnungen in der Kernbilanz allerdings nicht möglich. Neben den genannten Faktoren, die tendenziell eher zu einer Überschätzung der tatsächlichen Treibhausgasemissionen führen, gibt es auch einen gegenteilig wirkenden Faktor. Gemäß den Vorgaben des Leitfadens sind zahlreiche weitere Gebäude, wie unter anderem Asyl- und Obdachlosenunterkünfte, nämlich nicht Bestandteil der Kernbilanz. Da diese Gebäude aber auch Strom und Wärme benötigen, werden hier erhebliche Energiemengen nicht berücksichtigt. Die Gemeinde Baindt hat eine hohe Anzahl sozialer Wohnbauten, weshalb die Einbeziehung des Strom- und Wärmeenergiebedarfs dieser weiteren Gebäude, zu einer deutlichen Verschlechterung der Treibhausgasbilanz führt. Somit würden sich die Emissionen der Kernbilanz von 425,4 auf 566,2 Tonnen im Jahr 2021 erhöhen. 33 Selbst bei einer Witterungsbereinigung, sowie unter Einbeziehung der Herkunft des verwendeten Stroms, liegt dieser Wert mit 471,2 Tonnen noch deutlich über dem Wert der Kernbilanz. Wenn noch berücksichtigt wird, dass der Stroms aus Kraft-Wärme-Kopplung des Schulareals mit dem höheren Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix von 2021 bilanziert wurde, wird der tatsächliche Treibhausgasausstoß der Gemeindeverwaltung zumindest halbwegs mit dem ausgewiesenen Wert übereinstimmen und es kommt daher zu keiner extremen Unter- bzw. Überschätzung der realen Emissionen der Verwaltung. 6 Treibhausgasminderungspfad der Gemeinde Baindt Abbildung 5: Treibhausgasminderungspfad Gemeindeverwaltung Baindt von 2021 bis 2040 (eigene Darstellung) Um das 1,5 °C-Ziel erreichen zu können und damit einhergehend die ohnehin schon sehr hohen Klimawandelfolgekosten einigermaßen begrenzen zu können, bedarf es nach den Vorgaben des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2023a) S. 14f zur Erreichung einer „klimaneutralen“ Verwaltung eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 80 Prozent bis zum Jahr 2030 gegenüber dem gewählten Basisjahr. Für die Gemeinde Baindt ist daher abgeleitet aus der Treibhausgasbilanz für das Jahr 2021, ein entsprechender Minderungspfad festzulegen. 425,44 357,37 300,2 252,2 211,8 177,9 149,5 125,5 105,5 88,6 74,4 62,5 52,5 44,1 37,0 31,1 26,1 22,0 18,4 15,5 0,00 50,00 100,00 150,00 200,00 250,00 300,00 350,00 400,00 450,00 Zi el w er t TH G -E m is si o n en in t C O 2 e Jahr 34 Ausgehend vom gewählten Basisjahr 2021, ist daher eine jährliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen der Gemeindeverwaltung um 16 Prozent anzustreben. Um diese Reduzierung der Emissionen tatsächlich erreichen zu können, bedarf es neben einer raschen und massiven Reduzierung des Energiebedarfs der Kommunalverwaltung, auch einer nahezu ausschließlichen Verwendung von Energie aus regenerativen und nachhaltigen Quellen. Daneben gibt es einen ganz wichtigen Faktor, den die Gemeinde Baindt selbst nicht merklich beeinflussen kann, der sich allerdings erheblich auf die Emissionen auswirkt, nämlich die Zusammensetzung des bundesweiten Strom-Mix und dessen Emissionsfaktor. Je mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen kommt, umso geringer fallen die Treibhausgasemissionen von Strom aus, weshalb dann auch der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix absinkt. Abbildung 6: Entwicklung Emissionsfaktor Strom-Mix BRD 1990 bis 2022 nach Berechnungen des Umweltbundesamt (Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima- energie/energieversorgung/strom-waermeversorgung-in-zahlen#Strommix) 35 Wie anhand der Zahlen von Abbildung 6 des Umweltbundesamt (2023) erkennbar ist, sind infolge des steigenden Anteils erneuerbarer Energien an der Gesamtstromerzeugung die Emissionsfaktoren des bundesweiten Strom-Mix in Deutschland seit 1990 deutlich gesunken. Zwischen 2013 und 2020 kam es sogar zu einer jährlichen Abnahme dieses Faktors. Zuletzt war es aber so, dass infolge des Atomausstiegs und der Energiekrise im Winter 2021 / 2022 wieder deutlich mehr Braun- und Steinkohle verstromt wurde. Da Atomstrom einen sehr geringen Emissionsfaktor aufweist, während dieser Faktor bei Kohlestrom sehr hoch liegt, führt dies dazu, dass es seit 2021 eher zu einer Verschlechterung des Emissionsfaktors kommt. Nachdem lange Zeit nur der vorläufige Emissionsfaktor der bundesweiten Strom-Mix vorlag, gibt es seit Januar 2024 nun den finalen Wert hierzu, der allerdings nur geringfügig vom vorläufigen Wert abweicht. Laut ifeu-Institut (2023b) liegt der finale Wert des Emissionsfaktors vom bundesweiten Strom-Mix für das Jahr 2021 bei 472 g CO2-Äquvivalent pro kWh. Signifikante Verringerungen von Emissionen in den nächsten Jahren sind daher vorerst deutlich schwieriger zu erreichen. Wenn der Kohleausstieg aus der Stromerzeugung bis zum Jahr 2038 angepeilt wird, hier sogar bis 2030, wirklich wie vorgesehen umgesetzt wird, sinkt zukünftig der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix sehr stark ab. Wenn die Energiewende in Deutschland also wirklich gelingt, profitiert auch die Gemeindeverwaltung Baindt bilanziell davon, da so die Gesamttreibhausgasemissionen der Verwaltung deutlich zurückgehen werden. Bei einer zukünftig vermehrten Verwendung von Strom im Wärme- und Mobilitätsbereich wird dieser „Mitnahmeeffekt“ sogar noch deutlich größer ausfallen. Da zum jetzigen Zeitpunkt eine präzise Ermittlung erzielbarer Einsparungen durch die Umsetzung von Maßnahmen aus den Handlungsempfehlungen (siehe Kapitel 7) noch nicht verlässlich möglich ist und zudem wichtige Faktoren von der Gemeinde kaum beeinflusst werden können, dient dieser Treibhausgasminderungspfad derzeit vor allem als Orientierung, ob die Kommunalverwaltung auf ihrem Weg in Richtung „Klimaneutralität“ vorankommt. Ein Ableiten direkter Konsequenzen aus einem Abweichen vom Zielpfad ist allerdings derzeit nicht vorgesehen, zumal so lange die Vorgabe des Leitfadens gilt, dass stets der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix zur Bilanzierung heranzuziehen ist. Sollte sich dies zukünftig einmal ändern, wäre es prinzipiell denkbar, einen verbindlichen Pfad festzulegen, der dann jedoch vom Gremium zu beschließen ist. 36 7 Handlungsempfehlungen 7.1 Allgemeine Einführung In den vorangegangenen Kapiteln wurden bereits die Energieverbräuche in den fünf einzelnen Handlungsfeldern für das Basisjahr 2021 erläutert und daraus dann die direkt hieraus resultierenden Treibhausgasemissionen abgeleitet. Ausgehend vom Basisjahr 2021 bis zum Zieljahr 2040, wurde zudem ein Treibhausreduktionsfahrplan erstellt. Letztlich ist aber für den Klimaschutz nicht die Ist-Situation entscheidend, sondern viel mehr, wie erreicht werden kann, dass die kommunalen Energieverbräuche in Zukunft deutlich niedriger ausfallen werden und die weiterhin benötigte Energie zu möglichst großen Teilen aus regenerativen Energiequellen stammt. Je weiter die Gemeindeverwaltung hier voranschreitet, umso wichtiger ist deren Beitrag zum Klimaschutz. Die Gemeinde Baindt nimmt eine wichtige Vorbildfunktion im Klimaschutz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, lokalen Unternehmen sowie örtlichen Vereinen und Organisationen ein. Daher kann die Verwaltung mitunter diese Akteure dazu anregen, selbst einen noch größeren Klimaschutzbeitrag zu leisten. Jede erzielte Energieeinsparung stellt zudem eine Verringerung der kommunalen Energiekosten dar und entlastet damit den aktuellen Haushalt. Da viele Maßnahmen zur Energieeinsparung dauerhafte Effekte bewirken, werden damit neben dem aktuellen Haushalt auch zukünftige kommunale Haushalte entlastet. Ein weiterer Grund, Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen zu reduzieren, ist das Konzept der Klimakosten. Klimakosten sind nichts anderes, als Folgekosten des Klimawandels infolge häufiger auftretender und ausgeprägterer Extremwetterereignisse sowie daraus abzuleitender Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Nach diesem Ansatz gibt es zusätzlich zur direkten Kostenersparnis, auch eine zukünftige Vermeidung von Folgekosten, da letztlich jede eingesparte Tonne Treibhausgas heute mit dazu beiträgt, exorbitant hohe Klimawandelfolgekosten in Zukunft zu vermeiden. Diese Klimakosten werden vom Umweltbundesamt in regelmäßigen Abständen berechnet. Die aktuellste Berechnung wurde 2023 veröffentlicht (Umweltbundesamt 2023). 37 Tabelle 9: Klimakostenempfehlung laut Umweltbundesamtes (Quelle: Umweltbundesamt 2023, https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/gesellschaftliche-kosten- von-umweltbelastungen#klimakosten-von-treibhausgas-emissionen) Wie aus Tabelle 9 ersichtlich wird, liegen die Empfehlungen für Klimakosten pro Tonne Kohlenstoffdioxid, bei einer Höhergewichtung der Wohlfahrt heutiger gegenüber zukünftigen Generationen, bei 228 Euro pro Tonne im Jahr 2020 und 237 Euro im Jahr 2022. Da die Folgekosten umso höher sein werden, je später die Treibhausgase eingespart werden, steigt dieser Wert in Zukunft voraussichtlich weiter an. Wenn die Wohlfahrt der verschiedenen Generationen hingegen gleichgewichtet wird, liegt dieser Wert mit 809 Euro pro Tonne CO2 im Jahr 2022 nochmals deutlich höher. Da Einsparungen oftmals nicht nur einmalig, sondern dauerhaft wirken, können durch die Einsparung einer Tonne Treibhausgas jährlich 237 Euro bzw. 809 Euro an Klimawandelfolgekosten vermieden werden (Umweltbundesamt 2023). Klimaschutz und Klimawandelanpassung, also die Anpassung an bereits heute unabwendbare Folgen der Erderwärmung, sind zwei der zentralen Aufgaben der heutigen Zeit. Überdies hinaus hat die Gemeinde Baindt allerdings zahlreiche weitere wichtige Herausforderungen zu meistern und Aufgaben zu erledigen. Die in Kapitel 7.3 beschriebenen Maßnahmen für die Handlungsfelder: kommunale Liegenschaften, Straßenbeleuchtung, Trink- und Abwasser, kommunaler Fuhrpark und Dienstreisen werden daher bewusst als Handlungsempfehlungen tituliert. Die Fülle möglicher Maßnahmen, von eher kleineren und zeitnah umsetzbaren Maßnahmen bis hin zu kostspieligen energetischen Sanierungen, der Umstellung der Nahwärmezentrale auf überwiegende Verwendung regenativer Energiequellen oder der Errichtung neuer PV-Anlagen, hat daher keinerlei bindenden Charakter. Sinn und Zweck ist vielmehr, in einer Art Leitfaden der Verwaltung zu zeigen, wie und mit welchen Mitteln Energie eingespart und Treibhausgasemissionen vermieden werden können. Aufgrund begrenzter finanzieller, personeller und auch zeitlicher Ressourcen der Gemeinde Baindt, ist es aber schlichtweg unmöglich, alle Maßnahmenvorschläge zeitnah umzusetzen. Allerdings gibt es einzelne Maßnahmen, die einen besonders wichtigen Beitrag zur Zielerreichung leisten können. Daher werden diese prioritären Maßnahmen im folgenden Teilkapitel zusätzlich gesondert zum eigentlichen Maßnahmenkatalog ausführlich dargestellt. Neben denkbaren zukünftigen Maßnahmen, enthalten die Handlungsempfehlungen auch bereits abgeschlossene Maßnahmen der vergangenen Jahre sowie in Umsetzung befindliche Maßnahmen. Durch die Veröffentlichung des Konzepts auf der Internetseite der Gemeinde erhalten alle interessierten und beteiligten Akteure eine Übersicht, welche Maßnahmen bereits realisiert werden konnten und was hier in Zukunft an Maßnahmen vorgesehen ist. 38 7.2 Übersicht der wichtigsten und wirksamsten Maßnahmen In der Einführung des Kapitels wurde bereits beschrieben, dass für eine Klimaneutralität der Verwaltung eine Vielzahl von Maßnahmen in den fünf einzelnen Handlungsfeldern notwendig ist. Die Bandbreite an möglichen Maßnahmen beginnt bei kleineren und rasch umsetzbaren Einzelmaßnahmen, zum Beispiel Vorgaben und Regelungen in Form von Dienstanweisungen. Die umfangreichen und kostspieligen Maßnahmen, zu denen neben energetischen Gebäudesanierungen auch eine Umstellung des derzeit noch vollständig mit fossilem Erdgas betriebenen Nahwärmenetzes auf Wärme aus überwiegend regenerativen Quellen gehört, sind dabei zumeist besonders wirksam. In gewisser Weise sind die meisten in Kapitel 7.3 beschriebenen Maßnahmen wichtig, allerdings stechen bestimmte Einzelmaßnahmen trotzdem hervor, da sich mit diesen, bei einer erfolgreichen praktischen Umsetzung besonders hohe Energieeinsparungen und Minderungen des Treibhausgasausstoßes erzielen lassen. Diese Maßnahmen sind zwar ebenfalls Bestandteil der Handlungsempfehlungen, werden aufgrund der immensen Bedeutung jedoch im Folgenden auch gesondert dargestellt. Grundsätzlich ist die dauerhafte Verringerung von Energieverbräuchen besonders wichtig. Die weitaus größten dauerhaften Energieeinsparungen, speziell im Wärmebereich, lassen sich dabei durch die energetische Sanierung von Gebäuden erzielen, wobei Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung das größte Einsparpotenzial aufweisen, da hiermit der Bedarf an benötigter Energie zum Heizen massiv verringert werden kann. Zur Wärmedämmung zählen unter anderem die Fassadendämmung, die Dämmung von Decken und Dächern, die Dämmung von Innenwänden sowie der Austausch von Fenstern und Türen. Durch eine Verbesserung der Wärmedämmung von Gebäudehüllen, lassen sich in Abhängigkeit von Zustand und Dämmung des Ausgangsgebäudes, Einsparungen von bis zu 70 Prozent im Wärmebereich erzielen. Durch die Umsetzung von Maßnahmen zur Verringerung des Strombedarfs, wie der Einbau von LED-Technik, bedarfsangepasste Beleuchtung, neue und effizientere Technik und vieles weitere, kann auch der Stromverbrauch von Liegenschaften erheblich reduziert werden. Derzeit wird eine energetische Sanierung des blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule durchgeführt. Zudem ist in den kommenden Jahren auch eine Sanierung von Feuerwehrgerätehaus und Bauhof geplant. Mit der Umsetzung energetischer Sanierungsmaßnahmen lässt sich zwar die meiste Energie einsparen, allerdings sind diese Maßnahmen oftmals auch sehr kostspielig und benötigen entsprechende Planungen, weshalb im Regelfall mehrere Jahre bis zu deren vollständiger Umsetzung vergehen. Durch die bereits erwähnte Maßnahme der Umrüstung der Innenbeleuchtung auf LED- Technik, lassen sich, abhängig vom bisherigen Leuchtmittel, bei der Beleuchtung 39 Stromeinsparungen von 30 bis 70 Prozent erzielen. Da in Baindt in einigen kommunalen Gebäuden bisher gar keine und nur sehr wenige LEDs verbaut sind, besteht hier noch immenses Einsparpotenzial. Oberste Priorität hat hierbei das Rathaus, da hier, außer in einem Großteil der Abstellräume, bisher keine LEDs verwendet werden. Da hier ein Austausch der Leuchtmittel nicht möglich ist, wird im Falle einer Umrüstung auf LED ein Austausch der gesamten Lampen erforderlich. In der Schenk-Konrad-Halle und auch im Vereinsheim (Klosterhof 5) ist bisher keine LED-Beleuchtung vorhanden. Beim Schulareal der Klosterwiesenschule wird derzeit im Rahmen der energetischen Sanierung des blauen Gebäudes neue LED-Beleuchtung eingebaut. Neben der damit erzielbaren Energieeinsparung ist es auch so, dass vom Gesetzgeber nach und nach immer mehr andere ineffiziente Leuchtmittel verboten werden. Der Verkauf ist zwar vorerst noch erlaubt, aber wenn hier nichts mehr neu produziert wird, werden diese Restbestände bis in einigen Jahren vollständig aufgebraucht sein, weshalb es dann bei der Innenbeleuchtung keine Alternativen mehr zur LED-Technik gibt. Die größte Treibhausgaseinsparung lässt sich erzielen, wenn das Nahwärmenetz, an welches bereits ein Großteil der kommunalen Gebäude angeschlossen ist, vom derzeitigen Betrieb mit Erdgas auf einen hohen Anteil Wärme aus regenerativen Quellen umgestellt wird. Der zukünftige Energiemix wurde im Oktober 2023 vom Gremium beschlossen und es ist angedacht, die Nahwärmezentrale in den nächsten beiden Jahren entsprechend umzugestalten. Zukünftig soll, neben den weiterhin erdgasbetriebenen zwei Blockheizkraftwerken für Spitzenlasten, ein Großteil der benötigten Wärme über eine Heizung mit Holzpellets im Untergeschoss des roten Gebäudes sowie eine Hochtemperatur-Luft- Wasser-Wärmepumpe bereitgestellt werden. Um die Wärmepumpe überwiegend mit selbst erzeugtem Strom aus Photovoltaik betreiben zu können, ist zudem die Errichtung einer PV- Anlage auf dem Dach der Sporthalle vorgesehen. Je nachdem, wie die prozentualen Wärmeanteile zukünftig tatsächlich sein werden, lässt sich allein mit Umsetzung dieser wichtigen Maßnahme eine Treibhausgaseinsparung zwischen 50 und über 100 Tonnen jährlich erreichen. Wenn zudem noch der Bauhof und das Feuerwehrhaus im Zuge der angedachten Sanierung ans Nahwärmenetz angeschlossen werden, liegt die mögliche erzielbare Einsparung nochmals höher. Wenn dies wirklich so umgesetzt würde, wären somit, außer dem Vereinsheim, zukünftig in der Kernbilanz alle relevanten kommunalen Liegenschaften ans kommunale Nahwärmenetz angeschlossen. Zum Betrieb von Wärmepumpen, die einen Großteil der benötigten Wärmeenergie aus Erdwärme, Warmwasser bzw. der Umgebungsluft generieren, wird Strom benötigt werden. Daher soll auf dem Dach der Sporthalle eine neue PV-Anlage entstehen. Im Rahmen der Sanierung des blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule, wird ebenfalls eine neue PV- Anlage errichtet, zu der die Gemeinde Baindt nach den gesetzlichen Vorgaben des Landes 40 Baden-Württemberg auch gesetzlich verpflichtet ist. Bei einer Sanierung von Bauhof und Feuerwehr ist daher zwingend ebenfalls eine PV-Anlage zu errichten. Bei der Errichtung neuer Photovoltaikanlagen ist dabei grundsätzlich immer in Abhängigkeit der Gebäudenutzung zu prüfen, ob dort ein Energiespeicher miteinzubauen ist. Häufig kommt es, infolge der Umsetzung von baulichen sowie technischen Maßnahmen zur Energieeinsparung dazu, dass Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Gebäude anschließend weniger sparsam mit Energie umgehen. Um diesen gegenteilig zur umgesetzten Maßnahme wirkenden Effekt zu vermeiden, ist eine permanente Sensibilisierung von Nutzerinnen und Nutzern kommunaler Gebäude zu einem energiebewussten Verhalten sehr wichtig. Da die Wirkung von Sensibilisierungsmaßnahmen erfahrungsgemäß mit der Zeit spürbar nachlässt, handelt es sich bei dieser Maßnahme um eine mittel- bis längerfristige Aufgabe. 7.3 Maßnahmenkatalog mit Handlungsempfehlungen Wie bereits mehrfach beschrieben, sind um das Ziel einer „klimaneutralen“ Verwaltung in Baindt bis zum Zieljahr 2040 erreichen zu können, zahlreiche teils ganz unterschiedliche Maßnahmen in den einzelnen Handlungsfeldern umzusetzen. Aufgrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen der Verwaltung, können allerdings unmöglich alle Maßnahmen sofort und vollständig umgesetzt werden, weshalb die wichtigsten Einzelmaßnahmen in Kapitel 7.2 bereits ausführlicher erläutert wurden. Um sich im kompletten Maßnahmenkatalog in Form von Maßnahmensteckbriefen schneller und besser zurecht zu finden, wurden die Maßnahmen entsprechend den fünf Handlungsfeldern aufgeteilt. Beginnend mit den kommunalen Liegenschaften, werden anschließend Maßnahmen aus den Handlungsfeldern Straßenbeleuchtung sowie Trink- und Abwasser beschrieben. Zum Abschluss werden noch Maßnahmen aus den beiden, die Mobilität betreffenden Handlungsfeldern, nämlich kommunaler Fuhrpark und Dienstreisen, beschrieben. Zur besseren Kenntlichkeit wurde für jedes der fünf Handlungsfelder eine eigene Farbe verwendet. Eine tiefergehende Bedeutung haben diese Farben jedoch nicht. Innerhalb der einzelnen Handlungsfelder werden die Maßnahmen in investive (Teil a) und gering- bzw. nichtinvestive Maßnahmen (Teil b) weiter unterteilt. Zudem werden vereinzelt denkbare Maßnahmen (Teil c) erläutert, bei denen es vorab zu prüfen gilt, ob diese tatsächlich sinnvoll sind, oder aufgrund einer momentan (noch) zu schlechten Kosten-Nutzen-Relation vorerst nicht weiter zu verfolgen sind. In den Maßnahmensteckbriefen werden die Maßnahmen selber, dazugehörige Teilmaßnahmen sowie ergänzende Hinweise beschrieben. Des Weiteren ist dort angegeben, welche Akteure an der Umsetzung zu beteiligen sind und wann diese zeitlich denkbar wäre. Kosten und Einsparpotenziale sind bei den meisten Einzelmaßnahmen derzeit aber nicht 41 verlässlich abschätzbar, da hierzu noch präzisere Untersuchungen fehlen. Außerdem sind mittel- bis langfristige Entwicklungen hinsichtlich Kosten, aber auch im Hinblick auf Effizienzsteigerungen der Technik allgemein nur unter enormen Unsicherheiten schätzbar. Die rahmengebende Gesetzgebung in Zukunft ist ein weiterer wichtiger Einflussfaktor, der aufgrund der enormen Dynamik der vergangenen Jahre ebenfalls mit erheblichen Unsicherheiten verbunden ist. Außer bei bestimmten Einzelmaßnahmen, wie der Festlegung des zukünftigen Energiemix des Nahwärmenetzes oder der PV-Anlage auf dem Dach der Sporthalle, wo bereits genaue Untersuchungen vorliegen, wurde bei vielen Einzelmaßnahmen auf Kostenangaben verzichtet, da diese zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös möglich sind. Beim Energie- und Treibhausgaseinsparpotenzial wurde mittels gemeinhin üblicher Erfahrungs- und Richtwerte zumindest eine grobe Schätzung vorgenommen, die allerdings nicht zwingend wirklich zutreffen muss. Präzisere Aussagen zu Kosten und Einsparpotenzial sind zukünftig erst möglich, wenn genauere Untersuchungen hierzu vorliegen. 1) Handlungsfeld: Kommunale Liegenschaften Die Maßnahmensteckbriefe beginnen mit dem umfangreichsten der fünf Handlungsfelder, nämlich den kommunalen Liegenschaften. Bereits umgesetzt ist die Einführung eines kommunalen Energiemanagements mit entsprechender Software (INM Management) zur Überwachung der Energieverbräuche kommunaler Liegenschaften. Allerdings ist die Zählerstruktur (Strom, Wärme, Wasser) speziell des Schulareals noch sehr unübersichtlich. Zudem fehlen speziell bei Bauhof und Feuerwehr, noch eigene Wärmemengenzähler, da dort bisher nur ein gemeinsamer Zähler vorhanden ist. Um die Energieverbräuche aller kommunalen Gebäude bestmöglich überwachen zu können, ist daher vorgesehen, im Rahmen der angedachten Sanierung von Feuerwehr und Bauhof entsprechende Zählertechnik einzubauen. Mittelfristiges Ziel ist es, dass jedes kommunale Gebäude mindestens einen eigenen Zähler für Strom, Wärmemengen und Wasserverbrauch besitzt. Die meiste Energie lässt sich mittels energetischer Gebäudesanierungen erzielen. Mögliche Sanierungen betreffen eine Verbesserung der Wärmedämmung, eine Umstellung von Heizsystemen auf regenerative Energien, eine Umrüstung der Innenbeleuchtung auf LED oder einer Errichtung von PV-Anlagen auf Dachflächen. Während bei Sanierungen teils nur einzelne Maßnahmen umgesetzt werden, beispielsweise ein Austausch der Beleuchtung oder eine verbesserte Wärmedämmung, werden diese Maßnahmen bei Neubauten von Beginn an vollständig miteinbezogen. Im Sinne eines schonenden Umgangs mit Ressourcen und Baustoffen, aber auch im Hinblick auf die Kosten, werden kommunale Gebäude in der Regel allerdings saniert und nur, wenn dies nicht mehr wirklich möglich bzw. wirtschaftlich ist, werden neue Gebäude errichtet. Da Sanierungen die Regel und Neubauten eher Einzelfälle sind, werden die einzelnen Maßnahmen im Folgenden weitgehend separat voneinander dargestellt. 42 Durch Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung, wie Fassadendämmung, Innenwanddämmung, Dachdämmung, Deckendämmung (speziell beim Keller), Austausch von Fenstern und Türen sowie weitere Dämmmaßnahmen, lässt sich der Energiebedarf von Heizungen im Winter massiv reduzieren, sofern hierdurch ein möglichst guter Effizienzhausstandard erreicht werden kann. Über die Umrüstung von Innenbeleuchtung auf deutlich effizientere LED-Technik, lässt sich zudem der Strombedarf von Gebäuden deutlich reduzieren. Durch eine vollständige Umrüstung der Innenbeleuchtung aller kommunalen Gebäude auf LEDs lassen sich massive Stromeinsparungen erzielen. Speziell beim Rathaus und der Klosterwiesenschule, ist hier bisher kaum etwas umgerüstet worden. Derzeit wird allerdings das blaue Gebäude der Klosterwiesenschule energetisch saniert, wo unter anderem eine neue effizientere LED-Beleuchtung eingebaut wird und zudem die Wärmedämmung massiv verbessert werden soll. Neben der Beleuchtung, werden auch für den Betrieb der elektronischen Geräte inklusive der IT, größere Strommengen benötigt. Bei der Neuanschaffung von elektronischen Geräten und IT-Hardware ist deshalb stets auf eine möglichst hohe Energieeffizienz zu achten. Entsprechende Anforderungen sind daher zukünftig in einer entsprechenden Beschaffungsrichtlinie der Baindter Verwaltung zu regeln, welche auch regelmäßig an neue Standards und Nachhaltigkeitssiegel anzupassen ist. In einzelnen Gebäuden, wie dem Rathaus, wird zudem auch noch Strom für den Serverbetrieb benötigt. Beim Server gibt es allerdings kein realistisch erzielbares Einsparpotenzial, ohne einen reibungslosen Betrieb der IT massiv zu gefährden, weshalb im Maßnahmenkatalog hierzu keinerlei Maßnahmen zu finden sind. Neben den genannten investiven Maßnahmen, welche vorrangig das Ziel einer Reduzierung der Energieverbräuche verfolgen und damit indirekt über verringerte Verbräuche Emissionen reduzieren, zielen andere Einzelmaßnahmen direkt auf eine Reduzierung der kommunalen Treibhausgasemissionen. Besonders wichtig ist dabei die Umstellung, des bisher noch vollständig mit fossilem Erdgas betriebenen kommunalen Nahwärmenetzes auf einen Energiemix mit hohen Anteilen regenerativer Energien, was zurzeit bereits geplant wird. Im Rahmen der angedachten Sanierung von Bauhof und Feuerwehr ist vorgesehen, dass diese dann ans kommunale Nahwärmenetz angeschlossen werden. Von den bilanziell relevanten kommunalen Gebäuden ist bei einer Umsetzung der angedachten Maßnahmen lediglich das Vereinsheim (Klosterhof 5) aufgrund seiner dezentralen Lage nicht ans kommunale Nahwärmenetz angeschlossen. Für dieses Gebäude ist daher aufgrund dessen Lage eine Einzellösung bei der Umstellung der Heizung auf Wärme aus regenerativen Quellen sinnvoller. Beim Einbau einer neuen Heizungsanlage ist grundsätzlich zu prüfen, ob im Zuge dieser Maßnahme eine Sensorsteuerung (Licht mit Bewegungsmelder, Heizung aus bei geöffnetem Fenster) miteingebaut werden soll. Es ist außerdem zu prüfen, ob bei der Heizzentrale das 43 vorhandene Abwärmepotenzial genutzt werden könnte. Schließlich gilt, je mehr Abwärme nutzbar ist, umso geringer der Bedarf an zusätzlicher Wärmeenergie. Durch die Errichtung neuer PV-Anlagen auf kommunalen Dachflächen, können in der Realität ebenfalls Treibhausgase eingespart werden, auch wenn sich dies bilanziell aufgrund der kaum nachvollziehbaren Vorgaben des Leitfadens vorerst nicht auswirkt. In den kommenden Jahren sollen daher auf den Dächern des blauen Gebäudes der Klosterwiesenschule, dem Dach der Sporthalle und auf den Dächern von Bauhof bzw. Feuerwehr neue Photovoltaikanlagen errichtet werden. Über Verbrauchsmonitoring, also eine regelmäßige Überwachung der Energieverbräuche kommunaler Gebäude, lassen sich Auffälligkeiten rasch erkennen und gegebenenfalls auftretende Störungen zumeist auch schneller beheben. Um verbindliche Vorgaben zu Heiztemperaturen und Lichtstärken, entsprechend den Vorgaben der Arbeitsstättenrichtlinie für alle kommunalen Gebäude, zu schaffen und die Zuständigkeiten im Energiebereich zu regeln, ist zeitnah eine entsprechende Regelung in Form einer Dienstanweisung Energie zu schaffen. Die im Rahmen der Energiekrise vom Bund mittels Energieeinsparverordnung vorgegebenen Maßnahmen, wurden teilweise verstetigt. Um deren Beibehaltung dauerhaft sicherzustellen, sollten diese Bestandteil dieser Dienstanweisung sein. Es ist in allen Gebäuden fortlaufend zu prüfen, wo bisher zu viel Beleuchtung vorhanden ist und wo die Innenbeleuchtung daher entsprechend reduziert werden kann. Eine regelmäßige Teilnahme an Schulungen und Austauschformaten für Energiemanager und Hausmeister sowie eine regelmäßige Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Liegenschaften zu einem sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie, sind weitere wichtige Maßnahmen. 44 A) investive Maßnahmen Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Ergänzung der bestehenden Zählerstruktur, sodass in Zukunft eigene Zähler für Strom, Wärme und Wasser in allen kommunalen Gebäuden vorhanden sind Teilmaßnahmen -Einbau neuer Messtechnik (eigene Wärmezähler für Bauhof und Feuerwehr) - noch ausstehend, im Zuge der Sanierung denkbar -Einbau neuer Zähler mit automatischer Datenübermittlung prüfen Maßnahmenbeschreibung Grundvoraussetzung einer funktionierenden Erfassung und Analyse von Energieverbräuchen kommunaler Gebäude ist eine vollständige und verlässliche Zählerstruktur. Für jedes einzelne Gebäude sollte es daher mindestens einen eigenen Zähler für Strom, Wärme und Wasser geben. Die bereits vorhandene Zählerstruktur ist dahingehend zu vervollständigen. Daneben ist es wichtig sicherzustellen, dass die Strukturen der einzelnen Zähler bekannt und nachvollziehbar sind, da speziell bei der Nahwärmeheizzentrale noch einige Unklarheiten bezüglich der Zählerstruktur herrschen. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Kirchner Energie GmbH, Bauamt, Hausmeister Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) ca. 300 bis 500 Euro je Zähler geplante Umsetzung 2024 bis 2026 Energieeinsparpotenzial bessere Energiedatenerfassung möglich, aber keine direkte Einsparung Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Förderung 75 Prozent über Förderprogramm Klimaschutz Plus (nur wenn Teil von bisherigen Maßnahmen) 45 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme energetische Sanierungen bzw. Neubauten (falls erforderlich) kommunaler Gebäude mit Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung Teilmaßnahmen Schritt 1: Erstellung und Beschluss eines Grobsanierungsfahrplans (Prioritätenliste) aller kommunalen Gebäude Indikatoren bei Erstellung der Prioritätenliste: sehr hohe Energieverbräuche, Zielwerte Energieverbrauch pro qm (siehe INM Management), Zeit seit letzter energetischer Sanierung, Umfang der Nutzung des Gebäudes Schritt 2: Erstellung eines Sanierungsfahrplans für Einzelgebäude mit konkreten Einzelmaßnahmen (circa 2-3 Jahre vor geplanter Baumaßnahme) vorhanden: SKH / Sporthalle (umgesetzt) von 2016/17 Schritt 3: Umsetzung von baulichen Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung nach Effizienzhausstandards EH 40 / EH 55 Zu den Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung gehören u. a.: -Fassadendämmung, -Dämmung von Innenwänden, -Dämmung von Decken (v. a. Keller) und Dächern, -Austausch von Fenstern und Türen Maßnahmenbeschreibung Um das überaus ambitionierte Ziel einer Halbierung des gesamten Endenergieverbrauchs der Verwaltung bis zum Jahr 2040 (gegenüber dem Basisjahr 2021) erreichen zu können, sind immense finanzielle und personelle Ressourcen erforderlich. Die größten Verbrauchseinsparungen im Wärmebereich lassen sich mittels energetischer Sanierungen mit Fokus auf Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung, erzielen. Allerdings sind diese Maßnahmen auch mit hohen Kosten verbunden. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, externes Büro (Grobsanierungsfahrplan, Sanierungsfahrplan), Architekturbüros, Handwerksbetriebe Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) Die Kosten sind momentan noch nicht ermittelbar, da Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Preissteigerungen, technologischer Fortschritt und der Umfang der umzusetzenden Maßnahmen derzeit (noch) nicht 46 verlässlich abschätzbar sind. Im Rahmen der geplanten Fortschreibung des Konzepts sollten zukünftig Aussagen zu den Kosten energetischer Sanierungen möglich sein, sobald hier detailliertere Planungen vorliegen. geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial (Schätzung) je nach Gebäude zwischen 10 und 70 Prozent (v. a. Wärme) ergänzende Hinweise -Anwendung Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Landkreises Ravensburg prüfen Nächste Jahre: -Energetische Sanierung Blaues Gebäude Schule (2022 bis 2025) -Sanierung Bauhof und Feuerwehr 2024 / 2025 wichtig: Einbau neuer Tore, da hier in der Vergangenheit ein sehr hoher Wärmeverlust im Winter aufgetreten ist Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) a) Bundesförderung für effiziente Gebäude- Nichtwohngebäude (BEG NWG) Für kommunale Antragsteller wird für das erstmalige Erreichen der jeweiligen Effizienzgebäude folgender Prozentsatz der entstandenen förderfähigen Kosten als Zuschuss gewährt: -Effizienzgebäude Denkmal: 20 Prozent -Effizienzgebäude 70: 25 Prozent -Effizienzgebäude 55: 30 Prozent -Effizienzgebäude 40: 35 Prozent b) Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen 2024 (BEG EM 2024) Förderung 15 bis 50 Prozent je nach Maßnahme (Maßnahmen Gebäudehülle, Heizungstechnik, Anlagentechnik, Heizungsoptimierung) 47 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Umstellung des kommunalen Nahwärmenetzes auf erneuerbare Wärmequellen (Strom aus erneuerbaren Energien, Biomasse, Umgebungswärme, Warmwasser) Teilmaßnahmen -Ergänzung BHKW II des Nahwärmenetzes Schulareal (bisher: nur Erdgas) durch Heizung mit Holzpellets (UG rotes Gebäude) + Hochtemperatur-Luft-Wasser- Wärmepumpe – Beschluss GR 10.10.23 -Wichtig: Strom für Wärmepumpe durch PV-Anlage Sporthalle – Beschluss GR 10.10.23 Maßnahmenbeschreibung Das derzeit noch vollständig mit Erdgas betriebene Nahwärmenetz der Gemeinde Baindt soll zukünftig größtenteils aus regenerativen Wärmequellen gespeist werden. Erdgas wird hier daher zukünftig lediglich zu Spitzenlastzeiten, also vorrangig an sehr kalten Wintertagen benötigt. Hiermit lassen sich erhebliche Treibhausgaseinsparungen erreichen. Ein vollständiger Betrieb des Nahwärmenetzes mit regenerativer Wärme ist derzeit aus technischen und finanziellen Gründen noch nicht realisierbar (Gaskessel für Abdeckung der Spitzenlasten benötigt), aber zukünftig denkbar. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Kirchner Energie GmbH, E-Planwerk GmbH (PV-Anlage Sporthalle), Heizungsfachbetriebe Kostenschätzung der Maßnahme 1,5 bis 1,8 Mio. Euro geplante Umsetzung 2023 bis 2025 Planung: 2023 geplante Umsetzung 2024 / 2025 Treibhausgaseinsparpotenzial (abhängig von gewählter Kombination) -bei einer Kombination aus Biomasse (Holzpellets) mit einer Hochdruck-Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie einer Beschränkung der Verwendung von Erdgas auf Spitzenlastzeiten, sind Treibhausgaseinsparungen zwischen 10 und 70 Prozent gegenüber reinem Erdgasbetrieb erzielbar (abhängig von tatsächlichen Anteilen einzelner Energieträger und dem Strom-Mix) -bei Wärmepumpen ist laut Vorgaben des Leitfadens bei der Bilanzierung von Strom der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix zu verwenden i) zukünftig bei hohem Anteil erneuerbarer Energien sehr geringe Treibhausgasemissionen durch den Betrieb von Wärmepumpen möglich ii) derzeit noch einzelfallabhängig, bilanziell sogar vorerst negativer Effekt durch den sehr schlechten 48 Emissionsfaktor des Stroms in Deutschland möglich (aber reale Abnahme der Emissionen, wenn teilweiser Betrieb mit eigenem PV-Strom bzw. Ökostrom) ergänzende Hinweise -der Anteil an Wärme aus regenerativen Quellen (Holz + Umgebungsluft) liegt bei der Nahwärmezentrale nach der Umsetzung der Maßnahme bei voraussichtlich 75 bis 80 Prozent Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Förderung BAFA: Bundesförderung für effiziente Wärmenetze Ausgleichstockantrag 100.000 Euro 49 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Umstellung der Heizung des Vereinsheims (Klosterhof 5) auf regenerative Wärmequelle Teilmaßnahme -Ersetzung der bisherigen Erdgasheizung im Gebäude (Klosterhof 5) durch Wärmebereitstellung aus erneuerbarer Energiequelle (überwiegend mit PV- Strom betriebene Wärmepumpe, Biomasse, Solarthermie zur Warmwasserbereitung) Maßnahmenbeschreibung In naher Zukunft werden voraussichtlich, außer dem Vereinsheim, alle für die „klimaneutrale“ Kommunalverwaltung relevanten Gebäude der Gemeinde an das kommunale Nahwärmenetz angeschlossen sein, welches dann größtenteils aus regenerativer Energie betrieben werden soll. Aufgrund der Lage des Vereinsheims ist ein Anschluss ans Nahwärmenetz kurz- bis mittelfristig sehr unwahrscheinlich. Daher bedarf es für dieses Gebäude einer Einzellösung für die Umstellung der Heizung auf regenerative Wärme. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Heizungsfachbetrieb Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) nicht pauschal abschätzbar, abhängig von gewählter Heizungsart geplante Umsetzung bis 2030 Treibhausgaseinsparpotenzial -70 bis über 90 Prozent Treibhausgaseinsparung gegenüber Erdgas möglich -Voraussetzung für effiziente Wärmepumpe: gute Wärmedämmung des Gebäudes und geeignetes Heizsystem (vorab klären: ob energetische Sanierung nötig) -beim Konzept ist entsprechend den Vorgaben des Leitfadens bei Wärmepumpen (Luft, Wasser, Sole) in der Kernbilanz immer der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix zu verwenden -Wärmepumpen benötigen bei guter Wärmedämmung des Gebäudes und geeigneten Heizungen, vor allem Flächenheizungen (Fußbodenheizungen), nur eine Vorlauftemperatur von maximal 35°C. Da auch andere Heizsysteme unter diesen Voraussetzungen deutlich weniger Energie 50 benötigen, ist es einzelfallabhängig, ob aufgrund des sehr schlechten Emissionsfaktors des bundesweiten Strom-Mix eine Senkung der Treibhausgasemissionen möglich ist oder es vorerst sogar zu einer Zunahme in der Kernbilanz kommt. Teurere Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind meist effizienter als Luft-Wasser und Luft-Luft-Wärmepumpen und benötigen daher i. d. R. weniger Strom. - wenn zukünftig der Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix größtenteils durch erneuerbare Energien bestimmt wird und kein Kohlestrom mehr verwendet wird, sind durch effiziente Wärmepumpen Treibhausgaseinsparungen von über 90 Prozent möglich ergänzende Hinweise Beachte: Wärmepumpen erhöhen Strombedarf (Photovoltaikanlagen bei geplanter Wärmepumpe entsprechend dimensionieren) Die EU prüft derzeit noch immer, Holz (Biomasse) ab 2030 nicht mehr als erneuerbare Energiequelle einzustufen Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen 2024 (BEG EM 2024) Förderung 30 bis 55 Prozent, je nach gewählter Heizungsart und in Abhängigkeit davon, ob Austausch einer Öl- oder Gasheizung erfolgt (bis Ende 2028 Klimageschwindigkeits-Bonus) 51 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Anschluss Bauhof und Feuerwehrhaus an kommunales Nahwärmenetz Teilmaßnahme (n) n. v. Maßnahmenbeschreibung Im Zuge der Erweiterung des kommunalen Nahwärmenetzes ist ein Anschluss vom Bauhof und dem Feuerwehrhaus ans kommunale Nahwärmenetz angedacht. Nach dem Umbau der Heizzentrale können diese beiden Gebäude so in naher Zukunft größtenteils mit regenerativer Wärme versorgt werden. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Kirchner Energie GmbH, Handwerksbetriebe geplante Umsetzung 2022 bis 2025 (Bauabschnitt I: 2022 umgesetzt) Anschluss im Zuge der Bauhofsanierung 2024 / 2025 Treibhausgaseinsparpotenzial abhängig von Art der Wärmeerzeugung der Blockheizkraftwerke ergänzende Hinweise -Erweiterung Nahwärmenetz der Gemeinde (Fischerareal, Dorfplatz) siehe Umstellung Nahwärmenetz auf erneuerbare Wärmequellen Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) a) Investitionsförderung zur Errichtung oder Erweiterung von energieeffizienten Wärmenetzen – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (bis zu 20 Prozent) genehmigt b) Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM) Förderung in Höhe von 30 bis 40 Prozent bei Anschluss an ein Wärmenetz 52 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Errichtung von Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dächern / Parkplätzen Maßnahmenbeschreibung Um die kommunalen Gebäude mit selbst erzeugtem „grünen“ Strom zu versorgen, werden Photovoltaikanlagen auf den hierfür geeigneten Dachflächen benötigt. Zukünftig sind auch kommunale Parkflächen auf ihr Potenzial sowie ihre Eignung bezüglich der Stromerzeugung mittels Photovoltaik zu prüfen. Der Betrieb einer entsprechenden Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, die mit selbst erzeugtem Strom betrieben wird, ist beim Bau von Parkplatzphotovoltaik zu prüfen. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Elektrofachbetrieb, Fachplaner Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) je nach Belegung und Dachgröße: 40.000 bis 650.000 Euro (laut PV-Potenzialanalysen Kirchner Energie 2021 und e-Planwerk 2023) insgesamt: 800.000 Euro bis ca. 2 Mio. Euro (bei 5 bis 12 Dächern) geplante Umsetzung fortlaufend Treibhausgaseinsparpotenzial Beachte: Eigenverbrauch von selbst erzeugtem PV- Strom ist laut Vorgaben des Leitfadens in der Kernbilanz nicht anrechenbar (daher bilanziell ohne Effekt, aber positiver Effekt in Realität vorhanden) ergänzende Hinweise -Vorgabe Zielwert Land Baden-Württemberg: 1 kW PV- Leistung pro 10 qm überbauter Grundfläche bis 2040 -immer prüfen: Ist dort ein Einsatz von Batteriespeichern sinnvoll? Beachte: zukünftig höhere Stromverbräuche durch Wärmepumpen, eMobilität, Fortschreiten der Digitalisierung, zunehmende Klimatisierung von Gebäuden neue PV-Anlagen: -blaues Gebäude Klosterwiesenschule (PV-Pflicht) 2024 -Sporthalle: 2024 /2025 – Beschluss GR 10.10.23 (Betrieb vorrangig für Wärmepumpe der Nahwärmeheizzentrale) -Bauhof / Feuerwehr im Zuge der Sanierung (PV-Pflicht) 2025 Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) derzeit keine Förderung (Contracting möglich) alternativ: Dachflächenvermietung für PV 53 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme vollständige Umrüstung der Innenbeleuchtung kommunaler Gebäude auf LED Teilmaßnahmen -Erfassen, wo Umrüstung nötig (grobe Erfassung im Rahmen der Gebäudebegehung erfolgt) -Bewegungsmelder oder Lichtsensoren (automatisch an, wenn draußen dunkel) für Beleuchtung wichtig: manueller Ein- u. Ausschalter Maßnahmenbeschreibung Durch die Umrüstung der Innenbeleuchtung auf LEDs, kann der Strombedarf im Beleuchtungsbereich erheblich verringert werden. Zudem ist es so, dass seit Mitte 2023 de facto außer LEDs in der EU kaum noch andere Leuchtmittel für Innenräume hergestellt werden dürfen. Zwar dürfen andere Leuchtmittel weiterhin verkauft werden, aber sobald diese in absehbarer Zeit aufgebraucht sind, führt an LEDs in Innenräumen definitiv kein Weg mehr vorbei. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Gemeindeelektriker, Elektrofachbetrieb Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) Voruntersuchung erforderlich geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial LEDs sparen bis zu 90 Prozent Strom gegenüber konventioneller Beleuchtung ergänzende Hinweise a) 1. Priorität: Rathaus (außer Großteil der Abstellräume und einzelner Stehlampen bisher keine LED verbaut), restliche Beleuchtung: Austausch gesamte Lampen nötig Umsetzung: seit Ende 2023 – schrittweises Ersetzen von jeweils 2 bis 3 Deckenlampen mit Vorschaltgerät pro Büro (mit zusammen circa 200 W) durch eine neue LED- Stehlampe (93 W) pro Raum - erzielbare Stromeinsparung damit ca. 50 % b) Schenk-Konrad-Halle (keine LED), c) Vereinsheim (Energiesparlampen T5) d) Schulareal Klosterwiesenschule (überwiegend elektronisches Vorschaltgerät der Beleuchtung) e) Bauhof / Feuerwehr (meiste Räume auf LED umgerüstet – Ausnahme Kellerräume) Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Kommunalrichtlinie - Förderung i. H. von 25 Prozent der förderfähigen Kosten (gilt nur bei Sanierung) 54 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Kauf von Elektronikgeräten und IT mit hoher Energieeffizienz Teilmaßnahme -Erstellung einer Beschaffungsrichtlinie mit verbindlichen Vorgaben zur Energieeffizienz neuer Geräte Maßnahmenbeschreibung Der Strombedarf elektronischer Geräte und der IT ist in Summe sehr hoch. Aus diesem Grund ist bei der Neuanschaffung elektronischer Geräte auf eine möglichst gute Energieeffizienzklasse und damit einhergehend auf einen niedrigen Stromverbrauch zu achten. Im Rahmen der Erstellung einer Beschaffungsrichtlinie zur nachhaltigen Beschaffung, sind die Vorgaben bezüglich Energieeffizienzklassen sowie Umweltaspekte verbindlich festzulegen. Der Stromverbrauch von Servern ist zwar ebenfalls sehr hoch, allerdings werden diese für einen reibungslosen Betrieb der Einrichtungen zwingend benötigt, weshalb es hier keine empfehlenswerten Stromeinsparmöglichkeiten gibt. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Kämmerei, Hauptamt Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) Anschaffungskosten Elektronikgeräte / IT geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial abhängig von Elektronikgerät / IT (eine pauschale Aussage ist nicht möglich) ergänzende Hinweise -Neuanschaffung von Elektronikgeräten (Kaffeemaschinen, Spülmaschinen, Mikrowellen, Ventilatoren, …) und IT (Rechner, Bildschirme, Drucker) mit möglichst geringen Verbrauchswerten -Prüfen, wie hoch der prozentuale Anteil einzelner Verbrauchsarten an Gesamtstromverbrauch ist, ist immer Voraussetzung, um hieraus weitergehende Maßnahmen abzuleiten Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) n. v. 55 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Einführung eines kommunalen Energiemanagements mittels Software INM Management (abgeschlossen) Teilmaßnahmen -QR-Codes und App (mit Hinweisen auf mögliche Ablesefehler) zur vereinfachten Ablesung von Zählerständen und Reduzierung der Fehleranfälligkeit bei der Datenübertragung -Einführung der Energiemanagementsoftware INM Management zur Datenerhebung und zum Verbrauchsmonitoring Maßnahmenbeschreibung Um Auffälligkeiten bei den kommunalen Energieverbräuchen besser erkennen zu können, bedarf es eines kommunalen Energiemanagements mittels entsprechender Softwaretechnik. Hiermit lassen sich auftretende Störungen bei der Messtechnik (Zähler) bzw. technische und mechanische Mängel, die zu erhöhten Energieverbräuchen führen können, zeitnah erkennen und, sofern deren Ursache gefunden wird, auch rasch beseitigen. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Kirchner Energie GmbH, Bauamt, Hausmeister Umsetzung 2021 bis März 2023 (Beschluss Gemeinderat 2020) Energieeinsparpotenzial (Schätzung) 2 bis 5 Prozent (je nach Gebäude) ergänzende Hinweise denkbar: monatlicher JF zur Besprechung von Auffälligkeiten bei den Energieverbräuchen (Strom und Wärme) kommunaler Gebäude Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Förderung 75 Prozent über Förderprogramm Klimaschutz Plus 56 B) gering- und nicht-investive Maßnahmen Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Maßnahmen zur Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Liegenschaften Teilmaßnahme -Aufmerksamkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Energiesparthematik erzeugen Maßnahmenbeschreibung Dauerhafte Energieeinsparungen sind nur dann zu erzielen, wenn neben den erforderlichen technischen Voraussetzungen, auch alle Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Gebäude mitziehen und dementsprechend verantwortungsvoll und sparsam mit Energie umgehen. Eine erfolgreiche Sensibilisierung hin zu einem energiesparsamen Verhalten ist eine Daueraufgabe und erfordert daher permanente Information und Aufklärung. Denn der Weg vom Wissen zum dauerhaften Handeln ist oftmals sehr schwierig und meist auch ein sehr langwieriger Prozess. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Klimakoordinator Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) Personalkosten geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial (Schätzung) 5 bis 20 Prozent, abhängig vom üblichen Nutzerverhalten Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Förderung der Stelle über Förderprogramm Klimaschutz Plus des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 65 Prozent der Personalkosten (bis Ende Oktober 2026) 57 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Verbrauchsmonitoring und Energieaudit Teilmaßnahme (n) -regelmäßige Verbrauchsüberprüfung (siehe kommunales Energiemanagement) - Auffälligkeiten beheben -Energieaudit und Energieberatung für kommunale Gebäude durchführen lassen Maßnahmenbeschreibung Elementarer Bestandteil eines funktionierenden kommunalen Energiemanagements, ist die regelmäßige Kontrolle der Energieverbrauchswerte kommunaler Gebäude. Auftretende Mängel, die zu erhöhten Energieverbräuchen oder fehlerhaften Energiedaten führen können, lassen sich so frühzeitig erkennen und oftmals rasch beheben. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Hausmeister, Klimakoordinator, externer Energieberater (bei Energieaudit) Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) -Personalkosten, da Software vorhanden -einmalige Kosten bei Durchführung eines Energieaudits durch externe Firma geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial 2 bis 5 Prozent (je nach Gebäude) – siehe Seite 55 Einführung kommunales Energiemanagement Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme - Modul 1: Energieaudit DIN EN 16247 bis zu 80 Prozent der förderfähigen Honorarberatungskosten 58 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Erstellung einer Dienstanweisung Energie Maßnahmenbeschreibung Um wichtige Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die Dauer der Heizperiode (Oktober bis April laut gesetzlichen Vorgaben) oder die Temperaturvorgaben (siehe Arbeitsstättenrichtlinie ASR) verbindlich zu regeln, bedarf es einer eigenen Dienstanweisung für den Energiebereich. Die Zuständigkeiten und das Vorgehen im Falle auftretender Störungen lassen sich mittels einer solcher Dienstanweisung ebenfalls verbindlich festlegen. Die Dienstanweisung sollte für alle Nutzerinnen und Nutzer kommunaler Liegenschaften der Gemeinde Baindt bindend sein. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Klimakoordinator, Bauamt Kostenschätzung der Maßnahme Personalkosten geplante Umsetzung bis 2025 Energieeinsparpotenzial 3 bis 5 Prozent ergänzende Hinweise -verbindliche Festlegung der Heizperiode entsprechend den Vorgaben der Arbeitsstättenrichtlinie; -Oktober bis April Heizperiode -Mai und September nur kurzzeitiges Heizen erlaubt, wenn es besonders kalt ist -Juni bis August ist Heizen generell nicht erlaubt Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) n. v. 59 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme regelmäßige Teilnahme an Schulungen und Austauschformaten für Hausmeister und Energiemanager Teilmaßnahme -Schaffung eines Netzwerks für Hausmeister prüfen (regelmäßiges Treffen, mind. alle 6 Monate) Maßnahmenbeschreibung Um immer auf dem neuesten Stand hinsichtlich neuer gesetzlicher Vorgaben sowie Technologien zur Energieeinsparung zu bleiben, ist eine regelmäßige Teilnahme an Schulungen für alle gebäudeverantwortlichen Personen unabdingbar. Daneben ist auch ein Austausch mit Personen aus anderen Kommunen sehr wichtig, da so gegenseitig voneinander gelernt und auch von den Erfahrungen anderer Kommunen profitiert werden kann. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Klimakoordinator, Klimaschutzpersonen des Gemeindeverbands Mittleres Schussental, Hausmeister, Energieagentur Ravensburg (Hausmeisterschulung) Kostenschätzung der Maßnahme abhängig von Schulungskosten geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial (Schätzung) 3 bis 5 Prozent Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) n. v. 60 bereits umgesetzte Maßnahmen beibehalten: Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Verstetigung von Sofortmaßnahmen zur Energieeinsparung (teils in abgeschwächter Form) Teilmaßnahmen -Absenkung der Vorlauftemperaturen des Heizwassers bzw. Abflachen der Heizkurve beibehalten -gesetzlich vorgeschriebene Temperaturen laut Arbeitsstättenrichtlinie umsetzen: • Flure und Gänge minimal beheizen (max. 16 °C) • Büros / Aufenthaltsräume max. 20 °C • Sporthalle 17 °C -Durchlauferhitzer Rathaus / Schule dauerhaft ausgeschaltet lassen (Ausnahme: Küchen in Schule und Rathaus sowie Duschen im Schulareal) -Thermometer in allen Büros und Aufenthaltsräumen zur regelmäßigen Temperaturkontrolle verwenden -jährlicher Heizungscheck aller kommunalen Gebäude vor Beginn der Heizperiode: Im Rahmen dessen wird überprüft, ob alle Heizkörper einwandfrei funktionieren. Zudem werden alle Heizkörper entlüftet und, sollten diese nicht ausreichend freistehen, auch entsprechend freigestellt (mind. 20 cm). Grundlage der Regelung: Dienstanweisung Energie Maßnahmenbeschreibung Die Umsetzung der Maßnahmen aus der Energieeinsparverordnung des Bundes hat zu einer erheblichen Reduzierung der kommunalen Energieverbräuche geführt. Einige der darin enthaltenen Maßnahmen lassen sich vollständig oder zumindest in etwas abgeschwächter Form (beispielsweise 20 statt 19°C in Büroräumen) beibehalten, um damit den Energiebedarf dauerhaft abzusenken. Diese Hinweise sind daher bei der Erstellung der Dienstanweisung Energie zu berücksichtigen. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Bauhof und Hausmeister (Heizungscheck), Klimakoordinator Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) sehr gering 61 geplante Umsetzung dauerhaft Energieeinsparpotenzial Strom: 10 bis 30 Prozent, je nach Gebäude, Witterung und üblichem Nutzerverhalten Wärme: 5 bis 50 Prozent, je nach Gebäude, Witterung und üblichem Nutzerverhalten zu prüfende Maßnahmen -hydraulischer Abgleich der Heizungen durchführen lassen -Rathaus: dauerhafte Verlegung der Bürgertheke in Büroräume (aus energetischer Sicht sowie aus Gründen des Datenschutzes sinnvoll) umgesetzt -Energieferien prüfen: Schließung des Rathauses zwischen Weihnachten und Neujahr (längere Absenkung der Heiztemperatur möglich) sowie Nicht-Beheizen der Sporthalle -Brückentagschließung des Rathauses prüfen, wenn dadurch mindestens 3 Tage am Stück geschlossen -Außenbeleuchtung (Anstrahlen von Gebäuden) dauerhaft reduzieren bzw. ganz ausschalten - überall dort, wo die Temperaturen noch manuell über Thermostat regelbar sind: Anschaffung von Behördenthermostaten bzw. Funkthermostaten (steuerbar über eine App), prüfen 62 C) denkbare Maßnahmen Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Maßnahmen im Heizungsbereich Teilmaßnahmen -sensorgesteuerte Heizkörper: automatisch abschaltende Heizung bei geöffnetem / gekipptem Fenster -manuelle Einstellmöglichkeiten für Heizung in jedem Raum (über App, …) -Funkthermostate für nicht täglich genutzte Räume -Gebäude auf zentrale Heizungssteuerung umrüsten (wo noch nicht vorhanden) -Austausch ineffizienter Heizkreispumpen prüfen -Anschaffung von Behördenthermostaten prüfen, wo Temperatur derzeit noch frei regelbar ist Maßnahmenbeschreibung Im Rahmen des Austauschs von Heizungsanlagen und von Heizungstechnik bei Sanierungen bzw. dem Neubau von Gebäuden, ist grundsätzlich immer zu prüfen, ob und falls ja, mit welchen technischen Lösungen sich in der Praxis dauerhafte Energieeinsparungen erzielen lassen. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Hausmeister Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) abhängig von den Maßnahmen, welche tatsächlich umgesetzt werden geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial 5 bis 20 Prozent, abhängig vom üblichen Nutzerverhalten und vom Gebäude Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen 2024 (BEG EM 2024) Förderung 15 bis 20 Prozent, wenn unter Maßnahmen zur Heizungsoptimierung fallend 63 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Reduzierung der Innenraumbeleuchtung prüfen Teilmaßnahme (n) n. v. Maßnahmenbeschreibung Durch die stetig wachsende Anzahl an Aufgaben, welche eine Kommunalverwaltung zu erfüllen hat, steigt der Bedarf an benötigten Räumlichkeiten stetig an. Da jeder neue Raum auch entsprechend beleuchtet werden muss, steigt somit auch der Strombedarf an. Um dieser Entwicklung ein Stück weit entgegenzuwirken, ist eine regelmäßige Überprüfung erforderlich, ob und wie viel Beleuchtung in den einzelnen Räumen wirklich benötigt wird. Aus Sicherheitsaspekten sind die vorgegebenen Leuchtstärken der Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) allerdings strikt einzuhalten. