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Amtsblatt vom 13.06.2008

Einladung zur Beteiligung am Arbeitskreis Energie

Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 06.05.2008 beschlossen einen Arbeitskreis zur Erstellung eines energiepolitischen Arbeitsprogrammes zu bilden. Im Mittelpunkt steht momentan ein Nahwärmekonzept für die gemeindeeigenen Gebäude. Dem Arbeitskreis werden Mitglieder des Gemeinderates, der Verwaltung sowie evtl. externe Experten angehören. Eine Bürgerbeteiligung ist ausdrücklich erwünscht. An einer Mitarbeit interessierte Bürger werden hiermit herzlich eingeladen. Die erste Sitzung findet am Mittwoch den 09.Juli 2008 – 20.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt

Abfallentsorgung
Überfüllte Mülleimer werden nicht geleert

Immer wieder zu sehen: Mülleimer, die so voll sind, dass der Deckel nicht mehr zugeht. Die Abfallwirtschaftssatzung der Gemeinde ermöglicht es den Bürgern, die Gefäßgröße selbst zu bestimmen. Vielen Haushalten ist es gelungen , durch Abfallvermeidung und Wertstoffsortierung mit einer kleinen Mülltonne auszukommen. Eine niedrigere Müllgebühr ist die Belohnung.
Bei einigen Haushalten wird allerdings festgestellt, dass die gewählte Mülltonne nicht ausreicht. Überfüllte Müllgefäße sind die Folge. Die Kosten für das Mehr an Müll tragen in diesem Fall auch diejenigen, die ihre Mülltonne ordnungsgemäß bereitstellen. Laut § 8 der Abfallwirtschaftssatzung dürfen Mülleimer nur soweit befüllt werden, dass sich der Deckel mühelos schließen lässt. Einstampfen und Pressen von Abfällen in die Abfallgefäße sind nicht gestattet.
Fällt mal ausnahmsweise mehr Müll an, gibt es amtlich zugelassene Müllsäcke. Der 60-Liter-Sack kostet 3,50 €, trägt die Aufschrift „Gemeinde Baindt“ und kann am Tag der Müllabfuhr neben der Restmülltonne bereitgestellt werden. Den Sack erhalten Sie an der Bürgertheke im Rathaus.
Das Müllabfuhrpersonal ist angewiesen, überfüllte Gefäße mit aufstehendem Deckel nicht zu leeren und mit einem Hinweiszettel zu versehen.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und bitten um Beachtung.

Schulfest mit Musical und Namensgebung an der Klosterwiesenschule Baindt

Am Samstag den 31. Mai war es endlich so weit: Um 9:35 Uhr erhielt die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Baindt ihren neuen Namen: Klosterwiesenschule. Rektorin Gudrun Teumer-Schwaderer und Bürgermeister Elmar Buemann hoben in ihren Ansprachen den örtlichen Bezug des Namens hervor, dann ließen die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen mit Untermalung der Trommlergruppe aus Klasse 8 und 9 die Buchstaben tanzen, die sich zum Namen zusammenfügten und eine Tafel mit dem Logo der Schule wurde enthüllt.
Nach der feierlichen Einweihung in der Turnhalle konnte das diesjährige Schulfest beginnen. Alle Aktionen des Schulfestes standen in diesem Jahr unter dem hochaktuellen Motto „Klima“. Mit diesem Thema hatte sich die Schule das letzte halbe Jahr intensiv auseinandergesetzt.
Das Musical „Miteinander für unsere Erde“ war ein toller Auftakt zum Thema. Äußerst sensibel und humorvoll wurden die Zuschauer von den jungen Darstellern in den Kampf gegen die bösen Stromfresser mitgenommen, die das Klima schädigen. Am Ende siegten natürlich die klugen Kinder zusammen mit den Eisbären und Pinguinen gegen die verschwenderischen Stromfresser und die Botschaft war klar: Menschen, schaltet die Standby-Geräte ganz ab und achtet auf eure Umwelt. Die Hauptdarsteller wurden dabei vom fast 80 Personen starken Schulchor unter Leitung von Konrektorin Maria Hummel und der Instrumentalgruppe unterstützt. Zusätzlich zu den Schauspielern aus der Theater-AG unter der Leitung von Julia Schliep und Lisa Greiner waren alle Grundschüler in das Theaterstück mit Tänzen und Spielszenen eingebunden, die Hauptschulklassen hatten die Kulissen gestaltet.
Anschließend konnten sich die Besucher des Schulfestes an verschiedensten Ständen über die Arbeit an der Schule informieren, die Kinder konnten basteln und spielen. Die Schulsanitäter stellten ihre Arbeit an der Schule dar, bei der Jugendverkehrsschule konnten die Kinder einiges über die Gefahren im Straßenverkehr erfahren, bei den Grundschulklassen konnten bunte Windräder hergestellt werden und die Hauptschüler zeigten den Schulgarten und informierten über verschiedene Möglichkeiten der alternativen Energiegewinnung. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Der Elternbeirat bewirtete in der Aula und die türkischen bzw. italienischen Eltern boten den Gästen Spezialitäten aus den beiden Ländern. Eine türkische Folkloregruppe zeigte Tänze, bei denen zum Teil auch mitgemacht werden durfte. Zum Abschluss des Schulfestes gab es dann noch ein Fußballspiel der besonderen Art. Hier traten eine Eltern – Lehrerauswahl gegen die Schüler der Klassen 7 bis 9 an. In einem spannenden Spiel unterlagen die Schüler den Erwachsenen nur knapp. Danach ging ein für alle Beteiligten schönes und erfolgreiches Schulfest zu Ende.

