Einladung zur Beteiligung am Arbeitskreis Energie
Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 06.05.2008 beschlossen einen Arbeitskreis zur Erstellung eines energiepolitischen Arbeitsprogrammes zu bilden. Im Mittelpunkt steht momentan ein Nahwärmekonzept für die gemeindeeigenen Gebäude. Dem Arbeitskreis werden Mitglieder des Gemeinderates, der Verwaltung sowie evtl. externe Experten angehören. Eine Bürgerbeteiligung ist ausdrücklich erwünscht. An einer Mitarbeit interessierte Bürger werden hiermit herzlich eingeladen. Die erste Sitzung findet am Mittwoch den 09.Juli 2008 – 20.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt
Abfallentsorgung
Überfüllte Mülleimer werden nicht geleert
Immer wieder zu sehen: Mülleimer, die so voll sind, dass der
Deckel nicht mehr zugeht. Die Abfallwirtschaftssatzung der Gemeinde
ermöglicht es den Bürgern, die Gefäßgröße
selbst zu bestimmen. Vielen Haushalten ist es gelungen , durch Abfallvermeidung
und Wertstoffsortierung mit einer kleinen Mülltonne auszukommen.
Eine niedrigere Müllgebühr ist die Belohnung.
Bei einigen Haushalten wird allerdings festgestellt, dass die gewählte
Mülltonne nicht ausreicht. Überfüllte Müllgefäße
sind die Folge. Die Kosten für das Mehr an Müll tragen in
diesem Fall auch diejenigen, die ihre Mülltonne ordnungsgemäß bereitstellen.
Laut § 8 der Abfallwirtschaftssatzung dürfen Mülleimer
nur soweit befüllt werden, dass sich der Deckel mühelos schließen
lässt. Einstampfen und Pressen von Abfällen in die Abfallgefäße
sind nicht gestattet.
Fällt mal ausnahmsweise mehr Müll an, gibt es amtlich zugelassene
Müllsäcke. Der 60-Liter-Sack kostet 3,50 €, trägt
die Aufschrift „Gemeinde Baindt“ und kann am Tag der Müllabfuhr
neben der Restmülltonne bereitgestellt werden. Den Sack erhalten
Sie an der Bürgertheke im Rathaus.
Das Müllabfuhrpersonal ist angewiesen, überfüllte Gefäße
mit aufstehendem Deckel nicht zu leeren und mit einem Hinweiszettel
zu versehen.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und bitten um Beachtung.
Schulfest mit Musical und Namensgebung an der Klosterwiesenschule Baindt
Am Samstag den 31. Mai war es endlich so weit: Um 9:35 Uhr erhielt die
Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Baindt ihren neuen Namen: Klosterwiesenschule.
Rektorin Gudrun Teumer-Schwaderer und Bürgermeister Elmar Buemann
hoben in ihren Ansprachen den örtlichen Bezug des Namens hervor,
dann ließen die Schülerinnen und Schüler der zweiten
Klassen mit Untermalung der Trommlergruppe aus Klasse 8 und 9 die Buchstaben
tanzen, die sich zum Namen zusammenfügten und eine Tafel mit dem
Logo der Schule wurde enthüllt.
Nach der feierlichen Einweihung in der Turnhalle konnte das diesjährige
Schulfest beginnen. Alle Aktionen des Schulfestes standen in diesem Jahr
unter dem hochaktuellen Motto „Klima“. Mit diesem Thema hatte
sich die Schule das letzte halbe Jahr intensiv auseinandergesetzt.
Das Musical „Miteinander für unsere Erde“ war ein toller
Auftakt zum Thema. Äußerst sensibel und humorvoll wurden die
Zuschauer von den jungen Darstellern in den Kampf gegen die bösen
Stromfresser mitgenommen, die das Klima schädigen. Am Ende siegten
natürlich die klugen Kinder zusammen mit den Eisbären und Pinguinen
gegen die verschwenderischen Stromfresser und die Botschaft war klar:
Menschen, schaltet die Standby-Geräte ganz ab und achtet auf eure
Umwelt. Die Hauptdarsteller wurden dabei vom fast 80 Personen starken
Schulchor unter Leitung von Konrektorin Maria Hummel und der Instrumentalgruppe
unterstützt. Zusätzlich zu den Schauspielern aus der Theater-AG
unter der Leitung von Julia Schliep und Lisa Greiner waren alle Grundschüler
in das Theaterstück mit Tänzen und Spielszenen eingebunden,
die Hauptschulklassen hatten die Kulissen gestaltet.
Anschließend konnten sich die Besucher des Schulfestes an verschiedensten
Ständen über die Arbeit an der Schule informieren, die Kinder
konnten basteln und spielen. Die Schulsanitäter stellten ihre Arbeit
an der Schule dar, bei der Jugendverkehrsschule konnten die Kinder einiges über
die Gefahren im Straßenverkehr erfahren, bei den Grundschulklassen
konnten bunte Windräder hergestellt werden und die Hauptschüler
zeigten den Schulgarten und informierten über verschiedene Möglichkeiten
der alternativen Energiegewinnung. Auch für das leibliche Wohl war
bestens gesorgt. Der Elternbeirat bewirtete in der Aula und die türkischen
bzw. italienischen Eltern boten den Gästen Spezialitäten aus
den beiden Ländern. Eine türkische Folkloregruppe zeigte Tänze,
bei denen zum Teil auch mitgemacht werden durfte. Zum Abschluss des Schulfestes
gab es dann noch ein Fußballspiel der besonderen Art. Hier traten
eine Eltern – Lehrerauswahl gegen die Schüler der Klassen
7 bis 9 an. In einem spannenden Spiel unterlagen die Schüler den
Erwachsenen nur knapp. Danach ging ein für alle Beteiligten schönes
und erfolgreiches Schulfest zu Ende.