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Gemeindeelektriker, Elektrofachbetrieb Kostenschätzung der Maßnahme gering geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial abhängig vom Grad der Reduzierung zu prüfende Maßnahmen -in Fluren und Gängen nur jedes 2. Licht an (restliche Beleuchtung entfernen) alternativ: jedes 3. Licht entfernen -vorhandene Jalousien durch Rollläden ersetzen: besserer Kälteschutz im Winter / besserer Sonnenschutz im Sommer -Vorgaben der Arbeitsstättenrichtlinie (Beleuchtungsanforderungen) sind strikt zu beachten Fördermöglichkeiten n. v. 64 Bereich 1) Kommunale Liegenschaften der Gemeinde Baindt Maßnahme Nutzung vorhandener Abwärme Teilmaßnahme -Prüfen, ob Abwärmenutzung von Servern möglich ist Maßnahmenbeschreibung Im Hinblick auf den Aspekt der Ressourcenschonung ist es wichtig, vorhandene Abwärme bestmöglich auszunutzen, sofern dies technisch und zu angemessenen Kosten möglich ist. Durch die Nutzung von Abwärme kann die Effizienz des Heizkreislaufs erhöht werden, und als Folge dessen verringert sich der Energiebedarf. Speziell bei den Servern wird durchgehend Abwärme produziert. Es gilt daher zu prüfen, ob diese Abwärme nicht zur Beheizung von Räumen oder für Warmwasserbereitung verwendet werden kann. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Heizungsfachbetriebe geplante Umsetzung bis 2035 Energieeinsparpotenzial Wärme (Schätzung) bis zu 10 Prozent Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Klimaschutz-Plus Förderhöhe 50 €/t CO2, (max. Grundfördersatz: 30 Prozent, max. Fördersatz: 50,8 Prozent), absolut: max. 200.000 € 65 2) Handlungsfeld: Straßenbeleuchtung Die Gemeinde Baindt steht im Bereich Straßenbeleuchtung bereits heute sehr gut da. So sind mittlerweile weit über 90 Prozent aller Lichtpunkte auf LEDs umgerüstet worden. Lediglich die Straßenlaternen im Bereich um die Tennishalle sowie um den Dorfplatz herum sind bisher nicht umgerüstet worden. Zudem ist auch die Beleuchtung der meisten örtlichen Fußgängerquerungen bereits auf LED umgerüstet. Im Rahmen der Dorfplatzsanierung wird zeitnah nahezu die gesamte Beleuchtung im Umfeld des Baindter Dorfplatzes auf LED umgerüstet sein, inklusive der Beleuchtung aller Fußgängerquerungen. Somit verbleiben dann lediglich die Straßenlaternen im Umfeld der Tennishalle, welche noch nicht umgerüstet sind. Durch die Umrüstung auf LED-Technik lässt sich der Strombedarf der Beleuchtung, je nach bisher verbautem Lampentyp, um 50 bis 80 Prozent verringern. Da Baindt bei der Umrüstung aber schon so weit fortgeschritten ist und die Stromverbräuche daher bereits auf einem sehr niedrigen Niveau liegen, ist das weitere Einsparpotenzial hier sehr beschränkt. Über eine Verkürzung der Leuchtzeiten lassen sich ebenfalls erhebliche Strommengen einsparen. Aus Sicherheitsgründen kann auf die Straßenbeleuchtung allerdings nicht generell verzichtet werden. Bei einzelnen Lichtpunkten ist eine Abschaltung der Beleuchtung aus verkehrsrechtlichen Gründen zwar generell nicht erlaubt, aber in nahezu allen weiteren Straßenzügen ist diese nicht zwingend erforderlich. Daher wird die Straßenbeleuchtung in Baindt überall dort, wo dies verkehrsrechtlich möglich ist, nachts vollständig ausgeschaltet. Um weitere Energie einzusparen, wurde im Oktober 2022 vom Gremium beschlossen, die Zeiten der Nachtabschaltung deutlich auszuweiten, sodass diese nun im gesamten Gemeindegebiet zwischen 24 Uhr nachts und 5.30 Uhr morgens nahezu komplett ausgeschaltet ist. Neben der Energieeinsparung, dient jede Reduzierung zudem auch dem Schutz von Insekten sowie anderen Kleinlebewesen. Im Sinne der damit erzielbaren Energieeinsparung und des Insektenschutzes, sind diese verlängerten Zeiten der Nachtabschaltung dauerhaft beizubehalten. Im Rahmen einer Bedarfsanalyse ist zukünftig zu prüfen, ob es eventuell Straßen im Gemeindegebiet gibt, bei denen auf eine Beleuchtung vollständig verzichtet werden kann bzw. wo eine Reduzierung der Anzahl an Lichtpunkten möglich ist. Um die Leuchtzeiten im Sinne einer Verringerung des Energiebedarfs generell so gering wie möglich zu halten, ist zudem in gering frequentierten Gebieten zu prüfen, ob dort eine Umrüstung auf sensorgesteuerte Beleuchtung denkbar wäre. Durch Nachrüstung von Beleuchtungssteuerung der Straßenbeleuchtung hinsichtlich Zeit-, Präsenz-, Witterungs- und Verkehrsdichtenabhängigkeit ist es möglich, die Leuchtzeit auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Allerdings ist diese Steuerungstechnik derzeit noch sehr kostspielig, weshalb ein flächendeckender Einsatz bei allen Straßenlaternen vorerst nicht vorgesehen ist. 66 A) investive Maßnahmen Bereich 2) Straßenbeleuchtung Maßnahme vollständige Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED Teilmaßnahmen -Umrüstung der Straßenbeleuchtung am Dorfplatz im Zuge der Dorfplatzsanierung (Pollerleuchten) -Umrüstung der Straßenbeleuchtung bei der Tennishalle Maßnahmenbeschreibung Die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Baindt ist bereits heute größtenteils auf LED umgerüstet worden. Im Rahmen der Umgestaltung des Dorfplatzes wird es an diesem Standort zukünftig Pollerleuchten mit LEDs statt herkömmlicher Straßenlaternen geben. Anschließend sind lediglich noch vereinzelte Straßenzüge, wie bei der Tennishalle, auf LEDs umzurüsten. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Gemeindeelektriker, Klimakoordinator Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) -Austausch nur Lampenkopf: circa 300 bis 400 Euro -neue Lampenschirme: circa 600 Euro -neue Straßenlaterne mit Tiefbau: circa 1.000 Euro geplante Umsetzung bis 2027 Energieeinsparpotenzial LEDs sparen bei gleicher Helligkeit zwischen 50 und 80 Prozent gegenüber konventioneller Straßenbeleuchtung (je nach Art, Alter und Wattstärke selbiger) ergänzende Hinweise bereits deutlich über 90 Prozent auf LED umgerüstet (alle Lichtpunkte, außer Tennishalle und Dorfplatz) Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) Kommunalrichtlinie - Förderung i. H. von 25 bis 40 Prozent der förderfähigen Kosten bei Sanierung (Leuchtenkopf, Regelungstechnik, förderfähige Anlagenkomponenten) i) zeit – oder präsenzabhängig geregelte Außen- oder Straßenbeleuchtung (25 Prozent) ii) adaptiv geregelte Straßenbeleuchtung, die auf unterschiedliche Witterungsbedingungen und Verkehrsdichten angepasst werden kann (40 Prozent) Zielwert: mind. 50 Prozent Energie- und Treibhausgaseinsparung 67 B) gering-investive Maßnahmen Bereich 2) Straßenbeleuchtung Maßnahme Leuchtzeiten der Straßenbeleuchtung anpassen Maßnahmenbeschreibung Um den Stromverbrauch zu reduzieren, wurden die Leuchtzeiten der Straßenbeleuchtung deutlich reduziert. Diese Maßnahme ist aus Gründen der damit erzielbaren Energieeinsparung sowie des Schutzes von Insekten und anderen Kleinlebewesen dauerhaft beizubehalten. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Gemeindeelektriker, Klimakoordinator Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) sehr gering geplante Umsetzung bereits umgesetzt (seit Oktober 2022) Energieeinsparpotenzial bis zu 20 Prozent möglich (durch Verkürzung der Leuchtzeiten) ergänzende Hinweise - neue Zeiten: einheitlich im gesamtem Gemeindegebiet 24 Uhr Straßenbeleuchtung aus, 05.30 Uhr Straßenbeleuchtung an (Reduzierung der Leuchtzeiten um 60 Minuten in Schachen und Sulpach bzw. um 150 Minuten in Ortszentrum) Fördermöglichkeiten n. v. 68 C) denkbare Maßnahmen Bereich 2) Straßenbeleuchtung Maßnahme Bedarfsanalyse der Straßenbeleuchtung Teilmaßnahme - Nachrüstung von Sensorik prüfen (Möglichkeiten: zeit- und präsenzabhänge Beleuchtung, witterungsabhängige Beleuchtung, Beleuchtung nach Verkehrsdichte) Maßnahmenbeschreibung Durch das Wachstum der Gemeinde Baindt mit der Erschließung neuer Wohn- und Gewerbeflächen, kommt es automatisch zu einer Zunahme der Anzahl von Lichtpunkten und damit einhergehend zu einem erhöhten Strombedarf. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, bedarf es einer regelmäßigen Überprüfung, ob und falls ja, wie viele Lichtpunkte wirklich notwendig sind. Zudem gilt es zu prüfen, ob ein Dimmen der Straßenbeleuchtung möglich ist. Es ist zudem speziell in gering frequentierten Straßen zu prüfen, ob die Nachrüstung entsprechender Sensorik für Präsenz, Witterung oder Verkehrsdichte möglich und sinnvoll ist. Bei der Straßenbeleuchtung gilt im Grundsatz, so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Bauamt, Gemeindeelektriker, Klimakoordinator Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) gering geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial abhängig vom Grad der Reduzierung an Lichtpunkte (bis zu 10 Prozent möglich) Fördermöglichkeiten n. v. 69 3) Handlungsfeld: Trinkwasser / Abwasser Der Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt, in dem die Gemeinde Baindt mit ihrer Nachbarkommune Baienfurt zusammenarbeitet, ist für die Trinkwasserversorgung in beiden beteiligten Gemeinden zuständig. Das Wasser stammt dabei aus natürlichen Trinkwasservorkommen im Altdorfer Wald. Aufgrund der topographischen Lage mit ausreichend natürlichem Gefälle sowie vergleichsweise geringer Strecken, die für den Wassertransport zurückzulegen sind, liegt der Energieverbrauch der Trinkwasserversorgung insgesamt auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Energieverbräuche gemeinsam betriebener Anlagen werden dabei entsprechend der Anzahl angeschlossener Personen anteilig auf beide Gemeinden aufgeteilt. Überdies hinaus existieren auch Anlagen, die nur für eine Kommune nötig sind, weshalb deren Verbräuche vollständig dieser Kommune zugerechnet werden. Zusätzliche Energie im Trinkwasserbereich lässt sich einsparen, wenn Pumpen, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden und durch neue, deutlich effizientere Pumpen ersetzt werden. Dies wird nun auch schrittweise umgesetzt. Bei auftretenden Defekten der Beleuchtung wird diese auf LED umgerüstet, was die Energieverbräuche weiter senkt. Da die meiste Beleuchtung in den Anlagen zur Trinkwasserversorgung allerdings nur wenige Stunden im Jahr benutzt wird, ist die Einsparung nur geringfügig, weshalb ein Austausch auch nur im Falle auftretender Defekte erfolgt. Über Öffentlichkeitsarbeit zu einem sparsamen Umgang mit Trinkwasser, kann ein höheres Bewusstsein für die Thematik geschaffen werden. Wenn es gelingt, die Wasserverbräuche von Unternehmen und privaten Haushalten zu reduzieren, trägt dies ebenso bereits zu einer Verringerung der Energieverbräuche bei. Bereits Ende 2020 wurde eine wichtige Maßnahme im Hinblick auf die Versorgungssicherheit umgesetzt, nämlich eine neue Querverbindung zwischen dem Waldbad in Baienfurt und dem Hochbehälter Marsweiler. Aufgrund der Ausnutzung des natürlichen Gefälles, werden seitdem keine Pumpen mehr in Richtung Hochbehälter Egelsee benötigt. Neben einer erhöhten Versorgungssicherheit aufgrund geringer Störanfälligkeit, hat diese Maßnahme einen überaus positiven Nebeneffekt, da bei diesem Abschnitt nun kein Strom mehr für den Pumpenbetrieb benötigt wird. Auch im Abwasserbereich lässt sich über den Austausch veralteter Pumpentechnik Strom einsparen. Bei der Kläranlage in Berg, die gemeinsam vom Abwasserzweckverband Mittleres Schussental betrieben wird, an dem die Gemeinden Baindt, Berg, Fronreute und Wolpertswende beteiligt sind, kann ebenfalls alte Pumpentechnik ausgetauscht und Beleuchtung auf LED umgerüstet werden. In den letzten Jahren wurden hier bereits zahlreiche ältere Pumpen ausgetauscht und durch deutlich effizientere neue Pumpen ersetzt. Zudem wurde ein Großteil der Beleuchtung auf LED umgerüstet sowie die Betriebsabläufe und Prozesse optimiert. In den kommenden Jahren werden hierzu weitere Maßnahmen umgesetzt. 70 Seit der Stilllegung der Papierfabrik Mochenwangen ist das Klärwerk allerdings nicht mehr voll ausgelastet, weshalb durch eine Erhöhung der Auslastung des Klärwerks dessen Effizienz weiter gesteigert werden könnte. Daher gibt es bereits konkrete Ideen, eine weitere Ortschaft an die Verbandskläranlage anzuschließen. Ein relativ neuer Ansatz ist die Nutzung von Abwärme entlang von Abwasserkanalnetzen. Wenn diese Technik sich zukünftig etabliert, wäre daher zu prüfen, ob es Stellen entlang der Kanäle gibt, wo eine Abwärmenutzung möglich wäre. Bereich 3) Trinkwasser Maßnahme Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Trinkwasserversorgung Teilmaßnahmen -alte Pumpen (über 30 Jahre) auf Austausch prüfen, da neue Pumpen deutlich effizienter arbeiten -Beleuchtung bei Defekt auf LED umrüsten -Öffentlichkeitsarbeit zu einem bewussteren Umgang mit der wertvollen Ressource Trinkwasser Maßnahmenbeschreibung Da beim Thema Trinkwasser die Versorgungssicherheit immer oberste Priorität genießt, hat diese prinzipiell Vorrang gegenüber allen Energiesparmaßnahmen im Bereich der Trinkwasserversorgung. Es ist zu prüfen, ob Pumpen nicht durch Querverbindungen von Wasserleitungen mit natürlichem Gefälle ersetzt werden können, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und nebenbei Strom einzusparen. 2020 wurde bereits eine solche Maßnahme erfolgreich umgesetzt. Daneben ist zu prüfen, ob und wo ältere Pumpen (älter als 30 Jahre) verbaut sind. Durch die Ersetzung alter Pumpen durch neue, deutlich effizienter arbeitende Pumpen, sind erhebliche Stromeinsparungen erzielbar. Aufgrund der Topographie und der Ausnutzung natürlicher Gefälle, liegen die Stromverbräuche der Trinkwasserversorgung in Baindt bereits heute auf einem sehr niedrigen Niveau. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt Kostenschätzung der Maßnahme abhängig von umgesetzten Maßnahmen geplante Umsetzung fortlaufend 71 Energie- und Treibhausgaseinsparpotenzial abhängig von umgesetzten Maßnahmen Ergänzende Hinweise Zur Prüfung weiterer Maßnahmen bedarf es einer genauen Kenntnis des Stromverbrauchs einzelner technischer Gerätschaften bereits umgesetzt: Durch die Querverbindung der Wasserleitung vom Waldbad zum Hochbehälter Marsweiler (seit Ende 2020), werden in Richtung Hochbehälter Egelsee keine Pumpen mehr benötigt. 72 Bereich 3) Abwasser Maßnahme Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Abwasseraufbereitung Teilmaßnahmen -alte Pumpen (älter 30 Jahre) auf Austausch prüfen, da neue Pumpen deutlich effizienter arbeiten -Maßnahmen zur Effizienzsteigerung der Verbandskläranlage (nur eingeschränkte Einflussmöglichkeiten, da die Gemeinde Baindt hier Teil eines Zweckverbands ist) -Prüfen, ob Nutzung der Abwärme des zufließenden Abwassers möglich ist (siehe Projekt im Rahmen der Landesgartenschau in Wangen) Maßnahmenbeschreibung Beim Abwasserzweckverband Mittleres Schussental werden fortlaufend Maßnahmen zur Effizienzsteigerung umgesetzt. So wurde im Klärwerk in Berg in den letzten Jahren eine neue, wesentlich effizientere Belüftung des Klärbeckens installiert. Da viele der Pumpen bereits seit 1975 in Betrieb sind, werden diese nach und nach durch neue, effizientere und leistungsfähigere Pumpen ersetzt. Auch die Beleuchtung wurde dort, wo öfters Licht benötigt wird, bereits größtenteils auf LED umgerüstet. In den kommenden Jahren sind hier weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung angedacht, u. a. der Einbau weiterer neuer Pumpen. Zudem wurden Maßnahmen umgesetzt, um die Energieproduktion aus Klärgas weiter zu steigern. Es wird schon heute ein Großteil des benötigten Stroms selbst aus Klärgas erzeugt, der für den Betrieb des Klärwerks benötigt wird. Hinsichtlich der Reinigungsqualität ist das Verbandsklärwerk bereits jetzt gut aufgestellt. Für die kommenden Jahre ist zudem der Bau einer 4. Reinigungsstufe geplant, um zukünftig die derzeit noch nicht vollständig entfernbaren Medikamentenreste aus dem Abwasser weitgehend beseitigen zu können. Um die Auslastung und damit auch die Effizienz dieser Anlage zukünftig weiter zu erhöhen, ist angedacht, die Ortschaft Fronhofen ebenfalls ans Berger Klärwerk anzuschließen, was voraussichtlich 2025 umgesetzt werden könnte. Der Fokus bei den Maßnahmen in der Gemarkung Baindt liegt auf der Ersetzung alter Pumpen durch neue, und sehr viel effizientere Pumpen für Pumpwerke und Regenüberlaufbecken. 73 verantwortliche / zu beteiligende Akteure Abwasserzweckverband Mittleres Schussental zusammen mit den Gemeinden Berg, Fronreute und Wolpertswende Kostenschätzung der Maßnahme abhängig von umgesetzten Maßnahmen geplante Umsetzung fortlaufend Energie- und Treibhausgaseinsparpotenzial abhängig von umgesetzten Maßnahmen Ergänzende Hinweise Zur Prüfung weiterer Maßnahmen bedarf es einer genauen Kenntnis des Stromverbrauchs einzelner technischer Gerätschaften bereits umgesetzte Maßnahmen Verbandsklärwerk in Berg: ➢ 2022: Außerbetriebnahme Filtratwasserbehandlung durch Optimierung der Dosierung des Prozesswassers und eines geringeren Ammoniakgehalts im Wasser (seit Papierfabrik Mochenwangen außer Betrieb ist) ➢ teilweise Umrüstung der Beleuchtung auf LED (überall dort, wo diese öfters in Betrieb ist) ➢ Einbau einer deutlich effizienteren Belüftung mit 0,035 kWh Stromverbrauch, statt 0,1 kWh in der Vergangenheit ➢ Einbau von neuen, effizienteren und leistungsfähigeren Pumpen (fortlaufender Prozess, da momentan noch viele Pumpen von 1975 verbaut sind) ➢ Vorklärbecken: Einbau leistungsfähigerer Pumpen, um Klärschlamm von dort schneller in den Faulturm transportieren zu können (dadurch mehr Klärgasproduktion möglich) 74 4) Handlungsfeld: kommunaler Fuhrpark Die aus den Energie- und Kraftstoffverbräuchen des gemeindeeigenen Fuhrparks resultierenden Treibhausgasemissionen, sind im Verhältnis zu den aus Wärme und Strom, ohne den Strom der Elektrofahrzeuge, resultierenden Emissionen, relativ gering. Über die Umsetzung bestimmter Einzelmaßnahmen können die Verbräuche und Treibhausgasemissionen allerdings weiter reduziert werden. Wichtig ist dabei vor allem eine schrittweise Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf emissionsärmere Fahrzeuge. Mittels höherer Effizienz, also geringeren Verbräuchen sowie alternativen Antriebsformen, ist eine Verringerung der Verbräuche und eine Emissionsminderung möglich. Die Gemeinde Baindt besitzt mittlerweile drei Elektrofahrzeuge. So sind sowohl der Dienstwagen des Rathauses, als auch zwei Fahrzeuge des Bauhofs bereits rein elektrisch angetrieben und werden auch ausschließlich mit Ökostrom geladen. Zukünftig ist im Rahmen der Sanierung von Bauhof und Feuerwehr denkbar, dass diese Elektrofahrzeuge überwiegend mit PV-Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage geladen werden. Speziell bei den Spezialfahrzeugen von Bauhof und Feuerwehr, werden kurz- bis mittelfristig vermutlich weiterhin die meisten Fahrzeuge Dieselfahrzeuge sein. Daher ist hier zukünftig zu prüfen, ob für deren Betrieb deutlich emissionsärmere synthetische Kraftstoffe (sogenannte e- Fuels) verwendet werden können. Voraussetzung ist allerdings, dass diese in größeren Mengen und zu erschwinglichen Preisen am Markt verfügbar sind. Die Expertenmeinungen, ob dies wirklich in den nächsten Jahren so kommen wird, gehen allerdings derzeit noch weit auseinander, weshalb deren Verwendung nicht realistisch einschätzbar ist. Um die Kraftstoff- und Energieverbräuche zu reduzieren, ist neben einer entsprechenden Effizienz und Antriebsart der Fahrzeuge, stets auch eine angepasste und sparsame Fahrweise nötig. Über entsprechende Tipps, aber vor allem über Schulungen zu einer sparsamen Fahrweise, könnten die Kraftstoff- und Energieverbräuche des Fuhrparks merklich verringert werden. Speziell für Personen, die häufiger mit Fahrzeugen aus dem kommunalen Fuhrpark unterwegs sind, ist eine solche Schulung besonders wichtig. Solche Schulungen haben dabei nicht nur einen positiven Effekt für die Verwaltung, sondern kommen den teilnehmenden Personen selbstredend auch im privaten Bereich zu Gute. 75 A) investive Maßnahmen Bereich 4) kommunaler Fuhrpark Maßnahme Umstellung des Fuhrparks auf „emissionsfreie“ / emissionsarme Fahrzeuge Teilmaßnahme -zukünftig: Verwendung synthetischer Kraftstoffe bei Verbrennerfahrzeugen prüfen Maßnahmenbeschreibung Um den Treibhausgasausstoß der Fahrzeuge des kommunalen Fuhrparks zu verringern, ist eine Anschaffung von „emissionsfreien“ / emissionsarmen Fahrzeugen (Elektrofahrzeuge, Hybrid, Wasserstofffahrzeuge) bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen zu prüfen. Bei Spezialfahrzeugen (Bauhof, Feuerwehr) stehen kurz- bis mittelfristig für viele Fahrzeugtypen jedoch kaum bezahlbare emissionsarme Alternativen zur Verfügung. Verbrennerfahrzeuge sind daher zukünftig mit synthetischen Kraftstoffen zu betreiben, sofern diese in größeren Mengen und zu bezahlbaren Preisen am Markt verfügbar sind. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Finanzverwaltung, Hauptamt Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) je nach Fahrzeug geplante Umsetzung fortlaufend Treibhausgaseinsparpotenzial 80 bis 90 Prozent möglich ergänzende Hinweise -bei Neuanschaffung von Fahrzeugen emissionsarme Alternativen prüfen, da sonst Kosten-Nutzen-Verhältnis (Fuhrpark nur für kleinen Anteil der Emissionen von Baindt verantwortlich) nicht gegeben + erhebliche Treibhausgasemissionen beim Bau neuer Fahrzeuge -ab 2035: Verbot Verkauf neuer Verbrennerfahrzeuge in der EU möglich Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) diverse Förderprogramme zu „emissionsfreien“ E- Fahrzeugen (teils kaum erreichbare Voraussetzungen) 76 B) gering-Investive Maßnahmen Bereich 4) kommunaler Fuhrpark Maßnahme Vermittlung einer sparsamen Fahrweise Teilmaßnahmen -Schulung (Spritspartraining/Schulung E-Fahrzeuge) -Tipps zur sparsamen Fahrweise Maßnahmenbeschreibung Selbst die sparsamsten und umweltfreundlichsten Fahrzeuge, können bei falscher Fahrweise noch unnötig viel Kraftstoff bzw. Strom benötigen. Daher ist es wichtig, zu vermitteln, wie sparsam gefahren werden kann. Entsprechende Fahrtrainings sind prinzipiell für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sinnvoll, da diese auch privat und auf dem Weg zur Arbeitsstätte nützlich sind. Personen, die besonders häufig dienstlich mit Fahrzeugen unterwegs sind, sind hier jedoch vorrangig zu berücksichtigen. Kostenschätzung der Maßnahme (nach aktuellem Stand) 70 bis 150 Euro pro Person für ein einstündiges bis vierstündiges Spartraining geplante Umsetzung fortlaufend Energieeinsparpotenzial bis zu 25 Prozent bei angepasster Fahrweise möglich ergänzende Hinweise Beim Bauhof gibt es noch einige Dieselfahrzeuge mit teils sehr hohen Verbräuchen. Emissionsarme Spezialfahrzeuge sind zudem voraussichtlich erst mittel- bis langfristig marktreif. Fördermöglichkeiten (nach aktuellem Stand) n. v. 77 5) Handlungsfeld: Dienstreisen Im Rahmen der Datenerfassung im Mobilitätsbereich ist es so, dass eine exakte Abgrenzung zwischen dem kommunalen Fuhrpark und den Dienstreisen mitunter schwierig ist. Der Einfachheit halber zählen daher alle Dienstfahrten und Dienstreisen, welche mit Fahrzeugen aus dem Fuhrpark der Gemeinde unternommen worden, zum kommunalen Fuhrpark. Alle Fahrten mit Privat-PKWs sowie dem ÖPNV in Form von Bus und Bahn, zählen hingegen zu den Dienstreisen. Die hier genannten Maßnahmen tragen aber ebenso mit dazu bei, den Energie- und Kraftstoffverbrauch des kommunalen Fuhrparks zu verringern und könnten deshalb genauso im Handlungsfeld kommunaler Fuhrpark mitbetrachtet werden. Allgemein sind in der Verwaltung der Gemeinde Baindt Dienstreisen, unabhängig von deren Abgrenzung, lediglich für einen sehr geringen Teil der Treibhausgasmissionen verantwortlich. Es gibt allerdings einige Maßnahmen, die dazu beitragen können, diese ohnehin geringen Emissionen weiter zu reduzieren. Zur verbindlichen Regelung von Dienstreisen ist eine entsprechende Dienstanweisung durch die Verwaltung zu erstellen. Im Rahmen dieser Dienstanweisung ist verbindlich zu regeln, dass für Dienstfahrten der ÖPNV zu nutzen ist, sofern dies ohne erheblichen zeitlichen Mehraufwand möglich ist und die Erreichbarkeit des Termins damit weiterhin gegeben ist. Sollte dies nicht möglich sein, könnte alternativ auch der Dienstwagen der Gemeinde genutzt werden, da es sich hier um ein Elektrofahrzeug handelt, welches ausschließlich mit Ökostrom geladen wird. Auf eine Fahrt mit Privatfahrzeugen sollte hingegen zukünftig weitgehend verzichtet werden. Bei kürzeren Strecken ist stets zu prüfen, ob diese nicht auch mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden können. Außerdem sollte in einer solchen Dienstanweisung festgehalten werden, dass bei Fahrten mehrerer Personen aus der Verwaltung zum gleichen Ziel entsprechend Fahrgemeinschaften zu bilden sind. Der Pendlerverkehr ist nicht Teil der Kernbilanz der Verwaltung und wird aufgrund des unverhältnismäßig hohen Aufwands sowie einer nicht durchsetzbaren Verpflichtung zur Datenherausgabe nicht explizit erfasst. Treibhausgasemissionen entstehen beim Pendlerverkehr aber natürlich trotzdem. Daher ist seitens der Verwaltung zu prüfen, wie Anreize zur Nutzung klimaschonender Verkehrsmittel gesetzt werden können. Denkbar wären hier beispielsweise die Einführung eines Jobradmodells oder ein Arbeitgeberzuschuss zum 49 Euro-Ticket. Ein Bonusprogramm zur betrieblichen Gesundheitsförderung, welches unter anderem auch den Pendlerverkehr mit dem Fahrrad von und zur Arbeitsstätte mitberücksichtigt, gibt es bereits seit 2022. Dieses liefert seither einen zusätzlichen Anreiz zur klimaschonenden Fortbewegung. 78 A) nicht-Investive Maßnahmen Bereich 5) Dienstreisen Maßnahme Anreize bzw. Regelungen zur Nutzung klimaschonender Fortbewegungsmittel im Pendlerverkehr und bei Dienstfahrten / Dienstreisen Teilmaßnahmen - Dienstanweisung Benutzung Bahn / Bus, Fahrrad bzw. Dienstwagen (E-Fahrzeug) - Einführung Jobradmodell prüfen - Arbeitgeberzuschuss bei 49 Euro-Ticket prüfen / Jobticket -Ergänzung Fußverkehr in Konzeption Gesundheitsförderung denkbar Maßnahmenbeschreibung Mittels Dienstanweisung zu Dienstfahrten kann geregelt werden, dass diese mit dem ÖPNV (Bus / Bahn) oder dem Dienstwagen (E-Auto) zu absolvieren sind. Kurzstrecken unter fünf Kilometer sollten mit dem Dienstrad oder zu Fuß zurückgelegt werden, sofern dadurch kein erheblicher zeitlicher Mehraufwand entsteht. Was als erheblicher Zeitmehraufwand gilt, ist im Rahmen der Erstellung einer entsprechenden Dienstanweisung festzulegen. Zudem ist auch die zeitliche Erreichbarkeit von Terminen zu gewährleisten. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Hauptamt Kostenschätzung der Maßnahme n. v. geplante Umsetzung fortlaufend Treibhausgaseinsparpotenzial abhängig von gewähltem und damit ersetztem Verkehrsmittel ergänzende Hinweise -Zusatzkriterium bei ÖPNV: Erreichbarkeit gegeben (Anschluss ÖPNV, vertretbarer zeitlicher Rahmen) umgesetzt: - Nutzung Mitfahrplattform PENDLA in gesamter Gemeinde (Herbst 2023 bis Ende 2024) - Einführung Konzeption zur betrieblichen Gesundheitsförderung seit 01.09.2022 (Bonus in Höhe von 50 Euro u. a. für alle, die mind. einmal pro Woche mit dem Rad ins Geschäft kommen) - Dienstwagen eSmart (seit 2020) 79 Bereich 5) Dienstreisen Maßnahme Fahrgemeinschaften bilden (siehe Dienstanweisung Dienstfahrten) Teilmaßnahme (n) n. v. Maßnahmenbeschreibung Bei Fahrten mehrerer Personen aus der Verwaltung mit dem PKW zu einem identischen Ziel, sind nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften zu bilden. Ein entsprechender Hinweis kann in die Dienstanweisung zu den Dienstfahrten mitaufgenommen werden. verantwortliche / zu beteiligende Akteure Hauptamt Kostenschätzung der Maßnahme n. v. geplante Umsetzung fortlaufend Energie- und Treibhausgaseinsparpotenzial abhängig von der Anzahl an Personen und der durch die Fahrgemeinschaft ersetzten PKWs Fördermöglichkeiten n. v. 80 7.4 Denkbare Maßnahmen der kommenden Jahre Nach der ausführlichen Darstellung der Vielzahl möglicher Maßnahmen, dient die folgende Auflistung als kurze Übersicht, welche Maßnahmen relativ kurzfristig bis Ende 2025 umgesetzt werden könnten. Die Maßnahmen sind dabei stets vorbehaltlich entsprechender personeller und finanzieller Ressourcen zu betrachten und sind, sofern dies nicht bereits geschehen ist, auch noch entsprechend vom Gremium zu beschließen. Wenn die angedachten Maßnahmen wirklich zeitnah umgesetzt werden könnten, wären dies enorm wichtige Schritte der Verwaltung in Richtung einer „Klimaneutralität“. 2024 - energetische Sanierung blaues Gebäude Klosterwiesenschule (in Umsetzung bis 2025) - Umgestaltung Dorfplatz mit passiver Beleuchtung (Pollerleuchten) sowie Umrüstung der angrenzenden Straßenlaternen auf LED - neue PV-Anlage blaues Gebäude Klosterwiesenschule (2024 / 2025) 2025 - Umbau Heizzentrale Nahwärmenetz mit zukünftig hohem Anteil von Wärme aus regenerativen Energieträgern wie Holz und Umgebungsluft (Umsetzung geplant 2024 / 2025) - Energetische Sanierung Bauhof / Feuerwehr (Umsetzung angedacht 2024 bis 2025) - Anschluss Bauhof / Feuerwehr an kommunales Nahwärmenetz - Errichtung PV-Anlage Sporthalle (Umsetzung angedacht 2024 / 2025) - Errichtung PV-Anlage Bauhof bzw. Feuerwehr - Beschaffungsrichtlinie zur nachhaltigen Beschaffung - Erstellung von Dienstanweisungen für Energiethemen und Dienstreisen Besonders wichtige Meilensteine, speziell hinsichtlich Energieeinsparungen, sind die bereits in Umsetzung befindliche energetische Sanierung vom blauen Gebäude der Klosterwiesenschule sowie die angedachte Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgebäude. Auch die Umstellung der Nahwärmeheizzentrale auf einen hohen Anteil von Wärme aus regenerativen Energieträgern, nämlich Holz in Form von Pellets sowie Umgebungsluft (über eine Wärmepumpe), ist von immenser Bedeutung, da hiermit der Treibhausgasausstoß der Verwaltung erheblich verringert werden könnte. Auch die neuen PV-Anlagen auf den Dächern von Schule, Sporthalle sowie Bauhof bzw. Feuerwehr sind überaus wichtige Maßnahmen, auch wenn sich diese aufgrund der mehrfach geschilderten Gründe in der Kernbilanz nicht auswirken, sehr wohl aber äußerst positiv im Hinblick auf die real entstehenden Treibhausgasemissionen wirken. 81 8 Finanzierung Neben den personellen Ressourcen, sind die finanziellen Ressourcen oftmals der entscheidende Faktor, ob Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden können oder vorerst nicht realisiert werden. Entscheidend ist daher ein möglichst zielgerichteter Einsatz der vorhandenen Finanzmittel mit Fokus auf einer Umsetzung besonders effektiv wirkender Maßnahmen. Da besonders wirksame Maßnahmen, wie beispielsweise energetische Sanierungen von Gebäuden oder die Umstellung der Nahwärmezentrale auf überwiegende Verwendung regenerativer Energien, meist auch die kostspieligsten Maßnahmen sind, ist es unmöglich, alle denkbaren Maßnahmen bis zum Zieljahr 2040 umzusetzen. Im vorangegangenen Kapitel wurden daher die besonders wichtigen Maßnahmen bereits ausführlicher beschrieben. Gerade bei Maßnahmen, welche darauf abzielen, dauerhaft Energie einzusparen, sind Kosten allerdings stets relativ zu sehen, da durch eine deutliche Verringerung der Energieverbräuche damit langfristig Energiekosten reduziert werden können. Somit stellen solche Ausgaben eine Investition in die Zukunft dar, die dazu beitragen kann, die laufenden Kosten massiv zu reduzieren. Daneben ist es so, dass speziell Gebäude nach einer bestimmten Zeit zwangsläufig saniert werden müssen, da die Bausubstanz dies schlichtweg erforderlich macht. Aufgrund geltender gesetzlicher Vorschriften sind dann zwangsläufig bestimmte gesetzliche Vorgaben wie bei der Wärmedämmung oder beim Austausch von Heizungen, einzuhalten. Bei der Innenbeleuchtung ist es so, dass mittlerweile kaum noch alternative Leuchtmittelarten zu LEDs produziert werden dürfen, weshalb bei einem Austausch der Beleuchtung ohnehin immer LEDs verbaut werden. Außerdem ist in einige Bereichen auch von einer weiteren Verschärfung der gesetzlichen Vorschriften auszugehen. Um die anfallenden Kosten tragen zu können, ist stets zu prüfen, ob für die Umsetzung bestimmter Maßnahmen nicht Förderprogramme von Bund oder dem Land Baden- Württemberg existieren. Sofern es entsprechende Förderprogramme gibt, ist daher stets zu prüfen, ob die Gemeinde hier entsprechende Fördermittel beantragen und erhalten kann. Mitunter ist dann die Erreichung eines noch höheren Standards mit Förderung über den gesamten Lebenszyklus sogar günstiger, als wenn immer nur der gesetzliche Mindeststandard angestrebt wird. Wenn die Eigenmittel nicht ausreichen, ist auch eine Finanzierung von Maßnahmen über Contracting möglich, also externe Firmen die auf eigene Kosten Maßnahmen umsetzen und wofür die Gemeinde diesem Unternehmen dann eine jährliche Gebühr bezahlen muss oder sich über längere Zeiträume verpflichtet, deren Strom abzunehmen. Der Vorteil dieses Systems ist, dass so auch teure Maßnahmen, für die mitunter der Gemeinde das Geld fehlt, schnell umgesetzt werden können. Da solche Firmen aber natürlich auch gewinnorientiert sind, ist es so, dass diese so etwas nur machen werden, wenn 82 damit Geld verdient werden kann. Sofern also die Gemeinde Baindt Maßnahmen selber finanzieren kann, sollte auf ein solches Modell eher verzichtet werden, da dies die Gemeinde mittel- bis langfristig zumeist erheblich teurer kommt, als wenn solche Maßnahmen selbst finanziert werden. Wie vieles, ist die Erreichung der „Klimaneutralität“ der Verwaltung letztlich auch eine Frage des Geldes. Alle denkbaren Maßnahmen können natürlich selbst bis zum Jahr 2040 nicht umgesetzt werden. Aber eine Umsetzung eines Großteils der wichtigsten Maßnahmen, ist personell und voraussichtlich auch finanziell, durchaus möglich. Entscheidend ist sowieso nicht das Ziel der „klimaneutralen“ Verwaltung als solches, sondern sehr viel mehr die positiven Effekte der einzelnen Maßnahmen auf dem Weg dahin. Wenn die angedachten Maßnahmen der nächsten Jahre umgesetzt werden, ist die Gemeinde Baindt hier bereits auf einem sehr guten Weg. Speziell durch die erzielbaren Energieeinsparungen infolge einer Umsetzung entsprechender Maßnahmen, können zukünftig erhebliche Kosten eingespart werden, wodurch die Energiekosten der Verwaltung dauerhaft reduziert werden können. Das über die Jahre eingesparte Geld, könnte dann wiederum teilweise zur Finanzierung weiterer Maßnahmen verwendet werden. 9 Fortschreibung des Konzepts und Veröffentlichung Für ein Monitoring, ob Maßnahmen den gewünschten Effekt tatsächlich erzielen, ist es notwendig, Energiedaten in regelmäßigen Abständen zu erfassen. Eine jährliche Energiedatenerfassung ist aufgrund gesetzlicher Regelungen des Landes Baden- Württemberg für alle Kommunen sowieso verpflichtend. Überdies hinaus ist auch eine regelmäßige Berechnung der Treibhausgasbilanz der Verwaltung, welche letztlich aus den einzelnen Energieverbräuchen resultiert, wichtig, da so der Fortschritt auf dem Weg in Richtung einer „klimaneutralen“ Verwaltung sichtbar wird. Daher ist angedacht, das Konzept in etwas reduzierter Form regelmäßig fortzuschreiben und darin die entsprechenden Energieverbräuche darzustellen. Die Fortschreibung ermöglicht es zudem, bereits umgesetzte Maßnahmen darzustellen und mögliche Maßnahmen für die Zukunft detaillierter zu beschreiben. Da speziell für Schätzungen von Kosten und Einsparpotenzialen teils weitergehende Untersuchungen erforderlich sind, ermöglicht jede Fortschreibung außerdem eine nochmals genauere Darstellung dieser Inhalte. Da das Grundgerüst des Konzepts mit der vorliegenden Erstfassung steht, ist eine zukünftige Fortschreibung mit sehr viel weniger Zeitaufwand möglich. Bei künftigen Fortschreibungen sollte es dann vor allem um eine Präzisierung und gegebenenfalls Ergänzung möglicher Maßnahmen gehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Konzepten, wo ausschließlich mögliche 83 zukünftige Maßnahmen dargestellt werden, sind im Konzept zur „klimaneutralen“ Verwaltung auch bereits umgesetzte Maßnahmen enthalten. Je mehr Maßnahmen umgesetzt sind, umso mehr Raum werden die abgeschlossenen Maßnahmen darin einnehmen, was speziell im Hinblick auf die Vorbildfunktion der Verwaltung im Kilmaschutz von immenser Bedeutung ist. Um die Vorbildfunktion der Verwaltung nach außen transportieren zu können, ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit sich über das Konzept und dessen Inhalte informieren kann. Daher ist eine Veröffentlichung des vollständigen Konzepts auf der Internetseite der Gemeinde zwingend erforderlich. Die bereits auf der Gemeindehomepage existierende Rubrik zur „klimaneutralen“ Verwaltung soll zukünftig aber nicht nur einer Veröffentlichung des Konzeptes dienen, sondern überdies hinaus auch wichtige Meilensteine in Richtung einer „Klimaneutralität“ der Verwaltung abbilden. Einer der Hauptzwecke des vorliegenden Konzepts ist es daher, die Öffentlichkeit über abgeschlossene und zukünftig denkbare Maßnahmen zur Energieeinsparung und Verwendung regenerativer Energien der Gemeindeverwaltung zu informieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern, lokalen Unternehmen und Organisationen als positives Vorbild zu dienen. Da aus der Theorie unbedingt Praxis werden soll, dient das Konzept als Leitfaden mit konkreten Maßnahmenvorschlägen für Verwaltung und Gremium. Entscheidend ist aber letztlich nicht das Konzept selbst, sondern viel mehr das, was praktisch daraus wird. 10 Fazit Das Land Baden-Württemberg strebt das äußerst ambitionierte Ziel einer „Klimaneutralität“ bis zum Jahr 2040 an. Um dieses Ziel in der Praxis erreichen zu können, benötigt es einen Beitrag aller, von der öffentlichen Hand über Unternehmen bis hin zu den privaten Haushalten. Angesichts bereits heute spürbarer Folgen des Klimawandels und zukünftig erwartbarer nochmals deutlich extremerer Auswirkungen, ist ein entschlossenes Handeln zur Verringerung der Energieverbräuche sowie zur erfolgreichen Energiewende mit Strom und Wärme aus vollständig regenerativen Quellen schlichtweg alternativlos. Kommunen selbst sind zwar lediglich für einen sehr kleinen Teil der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, allerdings kommt diesen aufgrund ihrer allgemeinen Vorbildfunktion eine besondere Schlüsselrolle im Klimaschutz zu. Die Baindter Verwaltung ist sich dieser Vorbildfunktion vollends bewusst und hat daher bereits in der Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen zur Energieeinsparung umgesetzt. Außerdem war die Gemeinde Baindt Vorreiter bei der Schaffung eines eigenen Nahwärmenetzes, an das bereits heute ein Großteil der kommunalen Gebäude angeschlossen ist. Mit der geplanten Erweiterung dieses Netzes werden hier zukünftig noch weitere kommunale und private Gebäude mitangeschlossen. Darüber hinaus soll der Energiemix der Heizzentrale vom derzeit noch 84 reinen Erdgasbetrieb auf einen Betrieb mit einem hohen Anteil regenerativer Energie (Holz und Umgebungsluft) umgestellt werden, wozu die Heizzentrale entsprechend umgebaut wird. Besonders deutlich werden die Klimaschutzbemühungen der Verwaltung daran, dass die Gemeinde Baindt 2021 eine der ersten Kommunen in Deutschland war, welche zusammen mit den Nachbargemeinden Baienfurt und Berg eine eigene Personalstelle für die „klimaneutrale“ Verwaltung geschaffen hat. In der Zwischenzeit haben einige Kommunen, vor allem in Baden-Württemberg, ähnliche Personalstellen geschaffen. Allerdings sind dies meistens deutlich größere Kommunen. Mit dem nun vorliegenden Konzept gehört die Gemeindeverwaltung in Baindt zu den ersten Kommunen, die ein eigenes Konzept zur „klimaneutralen“ Verwaltung erstellt haben. Der Fokus des Konzepts liegt dabei auf möglichen Maßnahmen, welche dazu beitragen könnten, das angestrebte Ziel einer „Klimaneutralität“ der Verwaltung bis zum Zieljahr zu erreichen. Um das Ziel einer „klimaneutralen“ Verwaltung bis 2040 erreichen zu können, bedarf es zukünftig einer Umsetzung zahlreicher weiterer Einzelmaßnahmen, die auf eine Verringerung der Energieverbräuche und eine überwiegende Verwendung regenerativer Energien abzielen. Da die Verwaltung eine Vielzahl wichtiger Aufgaben zu erfüllen hat, kann stets nur ein Teil der möglichen Maßnahmen zeitnah und vollständig umgesetzt werden. Wenn jedoch die wichtigsten Maßnahmen bis 2030 größtenteils umgesetzt werden könnten, so wären dies schon immens wichtige Schritte in Richtung des angestrebten Ziels. Im Bereich der Wärmedämmung und Wärmeversorgung ist Baindt mit den derzeit laufenden sowie den geplanten Maßnahmen der kommenden Jahre bereits auf einem sehr guten Weg. Im Bereich der Straßenbeleuchtung liegt der Stromverbrauch schon heute auf einem sehr niedrigen Niveau, da in der Vergangenheit schon ein Großteil der Lampen auf LED umgerüstet wurden und außerdem die Leuchtzeiten möglichst kurzgehalten werden. Nichtsdestotrotz bleibt der Weg hin zu einer „klimaneutralen Verwaltung“ langwierig und schwierig. Ob wirklich bis 2040 eine „Klimaneutralität“ erreicht werden kann, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nur mutmaßen. Sicher ist nur, dass eine Zielerreichung bis zum Jahr 2040 ein äußerst ambitioniertes Ziel darstellt. Das Anstreben eines früheren Zieljahrs als 2040 ist in der Baindt derzeit nicht vorgesehen, da bereits dieses Zieljahr sehr ambitioniert ist und auch da das Erreichen früherer Zieljahre allenfalls über den Kauf von Treibhausgaszertifikaten möglich ist. Der Baindter Verwaltung geht es aber darum, die Treibhausgasemissionen der Verwaltung real und für alle nachvollziehbar zu verringern. Eine Kommune kann ihre Vorbildfunktion nur dann ernsthaft erfüllen, wenn diese ehrlich zu sich selbst ist. Real vorhandene Emissionen mit Zertifikaten zu kompensieren, ist daher eher fragwürdig, zumal spätestens ab 2040 auch seitens des Leitfadens zur klimaneutralen Verwaltung eine Anrechnung von Zertifikaten verboten ist. 85 Weitere Faktoren, welche es erschweren, das Jahr der möglichen Zielerreichung realistisch einschätzen zu können, sind die teils kaum nachvollziehbaren Vorgaben des Leitfadens zur klimaneutralen Verwaltung. Nach diesen Vorgaben bestimmen teils auch externe und von der Gemeinde selbst kaum beeinflussbare Faktoren die Erreichung dieses Ziels maßgeblich mit. Nur wenn die Energiewende auf Bundesebene tatsächlich rechtzeitig gelingt, sinkt der besonders relevante Emissionsfaktor des bundesweiten Strom-Mix deutlich ab und damit auch alle aus Stromverbräuchen resultierenden Treibhausgasemissionen. Auch wenn es hierfür derzeit keine Anzeichen gibt, so ist nicht ausgeschlossen, dass die Vorgaben zukünftig so angepasst werden, dass eigenerzeugter und selbst verwendeter Strom auch in der Kernbilanz als solcher bilanziert werden darf, unabhängig vom Emissionsfaktor des bundesweiten Strommix. Ein weiterer nicht selbst beeinflussbarer Faktor ist die technische Entwicklung. So können heute als Technologie der Zukunft geltende Lösungen in 10 bis 15 Jahren schon als veraltet oder nicht mehr zeitgemäß gelten. In anderen Bereichen ist die technische Entwicklung teils noch gar nicht so weit, dass es hier schon wirklich nachhaltige und bezahlbare Alternativen gibt. Diese und weitere Faktoren sind von der Gemeinde Baindt nicht beeinflussbar, haben aber alle einen Einfluss darauf, ob das angestrebte Zieljahr tatsächlich erreicht werden kann oder das Ziel erst zu einem späteren Zeitpunkt erreicht wird. Trotz der großen Unsicherheiten, was die Zukunft letztlich bringt und ungeachtet davon, wie erreichbar eine „klimaneutrale“ Gemeindeverwaltung nach den Vorgaben des Leitfadens in Baindt bis zum Jahr 2040 tatsächlich ist, spielt dies letztlich alles aber nur eine untergeordnete Rolle. Denn der Weg in Richtung einer „klimaneutralen“ Verwaltung ist das eigentliche Ziel. Jede einzelne umgesetzte Maßnahme, welche dazu beträgt, den Energiebedarf der Verwaltung zu verringern sowie mehr regenerative Energie zu nutzen, trägt zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen der Verwaltung bei und ist daher wichtig. Somit ist jeder Schritt zur Verringerung der Treibhausgasemissionen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Das vorliegende Konzept liefert dabei Ideen und Anregungen zu verschiedenen möglichen Maßnahmen, um dem angestrebten Ziel schrittweise näher zu kommen. Entscheidend ist jedoch einzig und allein, welche wirksamen Einzelmaßnahmen tatsächlich bis zum Jahr 2040 verwirklicht werden. 86 Literaturverzeichnis Bundesministerium der Justiz und Bundesamt für Justiz (2021): Bundes-Klimaschutzgesetz. URL: https://www.gesetze-im-internet.de/ksg/KSG.pdf, 06.02.2024, Berlin, S. 1 - 10. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (2021): Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG). URL: https://www.bmuv.de/gesetz/bundes- klimaschutzgesetz, 06.02.2024, Berlin. Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg [Hrsg.]; Rechensteiner, Eva; Hertle, Hans (2023a): Leitfaden Klimaneutrale Kommunalverwaltung Baden-Württemberg. URL: https://www.kea- bw.de/fileadmin/user_upload/Kommunaler_Klimaschutz/Wissensportal/Klimaneutrale_Verwal tung/Leitfaden_Klimaneutrale_Kommunalverwaltung_BaWue_KEA- BW_ifeu_UEberarbeitung_Mai2023.pdf, 20.03.2024, Heidelberg, S. 5 - 35. Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg [Hrsg.]; (2023b): BICO2 BW Verwaltung, Version 2.0. URL: https://www.kea-bw.de/kommunaler- klimaschutz/angebote/co2-bilanzierung, 20.03.2024, Heidelberg. Landtag von Baden-Württemberg (2023): Gesetzesbeschluss des Landtags. Gesetz zum Erlass eines Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetzes und zur Verankerung des Klimabelangs in weiteren Rechtsvorschriften. URL: https://www.landtag- bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP17/Drucksachen/4000/17_4015_D.pdf, Drucksache 17 / 4015, 06.02.2024, Stuttgart, S. 1 - 23. Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (2023): Gesetzlicher Rahmen. Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden- Württemberg. URL: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima/klimaschutz-in- bw/klimaschutz-und-klimawandelanpassungsgesetz-baden-wuerttemberg, 06.02.2024, Stuttgart. Umweltbundesamt Dessau-Roßlau [Hrsg.] (2021): Treibhausgasneutralität in Kommunen. URL: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/2021-03- 24_factsheet_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen.pdf, 13.02.2024, Dessau-Roßlau, S. 1 - 9. 87 Umweltbundesamt Dessau-Roßlau [Hrsg.] (2023a): Gesellschaftliche Kosten von Umweltbelastungen. URL: https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt- wirtschaft/gesellschaftliche-kosten-von-umweltbelastungen#gesamtwirtschaftliche- bedeutung-der-umweltkosten, 05.01.2024, Dessau-Roßlau. Umweltbundesamt Dessau-Roßlau [Hrsg.] (2023b): Strom und Wärmeversorgung in Zahlen. URL:https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/strom- waermeversorgung-in-zahlen#Kraftwerke, 20.03.2024, Dessau-Roßlau. 88 Abkürzungsverzeichnis BHKW = Blockheizkraftwerk CO2 = Kohlenstoffdioxid CO2e = CO2-Äquvivalent, dies ist eine Maßeinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung der unterschiedlichen Treibhausgase. Dieser Index drückt die Erwärmungswirkung einer bestimmten Menge eines Treibhausgases über einen festgelegten Zeitraum im Vergleich zu derjenigen von CO₂ aus. kWh = Kilowattstunden ÖPNV = Öffentlicher Personennahverkehr THG = Treibhausgas PV = Photovoltaik 89 Anlagen Anlage 1: relevante Emissionsfaktoren für die Berechnung (in kg/kWh Endenergie) inkl. Äquivalente und Vorkette sowie Umrechnungsfaktoren von Brennwert auf den Heizwert (Quelle für Emissionsfaktoren: Institut für Energie- und Umweltforschung (2023b): BICO2 BW Verwaltung, Version 2.0) Der Umrechnungsfaktor vom Brennwert zum Heizwert Hi beträgt (Wert durch entsprechenden Faktor dividieren): bei Heizöl 1,06 bei Erdgas 1,11 bei Holz 1,08 2021 Quelle Strom 0,472 IFEU 2023 Heizöl 0,318 GEMIS 4.94, GEMIS 5.0 Erdgas 0,247 GEMIS 4.94, GEMIS 5.0 Holz 0,022 GEMIS 4.94, GEMIS 5.0, UBA 2022 Benzin fossil 0,322 IFEU 2023 Diesel fossil 0,327 IFEU 2023 Erzeugung Quelle Heizöl 0,311 GEMIS 4.94, GEMIS 5.0 Erdgas 0,233 GEMIS 4.94, GEMIS 5.0 Nah-/Fernwärme - überwiegend Erdgas BHKW 0,150 IFEU 2023 Erneuerbare Stromerzeugung Quelle Photovoltaik 0,056 Gemis 4.94, Gemis 5.0, UBA 2021, UBA 2022 Klärgas/Deponiegas 0,055 UBA 2021, UBA 2022 90 Anlage 2: Berechnung des Baindter Gemeindeanteils am Gesamtstromverbrauch der Verbandskläranlage in Berg 2021 Anlage 3: Berechnung Klimafaktor 2021 mit monatlichen Gradtagzahlen DWD-Station Weingarten (Quelle: Deutscher Wetterdienst 2021 bis 2022; URL: https://opendata.dwd.de/climate_environment/CDC/derived_germany/techn/monthly/heating _degreedays/hdd_3807/historical/) Monatsgradtage 2021 Mittelwert 2011-2020 Jan 21 622,0 589,0 Feb 21 471,6 529,2 Mrz 21 471,6 448,2 Apr 21 389,9 288,2 Mai 21 282,4 170,8 Jun 21 10,6 45,2 Jul 21 0,0 17,2 Aug 21 39,7 20,4 Sep 21 80,7 129,9 Messfehler (Wert 2022 verwendet) Okt 21 352,5 314,5 Nov 21 494,7 444,5 Dez 21 538,9 555,0 3754,6 3552,1 Klimafaktor 2021 (Summe Mittelwerte / Summe Monatsgradtage 2021) 0,946 AZV Mittleres Schussental Berg (Strom Kläranlage) kWh MWh Strombezug von außen (Netzbezug) 116.355,0 116,4 Eigenverbrauch Strom BKHW (Klärgas) 499.629,0 499,6 Stromverbrauch gesamt 2021 615.984,0 616,0 Stromerzeugung BHKW (kWh/a) 548.530,0 Anteil Stromverbrauch Gemeinde Baindt 238.035,66 238,04 davon Anteil Strombezug von außen 44.963,25 45,0 davon Anteil Eigenverbrauch Klärgas 193.072,42 193,1 gebührenfähiges Abwasser Baindt in Kubikmeter 217.190 Summe gebührenfähiges Abwasser in Kubikmeter 562.040 Anteil Gemeinde Baindt in Prozent 38,64 Quelle: Abwasserzweckverband Mittleres Schussental AMS 2022 und Betriebskostenabrechnung 2022 91 Anlage 4: Übersicht Verbräuche kommunaler Fuhrpark 2021 Baujahr Treibstoff Fahrleistung 2021 in km Kraftstoffverbrauch 2021 in Liter Verwaltung Smart forfour 2020 Elektro 1.201 siehe Strom Rathaus Bauhof VW Transporter 2011 Diesel 5.851 568,46 MAN LKW über 12t 2011 Diesel 3.091 1516,12 Geräteträger Lindner Unitrac 2018 Diesel 3.913 1987,69 VW Pritschenwagen 2002 Diesel 5.552 586,61 Kramer Schaufellader 2005 Diesel 261,1 1020,26 Zugmaschine Schlepper New Holland 2006 Diesel 256 1073,61 Zugmaschine New Holland 2010 Diesel 258,7 512,14 Lieferwagen MB Vito 109 CD 2005 Diesel 2.072 251,2 VW Caddy 2008 Diesel 2.593 271,25 Nissan e-NV 200 2019 Elektro 3.720 siehe Strom Bauhof MAN Steiger (Anteil jeweils 50 % Gemeinde Baindt und Gemeinde Baienfurt) 2010 Diesel n. e. 173,33 Feuerwehr MAN LF 16 (230 PS, 9 Sitze) 1992 Diesel 197 127,61 MAN TGE 4.180 MTW (9 Sitze, Euro 6) 2019 Diesel 1700 264,8 92 MAN LF 10 (220 PS, 9 Sitze) 2006 Diesel 298 139,2 Trinkwasserzweckverband Baienfurt-Baindt (Anteil Gemeinde Baindt 40 %) Nissan Van ZVWV 2014 Diesel n. e. 454,20 VW Bus T5 2012 Diesel n. e. 381,91 Abwasserzweckverband Mittleres Schussental Berg (anteilig auf Gemeinden aufgeteilt – Anteil Gemeinde Baindt 38,64 %) VW T5 2008 Diesel 7.000 270,5[mehr]

