| Straße/Hausnummer | Klosterhof |
| Objektkategorie | Öffentliches Gebäude |
| Objekt | Sachgesamtheit Kloster |
| Datierung | 16.-18. Jhd. |
| Urkartennachweis | ja, 1824 |
| Denkmalschutz | Eintrag ins Denkmalbuch |
Beschreibung
Das Kloster Baindt gilt als denkmalschutzrelevante Sachgesamtheit und beinhaltet die Gebäude Klosterhof 1-3 und 8-15. Die Gründung des Klosters geht zurück auf eine Schenkung des Konrad von Winterstetten an die Zistertienserinnen des Klosters in Boos. Er schenkte den Nonnen den Ort Baindt im Jahr 1240. Daraufhin verlegten sie ihren Klostersitz hierher, die Kirche wurde 1241 und das Kloster 1285 geweiht. Zahlreiche Stiftungen bewirkten einen wirtschaftlichen Aufstieg bis zum Bauernkrieg und den französischen Eroberungskriegen (1689). Diese Ereignisse führten zu Zerstörung und Niedergang. Erst im 18. Jahrhundert erfolgte eine Wiederbelebung, die meisten der heute noch bestehenden Gebäude stammen aus dieser Zeit. Nach der Säkularisation wurde wiederum ein Teil der Gebäude angerissen oder an verschiede Privatpersonen verkauft. 1903/04 erwarb die Genossenschaft der Franziskanerinnen in Heiligenbronn bei Schramberg einen Teil der Gebäude und errichtete eine soziale Einrichtung. Die übrigen Gebäude sind meist privat genutzt.