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Schenk-Konrad-Halle
- Sanierung der Beschallungsanlage
1. Zu entscheiden ist:
über die Beauftragung zur Sanierung der Beschallungsanlage in der Schenk-Konrad-Halle
2. Sachverhalt:
Die Verwaltung hat mit der Firma Kessler aus Bad Waldsee, sie hat die vorhandene Beschallungsanlage geliefert und mit der Firma Strässer aus Stuttgart Kontakt aufgenommen und um ein Angebot gebeten. Von der Firma Strässer hat Herr Christian Wendland die Beschallungsanlage in der S-K-H besichtigt und darauf hin sein Angebot erstellt. Von der Firma Kessler hat Herr Kloos die Anlage besichtigt. Bei beiden Firmen wurde auf die Weiterverwendung von vorhandenem noch funktionstüchtigem Material hingewiesen.
3. Zur Ansicht der Verwaltung:
Hören ist nicht gleichbedeutend mit Verstehen – Verstehen bedeutet
aber verstanden zu werden!
Die Planung und die Realisierung einer Beschallungsanlage für Sprache
und Musik in Festhallen ist eine anspruchsvolle Aufgabe, deren befriedigende
Lösung nicht mit Wissen über Hifi-Anlagen oder allgemeine Musikbeschallung
gefunden werden kann. Vielmehr gehört hierzu das spezielle Wissen und
die Erfahrung über die Akustik und Beschallung in Festhallen, verbunden
mit einem dafür geschulten Gehör, wie auch die Auswahlmöglichkeiten
aus verschiedenen technologischen Konzepten.
Die Akustik eines Raumes hängt von vielen Parametern ab. Form und Beschaffenheit
der ihn umgebenden Flächen, das Inventar im Raum, die Oberfläche
von Wänden, Decken und Böden – all das spielt eine Rolle.
Die Verwaltung hat deshalb die Firma Strässer mit der Aufgabe betraut,
für die S-K-H ein kompetentes Angebot zu erstellen. Sie ist Europaweit
eine anerkannte Fachfirma die Kirchen und Veranstaltungshallen mit Beschallungsanlagen
ausgestattet hat. Für Ihre Fragen haben wir deshalb Herrn Wendland von
der Firma Strässer zur Gemeinderatsitzung eingeladen.
4. Beschlussvorschlag:
Die Firma Strässer wird beauftragt, auf der Grundlage ihres Angebotes 1158642 vom 16.07.2007, die Beschallungsanlage der S-K-H zum Angebotspreis von 19.999,97 € zu sanieren.
Herr Wendland stellt zunächst sein Konzept zur Sanierung der Beschallungsanlage
vor. Es werden dabei viele alte aber noch funktionsfähige Komponenten
beibehalten. GR Kreutle vermisst bei dem vorgelegten Angebot die Funkmikrophone.
Herr Wendland verweist dabei auf Position 6 des Angebots, welches 4 Funkmikrophone
beinhaltet. Der bei diesem Tagesordnungspunkt ebenfalls anwesende Hausmeister
der Schenk-Konrad-Halle, Herr Sonntag, stellt die Frage, welche vorhandenen
Geräte weiterhin benutzt werden können. Es handelt sich dabei,
so Herr Wendland, um die gesamten Endstufen sowie die Leitungssysteme.
Auf eine entsprechende Frage von GR Boenke teilt Herr Wendland mit, dass
er innerhalb von 2 Wochen mit den Arbeiten beginnen könnte, die ca.
1 Woche dauern. Dem Gemeinderat wurden 2 Angebote vorgelegt. GR
Dr. Eberle zeigt sich über die großen Preisunterschiede verwundert. OBM
Elbs entgegnet, dass der andere Anbieter im Gegensatz zu Herrn Wendland keine
alten Komponenten wiederverwendet. Herr Sonntag informiert sich, ob die neue
Anlage mit weiteren Mikrophonen nachrüstbar ist. Herr Wendland teilt
mit, dass über das Mischpult bis zu 16 weitere Mikrophone angeschlossen
werden können. Für die Montage rechnet er ca. 8-15 Stunden Arbeitszeit.
Er wird jedoch so oft unentgeltlich kommen, bis die Anlage optimal eingestellt
ist.
Es ergeht folgender einstimmiger
B e s c h l u s s
Die Firma Strässer wird beauftragt, auf der Grundlage ihres Angebotes 1158642 vom 16.07.2007, die Beschallungsanlage der S-K-H zum Angebotspreis von 19.999,97 € zu sanieren.