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        Amtsblatt Jahrgang 2025 Freitag, den 04. April 2025 Nummer 14 Am Samstag, den 22. März 2025, versammelten sich zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam den neuen Waldspielplatz weiter zu ge- stalten. Bei tollem Frühlingswetter fanden sich bereits ab 09:30 Uhr rund 20 Erwachsene und 20 Kinder ein, die sich voller Tatendrang an der Aktion beteiligten. Ziel der gemeinsamen Arbeit war das Bauen eines Weidentunnels und Weidentipis, um den Spielplatz noch spannender und naturnaher zu machen. Unter fachkundiger Anleitung des Planungsbüros 365° aus Überlingen, wurden die vorbereiteten Weidenruten entlang der zuvor markierten Linien in die Erde ge- setzt. Mit großem Einsatz hoben die Teilnehmenden die vorgesehenen Gräben aus, füllten sie mit Dünger- und Wasserspeichergranulat und steckten anschließend die Weidenruten. Gelungene Gemeinschaftsaktion am Waldspielplatz in Baindt Auf Seite zwei geht es weiter! Seite 2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Besonders beim Formen und Verflechten der Weiden waren Geschick und Teamarbeit gefragt – eine Heraus- forderung, die die fleißigen Helferinnen und Helfer mit Bravour meisterten. Während sich einige Kinder begeistert an den neuen Spielgeräten, der Schaukel und dem Baummikado mit Rutsche, ausprobierten, halfen andere tatkräftig mit. Die gemeinsame Arbeit schuf nicht nur neue Spielmöglich- keiten, sondern förderte auch den Gemeinschaftssinn und die Freude am gemeinsamen Gestalten. Nach etwa drei Stunden konnte das erfreuliche Ergebnis bewundert werden: Die Weidentunnel und Tipis stehen stabil und sind bereit für ihr weiteres Wachstum. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mit angepackt haben – ohne den großartigen Einsatz und die Begeis- terung der Helferinnen und Helfer wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen! Bevor der Waldspielplatz, voraussichtlich Mitte Mai, un- seren Kindern überlassen werden kann, müssen die Weiden und das frisch eingesäte Gras noch anwachsen. Wir werden in unserem Amtsblatt, auf der Homepage und bei Instagram über die Freigabe des Waldspiel- platzes berichten. Ihre Gemeindeverwaltung Amtliche Bekanntmachungen Ferienbetreuung in den Pfingstferien Liebe Eltern, wir möchten Sie daran erinnern, dass für die Pfingstfe- rien vom 16.06. bis 18.06. und 20.06.2025 eine Ferien- betreuung für alle Grundschülerinnen und Grundschüler angeboten wird. Dafür können Sie Ihre Kinder gerne über reservix.de an- melden. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 5 Kindern. Sollten weniger als 5 Kinder einen Bedarf an einer Betreu- ung haben, so unterstützt uns hier die Gemeinde Baien- furt mit einer Betreuung in den Räumen der Achtalschule. Anmeldeschluss ist der 25.04.2025. Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungstext unter reservix.de. Ihre Gemeindeverwaltung Bundeswehrübung Die Bundeswehr aus Pfullendorf führt im Zeitraum von 07.04.2025 – 09.04.2025 eine Abschlussübung mit dem Namen Abschlussübung Waldkampf durch. An der Übung nehmen ca. 40 Soldaten und 6 Rad- fahrzeuge teil. Bei Einwendungen gegen die Übung wird um kurzfris- tige Nachricht gebeten. Ersatz von Übungsschäden ist möglichst innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss der Übung beim Bürgermeis- teramt geltend zu machen. Übungsraum: Ravensburg – Weingarten – Baienfurt – Berg – Schlier – Vogt – Wolfegg – Bergatreute – Baindt – Fronreute – Ebenweiler – Altshausen – Wolpertswende – Aulen- dorf – Bad Waldsee Geplante Übungsaktivitäten: Übung mit abschnitten Spähtrupp, Werfen vorgescho- bener Sicherung, Handstreich und anschließendes Aus- weichen Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 3 Gemeinderatssitzung Einladung zur Sitzung des Gemeinderates Die nächste Sitzung des findet statt am Dienstag, 08. April 2025 um 18:00 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus Zu dieser Sitzung ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Tagesordnung Öffentlicher Teil 01 Einwohnerfragestunde 02 Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse 03 Bericht der Bürgermeisterin 04 Neuvergabe des Gaskonzessionsvertrages - Kon- zessionsvertrag Gas vom 12.09.2027-11.09.20247 05 Neuvergabe des Stromkonzessionsvertrages -Kon- zessionsvertrag Strom 01.01.2028-31.12.2047 06 Bauantrag zum Neubau einer Strohbergehalle und zwei Getreidesilos auf Flst. 473, Wickenhauser Str. 80 07 Antrag auf Befreiung für das Bauen im Über- schwemmungsgebiet für den Neubau eines Einfa- milienhauses mit Doppelgarage sowie Nutzungs- änderung des Kälberstalls in Maschinenschuppen und Garage auf dem Flst. 357/4, Hirschstraße 201 08 Erneute Beratung zum Bauantrag zur Errichtung eines Tierwohlstalles für Ferkelaufzucht und Mast- schweine auf Flst. 1182, Hirschstr. 200 09 Ausnahmebeschluss zu den Kriterien für Freiflä- chen-Photovoltaik in der Gemeinde Baindt im Rah- men des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Agri-PV-Anlage Feuersberg“ 10 Auftragsvergabe für eine neue Enthärtungsanlage für das gesamte Schulareal 11 Entsendung der Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Baindt in die VBS Verkehrsbetriebe Schussental GmbH 12 Änderung der Satzung über die Erhebung von Be- nutzungsgebühren für die Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Baindt 13 Anfragen und Verschiedenes Nähere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Homepage unter https://baindt.ris.kommune-aktiv.de/ im Bürgerinformationssystem. Die Vorsitzende des Gemeinderates Simone Rürup Bürgermeisterin Notdienste Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ÄBD) Tel.: 116 117 (kostenlose Rufnummer, ohne Vorwahl) Zahnärztlicher Notfalldienst Tel.: 0761/120 120 00 Allgemeine Notfallpraxis Ravensburg Allgemeinärztliche Bereitschaftspraxis Oberschwabenklinik - St. Elisabethen-Klinikum Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten Sa, So und an Feiertagen 10 - 18 Uhr Notfallpraxis Kinder Ravensburg Kinderärztliche Bereitschaftspraxis Oberschwabenklinik – St. Elisabethen-Klinikum Ravens- burg Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten: Sa, So und an Feiertagen 9 – 13 Uhr und 15 – 19 Uhr Tierarzt Samstag, 05. April 2025 und Sonntag, 06. April 2025 AniCura Kleintierspezialisten Ravensburg, Tel.: 0751 - 7 91 25 70 Apothekennotdienst (Festnetz kostenfreie Rufnummer Tel.: 0800 00 22 833, Homepage: www.aponet.de) Samstag, 05. April 2025 Apotheke am Frauentor Schussenstr. 3, 88212 Ravensburg Tel: +49 751 22121 Sonntag, 06. April 2025 Zeppelin-Apotheke Ravensburg Gartenstr. 24, 88212 Ravensburg Tel: +49 751 22588 Organisierte Nachbarschaftshilfe Baindt Einsatzleitung: Frau Petra Maucher, Tel: 07502 62 10 98 Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Ravensburg e.V. • Hausnotruf und Mobilruf • Menüservice für Senioren • Wohnberatung • Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz • Notruf 112 - Rettungsdienst Tel.: 0751/ 56061-0, Fax: 0751/ 56061-49 E-Mail: info@dkr-rv.de, Web: www.drk-rv.de Seite 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Hospizbewegung Weingarten ∙ Baienfurt ∙ Baindt ∙ Berg e.V. Begleitung für schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen Hospiz Ambulant, Vogteistr. 5, Weingarten Telefon: 0751-180 56 382, Telefon: 0160- 96 20 72 77 (u.U. Anrufbeantworter, es erfolgt ein Rückruf) Ansprechpartnerin Dipl.-Päd. Dorothea Baur Persönliche Sprechzeit: Montag 16-18 Uhr, Mittwoch 11-13 Uhr Donnerstag 11-14 Uhr und nach Vereinbarung E-Mail: hospiz-weingarten@freenet.de Homepage: www.hospizbewegung-weingarten.de Spendenkonto: KSK Ravensburg IBAN: DE39 6505 0110 0086 1381 92 Störungs-Rufnummer Strom Tel. 0800 3629-477 (kostenfrei) Internet netze BW https://www.netze-bw.de/kunden/netzkunden/service/ stoerungsmeldungen/index.html Bei Störung der Gasversorgung Telefon 0800/804-2000 Wasserversorgung Tel.: (0751) 40 00-919 und nach Dienstschluss Tel.: 0160 44 94 235 Hotline Müllentsorgerfirmen Veolia/ Hofmann Bad Waldsee (bei Fragen rund um die Leerung/Abfuhr) Tel.: 0800/35 30 300 Hotline Landratsamt Ravensburg (allg. Fragen zum Thema Müll, Behältergemeinschaften etc.) Tel.: (0751) 85-23 45 Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Ravensburg-Sigmaringen Beratung und Information zu Ansprüchen bei Teilhabeein- schränkung durch chronische Erkrankung und Behinderung. Schubertstr. 1, 88214 Ravensburg - Telefon 0751 99923970 - E-Mail: info@eutb-rv-sig.de WOHLFÜHLTREFF Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Dienstag von 14 bis 17 Uhr Dietrich-Bohnhoeffer-Saal, Dorfplatz 2, Baindt Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de BETREUTER MITTAGSTISCH Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Freitag von 11 bis 14 Uhr Weingarten, Maybachstraße 1 Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de Sozialstation St. Anna - Pflegebereich Baienfurt – Baindt – Ravensburger Straße 35, 88250 Weingarten Tel: 0751-560010, Fax: 0751- 5600123 E-Mail: elena.daubert@stiftung-liebenau.de Internet: www.stiftung-liebenau.de/pflege Lebensräume für Jung und Alt Frau Schäch, Sprechzeiten: Di + Do 15:00 – 17:30 Uhr Dorfplatz 2/1, 88255 Baindt, Tel. (07502) 92 16 50, E-Mail Baindt: lebensraum.baindt@stiftung-liebenau.de Abfallwirtschaft Kompostieranlage am Annaberg Die Kompostieranlage am Annaberg ist jeden Freitag von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr und Samstag von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Bei der Anlieferung von Grüngut in der Kompostieranla- ge bitten wir Sie zu beachten, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern ange- nommen werden kann. Annahmestelle Hofstelle Wöhr (Friesenhäusler Straße 67) Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 16:00 - 19:00 Uhr (April bis No- vember) Freitag 15:00 - 18:00 Uhr (ganzjährig) Es dürfen nur Kleinmengen (max. 2 Schüttkubikmeter) angeliefert werden. Bitte beachten Sie, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern angenommen werden kann. Unsere Jubilare Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Frau Kaletta Bogdanov feierte am 26. März 2025 ihren 95. Geburtstag. Frau Ingeborg Kreutle feierte ihren 80. Geburtstag am 27. März 2025. Bürgermeisterin Frau Rürup überreichte den Jubilarin- nen ein Präsent der Gemeinde und gratulierte herzlich. Für die Zukunft wünschen wir den Jubilarinnen alles Gute, persönliches Wohlergehen und eine gesegnete Zeit. Gemeindeverwaltung Herausgeber: Gemeindeverwaltung, Marsweilerstr. 4, 88255 Baindt, Tel. (07502) 9406-0, Fax (07502) 9406-18, E-Mail: info@baindt.de, Homepage: www.baindt.de. Verantwortlich für den amtlichen Inhalt einschließlich der Sitzungsberichte und anderer Veröffentlichungen der Gemeindeverwaltung ist Bürgermeisterin Simone Rürup oder ihr Stellvertreter im Amt; für die kirchlichen Nachrichten das jeweilige Pfarramt; für die Vereinsnachrichten der jeweilige Verein; für den übrigen Inhalt der Redakteur, Katharina Härtel, Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG. Herstellung/Vertrieb: Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG, Max-Planck-Str. 14, 70806 Kornwestheim, Telefon (07154) 82 22-0. E-Mail Anzeigen: anzeigen@duv-wagner.de. Erscheint wöchentlich freitags. Aus organisatorischen Gründen muss sich die Redaktion Kürzungen vorbehalten. Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 5 Veranstaltungen April 05.04. Osterkerzen verzieren – Impulse BSS 08.04. Gemeinderatssitzung Sitzungssaal 09.04. Frühlingsfest – Seniorentreff BSS 09.04. JHV – Förderverein KWS Aula 11.04. JHV – Schalmeienkapelle BSS 14. - 16.04. Osterschießen – Schützengilde Schützen- haus 18.04. Karfreitag 20.04. Ostersonntag 21.04. Ostermontag 21.04. Siegerehrung – Schützengilde Schützen- haus 25.04. JHV – Blutreitergruppe BSS 30.04. Einweihung der neuen Ortsmitte DP 30.04. Maibaumstellen – Landjugend DP Mai 01.05 Maifeiertag 04.05. Erstkommunion Kirche Baindt Kindergärten Kindergarten Sonne Mond und Sterne Kleine Hände, große Wirkung – Haus Sonne bei der Dorfputzete Vergangene Woche war es wieder so weit: die Gemeinde rief zur jährlichen Dorfputzete auf, und na- türlich war das Haus Sonne letzten Donnerstag mit vollem Einsatz dabei! Mit Handschuhen, Eimern und Müllsäcken ausgerüstet, machten sich die Helferinnen und Helfer zu- sammen mit ihren Erzieherinnen und Erziehern auf den Weg, um Straßen, Wege und Grünflächen von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Flaschen, alte Farbeimer und Pinsel, Stromkabel, E-Ziga- retten.. all das lag in der Natur und wurde von uns ge- sammelt, sortiert und fachgerecht entsorgt. Die gemeinsame Aktion machte nicht nur Spaß, sondern vermittelte den Kindern auch ein wichtiges Umweltbewusstsein. Nach getaner Arbeit gab es als Belohnung eine klei- ne Stärkung in Form von Gummibärchen. Wir freuen uns, Teil dieser wertvollen Gemeinschaftsaktion ge- wesen zu sein und sind uns sicher: Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei! Ein großes Dankeschön richten wir an dieser Stelle an die DEKRA, die das Haus Sonne nicht nur für die Dorfputzete, sondern auch für künftige Naturtage und Ausflüge mit tollen Warnwesten ausgestattet hat. Kindergarten St. Martin Spende von Grünzeug und Palmen- verkauf Liebe Gemeindemitglieder, am Palmsonntag, den 13. April, verkauft unser Elternbeirat vor dem Gottesdienst auf dem Kirch- platz selbst gebundene Palmen. Der Preis pro Palme be- trägt 6 Euro. Der Erlös kommt den Kindergarten-/Krip- penkindern zu Gute. Wir freuen uns über Ihr Kommen! Für diese Palmenaktion benötigen wir wieder frisches Grün. Wer Thuja oder Buchs im Garten hat und etwas davon spenden möchte, kann das gerne tun! Wir würden uns sehr freuen! Wichtig: Das Grünzeug sollte unbedingt frisch geschnit- ten sein. Die Spenden können am 7. und 8. April von 7:00 bis 16:00 Uhr im Kindergarten St. Martin (Lilienstr. 2, Baindt) abgegeben werden. Bei Fragen rufen Sie uns gerne an (2678)! Der Elternbeirat und das Kindergartenteam danken allen herzlich für ihre Unterstützung und freuen sich auf viele schöne Palmen! Schulnachrichten Klosterwiesenschule Baindt Förderverein Klosterwiesen- schule Hauptversammlung 2025 Liebe Mitglieder, Freunde und Eltern an der Klosterwie- senschule! Die diesjährige Hauptversammlung des Fördervereins Klosterwiesenschule e.V. findet statt am Mittwoch, 9. April 2025 ab 19:00 Uhr in der Aula der Klosterwiesenschule Baindt. Tagesordnung: • TOP 1: Begrüßung und Bericht der Vorsitzenden Seite 6 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 • TOP 2: Bericht und Fragen der Kassenwartin Förder- verein • TOP 3: Entlastung des Vorstands • TOP 4: Wahlen (Vorsitz, Kassenwart*in, Kassenprü- fer*innen, Beisitzer*nnen) • TOP 5: Bericht und Fragen des Basarteams • TOP 6: Anliegen der Schulleitung der Klosterwiesen- schule • TOP 7: Review der neuen Struktur des Vereins mit El- ternbeirat, Powerfrühstück und Basarteam • TOP 8: Mitwirkung beim Schulfest und Einweihung des neuen Schulgebäudes • TOP 9: Verschiedenes Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Im Namen des Fördervereins Renate Stratmann (Schriftführerin) Bücherei Geänderte Öffnungszeiten In den Osterferien bleibt die Gemeindebücherei von Mon- tag den 14.04.25 bis Freitag den 25.04.25 geschlossen. Zur Informationi Schülerschaft im Einsatz: Erfolgreiche Dorfputzede rund um die Schule Auch die Grundschülerinnen und Grundschüler der Klos- terwiesenschule beteiligten sich tatkräftig an der Dorf- putzede 2025 mit besonderem Fokus auf das Schulge- lände und die angrenzende Umgebung. Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und einem Bollerwagen machten sich dienstags die beiden dritten Klassen und donnerstags die Klassen 1a und 1b gemeinsam mit ihren Lehrerinnen auf den Weg, um die Umgebung ihrer Schule von Unrat zu befreien. Mit großem Engagement sammelten die jungen Hel- fer Plastikverpackungen, Papier und andere achtlos weggeworfene Abfälle ein. Dabei staunten sie nicht schlecht, wie viel Müll sich rechts und links der Wege und unter den Sträuchern angesammelt hatte – so- gar eine Computertastatur und die Überreste eines Oktopusses. „Es ist so wich- tig, dass wir unser Schulge- lände sauber halten. Die Menschen sollen aber auch die Müllbehälter nutzen!,“ stellten die Kinder gemeinsam fest. Schließlich wog die Gesamtmenge an Müll bei jedem Jahrgang rund 8 Kilo- gramm. Nach getaner Arbeit gab es für alle eine kleine Beloh- nung und viel Lob von den Lehrkräften, den Eltern und der Gemeindeverwaltung. Die Dorfputzede zeigte ein- drucksvoll, wie auch die Kleineren einen großen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Amelie Heberling, Rektorin Klosterwiesenschule Baindt Außensprechstunde der Pflegestütz- punkte im Landkreis Ravensburg im Rathaus Baindt Jeden 1. Dienstag im Monat findet zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr im Besprechungszimmer (Ebene 2) des Rathau- ses Baindt eine Außensprechstunde vor Ort statt. Eine vorhergehende Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Der nächste Termin findet am 08. April 2025 statt. Das Angebot der Pflegestützpunkte im Landkreis Ra- vensburg richtet sich an pflegebedürftige sowie chronisch kranke Menschen aller Altersgruppen, deren Angehörige, andere Bezugspersonen und alle interessierten Bürgerin- nen und Bürger. Die Pflegestützpunkte im Landkreis Ra- vensburg sind Beratungsstellen vor Ort zu allen Fragen rund um das Thema Pflege, medizinische Versorgung und Sozialleistungen. Bei Bedarf unterstützen diese da- bei, wenn Betroffene Leistungen beantragen möchten und helfen bei der Organisation von Angeboten und Hil- fen. Die Beratung ist kostenfrei, neutral und unabhängig - unter Einhaltung der Schweigepflicht. Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 7 Kirchliche Nachrichten 05. April – 13. April 2025 Gedanken zur Woche: Wer segnet, der vertraut. Segen ist die Sprache des Frie- dens; er heilt Missgunst und Hass. Samstag, 05. April 18.30 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier mit Bußfeier Sonntag, 06. April – 5. Fastensonntag – Misereor 10.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier mit BußfeierMinist- ranten: Louisa Möhrle, Loana Sordon, Lenny Sonntag, Rafael Dorn, Marlene Stör, Franzis- ka Joachim,(† Rosa Vogel, Johannes Heik, Ignaz Malsam mit Angehörigen, Ida und Pius Wolf, Familie Asberger, Familie Hegel, Brun- hilde Dreher, Agathe Zimmermann, Jahrtag: Adam Zimmermann) 11.15 Uhr Baindt – Taufe von Milan Dienstag, 08. April 08.00 Uhr Baindt - Schülergottesdienst Mittwoch, 09. April 14.00 Uhr Baienfurt - Eucharistiefeier mit Krankensal- bung in der Kirche, anschließend Seniorentreff im Gemeindehaus 14.00 Uhr Seniorentreff – Frühlingsfest im Bischof-Sproll- Saal Donnerstag, 10. April 07.45 Uhr Baienfurt – Schülergottesdienst 20.00 Uhr Baindt – KGR Sitzung im Bischof-Sproll-Saal Freitag, 11. April 08.30 Uhr Baindt - Rosenkranz 09.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier(† Adalbert Berger) 15.30 Uhr Baindt – Erstkommunionsmittag – 7. Grup- penstunde im Bischof-Sproll-Saal 16.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier im Pflegeheim Selige Irmgard Samstag, 12. April Keine Vorabendmesse Sonntag, 13. April – Palmsonntag 10.00 Uhr Baindt - Palmweihe vor der Kirche, feierliche Prozession in die Kirche, Eucharistiefeier. Pal- menverkauf durch den Elternbeirat des Kiga St. MartinMinistranten: Jakob Kreutle, Anna Renner, Anton Strehle, Lena Himpel, Alina Mi- chelberger, Noemi Oelhaf, Lisa Schad, Tim Beckert, Noah Himpel,(† Ludmilla und Rochus Illenseer, Emma und Julius Malsam, Else und Johann Neth, Barbara und Josef Lemmer mit Angehörigen, Ida und Georg Selensky mit An- gehörigen, Pia und Baptist Heilig) Gemeindeverwaltung Baindt Telefon (07502) 9406-0 Fax (07502) 9406-18 E-Mail info@baindt.de Internet www.baindt.de Öffnungszeiten: Montag 8:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 16:00 Uhr Dienstag 8:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr Mittwoch bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr Direktdurchwahlnummern Bürgermeisterin Frau Rürup 9406-10 Vorzimmer 9406-17 Amtsblatt 9406-26 Bauamt Leitung Bauamt Frau Jeske 9406-51 stellvertr. Leitung Bauamt Stabsstelle polit. Steuerung Frau Gerhardt 9406-26 stellvertr. Leitung Bauamt Herr Hohenhausen 9406-52 Ortsbaumeister Herr Roth 9406-53 Sachbearbeitung Frau Scheid 9406-54 Klimakoordinator Herr Roth 0157 80661690 E-Mail: klima@b-gemeinden.de Hauptamt Leitung Hauptamt Frau Stocker 9406-40 stellvertr. Leitung Hauptamt Ordnungsamt Frau Stavarache 9406-11 Bürgeramt Passamt, An-/Abmeldung, Frau Brei/Frau Nowak/ 9406-12 Führerschein, Fischerei Frau Ziegler Fundamt Einwohnermeldeamt Frau Nowak/Frau Ziegler 9406-12 Volkshochschule 9406-0 Gewerbeamt Frau Brei 9406-12 Rentenberatung Herr Bautz 9406-14 Standesamt Herr Bautz 9406-14 Friedhofswesen Herr Bautz 9406-14 Hallenbelegung SKH Frau Gerhardt 9406-26 Fachbereichsleitung Bildung und Betreuung Frau Flintrop 9406-41 Kindergartenabrechnung Frau Liche 9406-43 Finanzverwaltung Leitung Kämmerei Herr Abele 9406-20 stellvertr. Leitung Kämmerei Frau Winkler 9406-23 Kasse Herr Müller 9406-22 Kasse Frau Weber 9406-24 Wasser Frau Stavarache 9406-11 Steueramt Frau Rauhut 9406-21 Einrichtungen der Gemeinde Bauhof Herr Mohring 9121-30 Feuerwehrhaus 9121-34 Feuerwehrkommandant Herr Bucher 0151 58040840 Gemeindebücherei Frau Lins 94114-170 Schenk-Konrad-Halle Herr Forderer 0152 25613911 Kindergärten Sonne Mond und Sterne Leitung Haus Sonne 94114-140 E-Mail: leitung.sonne@kiga.baindt.de Leitung Haus Mond 94114-141 E-Mail: leitung.mond@kiga.baindt.de Leitung Sterne 94114-142 u. -143 E-Mail: leitung.sterne@kiga.baindt.de St. Martin 2678 Waldorfkindergarten 5558664 Schulen: Klosterwiesenschule (KWS) und SBBZ Sehen Baindt Rektorin (KWS) Frau Heberling 94114-132 Sekretariat (KWS) Frau Himpel 94114-133 Schulsozialarbeit (KWS) Frau Nandi 94114-172 Schulhausmeister (KWS) Herr Tasyürek 0178 4052591 SBBZ Sehen 94190 Pfarrämter Katholisches Pfarramt 1349 Kath. Gemeindehaus Bischof-Sproll-Saal Anmeldung Frau Moosherr (0751) 18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Evangelisches Pfarramt (0751) 43656 Ev. Gemeindehaus Dietrich-Bonhoeffer-Saal Anmeldung Frau Kutter (0751) 43656 E-Mail: pfarramt.baienfurt@elkw.de Polizei Polizeirevier Weingarten (0751) 803-6666 Notrufe Polizei 110 Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst 112 Seite 8 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 10.00 Uhr Baienfurt - Palmweihe vor der Kirche, an- schl. Eucharistiefeier mit dem Kirchenchor. Pal- menverkauf der Ministranten vor dem Gottes- dienst 11.20 Uhr Schachen – Taufe von Jonas Heilige Woche 2025 in Baindt Gründonnerstag – 19 Uhr Feier des letzten Abendmahls mit Pfarrer Heinz Leuze, anschl. Gebetsstunde mit dem ök. Singkreis Karfreitag - 15 Uhr Feier des Leidens und Sterbens Christ mit Pfarrer Bernhard Staudacher Osternach - 20 Uhr mit Pfarrer Heinz Leuze, anschl. klei- ne Agape vor der Kirche Ostersonntag - 10 Uhr Feier der Auferstehung mit Kirche für Kinder und Chor mit Pfarrer Bernhard Staudacher Rosenkranzgebete im April Im April laden wir ganz herzlich ein zum Rosenkranzgebet jeden Freitag um 8.30 Uhr vor dem Gottesdienst. Sprechzeiten Pfarrer Bernhard Staudacher Nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 912623) Thumbstraße 55, Baindt E-Mail-Adresse: bernhard-staudacher@gmx.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Silvia Lehmann Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 5576199, (Tel. privat 943630) E-Mail-Adresse: Silvia.Lehmann@drs.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Regina Willmes Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 56969624 E-Mail-Adresse: Regina.Willmes@drs.de Gemeindehaus St. Martin / Bischof-Sproll-Saal: Belegung und Reservierung Frau Gudrun Moosherr Tel. 0751-18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Katholische Kirchenpflege Baindt: Bankverbindung: KSK Ravensburg IBAN DE 4365 0501 1000 7940 0985 BIC SOLADES1RVB Kath. Pfarramt St. Johannes Baptist Thumbstr. 55, 88255 Baindt Pfarramtssekretärin Frau Christiane Lott Telefon 07502 – 1349 Telefax 07502 – 7452 Stjohannesbaptist.baindt@drs.de www.katholisch-baienfurt-baindt.de Öffnungszeiten Dienstag 09.30 – 11.30 Uhr Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr Freitag 09.30 – 11.30 Uhr Kath. Pfarramt Mariä Himmelfahrt Kirchstraße 8, 88255 Baienfurt Telefon 0751 - 43633 Telefax 0751 - 58812 kathpfarramt.baienfurt@drs.de Ergebnisse der Wahl des Kirchengemeinderats am 30. März 2025 in der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Baindt im Dekanat Allgäu-Oberschwaben Hiermit wird das vom Wahlausschuss festgestellte Er- gebnis der Kirchengemeinderatswahl bekannt gegeben: 1. Die Zahl der Wahlberechtigten : 2193 2. Die Zahl der Wähler/-innen: 586 3. Die Zahl der gültigen Stimmzettel : 584 4. Die Zahl der ungültigen Stimmzettel : 2 5. Die Zahl der gültigen Stimmen: 4395 Namen der Gewählten mit Stimmenzahl : Name Stimmen 8 Beatrix Auzuret 367 2 Martina Brei 527 6 Lisa Brugger 428 11 Patricia-Achim Kleyer 210 9 Reinhold Leiprecht 288 5 Volkher Lins 440 7 Ursula Michelberger 403 10 Bernd Martin Rohde 228 3 Thomas Stephan 514 4 Stephan Winkler 461 1 Claudia Zanutta 529 Namen der Ersatzmitglieder in der Reihenfolge der er- reichten Stimmenzahl: 1 Name 1 Stimmen Wahlanfechtung (§ 28 Kirchengemeindeordnung) 1. Wahlanfechtungen können von jedem wahlberechtigten Kirchengemeindemitglied innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses beim Wahlaus- schuss schriftlich eingereicht werden. Sie müssen bin- nen einer weiteren Woche schriftlich begründet werden. 2. Gründe für die Wahlanfechtung sind: a) Mängel in der Person eines Gewählten oder b) Verfahrensmängel, die für das Wahlergebnis erheb- lich sind. Baindt, den 30.03.2025 Der Wahlausschuss: Ostern 1525 – Der Bauernkrieg direkt vor der Haustür Noch rechtzeitig vor dem „Jubiläum“ liegt der Aufsatz nun in einer erweiterten Fassung vor. Sie finden ihn und noch viel mehr in unserer Homepage: www.katholisch-baienfurt-baindt.de. Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 9 Bericht aus der Kirchengemeinderatssitzung vom 27.03.2025 Der Heizöltank der Villa ist leer, die Heizung ist aus – es sollen sofort 1500 ltr. bestellt werden. Zur Sanierung des Kirchendachs, Decke (Chor) und Teil-Außenrenovierung ist die Genehmigung der Diöze- se da. Es müssen beim Landesdenkmalamt noch die denkmalrechtliche Mehraufwendungen (Zuschüsse) von 87.277 € beantragt werden. Im Jahr nach der Bewilligung könnte die Baumaßnahme beginnen. Am Abend vor der KGR-Sitzung wurde die Villa mit einer Sperrmüll-Aktion entrümpelt. Sonstiger Restmüll entsorgt der Hausmeister im Hausmülleimer. Zum Thema „Räume der Zukunft“ (Abgabe 30 % der Ge- bäude in der SE) wartet man ab, bis weitere Anweisun- gen der Diözese gekommen sind – das Leitbild wird vom Diözesanrat aktuell entwickelt. Die Vorbereitungen zur KGR-Wahl 2025 sind im vollem Gange. Am Wahltag sind alle Kandidaten ab 18 Uhr zur Bekanntgabe der Ergebnisse eingeladen. Die Groß-Reinigung des BSS, sowie die Fenster-Reini- gung vom ganzen Gemeindehaus steht wieder an. Die Personen bzw. Firmen vom vergangenen Jahr werden wieder angefragt. Der Musikverein Baindt bekommt wieder einen Zuschuss von 150 €. Es wurde von der Hospiz-Mitglieder-Versammlung mit Vorstandswahlen, deren ehrenamtlicher Arbeit und Pro- jekte berichtet. Ab Mai belegt der Hospiz-Verein neue Räume in der Schützenstraße in Weingarten. Die große Kaffeemaschine (100 Tassen) im BSS war de- fekt und musste repariert werden – es soll zusätzlich eine kleinere Kaffemaschine (50 Tassen) angeschafft werden. Pfarrer Staudacher berichtet, dass vor einigen Jahren die Nachbarschaftshilfe Weingarten an die Stiftung Liebenau abgegeben wurde, jetzt hat die Stiftung alles aufgekün- digt. Frau Maucher von der Baindter Nachbarschaftshil- fe hat die Leitung von Weingarten auch übernommen. Es wurde berichtet, dass man für die Stiftung St. Franzis- kus bzw. Altenzentrum Selige Irmgard eine Elektro-Rik- scha zur Verfügung gestellt bekommen könnte – man bräuchte allerdings noch ehrenamtliche Gelegenheits- fahrer. Außerdem wurde von der Spendenaktion „Bädle“ im SBBZ berichtet. Die Spendensumme, die aufgebracht werden muss, hat sich wohl versechsfacht auf ca. 600.000 €. Es finden verschiedene Veranstaltungen bis Sommer 2026 statt. Wir folgen der Bitte Jesu an die Jünger: „Bleibet hier und wachet mit mir.” Musikalischer Impuls zur Nacht am Ölberg Wir laden euch am Gründonnerstag, 17.04.2025 um 20.00 Uhr in die Kirche in Baindt ein! Gestaltet vom ökumenischen Singkreis Ostersonntag, 20. April 2025, 10.00 Uhr Katholische Kirche St. Johannes Bap- tist Baindt Ostern macht unser Leben hell Alle Kindergartenkinder und Kinder bis zur 2. Klasse sind herzlich eingeladen, mit uns spielend Gottesdienst zu er- leben. Die Eltern dürfen die Kinder gerne begleiten oder den Gottesdienst in der Kirche mitfeiern. Wir gehen wäh- rend dem regulären Gottesdienst in die Kapelle der Blin- denschule und kehren dann zum Segen wieder zurück in die Kirche. Einladung Seniorentreff „Singen, wem Gesang gegeben” un- ter diesem Motto laden wir Sie herzlich ein zu unserem Frühlingsfest in den Bi- schof-Sproll-Saal am Mittwoch, 9. April 2025 um 14.00 Uhr. Ein herzliches Willkommen an unseren Musikus Franz Wiest. Freuen Sie sich auf einen musikalischen Nachmit- tag vom Volkslied über Evergreens bis zum Schlager. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und grüßen Sie Ihr Seniorenteam ÖKUMENE – gemeinsam als Christen impulse Erwachsenenbildung der kath. und evang. Kirchengemeinden Baienfurt und Baindt OSTERKERZEN-Gestalten für Groß und Klein Wir laden Groß und Klein ein, ihre ganz persönliche Osterkerze zu gestalten. Bei uns können Sie entdecken, welche Bedeutungen hinter den traditionellen Symbolen stecken. Außerdem lernen Sie eine kreative und unkomplizierte Methode kennen, Kerzen individuell und kunstvoll zu verzieren. Alles, was Sie dazu benötigen, ist ein Messer und ein Brettchen – wir kümmern uns um Kerzen und das Dekorationsmaterial. Wann: Samstag, 05.04.2025, 14:00 Uhr Sie werden knapp 2 Stunden beschäftigt sein Wo: Bischof-Sproll-Saal im Gemeindehaus St. Martin, Marsweilerstr. 30, 88255 Baindt Unkostenbeitrag: 4,00 Euro Evangelische Kirchengemeinde Baienfurt-Baindt Tel.: 0751/43656, Fax: 0751/ 43941; E-Mail-Adresse: pfarramt.baienfurt@elkw.de Homepage: www.evangelisch-baienfurt-baindt.de Pfarrbüro: Öschweg 32, Baienfurt, Tel.: 0751/ 43656 Pfarrer M. Schöberl Öffnungszeiten Di 7.00 - 9.00 + 13.00 - 15.00, Do 10.00 - 13.00 Uhr Wochenspruch: Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Mt 20,28 Freitag, 04. April 16.00 Uhr Baindt Gottesdienst im Pflegeheim Seite 10 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 (Pfr. Schöberl) Samstag, 05. April 09.00 Uhr Baindt Workshop Bibel und Bier, Dietrich-Bonhoeffer-Saal Sonntag, 06. April Judika 09.30 Uhr Baindt Gottesdienst, Dietrich-Bonhoef- fer-Saal (Prädikant Dr. Widmann) anschl. Kirchenkaffee 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeindehaus Montag, 07. April 20.00 Uhr Baienfurt Kirchenchor, Ev. Gemeindehaus Mittwoch, 09. April 16.00 Uhr Baienfurt Konfi-8-Unterricht, Ev. Gemeindehaus 19.00 Uhr Baienfurt Frauenkreis mit Pfr. i. R. E. Sey- boldt, Ev. Gemeindehaus Sonntag, 13. April Palmsonntag 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst mit Taufe und Po- saunenchor, Ev. Kirche (Pfr. Schö- berl) Pfarrbüro geschlossen Vom 07. – 13. April ist das Pfarrbüro geschlossen. Wir bit- ten um Beachtung. 7 Wochen ohne – Fastenaktion 2025 Woche 5: Dicke Luft Und als er in Betanien war, im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Alabastergefäß mit unverfälschtem, kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Gefäß und goss das Öl auf sein Haupt. Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: Was soll diese Vergeudung des Salböls? Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergro- schen verkaufen können und das Geld den Armen geben. Und sie fuhren sie an. (Markus 14,3–5) Wir alle atmen dieselbe Luft – aber zuweilen ist die re- gelrecht verpestet. Von Anschuldigungen, Aggressionen, alten Verletzungen. Man kann über alles streiten, auch darüber, wie man mit kostbarem Öl umgeht. Aber man muss sich nicht gegenseitig fertigmachen. (Quelle: 7wochenohne.evangelisch.de, Foto: David Klam- mer) Workshop Bibel & Bier am 05.04.2025 von 9.00 – ca. 12.00 Uhr In diesem Workshop lernen die Teilneh- menden die Kunst des Bierbrauens ken- nen und erleben zugleich die Verbindung von Bier und Bibel. Gemeinsam brauen wir ein eigenes Bier und entdecken da- bei, wie Bier in biblischen Texten und der christlichen Tra- dition eine Rolle spielt. Neben spannenden Geschichten und Hintergründen aus der Bibel wird auch auf die histo- rische Bedeutung des Klosterbrauens eingegangen. Der Workshop bietet eine einzigartige Mischung aus prakti- scher Brauerfahrung und spirituellen Impulsen – ein Ge- nuss für Körper, Geist und Seele! Workshop. Wir treffen uns im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt. Der Unkosten- beitrag von 10,00 Euro wird am 05.04.25 bar bezahlt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 31.03.25 telefonisch (0751 43656) oder per Mail (pfarramt.baienfurt@elkw.de) an. Leitung: Martin Schöberl & Jörg Stratmann Tischabendmahl am Gründonnerstag, 17. April um 19.00 Uhr im Dietrich-Bon- hoeffer-Saal, Dorfplatz 2/1 in Baindt Herzliche Einladung zu einer etwas an- deren Form des Abendmahlsgottes- dienstes, in der wir mit Anklängen an eine jüdische Pas- sah-Feier feiern, in der Jesus das Abendmahl am ersten Gründonnerstag gestiftet hat. Wir bitten um Voranmeldung (telefonisch, schriftlich oder per Mail) im Pfarramt bis spätestens Dienstag, 15. April, damit wir genügend Plätze am Tisch vorberei- ten können. Ihr Pfarrer Martin Schöberl Lesung mit Ruth Frenk: „Bei uns war alles ganz normal“Memoiren einer niederländisch-jüdischen Sängerin in Deutschland – Herausgegeben und mit einem Nachwort von Erhard Roy Wiehn, Hartung-Gorre Verlag Kons- tanz In ihren Memoiren hat sich Ruth Frenk etwas von der Seele geschrie- ben, was unbedingt lesenswert ist: ein Stück niederländisch-deutsch-jü- discher Geschichte und Zeitgeschichte. Die Veranstaltung ist kostenlos. Ort: Evangelische Kirchengemeinde Weingarten Ev. Gemeindehaus, Abt-Hyller-Str. 17/1 88250 Weingarten Zeit: 23. April 2025 (Mittwoch) 19:00 – 21.00 Uhr Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. (AG Bodensee-Region), Littenstraße 105, D-10179 Berlin Wir laden herzlich ein April: 14.04. Hubert Gärtner: „Verwa- schenes Italien”, Aquarell Mai: 12.05. Viktoria Roth: „Schmetter- linge”, Aquarell Juni: 16.6. Elli Duelli: „Die südliche Landschaft”, Gouache oder Acryl Anmeldungen bitte immer bis spätestens 4 Tage vor dem Termin Petra Neumann-Sprink Tel.: 0751-52501mobil: 0177-4061011 p.neumann.sprink@gmx.de Kreativer Montag im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt, Dorfplatz 2/1 Wir beginnen – wenn nichts anderes angegeben ist – um 8.30 Uhr, Ende gegen 11.30 Uhr. Der Kostenbeitrag beträgt in der Regel 7,50 €; Material nach Verbrauch Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 11 Frauenkreis am Mittwoch, den 9.4.2025 um 19:00 Uhr Ganz herzlich lädt der evangelische Frauen- kreis der Kirchengemeinde Baienfurt Baindt zu seinem nächsten Treffen ein. Pfarrer Eberhard Seyboldt wird mit uns über Bibelstellen sprechen, die von dem Thema „Schuld im Alter” berichten. Wir freuen uns auf einen tief- gründigen Abend mit guten Gesprächen. Das Frauenkreisteam Christliche Brüdergemeinde Baienfurt (Baptisten) e.V. Baindter Str. 11, 88255 Baienfurt Homepage: www.baptisten-baienfurt.de E-Mail: info@baptisten-baienfurt.de Gottesdienste Unsere Gottesdienste sind offen für Besucher und fin- den sonntags um 10 Uhr statt. Weitere Veranstaltungen werden auf der Homepage der Brüdergemeinde ange- kündigt. Vereinsnachrichten SV Baindt 1959 e.V. Bericht Mitgliederversammlung am 21.03.25 Am Freitag, 21.03.2025 nahmen 30 Mitglieder an der Jah- reshauptversammlung teil. Der erste Vorsitzende Ralf Mischkowski begrüßte die Anwesenden, insbesondere Bürgermeisterin Simone Rürup und das Ehrenmitglied Helmut Boenke. Im Geschäftsbericht des Vorsitzenden berichtete Ralf Mischkowski über die Tätigkeiten des Ver- einsrats im vergangenen Jahr und konnte über einen Mitgliederzuwachs von 6 % auf 1.096 Mitglieder (Stand 01.01.25) berichten. Der Bericht des Kassiers Stefan Boen- ke zeigte eine gute finanzielle Lage und die Kassenprü- ferin Jutta Raubald berichtete, dass alle Vereinskassen ordnungsgemäß geführt sind und die Entlastung der Vor- standschaft beantragt wird. Die Berichte der Abteilungen wurden Abteilungsleiter Turnen/Leichtathletik (Christian Staud), Fußball (Klaus Zimmermann), Alpin Team (Dani- el Schupp), Orientierungslauf (i.V.) und Tischtennis (i.V.) vorgetragen und zeigten das abwechslungsreiche Sport- programm, welches innerhalb der Abteilungen im ver- gangenen Jahr angeboten wurde. Im Anschluss an die Abteilungsberichte wurde über eine Satzungsänderung abgestimmt und von den Mitgliedern positiv zugestimmt. Anschließend erfolgte unter der Leitung von Bürgermeis- terin Simone Rürup (Vielen Dank!) die Entlastung der Vor- standschaft. Bei den nachfolgenden Wahlen, ebenfalls geleitet von Frau Rürup, wurden folgende Vorstandsmit- glieder einstimmig für zwei Jahre gewählt: • Erster Vorsitzender Sven Zeller (neu) • Zweiter Vorsitzender Klaus Zimmermann (neu) • Kassier Tobias Novak (neu) • Schriftführerin Nina Assanti (neu) • Mitgliederbeauftragte Sarah Seidenspinner (neu) • Zwei Kassenprüfer (1 Jahr) Jutta Raubald, Walter Nä- gele Wir heißen die neu gewählten Vorstandsmitglieder herz- lich willkommen und wünschen ihnen viel Freude bei ihren Aufgaben! Bedanken möchten wir uns bei unseren lang- jährigen Vorstandsmitgliedern Ralf Mischkowski (Erster Vorsitzender), Stefan Boenke (Kassier) und Celia Misch- kowski (Schriftführerin) Abteilung Fußball Zurück in der Erfolgsspur SV Baindt - TSV Tettnang 3:1 (2:1) Tore: 1:0 Dischl (11.), 1:1 Maurer (13), 2:1 Fischer (45+1.), 3:1 Fischer (81.) SV Baindt II - FV Rot-Weiß Weiler II 1:0 (1:0) Tore: Brugger (45+2.) Vorschau: Sonntag, 06.04 12.45 Uhr FC Scheidegg II - SV Baindt II 15.00 Uhr FC Scheidegg - SV Baindt Jugendfußball Juniorinnenfußball B1-Juniorinnen SV Jungingen - SGM Baindt/ Fronreute 2:0 Im Nachholspiel gegen den SV Jungingen gingen wir als krasser Außenseiter ins Spiel, doch durch konsequente Zustellen der Passwege und ein kompaktes Mittelfeld konnten wir die Offensivstärke des Gegners gut eingren- zen. Somit hielten wir zur Halbzeit ein torloses Remi. Nach der Pause ein ähnliches Bild, wobei wir uns gar die ein oder andere Chance durch Maylin und Pippa erarbeiten konnten, doch nach einer zu kurzen Abwehr, konnten die Gegnerinnen einen Schuss von der Strafraumgren- ze auf unser Tor abgeben, als sich der Ball von oben ins Netz senkte. Nur wenig später konnte sich eine gegneri- sche Spielerin per Doppelpass zwar sehenswert durch- setzen, doch das Tor war aus stark abseitsverdächtiger Position. Wir stecken trotz des Rückstands nicht auf, hiel- ten weiterhin dagegen und konnten das Ergebnis halten. Trotz der Niederlage konnten wir mit dem Spiel und dem Engagement der Mannschaft durchaus zufrieden sein. Es spielten: Sara Jukic (T), Vivienne Progzeba, Philina Ziegler, Sarah Leibfarth, Lea Hoffmann, Sophie Heilmeier, Hanaa Alosh, Maylin Kretzer, Lena Pfleghaar, Annemarie Hoffmann, Haifaa Alosh, Lou Elsäßer, Philippa Kaplan, Pauline Preis SGM Baindt/ Fronreute - SV Unterjesingen 2:2 Nach dem guten Spiel in Jungingen wollten wir uns ähn- lich gut gegen den Tabellenvierten aus Unterjesingen verkaufen. Wir gingen von Beginn an konzentriert zur Sache, machten die Räume eng, waren jedoch im letz- Seite 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 ten Drittel jedoch noch mit zu wenig Präzision im letzten Pass und so musste ein Fernschuss von Lea Hoffmann her, um die Führung zu erzielen. In der zweiten Halbzeit spielten wir weiter überlegen und ein schneller Gegenzug von Hanaa mit Ablage vor dem Tor auf Pippa, die die- sen Ball im Tor versenkte, gingen wir mit 2:0 in Führung. Die Gegnerinnen wachten jetzt auf und setzen uns mehr unter Druck, allerdings ohne dabei wirklich zwingend zu sein. Unglücklicherweise führten zwei Missverständnisse in der Abwehr zu zwei unnötigen Gegentoren, so dass wir uns leider nicht vollständig belohnen konnten. Trotzdem ein gutes Spiel, was eine aufstrebende Tendenz zeigt. Es spielten: Sara Jukic (T), Lena Füssel, Vivienne Pog- rzeba, Sarah Leibfarth, Amelie Metzler, Lea Hoffmann, Sophie Heilmeier, Greta Heilmeier, Hanaa Alosh, Sarah Schmid, Annemarie, Hoffmann, Lena Pfleghaar, Philippa Kaplan, Lou Elsäßer B2 Juniorinnen TSV Schlachters - SGM Baindt Fronreute II 7:0 D-Juniorinnen TSV Grünkraut - SGM Baindt Fronreute 0:3 E-Juniorinnen SV Maierhöfen-Grünenbach - SGM Baindt Fronreute I 0:16 SGM WRZ 2010 / Horgenzell - SGM Baindt Fronreute II 4:2 TC Baindt e.V. Frühjahrsputz im Vereinsheim Liebe Mitglieder, unser diesjähriger Frühjahrsputz im Ver- einsheim findet am FREITAG, 11. April 2025 ab 13:30 Uhr statt. Viele Helfer*innen sorgen für ein schnelles Ende: Deshalb freuen wir uns auf Jede*n . Wer möchte, kann gerne den eigenen Putzeimer mit Zubehör und Handschuhe mitbringen. Kaffee und Kuchen gibt es zur Stärkung! Bitte kurze Anmeldung bei Marion per WhatsApp oder Anruf: 0174 925 0499. Wir freuen uns aufs Wiedersehen nach der Winterpause. Marion vom Bewirtungsteam Landjugend Baindt e.V. Jahreshauptversammlung Am Samstag, den 29. März 2025, fand die Jahreshauptversammlung der Land- jugend Baindt statt. Gemeinsam blickten wir auf das vergangene Jahr zurück, in welchem unser 75-jähriges Jubiläum ein großes Highlight war. Außerdem gab es einen ausführlichen Kassenbericht und einen Aus- blick auf die kommenden Aktivitäten. Anschließend wurde die Vorstandschaft entlastet und neu gewählt. Unser neuer Vorstand: - Niklas Späth (1. Vorstand) - Simon Lang (2. Vorstand) - Nadine Haug (1. Vorständin) - Sira Wöhr (2. Vorständin) - Daniel Kronenberger (Kassierer) - Niklas Zink (Kassierer) - Simon Wöhr (Externer) - Tim Raubald (Externer) - Stefanie Schad (Schriftführerin) - Julian Kurz (Zeugwart) - Jannis Kaplan (Programmteam) - Tabea Lins (Programmteam) Wir sagen Dankeschön an unsere Vorstandsmitglieder für eure tatkräftige Unterstützung: - Melina Stephan (Kassiererin) - Josua Kapler (Programmteam) Außerdem gab es auch im Förderverein Veränderungen in der Vorstandschaft: - Patrick Späth (1. Vorstand) - Tobias Kränkle (2. Vorstand) Wir sagen Dankeschön an unser Vorstandsmitglied für seine tatkräfte Unterstützung: - Florian Kränkle (1. Vostand) Nach der Versammlung fand das Jahresessen in d’Hütte in Bavendorf statt, wo der Abend bei gutem Essen und Gesprächen ausklang. Schalmeienkapelle Baindt e.V. Generalversammlung der Schal- meienkapelle 1987 Baindt e.V. Liebe Mitglieder! Unsere diesjährige Generalversammlung findet am Frei- tag, den 11.04.2025 um 20.00 Uhr wie gewohnt im Bischof-Sproll-Saal in Baindt statt. Hierzu möchten wir Euch recht herzlich einladen. Tagesordnung: 1. Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden 2. Bericht des Schriftführers 3. Bericht des musikalischen Leiters 4. Bericht des Kassierers 5. Bericht der Kassenprüfer 6. Entlastung der Vorstandschaft 7. Wahlen - zu wählen in diesem Jahr: - Erster Vorstand - Zeugwart - Schriftführer - 1 Kassenprüfer 8. Ehrungen, Verschiedenes Wünsche und Anträge sind bis spätestens 10.04.2025 schriftlich an den Ersten Vorstand zu richten. Auf ein zahlreiches Erscheinen freuen sich Eure SCHALMEIEN BAINDT Jahreshauptversammlung Förderverein Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Schalmeienkapelle Baindt findet am Freitag, den 11.04.2025 um 19:30 Uhr im Bischof Sproll Saal in Baindt statt. Alle Mitglieder der Schalmeienkapelle sind herzlich ein- geladen! Blutreitergruppe Zweite Jahreshauptversammlung der Blutreitergruppe Baindt 1906 e.V. am Freitag, den 25.04.2025 Am Freitag, den 25.04.2025, um 20 Uhr sind alle Mitglieder, Blutreiterinnen, Blutreiter, Jugendliche und Ehemalige herzlich eingeladen in den Bischof-Spro- ll-Saal zur Jahreshauptversammlung. Folgende Tages- ordnung wurde aufgestellt: 1. Begrüßung 2. Dokumentation und Feststellung der Anwesenheit 3. Feststellung der Tagesordnung 4. Totenehrung Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 13 5. Bericht des Vorstandes 6. Bericht des Schriftführers 7. Bericht des Kassierers 8. Bericht der Kassenprüfer 9. Entlastung der Vorstandschaft 10. Bericht des Gruppenführers von der Gruppenführer- versammlung in Weingarten 11. Beschluss über die Höhe des Versicherungsbeitrages zum Blutritt in Weingarten 12. Anmeldung zum Blutritt in Weingarten am 30.05.2025 13. Anmeldung zum 29. St. Georgsritt in Bergatreu- te-Gwigg am 18.05.2025 14. Ehrungen 15. Beschluss über den Proberitt am 29.05.2025 um 13.45 Uhr in Sulpach 16. Beschluss über Ort und Zeitpunkt der Nachbespre- chung am Abend des Blutfreitags 17. Wünsche und Anträge Anträge zur Versammlung sind bis zum 18.05.2025, schriftlich beim Vorstand einzureichen. Aufgestellt: Baindt, den 29.03.2025 Werner Elbs, Vorsitzender BITTE BEACHTEN: Der Versicherungsbeitrag zum Blutritt in Weingarten ist mit der Anmeldung in bar zu bezahlen. Volleyball LJ Baindt Saisonabschluss & Pokalfinale Vier Punkte kamen am Wochenende auf das Konto der Volleyball Landjugend Baindt 1. Der Start gegen die Wilde Hor- de TV Bingen lief zunächst recht souverän (25:14). Und auch der zweite Satz begann stark bis beim Stand von 18:18 mehrere Schiedsrichterentscheidungen die Mann- schaft aus dem Tritt brachten und danach für den Rest des Spiels irgendwie der Wurm drin war (19:25; 12:25). Die kurze Verschnaufpause brachte die Baindter gegen die BSG Immenstaad Dornier-Reha aber wieder in die Spur. Und so fanden die Gastgeber wie bereits beim letzten Spieltag die Energie, sich trotz Rückstand aufzuraffen und zurückzukämpfen. Ein großer Dank geht hierbei auch an all unsere großen und kleinen Superfans, sowie alle Fa- milien, die uns so toll unterstützen! Mit viel „Spaß an der Freude“ gingen die Comeback-Kings am Ende als Sieger vom Platz (25:22 und 25:21) und bleiben auf Platz 7 der Tabelle – noch vor Langenargen und Immenstaad. Die VLJ Baindt 2 hatte am Sonntag leider nicht ganz so viel Glück. Trotz toller Einzelleistungen, wie beispielswei- se starker Abwehr und im wahrsten Sinne des Wortes überragendem Angriff, reichte es am Ende leider weder gegen die TG Biberach (19:25 und 14:25,) noch gegen den Tabellenersten, die SSV Ulm 1846 1 (14:25 und 20:25) für Punkte. Damit bleibt die VLJ Baindt 2 zum Ende der Sai- son auf Platz 5. Doch Zeit zum Ausruhen bleibt nicht! Am Sonntag, 06.04.2025 findet in Baindt das nächste Großevent statt, denn die VLJ Baindt 1 hat es zum wiederholten Mal in das Seite 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Bezirkspokalfinale Mixed geschafft. Gegner sind alte Be- kannte: der VfB Ulm und der SV Jedesheim. Es geht los ab 13.00 Uhr und wir freuen uns über jede Unterstützung – besonders die laute! Kunstkreis Die Mitglieder vom Kunstkreis haben neue Bil- der zum Thema Frühling im Rathaus ausgestellt. Ein Besuch zu den Öffnungszei- ten des Rathauses lohnt sich. Die Mitglieder vom Kunstkreis freuen sich auf ihren Besuch. Schwäbischer Albverein OG Weingarten Walking jeden Donnerstag 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten Wer hat Lust, mit uns zu walken? Wir treffen uns ganzjährig jeden Donners- tag um 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten und walken ca. 1,5 Stunden. Gäste sind herzlich willkommen! Drei-Täler-Wanderung beim Schloss Mochental Vom Schloss Mochental wandern wir das Bachtal hinauf zum Ehinger Besinnungsweg mit dem Kunstwerk „enger und weiter Horizont“. Über den Sauberg kommen wir zu- rück zur Einkehr in das Schokostüble. Wir treffen uns am Sonntag, 13.04.2025 um 9.00 Uhr auf dem Festplatz in Weingarten. Rückkehr ca. 18.00 Uhr. Gehzeit: ca. 3 Std., 10 km, 200 hm. Fahrpreis 16 € für Mitglieder, Gäste 2 € extra. Mitnehmen: Vesper, Trinken, gutes Schuhwerk, Wechselschuhe, nach Bedarf Stöcke. Anmeldung ab 09.04.2025 - T. 0151-12952100 (AB) bis 18 Uhr am Vortag. Wanderführung: Petra Junginger E-Mail: wan_ja@web.de Bei schlechtem Wetter wird die Wanderung abgesagt, ggf. Informationen im Ansagetext - T. 0151-12998910 ab 20 Uhr am Vortag. Gäste sind herzlich willkommen! Schützengilde Baindt Einladung zum Osterschießen 2025 An alle Mitbürger, Vereine, Stammtische und Gruppierungen: Die Schützengilde Baindt ladet die Bevölke- rung und Vereine zum alljährlichen Osterschießen in unser Schützenhaus nach Baindt ein. Geschossen wird in den Disziplinen LG Einzel und LG Mannschaft. Die Wertung erfolgt für aktive Schützen und allgemeine Schützen ge- trennt. Eine Mannschaft besteht aus vier Schützen bzw. Schützinnen mit jeweils 5 Schuss. Hier zählt der beste Treffer jedes Mannschaftmitglieds. Aufgrund der hohen Nachfrage werden wir die Disziplin LP aktiv/allgemein als separate Disziplin anbieten (ohne Klassentrennung aktiv/passiv). Wir bieten folgende Trainingszeiten an, wo erfahrene Sportschützen mit Tipps und Tricks euch unterstützen. Mittwoch, 26.03.2025 von 19:00 - 21:00 Uhr Mittwoch, 02.04.2025 von 19:00 - 21:00 Uhr Mittwoch, 09.04.2025 von 19:00 - 21:00 Uhr Gesonderte Trainingszeiten nach Rücksprache möglich. Schießzeiten für das Osterschießen: Dienstag, den 15.04. von 18:00 – 22:00 Uhr Mittwoch, den 16.04. von 18:00 – 22:00 Uhr Donnerstag, den 17.04. von 18:00 – 22:00 Uhr Siegerehrung: Ostermontag, den 21.04.2025 ab 10:00 Uhr beginnt der Frühschoppen. Die Siegerehrung beginnt um 10:30 Uhr. Mit freundlichem Schützengruß Stefan Schnez Sportleiter SGi Baindt Aus dem Landkreis Garten- und Blumenfreunde Baienfurt e.V. Resilienz schlägt Wurzeln – Wie Hobbygärtner die (ei- gene) Widerstandskraft stärken und aktiv den Wandel des Ernährungssystems mitgestalten Die Ökotrophologin und Resilienz-Trainerin Carmen Hü- gemann ist am Freitag, 11. April 2025 um 20.00 Uhr im Gasthaus Bräuhäusle in Baienfurt zu Gast. In ihrem interaktiven Fachvortrag erläutert sie die Bedeu- tung von Resilienz und gibt Impulse für ein bewussteres Ernährungs- und Einkaufsverhalten. Sie erklärt außerdem, warum Hobbygärtner für einen Wandel des Ernährungs- system so wichtig sind und sammelt zusammen mit den Teilnehmenden Ideen, wie die Resilienz im eigenen Garten Wurzeln schlagen kann. Carmen Hügemann ist als Refe- rentin für Ernährung und Diversifizierung beim Landwirt- schaftsamt Bodenseekreis beschäftigt. Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein. Keine Anmeldung erforderlich. Ihre Garten- und Blumenfreunde Baienfurt e.V. Gertrud Rittler, Pressereferentin Deutsches Rotes Kreuz Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf: Jetzt Blutspender*in wer- den Blut wird täglich zur Behandlung von Patient*innen in Krankenhäusern benötigt. Der DRK-Blutspendedienst appelliert an alle Unentschlossenen sich jetzt einen Ter- min zur Blutspende zu buchen: Es ist nie zu spät für eine gute Tat. Täglich werden allein in Baden-Württemberg und Hessen etwa 2.700 Blutspenden benötigt. Patient*innen aller Al- tersklassen sind auf eine kontinuierliche und lückenlose Versorgung angewiesen. Viele Menschen merken erst, wie wichtig eine Blutspen- de ist, wenn sie selbst oder ihr Umfeld durch einen Unfall oder eine Krankheit plötzlich Blut benötigen. Das DRK appelliert daher: Es ist nie zu spät für die gute Tat. Die Blutspende ist die einfachste Möglichkeit, um Leben zu retten. Benötigt wird für eine Blutspende lediglich etwa eine Stunde Zeit, davon dauert die reine Blutentnahme nur knappe 10 Minuten. Abgenommen werden 500 Millili- ter Blut. Den Flüssigkeitsverlust kann ein gesunder Körper ohne Probleme kurzfristig wieder ausgleichen. Wertvolles Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 15 Plus: Wenige Wochen nach der ersten Blutspende erfah- ren Spender*innen ihre eigene Blutgruppe - eine Informa- tion, die im Notfall lebensrettend sein kann. So läuft eine Blutspende ab: Wunschtermin online re- servieren und am Tag der Spende reichlich (alkoholfrei) trinken. Vor Ort unter Vorlage des Personalausweises an- melden und medizinischen Fragebogen ausfüllen. Durch eine kleine Laborkontrolle und ein ärztliches Gespräch wird festgestellt, ob gespendet werden darf. Es folgt die Blutspende und im Anschluss die wohlverdiente Ruhe- pause mit leckeren Snacks. Worauf warten? Jetzt direkt Termin sichern. Eine Blutspende kann bis zu drei Menschen helfen. Weitere Informationen rund um das The- ma Blutspende unter www.blutspende.de oder telefonisch kostenfrei unter 0800 11 949 11. NÄCHSTER TERMIN in 88284 MOCHENWANGEN Mittwoch, dem 16.04.2025 von 14:30 Uhr bis 19:30 Uhr Grundschule, Sportplatzweg 3/1 Jetzt Termin buchen: www.blutspende.de/termine Informationsveranstaltungen am 10. und 15. April „Wie mache ich meinen landwirtschaftlichen Betrieb kontrollsicher?“ Alle Landwirtinnen und Landwirte sowie landwirtschaft- liche Betriebe sind herzlich zur bevorstehenden Infor- mationsveranstaltung „Wie mache ich meinen land- wirtschaftlichen Betrieb kontrollsicher?“ eingeladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die ihre Abläufe optimieren und sicherstellen möchten, dass sie alle Anforderungen erfüllen. Die Veranstaltung (gleiche Inhalte) findet an zwei Terminen statt. Am 10. April um 20:00 Uhr findet eine Präsenzveranstaltung im Gasthaus Ochsen in Kißlegg statt. Am 15. April besteht die Möglich- keit, an der gleichen Veranstaltung um 20:00 Uhr online teilzunehmen. Der Einwahllink zur Online-Veranstaltung ist hier verfügbar: https://www.rv.de/22126779. Bei beiden Terminen ist kei- ne Anmeldung erforderlich. Inhalte der Veranstaltung werden sein: • Vorstellung der aktuellen Vorgehensweise beim Flä- chen Monitoring und der Antragsteller App • Informationen zur Konditionalität und den entspre- chenden Anforderungen • Auskunft zu den Kontrollen der Tierkennzeichnung Jobmesse für Geflüchtete in Ravensburg Am Donnerstag, 10. April 2025, findet im Schwörsaal in Ravensburg wieder eine Jobmesse für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund statt. Von 10 bis 13 Uhr präsentieren Arbeitgeber aus der Region ihre offe- nen Arbeitsstellen und Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. An der „Contact – Jobs und mehr“ beteiligen sich knapp 25 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Dolmetscher werden sich am Messetag darum kümmern, dass die Verständigung zwischen Arbeitgebern und Be- werbern reibungslos funktioniert. Die Messe zeichnet sich durch ihren unkomplizierten Kontakt zwischen Betrieben und Besuchern aus. So können am gleichen Tag ein Vor- stellungsgespräch, eine Probearbeit oder ein Praktikum zum Kennenlernen vereinbart werden. Die Jobmesse „Contact – Jobs und mehr“ unter dem Dach der Fachkräfteallianz Bodensee-Oberschwaben ist eine gemeinsame Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben, der Hand- werkskammer Ulm, dem Jobcenter Landkreis Ravens- burg, der Stadt Ravensburg sowie der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg. Contact – Jobs und mehr Donnerstag, 10. April 2025 10 bis 13 Uhr Schwörsaal (im Waaghaus), Marienplatz 28, 88212 Ra- vensburg Keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei TWS verzeichnet rund 29.000 Ladevorgänge Energieunternehmen zieht positive Bilanz zur Nutzung der Ladeinfrastruktur 2024 – Schnellladestation in Ra- vensburger Marktstraße geplant Insgesamt 138 öffentliche Ladepunkte an 34 Standorten betreibt die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) in Ravensburg und Umgebung. Jetzt liegen die Nutzungszahlen für das Jahr 2024 vor: Rund 29.000 Ladevorgänge hat die TWS 2024 registriert. E-Mobilisten haben im vergangenen Jahr insgesamt fast 500.000 Ki- lowattstunden twsÖkostrom geladen; das sind rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr. „Wir freuen uns über den Zuwachs“, sagt Robert Sommer, Bereichsleiter Markt der TWS. Die positive Bilanz bestätige die TWS in ihrem Engagement. „E-Mobilität ist ein wichtiger Baustein für Klimaschutz und damit für unsere künftige Lebensqua- lität“, betont er. Die Ladestation in der Ravensburger Marktstraße war mit insgesamt 2.528 Ladevorgängen im vergangenen Jahr besonders beliebt, gefolgt von der Ladesäule in der Gab- lerstraße in Weingarten auf dem zweiten Platz und dem Standort am Goetheplatz in Ravensburg an dritter Stelle. Neue Schnellladesäule in der Marktstraße geplant Um der hohen Nachfrage in der Ravensburger Marktstra- ße zu begegnen, wird die TWS dort in Kürze zwei neue DC-Schnellladepunkte installieren, zusätzlich zu den be- stehenden AC-Ladesäulen. „Wir erhöhen damit den Kom- fort für E-Mobilisten weiter,“ erklärt Robert Sommer. Von der bestehenden AC-Ladesäule wird nach Fertigstellung der Schnellladesäule ein Ladepunkt exklusiv dem tws- Ecarsharing zur Verfügung stehen. Alltagsbewältigung für Krebspatienten Die Diagnose Krebs und die damit verbundenen seeli- schen und körperlichen Belastungen verändern den Alltag der Betroffenen. Dafür bietet die Krebsberatungsstelle Ravensburg folgende Entspannungskurse an: QiGong: Durch ruhige oder bewegte Übungen wird die Lebensenergie Qi wieder in Fluss gebracht, Selbsthei- lungskräfte werden unterstützt. Yoga: Mit Yoga und Atemübungen werden Stresshormo- ne reduziert und die persönliche Beweglichkeit gefördert. Yoga wirkt im Alltag und bei Lebenskrisen unterstützend. Muskelrelaxation: Zur Verbesserung des Wohlbefindens werden Anspannungen gelöst, Methoden für einen ge- sünderen Schlaf werden thematisiert. Achtsamkeit: Es werden Atemtechniken, Body-Scan, achtsames Gehen und Sitzen und achtsames Wahrneh- men von Gedanken und Gefühlen zur praktischen An- wendung im Alltag vermittelt. Seite 16 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Informationen, Termine und Anmeldung bei der Krebs- beratungsstelle Ravensburg vormittags unter Tel.: 0751- 872593 oder über krebsberatung@oberschwabenklinik. de Naherholung zwischen Schussen und Seen Gästeführung am Sonntag, 6. April 2025 Von der Sonnenuhr zum Navi Gästeführer: Kurt Drescher Treffpunkt: Parkplatz Häcklerweiher Beginn: 14:30 Uhr Bitte denken Sie an geeignetes Schuhwerk. Die Sonnenuhr bei Vorsee, Quelle: Gemeinde Fronreute, Marius Hartinger Auf einem gemütlichen 3,5 km langen Spaziergang werden viele Aspekte zum Thema Zeit beleuchtet. Was ist Zeit überhaupt? Welche Rolle spielt sie in unserem Alltag? Wie misst man die Zeit? Woher weiß man, wie alt manche Fund- stücke aus unseren Mooren sind? Was hat die Zeit mit dem GPS auf meinem Han- dy zu tun? Diese und weitere Fragestellungen werden anschaulich und allgemeinverständlich besprochen. Da es im We- sentlichen um naturwissenschaftliche und philosophische Themen geht, ist diese Führung für Menschen ab ca. 16 Jahren geeignet. Wir würden uns freuen, Sie auf dieser Gästeführung be- grüßen zu dürfen. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Führung kostenlos. Jugend- liche ab 15 Jahren und Erwachsene zahlen 5,00 EUR. Die Führungen dauern circa 2 bis 3 Stunden. Weitere Informationen zu unseren Führungen und den Newsletter finden Sie hier: www.zwischenschussenundseen.de Selbsthilfegruppe Demenz des DRK-Kreisverbandes Ravensburg Demenz: Krankheit mit vielen Gesichtern Wer ein angehöriges Familienmitglied mit der Diagnose Demenz betreut und pflegt, hat eine einzigartige individu- elle Situation zu meistern. Die Anwesenden der Selbsthil- fegruppe Demenz des DRK-Kreisverbandes Ravensburg wissen den informativen Austausch in der offenen Gruppe in der Ulmer Straße daher sehr zu schätzen. Unterschiedliche Familienstrukturen wenn die Diagnose gleichlautend ist: Die familiären und persönlichen Situationen unterscheiden sich so grundle- gend, wie die Ausprägung der Erkrankung. Die Selbsthil- fegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz je- den dritten Mittwoch eines Monats bietet ihnen informelle Unterstützung und Austauschmöglichkeit. Moderiert wird sie von DRK-Mitarbeiterin Theresa Adam. Teilnehmende bringen ihre eigene Situation zur Sprache, drücken aber auch ihren Dank aus: „Es tut mir einfach gut, hier zu sein“, freut sich eine Frau. Ihr Mann ist an vaskulärer Demenz und Parkinson erkrankt ist. Es sei im angefüllten Pflege- alltag oft die einzige Zeit für sie selbst. Aufwendige Organisation und Bürokratie Bei allen Unterschieden der Krankheitsausprägung herrscht Einigkeit darüber, dass alle unter dem hohen Aufwand für die Beschaffung der passenden Informati- onen sowie dem Zeitaufwand für Anträge oder Verträge leiden. Theresa Adam machte für die neuen Gäste noch- mal ein akutes Problem deutlich: „Beim letzten Treffen haben wir schon darüber gesprochen, wie schwierig es oft ist, Dienstleistungen zu bekommen.