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Niederschriften 13.01.2009

TOP 3
Eigenkontrollverordnung Abwasserbeseitigung
- Vorstellung der weiteren Schadensbehebung

1. Zu entscheiden ist:

Über den Auftrag zur Ausschreibung der Arbeiten der Kanalsanierung mit Robotertechnik im Kurz- und Schlauchlinerverfahren im Bereich der Benz-, Bosch-, Dachs-, Daimler-, Diesel-, Dornier-, Frosch-, Fuchs-, Hirsch-, Iltis-, Liebig-, Mühl-, Reh-, Röntgen- und Siemensstraße sowie der Eichhorn- und Wieselgasse. Mit in die Sanierung einbezogen werden soll auch die Überprüfung und Reparatur der Abwassersammelleitung im Bereich der Firma Dachser.

2. Zur Sachlage:

Unter Beachtung nachfolgender Kriterien
1. Abarbeitung der in Sanierungsstufe 1 und 2 genannten Schäden
2. Beachtung der Hydraulischen Werte
3. Bewertung der Frischwasserleitung entlang der Schadstelle
4. Bewertung des Ausbaustandart´s (Gehweg usw) und des Straßenzustandes.
haben die Verwaltung und das Ingenieurbüro Marschall und Klingenstein die o. g. Maßnahmen geplant: Die Bauausgaben sind im Haushalt 2009 veranschlagt. Der Haushaltsanschlag 2009 (140.000,-- €) und der Haushaltsrest aus 2008 (50.000,-- €) beträgt ca. 190.000,00 €. Als Anlage 1 liegt eine detaillierte Sanierungsliste entsprechend der Zustandserfassung bei. Herr Klingenstein wird die Planung in der Sitzung vorstellen.

3. Wertung der Verwaltung:

Wenn der Gemeinderat den Sanierungsmaßnahmen zustimmt, könnte die Ausschreibung der Gewerke sofort erfolgen. Die Arbeiten könnten im März vergeben werden, sodass anschließend mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann.

4.Beschlussvorschlag

Das Ingenieurbüro Marschall und Klingenstein erhält den Auftrag, die o. g. Baumaßnahmen baldmöglichst öffentlich auszuschreiben.

Bei diesem Tagesordnungspunkt ist Herr Klingenstein vom Ing.-Büro Marschall und Klingenstein anwesend.

Auf eine Frage von GR Kreutle, ob die in der Tabelle dargestellte Länge die Schadenslänge oder die Gesamtlänge des Kanals sei, erklärt Herr Klingenstein daraufhin die Tabelle. Eine Hochrechnung des Ing.-Büros ergibt zu erwartende Kosten von ca. 146.000 € für die aufgeführte Maßnahme gegenüber ca. 190.000 € der verfügbaren Haushaltsmittel. Die restlichen Mittel könnten analog wie im letzten Jahr für weitere Maßnahmen genützt werden. GR Kreutle fragt an, ob die betroffenen Gebiete, die ca. 30-40 Jahre alt sind, im Sanierungsbedarf als normal betrachtet werden können. Herr Klingenstein erklärt, dass der Sanierungsbedarf nicht nur aufgrund des Alters festgestellt werden kann, sondern hängt auch von der Art des verbauten Materials und der Art der Verlegung ab. Auf die Frage von GR Kreutle, welches Material bei der anstehenden Sanierung der Annabergstraße verbaut wird, antwortet Herr Klingenstein, dass abhängig von der jeweiligen Größe verschiedene Materialien, hauptsächlich jedoch Stahlbetonrohre, verwendet werden.

Ohne Wortmeldungen ergeht folgender einstimmiger

B e s c h l u s s

Das Ingenieurbüro Marschall und Klingenstein erhält den Auftrag, die o. g. Baumaßnahmen baldmöglichst öffentlich auszuschreiben.