Spielplatzbau der Spielplatzgruppe Voken
Lange haben wir den Winter über gewartet und jetzt war es endlich so weit. Bereits an Karsamstag, 22.3.2008 wurde das Spielplatzgrundstück grob ausgemessen und eine Woche später von Jochen unserem Baggerfahrer die Ebenen für die einzelnen Spielplatzbereiche hergestellt – dabei wurden 19 LKW Aushub verbracht.
Im Laufe der folgenden Woche wurden dann die Positionen der einzelnen Spielgeräte genau vermessen, so dass die Spielplatzgruppe sich zur aktiven Bauarbeiten erstmalig am Freitag Nachmittag, 11.04.2008 treffen konnte, um die Fundamente der Schaukeln zu graben. Dank zahlreicher Unterstützung hatten wir am Freitag Abend bereits beide Schaukeln aufgestellt und einbetoniert. Am Samstag Abend war dann mit einer ebenfalls großen Anzahl Helferinnen und Helfer sowie Einsatz ‚schwerer Profigeräte’ das große Spielgerät aufgestellt und einbetoniert.
Nachdem gut sichtbaren Ergebnis dieser ersten Tage, folgten an den kommenden
Wochenenden mit dem Setzen der Randsteine eher unscheinbarere aber nicht
minder gewichtige Tätigkeiten.
An den folgenden Wochenenden wurden dann die ersten Pflanzen gesetzt,
der Riesel eingefüllt und verteilt sowie eine Treppe zwischen den
Ebenen Schaukeln und Spielgerät gesetzt.
Mit dem Beginn des Wasserlaufs begann dann eine besonders kreative Phase des Spielplatzbaus, der viel Geduld und gestalterische Fähigkeiten einiger Helferinnen und Helfer zum Vorschein brachten. Und man kann im Ergebnis mit Recht behaupten, dass dieser Wasserlauf dem Spielplatz die besondere Note verleiht.
Als letztes Spielgerät wurde dann die Tischtennisplatte in Angriff genommen, deren Hauptschwierigkeit zunächst darin bestand, das abschüssige Gelände so anzufüllen, dass wieder eine gerade Ebene zum Spielen entstand und zudem eine Oberfläche zu schaffen, die nicht zur Straße hin abrutscht.
In der darauf folgenden Woche betonierte Herr Heisele seine zwei handgefertigten Eichenbänke an die vorgesehenen Plätze bevor dann die restlichen Pflanzen gesetzt wurden.
Neben dem ganz ansehnlichen Ergebnis waren die vielen Wochenenden der Zusammenarbeit ganz bestimmt ein Spaß für uns alle und haben zum Zusammenwachsen der Gemeinschaft im Voken beigetragen. Insgesamt waren an den 8 Wochenenden in ‚verschiedenen Schichten’ 20-25 Helferinnen und Helfer auf der Spielplatzbaustelle in Aktion, die alle in ihren unterschiedlichen Funktionen mitarbeiteten und zum Gesamtaufwand an Helferstunden von über 500 Mann/Frau-Stunden beitrugen.
Besonders schön war es zu beobachten, wie viele Kinder schon den in der Entstehung befindlichen Spielplatz in der Bauphase aufsuchten, teilweise gar tatkräftig mithalfen, in den bereits fertig gestellten Geräten spielten oder einfach im Lehm matschten und sich vergnügten.
Danken möchten wir folgenden Firmen für ihre Spenden und die Flexibilität hinsichtlich der zur Verfügung Stellung von Materialien, Transport und Baugerät:
Zimmerei Heisele
Fuhrunternehmung Anton Wucherer
Bauunternehmung Schützbach GmbH
Vermessungsbüro Eberhard Füssinger
Bauhof Peter Mohring und Team
Unterstützung erhielten wir auch vom Basarteam Baindt sowie der Bäckerei Schmidt, die zusammen mit einigen Frauen für’s leibliche Wohl sorgten.
Ohne den Einsatz und die Leistung aller Helferinnen und Helfer zu schmälern, möchten wir allerdings einem Helfer ganz besonders danken: Jochen Rosaro unserem Bagger- und Kranfahrer. Mit seinen Kontakten in der Branche, die uns fehlende Materialien auch Samstag Nachmittag besorgen ließen, seinem Fachwissen, seinem Engagement und vor allem seiner Beherrschung von schweren Baumaschinen und Kranen hat er sicherlich den mit Abstand größten Anteil an diesem Spielplatzbau eingenommen. Ihm gebührt ein besonderer Dank.
Alles in allem war es ein interessantes Projekt mit einem schönen Resultat, welches dann mit einem Fest auch stilvoll abgeschlossen werden sollte. Dieses wollen wir gemeinsam im Rahmen eines kleinen Einweihungsfests begehen u.z. am: 30. Juni 2008, 18.00 Uhr
Spielplatzgruppe Voken