“ Noch schwieriger wird es bei der Suche nach stationärer Unterbringung. Wer einen Pflegeplatz sucht, muss in Frage kommende Pflegeheime der verschiedenen Träger per „Listen“ müh- sam einzeln abtelefonieren. Gutes soziales Gefüge ist hilfreich Ein Mann erzählt aber auch von einem achtsamen sozi- alen Umfeld am Wohnort seiner demenziell erkrankten Mutter. Wenn sie etwa wiederholt auffallend viele Dinge im Supermarkt einkaufe, kontaktiere ihn ein Mitarbeiter. Eine Teilnehmerin ist angetan vom positiven Miteinander in dem Ort, in dem die Mutter inzwischen im Pflegeheim lebt. Wenn sie mit ihrer Mutter unterwegs ist, trifft sie auf viel Verständnis. „Die Leute in den Läden sind Gold wert“, sagt sie. Pflegeversicherung: Errungenschaft mit Schönheits- fehlern Ärgerlich ist für manch Anwesende, dass höhere Zahlun- gen der Pflegeversicherung durch Kostenerhöhungen für die Dienstleistungen aufgefressen werden. Theresa Adam machte aber auch deutlich, dass die Pflegeversicherung bei allen Schwierigkeiten eine Errungenschaft ist. Für die Region Ravensburg hebt sie unter anderem die gute Anbindung ans Zentrum für Psychiatrie (ZfP) und den verlässlichen Pflegestützpunkt beim Landratsamt her- vor. Die Stunde schließt sie mit interessanten Terminen und Verweisen auf hilfreiches Informationsmaterial für pflegende Angehörige. Selbsthilfegruppe Demenz des DRK-Kreisverbandes Ravensburg Immer am dritten Mittwoch im Monat Ulmer Straße 95, 88212 Ravensburg Kontakt: theresa.adam@rotkreuz-ravensburg.de Neuer Fortbildungskurs: Fit für den Meisterbrief in der Hauswirtschaft Die Fachschule für Landwirtschaft Fachrichtung Haus- wirtschaft in Bad Waldsee bietet ab 2025 wieder einen neuen Fortbildungskurs mit dem Ziel der Meisterprüfung in der Hauswirtschaft an. Der zweijährige Lehrgang beginnt im November 2025 und findet berufsbegleitend an zwei Tagen in der Woche (Montag und Dienstag) statt. Eine Übersicht über die Fortbildung, Eindrücke vom Un- terricht und Interviews mit Absolventinnen sind auf der digitalen Plattform padlet.com/FSLBW/Hauswirtschaft- digital zu finden. Informationen und Anmeldeunterlagen finden Inter- essierte: • auf der Homepage des Ernährungszentrums Boden- see-Oberschwaben in der Kategorie „Beruf Hauswirt- schaft“ unter www.ernaehrung-oberschwaben.de • bei Sabine Weiland (Telefon 07524/9748-6400 oder E-Mail sabine.weiland@rv.de) Für Interessierte bietet die Fachschule einen Informati- onsabend am 14. Mai um 18.00 Uhr am Fachschulstandort in Bad Waldsee, Schillerstraße 34 an. Anmeldungen dazu sind über www.ernaehrung-oberschwaben.de möglich. Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 17 Landkreis Ravensburg sucht ehrenamtli- che Patientenfürsprechende Der Landkreis Ravensburg sucht zum 1. Juli engagierte Personen für das Ehrenamt des Patientenfürsprechen- den im Landkreis Ravensburg. Die ehrenamtliche Tätig- keit beinhaltet die Beratung und Interessenvertretung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörigen. Patientenfürsprechende sind ein wichtiges Bindeglied zwi- schen den Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen und den versorgenden Institutionen. Sie bieten Beistand in schwierigen Situationen und informieren über Rechte. Ziel dieser unabhängigen Interessensvertretung ist es, unkompliziert zu helfen und neutral zu beraten. Neben vertrauensvoller persönlicher Beratung nehmen Patien- tenfürsprechende Anliegen, Wünsche und Beschwerden auf. „Als Ansprechpersonen auf Augenhöhe tragen Sie zur Klärung und Entschärfung von Konflikten bei und vermitteln zwischen den Beteiligten. Außerdem sind Sie fester Bestandteil der Informations-, Beratungs- und Be- schwerdestelle (IBB) im Landkreis und beraten Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörigen. Daher ist dies ein sehr wichtiges Ehrenamt im Landkreis Ravensburg,“ erklärt Reinhard Friedel, Dezernent für Ar- beit, Soziales und Bildung. Die Patientenfürsprechenden werden vom Kreistag be- stellt und erhalten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung. Kosten für Fort- und Weiter- bildungen für das Tätigkeitsspektrum werden übernom- men. Neben Einfühlungsvermögen für die Sorgen und Probleme anderer Menschen sind Engagement, Kommu- nikationsfreude, die Fähigkeit des geduldigen Zuhörens, ein sicheres Auftreten, die Fähigkeit zur Vermittlung in Konfliktfällen, Eigenschaften, die Patientenfürsprechende mitbringen sollten. Von Vorteil sind außerdem Kenntnisse über das Gesundheitswesen, über Patientenrechte, über die Abläufe in einem Krankenhaus sowie Kenntnisse über Behandlungs- und Versorgungssysteme für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Das Landratsamt Ravensburg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in der Position der ehrenamtlichen Patientenfürsprechenden an und begrüßt daher aus- drücklich Bewerbungen von Frauen, um eine paritätische Besetzung zu erreichen. Interessenten können sich bis zum 21. April unter Einsendung aussagekräftiger Unter- lagen bei Herrn Andreas Hollacher (a.hollacher@rv.de) bewerben. Herr Hollacher erteilt auch Informationen zur Tätigkeit (Tel.: 0751/85-3123). Der Mai im beliebten Freilichtmuseum in Wolfegg! Das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wol- fegg bietet im Mai ein vielfältiges Veranstaltungspro- gramm mit Führungen, Kursen, einem Erlebnistag, dem Familiensamstag, dem beliebten Kräuter- und Blüm- lesmarkt, dem Internationalen Museumstag, dem „Ge- denken an den Bauernkrieg“ und der langen Kultur- & Museumsnacht in Wolfegg Kräuter- und Blümlesmarkt 1. Mai 2025 | 10:00 - 17:00 | Eintritt 3,00 € | Anmeldung nicht erforderlich.Der Termin ist ein „Muss“ für viele Pflanzen- freunde: der allseits beliebte Kräuter- und Blümlesmarkt findet am 1. Mai im Bauernhaus-Museum Allgäu-Ober- schwaben Wolfegg statt! Ausgewählte Aussteller/innen bieten Kräuter, Pflanzen, Blumen, Sträucher und Stauden für den heimischen Frühlingsgarten an, die teilweise nur noch sehr selten zu finden sind. Von 10-17 Uhr kann aus- giebig ausgesucht, gefachsimpelt und eingekauft werden. Der SWR4 Gartenexperte Volker Kugel ist wieder vor Ort. Öffentliche Führung in Gebärdensprache 4. Mai 2025 | 11:30 – 13:00 | Anmeldung nicht erforderlich Diese Führung findet in Gebärdensprache statt und wird von einer Dolmetscherin begleitet! Bei der Museumsfüh- rung erfahren Sie viel über die Geschichte der bäuerlichen Bevölkerung in Oberschwaben. Sie erfahren zum Beispiel, wie die Gebäude gebaut wurden, welche Menschen darin gelebt haben und was sie gearbeitet haben. All das wird Ihnen der Museumsführer Bernhard Müller in Deutscher Gebärdensprache näherbringen. Öffentliche Führung durch die Bauernkriegs-Ausstel- lung in Gebärdensprache 4. Mai 2025 | 14:00 – 15:30 | Anmeldung nicht erforderlich Diese Führung findet in Gebärdensprache statt und wird von einer Dolmetscherin begleitet! Gerne können Sie zu Ihrer Unterstützung eine Begleitperson mitbringen! Mit Museumsführer Bernhard Müller, BAO e.V. Blinden- und Sehbehindertenverband Baden-Württemberg e.V. Inklusive Samstagsführung: Tastführung durch die Bauernkriegs-Ausstellung 10. Mai 2025 | 14:30 – 15:00 | Anmeldung nicht erforder- lich Die Führung ist eine spannende Erfahrung sowohl für nicht-sehende als auch sehende Besucherinnen und Besucher. Sehende Personen können die Führung mit einer Dunkelbrille, die von der Führungsperson ausge- geben wird, erleben. Gerne können Sie zu Ihrer Unter- stützung eine Begleitperson mitbringen! Mit Museums- führer Klaus Peters, Blinden- und Sehbehindertenverband Baden-Württemberg e.V., Bezirksgruppe Ravensburg. Öffentliche Allgemeine Museumsführung 11. Mai 2025 | 11:30 – 12:30 & 13:00 – 14:00| Anmeldung nicht erforderlich Wir führen Sie durch die wunderbare Kulturlandschaft, in die unsere 28 historischen Gebäude eingebettet sind und erzählen Ihnen die Geschichten der Häuser sowie ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Die Geschichte Oberschwabens erhält bei uns ein Gesicht und menschliche Schicksale behalten ihre Farbe. Lange Kultur- und Museumsnacht in Wolfegg 16. Mai 2025 | 18:00 – 22:00 | Anmeldung nicht erforder- lich Lernen Sie das Museum zu einer Tageszeit kennen, wenn üblicherweise die Tore längst geschlossen sind. Genießen Sie das bunte Kulturprogramm, das die Ge- meinde Wolfegg im ganzen Ort organisiert! Ob Lesung, Orgelkonzert oder Kirchenführung – überall erwartet Sie etwas Außergewöhnliches. Ein besonderer Höhepunkt: die stimmungsvolle Dämmerungsführung auf dem Mu- seumsgelände. Nur im Schein von Petroleumlaternen erfahren wir, wie wichtig Wärme und Licht waren, als es noch keinen Strom gab. Familiensamstag 17. Mai 2025 | 10:00 – 16:00 | Anmeldung nicht erforderlich Erlebt einen besonderen Tag für die ganze Familie! Ein- mal im Monat laden wir Euch zum „Familiensamstag“ ein, mit vergünstigten Familientickets zum halben Preis. Um 14 Uhr wartet ein kostenloses, öffentliches Mitmach-Pro- jekt auf Euch – spannend für Groß und Klein. Das Thema des Mitmach-Projekts: „Spurensuche in der Landschaft“ und „Kräuterkissen füllen“. Am Lädele wird zusätzlich ein kostenfreies Mitmach-Projekt zu unterschiedlichen The- men angeboten. Seite 18 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Internationaler Museumstag zum Thema „Baden-Würt- temberg spinnt“ 1 8. Mai 2025 Öffentliche Allgemeine Museumsführung 11:30 – 12:30 | Anmeldung nicht erforderlich Wir führen Sie durch die wunderbare Kulturlandschaft, in die unsere 28 historischen Gebäude eingebettet sind und erzählen Ihnen die Geschichten der Häuser sowie ihrer Bewohne- rinnen und Bewohner. Die Geschichte Oberschwabens erhält bei uns ein Gesicht und menschliche Schicksale behalten ihre Farbe. Wollprojekt für Erwachsene 13:00 Uhr | Anmeldung nicht erforderlich „Gedenken an den Bauernkrieg“ im Bauernhaus-Mu- seum und in Schloss Achberg 24. Mai 2025 | 13:00 – 22:00 | 50,00 €, Ermäßigt 40,00 Euro | Tickets nur im Vorverkauf unter Tel. 07527 9550-0 oder info@bauernhaus-museum.deRegionale Ereignis- se und Käthe Kollwitz, Theater und Konzert – zwei Orte, zwei Ausstellungen, unterschiedliche Kulturformate – ein Gedenkjahr. Schloss Achberg widmet Käthe Kollwitz 2025 eine große Retrospektive, unter anderem mit ihrem be- rühmten Bauernkriegszyklus. Das Bauernhaus-Museum thematisiert die Ursachen, Hintergründe und Ereignis- se von 1525 aus bäuerlicher Sicht und mit regionalem Schwerpunkt. Bei geführten Rundgängen erhalten Sie ver- tiefte Einblicke in die jeweiligen Ausstellungen. Ein Shuttle- service chauffiert Sie von Ravensburg ab zu und zwischen den verschiedenen Destinationen. Im Anschluss besuchen Sie das Konzert von „Sospiratem“ in Schloss Achberg. Erlebnistag: Uraltes Handwerk – die Letzten ihrer Zunft 25. Mai 2025 | 10:00 – 17:00| Anmeldung nicht erforderlich Was genau macht eigentlich ein Kürschner, was ein Kü- fer, was ein Sackmaler? Wie schmiedet man Eisen von Hand? Viele Handwerksberufe reichen bis ins ausgehen- de Mittelalter zurück – und sind heute fast ausgestorben. Im Bauernhaus-Museum führen Handwerker/innen zum Teil uralte Techniken vor. Werden Sie auch selbst aktiv – beim großen Handwerksquiz, beim Schmieden und Sei- lemachen. Öffentliche Allgemeine Museumsführung 29. Mai 2025 | 11:30 – 12:30 & 13:00 – 14:00| Anmeldung nicht erforderlich Wir führen Sie durch die wunderbare Kulturlandschaft, in die unsere 28 historischen Gebäude eingebettet sind und erzählen Ihnen die Geschichten der Häuser sowie ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Die Geschichte Oberschwabens erhält bei uns ein Gesicht und menschliche Schicksale behalten ihre Farbe. Öffnungszeiten im Mai: täglich von 10 bis 18 Uhr Adresse: Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg I Vogter Str. 4 I 88364 Wolfegg I 07527 9550-0 I info@bauernhaus-museum.de Der Mai in Schloss Achberg! Schloss Achberg bietet im Mai ein vielfältiges Veran- staltungsprogramm mit Führungen durch die Ausstel- lung „Käthe Kollwitz. MUT!“, Angeboten für Groß und Klein wie der offenen Druckwerkstatt oder Familien- führungen, dem „Gedenken an den Bauernkrieg“ und Konzerten im Rahmen des diesjährigen Bodenseefes- tivals. Ausstellung „Käthe Kollwitz. MUT!“12. April – 29. Juni Selbstbestimmt, unangepasst und mutig widersetzte sich Käthe Kollwitz (1867–1945) den Konventionen ihrer Zeit. Inmitten von radikalen Umbrüchen, Kriegen und Krisen bezog sie mit ihrer schonungslosen wie berührenden Kunst klar Position: für Humanität und Solidarität, gegen Krieg und Unrecht. Mit großem Gespür für Provokation und Dramaturgie ermutigte sie die Menschen, ebenfalls Stellung zu beziehen. Schloss Achberg präsentiert aus der einzigartigen Kollwitz-Sammlung Ute Kahl rund 120 Arbeiten und gibt somit Einblick nicht nur in die vielen Facetten der Sammlung, sondern auch in das mutige Werk und Leben einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Maifest | Chor DaCapo, Achberg 1. Mai 2025 | ab 11.00 Uhr Der Achberger Chor DaCapo feiert sein alljährliches Maifest! Bei hoffentlich gutem Wetter sind Sie eingeladen, Ihre Maiwanderung mit ei- nem Besuch auf Schloss Achberg zu verbinden. Lassen Sie sich mit Speisen, Getränken, Kaffee und selbstgeba- ckenem Kuchen vom Chor DaCapo in Kooperation mit Sibylle Bezold vom Schlosscafé verwöhnen. Kuratorinnenführung mit Marie-Theres Pecher M.A. 1. Mai 2025 | 13.00 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldung nicht erforderlichDie Kuratorin führt zu ausgewählten Werken, stellen sich dem Dialog mit dem Publikum und geben Einblicke in die Entstehung der Ausstellung “Käthe Kollwitz. MUT!” Ausstellungsführung 1. Mai 2025 + 04. Mai 2025 + 11. Mai 2025 + 18. Mai 2025 + 25. Mai 2025 + 29. Mai 2025 | 14.30 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldung nicht erforderlichIn der Führung er- leben Sie die Vielfalt Werke der bekanntesten deutschen Künstlerin Käthe Kollwitz. In ihren schonungslosen Ar- beiten bezog Käthe Kollwitz Position: Gegen Krieg und Unterdrückung, für Humanität und Widerstand. Ihre for- mal reduzierten Werke konzentrieren sich auf das We- sentliche, berühren tief und sind mit ihren Themen aktu- eller denn je. Schloss Achberg präsentiert rund 120 ihrer Zeichnungen, Grafiken und Plastiken aus der Sammlung Ute Kahl, einer der weltweit bedeutendsten Privatsamm- lungen zur Kunst von Käthe Kollwitz. Schlossführung 3. Mai 2025 | 14.30 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmel- dung nicht erforderlichDie Führung erhellt die bewegte Geschichte von Schloss und Herrschaft Achberg und wirft Blicke in die schönsten Räume des Schlosses, wie den prunkvollen Rittersaal. Kuratorenführung mit Michael C. Maurer M.A. 4. Mai 2025 | 13.00 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmel- dung nicht erforderlichDer Kurator führt zu ausgewählten Werken, stellen sich dem Dialog mit dem Publikum und geben Einblicke in die Entstehung der Ausstellung “Käthe Kollwitz. MUT!” Offene Druckwerkstatt für Kinder und Erwachsene 10. Mai 2025 | 13.00 – 17.00 Uhr | ab 5,00 Euro | Anmeldung nicht erforderlichVon der Druckgraphik von der Künstlerin Käthe Kollwitz inspiriert könnt ihr in der offenen Druck- werkstatt selbst eure eigenen Ideen und Motive drucken. Probiert euch in der Drucktechnik Linolschnitt aus und bedruckt Postkarten. Lebensraum Wald mit Förster Christian Reich 11. Mai 2025 | 14.00 – 17.00 Uhr | Anmeldung erforderlichDer Wald ist das Zuhause unzähliger Lebewesen. Gemeinsam mit dem Förster Christian Reich begeben wir uns auf die Pirsch nach Waldtieren und ihren Spuren. Spielerisch wer- den wir auch Bäume und andere Pflanzen kennenlernen. Da die Waldwege verlassen werden, ist festes Schuhwerk erforderlich. Bitte Vesper mitbringen. Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 19 Offene Druckwerkstatt für Kinder und Erwachsene 11. Mai 2025 | 13.00 – 17.00 Uhr | ab 5,00 Euro | Anmeldung nicht erforderlichVon der Druckgraphik von der Künstlerin Käthe Kollwitz inspiriert könnt ihr in der offenen Druck- werkstatt selbst eure eigenen Ideen und Motive drucken. Probiert euch in der Drucktechnik Linolschnitt aus und bedruckt Postkarten. Wie lebte Kreuzritter Benedikt? Familienführung mit Steffi Marschner 17. Mai 2025 | 15.00 Uhr | ab 5,00 Euro / Familie zzgl. Ein- tritt | Anmeldung erforderlichWas ist der Deutsche Orden? Was hat er mit Schloss Achberg zu tun? Und welches Ge- heimnis verbirgt sich hinter dem Kreuz? Mit diesen Fra- gen beschäftigen wir uns bei der Familienführung und entdecken bei einer Puzzle-Rallye quer durchs Schloss noch weitere spannende Details. Am Ende bekommt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine richtige Urkunde mit Siegeln aus Wachs. Konzert im Bodenseefestival: Michael Wollny. Artist in Residence 23. Mai 2025 | 19.00 Uhr | 30 | 22 € | Karten unter Reservix. deSolokonzerte waren bei Michael Wollny lange Zeit eine Seltenheit. Das mag an seiner Neugier auf immer neue musikalische Partner liegen – und an seiner Lust auf die gemeinsame Suche nach der Magie des Augenblicks. Den Wunsch, sich intensiver dem Soloformat zu widmen, hegte Wollny schon lange. Nun, nach zahlreichen Projekten mit Künstler/innen wie zuletzt Nils Landgren, Emile Parisien oder Vincent Peirani sowie dem Zusammenspiel mit Lite- ratur und Schauspiel, scheint die Zeit reif für einen nach innen gerichtetem Blick. „Gedenken an den Bauernkrieg“ im Bauernhaus-Mu- seum und in Schloss Achberg 24. Mai 2025 | 13:00 – 22:00 | 50,00 €, Ermäßigt 40,00 Euro | Tickets nur im Vorverkauf unter Tel. 07527 9550-0 oder info@bauernhaus-museum.deRegionale Ereignis- se und Käthe Kollwitz, Theater und Konzert – zwei Orte, zwei Ausstellungen, unterschiedliche Kulturformate – ein Gedenkjahr. Schloss Achberg widmet Käthe Kollwitz 2025 eine große Retrospektive, unter anderem mit ihrem be- rühmten Bauernkriegszyklus. Das Bauernhaus-Museum thematisiert die Ursachen, Hintergründe und Ereignis- se von 1525 aus bäuerlicher Sicht und mit regionalem Schwerpunkt. Bei geführten Rundgängen erhalten Sie ver- tiefte Einblicke in die jeweiligen Ausstellungen. Ein Shuttle- service chauffiert Sie von Ravensburg ab zu und zwischen den verschiedenen Destinationen. Im Anschluss besuchen Sie das Konzert von „Sospiratem“ in Schloss Achberg. Konzert im Bodenseefestival: Sospiratem „Und kommst du liebe Sonn nicht bald“ 24. Mai 2025 | 19.00 Uhr | 30 | 22 € | Karten unter Reservix. deDer Bauernkrieg war das Ausbrechen eines Schwel- brandes, ein Versuch, Freiheit zu erkämpfen. Kunst hat die Macht und die Pflicht, uns an solche Ereignisse zu erinnern und sie zu verarbeiten. Das Leipziger Ensemble Sospiratem hat für das Gedenkjahr ein szenisches Kon- zertprogramm entworfen, das mit deutschsprachiger Musik des 16. /17. Jahrhunderts ein ästhetisches Panora- ma des Aufstandes zeichnet. „Und kommst du liebe Sonn nicht bald“ beleuchtet kritisch historische Prozesse und den Umgang mit ungleichen Machtverhältnissen. Dabei äußern sich historische und zeitgenössische Persönlich- keiten. Ihre Stimmen dienen als Projektionsfläche für die Gedanken des Publikums. Historische Lieder und Texte werden so ein Spiegel für die Gegenwart. Kuratorenführung mit Michael C. Maurer M.A. 25. Mai 2025 | 13.00 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmel- dung nicht erforderlichDer Kurator führt zu ausgewählten Werken, stellen sich dem Dialog mit dem Publikum und geben Einblicke in die Entstehung der Ausstellung “Käthe Kollwitz. MUT!” Konzert im Bodenseefestival: Kinderkonzert „Die Schurken unterwegs nach Umbidu“ 26. Mai 2025 | 15.00 Uhr | 9 € | Karten unter Reservix.deAn einem kalten, ungemütlichen Abend begegnen sich ein paar kauzige Gestalten unter einer Brücke. Der eine hat eine Trompete dabei, der nächste ein Akkordeon, der drit- te eine Klarinette und der vierte einen ausgewachsenen Kontrabass. Mit Hilfe der Musik lernen sie sich von ihrer charmanten, witzigen Seite kennen – und sie entwickeln einen Plan: gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem Ort, an dem angeblich jeder glücklich ist – UMBIDU. Mit Musik von Bach, Purcell oder Ligeti rückt das Ziel immer näher – denn wenn man merkt, dass man etwas echt gut kann, fühlt man sich schließlich ziemlich cool… Mit ausge- flippten Improvisationen, zarten Geräuschen, wilden Klän- gen und einer faszinierenden Fantasie-Sprache erzählen sie von ihren Erlebnissen auf dem Weg nach Umbidu. Adresse Schloss Achberg | D-88147 Achberg | Tel.: +49 (0)751 85 9510 | info@schloss-achberg.de | www.schloss-achberg.de Was sonst noch interessiert Katamaran ab April wieder täglich im Stundentakt Am 1. April wechselt die Reederei in den Sommerfahrplan. Wichtigste Änderung: Der Katamaran verkehrt wieder durchgehend im Stundentakt —auch an Sonn- und Fei- ertagen. Der neue Fahrplan gilt seit Dienstag, 1. April. Die schnellen Katamarane fahren dann stündlich zwischen Konstanz und Friedrichshafen. An Werktagen (Montag bis Freitag) starten die Schiffe bereits um 6 Uhr morgens und verkeh- ren bis 19 Uhr. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen be- ginnt der Betrieb um 8 Uhr und endet ebenfalls um 19 Uhr. Besonders attraktiv: Noch bis zum 30. April gilt das güns- tige Frühlings-Ticket. Erwachsene fahren für nur 16 Euro am selben Tag über den See und zurück, Kinder zahlen 8,50 Euro. Kleingruppen (zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder) können für 40,50 Euro die Hin- und Rück- fahrt genießen. i Die vergünstigten Frühlingstickets gibt es online auf der-katamaran.de, an den Fahrkarten-Automaten und in den Katamaran-Geschäftsstellen. Kombitarife sind ausschließlich an den Automaten und in den Geschäfts- stellen erhältlich. Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg Der Arbeitsmarkt im März - Frühjahrsbelebung lässt auf sich warten Im März ist die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agen- tur für Arbeit Konstanz-Ravensburg im Vergleich zum Vormonat saisonbedingt um 1,8 Prozent gesunken. Ins- Seite 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 gesamt waren 17.747 Männer und Frauen arbeitslos ge- meldet. „Für einen März war das ein schwacher Rückgang der Arbeitslosigkeit. Die Frühjahrsbelebung lässt in diesem Jahr auf sich warten“, erklärt Mathias Auch, Vorsitzen- der der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kons- tanz-Ravensburg. Auch die Personalnachfrage schwä- chelte: Zuletzt war die Zahl der Stellenneumeldungen in einem März im Jahr 2009 geringer. „Was die aktuelle Lage allerdings von früheren Schwächephasen unterscheidet: Während auf der einen Seite die Arbeitslosigkeit steigt, su- chen auf der anderen Seite weiterhin nicht wenige Betrie- be händeringend nach Fachkräften“, so der Agenturchef. Daraus ergeben sich trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen Chancen für Arbeitsuchende und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen. Die konjunkturelle Lage macht sich mittlerweile auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar. Dennoch bleibt das Angebot an Ausbildungsplätzen unterm Strich nach wie vor groß und breit gefächert. Mathias Auch betont: „Für junge Menschen, die in diesem Jahr die Schule been- den, ist es höchste Zeit, sich mit dem Thema Berufswahl auseinander zu setzen. Schulabgänger sollten jetzt aktiv werden, einen Termin bei der Berufsberatung vereinba- ren oder sich zum Beispiel einen Praktikumsplatz suchen.“ Eine gute Ausbildung ist und bleibt die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Arbeitslosigkeit Im Agenturbezirk Konstanz-Ravensburg waren im März 17.747 Menschen ohne Arbeit, 7.895 Frauen und 9.852 Männer. Zum Vormonat sank die Zahl um 330 Personen bzw. 1,8 Prozent. Zum Vorjahr ist der Wert um 1.717 Per- sonen bzw. 10,7 Prozent angestiegen. Nach Rechtskreisen gegliedert gehörten 8.804 Menschen zum konjunkturreagiblen Rechtskreis SGB III (Arbeitslo- senversicherung). Das waren 402 oder 4,4 Prozent weni- ger als vor einem Monat und 1.428 oder 19,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Rechtskreis SGB II (Bürgergeld) waren 8.943 Menschen arbeitslos gemeldet. Dies sind 72 oder 0,8 Prozent mehr als im Vormonat und eine Zunah- me um 289 oder 3,3 Prozent zum März des Vorjahres. In den drei Jobcentern im Agenturbezirk waren im März 4.944 erwerbsfähige Personen mit ukrainischer Staatsan- gehörigkeit gemeldet, 1.937 davon arbeitslos. Aus den acht Haupt-Asylherkunftsländern waren 3.969 erwerbsfähige Personen gemeldet, von denen 1.392 arbeitslos waren. Arbeitskräftenachfrage Unternehmen und Verwaltungen informierten im März über 1.141 neue, offene Stellen. Das sind 168 oder 12,8 Pro- zent weniger als im Vormonat. Für einen März war dies der schwächste Wert seit 2009. Im gesamten Agenturbereich waren 6.112 offene Stellen gemeldet. Das waren 128 oder 2,1 Prozent weniger als im Februar und 482 oder 7,3 Prozent weniger als im März 2024. Gesucht werden vor allem Fachkräfte und höher Qualifizierte. Ausbildungsmarkt Seit Oktober 2024 haben Arbeitgeber für das kommen- de Ausbildungsjahr der Agentur für Arbeit Konstanz-Ra- vensburg 3.895 Ausbildungsstellen gemeldet (13,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres). Davon waren 2.346 Ausbildungsstellen im März noch offen. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit unterstützt Ju- gendliche und junge Erwachsene vor und während ihrer Berufs- bzw. Studienwahl und Berufsausbildung mit Bera- tung, Vermittlung und finanziellen Hilfen. Termine können online vereinbart werden und sind persönlich, telefonisch oder per Videocall möglich. Kurzarbeit Die Nachfrage nach Kurzarbeit ging im März leicht zurück. Bis zum 24. des Monats sind bei der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg 45 neue Anzeigen auf Kurzarbeit für maximal 610 Beschäftigte eingegangen. Im Februar waren es 50 Anzeigen auf Kurzarbeit für maximal 976 Beschäftigte. Betroffene Branchen sind insbesondere der Maschinen- und Werkzeugbau, der Bereich Sondermaschinenbau, Zulieferer für den Fahrzeugbau und die Elektroindustrie sowie Teile der Baubranche. Zu den Kreisen im Agenturbezirk Im Bodenseekreis sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 3,7 Prozent. Mit 5.017 Frauen und Männern wa- ren 176 oder 3,4 Prozent weniger Menschen arbeitslos als vor vier Wochen. Die Agentur für Arbeit betreute im Bo- denseekreis 2.530 Menschen (minus 165), das Jobcenter betreute 2.487 Frauen und Männer (minus 11). Im Landkreis Konstanz waren 7.410 Menschen arbeitslos und über die Agentur für Arbeit (3.591) oder das Jobcen- ter (3.819) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Das sind 47 Menschen oder 0,6 Prozent weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,5 Prozent, im Vorjahr lag sie bei 4,0 Prozent. Im Landkreis Ravensburg waren 5.320 Menschen über die Arbeitsagentur (2.683) und das Jobcenter (2.637) ar- beitslos gemeldet. Die Zahl nahm zum Vormonat um 107 Personen oder um 2,0 Prozent ab. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 auf 3,1 Prozent und lag damit 0,2 Prozent- punkte über dem Vorjahreswert. Baustelleninformationssystem (BIS) Baden-Württemberg Stärkung der Verkehrsinfrastruktur an Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Ravensburg, Sig- maringen und im Bodenseekreis im Jahr 2025 „Wir haben im Regierungsbezirk Tübingen ein dichtes Straßen- und Radwegenetz. Damit diese Infrastruktur auch in Zukunft leistungsfähig bleibt, setzen wir unsere Erhaltungsmaßnahmen konsequent fort. Im Jahr 2025 investieren wir wieder erhebliche Mittel in den Erhalt, die Sanierung und den Ausbau unserer Straßen, Brücken und Radwege. Dabei ist uns bewusst, dass diese Bauar- beiten für Anwohnende und Verkehrsteilnehmende mit Einschränkungen verbunden sind. Wir danken daher allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und dafür, dass sie diese Investitionen in unsere Mobilität mittragen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Nachfolgend sind zwei der geplanten Maßnahmen im Landkreisen Ravensburg aufgeführt: B 33, Fahrbahndeckenerneuerung Bavendorf – Ravens- burg- Weststadt (L 288) (14) Die Fahrbahn der B 33 weist auf dem 2,6 Kilometer lan- gen Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Bavendorf und der Einmündung der L 288 bei Ravensburg-Weststadt zahlreiche Risse auf. Es ist daher vorgesehen, die über 15 Jahre alte Fahrbahndecke zu erneuern. Im Rahmen der Arbeiten wird auch die Bushaltestelle „Abzweig Riesenhof“ barrierefrei umgebaut. Des Weiteren werden Leitungsar- beiten realisiert und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit Schutzplanken nachgerüstet. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten abgewickelt, um die Erreichbarkeit des Gewerbegebietes Erlen jeder- zeit zu gewährleisten. Zunächst zwischen Bavendorf und Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 21 dem Gewerbegebiet, anschließend zwischen dem Gewer- begebiet und der L 288. Die Umsetzung der Arbeiten ist in einem Zeitraum von rund sechs Wochen zwischen Mai und Juli vorgesehen. Die Baukosten betragen rund 1,4 Millionen Euro und wer- den vom Bund getragen. B 32, Instandsetzung Hangrutschung Blitzenreuter Stei- ge (20) Im Zuge der Starkregenereignisse Anfang Juni 2024 trat entlang der B 32 an der Blitzenreuter Steige talseitig eine Rutschung 50 Meter östlich der vorhandenen Bohrpfahl- wand auf. Informationen zu allen Sperrungen und Umleitungen kön- nen im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de/ Baustellen abgerufen werden. Regierungspräsidium Tübingen Matthias Fritz übernimmt zum 1. April 2025 die Leitung des Referats „Gentechnikaufsicht“ im Regierungsprä- sidium Tübingen Regierungspräsident Klaus Tappeser weiß diese verant- wortungsvolle Aufgabe der Zulassung und Überwachung von gentechnischen Anlagen bei Matthias Fritz in kom- petenten Händen. Seit über 12 Jahren ist Matthias Fritz in unterschiedlichen Positionen und Abteilungen im Regierungspräsidium Tü- bingen tätig. So war er sowohl im Bereich „Recht und Verwaltung, Bildung“ der Landwirtschaftsabteilung als auch in der Umweltabteilung, hier zuletzt als Referats- leiter „Naturschutz, Recht“, tätig. Der 45-Jährige tritt nun die Nachfolge von Axel Nägele an, der zum 31. März 2025 in den Ruhestand geht. Das Regierungspräsidium Tübingen ist in ganz Ba- den-Württemberg für die Zulassung und Überwachung von derzeit rund 1.200 gentechnische Anlagen zuständig. „Durch die landesweite Tätigkeit und der Sensibilität der Aufgabe Bedarf es ein hohes Maß an fachlicher Kom- petenz und Fingerspitzengefühl. Beides bringt Matthias Fritz aus seinen bisherigen beruflichen Stationen mit“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Nach dem Abitur studierte Matthias Fritz Rechtswissen- schaften an der Universität Tübingen, sein Rechtsrefe- rendariat absolvierte er ebenfalls in Tübingen. Bei seiner mehrmonatigen Station im Sekretariat des Rechtsaus- schusses des Bundestages in Berlin konnte der Jurist wertvolle Einblicke in die Arbeit der Bundesgesetzgebung erhalten. Anschließend war er drei Jahre als Justiziar am Landratsamt Waldshut-Tiengen aktiv. Vor seiner Tätig- keit beim Regierungspräsidium Tübingen schloss sich eine dreijährige Beschäftigung als Referent und spä- ter stellvertretender Referatsleiter bei der Abteilung „IT, E-Government, Verwaltungsmodernisierung“ des Innen- ministeriums Baden-Württemberg an. Hintergrundinformation: Gentechnische Arbeiten dürfen nur in gentechnischen An- lagen durchgeführt werden. Das Referat „Gentechnikauf- sicht“ im Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Zulassung und Überwachung dieser gentechnischen Anlagen zuständig. Die derzeit rund 1.200 zugelassenen gentechnischen An- lagen werden überwiegend von den Hochschulen des Landes und anderen Forschungseinrichtungen, wie den Max-Planck-Instituten oder dem Deutschen Krebsfor- schungszentrum, betrieben werden. Zudem gibt es lan- desweit mehr als 50 Gymnasien mit gentechnischen An- lagen. Die privaten Betreiber gentechnischer Anlagen sind überwiegend im Pharmabereich oder in der Diag- nostik tätig. Ein Schwerpunkt gentechnischer Arbeiten liegt in der Grundlagenforschung zu medizinischen Fragestellungen. Neben der Erforschung der Ursachen für die Entstehung von Krankheiten kommt die medizinische Gentechnik u. a. bei der Entwicklung von diagnostischen Verfahren wie beispielsweise der Krebsfrüherkennung oder bei der Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln und Impf- stoffen zum Einsatz. Die Gentechnikaufsicht ist neben der Zulassung und der Überwachung gentechnischer Anlagen auch beratend bei Fragen zur Einstufung gentechnischer Arbeiten, zur Ausstattung der Räume einer gentechnischen Anlage, zu den Voraussetzungen, die die verantwortlichen Personen erfüllen müssen oder zu den Zulassungsverfahren und den einzureichenden Formblättern und Unterlagen tätig. Außerdem überwacht die Gentechnikaufsicht die Freiset- zungen gentechnisch veränderter Organismen sowie die in Verkehr gebrachten Produkte (außer Saatgut, Futter- mittel und Lebensmittel). Regierungspräsidium Tübingen EnBW-Aktion: Neue Trikots für gemeinnützige Vereine Das Energieunternehmen unterstützt die lokale Ver- einswelt und stellt moderne Outfits zur Verfügung – Bewerbungsportal jetzt geöffnet Karlsruhe. „Wir sind ein Team“ – ob es die örtliche Tisch- tennismannschaft in einem Turnier ist oder ein Chor im nächsten Jahreskonzert: Alle Vereine sind stolz, wenn sie ihre Zusammengehörigkeit mit einem einheitlichen und modernen Look zeigen können. Mit einer aktuellen Ak- tion der EnBW Energie Baden-Württemberg AG rücken die neuen Trikots oder Polo-Shirts jetzt in greifbare Nähe. Bis Ende Juni können sich eingetragene gemeinnützige Vereine bundesweit online bewerben – 1.000 davon be- kommen den Zuschlag. „Mit unserem Angebot wollen wir den Teamgeist stärken und damit zugleich die wichtige Arbeit der Vereine in den Kommunen unterstützen“, erklärt Projektleiter Noah Gwosdek von der EnBW: „Gerade in der heutigen Zeit ist die Kraft, die von gemeinnützigen Organisationen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ausgeht, von enormer Bedeutung.” Projektleiterin Angiolina Greising ergänzt: „Bei der Bewerbung können die Vereine ihren Look über einen Online-Konfigurator auswählen – nach dem Motto ‚Dein Verein. Euer Look. Unsere Energie.‘ Uns ist es wichtig, ein breites Portfolio an Farben und Produkten anzubieten, damit sich die teilnehmenden Vereine wiederfinden. Ein EnBW-Logo dokumentiert unsere Unterstützung.“ Die Trikots und Shirts werden von JAKO produziert. „Als Familienunternehmen ist es uns bei JAKO ein großes An- liegen, Verantwortung für Mensch und Umwelt zu über- nehmen. Deshalb legen wir großen Wert auf nachhaltige Materialien – die Trikots und Polos dieser Aktion beste- hen aus recyceltem Polyester oder Bio-Baumwolle“, be- schreibt Tobias Röschl, Vorstand Marketing & Vertrieb bei JAKO. „Es freut uns sehr, gemeinsam mit EnBW ein Projekt zu unterstützen, das nicht nur den Teamgedanken und das Vereinsleben stärkt, sondern auch ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Sport setzt.“ Abwicklung und Versand der Trikotsätze erfolgen über 11teamsports. „Als führender Teamsporthändler in Europa Seite 22 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 sind wir stolz darauf, diese Aktion gemeinsam mit EnBW und JAKO abwickeln zu dürfen. Wir stehen voll und ganz hinter der Botschaft von EnBW, den Teamgeist zu stärken und die wertvolle Arbeit der Vereine in den Gemeinden zu unterstützen. Besonders freuen wir uns, dass die Tex- tilien von JAKO einen Nachhaltigkeitsfokus verfolgen, ein Thema, welches auch bei uns eine hohe Relevanz hat“, so Patrick Zilligen, Manager B2B bei 11teamsports. Bewerbungsprozess Das Bewerbungsverfahren für das Trikotprogramm ist ab sofort bis zum 30. Juni 2025 geöffnet. Eine Jury aus EnBW-Mitarbeitenden wird die Bewerbungen bewerten und dabei Kriterien wie Gemeinnützigkeit, Nachhaltigkeit und Diversität zugrunde legen. Die ausgewählten Vereine werden zeitnah nach Bewerbungseingang von der EnBW über ihren Gewinn benachrichtigt. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind hier verfügbar: enbw.com/trikots Über die EnBW Mit rund 30.000 Mitarbeiter*innen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Euro- pa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Ener- gie und ist auf allen Wertschöpfungsstufen von der Er- zeugung über den Handel bis hin zum Netzbetrieb und Vertrieb von Strom, Wärme und Gas aktiv. Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Aus- bau der erneuerbaren Energien sowie der Verteil- und Transportnetze für Strom, Gas und Wasserstoff Eckpfei- ler der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Bis 2030 plant die EnBW über 40 Milliarden Euro brutto zu investieren, rund 90 Prozent davon in Deutschland. Bis dahin soll rund 80 Prozent des EnBW-Erzeugungsportfo- lios aus erneuerbaren Energien bestehen, bereits bis Ende 2028 wird der Ausstieg aus der Kohle angestrebt. Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zur Klimaneut- ralität des Unternehmens im Jahr 2035. www.enbw.com Kontakt EnBW Energie Baden-Württemberg AG Unternehmenskommunikation E-Mail: presse@enbw.com Telefon: +49 721 63255550 Website: www.enbw.com JAKO Selina Fries Head of Corporate Communication | Team Lead Brand Marketing E-Mail: selina.fries@jako.com Telefon: +49 7938 9063445 11teamsports Emir Corhodzic Group Corporate Communications E-Mail: emir.corhodzic@11teamsports.com Telefon: +49 15115513394 Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Neu: Verbesserte Darmkrebsvorsorge für Frauen ab 50 Ab April 2025 können Frauen bereits ab 50 die Möglichkeit einer kostenlosen Darmspiegelung zur Krebsfrüherken- nung in Anspruch nehmen. Frauen und Männer können damit einheitlich ab dem Alter von 50 Jahren die gleichen Angebote des Darmkrebs-Screenings wahrnehmen. Vorsorgeuntersuchungen schützen vor Darmkrebs. Daher ist es wichtig, die kostenlosen Früherkennungsuntersu- chungen der gesetzlichen Krankenkassen wahrzuneh- men. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Fors- ten und Gartenbau (SVLFG) appelliert: „Nutzen Sie diese Chance! Ihr Arzt oder Ihre Ärztin beraten Sie auf Wunsch.“ Es gibt verschiedene Optionen der Früherkennung. Wäh- len Sie die für Sie Passende: Immunologische Stuhltests spüren nicht sichtbare Blut- spuren auf und geben damit einen Hinweis auf Verän- derungen im Darm. Personen ab 50 können diesen Test alle zwei Jahre in Anspruch nehmen. Alternativ kann die Entscheidung auch für eine Darmspiegelung (Koloskopie) ausfallen. Das Vorsorgeangebot umfasst maximal zwei Früherkennungs-Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren. Bei dieser Untersuchung werden Darmpolypen, die sich zu Darmkrebs auswachsen können, erkannt und schmerzfrei entfernt. Die SVLFG rät: „Wer sich für die Ko- loskopie entscheidet, sollte frühzeitig einen Termin in ei- ner fachärztlichen Praxis vereinbaren, da es zu längeren Wartezeiten kommen kann.“ Regelmäßige Einladungen zum Darmkrebs-Screening Alle gesetzlichen Krankenkassen laden ihre Versicher- ten im Alter von 50 Jahren zur Teilnahme am Darm- krebs-Screening ein. Weitere Einladungen erfolgen jeweils im 55., dem 60. und dem 65. Lebensjahr. Gemeinsam mit dem Einladungsschreiben erhalten die Versicherten ein Merkblatt. Es erklärt ausführlich die Vor- und Nachteile der Teilnahme an der Darmkrebs-Früherkennung, die verschiedenen Untersuchungsmöglichkeiten und den Ab- lauf der Untersuchungen. Ausführliche Informationen zur Darmkrebsvorsorge gibt es online unter: https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/er- wachsene/krebsfrueherkennung/darmkrebs-screening/ Mögliche Krebssymptome ernst nehmen Unabhängig von den regelmäßigen Vorsorgeuntersu- chungen ist jeder selbst aufgefordert, gut auf seine Darm- gesundheit zu achten. Wer unter Blut im Stuhl, plötzlicher Gewichtsabnahme oder unerklärlicher Verstopfung leidet, sollte schnell seine hausärztliche Praxis aufsuchen. Solche Beschwerden müssen rasch abgeklärt werden, da sie auf eine Krebserkrankung hinweisen können. Bestätigt sich der Verdacht, ist Eile geboten. Darmgesundheit fördern Gerät die Verdauung aus dem Gleichgewicht, kann es zu Beschwerden wie zum Beispiel Blähungen kommen. Maßgeblich für die Darmgesundheit sind vor allem eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung. Alkohol sollte nicht oder nur in geringem Maße konsumiert werden. Viel Be- wegung und wenig Stress beugen Krebs sowie anderen entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen, zum Beispiel Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, vor. Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse helfen dabei, dass krebserre- gende Substanzen schneller ausgeschieden und schäd- liche Stoffe gebunden werden. Informationen zu den Vorsorgeprogrammen für Ver- sicherte der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) gibt es unter: www.svlfg.de/vorsorge Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gar- tenbau Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 23 LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Aktualisierte Rote Liste der Wildbienen in Baden-Würt- temberg Jede zweite Art in Baden-Württemberg ist gefährdet Baden-Württemberg/Karlsruhe. „Rund 500 verschiede- ne Arten von Wildbienen sind aus Baden-Württemberg bekannt. Fast jede zweite Art ist in ihrem Bestand gefähr- det“, fasst Dr. Ulrich Maurer, Präsident der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW), die wichtigsten Erkenntnisse für die heute veröffentlichte aktualisierte Rote Liste der Wildbienen in Baden-Württemberg zu- sammen. Steigende Anteile ausgestorbener und vom Ausster- ben bedrohter Arten „Seit der Veröffentlichung der letzten Roten Liste im Jahr 2000 hat sich der Anteil der vom Aussterben bedrohten Wildbienen-Arten fast verdoppelt: Der Anteil liegt jetzt bei 16,3 Prozent, im Jahr 2000 waren es noch 8,3 Prozent. Diese Entwicklung muss uns alarmieren. Wildbienen spie- len eine Schlüsselrolle für den Erhalt unserer Natur: Sie bestäuben unsere heimischen Pflanzen, tragen damit zu ihrer Vermehrung bei und sichern so die Lebensgrund- lage zahlreicher Tierarten“, erläutert Maurer. Auch der Anteil der ausgestorbenen oder verschollenen Arten hat sich nun auf 6,9 Prozent erhöht gegenüber 5 Prozent im Jahr 2000 und auch der Anteil der gefähr- deten Arten ist von 45,3 Prozent auf heute 48,2 Prozent gestiegen. „Diese Zahlen zeigen, der Trend zur Abnahme der Arten ist ungebrochen und schnell voranschreitend“, warnt Maurer. Intensive Landnutzung und Klimawandel setzen den Wildbienen zu Wildbienen haben hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Sie benötigen geeignete Nistplätze sowie häufig spezifi- sche Nahrungspflanzen. Rund ein Drittel der Wildbienen ist auf Pollen einzelner Arten spezialisiert und lebt mit ihnen in Symbiose. Neue Siedlungen, Bauprojekte und Versiegelung zerstören viele Kleinstrukturen, die für Wildbienen essenziell sind. Überdüngung, zu häufige Mahd und der Einsatz von Pes- tiziden verschlechtern die Qualität verbleibender Habitate. Das Angebot blühender Kräuter nimmt dadurch ab – und damit die Nahrungsgrundlage der Bienen. „Durch den Klimawandel kommen weitere Probleme hinzu. Extreme Niederschläge und Dürren führen dazu, dass die Nester bodenbrütender Arten überschwemmt werden und be- nötigte Blüten verdorren“, erläutert Maurer die Heraus- forderungen für die Wildbiene. Artenschutz wirkt Die Ergebnisse der Roten Liste zeigt aber auch, dass Maßnahmen zum Schutz von Populationen wirken, wie sie beispielsweise im Rahmen des Artenschutzprogramms des Landes bereits seit 1993 für die Wildbienen durchge- führt werden. Das Programm ermöglichte den Fortbe- stand stark gefährdeter und vom Aussterben bedrohter Arten, wie der Mohnbiene. Für eine Population dieser Art wurden bei Ellwangen im Ostalbkreis Teile einer Sand- grube bei der Wiederauffüllung als Lebensraum für die Mohnbiene erhalten. Durch den Landschaftserhaltungs- verband-Ostalbkreis wird die Pflege gesichert und eine Wildbienenweide wurde angelegt, was den Fortbestand der Population ermöglicht. „Für eine Trendumkehr braucht es jedoch eine konse- quente Umsetzung großräumiger Maßnahmen, um die Vielzahl an Wildbienen im Land dauerhaft erhalten zu können“, so Maurer. „Die Umsetzung des landesweiten Biotopverbunds auf 15 Prozent der Landesfläche bis 2030 und die 2023 verabschiedete EU-Initiative für Bestäuber setzen diesbezüglich relevante Weichen.“ Verlierer, Gewinner und Wiederentdeckte Einige Arten konnten sich in den letzten Jahren nicht mehr behaupten. Ausgestorben aufgrund des Verlusts ihrer Le- bensräume sind beispielsweise die Samthummel oder die Flockenblumen-Blattschneiderbiene. Von den steigenden Temperaturen profitieren hingegen weniger anspruchs- volle, wärmeliebende Arten, wie die Gelbbindige Furchen- biene, die sich in den letzten Jahren im gesamten Land ausgebreitet hat und als nun als ungefährdet eingestuft wurde, im Jahr 2000 stand sie noch auf der Vorwarnliste. Besonders erfreulich sind sogenannte „Wiederfunde“, das sind Arten, die bereits als ausgestorben oder verschollen bewertetet wurden. Dazu gehören die Grüne Schnecken- hausbiene und die Kleine Holzbiene, die nach über 50 Jahren erstmals wieder nachgewiesen werden konnten, in einem offen gelassenen Steinbruch auf der Ostalb und auf neu angelegten Böschungen in der Nähe des Istei- ner Klotzes im Landkreis Lörrach. „Diese Beispiele zeigen, schon kleine Maßnahmen helfen weiter“, so Maurer. Wettbewerb „Preisgekrönt 2025“: Innovative Projekte für Familien im Landkreis Ravens- burg gesucht Die Bürgerstiftung Kreis Ravensburg, die Waisenhaus- stiftung Siloah und das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Landkreises Ravensburg loben gemeinsam den Wettbewerb „Preisgekrönt 2025“ aus. Ziel ist es, kre- atives und nachhaltiges Engagement zu fördern, das das Leben von Familien im Landkreis bereichert und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Gesucht werden Projekte und Konzepte, die auf innovative Weise die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstüt- zen, neue Perspektiven für verschiedene Familienformen bieten oder gezielt Väter ansprechen. Besonders gefragt sind auch Initiativen, die den Austausch und die Zusam- menarbeit zwischen Familientreffs und anderen Einrich- tungen im Landkreis fördern. Teilnehmen können gemeinnützige Einrichtungen, öffent- liche Institutionen, kirchliche Träger sowie Initiativen aus dem Landkreis Ravensburg, die Familien unterstützen – darunter Familientreffs, Mehrgenerationenhäuser und Elterninitiativen. Die Bürgerstiftung Kreis Ravensburg und die Waisenhausstiftung Siloah zeichnen die besten Pro- jekte und Konzepte mit einem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro aus. Diese Förderung soll das besondere En- gagement würdigen und vor allem die Weiterentwicklung der ausgezeichneten Projekte ermöglichen. Der Wettbewerb richtet sich an Projekte, die zwischen dem 1. Januar und dem 30. September 2025 gestartet oder umgesetzt wurden oder deren Konzept kurz vor der Umsetzung steht. Alle eingereichten Projekte müs- sen einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Familien im Landkreis leisten und sich durch Kreativität und Innovation auszeichnen. Bewerbun- gen sind bis zum 30. September 2025 im Stiftungsbüro einzureichen. Der Höhepunkt des Wettbewerbs ist die Preisverleihung am 20. November 2025 im Kapuziner Kreativzentrum. Hier werden nicht nur die Gewinner geehrt, sondern auch die Vielfalt des Engagements für Familien im Landkreis sichtbar gemacht. Die Veranstaltung bietet den teilneh- menden Projekten die Gelegenheit, ihre Ideen einer brei- Seite 24 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 VERSCHIEDENES Alltagshilfe für Senior in Mochenwangen gesucht. 2-3 Std. täglich, Mo-Fr. nach Absprache. Informationen unter Tel. 0152 54968301 TRAUERANZEIGEN ten Öffentlichkeit vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular ste- hen auf der Webseite der Bürgerstiftung Kreis Ravens- burg zur Verfügung: www.buergerstiftung-kreis-rv.de/preisgekroent25 Bei Fragen steht Anne-Christina Thiel aus dem Stiftungs- büro gerne zur Verfügung: E-Mail: anne-christina.thiel@bskrv.de; Tel. 0751 35 912 943. Die Organisatoren freuen sich über gute Ideen und zahl- reiche Einreichungen. Bürgerstiftung Kreis Ravensburg Vorgezogener Redaktionsschluss Sehr geehrte Autoren, aufgrund der kommenden Osterfeiertage wird folgender Redaktionsschluss vorgezogen: Veröffentlichung: 17.04.2025 Redaktionsschluss: 14.04.2025, 21:00 Uhr Wir bitten um Beachtung und wünschen Ihnen schöne Feiertage. Der Verlag eine Schiffs- ebene wegge- brochen (ugs.) Edition Licht- kranz Haupt- stier- kämpfer Drei- zack eine Behörde ein Monats- name Stadt im Piemont englisch: Asche dort Brenn- stoff Prophet zur Zeit Davids (A.T.) Jahr- buch Kfz-K. Ludwigs- burg Mutter- schwein Abk.: Mister Meeres- strand kurz für: eine franzö- sisch: gut barsch, schroff lieb und teuer DEIKE 0323-A6-1 OA BAUAMT FEBRUAR RASTI DAGAD SGESTADE ALMANACHBON BRUESKWERT Foto: © Clipdealer/DEIKE 760R74K1 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 Illustration: © Wechdorn/DEIKE 761U10U1 Das brauchst du: • ein sauberes Baumwolltuch in gewünschter Größe (z. B. altes Geschirr- handtuch oder Stoffrest) • Bienenwachspastillen oder zerkleinerte Reste von Bienenwachskerzen • Backpapier • Bügeleisen Leg das Baumwolltuch auf ein Backpapier. Verteil die Bienenwachspastillen gleichmäßig darauf. Leg einen weiteren Bogen Backpapier auf das Baumwolltuch mit den Wachspastillen. So geht es: Jetzt kannst du beispielsweise dein Pausenbrot in das Bienenwachstuch wickeln. Entferne das obere Backpapier und lass das Bienenwachstuch auskühlen. Bügel anschließend so lange darüber, bis das gesamte Wachs gleichmäßig geschmolzen ist. Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 14 „Alternative Bestattungsformen“ Die Ballonbestattung. www.bestattungen-wohlschiess.de Tel. 0751/43425 BESTATTUNGEN WOHLSCHIESS 88255 Baienfurt Eisenbahnstr. 1 Gauggel – Sanitärtechnik 0173 859 36 37 info@sanitaer-gauggel.de www.sanitaer-gauggel.de Badewanne raus – Dusche rein Wir sind Ihr Spezialist für Bad- sanierungen aus 88289 Waldburg. Mit Erfahrung und höchster Präzision gestalten wir moderne, barrierefreie und maßgeschneiderte Badlösungen. Vertrauen Sie auf unsere Fachkompetenz und Qualität – für Ihr perfektes Bad! Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG Max-Planck-Straße 14 | 70806 Kornwestheim • Erscheinungstag: Samstag • Au age: 24.000 Exemplare • mm-Preis: ab 1,50 € • in Kombination buchbar Rufen Sie uns gleich an: 07154 8222-70 Oder senden Sie uns eine E-Mail an: anzeigen@duv-wagner.de Wir beraten Sie gerne! NEU seit 2025 Ihr Amtsblatt in Ravensburg Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. 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          Fertigstellung der Baumaßnahme in unserer Ortsmitte Im Sanierungsgebiet „Ortskern II“ lag der Fokus neben der Neuschaffung eines Kreisverkehrs als Ver- bindung von der Kreisstraße zur Gemeinde und der Bachoffenlegung des Sulzmoosbachs, auf der An- siedlung des Lebensmittelmarktes Feneberg als auch auf der städtebaulichen Entwicklung des Fische- rareals. Darüber hinaus ist die Neugestaltung der Ortsmitte bzw. des Dorfplatzes eine Kernmaßnahme im Sanierungsgebiet, die jetzt abgeschlossen wird. Amtsblatt Jahrgang 2025 Freitag, den 21. März 2025 Nummer 12 März 2023 März 2025 Seite 2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 Ladengeschäfte sowie Dachabdichtungsarbeiten für die Hausgemeinschaft am Dorfplatz 1 Der Zugang zu den Ladengeschäften war die gesamDer Zugang zu den Ladengeschäften war die gesamte Bauzeit über gewährleistet. Parkplätze standen, wenn auch manches Mal in einem einge- schränkten Umfang, entlang der Straße am Dorfplatz sowie auf dem neu hergestellten Parkplatz zur Verfügung. Der Rückbau der Dachfläche der Tiefgarage, die Dach-abdichtungsarbeiten sowie die Herstellung des Pflasterbelags dauerten insgesamt drei Monate. Diese Arbeiten wurden eng mit den betroffenen Gewerbetreibenden abgestimmt. Die Arbeiten, die direkt an den Eingängen der Ladenge- schäfte ausgeführt werden mussten, wurden zu den Schließzeiten der Geschäfte ausgeführt. Tiefbaumaßnahmen Der Schmutzwasserkanal wurde verlegt, darüber hi- naus wurden die über 30 Jahre alten Trinkwasserlei- tungen erneuert und erweitert. Ein Überflurhydrant für die Löschwasserversorgung wurde errichtet so- wie das Fontänenfeld und ein Trinkwasserbrunnen installiert. Die Nahwärme- sowie die Breitbandver- sorgung wurden in diesem Zuge erweitert. Auch Stromleitungen, z.B. für die Infrastruktur von Ver- einsveranstaltungen und mögliche Schnellladesäu- len wurden erneuert und ausgebaut. Zudem wurden der Dorfplatz und die beiden Bushaltestellen barri- erefrei hergestellt. Durch das Blindenleitsystem fin- den sich auch Menschen mit einer Sehbehinderung zurecht. So wurden pro Monat Bauzeit rund 180.000 Euro verbaut. Das ist für die zum Teil komplizierten Tief-, Straßen- und Landschaftsbauarbeiten eine eindrucksvolle Leistung. Hochwasserschutz Der Hochwasserschutz in der Gemeinde wur- de bei dieser Maßnahme mitgedacht und umgesetzt. Das Bachbett des Sulzmoos- bachs wurde verbreitert, darüber hinaus ermöglicht die Brücke aus vorgespanntem Granit bei einem Aufbau von 16 cm Stärke, den Sulzmoosbach barrierefrei zu überspan- nen und schafft ebenfalls ein größeres Fas- sungsvermögen des Baches im Falle von Starkregen. Aufgrund der Hochwassersitu- ation an dieser Stelle wäre eine Brücke in konventioneller Bauweise entweder nicht realisierbar gewesen oder nicht barrierefrei ausgeführt worden. Eine Genehmigung für die Arbeiten am Gewässer konnte erst nach zeitintensiver Abstimmung mit der Wasser- behörde des Landratsamtes erteilt werden. Gestaltung und Kosten Bei kommunalen Baumaßnahmen ist die Einhaltung rechtlicher Vorgaben zwingend erforderlich. Während private Bauherren bei der Beauftragung von Handwerksbetrieben oder Dienstleistern fle- xibel agieren können, ist dies bei öffentlichen Projekten nicht möglich. Für Kommunen gelten strenge Regelungen vor allen in der Vergabe von Leistungen, die Transparenz, Gleichbehandlung und Wett- bewerb sicherstellen sollen. Die erforderlichen Ausschreibungen kosten sowohl Zeit als auch Geld. Die Kosten für die Umgestaltung unserer Ortsmitte belaufen sich insgesamt auf ca. 3,65 Millionen Euro. Dabei stehen Fördermittel in Höhe von ca. 1 Million Euro aus dem Landessanierungsprogramm und aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zur Verfügung. Eine genaue Zahl kann erst nach Abrechnung aller Gewerke und dem Vorliegen einer Kostenfeststellung genannt werden. Die neu gestaltete und sanierte Ortsmitte mit dem Dorfplatz ist eine wichtige Infrastruktur, die nun über viele Jahrzehnte Mittelpunkt und Herzstück unserer Gemeinde darstellt. Hochwertige Bänke, schöne Sitzmöglichkeiten, kühlendes Nass, Spielmöglichkeiten und im Laufe der Zeit schattenspendendes Grün, laden unsere Bevölkerung ein, sich in der Ortsmitte wohl zu fühlen. Das vorliegende Ergebnis wurde gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen, dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung entwickelt und stellt eine wichtige und richtige Investition in die Zukunft un- serer Gemeinde dar. Klimaanpassung Mit seinen zahlreichen Baumpflanzungen, dem Trinkwas- serbrunnen, dem Fontänenfeld und der Verbesserung der Zugänglichkeit zum Bach steigert unser neuer Dorfplatz nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern leistet neben- bei auch einen erheblichen Beitrag zur Klimaanpassung in der Ortsmitte. Einige der Bäume verfügen über einen unterirdischen Wasserspeicher unterhalb des Baumes so- genannten Baumrigolen. Regenwasser von umliegenden befestigten Flächen wird in diese Rigole geleitet. Das ge- speicherte Wasser steht dem Baum dann in Trockenperi- oden zur Verfügung. Zeitplanung Die Bauarbeiten am Dorfplatz began- nen Ende Juli 2023. Der Platz ist seit dem 28. Februar 2025 mit Ausnahme eines Abschnitts am Bach fertiggestellt und begehbar. Schon beim Narren- sprung am 26. Januar 2025 konnten große Teile des Platzes genutzt wer- den. Die Bauzeit betrug daher gut 1,5 Jahre. Diese Bauzeit resultiert im We- sentlichen aus den zahlreichreichen er- forderlichen Tiefbaumaßnahmen. Im Folgenden werden einige Inhalte zum Bauablauf und zur Baumaßnahme näher ausgeführt: Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 3 Pflasterarbeiten Ausgewählt wurde ein Pflasterverband aus drei unterschiedlichen Formaten, welche aus vier verschie- denen Steinbrüchen stammen. Da es sich um Natursteinpflaster handelt, wird dieses nach einem Zu- fallsprinzip (wilder Verband) gelegt und darf nicht geschnitten, sondern lediglich geschlagen werden. Der Gemeinderat hat sich nach mehreren Besichtigungen vergleichbarer Ortsmitten für diese Verle- geart entschieden. Vor dem Rathaus begannen zunächst mehrere Pflasterer mit den Pflasterarbeiten. Schnell zeigte sich, dass jeder Pflasterer beim Setzen der Steine eine eigne Handschrift hat. So ent- stand ein uneinheitliches Bild. