Partnerschaftsjubiläum mit Brest
20 Jahre besteht die Städtepartnerschaft der Städte und Gemeinden des Gemeindeverbands Mittleres Schussental mit der weißrussischen Stadt Brest. Am 20.09.1989 wurde die russische Fassung des Partnerschaftsvertrages in Brest unterzeichnet. Die deutsche Fassung am 12. Juli 1990 in Ravensburg. Erste Kontakte gab es bereits in den 80-er Jahren, als die West-Ost-Gesellschaft eine Liste mit Städten erhielt, die sich um eine Partnerschaft mit Westdeutschland bewarben. Eine davon war Brest, Grenzstadt zu Polen. Über Brest war der 2. Weltkrieg zweimal hinweggegangen. Die Brester Festung ist Mahnmal und Gedenkstätte des 2. Weltkrieges. Deshalb war es von besonderer Symbolkraft, gerade hier einen Ort der Aussöhnung zu finden. Die Städtepartnerschaft steht mittlerweile auf sehr vielen Säulen. Eine davon ist der Freundeskreis Brest, der hier wie auch in Brest bürgerschaftliches Engagement fördert und unter anderem den Verein "Kinder in Not" unterstützt. Oder die West-Ost-Gesellschaft, die hauptsächlich die Begegnung und den Austausch von Frauen fördert. Viele Vereine haben diese Partnerschaft mit Leben erfüllt. Unzählige Schüleraustausche und Begegnungen der Hochschulen, Begegnungen von Juristen, Ärzten, Kirchenvertreter, Musikern, Künstlern zeigen ein lebendiges Bild dieser Verbindung.
Ein maßgeblicher Aspekt dieser Partnerschaft war und ist die humanitäre Hilfe. Zu Beginn der Partnerschaft gab es viele Hilfstransporte mit Lebensmittel, Kleidung und Medikamente. Später lag der Schwerpunkt der Hilfe bei der Unterstützung der Kinderpoliklinik "Schussental" und dem Kinderrehazentrum "Tonus". Dank der Unterstützung der hiesigen Kliniken und einiger Chirurgen konnte auch im medizinischen Bereich große Hilfe geleistet werden und ehrenamtlich Operationen durchgeführt werden.
Folklore- und Tanzgruppen bereichern das kulturelle Umfeld und bringen immer wieder Farbe ins Schussental. Das Wichtigste an einer Städtepartnerschaft: Die Kontakte zwischen den Menschen. Was früher einmal undenkbar war, ist Wirklichkeit geworden: Es entstanden freundschaftliche Beziehungen zwischen den Brester Kriegsveteranen und Kyffhäuserkameradschaft. Ein besonders schönes und beeindruckendes Zeichen der Aussöhnung war die Teilnahme einer hiesigen Delegation bei der Einweihung des deutschen Soldatenfriedhofes "Berjosa" bei Brest im Jahr 2007. Hier reichten sich die Veteranen über den Gräbern die Hände.
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten vom 10.-14. Juni 2010 wird aus Brest eine 21-köpfige Delegation, unter der Leitung von Oberbürgermeister Alexander Palyshenkov anreisen. Der Festakt findet am Samstag, den 12. Juni um 10.30 Uhr im Konzerthaus Ravensburg statt.
Liebe Hundehalter
Aufgrund immer wieder verlautender Beschwerden von Bürgern und Landwirten weist die Gemeindeverwaltung zum wiederholten Male auf die Pflichten als Tierhalter hin:
Hundekot entlang von Privatgärten und landwirtschaftlichen Wiesengrundstücken, aber auch in öffentlichen Anlagen müssten nicht sein, wenn die Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner mitnehmen und als Abfall entsorgen würden.
Es ist schon eigenartig, dass viele Hundebesitzer den Kot des eigenen Hundes nicht in ihrem eigenen Garten dulden, aber mit vollem Recht aus Bequemlichkeit ihren Hund auf landwirtschaftlichen Wiesen oder gar privaten Gärten ausführen und die Hinterlassenschaften des Hundes liegen lassen.
In unserem Gemeindegebiet sind Hundetoiletten aufgestellt. Bei diesen ist die Entnahme von frischen Beuteln und die Entsorgung der gefüllten Beutel möglich. Hundebesitzer erhalten auch an der Bürgertheke einen ganzen Satz Hundekotbeutel für den Fall, dass keine Hundetoilette zur Verfügung steht.
Zum Schluss noch vielen Dank an die vielen Hundebesitzer, die bereits die Hundekotbeutel nutzen und diese auch im Mülleimer entsorgen.
Fundamt
Es wurden 2 Schlüsselringe abgegeben.