Spielplatzbau der Spielplatzgruppe Voken

Lange haben wir den Winter über gewartet und jetzt war es endlich so weit. Bereits an Karsamstag, 22.3.2008 wurde das Spielplatzgrundstück grob ausgemessen und eine Woche später von Jochen unserem Baggerfahrer die Ebenen für die einzelnen Spielplatzbereiche hergestellt – dabei wurden 19 LKW Aushub verbracht.

Im Laufe der folgenden Woche wurden dann die Positionen der einzelnen Spielgeräte genau vermessen, so dass die Spielplatzgruppe sich zur aktiven Bauarbeiten erstmalig am Freitag Nachmittag, 11.04.2008 treffen konnte, um die Fundamente der Schaukeln zu graben. Dank zahlreicher Unterstützung hatten wir am Freitag Abend bereits beide Schaukeln aufgestellt und einbetoniert. Am Samstag Abend war dann mit einer ebenfalls großen Anzahl Helferinnen und Helfer sowie Einsatz ‚schwerer Profigeräte’ das große Spielgerät aufgestellt und einbetoniert.

Nachdem gut sichtbaren Ergebnis dieser ersten Tage, folgten an den kommenden Wochenenden mit dem Setzen der Randsteine eher unscheinbarere aber nicht minder gewichtige Tätigkeiten.
An den folgenden Wochenenden wurden dann die ersten Pflanzen gesetzt, der Riesel eingefüllt und verteilt sowie eine Treppe zwischen den Ebenen Schaukeln und Spielgerät gesetzt.

Mit dem Beginn des Wasserlaufs begann dann eine besonders kreative Phase des Spielplatzbaus, der viel Geduld und gestalterische Fähigkeiten einiger Helferinnen und Helfer zum Vorschein brachten. Und man kann im Ergebnis mit Recht behaupten, dass dieser Wasserlauf dem Spielplatz die besondere Note verleiht.

Als letztes Spielgerät wurde dann die Tischtennisplatte in Angriff genommen, deren Hauptschwierigkeit zunächst darin bestand, das abschüssige Gelände so anzufüllen, dass wieder eine gerade Ebene zum Spielen entstand und zudem eine Oberfläche zu schaffen, die nicht zur Straße hin abrutscht.

In der darauf folgenden Woche betonierte Herr Heisele seine zwei handgefertigten Eichenbänke an die vorgesehenen Plätze bevor dann die restlichen Pflanzen gesetzt wurden.

Neben dem ganz ansehnlichen Ergebnis waren die vielen Wochenenden der Zusammenarbeit ganz bestimmt ein Spaß für uns alle und haben zum Zusammenwachsen der Gemeinschaft im Voken beigetragen. Insgesamt waren an den 8 Wochenenden in ‚verschiedenen Schichten’ 20-25 Helferinnen und Helfer auf der Spielplatzbaustelle in Aktion, die alle in ihren unterschiedlichen Funktionen mitarbeiteten und zum Gesamtaufwand an Helferstunden von über 500 Mann/Frau-Stunden beitrugen.

Besonders schön war es zu beobachten, wie viele Kinder schon den in der Entstehung befindlichen Spielplatz in der Bauphase aufsuchten, teilweise gar tatkräftig mithalfen, in den bereits fertig gestellten Geräten spielten oder einfach im Lehm matschten und sich vergnügten.

Danken möchten wir folgenden Firmen für ihre Spenden und die Flexibilität hinsichtlich der zur Verfügung Stellung von Materialien, Transport und Baugerät:

Zimmerei Heisele
Fuhrunternehmung Anton Wucherer
Bauunternehmung Schützbach GmbH
Vermessungsbüro Eberhard Füssinger
Bauhof Peter Mohring und Team

Unterstützung erhielten wir auch vom Basarteam Baindt sowie der Bäckerei Schmidt, die zusammen mit einigen Frauen für’s leibliche Wohl sorgten.

Ohne den Einsatz und die Leistung aller Helferinnen und Helfer zu schmälern, möchten wir allerdings einem Helfer ganz besonders danken: Jochen Rosaro unserem Bagger- und Kranfahrer. Mit seinen Kontakten in der Branche, die uns fehlende Materialien auch Samstag Nachmittag besorgen ließen, seinem Fachwissen, seinem Engagement und vor allem seiner Beherrschung von schweren Baumaschinen und Kranen hat er sicherlich den mit Abstand größten Anteil an diesem Spielplatzbau eingenommen. Ihm gebührt ein besonderer Dank.

Alles in allem war es ein interessantes Projekt mit einem schönen Resultat, welches dann mit einem Fest auch stilvoll abgeschlossen werden sollte. Dieses wollen wir gemeinsam im Rahmen eines kleinen Einweihungsfests begehen u.z. am: 30. Juni 2008, 18.00 Uhr

Spielplatzgruppe VokenSpielplatz Aushub

letzte Pflanzen!!!