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung, mit einem Pflasterer weiterzu- arbeiten, um eine hohe Verlegequalität einheitlich über die gesamte Platzfläche sicherzustellen. Das verwendete Steinmaterial ist eine Sonderschlagung aus Portugal. Ursprünglich waren Pflastersteine aus dem Bayrischen Wald ausgeschrieben. Das um ca. 160.000 Euro günstigere Nebenangebot der Firma Zwisler für das portugiesische Material wurde dem Gemeinderat vorgestellt, bemustert und von diesem zur Ausführung freigegeben. Wir danken unseren örtlichen Gewerbetreibenden für ihr Verständnis und das gute Miteinander wäh- rend der Baumaßnahme und freuen uns auf die Einweihung am Mittwoch, 30. April 2025 der neu gestalteten Ortsmitte. Folgender Ablauf ist geplant: Ab 15:00 Uhr Kaffee und Kuchen, angeboten durch unseren Kirchenchor. Die kleinen Gäste können sich währenddessen beim Kinderschminken des Kunstkreises vergnügen. Um 16:30 Uhr beginnt die offizielle Einweihung der neuen Ortsmitte mit Grußworten und Fassanstich, umrahmt von der Musikschule Ravensburg e.V. Anschließend folgt die Segnung des Platzes durch den katholischen Pfarrer Bernhard Staudacher sowie durch den evangelischen Pfarrer Martin Schöberl. Um 18.00 Uhr findet das traditionelle Maibaumstellen unserer Landjugend, begleitet vom Musikver- ein Baindt, statt. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und ein gemütliches Beisammensein! Ihre Gemeindeverwaltung Seite 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 Benefizkonzert Samstag, 5. Juli 2025 » Einlass 18 Uhr | Eintritt 20 Euro* » Veranstaltungsort: Schenk-Konrad-Halle | 88255 Baindt » Veranstalter: Stiftung St. Franziskus | SBBZ Sehen Baindt » Ein Herzensprojekt zum Erhalt des Therapiebads “Bädle Baindt” Mit Die Fexer PerBlechs Lustige 11 Vive La Bräss Mehr Infos zu unserem Herzensprojekt: www.stiftung-st-franziskus.de/baedle-baindt * Minderjährige unter 18 Jahren dürfen nur mit einer erziehungs- oder sorgeberechtigten Begleitperson teilnehmen. Vorverkaufsstellen: - Bäckerei Schmidt Baindt - Friseur Geng Baienfurt oder unter benefizbaindt@freenet.de Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 5 Tag des Wassers am 22.03.2025 – Motto „Erhalt der Gletscher“. Der internationale „Tag des Wassers“ findet jedes Jahr am 22. März statt. Dieser Tag erinnert daran, dass saube- res Wasser eine Grundvoraussetzung für die Gesundheit und Entwicklung der Menschen ist. Trinkwasser ist das Lebensmittel Nr.1 und kann durch kein anderes ersetzt werden. Wasser ist auch der wichtigste Grundstoff zur Erzeugung von Nahrungsmitteln und unerlässlich für die Produktion in Gewerbe und Industrie. Ziel muss es daher sein, durch geeignete Maßnahmen den schonenden und erhaltenden Umgang mit diesem wertvollen Naturgut zur Sicherung unserer und der Lebensgrundlage unserer Kinder sicherzustellen. Der Weltwasserstag 2025 steht unter dem Motto: „Glacier Preservation“ - „Erhalt der Gletscher“ – Die Kernbotschaften zum Weltwassertag 2025 lauten: Gletscher spielen eine entscheidende Rolle im globalen Wasserkreislauf. Sie speichern etwa 70 % des süßen Was- sers der Erde und fungieren als natürliche Wasserspei- cher, die Flüsse, Seen und Grundwasserreservoirs speisen. Durch den Klimawandel schrumpfen die Gletscher rapide – mit gravierenden Folgen für Ökosysteme, Wasserres- sourcen und die menschliche Sicherheit. Der Verlust von Gletschern hat tiefgreifende Auswir- kungen Wasserknappheit: An Flüssen, die von Gletschern ge- speist werden, wird sich die jahreszeitliche Verteilung der Abflussmenge verändern, was für die Verfügbarkeit von Wasser für Landwirtschaft, Energie und Trinkwasser be- sonders in Trockenperioden eine weitere Verschärfung bedeutet. Meeresspiegelanstieg: Schmelzende Gletscher tragen erheblich zum globalen Anstieg des Meeresspiegels bei, was küstennahe Gemeinschaften gefährdet. Ökosysteme in Gefahr: Der Lebensraum Gletscher und die dort beheimateten Arten stehen unter Druck, das wird Auswirkungen auf die biologische Vielfalt haben. Wasser bedeutet Hygiene, Energie und Gesundheit. Zu- dem ist Wasser unser wichtigstes Grundnahrungsmittel. Der Zugriff auf ausreichend sauberes Wasser ist dabei nicht allen gleich gewährt. Der Weltwassertag soll die Aufmerksamkeit auf diesen wichtigen Rohstoff lenken und so einen Beitrag zu einer fairen und nachhaltigen Nutzung leisten. Die elementare Bedeutung des Grundwassers als unver- zichtbare Ressource und Teil des Wasserkreislaufs und die Belastungen, denen es durch menschliche Tätigkeiten und zunehmend durch den Klimawandel ausgesetzt ist, sind vielen Menschen nicht wirklich präsent und bewusst. Aus diesem Grund und im Hinblick auf den bevorstehenden Wandel rücken die Vereinten Nationen die Bedeutung und den Wert unseres kostbaren Grundwassers wieder stärker ins gesellschaftliche sowie politische Bewusstsein. Die Wasserspeicher und -filter der Natur sind Wälder, Wiesen und Feuchtgebiete. Der Altdorfer Wald stellt nach dem Schwarzwald mit einer Fläche von etwa 82 km² das größte zusammenhängende Waldgebiet Baden-Würt- tembergs dar. Angesichts der Bedeutung, welche größere Waldgebiete für den Klimaausgleich und den Artenschutz, aber auch für die Erholung, das Landschaftsbild und den Tourismus haben, ist es unbedingt angebracht, das ganze Waldgebiet unter die Gebietsschutzkategorie des Land- schaftsschutzes zu stellen. Der Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt sieht im Tag des Wassers einen willkommenen Anlass, für das Thema Trinkwasser, dem Lebensmittel Num- mer 1, zu sensibilisieren. Der im Regionalplan geplante Kiesabbau in der Gemeinde Vogt, Ortsteil Grund berührt auch das Schutzgebiet der Trinkwasserquelle in „Wei- ßenbronnen“ des „Zweckverbandes Wasserversorgung Baienfurt-Baindt“. Von der äußeren Grenze des Wasserschutzgebietes bis zur in Betracht gezogenen Kiesabbaufläche in Grund sind es nur wenige Meter. Nach Auffassung des Geolo- gen sollte auch das Wasserschutzgebiet in seiner Dimen- sion entsprechend angepasst werden. Denkbar ist ein Wasserschutzgebiet in einem Umfang von mindestens 5,5 km². Vom Zweckverband Wasserversorgung Baien- furt-Baindt wurde bereits vor langem beim Landratsamt Ravensburg, Untere Wasserbehörde ein Antrag auf Er- weiterung des Wasserschutzgebietes gestellt und auch eine Normenkontrolle gegen die Gesamtfortschreibung des Regionalplans mit Kiesabbau in Grund als Vorrang- gebiet für den Abbau oberflächennaher mineralischer Rohstoffe) im Sinne des Grundwasserschutzes und des Landschaftsschutzgebietes Altdorfer Wald eingebracht. Die Quelle „Weißenbronnen“ versorgt die Gemeinden Bai- enfurt und Baindt mit Trinkwasser in höchster Qualität, Menge und Güte. Gleichzeitig stellt die Quelle zusammen mit dem gesamten Einzugsgebiet ein aus geologischer und hydrologischer Sicht einmaliges Trink-Wasserreser- voir für die beiden Gemeinden Baienfurt und Baindt dar und darüber hinaus bei realistischer Betrachtung sogar für einen ganz wesentlichen Teil des gesamten Schus- sentals. Selbstverständlich können Versorgungsunternehmen und Behörden alleine den Gewässer- und Trinkwasser- schutz nicht erreichen. Es ist jedermanns Aufgabe, unse- re wertvolle Ressource Wasser zu schützen und jeder ist aufgerufen, sein tägliches Handeln (z. B. Abwasser- und Abfallbeseitigung, Pflanzenschutzmittelgebrauch, CO2 Fußabdruck) zu überdenken. Die Versorgung der Gemeinden Baienfurt und Baindt, welche aus der Quelle aus dem Gebiet von Weißenbron- nen kommt, wurde durch den Bau einer Querverbindung zusätzlich gesichert. Kaum ein Lebensmittel wird in Deutschland so regelmäßig und häufig kontrolliert wie Trinkwasser. Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgung ist hierzulande einwand- frei und als Durstlöscher bestens geeignet, das stellt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) her- aus. Diese hohe Qualität ist nicht selbstverständlich: Rund 1,2 Milliarden Menschen in vielen Teilen der Welt haben keinerlei Zugang zu sauberem Wasser. Der Internationale Tag des Wassers am 22. März soll auf den besonderen Wert sauberen Trinkwassers aufmerksam machen. Die regelmäßigen Wasseranalysen im Versorgungsgebiet Baienfurt-Baindt bestätigen die sehr gute Wasserqua- lität unseres Trinkwassers, welches der Zweckverband Wasserversorgung seinen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stellt. Die Kinder der Klosterwiesenschule Baindt erhalten zum Mittagessen unser hervorragendes Trinkwasser, das mit- tels einer Aufbereitungsanlage mit Kohlensäure versetzt Seite 6 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 werden kann. Das Gerät kühlt das Wasser, so dass es immer frisch schmeckt. Es gibt keine gesündere Art, den Durst zu stillen! Auf dem neu errichteten Dorfplatz wurde ein vom Bun- desumweltministerium geförderter Trinkbrunnen errich- tet. Trinkbrunnen gehören zu den Basisbausteinen einer guten Hitzevorsorge. Sie sind eine wirkungsvolle Maßnah- me, um Menschen vor gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze zu schützen. Baienfurt/Baindt, 22.03.2025 Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt Großzügige Spende für das „Therapie-Bädle“ des SBBZ Baindt „Man muss die Dinge sehen, wie sie sind, aber man muss sie doch nicht so lassen.“ Dieses Zitat von Robert Lemke ziert den Flyer der Dr. Hans Fischer Stiftung und spiegelt zugleich deren Leitgedanken wider. In diesem Sinne be- suchten Herr und Frau Miller, Vorstände der Stiftung, das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) Baindt, um zu helfen und zu unterstützen. Die Dr. Hans Fischer Stiftung wurde von dem gleichnamigen Tierarzt aus Horgenzell gegründet, der sich bereits zu Lebzeiten für Menschen in Not engagierte. Seinen Wunsch, seinen Nachlass in Form einer Stiftung zur Unterstüt- zung von Menschen in der Region sowie in Ländern der Einen-Welt einzusetzen, setzten seine Verwandten nach seinem Tod in die Tat um. Das SBBZ Baindt mit Förderschwerpunkt „Sehen“ umfasst einen Schulkindergarten, Schulklassen, ein Internat sowie einen Erwachsenenbereich mit Tagesstruktur. Hier lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Sehbe- hinderung oder Blindheit, mit oder ohne komplexe Beeinträchtigung, selbstbestimmt ihren Alltag zu meistern. Ein wichtiger Bestandteil dieses ganzheitlichen Ansatzes ist das „Therapie-Bädle“, das der Entspannung, Heilung und Bewegungsförderung dient – und vor allem viel Freude bereitet. Doch das „Bädle“ stammt aus den 1980er Jahren, und insbesondere die Technik ist dringend sanierungsbedürftig. Beeindruckt von der Einrichtung und deren seh- und sinnesspezifischen Angeboten beschlossen Herr und Frau Miller, dass das „Bädle“ nicht in seinem aktuellen Zustand bleiben darf. Die Dr. Hans Fischer Stiftung unterstützt die Sanierung mit einer großzügigen Spende in Höhe von 10.000 Euro. (von links) Petra Hoyer, Herr und Frau Miller, Marcus Adrian, bei der Spendenübergabe für das „Bädle“ Baindt Die Freude und Dankbarkeit am SBBZ Baindt sind riesig. Jede weitere Spende zählt, um das „Therapie-Bädle“ für die Zukunft zu sichern. Wer helfen möchte, findet unter folgendem Link weitere Informationen: https://www.stiftung-st-franziskus.de/spenden-unterstuetzen/spendenprojekte/baedle-baindt/. Am Samstag, den 05. Juli 2025 findet um 18:00 Uhr ein Benefizkonzert in der Schenk-Konrad-Halle in Baindt zum Erhalt des Therapiebads „Bädle Baindt” statt. Der Kartenvorverkauf startete bereits. Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 7 17. April 2025 Du bist dabei? DANN MELDE DICH ÜBER WHATSAPP AN Elena Stärk minis.bft@web.de (Baienfurt) Marisa Pfister bainter.minis@gmail.com (Baindt) Anmeldung bis zum Freitag 4. April 2025 (Begrenzte Teilnehmerzahl) Unkostenbeitrag 5€ 17. April 2025 Du bist dabei? DANN MELDE DICH ÜBER WHATSAPP AN Elena Stärk minis.bftftf @web.de (Baienfurt) Marisa Pfister bainter.minis@gmail.com (Baindt) Anmeldung bis zum Freitag 4. April 2025 (Begrenzte Teilnehmerzahl) UnkostenbeitragUnkostenbeitrag 5€ Seite 8 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 Die Gemeinde Baindt verfügt ab sofort über leistungsfähige Glasfaseranschlüsse In den vergangenen 4 Jahren wurden durch ein landkreisweites Markterkundungsverfahren auch in der Kommu- ne Baindt unterversorgte Haushalte (weiße Flecken unter 30 Mbit/s) festgestellt. Nach Antragstellung über das Bundesförderprogramm Breitband wurde ein Planungsbüro beauftragt, die Gesamtplanung entsprechend dem Bundesförderprogramm zu erstellen und anschließend wurde durch eine europaweite Ausschreibung ein leistungs- fähiges Bauunternehmen gesucht. Im Zuge des Vergabeverfahrens wurde die Baumaßnahme an die Harald Klein GmbH aus Grünkraut vergeben. Der offizielle Spatenstich zum Beginn der Bauarbeiten fand am 16. September 2022 statt. Folgende Eckdaten zum Gesamtprojekt: Tiefbauarbeiten: ca. 11 km Verlegte Leerrohre: ca. 35 km Verlegte Glasfaser: ca: 36 km PoP-Gebäude: 1 Stk. Angeschlossene Hausanschlüsse: 59 Stk. Davon angebundene Schulen: 1 Stk. Nach einer Bauzeit von nur 22 Monaten wurde das fertig erstellte passive Breitbandnetz am 15.01.2025 an unseren Netzbetreiber Netcom BW GmbH / TeleData GmbH übergeben. Dieser hat im Anschluss an die Netzübergabe die aktive Technik in dem neu errichteten PoP-Standort aufgebaut und die Kundendaten eingepflegt. Am 28.02.2025 wurden die hergestellten Hausanschlüsse durch den Netzbetreiber offiziell in Betrieb genommen. Für die Versorgung der Haushalte mit schnellem Internet ist der aktuelle Netzbetreiber TeleData GmbH zuständig. Bürgerinnen und Bürger die in diesem Abschnitt mit ausgebaut wurden, können nun direkt einen Vertrag mit der TeleData abschließen und zukünftig mit bis zu 1000 mbit/s Highspeed im Internet surfen. Wir bedanken uns beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr für die in Aussicht gestellten Fördermittel für das Projekt sowie für die Fördermittel des Landes Baden-Württemberg. Die gesamte Projektabwicklung erfolgte über den Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg, der im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit den Breitbandausbau für den gesamten Landkreis vorantreibt. Zweckverband Breitbandversorgung und Gemeindeverwaltung Baindt Blühender Landkreis für Biologische Vielfalt Die Mitmachaktion „Blühender Landkreis“ startet in die neue Gartensaison 2025! Die große Blühkampagne im Rahmen der Biodiversitätsstra- tegie des Landkreises Ravensburg bietet die Möglichkeit, den eigenen Garten zum Blühen zu bringen und damit einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt vieler Insekten zu leisten. Bürgerin- nen und Bürger des Landkreises Ravensburg haben demnächst wieder die Möglichkeit, Gemüsemischung kostenfrei zu bestel- len. Unter dem Motto „Ran an‘s Gemüse“ wird dieses Jahr auf essbare Vielfalt gesetzt. Es können dabei folgende Mischungen kostenfrei bestellt werden: - „Balkonbunt“: Perfekt für kleine Gärten, Balkone und Hoch- beete - „Gartenvielfalt“: Für alle, die im Beet richtig durchstarten möchten Bestellstart ist Montag, der 03. März 2025. Alle Informationen zur Bestellung sowie zur Mitmachaktion finden Sie auf der Kampagnen-Website www.bluehender-landkreis.org. Helfen Sie auch dieses Jahr wieder mit, unsere Landschaft bunter und wertvoller zu machen! Achtung: Beim Erscheinen unseres Amtsblatts könnte es sein, dass die Saatgutmischungen bereits vergriffen sind! Ihre Gemeindeverwaltung Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 9 Werde Teil unseres Teams im Bürgeramt! Verwaltungsfachangestellte/r (m/w/d) in Vollzeit Mit Baindt liegst du richtig! Die Gemeinde Baindt mit knapp 5.500 Einwohnerinnen und Einwohnern bietet eine perfekte Mischung aus Stadtnä- he und idyllischer Umgebung. Hier verbinden sich attraktive Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten mit landschaftlichem Charme. Unsere Gemeinde entwickelt sich stetig weiter – genauso wie unsere Gemeindeverwaltung. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum 01. Juli 2025 eine/n Verwaltungsfachangestellte/n (m/w/d) für das Bürgeramt in Vollzeit. Dich erwartet ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld in einer modernen, service- orientierten Verwaltung. Deine Aufgaben: • Bearbeitung des Pass- und Meldewesens • Unterstützung bei Gewerbeangelegenheiten • Entgegennahme und Bearbeitung von Anträgen für Führungszeugnisse, Personalausweise und Reisepässe • Mitwirkung bei der Organisation und Durchführung von Wahlen • Vertretung der Assistenz der Bürgermeisterin und Hauptamtsleitung Die endgültige Aufgabenverteilung erfolgt in Abstimmung. Das erwarten wir von dir: • Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r oder kurz vor dem Abschluss • Selbstständige, strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise • Zuverlässigkeit, Flexibilität und hohe Integrität • Freundliches und sicheres Auftreten sowie Teamgeist • Gute EDV-Kenntnisse (insbesondere MS-Office) Berufserfahrung ist wünschenswert, aber kein Muss – auch Berufseinsteiger sind herzlich willkommen! Das bieten wir dir: • Unbefristete Vollzeitstelle mit Vergütung nach Entgeltgruppe 6 TVöD und attraktiven Sozialleistungen des öf- fentlichen Dienstes • Einen sicheren Arbeitsplatz in einer dynamisch wachsenden Gemeinde • Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und Raum zur persönlichen Entwicklung • Ein wertschätzendes Arbeitsklima mit offener Kommunikation und echter Teamarbeit • Eine betriebliche Altersversorgung für deine Zukunft Neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung bis spätestens 13. April 2025 – per E-Mail an bewerbung@baindt.de oder per Post an die Gemeindeverwaltung Baindt, Marsweilerstraße 4, 88255 Baindt. Für Rückfragen steht dir Frau Stocker, Hauptamtsleiterin, gerne zur Verfügung (Telefon: 07502 9406-40, E-Mail: f.stocker@baindt.de). Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen! Stellenanzeigen Herausgeber: Gemeindeverwaltung, Marsweilerstr. 4, 88255 Baindt, Tel. (07502) 9406-0, Fax (07502) 9406-18, E-Mail: info@baindt.de, Homepage: www.baindt.de. Verantwortlich für den amtlichen Inhalt einschließlich der Sitzungsberichte und anderer Veröffentlichungen der Gemeindeverwaltung ist Bürgermeisterin Simone Rürup oder ihr Stellvertreter im Amt; für die kirchlichen Nachrichten das jeweilige Pfarramt; für die Vereinsnachrichten der jeweilige Verein; für den übrigen Inhalt der Redakteur, Katharina Härtel, Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG. Herstellung/Vertrieb: Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG, Max-Planck-Str. 14, 70806 Kornwestheim, Telefon (07154) 82 22-0. E-Mail Anzeigen: anzeigen@duv-wagner.de. Erscheint wöchentlich freitags. Aus organisatorischen Gründen muss sich die Redaktion Kürzungen vorbehalten. Seite 10 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 Amtliche Bekanntmachungen Straßenreinigung im Gemeindegebiet Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass in der Zeit von Montag, 31.03.2025 bis Montag, 07.04.2025 ab 7:00 Uhr morgens die Kehrmaschine Straßen, Gehwege und Plätze im Gemeindegebiet abkehrt. Wir bitten Sie, den angefallenen Wintersplitt von den Gehwegen auf die Straße zu kehren und dafür Sorge zu tragen, dass keine Hindernisse (Autos, Mülltonnen usw.) den Verkehrsraum versperren. Ihre Gemeindeverwaltung Ampelanlage Marsweilerstraße außer Betrieb Die Ampelanlage in der Marsweilerstraße ist aufgrund eines schwerwiegenden Defekts am Steuerungsgerät nicht mehr funktionsfähig. Da die Anlage inzwischen über 30 Jahre alt ist, hat das Steuergerät seinen End-of-Life-Zyklus erreicht. Infolge- dessen sind keine Ersatzteile mehr verfügbar, weshalb die Anlage als Risikoanlage eingestuft wurde und nicht mehr instand gesetzt werden kann. Gemeinsam mit dem Straßenverkehrsamt und der Polizeibehörde arbeiten wir an einer guten und dau- erhaften Lösung. Um in der Übergangszeit die Sicherheit bei der Que- rung der Marsweilerstraße zu gewährleisten, wurden im Bereich der Ampelanlage nach einem Vororttermin mit der Polizeibehörde und dem Straßenverkehrsamt Verkehrsschilder aufgestellt, die eine Geschwindigkeits- begrenzung von 30 km/h vorschreiben. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehr- steilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und danken für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung Sprechstunde der Bürgermeisterin Frau Simone Rürup Am Dienstag, 01. April 2025 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr findet die nächste Sprechstunde bei Bürgermeisterin Simone Rürup statt. Ihre Terminvereinbarung wird entgegengenommen unter Tel: (07502) 94 06 -17 oder per E-Mail an info@baindt.de Gemeinderatssitzung Sitzungsbericht 11.02.2025 Aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 11. Fe- bruar 2025 wird folgend berichtet und die gefassten Beschlüsse bekannt gegeben: Bekanntgabe nicht öffentlich gefasster Beschlüsse Aus der nicht öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 14. Januar 2025 wird Folgendes bekannt gegeben: Vergabe der Reinigungsleistungen für gemeindliche Objekte auf dem Schul- und Kindergartenareal inklu- sive der großen Sporthalle Der Gemeinderat beschließt, die Reinigungsleistungen für die gemeindlichen Objekte der Klosterwiesenschule, der Betreuung, den kommunalen Kindergarten, der kleinen Turnhalle sowie der großen Sporthalle gemäß der vor- liegenden Auswertung der Ausschreibung an den wirt- schaftlichsten Bieter für · Los 1 (Unterhalts- und Grundreinigung): Köhler Dienst- leistungen e.K. mit einem Standort in Baienfurt · Los 2 (Glasreinigung): Mader Dienstleistungs-GmbH aus Bad Waldsee zu vergeben. Die Verwaltung wird beauftragt, die Verträge entsprechend abzuschließen. Veräußerung von Flurstücken der Gemeinde Baindt an den Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet Mittleres Schussental (IGMS) 1. Der Gemeinderat beschließt, die im Gebiet des Zweck- verbands Interkommunales Gewerbegebiet befindli- chen Grundstücke dem Zweckverband nach den Be- dingungen der Anschaffungs- und Herstellkosten zu übertragen. Ein Tauschgrundstück auf Baindter Gemarkung soll nur an einen Baindter Grundstückspartner des Inter- kommunalen Gewerbegebiets veräußert werden. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, alle notwendigen Schritte zur Übertragung der Grundstücke an den gegründeten Zweckverband vorzunehmen. Etwaige Nebenkosten (Vermessungskosten, Notargebühren sowie Grunderwerbsteuer) trägt der Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet Mittleres Schussen- tal (IGMS). Bericht Bürgermeisterin Genehmigung der Haushaltssatzung 2025/2026 Die Haushaltssatzung für die Jahre 2025 und 2026 wurde von der Rechtsaufsichtsbehörde genehmigt. Die Stellung- nahme dazu liegt vor. Es gibt einige Anmerkungen und Hinweise, die bei der weiteren Umsetzung des Haushalts berücksichtigt werden müssen. Fund von Panzergranaten im Egelsee Am Sonntag, den 2. Februar 2025, wurden im Egelsee mehrere Panzergranaten entdeckt. Die zuständigen Be- hörden wurden umgehend informiert und haben die Fundstücke fachgerecht gesichert und entsorgt. Testphase für digitalen Informationsbildschirm im Rat- haus Im Eingangsbereich des Rathauses wird für sechs Monate ein digitaler Informationsbildschirm getestet. Die Umset- zung erfolgt in Zusammenarbeit mit Strohm IT, Atelier Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 11 Stacheder und Foto Woblick. Der Bildschirm soll als zen- trale Plattform für Mitteilungen der Gemeinde sowie An- kündigungen von Vereinen und Veranstaltungen dienen. Baumfällungen aus Sicherheitsgründen Zwei große Bäume mussten aufgrund mangelnder Stand- sicherheit gefällt werden. Betroffen ist ein Baum am Krie- gerdenkmal sowie ein weiterer in der Annabergstraße. Die Maßnahme wurde nach eingehender Prüfung der Verkehrssicherheit durchgeführt, um mögliche Gefahren für Passanten und Anwohner auszuschließen. Fazit zum Narrensprung – Erfolgreiche Nutzung des Dorfplatzes Die Nutzung des neu gestalteten Dorfplatzes während des Narrensprungs wird als sehr positiv bewertet. Der Platz hat sich als zentraler Veranstaltungsort bewährt und bot sowohl den Teilnehmenden als auch den Zuschauern sehr gute Bedingungen. Die Organisatoren zeigen sich zufrieden mit dem Ablauf und der guten Zusammenar- beit aller Beteiligten. Bericht Neugestaltung Dorfplatz Der Gemeinderat fasst den Beschluss 1. Der Gemeinderat stimmt der Begradigung der Blin- denleitlinie vor dem Rathauseingang zu. 2. Die Anfahrschwellen an den Parkplätzen bleiben erhal- ten. Auf dem Behindertenparkplatz wird die Schwelle vollständig entfernt. Das Schild für den Behinderten- parkplatz wird so nah wie möglich am Parkplatz auf- gestellt, um eine Begrenzung zu bilden. Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Be- bauungsplan „Agri-PV Feuersberg“ Die Bauherren beabsichtigen auf dem Flst. 1115, eine der- zeit als Grünland genutzte Fläche im Außenbereich, eine Agri-PV Anlage zu errichten. Der Gemeinderat fasst den Beschluss Der Gemeinderat der Gemeinde Baindt beschließt die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Agri-PV-Anlage Feuersberg“ (Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)). Der räumliche Gel- tungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes befindet sich im westlichen Randbereich des Gemein- degebietes von „Baindt“, etwa 800 m nordwestlich des Hauptortes „Baindt“. Folgendes Grundstück befindet sich innerhalb des räumlichen Geltungs-bereiches: Flst.-Nr. 1115 (Teilfläche). Erfordernis und Ziele der Planung: - Errichtung einer Agri-Photovoltaikanlage auf einer derzeit als Grünland genutzten Fläche im Außenbe- reich - Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit des konkreten Vorhabens - Würdigung der Belange von Natur und Landschaft, insbesondere die Nutzung erneuerbarer Energien - Prüfung sowie Auseinandersetzung mit den Folgen der Planung für Naturraum und Umgebung zur Kon- fliktvermeidung bzw. Konfliktminimierung Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung wird eine Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt. Im Rahmen der Begründung zum Entwurf wird ein Umwelt- bericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB dargelegt. Eine Umwelt- verträglichkeitsprüfung im Sinne des Gesetzes zur Um- weltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich. Hinweise: Der Aufstellungsbeschluss hat keine direkte Auswirkung auf die Bebaubarkeit oder Nutzbarkeit von Grundstücken. Der räumliche Geltungsbereich kann sich im Verlauf des Aufstellungsverfahrens ändern. Es erfolgt eine Teiländerung des Flächennutzungsplanes im betrof- fenen Bereich im so genannten Parallelverfahren (gem. § 8 Abs. 3 BauGB). Bauantrag zum Neubau eines Mehrfamilienwohnhau- ses mit 3 Wohneinheiten auf dem Flst. 209/3, Ann- abergstraße 28 Der Gemeinderat fasst den Beschluss: 1. Das gemeindliche Einvernehmen gem. § 36 Abs. 1 BauGB zum Bauantrag wird erteilt. 2. Einer Überfahrung des öffentlichen Grünstreifens auf der Westseite des Grundstücks von der Straße Zie- gelhalde wird zugestimmt. Sachstand zur Straßenanpassung Marsweilerstraße zwischen den beiden Kreisverkehren Der Gemeinderat fasst den Beschluss: Der Gemeinderat nimmt die weiter entwickelten Planungen zur Kenntnis und bestätigt die Umsetzung der Variante 1 gemäß der geprüften Anpassungen. Überprüfung der nächtlichen Straßenbeleuchtung Der Gemeinderat fasst den Beschluss: Der Gemeinderat stimmt folgender Option zu den Leucht- zeiten der Straßenbeleuchtung zu: • abends: Sonntag bis Donnerstag Beleuchtung bis 24:00 Uhr; Freitag bis Samstag Beleuchtung bis 02:00 Uhr • morgens: einheitlich Beleuchtung ab 5:00 Uhr Wiederherstellung der Bushaltestelle Wickenhaus Der Gemeinderat nimmt den Bericht zur Wiederherstel- lung der Bushaltestelle Wickenhaus zur Kenntnis. Bürger- und Ratsinformationssystem Über das Bürger- und Ratsinformati- onssystem haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Tagesord- nung sowie die entsprechenden Sit- zungsunterlagen einzusehen. Sie kön- nen das System über den folgenden Link oder den nebenstehenden QR- Code aufrufen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne in der Gemeindeverwaltung zur Verfügung. https://baindt.ris.kommune-aktiv.de/seite/de/rat- haus/02/WB/Ratsinformationssystem.html Fundinfo Allgemeine Hinweise zu Fundsachen Verloren gegangene Gegenstände können im Rahmen einer Verlustanzeige dem Fundbüro der Gemeinde Baindt gemeldet werden. Das dafür notwendige Formular „Ver- lustanzeige“ steht Ihnen online unter https://www.baindt.de/rathaus-buergerservice/rat- haus-online unter dem Bereich Fundbüro zur Verfügung. Sofern eine Fundsache gefunden wurde, auf die Ihre Be- schreibung zutrifft, setzen wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung. Alle Funde ab einem Wert von zehn Euro, die Sie auf dem Gebiet der Gemeinde Baindt finden und an sich nehmen, müssen dem Fundbüro der Gemeinde Baindt gemeldet und dort abgegeben werden. Die Fundsachen werden sechs Monate aufbewahrt und Seite 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 regelmäßig im Amtsblatt der Gemeinde Baindt veröf- fentlicht. Nach Ablauf der sechsmonatigen Frist geht die Fundsache in das Eigentum des Finders über, sofern ein Eigentumsvorbehalt geltend gemacht wurde. Alle anderen Fundsachen werden anderweitig verwertet. Folgende Fundgegenstände wurden im Rathaus ab- gegeben: Februar 2025: Umhang – Fasnetsbekleidung; offener Cardigan schwarz mit weißen Punkten; Einzelschlüssel mit Anhänger „Villa Kunterbunt Tattoo Piercing“; Schlüssel- bund mit drei Schlüsseln; Loopschal cremefarben; Fahr- radschlüssel; Outdoorjacke von Chiemsee, schwarz mit weißem Logo, Gr. 176; Blumenkelle und kleine Säge; Por- temonnaie Herren, schwarz; Einzel-Autoschlüssel von Mercedes Benz; kleiner Geldbeutel aus Kork; Ring silber- farben mit Zirkonia; Fahrrad der Marke Winora; März 2025: Schlüsselbund mit weißem Fensteranhänger; Fasnets-Top Mädchen braun; Kinderjacke von H&M in schwarz, Gr. 152; Brille braunes Titaniumgestell; Fahrrad von KTM; Weitere Informationen zu den Fundsachen erhalten Sie beim Fundbüro. Sie erreichen uns unter Tel. 07502/9406- 12. Bericht zur Jahreshauptversammlung Am vergangenen Freitag fand die Jahreshauptversamm- lung der Feuerwehr Baindt im Feuerwehrhaus statt. Kom- mandant Roland Bucher begrüßte zahlreiche Gäste, da- runter Bürgermeisterin Rürup, Ehrenkommandant Erich Brei, den ehemaligen Kommandanten Karl Joachim, die Altersabteilung, die Jugendfeuerwehr, den Kreisver- bandsvorsitzenden Michael Otto sowie Vertreter des DRK. Die Beschlussfähigkeit wurde festgestellt, und es folg- te die Totenehrung für die im vergangenen Jahr ver- storbenen Kameraden. Schriftführer Andreas Joachim präsentierte den Tätigkeitsbericht, der durch Bilder des Kommandanten ergänzt wurde. Im Bericht von Kommandant Bucher wurde hervorge- hoben, dass die Einsatzabteilung derzeit 38 Mitglieder zählt mit einem Altersdurchschnitt von 33 Jahren. Im Jahr 2024 wurden zahlreiche Ausbildungsmaßnahmen durchgeführt, u.a. Lehrgänge im Bereich Atemschutz und Brandbekämpfung. Insgesamt gab es 74 Einsätze, wobei vorwiegend technische Hilfe geleistet wurde. Positiv er- wähnt wurde die neu angeschaffte Einsatzkleidung, die in ihrer Funktionalität eine Verbesserung ist. Für 2025 ist nun der Abschluss des Anbaus am Feuerwehrhaus geplant und es stehen die großen Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum an. Jugendwart Markus Striegel berichtete von 65 Übungen und Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Es gab einen Wech- sel von zwei Jugendlichen in die Einsatzabteilung, und insgesamt wurden neun neue Mitglieder in die Jugend- feuerwehr aufgenommen. Die positive Entwicklung der Mitgliederstärke in der Einsatzabteilung ist eindeutig auf die gute Arbeit in der Jugendfeuerwehr zurückzuführen. Der Kassierer Fabian Stach stellte einen stabilen Kassen- verlauf vor, und die Kassenprüfer bescheinigten eine ein- wandfreie Kassenführung. Grußworte kamen von Michael Otto, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes sowie Elisabeth Rude und Tobias Nestle von der DRK-Bereit- schaft Baienfurt-Baindt. Bürgermeisterin Simone Rürup würdigte den Einsatz der Feuerwehr und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Ein wichtiger Teil der Versammlung waren die Beförde- rungen und Ehrungen. Roland Bucher wurde für 40 Jah- re Feuerwehrdienst mit dem goldenen Ehrenzeichen des Landesverbandes Baden-Württemberg geehrt, Philip Bu- cher und Fabian Schnez wurden für 10 Jahre, Hugo Futte- rer für 20 Jahre Dienst geehrt. Zudem gab es zahlreiche Beförderungen für weitere Einsatzkräfte. Eine besondere Ehrung wurde Markus Striegel zuteil. Für seinen unermüdlichen Einsatz, sowohl in der Einsatzab- teilung, der Jugendfeuerwehr, aber auch auf Kreisebene, erhielt er das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze. Erfreulicherweise wurde niemand aus dem aktiven Dienst verabschiedet, es wurden sogar zwei neue Mitglieder zur Probe aufgenommen. In geselliger Runde wurde im An- schluss noch der ein oder andere Rück- oder Ausblick vertieft. Notdienste Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ÄBD) Tel.: 116 117 (kostenlose Rufnummer, ohne Vorwahl) Zahnärztlicher Notfalldienst Tel.: 0761/120 120 00 Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 13 Allgemeine Notfallpraxis Ravensburg Allgemeinärztliche Bereitschaftspraxis Oberschwabenklinik - St. Elisabethen-Klinikum Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten Sa, So und an Feiertagen 10 - 18 Uhr Notfallpraxis Kinder Ravensburg Kinderärztliche Bereitschaftspraxis Oberschwabenklinik – St. Elisabethen-Klinikum Ravens- burg Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten: Sa, So und an Feiertagen 9 – 13 Uhr und 15 – 19 Uhr Tierarzt Samstag, 22. März 2025 und Sonntag, 23. März 2025 Kleintierpraxis A. Kirsch, Tel.: 0751 - 95 88 44 00 Apothekennotdienst (Festnetz kostenfreie Rufnummer Tel.: 0800 00 22 833, Homepage: www.aponet.de) Samstag, 22. März 2025 Dreiländer-Apotheke Ravensburg, Gottlieb-Daimler-Stra- ße 2, 88214 Ravensburg, Tel: 0751 36 65 075 Sonntag, 23. März 2025 Kloster-Apotheke Weingarten, Karlstraße 13, 88250 Weingarten, Tel: 0751 56 02 60 Organisierte Nachbarschaftshilfe Baindt Einsatzleitung: Frau Petra Maucher, Tel: 07502 62 10 98 Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Ravensburg e.V. • Hausnotruf und Mobilruf • Menüservice für Senioren • Wohnberatung • Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz • Notruf 112 - Rettungsdienst Tel.: 0751/ 56061-0, Fax: 0751/ 56061-49 E-Mail: info@dkr-rv.de, Web: www.drk-rv.de Hospizbewegung Weingarten ∙ Baienfurt ∙ Baindt ∙ Berg e.V. Begleitung für schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen Hospiz Ambulant, Vogteistr. 5, Weingarten Telefon: 0751-180 56 382, Telefon: 0160- 96 20 72 77 (u.U. Anrufbeantworter, es erfolgt ein Rückruf) Ansprechpartnerin Dipl.-Päd. Dorothea Baur Persönliche Sprechzeit: Montag 16-18 Uhr, Mittwoch 11-13 Uhr Donnerstag 11-14 Uhr und nach Vereinbarung E-Mail: hospiz-weingarten@freenet.de Homepage: www.hospizbewegung-weingarten.de Spendenkonto: KSK Ravensburg IBAN: DE39 6505 0110 0086 1381 92 Störungs-Rufnummer Strom Tel. 0800 3629-477 (kostenfrei) Internet netze BW https://www.netze-bw.de/kunden/netzkunden/service/ stoerungsmeldungen/index.html Bei Störung der Gasversorgung Telefon 0800/804-2000 Wasserversorgung Tel.: (0751) 40 00-919 und nach Dienstschluss Tel.: 0160 44 94 235 Hotline Müllentsorgerfirmen Veolia/ Hofmann Bad Waldsee (bei Fragen rund um die Leerung/Abfuhr) Tel.: 0800/35 30 300 Hotline Landratsamt Ravensburg (allg. Fragen zum Thema Müll, Behältergemeinschaften etc.) Tel.: (0751) 85-23 45 Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Ravensburg-Sigmaringen Beratung und Information zu Ansprüchen bei Teilhabeein- schränkung durch chronische Erkrankung und Behinderung. Schubertstr. 1, 88214 Ravensburg - Telefon 0751 99923970 - E-Mail: info@eutb-rv-sig.de WOHLFÜHLTREFF Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Dienstag von 14 bis 17 Uhr Dietrich-Bohnhoeffer-Saal, Dorfplatz 2, Baindt Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de BETREUTER MITTAGSTISCH Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Freitag von 11 bis 14 Uhr Weingarten, Maybachstraße 1 Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de Sozialstation St. Anna - Pflegebereich Baienfurt – Baindt – Ravensburger Straße 35, 88250 Weingarten Tel: 0751-560010, Fax: 0751- 5600123 E-Mail: elena.daubert@stiftung-liebenau.de Internet: www.stiftung-liebenau.de/pflege Lebensräume für Jung und Alt Frau Schäch, Sprechzeiten: Di + Do 15:00 – 17:30 Uhr Dorfplatz 2/1, 88255 Baindt, Tel. (07502) 92 16 50, E-Mail Baindt: lebensraum.baindt@stiftung-liebenau.de Seite 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 Sterbefall am Wochenende Es ist nicht notwendig, einen Sterbefall bei der Gemeindever- waltung am Wochenende anzuzeigen. Bitte vereinbaren Sie mit dem Pfarramt einen Termin für die Bestattung. Sollte die Beerdigung bereits am Dienstag erfolgen, ist es ausreichend, wenn die Gemeindeverwaltung am Montagvormittag darüber informiert wird. Die meisten Bestattungsunternehmen haben einen Schlüssel für die Aussegnungshalle in Baindt. An alle Amtsblatt-Bezieher Haben Sie Ihr Amtsblatt nicht bekommen? Dann rufen Sie bitte im Rathaus unter 07502 94 06 26 an. Ver- gewissern sie sich aber bitte vorher, ob Ihre Hausnummer gut sichtbar und der Briefkasten mit Ihrem Namen versehen ist. ✄ ✄ Bezirk 1 Bezirk 6 Am Föhrenried Grünenbergstraße Am Umspannwerk Annabergstraße Nr. 60 Baienfurter Straße Im Voken Birkenstraße Jägerweg Buchenstraße Lerchenstraße Mehlisstraße Sperlingweg Riedsenn Stöcklisstraße Sumeraugasse Storchenstraße Schachener Straße Wickenhauser Straße Bezirk 7 Boschstraße Bezirk 2 Daimlerstraße Badweg Dieselstraße Blumenstraße Dornierstraße Bronnenstubenweg Maybachstraße Dahlienstraße Röntgenstraße Hubertusweg Klosterhof Bezirk 8 Krokusweg Benzstraße Lilienstraße Dachsstraße Mühlstraße Eichhorngasse Nelkenstraße Friesenhäusler Straße Thumbstraße Nr. 47 - 81 Froschstraße Tulpenstraße Fuchsstraße Veilchenstraße Hirschstraße Nr. 1 - 50 Igelstraße Bezirk 3 Iltisstraße Fliederstraße Liebigstraße Kornblumenstraße Rehstraße Marsweilerstraße Siemensstraße Rosenstraße Wieselgasse Spielmannsweg Zeppelinstraße Bezirk 9 Amselstraße Bezirk 4 Annabergstraße Hasenweg Erlenstraße Hirschstraßeab Nr. 164 Kiesgrubenstraße Kümmerazhofer Weg Schönblick Marderstraße Sonnenstraße Mochenwangener Straße Thumbstraße Nr. 1 - 36 Reishaufen Ziegelhalde Sulpacher Straße Bezirk 5 Brühl Dorfplatz Eichenstraße Eschenstraße Gartenstraße Innere Breite Küferstraße Ziegeleistraße Gemeindeverwaltung Baindt Telefon (07502) 9406-0 Fax (07502) 9406-18 E-Mail info@baindt.de Internet www.baindt.de Öffnungszeiten: Montag 8:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 16:00 Uhr Dienstag 8:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr Mittwoch bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr Direktdurchwahlnummern Bürgermeisterin Frau Rürup 9406-10 Vorzimmer 9406-17 Amtsblatt 9406-26 Bauamt Leitung Bauamt Frau Jeske 9406-51 stellvertr. Leitung Bauamt Stabsstelle polit. Steuerung Frau Gerhardt 9406-26 stellvertr. Leitung Bauamt Herr Hohenhausen 9406-52 Ortsbaumeister Herr Roth 9406-53 Sachbearbeitung Frau Scheid 9406-54 Klimakoordinator Herr Roth 0157 80661690 E-Mail: klima@b-gemeinden.de Hauptamt Leitung Hauptamt Frau Stocker 9406-40 stellvertr. Leitung Hauptamt Ordnungsamt Frau Stavarache 9406-11 Bürgeramt Passamt, An-/Abmeldung, Frau Brei/Frau Nowak/ 9406-12 Führerschein, Fischerei Frau Ziegler Fundamt Einwohnermeldeamt Frau Nowak/Frau Ziegler 9406-14 Volkshochschule 9406-0 Gewerbeamt Frau Brei 9406-12 Rentenberatung Herr Bautz 9406-14 Standesamt Herr Bautz 9406-14 Friedhofswesen Herr Bautz 9406-14 Hallenbelegung SKH Frau Gerhardt 9406-26 Fachbereichsleitung Bildung und Betreuung Frau Flintrop 9406-41 Kindergartenabrechnung Frau Liche 9406-43 Finanzverwaltung Leitung Kämmerei Herr Abele 9406-20 stellvertr. Leitung Kämmerei Frau Winkler 9406-23 Kasse Herr Müller 9406-22 Kasse Frau Weber 9406-24 Wasser Frau Stavarache 9406-11 Steueramt Frau Rauhut 9406-21 Einrichtungen der Gemeinde Bauhof Herr Mohring 9121-30 Feuerwehrhaus 9121-34 Feuerwehrkommandant Herr Bucher 0151 58040840 Gemeindebücherei Frau Lins 94114-170 Schenk-Konrad-Halle Herr Forderer 0152 25613911 Kindergärten Sonne Mond und Sterne Leitung Haus Sonne 94114-140 E-Mail: leitung.sonne@kiga.baindt.de Leitung Haus Mond 94114-141 E-Mail: leitung.mond@kiga.baindt.de Leitung Sterne 94114-142 u. -143 E-Mail: leitung.sterne@kiga.baindt.de St. Martin 2678 Waldorfkindergarten 5558664 Schulen: Klosterwiesenschule (KWS) und SBBZ Sehen Baindt Rektorin (KWS) Frau Heberling 94114-132 Sekretariat (KWS) Frau Himpel 94114-133 Schulsozialarbeit (KWS) Frau Nandi 94114-172 Schulhausmeister (KWS) Herr Tasyürek 0178 4052591 SBBZ Sehen 94190 Pfarrämter Katholisches Pfarramt 1349 Kath. Gemeindehaus Bischof-Sproll-Saal Anmeldung Frau Moosherr (0751) 18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Evangelisches Pfarramt (0751) 43656 Ev. Gemeindehaus Dietrich-Bonhoeffer-Saal Anmeldung Frau Kutter (0751) 43656 E-Mail: pfarramt.baienfurt@elkw.de Polizei Polizeirevier Weingarten (0751) 803-6666 Notrufe Polizei 110 Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst 112 Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 15 Abfallwirtschaft Kompostieranlage am Annaberg Die Kompostieranlage am Annaberg öffnet erstmals, so- fern es die Witterung zulässt, am Samstag 22. März 2025 von 13.00 bis 16.00 Uhr und am Samstag 29. März 2025 von 13.00 bis 16.00 Uhr. Erstmals am Freitag ist die Kompostieranlage am 04. April 2025 geöffnet und danach jeden jeden Freitag von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr und jeden Samstag von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Bei der Anlieferung von Grüngut in der Kompostieranla- ge bitten wir Sie zu beachten, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern ange- nommen werden kann. Annahmestelle Hofstelle Wöhr (Friesen- häusler Straße 67) Öffnungszeiten: Freitag 15:00 - 18:00 Uhr Es dürfen nur Kleinmengen (max. 2 Schüttkubikmeter) angeliefert werden. Bitte beachten Sie, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern angenommen werden kann. Veranstaltungen März 21.03. Frauenfrühstück – Impulse BSS 21.03. JHV – Sportverein Vereinsraum 27.03. JHV – Taekwondo BSS 28.03. JHV – Reitergruppe BSS 29.03. Dorfputzete – Schalmeienkapelle 30.03. Wahl Kirchengemeinderat BSS – Kath. Kirchengemeinde 30.03. JHV Förderverein Selige Irmgard Altenzentrum April 02.04. Frühlings-Kaffee Selige Irmgard 05.04. Osterkerzen verzieren – Impulse BSS 08.04. Gemeinderatssitzung Sitzungssaal 09.04. Frühlingsfest – Seniorentreff BSS 09.04. JHV – Förderverein KWS Aula 11.04. JHV – Schalmeienkapelle BSS 14.04. - 16.04. Osterschießen – Schützengilde Schützenhaus 18.04. Karfreitag 20.04. Ostersonntag 21.04. Ostermontag 21.04. Siegerehrung – Schützengilde Schützenhaus 25.04. JHV – Blutreitergruppe BSS 30.04. Einweihung der neuen Ortsmitte DP 30.04. Maibaumstellen – Landjugend DP Schulnachrichten Klosterwiesenschule Baindt Förderverein Klosterwiesen- schule Hauptversammlung 2025 Liebe Mitglieder, Freunde und Eltern an der Klosterwie- senschule! Die diesjährige Hauptversammlung des Fördervereins Klosterwiesenschule e.V. findet statt am Mittwoch, 9. April 2025 ab 19:00 Uhr in der Aula der Klosterwiesenschule Baindt. Tagesordnung: · TOP 1: Begrüßung und Bericht der Vorsitzenden · TOP 2: Bericht und Fragen der Kassenwartin Förder- verein · TOP 3: Entlastung des Vorstands · TOP 4: Wahlen (Vorsitz, Kassenwart*in, Kassenprü- fer*innen, Beisitzer*nnen) · TOP 5: Bericht und Fragen des Basarteams · TOP 6: Anliegen der Schulleitung der Klosterwiesen- schule · TOP 7: Review der neuen Struktur des Vereins mit El- ternbeirat, Powerfrühstück und Basarteam · TOP 8: Mitwirkung beim Schulfest und Einweihung des neuen Schulgebäudes · TOP 9: Verschiedenes Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Im Namen des Fördervereins Renate Stratmann (Schriftführerin) Zur Informationi Klima-Spartipp des Monats März: Etwas schwarz auf weiß zu haben, kann nie schaden Generell ist Farbe im Leben wichtig, denn ohne sie wäre die Welt nur halb so schön. Mit dem beginnenden Frühling wird es draußen nun auch wieder täglich bunter. Manchmal ist es aber besser, etwas schwarz auf weiß zu haben, also die Tinte auf dem Papier. Denn beim Drucken von Schriftstücken und Rechnungen ist Schwarzweiß- druck zumeist völlig ausreichend. Ansonsten reicht be- reits ein winziges Logo aus, dass der Drucker bei Farb- druck- oder Automatikeinstellung alles farbig druckt. Die Farbherstellung für Drucker ist aufwendig und benötigt mehr Rohstoffe als bei schwarzer Farbe, welche meist aus Rußpartikeln besteht. Für den Vierfarbdruck wer- den neben Schwarz die Farben Blaugrün (Cyan), Purpur (Magenta) und Gelb (Yellow) verwendet. Aus Umwelt- und Kostensicht ist schwarz zu drucken daher besser wie alle anderen Farbtöne. Die geringeren Kosten gegenüber dem Farbdruck liegen daran, dass sich die meisten Far- ben aus den vier Grundfarben zusammensetzen. Wenn Seite 16 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 also beispielsweise eine grüne Fläche dargestellt wird, werden Cyan und Gelb übereinander gedruckt. Bei dunk- len Farben kommt auch noch Schwarz dazu, weshalb letztendlich deutlich mehr Toner verbraucht wird. Auch der Graustufenmodus ist nicht der Hit, denn hier versucht der Drucker ein Farbbild mit allen verfügbaren Druckfarben in Grau darzustellen, weshalb gewisse Men- gen Cyan, Magenta und Yellow benötigt werden. Wer clever druckt, der weiß genau, schwarzweiß schlägt Farbe und auch grau, bei der Umwelt und beim Preis, denn der ist nur beim Schwarz(weiß)druck heiß. Generell gilt es, sich beim Drucken stets zu fragen, ob es den Ausdruck wirklich braucht, oder ob dieser kurze Zeit später wieder ohnehin im Altpapier landet. Manche Dokumente werden natürlich in ausgedruckter Form be- nötigt und gerade Abbildungen auch zumeist in Farbe. Ansonsten reicht schwarzweiß aber fast immer aus. Da- mit Tintenpatronen und Druckerdüsen selten benutzter Druckergeräte nicht eintrocknen, sind ab und an doch Farbdrucke nötig. Florian S. Roth Gemeinden Baienfurt, Baindt und Berg Koordinator für eine klimaneutrale Kommunalverwal- tung - gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW Mobil: 0157 80661690 klima@b-gemeinden.de Förderverein Altenzent- rum Selige Irmgard e.V. Herzliche Einladung zum Frühlingskaffee am Mittwoch, den 02.04.2025 von 14:00-17:00 Uhr in der Cafeteria im Altenzentrum Selige Irmgard Unsere ehrenamtlichen Damen verwöhnen Sie mit leckeren selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Für einen kleinen Frühlingsmarkt haben wir wieder gebacken und gebastelt. Wir wollen den Frühling begrüßen und freuen uns auf Ihren Besuch und schöne Gespräche. Der Erlös des Nachmittags kommt den Bewoh- nerprojekten zugute. Energieagentur Oberschwaben und Ver- braucherzentrale Baden-Württemberg Energietipp: Wärme optimal verteilen Damit Ihre Heizkörper effizient arbeiten, sollten sie frei zugänglich sein. Oft wird die Wärmeverteilung durch Mö- bel oder Abdeckungen behindert – das lässt den Raum länger kühl bleiben und kostet unnötig Energie. Achten Sie darauf, dass die Heizkörper genügend Platz haben, damit sich die Wärme gleichmäßig ausbreiten kann. Nut- zen Sie außerdem Vorhänge oder Rollläden: Wenn Sie diese abends schließen, bleibt die Wärme im Raum und die Kälte draußen. So sparen Sie Heizkosten, ohne an Komfort einzubüßen. Kombinieren Sie das mit regelmä- ßigem Stoßlüften, um Feuchtigkeit und kalte Luft schnell loszuwerden. Ein warmer Raum – effizient beheizt! Übrigens: Die Energieagentur Oberschwaben und Ener- gieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württem- berg bieten kostenlose Tipps zum Stromsparen an. Ter- minvereinbarung unter 0751 764 70 70 oder unter 0800 809 802 400 (kostenfrei). Einfach nachfragen und doppelt sparen – für den Geldbeutel und die Umwelt! Kirchliche Nachrichten 22. März – 30. März 2025 Gedanken zur Woche: Wenn du dein Leben in Gottes Hände gibst, hast du die Gewissheit, dass ER dich durch alle Situationen des Le- bens führen wird. Jeanette Holdinghausen Samstag, 22. März 18.30 Uhr Baienfurt – Gedenkgottesdienst der verstor- benen Mitglieder des Musikvereins Sonntag, 23. März – 3. Fastensonntag 10.00 Uhr Baindt – EucharistiefeierMinistranten: Jacob Kreutle, Louisa Möhrle, Alexandra Schnez, Da- niela Schnez, Alina Michelberger,(† Ludmilla und Rochus Illenseer, Emma und Julius Mal- sam, Else und Johann Neth, Klara und Johan- nes Merk, Familie Schimanowski, Christina und Wendelin Fetsch mit Angehörigen, Jahrtag: Nikolaus Schimanowski, Pfarrer Franz Glaser) Dienstag, 25. März 08.00 Uhr Baindt - Schülergottesdienst Mittwoch, 26. März 09.00 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier 19.00 Uhr Sulpach – Eucharistiefeier(† Eugen und Anton Elbs, Theresia und Baptist Elbs, Monika Kro- nenberger, Karl Kuch) Donnerstag, 27. März 07.45 Uhr Baienfurt – Schülergottesdienst 20.00 Uhr Baindt – KGR Sitzung im Bischof-Sproll-Saal Freitag, 28. März 08.30 Uhr Baindt - Rosenkranz 09.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier 15.30 Uhr Baindt – Erstkommunionsmittag – 5. Grup- penstunde im Bischof-Sproll-Saal 16.00 Uhr Baindt – Wortgottesfeier im Pflegeheim Selige Irmgard Samstag, 29. März Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 30. März – 4. Fastensonntag – Laetare – Be- ginn der Sommerzeit 10.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier mit Pfarrer LeuzeMi- Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 17 nistranten: Pia Kreutle, Anton Pink, Anna Ren- ner, Emilia Stotz, Marie Stotz, Emily Wenzel, Theresa Henzler, Thomas Henzler(† Adalbert Berger, Josef Heine) KGR – Wahl Baindt: Das Wahllokal im katho- lischen Gemeindehaus ist von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. 10.00 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier mit der Gruppe MEILE und dem Kirchenchor Rosenkranzgebete im März Im März laden wir ganz herzlich ein zum Rosenkranzgebet jeden Freitag um 8.30 Uhr vor dem Gottesdienst. Sprechzeiten Pfarrer Bernhard Staudacher Nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 912623) Thumbstraße 55, Baindt E-Mail-Adresse: bernhard-staudacher@gmx.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Silvia Lehmann Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 5576199, (Tel. privat 943630) E-Mail-Adresse: Silvia.Lehmann@drs.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Regina Willmes Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 56969624 E-Mail-Adresse: Regina.Willmes@drs.de Gemeindehaus St. Martin / Bischof-Sproll-Saal: Belegung und Reservierung Frau Gudrun Moosherr Tel. 0751-18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Katholische Kirchenpflege Baindt: Bankverbindung: KSK Ravensburg IBAN DE 4365 0501 1000 7940 0985 BIC SOLADES1RVB Kath. Pfarramt St. Johannes Baptist Thumbstr. 55, 88255 Baindt Pfarramtssekretärin Frau Christiane Lott Telefon 07502 – 1349 Telefax 07502 – 7452 Stjohannesbaptist.baindt@drs.de www.katholisch-baienfurt-baindt.de Öffnungszeiten Dienstag 09.30 – 11.30 Uhr Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr Freitag 09.30 – 11.30 Uhr Kath. Pfarramt Mariä Himmelfahrt Kirchstraße 8, 88255 Baienfurt Telefon 0751 - 43633 Telefax 0751 - 58812 kathpfarramt.baienfurt@drs.de Gott in der stille suchen – Ein Angebot der Gemein- schaft Immanuel 2025 Zum Einüben in die Ruhe und in das Stillsein vor Gott wol- len wir 2025 an sechs Terminen Räume der Begegnung mit dem Heiligen öffnen. Zwei kürzere online und vier längere im Immanuel-Zentrum Ravensburg. Online: 01.03. und 25.10. von 9.00 – 12.30 Uhr Anmeldung bis zum 27.02. bzw. 23.10. unter info@immanuel-online.de Teilnehmerbeitrag: freiwillige Spende Immanuel-Zentrum: 08.02.; 05.04.; 13.09. und 29.11. von 09.30 – 16.30 Uhr Anmeldung bis jeweils 10 Tage vorher unter info@immanuel-online.de Teilnehmerbeitrag: 20 € (inkl. Mittagessen und Kaffee) Nähere Infos unter www.immanuel-online.de Frauenbund Baienfurt Einladung Donnerstag, 27.03.2025 ab 14.30 Uhr in die Bäckerei Mayer, Niederbiegerstraße, Stammtisch für Frauen jeden Alters Treffen zum gemütlichen Beisammensein. Diese Einladung gilt auch für Nichtmitglieder. Dienstag, 01.04.2025 „Iss mit“ Mittagessen im Gemeindehaus Baienfurt. Eine neue Möglichkeit zur Begegnung und zum Mittagessen. Gegen freiwillige Spenden. Zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr. Freitag, 04.04.2025 Fahrt nach Kofeld zur Käserei Bauhofer 08.40 Uhr Abfahrt in Baienfurt an der Kirche (Fahrgemeinschaften) 09.00 Uhr Frühstück bei der Käserei Bauhofer Anschließend Führung in der Käserei. Erfahren, wie die le- ckere Sauerrahmbutter und die verschiedenen, schmack- haften Käsesorten hergestellt werden. Werfen Sie einen Blick über die Schulter der Käsehersteller. Tauchen Sie ein in die Welt der Kunst des Käsehandwerks. Preis pro Person 30,00 Euro zuzügl. Fahrtkosten Anmeldungen nimmt Beatrix Onischke, Tel. 49841, ent- gegen ÖKUMENE – gemeinsam als Christen Kirchen-Filmabend Am Freitag, 28. März 2025 um 20.00 Uhr in der Ev. Kir- che in Baienfurt Ein römischer Soldat, der den verschwundenen Leichnam Jesu suchen muss, wird durch die Begegnung mit dem auferstandenen Messias und seinen Jüngern am Ende selbst bekehrt. FSK: 12 Veranstaltungen der nichtgewerblichen Filmarbeit un- terliegen dem Werbeverbot. Aus diesem Grund dürfen wir den Filmtitel nicht mehr veröffentlichen. Dieser ist auf den ausgehängten Plakaten (Schaukästen) ersicht- lich und kann telefonisch im ev. Pfarramt (0751 43656) erfragt werden. Evangelische Kirchengemeinde Baienfurt-Baindt Herzliche Einladung zum Film-Abend in der Ev. Kirche in Baienfurt – mit Gelegenheit zum Austausch im An- schluss, EINTRITT FREI Seite 18 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 Gottesdienst für kleine Leute am 16. März 2025 Am vergangenen Sonntag durften große und viele kleine Gottes- dienstbesucher der Geschichte des kleinen Marienkäfers lauschen. Ge- meinsam staunten wir über die wundersame Verwandlung seines Freundes, der Raupe, hin zum bunten Schmetterling. Pfar- rer Schöberl machte uns deutlich, dass Gott Wunder be- wirken kann und dass es bei ihm keine Abschiede für immer gibt. Bei diesem bunten Gottesdienst wurde ge- tanzt, gebastelt und gestaunt. Wir freuen uns auf den nächsten Gottesdienst für kleine Leute am 25. Mai im Bonhoeffersaal in Baindt! impulse Erwachsenenbildung der kath. und evang. Kirchengemeinden Baienfurt und Baindt OSTERKERZEN-Gestalten für Groß und Klein Wir laden Groß und Klein ein, ihre ganz persönliche Osterkerze zu gestalten. Bei uns können Sie entdecken, welche Bedeutungen hinter den traditionellen Symbolen stecken. Außerdem lernen Sie eine kreative und unkomplizierte Methode kennen, Kerzen individuell und kunstvoll zu verzieren. Alles, was Sie dazu benötigen, ist ein Messer und ein Brettchen – wir kümmern uns um Kerzen und das Dekorationsmaterial. Wann: Samstag, 05.04.2025, 14:00 Uhr Sie werden knapp 2 Stunden beschäftigt sein Wo: Bischof-Sproll-Saal im Gemeindehaus St. Martin, Marsweilerstr. 30, 88255 Baindt Unkostenbeitrag: 4,00 Euro Ökumenische Taizéandacht Einladung zur Taizéandacht in Baindt Wir laden Sie alle recht herzlich ein zu un- serer ökumenischen Taizéandacht am 23. März 2025 um 19.00 Uhr in den Die- trich-Bonhoeffer-Saal in Baindt. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns zusammen die Andacht feiern. Evangelische Kirchengemeinde Baienfurt-Baindt Tel.: 0751/43656, Fax: 0751/ 43941; E-Mail-Adresse: pfarramt.baienfurt@elkw.de Homepage: www.evangelisch-baienfurt-baindt.de Pfarrbüro: Öschweg 32, Baienfurt, Tel.: 0751/ 43656 Pfarrer M. Schöberl Öffnungszeiten Di 7.00 - 9.00 + 13.00 - 15.00, Do 10.00 - 13.00 Uhr Wochenspruch: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lk 9,62 Sonntag, 23. März Okuli 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeindehaus 10.30 Uhr Baienfurt Abendmahlsgottesdienst mit Vokal-Solistin, Ev. Kirche (Pfr. Schöberl) 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst, Pflegeheim 19.00 Uhr Baindt Taizeándacht, Dietrich-Bonhoef- fer-Saal Montag, 24. März 20.00 Uhr Baienfurt Kirchenchor, Ev. Gemeindehaus Mittwoch, 26. März 16.00 Uhr Baienfurt Konfi8-Unterricht, Ev. Gemeinde- haus 19.00 Uhr Baienfurt Kirchengemeinderatssitzung, Ev. Gemeindehaus Donnerstag, 27. März Pfarrbüro geschlossen Freitag, 28. März 20.00 Uhr Baienfurt Filmabend, Ev. Kirche Sonntag, 30. März Bitte die Sommerzeit beachten!!! Lätare 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeindehaus 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst, Ev. Kirche (Pfr. Schöberl) Pfarrbüro geschlossen Am 27. März ist das Pfarrbüro geschlossen. Wir bitten um Beachtung. 7 Wochen ohne – Fastenaktion 2025 Woche 3: Singen Aus dem Innern des Totenreichs rief ich um Hilfe. Da hast du mein lautes Schreien gehört. In die Tiefe hattest du mich ge- worfen. Alle deine Wellen und Wogen – sie schlugen über mir zusammen! Da dachte ich: Jetzt bin ich verloren, versto- ßen aus deinen Augen. Das Wasser stand mir bis zum Hals. Du aber hast mein Leben aus dem Abgrund ge- zogen, du Herr, du bist ja mein Gott. Mein Gebet drang durch zu dir. Hilfe findet sich beim Herrn! Da befahl der Herr dem Fisch, Jona an Land zu bringen. Dort spuckte der Fisch ihn aus. (Jona 2,3–11) Jona singt, als er im Bauch des Fisches gefangen ist. Und macht vor, wie man seiner Verzweiflung Ausdruck verlei- hen kann, um mit ihr umgehen zu können. Singen gegen die Panik. Oder mit ihr? Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Stimme zu erheben. Mitzuteilen, was in einem steckt. Jona sang sich übrigens in die Freiheit hinein. (Quelle: 7wochenohne.evangelisch.de, Foto: Marlene Pfau) Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 19 Workshop Bibel & Bier am 05.04.2025 von 9.00 – ca. 12.00 Uhr In diesem Workshop lernen die Teil- nehmenden die Kunst des Bierbrau- ens kennen und erleben zugleich die Verbindung von Bier und Bibel. Ge- meinsam brauen wir ein eigenes Bier und entdecken dabei, wie Bier in bi- blischen Texten und der christlichen Tradition eine Rolle spielt. Neben spannenden Geschich- ten und Hintergründen aus der Bibel wird auch auf die historische Bedeutung des Klosterbrauens eingegangen. Der Workshop bietet eine einzigartige Mischung aus prak- tischer Brauerfahrung und spirituellen Impulsen – ein Ge- nuss für Körper, Geist und Seele! Workshop. Wir treffen uns im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt. Der Unkosten- beitrag von 10,00 Euro wird am 05.04.25 bar bezahlt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 31.03.25 telefonisch (0751 43656) oder per E-Mail (pfarramt.baienfurt@elkw.de) an. Leitung: Martin Schöberl und Jörg Stratmann --- Was Paare übers Heiraten wissen wollen – Pfarrer Dan Peter beantwortet typische Fragen Viele Paare planen bereits ihre Hochzeit im Sommer und die Hochzeitsmessen sind im vollen Gange. Eine kirchliche Hochzeit ist für viele Paare ein Highlight. Hier kom- men jedoch immer wieder Fragen auf. Kirchlich heiraten, wie geht das? Kann man sich die Pfarrerin oder den Pfarrer aussuchen, und ist das Traugespräch eine Art Prüfung? Diese und weitere Fragen, die sich Braut- paare stellen, hat Pfarrer Dan Peter in unseren FAQ be- antwortet. Heute endet unsere Reihe und es kommen die letzten Fra- gen und Antworten. Sollten Sie sonst noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne an das Pfarrbüro. Falls es später einmal schwierige Zeiten in unserer Ehe gibt – wie kann uns die Kirche dann helfen? Fast in jeder Kirchengemeinde oder im Kirchenbezirk gibt es Paarberatungen, Veranstaltungen oder Angebote, die speziell für Paare gedacht sind und auch die häufigsten Themen in Partnerschaften behandeln. Jederzeit kann man aber auch aktiv um Hilfe und Unterstützung, um Gespräche oder Gebet anfragen. Bei bestimmten Pro- blemen vermitteln die Gemeinden auch den Kontakt zu Fachstellen. Wie sieht die evangelische Kirche eigentlich eine Schei- dung? Hat man dann in den Augen der Kirche versagt, und darf z. B. nicht mehr am Abendmahl teilnehmen? Eine Scheidung wünscht sich niemand, ist manchmal aber die einzige oder sogar die bessere Möglichkeit, wenn an- dere Versuche im Miteinander nicht mehr greifen. Schei- tern gehört auch zum Leben und schließt uns nicht von der Liebe und Zuwendung Gottes aus. Daher schließt auch die Kirche niemanden von ihrer Ge- meinschaft und vom Abendmahl aus. Darf man nach einer Scheidung oder nach dem Tod eines Ehegatten ein zweites Mal kirchlich heiraten? Der Tod eines Ehegatten hebt ohnehin die erste Ehe auf („…bis dass der Tod euch scheidet“). Daher ist eine erneu- te Trauung immer möglich. In der evangelischen Kirche darf man auch nach einer Scheidung nochmals kirchlich heiraten. Vielleicht hilft es, sich vorher klarzumachen, wes- halb man es erneut versuchen will. Auch hierbei möchte die Kirche das Paar unterstützen. --- Bibeltreff zum Matthäus-Evangelium Am Sonntag, 23. März, um 14:30 Uhr findet unser Bibeltreff im Mar- tin-Luther-Gemeindehaus in Weingarten statt. Thema sind die letzten Gleichnisse in der Bergpredigt „Vom guten Baum“ und dem „Haus auf dem Felsen“ (Matthäus 7 i.A.). Referent ist Mario Müller, der neue Gemeinschaftspastor des Evang. Gemeinschaftsverbandes „Die Apis“. Gäste sind herzlich willkommen, Veranstalter ist die evang.-landeskirchliche Gemeinschaft Die Apis in Wein- garten. --- 4für2 AKTIV-TAGE für Ehepaare (10.05./ 21.06./ 18.07./ 02.- 03.08.2025) Miteinander unterwegs sein, die Natur genießen, zu zweit aktiv werden, geistlich auftanken und Impulse zur Ehe bekommen. 4für2 bietet Ehepaaren jeglichen Alters, die gerne ge- meinsam sportlich etwas erleben wollen, drei besondere Nachmittage und eine Übernachtung unter tausend Ster- nen auf der Schwäbischen Alb. Termine: Samstag, 10.05.2025, 13 - 20 Uhr: NordicWalking Samstag, 21.06.2025, 13 - 20 Uhr: Tandem-Fahrt Freitag, 18.07.2025, 13 - 20 Uhr: Kanu-Tour Sa./So., 02. - 03.08.2025, 15 - 11 Uhr: Draußen-Nacht 4für2 wird angeboten für 200 € pro Paar (Programm ohne Verpflegung). Die Anmeldung ist verbindlich für alle 4 Termine. Teilnehmen können max. 8 Ehepaare. Leitung: Catrin und Rudolf Scheck, Asch Katrin und Michael Möck, Hülben Veranstalter: Evangelische Landeskirche Württemberg, Zentrum für Gemeindeentwicklung & Missionale Kirche, Grüninger Str. 25, 70599 Stuttgart Anmeldeschluss: 25. April 2025 Kontakt: Katrin & Michael Möck, Tel.: 07125/408190, Mo- bil: 0176 3297 6869 Weitere Infos & Anmeldung unter: www.ejw-bildung.de/veranstaltung/208979-4fur2-aktiv- tage-fur-ehepaare oder: www.gem-wue.de/veranstaltungen Der Kreative Montag bietet an wir laden herzlich ein April: 14.04. Hubert Gärtner: „Verwasche- nes Italien”, Aquarell Mai: 12.05. Viktoria Roth: „Schmetterlin- ge”, Aquarell Juni: 16.6. Elli Duelli: „Die südliche Land- schaft”, Gouache oder Acryl Anmeldungen bitte immer bis spätestens 4 Tage vor dem Termin Seite 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 Petra Neumann-Sprink Tel.: 0751-52501mobil: 0177-4061011 p.neumann.sprink@gmx.de Kreativer Montag im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt, Dorfplatz 2/1 Wir beginnen – wenn nichts anderes angegeben ist – um 8.30 Uhr, Ende gegen 11.30 Uhr. Der Kostenbeitrag beträgt in der Regel 7,50 €; Material nach Verbrauch Christliche Brüdergemeinde Baienfurt (Baptisten) e.V. Baindter Str. 11, 88255 Baienfurt Homepage: www.baptisten-baienfurt.de E-Mail: info@baptisten-baienfurt.de Gottesdienste Unsere Gottesdienste sind offen für Besucher und fin- den sonntags um 10 Uhr statt. Weitere Veranstaltungen werden auf der Homepage der Brüdergemeinde ange- kündigt. Vereinsnachrichten SV Baindt 1959 e.V. Abteilung Fußball Abteilung Sportverein Der SV Baindt lädt alle Mitglieder, Freunde und Gönner recht herzlich zu seiner Jahreshauptversammlung am 21.03.25 um 20:00 Uhr im SVB-Vereinsraum ein. Der Sportverein Baindt 1959 e.V. führt seine alljährliche Jahreshauptversammlung durch. Hierzu sind alle Mit- glieder, Freunde und Gönner des SV Baindt recht herz- lich eingeladen. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, den 21.03.2025 um 20:00 Uhr im SVB-Vereinsraum, Bosch- str. 1/3 Tagesordnung: 1. Begrüßung und Totenehrung 2. Geschäftsbericht des Vorsitzenden 3. Bericht des Kassiers 4. Bericht der Kassenprüfer 5. Berichte der Abteilungen a. Turnen b. Fußball c. Alpin-Team d. Orientierungslauf e. Tischtennis 6. Entlastung des Vorstands 7. Wahlen a. Vorsitzende/r (1 Jahr) b. Stellv. Vorsitzende/r (2 Jahre) c. Kassier/in (2 Jahre) d. Schriftführer/in (2 Jahre) 8. Beschlussfassung über Anträge 9. Aussprache Anträge zur Tagesordnung müssen schriftlich, spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung, beim Vorsitzen- den Ralf Mischkowski, Dieselstr. 15, 88255 Baindt, E-Mail: vorsitz@svbaindt.de eingereicht werden. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen zur Jah- reshauptversammlung des SV Baindt 1959 e.V. Ralf Mischkowski, Vorsitzender SV Baindt 59 e. V. —- Verstärkung im Vorstand gesucht! Wir suchen für unser Team im Vorstand Verstärkung. Un- ser Vorstand setzt sich zurzeit aus sehr erfahrenen und jungen engagierten Mitgliedern zusammen. Die Arbeit im Vorstand zeichnet sich durch ein offenes und kollegiales Miteinander aus. Drei ehrenamtliche Positionen sind zur nächsten Mitglie- derversammlung im März neu zu vergeben: 1. Vorsitzende/r oder stellv. Vorsitzende/r 2. Kassier/in 3. Schriftführer/in Melde dich gerne bei uns! Es warten auf dich spannende Projekte auf dich, in die Du Dich mit viel Eigeninitiative einbringen darfst. Kontakt Ralf Mischkowski (Vorsitzender) Vorsitz@svbaindt.de Sven Zeller (Stellv. Vorsitzender) Stellv.vorsitz@svbaindt.de Abteilung Turnen Wir treffen uns am 21.03.2025 um 18:30 Uhr im SVB-Vereinsraum (Loch) für un- sere diesjährige Abteilungsversammlung. Zu dieser sind alle Mitglieder und Freunde der Abteilung Turnen recht herzlich eingeladen. Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Bericht der Abteilungsleitung 3. Kassenbericht 4. Entlastung des Abteilungsleiters 5. Wahlen a. Abteilungsleiter/in b. Kassier 6. Anträge 7. Verschiedenes Anträge sowie zusätzliche Tagesordnungspunkte sind bis zum Beginn der Versammlung bei Christian Staud (E-Mail: vorsitz-turnen@svbaindt.de) einzureichen. Erneutes „Sechs-Punkte-Wochenende“ SV Baindt - VfL Brochenzell 4:0 (2:0) Tore: Fischer (2x), Caltabiano, Fink SV Baindt II - VfL Brochenzell 3:1 (2:0) Tore: Brugger, Keppeler, Baumgärtner Vorschau: Sonntag, 23.03 13.15 Uhr: SV Bergatreute II - SV Baindt II 15.00 Uhr: SV Bergatreute - SV Baindt Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 21 Jugendfußball D-Juniorinnen Dritte bei BW Landesmeisterschaf- ten VR-Talentiade-Cup Ein besonderes Turnier, nämlich die Endrunde um die Ba- den-Württembergischen Meisterschaften des VR-Talen- tiade-Cups erwartete uns am letzten Wochenende. Wir reisten dazu bereits am Vortag an, besuchten in Freiburg noch das alte Dreisamstadion und starteten am nächsten Morgen ausgeruht ins Turnier. Der erste Gegner Normania Gmünd, der uns bei den württembergischen Meisterschaf- ten gleich zweimal geschlagen hatte, endete mit einem Unentschieden. Beim zweiten Spiel gegen die favorisierte TSG Hoffenheim hielten wir zwar gut mit, machten dann aber zwei Fehler, die der Gegner eiskalt nutzte. So musste im letzten Spiel ein Sieg mit zwei Toren Unterschied her, um das Finale zu erreichen, dementsprechend offensiv gingen wir die Partie an. Das nutzte der FV Hegau und nach einem Konter gerieten wir gleich in Rückstand. Wir gaben alles, konnten aber nur noch den Ausgleich erzie- len. Im Spiel um den dritten Platz ging es wieder gegen Gmünd, doch diesmal behielten wir die Oberhand und konnten das Spiel für uns entscheiden. Drittbeste Mannschaft in Baden-Württemberg, ein toller Erfolg Mädels, ihr könnt stolz auf euch sein und oben- drein ein toller Ausflug mit allen Familien, die als Fans in der Halle ein lautes Spektakel veranstalteten und uns kräftig unterstützten. Es spielten: Luisa, Kolbaske (T), Lena Alber, Emma Straub, Jule Ambacher, Lea Busam, Hanna Busam, Hanaa Alosh, Taneesha Mahler Abteilung Tischtennis Baindter Erfolge bei der Jugend-Be- zirksrangliste Die Bezirksrangliste ist das größte Jugend-Einzelturnier des Bezirks Allgäu-Bodensee. An 24 Tischen wurde am 09.03.2025 in der großen Sporthalle in Isny um die vorde- ren Platzierungen der jeweiligen Altersklassen gekämpft. Mit Pia, Marta, Nele und Franziska hatte sich quasi das ge- samte Mädchen-Team für das Turnier qualifiziert und alle zeigten ansprechende Leistungen. Am schwersten hatten es Nele und Franziska bei den Mädchen 14, sie konnten beide ganz gut mithalten, aber mehr als ein Satzgewinn war für beide bei starker Konkurrenz nicht drin. Pia er- reichte bei den Mädchen 13 nach deutlicher Steigerung im Turnierverlauf einen super 3. Platz, der unter Umständen noch für die Qualifikation zur Regionsrangliste in Biber- ach reichen könnte. Sicher qualifiziert hat sich Marta mit ihrem 2. Platz in der Altersklasse Mädchen 12. Sie spielte ein tolles Turnier und musste sich nur einer Gegnerin ge- schlagen geben. Bei den Jungen 14 war Jona der Favorit auf den Sieg und diesem Anspruch wurde er mit einem blitzsauberen Turnier auch gerecht. In seinen 6 Partien gab er keinen einzigen Satz ab und holte sich überlegen den Turniersieg. Damit konnte sich Jona ebenfalls für die Regionsmeister- schaften qualifizieren. Wir sind gespannt, wie er sich bei seinem ersten überregionalen Turnier gegen die stärker werdende Konkurrenz schlagen kann. Mädels feiern ersten Sieg TTF Kißlegg IV – Mädchen 2:8 In der Rückrunde der Bezirksklasse haben die Mädels den ersten Sieg feiern dürfen. Gegen die 4. Mannschaft der großen Kißlegger Jugendabteilung konnten unsere Mädels mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Punkte einfahren. Pia gelangen dabei drei Einzelsiege, Nele und Franziska gewannen jeweils zwei Einzel und ge- meinsam das Doppel. Mit diesem Sieg verlassen wir die Abstiegszone und können uns für die zuletzt gesteigerte Trainingsleistung belohnen. Weiter so! Deutliche Niederlage der Mädels Mädchen – TTF Kißlegg III 1:9 Nach dem Sieg gegen die 4. Mannschaft aus Kißlegg musste eine Woche später deren 3. Mannschaft bei uns in Baindt antreten. Diese stehen ungeschlagen an der Tabellenspitze und zeigten auch gegen uns ihre Stärke. Im Doppel konnten Pia und Marta noch mit einem Sieg gegenhalten, aber in den Einzeln setzten sich dann die Kißlegger Mädels in allen Partien durch. Pia hatte in ih- rem ersten Spiel noch die besten Siegchancen, musste sich aber im 5. Satz mit 9:11 geschlagen geben. Marta, Franziska und Nele waren bei ihren 0:3 Niederlagen zwar teilweise an einem Satzgewinn dran, mussten aber die Stärke der Gegnerinnen anerkennen. Schwache Leistung im vorentscheidenden Meister- schaftskampf TSG Leutkirch – Herren 1 9:3 Gegen die einen Punkt hinter uns liegende TSG Leutkirch hätte ein 8:8 Unentschieden gereicht, um die Tabellen- führung in der Landesklasse zu halten. Doch von diesem Ergebnis war die erste Herrenmannschaft des SV Baindt am vergangenen Samstag weit entfernt. Seite 22 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 Bereits in den Doppeln zeigte sich, dass wir uns an die- sem Tag nicht unbedingt in Topform befanden. Marcel Brückner und Philipp Schwarz kamen nicht gut in die Par- tie, spielten zu fehleranfällig und verloren mit 1:3. Tobias Nowak und Roman Buck unterlagen gegen das Spitzen- doppel der Leutkircher mit 0:3. Somit standen Thomas Nowak / Wolfgang Assfalg direkt unter Druck, um den Fehlstart noch zu begrenzen. Doch nach zwischenzeitli- cher 2:1 Führung ging ihnen etwas die Puste aus und sie mussten sich mit 2:3 geschlagen geben. Nach diesem 0:3 Start waren die Gesichter im Baindter Lager lang und wir wussten, dass ein Punktgewinn nun in weite Ferne gerückt war. Im ersten Einzel zeigte Philipp eine sensationelle mentale und kämpferische Leistung. Gegen den unbequem spielenden Georg Engler führte er im Entscheidungssatz bereits mit 10:5, ließ dann 5 Match- bälle liegen, wehrte in der Verlängerung des Satzes einen Matchball gegen sich ab und konnte dann den erlösen- den Punkt zum 14:12 machen. Marcel kam in seinem Einzel nicht ins Spiel, machte selbst zu viele Fehler und unterlag klar mit 0:3. Besser machte es Wolfgang Assfalg, der ge- gen Chris Kratzenstein als Außenseiter in die Partie ging, gut gegenhalten konnte, aber am Ende dennoch mit 2:3 unterlag. Tobias schaffte es, einen 1:2 Rückstand mit zwei starken Sätzen in einen 3:2 Sieg zu drehen und belohnte sich für seine Steigerung. Thomas verlor nach gewonne- nem ersten Satz gegen den dann fehlerfrei spielenden Patrick Frick chancenlos mit 1:3. Roman konnte sich mit einer super Leistung und tollem Angriffs- und Blockspiel mit 3:1 gegen den beinahe 100 Punkte besser eingestuf- ten Felix Berres durchsetzen. Mit diesem Sieg und einem Halbzeitstand von 3:6 lagen die Hoffnungen auf unserem, in dieser Saison so stark spielenden vorderen Paarkreuz, den Rückstand weiter zu verkürzen. Doch Marcel erwisch- te einen wirklich gebrauchten Tag und unterlag mit 1:3 und auch Philipp kam nicht in den Kampfmodus des ers- ten Einzels. Er machte zu viele einfache Fehler und verlor mit 6:11, 10:12 und 10:12. Da Tobias bereits am Nebentisch ebenfalls ohne Siegchance mit 0:3 verloren hatte, stand das ernüchternde Endergebnis von 3:9 fest. So ist aller Voraussicht nach der Kampf um die Meister- schaft verloren, die TSG Leutkirch scheint in ihrer derzeiti- gen Topform in den 3 verbleibenden Spielen keine Punkte mehr liegenzulassen. Wir haben den 2. Platz und damit die Relegation bereits sicher, dennoch wollen wir wieder in die Erfolgsspur finden und die starke Saison mit zwei Siegen gegen Deuchelried II und Ailingen beenden. Erste Saisonniederlage der Herren II Herren II – SG Aulendorf IV 7:9 Eine bittere 7:9 Niederlage musste die 2. Mannschaft ge- gen den Tabellendritten aus Aulendorf hinnehmen. Ohne Thomas Nowak, der in der ersten Mannschaft aushelfen musste, rutschten alle Spieler eine Position nach vorne und Tugay Kiremitci rückte ins Team. Nach einem Fehlstart mit 0:3 in den Doppeln kämpfte sich die Mannschaft in den Einzeln zum 5:5 zurück, bevor Aulendorf wiederum auf 7:5 davonziehen konnte. Nach einer Punkteteilung in den extrem spannenden Spielen des hinteren Paarkreuzes musste das Schlussdoppel über Niederlage oder Unentschieden entscheiden. Leider ging das Spiel nach 5 umkämpften Sätzen an die Aulendorfer, die aufgrund der Doppelleistungen diesen Sieg einstrei- chen konnten. In den Einzeln waren alle Baindter Spieler einmal erfolgreich, unser Ersatzmann Tugay konnte sogar beide Partien gewinnen! Damit hat die 2. Mannschaft nun ihrerseits am kommen- den Samstag, 22.03.25 um 15 Uhr ein Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenzweiten Fronhofen II. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX TT - V O R S C H A U Herren II mit Meisterschaftsduell in Fronhofen Samstag 22.03.25 • 14 Uhr: Jungen - TSG Lindau-Zech • 15 Uhr: SV Fronhofen II - Herren II • 19 Uhr: SV Deuchelried - Herren I XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX TC Baindt e.V. Jahreshauptversammlung 2025 am 14.03.2025 36 Personen nahmen an der Sitzung im Vereinsheim des SV Baindt teil (danke für die Nutzung der location). Die 1. Vorsitzende Sibylle Boenke begrüßte die Anwe- senden, insbesondere Herrn Herrmann als Vertreter der Gemeinde. Die Versammlung war ordnungsgemäß ein- berufen worden. Es gab keine schriftlichen Anträge zur Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Die Ressortberichte der Vorstandsmitglieder zeigten eine gute finanzielle Lage des Vereins sowie eine seit Jahren stabile Mitgliederzahl auf. Das Interesse an bestimmten Meisterschaftsturnieren hat zunehmend nachgelassen. Es wird Aufgabe der Vorstandschaft in der nächsten Sitzung sein, „gesellige“ Ersatzspiele zu kreieren. Die Jugendar- beit im Verein läuft zufriedenstellend. Jugendwart Philipp Neubauer dankte seinen beiden Helfern Sevgi und David für deren hervorragende Unterstützung. Der Technische Leiter informierte die Anwesenden über die Kündigung des Platzwarts Anfang März und lieferte gleichzeitig die erfreuliche Nachricht hinterher, dass die sofortige Suche nach einem Ersatz erfolgreich war. Wir freuen uns und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit dem „Neuen“. Wie immer sehr zufrieden waren die beiden Kassenprü- fer mit der Arbeit des Kassiers. Roland Futterer lobte die hervorragende Arbeit von Leo Reich. Im Anschluss er- folgte unter der Leitung von Herrn Herrmann einstimmig die Entlastung des Kassiers und der gesamten Vorstand- schaft durch die Mitgliederversammlung. Bei den nachfolgenden Wahlen, ebenfalls geleitet von Herrn Herrmann (vielen Dank!), wurden folgende Vor- standsmitglieder sowie die Kassenprüfer einstimmig für ein/zwei Jahr/e gewählt: • Zweiter Vorsitzender Dr. Sascha Wösle (neu) • Schriftführerin Inge Fink-Spöri • Jugendwart Philipp Neubauer • Breitensportwartin: Barbara Blattner • Ein Organisator f. Bewirtung Rafael Grabherr (neu) • Technischer Leiter (1 Jahr) Gerhard Reich in Organisator-Funktion • Zwei Kassenprüfer (1 Jahr) Edgar Schaz, Roland Futterer Herzlich willkommen Sascha und Rafi in unserem Team. Auf gute Zusammenarbeit! Folgende Punkte gab es unter TOP Verschiedenes: Anfrage des Technischen Leiters zur Einführung eines „jour fix“, ein fixer Tag im Monat für die Erledigung von häufig anfallenden Pflegearbeiten durch Mitgliederein- Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 23 satz. Der Vorschlag fand Zustimmung und wird Thema der nächsten Sitzung sein. Antrag der Vorstandschaft auf Beitrags- und Gebühren- ordnung (genauer Wortlaut s. Vereinshomepage und Vereinsbroschüre). Der Antrag bekam, bis auf eine Ge- genstimme, die Zustimmung der Anwesenden. Verabschiedung zweier langjähriger Vorstandsmitglieder: Max Reich, 2. Vorsitzender (14 Jahre) und Silvia Auer, Or- ganisatorin für Bewirtung (8 Jahre). Anregung aus der Vorstandschaft, die Bargeldzahlung im Vereinsheim auf Kartenzahlung umzustellen. Die Mehrheit der Anwesenden zeigte sich hierzu positiv gestimmt. So wird auch dieses Thema mit in die nächste Vorstandssit- zung genommen. Einen besonderen Dank richtete Edgar Schaz an Oskar Halder, den „Chef“ der Rendezvous-Gruppe. Die 1. Vorsitzende Sibylle Boenke schloss die Sitzung mit einem Dank an die Anwesenden für ihr Erscheinen und guten Wünschen für die kommende Saison. Inge Fink-Spöri Schriftführerin Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit und eure engagierte Arbeit im Verein. Ankündigungen: Plätze richten am Fr., 21.03 ab 13 Uhr, Sa., 22.03 ab 09:30 Uhr, Frühjahrsputz Vereinsheim am Fr., 11.04, um 13:30 Uhr Taekwondo Baindt e.V. Gürtelprüfung Baindt Am 14.03.2025 trafen sich 15 Taekwondoka mit ihrem Trai- ner Frank zur Gürtelprüfung. Erneut wurde ihr Können von Großmeister Alfred Manthei, 6. Dan Taekwondo geprüft. Alle Teilnehmer konnten die Prüfung mit Bravour ablegen. Wir gratulieren zur erfolgreichen Prüfung. 8. Kup gelb Zochowski, Julian 8. Kup gelb Zochowski, Philipp 8. Kup gelb Schäfrer, Benedikt 8. Kup gelb Hyvönen, Oskar 8. Kup gelb Hirth, Lucia 8. Kup gelb Wuhrer, Mia 6. Kup grün Kamps, Carmen 5. Kup grün-blau Wu, Eileen 5. Kup grün-blau Merk, Sophia 5. Kup grün-blau Schlegat, Nicholas 5. Kup grün-blau Schlegat, Hannah 4. Kup blau Roth, Anna 3. Kup blau-rot Entner, Natalie 3. Kup blau-rot Walter, Kimberly 2. Kup rot Forderer, Isabel Alfred Manthei Musikverein Baindt Bericht zur Jahreshauptversamm- lung Am vergangenen Sonntag, den 16.03.2025, fand die Jah- reshauptversammlung des Musikvereins Baindt sowie des Fördervereins in der Schenk-Konrad-Halle in Baindt statt. Die erste Vorsitzende Selina Steinhauser leitete die Versammlung und führte durch die Tagesordnungspunk- te. Es folgte der Bericht der ersten Vorsitzenden Selina Steinhauser sowie der Schriftführerin Melanie Brei. Bern- hard Berle informierte, in Vertretung für die Jugendleiterin Natalie Bader, über die Aktivitäten der Jugendarbeit. Der Kassier Johannes Steinhauser legte einen umfassenden Bericht über die Finanzen des Musikvereins ab und wur- de dabei durch die Kassenprüfer Werner Elbs und Josef Schützbach bestätigt. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung durften wir unseren passiven Mitglieder Herbert Kutter, Karl Mack, Josef Rottach sowie Heinz Leuze die Ehrennadel in Gold mit Diamant für ihre 40-jährige fördernde Mitgliedschaft verleihen sowie satzungsgemäß zu Ehrenmitgliedern des Musikvereins Baindt ernennen. Frau Rürup übernahm dankenswerterweise die Wahllei- tung. Zur Wahl standen dieses Jahr die Ämter des ersten Vorsitzenden, des Kassiers, des Jugendleiters, zwei aktive und ein passiver Beisitzer sowie zwei Kassenprüfer. Die erste Vorsitzende Selina Steinhauser, der Kassier Johan- Seite 24 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 nes Steinhauser, der aktive Beisitzer Bernhard Berle so- wie die Kassenprüfer Werner Elbs und Josef Schützbach wurden in ihrem Amt bestätigt. Für die zwei offenen Ämter als Beisitzer konnten Isabel Söllner und Philipp Futterer gewonnen werden. In das Amt der Jugendleiterin wurde Julia Haug gewählt. Auch beim Förderverein gab es personelle Veränderun- gen. Der erste Vorsitzende Thomas Wöhr legte sein Amt nach 8 Jahren nieder. Jonas Pfister wurde als neuer Vor- stand des Fördervereins gewählt. Wir bedanken uns recht herzlich bei den ausscheidenden Ausschussmitgliedern des Musikvereins sowie des Förder- vereins Natalie Bader, Luise Newerla und Thomas Wöhr und wünschen Jonas Pfister, Philipp Futter, Isabel Söll- ner und Julia Haug viel Freude bei ihrer neuen Aufgabe! Der neu gewählte Ausschuss des Musiksvereins Landjugend Baindt e.V. Einladung Jahreshauptversammlung 2025 Liebe Mitglieder, wir laden euch ganz herzlich zu unserer Mitgliederver- sammlung der Landjugend Baindt am 29.03.2025 ein. Wir starten um 16.30 Uhr im Probelokal vom Musikverein. Die Tagesordnung ist wie folgt: 1. Begrüßung durch den Vorstand 2. Bericht des Vorstandes 3. Bericht der Schriftführerin 4. Bericht des Kassierers 5. Bericht der Kassenprüfer 6. Entlastung der Vorstandschaft 7. Wahlen 8. Verschiedenes und Bekanntgaben Über Euer zahlreiches Erscheinen freuen wir uns. Die Landjugend Baindt Schalmeienkapelle Baindt e.V. Schluss, Aus, Ende - Schön war´s! Am Ende einer langen und doch erfolgreichen Fasnet 2025 ist es an der Zeit einfach mal DANKE zu sagen. - DANKE an unsere Familien, die in den letzten Wochen doch öfter auf uns verzichten mussten. - DANKE an die Narrenzunft Raspler, für die grandiose Dorffasnet und die gemeinsamen Busfahrten. - DANKE an die Gemeindeverwaltung Baindt, für die Un- terstützung. - DANKE an alle Freunde, Fans und Groupies, für euch machen wir Musik. - DANKE an unser Musketier-Häs, das in den letzten 5 Jahren einiges mit uns durchgemacht hat. Wir arbeiten schon mit Hochdruck an einem würdigen Nachfolger! Natürlich möchten wir uns noch Namentlich bei einigen Spendern und Gönnern bedanken, die uns die ganze Fas- net über unterstützt haben: • Altenzentrum Selige Irmgard, Baindt • Angelika Söndgen, Baienfurt • Baindter Beck • Bäckerei Hamma, Baindt • b-it Barg, Baienfurt • Bayer Druck & Verlag, Weingarten • Bürgermeisterin Simone Rürup • CAP-Markt, Baindt • Conny • Friseur Geng, Baienfurt • Gaststätte „Zur Mühle“, Baindt • Grieshaber Logistik, Weingarten • Hubertusapotheke, Baindt • ICS for automotive, Baindt • Kfz-Karosseriebau Konzett, Baindt • Kindergarten St. Martin, Baindt • Kindergarten Sonne, Mond und Sterne, Baindt • Kling Automaten, Baindt • Klosterwiesenschule, Baindt • Kreissparkasse, Baienfurt • Natursteine Josef Foret jr., Baienfurt • Pascal Selg, Baienfurt • Schreinerei Elbs, Baienfurt • SBBZ Sehen, Baindt • Spedition Dachser, Baindt • TOX Pressotechnik, Weingarten • Tränkle Autovermietung, Weingarten • Waitkus Engineering, Weingarten • Waldorfkindergarten, Baindt • WBB, Wirtschaftsverbund Baienfurt-Baindt • Zweiradhaus Schützbach, Baindt Nach dieser langen und doch anstrengenden Fasnet wer- den wir eine kurze Pause (mit Auftritts Unterbrechungen) einlegen und dann ab dem 22.04.25 wieder in die Vorbe- reitung für 2026 starten. Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 25 Generalversammlung der Schalmeienkapelle 1987 Baindt e.V. Liebe Mitglieder! Unsere diesjährige Generalversammlung findet am Frei- tag, den 11.04.2025 um 20.00 Uhr wie gewohnt im Bi- schof-Sproll-Saal in Baindt statt. Hierzu möchten wir Euch recht herzlich einladen. Tagesordnung: 1. Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden 2. Bericht des Schriftführers 3. Bericht des musikalischen Leiters 4. Bericht des Kassierers 5. Bericht der Kassenprüfer 6. Entlastung der Vorstandschaft 7. Wahlen - zu wählen in diesem Jahr: • Erster Vorstand • Zeugwart • Schriftführer • 1 Kassenprüfer 8. Ehrungen, Verschiedenes Wünsche und Anträge sind bis spätestens 10.04.2025 schriftlich an den Ersten Vorstand zu richten. Auf ein zahlreiches Erscheinen freuen sich Eure SCHALMEIEN BAINDT Jahreshauptversammlung Förderverein Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Schalmeienkapelle Baindt findet am Freitag, den 11.04.2025 um 19:30 Uhr im Bischof-Sproll-Saal in Baindt statt. Alle Mitglieder der Schalmeienkapelle sind herzlich ein- geladen! Kapellengemeinschaft Schachen e.V. Bericht von der Mitgliederversammlung Am Mittwoch, den 12. März 2025 trafen sich die Mitglieder zur Heiligen Messe um 19:00 Uhr in der Dreifaltigkeitska- pelle. Anschließend wurde die Hauptversammlung der Kapellengemeinschaft um 20:00 Uhr im Bischof-Spro- ll-Saal abgehalten. Der 1. Vorsitzende Hans Peter Späth begrüßte die Anwe- senden. Ein besonderer Gruß ging an Herrn Pfarrer Stau- dacher und die Mitglieder der Kapellengemeinschaft. Er entschuldigte Herrn Pfarrer und Dekan a.D. Leuze, der sich bei Exerzitien in Bad Wörishofen befand. Die Ver- sammlung gedachte der 7 verstorbenen Mitgliedern seit der letzten Mitgliederversammlung. Hans Peter Späth machte einen kurzen Rückblick zum Patrozinium am 26. Mai 2024. Bei Sonnenschein und strah- lend blauem Himmel beindruckte uns an diesem Tag Herrn Pfarrer Staudacher wieder mit einem feierlichen Amt und der passenden Predigt zur hl. Dreifaltigkeit. Im Anschluss fand in und um Sonntag‘s Fahrzeughalle das Dorffest statt, diesmal in verkleinerter Form und weniger aufwändigem Mittagstisch. Sein Dank ging an die Familie Paul Sonntag, die sich wie- der viel Mühe gemacht haben, die Halle vorzubereiten und zu schmücken. Weiterer Dank ging an alle ande- ren Helfer und Spender, ohne die ein solches Fest nicht möglich wäre. Er erwähnte noch ein paar besondere Ereignisse in der Kapelle: • im Juli war ein Krankenkommunion-Termin mit Lioba Stephan • im August gab es eine genauere Untersuchung unse- rer Mutter-Anna-Figur durch die Restauratorin Eva- maria Popp aus Blaustein. Sie recherchiert aktuell zu den Figuren des Biberacher Bildschnitzers Michael Zeynsler. • im September kamen die Pfarrer-Ruheständler des Dekanats zu Besuch in die Kapelle • m Dezember kam der Kirchengemeinderat aus Bai- enfurt zu Besuch in die Kapelle • außerdem konnten noch 2 Taufen stattfinden Danach folgte der Jahresbericht des Schriftführers Tho- mas Stephan. Der Verein hat derzeit 92 Mitglieder. Silvia Späth trug den Kassenbericht vor, der mit einem positiven Ergebnis abschloss. Die Kassenprüfung war von Karl-Heinz Blank und Hans Peter Späth (stellvertretend für den entschuldigten Wolfgang Kränkle) durchgeführt Seite 26 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 worden. Karl-Heinz Blank lobte die hervorragende Arbeit der Kassiererin. Herr Pfarrer Staudacher beantragte die Entlastung der Vorstandschaft. Sie wurde von der Mitgliederversamm- lung einstimmig, mit Enthaltung der Betroffenen, ent- lastet. Er bedankte sich bei der Vorstandschaft für ihre geleisteten Arbeiten. Hans Peter Späth bedankte sich bei der Vorstandschaft für ihre Arbeit und die Berichte und bei Hr. Pfarrer Stau- dacher für die Durchführung der Entlastung. Außerdem ging sein Dank an die Zelebranten, die Ministranten und Mesnern und an alle anderen Personen, die mit Blumen- schmuck und anderen Vorbereitungen, Dienst in und um die Kapelle gemacht haben. Danach stellte Hans Peter Späth fest, dass es jetzt seit über 30 Geschäfts-Jahren die Kapellengemeinschaft Schachen gibt. Auf Initiative von Pfarrer und Dekan Heinz Leuze wurde Ende 1993 die Kapellengemeinschaft Scha- chen e.V. gegründet und 1994 ins Vereinsregister eingetra- gen. Seit der Gründung sind Doris Sonntag als 2. Vorsit- zende, Silvia Späth als Kassiererin, Paul Sonntag als Capo im Festausschuss und Hugo Geng als fleißiger Mitarbeiter im Festausschuss in der Vorstandschaft tätig. Aus diesem Anlass bekommen sie für ihre unermüdliche Mithilfe, das große Engagement und für die Ausdauer und auch Heinz Leuze als Initiator ein kleines Präsent überreicht. Er schloss mit einer Mitglieder-Werbung: Die Basis der Ka- pellengemeinschaft sind die Mitglieder – mit 6 € Mitglieds- beitrag kann ein Großteil der laufenden Kosten gedeckt werden. Deshalb sind interessierte Bürger oder weitere Familienangehörige jederzeit herzlich willkommen. Die 2. Vorsitzende Doris Sonntag dankte Hans Peter Späth für die hervorragende Arbeit als 1. Vorsitzender. Zum Schluss erzähle Pfarrer Staudacher noch ein paar Anekdoten zu der Mutter-Anna-Figur des Bildschnitzers Zeynsler in der Schachener Kapelle und dessen weiteren Werken aus der Baindter Kloster-Geschichte. Schriftführer 1. Vorsitzender Thomas Stephan Hans Peter Späth Schwäbischer Albverein OG Weingarten Wanderung um den Mindelsee Wir wandern von Markelfingen durch das Mindelsee Moor und um den Mindelsee. Anschließend kehren wir in das Naturschutzzentrum Möglingen ein. Wir haben genügend Zeit, um uns mit Kaffee und Kuchen oder mitgebrachten Vesper zu stärken und die Ausstel- lung anzuschauen. Wir treffen uns am Sonntag, 30.03.2025 um 10 Uhr am Bahnhof in RV. Rückkehr ist ca. 19 Uhr geplant. Die Geh- zeit beträgt ca. 3 Std./10 km/ eben. Fahrpreis: 12 € für Mitglieder, 2 € zusätzlich für Gäste. Vesper, Getränk, gutes Schuhwerk, nach Bedarf Stöcke mitnehmen. Anmeldung ab 26.03.2025 - T. 0151-12952100 (AB) bis 18 Uhr am Vortag. Bitte bei der Anmeldung unbedingt angeben, ob man ein eigenes Ticket hat Wanderführung Manuela Schulte. Bei schlechtem Wetter wird die Wanderung abgesagt. Ggf. Info im Ansagetext T. 0151-12998910 ab 20 Uhr am Vortag. Gäste sind herzlich willkommen! Walking jeden Donnerstag 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten Wer hat Lust, mit uns zu walken? Wir treffen uns ganzjährig jeden Donnerstag um 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten und walken ca. 1,5 Stunden. Gäste sind herzlich willkommen! Schützengilde Baindt Einladung zum Osterschießen 2025 An alle Mitbürger, Vereine, Stammtische und Gruppierungen: Die Schützengilde Baindt lädt die Bevöl- kerung und Vereine zum alljährlichen Osterschießen in unser Schützenhaus nach Baindt ein. Geschossen wird in den Disziplinen LG Einzel und LG Mannschaft. Die Wer- tung erfolgt für aktive Schützen und allgemeine Schüt- zen getrennt. Eine Mannschaft besteht aus vier Schützen bzw. Schützinnen mit jeweils 5 Schuss. Hier zählt der beste Treffer jedes Mannschaftmitglieds. Aufgrund der hohen Nachfrage werden wir die Disziplin LP aktiv/allgemein als separate Disziplin anbieten (ohne Klassentrennung aktiv/passiv). Wir bieten folgende Trainingszeiten an, wo erfahrene Sportschützen mit Tipps und Tricks euch unterstützen. Mittwoch, 26.03.2025 von 19:00 - 21:00 Uhr Mittwoch, 02.04.2025 von 19:00 - 21:00 Uhr Mittwoch, 09.04.2025 von 19:00 - 21:00 Uhr Gesonderte Trainingszeiten nach Rücksprache möglich. Schießzeiten für das Osterschießen: Dienstag, den 15.04. von 18:00 – 22:00 Uhr Mittwoch, den 16.04. von 18:00 – 22:00 Uhr Donnerstag, den 17.04. von 18:00 – 22:00 Uhr Siegerehrung: Ostermontag, den 21.04.2025 ab 10:00 Uhr beginnt der Frühschoppen. Die Siegerehrung beginnt um 10:30 Uhr. Mit freundlichem Schützengruß Stefan Schnez Sportleiter SGi Baindt Aus dem Landkreis Landratsamt Ravensburg Entsorgungszentren Ravensburg-Gutenfurt und Wan- gen-Obermooweiler am Karsamstag, den 19. April ge- schlossen Am Karsamstag, den 19. April bleiben die Entsorgungs- zentren Ravensburg-Gutenfurt und Wangen-Obermoo- weiler geschlossen. An den darauffolgenden Werktagen gelten die üblichen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr sowie samstags von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr. „Alles was rollt...“ - Radbörse der Schalmeien Vogt e.V. Am Samstag, den 29.03.2025 findet wieder die Radbörse in der Sirgensteinhalle in Vogt statt. Kaufen und verkaufen von Fahrrädern aller Art, Anhän- ger, Kettcars, Laufräder, etc.! Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 27 Annahme ist von 10:00 bis 12:45 Uhr, Annahmegebühr: 1,- EUR pro Teil. Verkauf: 13:00 bis 14:30 Uhr. Abholung des Verkaufserlöses oder nicht verkaufter Ar- tikel von 15:00 bis 16:00 Uhr. Bei Verkauf werden 15 % Provision (max. 30,- EUR) vom Verkaufspreis einbehalten. Sonderregelung E-Bikes: Ausschließlich Selbstverkauf mit einer Standgebühr von 30,- EUR. Kaffee und Kuchen, auch zum Mitnehmen. Weitere Infos unter Tel. / WhatsApp 0176 54149516. AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben Aktuelle AOK-Auswertung zeigt die wichtigsten Zahlen im Überblick AOK-Versicherte in Baindt waren im Jahr 2024 durch- schnittlich 23 Tage arbeitsunfähig Im Durchschnitt sind AOK-versicherte Beschäftigte in Baindt im vergangenen Jahr 22,8 Tage krankheitsbedingt an ihrem Arbeitsplatz ausgefallen. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 9,0 Kalendertagen. Das entspricht einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr 2023 von 4,7 Prozent. Knapp 2,5 Prozent der Fehlzei- ten dauerten länger als sechs Wochen. Diese Langzei- terkrankungen verursachten 41 Prozent aller Arbeits- unfähigkeitstage. „Damit wird deutlich, dass langfristige Krankmeldungen einen erheblichen Einfluss auf die Ge- samtausfallzeiten in den Betrieben haben. Diese Fälle sollten daher mit der betrieblichen Gesundheitsförderung in den Fokus genommen werden“, kommentiert Markus Packmohr, Geschäftsführer der AOK – Die Gesundheits- kasse Bodensee-Oberschwaben. Der Durchschnittswert von 22,8 Krankheitstagen liegt 1,9 Prozent über dem Ni- veau von 2023. Atemwegserkrankungen häufigster Grund für Krank- schreibungen Die krankheitsbedingten Ausfallzeiten in Baindt sind im We- sentlichen von vier großen Krankheitsgruppen bestimmt worden: Atemwegserkrankungen, Muskel-Skelett-Erkran- kungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane sowie Verletzungen. 56,2 Prozent Arbeitsunfähigkeitsgründe entfielen im letzten Jahr auf diese vier Krankheitsar- ten. Atemwegserkrankungen waren dabei der häufigste Grund für die Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbe- scheinigungen. Im Jahr 2024 waren diese für fast jeden Dritten (32,1 Prozent) Arbeitsunfähigkeitsfall in Baindt verantwortlich. Bezogen auf die Arbeitsunfähigkeitstage waren die vier wichtigsten Krankheitsarten Muskel-Skelett-Erkrankun- gen, Atemwegserkrankungen, psychische Erkrankungen und Verletzungen. 55,1 Prozent aller Arbeitsunfähigkeits- tage waren auf diese Erkrankungen zurückzuführen. Krankenstand in der Land- und Forstwirtschaftsbran- che am höchsten Die Land- und Forstwirtschaftsbranche hatte mit 12,6 Prozent den höchsten Krankenstand bei den AOK-Mit- gliedern in der Gemeinde Baindt. Am niedrigsten war der Krankenstand im Wirtschaftszweig Banken und Versiche- rungen mit lediglich 2,2 Prozent. Markus Packmohr appelliert: „Wir sind davon überzeugt, dass eine proaktive Herangehensweise an die betriebli- che Gesundheitsförderung nicht nur Fehlzeiten reduziert, sondern auch das allgemeine Arbeitsklima und die Moti- vation der Mitarbeitenden steigert. Als AOK – Die Gesund- heitskasse Bodensee-Oberschwaben sehen wir uns in der Verantwortung, aktiv zur Gesundheitsförderung und -prävention in der Region beizutragen und unterstützen Unternehmen und deren Mitarbeitende dabei, gesund zu bleiben und Arbeitsausfälle zu minimieren.“ Garten- und Blumenfreunde Baienfurt e.V. Resilienz schlägt Wurzeln – Wie Hobbygärtner die (ei- gene) Widerstandskraft stärken und aktiv den Wandel des Ernährungssystems mitgestalten Die Ökotrophologin und Resilienz-Trainerin Carmen Hü- gemann ist am Freitag, 11. April 2025 um 20.00 Uhr im Gasthaus Bräuhäusle in Baienfurt zu Gast. In ihrem interaktiven Fachvortrag erläutert sie die Bedeu- tung von Resilienz und gibt Impulse für ein bewussteres Ernährungs- und Einkaufsverhalten. Sie erklärt außerdem, warum Hobbygärtner für einen Wandel des Ernährungs- systems so wichtig sind und sammelt zusammen mit den Teilnehmenden Ideen, wie die Resilienz im eigenen Garten Wurzeln schlagen kann. Carmen Hügemann ist als Refe- rentin für Ernährung und Diversifizierung beim Landwirt- schaftsamt Bodenseekreis beschäftigt. Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein. Keine Anmeldung erforderlich. Ihre Garten- und Blumenfreunde Baienfurt e.V. Gertrud Rittler, Pressereferentin Trio Orlowsky Stelter Baldu in Ravensburg Das neue Trio des Klarinettisten David Orlowsky – Trio Orlowsky Stelter Baldu – ist am 3. April um 19.30 Uhr im Ravensburger Konzerthaus mit Stücken aus dem neuen Album „Petrichor“ zu erleben. David Orlowsky ist international für sein fesselndes und ausdrucksstarkes Klarinettenspiel bekannt und gilt heute weltweit als einer der führenden Interpreten des Klarinet- tenrepertoires von Mozart über Golijov bis hin zur Klez- mermusik. Als Sony Exklusivkünstler hat er bisher sieben CDs veröffentlicht und wurde bereits viermal mit dem ECHO / OPUS Klassikpreis ausgezeichnet. Die Neuen im Trio um den Klarinettisten und musikali- schen Grenzgänger David Orlowsky (1981) heißen Daniel Stelter (1977), Gitarre und Tommy Baldu (1966), Schlag- zeug. Das Trio Orlowsky Stelter Baldu veröffentlichte bei Warner Classics im August 2024 das Album „Petrichor“. Der Name des Albums ist Programm: Petrichor, der Duft von einsetzendem Regen, der auf trockenem Boden fällt, steht für eine von elf Kompositionen über ganz speziel- le Düfte und Gerüche. Lisboa, Magnolia, Sunscreen oder Marrakesh heißen Stücke daraus und wecken Empfin- dungen und Fantasiewelten. www.ravensburg.de/kulturzeit Trio Orlowsky Stelter Baldu: „Petrichor“ Do 3. April, Konzerthaus Ravensburg, 19.30 Uhr David Orlowsky, Klarinette Daniel Stelter, Gitarre & Mandoline Tommy Baldu, Schlagzeug Tickets ab 21 € und ermäßigt bei der Tourist Information Ravensburg, Telefon 0751 82 2828 sowie online auf www. reservix.de SV Fronhofen Binokelturnier in Fronhofen Am Samstag, 22. März veranstaltet der SV Fronhofen wieder sein großes Binokelturnier im Landjugendheim Seite 28 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 Fronhofen. Beginn 19:00 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr. Der Hauptpreis beträgt 250,- € Berufsinformationszentrum (BIZ) Ravensburg Woche der Ausbildung 2025: Informationsveranstal- tung im BIZ Ravensburg Welche Karrieremöglichkeiten bieten öffentliche Verwal- tungen? Welche Berufe gibt es in Behörden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten interessierte Schülerinnen und Schüler bei der Veranstaltung „Ausbil- dung in öffentlichen Verwaltungen“ am Donnerstag, 27. März 2025, von 14:00 bis 18:00 Uhr im Berufsinformati- onszentrum (BIZ) in Ravensburg. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Woche der Aus- bildung statt und bietet Jugendlichen die Gelegenheit, sich direkt bei verschiedenen öffentlichen Institutionen über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten zu informieren. Vertreten sind das Finanzamt, das Landratsamt Ravens- burg, die Bundeswehr, die Polizei, das Hauptzollamt Ulm und die Justizvollzugsanstalt Ravensburg. Die Veranstaltung beginnt mit zwei kurzen Vorstellungs- runden um 14:00 Uhr und 16:00 Uhr. Anschließend haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich an In- formationsständen individuell beraten zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht er- forderlich. Schülerinnen und Schüler, Eltern und alle In- teressierten sind herzlich eingeladen, sich über ihre be- ruflichen Perspektiven in der öffentlichen Verwaltung zu informieren. Veranstaltungsdetails: Datum: Donnerstag, 27. März 2025 Uhrzeit: 14:00 - 18:00 Uhr Ort: Berufsinformationszentrum (BIZ) Ravensburg Für weitere Informationen steht das Berufsinformati- onszentrum Ravensburg gerne zur Verfügung. Kontakt: Ines Bautz, Berufsinformationszentrum Ravensburg ravensburg.biz@arbeitsagentur.de 0751 805 222 Naherholung zwischen Schussen und Seen Gästeführung zum Tag des Wassers am Samstag, 22. März 2025 Gästeführer: Wilfried Scheremet Treffpunkt: an der ehemaligen Papierfabrik Mochen- wangen, Fabriktor Beginn: 14:30 Uhr Wasser versetzt Berge und was es sonst noch vermag Wir beginnen im Wasserkraftwerk auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik. Der Betreiber Herr Hub erklärt uns die Erzeugung von elektrischem Strom durch die Turbinen-Anlage. Schon hier und erst recht am ehema- ligen Felsenbädle stellen sich uns Fragen wie: Wie kann ein kleines Fließgewässer Strom erzeugen und sich so schnell in den Untergrund graben, wobei es den mar- kanten Tobel bildet? Wie tief können wir bei uns auf einer Gästeführung in das Geschichtsbuch der Erde schauen? Nebenbei wird uns auch der Unterschied zwischen Morä- ne und Molasse klar. Wir würden uns freuen, sie auf unserer ersten Führung in dieser Saison begrüßen zu dürfen. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Führung kostenlos. Jugend- liche ab 15 Jahren und Erwachsene zahlen 5,00 EUR. Die Führungen dauern circa 2 bis 3 Stunden. Weitere Informationen zu unseren Führungen und den Newsletter finden Sie hier: www.zwischenschussenundseen.de Selbsthilfegruppe Muskelverkrampfung – Dystonie Das nächste Gruppentreffen der Dystonie-Selbsthilfe- gruppe findet am Samstag, 29. März 2025 um 11 Uhr in den Lebensräumen „Am Bahnhof“ Meckenbeuren, Zeppelinstr. 21, 88074 Meckenbeuren statt. Dystonie gehört zu den ca. 8.000 seltenen Erkrankungen, die es gibt. Dystonie ist eine neurologische Erkrankung und gehört zu den Bewegungsstörungen, d. h. die Bewe- gungen sind beeinträchtigt. Dystonieformen können u. a. sein: Lidkrampf, Schiefhals, Handkrampf. In der Selbsthilfegruppe können Sie sich mit anderen Be- troffenen oder Angehörigen austauschen, mehr über die verschiedenen Dystonieformen und deren Behandlung erfahren. Sie können selbst aktiv werden und sich und anderen helfen. Kontakt für Informationen: Annette Daiber, Tel. 07542 / 95 36 050 bzw. annette.daiber@rg.dystonie.de Maschinenring Alb-Oberschwaben e.V. Haushalts- und Betriebshilfe 88356 Ostrach, Hauptstraße 17 Entsorgungstage Silofolien am Dienstag, 08. April 2025 und Mittwoch, 09.04.2025 Wir werden an vier Standorten im Ringgebiet Folien an- nehmen und zu einem für Sie günstigen Preis entsorgen. • Entsorgungsanlage (Deponie) 88605 Meßkirch-Ring- genbach • Firma Kleck Agrar, 88348 Bad-Saulgau Lampertswei- ler • Heydt GmbH, Hasengärtlestr.54, 88326 Aulendorf • Markus Sterk, Mayerhof 1, 88287 Grünkraut Die Folie wird recycelt, damit aus gebrauchter Folie Roh- stoffe werden! Bitte beachten Sie, dass die Silofolien bei der Annahme in besenreinem Zustand sein müssen. Stark verschmutzte Folie kann nicht angenommen werden, diese kann als Restmüll an den Sammelstellen entsorgt werden. Kinderkleiderbasar 22.03.2025 in Bergatreute Gut erhaltene Kinderkleidung und Spielzeug gibt es am 22.03.2025 auf dem Frühjahrsbasar in der Gemeinde- halle Bergatreute. Der Verkauf findet von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr statt. Schwangere dürfen gerne etwas früher, schon ab 09:45 Uhr, anfangen zu stöbern. Komm vorbei, stöbre durch das gut sortierte Angebot und genieße Kaffee und selbstgebackene Kuchen an unserer Kuchentheke! Bei Fragen sind wir unter basar-bgt@gmx.de zu errei- chen. Wir freuen uns auf Dich – Herzliche Grüße aus Bergat- reute! Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 29 Ortsgruppenjugend Jahreshauptversammlung und Bezirksmeister- schaften 2025 Jahreshauptversammlung 2025 Schon wieder ein Jahr vorbei und unser Vereinheim platz- te aus allen Nähten- bis auf einen Stuhl waren tatsächlich alle Plätze der Jahreshauptversammlung besetzt! Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Rainer Müller wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt: Mitgliederzuwachs, Wettkampfgeschehen, Jugendarbeit, Ausbildung und Einsatz waren hierbei die großen Themen. Sogar ein Jahresrückblick in Form einer Videoshow wur- de von der Ortsgruppenjugend gezeigt. Nachdem auch die Leiterin Wirtschaft und Finanzen, Re- nate Walter, ihre Zahlen offengelegt und den Plan fürs kommende Jahr präsentiert hatte, waren die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung sehr zufrieden mit deren Arbeit, sodass nach dem Bericht der Kassenprüfer die Leiterin Wirtschaft und Finanzen und im Anschluss die gesamte Vorstandschaft einstimmtig entlastet wurde. Der Ausblick auf anstehende Veranstaltungen verbreite- te unter den Mitgliedern große Freude, was einen guten Zusammenhalt innerhalb der Ortsgruppe zeigt und dank der langjährigen sehr guten Leitung von Rainer Müller so besteht. In Kürze findet das Osterbasteln der Ortsgruppenjugend statt, welches immer sehr gut ankommt. Weitere Veran- staltungen sind bereits in Vorbereitung! Bezirksmeisterschaften 2025 In diesem Jahr fanden die Bezirksmeisterschaften in Ra- vensburg statt und insgesamt 20 Teilnehmer aus Baien- furt gingen bei den Einzel- und Mannschaftswettkämpfen an den Start. Am frühen Morgen fanden bereits die Einzelwettkämp- fe statt. Hier konnten die Baienfurter folgende Plätze erschwim- men und sich mit den Erstplatzierungen sogar für Würt- tembergischen Meisterschaften qualifizieren: AK 12 weiblich: 8.Platz Sophie Günkinger AK 12 männlich: 6. Platz Max Müller AK 13/14 männlich: 3. Platz Gabriel Scherer AK Offen männlich: 1. Platz Daniel Eisele AK 40 männlich: 1. Platz Manuel Keller Am Nachmittag wurden die Mannschaftswettkämpfe ausgetragen. Hier nahmen 4 Mannschaften aus Baienfurt teil und setzten sich mit folgenden Platzierungen gegen die anderen Ortsgruppen durch: AK 12 männlich: 3. Platz für die Mannschaft AK 12m1 mit Raffael Feiri, Elias Wora, Nikolas Märten, Paul Keller und Jan Staudacher 4. Platz für die Mannschaft AK 12m2 mit Timo Dörrer, Lian Dauti, Lukas Mahle und Mats Osthoff AK 13/14 männlich: 2. Platz für die Mannschaft mit Mathias Kanke, Max Mül- ler, Emily Steinbach und Belinda Geray. AK offen weiblich: 2. Platz für die Mannschaft mit Lea Staudinger, Ida Mehrle, Jara Philippson und Melissa Wurm. AK 170 männlich: Unsere Senioren André Kaufmann und Christine Tag wa- ren Teil einer ortsgruppenübergreifenden Mannschaft, bestehend aus Teilnehmern der Ortsgruppen Baienfurt, Bodnegg-Obereisenbach und Leutkirch. Mit ihrer tollen Teamleistung bewiesen sie ihre schwimmerischen und rettungsschwimmerischen Fähigkeiten und erzielten ei- nen hervorragenden 1. Platz. Die Ortsgruppe Baienfurt kann stolz auf einen erfolgrei- chen Wettkampftag mit tollen Leistungen aller Teilneh- mer im Einzel- und Mannschaftsschwimmen sein und beginnt nur mit dem Vorbereitungstraining für die an- stehenden Württembergischen Meisterschaften im Ret- tungsschwimmen! Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unseren Wett- kampftrainern und Betreuern, die in der Vorbereitung und am Wettkampftag als Motivatoren und Unterstützer der Teilnehmer alles gegeben haben! Hannah Brenner - Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit - Bauernhaus-Museum Allgäu- Oberschwaben Gedenken an 500 Jahre Bauernkrieg in Oberschwaben Start in die Saison 2025 im Freilichtmuseum in Wolfegg Am 19. März öffnet das Bauernhaus-Museum Allgäu-Ober- schwaben wieder seine Pforten und startet ab dem 22. März direkt mit der großen Gedenkausstellung „1525 – Bauernkrieg in Oberschwaben“ in der Zehntscheuer Gessenried, ein Originalschauplatz des Klosters Weiße- nau. Vor 500 Jahren wurde in Oberschwaben und im Allgäu Weltgeschichte geschrieben. Das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben wirft einen regionalen Fokus auf Ereignisse, Orte und Personen des Bauernkriegs in Ober- schwaben und dem Allgäu und erzählt die Geschichte aus der Sicht der aufständischen Bauern. Eine Reise fünfhun- dert Jahre in die Vergangenheit, die die Lebensumstände und Beweggründe der Bauern aufzeigt und universelle Fragen nach den Ursachen von Gewalt oder dem Wert der Freiheit stellt. Historische Zeitzeugin Ausstellungsort ist die historische Zehntscheuer des Klos- ters Weißenau – eine Zeitzeugin, die in der Weißenauer Chronik von Abt Jacob Murer abgebildet ist. Die Zehnt- scheuer war damals ein Symbol der Feudalherrschaft, ein Ort, an dem die Bauern ihren hart erarbeiteten Zehnten abzuliefern hatten. Im Zuge des Bauernaufstands wurde das Kloster Weißenau – und damit auch die Zehntscheuer ¬ geplündert und besetzt. Originale Exponate Historische Waffen, wie sie zur Zeit des Bauern-kriegs Verwendung fanden, z. B. Hellebarden, Morgensterne, Langspieße und Kriegssicheln, ein besonderer archäo- logischer Fund, die spätmittel-alterliche Bauernwehr aus dem Bad Waldseer Stadtsee, historische Dokumente und Seite 30 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 Archivalien im Faksimile, wie die Handschrift der achtzehn Artikel der Kißlegger Bauern sowie originalgetreue Re- konstruktionen, z. B. ein spätmittelalterlicher Beetpflug, machen die Ereignisse rund um den Bauernkrieg lebendig. Den Bauern eine Stimme geben Historisch nachweisbare Akteur/innen kommen in fiktiven Texten zu Wort. Die Lehensbäuerin des Klosters Weingar- ten Anna Dannerin, ein Rat des Kißlegger Haufens Hans Knüttel, Pfarrer Florian Greisel oder Hans Würth, ein Un- terzeichner des Weingartner Vertrags und einige andere lassen die Besuchenden direkt in Kontakt mit den Ideen der Menschen vor 500 Jahren treten und ermöglichen ein vertieftes Verständnis für deren Leben und ihre Motiva- tion. Teilweise bringen die Texte die historischen Quellen zum Sprechen und schaffen einen direkten Zugang zum Inhalt der historischen Schriftstücke. Universelle Fragen Die Ausstellung mündet in universelle Fragen, über die nachzudenken die Ausstellungsbesuchenden angeregt werden. Was bedeutet Freiheit – und was ist sie wert? Wie äußert sich Will-kür? Wessen Stimme wird gehört? Wie entsteht Gewalt? Wem gehört die Erde? Wie be- wirtschafteten die Bauern vor 500 Jahren das Land und welche Bedingungen führten zum sog. Bauernkrieg von 1525? Welche Rolle spielten die Reformation und das nahe Vorbild der Schweiz dabei, wo fanden Kriegshand- lungen in unserer Region statt und welche Folgen hatte der „Weingartner Vertrag“? Dem versucht die Schau an- hand ausgewählter Exponate und zahlreicher Bildquellen auf die Spur zu kommen. Sie schildert die Hintergründe, Ereignisse und Folgen des Bauernkriegs aus der Sicht der bäuerlichen Bevölkerung sowie mit Blick auf Orte und Personen in Oberschwaben und dem Allgäu. Eine Zeitrei- se in die 500 Jahre alte Weltgeschichte, die vor unserer Haustür geschrieben wurde! Leben vor 500 Jahren - das Jahresmotto 2025 Die Zeitreise ins Jahr 1525 und zurück begleitet das Mu- seum als Jahresthema durch die Saison. Im diesjährigen Ferienprogramm, beim Kursprogramm für Erwachsene und bei den Erlebnistagen können spannende Einblicke in 500 Jahre alte Kenntnisse und Fähigkeiten gewonnen werden. Am 21. Juni gastiert das Theater Lindenhof in der Zehnt- scheuer mit dem Stück zum Bauernkrieg „Wenn nicht heut, wann dann!“. Tickets ab jetzt im Vorverkauf! Ostern im Museum und Osterferien-Spaß für die gan- ze Familie Während der baden-württembergischen Osterferien wird dienstags und donnerstags ein Mitmach-Programm für die ganze Familie angeboten. Besucher/innen können abwechslungsreiche Aktivitäten rund um das Thema „Le- ben vor 500 Jahren“ erleben. Am 21. April gibt es einen traditionellen Ostermarkt im Museum! Und ganz neu: Am Bauernhof-Erlebnisspielplatz bietet der rekonstruierte „Milchpilz“ ab Ostern kleine Snacks für hungrige Spielplatzgäste an. Einige Termine im März/April, weitere unter www.bau- ernhaus-museum.de Samstag, 22. März: Ausstellung „1525 – Bauernkrieg in Oberschwaben“ in der Zehntscheuer Samstag, 22. März: Familiensamstag – Familien zahlen nur den halben Eintritt (auch am 12. April) Sonntag, 23. März, 11:30 und 13 Uhr: Kuratorinnenführung mit Andrea Schreck durch die Ausstellung „1525 – Bau- ernkrieg in Oberschwaben“ Donnerstag, 27. März, 19 Uhr: Heimatkunde, wie sie nicht im Schulbuch steht! Bernhard Bitterwolf „Bauernleben, Bauernleid, Bauernlied – zu 500 Jahre Bauernkrieg“ 15. April - 24. April immer Dienstag und Donnerstag: kos- tenfreies Osterferienprogramm Montag, 21. April: Ostern im Museum Adresse: Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg I Vogter Str. 4 I 88364 Wolfegg I 07527 9550-0 I info@bauernhaus-museum.de I www.bauernhaus-mu- seum.de Museumssaison 2025 19. März – 10. November 19. März – 30. April: 10 – 17 Uhr, montags geschlossen (Os- termontag geöffnet) 1. Mai – 30. September täglich von 10 – 18 Uhr 1. Oktober – 10. November 10 – 17 Uhr, montags geschlos- sen Kunstausstellung „Wie das Leben groß, bunt, spontan!“ von Frieder Bärenweiler und Ahmet Yardimci Die Gemeinde Baienfurt lädt herzlich ein zur Ausstellungs- eröffnung und zum Besuch der Ausstellung der Künstler Frieder Bärenweiler/Ravensburg und Ahmet Yardimci/ Weingarten. Vernissage: 28. März 2025, 19 Uhr In Baienfurt wird in der Rathausgalerie spannende Kunst gezeigt. Frieder Bärenweilers Maltechnik ist Ölkreide auf Zeichen- karton. In seinen Bildern versucht er, Wunschvorstellun- gen und innere Gefühlswelten miteinander zu verbinden und in Einklang zu bringen. Sie entstehen spontan, sehr farbintensiv und symbolträchtig. Schöne Welten, Tier, Mensch und Natur, welche gleichwertig nebeneinander und füreinander leben. Ahmet Yardimici bekannt über seinen VW-Käfer und die arbeitsintensive Gestaltung der Pferde/Fohlen aus Hufei- sen. Weitere Skulpturen sind in der Ausstellung zu sehen. 2025 erhielt er die Bürgermedaille der Stadt Weingarten für sein soziales und künstlerisches Engagement. Die Vernissage wird musikalisch umrahmt von Klaus Ba- logh Singer/Songwriter mit der akustischen Gitarre/Ge- sang. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 29.05.2025 zu sehen und wird auch an den Sonn- tagen von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet sein. Zur Vernissage und zum Besuch der Ausstellung laden wir alle Interessierten ganz herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Günter A. Binder Konstantin Hummel Dorothee Schrabe- Löffler Bürgermeister Leiter Kulturbeirat Kunstkuratorin Film und Gespräch zu „Die Kinder aus Korntal“ Wenn bei Gewalt nicht mehr weggeschaut wird Am 27. März 2025 zeigt das Kino Linse in Weingarten den Film „Die Kinder aus Korntal“. Angeregt wurde die Auseinandersetzung mit dem Film und einem anschlie- ßenden Gespräch durch die Diakonie im Evangelischen Kirchenbezirk Ravensburg. Schon seit drei Jahren be- schäftigen sich Verantwortliche mit Fragen von sexuali- sierter Gewalt, deren Aufarbeitung und einer notwenigen Prävention. 2023 wurde zunächst ein institutionalisiertes Nummer 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 31 Schutzkonzept für die Diakonie Oberschwaben Allgäu Bodensee (OAB) vorgelegt, im Frühjahr 2024 dann für den gesamten Evangelischen Kirchenbezirk. In diesen Wochen werden die Unabhängigen regionalen Aufarbei- tungskommissionen (Urak) eingerichtet. 2023 wurde eine Stele im Hoffmannhaus in Wilhelmsdorf mit dem Titel „Respekt“ eingeweiht, denn die Jugendhilfe-Einrichtung in Wilhelmsdorf gehört zur Diakonie Korntal. Und dort spielt der Film, der im Herbst 2024 veröffentlicht wurde. „Korntal, eine beschauliche Kleinstadt in Baden-Würt- temberg, wird zum Schauplatz einer der größten Miss- brauchsskandale der Evangelischen Kirche in Deutsch- land. Ab den 1950er Jahren wurden in den dortigen Heimen der pietistischen Brüdergemeinde Hunderte Kin- der missbraucht, sie mussten Zwangsarbeit, körperliche Züchtigung und sexualisierte Gewalt über sich ergehen lassen. 2013 wird der Skandal öffentlich. Bis heute haben mehr als 150 ehemalige Heimkinder ihr Schweigen gebro- chen, mehr als 80 Täter:innen konnten ermittelt werden. Die 9.000-Seelen Gemeinde reagiert zunächst mit Zwei- fel und Ablehnung auf die Vorwürfe: Viele können oder wollen sich so etwas in ihrem christlichen Korntal nicht vorstellen. Doch der Druck auf die Brüdergemeinde, die bis heute die Kinderheime leitet, wächst. Ein Aufarbei- tungsprozess wird eingeleitet, aber Vorgehensweise und Entschädigungssummen sind umstritten. Viele Betroffe- ne bezeichnen den Aufarbeitungsprozess als Missbrauch nach dem Missbrauch. Sie kämpfen weiter um Gehör, Anerkennung, Respekt und Würde.“ So beschreibt es der Verlag Salzgeber, in dem der Film erscheint. Julia Charakter gibt in „Die Kinder aus Korntal“ sechs Be- troffenen Raum, ihre Geschichten zu erzählen und zu be- nennen, was der Aufklärungsbericht ihrer Meinung nach verschweigt. Einer der Betroffenen ist Detlev Zander. Er ist mittlerweile der Sprecher der Betroffenenvertretung im Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt der Evangeli- schen Kirche in Deutschland. Detlev Zander verbrachte als Kind seine Sommerferien auch in Wilhelmsdorf. Er wird am Donnerstag, dem 27. März anwesend sein und nach der Filmvorführung auf dem Podium zum Gesprächsfor- mat CINEPHILO bereitstehen. Neben ihm sind auch Ursula Belli-Schillinger, Kulturzentrum Linse, Christoph Lutz, Be- reichsleitung Jugendhilfe Hoffmannhaus Wilhelmsdorf, und Ralf Brennecke, Geschäftsführer der Diakonie OAB, auf dem Podium. Dass in einer Kooperation von Kultur- zentrum Linse und Evangelischem Kirchenbezirk (mit sei- nem Bildungswerk und dem Schuldekan) dieses Thema auch in Form eines CINEPHILO aufgenommen werden kann, unterstreicht die Bedeutung des Themas. Nach der 90-minütigen Filmvorführung mit Start um 19:00 Uhr, wird das CINEPHILO bis ca. 21:30 Uhr gehen. Während des Films steht auch eine Psychologin zur Verfügung für Gespräche. Außerdem wird die Fachstelle für Sexualisier- te Gewalt im Landkreis Ravensburg, Brennessel, mit In- fomaterial und für Gesprächsmöglichkeiten vor Ort sein. Der Film ist FSK 12. Ticketverkauf findet vor Ort statt. Mehr Informationen über unsere Homepage www.diakonie-oab.de Was sonst noch interessiert Kath. Erwachsenenbildung Dekanate Biberach und Saulgau e.V. Vortrag über „Hormonfreie Verhütung und wiederver- wendbare Periodenartikel“ Verhütung geht auch ohne Pille – und als Alternative zu Tampons und Binden gibt es wiederverwendbare Perio- denartikel. Am Donnerstag, den 8. Mai stellt Sonja Hummel diese Methoden vor. Der Vortrag findet im Alfons-Auer-Haus, Kolpingstraße 43, Biberach an der Riß von 18:30 bis 20:30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im ersten Teil des Vortrags wird das hormonfreie Ver- hütungsmittel Diaphragma vorgestellt. Wenn es richtig angewendet wird, ist es sehr zuverlässig; es reicht an den PEARL-Index der Pille heran. Außerdem ist es wie- derverwendbar. Die wiederverwendbaren Produkte für die Menstruation wird im zweiten Teil vorgestellt. Sie er- läutert die Menstruationstasse, die Menstruationsscheibe, das Levantiner Schwämmchen, die waschbare Slipeinlage und Perioden-Unterwäsche. Veranstalter ist die Kath. Erwachsenenbildung Dekanate Biberach und Saulgau e.V., es wird ein Beitrag von 7 Euro pro Teilnehmer*in erhoben. STELLENANGEBOTE GESUNDHEIT Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 12 „Wie geht eine Patientenverfügung?“ Bei uns finden sie Rat! www.bestattungen-wohlschiess.de Tel. 0751/43425 BESTATTUNGEN WOHLSCHIESS 88255 Baienfurt Eisenbahnstr. 1 Bis einschl. 29.03.2025 Feine Fischspezialitäten Austern, frischer Skrei, Garnelen, Lachs-Zander-Roulade und mehr… (Austern bitte vorbestellen) Ostersonntag und -montag Mittags geöffnet Wir freuen uns auf Ihre Reservierung! Unsere Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 17:00 bis 23:00 Uhr Familie Bösch Bundestr. 15 Bad Waldsee-Gaisbeuren www.hotel-gasthaus-adler.de Tel. 07524–9980 TRAUERANZEIGEN GESCHÄFTSANZEIGEN 20% auf die gesamte Prolana Kollektion* *Angebot gültig für nicht rabattierte Ware im Manufaktur-Laden Waldburg. Prolana GmbH Am Langholz 10 | 88289 Waldburg | 07529/9721-11 Öffnungszeiten unter: www.manufakturladen.com Ökologisch. Gesund. Fair. 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            Amtsblatt Jahrgang 2025 Freitag, den 16. Mai 2025 Nummer 20 Seite 2 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 3 Wasserfontänenfeld in der Ortsmitte Bei unserem Fontänenfeld handelt es sich um ein modernes, interaktives Wasserspiel, das nicht nur unsere Ortsmitte bereichert, sondern auch ein Erlebnis für Groß und Klein bietet. Angeordnet sind die Wasserfontänen wie die 16 Weiher im Baindter und Altdorfer Wald, die den Zisterziensern als Versorgung mit der Fastenspeise Fisch dienten. Der Wasserreichtum des Altdorfer Waldes bot schon damals für die Teichwirtschaft beste Vor- aussetzungen. Das Fontänenfeld ist zunächst täglich von Montag bis Sonntag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr in Betrieb. Mit Blick auf die Nutzung durch die Bürgerinnen und Bürger werden die Zeiten bei Bedarf zum Sommer hin angepasst. Und so funktioniert das Fontänenfeld: 1. Wasserpumpensystem Unter dem Pflaster befinden sich leistungsfähige Pum- pen, die Wasser durch feine Düsen in die Höhe drü- cken. Je nach Steuerung kann die Stärke der Pumpen variieren, sodass unterschiedlich hohe Wasserstrahlen entstehen – von sanften Sprühnebeln bis zu eindrucks- vollen Fontänen. 2. Düsen und Ventile Die im Boden eingebauten Düsen sind in Reihen oder geometrischen Mustern angeordnet. Gesteuert werden sie durch präzise arbeitende Magnetventile, die gezielt einzelne Düsen aktivieren oder deaktivieren. Dadurch entstehen dynamische Wasserbilder, die wie „tanzen- de“ Fontänen wirken. 3. Wiederverwendung von Wasser Das verwendete Wasser wird nachhaltig im Kreislauf geführt: Es fällt zurück in ein unterirdisches Sammel- becken, wird dort gefiltert, hygienisch aufbereitet (z. B. gechlort) und anschließend wiederverwendet. So bleibt der Wasserverbrauch minimal. 4. Beleuchtung Rund um die Düsen sind farbige LED-Leuchten instal- liert, die das Wasserspiel besonders bei Dunkelheit in Szene setzen und eine stimmungsvolle Atmosphäre schaffen. Sicherheit und Spielspaß Das Fontänenfeld ist ebenerdig gebaut und bewusst so gestaltet, dass Kinder gefahrlos damit spielen können. Ein rutschfester Bodenbelag sorgt zusätzlich für Trittsicherheit – auch bei nasser Oberfläche. Technik aus Expertenhand Die Anlage wurde von einem Spezialisten für Springbrunnentechnik realisiert. Dabei wurden die technischen Systeme unauffällig in das Ortsbild integriert, ohne die Optik des Platzes zu stören. Für die Steuerung kommt moderne Automatisierungstechnik renommierter Hersteller zum Einsatz. Die Bedienung wurde speziell auf die Bedürfnisse unserer Gemeinde abgestimmt. Wir laden Sie herzlich ein, das neue Fontänenfeld zu entdecken – sei es als Erfrischung an heißen Tagen, als Treffpunkt oder einfach zum Staunen und Genießen! Ihre Gemeindeverwaltung Herausgeber: Gemeindeverwaltung, Marsweilerstr. 4, 88255 Baindt, Tel. (07502) 9406-0, Fax (07502) 9406-18, E-Mail: info@baindt.de, Homepage: www.baindt.de. Verantwortlich für den amtlichen Inhalt einschließlich der Sitzungsberichte und anderer Veröffentlichungen der Gemeindeverwaltung ist Bürgermeisterin Simone Rürup oder ihr Stellvertreter im Amt; für die kirchlichen Nachrichten das jeweilige Pfarramt; für die Vereinsnachrichten der jeweilige Verein; für den übrigen Inhalt der Redakteur, Katharina Härtel, Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG. Herstellung/Vertrieb: Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG, Max-Planck-Str. 14, 70806 Kornwestheim, Telefon (07154) 82 22-0. E-Mail Anzeigen: anzeigen@duv-wagner.de. Erscheint wöchentlich freitags. Aus organisatorischen Gründen muss sich die Redaktion Kürzungen vorbehalten. Seite 4 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Aktionstag Carsharing in Baindt Sie können sich vorstellen, das Carsharing der deer GmbH in Baindt oder an einem weiteren der über 400 Standorte dieses Anbieters zu nutzen? Dann aufgepasst, denn am Samstag, den 17. Mai gibt es von 09.00 bis 12.00 Uhr im Fischerareal (gegenüber der Ladesäule) in der Fischerstraße in Baindt einen Aktionstag zum Carsharing von deer. Neben der Möglich- keit, sich alles rund ums Carsharing erklären zu lassen und Fragen zu stellen, gibt es hier auch die Möglichkeit kostenloser Probefahrten. Zudem wird in dieser Zeit auch ein Kleinbus von deer mit Informationsmaterialen zum Carsharing vor Ort sein. Sie haben Fragen zur Registrierung, Anmeldung und Nutzung der Carsharingfahrzeuge? Gerne steht Ihnen das Team von deer im Rahmen des Aktionstags zwischen 09 und 12 Uhr zur Beantwortung Ihrer Fragen am Standort in Baindt zur Verfügung. Sie sind noch nie mit einem Elektroauto gefahren? Dann haben Sie im Rahmen des Aktionstags nun die Chance zu einer kostenlosen Probefahrt. Einfach ihren gültigen Führerschein mitnehmen, Nutzungsvereinbarung unterschreiben und schon kann die Probefahrt mit einem Elektroauto aus der mittlerweile über 1.000 Fahrzeuge umfassenden Flotte des Carsharinganbieters losgehen. Neugierig? Dann kommen Sie gerne vorbei. Sie sind herzlich hierzu eingeladen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich komplett kostenlos. Bei Fragen zum Aktionstag, wenden Sie sich gerne an den Klimakoordinator der Gemeinde, Florian Sascha Roth. Sie erreichen ihn per E-Mail an klima(@)b-gemeinden.de sowie telefonisch unter 0157- 80661690. Sie benötigen weitere Informationen? Ausführliche Informationen zum deer-Carsharing finden Sie unter: https://www.deer-mobility.de/ Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 5 Seite 6 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Amtliche Bekanntmachungen Rathaus und Bücherei am 30. Mai 2025 geschlossen Am Freitag, 30. Mai 2025 (Brückentag nach Christi Himmelfahrt/Blutfreitag) bleiben das Rathaus und die Bücherei geschlossen! Ab Montag, 02. Juni 2025 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis! Ihre Gemeindeverwaltung Bundeswehrübung Die Bundeswehr aus Pfullendorf führt im Zeitraum von 19.05.2025 – 23.05.2025 eine Übung mit dem Namen Joint Personnel Recovery, SERE-C, Survival-Waldlager MOCHENWANGEN durch. An der Übung nehmen ca. 20 Soldaten und 5 Rad- fahrzeuge teil. Bei Einwendungen gegen die Übung wird um kurzfris- tige Nachricht gebeten. Ersatz von Übungsschäden ist möglichst innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss der Übung beim Bürgermeis- teramt geltend zu machen. Übungsraum: 1. FRONHOFEN – BERG – STAIG – BAIENFURT - MOCHENWANGEN 2. KÜMMERAZHOFER Forst 3. KÜMMERAZHOFEN – REUTE – DURLESBACH – BAD WALDSEE Geplante Übungsaktivitäten: Survivalphase „Waldlager“ (19.05.2025 – 23.05.2025) mit Orientierungsübung Tag/Nacht am 19. - 20.05.2025 und 22. - 23.05.2025 Notdienste Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ÄBD) Tel.: 116 117 (kostenlose Rufnummer, ohne Vorwahl) Zahnärztlicher Notfalldienst Tel.: 0761/120 120 00 Allgemeine Notfallpraxis Ravensburg Allgemeinärztliche Bereitschaftspraxis Oberschwabenklinik - St. Elisabethen-Klinikum Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten Sa, So und an Feiertagen 10 - 18 Uhr Notfallpraxis Kinder Ravensburg Kinderärztliche Bereitschaftspraxis Oberschwabenklinik – St. Elisabethen-Klinikum Ravens- burg Elisabethenstr. 15, 88212 Ravensburg Öffnungszeiten: Sa, So und an Feiertagen 9 – 13 Uhr und 15 – 19 Uhr Tierarzt Samstag, 17. Mai 2025 und Sonntag, 18. Mai 2025 AniCura Kleintierspezialisten Ravensburg, Tel.: 0751 - 7 91 25 70 Apothekennotdienst (Festnetz kostenfreie Rufnummer Tel.: 0800 00 22 833, Homepage: www.aponet.de) Samstag, 17. Mai 2025 Altdorf-Apotheke Weingarten Zeppelinstraße 5 88250 Weingarten Tel: 0751 43799 Lisa Kränzler mit dem Fontane-Literaturpreis 2025 ausgezeichnet Die Schriftstellerin und bildende Künstlerin Lisa Kränzler, die in Baindt aufgewachsen ist, wurde mit dem Fonta- ne-Literaturpreis 2025 geehrt. Der renommierte Preis wird im zweijährigen Turnus von der Fontanestadt Neuruppin gemeinsam mit dem Land Brandenburg vergeben. Er ist mit 40.000 Euro dotiert und würdigt literarische Arbeiten von besonderer Qualität. Kränzlers ausgezeichnetes Werk, der Erzählband „Mariens Käfer“, erschien im September 2024 im Verbrecher Ver- lag. Die Autorin greift darin Motive aus dem spätmittelalterlichen Gemälde „Das Paradiesgärtlein“ auf und spinnt daraus ein modernes Kunstmärchen: Im Mittelpunkt steht ein leuchtend blauer Käfer, der das Paradies verlässt und sich auf eine poetische, fantasievolle Reise begibt. Mit feinem Humor, klarem Stil und einem Gespür für das Märchenhafte verbindet Kränzler zeitlose Themen mit gegenwärtigen Fragen. Die Jury hob insbesondere die sprachliche Kraft und Originalität des Textes hervor. Kulturministerin Manja Schüle lobte die ausgezeichneten Bücher als „sprachsprühendes Vergnügen“, das sich mutig den großen Themen unserer Zeit widme. Lisa Kränzler, geboren 1983 in Ravensburg, hat Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karls- ruhe studiert und lebt heute in Dresden. Mit „Mariens Käfer“ legt sie bereits ihr achtes Buch vor. Die Gemeinde Baindt gratuliert Lisa Kränzler herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung – und freut sich über den Erfolg einer ehemaligen Mitbürgerin, die mit ihrer Arbeit weit über die Region hinausstrahlt. Ihre Gemeindeverwaltung Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 7 Sonntag, 18. Mai 2025 Stadtapotheke Bad Waldsee Friedhofstraße 7 88339 Bad Waldsee Tel: 07524 97960 Organisierte Nachbarschaftshilfe Baindt Einsatzleitung: Frau Petra Maucher, Tel: 07502 62 10 98 Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Ravensburg e.V. • Hausnotruf und Mobilruf • Menüservice für Senioren • Wohnberatung • Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz • Notruf 112 - Rettungsdienst Tel.: 0751/ 56061-0, Fax: 0751/ 56061-49 E-Mail: info@dkr-rv.de, Web: www.drk-rv.de Hospizbewegung Weingarten ∙ Baienfurt ∙ Baindt ∙ Berg e.V. Begleitung für schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen Hospiz Ambulant, Vogteistr. 5, Weingarten Telefon: 0751-180 56 382, Telefon: 0160- 96 20 72 77 (u.U. Anrufbeantworter, es erfolgt ein Rückruf) Ansprechpartnerin Dipl.-Päd. Dorothea Baur Persönliche Sprechzeit: Montag 16-18 Uhr, Mittwoch 11-13 Uhr Donnerstag 11-14 Uhr und nach Vereinbarung E-Mail: hospiz-weingarten@freenet.de Homepage: www.hospizbewegung-weingarten.de Spendenkonto: KSK Ravensburg IBAN: DE39 6505 0110 0086 1381 92 Störungs-Rufnummer Strom Tel. 0800 3629-477 (kostenfrei) Internet netze BW https://www.netze-bw.de/kunden/netzkunden/service/ stoerungsmeldungen/index.html Bei Störung der Gasversorgung Telefon 0800/804-2000 Wasserversorgung Tel.: (0751) 40 00-919 und nach Dienstschluss Tel.: 0160 44 94 235 Hotline Müllentsorgerfirmen Veolia/ Hofmann Bad Waldsee (bei Fragen rund um die Leerung/Abfuhr) Tel.: 0800/35 30 300 Hotline Landratsamt Ravensburg (allg. Fragen zum Thema Müll, Behältergemeinschaften etc.) Tel.: (0751) 85-23 45 Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Ravensburg-Sigmaringen Beratung und Information zu Ansprüchen bei Teilhabeein- schränkung durch chronische Erkrankung und Behinderung. Schubertstr. 1, 88214 Ravensburg - Telefon 0751 99923970 - E-Mail: info@eutb-rv-sig.de Sozialstation St. Anna - Pflegebereich Baienfurt – Baindt – Ravensburger Straße 35, 88250 Weingarten Tel: 0751-560010, Fax: 0751- 5600123 E-Mail: jennifer.hecht@stiftung-liebenau.de Internet: www.stiftung-liebenau.de/pflege Lebensräume für Jung und Alt Frau Schäch, Sprechzeiten: Di + Do 15:00 – 17:30 Uhr Dorfplatz 2/1, 88255 Baindt, Tel. (07502) 92 16 50, E-Mail Baindt: lebensraum.baindt@stiftung-liebenau.de WOHLFÜHLTREFF Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Dienstag von 14 bis 17 Uhr Dietrich-Bohnhoeffer-Saal, Dorfplatz 2, Baindt Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de BETREUTER MITTAGSTISCH Für Menschen mit demenzieller Veränderung Immer Freitag von 11 bis 14 Uhr Weingarten, Maybachstraße 1 Fahrdienst ist möglich Info und Anmeldung: Frau Munding, 0751 36360-116 oder betreuung-stellv@sozialstation-schussental.de Abfallwirtschaft Kompostieranlage am Annaberg Die Kompostieranlage am Annaberg öffnet jeden Freitag von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr und jeden Samstag von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Bei der Anlieferung von Grüngut in der Kompostieranla- ge bitten wir Sie zu beachten, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern ange- nommen werden kann. Annahmestelle Hofstelle Wöhr (Friesenhäusler Straße 67) Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 16:00 - 19:00 Uhr (April bis November) Freitag 15:00 - 18:00 Uhr (ganzjährig) Es dürfen nur Kleinmengen (max. 2 Schüttkubikmeter) angeliefert werden. Bitte beachten Sie, dass nur Grüngut bis ca. 1 Meter Länge und einer Stärke von 5 Zentimetern angenommen werden kann. Seite 8 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Veranstaltungen Mai 17.05. Einweihung KWS mit Schulfest KWS 18.05. Georgsritt – Blutreitergruppe Bergatreute 21.05. Ausflug mit Maiandacht – Seniorentreff 23.05. Mitgliederversammlung – Blutreitergruppe BSS 29.05. Christi Himmelfahrt ohne Prozession 29.05. Proberitt – Blutreitergruppe Sulpach 30.05. Rathaus geschlossen 30.05. Blutritt Weingarten Juni 03.06. Gemeinderatssitzung Sitzungssaal 08.06. Pfingstsonntag 09.06. Pfingstmontag 19.06. Fronleichnam – Prozession Kirche Baindt mit Gemeindefest + BSS 25.06. Seniorentreff BSS 27.06. Mitgliederversammlung – Blutreitergruppe BSS 28.06. - 30.06. Dorffest – Musikverein Schulhof Zur Informationi Hospizbewegung Weingarten- Baienfurt-Baindt-Berg e.V. Liebevolle Berührungen in Zeiten des Abschieds und der Trauer mit Jin Shin Jyutsu Es ist schwer, einen geliebten Menschen ziehen zu lassen. Jin Shin Jyutsu, auch „Strömen“ genannt, kann in dieser Zeit eine wertvolle Unterstützung sein. Die alte Heilkunst aus Japan ist leicht anzuwenden. Durch einfache Handgriffe, wie Fingerhalten oder Hän- deauflegen, können wir uns selbst und auch unsere An- gehörigen in dieser herausfordernden Zeit unterstützen und begleiten. Strömen beruhigt Körper, Seele und Geist. Es lindert Sor- gen, Ängste und Trauer. Hilft zu entspannen und zur Ruhe zu kommen, um neue Kraft zu tanken und in unserem Gleichgewicht zu bleiben. Ort: Hospiz Ambulant, Schützenstr. 5, Weingarten Termin: Donnerstag, 22.05.2025, 19 Uhr Referentin: Anja Schuwerk, Baienfurt Wir bitten um telefonische Anmeldung: 0751 180 56 382 Gemeindeverwaltung Baindt Telefon (07502) 9406-0 Fax (07502) 9406-18 E-Mail info@baindt.de Internet www.baindt.de Öffnungszeiten: Montag 8:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 16:00 Uhr Dienstag 8:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr Mittwoch bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr Direktdurchwahlnummern Bürgermeisterin Frau Rürup 9406-10 Vorzimmer Frau Litz 9406-17 Amtsblatt 9406-26 Bauamt Leitung Bauamt Frau Jeske 9406-51 stellvertr. Leitung Bauamt Stabsstelle polit. Steuerung Frau Gerhardt 9406-26 stellvertr. Leitung Bauamt Herr Hohenhausen 9406-52 Ortsbaumeister Herr Roth 9406-53 Sachbearbeitung Frau Scheid 9406-54 Klimakoordinator Herr Roth 0157 80661690 E-Mail: klima@b-gemeinden.de Hauptamt Leitung Hauptamt Frau Stocker 9406-40 stellvertr. Leitung Hauptamt Ordnungsamt Frau Stavarache 9406-11 Bürgeramt Passamt, An-/Abmeldung, Frau Brei/Frau Nowak/ 9406-12 Führerschein, Fischerei Frau Ziegler Fundamt Einwohnermeldeamt Frau Nowak/Frau Ziegler 9406-12 Volkshochschule Frau Scheid 9406-54 Gewerbeamt Frau Brei 9406-12 Rentenberatung Herr Bautz 9406-14 Standesamt Herr Bautz 9406-14 Friedhofswesen Herr Bautz 9406-14 Hallenbelegung SKH Frau Gerhardt 9406-26 Fachbereichsleitung Bildung und Betreuung Frau Flintrop 9406-41 Kindergartenabrechnung Frau Liche 9406-43 Finanzverwaltung Leitung Kämmerei Herr Abele 9406-20 stellvertr. Leitung Kämmerei Frau Winkler 9406-23 Kasse Herr Müller 9406-22 Kasse Frau Weber 9406-24 Wasser Frau Stavarache 9406-11 Steueramt Frau Rauhut 9406-21 Einrichtungen der Gemeinde Bauhof Herr Mohring 9121-30 Feuerwehrhaus 9121-34 Feuerwehrkommandant Herr Bucher 0151 58040840 Gemeindebücherei Frau Lins 94114-170 Schenk-Konrad-Halle Herr Forderer 0152 25613911 Kindergärten Sonne Mond und Sterne Leitung Haus Sonne 94114-140 E-Mail: leitung.sonne@kiga.baindt.de Leitung Haus Mond 94114-141 E-Mail: leitung.mond@kiga.baindt.de Leitung Sterne 94114-142 u. -143 E-Mail: leitung.sterne@kiga.baindt.de St. Martin 2678 Waldorfkindergarten 5558664 Schulen: Klosterwiesenschule (KWS) und SBBZ Sehen Baindt Rektorin (KWS) Frau Heberling 94114-132 Sekretariat (KWS) Frau Himpel 94114-133 Schulsozialarbeit (KWS) Frau Nandi 94114-172 Schulhausmeister (KWS) Herr Tasyürek 0178 4052591 SBBZ Sehen 94190 Pfarrämter Katholisches Pfarramt 1349 Kath. Gemeindehaus Bischof-Sproll-Saal Anmeldung Frau Moosherr (0751) 18089496 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Evangelisches Pfarramt (0751) 43656 Ev. Gemeindehaus Dietrich-Bonhoeffer-Saal Anmeldung Frau Kutter (0751) 43656 E-Mail: pfarramt.baienfurt@elkw.de Polizei Polizeirevier Weingarten (0751) 803-6666 Notrufe Polizei 110 Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst 112 Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 9 Ein guter Gesang wischt den Staub vom Herzen!“ C. Lehmann Singen macht glücklich, verbindet, beschwingt und bringt uns in „Stimmung!“ Da lacht unser Herz! Für einfache Lieder aus verschiedenen Kulturen, Kanons und leichtes Zweistimmiges benötigen Sie keinerlei Vor- kenntnisse! Einfach kommen, probieren, staunen und freuen! Leitung: Sabine Meier, Musiktherapeutin Termine: immer mittwochs, 21.05., 25.06. 2025 Zeit: 19.00 - 20.30 Uhr Ort: Hospiz Ambulant, Schützenstr.5, Weingarten Energietipp der Energieagentur Oberschwaben und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg Frühlingsputz für den Kühlschrank – spart Strom und verlängert die Lebensdauer Wussten Sie, dass ein sauberer Kühlschrank weniger Ener- gie verbraucht? Entstauben Sie die Lüftungsschlitze und reinigen Sie die Gummidichtungen regelmäßig – so bleibt die Kälte drinnen und das Gerät muss weniger arbeiten. Stellen Sie die Temperatur auf 7°C ein, das ist ideal für die Lebensmittel und spart bis zu 15 % Strom. Die Energieagentur Oberschwaben und die Energiebe- ratung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bieten Ihnen eine kostenlose Beratung, online, telefonisch oder vor Ort. Terminvereinbarung unter 0751/764 70 70 oder unter 0800 809 802 400 (kostenfrei). Kirchliche Nachrichten 17. Mai – 25. Mai 2025 17. Mai – 25. Mai 2025 Gedanken zur Woche: Liebe schenken Liebe kann man nicht schenken, wenn man sie nicht hat; und man hat sie erst, wenn man sie schenkt. Aurelius Augustinus Samstag, 17. Mai – Tag der ewigen Anbetung 16.30 Uhr Baienfurt – feierliche Ausetzung des Alleihei- ligsten, anschließens gemeinsames Beten und Stille vor dem Allerheiligsten 18.30 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier mit sakaremtalem Segen Sonntag, 18. Mai – 5. Sonntag der Osterzeit 10.00 Uhr Baindt – Eucharistiefeier mit Pfarrer i. R. Heinz LeuzeMinistranten: Pia Kreutle, Louisa Möhrle, Anton Pink, Rafael Dorn, Marlene Stör, The- resa Henzler, Thomas Henzler(† Agathe und Adam Zimmermann, Hans Späth, Familie Kienhöfer, Familie Schnell, Emma und Julius Malsam, Hermann Gindele, Brunhilde Dreher, Jahrtag: Martina Gindele) 11.15 Uhr Baindt – Taufe von Ameo 18.00 Uhr Baindt - Maiandacht 19.00 Uhr Baienfurt – Maiandacht Dienstag, 20. Mai 08.00 Uhr Baindt - Schülergottesdienst Mittwoch, 21. Mai 09.00 Uhr Baienfurt - Eucharistiefeier Baindt Seniorentreffen – Ausflug mit Maian- dacht 17.00 Uhr Baindt – Kindermaiandacht für die Erstkom- munionkider Donnerstag, 22. Mai 07.45 Uhr Baienfurt - Schülergottesdienst Freitag, 23. Mai 08.30 Uhr Baindt - Rosenkranz 09.00 Uhr Baindt - Eucharistiefeier 16.00 Uhr Baindt – Wortgottesfeier im Pflegeheim Selige Irmgard Samstag, 24. Mai 17.00 Uhr Baindt – Taufe von Moritz 18.30 Uhr Baindt – Eucharistiefeier und außerordentli- cher MissionssonntagMinistranten: Alexandra Schnez, Daniela Schnez, Mona Stiefvater, Ric- co Haller, Noemi Oelhaf, Nele Gründler,(† Thea Kränkle, Theresia Elbs, Paula und Rupert Gross mit Angehörigen, Anton Ortner, Walter Frei, Jahrtag: Josef Kränkle, Baptist Elbs, Pfarrer Josef Schuster, Maria Kohler) Sonntag, 25. Mai – 6. Sonntag der Osterzeit – außer- ordentlichen MISSIO-Sonntag 10.00 Uhr Baienfurt – Eucharistiefeier gestaltet von der Gruppe MEILE 18.30 Uhr Binningen – Maiandacht 19.30 Uhr Baienfurt – Konzert vom Förderkreis der Kir- chenmusik Rosenkranzgebete im Mai Im Mai laden wir ganz herzlich ein zum Rosenkranzgebet jeden Freitag um 8.30 Uhr vor dem Gottesdienst. Sprechzeiten Pfarrer Bernhard Staudacher Nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 912623) Thumbstraße 55, Baindt E-Mail-Adresse: bernhard-staudacher@gmx.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Silvia Lehmann Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 5576199, (Tel. privat 943630) E-Mail-Adresse: Silvia.Lehmann@drs.de Sprechzeiten Gemeindereferentin Regina Willmes Nach telefonischer Vereinbarung Büro: Kirchstraße 8, Baienfurt Tel. 0751 / 56969624 E-Mail-Adresse: Regina.Willmes@drs.de Seite 10 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Gemeindehaus St. Martin / Bischof-Sproll-Saal: Belegung und Reservierung Frau Gudrun Moosherr Tel. 0751-95897775 E-Mail: gudrun.moosherr@gmail.com Katholische Kirchenpflege Baindt: Bankverbindung: KSK Ravensburg IBAN DE 4365 0501 1000 7940 0985 BIC SOLADES1RVB Kath. Pfarramt St. Johannes Baptist Thumbstr. 55, 88255 Baindt Pfarramtssekretärin Frau Christiane Lott Telefon 07502 – 1349 Telefax 07502 – 7452 Stjohannesbaptist.baindt@drs.de www.katholisch-baienfurt-baindt.de Öffnungszeiten Dienstag 09.30 – 11.30 Uhr Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr Freitag 09.30 – 11.30 Uhr Kath. Pfarramt Mariä Himmelfahrt Kirchstraße 8, 88255 Baienfurt Telefon 0751 - 43633 Telefax 0751 - 58812 kathpfarramt.baienfurt@drs.de Vorabinfo Bittwoche Es sind dieses Jahr keine Bittgänge nach Sulpach und Schachen. Die Gottesdienste in den Kapellen finden wie gewohnt statt. An Christi Himmelfahrt ist dieses Jahr in Baindt auch keine Prozession. Der Gottesdienst ist um 10.00 Uhr in der Kirche. Dankeschön für den gemeinsamen Weg hin zur Erstkommunion Unser Weg begann im Januar. Wir gin- gen ihn nicht allein. Da ist als erstes zu nennen das Erstkom- munionteam: Sie haben organisiert, koordiniert, die ganze Vorbereitung getragen und durchgeführt. Die Vorbereitung und Mitge- staltung des Vorstellungsgottesdienstes und des Erstkom- muniongottesdienstes lagen ebenfalls in ihren Händen. Als nächste sind zu nennen die Mütter und Väter der Kommunionkinder: Sie haben die Gruppenstunden ge- halten und die Kinder so auf diesen Tag vorbereitet. Ein herzliches Dankeschön, an alle, • die, die Stellwand gestaltet, • die Fahrdienste übernommen, • die Rosenkranz geknüpft, • die Kinder ins richtige Licht gesetzt, • Gewänder anprobiert, • und die Kinder begleitet und unterstützt haben. Unsere Mesnerin sorgte für fundierte Handreichungen und Kontinuität. Immer waren sie dabei, bei den Proben, bei den Schülergottesdiensten, den begleitenden Gottes- diensten und der Erstbeichte. Für die musikalische Gestaltung danken wir dem Kinder- und Jugendchor und den Instrumentalisten unter der Leitung von Frau Kapler und Rainer Strobel. Frau Maria Hummel danken wir besonders für die wöchentliche Be- gleitung unserer Schülergottesdienste an der Orgel. Auch den Ministranten danken wir für ihre Mitwirkung. Der Mu- sikkapelle Baindt sei ebenfalls herzlichen Dank gesagt. Danke auch an alle, die die Kinder und ihre Familien mit ihrem Gebet begleitet haben. Pfarrer Bernhard Staudacher und Silvia Lehmann Seniorentreff - Bitte beachten! Ausflug am Mittwoch, 21. Mai 2025 Wenn Sie mit dem Auto kommen, bitte auf dem Parkplatz bei der Tennishal- le parken. Abfahrt mit dem Bus an der Tennishalle um 9.00 Uhr. Wenn Sie zu Fuß kommen, dürfen Sie im Hof von Anton Wucherer (gegenüber vom Rathaus) in den Bus einstei- gen. Abfahrt im Hof von Anton Wucherer um 9.05 Uhr. Im Bus erhalten Sie unser Tagesprogramm. Einen schönen Ausflug ins Allgäu wünscht Ihnen Ihr Seniorenteam ÖKUMENE – gemeinsam als Christen Ökumenische Taizéandacht Einladung zur Taizéandacht in Baindt Wir laden Sie alle recht herzlich ein zu unse- rer ökumenischen Taizéandacht am 25. Mai 2025 um 19.00 Uhr in den Die- trich-Bonhoeffer-Saal in Baindt. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns zusammen die Andacht feiern. Ökumenischer Gottesdienst für kleine Leute am 25. Mai 2025 um 10.45 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Saal, Dorfplatz 2/1 in Baindt „Schau an der schönen Gärten Zier“ Wir laden hiermit alle Kinder mit ihren Eltern, Geschwistern, Großeltern, Paten und Freunden herzlich ein! Evangelische Kirchengemeinde Baienfurt-Baindt Tel.: 0751/43656, Fax: 0751/ 43941; E-Mail-Adresse: pfarramt.baienfurt@elkw.de Homepage: www.evangelisch-baienfurt-baindt.de Pfarrbüro: Öschweg 32, Baienfurt, Tel.: 0751/ 43656 Pfarrer M. Schöberl Öffnungszeiten Di 7.00 - 9.00 + 13.00 - 15.00, Do 10.00 - 13.00 Uhr Wochenspruch: Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. Ps 98,1 Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 11 Sonntag, 18. Mai Kantate 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst mit Taufe, Ev. Kirche (Pfr. Schöberl) 11.30 Uhr Baienfurt Traugottesdienst, Ev. Kirche (Pfr. Schöberl) Montag, 19. Mai 20.00 Uhr Baienfurt Kirchenchor Ev. Gemeindehaus Dienstag, 20. Mai 20.00 – 21.00 Uhr Baienfurt Bibel im Gespräch – Monats- spruch (Pfr. Schöberl) Sonntag, 25. Mai 10.30 Uhr Baienfurt Kinderkirche, Ev. Gemeindehaus 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst, Ev. Kirche (Prädi- kant Prof. J. Stratmann) 10.30 Uhr Baienfurt Gottesdienst, Pflegeheim 10.45 Uhr Baindt Gottesdienst für kleine Leute (S. Lehmann) 19.00 Uhr Baindt Taizéandacht, Dietrich-Bonhoef- fer-Saal Wunschlieder gesucht! Pfingstmontags-Sing-Gottes- dienst am 9. Juni Lieblingslieder – gemeinsam singen, Neues entdecken und Vertrautes genießen – denn wer singt, betet gleich doppelt. Bis zum 1. Juni freuen wir uns über eure Liederwünsche aus dem Lie- derbuch „Neue Lieder plus“ (NL+) oder aus dem „Evangelischen Ge- sangbuch“ (EG) für unseren beson- deren Sing-Gottesdienst am Pfingstmontag, 9.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt, Dorfplatz 2/1. Liedwünsche bitte telefonisch 0751/43565 oder per E-Mail an martin.schoeberl@elkw.de – ich freue mich schon aufs gemeinsame Singen! – Euer Martin Schöberl, Pfarrer Gedanken zum Wochenspruch Beruhigung ohne Berührung Ist es nicht erstaunlich, dass die Evolution unserer Stimme drei Oktaven geschenkt hat, obwohl wir zum Sprechen nur eine Quinte brauchen? Für irgendetwas muss diese verborgene Fä- higkeit doch gut sein. In der Tat: Weil Babys die Worte der Eltern zunächst als melodischen Singsang wahrnehmen, wird ihr Gehirn so konditioniert, dass sie auch später noch Gesang als beruhigend wahrnehmen. Auch das eigene, aktive Singen hat positive Auswirkungen auf Gemüt und Körper. Nachweislich wird das Immunsystem gestärkt und wohlstimmende Hormone ausgeschüttet. Dabei ist es übrigens völlig gleichgültig, ob Sie den Ton treffen oder komplett schiefliegen. Je mehr unser Leben zum Gesang wird, desto stärker wird uns dieses Lied verändern zu liebevolleren und dankba- ren Menschen. (Quelle: kirchenjahr-evangelisch.de, Bildquelle: © Hollie Santos auf Unsplash) --- Konfirmation 2025 Am 11. Mai feierte die evangelische Kirchengemeinde Kon- firmation. Wir freuen uns mit unseren 9 Konfirmandinnen und Konfirmanden: Mailo Bacher Ben Kuba Chlebicki Arthur Dick Anton Geis Anna Felicitas Müller Jonathan Matteo Rieger Maxim Schneider Lotta Seitzinger Lena Winkler Ein herzliches Dankeschön an den Musikverein, den Kir- chenchor, die Mitglieder des Kirchengemeinderats, die Mesner, für den Blumenschmuck und an alle, die dazu beigetragen haben, dass dieser Tag so gelungen ist. --- Seite 12 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Bibel im Gespräch Monatsspruch: „Zu dir rufe ich, Herr; denn Feuer hat das Gras der Steppe gefressen, die Flammen haben alle Bäume auf dem Feld verbrannt.“ (Joel 1,19) Zusammen mit anderen über diesen Mo- natsspruch ins Gespräch kommen und neue Zugänge zu bekannten und „neuen“ Bibelstellen entdecken? Wir treffen uns dazu am Dienstag, 20.05.2025, von 20 - 21 Uhr, im Ev. Gemeindehaus, Untergeschoss. – Herzliche Einladung! --- Engagiert • Originell • Tolerant Evangelischer OberschwabenTag 2025 Festgottesdienst für alle mit dem christlichen Zauberer Tommy Bright Workshops, Gespräche, Kinder- und Jugendprogramm „Prüft alles und behaltet das Gute!” 1.Thess. 5,21 Oberschwabentag.de Christi Himmelfahrt, 29. Mai, 10 bis 16 Uhr Info: Pfarrerin Silke Kuczera • 88410 Bad Wurzach • Telefon 07564 3575 E-Mail: silke.kuczera@elkw.de • www.dobelmuehle.de Der Kreative Montag bietet an wir laden herzlich ein Juni: 16.06. Elli Duelli: „Die südliche Landschaft”, Gouache oder Acryl Juli: 14.07. Christa Welle-Lebherz: „In Form und Farbe auf Abwegen”, Aquarell August: 11.08. Gerhard Hillmayer: „Der Oberschwäbische Him- mel”, Aquarell Anmeldungen bitte immer bis spätestens 4 Tage vor dem Termin Petra Neumann-Sprink, Tel.: 0751-52501 Mobil: 0177-4061011, p.neumann.sprink@gmx.de Kreativer Montag im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in Baindt, Dorfplatz 2/1 Wir beginnen – wenn nichts anderes angegeben ist – um 8.30 Uhr, Ende gegen 11.30 Uhr. Der Kostenbeitrag beträgt in der Regel 7,50 €; Material nach Verbrauch Christliche Brüdergemeinde Baienfurt (Baptisten) e.V. Baindter Str. 11, 88255 Baienfurt Homepage: www.baptisten-baienfurt.de E-Mail: info@baptisten-baienfurt.de Gottesdienste Unsere Gottesdienste sind offen für Besucher und fin- den sonntags um 10 Uhr statt. Weitere Veranstaltungen werden auf der Homepage der Brüdergemeinde ange- kündigt. Vereinsnachrichten SV Baindt 1959 e.V. Abteilung Fußball Baindter „Remontada“ SV Achberg - SV Baindt 2:5 (2:1) Eine Woche nach der Regenschlacht gegen den SV Kress- bronn gastierte der SV Baindt diesmal bei sommerlichem Wetter beim abstiegsbedrohten SV aus Achberg. Die Gastgeber rangierten vor der Partie auf dem vorletzten Tabellenplatz und mussten unbedingt Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren, während die Baindter Mannschaft nach zwei Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur kommen wollte. Den Willen unbedingt gewinnen zu wollen zeigte Weilands Mannschaft in den ersten 20 Minuten aber keineswegs: zig Fehlpässe in der eigenen Hälfte, eine fehlende Zwei- kampf- und Laufbereitschaft sowie eine allgemeine Let- hargie ließen in den Anfangsminuten einen Klassenunter- schied zwischen den beiden Bezirksligateams vermuten. Folgerichtig kassierte der SVB nach einer Ecke auch das verdiente 1:0, wobei Torschütze Nuber in der Mitte unbe- drängt einköpfen konnte (11.). Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte vergab der SVA wenig später zunächst noch die Chance auf das 2:0, legte begünstigt durch ei- nen erneuten Fehler im Baindter Spielaufbau einige Zei- gerumdrehungen später aber das 2:0 nach. Eine scharfe Hereingabe Zirns bugsierte M. Szeibel beim Versuch zu klären in die eigenen Maschen (19.). Wachgerüttelt vom zweiten Gegentreffer kämpfte sich der SVB in der Folge dann aber Minute für Minute besser ins Spiel, wobei der unmittelbare Anschlusstreffer die Baindter Hoffnungen auf eine „Remontada” nährte: Thoma preschte nach Ball- gewinn unnachahmlich durchs Achberger Mittelfeld und schloss wuchtig aus 25 Metern ab. Schupp konnte das Leder nur Seite abwehren, Dischl stand goldrichtig und verkürzte auf 1:2 (22.). Weilands Mannschaft überspielte die engmaschige Achberger Grundordnung nun immer wieder über die Halbräume, vergab aber bis zur Halbzeit- pause mehrere Chancen auf das 2:2. Thoma jagte den Ball nach einem feinen Angriff über das Tor und wenig später landete Caltabianos Schlenzer aus dem Rückraum am Außenpfosten (45.). Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs drängte der Lan- desliga-Absteiger weiter auf den Ausgleich und belohnte sich schlussendlich für seine Bemühungen. Fischer, der im ersten Durchgang noch gar nicht ins Spiel gefunden hat- te, narrte über links seinen Gegenspieler und brachte das Leder scharf in Richtung erster Pfosten. Dort verlängerte der auffällige Dischl auf Dantona, der am zweiten Pfosten zum 2:2 einschob (48.). Und ganz nach dem Motto „the first time was so nice, I had to it twice” ging der SVB mit dem identischen Angriff wenig später dann auch in Füh- Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 13 rung. Nach einer Balleroberung Bruggers schaltete der SVB schnell um, Fischer setzte sich über links durch, Dischl verlängerte in der Mitte und Dantona netzte am zweiten Pfosten erneut ein - 2:3 und Spiel gedreht (60.). Während der kurz darauf SVA einen Baindter Abstimmungsfehler nicht zu nutzen wusste und die sofortige Antwort ver- passte, hatte der SVB auf der Gegenseite das Glück auf seiner Seite. Nach einem Fernschuss von Fischer sprang die Kugel auf dem teilweise mit Sand aufgeschütteten Ra- sen nur ganz leicht nach oben weg und rutschte Keeper Schupp so unglücklich durch die Hosenträger (62.). Der SVA wurde in der Folge defensiv zwar weiterhin in enor- me Schwierigkeiten gebracht, blieb offensiv jedoch nicht ungefährlich, sobald der SVB Fehler machte. Nach einem geblockten Rückpass von L. Walser lief Zirn alleine auf Brugger und B. Walser, letzterer bügelte die Unachtsam- keit seines älteren Bruders aber mit einer starken Fußpa- rade aus. In der 75. Minute war dann allerdings auch der letzte Achberger Widerstand gebrochen. Ein klares Foul an Thoma, eigentlich innerhalb des Sechzehners, führte zu einem Freistoß an der Strafraumgrenze, wobei Caltabia- nos Versuch von der sich auflösenden Achberger Mauer nicht geblockt wurde und dadurch zum 2:5-Endstand im Mauer-Eck einschlug (75.). Mit dem elften Sieg in dieser Saison klettert der SVB zu- rück auf Platz 5 und benötigt vermutlich noch einen Sieg, um auch rechnerisch den Klassenerhalt dingfest zu ma- chen. Dafür gilt es in der kommenden Woche die fatalen ersten 20 Minuten aufzuarbeiten und sich an den spiele- rischen Lösungen in den anschließenden 70 Minuten zu orientieren - mit dem Ziel beim TSV Meckenbeuren den nächsten „Dreier” einzufahren. SV Baindt: Benjamin Walser, Tobias Szeibel, Lukas Walser (67. Henry Hosse), Lukas Zweifel (29. Michael Brugger), Philipp Thoma, Marko Szeibel, Jan Fischer, Mika Danto- na, Kevin Lang (67. Nico Geggier), Sandro Caltabiano, Jonathan Dischl (77. Max Kretzer) - Trainer: Rolf Weiland Schiedsrichter: Lukas Semrau Tore: 1:0 Martin Nuber (11.), 2:0 Marko Szeibel (19. Eigen- tor), 2:1 Jonathan Dischl (22.), 2:2 Mika Dantona (48.), 2:3 Mika Dantona (60.), 2:4 Jan Fischer (62.), 2:5 Sandro Caltabiano (75.) SG Achberg/Hergensweiler - SV Baindt II 5:2 (3:1) Einen rabenschwarzen Tag erwischte der SVB II beim Ta- bellensiebten aus Achberg und Hergensweiler. Gegen die beiden brandgefährlichen Angreifer Wetzel und Pfersich hatte Geggiers Mannschaft in der ersten Halbzeit keine Antwort parat, präsentierte sich anfällig in der Defensive und lag dadurch nach 34 Minuten bereits mit 3:0 zurück. Die Treffer von Knisel unmittelbar vor der Halbzeit (44.) und Kronenberger unmittelbar nach der Halbzeit (53.) ließen beim Tabellenführer nochmals Hoffnung auf einen Turnaround aufkommen, jedoch besiegelte der starke Pfersich mit seinen Tagestreffern zwei (60.) und drei (87.) die zweite Saisonniederlage der Baindter Mannschaft. Auf eines der besten Saisonspiele in der Vorwoche folgt damit vermutlich die schwächste Saisonleistung, wodurch der Vorsprung auf den Verfolger aus Kressbronn auf sechs Punkte schmilzt. Nächstes Wochenende gilt es, gegen den unangenehmen Gegner aus Meckenbeuren eine Reaktion zu zeigen. SV Baindt II: Jan Mohring, Patrick Späth, Kai Kaspar (46. Sebastian Brenner), Niklas Hugger (46. Julian Keppeler), Niklas Späth, Robin Blattner (46. Marius Hahn), Moritz Gresser (81. Kai Kaspar), Konstantin Knisel (78. Markus Baumgärtner), Daniel Kronenberger, David Krauter (78. Lukas Grabherr), Johannes Schnez - Trainer: Timo Geg- gier Schiedsrichter: Dieudonne Manzambi - Zuschauer: 160 Tore: 1:0 Elias Wetzel (6.), 2:0 Elias Wetzel (26.), 3:0 Nico Pfersich (34.), 3:1 Konstantin Knisel (44. Foulelfmeter), 3:2 Daniel Kronenberger (53.), 4:2 Nico Pfersich (60.), 5:2 Nico Pfersich (87.) Vorschau: Sonntag, 18.05 12.45 Uhr: TSV Meckenbeuren II - SV Baindt II 15.00 Uhr: TSV Meckenbeuren - SV Baindt Abteilung Tischtennis Herren 1 schaffen historischen Aufstieg! TSV Erbach – SV Baindt 3:9 Beim Relegationsspiel um den Aufstieg in die Landesliga zeigte die Baindter Herrenmannschaft ungeahnte Co- mebackqualitäten und Nervenstärke. Dabei spiegelt das deutliche 9:3 Ergebnis die ausgeglichene Mannschafts- stärke beider Teams nicht wider. Denn 4:2 gewonnene Fünfsatzspiele und 12:3 gewonnene Verlängerungssätze zeugen von einem extrem engen Spielverlauf, bei dem nahezu jede knappe Entscheidung zu unseren Gunsten ausfiel. In den Eingangsdoppeln konnten sich bei beiden Teams die Einserdoppel mit 3:1 durchsetzen, doch das 3er Doppel war bereits der erste Krimi: nach 1:2 Satzrückstand und 1:5 im Entscheidungssatz drehten Nico und Roman den Satz noch zu einem starken 12:10. Philipp bestätigte im ersten Einzel gegen den spielstarken Sefa Dogan seine derzeitige Topform und konnte sich mit 3:1 durchsetzen. Marcel gelang danach das Comeback des Tages: nach 0:2 Satzrückstand glich er zum 2:2 aus, doch im 5. Satz lief es dann gar nicht mehr. Er war mit 1:9 und 3:10 im Hintertreffen und schaffte es dann unglaub- liche 7 Matchbälle am Stück abzuwehren und mit zwei weiteren Punkten das Spiel mit 12:10 zu beenden. Das war ein herber Nackenschlag für den TSV Erbach und deren Anhang. Wolfgang konnte sich beim Stand von 1:1 nach Sätzen den wichtigen 3. Satz mit 12:10 schnappen und tütete seinen Sieg im 4. Satz ein. Tobi konnte nach 1:2 Satzrückstand und 6:10 vier Matchbälle abwehren und einen 5. Satz erzwingen (die Fans des TSV Erbach litten mit…), doch den konnte sein Gegner Patrick Stückle mit starker Leistung für sich entscheiden. Im hinteren Paar- kreuz setzten wir Frank ein, dem in einem sehr ausge- glichenen Match nur zwei Punkte für einen Sieg gereicht hätten. Er verlor leider ebenfalls im 5. Satz mit 9:11. Nico musste schwer arbeiten, sein sehr blockstarker Gegner Jürgen Mast spielte einen Ball nach dem anderen zurück, doch Nico konnte in allen drei superengen Sätzen die Oberhand behalten. Nach der ersten Einzelrunde waren wir mit 6:3 vorne, es hätte gut und gerne aber auch 4:5 stehen können. Marcel bewies erneut seine Comebackqualität, wieder drehte er einen 0:2 Satzrückstand in einen 3:2 Sieg. Die- ses Mal machte er es im fünften Satz nicht so spannend, spielte sein bestes Tischtennis und gewann den Entschei- dungssatz souverän. Bärenstark auch das zweite Einzel von Philipp, der sich mit überlegter und cleverer Spiel- weise mit 3:0 durchsetzen konnte. Das letzte Spiel des Tages zwischen Tobi und Julian Michaelis war sympto- Seite 14 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 matisch für den Tag und endete in einem erneuten Krimi: die ersten beiden Sätze gingen an den TSV Erbach, doch dann holte sich Tobi nach einer Leistungssteigerung die Durchgänge 3 und 4. Im 5. Satz wogte das Spiel hin und her, es gab tolle Ballwechsel und spektakuläre Punkte. Nach Abwehr eines Matchballes gegen sich konnte Tobi seinen zweiten Matchball nutzen und zum vielumjubelten 9:3 Gesamtsieg vollenden. Der TSV Erbach zeigte sich als äußerst faire und tolle Mannschaft, dem Spielverlauf nach hätte es auch prob- lemlos bis zum Schlussdoppel gehen können, was dem Leistungsniveau beider Teams durchaus entsprochen hätte. Wir sind natürlich stolz und froh, den erstmaligen Aufstieg in die Landesliga geschafft zu haben und be- danken uns bei beiden Fanlagern, die uns einen Tag be- schert haben, der noch lange in Erinnerung bleiben wird! TC Baindt e.V. Ergebnisse aus der Verbandsrunde KIDs-Cup: Bezirksstaffel 1: SPG Blitzenreute/Mochenwangen – TC Baindt 0:6 Am Mittwoch, den 07. Mai 2025, trat unsere U12-Ten- nis-Mannschaft des TC Baindt zu ihrem ersten Saison- spiel gegen die Mannschaft aus Blitzenreute an. Unsere jungen Talente zeigten sich von Beginn an hochmotiviert und in starker Form. An Position 1 spielte Cedric Hinner souverän und ließ seiner Gegnerin mit 4:0 und 4:0 keine Chance. Auch Jakob Dietz an Position 2 lieferte ein span- nendes Match. Nach einem deutlichen ersten Satz (4:2) musste er im zweiten Satz in den Tiebreak, den er für sich entscheiden konnte (5:4). An Position 3 trat Josefi- ne Boenke an und dominierte das Spiel von Anfang bis Ende. Sie gewann klar mit 4:0 und 4:0. Auch Finja Hinner, die ihren ersten Einsatz in der U12 absolvierte, kämpfte sich in einem packenden Match mit 5:4 und 4:1 zum Sieg. Wir freuen uns sehr, dass sie in ihrem Debüt so gut in die Mannschaft gefunden hat. Somit stand es nach den Einzeln bereits 4:0 für Baindt. Doch unsere Spielerinnen und Spieler wollten auch in den Doppeln punkten. Im ersten Doppel traten Jakob Dietz und Josefine Boenke an. Mit viel Spielwitz und gutem Zu- sammenspiel gewannen sie deutlich mit 4:1 und 4:0. Im zweiten Doppel standen Cedric Hinner und Finja Hinner auf dem Platz. Auch dieses Duo harmonierte hervorra- gend und sicherte sich mit einem 4:0 und 4:1 den letzten Punkt des Tages. Am Ende stand ein klarer 6:0-Auswärts- sieg für Baindt fest. Die Spielerinnen und Spieler des TC Baindt konnten sich über einen gelungenen Start in die Saison freuen. Zur Be- lohnung gab es für alle ein leckeres gemeinsames Pizz- abrötchenessen, das den schönen Tennistag abrundete. Junioren U15: Kreisstaffel: TC Weingarten – TC Baindt 2:4 Aufgrund verletzungs- und krankheitsbedingtem Ausfall von zwei erfahrenen U15-Kids traten wir mit einer ganz jungen Truppe zum ersten Saisonspiel in Weingarten an. Unsere Spieler lieferten sich teilweise sehr umkämpfte Matches, jederzeit von Fairness und freundschaftlichem Umgang geprägt, und waren mit vollem Einsatz aktiv. Jo- nathan musste sich an Position 1 einem starken Gegner geschlagen geben. Elias, Felix und Cedric konnten ihre Einzel gewinnen, so dass eine scheinbar komfortable 1:3 Führung vor den Doppeln erreicht werden konnte. Den wichtigen und entscheidenden 4. Punkt erspielten sich Jonathan und Felix in Doppel 1 und auch Elias und Jo- sefine mussten sich in Doppel 2 nur knapp geschlagen geben. Mit einem frühen ersten Erfolg geht es nun voller Vorfreude in den weiteren Saisonverlauf. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die jungen Ersatzspieler Cedric und Josefine. Für Baindt spielten Jonathan, Elias, Felix, Cedric und Jo- sefine. Junioren U18: Bezirksstaffel 2: TC Baindt – TC Weingarten 0:6 Zu ihren ersten Verbandsspiel in diesem Jahr traf unse- re U18 am Samstag zu Hause auf die 2. Mannschaft des TC Weingarten. Bei schönem Wetter ging es am Morgen um 9 Uhr auf unserer Anlage in Baindt los. Schon nach wenigen Minuten war klar, dass dieses Jahr die Heraus- forderungen im Vergleich zum letzten Jahr nicht kleiner geworden sind. Altersbedingt hatte unsere U18 Spieler- abgänge zu verkraften, so dass die Mannschaft dieses Jahr jünger und unerfahrener ist als noch im letzten Jahr. Da aber die Klasse ganz knapp gehalten werden konnte, ist weiterhin mit starken Gegnern zu rechnen. Nach den Einzeln stand der Sieger schon fest. Alle vier Einzelspie- le wurden recht deutlich in 2 Sätzen verloren. Damit war der Zwischenstand nach den Einzeln 4:0, mit nur noch 2 Doppelspielen ausstehend. Im Doppel zeigte sich leider das gleiche Bild, auch beide Doppel wurden klar verloren. Der Endstand des Zusammentreffens war somit 6:0 für die 2. Mannschaft des TC Weingarten. Auf Seiten des TC Baindt spielten Johannes Neubauer, Marian Dorn, Maurice Zimmermann, Felix Schmidt und Jonathan Boenke. Auch wenn Weingarten am Ende als klarer Sieger vom Platz ging, hatten unsere Spieler trotzdem viel Spaß am Spiel. Das gemeinsame Spiel und auch die Freundlichkeit der Gegner war wichtiger als das Ergebnis. Damen 50: Staffelliga: TA Oberdischingen – TC Baindt 0:6 Die Freude konnte nicht größer sein, als am ersten Spiel- tag blauer Himmel für uns war. Wir fuhren nach Ober- dischingen. Die Einzel konnten Babsi, Marion und Steffi recht klar in etwas mehr als einer Stunde gewinnen. Silvi wollte doch länger auf dem Platz stehen und beendete dann im MTB mit 11:9 auch das vierte Spiel für uns. Ent- spannt ging es in die Doppel, welche auch recht klar an uns gingen. Fast taten uns die sympathischen Damen aus Oberdischingen leid, da wir bei Pizza und Salat auch einen sehr lustigen Abschluss hatten. Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 15 H 50/1: Bezirksoberliga: TC Baindt – Tennisfreunde Birkenhard 1:8 Bei bestem Tenniswetter eröffneten wir die neue Spielsai- son mit einem Heimspiel. Mit drei neuen Spielern in unse- rer Mannschaft waren wir voll motiviert. Im ersten Ver- bandsspiel ging es gegen einen uns unbekannten Gegner, den Aufsteiger in unsere Gruppe, den Tennisfreunden aus Birkenhard. Nach den Einzeln stand leider schon fest, dass wir keinen Sieg mehr erreichen konnten. Ergebnis 1:5. Lediglich Stefan konnte uns einen Punkt sichern. In den anschließenden Doppelbegegnungen wollten wir noch Ergebniskosmetik betreiben, hatten dies aber leider nicht geschafft. Alle drei Doppel gingen an die Tennisfreunde aus Birkenhard. Endstand 1:8. Sportlich fair mussten wir unseren stark aufspielenden Gästen zum Gesamtsieg gratulieren. Beim gemeinschaftlichen Grillen ließen wir dann den Abend noch ausklingen. Es spielten Einzel: 1. Peter Schmitt, 2. Stefan Schäfer, 3. Karl-Heinz Bär, 4. Robert Kolb, 5. Volker Hillebrand, 6. Thomas Beier. Doppel: 1. Peter/Stefan, 2. Karl-Heinz/Ro- bert, 3. Volker/Thomas. H 60: Bezirksliga: TC Baindt – TC Ailingen 2:7 Nicht allzu glücklich verlief unser erstes Spiel gegen Ailin- gen. Viele enge Sätze gingen an unsere Gegner. Nur Leo Reich und Josef Spöri konnten ihre Einzel gewinnen. Lei- der gingen alle anschließenden Doppel verloren, so dass eine deutliche 2:7-Niederlage zu Buche stand. Es spielten: Leo Reich (danke für deine Aushilfe), Wolf- gang v. Bank, Gerhard Reich, Josef Spöri, Siggi Hirmke und Roland Futterer. H 50/2: Bezirksklasse 2: TC Tettnang – TC Baindt 6:3 Am Samstag hatten wir unser 1. Spiel in Tettnang. Thomas und Michael Schäfer gewannen ihre Einzel souverän in 2 Sätzen. Harry Wetzel, Andi Münst, Michael Trotzki und Rafi Grabherr verloren ihre Einzel, wobei Rafi und Michael T. diese im Match Tiebreak sehr unglücklich verloren ha- ben. Somit lagen wir nach den Einzeln 2:4 zurück. Doppel 1 Thomas Sch./Harry siegten glatt in 2 Sätzen. Doppel 2 Michael Sch./Andi sowie Doppel 3 Michael T./ Rafi hatten keine Chance. Die Heimreise mussten wir mit einer 3:6 Niederlage antreten. Danke nochmals an Rafi, Harry und Michael Trotzki, die bei uns ausgeholfen haben. H: Kreisklasse 2: TC Baindt – TC Ebersbach-Musbach 2:7 Zu unserem Saisonstart durften wir bei herrlichem Wet- ter auf der wohl schönsten Tennisanlage in ganz Ober- schwaben in unseren ersten Spieltag der Saison starten. Die Vorbereitung über den Winter und den letzten Wo- chen wurden mehr oder weniger ernst genommen. Nichts desto trotz waren wir hoch motiviert und hatten Lust auf Sandplatz-Action. Lars Fernsemer hat stark gekämpft, musste den alles entscheidenden Match-Tie-Break aber leider ganz knapp an seinen Gegner abgeben. (7:5 2:6 8:10) Moritz Lang ging es sehr ähnlich, auch er musste sich bis in den Match-Tie-Break kämpfen, konnten die- sen allerdings für sich entscheiden. Anhand Moritz´ seiner verbalen Aktivität während des Spiels konnte man sich denken, dass es eine knappe Nummer war. (6:3 3:6 12:10) Laurin Wösle hatte zu Beginn Schwierigkeiten ins Spiel zu finden, im zweiten Satz war er aber voll da und konnte den Gegner in den Tie-Break zwingen. In diesem muss- te er sich aber leider geschlagen geben. (1:6 6:7) Daniel Gertler sein Spiel war sehr umkämpft und ausgeglichen, das Quäntchen Glück hat ihm aber heute leider gefehlt und er verlor sein Spiel denkbar knapp im Tie-Break des zweiten Satzes. (5:7 6:7) Julian Bergs hatte schöne und schnelle Ballwechsel mit seinem Gegner, jedoch fiel das Ergebnis leider nicht zu seinen Gunsten aus. Wobei das Ergebnis dieses Spiel keineswegs widerspiegelt. (0:6 1:6) Philipp Futterer war ganz überrascht, dass er nach sei- ner Pause die Tennisanlage auf Anhieb wieder gefunden hatte. Voller Euphorie leistete er sich ein ausgeglichenes Match mit seinem Gegner, welches er sogar im umkämpf- ten Match-Tie-Break knapp für sich entscheiden konnte. Comeback geglückt!!! (3:6 6:3 11:9) In den Doppeln verlo- ren Lars F. und Daniel G. leider denkbar knapp wieder im Match-Tie-Break (6:2 4:6 6:10) Moritz L. und Philipp F. mussten sich ebenfalls geschlagen geben (6:7 4:6) Laurin W. und Julian B. hatten auch nicht mehr Glück und ver- loren auch das dritte Doppel (4:6 3:6) Insgesamt fehlte es uns in den Doppeln an Durchhaltevermögen, welches womöglich durch die in der Sonne glänzenden Farny-Glä- ser auf der Terrasse gestört wurde. Ein besonderer Dank gilt Madlen Jöchle, die uns mit hervorragendem Essen versorgt hat. Vielen Dank dafür!!! H 30: Bezirksliga: TC Leutkirch – TC Baindt 2:7 Leutkirch, 12. Mai 2025 – Die Herren 30 des TC Baindt haben am Sonntag einen ungefährdeten 7:2-Sieg beim TC Leutkirch eingefahren. Bei sonnigem Wetter und an- genehmen Temperaturen im schönen Allgäu bot die ge- samte Mannschaft auf dem Platz eine starke Leistung und zeigte, dass sich ihre harte Vorbereitung ausgezahlt hat. Die Baindter Spieler konnten ihre Spielfreude auf dem Platz voll ausspielen und gaben in den Einzel- und Dop- pelpartien alles. Besonders hervorzuheben war der auf- opferungsvolle Kampf von Teamkapitän Philipp Neubau- er, der nach seinen beiden Siegen zwei wertvolle Punkte zum Spieltagsieg beisteuerte. Ein herzliches Willkommen geht zudem an die beiden neu- en Mannschaftskollegen Marc Röseke und Rolang Geng. Die Herren 30 des TC Baindt widmen ihren ersten Sieg der Saison an diesem wichtigen Tag selbstverständlich allen Müttern und freuen sich bereits auf die kommen- den Partien. D 60: Doppelrunde: TC Baindt – TC Meckenbeuren-Kehlen 2:2 Ein erfolgreicher Start in die Doppelrunde gelang unse- ren Damen 60 mit einem knappen Sieg: 2:2 Matches / 5:4 Sätze / 39:29 Spiele! Im Einsatz waren Sibylle, Inge, Co, Eve und Rosi. Es hat Spaß gemacht und wir waren uns einig, dass wir für unsere Tenniszukunft die richtige Entscheidung ge- troffen haben. H 65: Doppelrunde: TA SV Blitzenreute – TC Baindt 0:6 Unsere Gegner waren uns spielerisch unterlegen. Den- noch zeigten sie sich als faire Verlierer und zuvorkom- mende Gastgeber. Es spielten: Leo Reich, Roland Puk, Josef Spöri, Max Reich, Klaus Göppert und Hagen Marschner. Seite 16 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 H70: Doppelrunde: TC Baindt – TC Ravensburg 3:1 Im ersten Verbandspiel konnten die Herren 70 gegen star- ke Ravensburger überzeugen. Nachdem Klaus Klumpp und Günter Kessler sich den Ravensburgern in zwei Sät- zen geschlagen geben mussten, erkämpften Willy Fischer und Ulli Spille im Match-Tie-Break mit 10:8 den wichtigen Punkt zum 1:1 Spielausgleich. In der zweiten Spielrunde ließen Willy Fischer und Klaus Klumpp mit 6:3 und 6:4 sowie Ulli Spille und Gerhard Zinser mit 6:3 und 6:2 nichts mehr anbrennen und erhöhten das Spielergebnis auf den Endstand von 3:1. Danke an alle Spieler, die zu diesem guten Start in die Doppelrunde 2025 beigetragen haben. H 65: Oberligastaffel: TC Bad Saulgau – TC Baindt 4:2 Vorschau: Sa, 17.5.: H 50/2: Bezirksklasse 2/TC Baindt – TC Meckenbeu- ren-Kehlen H 40: Bezirksstaffel/TC Meckenbeuren-Kehlen – TC Baindt So, 18.5.: H /Kreisklasse 1/TA SV Eberhardzell – TC Baindt H 30: Bezirksliga/TC Baindt – TA SV Sulmetingen (ver- legt vom 29.6.) Mo, 19.5. H 65: Doppelrunde/TC Baindt – SPG Hett./Inner./TVer. stadt H 70: Doppelrunde/TC Kressbronn – TC Baindt D 60: Doppelrunde/TC Langenau – TC Baindt Mi, 21.5.: H 65: Oberligastaffel/TC Baindt – TC Unterjeslingen KIDs-Cup: Bezirksstaffel/ TA TSV Eschach – TC Baindt Fr, 25.5.: Junioren U15: Kreisstaffel 1/TC Baindt – SG Baienfurt Tennis Narrenzunft Raspler e.V. Bericht zur Jahreshaupt- versammlung 2025 Am vergangenen Freitag, 09.05.2025, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung im Bi- schof-Sproll-Saal statt. Zunftmeister Roland Oelhaf konn- te ca. 60 Mitglieder begrüßen, darunter unsere beiden Ehrenzunfträte Anja Eckert und Rainer Beer, sowie Wer- ner Weissenberg als Wahlleiter und Frau Bürgermeisterin Simone Rürup. Nach einem stillen Innehalten zum Gedenken an unse- re verstorbenen Mitglieder wurde durch unseren Zunft- meister, gleichermaßen auch Versammlungsleiter, die Tagesordnung verlesen und auf die Richtigkeit der sat- zungsgemäßen Einladung verwiesen. Dies war nicht nur für die alljährlichen Wahlen wichtig, sondern auch für die anstehenden Änderungen im Bereich der Satzung und der Ordnungen unseres Vereins. Untermalt mit Bildern des vergangenen Jahres und der vergangenen Fasnetssaison, berichtete Roland Oelhaf in einem spannenden Rückblick, was die Zunft außerhalb und innerhalb der närrischen Tage alles auf dem Pro- gramm hatte. Darüber hinaus bedankte er sich besonders beim Zunftrat und bei Simone Rürup für die gute Zusam- menarbeit mit der Gemeinde im letzten Jahr. Nahtlos übernahm Ann-Kathrin Haug das Zepter und konnte in ihrem Kassenbericht nicht nur nackte Zahlen präsentieren, sondern auch deutlich aufzeigen, dass die Kosten für Busausfahrten und auch die erhöhten Herstel- lungskosten der Häser, entsprechend große Auswirkun- gen auf unseren Kontostand haben. Das Ergebnis der Kassenprüfung war wie erwartet. Mar- tina Brei und Ilona Wöhr fanden eine einwandfreie Kas- senführung vor und hatten keinerlei Beanstandungen. Grundessen konnte unter der altbewährten Leitung von Werner Weissenberg die Entlastung der Vorstandschaft bei der Versammlung beantragt werden und nach dem bekannten Wahlmodus die Hälfte des Zunftrates neu gewählt werden. Das Wahlergebnis stellt sich wie folgt dar: Zunftmeister: Roland Oelhaf Kassiererin: Ann-Kathrin Haug Brauchtumer: Werner Späth Zeugwart: Johannes Lübcke Beisitzer Zeugwart: Nico Dreßler Zunftrat Orga Team: Björn Abel Günter Zentner Beisitzer Orga Team: Ingar Berlin Kassenprüferin: Martina Brei Neun Umzugsordner: Erich Brei, Oliver Eichelmann, Christian Haug, Tobias Kränkle, Thomas Libal, Carolin Oelhaf, Susanne Ritter, Patrick Späth und Fabian Stein- hauser In ihren Ämtern bestätigt wurden Martina Brei, Nico Dreß- ler, Ann-Kathrin Haug, Johannes Lübcke, Roland Oelhaf, Werner Späth und Günter Zentner. Björn Abel und Ingar Berlin wurden erstmals in den Zunf- trat gewählt. Christian Haug, Tobias Kränkle und Thomas Libal sind als Ordner neu dazu gewählt worden. Alle Wahlen erfolgten im offenen Wahlmodus und allen Kandidaten wurde das Vertrauen durch ein einstimmiges Wahlergebnis zugesprochen. Bei den ausgeschiedenen Zunfträten Christian Haug und Tobias Kränkle bedankte sich der Zunftmeister im Na- men der gesamten Narrenzunft Raspler für deren Ein- satz und tatkräftiges Engagement. Den neuen Zunfträten und Ordnern, sowie den wiedergewählten Zunfträten und Ordnern wünschen wir viel Spaß und Erfolg bei all den anstehenden Aufgaben. Den größten Zeitbedarf hatten dieses Jahr vor den Wahlen, sicherlich die anstehenden Änderungen innerhalb der Sat- zung und der gesamten Ordnungen. Martina Joachim und Ann-Kathrin Haug meisterten diese Herausforderung mit Bravour und konnten ein durchaus trockenes Thema sehr toll und verständlich aufbereiten, sodass die Versammlung einstimmig den Änderungen zustimmte. Unser Zunftmeister Roland Oelhaf ehrte anschließend un- sere langjährigen Mitglieder Melina Stephan, Sven Stiefvater und Simon Wöhr für 22 aktive Jahre. Den Anwesenden wur- de ein kleines Präsent, in Form eines Halstuches überreicht. Erstmals konnte eine weitere Ehrung erfolgen. Die kom- plette Familie Oelhaf wurde mit einem entsprechenden Rasplershirt als 100%-Springer in der Fasnetssaison 2025 ausgezeichnet. Ein kleines Präsent ging auch an Werner Weissenberg, der leider verkündete, dass dies seine letzte Wahlleitung war. Bürgermeisterin Simone Rürup sprach seitens der Ge- meinde ein paar Worte und bedankte sich für die vor- bildliche Zusammenarbeit, dabei lobte sie das sichtbare und tolle Miteinander innerhalb der Zunft. Die Versammlung wurde standesgemäß durch den Zunft- meister gegen 22:30 Uhr beendet. Dabei verkündete er noch, dass Franziska Mack als Jugendvertreterin in der Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 17 vorangegangenen Jugendversammlung bestätigt wurde und gemeinsam mit Benjamin Stiefvater die Jugendver- tretung bildet. Der Zunftrat Reitergruppe Baindt Rückblick: Fototermin, Grillabend & Kutschenausfahrt Liebe Vereinsmitglieder, am Freitag, dem 9. Mai, haben wir an- lässlich unseres 50. Reitturnier-Jubiläums in Baindt einen gelungenen Fototermin auf unserer Reitanlage veran- staltet. Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben! Im Anschluss daran haben wir gemeinsam gegrillt und den Abend in gemütlicher Runde ausklingen lassen. Der Ver- ein stellte Grillwaren, Wecken und Getränke. Am Samstag, dem 10. Mai, fand unsere Kutschenaus- fahrt statt. Um 10:00 Uhr starteten wir. Die Fahrt führte uns durch das schöne Ried nach Berg und weiter zum Sportheim in Schmalegg, wo wir mit leckerer Pizza ver- sorgt wurden. Danach ging es mit einem weiteren Halt gemütlich zurück nach Hause. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Grillen. Vielen Dank an alle, die dabei waren und zum Gelingen dieser schönen Tage beigetragen haben! Turnierergebnis Anna Tratzyk konnte Ende April beim Reitturnier in Lan- genau erneut den Sieg in der Amateur-Springprüfung der Klasse A** (100 cm) mit Pasadena mit nach Hause nehmen. Herzlichen Glückwunsch, Anna! Arbeitseinsatz – Pflege der Reitanlage Am Donnerstag, den 22. Mai, findet um 18:30 Uhr unser erster Arbeitseinsatz zur Pflege der Reitanlage statt. Das Gras rund um unsere Reitplätze sollte gemäht, der Sand- platz hergerichtet und der Hufschlag in der Reithalle ein- geräumt werden. Bitte bringt Motorsensen, Rechen und weiteres Arbeits- werkzeug mit. Wir bitten vor allem die aktiven Reiterinnen und Reiter, die unsere Reitanlage regelmäßig nutzen, beim Arbeits- einsatz mitzuhelfen. Wie immer gilt: Viele Hände, schnelles Ende! Schwäbischer Albverein OG Weingarten Nagelfluhwanderung zum Hochgrat Rundwanderung von der Talstation über die Falkenhütte , Luftiger Grat zum Gipfel des Hochgrats. Treffpunkt: Dienstag, 20.5.2025 um 7.00 Uhr auf dem Festplatz Weingarten. Rückkehr: ca. 20 Uhr. Gehzeit: ca. 7 Stunden, 17 km, 1230 hm bergauf, 1000 hm bergab. Fahrpreis: 17 € für Mitglieder, Gäste 2 € extra. Einkehr: vorgesehen im Staufner Haus nach der Gipfel- besteigung. Anmeldung: ab 16.05.2025 - T. 0151-12952100 (AB) bis 18 Uhr am Vortag. Wanderführung: Irene Klingler, E-Mail: klinglerirene@gmail.com. Mitbringen: Vesper, Getränk, Stöcke, gutes Schuhwerk und Wechselschuhe. Voraussetzung: trittsicher und schwindelfrei. Es besteht die Möglichkeit einer Talfahrt (bargeldlos 15,80 €) Bei schlechtem Wetter findet die Wanderung nicht statt. Info ggf. Im Ansagetext unter T. 0151-12998910 ab 20 Uhr am Vortag. Gäste sind herzlich willkommen! Radtour (E-bike) zum See in Bad Waldsee Von Weingarten aus fahren wir auf dem Rad-Highway über Reute durch das Steinacher Ried zur Einkehr um die Mittagszeit im Mühlbergstüble. Gestärkt umrunden wir danach den Stadtsee und kommen über Gambach wieder nach Weingarten zurück. Treffpunkt: Sonntag, 25.05.2025 um 11.00 Uhr, Festplatz in Weingarten. Rückkehr: ca. 15.30 Uhr. Seite 18 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Fahrzeit: ca.2,5 Stunden, 44 km, 300 hm. Fahrpreis: Gäste 2 €. Mitnehmen: Getränk und gutes Wetter! Anmeldung: ab 21.05.2025 - T. 0151-12952100 (AB) bis 18 Uhr am Vortag. Tourenführung: Bernd Gmünder, E-Mail: sav.ogwgt@gmail.com. Bei schlechtem Wetter wird die Tour abgesagt. Ggf. Info im Ansagetext ab 20 Uhr am Vortag - T. 0151-12998910. Gäste sind herzlich willkommen! Walking jeden Donnerstag 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten Wer hat Lust, mit uns zu walken? Wir treffen uns ganzjährig jeden Donnerstag um 08.30 Uhr am Freibad in Weingarten und walken ca. 1,5 Stunden. Gäste sind herzlich willkommen! Hören, was Landwirtschaft braucht - HofDialog vom Grünen Ortsverband Am Mittwoch den 4. Juni auf 18.30 Uhr lädt der Ortsver- band der Grünen in Weingarten, Baienfurt und Baindt zum 3. HofDialog ein auf einen landwirtschaftlichen Be- trieb aus der Region. Diesmal geht es auf den Biohof von Bärbel und Jörg Endraß bei Wangen. Welche Lebensmittel wir einkaufen, ist nicht nur für unsere Gesundheit wichtig. Unsere Kaufentscheidun- gen tragen bei zur Situation in der Landwirtschaft. Sie beeinflussen mit, welche Produktionsweisen sich am Markt durchsetzen. Wer regionale, saisonale und fair produzierte Lebens- mittel bevorzugt, stärkt kleine und mittlere Betriebe, die nachhaltig wirtschaften. Bewusste Konsumentscheidun- gen können helfen, die Wertschöpfung in der Region zu halten und kleinbäuerliche Strukturen zu sichern. Oft ste- hen diese zwischen den Erwartungen der Verbraucher*in- nen nach günstigen Preisen, hohen Standards in Umwelt-, Tier- und Klimaschutz und globalen Handelsströmen. Die Verantwortung der Konsument*innen bedeutet auch, sich zu informieren über Herkunft und Produktionsbedingun- gen. Konsument*innen haben oft einen durch Werbung verzerrten, zu romantischen Blick auf die Landwirtschaft. Die Familie Endraß möchte aufklären, beginnend bei Kin- dern und Jugendlichen, zeigen was Landwirtschaft ist, einen Eindruck von Tierhaltung und Pflanzenproduktion vermitteln. www.lernort-bauernhof.de So entsteht Wertschätzung gegenüber den Landwirt*in- nen und einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion Mittwoch den 4.06. wollen wir den BioHof Endraß besich- tigen und anschließend ins Gespräch kommen. Für Fahr- gemeinschaften bitte anmelden unter: info@gruene.wgt.de;. um 18 Uhr geht’s los. Treffpunkt wird noch bekannt gegeben. Website Biohof: www.biohof-endrass.de Aus dem Landkreis Gedenken an den Bauernkrieg in Schloss Achberg! Schloss Achberg bietet ein vielfältiges Veranstaltungs- programm mit Führungen durch die Ausstellung „Käthe Kollwitz. MUT!“, Angeboten für Groß und Klein wie der offenen Druckwerkstatt oder Familienführungen, dem „Gedenken an den Bauernkrieg“ und Konzerten im Rah- men des diesjährigen Bodenseefestivals. Ausstellung „Käthe Kollwitz. MUT!“ Nur noch bis 29. Juni! Selbstbestimmt, unangepasst und mutig widersetzte sich Käthe Kollwitz (1867–1945) den Konventionen ihrer Zeit. Inmitten von radikalen Umbrüchen, Kriegen und Krisen bezog sie mit ihrer schonungslosen wie berührenden Kunst klar Position: für Humanität und Solidarität, gegen Krieg und Unrecht. Mit großem Gespür für Provokation und Dramaturgie ermutigte sie die Menschen, ebenfalls Stellung zu beziehen. Schloss Achberg präsentiert aus der einzigartigen Kollwitz-Sammlung Ute Kahl rund 120 Arbeiten und gibt somit Einblick nicht nur in die vielen Facetten der Sammlung, sondern auch in das mutige Werk und Leben einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. „Gedenken an den Bauernkrieg“ im Bauernhaus-Mu- seum und in Schloss Achberg 24. Mai 2025 | 13:00 – 22:00 | 50,00 €, Ermäßigt 40,00 Euro | Tickets nur im Vorverkauf unter Tel. 07527 9550-0 oder info@bauernhaus-museum.de Regionale Ereignisse und Käthe Kollwitz, Theater und Konzert – zwei Orte, zwei Ausstellungen, unterschiedliche Kulturformate – ein Gedenkjahr. Schloss Achberg wid- met Käthe Kollwitz 2025 eine große Retrospektive, unter anderem mit ihrem berühmten Bauernkriegszyklus. Das Bauernhaus-Museum thematisiert die Ursachen, Hinter- gründe und Ereignisse von 1525 aus bäuerlicher Sicht und mit regionalem Schwerpunkt. Bei geführten Rundgängen erhalten Sie vertiefte Einblicke in die jeweiligen Ausstel- lungen. Ein Shuttleservice chauffiert Sie von Ravensburg ab zu und zwischen den verschiedenen Destinationen. Im Anschluss besuchen Sie das Konzert von „Sospiratem“ in Schloss Achberg. Konzert im Bodenseefestival: Sospiratem „Und kommst du liebe Sonn nicht bald“ 24. Mai 2025 | 19.00 Uhr | 30 | 22 € | Karten unter Reser- vix.de Der Bauernkrieg war das Ausbrechen eines Schwelbran- des, ein Versuch, Freiheit zu erkämpfen. Kunst hat die Macht und die Pflicht, uns an solche Ereignisse zu erinnern und sie zu verarbeiten. Das Leipziger Ensemble Sospira- tem hat für das Gedenkjahr ein szenisches Konzertpro- gramm entworfen, das mit deutschsprachiger Musik des 16. /17. Jahrhunderts ein ästhetisches Panorama des Auf- standes zeichnet. „Und kommst du liebe Sonn nicht bald“ beleuchtet kritisch historische Prozesse und den Umgang mit ungleichen Machtverhältnissen. Dabei äußern sich historische und zeitgenössische Persönlichkeiten. Ihre Stimmen dienen als Projektionsfläche für die Gedanken des Publikums. Historische Lieder und Texte werden so ein Spiegel für die Gegenwart. Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 19 Kuratorenführung mit Michael C. Maurer M.A. 25. Mai 2025 | 13.00 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmel- dung nicht erforderlichDer Kurator führt zu ausgewählten Werken, stellen sich dem Dialog mit dem Publikum und geben Einblicke in die Entstehung der Ausstellung “Käthe Kollwitz. MUT!” Ausstellungsführung 24. & 25. Mai 2025 | 14.30 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | An- meldung nicht erforderlich In der Führung erleben Sie die Vielfalt Werke der be- kanntesten deutschen Künstlerin Käthe Kollwitz. In ihren schonungslosen Arbeiten bezog Käthe Kollwitz Position: Gegen Krieg und Unterdrückung, für Humanität und Wi- derstand. Ihre formal reduzierten Werke konzentrieren sich auf das Wesentliche, berühren tief und sind mit ihren Themen aktueller denn je. Schloss Achberg präsentiert rund 120 ihrer Zeichnungen, Grafiken und Plastiken aus der Sammlung Ute Kahl, einer der weltweit bedeutends- ten Privatsammlungen zur Kunst von Käthe Kollwitz. Konzert im Bodenseefestival: Kinderkonzert „Die Schurken unterwegs nach Umbidu“ 26. Mai 2025 | 15.00 Uhr | 9 € | Karten unter Reservix.de An einem kalten, ungemütlichen Abend begegnen sich ein paar kauzige Gestalten unter einer Brücke. Der eine hat eine Trompete dabei, der nächste ein Akkordeon, der drit- te eine Klarinette und der vierte einen ausgewachsenen Kontrabass. Mit Hilfe der Musik lernen sie sich von ihrer charmanten, witzigen Seite kennen – und sie entwickeln einen Plan: gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem Ort, an dem angeblich jeder glücklich ist – UMBIDU. Mit Musik von Bach, Purcell oder Ligeti rückt das Ziel immer näher – denn wenn man merkt, dass man etwas echt gut kann, fühlt man sich schließlich ziemlich cool… Mit ausge- flippten Improvisationen, zarten Geräuschen, wilden Klän- gen und einer faszinierenden Fantasie-Sprache erzählen sie von ihren Erlebnissen auf dem Weg nach Umbidu. Ausstellungsführung 29. Mai & 31. Mai & 1. Juni 2025 | 14.30 Uhr | 3,00 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldung nicht erforderlich In der Führung erleben Sie die Vielfalt Werke der be- kanntesten deutschen Künstlerin Käthe Kollwitz. In ihren schonungslosen Arbeiten bezog Käthe Kollwitz Position: Gegen Krieg und Unterdrückung, für Humanität und Wi- derstand. Ihre formal reduzierten Werke konzentrieren sich auf das Wesentliche, berühren tief und sind mit ihren Themen aktueller denn je. Schloss Achberg präsentiert rund 120 ihrer Zeichnungen, Grafiken und Plastiken aus der Sammlung Ute Kahl, einer der weltweit bedeutends- ten Privatsammlungen zur Kunst von Käthe Kollwitz. Öffnungszeiten Freitag 14 – 18 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertage 11 – 18 Uhr Adresse Schloss Achberg | D-88147 Achberg | Tel.: +49 (0)751 85 9510 | info@schloss-achberg.de | www.schloss-achberg.de Preise Erwachsene 7 €, ermäßigt 6 €, Familien 13 € Schüler/innen, Studenten 3,50 € freier Eintritt für Kinder bis 10 Jahre Erlebnistag „Uraltes Handwerk“ im Freilichtmuseum in Wolfegg! Das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wol- fegg bietet im Mai ein vielfältiges Veranstaltungspro- gramm mit Führungen, Kursen, einem Erlebnistag, dem Familiensamstag, dem beliebten Kräuter- und Blümles- markt, dem Internationalen Museumstag, dem „Gedenken an den Bauernkrieg“ und der langen Kultur- & Museums- nacht in Wolfegg „Gedenken an den Bauernkrieg“ im Bauernhaus- Museum und in Schloss Achberg 24. Mai 2025 | 13:00 – 22:00 | 50,00 €, Ermäßigt 40,00 Euro | Tickets nur im Vorverkauf unter Tel. 07527 9550-0 oder info@bauernhaus-museum.de Regionale Ereignisse und Käthe Kollwitz, Theater und Konzert – zwei Orte, zwei Ausstellungen, unterschiedliche Kulturformate – ein Gedenkjahr. Schloss Achberg wid- met Käthe Kollwitz 2025 eine große Retrospektive, unter anderem mit ihrem berühmten Bauernkriegszyklus. Das Bauernhaus-Museum thematisiert die Ursachen, Hinter- gründe und Ereignisse von 1525 aus bäuerlicher Sicht und mit regionalem Schwerpunkt. Bei geführten Rundgängen erhalten Sie vertiefte Einblicke in die jeweiligen Ausstel- lungen. Ein Shuttleservice chauffiert Sie von Ravensburg ab zu und zwischen den verschiedenen Destinationen. Im Anschluss besuchen Sie das Konzert von „Sospiratem“ in Schloss Achberg. Erlebnistag: Uraltes Handwerk – die Letzten ihrer Zunft 25. Mai 2025 | 10:00 – 17:00| Anmeldung nicht erforderlich Was genau macht eigentlich ein Kürschner, was ein Kü- fer, was ein Sackmaler? Wie schmiedet man Eisen von Hand? Viele Handwerksberufe reichen bis ins ausgehen- de Mittelalter zurück – und sind heute fast ausgestorben. Im Bauernhaus-Museum führen Handwerker/innen zum Teil uralte Techniken vor. Werden Sie auch selbst aktiv – beim großen Handwerksquiz, beim Schmieden und Sei- lemachen. Öffentliche Allgemeine Museumsführung 29. Mai 2025 | 11:30 – 12:30 & 13:00 – 14:00| Anmeldung nicht erforderlich Wir führen Sie durch die wunderbare Kulturlandschaft, in die unsere 28 historischen Gebäude eingebettet sind und erzählen Ihnen die Geschichten der Häuser sowie ih- rer Bewohnerinnen und Bewohner. Die Geschichte Ober- schwabens erhält bei uns ein Gesicht und menschliche Schicksale behalten ihre Farbe. Öffentliche Tastführung übers Gelände 1. Juni 2025 | 11:30 – 13:00 | Anmeldung nicht erforderlich Das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wol- fegg umfasst 28 historische Bauernhäuser und Neben- gebäude. Die Spuren der früheren Bewohnerinnen und Bewohner sind in den originalgetreu eingerichteten Stu- ben, Kammern, Ställen und Werkstätten erhalten. Drei der historischen Gebäude können Sie bei der Tastführung im Detail entdecken. Drei ganz unterschiedliche Gebäude, die jeweils eine besondere Geschichte erzählen. Und dabei können nicht nur die Häuserfassaden und Innenräume, sondern auch unterschiedliche Objekte in den Häusern, die sonst nicht zugänglich sind, ertastet werden. Die Füh- rung ist eine spannende Erfahrung sowohl für nicht-se- hende als auch sehende Besucherinnen und Besucher. Sehende Personen können die Führung mit einer Dun- kelbrille, die von der Führungsperson ausgegeben wird, erleben. Gerne können Sie zu Ihrer Unterstützung eine Begleitperson mitbringen! Mit Museumsführer Klaus Pe- ters, Blinden- und Sehbehindertenverband Baden-Würt- temberg e.V., Bezirksgruppe Ravensburg. Tastführung durch die Bauernkriegs-Ausstellung 1. Juni 2025 | 13:30 – 14:30 | Anmeldung nicht erforderlich Die Führung ist eine spannende Erfahrung sowohl für nicht-sehende als auch sehende Besucherinnen und Seite 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Besucher. Sehende Personen können die Führung mit einer Dunkelbrille, die von der Führungsperson ausge- geben wird, erleben. Gerne können Sie zu Ihrer Unter- stützung eine Begleitperson mitbringen! Mit Museums- führer Klaus Peters, Blinden- und Sehbehindertenverband Baden-Württemberg e.V., Bezirksgruppe Ravensburg. Öffnungszeiten im Mai & Juni: täglich von 10 bis 18 Uhr Adresse: Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg I Vogter Str. 4 I 88364 Wolfegg I 07527 9550-0 I info@bauernhaus-museum.de Tagespflegepersonen gesucht – Nächster Vorbereitungskurs startet in Leutkirch Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Ravens- burg und die regionalen Vermittlungsstellen für Kinderta- gespflege der freien Träger Caritas und Diakonie bieten im September/Oktober 2025 erneut einen Vorbereitungs- kurs für Tagesmütter und Tagesväter in Leutkirch an. Der kostenfreie Kurs findet an fünf Freitagnachmittagen und an drei Samstagen statt. Dabei werden die Teilneh- menden auf ihre Tätigkeit als Kindertagespflegeperson vorbereitet. Wichtige Voraussetzungen sind Freude am Umgang mit Kindern, Erziehungserfahrungen (durch Er- ziehung eigener Kinder oder im beruflichen Kontext) und die Bereitschaft, diese durch die anschließende umfassen- de Qualifizierung und Fortbildung weiter zu vertiefen. Eine Bewerbung und Anmeldung bei den Vermittlungsstellen für Kindertagespflege ist erforderlich; Anmeldeschluss ist der 12. September. Zuvor wird am Dienstag, den 01. Juli um 17:30 eine Online-Infoveranstaltung angeboten. Eine Anmeldung zur Informationsveranstaltung am 01. Juli ist möglich über h.fey@rv.de Die drei regionalen Vermittlungsstellen stehen für alle Fragen rund um die Kindertagespflege zur Verfügung. Ansprechpartnerinnen sind • in der Region Allgäu: Sylvia Müller-Gohdes und Christiane Woelk, Telefon 07522/7075015, E-Mail ktp-allgaeu@diakonie-oab.de • in der Region Schussental: Anja Staib und Carmen Kramer, Telefon 0751/36256-36, E-Mail ktp-rv@caritas-bodensee-oberschwaben.de • in der Region Nordwest: Ulrike Heiner und Dagmar Soherr, Telefon 07524/40116812, E-Mail ktp-bw@caritas-bodensee-oberschwaben.de Die Kindertagespflege ist als eigenständiges Betreuungs- angebot gesetzlich der institutionellen Kinderbetreuung (U3) gleichgestellt. Sie zeichnet sich durch eine familiäre, flexible und individuelle Betreuung und Förderung aus. Kindertagespflegepersonen können die Kinder im Haus- halt der Eltern („Kinderfrau“), im eigenen Haushalt oder in anderen geeigneten Räumlichkeiten betreuen. Zusätz- lich besteht die Möglichkeit, im Verbund von mehreren Tagespflegepersonen zu betreuen („Großtagespflege“). Die Qualifizierung (300 Unterrichtseinheiten) basiert auf dem kompetenzorientierten Qualifizierungskonzept Ba- den-Württemberg. Im Landkreis Ravensburg wird die Ver- mittlung, Beratung und Begleitung der Kindertagespflege in Kooperation vom Landratsamt Ravensburg, der Ca- ritas Bodensee-Oberschwaben und dem Diakonischem Werk Oberschwaben Allgäu Bodensee angeboten. Naherholung zwischen Schussen und Seen Gästeführung am Sonntag, 18. Mai 2025 Geheimnisse der Blitzenreuter Seenplatte Gästeführer: Jürgen Menna Treffpunkt: Parkplatz Häcklerweiher Beginn: 14:30 Uhr Bitte denken Sie an geeignetes Schuhwerk, Insekten- schutz und witterungsgerechte Kleidung (Sonnen- schutz). Entdecken Sie die faszinierenden Geheimnisse der Blit- zenreuter Seenplatte! Tauchen Sie ein in die unberührte Natur und die verbor- genen Schätze dieser einzigartigen Landschaft. Bei un- serer spannenden Gästeführung erfahren Sie alles über die geheimnisvollen Geschichten, die sich um die Seen und ihre Umgebung ranken. Ob allein, mit Freunden oder der Familie – diese Führung ist ein Erlebnis für Groß und Klein! Lassen Sie sich von der Schönheit der Landschaft verzaubern und genießen Sie einen Tag voller Entdeckungen. Wir würden uns freuen, Sie auf dieser Gästeführung begrüßen zu dürfen. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Führung kostenlos. Jugend- liche ab 15 Jahren und Erwachsene zahlen 5,00 EUR. Die Führungen dauern circa 2 bis 3 Stunden. Weitere Informationen zu unseren Führungen und den Newsletter finden Sie hier: www.zwischenschussenundseen.de Landkreis Ravensburg bietet kreiseigenen Kommunen die Möglichkeit, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung zu etablieren und zu qualifizieren Am 28. April fiel im Landkreis Ravensburg der Start- schuss für das vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg geförderte Projekt „Kommunale Inklusionsvermittler - Für mehr Inklusion in Kommunen“. Bei dem Projekt handelt es sich um ein An- gebot zur Etablierung von Behindertenbeauftragten in den einzelnen Kommunen im Landkreis. Ziel des Projek- tes ist es, bis Ende 2026 ein tragfähiges und nachhalti- ges Netzwerk zu etablieren, das die Einzelnen als Person und deren Tun vor Ort stärkt. Die Landkreiskommunen können sich nun bis Ende Juli für eine verbindliche Teil- nahme entscheiden, um anschließend vor Ort geeignete Personen zu beauftragen. Sozialdezernent Reinhardt Friedel eröffnete die Veran- staltung mit einem Grußwort. Dem folgte ein Impuls- vortrag des Herrn Minister Lucha, welcher mit einem geschichtlichen Abriss in das Thema Inklusion und die Notwendigkeit des Themas in der heutigen Zeit einführte. Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch die Hofgut Himmelreich gGmbH und die 1a Zugang Beratungsge- sellschaft gemeinsam mit der kommunalen Beauftrag- ten für die Belange von Menschen mit Behinderung des Landkreises Ravensburg Sabrina Kupka. Die Projektleite- rinnen Anita Lohrmann von der 1a Zugang Beratungsge- sellschaft betonte im weiteren Verlauf der Veranstaltung: „ „Unser Projekt setzt in den Kommunen an, also dort wo die Menschen zuhause und eingebunden sind. Die durch Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 21 uns qualifizierten Personen sollen zwischen Verwaltung und den Menschen vor Ort vermitteln und Inklusion zur Querschnittssaufgabe machen. Gleichzeitig sollen sie für Menschen mit oder ohne Behinderung Ansprechstelle auf Augenhöhe sein. Alle sollen sich gehört und beteiligt fühlen. Darum geht‘s“ Von besonderer Wichtigkeit ist es, an die bereits beste- henden Strukturen im Landkreis anzuknüpfen und die dort Tätigen in das Projekt einzubinden. Vor allem die be- reits vorhandenen Behindertenbeauftragten sind herzlich eingeladen, das Angebot der Vernetzung zu nutzen. Die Kommunen, die bislang keine Beauftragten haben, sind nun aufgefordert, sich für eine Beteiligung am Projekt zu entscheiden. In Folge wählen Sie eine geeignete Person für Ihre Kommune aus. Ab Herbst startet dann das kos- tenfreie Angebot der Projektträger. Ausbildung wappnet DRK-Therapie- hunde-Teams für Einsätze in sozialen Einrichtungen Start für Sinnes- und Bewegungsanreize für Kinder und Senioren Freudestrahlend trafen sich die frischgebackenen The- rapiehunde-Teams beim DRK-Kreisverband Ravensburg. Sechs Tandems bestehend aus geprüftem Therapiehund und den jeweiligen Besitzern und Besitzerinnen haben unlängst ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und stehen ab sofort für Einsätze in sozialen Einrichtungen oder bei Einzelpersonen bereit. Dem DRK liegen bereits Anfragen vor, die jetzt realisiert werden können. Fit mit Ausbildung Die Therapiehunde können bei ihren Einsätzen vieles bewirken: Sinnes- und Bewegungsanreize schaffen, Ein- samkeit und Ängste abbauen, aber auch Sozialkontakte fördern sowie Spaß und Freude schenken. Das gilt sowohl in Schulen und Kindergärten aber auch in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder für Senioren. Die Hunde müssen für ihre Einsätze Menschen bezogen, ge- lassen, stressresistent und gut erzogen sein, was bei ih- rem Eignungstest etwa durch Knuffen und Ohren ziehen geprüft wird. Für ihre Einsätze beim DRK-Kreisverband Ravensburg benötigen die Teams die Ausbildung nach den Ausbildungsrichtlinien des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, die sie jetzt abgeschlossen haben, oder eine andere vom DRK anerkannte Ausbildung. Wertvolle soziale Arbeit Beim Treffen wenige Tage nach der Prüfung über- gab Christian Neusch, Leiter der Sozialen Dienste des DRK-Kreisverbandes Ravensburg, die Urkunden für die bestandene anspruchsvolle Prüfung. Dabei bedankte er sich bei den Hundeführerinnen und -führern für ihre künf- tige wichtige Arbeit. Die vier Frauen und zwei Männer zeig- ten sich alle begierig, mit den Einsätzen starten zu kön- nen. Vom „toll gemachten Kurs“ der Ausbilder beim DRK Biberach waren sie durchweg begeistert. Der dauerte drei intensive Wochenenden und beinhaltete verschiedenste Themen: von Krankheitsbildern bis hin zu Möglichkeiten der Gestaltung einer Besuchsstunde. Unterschiedliche Konstellationen Verantwortlich für die Therapiehunde beim DRK-Kreis- verband Ravensburg ist Marion Heine. Sie steht mit den Teams für offene Fragen und Anliegen in engem Kontakt. An Marion Heine können auch Einrichtungen ihre Anfra- gen für Therapiehund-Einsätze richten. Die Engagierten haben beim Treffen kundgetan, wo und wann sie und ihre Tiere gerne eingesetzt würden. Die einen können sich Einsätze im Hospiz vorstellen, andere möchten eher in Kindergärten aktiv sein. Die meisten müssen ihr Eh- renamt zeitlich unter anderem mit ihrer Berufstätigkeit und Familie in Einklang bringen und haben daher unter- schiedlich viel Zeit. Einsätze gemeinsam geplant Christian Neusch erinnerte noch einmal daran: „Es ist freiwillig.“ Soll heißen, es muss für Hund und Mensch in- haltlich und zeitlich gut passen. Die Einsätze sind in der Regel maximal 45 Minuten, da sie für die Tiere sehr ener- giezehrend sind. Nun gilt es Einrichtungen und Teams zusammenzubringen. Welche Ziele und Inhalte die The- rapiehund-Einsätze haben sollen, besprechen sie im ge- genseitigen Austausch. Immer das Wohlbefinden ihrer Tiere im Blick werden die Ehrenamtlichen in Zukunft en- gagiert die Wünsche und Ziele weitestmöglich erfüllen. Informationen: Der DRK-Kreisverband Ravensburg sucht laufend Inte- ressierte, die sich zu geprüften Therapiehunde-Teams ausbilden lassen, um anschließend Einsätze in sozialen Einrichtungen oder bei Privatpersonen zu übernehmen. Sowohl Kindergärten, Schulen als auch Einrichtungen der Alten- oder Behindertenhilfe aber auch Einzelpersonen können von dieser Therapiehunde-Arbeit profitieren. Bei Interesse wenden sich Einrichtungen ebenso wie künfti- ge Ehrenamtliche direkt an den DRK-Kreisverband Ra- vensburg. Kontakt: Marion Heine, Tel.: 0751 56061-79, therapiehunde@rotkreuz-ravensburg.de Wer die wertvollen Einsätze finanziell unterstützen möch- te, kann unter dem Stichwort „Therapiehunde“ spenden. Das Spendenkonto lautet: DRK Ravensburg IBAN: DE19 6505 0110 0048 0522 78 Näheres finden Sie auch unter www.drk-rv.de/angebote-kurse/ alltagshilfen-lebensqualitaet/therapiehunde.html Einladung auf die Windparkbaustelle WKBO und Alterric informieren vor Ort am 26. Mai – Shutt- lebus bringt Interessierte zur Baustelle – Start um 18:30 Uhr Die Windkraft Bodensee-Oberschwaben GmbH & Co. KG (WKBO) und der Projektierer Alterric laden am Mon- tagabend, 26. Mai, zu einer Baustellenbegehung ein. Der Shuttleservice startet um 18:30 Uhr von Wolpertswende über Mochenwangen in den Röschenwald; eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. „Uns ist Transparenz wichtig, deshalb öffnen wir die Baustelle für einen Blick hinter die Kulissen und informieren über den aktuellen Stand“, sagt Helmut Hertle, Geschäftsführer der WKBO. Er wird die Be- gehung gemeinsam mit Falk Burkhardt, Verantwortlicher bei Alterric, leiten und Fragen beantworten. Shuttlebus von Wolpertswende und Mochenwangen Wer die Baustelle besuchen möchten, kann sich unter presse.tws.de/events anmelden. Alle angemeldeten Per- sonen fahren gemeinsam mit dem kostenlosen Shutt- lebus zur Windparkbaustelle. Dieser startet am 26. Mai um 18:30 Uhr in Wolpertswende an der Bushaltestelle am Rathaus und fährt dann weiter nach Mochenwan- gen. Von der Jahnstraße am Kinderhaus Kleine Strolche in Mochenwangen geht es um 18:40 Uhr weiter direkt zur Windparkbaustelle. Vom Busausstieg bis zur Windkraft- anlage werden etwa 100 Meter zu Fuß zurückgelegt. Fes- tes Schuhwerk ist empfehlenswert. Nach der Begehung erfolgt die gemeinsame Rückfahrt gegen 20 Uhr zu den Seite 22 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Abfahrtsorten in Mochenwangen und Wolpertswende. Parkmöglichkeiten sind nahe den Abfahrtsorten vorhan- den. Die individuelle Anreise mit dem Auto oder dem Fahrrad ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Finanzielle Bürgerbeteiligung wird vorbereitet Der Windpark Röschenwald befindet sich östlich der L284, zwischen den Gemeinden Wolpertswende, Aulendorf und Bad Waldsee. Derzeit entstehen hier vier Windkraftanla- gen mit einer geplanten installierten Gesamtleistung von 22 Megawatt. Der hier erzeugte Strom wird im Umspann- werk Baindt eingespeist und steht dann Endverbrauchen- den regional zur Verfügung. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2026 geplant. Eine finanzielle Bürgerbeteiligung ist in Vorbereitung. Über WKBO Die WKBO wurde im Juli 2012 von Stadtwerken aus der Region Bodensee-Oberschwaben gegründet. Ziel der Gesellschaft ist die Entwicklung von Windkraftprojek- ten in der Region. An der WKBO beteiligt sind aktuell die Technischen Werke Schussental und das Stadtwerk am See mit je 45 Prozent sowie die Stadtwerke Bad Saulgau mit 10 Prozent. Über Alterric Alterric entwickelt, projektiert, betreibt und vermarktet Wind- und Hybridparks insbesondere in Deutschland, Frankreich und Griechenland. Alterric ist Deutschlands größter Onshore-Grünstromerzeuger. Aktuell betreibt das Unternehmen über 2.400 Megawatt installierte Leistung im eigenen Bestand. Die Pipeline für neue Projekte um- fasst über 11.000 Megawatt. Alterric ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Aloys Wo- bben Stiftung und der EWE AG. Münchener Kammerorchester beim Bodenseefestival in Ravensburg Am 21. Mai um 19.30 Uhr gastiert das Münchener Kamme- rorchester (MKO) beim diesjährigen Bodenseefestival im Konzerthaus Ravensburg. Solisten des Abends sind der lyrische Tenor Julian Prégardien und der Solo-Hornist Franz Draxinger. Unter der Leitung von Bas Wieges spie- len sie Benjamin Brittens großartige Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester op. 31, ein Liederzyklus auf Texte von englischen Dichtern. Zwei Auftragswerke, an den Tiroler Komponisten Johannes Maria Staud und an die kroatische Komponistin Mirela Ivičević, stehen ebenso auf dem Programm. Ein außergewöhnliches Nachtstück, „Verklärte Nacht“ von Arnold Schönberg, beendet das Konzert: Sicherlich eines der klangsinnlichsten Werke für Streicher, komponiert 1899 an der Schwelle von der spätromantischen Fülle zur Zwölftonmusik. www.ravensburg.de/kulturzeit www.bodenseefestival.de Stiftung der Volksbank Bodensee- Oberschwaben spendet 5.000 Euro an Kleine Patienten in Not e.V. Die Stiftung der Volksbank Bodensee-Oberschwaben eG setzt erneut ein Zeichen für das Gemeinwohl der Region. Mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro unterstützt die Stiftung den Verein Kleine Patienten in Not e.V., der sich mit seiner Initiative „Trost spenden“ besonders um ver- unfallte Kinder kümmert. Der Verein stattet dafür bundesweit Rettungsfahrzeuge und Unfallstationen mit „Benny – Der Trösterbär®“ aus. Der kleine Stoffbär spendet den verunfallten Kindern in schwierigen Momenten Trost und hilft, die Angst vor der ungewohnten Umgebung und den fremden Menschen zu lindern, da in der Unfallsituation oft Eltern oder an- dere Bezugspersonen nicht zur Stelle sein können. Dank der Spende der Stiftung der Volksbank Bodensee-Ober- schwaben eG können in unserer Region unter anderem das Klinikum Friedrichshafen, die Amalie in Friedrichsha- fen, der Malteser Hilfsdienst in Weingarten und der DRK Notfallnachsorgedienst Bodenseekreis weiterhin ausge- stattet werden. Bereits 2022 hatte die Stiftung den Verein mit einer Spende bei der Ausgabe der Bären in unserer Region unterstützen. „Wir freuen uns, mit unserer Spende an den Verein Kleine Patienten in Not e.V. einen Beitrag zur „Trost spenden“ Initiative leisten zu können“, erklärt Jürgen Nachtnebel, Vorstandsmitglied der Stiftung. „Es ist uns ein großes An- liegen, insbesondere Kinder in schwierigen Momenten zu stärken und ihnen ein Stück Geborgenheit zu schenken.“ „Wir sind überzeugt, dass jeder Beitrag zählt, um das Leben von Menschen in unserer Region zu verbessern. Gerade in Notsituationen ist es wichtig, schnell und unbü- rokratisch helfen zu können. Das wird durch die Ausgabe der Bären an die betroffenen Kinder wunderbar gelebt.“, so Dirk Bogen, Vorstandsmitglied der Stiftung. Die Stiftung der Volksbank Bodensee-Oberschwaben eG sieht ihre Aufgabe darin, regionale gemeinnützige Projekte langfristig zu stärken. Dabei verwaltet sie das Vermögen ihrer StifterInnen nachhaltig und schüttet die Erträge gezielt nach deren Vorgaben aus. Mit der Spende an Kleine Patienten in Not e.V. unterstreicht die Stiftung ihr Engagement für das Gemeinwohl der Region und setzt einen Impuls für die Unterstützung von Kindern in Notsituationen. Sinnvoll helfen – Werden Sie Fahrer bei der Tafel Weingarten! Haben Sie Zeit übrig und möchten sich sinnvoll enga- gieren? Dann werden Sie Teil eines besonderen Projekts, das sozi- ale Verantwortung mit gelebter Nachhaltigkeit verbindet! Die Tafel Weingarten unterstützt Menschen in Not, indem sie überschüssige Lebensmittel von Supermärkten abholt und verteilt. Dafür suchen wir dringend ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer, die uns bei dieser wertvollen Aufgabe unterstützen. Was Sie erwartet: • Fahrten im Zweierteam zu Supermärkten in der Um- gebung • Einsätze finden montags, mittwochs und donnerstags jeweils mittags statt • Drei bis vier Fahrten im Monat – überschaubar und gut planbar • Sie leisten einen wichtigen Beitrag für Menschen in Ihrer Region Interessiert? Dann melden Sie sich bei Simone Prommer, unserer An- sprechpartnerin für Ehrenamt, wir beantworten gerne all Ihre Fragen. Tel.: 0751-7646320 E-Mail: prommer.s@caritas-dicvrs.de Wir freuen uns auf Ihren Anruf – und auf Sie! Nummer 20 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Seite 23 „KUK mal – KUK stellt aus“ Ausstellung in der Galerie Waldsee art geht in die 2. Runde Nach der Einzelausstellung von Maler und Schriftsteller Jörn-Peter Dirx präsentiert sich nun ab dem 17. Mai das Künstlerquartett Anton Munding, Julia und Wolfgang Reutlinger und Paul Sägmüller. Anton Munding, gelernter Zimmermann, seit er im Un- ruhestand ist, als Don Notello in der Kunst- und Unter- haltungsszene unterwegs. Dabei genießt er als Clown, Musiker und Objektkünstler die Freiheit in der Kreativität. Zeigen wird er Holzskulpturen, ca. 50 – 100 cm hoch, und die Ausstellungseröffnung musikalisch begleiten. Julia Reutlinger ist Grafikdesignerin und nutzt den Pro- zess des Experimentierens als künstlerisches Werkzeug. In ihren Werken kombiniert sie digitale und analoge Tech- niken, um neue visuelle Ausdrucksformen zu entdecken. Wolfgang Reutlinger ist gelernter Maler und Restaurator. Mit dynamischem Farbenspiel und kraftvollen Strukturen schafft er moderne Werke von Ausdruck und Tiefe. Paul Sägmüller, allen wohlbekannt als Multitalent (Hei- matforscher, Biograf, Fotograf, Romanautor, Verfasser von Hausgeschichten und Gereimtem, Stadtführer). Er wird einige seiner Bücher präsentieren sowie Skulpturen aus Holz und Metall. Die Kunstschaffenden laden herzlich ein zu ihrer Ver- nissage am Samstag, 17. Mai, 18 Uhr in der Galerie Waldsee art auf der Hochstatt 3, Bad Waldsee (neben dem Travel TUI Reisebüro), Öffnungszeiten bis Ende Mai: Montag bis Freitag: 10.00 – 12.00 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr Samstag: 9.00 – 14.00 Uhr Landratsamt Ravensburg Das Landratsamt Ravensburg, Standort Weingarten bleibt am Blutfreitag, 30. Mai ganztägig geschlossen. Am Standort Weingarten untergebracht sind folgende Ämter der Landkreisverwaltung: Verwaltungsgebäude Sauerleutestraße 34: • Jobcenter • Verwaltungsgebäude Brielmayerstraße 2: • Kommunal- und Prüfungsamt • Forstamt • Stabsstelle Nachhaltige Mobilität • Zentrale Vergabestelle Das Landwirtschaftsamt informiert: Felderbegehung in Bad Waldsee/Men- nisweiler am 5. Juni als Pflanzenschutz- sachkunde-Fortbildung Das Landwirtschaftsamt des Landkreises Ravensburg bietet am Donnerstag, 05. Juni von 19:30 bis 21:30 Uhr auf dem Betrieb der Familie Koch in Bad Waldsee/Mennisweiler (Treffpunkt & Parken: Hofstelle Bürgerstraße 20, 88339 Bad Waldsee) eine 2-stündige Präsenzveranstaltung in Form eines Feldabends an. Herr Kreh, Frau Löbner und Frau Koch vom Landwirt- schaftsamt werden aktuelle Themen zum Pflanzenschutz in den Kulturen Winterweizen, Mais, Winterraps und Win- tergerste präsentieren. Als zusätzliche Gastreferenten werden Herr Böhringer (BASF) und Herr Schmid (BayWa Ravensburg) erwartet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und für das leibliche Wohl ist gesorgt. Eine Anmeldung unter Angabe von Namen, Anschrift, Ge- burtsdatum und Kontaktdaten ist aus organisatorischen Gründen erforderlich und wird bis spätestens 02. Juni an la@rv.de oder telefonisch unter 0751/85-6010 erbeten. Was sonst noch interessiert Erneuerbare Energien auf einen „Klick“ Energieatlas Baden-Württemberg neu aufgelegt Der Energieatlas Baden-Württemberg wurde grundle- gend überarbeitet. Die Landesanstalt für Umwelt Ba- den-Württemberg (LUBW) präsentiert das zentrale Karten-, Daten- und Informationsportal des Landes für Erneuerbare Energien in frischem Design: mit einer in- tuitiveren Benutzerführung und erweiterten Funktionen. Damit wird der Zugang zu den Daten noch einfacher – bei gleichbleibend hoher Qualität und Detailtiefe. Vor zehn Jahren aus dem Potenzialatlas für Wind- und Sola- renergie hervorgegangen, ist der Energieatlas heute die umfassende Informationsquelle für die Themen Wind- und Solarenergie, Biomasse, Wasserkraft, Wärme sowie Netze und Speicher. „Mit dem neuen Energieatlas bieten wir eine leistungs- starke Plattform, um die Energiewende vor Ort aktiv mit- zugestalten. Intuitive Bedienung, verlässliche Daten und innovative Funktionen machen den Zugang zu wichti- gen Informationen so einfach wie nie zuvor“, erläutert LUBW-Präsident Dr. Ulrich Maurer das frei zugängliche Internetportal. Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Energiegenossenschaften und Unternehmen können im Energieatlas mit wenigen Klicks das Solarpotenzial ihres Daches ermitteln. Auch die regionale Energieerzeugung lässt sich einsehen oder optimale Standorte für neue Pro- jekte finden. Mit den Solarrechnern für Photovoltaik auf Dächern, Parkplätzen und Agrarflächen kann unabhän- gig und konkret für die jeweilige Fläche ermittelt werden, wie hoch der mögliche Solarstromertrag ist und welche Kosten entstehen können. Energiewende in Baden-Württemberg: aktueller Stand auf einem Blick Mit seinen interaktiven Karten liefert der Energieatlas aktuelle Informationen zu Ausbaustand und Potenzialflä- chen erneuerbarer Energien in ganz Baden-Württemberg. Er zeigt genau, wo welche Windenergieanlagen stehen und welche Flächen sich für Solarparks eignen. Auch der Wärmebedarf von Gebäuden in einem Straßenabschnitt ist abrufbar. Mit den neuen Dashboards zu Photovoltaik und Windenergie lässt sich zudem auf einen Blick erfah- ren, wie der aktuelle Stand der Energiewende im Hinblick auf die Klimaziele Baden-Württembergs ist. Neu ist auch die Gebietsauswertung, die für Gemeinden, Landkreise, Regionen und Regierungsbezirke die wichtigsten Grö- ßen zu Potenzialen und Bestand erneuerbarer Energien darstellt. Der Energieatlas Baden-Württemberg ist unter folgen- dem Link aufrufbar: https://www.energieatlas-bw.de/ Seite 24 Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Rückfragen Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg (DRV BW) Internationaler Tag der Pflegenden Wie sich Pflege von Angehörigen auf die Rente auszahlt Voraussetzungen und Auswirkungen Am 12. Mai, dem Geburtstag von Florence Nightingale, erinnert dieser Aktionstag an die unverzichtbare Arbeit der professionell Pflegenden. Die 1910 verstorbene briti- sche Krankenschwester gilt als Begründerin der moder- nen Krankenpflege. Doch ebenfalls Menschen, die ihre Angehörigen privat pflegen, sind eine wichtige Stütze für die Gesellschaft. Wer Angehörige ehrenamtlich, also „nicht erwerbsmäßig“ pflegt, kann auch ohne eigene Beiträge einen Rentenanspruch erwerben. Das gilt außerdem für die Pflege von Nachbarn oder Bekannten. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg (DRV BW) hin. Welche Voraussetzungen gelten und wie sich Pflege auf die Rente auswirkt Damit die Pflegekasse Rentenbeiträge für die Pflegeper- son zahlt, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Die zu pflegende Person wird von der Pflegeperson zu Hause gepflegt, benötigt mindestens Pflegegrad 2, und der Pflegeaufwand beträgt mindestens 10 Stunden pro Woche, verteilt auf mindestens zwei Tage in der Wo- che. Neben der Pflege ist eine Erwerbstätigkeit von ma- ximal 30 Stunden pro Woche möglich. Außerdem muss die Pflege notwendig sein. Dies prüft der Medizinische Dienst der Krankenversicherung. Die zu pflegende Per- son muss Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung haben und der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt muss in Deutschland, im Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz sein. Wie sich die Pflege auf die Rente auswirkt (monatlicher Rentenanspruch für ein Jahr Pflege): • Pflegestufe 2: zwischen 6,61 und 9,45 Euro • Pflegestufe 3: zwischen 10,53 und 15,05 Euro • Pflegestufe 4: zwischen 17,15 und 24,50 Euro • Pflegestufe 5: zwischen 24,50 und 35,00 Euro Die genaue Berechnung hängt davon ab, ob die Pflege- bedürftigen nur Sachleistungen, Kombinationsleistungen oder nur Pflegegeld von der Pflegekasse erhalten. Information Mehr Informationen enthält die kostenfreien Broschüre „Rente für Pflegepersonen: Ihr Einsatz lohnt sich“. Sie kann unter www.deutsche-rentenversicherung.de heruntergeladen oder bestellt werden. Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) Blutdruck natürlich senken Allein in Deutschland sind zwischen 20 und 30 Millionen Menschen von Bluthochdruck betroffen. Fast die Hälfte von ihnen weiß jedoch nichts von ihrer Erkrankung. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) weist anlässlich des Welt-Hypertonie- tages am 17. Mai darauf hin, dass Bluthochdruck Folgeer- krankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nieren- versagen verursachen kann und damit das Sterberisiko erhöht. Vor allem Ernährung und Lebensstil beeinflussen den Blutdruck. Übergewicht, hoher Alkoholkonsum, salz- reiche Ernährung, Rauchen, wenig körperliche Aktivität sowie Angst und Stress führen zu erhöhtem Blutdruck. Jeder kann also selbst dafür sorgen, durch einen gesun- den Lebensstil das Risiko zu minimieren: Nordic Walking, Fahrradfahren und gut dosiertes Krafttraining sind gut verträglich für Bluthochdruckpatienten. Nicht geeignet sind Sportarten, die eine Pressatmung verursachen wie Gewichtheben oder übertriebener Kraftsport. Viel frisches Gemüse und naturbelassene Öle sind ideal für Bluthoch- druckpatienten. Gemieden werden sollten hingegen Fer- tiggerichte, denn sie enthalten zu viel Kochsalz. Knapp 80 Prozent des gesamten Kochsalzkonsums werden durch Fertigprodukte aufgenommen. Besser ist es, das Essen mit Gewürzen und frischen Kräutern zu verfeinern. Die SVLFG fördert mit ihrem Bonusprogramm für ge- sundheitsbewusstes Verhalten die Teilnahme an verschie- denen Bewegungs- und Entspannungskursen sowie an Kursen zur Stressbewältigung, gesunden Ernährung und zum Nichtrauchen. Diese Kurse müssen von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert sein. Wer solche qualitäts- gesicherten Leistungen zur Primärprävention regelmäßig in Anspruch nimmt, erhält eine Geldprämie als Bonus. Die Kurskosten werden in Höhe von mindestens 80 Prozent bezuschusst. Gefördert werden je Versicherten maximal zwei Kurse pro Kalenderjahr. Mehr Informationen zum Bonusprogramm finden sich unter www.svlfg.de/bonus-gesundheitsbewusst-lkk sowie die Gesundheitskurse unter www.svlfg.de/gesundheitskurse-finden Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG | Max-Planck-Straße 14 | 70806 Kornwestheim | 07154 8222-70 | anzeigen@duv-wagner.de Anzeigenauftrag Anzeigenauftrag für das Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde(n) Baindt Format 2-spaltig (90 mm breit) ca. _______mm hoch 4-spaltig (187 mm breit) (Mindesthöhe 30 mm) per Mail anzeigen@duv-wagner.de per Telefon 07154 8222-70 per Post Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG, Max-Planck-Straße 14, 70806 Kornwestheim Rechnung per Lastschrift Rechnung per Überweisung Hiermit ermächtige ich Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG, 70806 Kornwestheim, zu Lasten des nachstehend angegebenen Kontos mittels Lastschrift den Rechnungsbetrag der obigen Anzeige einzuziehen. Rechnungsanschrift: Firma, Name Straße, Hausnummer PLZ, Ort Telefon für Rückfragen Fax E-Mail für Rechnungsversand Ort, Datum, Unterschrift Einwilligungserklärung: Für den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ha- ben wir alle technischen und organisatorischen Maßnahmen getroffen, um ein hohes Schutz- niveau zu schaffen. Wir halten uns dabei strikt an die Datenschutzgesetze und die sonstigen datenschutzrelevanten Vorschriften. Ihre Daten werden ausschließlich über sichere Kommu- nikationswege an die zuständige Stelle übergeben. Zur Bearbeitung Ihres Anliegens werden personenbezogene Daten von Ihnen erhoben wie z.B. Name, Anschrift, Kontaktdaten sowie die notwendigen Angaben zur Bearbeitung. Die Verwendung oder Weitergabe Ihrer Daten an unbeteiligte Dritte wird ausgeschlossen. In dem Fall eines gebührenpflichtigen Vorgangs über- mitteln wir zur Abwicklung der Bezahlung Ihre bezahlrelevanten Daten an den ePayment-Pro- vider. Mit Ihrer Unterschrift erklären Sie sich einverstanden. DE IBAN Meine Anzeige soll in der/den Kalenderwoche(n) erscheinen: einmalig wöchentlich 14-täglich monatlich Anzeigentext Bitte am PC oder in DRUCKSCHRIFT ausfüllen! Zusätzlich sende ich Ihnen diese Dokumente: Logo Grafik/Bild Gestaltungsvorgabe Alte Anzeige Alle Informationen zu Privatanzeigen finden Sie hier: www.duv-wagner.de Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 Preisbeispiele Baindt Alle Preise sind zzgl. MwSt. Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG | Max-Planck-Straße 14 | 70806 Kornwestheim | 07154 8222-70 | anzeigen@duv-wagner.de 2-spaltig / 70 mm 90 x 70 mm 93,80 € 4-spaltig / 50 mm 187 x 50 mm 134,00 € 2-spaltig / 50 mm 90 x 50 mm 67,00 € 2-spaltig / 40 mm 90 x 40 mm 53,60 € 2-spaltig / 80 mm 90 x 80 mm 107,20 € 2-spaltig / 90 mm 90 x 90 mm 120,60 € Amtsblatt der Gemeinde Baindt Nummer 20 „Alternative Bestattungsformen“ Die Almwiese. www.bestattungen-wohlschiess.de Tel. 0751/43425 BESTATTUNGEN WOHLSCHIESS 88255 Baienfurt Eisenbahnstr. 1 24.05.2025 B R A U E R E I G E L Ä N D E R AV E N S B U R G Mehr Infos auf www.leibinger.de 11-22 UHR TRAUERANZEIGEN GESUNDHEIT Ihre Anzeige im Mitteilungsblatt treffsicher – verbrauchernah – erfolgreich – preiswert! VERANSTALTUNGEN 2 3 6 4 5 1 8 4 1 6 9 3 8 5 9 4 1 5 7 5 8 7 4 5 3 1 8 7 2 6 5 5 9 8 9 2 8 3 6 4 5 7 1 3 5 7 1 9 2 8 4 6 1 6 4 8 5 7 9 3 2 8 7 6 2 4 3 1 5 9 4 1 5 9 7 6 2 8 3 2 3 9 5 8 1 7 6 4 5 9 3 6 1 8 4 2 7 7 8 2 4 3 9 6 1 5 6 4 1 7 2 5 3 9 8 Sudoku mittel Die Zahlen von 1 bis 9 sind so einzutragen, dass sie in jedem Neunerblock, jeder Reihe und jeder Spalte genau ein Mal vorkommen. Lö su ng : © DEIKE PRESS 747R53R8 Vorgezogener Redaktionsschluss Sehr geehrte Autoren, aufgrund des kommenden Feiertages (Chr. Himmelfahrt) wird folgender Redaktionsschluss vorgezogen: Veröffentlichung: 30.05.2025 Redaktionsschluss: 26.05.2025, 21:00 Uhr Wir bitten um Beachtung und wünschen Ihnen einen schönen Feiertag. Der Verlag www.moebel-grell.de | Möbel Grell GmbH | Wiesenweg 5-7, 88444 Ummendorf-Fischbach | Telefon 07351 34100 VERKAUFSOFFENER SONNTAG 18. 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              Zuletzt geändert: 15.05.2025

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